Noch mehr Beweise, dass Israel die moralischste Armee der Welt hat

Elder of Ziyon, 30. Januar 2023

Aus Iraq News:

Medienorgane berichteten, dass am Sonntag eine Flotte Container-LKWs bombardiert wurde, nachdem sie die irakische Grenze nach Syrien überquerte.

Irakische Sicherheitsquellen erwähnten, dass aus dem Iran kommende 25 Container-LKW aus dem Iran kommend an einem inoffiziellen Übergang die Grenze nach Syrien überquerten.

Die Quellen erklärten, dass die nicht identifizierten Kampfflugzeuge, die die LKW bombardierten, Warn-Raketen schossen und warteten, bis die Fahrer sie verließen, bevor sie die LKW bombardierten.

Wer außer Israel würde so viel unternehmen – ihren Auftrag gefährden, indem sie Minuten lang mehr Zeit am Himmel über Feindesland verbringen – um Menschenleben zu schützen?

Und die Fahrer würden als legitime Ziele gelten, als Unterstützungspersonal, zumindest in Kriegszeiten, obwohl es möglich ist, dass sie nicht wussten, was die transportierten.

Nicht nur das, sondern es scheint so, dass Israel weitere Kontrollen einbrachte, um zu vermeiden, um den Tod dieser Menschen so weit wie möglich zu vermeiden. Bei einem sehr ähnlichen Luftangriff 2015 tötete Israel sieben LKW-Fahrer um eine Ladung Waffen zu stoppen. Still und hinter den Kulissen hat die israelische Luftwaffe eine Möglichkeit gefunden Angriffe wie diese zu fliegen und dabei zu warnen und Leben zu retten.

Der erfordert Ebenen an Bürokratie, geänderten Trainingsmethoden, Dutzenden Übungsflügen – ein große Menge an Zeit und Geld, um das Leben von Menschen zu retten, die von jeder anderen Armee der Welt zurecht als Kollateralschäden betrachtet werden würden.

Es wäre für die IDF leicht zu sagen: „Was soll‘s? Die Leute werden uns ohne hin schlechtzumachen. Warum unseren eigenen Auftrag wegen Fahrern riskieren, die von jedem objektiven Gericht nicht als Kriegsverbrechen betrachtet werden würden?“

Die Tatsache, dass trotzdem so viel unternommen wird um Leben zu retten, wenn die Israelis fast durchgängig als schlimmste Menschenrechts-Verletzer verhöhnt werden, ist nichts weniger als übermenschlich.

Dieser Vorfall beweist, dass die IDF in Wirklichkeit die moralischste Armee der Welt ist.

Analyse: Europäische Regierungen ignorieren den Elefanten im Raum, wenn es um heutigen Judenhass geht

Der völkermörderische Antisemitismus des iranischen Regimes befindet sich am Internationalen Holocaust-Gedenktag weiter unterhalb des Menschenrechtsradars

Das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin. (Quelle: Flickr)

Benjamin Weinthal, JNS.org, 2. Februar 2023

Europäische Regierungen begingen dieses Jahr am 27. Januar wieder den Internationalen Holocaust-Gedenktag. Aber Kritiker der eklatanten Untätigkeit vieler genau dieser Regierungen bei der Bekämpfung von Holocaust-Leugnung und völkermörderischem Antisemitismus seitens des iranischen Regimes betrachten die Gedenkveranstaltungen als voller selbstgerechter Heuchelei.

Die Bedrohung durch den Iran stand ganz vorne in der Rede des israelischen Präsidenten Isaac Herzog vor dem EU-Parlament am Tag vor dem Holocaust-Gedenktag.

„Ich rede vor allen Dingen vom iranischen Regime, das nicht nur öffentlich zur völligen Auslöschung meines Landes aufruft, sondern auch die eigenen Landsleute und -frauen ermordet, die Freiheit und Menschen- sowie Bürgerrechte fordern; das Regime schürt überall im Nahen Osten Krieg, spielt eine aktive und tödliche Rolle im Krieg in der Ukraine, entwickelt Massenvernichtungswaffen und befindet sich auf dem Weg die Stabilität des gesamten Globus dramatisch zu bedrohen“, sagte er.

In europäischen Äußerungen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag war die Bedrohung durch den Iran jedoch nirgends zu finden.

Rückgriff auf 2018: Yigal Carmon, der Mitgründer und Präsident des Middle East Media Research Institute (MEMRI), schrieb einen beißenden Artikel mit dem Titel: „Deutschland ist weit entfernt von seiner dunklen Vergangenheit, aber seine Iran-Politik ist schäbig.“

Die Pro-Teheran-Politik der Bundesrepublik Deutschland hat sich nicht sonderlich verändert, seit Carmon seinen Artikel schrieb. In diesem vermerkte er: „Wenn von irgendeinem Land der Welt erwartet werden konnte extrem vorsichtig dabei zu sein sich irgendjemandem anzuschließen, der zu Israels Vernichtung aufruft, dann wäre das Deutschland, ungeachtet mildernder Umstände – wirtschaftlich, politisch oder anderer. Die Bundesrepublik hätte sich von jeder substanziellen Verbindung mit der Islamischen Republik Iran distanzieren müssen, deren mörderisches Regime damit droht Israel auszulöschen.“

Carmon nannte Berlins Iran-Politik „beschämend und unmoralisch“.

