Gedankensplitter: Umweltschützer und Ballon-Terror

Die Terroristen schicken Ballons mit Brand- und Sprengsätzen aus dem Gazastreifen ins südliche Israel, damit dort massive Schäden angerichtet werden und für die Israelis das Leben unerträglich wird.

Da fragt man sich doch: Wo ist der Waffenstillstand? Ist Waffenstillstand tatsächlich nur, wenn die Schusswaffen schweigen und keine Raketen und Granaten mehr fliegen? Sind die Brand- und Sprengsätze friedlicher Protest?

Und wo bleiben eigentlich die Umweltschützer?

Die sind schon seit Jahren die großen Schweiger, wenn die Terroristen Reifen verbrennen und damit ohne Ende die Luft verschmutzen. Und auch in den beiden vergangenen Jahren haben sie nicht einmal gegen die Natur-Vernichtung protestiert, die an den Wäldern im Umfeld des Gazastreifens angerichtet wird. Liegt das daran, dass nicht die Juden die Umweltsünder sind?

Was sorgt dafür, dass ausgerechnet die, die wegen jedem noch so „unwichtigen“ Tier hier bei uns die größten Bauprojekte eingestellt sehen wollen, die jeden am liebsten lynchen würden, der irgendetwas verbrennt, was nicht als Brennmaterial zugelassen ist, den palästinensischen Arabern nicht einmal den erhobenen Finger zeigen, wenn die jede Menge Tiere und Wald verbrennen oder durch das Verbrennen von Reifen Massen an Schadstoffen in die Luft ablassen?

Letzten Endes geht das nur wieder auf eines hinaus: Sie stellen sich hier gewissenlos auf die Seite derjenigen, die sie als die „Underdogs“ betrachten wollen – und anders als bei anderen „Underdogs“ machen sie ein Riesengetöse gegen deren Gegner, die dummerweise Juden sind. Zufall?

Ich glaube nicht an Zufälle…

Hebräische Wassermelonen, damals und heute

Elder of Ziyon, 17. Juni 2021

Vor neunzig Jahren mussten jüdische Bauern in Palästina sich abstrampeln und sie wollten sicherstellen, dass zumindest Juden ihre Erzeugnisse kaufen würden. Als entwarfen sie eine Werbekampagne für „hebräische Melonen“ und sagten den Menschen, sie sollten beim Einkaufen nach einem bestimmten Logo Ausschau halten.

Heute versucht die palästinensische Autonomiebehörde Melonen aus Israel zu verbieten – „hebräische Melonen“ müssen boykottiert werden!

Am Mittwoch beschlagnahmte die palästinensisch Zollbehörde – die an einem palästinensischen Checkpoint agierte, von dem nie jemand etwas gehört hat – einen LKW mit von Israel geschmuggelten 10t Wassermelonen.

Das palästinensische Landwirtschaftsministerium veröffentlichte dieses Foto der Beschlagnahmng.

Behalten Sie im Hinterkopf, dass die Kampagne aus den1930-er Jahren dazu diente zum Kauf von Erzeugnissen jüdischer Bauernhöfe zu animieren, nicht arabische Erzeugnisse zu boykottieren. Die palästinensische Autonomiebehörde verbietet Erzeugnisse von Juden – weil sie weiß, dass sie sich nicht auf Patriotismus verlassen kann, um die Palästinenser anzuspornen nur bei arabischen Bauern zu kaufen.

„Rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „Tyrann“: Ungarns Premierminister verleumdet, weil er über den Islam die Wahrheit sagte

Raymond Ibrahim, 15. Juni 2021

Die Kritik am ungarischen Premierminister Viktor Orbán nimmt wieder zu, da die Nation dabei ist nächsten Monat die Präsidentschaft der Visegrad-Gruppe zentraleuropäischer Staaten zu übernehmen. Nach Angaben eines aktuellen Berichts hat „Großbritanniens Regierung Kommentare von Viktor Orbán über Muslime und Migranten am Vorabend eines bilateralen Treffens zwischen dem ungarischen Führungspolitiker und dem britischen Premierminister Boris Johnson verurteilt. In einer Erklärung sagte No. 10 Downing Street, dass Orbáns Kommentar von 2018 gegenüber einer deutschen Zeitung über ‚muslimische Invasoren‘ und seine spätere Beschreibung von Migranten als ‚Gift‘ ‚polarisierend und falsch‘ sind.“

