Antisemitismus unter britischen Akademikern

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Antisemitismus manifestiert sich in verschiedenen Segmenten der britischen Gesellschaft. Die Politik ist ein wichtiger solcher Bereich. Vorfälle in der Labour Party dominieren, sind bei weitem nicht die einzigen.[1] Die akademische Welt ist ein weiterer Bereich, an dem es regelmäßig antisemitische Vorfälle gibt. Diese kommen in verschiedenen Universitäten, auch bei führenden vor, ebenso bei Studentenorganisationen.

Die jüdische Schutzorganisation Community Security Trust schrieb zum Jahr 2016 in einem Bericht über die akademische Welt: „Bei 41 antisemitischen Vorfällen waren die Opfer jüdische Studenten, Akademiker oder Studierendengremien; 2015 wurden im Vergleich dazu 21 solche Vorfälle registriert. Von den 41 verzeichneten Vorfällen in diesem Bereich für 2016 fanden 17 auf dem Campus statt, während 24 weitere, die Studenten, Akademiker oder Studierendengremien betrafen, außerhalb der Universitäten stattfanden.“[2]

Im Mai 2016 sagte Oberrabbiner Ephraim Mirvis, dass jüdischen Studenten sich einer „Wand an Antizionismus gegenüber sahen, von der sie das Gefühl haben und wissen, dass es sich um Judenhass handelt, wenn sie zur Universität gehen“. Er fügte an: „Universitätsleiter sollten sich ‚schämen‘, dass an ihren Universitäten ‚Zionisten-Bashing‘ stattfindet.“[3]

Baroness Deech, die das höchste Amt in Großbritannien bekleidete, das sich mit Anzeigen von Studenten befasst, erklärte, dass viele jüdische Studenten glauben, Juden sollten wegen Antisemitismus an einer Reihe von Universitäten nicht studieren. Zu diesen gehören die SOAS in London, Exeter, Southampton und Manchester. Mehrere der beschuldigten Universitäten bestritten, dass dem so sei. Baroness Deech erklärte: „Das extreme Maß an Feindschaft gegenüber Israel an Universitäten im ganzen Land kann manchmal so weit gehen, dass sie mit Antisemitismus gleichzusetzen sind.“[4]

Jonathan Arkush, Vorsitzender des Board of Deputies, der Dachorganisation der britischen Juden, riet im März 2017 jüdischen Studenten, sich nicht an der angesehenen London School of Economics einzuschreiben. Er machte das, nachdem die LSE den amerikanischen Akademiker Richard Falk eingeladen hatte, einen ehemaligen UNO-Sonderberichterstatter für Palästina.[5]

Viele Jahre lang hat Falk extrem gegen Israel gehetzt. Das Simon Wiesenthal Center veröffentlicht jedes Jahr eine Liste der Top-Ten der antisemitischen/antiisraelischen Verleumdungen weltweit. 2013 kam Falk auf den dritten Platz. Er hatte behauptet, Israel könnte einen naziartigen Holocaust planen; zudem billigte er palästinensische Selbstmord-Bombenanschläge und bestritt, dass die Hamas eine Terrororganisation ist.[6]

An der Oxford University verschmolzen Antisemitismus an Universtäten und in der Politik. Die öffentliche Beachtung von weit verbreitetem Antisemitismus in der Labour Party begann, als im Februar 2016 Alex Chalmers, der Vizevorsitzende des Oxford University Labour Club (OULC) wegen des Antisemitismus in der Organisation zurücktrat. Er schrieb in seinem Rücktrittsbrief: „Ob es nun Mitglieder der Exekutive sind, die mit lässiger Hemmungslosigkeit mit dem Begriff ‚Zio‘ um sich werfen (ein Begriff für Juden, der sich gewöhnlich auf vom Ku Klux Klan betriebene Internetseiten beschränkt), wobei ranghohe Mitglieder des Clubs ihre ‚Solidarität‘ mit der Hamas zum Ausdruck bringen und ausdrücklich deren Taktiken der willkürlichen Ermordung von Zivilisten verteidigen.“[7]

Ein Jahr später entschied das National Executive Committee der Labour Party, dass nichts gegen die OULC-Studenten unternommen wird. Baroness Royall, die für die Partei einen Bericht zum Antisemitismus in der OULC geschrieben hatte, sagte, die Entscheidung werde „eine weithin vertretene Ansicht bestätigen, dass wir Antisemitismus nicht ernst nehmen“.[8]

