Muslime beschuldigen die Queen muslimischen Verhaltens

Raymond Ibrahim, 29. September 2022 (The Stream)

„Muslime sollten die Nationalhymne NICHT singen“ ist der Titel und das Argument eines aktuellen Textes von Faisal Bodi von der sogenannten „Islamic Human Rights Commission“ [Islamische Menschenrechtskommission] mit Sitz in London. Als Antwort auf die Beerdigung von Queen Elizabeth II. offenbart in mehr als einer Hinsicht muslimische Stimmungen.

Zunächst betreibt Bodi das Übliche: zivilisatorische Projektion – Großbritannien islamischer Mainstream-Bräuche zu beschuldigen. Damit behauptet er, dass Muslime in Britannien „zu Bürgern zweiter Klasse gemacht wurden“, obwohl es der Islam ist, der in Wirklichkeit offen Status zweiter Klasse für unter islamischer Herrschaft lebende Nichtmuslime vorschreibt. Der Koran (Sure 9,29) geht so weit, darauf zu bestehen, dass Christen und Juden regelmäßig (über die Jizya) erpresst werden und sich ständig „vollständig gedemütigt“ fühlen müssen.

Genauso schreibt der in Großbritannien lebende Muslim, nachdem er beklagt, dass die britische „Monarchin alle grausamen Gräueltaten und Plünderung verkörpert, die unter dem britischen Empire verübt wurden“:

Angesichts dessen, dass diese Nationalhymne als patriotische Ode gesungen wurde und wird, als Britannien in muslimische Länder einmarschiert ist oder gegen sie in den Krieg zog, ist es grotesk zu sehen, wie Muslime sie besonders auf Masjid-Gelände (Moscheen) schmettern.

Für jeden mit einer Ahnung von Geschichte – wahre und genaue Geschichte, statt fake und „woke“ – ist eine solche Behauptung jenseits von irreführend. Bevor irgendein Brite in „muslimische Länder“ reiste – die zumeist Christen gewaltsam gestohlen wurden – waren Mohammeds Anhänger viele Jahrhunderte lang im Namen des Islam in allerlei Teile von Europa einmarschiert und hatten sie erobert. In ihrem Bestreben jeden Stein umzudrehen plünderten sie noch die entlegensten Winkel der Christenheit – Island – und beraubten sie ihrer Bevölkerung.

Bodi argumentiert auch, dass „die Nationalhymne kein religionsneutrales Lied ist“ – sie hat zu viel „christliches Drumherum“ – und dass britischen Monarchen „den Titel des „Verteidigers des Glaubens“ tragen. Ihre Hautpflicht besteht darin den Vorrang der Church of England zu bewahren.

Das ist für den muslimischen „Menschenrechtsaktivisten“ ebenfalls tadelnswert – vielleicht genau deshalb, weil es wegen Europas „Verteidiger des Glaubens“ so ist, dass der Islam nie sein Ziel der Eroberung Europas erreichen konnte, trotz Jahrhunderten mit Gräueltaten angefüllter Jihad-Feldzüge.

Der verräterischste Aspekt von Bodis Argument, jedenfalls für die mit Augen und Ohren zum Sehen und Hören, besteht in dem, was er so oft tut: „woke“ Paradigmen anführen, um ihr eigenes Böses zu rechtfertigen oder in diesem Fall: Neigung zur Illoyalität.

Das kommt besonders in den Endzeilen des britischen Muslims zutage: Die Gelegenheit für Muslime in Britannien die Nationalhymne zu singen „wird als Chance ergriffen ihre Loyalität dem Staat gegenüber zu bestätigen“, schreibt er, „was immer ein sine qua non dafür gewesen ist im Mainstream akzeptiert zu werden. Es ist ein beschämend erniedrigender Akt der Kriecherei und Kapitulation und sollte zurecht als solcher verurteilt werden.“

Obwohl einem Land gegenüber Loyalität zum Ausdruck zu bringen für die meisten Leute ein absolut normaler Vorgang ist, gibt es einen unausgesprochenen Grund dafür, den Bodi und andere Muslime als Zusage „für einen beschämend erniedrigenden Akt der Kriecherei und Kapitulation“ halten.

Weit davon entfernt irgendeine Loyalität gegenüber „Ungläubigen“ zu sein, ruft der Koran die Muslime zum Hass auf Nichtmuslime (Sure 60,4) auf, sie zu bekämpfen (Sure 9,29) und Gemetzel an Nichtmuslimen (Sure 9,5) zu verüben – „selbst wenn diese ihre Väter wären oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Sippenmitglieder“ (Sure 58,22).

Daher ist es unnötig zu sagen, dass jeglichen Sinn für „Loyalität“ von Nichtmuslimen oder ihrem Staat gegenüber zum Ausdruck zu bringen für den Islam Anathema. Mit Allahs donnernden Worten: „O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Freunden oder Verbündeten… Wer das tut, hat überhaupt keinerlei Beziehung zu Allah – es sei denn, dass ihr euch (durch dieses Verhalten) vor ihnen wirklich schützt, als Vorsichtsmaßnahme.“ (Sure 5,51; 3,28)

Mohammed Ibn Jarir at-Tabari (gest. 923), Autor des wohl maßgeblichsten und wichtigsten Kommentars des Korans, erklärt, was „schützt euch selbst“ hier bedeutet:

Wenn ihr [Muslime] euch unter ihrer [der Nichtmuslime] Obrigkeit befindet, fürchtet um euch, verhaltet euch ihnen gegenüber mit der Zunge loyal, behaltet aber eure innere Feindschaft für sie … Allah hat den Gläubigen verboten mit den Ungläubigen statt mit anderen Gläubigen freundschaftlich oder vertraut umzugehen – außer wenn die Ungläubigen [als Autorität] über ihnen stehen. Sollte das der Fall sein, lasst sie freundlich ihnen gegenüber handeln, bewahrt aber eure Religion.

Ibn Kathir (gest. 1373), eine weitere wichtige Autorität zum Koran, schreibt:

Der Höchste sagte: „Außer ihr schützt euch vor ihnen, trefft Vorsichtsmaßnahmen“ – heißt: Wer immer zu welcher Zeit und an welchem Ort auch immer ihr Böses fürchtet, darf sich mit Hilfe äußerer Verstellung schützen – nicht durch aufrichtige Überzeugung.

