Sich selbst opfernder Ritter oder ein Terrorist, der einen Juden tötete?

Luke Hilton, The Israel Guys, 26. November 2021

Israel ist noch verunsichert vom ersten Terroranschlag seit dem Krieg mit dem Gazastreifen im Mai, bei dem ein israelischer Bürger getötet wurde. Möge Gott der Familie von Eliyahu Kay Trost bringen und möge sein Gedenken ein Segen sein.

Statt die Einzelheiten des Anschlags durchzugehen, über die wir im Video dieser Woche auf The Israel Guys, detailliert berichteten, möchte ich die Aufmerksamkeit darauf bringen, wie die Palästinenser diesen Anschlag als Beispiel dafür verwenden andere zu ermutigen dasselbe zu tun. Nach Angaben von Palestinian Media Watch nutzen Terrororganisationen und -Führer erfolgreiche Anschlag, die tote Juden hinterlassen, um zu weiteren solchen Anschlägen auf die jüdische Nation zu motivieren.

Die PFLP (Abkürzung für Volksfront für die Befreiung Palästinas) bezeichnete den jüngsten Mord in Jerusalem als „heldenhafte Operation“ und nannte den Terroristen einen „Ritter“; sie fügte hinzu: dass „Widerstand ist die einzige wirkliche Option die Besatzung aus unserem Land und ihr Siedlungsprojekt aus unserem gesamten nationalen Land auszureißen.“

Die PFLP ermutigt Palästinenser auch den Anschlag zu kopieren, indem sie den Terroristen einen „sich selbst opfernden Kämpfer“ nannte.

Ich erwähne den Namen des Terroristen absichtlich nicht. Mörder verdienen keine Aufmerksamkeit. Man sollte denken, da er von Sicherheitskräften nur 32 Sekunden nach Beginn seines Amokaufs getötet wurde, würde das andere davon abhalten ähnliche Terroranschläge zu verüben. Falsch!

(Übrigens: Er schaffte es in diesen 32 Sekunden auf fünf Menschen zu schießen. Neben Eliyahu Kay, der getötet wurde, wurde ein weiterer Rabbiner schwer und drei weitere mittelschwer verwundet.)

Der Sohn des Mörders postete nach dem Anschlag Folgendes auf Facebook:

„Allah sei gepriesen, [mein Vater] ist ein Märtyrer. Der Märtyrer starb, wie er es wollte, möge Allah Erbarmen mit dir haben, du hast meine Unterstützung. Du warst alles für mich. Du lebtest wie ein Löwe und du starbst als Märtyrer wie ein Löwe. Allah sei gepriesen, [ich bin] der Sohn eines Märtyrers.“

Wie Sie sehen können, verherrlichen Tod und Gewalt, weil sie glauben, dass ein sogenannter „Märtyrer“ zu werden der ultimative Weg zur Herrlichkeit im Himmel ist. Zu sterben, während man einen Juden tötet, dient nur dafür die zu inspirieren, die man zurücklässt.

Die Antwort diese Anschläge aufzuhalten sollte darin bestehen die Familien und Komplizen der Terroristen zu bestrafen. Es ist für unsere westliche Mentalität schwer zu verarbeiten, aber die Denkweise im nahen Osten respektiert einzig Stärke. Leider sieht sich Israel nicht nur einer Regierungskoalition der politischen Mitte gegenüber, was ihm wenige Optionen für den Umgang mit dem Terrorismus lässt, sondern das Land ist auch einer zunehmend kritischen internationalen Stimme ausgesetzt.

Als Christen, die Israel unterstützen, sollten wir unseren Teil zur Ermutigung beitragen und in unseren Gemeinschaften für Israel einstehen. Wir sollten unsere unterstützende Stimme für Israel vereinen, die Israelis wissen lassen, dass sie den Rückhalt von Christen überall auf der Welt dabei haben, die notwendigen Maßnahmen zur Verteidigung ihres Landes und ihres Volkes zu treffen.