Europäische Union und Deutschland konspirieren zur Teilung Jerusalems

Die EU und Deutschland haben die einzigartige geteilte jüdisch-muslimisch-christliche Identität von Ostjerusalem auf den Müll geworfen. Op-ed.

David Singer, Israel National News, 20. Oktober 2021

Dry Bones: EU und Deutschland teilen Jerusalem (Y.Kirschen)

Die Entscheidung der Europäischen Union (EU) und Deutschlands das „Tourismus-Entwicklungsprogramm für Ostjerusalem“ zu starten, ist in Wirklichkeit ein unverhohlener Versuch ihrerseits Jerusalem zu teilen, indem vor Ort politische Fakten unter dem Deckmantel geschaffen werden dabei zu helfen für Tourismus in Ostjerusalem zu fördern.

Der deutsche Vertreter Oliver Owcza war ziemlich glücklich diese Tourismus-Nebelwand geschaffen zu haben.

„Als Deutsche und Europäer schätzen wir einen Tourismus, der Qualität hat und in lokalem Besitz ist. Wir sind daher zuversichtlich, dass dieses Projekt Verbindung zur Tourismusgemeinschaft finden wird und neue Konzepte und Dienste unterstützt. So, wie es weiter zu mehr und besseren Arbeitsplätzen und Karrierechancen beitragen wird.“

Der EU-Repräsentant Sven Kühn von Burgsdorff versuchte hingegen gar nicht erst das wahre Ziel des Konsortiums zu verbergen – wozu er diese Kugeln abfeuerte:

„Palästinenser in Ostjerusalem sehen sich täglich politischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen gegenüber. Tourismus ist immer eine der Hauptaktivitäten zum Generieren von Einkommen in der Stadt gewesen und half, die palästinensische Präsenz sowie die Identität der Stadt zu erhalten.

Unsere gemeinsame Arbeit als Europäer spiegelt einmal mehr die klare und einige Position der EU und ihrer Mitgliedstaaten in Bezug auf Ostjerusalem. Für uns ist Ostjerusalem Teil des besetzten palästinensischen Territoriums und der Status Jerusalems als zukünftige Hauptstadt zweier Staaten sollte immer respektiert und beschützt werden.“

Worte haben Bedeutung.

„Palästinenser in Ostjerusalem“, „palästinensisches Territorium“ und „Beibehaltung der palästinensischen Präsenz und Identität der Stadt“ schließt jegliche Rechte aus, die Juden, nichtarabische Christen und nichtarabische Muslime in Ostjerusalem haben könnten – gemäß der selbst geschaffenen Definition für „Palästinenser“ in Abschnitt 6 der PLO-Charta von 1964.

„Die Palästinenser sind die arabischen Bürger, die bis 1947 normalerweise in Palästina lebten, ob sie nun blieben oder vertrieben wurden. Jedes Kind, das nach diesem Datum einem palästinensischen Elternteil geboren wurde, ob in Palästinenser oder außerhalb, ist ein Palästinenser.“

Jüdische Ansprüche in Ostjerusalem werden von der PLO in ihrer Charta von 1964 ausdrücklich zurückgewiesen – wiederholt fast wörtlich in den Lügen von Artikel 20 in der Charta von 1968.

„Die Balfour-Erklärung, das Mandat für Palästina und alles, was auf diesen gründet, werden als null und nichtig angesehen. Behauptungen historischer religiöser Verbindungen der Juden zu Palästina stimmen nicht mit den Tatsachen der Geschichte und wahrhaftigen Verständnisses davon überein, was Staatlichkeit ausmacht. Da das Judentum eine Religion ist, bildet es keine unabhängige Nationalität. Die Juden bilden auch keine einzelne Nation mit eigener Identität; sie sind Staatsbürger der Staaten denen sie angehören.“

Die EU und Deutschland haben die einzigartig gemeinsame jüdische, muslimische und christliche Identität Ostjerusalems – über Jahrhunderte bewiesen – die lange Präsenz von Juden, Muslimen und Christen dort und die formgebende und normative Rolle, die Ostjerusalem in der Entwicklung dieser drei monotheistischen Religionen gespielt hat, in den Müll getreten.

Die Unterstützung der EU und Deutschlands für eine vor kurzem geprägte palästinensische Identität, die fabriziert wurde, um diese gemeinsame Identität auszulöschen, ist widerlich rassistisch.

Die einzige Zeit in der Geschichte, in der Jerusalem jemals geteilt gewesen ist, war von 1950 bis 1967, nachdem Ostjerusalem1948 erobert und dann mit Transjordanien vereinigt wurde, um ein einheitliches territoriales Gebilde namens Jordanien zu formen.

In diesem Zeitraum:

– wurde das jüdische Viertel der Altstadt in Ostjerusalem zerstört und seine Einwohner vertrieben.

– 58 Synagogen – einige davon hunderte Jahre alt – wurden zerstört, was in ihnen war geraubt und geschändet.

– Der 2.500 Jahre alte jüdische Friedhof auf dem Ölberg wurde ausgeplündert; Gräber geschändet, tausende Grabsteine zerschlagen und als Baumaterial, Pflastersteine oder für Latrinen in den Lagern der Arabischen Legion verwendet.

Jerusalem darf nie wieder geteilt werden.

Anmerkung des Autors: Die Karikatur – exklusiv für diesen Artikel in Auftrag gegeben – stammt von Yaakov Kirschen aka „Dry Bones“ – einem von Israels

Ein Gedanke zu “Europäische Union und Deutschland konspirieren zur Teilung Jerusalems

  1. Die EU und D sind, wenn es um den NO geht, in vieler Hinsicht eine Saubande. Schade, daß ich nichts Besseres schreiben kann. Weil es nichts Besseres gibt.
    lg

    caruso
    caruso.

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