Boomende Handelsbeziehung

Es hat seitdem keinen Mangel an Beispielen gegeben um Deutschlands fortgeführte Loyalität gegenüber dem klerikalen Regime des Iran zu veranschaulichen, was von der boomenden Handelsbeziehung mit mehr als $1 Milliarde im Jahr 2022 bis hin zur Stadt Hamburg, die die Islamischen Republik das Islamische Zentrum Hamburg betreiben lässt – eine Institution, die den verstorbenen Terroristen-Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarden Qasem Soleimani feiert.

Deutsche Banken und die Europäisch-Iranische Handelsbank in Hamburg bearbeiten weiterhin Zahlungen zwischen iranischen und deutschen Firmen für Dual-Use-Waren, die sowohl für militärische als auch zivile Zwecke verwendet werden können.

Einen Tag nach dem Internationalen Holocaust-Gedenktag gab das deutsche Auswärtige Amt eine Standardklausel-Erklärung aus, die den Terroranschlag verurteilte, bei dem sieben Menschen vor einer Synagoge in Jerusalem getötet wurden, ohne zu erwähnen, dass der Täter Palästinenser war. Die Verbindungen zwischen von der deutschen Regierung finanzierten palästinensischen NGOs und palästinensischen Terrororganisationen sind gut dokumentiert. Außenministerin Annalena Baerbock von der Grünen Partei hat keine Lust gezeigt der massiven Industrie der deutschen Regierungsfinanzierung von NGOs entgegenzutreten, die Hass auf Israel schüren.

Nehmen wir das Beispiel der palästinensischen NGO Al-Haq, einer von Israels Regierung als Terrororganisation eingestuften Gruppe. Deutschland hat Geld in die Kassen von Al-Haq gepumpt und will die Größe einer einzelnen Beihilfe nicht nennen.

Al-Haq wird von Mitgliedern der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) kontrolliert. Die USA und die EU haben beide die PFLP als Terrororganisation eingestuft. Die PFLP koordiniert ihre Terroraktivitäten mit dem Regime des Irans.

Rabbi Yishai Fleisher, Sprecher der jüdischen Gemeinschaft Hebron, sagte gegenüber JNS, dass die deutsche Regierung ihren Antisemitismus „outsourct“.

Derweil gab die EU-Delegation bei der UNO und anderen internationalen Organisationen in Genf eine nichtssagende Erklärung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag aus, in der es darum ging sicherzustellen, dass „die Botschaft des ‚Nie Wieder‘ bei zukünftigen Generationen Widerhall findet“. Das klerikale Regime des Iran – der Top-Staatssponsor von Holocaust-Leugnung und Antisemitismus – kam in der EU-Erklärung nicht vor.

Frankreichs Außenministerium veröffentlichte eine bizarre Erklärung über „diesen internationalen Tag, der der Erinnerung an Völkermorde und der Verhinderung von Verbrechen gegen die Menschheit gewidmet ist“ und fuhr dann damit fort: „Frankreich gedenkt der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 78 Jahren und der Erinnerung an die Opfer des Holocaust.“

Paris scheint andere Völkermorde in das Gedenken vom 27. Januar hineinmischen zu wollen – womit, so kann man argumentieren, die Vernichtung des europäischen Judentums heruntergespielt wird.

Juden werden nicht erwähnt

Deutschlands Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman ging noch weiter und führte Juden in ihrer Pressemitteilung für den Holocaust-Gedenktag erst gar nicht an. „Deutschland erweist den queeren Opfern des Nationalsozialismus endlich Respekt“, sagte Ataman. Die deutschen Mainstream-Medien berichteten nicht über Atamans Auslassung.

Rabbi Abraham Cooper, Associate Director des Simon Wiesenthal Centers, sagte am Freitag gegenüber JSN: „Heute ist der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, der größten Einrichtung zur Tötung von Juden in der Geschichte. Es ist unbegreiflich, dass eine Beamtin in einer Demokratie, die eine Erklärung zur Bedeutung des Internationalen Holocaust-Gedenktags abgibt, sich entscheidet die Erwähnung der 6 Millionen jüdischen Hauptopfer der Endlösung auszusparen. Dass von einem deutschen Amtsträger eine solche Erklärung abgegeben wird, überschreitet alle Grenzen.“

Dr. Charles Asher Small, Executive Director des Institute for the Study of Global Antisemitism and Policy (ISGAP) sagte gegenüber JNS: „Es scheint so, dass viele westliche Führungspolitiker, Intellektuelle und Journalisten von Ruf den Antisemitismus der Schoah verurteilen. Sie errichten Monumente und geben öffentliche Erklärungen ab, die den Antisemitismus von vor Jahrzehnten verurteilen.“

Diese Verkündungen werden benutzt, um die moralische Reinheit der Kinder und Enkel der Täter zu demonstrieren, sagte Small.

Die Rolle anderer Formen von islamisch angeregtem Antisemitismus, die den Holocaust leugnen und Antisemitismus schüren, standen ebenfalls nicht auf der Agenda.

