Eine kurze Geschichte arabischer Boykotte gegen Juden (nicht Zionisten – Juden)

Elder of Ziyon, 20. Juli 2021

Ich sehe, dass einige Leute auf Twitter fragen, warum Israel zu boykottieren als antisemitisch angesehen wird.

Ein Grund lautet: Die Geschichte zeigt, dass diese Boykotte nur eine Fortsetzung der Boykotte sind, die Araber in den Jahrzehnten vor der Wiedergeburt Israels gegen Juden inszenierten.

Hier ist eine Liste der Boykottaktionen von Arabern gegen Juden – nicht Zionisten, sondern Juden – von 1891 bis 1945.

1891: Araber fordern das Osmanische Reich auf kein Land an Juden zu verkaufen.

Januar 1915: Das American Jewish Yearbook berichtet: „In Hebron werden Juden von mohammedanischen Frauen boykottiert.“

2. April 1920, AJC: „Rosch Pina: Dreißig Araber greifen arabische Arbeiter in Feldern an, die jüdischen Einwohnern gehören; damit wollen sie einen Boykott der Araber gegen Juden herbeiführen.“

4. Juni 1921: „Haifa: Araber publizieren eine Proklamation, die die Bevölkerung drängt die Juden zu boykottieren und sie aus ihren Dörfern zu vertreiben.“

1922: Der Arabische Kongress ruft die Araber auf jüdische Geschäfte in Palästina  zu boykottieren.

1924:

Muslim-Christian Association – Wie in der Vergangenheit gab die Muslim-Christian Association erneut ihre Gegnerschaft zum Mandat und schon der Idee der Gründung einer jüdischen nationalen Heimstatt in Palästina Ausdruck und äußerte ihre Forderung nach Unabhängigkeit Palästinas. Sie betrieb antizionistische und auch antijüdische Propaganda. In einer Publikation, die sie im Vorjahr weithin veröffentlichte, verwies die Association wiederholt ihre Sympathisanten auf die „Protokolle der Weisen von Zion“ als Buch, das von jedem gelesen werden sollte, der immer noch die bösartigen Motive der Juden bezweifelt. … Sie stimmte dafür das Exekutivkomitee zu autorisieren die anstehenden Wahlen zu boykottieren und einen Wirtschaftsboykott gegen die Juden publik zu machen. Der Wirtschaftsboykott wurde allerdings später aufgegeben.

1925:

Arabische Verbände – Die Muslimisch-Christliche Union setzte während des letzten Jahres ihre Blockadepolitik fort – nicht nur bei politischen Themen, sondern sie versuchte sich auch in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes einzumischen. Anfang des Berichtsjahres hat ein Kongress einen Beschluss gefasst, mit dem auf einen Boykott des Ruttenberg-Elektrifizierungsplan gedrängt wurde.

1929: Der Arabische Kongress gelobte die Araber zu verpflichten jüdische Handelsgüter zu boykottieren. Syrien verbietet den Import von Waren, die von jüdischen Unternehmen in Palästina produziert werden.

1931: Der World Islamic Congress verabschiedet eine Resolution, die von muslimischen Ländern verlangt Handel mit jüdischen Geschäften in Palästina zu boykottieren. Der Arabische Arbeiterbund stellte Streikposten vor jüdischen Firmen in Palästina auf.

1945: Der Rat der Arabischen Liga verabschiedet Resolution 70, mit der empfohlen wird, dass alle arabischen Staaten nationale Boykott-Büros einrichten.

„Wirtschaftssanktionen gegen Juden – Arabische Länder planen Boykott“

Der Antisemitismus ist deutlich. Es ist absurd zu glauben, dass die ständigen Boykotte von Arabern gegen Juden (das Boykott-Büro der Arabischen Liga ist immer noch in Kraft) plötzlich 1948 von einem Boykott von Juden auf einen Boykott von Israelis wechselten.

Darüber hinaus richtete sich der Boykott der Arabischen Liga selbst in den 1950-er Jahren ausdrücklich gegen Juden.

Meine Quellen waren das American Jewish Yearbook und eine Grafik im Buch Effects oft he Arab League Boycott of Israel in U.S. Businesses von Constance A. Hamilton, 1994.