Michelle Obama: „Wir dürfen dem Kongress keine Wahl lassen.“

Michelle verkündet, dass sie bei der Wahl mitmischen wird.

Daniel Greenfield, FrontPage Mag, 11. Januar 2022

„Wir dürfen dem Kongress keine Wahl lassen“, geifert Michelle Obama im jüngsten Bulletin ihrer Organisation When We All Vote.

So reden Diktatoren oder Leute, die es werden wollen.

Nachdem die Demokraten fälschlich vor einer „Bedrohung der Demokratie“ durch Republikaner warnten, demonstrierten sie einmal mehr, dass sie die wahre Bedrohung sind.

Und dass die Partei der Radikalen das eigene Handeln und die eigene Haltung auf Republikaner projiziert.

Michelle Obamas Brief droht „mindestens 100.000 Menschen zu organisieren“, um „ihre Senatoren, zu kontaktieren, sie anzurufen alles ihnen Mögliche zu tun, um den Freedom to Vote Act und den John Lewis Voting Rights Advancement Act zu verabschieden“.

Bedenkt man die gewalttätigen Ergebnisse der vergangenen linken Druck-Kampagnen auf den Senat und das Repräsentantenhaus, die zu Wellen an Morddrohungen führten, dazu die aggressive Belästigung auch von moderaten Demokraten im Senat wie Manchin und Synema während der aktuellen Umsturz-Bemühungen, dann gibt es wenige Zweifel, dass 100.000 linke Extremisten für eine Kampagne zu mobilisieren, die Gegner beschuldigt eine Bedrohung für die Demokratie zu sein, werden damit weitere Morddrohungen, Schikanen und sogar mögliche Gewalttaten riskiert.

Darüber hinaus verspricht Michelle, dass ihre Organisation und ihre radikalen Verbündeten mehr als eine Million neue Wähler registrieren lassen werden und „tausende Rechtsanwälte anwerben wird, um Wähler in den Staaten zu schützen, in denen die Wahlfreiheit bedroht wird“. Aber wie sie und ihr Ehemann durchaus wissen, ist das Stimmrecht in jedem Staat absolut. In Chicago manchmal sogar zwei-, drei- oder viermal.

Während die ehemalige First Lady Republikaner fälschlich als eines „nie da gewesenen Angriffs“ auf „unsere Demokratie“ beschuldigt und fälschlich Wählerintegrität mit Jim Crow [Rassengesetzen] gleichsetzt, handelt sie als Fassade für einen tatsächlich nie da gewesenen Angriff der Demokraten auf Wählerrechte und auf die Republik.

Die Freedom to Vote Act wäre ein Putsch des Bundesstaats gegen den Föderalismus, der lokale Wähler überstimmt und Bundesrichtern die Macht in die Hand gibt ihre eigenen Wahl-Landkarten zu schaffen.

Der FVA-Puscht würde linken Aktivisten erlauben schnell bei Bundesrichtern gegen Wahlkreise Beschwerde einzulegen und dann Gerichte zu instruieren „vorläufig“ ihre eigenen zu installieren. Nur um sicherzustellen, dass diese dann in ihrem Sinne gestaltet sind, würden die Beschwerden an den D.C. Circuit Court of Appeals weitergereicht.

In Kombination mit dem John Lewis Voting Rights Advancement Act, der Bundesaufsicht über lokale Wahlen verhängt, indem die Bürgerrechts-Notfallverordnung der 1960-er dauerhaft die lokale Zuständigkeit an das Establishment in Washington verschiebt, laufen diese beiden Gesetze auf einen Putsch des District of Columbia gegen Amerika hinaus.

Michelle Obama und die Demokraten beschwören weiterhin John Lewis und die Rassentrennung, aber wie der Oberste Gerichtshof in der Entscheidung feststellte, die den dauerhaften Bürgerrechtsnotstand kippte, mit dem Bundesstaaten die Genehmigung zur Durchführung ihrer eigenen Wahlen beim Bund einholen mussten, „deuten die Daten der letzten Wahl an, dass die afroamerikanische Wählerbeteiligung die der weißen Wähler in fünf der sechs Staaten übertraf… wobei der Unterschied im sechsten Staat weniger als die Hälfte eines Prozents betrug.“

Trotz falscher Behauptungen seitens Michelle Obamas, der Demokraten und ihrer Medien gibt es keinen systemischen Rassismus und kein Muster von Wählerunterdrückung. Gäbe es diese, wären die Demokraten nicht in der Lage gewesen das abzuziehen, was sie in Georgia machten und würden nicht versuchen Rennen im Süden zu gewinnen.

Die John Lewis-Würze mit dem VRA würde den Demokraten-Aktivisten erlauben bei Demokraten-Richtern Petitionen einzureichen, um Bundesstaaten auf schwarze Listen zu setzen und dort für ihre Partei eine Sperrung vorzunehmen, indem sie jedes Detail der Wahlen bis ins Kleinste regeln. Zusammen mit dem Fluss der Zuckerbucks und anderer privater Geldgeber-Interventionen agiert eine öffentlich-private Herrscherklasse von Washington, New York City und San Francisco aus und wäre in der Lage jeden Bundesstaat zu kapern und seine Wahlmethoden zu „kalifornisieren‘, um sicherzustellen, dass die Demokraten nicht verlieren können.

