Schaschlik

Die PalAraber-Organisationen rufen zur Teilnahme an Veranstaltungen gegen Israel am Tag ihrer „Katastrophe“ („Nakba“) auf. Damit soll dieses Jahr besonders „Widerstand“ gegen Trumps Friedensplan demonstriert und die Entschiedenheit für das „Rückkehrrecht“ gestärkt werden.

Eigentor der Propaganda-Hassseite Quds News Network: Einerseits behaupten sie, dass die Juden die Palästinenser ethnisch säubern und völkermorden – andererseits verkünden sie stolz, dass sich die arabische Bevölkerung, die sich heute „Palästinenser“ nennen, seit der „Nakba“ um das Neunfache zugenommen hat.

Die nächste Propagandalüge des „Palestinian Information Center“: Sie veröffentlichten ein Foto und behaupten, das sei von einem Massaker der Juden an Arabern im Dorf Ayn Ghazal südlich von Haifa am 25.07.1948. Aussie Dave wies nach: Es handelt sich um ein Foto von 1909 aus Adana, wo Türken Armenier ermordeten; und in Ayn Ghazal gab es kein Massaker, wie die UNO 1948 feststellte.

Vor den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden Öltanker angegriffen. Bei allem, was man so erleben konnte und wie die Protagonisten sich geben, dürften es die Terror-Mullahs gewesen sein, denke ich. Die haben aber natürlich eine andere Version: Die Israelis waren es. Wer auch sonst? Es können doch immer nur die Juden gewesen sein…

Wenn das nicht Ironie ist (eher: Heuchelei): Jibril Rajoub, der die arabischen Terroristen unterstützt, zu Anschläge aufruft und Israel verteufelt – ausgerechnet der befindet sich zur Zeit zur medizinischen Behandlung in einem israelischen Krankenhaus. Etwas, das dem gemeinen PA-Araber zunehmend unmöglich ist, weil die PA das Geld dafür nicht hat, denn sie belohnt lieber Terroristen und verweigert deswegen die Annahme der von Israel eingenommenen Steuergelder.

Die Terroristen von der PA begehen den Jahrestag des Umzugs der US-Botschaft nach Jerusalem auch – sie haben Klage beim Internationalen Strafgerichtshof dagegen eingereicht.

Der Bundestag hat einen Beschluss gegen BDS gefasst. Die PLO ist „not amused“ – der Beschluss sei „Unterwerfung unter Israel“, „grundlose Lüge gegen BDS“ und – man höre und staune – ANTISEMITISCH! (Richtig: Etwas für Juden und gegen Judenhasser zu unternehmen, ist laut Mahmud Abbas et. al. judenfeindlich!)

EU-Europa:
– Mahmud Abbas kürzt die Gehälter der öffentlichen Bediensteten um 50%, um die „Gehälter“ und „Renten“ für die inhaftierten Terroristen und die Familien von getöteten Terroristen zahlen zu können, obwohl die Steuerzahlungen zurückgewiesen werden, die Israel für die PA einnimmt. Und die EU will deshalb die fehlenden 15 Millionen Euro (monatlich!) an die PA zahlen.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):

Medien:
Al-Jazira hat ein Video gelöscht, das der Sender auf seiner Plattform AJ+ veröffentlichte; darin wurde der Holcoaust relativiert und behauptet, die Juden
hätten ihn aufgebauscht und ausgenutzt.
Soziale Medien:
– Es gibt im Apple Store eine antisemitische App der Muslimbruderschaft. Das ist Apple bekannt. Aber Apple hat nicht vor sie aus dem Store zu nehmen.
Israel:
– In Beer Sheva wurde ein Hakenkreuz auf einen Esel gesprüht.
Deutschland:
– Aus deutschen Sicherheitskreisen heißt es, dass die Zahl antisemitischer Vorfälle im letzten Jahr um 20% gestiegen ist.
Schweden:
In Helsingborg wurde die Frau eines Gemeindesekretärs der jüdischen Gemeinde niedergestochen; es ist noch nicht klar, ob es sich um ein „normales“ Verbrechen handelt oder um ein antisemitisches. Ziemlich schnell war klar: Der Täter war ein Muslim und polizeibekannt. (Die Sicherheitsmaßnahmen für jüdische Einrichtungen wurden verstärkt.)
USA:
Miami, FL: Ein Mann machte Drohanrufe gegen einen Bagel-Laden; er wollte „die Juden loswerden“.
– An einer Highschool in Virginia wurden antisemitische Sprüche gesprüht.
Boston: An einer Schule wurde ein Hakenkreuz auf das Schild einer jüdischen Schülervereinigung geschmiert.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
– Ein Unterstützer des Islamischen Staats gab den Erklär-Bär: Kirchen sind legitime Ziele. Schließlich hat der Vatikan den Krieg gegen den IS unterstützt.

