„Was der Großteil der Welt als illegal betrachtet…“

First One Through, 8. Juni 2021

Hört man antizionistischen Berichten über Israel zu, dann hört man ständig an vielen Sätzen den Kehrreim angehängt: „Was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet.“ In Ostjerusalem lebende Juden bekommen den Nachsatz: „Was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet.“ Juden, die in Efrat Häuser bauen bekommen den Anhang: „Was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet.“ Ein israelischer Jude mit einem Geschäft in Hebron wird beschrieben mit: „Was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet.“

Die Anwesenheit von Juden irgendwo in der Region Nahost/Nordafrika (MENA) außerhalb der Umzäunung Israels wird von einem Großteil der Welt als illegal betrachtet und linke Medien werden Sie bei jeder Möglichkeit daran erinnern (eigentlich versäumen es die Medien zu erwähnen, dass arabische Länder ihre Juden ethnisch säuberten, denn das würde von ihrem israelfeindlichen Narrativ ablenken). Sie tun das in stillschweigender Billigung des Antizionismus der Welt, nicht in Kritik des weltweiten Rückwärtsdenkens.

Der größte Teil der Welt betrachtet auch Schwulenehen als illegal. Darüber hinaus betrachten die meisten Schwulsein schlicht als Verbrechen. Homosexuelles Handeln ist so beleidigend, dass es ein Verbrechen ist, das im Iran, Saudi-Arabien, Somalia (die Heimat der Abgeordneten Ilhan Omar), dem Sudan und dem Jemen die Todesstrafe verdient.

Da Juni in den Vereinigten Staaten Gay Pride-Monat ist, wäre bei jeder Story, die Homosexualität anführt, der Satz angehängt wird: „was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet“. Sollten Sender und Zeitungen sich entscheiden das nicht zu tun, dann sollten sie genauso entweder aufhören den eingängigen Satz zu verwenden, wenn sie in Jerusalem lebende Juden erwähnen oder ihre eigene eingefleischt antizionistische Einseitigkeit eingestehen.