Wer sich auf die Seite der Hamas stellt, zeigt seinen Antisemitismus

Der Konflikt  zwischen Hamas und Israel ist kein Streit um Grenzen, sondern es geht um die widerspenstige Tatsache, dass Israel existiert und die Hamas sich wünscht, dem wäre nicht so.

Ben Shapiro, Israel HaYom, 23. Mai 2021

Die vergangenen zwei Wochen lang sind von der Terrorgruppe Hamas Raketen auf zivile Bereiche Israels geschossen worden. Die Charta der Hamas fordert offen die Vernichtung des Staates Israel, was einen antisemitischen Völkermord zur Folge haben würde; ihre Charta von 1988 fordert ausdrücklich und offen einen solchen Völkermord. Die Hamas gibt Dutzende Millionen Dollar an Auslandshilfe nicht dafür aus den Bürgern des Gazastreifens zu helfen, sondern Terrortunnel und Raketenkapazitäten für Angriffe auf die Juden auszugeben.

Die Hamas feuert ihre Raketen aus zivilen Bereichen, womit sie versucht Israel dazu zu zwingen palästinensische Zivilisten zu töten, damit die Hamas Propaganda über angebliche israelische Menschenrechtsverbrechen verbreiten kann. Die Hamas platziert ihre Militäreinrichtungen in Krankenhäusern, Journalistensitzen, Schulen und Moscheen. Die Hamas zielt mit ihren Raketen willkürlich auf Zivilisten in Israel, um Juden, Araber und Gastarbeiter zu töten.

Israel ruft derweil regelmäßig Gebäudebetreuer im Gazastreifen an, um sie zu warnen, damit die Gebäude vor ihrer Bombardierung evakuiert werden. Eines dieser Gespräche, es wurde von Sky News ausgestrahlt, verlief so:

Israelischer Militär: „Hör zu, wir werden das Gebäude bombardieren.“

Palästinensischer Gebäudebetreuer: „Ihr wollt bombardieren? Bombardiert, was immer ihr wollte.“

„Nein, Bruder, wir müssen alles in unserer Macht tun, damit ihr nicht sterbt.“

„Wir wollen sterben.“

„Aber ihr habt Verantwortung für das Leben von Kindern.“

„Wenn die Kinder sterben müssen, dann werden sie sterben.“

„Gott behüte! Gott behüte! Warum wollt ihr sterben?“

„Das ist das, wie wir eure Grausamkeit zu entlarven.“

Die Medienberichterstattung zum Konflikt ist auf vorhersagbare Weise moralisch absurd gewesen. Die Associated Press, ein Gruppe, die regelmäßig Gräueltaten der Hamas vertuscht hat, verurteilte Israel dafür ein Hamas-Gebäude beschossen zu haben, in dem die AP Büros hatte. Trevor Noah suggerierte, Israels militärische Überlegenheit bedeute, dass Israel hunderte Raketen am Tag verkraften und gestatten müsse und dass seine Zivilbevölkerung unter dem Schatten des radikalislamischen Terrorismus lebt. „Wenn du dich in einem Kampf befindest, in dem der andere dich nicht besiegen kann, wie hart solltest du zurückschlagen, wenn sie versuchen dir weh zu tun?“, fragte er. HBOs John Oliver beschuldigte Israel „Zivilisten und Kinder zu töten“.

Mitglieder der radikalen, antisemitischen Art der Demokratischen Partei sind nicht weniger moralisch auf den Kopf gestellt. Die Abgeordnete Rashida Tlaib hat Präsident Joe Biden ermutigt Israels Verteidigungsnachschub zu kappen. Die Abgeordnete Ilhan Omar hat Israel des „Terrorismus“ beschuldigt. Die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez hat Israel als „Apartheidstaat“ bezeichnet, trotz der Tatsache, dass Araber volle Staatsbürger Israels sind, während nicht ein einziger Jude unter den Raubzüglern der Hamas lebt. Und diese Woche stimmten fast 200 Demokraten dafür die Hilfen für mit der Hamas verbundene Gruppen nicht zu kappen.

Der Konflikt zwischen Hamas und Israel ist kein Disput um Grenzen: Israel zog vor eineinhalb Jahrzehnten aus dem Gazastreifen ab. Es ist kein Disput um Religion: Israel erlaubt Muslimen die volle freie Religionsausübung in ganz Israel, insbesondere auf dem Tempelberg, dem heiligsten Ort des Judentums, wo jüdisches Gebet wegen Katzbuckelei vor islamistischen Diktaten praktisch verboten bleibt. Es ist kein Streit um Häuser in Scheik Jarrah, einem Vorort von Jerusalem, Ort eines Jahrzehnte dauernden Eigentumsstreits zwischen privaten Parteien, in dem Araber, die nicht Gegenstand solcher Dispute sind, weiterhin leben.

Der Konflikt zwischen Hamas und Israel dreht sich um eine hartnäckige Tatsache: Israel existiert und die Hamas wünscht, dass es nicht existiert. Die Hamas will Zivilisten in Israel beschießen, palästinensische Kinder benutzen, um ihre Raketen abzuschirmen und die Presse zu belügen, um ihre Ziele zu erreichen. Derweil Israel strebt danach zivile Opfer bei großem Risiko für die eigenen Bürger zu minimieren.

Gegen Israels Handeln zu sein macht dich nicht zum Antisemiten. Aber sich in einem Konflikt wie diesem auf die Seite der Hamas zu stellen, macht es das allemal.