Um den heutigen, als Antizionismus getarnten Antisemitismus zu verstehen, werfen Sie einen Blick in die Vergangenheit

Elder of Ziyon, 16. Januar 2023

Letzte Woche wurde ein unabhängiger Bericht veröffentlicht, der einen Blick auf die Vorwürfe tiefgreifenden Antisemitismus in der National Union of Students (NUS) in Großbritannien wirft.

Der Antisemitismus ist eng mit Antizionismus verbunden, bei dem jüdische Studenten Blitzableiter für Hass auf Israel sind.

Spiked Online fasst den Bericht zusammen:

Der von Rechtsanwältin Rebecca Tuck geschriebene Bericht zeigt eine NUS, die Antisemitismus als zweitrangiges Problem betrachtet, dessen Ausmaß von jüdischen Studenten übertrieben wird. Viel zu viele NUS-Führer scheinen zu glauben, dass Antisemitismus weit weniger wichtig ist als andere Formen der Diskriminierung.

Tucks Bericht ist vernichtend. „Mindestens ein Jahrzehnt lang“, argumentiert sie, „haben jüdische Studenten sich in NUS-Zusammenhängen oder gewählten Rollen nicht willkommen gefühlt.“ In der Tat haben viele jüdische Studenten das Gefühl, dass die NUS sie als Parias behandelt. Bei zahlreichen Vorfällen haben führende NUS-Mitglieder die Bedeutung Vorfällen von Judenhass heruntergespielt.

Normalerweise werden Beschwerden über Rassismus von der NUS und in der höheren Bildung sehr ernst genommen. Der reine Hinweis auf Rassen-Schikane auf dem Campus lässt Universitäten sich selbst als „institutionell rassistisch“ verurteilen. Jedenfalls, wenn die Beschwerde nichts mit einem Antisemitismus-Vorfall zu tun hatte. Der Bericht zeigt, dass jüdische Studenten oft gesagt wurde, was sie als Antisemitismus betrachteten, sei nur legitime Kritik an Israel. Wenn jüdische Studenten darauf hinwiesen, dass sie im Gegenteil verleumdet wurden, weil sie Juden sind, nicht wegen ihrer politischen Überzeugungen, wurden ihre Beschwerden heruntergespielt oder abgetan.

Wie Tuck überzeugend argumentiert, hat die NUS diese Beschwerden wegen ihrer pro-palästinensischen Haltung zum israelisch-palästinensischen Konflikt beharrlich zurückgewiesen. Tatsächlich hat es in den letzten Jahren den Anschein, dass einige Führer der NUS jüdische Studenten für das Handeln Israels verantwortlich machen. Das hat ein Umfeld zur Folge, das Juden gegenüber zutiefst feindlich gestimmt ist.

Die Täter argumentieren dagegen immer, dass sie nur pro-palästinensisch sind, nicht antisemitisch (und die Juden sollten aufhören so empfindlich zu sein).

Einmal mehr liefert uns die Geschichte die Antwort zu der Anklage.

Vor 75 Jahren, am 15. Januar 1948, hatte die Palestine Post diese drei kleinen Artikel auf den Seiten 3 und 4.

„Mexikanische Araber bedrohen Juden“
„Syrische Juden vertrieben“
„Judenfeindliche Studenten streiken in Beirut“

Genauso wie heute in Großbritannien sind die Angriffsziele Juden – Juden, von denen angenommen wird, dass sie durch ihre Verbindung zum Zionismus schuldig sind. Das ist offensichtlich Antisemitismus.

Doch ebenfalls genauso wie heute in Großbritannien wären all diese Vorfälle von den Antizionisten der damaligen Zeit als normale Reaktion auf die Übel des Zionismus abgetan worden, die nichts mit Juden als Juden zu tun hätten.

Aus der Sicht 75 Jahre später kann niemand ernsthaft argumentieren, dass die Vorfälle in Mexiko, Syrien und Beirut kein reiner Antisemitismus waren. Die Angreifer taten damals nicht einmal so, als würden sie zwischen Zionisten und Juden unterscheiden – nur ihre Fürsprecher machten das.

Aber kann irgendjemand anzweifeln, das hinter der „antizionistischen“ Aggression, die wir heute auf dem Campus und an anderen Orten erleben, nicht genau dieselben Quellen, die selbe Motivation und denselben mentalen Prozess steckt wie die in diesen drei Artikeln?

Das Einzige, was sich in 75 Jahren geändert hat, ist, dass die modernen Antisemiten versuchen in ihrem Sprachgebrauch vorsichtiger sind, um zu vermeiden ausdrücklich zu sagen, dass Juden ihr Ziel sind. (Die Sowjets machten daraus eine Wissenschaft.) Aber die Giftigkeit ist dieselbe, die Boykotte und die Ausgrenzung sind dieselben, die Drohungen sind dieselben und der hysterische Hass auf eine Minderheit ist derselbe.

Leider sind die Reaktionen der verantwortlichen Obrigkeiten (der Präsident der AUB ist bereit über die Forderungen von Antisemiten zu diskutieren, als hätten die Gültigkeit) ebenfalls dieselben.

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