Gedankenverlorenes Territorium: Mossad geht der Platz für gestohlene iranische Wolken aus

PreOccupied Territory, 11. November 2021

Tel Aviv – Israels Geheimdienst- und Operationsorganisation schickte heute eine dringende Anfrage um mehr Lagerkapazität an die Regierung, nachdem eine unerwartet hohe Ernte an tief ziehenden Nimbus-Wolken aus dem Himmel über der Islamischen Republik Iran die Ressourcen der Organisation herausforderte.

Eine Blitznachricht an das Sicherheitskabinett aus Premierminister, Außenminister und Verteidigungsminister alarmierte am Mittwoch diese offiziellen Vertreter über den jüngsten Diebstahl von Regenwolken im Iran, der dreimal so ergiebig war wie in der gesamten vorherigen Regensaison, für die die Lagerabteilung des Mossad aber nicht genügend Raum zur Verfügung stellte, der auf ungenauen Schätzungen der erwarteten Ausbeute basierte. Israel stiehlt dem Iran die Regenwolken, sowohl um seine eigene langfristige Trockenheit anzugehen als auch in der islamischen Land Krisen anzufachen und politische Instabilität hervorzurufen, womit ein existenzieller Feind geschwächt wird.

„Auf Grundlager früherer Ausbeute haben wir 86 Millionen Kubikmeter Nimbus-Lagerraum im Budget eingeplant“, hieß es in der Botschaft. „zu unserer Überraschung ergab die Erlegung der ersten Wolken der Saison über Irans bedeutendsten Landwirtschafts- und Reservoir-Regionen jedoch als 75 Millionen Kubikmeter. Voraussagen ließen erwarten, dass unsere technischen Geräte vielleicht 100.000 Kubikmeter vertragen und die Geräte werden nun unsere Speicherkapazität innerhalb weniger Wochen überschreiten, wenn das so weitergeht. Unsere eigene Verteilung der Regenfälle ist nicht so kalibriert, dass sie einen Überlauf in dieser Größenordnung handhaben kann, selbst wenn man die Kapazitäten der Reservoire hinter Dämmen einbezieht, die wir jeden Winter öffnen, um den Gazastreifen zu überfluten.“

Der Mossad kann die Gerätebetreiber anweisen die Ernte einzuschränken, aber die für die Saison erwartete Ausbeute früher zu erreichen und den Rest des Regens der Saison über dem Iran unberührt zu lassen könnte unerwartete klimatische Instabilität verursachen und andere Aktionen zur Wetterkontrolle untergraben, die die Organisation an anderen Orten der Welt durchführt. Das Szenario ist schon mindestens einmal aufgetreten, erinnerte sich Klimaexpertin Laura Itti.

„Der Winter 2002/2003 war ungewöhnlich nass, weil die neue Technologie zum Wolkendiebstahl nicht ordentlich kalibriert war“, erklärte sie. „Im Versuch die Operation Enduring Freedom und die Invasion des Irak zu ermöglichen konzentrierten sich die Mossad-Techniker und -Ingenieure während der Regenzeit vor der geplanten Offensive zu sehr auf das Einsatzgebiet. Israel erhielt in dem Jahre jede Menge iranischen Regens, aber der Schritt erzielte unbeabsichtigte Folgen in der Karibik, wo die Hurricane-Produktion die erklärten Ziele und Terminfristen nicht einhielt. Der Mossad hat seitdem gelernt, aber immer wieder einmal werden selbst seine Zauberer vom chaotischen meteorologischen System überrumpelt. Der globale Klimawandel könnte eine Initiative des Mossad sein, aber das heißt nicht, dass keine lokalen Abweichungen eintreten.“