Der FVA würde auch massive Mengen an Wahlfälschungen ermöglichen, indem Identitätsüberprüfung für Wahlen verboten wird, was Wählerregistrierung am selben Tag erzwänge und „keine Ausrede“-Briefwahlen verfügt, die bis zu einer Woche nach Ende der Wahlen gezählt werden können. Jeder Briefwahlbogen mit dem richtigen Datum auf dem Umschlag, selbst wenn es keinen legitimen Poststempel darauf gibt, würde gezählt werden, was Wahlbetrug schlichtweg unwiderstehlich machen würde.

Und das würde der Wahlbetrugs-Maschine der Demokraten bei jedem Szenario jede Menge Zeit geben „aufzuholen“ und „weitere Stimmen zu finden“, wenn es keinen massiven und nicht zu leugnenden Erdrutsch gibt.

Das ist nicht das „Recht zu wählen“, es ist das recht offen Wahlbetrug zu begehen, während gleichzeitig jegliche landesweite Bemühung zu Wählerintegrität unterdrückt werden.

Was steckt hinter Michelle Obamas Drohungen?

When We All vot ist eine der Organisationen, die unter dem Dach Obamas gegründet wurden. Wie eine Menge von Obama-Projekten ist es eine Mischung aus nervigen Promis – Tom Hanks und seine Frau, Hamiltons Lin-Manuel Miranda und [US-] Fußball-Star Megan Rapinoe – aber dahinter steckt Civic Nation, eines der wichtigen Bretter der Obamawelt, das von Geldern von Pierre Omidyars Democracy Fund, Carnegie, Mellon und anderen linken Stiftungen sowie von opportunistischen Infusionen der NFL, MLB und der von Warren Buffets Tochter geleiteten Sherwood Foundation profitiert hat.

Aber bisher waren Civic Nation und Gruppen wie When We All Vote zumeist wenig überzeugend. Michelle Obamas Brief legt nahe, dass sich das ändern soll.

Die Agenda ist ziemlich deutlich.

Die Obama-Aktion stellt sich hinter den Putsch der Demokraten gegen die Republik. Plan A ist eine Kampagne zum Ausüben von Druck, um die Verabschiedung des FVA und des angepassten VRA zu erzwingen, damit die Demokraten ungehindert Wahlen manipulieren und die Wahlverfahren und -Regeln von Bundesstaaten aufheben können, wann es ihnen passt.

Plan B besteht darin eine Datenbank an freiwilligen Helfern aus dieser Druckmach-Kampagne aufzubauen, um aus ihnen Organisatoren für die anstehende Wahl zu machen. Es ist kein Zufall, dass Michelle Obama 100.000 Freiwillige für die Druckmach-Kampagne für den Putsch der Demokraten rekrutieren will und 100.000 Freiwillige registrieren und als Wähler einbringen will, wenn der Putsch unter der falschen Flagge Stimmrecht fehlschlägt.

Diese Art von Operationen zu steigern wird mehr Geld benötigen als When We All Vote derzeit zu haben scheint. Und der Brief von Michelle Obama ist sowohl eine Verkaufsmasche für die Anhänger und Spender, dass sie mehr tun sollten, als auch eine Ankündigung, dass sie vor hat in den anstehenden Wahlen mitzumischen.

Manche haben lange spekuliert, ob Michelle Obama ihre eigenen politischen Ambitionen hegen könnte. Es gibt dafür in der Vergangenheit wenige Anzeichen und selbst When We All Vote hatte bisher den üblichen Eitelkeitsprojekten geähnelt, voller ausschweifender Promis, die begierig darauf sind mit den Obamas in Verbindung gebracht zu werden.

Die in dem Brief dargelegten ehrgeizigen Pläne deuten an, dass sie vor hat darüber hinauszugehen.

Die Obamas sind bei den beiden letzten Wahlen verhaltene Spieler gewesen. Barack Obama war unglücklich mit den Kandidaturen sowohl von Hillary Clinton als auch von Joe Biden. Da die Partei für 2024 keine guten Chancen zu haben scheint, könnte er durchaus in der Position sein eine Art Königsmacher oder Königinnenmacher zu spielen.

Der Brief von Michelle Obama ist ein Plan der Obamas, der aggressiver ist, als wir es seit seinem Amtsende erlebt haben. Er legt nahe, dass sie über mit ihrer Bibliothek herumzuspielen, Urlaub zu machen oder gelegentlich eine Rede zu halten hinaus gehen und stattdessen beabsichtigen wieder wichtige Akteure zu werden.

Und sie machen das auf die übliche scheinheilige Art, die die Amerikaner kennen und hassen gelernt haben.

Wenn ein Obama erklärt: „Wir dürfen dem Kongress keine Wahl lassen“, dann kann man kaum etwas anderes hören als Echos des alten, aggressiven Obama mit dem „geht ihnen ins Gesicht“ und „bestraft unsere Feinde“ aus den acht Jahren, die unsere Politik kaputt gemacht haben. Obwohl Demokraten vor einer Gefahr für die Demokratie warnen, erinnert uns Michelle daran, dass die Bedrohung für die Republik immer aus dem Inneren des Hauses der Esel gekommen ist.