An der University of Cambridge gab es ebenfalls antisemitische Vorfälle. Im Mai 2017 gestand der Master of Christ College ein, dass man jüdischen Studenten „Bestürzung und Schmerz“ zugefügt habe, indem man eine irreführende Ermittlung zu Anzeigen zweier jüdischer Studenten durchführte, die unter antisemitischen Übergriffen von Mitgliedern der Sportvereine des Colleges litten. Die ursprüngliche Vertuschung durch die Universität wurde von der Tageszeitung Telegraph aufgedeckt.[9]

Im Februar 2017 wurden an verschiedenen Fakultäten der University of Cambridge an Schwarzen Brettern und in Gemeinschaftsräumen Flugblätter gefunden, die den Holocaust leugneten. Der Vizekanzler der Universität, Sir Leszek Borysiewicz, verurteilte dies und brachte große Sorge zum Ausdruck.[10] Etwa zur selben Zeit wurden ähnliche Flugblätter an weiteren Universitäten gefunden, darunter dem University College of London, der University of Glasgow und der University of Edinburgh.[11]

Antisemitische Vorfälle verschiedener Natur gab es an der University of Edinburgh auch schon in früheren Jahren. 2011 wurde der israelische Diplomat Yishmail Khaldi gemobbt, als er dort sprach. 2012 wurde der israelische Botschafter Daniel Taub von Studenten unterbrochen, die Parolen skandierten und Palästinenserflaggen schwenkten. Es gab Berichte jüdischer Studenten, die wegen Antisemitismus ihre Kurse an der Universität verließen. Einige beschuldigten die Universitätsleitung, sie schenke dem Problem keine Beachtung.[12] 2015 setzte die Edinburgh University Student Association (EUSA) eine Diskussion zum Boykott Israels auf den Tag vor Pessah an, so dass viele jüdische Studenten sich nicht gegen eine BDS-Resolution aussprechen konnten.[13] 2016 wurde an der Universität ein Plakat gefunden, das sagte, der Holocaust sei Betrug.[14]

Antisemitismusprobleme gibt es auch bei der National Union of Students (NUS). Die frühere Präsidentin der Union, Malia Bouattia, wurde vom Home Select Affairs Committee des Unterhauses dafür kritisiert, dass sie die Birmingham University als „Außenposten des Zionismus“ bezeichnete.[15] Ein Jahr später gab es einen neuen Skandal bei der NUS, als drei Kandidaten, die Posten im Exekutivkomitee inne hatten oder Kandidaten für das Gremium waren, antisemitische Kommentare vorgeworfen wurden.[16]

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Antisemiten und ihre Verbündeten in der akademischen Welt die von der britischen Regierung übernommene[17] Antisemitismus-Definition der Internationalen Holocaust-Gedenkunion nicht mögen.[18] Die IHRA-Definition ist beispielsweise von der University and Colleges Union abgelehnt worden, die 110.000 Mitglieder und eine lange Geschichte antiisraelischer Hetze hat.[19] Die angeführten Beispiele sind nur eine Auswahl vieler weiterer Punkte.

[1] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/20599

[2] https://cst.org.uk/data/file/b/e/Incidents%20Report%202016.1486376547.pdf, Seite 7.

[3] http://www.independent.co.uk/student/news/chief-rabbi-ephraim-mirvis-urges-university-vice-chancellors-to-address-growing-anti-semitism-a7022081.html

[4] http://www.telegraph.co.uk/education/2016/12/22/britains-top-universities-becoming-no-go-zones-jews-baroness/

[5] http://jewishnews.timesofisrael.com/jewish-students-told-dont-study-at-lse-by-board-president/

[6] http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TOP-TEN-2013.PDF

[7] http://www.independent.co.uk/student/news/oxford-university-labour-club-co-chair-alex-chalmers-resigns-amid-anti-semitism-row-a6878826.html

[8] http://www.thejc.com/news/uk-news/oxford-labour-1.430828

[9] http://www.telegraph.co.uk/news/2017/05/11/master-cambridge-college-admits-causing-hurt-jewish-students

