Dem ältesten Hass geht es in der US-Administration richtig gut

Seien wir ehrlich: Ein beträchtlicher Teil der Kongress-Delegation einer politischen Partei der USA sind Fürsprecher einer völkermörderischen Terrororganisation. Op-ed.

Joan Swirsky, Israel National News, 6. Juni 2021

offizielles Foto des Weißen Hauses von Shealah Craighhead

Zitat des ehemaligen britischen Oberrabbiners Jonathan Sacks: „Antisemitismus ist ein Virus, der durch Mutation überlebt. Im Mittelalter wurden Juden wegen ihrer Religion gehasst. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden sie wegen ihrer Rasse gehasst. Heute werden sie wegen ihres Nationalstaats Israel gehasst. Antizionismus ist der neue Antisemitismus.


Im Februar, keine zwei Wochen nach Beginn der Präsidentschaft von Joe Biden, beschrieb ich in meinem Artikel „Joe’s Jews“ [Joes Juden] seine Ernennung von 11 langjährigen Judenhassern und Israel-Verächtern in Schlüsselpositionen seines Kabinetts/Regimes.

Einen Monat später beschrieb ich in meinem Artikel „More about Joe and the Jews“ [Mehr zu Joe und den Juden] 12 weitere Judenhasser und Israelverächter, die Joe in Schlüsselpositionen seines Kabinetts/Regimes berufen hatte.

Seitdem hat es viele weitere alarmierende ähnliche Berufungen gegeben, was selbst dem flüchtgsten Beobachter klar macht, dass das Weiße Haus von Biden eine besonders feindselige Haltung gegenüber Juden und ihrer uralten Heimat Israel hat, dazu eine perverse Verliebtheit in und Treue zu Gruppen oder Einzelnen, die die Absicht haben den jüdischen Staat zu vernichten.

Es gibt keine Zweifel, dass Bidens Anwesenheit im Weißen Haus von diesen als unmissverständliches Abnicken interpretiert wird, den Tsunami des Antisemitismus fortzusetzen und sogar auszuweiten, der derzeit über den gesamten Globus hinwegfegt – von der Vergiftung der meisten amerikanischen Colleges und Universitäten über die brutalen physischen Angriffe auf Juden auf den Straßen von New York, Las Vegas, Los Angeles und rund um die Welt – ein Phänomen, das der Schriftsteller Victor Rosenthal in erschreckenden Einzelheiten darlegt – bis zur Verurteilung Israels durch das irische Parlament und andere Regierungen und den rassistischen Obszönitäten, die gewohnheitsmäßig von demokratischen Mitgliedern des US-Kongresses ausgekotzt werden.

UND DER MARSCHTAKT GEHT WEITER

Tatsächlich demonstrieren Joe Biden und seine gesamt Clique/Mitarbeiterschaft/Kabinett/Amtsträger aus linken, antisemitischen Radikalen ihren giftigen Rassismus tagtäglich, ungeachtet seiner Standardklausel-Ankündigungen der Unterstützung Israels… zu genau der Zeit, in der er Israels Todfeinde umarmt, ihnen applaudiert und sie finanziert. Sie wollen Beweise? Hier ist eine sehr kurze Liste:

Es muss davon absehen die Araber zwangszuräumen, die seit Jahrzehnten ohne Miete zu zahlen jüdisches Immobilieneigentum besetzen.

Es muss die fanatisch militanten Araber appeasen, die es Juden nicht erlauben an ihrem heiligsten Ort, dem Tempelberg, zu beten.