In Wirklichkeit besteht Orbáns ultimatives Motiv darin seinen Staat gegen die Verbrechen und Probleme zu sichern, die von muslimischen Migranten mitgebracht werden. Schon 2015 legte er auf dem Höhepunkt der muslimischen Massenmigration nach Europa seine Logik deutlich dar:

Die [in Europa] ankommenden [Migranten] sind in einer anderen Religion erzogen worden und repräsentieren eine radikal andere Kultur. Die meisten von ihnen sind keine Christen, sondern Muslime. Das ist ein wichtiges Problem, denn Europa und die europäische Identität wurzeln im Christentum. … Wir wollen Frankreich, Belgien und andere Länder nicht kritisieren, aber wir glauben, dass jedes Land das Recht hat zu entscheiden, ob es eine große Zahl Muslime in seinem Land haben will. Wenn sie zusammen mit ihnen leben wollen, dann können sie das. Wir wollen das nicht und ich denke, wir haben das Recht zu entscheiden, dass wir keine große Zahl muslimischer Menschen in unserem Land haben wollen. Wir mögen die Folgen nicht, die eine große Zahl muslimischer Gemeinden mit sich bringt, die wir in anderen Ländern sehen und ich erkenne keine Grund dafür, dass irgendjemand anderes uns zwingt Wege eines Zusammenlebens in Ungarn zu schaffen, die wir nicht haben wollen…

Der Premierminister beschwor dann die Geschichte – und nicht auf politisch korrekte Weise (nämlich indem er Christen verurteilte und Muslime reinwusch), sondern entsprechend der Realität:

Ich muss sagen, wenn es darum geht mit muslimischen Gemeinden zusammenzuleben, dann sind wir die einzigen, die Erfahrung haben, denn wir hatten die Möglichkeit diese Erfahrung 150 Jahre lang zu durchleben.

Orbán bezog sich auf die Eroberung und Besetzung Ungarns durch den Islam von 1541 bis 1699. Damals grassierten islamischer Jihad, Terrorismus und Christenverfolgung.

In der Tat fand an genau diesem Tag in der Geschichte, am 15. Juni 1389, die entscheidende Schlacht vom Kosovo statt: Die eindringenden muslimischen Türken trafen im Kosovo auf eine Koalition aus Serben, Ungarn, Polen und Rumänen und die vernichtend geschlagen wurde. Danach wurden große Teil von Südosteuropa, einschließlich Ungarns, und Teile des heutigen Russland von den Türken erobert, besetzt und terrorisiert – manchmal auf Arten, die die Gräueltaten des Islamischen Staats wie Kinderspiel wirken lassen. (Denken Sie an Köpfungen, Kreuzigungen, Massaker, Sklavenmärkte und Vergewaltigungen, die die Kennzeichen des IS geworden sind – nur in weit größerem Ausmaß und über Jahrhunderte hinweg.)

Trotzdem sind solche Geschichte und die von ihr vermittelten Lektionen für westliche „Progressive“ bedeutungslos. So spottet der Guardian in einem Artikel mit der Überschrift „Ungarn ist von Viktor Orbáns Regierung ein Armutszeugnis ausgestellt worden“ und bagatellisierte die Haltung des Premierministers:

Ungarn hat eine Geschichte mit dem osamischen Reich und damit zaubert Orbán. Das osmanische Reich schlägt zurück, warnt er. Sie wollen die Macht übernehmen. Ungarn wird nie wieder dasselbe sein! … Daher die Strippe; daher die Armee; daher von heute an der Ausnahmezustand; daher die heftige, erbarmungslose Rhetorik des Hasses. Weil es das ist, was es von Anfang an gewesen ist: reine, krasse Feindschaft und Verleumdung.