Small sagte: „Es gibt ein abstumpfendes Schweigen, wenn es um den Antisemitismus von heute geht. Westliche Regierungen und Universitäten akzeptieren Gelder von und machen Geschäfte mit dem Regime des Iran und der Muslimbruderschaft und Staaten wie Qatar, die auf Grundlage einer Ideologie des Hasses und antidemokratischer Prinzipien zur Auslöschung des Staates Israel und des jüdischen Volkes aufrufen. Es ist an der Zeit den zeitgenössischen Hass so ernst zu nehmen, wie den Hass von vor vielen Jahrzehnten.“

Das Regime des Iran bleibt am Internationalen Holocaust-Gedenktag weiter unterhalb des Menschenrechts-Radars. Für viele altgediente Beobachter Europas ist das Business as usual.

Schaschlik

Ein paar gute Artikel zum Nachlesen:
Schikanen für Touristen auf dem Tempelberg
Jan-Christoph Kitzler und die Pyromanen (Henryk M. Broder)
Attentate gegen Israel und Unfälle in der deutschen Medienlandschaft
Palästinensische Autonomiebehörde macht „israelische Verbrechen“ für „Eskalation“ verantwortlich, lobt Terroranschlag
Klare Beweise für Verbindungen zwischen palästinensischen NGOs und der Terrororganisation PFLP
Methoden und Strategien des palästinensischen Terrorismus gegen Israel im Jahr 2022
Baden Württemberg: Wir können alles, außer die Verfassung achten
– ergänzend dazu: „The Länd“ gibt auf
Israel will mehr Waffenscheine ausstellen
Rückkehr nach Dschenin: Wiederholt sich die Geschichte?
US-Sicherheitsplan für das Westjordanland
ARD-Aufklärung über den Judenstaat

Der woke Papst Franz verurteilte die „zunehmende Todesspirale“ in Israel und der „Westbank“ – „beide Seiten“ müssten „sich ernsthaft um Frieden bemühen“. Israel wird mal wieder von einem Heuchler mit den Terroristen gleichgesetzt.

Die Terror-Mullahs schwören Rache: Sie sind überzeugt, dass Israel hinter dem Bombardement der Waffenschmiede in Isfahan steckt (dessen Folgen sie bestreiten). Israel solle „nicht mit dem Feuer spielen“ drohen sie.

US-Außenminister Blinken ist zu Besuch „in Israel und Palästina“. Und nach seinem Abstecher nach Ramallah hatte er der israelischen Regierung gegenüber ausschließlich Beschwerden: Israel gefährdet die Zweistaatenlösung, es gibt palästinensische zivile Todesopfer, es gibt eine ganze Menge israelischen Handelns, gegen das die USA sind und  die Justizreform geht nun mal gar nicht. Er behauptete sogar: Die USA konzentrieren sich auf das, was die PA unternimmt, um den aktuellen Kreislauf der Gewalt zu entschärfen. Ja klar, die unternehmen ja sooo viel…
Die sonstigen „Anliegen“ (versuchte Diktate) Blinkens fasst Daniel Greenfield so zusammen: Außenminister Blinken warnt Israel davor die Macht der Linken einzuschränken.

Der israelische Außenminister Eli Cohen ging dem EU-Botschafter gegenüber mit der EU hart ins Gericht; er forderte im Namen er israelischen Regierung, dass die EU endlich aufhört Organisationen zu finanzieren, „die nur Öl ins Feuer gießen“. Außerdem kritisierte er den Leiter der EU-Mission in Ramallah, weil dieser diplomatische Normen nicht einhält.

Es ist soweit: Der Tschad eröffnet seine Botschaft in Israel. Dazu ist der Staatschef des Tschad in Israel.

Letzten Monat hat die französische Marine im Golf von Oman ein Schiff aufgebracht, das Sturmgewehre geladen hatte; diese sollten zu den Houthi-Terroristen im Jemen gebracht werden und kamen offenbar aus dem Iran. Die Mullahs bestreiten das.

Finanzminister Smotrich hat angekündigt, dass demnächst nicht nur die Summe der Terrorgehälter von den Überweisungen an die PA abgezogen wird, sondern die doppelte Summe. Außerdem werden Terroropfer mit diesen Geldern entschädigt.

Eine weitere Ankündigung Smotrichs betrifft Zölle, die stark gesenkt oder gestrichen werden sollen, um die Verbraucherpreise in Israel zu senken.

Mehr Israelis wollen einen Waffenschein haben; inzwischen haben sich 17.000 Anträge angesammelt. Die Behörden glauben, dass sie es schaffen werden etwa 7.000 pro Monat auszustellen.

Der Shin Bet hat ein Komplott aus dem Libanon aufgedeckt über TikTok „Aktivisten“ in der „Westbank“ zu rekrutieren, die bereit sind Terroranschläge gegen Israel zu verüben.

Es wird wohl zur Tradition: Die (Biden-) USA fordern von Israel (wie auch schon letztes Jahr) vor dem Ramadan die Spannungen im Rahmen zu halten (die Terroristen bekommen keine Aufforderung sich zurückzuhalten…)

Das wurde aber auch mehr als Zeit: Der Stadtrat von Freiburg hat (offenbar gegen erbitterten Widerstand des Oberbürgermeisters) beschlossen die Städtepartnerschaft mit Isfahan auf Eis zu legen, bis im Iran und in Isfahan Zustände herrschen, die mit einer Demokratie vereinbar sind.