Als stützende Beweise zitiert Ibn Kathir dann einen engen Gefährten Mohammeds, Abu Darda: „Wahrlich, wir lächeln einigen Leuten ins Gesicht, während unsere Herzen sie verfluchen.“

Fast vierzehn Jahrhunderte, nachdem solch verräterische Worte geäußert wurden, prahlte der amerikanische Muslim Tarik Shah, der wegen Vorwürfen in Verbindung mit Terrorismus verhaftet wurde: „Ich könnte [mit amerikanischen Nichtmuslimen] Witze reißen und lächeln und ihnen in der nächsten Sekunde die Gurgel durchschneiden.“

Kurz gesagt: Bodis wahre Absicht besteht darin die Muslime aufzurufen die britische Nationalhymne nicht anzuerkennen, hat weniger mit seinen projizierten Beschwerden zu tun und alles mit dem spalterischen Wesen des Islam selbst, der die Muslime zum Hass auffordert – gebt niemals (ernst gemeinte) Loyalität gegenüber allem und jedem zum Ausdruck, das unislamisch ist.

Tatsächlich würde Bodi, wäre er ehrlicher, das Querulantentum fallen lassen und einfach die aufrichtigen Worte des Islamischen Staats an den Westen bekräftigen:

Wir hassen euch vor allem, weil ihr Ungläubige seid… Tatsache ist, dass selbst, wenn ihr aufhört uns zu bombardieren, uns zu inhaftieren, uns zu foltern, uns zu verleumden und unser Land an euch zu reißen, würden wir euch weiter hassen, weil unser Hauptgrund für den Hass auf euch nicht aufhört zu existieren, bis ihr den Islam akzeptiert. Selbst wenn ihr Jizya zahlt und erniedrigt unter der Obrigkeit des Islam lebt, würden wir euch weiter hassen.

Wie die Palästinenser Worte zu Waffen machen

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 22. September 2022

Ein der Frustrationen des „Friedensprozessierens“, wie es von verschiedenen israelischen Regierungen und amerikanischen Administrationen praktiziert worden ist, besteht darin, dass systematische Mehrdeutigkeiten im Weg stehen, wie wichtige Konzepte von den beiden Seiten verstanden werden. Die palästinensische Ideologie hat, wie der Marxismus einiger ihrer Befürworter im sowjetischen Geheimdienst, einen Jargon, in dem Worte nicht das bedeuten, was sie für jemanden auf der anderen Seite heißen. Natürlich führt das zu Problemen in den Verhandlungen.

Das ist für die israelische Rechte (wo ich mich einordne) kein Problem. Wir von den Rechten wissen, dass der Streit nicht auf eine Weise „gelöst“ werden kann, die für beide Seiten akzeptabel ist. Wir verstehen, dass die Ziele des Zionismus und des Palästinensertums einander widersprechen: Der Zionismus besteht auf einem souveränen jüdischen Staat in Eretz Yisrael, während das Palästinensertum fordert, dass das gesamte Land ovm Fluss bis zum Meer unter arabischer Kontrolle steht. Die Rechte erkennt, dass es keine gemeinsame Basis geben kann und dass der Konflikt erste enden wird, wenn ein Volk aus dem Land weg ist und das andere volle Souveränität hat.

Es ist auch für die meisten palästinensischen Araber kein Problem. Auch sie begreifen, dass es keinen möglichen Ausgleich mit den Juden geben kann. Sie wissen, was sie mit den fraglichen Begriff meinen; und wenn sie Fortschritte auf ihr Ziel machen können, indem sie ihren Gegenüber erlauben sie misszuverstehen, dann sind sie nicht motiviert alles ihnen mögliche zu unternehmen um besser verstanden zu werden.

Das soll nicht heißen, dass sie ganz stark versuchen ihre Überzeugungen und ihr Ziel zu verbergen. Mit den Landkarten, die nur „Palästina“ von Fluss bis zum Meer zeigen, über die Reden ihrer Führer, bis zu den Editorials ihrer Zeitungen, selbst mit den offenherzigen Kommentaren israelischer und arabischer Araber halten sie beständig an ihrem historischen Narrativ, ihrer selbstgerechten Opferrolle, ihrem lodernden Hass und Schande und ihren Zielen und Erwartungen fest, dass sie eines Tages das Land von Juden frei machen werden.

Die linguistische Verwirrung, auf die ich mich beziehe, wird wichtig, wenn „moderate“ Israelis und ihre amerikanischen Gönner anfangen die Quadratur des ideologischen Kreises zu versuchen und versuchen mit den Palästinenser über ein Ende des Konflikts zu verhandeln. Obwohl ich gehofft hatte, dass dieses vergebliche Unterfangen nach den Fehlschlägen der Administration Obama wieder auftreten würden, scheint es seinen Kopf im Zeitalter Biden wieder zu erheben.

Hier sind daher einige der wichtigen Wörter und Redewendungen und ihre spezielle Bedeutung bei den Palästinensern.