Jihad:
– In Frankreich wurden allein dieses Jahr schon 5 Anschläge radikaler Muslime vereitelt.

gemaasregelt:
twitter hat einen Post der Jüdische Allgemeine gelöscht und der JA mehrere Funktionen gesperrt. Er verstoße gegen die Regeln zum Veröffentlichen irreführender Nachrichten (Fake News). Was hatte die JA gepostet? „Warum Israels Botschafter … auf Gespräche und Treffen mit der AfD verzichtet“ mit dem Link zum Artikel. Twitter hat nach der Sperrung auf Anfragen lange nicht reagiert. (Montagabend hat twitter das Konto wieder freigegeben.)
Facebook schließt vor den „Europawahlen“ die Konten von 23 italienischen „rechten“, „populistischen“ Seiten. (Komisch, Linke sind von sowas nicht betroffen…“
– US-Journalistin Michelle Malkin beschwerte sich auf Facebook darüber, dass zwei ihrer Freunde gesperrt wurden, die lediglich frei ihre Meinung äußerten, während Jihadisten ihre gewalttätigen Aufrufe ungehindert verbreiten können. Die Folge: Sie wurde von Facebook gesperrt.
Twitter hat den Account einer koptischen Christin gesperrt. Sein Vergehen: Sie hat in einem Tweet die Muslimbruderschaft kritisiert (die in Ägypten als Terrororganisation gebrandmarkt ist).

Christenverfolgung:
– Asia Bibi konnte endlich aus Pakistan raus; sie erhält Asyl in Kanada. Ein militanter Muslim hat ein Video gepostet, in dem er ankündigt, dass er in Kanada ist und nur darauf wartet Asia Bibi zu ermorden, weil das Todesurteil in Pakistan aufgehoben wurde.
Pakistan: Asia Bibi ist in Kanada. Aber wie nicht anders zu erwarten, gibt es weitere Opfer. Eine weitere Christin und ihr behinderter Ehemann bleiben wegen „Blasphemie“ im Gefängnis und warten auf ihre Hinrichtung.

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Facebooks Standards (01)

gefunden hier: Menschen totschlagen zu wollen verstößt nicht gegen die Facebook-Gemeinschaftsstandards (vorausgesetzt, man will die „richtigen“ Menschen totschlagen):

 

An die BDS-Scheinheiligen

gefunden auf twitter: Eine Poster mit Firmen, die Partnerschaften mit Israel haben oder dort Forschung betreiben.

Wenn irgendwer behauptet BDS zu unterstützen, dann bitte das hier zeigen und auffordern, sie alle zu boykottieren; tun sie das nicht, erweisen sie sich als Heuchler und Scheinheilige.

Notre Dame: Die Christenheit wird in Europa entweiht

Exklusiv: Hanne Nabintu Herland berichtet über zunehmende Vorfälle an Anschlägen auf französische Kirchen.

Hanne Nabintu Herland, WND, 8. Mai 2019

Geheimnisse umgeben den Brand der Kathedrale Notre Dame in Paris, dem Symbol schlechthin für Frankreichs christliches Erbe. Noch bevor das Feuer gelöscht war, erklärten die französischen Behörden, dass das Feuer von Notre Dame „ein Fehler infolge der Renovierungen“ war. Wir konnten sie das da schon wissen? Nur ein paar Tage davor brannte am Sonntag, 17. März die Pariser Kirche St. Sulpice, durch Brandstiftung – wie es vielen Kirchen im letzten Jahr in Frankreich geschah. Trotzdem schlossen die französischen Behörden bei Notre Dame Brandstiftung aus, noch bevor die Sache untersucht wurde, was manche als politische Entscheidung beschreiben.

Die von Flammen verzehrte Notre Dame wurde sofort von den gesamten Mainstreammedien als isoliertes Ereignis beschrieben. Warum? Mehr als 1.000 Kirchen sind allein in Frankreich in Brand gesetzt, mutwillig beschädigt und Diebstahl unterworfen worden. Mehr als 80 Prozent der geschändeten Gotteshäuser in Frankreich sind nach Angaben der Polizeiberichte christliche Kirchen. Das ist ein massiver Skandal.

Die Lage ist erschreckend: Im selben Zeitraum wie der Brand von Notre Dame wurde die Basilika Saint-Denis außerhalb von Paris verwüstet und in Notre-Dame-des-Enfants in Nime wurde menschliche Kacke in Form eines Kreuzes auf eine Wand geschmiert, die Hostien im Müll aufgefunden. Menschliche Exkremente werden regelmäßig auf und in französische Kirchen geschmiert, eine durchaus bekannte Methode Hass gegen das zu demonstrieren, was heilig ist.

