Beurteilt den Islam nicht aufgrund der Taten von ein paar wenigen Muslimen

Sagte der muslimische Lieblings-Scheik von Papst Franziskus

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 25. Juli 2022

Scheik Ahmed al-Tayeb – einer der einflussreichsten Muslime der Welt, dem so viele Führer des Westens, einschließlich Papst Franziskus, vertrauen und zuhören, sagte vor kurzem, während er „Islamophobie“ anprangerte:

Wir machen weder die christliche Religion, noch Christus [Friede sei mit ihm], noch Moses [Friede sei mit ihm] für die furchtbaren Massaker an Muslimen verantwortlich, die von Gläubigen anderer Religionen verübt wurden. Wir etikettieren keine Religion mit Terrorismus, Gewalt oder Brutalität. Wir sind uns des gewaltigen Unterschieds zwischen den Lehren einer Religion und den Religionsvermittlern äußerst bewusst.

Obwohl der einen hervorragenden Punkt anspricht – die Notwendigkeit zwischen religiösen Lehren und den sie Praktizierenden zu unterscheiden – unterstützt das nicht sein ultimatives Argument, dass der „Islam Gewalt unter Menschen jeglicher Religion ablehnt“.

Es stimmt, Menschen allerlei religiöser Hintergründe, darunter Juden und Christen, haben einige ziemlich entsetzliche Dinge getan und werden sie wahrscheinlich weiter tun. Genauso stimmt, dass ihre Religionen nicht mit ihren schlechten Taten verwechselt oder dafür verantwortlich gemacht werden kann.

Leider für al-Tayeb lassen sich jedoch eine Reihe „problematischer“ Aktivitäten von Muslimen direkt auf gewisse islamische Lehren und Erbe zurückführen. Dazu gehören Angriffe auf und/oder Tötung von Abgefallenen (als Muslime Geborene, die den Islam verlassen möchten) sowie von „Gotteslästerern“ (jeder, der sich kritisch über den Islam äußert); die Behandlung von Frauen als Eigentum, die Zulässigkeit von Polygamie (bis zu vier Ehefrauen) und Kinderehe; systematische Diskriminierung von allem Nichtmuslimischem (z.B. religiöse Minderheiten, Kirchen usw.); und natürlich Jihad – bewaffneter Krieg gegen Nichtmuslime um die gesamte Welt unter islamische Herrschaft zu bringen.

Dem kann man nicht entkommen: Die oben angeführten Aktivitäten, die den Werten der modernen Welt direkt entgegenstehen, werden in islamischen Texten gefördert und das sogar in moderner islamischer Literatur; sie werden in der gesamten Vergangenheit und Gegenwart der muslimischen Welt aktiv zur Schau gestellt.

Am schlimmsten ist, jedenfalls im Kontext dieses Artikels, dass ausgerechnet Scheik Ahmed al-Tayeb weiß, dass das wahr ist. Immerhin lehrt die von ihm geleitete Institution, die Al-Azhar-Universität in Ägypten, all diese Dinge in ihrem Fächerkanon.

So sagte Scheik Mohammed Abdallah Nasr, ein Gelehrter für islamisches Recht und Absolvent der al-Azhar, live im Fernsehen einmal auf die Frage, warum seine Alma Mater es ablehnt den Islamischen Staat als unislamisch zu verurteilen:

Das kann sie nicht. Der Islamische Staat ist ein Nebenprodukt des Programms der Al-Azhar. Kann also die al-Azhar sich selbst als unislamisch verurteilen? Die al-Azhar sagt, es muss ein Kalifat geben und dass es für die muslimische Welt verpflichtend ist [es zu gründen]. Die al-Azhar lehrt das Gesetz des Glaubensabfalls und die Abgefallenen zu töten. Die al-Azhar ist gegenüber religiösen Minderheiten feindlich eingestellt und lehrt Dinge wie keine Kirchen zu bauen etc. Die al-Azhar stützt die Institution der Jizya [von religiösen Minderheiten Tribut zu nehmen]. Die al-Azhar lehrt Leute zu steinigen. Kann die al-Azhar sich als unislamisch verurteilen?

Wie in diesem Artikel diskutiert, haben viele andere al-Azhar-Insider die islamische Universität genau die gleichen Dinge vorgeworfen.

Auf jeden Fall kann man von hier aus eine weitere Behauptung besser verstehen, die al-Tayeb während seiner Verurteilung von „Islamophobie“ aufstellte. Er sagte:

Bis jetzt haben wir nie etwas von Christenphobie, Judenphobie, Buddhismusphobie oder Hinduismusphobie gehört. Ich glaube, dass keine Zeitung oder Sender oder Fernsehsendung im Westen oder im Osten es wagt über eine Phobie gegenüber irgendeiner anderen Religion oder Überzeugung zu sprechen.

Natürlich tun sie das nicht. Der Grund ist: Während Leute wenig Grund haben das Christentum, das Judentum, den Buddhismus oder den Hinduismus zu fürchten, haben sie aus den oben erklärten Gründen guten Grund den Islam zu fürchten.

Das ist exakt der Grund, warum es „Islamophobie“ gibt, während es keine „Christenphobie, Judenphobie, Bhuddismusphobie oder Hinduismusphobie“ gibt.

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