Ein Jude in Köln

Malca Goldstein-Wolf, Facebook, 15. Mai 2021

Da hat es doch dieser freche Judenbengel Max Garbinski gewagt, sich mit einem T-Shirt auf dem steht „Küss mich, ich bin koscher“ und auf dem eine kleine Israelflagge abgebildet ist, heute an den Rand einer Pro-Palästinensischen Demo zu stellen.

Sofort wurde er von fünf(!) Polizeibeamten umzingelt, die ihm befohlen ihnen zu einem Hauseingang zu folgen.

Dort wurde er angewiesen, seine Taschen zu leeren, Max holte aber nur seine Geldbörse mit dem Ausweis hervor.

Dann wollte man ihn durchsuchen, als er erstaunt fragte, was er denn getan hätte, antwortete ein Polizist, dass sich die Demonstranten von der Israelflagge auf dem Shirt provoziert fühlen könnten.

Max, inzwischen außer sich, entgegnete, dass er seit 60 Jahren in Köln lebt, ein Kind von Holocaust-Überlebenden ist und wenn sie ihn zwingen würden, das Shirt auszuziehen, würde er eine Dienstaufsichtsbeschwerde einleiten.

Die Polizisten befahlen ihm dann die Jacke zu schließen, damit das Shirt nicht mehr sichtbar ist. Man könne ihm sonst keinen Schutz garantieren.

Als unbescholtener Bürger, dessen einziges „Vergehen“ war, ein Shirt mit Israelflagge zu tragen, fühlte sich Max wie ein Schwerverbrecher.

Sollte er noch einmal „auffällig“ werden, würde er des Platzes verwiesen, mahnte einer der Beamten.

Nicht die Hater werden zur Räson gerufen, der Jude gilt als Störenfried.Eine Frau, die ein Plakat in der Hand hielt, dass eine Israelflagge mit einem Arm zeigte, der ein Kind mit einem Messer tötet , wurde nicht ermahnt.

Wir wissen spätestens jetzt, was uns in diesem Land erwartet…

Ein Gedanke zu “Ein Jude in Köln

  1. Es ist nicht nur eine Frage von Antisemitismus von rechts, es ist vor allen Dingen der Antisemitismus, der durch radikale Islamisten in dieses Land transportiert wird. Hier ist es wichtig, zu differenzieren zwischen Muslime, die bereit sind, sich in westlichen Werte zu integrieren und den Moscheen und Imamen, die Hass predigen, um die Kuffar, die ungläubigen, als wertlos titulieren.
    Die Zuwanderung nach Deutschland aus den EU-Ländern ist hierbei nicht das Problem, im Gegensatz zu der Zuwanderung aus Kulturen, die mit einer anderen Erziehungsmethode schon in jüngsten Jahren so doktriniert worden, das Judentum zu hassen.
    Eine Gleichstellung für alle Religionen und Integration in westlichen Werten, ist bei diesen Menschen meines Erachtens so gut wie nicht mehr möglich.

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