König Abdallah II. von Jordanien war zu Besuch im Weißen Haus. Dort versicherte ihm Joe Biden der Unterstützung der USA für die Meinung der Jordanier zum Tempelberg in Jerusalem.

Die Hamas geifert – natürlich, denn der Sudan normalisiert die Beziehungen zu Israel. Die Palästinensische Islamische Jihad ließ wissen, dass sei eine Schande. Die Tiraden kamen einen Tag, nachdem Außenminister Cohen Khartum besuchte.

Das israelische Außenministerium geht hart mit Volker Turk ins Gericht, dem UNO-Hochkommissar für Menschenrechte. Dieser verurteilte Israels Reaktionen auf arabischen Terror, von denen er behauptete, sie könnten die Spannungen weiter anheizen. Zum palästinensisch-arabischen Terror hatte er absolut nichts zu sagen, also schon gar nichts Kritisches.

Das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) tut sich (mal wieder) mit Terror-Verharmlosung und Israel-Gehässigkeit hervor: Nachdem erst Terrormorde an Juden als „tödliche Vorfälle“ bezeichnet wurden, sind dann bewaffnete Palästinenser, die auf israelische Soldaten schießen, „Demonstranten“, die „Widerstand leisten“! Stärker kann man die Realität kaum verbiegen.

Die Proteste gegen die Regierung Netanyahu werden immer extremer. Der Bürgermeister von Tel Aviv kündigte an, dass man nicht mehr nur protestieren, sondern vom Reden zu „Handeln“ übergehen werde. Und ein ehemaliger Luftwaffenoffizier kündigte sogar mit Berufung auf traditionelles jüdisches Recht sogar auf Netanyahu als „potenziellen Mörder“ zu töten, weil dieser sich zum Diktator aufschwinge und damit ihn zu töten zur Pflicht würde (die Polizei ermittelt deshalb inzwischen gegen ihn wegen Aufstachelung und Bedrohung). Ein Rechtsanwalt hatte zum bewaffneten Kampf gegen die Justizreformen aufgerufen, das aber später zurückgenommen. (Linke israelische Medien berichteten erst einmal nicht in ihren Live-Meldungen über diese Dinge.)

Proteste im Iran:
– Die iranische Frauen-Futsal-Mannschaft sang bei einem Turnier die Nationalhymne der Islamischen Republik nicht mit.

