Die unglaublichen Täuschungen des Islam offen gelegt

Der Bombenanschlag in Liverpool im Kontext.

Vorbemerkung: Ich persönlich kenne viele ehemalige Muslime, die heute Christen sind. Dieser Text kann und will lediglich eine Warnung sein, dass auch das beschriebene Problem nicht aus dem Blick gerät, wie es bei der Kirchengemeinde in Liverpool war.

Raymond Ibrahim, 29. November 2021

Am 14. November 2021 zündete nahe des Haupteingangs des Liverpool Women’s Hospital in England ein Mann einen improvisierten Sprengsatz. Er allein starb, allerdings wurde auch der Taxifahrer, der ihn dorthin gebracht hatte, verletzt. Obwohl er die Sache vermasselt hatte, kamen die Ermittler zu dem Schluss, dass es sich um einen Terroranschlag handelte, der Monate lang geplant wurde.

Emad al-Swealmeen (32), der fragliche gescheiterte Terrorist, war ein geborener Muslim, der 2014 in Großbritannien ankam und Asyl beantragte, wobei er behauptete aus Syrien geflohen zu sein. Es stellte sich heraus, dass er aus dem Irak oder Jordanien kam und sein Asylantrag wurde abgelehnt.

Bald danach konvertierte Emad formell zum Christentum: 2015 wurde er getauft und 2017 in der Kathedrale von Liverpool konfirmiert. Obwohl es üblich ist, dass muslimische Migranten vorgeben Christen zu sein, um Asyl zu erhalten – aufgrund ihrer allerdings irrtümlichen Annahme, dass westliche Staaten Christen natürlich eher willkommen heißen – sagen die ihm nahe stehenden Christen, dass sein Übertritt aufrichtig war.

So sage ein Kirchenmitarbeiter in Liverpool, der Al-Swealmeen einmal bei sich unterbrachte, er glaubte, dieser sei ein „echter Christ“ … Gemeindemitglieder der Emmanuel-Kirche in Fazakerley in Liverpool, die Al-Swealmeen von 2017 bis 2019 besuchte, er sei „ein engagierter Christ“ gewesen, der Kuchen zum Kirchenverkauf backte. Pfarrer Mike Hindley sagte, Al-Swealmeen … war „ein wirklich netter Kerl“.

Nach Angaben eines Sprechers der Kathedrale, wo al-Swealmeen getauft und konfirmiert wurde,

hat die Kathedrale von Liverpool robuste Prozesse für die Feststellung entwickelt, ob jemand eine echte Hingabe zum Glauben hat. Dazu gehören die Forderung regelmäßiger Teilnahme an einem anerkannten christlichen Grundkurs. Wir erwarten von jemandem, dass er mindestens zwei Jahre eng mit der Gemeinde verbunden ist, bevor wir überlegen einen Asylantrag zu unterstützen.

Gleichermaßen argumentierte ein Sprecher der Church of England, ihr Klerus würde niemanden taufen, ohne zuerst „überzeugt zu sein, dass derjenige, der die Taufe möchte, vollständig begreift, was sie bedeutet… Wir sind uns keiner Beweise bewusst, die eine weit verbreitete Korrelation zwischen Konversion zum Christentum oder sonst einem Glauben und Missbrauch des Asylsystems nahelegt.“

Hier aus wird das Problem deutlich: Wenn al-Swealmeen ein echter Christ war – und jeder scheint zuzustimmen, dass er das war – was motivierte ihn einen Terroranschlag zu planen und auszuführen?

Die Argumente dener, die überzeugt waren, er sei ein wahrer Christ, reichen von Behauptungen, er leide an einer Geistesstörung bis zu Behauptungen, das Christentum propagiere nicht weniger als der Islam „Märtyreraktionen“ (hier widerlegt). Andere argumentieren, dieser Übertritt sei tatsächlich ernst, aber er haben ihn später bereut und versucht ihn damit abzubüßen, dass er ein jihadistischer „Märtyrer“ wurde.

Wenige sind hingegen bereit in Betracht zu ziehen, dass er von Anfang an vorgetäuscht haben könnte Christ geworden zu sein. Immerhin: Wer würde Jahre damit verbringen sich als etwas zu tarnen, was er nicht ist – regelmäßig in die Kirche gehen, beten, die Bibel lesen und insgesamt echten Glauben zum Ausdruck zu bringen – sogar Kuchen für Kirchenverkäufe zu backen?

