Gedankenverlorenes Territorium: NGO hofft Israel unter dem Vorwurf vor den ICC zu bringen, dass massenhaft nicht vergewaltigt wurde

PreOccupied Territory, 13. September 2021

Foto: Vincent van Zeijst

Den Haag, 13. September – Aktivisten für Palästinenser-Rechte setzen ihre Anstrengungen fort Gerechtigkeit zu suchen; eine Gruppe organisiert sich dabei um das Ziel israelische Offizielle auf die Anklagebank des Internationalen Strafgerichtshof hier in dieser Stadt in den Niederlanden zu bringen, weil sie Operationen der Israelischen Verteidigungskräfte beaufsichtigten, die den Tod von Millionen palästinensischer Frauen und Mädchen zum Ergebnis hatten, gegen die es keine sexuellen Übergriffe von israelischen Soldaten gab, was nur die rassistische Ideologie hinter dem zionistischen Vorhaben unterstreicht, verkündete heute eine Sprecherin der Gruppe.

Oness Hamoni von der NGO New York Movement for Palestinian Hysterics and Outlandishness (New Yorker Bewegung für palästinensische Hysteriker und Absonderlichkeit – NYMPHO) sagte heute gegenüber Reportern, ihre Gruppe sei extra zum ICC gekommen, um dem Gremium eine Petition zu übereichen, mit dem dessen Ermittlungen zu vorgeworfenen israelischen Kriegsverbrechen ausgeweitet werden soll, darunter mutwillige Weigerung Palästinenser massenhaft zu vergewaltigen, eine Politik, die sich auf dramatische Weise von praktisch der gesamten Kriegsgeschichte verabschiedet und bestürzende Fragen dazu aufwirft, wie israelische Soldaten palästinensische Frauen betrachten.

„Da stimmt etwas nicht“, klagte Frau Hamoni an, selbst Palästinenserin und syrischer Abstammung. „Nur eine zutiefst voreingenommene Gesellschaft könnte ihren Soldaten befehlen die Frauen und Mädchen – oder übrigens auch Männer und Jungen – in Bereichen unter ihrer Kontrolle nicht zu vergewaltigen, besonders im Blutrausch während und direkt nach dem Kampf, und diese Soldaten bis zum letzten Mann dazu zu bringen diesen Befehl zu befolgen. Das kann nur bedeuten, dass die IDF und die zionistische Kultur im Allgemeinen die Palästinenser, vermutlich alle Araber, als untermenschlich und daher der Lust nicht würdig betrachten.“

Hamoni warnte davor in die Falle zu geraten israelische Erklärungen für die Ereignisse für bare Münze zu nehmen. „Wir wissen bereits von Pinkwsahing und anderen Phänomenen“, mahnte sie unter Verweis auf Israel als Insel der Toleranz und Freiheit für Homosexuelle in einer Region, in der die Bevölkerung sich Folter und Exekutionen ausgesetzt sieht. „Wann immer und wo immer es aussieht, dass Israel etwas Positives tut, sollte man nach einem unheilvollen, verborgenen Motiv suchen. Da liegt die Wahrheit.“

Jura-Experten bezweifeln die Aussichten der Initiative. „Ein Erfolg ist wahrscheinlicher, wenn sie einfach palästinensische Freiwillige oder, was wahrscheinlicher ist, gegen Bezahlung finden, die Fälle tatsächlicher Vergewaltigungen durch IDF-Soldaten erfinden, zu denen es keine Untersuchungen oder Strafen gab“, erklärte Richard Falk. „Internationale Organisationen wie der ICC neigen dazu solche Beschuldigungen leichter zu schlucken, so empfänglich, wie sie dafür sind von israelischer Schuld auszugehen, noch bevor es echte Ermittlung von Beweisen gegeben hat. Ich würde vorschlagen, die NYMPHO sollte sich stattdessen darauf konzentrieren ‚Opfer‘ dieser Art zu identifizieren und zu trainieren. Ich kann da einige Hilfe anbieten, habe selbst Erfahrung darin Vorwürfe israelischer Verbrechen zu handhaben. Meine Mitarbeiter und ich werden sie freudig in meinem Hotelzimmer zu beraten.“