Und es muss aufhören den Tag der Vereinigung Jerusalems zu feiern, der den Staat Israel ehrt. „Stellen Sie sich vor ein anderes Land würde fordern, dass wir aufhören den 4. Juli oder den Memorial Day zu begehen!“

  • Bidens Kandidatin für eine Top-Position im Außenministerium, schreibt Alana Goodman, „spielte eine Schlüsselrolle bei der Zusammenstellung eines Buches über den üblen Einfluss der ‚Israel-Lobby‘, während sie für eine Organisation arbeitete, die Behauptungen über jüdische Medienkontrolle und geteilte Loyalität für Israel propagierte.“
  • Biden wählte die Anwältin Kirsten Clarke als stellvertretende Bundestaatsanwältin aus, um die Abteilung für Bürgerrechte im Justizministerium zu leiten; ihr Hass auf Juden und Weiße ist durch den geschätzten Daniel Greenfield ausgiebig dokumentiert worden, ebenso durch den Autor/Redakteur David Rosenberg. Clarke hat postuliert: „Das menschliche Gehirn wurde auf eine Weise strukturiert, dass es Schwarze Weißen überlegen macht.“
  • Biden lieferte Israel – dem belagerten Land und zu dessen Nachteil – nur ein Jahr nach seiner Wahl [in den Kongress] vor dem Yom Kippur-Krieg 1973 ägyptische Desinformationen, schildert der Autor David Israel.
  • Erst kürzlich ordnete Beiden an, dass die US-Botschaften weltweit die Black Lives Matter-Flagge hissen, um am 25. Mai und darüber hinaus der Ermordung von George Floyd zu gedenken. Sie erinnern sich: BLM ist die marxistische Terrorgruppe, die überall in den USA das letzte Jahr über wütete und für rund $2 Milliarden Immobilienschäden verantwortlich ist, für verheerende Brandstiftungen, weit verbreiteten Diebstahl, die Verletzungen von mehr als 240 Polizeibeamten und die Zerstörung hunderter Polizeireviere, für mehr als 30 Morde und die Entstellung und mutwillige Beschädigung von Synagogen, vor denen sie „F… die Juden und tötet die Polizisten“ brüllten.
  • Bidens Demokraten im Repräsentantenhaus lehnten letzte Woche – einstimmig – einen Versuch der Republikaner ab Israel mit Notfall-Sicherheitsgeldern für sein Leben rettendes System Eiserne Kuppel auszustatten. Ein paar Tage davor stoppten sie ein Gesetz, das Auslandsinstanzen sanktioniert hätte, die Geschäfte mit der Hamas machen. Formt sich bei  Ihnen das Bild?
  • Biden & Co. geben der Weltgesundheitsorganisation volle Unterstützung, einem giftigen Zweig des Sumpfs UNO, der neulich ein Treffen veranstaltete, um die globale Reaktion auf die Corona-Pandemie zu besprechen und vorhersagbar – angesichts seiner gesamten Geschichte fanatischen Antisemitismus‘ – Israel herausgriff, um es für die Verletzung der Rechte der sich selbst Palästinenser nennenden Araber zu verurteilen, obwohl der Vorwurf objektiv falsch ist.
  • Biden hat islamische Aktivisten hereingeholt – darunter Hina Shamsi, die im Auftrag der Holy Land Foundation kämpfte, deren Führer wegen materieller Unterstützung der Hamas verurteilt wurden – um „Extremismus“ im US-Militär zu untersuchen. Im Wesentlichen, schreibt Daniel Greenfield, „wird amerikanisches Militärpersonal der Gnade von Fürsprechern seiner schlimmsten Feinde übergeben. Für Biden ist die Verteidigung von Al-Qaida- und Hamas-Terroristen die einzige Qualifikation, die man braucht, um amerikanischen Soldaten nachzustellen.“

ALTER WEIN; NEUE FLASCHE

Eines gilt für Judenhasser und Israelverächter: Sie sind bemerkenswert unoriginell. Ihre Gründe dafür Juden zu hassen mögen sich im Verlauf der Jahrhunderte geändert haben, die Symptome ihres Rassismus sind dieselben geblieben:

– obsessiv an Juden zu denken

– in Hass zu explodieren

– für alles, was in ihrem Leben und der Gesellschaft falsch läuft, die Juden verantwortlich zu machen

– sich mit anderen Rassisten zusammenzutun, um Schaden zuzufügen

– in vielen Fällen ihr Leben dieser Besessenheit zu widmen

All das ist getrieben von krankhafter Eifersucht.