Begriffübliche Bedeutungpalästinensische Bedeutung
Besatzungmilitärische Kontrolle eines Territoriums durch ein Kriege führendes Landjegliche jüdische Souveränität zwischen dem Fluss und dme Meer. „Die Besatzung“ begann 1948.
Palästina (politische Einheit)Die politische Einheit, die von 1920 und 1948 unter der britischen Mandatsregierung bestandein arabisches Land, deckungsgleich mit Israel, derzeit von jüdischen Kolonisatoren besetzt.
der Staat Israelein 1948 bei Bendigung des britischen Mandats gegründetes Landein illegitimes Gebilde, das auf palästinensischem Land hockt. Kein echtes Land.
Siedlerein israelischer Bürger, der in umstrittenen Gebieten lebtjeder israelische Jude
Widerstand gegen Besatzungorganisierte Opposition gegen kriegerische BesatzungOrganisierter Terror gegen Juden, zumeist Zivilisten
VolkswiderstandAd hoc-Opposition gegen kriegerische BesatzungAd hoc-Terrorismus gegen Juden
gewaltfreier VolkswiderstandAd hoc-Opposition gegen kriegerische Besatzung, die keine physische Gewalt beinhaltetAd hoc- Terrorismus gegen Juden mit anderen Waffen als Schusswaffen oder Sprengstoff (Steine, Messer, Brandbomben, Autos usw. sind erlaubt)
Apartheiddein auf Rassen basierendes System der Trennung und Diskriminierung, angeordnet über Gesetze, die alle politischen und sozialen Interaktionen zwischen Menschen umspannt, so wie im Südafrika vor 1993Unterschiedliche Rechte für israelische Staatsbürger und arabische Nicht-Staatsbürger, einschließlich derer unter der Kontrolle der PA oder der Hamas
VölkermordVorsätzliche Herbeiführung der physischen Vernichtung einer „nationalen, ethnischen [sic], rassischen oder religiösen Gruppe  (Völkermord-Konvention von 1948)israelische Einschränkungen oder das Handeln von Sicherheitskräften in Reaktion auf palästinensischen Terrorismus
Legitime Rechte des palästinensischen Volksmenschliche und politische Rechte in Übereinstimmung mit der UNO-Charta und geeignete internationale Verträge. Insbesondere gibt es im Völkerrecht kein „Rückkehrrecht“Souveränität über das gesamte Land und Eigentum alles darin liegenden Grundbesitzes. „Rückkehr“ von etwa 5 Millionen Nachkommen der arabischen Flüchtlinge von 1948 an die Orte, aus denen ihre Vorfahren kamen oder Entschädigung
ZweistaatenlösungTeilung des Gebiets, das von Israel zwischen Jordan und Mittelmmeer verwaltet wird sowie Gründung einer friedlichen palästinensischen Einheit an der Seite Israels gemäß dem Prinzip der „zwei Staaten für zwei Völker“. Beide Seiten geben Ansprüche auf Territorium des anderen auf. Ende des Konfliktsvorläufig nützlich, bis die „legitimen Rechte“ gewonnen sind. Von Israel 1967 befreite Gebiete müssen von Juden geräumt werden; Recht auf Rückkehr oder Entschädigung für Flüchtlinge mit einem anerkannten Zeitplan für die Umsetzung; Jerusalem muss geteilt werden; Gründung eines souveränen Staats mit Hauptstadt in Jerusalem; Die Formel der „zwei Staaten für zwei Völker“ wird nicht akzeptiert: Palästinenser geben ihre Ansprüche auf volle legitime Rechte wie oben beschrieben nicht auf

Die oben aufgelisteten und weitere Zweideutigkeiten machen Verhandlungen (oder jede Diskurs) mit den Palästinenser oder ihren Anhängern schwierig bis unmöglich. Die Ersetzung eines substantiellen Diskurses durch die Wiederholung ideologischen Jargons erfolgt vorsätzlich, weil das Ziel der Palästinenserbewegung nicht Entgegenkommen oder Kompromiss, sondern die Vernichtung des jüdischen Staates, der Tod oder die Zerstreuung seiner jüdischen Einwohner und die Gründung eines arabischen Staates vom Fluss bis zum Meer.

Schaschlik

Ein paar gute Artikel zum Nachlesen:
– Ein neues (nobles) Meeresfrüchte-Restaurant in Gaza: Teil 1, Teil 2
Beginn des akademischen Jahrs an der Al-Aqsa-Universität Khan Junes
Die skandalöse Städtepartnerschaft Freiburgs mit der Hinrichtungs-Metropole Isfahan
Die antisemitischen Lügen der Fachidioten – es reicht!
Schlappe für Blume, Solidarität für Achgut
Studie in Bayern: Antisemitismus nicht trotz, sondern wegen Auschwitz
– Rezension: Ein palästinensischer Traum, der den Frieden verhindert
Das Islamismus-Problem der Bundesregierung

Der aktuelle spirituelle Vater der Muslimbrüder und des islamischen Terrors, Yussuf al-Qaradawi, ist im Alter von 96 Jahren gestorben.

Das jordanische Außenministerium verurteilte das Handeln der israelischen Sicherheitskräfte auf dem Tempelberg und bezeichnete die Wiederherstellung der Ordnung durch die Polizei als Verletzung des Völkerrechts.

Bei den Protesten im Iran sind inzwischen mindestens 76 Menschen von Sicherheitskräften ermordet worden. Trotzdem gehen die Proteste weiter.

Am Mittwoch setzte Israel 8 Löschflugzeuge und 19 Feuerwehrmannschaften ein, um einen Brand an der Grenze zum Libanon zu bekämpfen; 7 Löschflugzeuge und 29 Teams wurden bei Latrun zur Brandbekämpfung benötigt und eingesetzt.

Die Hamas schränkt die Reisen von Arabern des Gazastreifens ein: Männer über 18 können von Reisen per Gerichtsbeschluss auf Wunsch des Vaters oder Großvaters ausgeschlossen werden; Jungfrauen, Witwen oder geschiedene Frauen dürfen ohne Erlaubnis eines „Beschützers“ gar nicht reisen.

Die Islamische Bewegung in Israel, Teil der „Vereinten Arabischen Liste“ betrauert den Tod von Yussuf al-Qaradawi – und unterzeichnet nicht als „Islamische Bewegung Israels“, sondern als „Islamische Bewegung im palästinensischen Inneren“, eine Bezeichnung, mit der die Legitimität Israels ausgehöhlt werden soll, egal in welchen Grenzen.

Mahmud Abbas wollte Premierminister Lapid anrufen, um ihm zu Rosch Haschanah ein gutes neues Jahr zu wünsche. Lapid verweigerte die Annahme des Anrufs.

Links zum KZ Gazastreifen (Imshin – das Gaza, das ihr nicht zu sehen bekommt):
Training im Oxygen Gym, Gaza Stadt
Die besten Semolina-Kuchen in Gaza, vielleicht der ganzen Weltv
Mosheera Mansour hat diese Ecke ihrer eleganten Wohnung in Rafah – besonders zufrieden ist sie mit ihren neuen Vorhängen.
Samstags-Frühstücksbüffet im Dachterrassen-Restaurant Nu Level in Gaza Stadt
Die Konsumentenkultur im Gazastreifen floriert – für die herrschende Klasse
Gaza, Land der Gegensätze

Soziale Medien:
twitter hat einen deutschen Polizisten gesperrt, weil er Ahmad Mansour dafür dankte und lobte, dass dieser im Kampf gegen den Islamismus aufklärt; Islamisten seien Feinde unserer Gesellschaft und gehörten entschlossen bekämpft. Das bestrafte twitter: Man dürfe als Nutzer keine Gewalt gegen andere bewerben, sie bedrohen oder belästigen (auf Grundlage von…)
– Immer mal wieder, wenn ich twitter aufrufe, erscheint ein Post von Ronald Lauder (World Jewish Congress), wie ich inzwischen herausgefunden habe – und verschwindet sofort wieder. Darin ruft er dazu auf den Begriff „Antisemitismus“ nicht mehr zu verwenden, weil der inzwischen durch den inflationären Gebrauch seine Bedeutung verloren hat und stattdessen „Judenhass“ zu sagen. Wie gesagt: Der Post verschwindet ständig wieder; twitter zensiert offensichtlich.
twitter hat Die Achse des Guten komplett gesperrt. Von dort sollen Spams verschickt worden sein; offensichtlich wurde eine Standard-Antwort auf Verleumdungen als solches eingestuft.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemite; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Araber-/Islamstaaten/Islamisten:
– Die Vertreterin Qatars bei der UNO hat ihren twitter-Account gelöscht, anhand dessen ihr antisemitische, homophobe Einstellungen nachgewiesen wurden, weshalb sie den Vorsitz einer UNO-Organisation nicht bekam.
Qatar: Die UNO-Botschafter des Emirats bezeichnete „die Juden“ als „unsere Feinde“ und verfluchte die Homosexuellen.
Deutschland:
– Eine VfB (Stuttgart) Fan-Kneipe wurde mit Judensternen und dem Wort „Jude“ beschmiert.

