Araber bewunderten Nazi-Deutschland – nicht trotz, sondern wegen des Völkermords

Elder of  Ziyon, 28. April 2022

Hier sind ein paar Zeitungsausschnitte dazu, wie die arabische Welt die Nazis nach ihrer Niederlage unterstützte.

Die Daily Times-News aus Burlington (North Carolina) vom Donnerstag, 28. August 1958:

Arabische Studenten in Deutschland bewundern Hitler
Bonn – Westdeutschlands wichtigste jüdische Zeitung hat von einem Gespräch zwischen einer Reihe junger Westdeutscher und einem Paar syrischer Jurastudenten aus Damaskus über Adolf Hitler berichtet, das in einer westdeutschen Jugendherberge gehört wrude.
Die jungen Syrer – zwei von vielen arabischen Studenten, die dieses Jahr an westdeutschen Universitäten eingeschrieben sind – sollen laut eines Berichts der „Allgemeinen Wochenzeitung der Juden“ aus Düsseldorf Hitler üppig mit Lob überschüttet haben.
Sie bezeichneten ihn als „wahrhaft ausgezeichneten Mann“. Sie sagten, er war ungeheuer mutiger Führer, der auf eigene Faust mit Europa kämpfte. Sie sagte, der einzige Grund, dass er derzeit in Verruf stehe, sei, dass er den Krieg verloren habe.
Die jungen deutschen Studenten widersprachen auf die für viele, aber nicht alle im Land, charakteristische Weise den Syrern energisch. Sie sagten, Hitler war ein „Verrückter“. Sie sagten, seine Hauptleistung sei die Zerstörung Deutschlands und ganz Europa kurz und klein zu schlagen gewesen. Sie verurteilten Hitler derart beharrlich, dass die Syrer ihnen am Ende vorwarfen keine „echten Deutschen“ zu sein.
Deutschland ist eines der Länder, die junge Araber sich am liebsten aussuchen, um im Ausland zu studieren.

Das Edmonton Journal, Alberta (Kanada) vom 22. Februar 1960:

Vorteile des Nationalsozialismus
Ironischerweise ist für Deutsche das Vermächtnis der Nazizeit im Nahen Osten von Vorteil. Viele Araber bewundern den Nazi-Antisemitismus.
„Heil Hitler“ ist im Nahen Osten eine übliche Begrüßung für deutsche Geschäftsleute und diese haben gelernt, das als Höflichkeitsformel zu akzeptieren. Es trifft sogar zu, dass viele Firmen diskret Veteranen von Rommels Afrikakorps bevorzugen, wenn sie Vertriebler für den Nahen Osten einstellen.
Rommle und das Afrikakorps werden von den Arabern immer noch vergöttert, weil sie die Briten bekämpften. Laut ihrer auf dem Kopf gestellter Logik scheinen viele Araber das Gefühl zu haben, Rommel habe ihren Kampf gegen die Briten geführt.
Schließlich gibt es noch die Horden nicht unverbesserlicher Hitleranhänger, die im Nahen Osten untergetaucht sind, als das Dritte Reich zusammenbrach. Heute sind viele davon in Positionen mit Wohlstand im Nahen Osten aufgestiegen und in der Lage westdeutschen Firmen bei der Gewinnung von Aufträgen und anderen wirtschaftlichen Gefälligkeiten eine große Hilfe zu sein.

Die englischsprachige jordanische Tageszeitung Jerusalem Times veröffentlichte am 24. April 1961 diesen „offenen Brief an Eichmann“:

Sehr geehrter Eichmann,

Ich spreche zu Ihnen ich Ihrer Glaszelle, um ein Wort des Mitgefühls für Ihre derzeitige Zwangslage auszusprechen. Deutsches Genie hat Sputniks und Raketen und alle möglichen Dinge erfunden, denen es versagt geblieben ist die Katastrophe zu verhindern, die über Sie hereingebrochen ist.

Was für ein Pech, Eichmann, dass Sie diesen Schweinen gestattet haben Sie zu verhaften und ihr Schauspiel aufzuführen. Aber sorgen Sie sich nicht, Eichmann, das wird ihnen am Ende auf den Kopf fallen.

Hören Sie, Eichmann, Ihnen wird vorgeworfen sechs Millionen dieser Brut ausgestreut [sic] zu haben. Ob das stimmt oder nicht, ist für unsere Diskussion der Sache kein Thema, aber was wir sagen möchten, ist dies: Wenn Sie es tatsächlich geschafft haben sechs Millionen von ihnen zu liquidieren und wenn die verbleibenden sechs Millionen entscheiden dafür waren den Arabern so viel Verwüstung und Leid zuzufügen und sie aus ihren Häusern zu werfen, dann fragen wir uns, wie das Ergebnis aussehen würde, wenn die sechs Millionen ausgestreuten [sic] erlaubt worden wäre zu überleben. Wahrscheinlich wäre ein ähnliches Schauspiel in einem anderen Teil der arabischen Länder aufgeführt worden. Mit der Liquidierung von sechs Millionen haben Sie das Ausmaß der Katastrophe minimiert und der Menschheit einen wahren Segen zuteilwerden lassen. Sie, lieber Eichmann, können sich die Gefühle der Million oder so arabischen Flüchtlinge in diesem Drama vorstellen…

Das Ziel dieses Prozesses besteht schlicht darin mehr Touristen in den besetzten Teil zu locken und ihn für Spendensammlung und für die Häutung des Rests der Menschheit auszunutzen.

Aber seien Sie mutig, Eichmann, finden Sie Trost in der Tatsache, dass dieser Prozess eines Tages in der Liquidierung der verbleibenden sechs Millionen gipfeln wird, um Ihr Blut zu rächen und die Art, in der sie von genau denselben Leuten entführt und vor Gericht gebracht wurden, die eine Million gefoltert und aus ihren Häusern vertreiben wurden.

Genauso aus derselben Quelle:

In der libanesischen Zeitung al-Anwar vom 9. Juni 1960 gab es eine Karikatur, die Ben-Gurion und Eichmann zeigte, wie sie einander anbrüllen. Der Text unter der Zeichnung lautet:

Ben-Gurion: „Sie verdienen die Todesstrafe für den Mord an sechs Millionen Juden.“
Eichmann: „Es gibt viele, die argumentieren, dass ich die Todesstrafe verdiene, weil ich den Job nicht zu Ende gebracht habe.“

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