Wenn du kämpfen musst, dann kämpfe schlau

Ryan Bellerose, Israellycool, 9. Januar 2022

Der Autor, Ryan Bellerose

Wir stehen vor dem Gericht der öffentlichen Meinung  und wir verlieren.

Ich sehe viel zu viele Zionisten, die Probleme haben zu begreifen, dass Menschen in der realen Welt, die versuchen dir zu sagen, dass sie dich töten wollen und sogar Geld an Leute zahlen, die dich toten sollen, vermutlich nicht an den Verhandlungstisch eilen werden. Sie werden nicht „fair und ausgewogen“ sein.

Man muss anfangen, diesen Krieg als das zu sehen, was er ist, ein Krieg um die Zukunft der Menschheit. Der beste Weg das zu analysiere besteht darin es, mit einem Kampf vor Gericht zwischen zwei sehr unterschiedlichen Gruppen zu vergleichen, die sehr unterschiedlich Anschauungen haben.

Israel hat immer an Rechtsstaatlichkeit geglaubt und zumindest versucht das Richtige zu tun. Sie haben den jüdischen Ethos „fair und ausgewoben“ zu sein. Und offen gesagt beißt uns das in diesem Kampf jetzt in den Hintern. Wir müssen Juden sein, die Möglichkeiten finden Schlupflöcher zu entdecken und herauszufinden, wie man gewinnt, statt „lasst uns alle Freunde sein“-Juden, die glauben, wenn man Antisemitismus knuddelt, dann werden sie dich doch irgendwann mögen.

Die palästinensischen Araber haben ein Ethos des „gewinne um jeden Preis, weil Allah das will“ und das beginnt sich zeigen.

Warum ist das wichtig?

Denn statt Halsabschneider-Anwälte zu haben, die die Regeln befolgen, aber immer nach Wegen suchen sie zu beugen, um uns die bestmögliche Chance auf Sieg zu bieten, versuchen die Juden immer „beide Seiten zu sehen“ und „sich das Narrativ der anderen Seite anzuhören“. Fragen Sie sich selbst, wie oft Sie gehört haben, dass pro-israelische Fürsprecher uns sagen: „Wir MÜSSEN dem Narrativ der anderen Seite zuhören.“ Jetzt fragen Sie sich, wie oft sie pro-palästinensische Fürsprecher dasselbe haben sagen hören. Fragen Sie sich, wenn Sie bereit sind ihnen zuzuhören und sie auf halbem Weg zu treffen, sie aber Ihnen nicht dieselbe Höflichkeit zu zeigen bereit sind, was dann passiert? Was werden Beobachter denken, wenn sie sehen, wie Sie ahistorischem Unsinn der anderen Seite Glauben schenken, während die absolut unerschütterlich Ihre eigenen, gültigen historischen Ansprüche leugnet?

Es ist nett, wenn man sagt: „Ich denke, Dialog ist wichtig und wir sollten zuhören.“ Es ist aber etwas ganz anderes, wenn einfach jemanden schlichtweg lügt und Unsinn verbreitet. Ich sagte Ihnen das als Nichtjude, der sich durchaus auch zur anderen Seite hätte neigen können, hätte ich nicht eine starke Wissensgrundlage gehabt. Die andere Seite vertraut auf Ignoranz; und für den Fall, dass Sie das nicht schon herausgefunden haben: Die Mehrheit ist unglaublich ignorant, was Juden, Judentum und jüdische Geschichte, ganz zu schweigen von Israel angeht. Wenn also jemand etwas Lächerliches sagt, das Ihnen lachhaft erscheint, dann müssen Sie begreifen, dass es für jemanden, der nicht viel über Juden weiß, durchaus glaubwürdig klingt – besonders, wenn sie an einen „Nimm mich“-Juden finden, der ihnen hilft Glaubwürdigkeit zu bekommen. Warum sonst glauben Sie, sind diese Juden, selbst dem Namen nach kaum noch Juden, so „jüdisch“ sind, wenn es darum geht Juden den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen? Vielleicht glauben Sie: „Sie sagten Dinge, die so offensichtlich unwahr sind, dass niemand sich davon täuschen lässt.“ Aber glauben Sie mir, die Leute werden getäuscht. Alles, was man tun muss, ist sich anzusehen, wie viele Menschen behaupten, arabische Eroberer und Kolonisatoren würden sich irgendwie von europäischen unterscheiden und dass die Araber heute irgendwie überall einheimisch sind. Dumm? Ja. Weit verbreitete Überzeugung? Ebenfalls ja.

Zurück zur Gerichts-Analogie: Ihre Anwälte sind Halsabschneider und haben kein Problem die Regeln zu brechen. Sie vertreten einzig ihre Seite und oft tun sie das, indem sie in antisemitisches Territorium ausscheren. Sie lügen, betrügen und stehlen, weil für sie verlieren bedeutet, dass sie ihren Essenscoupon verlieren. Die Milliarden Dollar pro Jahr, die die palästinensische Bullshit-Industrie generiert, fließt hauptsächlich in ein paar wenige Taschen, aber täuschen Sie sich nicht: Eine Menge Leute essen aus diesem Trog und sind darauf aus das am Laufen zu halten.

Auf unserer Seite haben wir einen Haufen Vertreter, die vergessen haben, dass wir für Israel und das jüdische Volk eintreten, nicht für uns selbst und verdammt sicher nicht für die „Palästinenser“. Wir müssen nicht für sie eintreten oder ihnen Glaubwürdigkeit verleihen. UNSER JOB besteht darin für Israel einzutreten und die Lügen und den Unsinn der anderen Seite zu bekämpfen. Ich sage nicht, dass wir betrügen oder lügen müssen – tatsächlich ist es für uns besser, dass wir zu 100 Prozent ehrlich bleiben – aber wir müssen nicht ihre Argumente für sie vortragen. Wir müssen in die Offensive gehen, ihnen harte Fragen stellen und Antworten einfordern, wenn sie versuchen abzulenken oder auszuweichen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.