Das Problem mit dieser Haltung ist, dass sie das Ausmaß nicht in Betracht ziehen, zu dem manche Muslime bereit sind auf sich zu nehmen, um ihre ungläubigen Feinde zu täuschen – besonders wenn ihnen die Abschiebung aus den Wohltaten des Lebens bei den Ungläubigen droht.

Die Geschichte bietet ein besonders geeignetes Beispiel. 1492 wurde Granada, die letzte muslimische Bastion in Spanien, erobert. Seinen Muslimen wurden zunächst milde Bedingungen gewährt, einschließlich dem Recht ins Ausland zu reisen und den Islam frei zu praktizieren. Aber wann immer sich die Gelegenheit ergab begannen sie viele schwer niederzuschlagende Aufstände – mehrere, „die Steinigungen, Zerstücklung, Enthauptung, Pfählung und Christen bei lebendigem Leibe zu verbrennen beihalteten“ – und konspirierten regelmäßig mit muslimischen Kräften des Auslands (z.B. den osmanischen Türken) im Versuch Spanien zurück zum Islam zu unterwandern.

Die spanische Krone gab schließlich ein Edikt aus, dass Muslime entweder zum Christentum konvertieren – und damit ihre jihadstische Feindschaft abstreifen – oder die Halbinsel verlassen müssen. In Reaktion nahm die gesamte Bevölkerung von Granada – hunderttausende Muslime – offen das Christentum an, sie blieben aber heimlich Muslime. Öffentlich gingen sie zur Kirche und tauften ihre Kinder; Zuhause sagten sie den Koran auf, predigten unsterblichen Hass auf die Ungläubigen und ihre Verpflichtung Spanien dem Islam zu unterwerfen. Und all diese Täuschung wurde von den Fatwas führender islamischer Kleriker legitimiert.

Ein Historiker erklärt die Mühen, die diese „Moriscos“ – dass sind muslimische Konvertiten zum Christentum, die immer noch „maurisch“ oder islamisch waren – unternahmen, um die Christen zu täuschen:

Damit ein Morisco als guter Christ durchging, brauchte es mehr als eine einfache Erklärung diesbezüglich. Es erforderte eine ununterbrochene Aufführung mit hunderten individueller Äußerungen und Handeln unterschiedlicher Arten, von denen viele wenig damit zu tun haben Ausdruck von Gaube oder Ritual zu sein. Verstellung [taqiyya] war eine institutionalisierte Praxis maurischer Gemeinschaften, zu denen regelmäßige Verhaltensmuster gehörten, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Trotz dieser aufwändigen Maskerade bekamen die Christen das zunehmend mit: „Mit Erlaubnis und Lizenz, die ihre verfluchte Sekte ihnen gestattete“, führte ein frustrierter Spanier im 17. Jahrhundert an, „konnten sie ohne zu sündigen äußerlich jede Religion vortäuschen, solange sie ihre Herzen trotzdem ihrem falschen Hochstapler von Propheten widmeten. Wir sahen so viele von ihnen, die starben, während sie das Kreuz verehrten und gut von unserer katholischen Religion sprachen, die aber innerlich ausgezeichnete Muslime waren.“

Kurz gesagt: Generation um Generation Muslime gab vor in Spanien vorbildliche Christen zu sein und als solche zu leben – obwohl sie nichts als Hass für das Christentum und Christen empfanden – und alles, um vor Ort zu bleiben und Spanien für den Islam zurückzuerobern.

Muslime unternehmen auch keine solch großen Täuschungen, um Ausweisungen zu entgehen. Manche setzten sie ausschließlich für mörderische Zwecke ein. 2013 wurde zum Beispiel ein Mordkomplott gegen einen christlichen Pastor in der Türkei aufgedeckt; 14 muslimische Verdächtige, darunter mindestens drei Frauen, wurden verhaftet. Nach Angaben des betroffenen Pastors Emre Karaali „besuchten zwei von ihnen mehr als ein Jahr lang unsere Kirche und waren wie Familie“. Eine wurde sogar getauft. In Wirklichkeit „hatten diese Leute unsere Kirche infiltriert und sammelten Informationen über mich, meine Familie und die Kirche und bereiteten einen Anschlag auf uns vor“.

So betrachtet erscheint die Vorstellung, dass Emad al-Swealmeen getauft wurde und einige Jahre zur Kirche ging, um Asyl zu erhalten – und dann sein wahres Gesicht zeigte, indem er nach der Ablehnung komplett in den Jihadistenmodus wechselte – gar nicht so weit hergeholt.