Interessanterweise schienen sie sich nie zu fragen, warum acht Milliarden Menschen auf der Welt – darunter 2,2 Milliarden katholische Christen, ungefähr eine Milliarde Protestanten und 1,8 Milliarden Muslime (in 49 Ländern die Mehrheit) – mit 15 Millionen Juden (sieben Millionen in den USA, sieben Millionen in Israel und rund eine Million sonst weltweit) nicht klar kommen oder sie vernichten können.

Das muss sie sich immens dumm oder impotent vorkommen lassen, daher sind sie noch wütender als in ihrem üblich fixierten Zustand der Rage.

Aber wie jeder liberale, linke Progressive – oder wie immer sie sich heutzutage nennen – der glaubt, dass die krachenden Fehlschläge des Sozialismus und des Kommunismus in der Weltgeschichte ein Problem schlechter Umsetzung waren und dass er es besser machen wird, so glauben die Judenhasser der Welt, dass sie letztlich das mit dem Antisemitismus richtig hinkriegen und ein für alle Male das Volk und ihr Land loswerden werden, das dafür sorgt, dass sie sich so schlecht und unterlegen fühlen.

DER FISCH STINKT VOM KOPF HER

„Die Administration Biden hat die lange brodelnde Feindschaft des Präsidenten gegenüber Israel offenbart“, schreibt der ehemalige Professor für Politikwissenschaften Abraham Miller, „die bis zu seiner Begegnung mit dem damaligen israelischen Premierminister Menachem Begin zurückreicht, bei der Biden drohte Israel die Hilfen abzuschneiden.“

„Während Israelis sich in Fluren und Bunkern duckten und die Hamas den Tod aus dem Himmel gegen sie schoss“, schreibt Miller, „verhandelten die Vertreter der Administration Biden in Wien um eine Ouvertüre für den desaströsen Atomdeal mit dem Iran“ – der Iran ist der führende Waffenlieferant der Hamas.

Larry Gordon, Chefredakteur der 5 Towns Jewish Times (aus Long Island, NY), fragt: „Ist jüdisches Leben wichtig?“

„Ein Großteil der aktuellen Debatte [über den Konflikt zwischen Hamas und Israel]“, schreibt Gordon, „dreht sich um die Frage, ob Israel das Recht hat sich zu verteidigen… unter welchen Umständen es möglicherweise akzeptabel oder in Ordnung sein könnte, dass Israel sich verteidigt.“

„Im Verlauf der letzten Wochen sind Juden wahllos mit und ohne Schläger geprügelt worden“, fährt Gordon fort. „Aber der Präsident hat es bisher nicht in sich gefunden – so wie der jüdische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer – aufzustehen und diese Art von Hassverbrechen zu verurteilen. Vielleicht betrachten sie sich als zu sehr als mit Juden verbunden, was ihre politische Stellung beeinflussen könnte … was für eine beschämende Situation!“

Die Wirtschafts- und politische Kommentatorin Valerie Sobel erklärt, dass es „völlig inakzeptable ist, wie ein solch großes Gremium des amerikanischen Judentums durch einen Tweet eines Präsidenten oder Medien-Einseitigkeit derart irreparabel verletzt wird und doch von den „Tod den Juden“-Parolen bei den gewalttätigen, politisch garantierten Judenhass-Festen ihrer eigenen Partei und unermüdlich antisemitischen Medien gänzlich unberührt bleiben kann.

Es ist unmöglich geistig zu verarbeiten, dass ihr jüdischer Nachwuchs, ihre kontaminierten Krieger für soziale Gerechtigkeit, die Enkel von Holocaust-Überlebenden derart indoktriniert sind, dass sie mit den Judenhassern von Black Lives Matter und der BDS-Bewegung marschieren und dabei ‚Free Palestine‘-Plakate hochhalten. Und völlig unvereinbar ist das gleichgültige Schweigen überwiegend liberaler jüdischer Gemeindeleiter zu den Kristallnacht-artigen Pogromen in Los Angeles, London und New York.