UNO usw.:
– Die UNO (in Person von Menschenrechtschef Volker Turk) kritisiert die Pläne der israelischen Regierung den Erwerb von Waffenscheinen (und Schusswaffen) zu erleichtern. Das würde nur zu mehr Gewalt und Blutvergießen führen, behauptete Turk. Der Dummschwätzer verfehlt es die Ursache für solche Maßnahmen zu berücksichtigen und will anscheinend, dass sich die Juden dem Abschlachten ergeben. (Die „internationale Gemeinschaft“ mag nur wehrlose Juden, die sich töten lassen – kennen wir ja…)
Israel wirft Turk vor für die Terroranschläge deren Opfer verantwortlich zu machen. Und weist darauf hin, dass die UNO-„Menschenrechtler“ fast eine ganze Woche schwiegen, nachdem ein Terrorist in Neve Yaakov 7 Juden ermordete.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemite; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Papst Franz setzt die IDF mit dem Palästinensischen Islamischen Jihad auf eine Stufe! „Nett“ nebenher: Er bedauert erst die seit Jahresbeginn getöteten „Dutzenden Palästinenser“ – dass sie Terroristen waren, die bei Feuergefechten oder beim Verüben von Terroranschlägen getötet wurden, erwähnt er nicht; dann die 10 getöteten Palästinenser von Jenin (hauptsächlich PIJ-Terroristen, ebenfalls im Feuergefecht ohne das zu erwähnen) und kommt danach erst zu den mutwillig ermordeten 7 israelischen Zivilisten.
Araber-/Islamstaaten/Islamisten:
Iran: Die Mullahs lassen eine Fernsehserie laufen, in der Holocaust-Leugner und Antisemiten zu Wort kommen.
Deutschland:
Berlin: Claudia Roth, Staatsministerin für Kulturgedöns, hat das hausinterne Referat für Extremismus- und Antisemitismus-Prävention aufgelöst. Hält sie das Problem Extremismus und Antisemitismus für erledigt? Oder findet sie, dass dieses Referat nur Scheißarbeit geliefert hat?
Berlin: Felix Klein, der Beauftragte für den Kampf gegen Antisemitismus des Bundes, hat die AfD heftig wegen ihres Antrags auf das Verbot koscheren Schlachtens kritisiert: Das ist ein „fundamentaler Angriff auf das jüdische Leben“, sagte Klein. Das letzte Mal, dass koscheres Schlachten in Deutschland verboten wurde, sei das Verbot durch die Nationalsozialisten im April 1933 gewesen.
Siemens wollte unbedingt einen Auftrag aus der Türkei bekommen. Weil dieser von der saudischen Entwicklungsbank finanziert wurde, ließ Siemens eine Tochterfirma eine Verpflichtung zum Israelboykott unterschreiben.
Britische Inseln:
London: In Stamford Hill gab es 3 judenfeindliche Übergriffe; bei einem davon wurde ein 12-jähriger Junge von einem Mann am Hals gepackt und aus einem Bus geworfen.
– Der Holocaust-Leugner Nicholas Kollerstrom behauptete im iranischen Fernsehen, es sei an der Zeit die „Albtraum-Halluzination“ des Holocaust zu Grabe zu tragen.
– Die Studenten der Warwick University stimmten dafür die National Union of Students zu verlassen, nachdem eine unabhängige Ermittlung ergab, dass die NUS ihre jüdischen Mitglieder bereits seit über 10 Jahren nicht vor Antisemitismus schützt.
Balkan:
Serbien: Der jüdische Friedhof von Belgrad wurde zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren wurde mit Hakenkreuzen und judenfeindlichen Symbolen beschmiert. Belgrad hat einen von noch zwei aktiven jüdischen Friedhöfen in Serbien.
USA:
Univesity of Alabama: Etwa 2 Dutzend antisemitische Botschaften (u.a. „Ye hat Recht“) wurden auf dem Campus gefunden.
CNN veröffentlicht Karikatur, von Pessach-Seder in einem Meer von Blut und noch weitere Antisemitismus befördernde Bilder.
Kalifornien: In Pasadena wurden einige Straßen am Holocaust-Gedenktag mit antisemitischen Flugblättern einer berüchtigten Hassgruppe regelrecht überschwemmt.
New Jersey: Ein Test in einer Highschool in Allendale enthielt eine Fragestellung, deren „richtige“ Antwort Israel verleumdet.
New Jersey: Ein Muslim stahl einen Schulbus. Bei seiner Festnahme in Pennsylvania fanden Polizisten einen saudischen Reisepass und ein Tagebuch; darin gelobte er Allah „Blut, Blut, Zerstörung, Zerstörung“ und „Juden kontrollieren alles“.
Florida: Die University of Florida wurde mit antisemitischen Pro-Kanye-West-Parolen beschmiert.
Maryland: Ein 17-jähriger muss sich vor Gericht verantworten. Er jüdischen Institutionen mit antisemitischen Anrufen bedroht.
Kalifornien: An der University of California Santa Barbara wurde zwei Tage hintereinander von antisemitischen Vandalen heimgesucht. Nach antisemitischen Sprüchen an Tafeln wurden hunderte antisemitischer Flugblätter verbreitet.
Subsahara-Afrika:
Johannesburg (Südafrika): Die Rugby-Mannschaft Tel Aviv Heat sollte eigentlich im März an einem Turnier in Südafrika teilnehmen. Jetzt wurde sie wieder ausgeladen. Der südafrikanische Rugby-Verband verkündete, man habe auf kritische Stimmen gehört und wolle keine „Spaltungen“.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Rücksichtnahme, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Indien: Ein muslimischer Kleriker verkündet: Es ist in Ordnung einen Schauspieler zu töten; aber Beleidigungen Mohammeds werden nicht toleriert.
Indien: Ein Muslim nach eine hinduistische Minderjährige als Geisel, wurde übergriffig und weil sie nicht zum Islam konvertieren wollte, setze er sei in Brand.
Iran: Die Islamische Republik will eine Schwangere hinrichten, weil sie ein Bild von Khomeini verbrannt haben soll.
Iran: Ein Paar hat einen Videoclip von sich tanzend vor einem Hochhaus in Teheran aufgenommen und ins Internet gestellt. Die Frau trug dabei keinen HIjab. Jetzt müssen beide deswegen für 10 Jahre ins Gefängnis.
Indien: „Allahu Akbar“ brüllende Muslime drohen einen ganz hinduistischen Ort niederzubrennen, um „die Ehre Mohammeds zu bewahren“. Weil Hindus „Blasphemie“ vorgeworfen wird.
USA: Ein muslimischer Kleriker in New York City drängt Muslime Nichtmuslimen die Kehle durchzuschneiden; er hat auch für den Islamischen Staat rekrutiert.
Pakistan sperrt Wikipedia wegen „blasphemischer Inhalte“.

