Just sayin‘

Malca Goldstein-Wolf, Facebook, 9. Juni 2021

„Wer den Konflikt wirklich beenden will, müsse offen über die gesamte Problematik reden, auch über die Politik Israels. Und auch mit der Hamas müsse man sprechen, auf höchster Ebene“, sagt Sigmar Gabriel.

Der ehemalige Spitzenpolitiker einer bürgerlichen Partei schlägt allen Ernstes, ohne Scham, vor, mit Terroristen zu verhandeln, deren Charta die Vernichtung aller Juden beinhaltet.

Was der Umstand, dass Terroristen Juden vernichten wollen, mit israelischer Politik zu tun hat, können wohl nur Menschen mit einer gewissen Gesinnung nachvollziehen.

Die Grenze zwischen scheinheiliger Israelkritik und schnödem Antisemitismus verläuft offenbar schleichend, geschürt von politischen Funktionären, die sich dem „Kampf gegen Rechts“ verschrieben haben und offenbar gar nicht merken, wie ähnlich ihre Ideologie derer ist, die sie selbstredend so verurteilen.

Während jemanden ein Mittagessen mit Rechtspopulisten hierzulande den Job kosten kann, soll eine Verhandlung mit Terroristen salonfähig gemacht werden. Einfach so, als wäre nichts selbstverständlicher als das Paktieren mit Mördern.

Mir graut vor diesen Wölfen im Schafspelz, deren Doppelmoral bei mir Brechreiz auslöst und denen man eines ganz sicher nicht überlassen darf: Den Schutz jüdischen Lebens.

Sigmars Vater wäre stolz auf seinen Sohn…

(https://www.thepioneer.de/originals/world-briefing/podcasts/wie-mit-den-palaestinensern-umgegangen-wird-ist-skandaloes)

Anmerkung: Was will man aber auch von einem erwarten, der in Hebron etwas von Apartheid seitens Israels schwadroniert? Der bei Israel die Probleme ansprechen will, bei der Hamas aber nicht (wirklich)? Worüber will er mit der Hamas reden? Dass sie nur noch Israel auslöscht statt alle Juden weltweit? Der Mann ist ein verblendeter Ideologe ohne Bezug zur Wiriklichkeit – die blendet er aus.