Siedlungen für Frieden

First One Through, 27. Oktober 2021

Die Administration Biden hat Israel öffentlich gerügt, weil es den Bau von weiteren jüdischen Häusern in Area C der Westbank genehmigte. Ned Price, Sprecher des Außenministeriums, sagte: „Wir [die Administration Biden] lehnen die Ausweitung der Siedlungen entschieden ab… schädigt die Chancen auf eine Zweistaatenlösung.“ Die Häuser sollen in Revava, Kedumim, Elon Moreh, Har Bracha, Karnei Schomron, Gush Etzion und den Hebron-Bergen gebaut werden, Gemeinden, die von christlichen Gemeinden in den Vereinigten Staaten und weltweit stark unterstützt werden.

Während die Pläne von religiösen Christen und Juden weithin unterstützt werden, griffen die Administration Biden und die Europäische Union die Pläne für 1.300 Heime an; genauso ignorierten sie Israels Genehmigung von mehr als 1.000 Häusern für palästinensische Araber im israelischen Territorium Area C, wo rund 14% der Westbank-Araber leben.

Die Rüge steht im Gegensatz zur Wirklichkeit, in der Israel es geschafft hat mit einer Minderheitsbevölkerung von 25% Nichtjuden zu existieren. Ein zukünftiger Palästinenserstaat könnte genauso mit mehreren hunderttausend Juden existieren und die Wirtschaft eines solchen Staates würde von jüdischen Einwohnern profitieren, die Stabilität und Handel mit Israel bringen.

Das wahre Hindernis für einen dauerhaften Frieden – und eine Zweistaatenlösung – ist die arabische Überzeugung, dass Juden kein Recht haben wo auch immer im Land zu leben. Eine solche Denkweise hat die palästinensische Autonomiebehörde dazu gebracht ein Gesetz zu haben, das für jeden Araber, der Land an einen Juden verkauft, entweder die Todesstrafe oder lebenslange harte Zwangsarbeit fordert. Es bringt die PA dazu Zahlungen an Terroristen, die Juden töten, Priorität über alle anderen öffentlichen Dienstleistungen zu geben. Es treibt die den Gazastreifen regierende politisch-terroristische Hamas an, ihre begrenzten Ressourcen auf den Bau und das Schießen von Raketen nach Israel zu verwenden, statt eine produktive Gesellschaft und Wirtschaft aufzubauen.

Geführt von derartiger antisemitischer Weltanschauung glauben die Palästinenser, dass Terrorismus Israel aus dem Gazastreifen und den Areas A und B vertrieben hat und letztlich die Juden aus Area C und komplett aus Israel vertreiben wird. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bezeichnete ganz Israel als „schmerzliche Siedlung“ und ist bereit es als Ganzes zu beseitigen.

Das muss aufhören.

Der Weg zu einem dauerhaften Frieden besteht nicht darin zwangsweise eine halbe Million Juden aus Area C zu vertreiben, sondern den falschen Götzen eines judenreinen Staats zu zerschlagen. Es ist an der Zeit für die Welt den Palästinensern zu sagen, dass Juden weder die Westbank noch Ostjerusalem verlassen werden. Genauso, wie es israelische Araber gibt, wird es palästinensische Juden geben.

Häuser in Area C unter israelischer Kontrolle, wie in den Oslo-Vereinbarungen vereinbart…
sind kein „Friedenshindernis“, wie die Administration Biden es am 26. Oktober 2021 behauptete.
Die palästinensisch-arabische Forderung nicht mit Juden als Nachbarn leben zu wollen ist das Hindernis.

Viel zu lange haben die Leute die zeitlose antisemitische Tradition akzeptiert, dass Juden irgendwo zu leben verboten werden sollte. Juden Menschenrechte zu verweigern, wird niemals Frieden bringen.

Es ist an der Zeit anzuerkennen, dass die Straße zu einer friedlichen Zweistaatenlösung mit den Anstrengungen der Juden aufgebaut wird, die in der Westbank leben, arbeiten und bauen.