Während Israel die Al-Aqsa erhält, zerstören Muslime die heiligen Stätten anderer Religionen, wenn sie die Chance haben

Ezequiel Doiny, The American Thinker, 21. Januar 2022

Islamischer Triumphalismus hat eine beklagenswerte Geschichte die heiligen Stätten anderer Religionen zu zerstören und sie durch Moscheen zu ersetzen.

Am 10. Januar 2022 berichtete Arye Savir in World Israel News:

Unbekannte aus der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) haben erneut der Stätte von Prophet Josuas Altar auf dem Berg Ebal aus der Zeit der Bibel beschädigt.

Der jüngste Schaden wurde von Freiwilligen der Schomrim al Hanetzach (Erhalt des Ewigen) entdeckt, eines Projekts, das sich dem Erhalt der archäologischen Schätze überall in Judäa und Samaria verschrieben hat. Sie berichteten den Schaden an den Altarmauern und dem Sturz nahe der Seite des Altars… Die PA hat eine Straße planiert, die in der Nähe des Altars vorbei führt… Teil des uralten Zauns, der die Stätte abgrenzt, wurde abgebaut und ihre Steine wurden mit einer Brechmaschine zerkleinert, um als Grundlage für das Straßenpflaster zu dienen. Der Ort der Stätte ist in Area B unter PA-Verwaltung, was dieser ermöglicht ungehindert zu agieren…

Unten folgt eine Liste weiterer jüdischer, christlicher, hinduistischer und buddhistischer heiliger Stätten, die geschändet oder in Moscheen umgewandelt wurden. Leider hat die Zerstörung in einigen Fällen Rachezerstörungen an den sie ersetzenden Moscheen ausgelöst.

Der Tempelberg in Jerusalem

Der Tempelberg ist für das Judentum das, was Mekka für den Islam ist; Juden weltweit richten sich zum Tempelberg hin aus, wenn sie beten, Muslime richten sich auf Mekka aus, selbst wenn sie sich auf dem Tempelberg befinden. Muslimische Eroberer bauten dort zwei Moscheen. Es handelt sich um die Stelle der beiden jüdischen Tempel. Muslime schändeten jüdische Archäologie im Tempelberg und bauten dort ihre Moscheen. Simon Sebag Montefiore beschreibt in seinem Buch Jerusalem, the Arab Conquest of the Eastern Roman Empire (Kapitel 16, S. 166), dass Araber die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg bauten, um Muslime zu den legitimen Erben jüdischer Heiligkeit zu machen. Heute erlauben Araber Juden nicht auf dem Tempelberg zu beten. Während der jordanischen Besatzung Jerusalems (1948-1967) war Juden auch nicht erlaubt an der Westmauer zu beten.

Die Al-Aqsa-Moschee und die Westmauer des zweiten Tempels in Jerusalem

Während Israel die Al-Aqsa schützt, zerstören Muslime jüdische heilige Stätten, sobald sie die Chance haben. Der jüdische Tempel wurde nicht nur von den Römern vor 2.000 Jahren zerstört, er wird von den Arabern heute noch weiter zerstört. Wenn die Palästinenser die Verantwortung über die Stätte übernehmen, werden sie die Freiheithaben sie noch mehr zu zerstören.

Die Patriarchenhöhle in Hebron

Die jüdischen Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob sind unbestreitbar dort begraben. Muslime bauten dort eine Moschee.

Der türkischen Invasion Zyperns folgte 1947 ein steiler Anstieg von Umwidmungen von Kirchen zu Moscheen.

Viele der orthodoxen Kirchen in Nordzypern sind zu Moscheen gemacht worden. Die Türkei hat stetig christliches künstlerisches und kulturelles Erbe in Nordzypern zerstört.

Hunderte griechisch-orthodoxer Kirchen in der Türkei wurden zu Moscheen umgewidmet, um die Überlegenheit des Islam über andere Religionen zu demonstrieren.

Die Hagia Sophia, der Sitz des Patriarchats von Konstantinopel, wurde in eine Moschee umgewandelt. (Präsident Erdoğan nahem die muslimischen Gebet dort wieder auf.)

