Die Fälschungen der Palästinenserführer bleiben von den Medien unwidersprochen

Gidon Ben-Zvi, HonestReporting, 17. November 2021

Da eine zunehmende Menge an Beweisen die antike Verbindung des jüdischen Volks zum Land Israel bestätigt (siehe hier, hier, hier, hier und hier), stellen Palästinenserführer weiter unverschämte Behauptungen auf, mit denen die historischen Aufzeichnungen verdreht werden sollen. Und weil prominente Palästinenser nicht zur Rechenschaft gezogen werden, sind die Medien bei der dauerhaften Fortsetzung dessen mitschuldig, was auf ein israelfeindliches Narrativ hinausläuft.

Falsche Behauptungen, die die Geschichte als Waffe benutzen

PA-Präsident Mahmud Abbas ist mit der Behauptung aktenkundig geworden, dass die Palästinenser die Nachkommen des kanaanitischen Stamms der Jebusiter seien. Aber während Juden und Jebusiter noch bis ins 11. Jahrhundert v.Chr. in Israel als Nachbarn nebeneinander lebten, eroberte König David Jebus dann und machte es irgendwann zwischen 1005 und 999 v.Chr. zu seiner Hauptstadt Jerusalem. Danach wird die Spur kalt. Es gibt nirgendwo eine weitere Erwähnung der Jebusiter; es sind keinerlei Artefakte oder Dokumente gefunden worden.

Mit anderen Worten: Es gibt keine Beweise, die die Behauptung eines Fortbestands der Jebusiter bis zu den Palästinensern stützen.

Die Grundlagen der Geschichte umzuschreiben fällt Palästinenserführern scheinbar leicht. 2018 sagte der ehemalige Chefunterhändler und Generalsekretär des Exekutivkomitees der palästinensischen Befreiungsorganisation, Saeb Erekat:

Ich bin der Sohn Jerichos. Ich bin 10.000 Jahre alt … Ich bin der stolze Sohn der Netufianer und der Kanaaniter. Ich bin 5.500 Jahre hier gewesen, bevor Joschua Ben-Nun kam und meine Heimatstadt Jericho niederbrannte. Ich werde mein Narrativ nicht ändern.

Aber wie kann Erekats angebliche Verbindung zum Land zeitlich vor die islamische Eroberung zurückreichen, die 2.000 Jahre später stattfand, als man den biblischen Josua annimmt? Tatsächlich kamen viele Palästinenser aus dem gesamten Nahen Osten ins osmanische und in das von den Briten beherrschte Palästina, gemeinsam mit dem frischgebackenen zionistischen Vorhaben, das im späten 19. Jahrhundert begann.

Weniger lange zurück sagte der PA-Mufti von Jerusalem, Scheik Muhammad Hussein, im September 2021 in einem  Interview auf Palestine TV, Palästina sei die Geschichte hindurch von verschiedenen Nationen besetzt worden, aber das palästinensische Volk sei seit der Ära der Kanaaniter immer im Land geblieben. Er sagte weiter, dass „die Unwahrheit enden wird“.

Manipulation der Palästinenserführung in Sachen Juden: ein „ausgestorbener arabischer Stamm“

Falsche Behauptungen wie die Erwähnten gehen Hand in Hand mit einer weiteren Taktik, die von Palästinenserführern eingesetzt wird, die Auslöschung bekannter Verbindungen zwischen dem jüdischen Volk und dem historischen Israel.

Das Fatah-Revolutionsrats-Mitglied Bakr Abu Bakr verwies einst auf die „Kinder Israels“ als eines „arabischen Stammes, der ausgestorben ist“; er fügte hinzu: „Die gegenwärtigen Einwohner unseres Landes, die der jüdischen Religion nahe stehen, haben keine Verbindung zu ihnen.“

Hinweise aus der palästinensischen politischen Klasse sind von Akademikern aufgenommen worden. Der palästinensische Historiker Dr. Aschraf Al-Qasas sagte in einem Interview mit Alkofiya-TV aus dem Gazastreifen am 2. November: „Juden sind Überschuss und konnten sich nicht in die Gesellschaft integrieren. … Die Juden waren ein Haufen Müll, den ihr loswerden wolltet … und das macht ihr, indem ihr sie auf die Nachbarn abladet, die ihr hasst: die Muslime.“

Der palästinensische Historiker Dr. Ashraf al-Qasas: Die Juden waren „ein Haufen Müll“; die Europäer versuchten sie loszuwerden, indem sie sie auf die Araber abluden.

