Offizielle deutsche Aufzeichnung des Treffens zwischen Adolf Hitler und dem palästinensischen Großmufti

The Palestine-Israel Conflict, 4. Dezember 2015

Komplettes offizielles Protokoll: Was er Mufti zu Hitler sagte (es handelt sich bei diesem Text um eine Rückübersetzung aus dem Englischen ins Deutsche)

Die Araber seien Deutschlands natürliche Freunde, sagte Haddsch Amin al-Husseini dem Führer 1941, weil sie gemeinsame Feinde hätten – nämlich die Engländer, die Juden und die Kommunisten.

Redaktion Times of Israel, 21. Oktober 2015

Es folgt ein offizielles deutsches Protokoll des Treffens zwischen Adolf Hitler und dem Großmufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, am 28. November 1941 in der Reichskanzlei in Berlin. (Quelle: Documents on German Foreign Policy 1918 – 1945, Serie D, Bad. XIII, London, 1964.)

Großmufti:

Der Großmufti begann mit Dank an den Führer für die große Ehre, die ihm mit dem Empfang gewährt wurde. Er wünschte die Gelegenheit wahrnehmen zu können, um dem von der gesamten arabischen Welt bewunderten Führer des Großdeutschen Reichs für seine Sympathie zu danken, die er der arabischen und besonders der palästinensischen Sache immer gezeigt und der er in seinen öffentlichen Reden Ausdruck verliehen hat.

Die arabischen Länder seien fest davon überzeugt, dass Deutschland den Krieg gewinnen und die arabische Sache dann gedeihen wird. Die Araber seien Deutschlands natürliche Freunde, weil sie dieselben Feinde hätten wie Deutschland, nämlich die Engländer, die Juden und die Kommunisten. Daher seien sie von ganzem Herzen bereit mit Deutschland zu kooperieren und stünden bereit in den Krieg einzugreifen, nicht nur negativ über die Vergabe von Aufträgen zur Sabotage und die Anstiftung von Revolutionen, sondern auch positiv über die Bildung einer Arabischen Legion.

Die Araber könnten für Deutschland als Verbündete nützlicher sein, als auf den ersten Blick augenscheinlich sei, sowohl aus geografischen Gründen, als auch wegen des Leides, das ihnen durch die Engländer und die Juden zugefügt wurde. Darüber hinaus hätten sie enge Beziehungen zu allen muslimischen Nationen, von denen sie zugunsten der gemeinsamen Sache Gebrauch machen könnten. Die Arabische Legion würde sehr einfach aufzustellen sein. Ein Appell des Muftis an die arabischen Länder und die [Kriegs-] Gefangenen arabischer, algerischer, tunesischer und marokkanischer Nationalität in Deutschland würden eine große Zahl Freiwilliger ergeben, die erpicht darauf seien zu kämpfen. Von Deutschlands Sieg sei die arabische Welt felsenfest überzeugt, nicht nur weil das Reich über eine große Armee, mutige Soldaten und geniale Militärführer verfüge, sondern auch, weil der Allmächtige einer ungerechten Sache niemals einen Sieg zuerkennen würde.

In diesem Kampf strebten die Araber nach Unabhängigkeit und Einheit Palästinas, Syriens und des Irak. Sie hätten vollstes Vertrauen in den Führer und schauten auf ihn um Balsam für ihre Wunden, die ihnen von den Feinden Deutschlands zugefügt worden sind.

Der Mufti erwähnte dann den Brief, den er aus Deutschland erhalten hatte, in dem stand, dass Deutschland keine arabischen Gebiete halten würde und die Ziele der Unabhängigkeit und Freiheit der Araber verstehe und anerkenne, genauso wie es die Eliminierung der jüdischen nationalen Heimstatt unterstütze.

Eine öffentliche Erklärung in diesem Sinne würde wegen seiner propagandistischen Auswirkung auf die arabischen Völker in diesem Moment sehr nützlich sein. Sie würde die Araber aus ihrer jetzigen Lethargie reißen und ihnen neuen Mut geben. Es würde auch die Arbeit des Muftis erleichtern heimlich die Araber für den Zeitpunkt zu organisieren, an dem sie zuschlagen können. Gleichzeitig könne er zusichern, dass die Araber streng diszipliniert auf den richtigen Augenblick warten und erst auf Anweisung Berlins losschlagen würden.

Bezüglich der Ereignisse im Irak stellte der Mufti fest, dass die Araber in diesem Land natürlich auf keinen Fall von Deutschland aufgestachelt worden waren England anzugreifen, sondern einzig in Reaktion auf einen direkten englischen Angriff auf ihre Ehre gehandelt hätten.

