Großbritannien antwortet 1936 auf muslimische Lügen über Palästina

Elder of Ziyon, 12. November 2021

1936 schickte eine Gruppe indischer Muslime dem dortigen britischen Vizekönig einen Brief, in dem Großbritannien beschuldigt wurde in  Palästina araberfeindliches Verhalten an den Tag zu legen.

Dieser Artikel in der Palestine Post zitiert den Originalbrief nicht, aber die Antwort fasst die wilden Anschuldigungen zusammen. Noch wichtiger ist, dass sie einige Lügen widerlegt, die sogar 85 Jahre später bestehen geblieben sind.

Vor allem impliziert der Brief, obwohl er das nicht ausdrücklich sagt, dass arabische Immigration nach Palästina – vor 1919 nicht existent – explodiert war, nachdem Juden ankamen; die arabische Bevölkerung nahm in nur 14 Jahren um mehr als 50% zu – und die meisten dieser Araber zogen in die Nähe von Juden und der boomenden Wirtschaft, die die Juden brachten.

Zweitens hält die Antwort fest, dass die Größe arabischer Zitrusfelder statt durch jüdische Landwirtschaft verringert zu werden sich in vier Jahren mehr als verdoppelt hatte. Erneut war der Grund vermutlich die verbesserten bäuerlichen Techniken und gestiegene Exportmöglichkeiten.

Indien und Zionismus

Die Antwort des Vizekönigs auf muslimische Agitation

Der Vizekönig von Indien hat eine Antwort auf ein Memorandum gegeben, das ihm von einer Delegation indischer Muslime vorgelegt wurde. Das Memorandum wurde am 28. September eingereicht.

Die Antwort des Vizekönigs behandelt zuerst die Äußerungen aus dem Memorandum, die es so erscheinen lassen, als würde die Regierung Palästinas die Verdrängung der Araber von ihrem Boden betreiben. Es wird herausgestellt, dass die Regierung im Gegenteil ein Gesetz erlassen hat, das dabei ist in Kraft zu treten, mit dem der Fellache vor dem Verlust seines Landes geschützt wird.

Der Vizekönig weist ausdrücklich die Behauptung zurück, dass das Mandat Palästina die Araber schädigt. Aufgrund der Gründung des Mandats hat die arabische Bevölkerung seit 1922 um mehr als 50% zugenommen und diese Zunahme ist nach den dem Vizekönig vorgelegten Informationen besonders in den Bezirken erfolgt, in denen Juden siedeln.

Land und Zuwanderung

Was Land unter Zitrus-Kultivierung betrifft, so haben die Arabern gehörenden Bereiche von 59.000 Dunam im Jahr 1931 auf 135.000 im Jahr 1935 zugenommen, während entsprechende Zahlen für die Juden 66.000 und 160.000 betragen. Diese Zahlen beweisen, dass die Lage der Araber sich stark verbessert hat.

In Bezug auf die allgemeine wirtschaftliche Lage und die Arbeitsbedingungen stellt die Antwort die Tatsache heraus, dass es vor1919 kaum arabische Zuwanderung nach Palästina gegeben hat, das Immigranten damals keine Möglichkeiten bot. Diese Lage hat sich verändert. Jüdische Zuwanderung hat eine große Zahl Menschen mit einem Kapital von weniger als LP1.000 ins Land gebracht, abgesehen von vielen Tagelöhnern. Die Reichen, die Eingang nach Palästina gefunden haben, haben die Lebensbedingungen der Araber wie auch der Juden tiefgehend verändert.

Während der Zeit des Mandats sind Kooperationsgesellschaften gegründet worden und es wurden im Bereich von Landwirtschaft und Bewässerung große Fortschritte gemacht. All diese Veränderungen haben den Arabern genauso wie den Juden gut getan.

Arabische Behauptungen

Unter Verweis auf die Äußerung in dem Memorandum, die britische Regierung beachte die arabischen Ansprüche nicht, erklärt die Antwort des Vizekönigs, dass die Beziehungen Großbritanniens zu muslimisch-arabischen Staaten – Saudi-Arabien, Irak, Transjordanien, Jemen – sowie zu den indischen Muslimen und den arabischen Fürstentümern an der Mittelmeerküste reichlich Beweis für die Grundlosigkeit dieses Vorwurfs sind.