Die Fahrrad-Brigade attackiert Jerusalems Müll: eine Geschichte guter Bürger

Müll stört schändlich viele historischen und militärischen Orte in Israel sowie Viertel und Autobahnen. Das kann man ändern. Op-ed.

Dr. Reuven M. Schwartz, Israel National News, 24. März 2021

„Beute“ der Fahrrad-Brigade (Foto: Dr. Reuven Schwarz)

„Es war eine klare, sternenhelle Nacht derart idyllischer Ruhe, dass es mir schwer fiel mir vorzustellen, dass ein erbitterter und blutiger Krieg im Gang war.“ So sinnierte Yehuda Lipidot, der sich im Alter von 15 Jahren der Irgun anschloss und während der Schlacht von Ramat Rachel im Unabhängigkeitskrieg 1948 als Kompanie-Kommandeur diente. Oben auf einem Hügel mit einem Panoramablick auf die Straße von Bethlehem nach Jerusalem, direkt südlich des Parks der Olivensäulen liegen die historischen Ruinen von 72 Jahre alten Bunkern, die diese strategisch wichtige Stelle verteidigen sollten.

Heute hüten Hirten ihre Schafe um die Skulptur der Olivensäule, die als Symbol friedlicher Koexistenz an dieser ländlichen Stätte zwischen Tzur Baher und Arnona aufgestellt wurde. Es ist daher schwer sich die Tatsache vorzustellen, dass die Bunker und der Bereich um sie herum Jahrzehnte lang mit Müll übersät worden sind. Die verfestigten Plastikflaschen, zerdrückten Limodosen und leeren Zigarettenschachteln sind ein würdeloses „Denkmal“ für die Soldaten, die Hälfte von ihnen wurde verwundet, die den Ort erfolgreich verteidigten, der den Zugang nach Jerusalem von Süden her sicherte.

Das im Hinterkopf gründete der Jerusalem Green Fund die Fahrrad-Brigade, um die Abfälle zu beseitigen, die so viele der historischen und militärischen Stätten überall in Israel schändlich stören. Letzten Freitag nahm die Brigade mit mehr als 90 Gruppen an einer landesweiten Pessah-Säuberungsaktion teil, die von „Das Haus reinigen“ organisiert wurde. Unsere sechs Radfahrer fuhren zu dem Ort in Jerusalem, stiegen auf den Berg und attackierten den Müll mit kämpferischem Eifer. Neunzig Minuten später war die Schlacht vorbei, wir hatten erfolgreich „chai“ (18) große Müllsäcke gefüllt. Ein elektrisches Mountainbike mit Anhänger diente als „Zions Muli-Korps“, um die Säcke in den wartenden SUV zu schleppen, der sie zum Müllcontainer transportierte.

Die Leitvision von „Das Haus reinigen“ lautet, das eigene Heim für Pessach zu reinigen sollte auf die Reinigung von ganz Eretz Yisrael erweitert werden, da dieses Land das Heim unseres Volkes ist. Der Aufgabe mag oberflächlich der Glamour fehlen, aber unsere Gruppe war besonders stolz auf die tiefere, symbolische Bedeutung nicht nur zur Reinheit des heiligen Jerusalem beizutragen, sondern auch eine Gedenkstätte zu erheben.

Wir laden euch ein euch der Fahrrad-Brigade anzuschließen oder eure eigene zu bilden oder wer nicht Fahrrad fährt eine Infanteriegruppe zu gründen, die zu Fuß einen der vielen Schandflecken attackiert, die unser geliebtes Land verunstalten.

Während wir glücklicherweise mit Gottes Hilfe aus der Pandemie herauskommen, lassen Sie uns eine Post-Corona-Kultur der Reinheit schaffen, die einen physischen Lebensraum aufbaut, damit dieser die spirituelle Ebene des Verheißenen Landes spiegelt.

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