Die Türken, glaubte er, würden die Gründung einer arabischen Regierung in Nachbargebieten begrüßen, denn sie würden schwächere arabische starken europäischen Regierungen in Nachbarländern vorziehen; und da sie selbst eine Nation von 7 Millionen seien, hätten sie darüber hinaus nichts von den 1.700.000 in Syrien, Transjordanien, dem Irak und Palästina lebenden Arabern zu befürchten.

Genauso würde Frankreich keine Einwände gegen den Einigungsplan haben, denn es habe Syrien bereits 1936 Unabhängigkeit zugestanden und schon 1933 sein Einverständnis gegeben den Irak und Syrien unter König Faisal zu vereinen.

Unter diesen Umständen erneuerte er sein Ersuchen, der Führer möge eine öffentliche Erklärung abgeben, damit die Araber nicht die Hoffnung verlieren, was im Leben der Nationen eine machtvolle Kraft sei. Mit solcher Hoffnung in ihren Herzen wären die Araber, wie er gesagt hatte, bereit zu warten. Sie drängten nicht auf sofortige Umsetzung ihrer Ziele; sie würden durchaus ein halbes oder ein ganzes Jahr warten. Aber wenn sie nicht mit einer solchen Erklärung durch eine solche Hoffnung inspiriert würden, wäre zu erwarten, dass die Engländer daraus als Gewinner hervorgehen,

Hitler:

Der Führer antwortete, dass Deutschlands grundlegende Haltung in diesen Fragen, wie der Mufti bereits selbst erklärt hatte, klar sei. Deutschland stehe für kompromisslosen Krieg gegen die Juden. Das schließe natürlich aktive Gegnerschaft zur jüdischen nationalen Heimstatt in Palästina ein, das nichts anderes sei als ein Zentrum in der Form eines Staates für die Ausübung des destruktiven Einflusses jüdischer Interessen. Deutschland sei sich auch bewusst, dass die Aussage, die Juden würden die Funktion wirtschaftlicher Pioniere in Palästina ausüben, eine Lüge sei. Die Arbeit dort sei einzig von den Arabern getan worden, nicht von den Juden. Deutschland sei entschlossen Schritt für Schritt eine europäische Nation nach der anderen zu bitten ihr jüdisches Problem zu lösen und zum geeigneten Augenblick einen ähnlichen Appell auch an die nichteuropäischen Nationen zu richten.

Deutschland sei gegenwärtig in einen Kampf auf Leben und Tod mit zwei Zitadellen der jüdischen Macht verwickelt: Großbritannien und Sowjetrussland. Es gebe einen theoretischen Unterschied zwischen Englands Kapitalismus und dem Kommunismus Sowjetrusslands, allerdings würden die Juden in beiden Ländern gemeinsame Ziele verfolgen. Dies sei ein entscheidender Kampf; auf der politischen Ebene stelle er sich in der Hauptsache als Konflikt zwischen Deutschland und England dar, aber ideologisch handele es sich um eine Schlacht zwischen dem Nationalsozialismus und den Juden. Es sei selbstverständlich, dass Deutschland den am selben Kampf beteiligten Arabern positive und praktische Hilfe zur Verfügung stellen würde, denn platonische Versprechen seien in einem Krieg um Überleben oder Vernichtung, in dem die Juden in der Lage sind die gesamte Macht Englands für ihre Zwecke zu mobilisieren, nutzlos.

Die Hilfe für die Araber müsse materieller Art sein. Wie wenig Hilfe Sympathien allein in einem solchen Kampf wären, war bei der Operation im Irak deutlich geworden, wo die Umstände es nicht erlaubt hätten wirklich effektive, praktische Hilfe zu leisten. Trotz all der Sympathie hatte deutsche Hilfe nicht ausgereicht und der Irak wurde von der Macht der Briten überwunden, heißt: von den Beschützern der Juden.

Der Mufti konnte jedoch nicht wissen, dass der Ausgang des gegenwärtigen Kampfes auch das Schicksal der arabischen Welt entscheiden würde. Der Führer musste daher als vernünftiger Führer und vor allem als Soldat der deutschen und verbündeten Armee gelassen und überlegt denken und sprechen. Es müsse alles getan werden, um in diesem titanischen Kampf für die gemeinsame Sache und damit auch den Arabern zu helfen. Allerdings muss alles, was zur Schwächung der militärischen Lage beitragen könnte, zur Seite gestellt werden, egal, wie unpopulär dieser Schritt sein sollte.

