Die Definition der Israel-Hasser für „antipalästinensischen Rassismus“ zeigt ihren eigenen Antisemitismus

David Lange, Israellycool, 5. Mai 2022

Eine Gruppe namens Arab Canadian Lawyer’s Association hat ein Dokument zu „antipalästinensischem Rassismus“ veröffentlicht – einer Redewendung, die sie anscheinend als einer Art Antwort auf die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus erfunden haben. Sogar einige aus ihrer eigenen Gemeinschaft gaben nach Befragung dieses Feedback:

Um es zusammenzufassen, der erste Kommentar glaubt, dass die Bemühungen eine APR-Definition zu schaffen sei ein Spiegel der umstrittenen Arbeitsdefinition Antisemitismus der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) und würde Identitätspolitik auf dieselbe Weise instrumentalisieren wie die Israel-Lobby das mit der IHRA-Definition gemacht hat. Sie warnten auch, dass in der Definition dargelegte Positionen auch politische Urteile sein könnten, die von anderen Faktoren als von Rassismus motiviert sind. Der zweite für eine Gruppe Organisationen Befragte nahm ebenfalls an, dass die Entwicklung des Arbeitsentwurfs der APR-Definition eine Reaktion auf die IHRA-Definition war und erklärte, sie ziehe einen Ansatz des Aufbaus von Verbündeten in den Antirassismus-Bewegungen vor, statt sich auf die Definition der APR zu verlassen.

In Reaktion auf die Rückmeldungen optimierten die Schöpfer der Definition diese und betonten dann, „dass eine APR-Beschreibung nicht zur Waffe dafür gemacht werden sollte, redlichen politischen oder akademischen Diskurs zu beenden“ – als ob das die Tatsache ändern würde, dass dies eine weiterer palästinensisch-arabischer Vereinnahmungsversuch ist.

Und wie sieht ihr Definitions-Vorschlag aus?

Antipalästinensischer Rassismus ist eine Form von antiarabischem Rassismus, der Palästinenser oder ihre Narrative zum Schweigen bringt, ausgrenzt, löscht, stereotypisiert, diffamiert oder entmenschlicht. Antipalästinensischer Rassismus nimmt verschiedene Formen an: Bestreiten der Nakba und Rechtfertigung von Gewalt gegen Palästinenser; es zu verfehlen die Palästinenser als indigenes Volk mit einer kollektiven Identität, Zugehörigkeit und Rechten bezüglich des besetzten und historischer Palästina anzuerkennen; die Menschenrechte und gleiche Würde und Wert von Palästinensern auszulöschen; andere ausgrenzen oder sie unter Druck zu setzen palästinensische Sichtweisen, Palästinenser und ihrer Verbündeten auszugrenzen; Palästinenser und ihre Verbündeten mit Verleumdungen zu verunglimpfen, wie z.B. dass sie inhärent antisemitisch, eine Terrorbedrohung/-Sympathisant oder gegen demokratische Werte zu sein.

Das erste, was für mich hier herausstach, war, wie sie eine Art von „Rassismus“ gegen palästinensische Araber und diejenigen definieren, die für sie eintreten – wobei keine dieser beiden Gruppen tatsächlich eine Rasse ist. Aber seit wann lässt man Wahrheit und Logik einer guten Gelegenheit für Propaganda in die Quere kommen?

Was mich aber an ihrem Versuch diese Definition in den Mainstream zu bringen besonders interessiert, sind die folgenden, von ihnen gelieferten Beispiele:

Versäumnis die Palästinenser als indigenes Volk mit einer kollektiven Identität anzuerkennen

Das ist exakt das, was sie mit dem jüdischen Volk anstellen!

Dasselbe Dokument, das dies als Beispiel für „antipalästinensischen Rassismus“ liefert, verweist auf zahllose Fälle jüdischer Präsenz in unserem indigenen Heimatland als „Siedlerkolonialismus“.

Mit anderen Worten: Gemäß Anwendung ihrer eigenen Definition sind sie antisemitisch.

Natürlich werden sie mich dafür des „antipalästinensischen Rassismus“ beschuldigen.