Dr. Michael Blume, Fehlbesetzung als Antisemitismusbeauftragter des Bundeslandes Baden-Württemberg – Er verkündete in seiner Eröffnungsrede bei einer Veranstaltung: „Antisemitismus ist keine wissenschaftliche Theorie, sondern eine mörderische, multimediale Fiktion!“
Hat der sie noch alle? Eine FIKTION?! Antisemitismus ist konkret: Judenhass. Vernichtender Judenhass. Existenzen bis Leben vernichtender Judenhass. Nichts Fiktives, sondern sehr konkret!

Frankreich:
– Ein Neonazi-Forum hat einen „Dreckiger Jude“-Wettbewerb ausgeschrieben. Es wird um Vorschläge gebeten (mit Beschreibung, warum), wer der übelste Jude sei; Weihnachten soll der „dreckigste Jude“ gekürt werden.
Russland:
Über Uman in der Ukraine, wo sich tausende jüdische Pilger aufhalten, wurden von Russland betriebene iranische Angriffs-Drohnen gesichtet. Die Sondereinsatzkräfte der Ukraine glauben, dass Angriffe auf Juden eine Bedingung der Mullahs für die Übergabe iranischer Drohnen an Russland waren. In den letzten Tagen wollen die Ukrainer mehr als 10 dieser Drohnen abgeschossen haben.
USA:
– Zum dritten Mal wurden auf dem Campus der Sacramento State Hakenkreuze gefunden, diesmal auf Schildern mit dem Namen der Universität.
– Ein Mitglied des Stadtrats von Washington DC, der auf Facebook antisemitische Aussagen machte, hat sich mit Louis Farrakhan getroffen.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Rücksichtnahme, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Iran: Präsident Raisi gelobt „entscheidend gegen die vorzugehen, die „gegen die Sicherheit und Ruhe im Land sind“ – also jeden, der sich gegen die Terrorherrschaft der Mullahs äußert.
Pakistan: Ein Mann wird von der Polizei festgehalten, weil er Mohammed herabwürdigendes Material ins Internet gestellt haben soll.
Indien: Ein Muslim schnitt seiner hinduistischen Frau die Kehle durch, weil sie a) keine Burqa tragen wollte und b) die Scheidung wollte.
Indien: Eine Muslima tat in 12 Jahren Ehe so, als sei sie Hinduistin; jetzt droht sie ihrem Mann den Kopf abzuschneiden, sollte er nicht zum Islam konvertieren.
Al-Aqsa-YouTube-Kanal: Ein islamischer Gelehrter fordert die Muslime auf: Erzieht eure Kinder zum Hass auf Britannien wie Mütter ihre Babys stillen. Unter anderem weil die Briten die Sklaverei verursacht hätten (eine Lüge, sie beendeten sie!)
Iran: Die Geheimdienste haben eine junge Frau festgenommen und in ihr berüchtigtes Folter-Gefängnis Evin gebracht, von der ein Bild im Internet kursierte, wie sie mit einer Freunden ohne Kopfverhüllung frühstückte.
Italien: Ein Muslim tötete seine Tochter, weil die eine arrangierte Ehe verweigert.

Jihad (Terror):
Niger: Muslime ermordeten 11 Holzfäller und warnten Einwohner derselben Gegend, sie sollten die Region verlassen.
Pakistan: Sunniten töteten in 8 Jahren sunnitisch-schiitischen Jihads 4.000 Schiiten.
Frankreich: Ein „Allahu Akbar“-Brüller fuchtelte mit einem Messer und drohte einen Mann zu töten.
Nigeria: „Soldaten des Kalifats“ gaben sich als Kunden aus und ermordeten einen Batteriehändler und seinen Freund.
Afghanistan: Bei einem Selbstmord-Bombenanschlag im westlichen Kabul wurden 19 Menschen getötet, 29 verletzt.
Afghanistan: Bei einem Selbstmordanschlag an einer Schule ermordeten sunnitische Muslime 100 schiitische Kinder.

Sport-Jihad:
– Mitglieder des israelischen Triathlon-Teams sollten in Jordanien beim Asien-Cup antreten. An der Grenze wurde ihnen aber die Einreise verweigert. Angeblich aus Sicherheitsgründen.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung (nicht nur) im Westen:
Frankreich: In der Stadt Stains wurde eine Straße nach Mohammeds Frau Khadija benannt.
Großbritannien: Die Polizei hat die Ermittlungen gegen einen Muslim wegen Morddrohung gegen die Schriftstellerin J.K. Rowling eingestellt.
Australien: Eine Muslimgruppe fordert, dass twitter Verfahrensweisen installiert, mit denen „islamophobische“ Inhalte automatisch gelöscht werden.
Indien: Eine Muslim-Truppe, die Bombenbau lehrte, wurde verboten. Muslime schimpfen über „Islamopohbie“.
Großbritannien: Religionsleiter warnen, dass muslimische Angriffe auf Hindus sich im ganzen Land verbreiten könnten.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Indien: Muslime zwangen einen Hindu Rindfleisch zu essen, beschnitten ihn und zwangen ihn zum Islam zu konvertieren.

