Gedankenverlorenes Territorium: Menschenrechtsgruppe insistiert, Drohne infiltrierte aus dem Libanon nur, um nach Arbeit zu suchen

ProOccupied Territory, Elder of Ziyon, 13. Januar 2022

Kiryat Schmona, 13. Januar – NGOs beklagten Israels heutigen Abschuss eines unbewaffneten Fluggeräts, das über die nördliche Grenze des Landes eindrang; sie behaupteten, die IDF hätte die Absichten des Apparats feststellen müssen, bevor sie das Feuer eröffnete und nicht Bösartigkeit annehmen dürfen, weil es wahrscheinlich so ist, dass der Quadrokopter aus seinem wirtschaftlich angeschlagenen Heimatland geflohen sei und Arbeit sowie eine bessere Zukunft suchte.

Eine Boden-Luft-Rakete schoss die Drohne heute Morgen ab, die aus dem Libanon nahe Israels nördlichster Stadt nach Israel einflog, die jüngste in einer Reihe solcher Infiltrationen durch von der Hisbollah betriebenen Luftfahrzeuge – die vom Iran gestützte Schiiten-Miliz, die de facto die Kontrolle über den Libanon hat und ein Todfeind des jüdischen ist. Aktivisten von B’Tselem, Human Rights Watch und anderer Gruppen forderten eine Untersuchung des Vorfalls; sie werfen dem für den Feuerbefehl verantwortlichen Militärpersonal vor, es habe es verfehlt festzustellen, ob die Drohne es tatsächlich darauf abzielte etwas zu erreichen, das darüber hinausgeht eine stabile Einkommensquelle zu finden, weil die Wirtschaft des Libanon, seine Währung, sein öffentlicher Dienst und seine Versorgungslage zusammengebrochen ist.

„Wir sind so weit, dass wir diese Art Vorverurteilung und Vorurteil von Israels Sicherheitskräften erwarten“, klagte Anna Thropomorowa von B’Tselem. „Zuerst schießen, dann Fragen stellen, wenn überhaupt. Fakt ist: Ich glaube, sie stellen erst später Fragen, wenn wir und unsere Kollegen in der Menschenrechtsgemeinschaft der Sache Aufmerksamkeit widmen, weil Israel kein Interesse hat seine Mutmaßungen infrage zu stellen, dass ein ferngesteuertes Gerät mit dem Potenzial zu spionieren, zu sabotieren, Bomben zu werfen oder sonstige schädlichen Zwecke zu betreiben und das bekannterweise Teil des Arsenals der reichsten und am besten ausgestatteten Terrororganisation ist, das sofort abgefangen werden muss. Das ist eine Erweiterung ihrer brutalen Haltung gegenüber den Palästinensern, die die IDF automatisch als Bedrohung betrachtet, nur weil ein paar tausend Israelis durch palästinensische Gewalt getötet worden sind. Wie viele Palästinenser wurden von IDF-Soldaten getötet, weil sie Brandsätze warfen, wenn diese Palästinenser vielleicht nur versuchten ein freundschaftliches Fangenspiel beginnen?“

Dan LeKhafschtus von Human Rights Watch stimmte zu: „Die Voreingenommenheit ist tödlich“, schimpfte er. „Eine menschliche Reaktion würde einen freundlicheren Umgang und vielleicht eine etwaige Rücksiedlung beinhalten, aber Israel hat selten die Bereitschaft gezeigt sein Verhalten in diese Richtung zu ändern.“

Eine Erklärung der Vereinigung für Bürgerrechte in Israel rief den obersten Gerichtshof auf, die IDF künftig daran zu hindern in der Zukunft jegliche Drohnen, die über die Grenze kommen, abzufangen, nicht nur aus dem Libanon, sondern auch aus Syrien, Jordanien, Ägypten und dem Gazastreifen. „Kein Gerät darf leiden, weil es versucht sich eine bessere Existenz für sich selbst und seine Kinder zu suchen“, hieß es in der Erklärung. „Wir fürchten, dass die Nichtbeachtung dieses Phänomens uns ins Gesicht explodieren wird.“

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