In Israel sind alle Juden Familie. Das wollen die Hasser beenden.

Elder of Ziyon, 11. März 2021

Adam Levick teilt auf Facebook eine wunderbare Geschichte:

Eine „Nur in Israel“-Geschichte: Ich wartete darauf in Terem geröntgt zu werden und eine Mutter mit einem Baby-Jungen (ein paar Monate alt) in einem Kinderwagen bat eine alte Dame, die sie eindeutig nicht kannte, auf ihr Baby aufzupassen, während sie zum Röntgen ging.

Dann musste die alte Dame zu ihrem Röntgen-Termin, also bat sie einen Mann, den sie nicht kannte, ob er auf das Baby aufpassen würde – weil die Mutter des Jungen noch nicht zurückgekommen war.

Dann wurde der Mann in den nächsten Röntgenraum gerufen und er gab das Baby an mich weiter. Ich passte auf ihn auf (circa 10 Minuten), bis seine Mutter schließlich heraus kam. Die Mutter war dankbar, aber nicht übertrieben – so als hätte ich ihr gerade die Uhrzeit gesagt, statt die Sicherheit und das Wohlergehen ihres Kleinkindes sicherzustellen!

Jetzt ist das Interessante, dass dies hier kein ungewöhnliches Ereignis ist. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: auf einer Ebene denke ich: „Wow!… Sie vertraut das Leben ihres Babys völlig Fremden an!“ Und ich könnte mir nicht vorstellen, dass dies in den USA passiert – bestimmt nicht in einer großen Stadt.

Aber es gibt hier etwas über das Leben … Man muss hier leben, um zu wissen was ich meine. Auf einer Ebene schien es irre, auf der anderen schien es absolut natürlich – das Beste, was dieses Land ist.

Das ist nur eine „Nur in Israel“-Geschichte. Es gibt hunderte andere. Einige Beispiele:

Wenn niemand etwas Seltsames daran sieht dich zu fragen wie viel du für dein Haus bezahlt hast oder wie hoch deine Hypothek ist oder übrigens aus, wie viel zu verdienst.

Wenn eine fremde alte Dame zu dir kommt, wenn du dein Kleinkind im Arm hältst und den Reißverschluss des Mantels des Kindes zuzieht und sagt, es sei zu kalt, als dass das Kleine auf diese Weise draußen ist. Und dann in ihr Taxi steigt.

Wenn deine Bankerin dir sagt, dass du mit langfristigen Spareinlagen 2% Zinsen bekommst oder du könntest in Bonds investieren und auch dass ihr Sohn, in deinem Alter, zufällig Single ist und ob du zum Schabbat-Essen kommen magst.

Es gibt einen gemeinsamen Nenner hinter diesen Geschichten.

Das ist so, weil Israel weit mehr ist als ein jüdischer Staat. Es ist ein Ort, an dem alle Arten von Juden tatsächlich Familie sind.

Keine Gemeinschaft. Kein Stamm. Familie.

Derselbe familiäre Instinkt, der sich im Anvertrauen deines Kindes an andere Juden ausdrückt, findet sich in einem Streit mit einem anderen Juden, den du nie zuvor getroffen hast. Das Familiengefühl erklärt sowohl die erstaunliche israelische Freundlichkeit und offensichtliche israelische Grobheit.

Als jemand, der immer noch außerhalb Israels lebt, spüre ich das stark, wenn ich zu Besuch komme. Es fühlt sich an wie Zuhause zu sein. Es fühlt sich angenehm an. In den USA bin ich immer wachsam, mache mir Sorgen wegen jedes negativen Eindrucks, den ich versehentlich als Jude machen könnte; in Israel fühle ich mich, als könnte ich meine Schuhe abstreifen und meine Füße auf den Kaffeetisch legen ohne um Erlaubnis zu fragen.

Das ist berauschend.

So behaglich fühle ich mit selbst in den meisten jüdischen Gemeinden in Amerika nicht. Sie alle haben ihre Standards, ihre kulturellen Bräuche und einige Menschen passen hinein und einige passen nicht.

Das ist in Israel nicht der Fall, wo Juden aller Hintergründe, religiöser Intensität und Hautfarbe Teil derselben Familie sind.

Familien geben zuerst auf ihre Mitglieder acht. Natürlich sollten sie die, die keine Familienmitglieder sind, mit Respekt behandeln und eine moralische Familie lehrt alle ihre Mitglieder zu anderen menschlich zu sein. Jeder sollte seine Nachbarn so gut wie möglich behandeln. Aber wenn das Boot sinkt und du nur einen Menschen retten kannst, wirst du dich für deinen Verwandten entscheiden. Das ist so normal wie moralisch.

Unerträglicherweise versuchen Israelhasser aus diesem Gefühl für Familie das schlimmstmögliche Verbrechen zu machen.

Wenn sie sagen, dass jüdische Israelis „jüdische Herrenmenschen“ seien, dann sagen sie, mit anderen Juden wie mit Familie umzugehen sei unmoralisch. Die Hasser versuchen, das Schöne und Bewegende in etwas Bösartiges und Rassistisches zu verkehren.

Sie wollen, dass jüdische Solidarität und Stolz das Gleiche sind, wie zu denken, dass Nichtjuden weniger als menschlich sind. Sie plappern die schlimmste Haltung der Antisemiten durch die Jahrhunderte nach. Am meisten wollen sie, dass die Juden aufhören als Familie zu handeln. „Wir identifizieren uns nicht mit unseren Mitjuden und wir wollen auch nicht, dass ihr das tut“, lautet die Botschaft derer [von ihnen], die zufälligerweise durch Geburt ebenfalls Juden sind.

Das ist der Grund, dass der Vorwurf von „jüdischem Überlegenheitsanspruch“ so durch und durch abstoßend ist. Er ist nicht nur antisemitisch – er ist ein Versuch zu vernichten, was das jüdische Volk Israel so besonders macht.

Israels Stärke kommt aus dem Gefühl für Familie, das normale, gesunde Juden für einander empfinden. Nichts kann das wegnehmen.

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