[10] http://www.cambridge-news.co.uk/news/cambridge-news/vice-chancellor-profoundly-concerned-more-12575041

[11] http://jewishnews.timesofisrael.com/holocaust-denial-leaflets-distributed-on-uk-campuses/

[12] http://www.thejc.com/news/uk-news/university-students-quit-after-toxic-antisemitism-in-edinburgh-1.39270

[13] http://www.jpost.com/Diaspora/Edinburgh-University-students-accused-of-anti-Semitism-over-Passover-BDS-vote-395900

[14] https://thetab.com/uk/edinburgh/2016/04/20/appalling-anti-semitic-poster-found-kings-buildings-23500

[15] http://www.independent.co.uk/news/education/nus-president-malia-bouattia-anti-semitism-parliament-home-affairs-select-committee-israel-a7363591.html

[16] http://jewishnews.timesofisrael.com/nus-candidates-step-down/

[17] http://www.theguardian.com/society/2016/dec/12/antisemitism-definition-government-combat-hate-crime-jews-israel

[18] http://jewishnews.timesofisrael.com/four-universities-reject-uks-definition-of-anti-semitism/

[19] http://jewishnews.timesofisrael.com/ucu-antisemitism-definition/

Schaschlik

Der Antisemit Roger Waters bekommt zunehmend Feuer unterm Hintern gemacht. In den USA gibt es inzwischen einige, die seine Auftritte infrage stellen. Es gibt immer mehr Information über seine antiisraelische Hetze. Natürlich weniger in den Mainstream-Medien, aber in den sozialen und lokalen Medien. Und er bekommt seiner Meinung nach zu wenig Gelegenheit sich zu äußer und die „Verleumder“ in die Schranken zu weisen. Der Grund: Eine Verschwörung der US-Medien. Was auch sonst?

Ein Richter in Saarbrücken hat einen 39-jährigen Syrer zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, weil der versuchte den Islamischen Staat um €180.000 Euro zu betrügen, indem er vorgab er würde für die islamistische Terrorgruppe Sprengstoffanschläge in Deutschland verüben wollen. Das Geld wurde nie überwiesen. Die Staatsanwaltschaft wollte eine Verurteilung wegen Vorbereitung von Terroranschlägen erzielen.

Die israelische Wasserbehörde hat eine 13km lange Pipeline eröffnet, die Wasser an Ortschaften in Judäa und Samaria liefert. Damit soll der Wassernotstand dort gemildert werden, der auch durch Wasserdiebstahl durch PA-Araber entstanden ist. Das löst allerdings nur 25% der Probleme, es werden weitere Leitungen gebraucht. Weitere 7.500 Kubikmeter sollen ab dem nächsten Jahr verfügbar sein.

Die Stadt Rom hat sich umentschieden: Jetzt wird ein Park doch nicht nach Yassir Arafat benannt. Zu der geplanten Namensgebung hatte es heftige Kritik gegeben.

Es ist und bleibt immer dasselbe: Die „Palästinenser“ bzw. seit 1993 die PA-Führung sucht sich ausschließlich furchtbare Terrorherrscher aus, die sie zu ihren Helden erklären. So geschehen auch jetzt gerade wieder: Mahmud Abbas schickte Kim Yong-un aus Nordkorea ein glühendes Glückwunschtelegramm zum Jahrestag der Staatsgründung der Volksrepublik (Nord-) Korea.

Die Arabische Liga schickte Generalsekretär Guterres einen Brief, in dem sie wissen lässt, dass sie Israels Bemühungen zur Normalisierung ihres Status bei der UNO blockieren wird. Jede andere als die Zweistaatenlösung sei ein „Rezept für eine Katastrophe“.

Al-Jazira hat die „palästinensische Supermutter“ gekürt – niemand geringeres als Manal Tamimi, die Frau, deren Tochter Ahed als „Shirley Temper“ notorisch bekannt wurde. Sie ist eine Frau, die ihre Kinder zu gewalttätigen „Auseinandersetzungen“ mit israelischen Soldaten mitnimmt und sie anhält dort zu randalieren; die ihre Kinder zu gewalttätigem „Widerstand“ gegen Israel erzieht und bestreitet, dass sie damit gefährdet werden; die eine widerliche Antisemitin ist. Warum gibt es Leute, die sich wundern, dass Israel überlegt Al-Jaziras Jerusalem-Büro zu schließen?