Kolumbus erreichte 1942 Amerika, kurz nachdem Muslime (1453) Konstantinopel eroberten. Muslime haben denselben Anspruch an der Hagia Sophia, den Kolumbus an den Maya-Pyramiden hatte.

Sita Ram Goel schrieb ein Buch, das die Zerstörung zahlreicher Hindu-Tempel und ihre Ersetzung durch Moscheen in Indien beschreibt.

Die Babri-Moschee in Ayodhyah (Nordindien) wurde an der Stelle eines Hindu-Tempels gebaut. 1992 riss ein Mob von 150.000 Hindus die Moschee ein. Der Nobelpreisträger V.S. Naipual hat die Tat als „Rückholung des Hindu-Erbes Indiens“ bezeichnet.

Der Große Tempel von Keschawa Rai in Mathura war einer der prachtvollsten jemals gebauten Hindu-Tempel in Indien. Der Tempel wurde 1670 abgerissen und an seiner Stelle wurde eine Moschee gebaut.

Der Somnath-Tempel in Indien wurde von muslimischen Invasoren zerstört und zu einer Moschee gemacht. 1025 .n.Chr. zerstörte und plünderte Mahmud den Tempel, tötete dabei mehr als 50.000 Menschen, die versuchten ihn zu verteidigen. Nach der Unabhängigkeit sagte Sardar Vallabhbhai Patel am 13. November 1947 zu, dass der Tempel wieder aufgebaut würde. Die Moschee wurde nicht zerstört, sondern sorgfältig an eine andere Stelle verlegt. 1951 führte Dr. Rajendra Prasd die Weihefeier durch. Der Tempelbau wurde am 1. Dezember 1995 vollendet. Der damalige Präsident Indiens, Dr. Schankar Dayal Scharma, widmete ihn der Nation.

Kaschi oder Varanasi ist die heiligste Stelle des Hinduismus und der Anbetung von Lord Schiwa, da Wischweschawara bis in antike Zeiten zurückreicht. Der Tempel wurde mehrfach von muslimischen Invasoren zerstört und wurde von hinduistischen Königen immer wieder aufgebaut. Eine Moschee wurde gebaut, die immer noch steht.

Die große Moschee von Damaskus, auch bekannt als die Omajjaden-Moschee, wurde aus einer Kirche konvertiert, die 705 Johannes dem Täufer gewidmet wurde.

Hesekiels Grab im Irak.

Ariel Arkham berichtete auf diesen Seiten: „… Die Jerusalem Post und verschiedene Watchdog-Gruppen haben berichtet, dass die irakische Kultur- und Antiquitäten-Behörde Pläne umsetzt eine Moschee auf dem Grab Hesekiels zu errichten. Letzten Monat begann der Vorgang, als die das Innere des Grabes zierenden uralten hebräischen Inschriften unleserlich wurden, vielleicht unwiderruflich und mit Putz überzogen…“

Das Grab des Propheten Jona in Mossul (Irak), eine antike jüdische heilige Stätte, wurde zerstört.

Das Grab des Propheten Daniel. Eine weitere jüdische heilige Stätte im Irak wurde zerstört.

Esras Grab im Irak. Der „Complete Pilgrim“ berichtete: „Esra persönlich führte fünftausend Juden zurück nach Judäa, nachdem er der Bevölkerung Jerusalems die gesamte Thora im Versuch vorlas sie spirituell zu inspirieren und wiederzubeleben. Später gründete er den Vorläufer des Sanhedrin, der dann die oberste Religionsbehörde des jüdischen Volks werden sollte… In späteren Jahren verbrachte er viel Zeit mit Reisen zwischen Judäa und Mesopotamien, auf denen er seine Mitjuden anspornte zurückzukehren. Er starb in Mesopotamien irgendwann im späten 5. Jahrhundert v.Chr. Sein Schrein war bis ins 20. Jahrhundert eine der am meisten verehrten Stellen im Irak, bis die meisten lokalen Juden nach Israel emigrierten.