Obama Watch:
Ein US-General sagt, die Sanktionsaufhebungen der Biden-Betreuer wird den Mullahs bei ihren Mord-Komplotten helfen.,
Barack Hussein Obama flog mal eben nach Los Angeles; dort wollte er mit seinen Töchtern in einem protzigen Sushi-Restaurant essen gehen. Er fuhr mit einem dicken SUV vor, parkte auf einem Behindertenparkplatz. Aber die Leute mahnt, er sie sollten Opfer bringen, um das Klima zu retten…
– Am 6. Januar 2020 hatte das FBI mindestens 6 Informanten unter den „Oath Keepers“, Leuten, die mit das Kapitol „stürmten“. Gegen die Oath Keepers laufen mehrere Gerichtsverfahren. Die Informanten können aber keinerlei Beweise beibringen, dass die Leute etwas Kriminelles getan haben, weder als Organisation noch Einzelne von ihnen. (Macht nichts, die Verfahren laufen trotzdem…)
In Michigan hatte eine 84-jährige Lebensschützerin (Abtreibungsgegnerin) einen Streit mit einer Abtreibungsbefürworterin; deren Ehemann Mann (74) schoss die Frau in den Rücken und die Schulter, als sie das Grundstück verließ. Er behauptet jetzt, das sei ein „Unfall“ gewesen – und wird nicht angeklagt.

Obamanisten:
Hillary Clinton hat Trump-Anhänger erneut mit Nazis gleichgesetzt.
Kamala Harris besuchte Korea und da durfte die Entmilitarisierte Zone an der Grenze zu Nordkorea nicht fehlen. Nur an der Grenze nach Mexiko, für die sie ausdrücklich zuständig ist, da war sie noch nie…
– Alles, was die Demokratentruppe „Occupy Democrats“ zum Hurrican Ian (der in Florida so große Schäden anrichtete, dass der Gouverneur meinte, das hätte es 500 Jahren nicht gegeben, 2,6 Millionen Menschen ohne Strom sind und tausende Tote befürchtet werden) zu sagen hatte, war wütendes Bedauern, dass Trumps Anwesen in Mar-al-Lago nicht zerstört wurde.
Kamala Harris hat sich zu den Folgen des Hurrikan Iran geäußert: Katastrophenhilfe für die Geschädigten sollte auf Grundlage von Rasse geleistet werden.
– Floridas Gouverneur DeSantis hat mögliche Plünderer gewarnt: Wir sind ein Law and Order-Staat und ein Staat, in dem der zweite Verfassungszusatz gilt. Deshalb sollte sich niemand einfallen lassen zu plündern – wenn das Plündern beginnt, beginnt auch das Schießen. Die (schwarze) Fernseh-Moderatorin Joy Reidv wirft ihm deshalb Rassismus vor. (Glaubt sie, dass nur Schwarze plündern?)

Biden als Präsident:
– Im Januar behauptete Joe Biden noch, die Aktienmärkte befänden sich wegen ihm und seiner Politik auf einem Rekordhoch nach dem anderen. Inzwischen haben die Aktenmärkte seit seinem Amtsantritt $7,6 Milliarden Verlust gemacht.
– Der September war der schlimmste September seit 2002 im schlechtesten Jahr der Börse aller Zeiten.
– Bei einer Veranstaltung des Weißen Hauses zur jüdischen Neujahr (Rosch Haschanah) ließ jüdische Gemeindeleiter Biden wissen, er sei „öfter in der Synagoge gewesen als die meisten von euch“. Nur Angeber? Oder Lügner? Oder einfach nur dement?

Die Nicht-Bidens:
Sechs US-Bundesstaaten verklagen Biden, damit die Nichtrückzahlung der Studienkredite gestoppt wird.

Eine ganz einfache (rhetorische) Frage

gefunden auf twitter:

Schauen Sie sich das Wappen des Palästinensischen Islamischen Jihad an. Beachten Sie, was für diese Leute Palästina ist. Und dann sagen Sie mir, wie Israel mit denen irgendeine Art Kompromiss schließen soll.

Das war der eigentliche erste Zionistenkongress

Uns wird oft erzählt, dass „der jüdische Staat in Basel gegründet wurde“, der Stadt, in der der erste Zionistische Kongress zusammentrat. Allerdings versammelten sich 15 Jahre früher Juden in der Stadt Focşani in Rumänien, um für die Siedlung im Land zu werben. Israel Gilad, ein Mitglied der Ersten Aliyah-Vereinigung und Urenkel des Gründers von Rosch Pina und Zikhron Ya’akov, möchte unsere Leser an die erinnern, die vor Herzl kamen…

Israel Gilad, (Goldenberg), the Librarians, 6. September 2022

Teilnehmer der Konferenz Hovevei Zion in Kattowitz, 1884. Teh Pritzker Family Nationla Photography Collection, Nationalbibliothek Israels.

1878 versammelten sich Europas Großmächte zum Berliner Kongress, um die Beute aus dem russischen und rumänischen Sieg über das Osmanische Reich im Russisch-türkischen Krieg aufzuteilen. Rumänien und Bulgarien riefen danach ihre Unabhängigkeit aus, dabei versprachen sie allen Einwohnern die Staatsbürgerschaft. Führend waren dabei der britische Premierminister Benjamin Disareli und der französische Justizminister Adolf Crémieux. Disraeli war Abkömmling einer zum Christentum konvertierten jüdischen Familie und Crémieux war selbst Jude.

Rumänien unternahm alles in seiner Macht, um diesen Schritt zu verhindern. Es setzte Jahre früher beschlossene Gesetze durch, die die Juden des Landes diskriminierten und ihre Lebensgrundlage zerstörten. Die Gesetze waren vorher nicht umgesetzt worden. Dieses Handeln, das die bereits brutale Realität des jüdischen Lebens in Osteuropa verschlimmerte, spornte die Juden an die Idee einer Rückkehr ins Land Israel zu unterstützen, eine Vorstellung, die sich bei den Juden der Region zu verbreiten begann.

Ende 1880 veröffentlichte David Gordon, der Herausgeber der jüdischen Zeitung Hamagid, einen Artikel, der die Bemühungen zur Organisation von Siedlungsvereinen für das Land Israel analysierte. Eine Schlussfolgerung lautete, dass kleine Organisationen oder Einzelpersonen bei dem Ziel scheitern würden „eine große landwirtschaftliche Siedlung für unser Volk im Land unserer Vorfahren zu gründen“. Er glaubte, eine starke Zentralkörperschaft, ähnlich der „Alliance“ der französischen Juden, gegründet werden sollte, die die Organisation und Siedlung leitet.