Deutschland sei jetzt in sehr schwere Kämpfe verwickelt den Zugang zum nördlichen Kaukasus zu erzwingen. Die Schwierigkeiten bestanden hauptsächlich darin den Nachschub aufrechtzuerhalten, was durch die Zerstörung der Eisenbahnen und großen Straßen sowie den anstehenden Winter äußerst stark erschwert wurde. Wenn der Führer in einem solchen Augenblick das Problem Syrien in einer Erklärung aufbringen würde, würden die Elemente unter de Gaulles Einfluss in Frankreich neu gestärkt werden. Sie würden die Erklärung des Führers als Absicht interpretieren Frankreichs Kolonialreich aufzubrechen und ihre Landsleute auffordern, sie sollten stattdessen gemeinsame Sache mit den Engländern machen, um zu retten, was noch zu retten sei. Eine deutsche Erklärung zu Syrien würde in Frankreich so verstanden, dass sie sich auf die französischen Kolonien allgemein beziehen und das würde derzeit neue Probleme in Westeuropa schaffen, was bedeutet, dass das einen Teil der deutschen Streitkräfte im Westen binden würde, die dann nicht länger für den Feldzug im Osten verfügbar wären.

Der Führer gab dem Mufti gegenüber dann folgende Erklärung ab und forderte ihn auf es in den tiefsten Tiefen seines Herzens zu verschließen:

1. Er (der Führer) würde die Schlacht zur totalen Vernichtung des jüdisch-christlichen Imperiums in Europa fortsetzen.
2. Zu einem heute noch nicht exakt festzulegenden Zeitpunkt, der aber auf jeden Fall nicht weit in der Zukunft liege, würden die deutschen Armeen im Verlauf dieses Kampfes den südlichen Ausgang des Kaukasus erreichen.
3. Sobald das geschehe, würde der Führer der arabischen Welt von selbst seine Zusicherung geben, dass ihre Stunde der Befreiung gekommen sei. Deutschlands Ziel werde dann einzig aus der Vernichtung des jüdischen Elements im derzeit unter dem Schutz der britischen Macht stehenden arabischen Lebensbereichs bestehen. In dieser Stunde würde der Mufti der maßgebliche Sprecher der arabischen Welt sein. Dann werde es seine Aufgabe sein, die arabischen Operationen in Gang zu setzen, die er heimlich vorbereitet hätte. Wenn diese Zeit kommt, könne Deutschland auch die französische Reaktion auf eine solche Erklärung egal sein.

Sobald Deutschland den Weg über Rostow zum Iran und Irak geöffnet habe, sei das auch das Ende des britischen Welt-Imperiums. Er (der Führer) hoffe, dass das kommende Jahr es Deutschland ermöglichen würde das Tor des Kaukasus zum Nahen Osten aufzustoßen. Zum Wohl der gemeinsamen Sache wäre es besser, wenn die arabische Bekanntmachung ein paar Monate aufgeschoben würde, denn Deutschland würde sich Probleme schaffen, ohne in der Lage zu sein den Arabern damit zu helfen.

Er (der Führer) schätze das Verlangen der Araber nach einer öffentlichen Erklärung der vom Großmufti erbetenen Art. Aber er bitte ihn zu bedenken, dass er (der Führer) selbst fünf Jahre lang das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs war, bis er nicht in der Lage war seiner eigenen Heimat seine Befreiung zu verkünden. Mit dieser Bekanntgabe musste er warten, bis aufgrund einer mit Waffengewalt herbeigeführten Situation der Anschluss vollzogen worden war.

Der Moment, in dem Deutschlands Panzerdivisionen und Luftflotten südlich des Kaukasus erscheinen, könne die vom Großmufti erbetene öffentliche Erklärung an die arabische Welt ergehen.

Großmufti:

Der Großmufti antwortete, er sei der Ansicht, dass alles genauso eintreten würde, wie es der Führer angekündigt habe. Er sei von den Worten, die er vom deutschen Staatsoberhaupt gehört habe, ermutigt und zufriedengestellt. Er fragte jedoch, ob es nicht möglich sei, zumindest im Geheimen, eine Vereinbarung der Art mit Deutschland zu treffen, die er dem Führer gerade skizziert hatte.

Hitler:

Der Führer antwortete, er habe dem Großmufti gegenüber jetzt genau diese vertrauliche Erklärung gegeben.

Großmufti:

Der Großmufti dankte ihm dafür und erklärte in Schlussfolgerung, dass er sich im vollen Vertrauen vom Führer verabschiedet und bekräftigte seinen Dank für das an der arabischen Sache gezeigte Interesse.

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