Gleichermaßen beschwerte sich die Washington Post, nachdem sie eingestand, dass Ungarn einst von den Osmanen besetzt war – wenn auch ohne jegliche Erwähnung der Erfahrung der Gräuel: „Es ist irgendwie bizarr zu glauben, diese ziemlich weit zurückliegende Vergangenheit aus Kriegsherren und rivalisierenden Imperien würden beeinflussen, wie ein Staat des 21. Jahrhunderts mit Bedürfnissen von Flüchtlingen umgeht.“

Unfähig oder eher nicht willens die Kontinuität der Geschichte des Islam mit dem Westen anzuerkennen – viele Muslime in Europa, einschließlich Migranten, behalten die Feindschaft ihrer Vorfahren gegen „Ungläubige“ bei – fallen die sogenannten „Mainstream-Medien“ auf Vorgaben zurück: Sie beschuldigen Orbán, er sei ein „Rassist“, „Ausländerfeind“, ein Mann „voller Hassrede“ und Europas „schleichender Diktator“. Der Guardian klang wie der Mafiaboss der Linken, als er ihn schlicht zum „Problem“ erklärte, das „ gelöst“ werden müsse.

Wenn das die Art ist, wie mit Politikern umgegangen wird, die ehrlich reden und Politik umsetzen, die ihre Staaten sicher machen, ist es da nicht verwunderlich, dass so wenige Politiker sich damit behelligen das zu tun?

Israelis wollen den Sieg, vorzugsweise ohne den Preis dafür zu zahlen

Daniel Pipes, Israel HaYom, 8. Juni 2021


Eine Reklametafel des Projekts Sieg Israels in Tel Aviv: „Das Volk fordert Sieg!“

Die Israelis zeigen eine Zwiespältigkeit zwischen dem Wunsch den Sieg über die Hamas zu erreichen und einer Abneigung die Kosten für diesen Sieg zu tragen, zeigt eine Meinungsumfrage. Diese deutet auf intellektuelle und politische Führung, die nötig ist, um die Öffentlichkeit zu diesem komplexen Thema zu unterrichten.

(MIdgam Research & Consulting führte für das Middle East Forum nach dem jüngsten Konflikt mit der Hamas die Umfrage durch. Vom 27. bis 31 Mai wurden 503 jüdischen Israelis 22 Fragen in Hebräisch oder Russisch gestellt. Die Umfrage hat eine potenzielle Fehlerabweichung von 4,4 Prozent.)

Beim Blick zurück auf diese elf Tage der Kämpfe im Mai 2021 fühlen sich die jüdischen Israelis frustriert. Trotz anhaltender Behauptungen des Erfolgs der israelischen Verteidigungskräfte glaubt nur ein Drittel, dass ihre Seite die Kämpfe gewonnen hat und nur ein Viertel erwartet, dass die IDF den Willen der Hamas zum Weiterzukämpfen gebrochen hat. Mit anderen Worten: Die große Mehrheit erwartete weitere Runden nicht provozierter Angriffe der Hamas auf die Zivilbevölkerung des Landes.

Beim Blick in die Zukunft stimmen 82 Prozent zu, dass es „kein Appeasement der Hamas geben kann; nur dadurch, dass wir sie eindeutig besiegen, können wir diesen Konflikt beenden“; und derselbe Anteil stimmt allgemeiner zu, wie wichtig es ist, „dass Israel seine Feinde besiegt“, nicht nur die Palästinenser. Ebenso stimmen 70 Prozent der Aussage zu: „Es kann keine Deals mit Terrororganisationen geben, nur ihre Niederlage. Israel muss seine gesamten militärischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Mittel einsetzen, um den Willen der Hamas den Kampf fortzusetzen zu brechen.“

Die Stimmung für diese Sichtweise nimmt ebenfalls zu, wie die Tatsache zeigt, dass im Januar 2020 nur 54 Prozent der Befragten dieser Äußerung zustimmten; eine Zunahme von 16 Prozentpunkten innerhalb von 18 Monaten ist bemerkenswert. Entsprechend dieser Einstellung wird die Taktik der gezielten Tötung von Hamasführern sowohl im Gazastreifen als auch an anderen Orten überall in der Welt von außergewöhnlichen 90 Prozent der jüdischen Israels unterstützt.


