Was hat die „Nakba“ mit den vielen Malen gemeinsam, bei denen Juden vertrieben oder aus ihren Häusern gezwungen wurden? Das ist offensichtlich!

Elder of Ziyon, 17. Mai 2022

Judenvertreibungen (1100 bis 1600) – Vertreibungsbereich, Wiederansiedlungsbereich

Mit all dem Gerede vom „Nakba-Tag“ diese Woche wollte ich sehen, wie viele Male Juden in der Geschichte zu Flüchtlingen wurden.

Eine Wikipedia-Seite führt nicht weniger 70 verschiedene Gelegenheiten an, zu denen Juden Flüchtlinge wurden. Und sie listet wirklich nicht alle auf – sie fasst z.B. alle Juden aus arabischen Ländern, die von 1948 bis 1972 gezwungen wurden diese zu verlassen, zu einer einzigen Vertreibung zusammen.

Es gibt viele, die nicht sonderlich bekannt sind, so das Mawza-Exil von 1679, als fast alle Juden im Jemen in eine Wüstenstadt verbannt wurden (ein Jahr lang, bis ihre arabischen Nachbarn, die auf sie angewiesen waren, den König anbettelten ihnen die Rückkehr zu erlauben).

Was haben also diese vielen Vertreibungen von Juden mit der sogenannten „Nakba“ gemeinsam?

Für alle verantwortlich gemacht werden – Juden.

Ein wiederkehrendes Motiv in westlicher wie arabischer antisemitischer Rhetorik lautet, das Verhalten von Juden dafür verantwortlich ist, dass sie aus so vielen Ländern geworfen wurden. Selbst Mahmud Abbas sagte das in einer öffentlichen Rede.

Juden haben die einzigartige Unterscheidung nicht nur für jeden der Missstände der Welt und die Verfolgung anderer verantwortlich zu sein, sondern sie sind auch für ihre eigene Verfolgung verantwortlich!