Sie lebt seit 73 Jahren im Libanon, aber sie dort wird niemals eingebürgert werden

Elder of Ziyon, 14. Oktober 2021

The New Arab brachte die Kurzbiografie einer 88 Jahre alten Frau, Amna Hasan Mawd, die während des Kriegs von 1948 aus Palästina floh und im Libanon endete.

Am Ende des Interviews sagt Mawd: „Mein Mann hatte auf sein Bild geschrieben, bevor er starb: ‚Ich will in Palästina sterben.‘ Aber er starb als Flüchtling und kehrte nicht nach Palästina zurück und es scheint so, als werde auch ich als Flüchtling sterben.“

Damit soll natürlich gesagt werden, wie schlimm es ist, dass sie nach 73 Jahren immer noch Flüchtling ist. Aber die wahre Frage lautet: Warum ist sie nach 73 Jahren keine Staatsbürgerin des Libanon?

Das könnte natürlich geändert werden. Der Libanon könnte Palästinensern, die dort seit, sagen wir, mehr als 30 oder 50 Jahren wohnen, ganz zu schweigen von 70, die Staatsbürgerschaft anbieten.

Welches Land hält seine Flüchtlinge mehr als sieben Jahrzehnte ohne die Möglichkeit eingebürgert zu werden?

Einen Artikel, der den Libanon dafür kritisierte, wie er mit seinen palästinensischen Flüchtlingen umgeht, wird man ziemlich selten finden. Für andere Flüchtlinge wären das große Nachrichten. Aber es gibt einen ungeschriebenen Vertrag zwischen den Libanesen, Arabern, Menschenrechts-Organisationen und den Medien, dass einzig Israel für 73 Jahre libanesische Misshandlung von Palästinensern verantwortlich gemacht werden kann. Dass Palästinenser als einzige von allen Flüchtlingsgruppen, niemals eingebürgert werden dürfen.

Denn diese Gruppen, die allesamt behaupten sich so sehr um die Menschenrechte der Palästinenser zu sorgen, wollen diese Leute unbegrenzt staatenlos halten, damit sie Kanonenfutter für die schlussendliche Vernichtung Israel werden können.