Jihad (Terror):
Großbritannien: Ein angeblich 14 Jahre alter Muslim stellte sich als 18-jähriger, verurteilter Mörder heraus – und beging als „14-jähriger“ den nächsten Mord.
Pakistan: Ein Selbstmordbomber hat in Peschawar in einer Moschee mindestens 28 Menschen getötet und bis zu 150 weitere verletzt. Die meisten Opfer sind Polizisten. Dienstag wurde die Zahl der Todesopfer mit mehr als 80 angegeben (laut The Germanz sogar 89). Die Times of Israel schreibt Dienstagabend sogar von mehr als 100 Toten, die allermeisten Polizisten. Die pakistanischen Taliban sagen, es habe sich um eine Racheaktion gehandelt.
Belgien: In einem U-Bahnhof in Brüssel stach ein „Allahu Akbar“-Brüller auf 3 Menschen ein (die Polizei schließt Terrorismus aus!).
Großbritannien: Ein muslimischer Krankenpfleger legte eine Bombe vor einer Neugeborenen-Station; er sei „vom radikalen Islam inspiriert“, wird berichtet.
Türkei: Deutschland, Großbritannien und die Niederlande haben ihre Konsulate in Istanbul wegen Terrordrohungen geschlossen; diese Drohungen erfolgten wegen einer Koranverbrennung in Schweden.
Großbritannien: Ein muslimischer Migrant erhielt Unterkunft bei einer 87-jährigen Frau. Der Iraner ermordete im Januar 2022 seine Gastgeberin, sein Prozess begann jetzt zum Monatswechsel.
Deutschland: In Hannover steht ein Muslim vor Gericht, der einen Jesiden erstach. Seine Begründung: Wer die Religion beleidigt (gemeint ist ausschließlich der Islam), muss getötet werden.
USA: Ein Muslim in Ohio versuchte sich dem Islamischen Staat anzuschließen und bei „Projekten in den USA“ helfen.
New York: „Eine Frau“ unterstützte Jihad-Gruppen in Syrien finanziell und schickte ihnen Handbücher über US-Munition.
Indien: Sicherheitskräfte zerschlugen eine muslimische Jihad-Terrorzelle; 6 Terroristen wurden festgenommen.

Gegenwehr:
Schweden: Ein Fünftel der Bevölkerung möchte das Recht erhalten Waffen zu tragen.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung (nicht nur) im Westen:
Frankreich: Ein Muslim steht in Le Havre wegen wiederholter Drohungen gegen Mitglieder der Justiz vor Gericht; dort gibt er zum Besten, er werde „mit dem Schwert Allahs zurückkehren“ und „die Polizei und die Justiz zerlegen“.
Pakistan: Die Polizei verkündet, dass der Selbstmord-Bombenanschlag in Peschawar (mit 89 Toten!) NICHTS MIT DEM ISLAM ZU TUN hat!
Großbritannien: Bei Pizza Hut in Latchford bekam eine muslimische Familie ihre Bestellung gebracht – leider war eine falsch, der Mann aß davon und jetzt toben sie, weil darauf Bacon war. Unterstellt Böswilligkeit.
USA: Ein muslimischer Somalier vergewaltigte in Rochester (Minnesota) zwei Teenager-Mädchen; er hat nur eine Bewährungsstrafe erhalten.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Großbritannien: Die London School of Economics streicht Weihnachten, die Fastenzeit und Ostern, um „inklusiver“ zu sein.
Pakistan: Die sunnitischen Behörden reißen in Rawalpindi Häuser von Hindus, Christen und Schiiten ab (die dort seit mehr als 70 Jahren leben). Die Besitztümer der Familien wurden einfach auf die Straße geworfen. Dem Versuch eine Aufschiebung der Abrisse zu erreichen, weil keine Zeit gegeben wurde die Häuser ordentlich zu räumen, wurde verweigert und die Abrisse mit Gewalt durchgesetzt.
Indien und Bangladesch: Muslime störten ein hinduistisches Fest querbeet in beiden Ländern.

Obama Watch:
– Die Stadt New York zwingt alle Beschäftigten Training in Kritischer Rassentheorie zu machen.
– Während die gesamten USA wie gebannt auf den chinesischen Ballon „starrte“, entließ die Administration Biden still und leise eine Top-Terroristen aus Guantánamo (einen der Planer der Anschläge vom 9/11).

Gegenwehr:
– Das US-Repräsentantenhaus hat dafür gestimmt die Muslim-Extremistin und Antisemitin Ilhan Omar aus dem außenpolitischen Ausschuss zu werfen. Grund sind ihre antisemitischen Äußerungen. Allein der Ausraster von AOC, bei dem sie mit ihrem Notebook auf das Rednerpult schlägt, lohnt die Maßnahme schon…

Biden als Präsident:
– 30. Jahrestag des „Family and Medical Leave Act“ und Biden hält im Weißen Haus eine Rede dazu. Darin begrüßte er den ehemaligen Präsidenten Clinton „im Kongress, im Kapitol“; und dann: „Mehr als die Hälfte der Frauen in meinem Kabinett sind Frauen.“ (Klar? Die andere Hälfte der Frauen in seinem Kabinett sind keine Frauen? Keine echten Frauen?…)

Im israelisch-arabischen Konflikt geht es um jüdische Präsenz, nicht die „Grenzen von 1967“

First One Through, 30. Januar 2023

Der arabisch-israelische Konflikt bekommt so viel Tinte und Analyse, weil sich die Region immer im Wandel befindet.

Doch manches bleibt immer konstant.

Die Israelis und die palästinensischen Araber führen bei sich regelmäßig über Stimmungen zu einer Vielzahl von Themen durch. Gelegentlich führen sie gemeinsame Umfragen durch, so auch am 24. Januar 2023. Das Palestinian Center of Policy and Survey Research (PCPSR) und das Internationale Magister-Programm für Konfliktlösung und Schlichtung (Israeli Pulse) der Universität Tel Aviv veröffentlichten ihren Bericht als Palästinenser und Israelis, die eine Reihe von Angriffen betrieben. Die gemeinsame Umfrage ist ein weiteres Mittel um abzuschätzen, wie israelische Juden, israelische Araber und palästinensische Araber (es gibt keine palästinensischen Juden mehr, weil die Palästinenser Juden aus der Definition ausschließen) über verschiedene Aspekte des Zusammenlebens denken und wie die Trends bei solchen Einstellungen sich verändern.