Wie können wir diesen feigen Wunsch erklären uns im Namen der Wokeness ins Schwert zu stürzen?“, fragt Sobel. „Wer würde dieser verzweifelten Gier nach Akzeptanz in einem Club der liberalen Ideen applaudieren, der widerlichen Judenhass beinhaltet? Und warum um alles in der Welt sollte eine politische Partei mit einem so riesigen antisemitischen Kassenbuch und klinischer israelallergischer Mitgliedschaft von Juden selbst als derart hochwertig bewertet werden?“

Der Psychiater und Historiker Kenneth Levin redet ebenfalls von denen die den genozidalen Antisemitismus im Kongress ermöglichen. „Die Hamas will ausdrücklich nicht nur alle Israelis, sondern alle Juden töten“, schreibt Levin…

„Die aktuelle Administration“, fährt Levin fort, „hat die Wiederbehauptung amerikanischer moralischer Autorität zu einem ihrer grundlegenden Ziele erklärt… aber das weitere, hässliche Phänomen eines beträchtlichen Segments der Kongress-Delegation einer großen amerikanischen politischen Partei, das als Unterstützer oder Fürsprecher der kriminellen Handlungen einer völkermörderisch antisemitischen Terrororganisation dient … ist eher eine Demonstration moralischen Bankrotts.“

Liel Leibovitz erklärt in der New York Post: „Als Juden letzte Woche überall in Amerika verprügelt, geboxt, bespuckt, mit Sprengsätzen eingeschüchtert und für Gewalttätigkeiten und Schikanen ausgesucht wurden, waren die rechtschaffenen Männer und Frauen der Demokratischen Partei schnell dabei doppelte Geißel hinter diesen Mini-Pogromen zu verurteilen: Antisemitismus und – Trommelwirbel bitte – Islamophobie.

Das ist das Problem mit dem moralisch verwirrten Denken“, fährt Leibovitz fort. „Es ist ein einfaches Prinzip, das fast jedem in der Demokratischen Partei von heute abhanden gekommen zu sein scheint. Hoffentlich werden ihre jüdischen Wähler sich darüber klar werden, bevor es zu spät ist.“

Der Journalist und Autor John Perazzo beschreibt in „Israels falscher ‚Freund‘“ – einer eingehenden, umfassenden Zeitleiste der unerbittlichen Feindschaft Joe Bidens gegenüber Israel von 1982 bis vor nur ein paar Monaten – „eine lange, destruktive Bilanz der Aushöhlung der Sicherheit Israels“.

„Joe Biden hat es zur Gewohnheit gemacht, sich als loyalen, standfesten Freund und Verbündeten Israels zu beschreiben“, schreibt Perazzo … „aber eine sorgfältige Untersuchung der Bilanz offenbart seine lange und extrem Besorgnis erregende Geschichte der Aushöhlung der Sicherheit und des öffentlichen Bildes Israels.“

In seiner Zeitleiste beschreibt Perazzo acht lange Jahre der standhaften Unterstützung Bidens für Barack Obamas tiefgehende Feindschaft und Sabotage gegenüber Israel, die der israelische Abgeordnete Danny Danon, Vorsitzender des internationalen Kontaktzweigs des Likud als „katastrophal“ bezeichnete.

Die Schriftstellerin Andrea Widburg hat das letzte Wort zu Bidens unehrenhafter Rolle gegenüber Israel: „Biden mag sagen, er glaube, Israel habe das Recht auf Selbstverteidigung“, schreibt Widburg, „aber sein Handeln offenbart, dass seine wahren Sympathien bei den Islamisten liegen, die die Vernichtung Israels anstreben und jeden einzelnen seiner Einwohner zu töten…“

3 Gedanken zu “Dem ältesten Hass geht es in der US-Administration richtig gut

    • Ich denke, es wäre weiser, wenn er nicht noch einmal antritt. Es gibt außerdem genug gute Leute, die das sozusagen in seinem Sinne machen könnten.

      • Viele Republikaner sind Donald Trump wohlgesonnen. Ich könnte mir auch vorstellen, das jemand aus der Trump Familie das Amt übernimmt, aber mir wäre es lieber, wenn Donald es machen würde. Er hat es verdient.

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