Porträt von David Gordon, dem Herausgeber von Hamagid. The Abraham Schwadron Collection, Nationalbibliothek Israels

Die erneuerte jüdische Siedlung im Land Israel hatte zu der Zeit nur zwei Kolonien, Gei Oni (das sich später in Rosch Pina entwickeln sollte) und Petah Tikva; beide wurden 1878 mit dem Ziel gegründet eine landwirtschaftliche Siedlung zu schaffen, die ihren Einwohnern einen Lebensunterhalt bieten sollte. Die Einwohner von Gei Oni mussten ihre Siedlung aufgrund von landwirtschaftlichem Scheitern aufgeben, während die Leute von Petah Tikva unter schweren Anfällen von Malaria litten. Bis Anfang 1880 waren die Gründer beider Kolonien gezwungen nach Safed und Jerusalem zurückzukehren, wo sie mit halukkah-Geldern (in jüdischen Gemeinden in Europa gesammelte Almosen, die an jüdische Einwohner des Landes Israel verteilt wurden) überlebten.

Gordons Idee war einfach: Die Grundlage der Organisation sollten die lokalen Vereine sein, die in Palästina Land kaufen sollten; jede Kolonie sollten eine gewisse Zahl an Bauernfamilien einsetzen (gemäß der Erlaubnis des Sultans bis zu 150 Haushalte), um darin zu arbeiten, so dass die Siedler von der Landwirtschaft leben. Gordon glaubte, dass eine große Zahl an Kolonien schließlich zur Anerkennung des Landes Israel als Heimat und Staat des jüdischen Volkes führen würde.

Am 13. März 1881 wurde der russische Zar Alexander II. von einer Terrorgruppe ermordet. Zu deren Mitgliedern gehörte eine jüdische Frau. Es folgten Pogrome an russischen Juden, die drei Jahre lang weitergingen. Die bei den Juden als „Stürme im Süden“ bekannten Pogrome motivierten Gruppen in Russland die Immigration nach Palästina zu organisieren. Die Juden Rumäniens, die erkannten, dass die Ereignisse in Russland sich bald verbreiten würden, erhöhten ebenfalls die Mitgliedschaft in zionistischen Vereinigungen.

Der Kongress in Focşani, der Beginn der Ansiedlung, „Hibat Zion“ und die zionistische Organisation

Ich würde behaupten, dass die zionistische Bewegung am 30. Dezember 1881 (nach dem julianischen Kalender) in Focşani in Rumänien gegründet wurde, beim eigentlichen „ersten Zionisten-Kongress“, an dem 51 Delegierte aus 32 Siedlungsorganisationen teilnahmen, die sich in der jüdischen Schule der Stadt trafen. Die Konferenz dauerte zwei Tage, während denen fünf Mitglieder gewählt wurden, um als „Zentralkomitee zur Besiedlung des Landes Israel und Syriens“ zu dienen. Samuel Pineles, ein zionistischer Aktivist aus Rumänien, wurde zum Vorsitzenden des Komitees und dessen Sekretär gewählt. Pineles, ein weiser und gewandter Organisator, leitete die Konferenz mit Links im Wissen, wann er, abhängig von den Umständen, entscheidend handeln und wann er flexibel sein musste.

Porträt von Samuel Pineles. Sammlung Abraham Schwadron, Nationalbibliothek Israels

Die beim Kongress in Focşani gegründete Bewegung, die später in Hovevei Zion (Liebhaber Zions) oder Hibat Zion (Liebe Zions) umbenannt werden würde, setzte sich als Ziel „die Lösung des Problems des rumänischen Judentums durch sofortige Immigration ins Land Israel, landwirtschaftliche Besiedlung und unabhängige Arbeit seitens der Siedler“. In seinem hebräischen buch Die Fackel wurde in Rumänien entzündet (Ha-Avuka Hudleka be-Rumanyah) schreibt Mosche Schaerf, dass der Kongress in Focşani „ein neues Phänomen in der jüdischen Geschichte war“.

Und so entstand das Zentralkomitee für die erste jüdische Siedlungsbewegung im Land Israel. Es finanzierte und managte die Gründung von zwei Kolonien: Zichron Ya’akov, das komplett von ihm gemanagt wird; und Rosch Pina, dem es lediglich Hilfe leistete.

Das Komitee schickte mit vier Reisen rund 120 Familien (mehr als 600 Leute) ins osmanische Palästina; diese brachten mehr als die Hälfte der ersten Siedlerwelle. Die erste zionistische Pionier-Gruppe, die ankam, war eine Gruppe aus der Stadt Moineşti; sie kaufte das Land in Gei Oni, auf dem sie Rosch Pina gründeten.

Samuel Pineles führte die zionistische Bewegung in Rumänien bis zu seinem Tod 1928 mit Ausnahme von rund fünf Jahren, während der er seine Aufmerksamkeit persönlichen geschäftlichen Dingen zuwandte.

Leider ging das Zentralkomitee für die Besiedlung des Landes Israel und Syriens im Frühjahr 1883 bankrott. Ende September in dem Jahr überwies das Komitee die Aktiva der von ihm gegründeten Kolonie, Zichron Ya’akov, in die Schirmherrschaft des Barons Edmund James de Rothschild.

Siegel der Stadt Focşani in Rumänien. Foto: Nadav Mann, Bitmuna. Aus der Sammlung Kfar Tavor, the Pritzker Family National Photography Collection, Nationalbibliothek Israels

Während Sukkot (dem Laubhüttenfest) 1882 traf Baron Rothschild Rabbi Mohilever, der von Rabbi Zadoc Kah, dem Oberrabbiner der französischen Juden begleitet wurde. Der Baron stimmte Rabbi Mohilevers Anfrage zu in Palästina eine Siedlung zu gründen und bot später ein wirtschaftliches Sicherungsnetz für die meisten der Siedlungen der ersten Welle an, die bankrott gegangen waren. Die Philanthropie des Barons verhinderte, dass die Siedlungen kollabierten, was, wäre der Fall tatsächlich eingetreten, zu einer großen Krise des Vertrauens in das zionistische Ziel geführt hätte.

Im November 1884 trat die Konferenz von Kattowitz zusammen und gründete offiziell die Bewegung „Hibat Zion“ und mit ihr wurde die Führung der Bewegung vom rumänischen ans russische Judentum übergeben.

Wir müssen zugeben, dass Hibat Zion als Bewegung ein Fehlschlag war, was ihre Fähigkeit angeht Pioniere zu motivieren und sie im Land Israel anzusiedeln. Die Bewegung agierte in „Salven“, die in erster Linie Reaktionen auf Pogrome und institutionalisierten Antisemitismus waren. Als Theodor Herzl auf der Bildfläche erschien, war die Führung der Bewegung in Osteuropa glücklich den Stab der gesamten zionistischen Bewegung an ihn weiterzugeben.

