Frühe Beispiele dafür, dass mit „Gerechtigkeit“ die „Vernichtung Israels“ gemeint ist

Elder of Ziyon, 4. Februar 2022

Ich habe früher schon angeführt, dass das Wort „Gerechtigkeit“, wenn es im Zusammenhang mit „Palästinensern fordern Gerechtigkeit“ oder „Keine Gerechtigkeit, kein Frieden“ oder den Students for Justice in Palestine verwendet wird, ein scharfer Hinweis darauf ist, dass man damit das Ende des Staates Israel meint.

Es stellt sich heraus, dass das kein neues Phänomen ist.

Yehoschafat Harkabi hat ein seiner Arbeit „Arabische Einstellungen zu Israel“ von 1974 einen kurzen Abschnitt zu genau diesem Thema.

Er beschreibt viele völkermörderische Ausdrücke, die in der arabischen Welt die 1960-er Jahre hindurch populär waren und für die unschuldig klingen, die keine Insider sind, darunter „Befreiung“: Hier ist das, was er darüber schreibt, wie das Wort „Gerechtigkeit“ verwendet wird:

„GERECHTE LÖSUNG FÜR DAS PALÄSTINENSER-PROBLEM“, „GERECHTER FRIEDEN“, „FRIEDEN AUF GRUNDLAGE VON GERECHTIGKEIT“, „NICHTAKZEPTANZ VOLLENDETER TATSACHEN“, „BESIEDLUNG ENTSPRECHEND JURISTISCHER RECHTE“, „LÖSUNG ENTSPRECHEND UNO-PRINZIPIEN“

Die Araber betonen, dass sie eine „gerechte Lösung“ oder einen „gerechten Frieden“ anstreben, der das Gegenteil eines Friedens oder einer Lösung darstellt, die auf dem Status quo, auf der Tatsache von Israels Existenz gründet. Die gerechte Lösung aus ihrer Sicht besteht aus der Annullierung des Unrechts, das schon die Existenz Israels beinhaltet und die Wiederherstellung Israels für seine legalen Eigentümer. Gerechtigkeit ist eine Leugnung der Existenz Israels. So sagt Nasser:

„Wir reden von Frieden, aber wir akzeptieren keinen Frieden, der auf der widerrechtlichen Aneignung von Rechten und auf vollendeten Tatsachen gründet.“ (Rede an der Universität Alexandria, 28. Juli 1963)

Mit anderen Worten: Ein gerechter Frieden bedeutet aus seiner Sicht den Frieden, der nach dem Verschwinden Israels herrschen wird.

Gemeinsame Äußerungen nach Besuchen hochrangiger Persönlichkeiten und auf Konferenzen verabschiedete Resolutionen beinhalten oft eine Forderung nach „einer gerechten Lösung“, „einer Lösung gemäß der UNO-Charta“ oder „den Prinzipien der UNO“ oder „eine Regelung, die Naturrechten entsprechen“ oder „legale Rechte“. Der Besucher oder die Delegierten bei der Konferenz verstehen dies als „minimale Verpflichtung“ und es enthält keinen offensichtlichen Hinweis darauf, dass das Ziel in der Vernichtung eines Staates besteht. Diese Ausdrucksweisen haben einen sehr anderen Beiklang für die Araber, die überzeugt sind, dass Israels Existenz eine Ungerechtigkeit und eine Verletzung der legalen Rechte der palästinensischen Araber ist. Der Nationale Pakt der Palästinensischen Befreiungsorganisation verweist in der Präambel auf:

„… die völlige Wiederherstellung unseres verlorenen Heimatlandes – ein Recht, das von internationalen Verträgen und gemeinsamen Bräuchen anerkannt wird, die die Charta der Vereinten Nationen einschließen.

Die Araber betrachten die Vereinbarung von Ausländern unter der Formel von „eine gerechte Lösung“ als Unterstützung für ihre Ablehnung der „vollendeten Tatsache“ der Existenz Israels.

Nasir al-Din al-Naschaschibi, Herausgeber von al-Jumhuriyya, kommentierte in seinem Text eine Äußerung von Chruschtschow in einer Rede in Port Said, mit der er „eine gerechte Lösung“ des Palästina-Problems unterstützte:

„Das Volk von Port Said hörte der Rede des berühmten Besuchers aus der Sowjetunion zu, in der er sagte, dass Russland die Notwendigkeit einer logischen und gerechten Lösung des Problems Palästina anerkennt. Das Volk von Port Said ist sich durchaus bewusst, dass eine gerechte Lösung des Problems Palästina die Wiederherstellung Palästinas für die Araber du die Wiederansiedlung aller Flüchtlinge in ihrem ausgeplünderten Heimatland bedeutet. Die gerechte Lösung ist die Liquidierung des Imperialismus, den Israel repräsentiert, das als Basis und Brückenkopf dient.“ (al-Jumhurriyya, 20. Mai 1964)

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Ein Gedanke zu “Frühe Beispiele dafür, dass mit „Gerechtigkeit“ die „Vernichtung Israels“ gemeint ist

  1. Mit anderen Worten, „gerechte Lösung“ ist das Codewort für einen angestrebten neuen Holocaust, diesmal an den israelischen Juden. Die Roadmap liegt vor, sie ist ab 1933 in Deutschland exemplarisch ausgearbeitet worden: Entrechtung Vertreibung Beraubung Massenmord.

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