Die „Politsekte“ MLDP (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) hat einen Partner bei den Wahlen in Deutschland, mit dem sie eine gemeinsame Liste bildet: Die PFLP (Volksbefreiungsfront für Palästina), die von fast allen Ländern der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Allerdings nicht in Deutschland – weil sie auf deutschem Boden noch keinen Terror verübt hat, ist sie keine Terrororganisation und seitens der Behörden ist nichts dagegen einzuwenden, dass die Terroristen mit einer anderen Truppe gemeinsam bei Bundestagswahlen antreten!

In einem Flüchtlingslager im Libanon wehrten Palästinenser einen Angriff sunnitischer Islamisten ab; dabei kam mindestens eine Person ums Leben.

Die PA schickt 3 LKW-Ladungen medizinischer Güter nach Venezuela. Ein Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums kritisierte das: „Gaza ist nur eine Stunde von Ramallah entfernt“ – was daran erinnert, dass Abbas und seine PA die medizinische Versorgung der Einwohner des Gazastreifens be- bis verhindern.

Barcelona:
– Der SPIEGEL meldet, wo es bisher überall Anschläge mit Fahrzeugen kam. Ratet mal, wo es keine solchen Anschläge gab (sprich: wer in der Liste fehlt). Aber selbst die FAZ treibt dasselbe Spiel.
– Die befinden sich in „guter“ Gesellschaft – CNN macht dasselbe.
– Und der Anschlag in Turkku mit zwei Toten? Im ZDF heute journal am Freitagabend betonte Herr Kleber ausdrücklich, dass es keine Beweise für einen Anschlag gebe, auch wenn der Gedanke nahe liege. (Vom „Allahu Akbar“ des Messerstechers weiß in der Qualitätsjournaille niemand etwas.)
– Der Messeranschlag von Wuppertal kam in der Sendung gar nicht vor.
– Abgesehen davon schreibt anscheinend die gesamte Qualitätsjournaille mal wieder, dass ein Autor den Terror verübte (Bsp: Süddeutsche Zeitung). Merke: Islamischer Terror wird NIE von Muslimen verübt, sondern von den Werkzeugen (Autos, Messer, Bomben,…)

Die ausgesöhnten Terroristen:
– Die PA entließ 6 der Hamas nahe stehende Journalisten, die letzte Woche festgenommen worden waren; im Gegenzug entließ die Hamas einen Journalisten im Gazastreifen, der mit der Fatah verbunden ist.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit)

Araber/Islamstaaten:
– Die Arabische Liga lässt wissen: Israel führt medizinische Experimente an Gefangenen durch; Israel ermordet Gefangene; Israel stiehlt die Organe sogenannter Märtyrer.
Muslime im Westen:
In Kalifornien ließ ein Imam wissen: „ISIS ist das Produkt des israelischen Geheimdienstes … um den Islam aus dem Inneren heraus zu zerstören.“
Belgien:
In Belgien gibt es in Brüssel eine Statue von ihm und eine Straße ist nach ihm benannt: der sozialistische Antisemit Edmond Picard, der Juden „wissenschaftlich“ als unproduktive Parasiten und Schwarze als Affen bezeichnete.
Großbritannien:
In Canvey (London?) gab eine Gruppe Jugendlicher einer Gruppe Juden gegenüber den Nazigruß.
– 1 von 3 britischen Juden sagt, er habe darüber nachgedacht wegen des Antisemitismus aus dem Land zu emigrieren.
Frankreich:
In Cannes bedrohte ein Mann mit einem Messer einen Juden, nachdem er zuerst ihn und seine Familie mit dem Auto beinahe überfuhr. Er brüllte, er wolle „den Juden töten“.
– Ein Freund des antisemitischen „Komikers“ Dieudonné hat eine antisemitische Karikatur ins Internet gestellt. Darin werden Präsident Macron, einige andere und jüdische Organisationen als „Kakerlaken“ dargestellt.
Spanien:
– Die Zeitung Público veröffentlichte auf ihrer Internetseite einen Blogger-Artikel, in dem Israel vorgeworfen wird es führe im Gazastreifen „Experimente an Menschen“ durch.
Schweden:
Helsingborg: Dort fand eine antijüdische Demonstration statt – Juden wurden verunglimpft, nicht „Zionisten“. Juden seien Nachkommen von Affen und Schweinen.
USA:
Ein 17-jähriger wurde festgenommen, nachdem er das Holocaust-Denkmal in Boston mit einem Stein beworfen hatte, der einen Teil der 6 Glastürme zerstörte, die die sechs wichtigsten KZs repräsentieren. Es war der zweite Angriff auf das Mahnmal innerhalb von 2 Monaten.
Die Fenster einer Synagoge in Kalifornien wurden eingeschlagen.
– An mehreren Brücken im Bundesstaat Oregon wurden Transparente aufgehängt, die die Juden beschuldigen die menschliche Rasse und die Finanzwelt zu kontrollieren.
Kanada:
Muslime in Calgary: „Jüdisch kontrollierte Medien“ leugnen den Nutzen weiblicher Genitalverstümmelung (die sie natürlich nicht so nennen).
– An zahlreichen Stellen von Winnipeg wurden antisemitische Graffiti gefunden.
Down Under:
– Eine Neonazi-Gruppe pflastert Schulen in Melbourne mit rassistischen/antisemitischen Plakaten.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Malaysia: Ein muslimischer Minister der Regierung sagt, Muslime, die Atheisten geworden sind, sollten „gejagt“ und ihre „Glaube repariert“ werden. Das werde er offiziell den entsprechenden Behörden vorschlagen.