Mahmud Abbas betrieb diese Sorte Negierungsideologie, als die Administration Trump im Dezember 2017 Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannte. In einer Rede konterte Washingtons Schritt mit einer Äußerung, es habe bis zur zionistischen Bewegung nie ein jüdisches Jerusalem gegeben.

Während des Camp David-Gipfels 2000 bestritt Palästinenserführer Yassir Arafat bekanntlich, dass es jemals ein jüdischer Tempel auf dem Tempelberg stand – ein Mikrokosmos seiner Leugnung der historischen jüdischen Verbindung und Anspruch der Juden auf das Land Israel. Stattdessen bestand er darauf, dass der wahre Tempel in Nablus in der Westbank gebaut wurde. Die Tatsache, dass er sogar grundlegende jüdische Geschichte in der Region nicht akzeptierte, wurde sowohl von den Israelis als auch von der Administration Clinton als Zeichen betrachtet, dass der PLO-Führer nicht nach Treu und Glauben verhandelte, trotz des großzügigen Friedensangebots, das vorgelegt wurde. Ein paar Monate nachdem die Gespräche zwischen Jerusalem und Ramallah in einem Fehlschlag endeten, brach eine abgestimmte Kampagne palästinensischen Terrorismus aus, die als Zweite Intifada bekannt wurde.

Zu einigen der ungeheuerlichsten Verbrechen der UNESCO an der Geschichte gehören:

  • Israel mit Worten zu tadeln, die jüdische heilige Stätten in Jerusalem und Hebron als palästinensisch beschrieben.
  • Verabschiedung einer Resolution, die den uralten jüdischen Tempel in Jerusalem einzig als Haram al-Scharif und den Platz vor der Westmauer als al-Buraq-Platz bezeichnete – die jeweiligen muslimischen Namen dieser Orte.
  • Erklärung des Orts, der von Juden wie von Muslimen als Grabstätte der biblischen Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob wie ihrer Frauen verehrt wird, zu einer „gefährdeten palästinensischen Welterbestätte“.

Unter Anführung systematischer Voreingenommenheit verließen Israel und die USA 2017 die UNESCO. „Die UNESCO ist ein Gremium, das ständig die Geschichte umschreibt, darunter durch Auslöschen der jüdischen Verbindung zu Jerusalem“, wurde Israels UNO-Botschafter Danny Danon damals zitiert.

PA-Verweigerungshaltung: Von der Antike ins Hier und Heute

Der britische Philosoph Edmund Burke schrieb einmal: „In der Geschichte wird ein großer Band für uns zur Lehre ausgebreitet, der aus den Fehlern der Vergangenheit und aus den Schwächen der Menschheit das Material der zukünftigen Weisheit schöpft.“

Damit, dass sie die Augen vor der Vergangenheit verschließen legitimieren die Medien die palästinensische Verweigerungshaltung gegenüber der Koexistenz mit Israel:

Mahmud al-Habbasch, Berater des PA-Präsidenten für religiöse Angelegenheiten: „Israel führt einen regelrechten Krieg gegen die Al-Aqsa-Moschee. Terroristische Siedler schänden tagtäglich ihre Höfe und Plätze.“


PA-Premierminister Muhammad Schtayyeh erklärte im September letzten Jahres, dass es keine andere Wahl geben wird als in der Palästinenserfrage zurück auf den Anfang 1948 zu gehen und dass das palästinensische Volk in dieser Situation eine einzige, vereinte Führung „vom Fluss bis zum Meer“ haben wird. Er sagte auch, dass Israel dazu bestimmt ist „demografisch zu sterben, weil das jüdischen Menschenreservoir in der Welt dahinschwindet“.

„Vom Fluss bis um Meer“ ist ein Ruf zu den Waffen für die palästinensische Kontrolle über das gesamte Territorium Israels, vom Jordan bis zum Mittelmeer.

Mit der Schmälerung, sogar Übertünchung der jüdischen Geschichte machen es die großen Medien noch schwerer auf das Material, die Fehler der Vergangenheit und Schwächen der Menschheit zurückzugreifen, die als Anleitung dienen könnten, damit Israelis und Palästinenser endlich ihren Jahrzehnte alten Konflikt lösen.

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