Im August 1897 trat in Basel der „Erste Zionistische Kongress“ zusammen – aber wie am Anfang dargelegt, lehne ich diesen offiziellen Titel ab. Wenn jemand mit der Zählung beim Kongress von Focşani bginnt, dann war der Kongress in Basel die siebte Versammlung.

Herzl war ein außergewöhnlich talentierter Journalist und der verehrte Anführer der zionistischen Bewegung, der sogar aus eigener Tasche ihre Aktivitäten finanzierte. Er gründete auf dem Kongress in Basel die World Zionist Organization und baute im Vergleich mit dem vorhergehenden einen eindrucksvollen Verwaltungsapparat auf. Trotzdem waren die praktischen Erfolge der zionistischen Organisation in ihren frühen Jahren bestenfalls unbedeutend. In den ersten Jahren schwand die Mitgliederzahl der Bewegung, der politische Zionismus konnte wenige Errungenschaften aufweisen und die Siedlungsaktivität der Organisation im Land Israel war bis etwa 1910 überschaubar.

Die Teilnehmer der Konferenz „Hovevei Zion“ 1890 in Odessa. Bitmuna, Sammlung Lancet. The Pritzker Family National Photography Collection, Nationalbibliothek Israels

Die Siedlungsaktivitäten der Zionist Organization folgte Herzls Konzept „keine Charta, keine Aliyah“ und brachte daher in diesen ersten Jahren nichts zustande. Die erste unter der Schirmherrschaft der Zionist Organization gegründete Siedlung war Degania im Jahr 1909. Erst Ende der 1930-er Jahre wurde die Zionist Organization zur Hauptsiedlungsbewegung und selbst dann gründete sie nur Kibbuzim und Moschawim (Gemeinschafts- und kooperative landwirtschaftliche Siedlungen).

Der Zusammenbruch und die Rettung der Siedlungen im Land Israel

Baron Rothschilds Zustimmung die Besiedlung im Land Israel zu finanzieren und sie vor dem Zusammenbruch zu retten sollte nicht vergessen werden. Die Gründerväter der jüdischen Siedlung im osmanischen Palästina zahlten allerdings den Preis dafür damit, dass sie ihre Unabhängigkeit verloren und Tagelöhner für den Baron wurden. Ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir unsere Schuld diesen frühen Pionieren gegenüber anerkennen und ihnen zugestehen, was ihnen zusteht.

David Ben-Gurion erkannte Baron Edmund de Rothschild als  den einzigen an, der einen Ehrenplatz in der zionistischen Geschichte beanspruchen konnte, weil er mehr für die Besiedlung des Lands israel getan hatte als jeder andere oder jedes Gremium. Damit bagatellisierte Ben-Gurion das Tun udnd ei schwere Arbeit der Organisationen und Pioniere, die von 1882 bis 1897 aktiv waren und Herzls World Zionist Organization vorausgingen.

All das begann vor hundertfünfundzwanzig Jahren, als der Kongress in Basel der „Erste Zionistische Kongress“ genannt wurde, obwohl sein voller Name „Der Erste Weltzionisten-Kongress“ lautete. Der Kongress in Basel war in Wirklichkeit der siebte seiner Art. Bis heute ist der erste Kongress des Zentralkomitees für die Besiedlung des Landes Israel und Syriens den meisten Juden unbekannt. Ich habe meine Ergebnisse hier in der Hoffnung veröffentlicht, dass Historiker eines Tages dieses historische Versehen im üblichen zionistischen Narrativ korrigieren werden.

Afrikanische feministische Sklavenhändler vs. weiße männliche Sklavenbefreier

Hollywood macht Filme über schwarze Sklavenhändlerinnen, aber nicht über die toten weißen Männer, die die Sklaverei beendeten.

Daniel Greenfield, FrongPage Mag, 20. September 2022

Angespornt vom Erfolg der Black Panther beschloss Sony aus den „Amazon“Agojie-Kriegern der Dahomey, der Inspiration der fiktiven Kriegerinnen eines Comic-Buchs, einen Film zu machen.

„Woman King“ hatte ein $50 Millionen-Budget, um die echte Wakanda zum Leben zu erwecken. Er stieg bei der Premiere ganz oben bei Box Office ein, als schwarz-nationalistische Geschichte weiblicher Ermächtigung über heldenhafte Sklavenhändler. Während nie ein Film, der die Konföderation feiert, gedreht werden würde, sind afrikanische Sklavenhändler, die hunderttausende Sklaven verkauften und Massenopfer darbrachten, Hollywood-Helden.

Trotz der Tatsache, dass der Film mit der weißen Schauspielerin Maria Bello aus Coyote Ugly, Gina Prince-Bythewood, entstanden war, wurde sichergestellt, dass „People of Color“ bei der Produktion federführend waren. Prince-Bythewood, die von ihrer leiblichen weißen Mutter zur Adoption freigegeben und von einem weißen Paar nahe der Weinberge von Monterey aufgezogen wurde, behauptete, sie habe „wegen ihrer Verbindung zum Material“ geweint, das einen der schlimmsten Sklavenhändler-Stämme in Afrika verherrlicht.

Die absurde Wokeness von Woman King weitete sich sogar so weit aus, dass Prince-Bythewood behauptete sie haben die Vergewaltigungsszene des Films an „Christine Blasey Fords Zeugenaussage bei der Nominierungsanhörung für Brett Kavanaugh zum Richter am obersten Gerichtshof“ angelehnt. Und die Medien schleimen entsprechend.

Aber dann begannen die Proteste in den sozialen Medien.

Die Dahomey und die Kriegerinnen hatten hunderttausende Mitglieder rivalisierender Stämme in die Sklaverei verkauft. Sie hatten auch die grausamen Massenopfer-Rituale an ihren Sklaven beaufsichtigt.

Während schwarz-nationalistische Filme routinemäßig Geschichte ignorieren, traf dieser bei einigen Nachkommen von Sklaven einen Nerv, besonders auf den Bahamas. Die von den Dahomey verkauften Sklaven wurden meistens nach Brasilien verschifft, das für seine Massen an toten schwarzen Arbeitern berüchtigt war. Die von der britischen Marine abgefangenen Sklavenschiffe ließen die Sklaven allerdings gelegentlich auf den Bahamas frei.

