Israel und Palästina beschuldigt sich gegenseitig falsch zu gendern

The MidEast Beast, 6. Juni 2021

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Der israelisch-palästinensisch Konflikt ist in neue Höhen eskaliert; jede Seite beschuldigt jetzt die andere sie falsch zu gendern.

In einer vom Büro des Premierministers, jedenfalls noch ein paar Tage, veröffentlichten Stellungnahme, erklärte Netanyahu: „Wir sind zwar Palästina genannt worden, aber wir sind immer Israel gewesen. Und so gingen wir 1948 vom einen in das andere über. Israel ist unser Gender, das in einem breiten Spektrum existiert; Sie haben israelische Juden, israelische Araber und diese Sonderlinge mit den Hüten. Uns falsch zu gendern, indem ihr unseren abgeschafften Namen ‚Palästina‘ verwendet, ist zudem zutiefst antisemitisch und erfordert eine angemessene Antwort, da wir dafür verantwortlich sind unseren sicheren Ort zu schützen. Unsere korrekten Pronomen sind ‚Judäa und Samaria‘.“

In Reaktion veröffentlichte ein Repräsentant von Students for Justice in Palestine (Abteilung Berkeley) eine Stellungnahme: „Palästina falsch zu gendern, indem das Pronomen ‚Israel‘ verwendet wird, ist kultureller Völkermord der schlimmsten Art. Es ist besonders schädigend für alle queeren, behinderten, weiblichen, palästinensischen, transen, Frauen of Color, für die zu sprechen wir uns die Freiheit genommen haben. Unsere palästinensische Gender-Identität zu bestreiten befindet sich an der Kreuzung von Kolonialismus, Bevormundung, Patriarchat, Rassismus, Kapitalismus und all den anderen Begriffen, die ich in meinem Unterricht für soziale Gerechtigkeit und kritische Rassentheorie gestern lernte. Und ja, Mathematik ist rassistisch!“