Am 15. Februar 2015 berichtete Israel Today:

Arabische Medien berichtete letzte Woche, dass islamistische Kräfte, die im Süden des Landes agierten, die Kontrolle über einen antiken Schrein übernahmen, der als Grab des biblischen Schriftgelehrten und Priesters Esra verehrt wird.“ Die panarabische Nachrichten-Internetseite Al-Araby berichtete, dass die Militanten große Teile des Schreins zerstört hatten… Nach Angaben von Al-Araby hatten die Terroristen jeglichen Zugang zum Grab Esras abgeschnitten, um zu verhindern, dass Journalisten über die Eroberung und Zerstörung der heiligen Stätte berichten…

Das Grab Samuels in Jerusalem.

Türkische Touristen haben angefangen regelmäßig einen jüdischen Gebetsort an einem  heiligen Ort außerhalb Jerusalems zu besuchen; die Absicht ist die lokalen Gebetsdienste zu stören, womit, wie manche sagen, die Juden aus dem Bereich verdrängt werden sollen.

Nach Angaben eines Berichts in Makor Rishon haben muslimische Touristen am Sonntag damit begonnen regelmäßig Pilgerreisen zu Samuels Grab vor den Toren Jerusalems zu veranstalten.

Auf dem Gelände, das komplett in Area C, unter voller israelischer Kontrolle liegt und sich zwischen Jerusalems Viertel Ramot und dem Vorort Givat Ze’ev liegt, wird sowohl von Juden als auch Muslimen als heilig betrachtet.

Der Ort ist informell zwischen beiden geteilt worden; es gibt eine aktive Moschee auf dem Gelände und einen für jüdisches Gebet ausgewiesenen Bereich direkt neben dem Grab selbst.

Das Rahelgrab bei Jerusalem

Die UNESCO hat das Rahelgrab bei Jerusalem zur Bilal ibn Rabah-Moschee erklärt – und damit eine palästinensisch Behauptung unterstützt, die erstmals 1996 auftauchte und die Jahrhunderte muslimischer Tradition ignoriert.

Anders als beim Tempelberg und der Patriarchenhöhle, die auch als Standort von Moscheen dienen, war das Rahelgrab niemals eine Moschee für Muslime. Die muslimische Verbindung zu der Stelle entstammt aus seiner Beziehung zu Rahel und hat keine Verbindung zu Bilal ibn Rabah, dem ersten Muezzin Mohammeds.

Zerstörung der buddhistischen Bibliothek der Universität Nalanda in Indien.

Zerstörung der zwei größten stehenden Buddhas der Welt (Afghanistan).

Zerstörung des Josefgrabs. Im Jahr 2000 zerstörten die Palästinenser das Josefgrab. Sidney Brounstein schrieb für die Los Angeles Times:

Wo ist die Empörung? Stellen Sie sich vor, was geschehen wäre, wenn jüdische Polizei daneben steht und einem jüdischen Mob erlaubt einen heiligen Ort der Muslime zu zerstören! Verdient es die Zerstörung eines jüdischen heiligen Ortes durch einen arabischen Mob, wobei die palästinensische Polizei daneben steht (nach dem Versprechen ihn zu schützen), nicht mehr, als auf eine Liste weiterer Schäden eingetragen zu werden, die die Randalierer anrichten? Ist das die Akzeptanz von Angriffen auf Juden und jüdische Dinge als normaler Teil des Lebens?

Das verhöhnt jeden Gedanken daran, Arabern irgendeine Kontrolle über jüdische heilige Stätten zu geben. Die Zerstörung dutzender solcher Orte in der Altstadt von Jerusalem von 1948 bis 1967 zusammen mit dem kompletten Ausschluss der Juden von ihrem heiligsten Ort, der Westmauer, stand eindeutig in Übereinstimmung mit der aktuellen Zerstörung.“

Foto: Rosewoman CC BY 2.0 license.

Ezequiel Doiny ist Autor von Obamas assault of Jerusalems Western Wall (Anschlag auf Jerusalems Westmauer)