Auf viele Arten stimmen die Gruppen bei vielem überein: Nur rund ein Drittel der Israelis und Palästinenser unterstützen eine Zweistaatenlösung, ein Prozentsatz, der seit 2016 immer weiter zurückgegangen ist. Rund 85% der Israelis wie der Araber trauen einander nicht und 84% bei beiden betrachten sich selbst in dem Konflikt als die Opfer. Rund 60% jeder Gruppe fürchten um ihre Sicherheit, etwa 93% jeder Gruppe glaubt, dass sie die rechtmäßigen Eigentümer des Landes sind und rund 70% beider Seiten glauben, der Konflikt sei eine Nullsummen-Beziehung, bei der das, was gut für die eine Seite ist, schlecht für die andere ist.

Zu den Bereichen mit etwas Unterschieden in den Ansichten gehört einen offenen Krieg zu führen; geschätzte 40% der Palästinenser und 26% der Israelis sind dafür und annähernd ein Drittel der israelischen Juden sind bereit das Land mit den Palästinensern zu teilen, aber nur 7% der Palästinenser sind bereit das zu tun, egal in welchem Umfang.

Die letzte Zahl – nur rund einer von vierzehn palästinensischen Arabern sind dafür irgendetwas vom Land zwischen Jordan und Mittelmeer zu teilen – ist Angst einflö0end und ollste im Kontext einer anderen Frage in der gemeinsamen Umfrage gelesen werden.

„Wann begann der Konflikt?“

Die Papiere zu reden und über die Ideen nachzudenken, die lanciert werden, um der Region Frieden zu bringen, sollte man sich vorstellen, dass die Befragten „der Sechstage-Krieg von 1967“ antworten würden, wenn sie gefragt werden wann der Konflikt entstand, weil das der Zeitpunkt ist, an dem die „Besatzung“ begann und das sind die Konturen, die im saudischen Friedensplan vorgeschlagen wurden. Nur 8% der palästinensischen Araber und 5% der israelischen Juden glauben, dass das der Beginn des Konflikts ist.

Eine Mehrheit sowohl der Palästinenser als auch der israelischen Juden (60% bzw. 52%) glaubt, dass der Konflikt mit der Balfour-Erklärung von 1917 und der zionistischen Immigrationswelle begann. Es ist die zunehmende Präsenz von Juden in der Region – mit internationaler Unterstützung – die im Kern des Konflikts steht und warum nur 7% der Palästinenser das Teilen welchen Landes auch immer mit den jüdischen „Kolonialisten“ in Betracht ziehen.

Unterschiedliche Einschätzung, wann der arabisch-israelische oder arabisch-jüdische Konflikt anfing – womit begann er?

Nur israelische Araber sind nicht dieser Meinung, da sie glauben, der Konflikt habe mit Israels Unabhängigkeitserklärung begonnen, was Sinn macht, da das der Zeitpunkt ist, als ihre Realität begann. Genauso sind sie die Gruppe, die am wahrscheinlichsten für gute Beziehungen zwischen Juden und Arabern wirbt (70%), gefolgt von israelischen Juden (56%). Fast kein Palästinenser will für gute Beziehungen werben (22%), weil das unter dem Banner der „Normalisierung“ auf der schwarzen Liste steht.

Die Palästinenser glauben nicht, dass es im arabisch-israelischen Konflikt um Land oder Religion geht. Sei glaubten, es geht um die physische Präsenz von Juden im Land, das sie als einzig ihres betrachten. Bis die Welt sich darauf konzentriert diese voreingenommene palästinensische Sichtweise zu verändern, gibt es keine Hoffnung auf eine friedliche Lösung.

Wie Nazis in Ägypten halfen Juden davon zu „überzeugen“, dass sie das Land verlassen

Bataween, Point of No Return, 31. Januar 2023

Nur Tage nach dem Internationalen Holocaust-Gedenktag passt es, sich and die Tatsache zu erinnern, dass tausende Nazis sich in den 1950-er Jahren in Nassers Ägypten wechselten. Laut einem neuen Buch – Nazis on the Nile von Vivyan Kinross – bildeten frühere Wehrmachtssoldaten, Raketenwissenschaftler, Chemie-Ingenieure, Waffenhersteller und Waffenhändler, Veteranen deutscher Spezialeinheiten ägyptische Soldaten darin die Briten in der Suez-Kanalzone und die Israelis im Gazastreifen zu bekämpfen. Die Briten entdeckten deutsche Subversionstaktiken in der ägyptischen Außenpolitik, Propaganda- und Geheimdienst-Operationen und Ägypten wandte Zwangsmaßnahmen an, um seine jüdische Bevölkerung nach der Suez-Krise von 1956 zu überzeugen das Land zu verlassen. Für die Familie von Edna Anzarut Turner stand das Menetekel schon vor der Vertreibung an der Wand. Sie erzählte Point of No Return ihre Geschichte.

Otto Skorzeni 1943

„Ich war bereits in England und meine Mutter begab sich zum schweizerischen Botschafter. Sie wollte mir über deren diplomatische Post etwas Geld schicken.

