Gegen die Abraham-Vereinbarungen zu sein ist ein ziemlich guter Indikator, dass Frieden dir ziemlich egal ist – Menschenrechte übrigens auch

Elder of Ziyon, 30. August 2021

Noura Erekat, die bösartig israelfeindliche Akademikern, die sich als „Menschenrechts-Anwältin“ positioniert, nutzte Naftali Bennetts Besuch im Weißen Haus als Ausrede dafür ein Op-Ed in der Washington Post zu schreiben, mit dem sie Israel als „Apartheid“-Staat und mit anderen Lügen angreift, die wir so gut kennen.

Um all ihre Argumente durchzugehen, bräuchte es einen längeren Artikel; viele von ihnen habe ich schon öfter widerlegt, aber ein Absatz reicht aus, um Erekats Unredlichkeit zu zeigen und wie wenig ihr Liberales am Herzen liegt.

Als Teil dieses Plans ein neues Image zu präsentieren will Bennett „den Konflikt schrumpfen“, indem Verhältnisse für Palästinenser verträglicher macht, während die israelische Dominanz beibehalten wird, ganz in der Art von Trumps Vision für „wirtschaftlichen Frieden“. Dieser Ansatz zeigt auch die Verherrlichung der Abraham-Vereinbarungen – Israels Anerkennungs-Pakte mit von den USA unterstützten autoritären Regimen – als Friedensmodell. Bennett wird wahrscheinlich die Erhöhung der US-Hilfe für die palästinensische Autonomiebehörde unterstützen, die Teil von Israels Sicherheitsapparat ist; diese verhaftete erst vor kurzem Dutzende palästinensische Menschenrechts-Verteidiger im Versuch Dissens zu unterdrücken.

Erekat verhöhnt die Abraham-Vereinbarungen, weil Israel sie nur mit „von den USA unterstützten autoritären Regimen“ schließt. Man fragt sich, ob ihre Opposition sich gegen den Teil „von den USA unterstützt“ oder „autoritär“ richtet. Da jeder mehrheitlich muslimische Staat im Nahen Osten ein autoritäres Regime ist, bedeutet das, dass Erekat dagegen ist, dass Israel überhaupt Frieden mit irgendeinem Staat schließt. Diese „Menschenrechts“-Anwältin hat kein Interesse an dem Problem, das jedes muslimische und arabische Land in der Region autoritär ist – sie ist empört, dass Israel überhaupt Frieden mit einem von ihnen schließt.

Ihre Äußerung offenbart, dass sie nicht gegen Autoritarismus ist, sondern gegen Frieden – mit Israel.

Wenn jemand gegen eine Friedenvereinbarung mit Israel ist – und behalten Sie im Hinterkopf, dass die Friedensvereinbarungen mit Ägypten und Jordanien unter Präsidenten der Demokraten vermittelt wurden und ihre Regime genauso autoritär – dann bedeutet das, dass er komplett gegen Israels Existenz und schon gegen die Idee jüdischer Selbstbestimmung ist.

Wie genau würde Israels Verschwinden die Menschenrechtslage im Nahen Osten verbessern? Würden die palästinensischen Araber mehr Freiheit und mehr Rechte genießen?

Wir alle kennen die Antwort darauf, aufgrund von Erekats nächstem Satz, in dem sie festhält, dass die PA Protestierende verhaftet. (Sie „Menschenrechtsverteidiger“ zu nennen geht etwas zu weit.) Sie macht natürlich Israel dafür verantwortlich, als hätte Israel diese Verhaftungen ausgesourct.

Die Araber, die im Nahen Osten das höchste Menschenrechtsniveau genießen, sind die, die in Israel leben. Wenn Israel ausgelöscht wird – und Erekat bestreitet das eindeutig – dann würde es die Dinge für sie und vermutlich für alle Araber schlechter machen, deren Regime sich durch Israels Menschenrechtsbilanz im Vergleich mit sich selbst zumindest ein wenig beschämt fühlen.

Natürlich haben die Golfstaaten fürchterliche Menschenrechtsbilanzen, aber ihr Wunsch sich dem Westen zuzuneigen, macht sie moderater und Frieden mit Israel ist ein Teil davon. Gegen die Abraham-Vereinbarungen zu sein, bedeutet nicht nur gegen Frieden, sondern auch gegen Menschenrechte für Araber zu sein.