Die israelische Regierung exekutierte am 22. März 2004 Scheik Ahmed Yassin von der Hamas; ein möglicher Präzedenzfall?

Zusammen deuten dieser Antworten ausdrücklich auf die sehr starke theoretische Unterstützung eines israelischen Sieges und einer palästinensischen Niederlage. Sie bestätigen, dass das Projekt Sieg Israels großes Potenzial hat die Israelis und ihre Anführer zu überzeugen, dass Kriege dann enden, wenn eine Seite aufgibt; das ein Sieg der notwendige Wegbereiter für Frieden ist und dass die Palästinenser nur dann ihre eigenen Gärten versorgen, Israel in Ruhe lassen, wenn sie den jüdischen Staat auf Dauer akzeptiert haben. Alles, was diese Schritte nicht erreicht, wird nicht von Bestand sein.

Aber jetzt kommt das Problem: Diese stolzen Zahlen von 82 und 70 Prozent fallen auf 48 Prozent, wenn die Befragten daran erinnert werden, dass die Hamas zu zerschlagen zu „einer erhöhten Intensität der Angriffe an der Heimatfront und möglicherweise beträchtlichen Verlust an israelischem Leben führen wird“. Sie gehen weiter auf 37 Prozent zurück, fragt man danach, ob Israel den Gazastreifen in Besitz nehmen soll, „um die Hamas ein für allemal auszuroden“. Zum Hauptziel einer zukünftigen Runde der Kämpfe mit der Hamas befragt, streben nur 21 Prozent an, den Willen der Hamas zur Fortsetzung des Kampfes zu brechen, weitere Befragte konzentrierten sich auf weniger hohe Ziele wie die Rückkehr der Gefangenen oder die Hamas zu entwaffnen oder abzuschrecken.

Ein ähnliches Zögern gilt für die Kämpfe im Mai. Ja, zwei Drittel der Stichprobe glaubt, die Operation hätte länger dauern sollen, „bis die Fähigkeit der Hamas und ihr Wille Israel anzugreifen vernichtet ist und die Geiseln und Leichen im Gazastreifen zurückgegeben werden“. Aber eine größere Mehrheit von zwei Dritteln lehnt es ab, dass die Regierung „eine Bodenoffensive in den Gazastreifen“ genehmigt.


Die letzte Großoffensive in den Gazastreifen fand am 6. Juni 1967 statt.

Dieser offensichtliche Widerspruch impliziert, dass zwar etwa 80 Prozent der jüdischen Israelis die Hamas und andere Feinde besiegt sehen wollen, aber nur rund die Hälfte dieser Anzahl bereit ist den damit einhergehenden Preis in Form von Raketen, Opfern bei Bodentruppen, internationaler Rügen und anderen Problemen zu zahlen.

Genauer gesagt: Ein Fünftel der jüdischen Israelis lehnt die Idee eines Sieges ab; zwei Fünftel will ihn, sind aber nicht bereit den Preis dafür zu zahlen; ein Fünftel will ihn und ist bereit dafür zu zahlen, begreift aber nicht in ganzem Umfang, was das bedeutet; und nur ein Fünftel will ihn, ist bereit dafür zu zahlen und begreift das Ziel den Willen des Feindes zu brechen.

Aus Sicht des Projekts Sieg Israel deutet das ein aufgeschlossenes Publikum an, das viel Bildung zum Wesen von Kriegsführung und was das Ende von Konflikten erfordert. Die mittleren drei Fünftel sind das Schlüssel-Zielpublikum, dessen Meinung möglicherweise verändert werden kann, indem erklärt wird, dass bei allem beteiligten Schmerz im Zusammenhang mit einem entscheidendem Sieg über die Palästinenser sich dies letztlich als geringerer Preis erweisen wird als den Konflikt nicht zu beenden. Intellektuelle und Politiker müssen ihre Arbeit tun.