Gedankenverlorenes Territorium: Mann strampelt sich ab, die Wissenschaft hinter der Prioritätensetzung für die Sache der Palästinenser in der Klimawandel-Politik zu erklärten

„Die meisten Progressiven nehmen irgendwie für selbstverständlich, dass die Sache der Palästinenser im Mittelpunkt aller wichtigen Herausforderungen der Welt steht. Es ist für die Uneingeweihten schwer zu artikulieren, warum das so ist.

PreOccupied Territory, 25. Juli 2022

New York – Ein Demonstrant vor dem Gebäude der Vereinten Nationen genoss heute nur gemischten Erfolg bei seinen Versuchen Passanten mit empirischen Beweisen zu vermitteln, sie sollten seine Behauptung unterstützen, globale Umweltprobleme anzugehen erfordere zu allererst den Umgang der Israelis mit einem besetzten Volk anzusprechen.

Tariq Jamal (25) veranstaltete heute eine Ein-Mann-Mahnwache an der UNO Plaza, verwickelte Passanten und Besucher in Diskussionen über die Klimakrise und wie die Bekämpfung des Zionismus dieses Ziel voran bringt. Fast ein Drittel der Leute, die anhielten um zuzuhören oder zu reden, nickten zustimmend, aber der Rest forderte ihn auf genauer dazulegen, wie ein Land von 9 Millionen Menschen, winzigem industriellen Output, weltberühmten ökologischen Pionierarbeiten und vernachlässigbarem Einfluss auf die Umwelt eine solche Schlüsselposition im Jahrzehnte alten globalen Bemühen die Erderwärmung und die damit zusammenhängenden Begleiterscheinungen aufzuhalten einnehmen kann. Herr Jamal bemühte sich sehr seinen Gesprächspartnern solide Informationen zu liefern, die über das Äußern von Parolen und intersektionales Kauderwelsch hinaus geht.

„Ich dachte, das versteht sich von selbst“, gab er zu. „Für die meisten von der progressiven Art ist es selbstverständlich, dass die Sache der Palästinenser im Mittelpunkt aller wichtigen Herausforderungen der Welt steht. Es ist für die Uneingeweihten schwer das zu artikulieren. Tief in uns drin wissen wir es einfach. Die Tatsache von Leuten, die nicht das Privileg gehabt haben Bildung zu erhalten, zeigt nur, wie effektiv die zionistische Propaganda gewesen ist.“

Die meisten Versuche der Aktivisten scheiterten. „Ich bin nicht versiert darin das Offensichtliche zu erklären“, schrie er. „Du bist blind, wenn du nicht sehen kannst, wie der zionistische militärisch-industrielle Komplex per Verschmutzung, fossile Brennstoffe und Manipulation der kapitalistisch-industriellen Märkte die Palästinenser unterdrückt, damit sie Hegemonie auf Kosten der indigenen People of Color erzielen können. Ich sollte dir das nicht alles darlegen müssen, du kannst die Fakten selbst sehen. Bist du Zionist?“

Diese rhetorische Reise versinnbildlicht Jamals Wortwechsel im Verlauf von Vormittag und Nachmittag. Ein zweiter Aktivist schloss sich ihm später am Tag für eineinhalb Stunden an, erwies sich aber als auch nicht geschickter darin sich auf solide Wissenschaft zu berufen, um die Sache des palästinensischen Klimas zu untermauern.

„Wahrscheinlich waren die, die es ablehnten sich überzeugen zu lassen, zionistische Provokateure“, stimmte das Duo überein. „Das ist ein gut dokumentiertes Phänomen. Wenn ich nicht falsch liege, haben Christen seit mehr als tausend Jahren gesagt, dass es ein jüdischer Charakterzug ist die offenkundige Wahrheit zu sehen, selbst wenn sie darauf hingewiesen werden. Das würde auch bei unseren Beobachtungen hier heute Sinn machen.“

Jamal machte eine kurze Pause im Interview, um eine chassidische Familie anzupöbeln und sie als Nazis zu bezeichnen.

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