Sie kannte ihn sehr gut.

Als er sie sah, rang er nach Luft: „Madame Anzarut, was machen Sie noch hier? Das Land ist voller Nazis. Otto Skorzeni ist hier. Wollen Sie als Lampenschirm enden? Gehen Sie, verlassen Sie das Land so bald wie möglich.“

Wie auch immer, sie war nicht in der Lage mir Geld zu schicken.

Sie eilte nach Hause, nahem den britischen Pass meines Vaters und ihren eigenen, brachte sie zum ägyptischen Passamt, wo sie Ausreise- und Einreise-Visa beifügten.

Sie kaufte Flugtickets, packte für jeden einen Koffer, eine Decke. Sie füllte alle Vasen unseres Hauses mit Blumen und brachte die Autos zu verschiedenen abgelegenen Garagen und warf die Schlüssel in den Nil.

Am nächsten Tag warteten sie auf das Taxi.

Es wurde an die Tür gehämmert. Geschrei: „EFTAH, EFTAH!“ (Macht die Tür auf.)

Es war nicht das Taxi, es waren zwei herrische Polizisten mit dem Räumungsbefehl.

Meine Eltern sahen sie einfach an und die Situation war derart unpassend, dass sie beide in unkontrolliertes Gelächter ausbrachen.

Offenbar blickten die Polizisten völlig verdutzt aus der Wäsche. Niemand hatte ihnen jemals so ins Gesicht gelacht.

Meine Eltern sagten ihnen, sie seien zu spät dran. Sie würden das Land verlassen, ohne dass man sie vertreiben müsse.

Sie zeigten ihnen die zwei Koffer und dann brüllte mein Vater sie an: „IMSCHIE, IMSCHIE, BARRA, BARRA … je SCRAM…“, in dem Moment, als der Taxifahrer ankam.

Meine Eltern warfen noch einmal einen letzten Blick auf ihr schönes, elegantes Haus und die mit Blumen gefüllten Vasen … und das war’s dann.

Mein Vater starb sechs Jahre später infolge von stressbedingtem Speiseröhrenkrebs.

Ednas Vater war 52, ihre Mutter 47. Sie hat nie wieder geheiratet.

Queen Elizabeth II. und Israel

Barry Shaw, Facebook, 15. September 2022

Als ich beim World Summit on Counter-Terrorism war, fragten mich eine Reihe Israelis (vermutlich, weil sie wussten, dass ich aus dem Vereinten Königreich stamme), warum Queen Elizabeth nie Israel besuchte und einige fragten mich, ob ich glaube, das sei so, weil sie Israel nicht mag. Einer deutete sogar an, sie sei wegen ihres Versäumnisses vielleicht antisemitisch.

Ein paar Leute schrieben – auf Facebook-Messages und in Kommentaren – dass sie sicher seien, die Queen sei antisemitisch, weil sie Jordanien und Ägypten besuchte, aber nie Israel. Das war ihnen „Beweis“ genug, um zu wissen, dass sie Juden hasst.

Unsinn. Ich kenne eine Reihe anderer Königsfamilien und Staatsoberhäupter, die Israel auch nicht besucht haben, aber das macht sie oder ihr Land nicht antisemitisch.

Die Königin oder der König entscheiden nicht über das Protokoll oder Reisen. Das wird vom britischen Außenministerium über Berater und Terminplaner diktiert.

Zweitens und eindringlicher erzähle ich Leuten die Anekdote des Besuchs des israelischen Premierministers Shimon Peres im Buckingham Palace.

Er brachte als Geschenk für die Queen die besondere Kopie eines Dokuments aus dem israelischen Nationalarchiv mit, einen vom Vater der Queen, König George VI., unterzeichneten Brief, in dem er schrieb, dass er den jüdischen Staat anerkennt.

Jeder, der – wie ich – eine Audienz mit Shimon Peres erlebte, ob die Zusammenkunft nun groß oder klein war, weiß, dass er mit seiner Zeit und der der anderen sehr großzügig umging. Wenn er redete, gab es keine Bremsen, die ihn stoppten.

Als Peres im Palast ankam, wurde er über das Palast-Protokoll informiert. Wie er den Raum zu betreten hatte, dass er nicht sprechen durfte, bis die Queen ihn ansprach, die Audienzwürde nur mit ihnen beiden stattfinden und dass er keine Sekunde länger als 20 Minuten bei ihr bleiben könne.

Zwanzig Minuten nach Beginn des Treffens blieb die Tür geschlossen. Das begleitende Team und die Hof-Bediensteten wurden nervös, als Peres auch nach einer halben Stunde noch nicht wieder auftauchte.

Es dauerte vierzig Minuten, bis Queen Elizabeth die königliche Glocke läutete, um anzuzeigen, dass die Audienz zu Ende war.

Die königlichen Türen öffneten sich und dann machte Queen Elizabeth etwas Außergewöhnliches. Sie begleitete Shimon Peres aus dem Raum , wo er sie der israelischen Delegation vorstellte, die ihn in den Buckingham Palace begleitete hatte.

Es gibt Weltführer, die Israel nicht mögen, aber Queen Elizabeth gehörte nicht dazu.

Barry Shaw
International Public Diplomacy Director
Israel Institute for Strategic Studies