Jihad:
In Kennewick (wo auch immer in den USA das liegt) griff ein Muslim einen Polizisten mit einem Schwert an, als dieser auf ihn zuging und ansprach. Er Angegriffene und ein Kollege schossen auf den Angreifer; er ist tot.
– Der Hauptattentäter von Barcelona ist ein islamischer Antisemit.
– Zwei Anschläge in Spanien – und über den in Finnland gibt es Meldungen, aber wird auch berichtet, dass das ein Allahu Akbar-Brüller war? (Am Samstagmorgen wird gesagt, dass die finnische Polizei jetzt von einem Terroranschlag ausgeht … von wem auch immer?)
– In Surgut in Nordrussland wurde ein Mann von der Polizei erschossen, der auf acht Menschen eingestochen hatte. Der IS reklamiert den Anschlag für sich, die Russen sind skeptisch.

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Anspruchsdenken, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
Kanada: Eine Muslima, die mit einem Golfschläger Nichtmuslime angriff, ließ wissen, das sei ausschließlich die Scharia anerkennt, nicht das kanadische Gesetz.
Australien: Ein Imam sagt, Muslime seien sauberer als Nichtmuslime und riechen auch besser.

gemaasregelt:
YouTube hat ohne Ankündigung (ganz zu schweigen davon eine Stellungnahme einzuholen) einen Film der Achse des Guten gelöscht, weil ein muslimischer Hassprediger behauptet, damit hätten Broder et.al. gegen Urheberrechte verstoßen. Der Film beinhaltete zwei Auszüge aus von dem Prediger selbst eingestellten Videos, die beweisen, wie er tickt und wie er Hass schürt und diese auf die übliche Weise gekennzeichnet.

BDS-Bewegung:
Die BDS-Truppen von Katalonien lassen wissen, dass die Regierungen Europa für die Anschläge von und um Barcelona verantwortlich sind – wegen ihrer Außenpolitik und ihrer Komplizenschaft an Menschenrechtsverletzungen weltweit. „Wir vergessen nicht die Opfer von militärischen Besatzungen, Kriegen und Terrorismus in Afghanistan, Irak, Palästina, Libanon, Syrien, Jemen, Ägypten, Tunesien, Marokko, Mali, Nigeria, Elfenbeinküste, Burkina Faso und vielen anderen Orten, wo das, was gestern in Barcelona geschah, täglich geschieht.“ Und dann fügen sie hinzu: „Wir betonen unsere Opposition zu Islamophobie, Fremdenfeindlichkeit und allen Formen von Diskriminierung.“ (Idiotischer kann man den Terror der Islamisten wohl nicht „rechtfertigen“.)

