Die UNO schränkt ihren Fokus auf nur noch bestimmte Formen des Hasses ein

First One Through, 15. Dezember 2021

Die UNO wurde gegründet, um Frieden unter den Nationen zu fördern und hat die Plattform den Versuch zu unternehmen, die darunterliegenden Kriegsursachen zu eliminieren, die oft Vorurteile einschließen. Sie hat gerade angefangen ihren Fokus auf bestimmte Typen von Hass zu verengen.

Seit den Angriffen auf die USA am 11. September 2001 begann die Weltorganisation sich auf Terrorismus zu konzentrieren. Sie listete besonders zwei Gruppen auf, ISIS und al-Qaeda, die sie als von eher globalem Charakter betrachtet, als viele weitere lokale Terrorgruppen wie Boko Haram, versuchte aber Terrorismus und gewalttätigen Extremismus überall niederzuschlagen. Sie richtete verschiedene Komitees ein, um die Landplage anzugehen.

Am 14. Dezember 2021 wandte sich UNO-Generalsekretär Antonio Guterres an eine Gruppe. die sich auf Terrorismusbekämpfung konzentrierte, mit einer Botschaft die mit historischen Normen brach:

„Während wir den globalen Horizont absuchen, ist die Terrorbedrohung vielfältiger geworden, verbreitet sich offline und online inmitten zunehmendem Misstrauen, Polarisation, schwacher Regierungsarbeit, organisiertem Verbrechen und Konflikt. Wir sehen ein Wiederaufleben terroristischer und extremistischer Gruppen, die von Fremdenfeindlichkeit, weißem Herrenmenschentum und anderen Formen von Rassismus und Intoleranz gebildet werden, einschließlich Frauenfeindlichkeit.“

Die UNO hat die Übel von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz – allgemeine Formen von Hass – lange diskutiert. Jetzt führte der Chef der UNO bestimmte Formen von Hass – weißes Herrenmenschentum und Frauenfeindlichkeit – in einer Diskussion über Terrorismusbekämpfung an. Das sind zwar zweifelsfrei wichtige Themen, aber warum werden andere Formen des Hasses ignoriert? Antisemitismus ist der weitreichendste Hass der Welt. Islamischer Fundamentalismus hat Millionen getötet, aber die UNO erklärte, „selektive Anwendung des Begriffs‚ gewalttätiger Extremismus‘ nur auf muslimische Gläubige verstärkt Intoleranz und Diskriminierung.“

Weil anscheinend islamischer Fundamentalismus ein Begriff ist, der nicht gerne gesehen wird, fühlt sich die UNO jetzt gut damit weißes Herrenmenschentum zu beklagen.

Der Tod von George Floyd, die Hauptstadt-Krawalle vom 6. Januar und der Mangel an COVID-Impfstoffen für arme Länder verschmelzen in der UNO zu einer Anklage der westlichen Welt als aktuell üble Quelle von gewalttätigem Extremismus in der Welt. Wird das die Weltorganisation von den Terroristen ablenken, die von der Islamischen Republik Iran und anderen unterstützt werden, während der führende staatliche Terror-Sponsor Atomwaffen zur bekommen versucht?