Die tatsächliche Geschichte der Dahomey der „Sklavenküste“ hat sabotiert, was als geschmeidige Einführung für The Women King und seine vermischte Geschichte von weiblicher Stärkung und schwarzem Nationalismus gedacht war. Aber während The Women Kings feministische Krieger im wahren Leben Verbrecher waren, die halfen zahllose Schwarze zu versklaven, gab es wahre Helden, die den Sklavenhandel bekämpften.

Leider waren das weiße Männer. Inzwischen lange tot und von linken, revisionistischen Historikern verleumdet.

Black Lives Matter veranstaltete zwar einen eigenen Amoklauf in Großbritannien, aber es war die britische Kriegsmarine, die afrikanische und muslimische Sklavenhändler bekämpfte. In Dahomey and the Dahomeyans beschrieb Frederick Forbes, ein britischer Marineoffizier, der sich aufmachte, um den Monarchen dazu zu bewegen den Sklavenhandel zu beenden, „Wachen an Amazonen“, die in einem Festzug einem Mitglied des Königsharems hinterhergingen und ihr mit Schirmen Schatten gaben. Ein solcher Schirm war „mit 1948 Kieferknochen verziert“.

Wenn reiche Dahomey starben, nahmen sie einige ihrer Frauen und Sklaven als menschliche Opfer mit. Es wurden groß angelegte Massenopfer dargebracht, darunter die brutale und schreckliche Tötung hunderttausender Sklaven zur Ehre der monströsen Monarchen der Dahomey.

Ein im Parlament vorgelegter Bericht von 1860 beschrieb, wie „eine große Grube gegraben wurde, die ausreichend menschliches Blut aufnehmen sollte um ein Kanu schwimmen zu lassen. 2.000 Personen werden bei dieser Gelegenheit geopfert.“ Die Getöteten waren Gefangene aus anderen Stämmen, wo die „jungen Leute dieser Gefangenen in die Sklaverei verkauft wurden und die Alten gemäß des großen Brauchs getötet werden“.

Die New York Times druckte eine Beschreibung ab, laut der „tausende Leuten geopfert wurden (geköpft und hinterher in Stücke geschnitten) und tausende wurden als Sklaven behalten werden“.

Das ist die echte Wakanda.

Es waren die Briten und die Amerikaner, die diesem Albtraum durch Kolonialismus und Imperialismus ein Ende setzten. Schon vor dem Bürgerkrieg hatten die Vereinigten Staaten den Webster-Ashburton-Vertrag (für Daniel Webster) unterschrieben, nach dem die US Navy und die Royal Navy Patrouille fuhren, um Sklavenschiffe abzufangen.

Bemühungen der US Navy Sklavenschiffe abzufangen reichen sogar bis 1820 zurück, als der Kongress den James Monroe Piracy Act verabschiedete. Sklaven zu importieren war bereits 1807 unter der Aministration Jefferson verboten worden, aber der Monroe Act setze den Sklavenhandel mit Piraterie gleich.

Jeder Amerikaner, der „an einer fremden Küste jeglichen Neger oder Mulatten ergreift, der nach den Gesetzen eines der Staaten oder Territorien der Vereinigten Staaten nicht zum Dienst oder Arbeit verpflichtet ist, mit der Absicht diesen Neger oder Mulatten zu einem Sklaven zu machen oder solch einen Neger oder Mulatten auf einem Schiff oder Fahrzeug mit der erwähnten Absicht in Empfang nimmt, so soll dieser Bürger oder diese Person als Pirat verurteilt werden; und bei Verurteilung deshalb soll er vor dem Bezirksgericht der USA in dem Bezirk, in den er verbracht oder gefunden wird, den Tod erleiden.“

Berühmte Navy-Fahrzeuge, darunter die USS Constitution, die USS Constellation und die USS Yorktown jagten Sklavenschiffe, die Sklaven aus Afrika in diese Hemisphäre brachten und brachten sie auf. Die African Squadron der US Navy, die vor der „Sklavenküste“ segelte und bis nach Kuba patrouillierte, schaffte es mehr als hundert Sklavenschiffe aufzubringen.

Aber es war das britische Embargo der Dahomey und Druck auf Brasilien und Portugal, das sich bei der Beendigung des Sklavenhandels als besonders effektiv erwies. All diese toten weißen Männer beendeten den Sklavenhandel über das Wasser. Später kämpften die britischen Imperialisten dafür den Handel mit Sklaven über Land nach Ägypten und in den muslimischen Nahen Osten zu beenden. Sie waren erfolgreich, bis das Ende des Kolonialismus die alten und neuen Arten des Sklavenhandels wiederherstellte, was Frachtladungen an Menschen aus Afrika und Asien in den Nahen Osten brachte, in brutale islamische Tyranneien wie Qatar, wo sie sich zu Tode arbeiten müssen, ganz ähnlich wie vor den grauenhaften Tagen des europäischen Imperialismus.

Das sind Filme, die gemacht werden und Geschichten, die erzählt werden sollten, die von britischen weißen Männern handeln, die schon lange tot sind, die ihr Leben riskierten, um den von der heldenhaften afrikanisch-feministischen Kriegern der Dahomey praktizierten Sklavenhandel zu stoppen. Und diese Filme werden nie gemacht werden, weil sie nicht ins Narrativ passen, das vom 1619-Projekt und Ibram X. Kendi vorgegeben werden, nach dem Sklaverei ein europäisches Verbrechen an Afrika war statt ein islamisches und afrikanisches Stammesverbrechen, das von Europäern beendet wurde.

Insbesondere vom europäischen Imperialismus und Kolonialismus, den Linke so gerne hassen.

Das Ausmaß des afrikanischen Sklavenhandels war massiv. Er umfasste einen Großteil der Geschichte und der bekannten Welt. Es gab schon vor über tausend Jahren schwarze Sklaven in China. Der Nahe Osten ist übersät mit großen Bevölkerungen ehemaliger schwarzer Sklaven und in einigen Fällen aktueller Sklaven. Die amerikanische Rolle beim Sklavenhandel war sowohl im Umfang und Ausmaß relativ kurz. Er ist eine Sünder, aber er war gewiss nicht, wie Obama es formulierte, unsere Ursünde. Er war ein Verbrechen, das in Afrika begann.

Westler hatten die Sklaverei nicht erfunden, aber sie unternahmen mehr als alle anderen um ihr ein Ende zu setzen.

Das ist eine Wahrheit, die nicht erzählt werden darf. Und Hollywood macht lieber Filme, die Sklavenhändler feiern, solange es sich um schwarze Frauen handelt, statt tote weiße Männer, die für das Ende der Sklaverei kämpften.