(Leider nicht der) Witz der Woche – Erklärung der UNO bei der Verurteilung der gewaltsamen Zusammenstöße in Charlottesville: „Wir sind gegen allen Rassismus und Fanatismus. Wir glauben, dass es in unseren Gesellschaften keinen Platz geben darf für gewalttätigen Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, wie wir sie in Charlottesville, Virginia in den letzten Tagen gesehen haben“, sagte ein UNO-Sprecher. Die UNO und gegen Antisemitismus? Die gehören doch zu den antisemitischsten Truppen des Planeten!
Wo bleibt übrigens der Aufschrei der ganzen Antitrumper, dass die UNO nicht die rechtsextremen Gruppen namentlich genannt und hervorgehoben hat?

Obama Watch:

Eine Identifizierung durch Ausweis bei der Wählerregistrierung ist nicht nötig? Eine Untersuchung hat ergeben, dass es in den USA 3,5 Millionen registrierte Wähler MEHR gibt als erwachsene lebende US-Bürger, die wahlberechtigt sind. (Es gibt 21 US-Bundesstaaten, die weniger als 3,5 Millionen Einwohner haben.) Allein in Kalifornien gibt es 11 Countys (Landkreise) mit mehr registrierten Wählern als Erwachsenen – 10 davon haben für Hillary/die Demokraten gestimmt.

Verkehrte Welt: Der Bostoner Polizeichef berichtet, dass die Antifa-Faschisten mit Urin gefüllte Flaschen auf die Polizisten warfen. Um dann den (friedlichen!) Demonstranten für die freie Meinungsäußerung vorzuwerfen, sie seien von Hass erfüllt.

Der Donald:
– Seit der Amtseinführung im Januar hat Trump die Staatsschulden der USA um mehr als 100 Milliarden Dollar gesenkt. (Nicht die Zunahme der Schulden; die USA haben 100 Milliarden Dollar weniger Schulden. Bisheriger Rekordhalter war Eisenhower, der die Staatsschulden innerhalb von 2 Jahren um 3 Milliarden senkte.) – Nicht, dass irgendein Qualitätsmedium das berichten würde…

Wer beschimpft, bedroht, beleidigt, verletzt wen?
Kanada: Die Ryerson University sagte eine Veranstaltung über Unterdrückung der freien Meinungsäußerung an Universitäten ab – weil Linke im Internet dagegen mobil machten und mit „Verhinderung der faschistischen Veranstaltung“ drohten.
Boston: Tausende Antifa-Faschisten protestierten in Boston gegen freie Meinungsäußerung. Sie hatten sich mit Holzstöcken bewaffnet, die Eisennägel an den Enden hatten und griffen damit die Polizei an. CNN nennt das „Frieden durch Stärke“.
Dallas: Die „Alt-Left“ marschierte und skandierte „Fuck the Police“. Und natürlich artete das dann wieder in Gewalt (Angriffe auf die Polizisten) aus.

Das sind laut den Trump-Kritikern die Guten, denn sie dürfen nicht kritisiert werden, nur die Nazis (und wer als Nazi diffamiert wird):

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20. – 26. August 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 20.08.2017:

Die Fatah behauptet der Mossad hätte in Schweden einen PA-Araber ermordet, der bei einem Gefangenenaustausch aus israelischer Haft entlassen worden war.

Mehrere Dutzend arabische Kinder aus dem Gazastreifen im Alter von 8 bis 14 Jahren konnten am Sonntag zum ersten Mal Jerusalem und die heiligen Stätten besuchen. Bis auf 7 hatten bis dahin noch nie den Gazastreifen verlassen.

Montag, 21.08.2017:

Das palästinensische Olympische Komitee hat einem Boxer verboten gegen einen Israeli (einen Drusen) zu boxen. Es sei „verboten gegen Israelis anzutreten und sie als den Staat Israel anzuerkennen“, wurde ihm gesagt. Es sei „unter palästinensischer Würde gegen Israelis anzutreten“.

Ein Sprecher der PA ließ wissen, dass sie immer noch auf eine „klare Vision“ aus den USA Friedensgespräche mit Israel warten. Abbas wolle „Klarheit“ zur Zweistaatenlösung haben.

Der oberste Muslimrat in Jerusalem hat eine Erklärung veröffentlicht, die besagt, dass Juden und sonstige Nichtmuslime keinerlei Verbindung zum Tempelberg haben, der ein ausschließlich muslimisches Heiligtum sei. Das sei nicht verhandelbar, dazu gebe es keinerlei Zugeständnisse.