Gedankenverlorenes Territorium: Deutschland erklärt V-E Day zum „Nakba-Tag“ – „Das macht man halt so nach einen Völkermordversuch an Juden.“

PreOccupied Territory, Elder of Ziyon, 23. Juni 2022

Berlin – Deutsche Regierungsvertreter kündigten heute an, dass das Land von nun an den 9. Mai als Höhepunkt der Vertreibung und des Leides der Deutschen begehen wird, die in der Folge der deutschen Kapitulation vor den Alliierten im Zweiten Weltkrieg und des Holocaust stattfanden; das folgt dem palästinensischen Modell eines nationalen Tags der Trauer und Rachsucht am Tag nach dem Jahrestag der Erklärung der Eigenstaatlichkeit Israels 1948, der ebenfalls in massiver Vertreibung inmitten einer regionalen Anstrengung zur Auslöschung der Juden resultierte.

Bundesinnenminister Jammerschläger berief eine Pressekonferenz ein, um Journalisten und Öffentlichkeit über den deutschen Nakba-Tag zu informieren. „Wir haben es für angemessen erachtet die Reaktion anderer nachzuahmen, die eine ähnliche Erfahrung durchgemacht haben“, erklärte er. „Andere haben Unheil über sich gebracht, in dem sie versuchten das Judentum auszulöschen, auch wenn diese anderen nicht den Erfolg hatten, die Auswirkungen zu schaffen, die das Dritte Reich diesbezüglich erzielte. Die palästinensischen Araber, mit denen Nazideutschland während des Krieges verbündet war, und deren andere arabischen Verbündete enge Beziehungen und Training mit dem Nazi-Militärapparat genossen, machten die Erfahrung durch, die bei uns als Tätern eines solches Völkermords Nachhall finden; die Reaktion der palästinensischen Araber hat uns inspiriert mit unserem Erbe des Leides auf ähnliche Weise umzugehen.“

„Die Palästinenserführer nahmen den 15. Mai als ihren Nakba-Tag“, furh er fort, „weil dieser direkt dem Datum der Gründung des jüdischen Staates folgt und sie ihr Leid mit diesem Ereignis verbinden, Leiden, das wegen der fehlgeschlagenen arabischen Völkermordversuche an den Juden zustande kam. Auch wir begehen Deutschlands Kapitulation am 8. Mai 1945, herbeigeführt durch einen Ideologie, die den Völkermord an Juden forderte und dem folgenden deutschen Leid, das aus diesem Völkermord entwuchs und erklären den 9. Mail zum ‚Deutschen Nakba-Tag‘.“

Historiker hielten fest, dass in beiden Fällen die Flucht und dauerhafte Vertreibung von Palästinenser und Deutschen deutlich vor dem symbolischen Datum der Feierlichkeiten begannen. „Ethnische Deutsche begannen von dort zu fliehen, wo sie außerhalb Deutschlands lebten, sowie die Rote Armee 1944/45 vorrückte“, erklärte der Weltkiegs-Historiker David Glanz. „Die Vertreibung ging auch mehrere Jahre danach weiter, was letztlich dutzende Millionen Deutsche betraf. Was die Palästinenser angeht, so begannen viele von ihnen lange vor dme 14. Mai 1948 den Rat der arabischen Führer zu beherzigen, der augenscheinlichen arabischen Militärmoloch aus dem Weg zu gehen, der ‚Südsyrien‘ von den Juden reinigen würde. Der 9. Mai und der 15. Mai sind  etwas symbolisches, nichts Buchstäbliches.“ Glanz hielt auch die Parallelen zu den vertriebenen Palästinensern  fest, die hofften Anspruch auf Landbesitz ethnisch gesäuberter Juden in Palästina erheben zu können und eventuellen deutschen Flüchtlingen, die sich auf ethnisch gesäubertem Land in Polen niedergelassen hatten.

Minister Jammerschläger brachte auch die Idee einer UNO-Organisation ins Spiel, die die Nachkommen der Kriegsflüchtlinge staatenlos halten sollte, bis sie die verlorenen Orte wiedergewinnen, an denen sie früher lebten, wie es bei den Palästinensern der Fall ist.