Wie sähe es aus, wenn Zionisten linke Hasser angreifen und dabei deren eigene Methoden anwenden? Ein humoriges, aber sehr ernstes Beispiel.

Elder of Ziyon, 3. August 2021

Al-Jazira veröffentlichte ein ungemein idiotisches Op-Ed, in dem ein Redakteur der sozialistisch-Internetseite Jacobin unechte Empörung betreibt, Zionisten würden das paramilitärische Hamas-Training von Kindern in Sommerlagern angreifen.

Normalerweise würde ich Belen Fernandez‘ Argumente Stück für Stück auseinandernehmen und feststellen, dass der gesamte Artikel eine gewaltige Übung in Whataboutism ist, vermutlich mit falschen Behauptungen, in allen möglichen Aspekten Israel sei schlimmer als die Hamas und daher hätten Zionisten kein Recht ein Wort gegen den palästinensischen Missbrauch von Kindern zu sagen.

Aber Fakten sind irrelevant. Fernandez kümmern Fakten nicht – was der Grund ist, dass sie sie nicht thematisiert. Sie will mit den Gefühlen des Lesers spielen, Israel beschuldigen seine eigenen Kinder mit dem einzigen Ziel aufzuziehen arabische Babys in die Luft zu jagen. Sie will das Thema wechseln. Das ist der modus operandi der Kritiker Israels – weil die Fakten nicht auf ihrer Seite sind, ignorieren sie die Fakten und erfinden andere oder betrieben Rufmord oder andere Ablenkungen, alles, um zu vermeiden sich tatsächlich mit dem Thema zu beschäftigen.

Diesmal werde ich daher, statt Fakten herauszustellen, eine Seite aus dem sozialistischen linken Manuskript nehmen.

Mein Streifzug in das Schreiben eines Artikels, der echte Themen ignoriert, Fakten auf Grundlage der fadenscheinigsten Beweise erfindet und die Methoden der israelfeindlichen Horden übernimmt, beginnt hier.

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Belén Fernández ist eine Sexistin

Sie schreibt in Al-Jazira:

Vor kurzem nutzte Lawrence J. Haas vom American Foreign Policy Council die Seiten von Newsweek, um ein gefährliches Phänomen zu publizieren: „Westliches Schweigen, während Gaza-Sommerlager zukünftige Terroristen ausbilden“.

Nach Angaben von Haas – in dessen Unterhosen von der (halluzinierten) Idee, dass westliche Meiden und Akademiker von einem „Narrativ israelischer Unterdrückung und palästinensischer Schikanierung ein massiver Haufen getrieben wurde – lehren Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad Teenager-Jungen im Gazastreifen wie man „mit Schusswaffen schießt, Panzerabwehr-Raketen startet und sich schützt, während man um Mauern späht“.

Der Ausdruck „in Unterhosen einen Haufen“ kommt vom britischen Ausdruck „Lass deine Unterhosen nicht verdrillern“. Eric Patridge schreibt in A Dictionary of Slang and Unconventional English, 8. Ausgabe (1984):

Unterhosen verdrillern – Lass deine… werde nicht streitsüchtig oder zickig; sowohl bei Männern (beinhaltet Feminität) und von Männern gegenüber Frauen: Seit ca. 1950(Laurie Atkinson 1976) – 2. Lass (deine) Unterhosen nicht verdrillern, nervös werden, panisch werden: umgangssprachlich: mindestens seit 1960.

Die Verwendung dieses Ausdrucks gegen Frauen sagt, dass Frauen überemotional sind und nicht ernst genommen werden können. Verwendet man das gegen einen Mann, dann heißt das, dass der Mann dabei so schlimm ist wie eine Frau, die nicht in der Lage ist etwas mit klarem Kopf zu betrachten. Diesen Ausdruck gegen einen Mann zu verwenden bedeutet seiner Voraussetzung zuzustimmen, dass Frauen nicht in der Lage sind klar und logisch zu denken – und Männer, die sich über etwas aufregen, handeln auf „weibliche“ Weise.

Dass Fernandez diesen Ausdruck verwendet, verrät ihre Transphobie, da sie eindeutig Männer abqualifiziert, die beschließen Frauen-Unterwäsche zu tragen.

Ignoranz ist keine Rechtfertigung. Der Satz gilt seit Jahren als beleidigend.

Das ist Sexismus. Und mit der Verwendung dieses hoch beleidigenden Satzes beweist Fernandez, dass sie das Gefühl hat, dass Frauen Männern unterlegen sind. Bewusst oder unbewusst hasst Fernandez Frauen.

Sie ist wegen der Verwendung des Satzes nicht einmal peinlich berührt. Vielleicht ist sie eine privilegierte, als Weiße durchgehende Person, die es sich leisten konnte sechs Jahre ihres Lebens damit zuzubringen durch Europa zu trampen, ohne eine Vorstellung davon zu haben, was das Wort „Verantwortung“ bedeutet.

Vielleicht wählte sie Al-Jazira als ihr Medienorgan, um ausdrücklich Sexismus zu betreiben, weil sie auf die Araber heruntersieht und das Gefühl hat, diese seien nicht so sensibel gegenüber Frauenfeindlichkeit wie Westler und sie fühlt sich wohler fühlt, wenn sie einen hoch beleidigenden, sexistischen Satz in einem Umfeld verwendet, von dem sie glaubt, dass er dort eher willkommen ist. Diese Haltung ist herablassend und rassistisch.

Ein solch schockierender Satz einer angeblichen Linken und nominellen Feministin sollte die Alarmglocken wegen systemischem Sexismus, Transphobie und Scheinheiligkeit schrillen lassen, von denen sozialistische Kreise durchzogen sind.

Jeder, der sich wirklich um Feminismus, Transrechte und menschliche Werte kümmert, muss fordern, dass Belen Fernandez sich bei Lawrence J. Haas entschuldigt – und sich immer weiter entschuldigt, bis er und jeder andere, den sie in diesem Artikel attackiert, ihre Entschuldigung akzeptiert.

Offensichtlich muss Fernandez wegen ihres beleidigenden, sexistischen und rassistischen Verhaltens und all ihrer Artikel entlassen und aus der Existenz gestrichen werden, damit niemand ihrem beleidigenden Frauenhass ausgesetzt werden kann. Jacobin will sicherlich nicht mit jemandem wie ihr assoziiert werden und jeder, dem der Kampf um die Gleichstellung von Frauen am Herzen liegt, muss darauf bestehen, dass ihr Arbeitgeber das Richtige tut.

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Wirkt diese Art von Argumentation bekannt?

Das ist das, was Leute, die Israel unterstützen, tagtäglich zu sehen bekommen.