Jeden Tag werden jetzt zwei Kirchen geschändet, doch französische Politiker und auch Geistliche bleiben hinter einem Schweigecode weggeschlossen. Es wird sehr wenig getan, um das aufzuhalten, obwohl Gerüchte besagten, dass die Priesterschaft und Kirchenführer die Regierung verzweifelt anflehen zu reagieren. Das ist ein Skandal gigantischen Ausmaßes und ein unverhohlener Angriff auf die traditionellen Werte Frankreichs. Was, wenn Notre Dame eine Moschee oder eine Synagoge gewesen wäre? Der Aufruhr hätte ein Allzeithoch erreicht. Dennoch erwähnen die Medien die Angriffe auf die Kirchen kaum, obwohl die Wahrheit über das langesame Töten der Christenheit in Frankreich zum Schweigen gebracht wird.

Es scheint Beispiele ohne Ende zu geben. Der Islamwissenschaftler Raymond Ibrahim schreibt: Die katholische Kirche St. Nicholas in Houilles wurde im Februar bei drei verschiedenen Gelegenheiten vandalisiert, eine als unersetzlich eingeschätzte Statue der Jungfrau Maria wurde komplett pulverisiert und ein aufgehängtes Kreuz wurde auf den Boden geworfen. Die Kathedrale Saint-Alain in Lavaur wurde geschändet und Kreuze zerschlagen, das Altartuch verbrannt und die Arme eines gekreuzigten Christus auf verhöhnende Weise verstümmelt. Ibrahim fügt hinzu, dass eine Studie aus dem Januar 2017 enthüllte, dass islamistische Extremisten Angriffe auf Christen in Frankreich um 38 Prozent zunahmen; sie stiegen von 273 Anschlägen im Jahr 2015 auf 376 im Jahr 2016. Da die französischen Medien die ethnische Herkunft der Täter nicht erwähnen, kann man kaum wissen, in welchem Ausmaß die Verwüstungen mit Muslimen oder säkularen Extremisten in Verbindung stehen, aber Kacke auf Kirchen zu schmieren und Exkremente auf Altären ist kaum eine typische europäische Art Verachtung zu demonstrieren.

Es gibt weitere treibende Kräfte. Notre Dame ist Staatsland und war nicht versichert. Das Gebäude befand sich in schlechter Verfassung; die Regierung hatte Jahren lang das Drängen der Geistlichen auf Renovierung blockiert. Das Holzdach, wo das Feuer „begann“, wurde angeblich nicht renoviert, es gab dort keine Arbeiter und die französische Regierung entfernte vor kurzem die wertvollen Kunstgegenstände.

Eines ist sicher: Die Flut an Anschlägen auf Kirchen in Frankreich wird von den radikal-säkularen Eliten nicht als wichtig betrachtet, die seit Jahrzehnten danach streben Frankreichs christlich-traditionelle Werte als überholt zu untergraben. Würde es sie kümmern, hätten sie etwas deswegen unternommen.

Seit der Französischen Revolution ist die Verspottung der Religion und Verachtung für Priester ein nationaler Charakterzug gewesen. Als das Magazin Charlie Hebdo sich entschied ein Jahr nach dem Terroranschlag von 2015 ein blasphemisches Bild abzudrucken, das Gott mit Blut auf der Kleidung darstellte und sagte, er sei der wahre Täter, erklärte der Vatikan, das Titelbild sei frevelhaft: „Hinter der irreführenden Flagge eines kompromisslosen Säkularismus vergisst die französische Wochenzeitschrift einmal mehr worauf religiöse Leiter eines jeden Glaubens seit Ewigkeiten drängen – Gewalt im Namen der Religion abzulehnen und das Gott zu nutzen um Hass zu rechtfertigen waschechte Blasphemie ist.“ Es wurde hinzugefügt, dass Charlie Hebdo den Glauben der Gläubigen an Gott nicht respektieren will.

Nach dem Brand in Notre Dame haben französische Offizielle sich weitgehend auf ihren kulturellen Wert konzentriert; Milliardäre retten jetzt den französischen Staat vor den Restaurationskosten, konzentrieren sich jedoch auf das spirituelle Erbe der Kirche als wertvollstes Element. War Religion in Frankreich – und mit ihr die traditionelle europäische Kultur – tot, lange bevor Notre Dame brannte?

Von Zion nach San Remo und weiter

Solange Israels Feinden erlaubt wird 3.000 Jahre kontinuierlicher jüdischer nationaler Geschichte in Israel und Jerusalem zu übertünchen, wird echter Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn ein Luftschloss bleiben

Daniel Krygier, MiDA, 29. April 2019

Palästinensische Protestler werfen Steine auf israelische Soldaten. (Foto: Flash90)

Vor fast einem Jahrhundert fand in Italien im April 1920 die internationale Konferenz von San Remo statt. Während dieser Konferenz erkannte die internationale Gemeinschaft, angeführt von den siegreichen Alliierten des Ersten Weltkriegs, die nationalen und historischen Rechte in seinem angestammten Heimatland Israel an. Die Bedeutung dieser weithin vergessenen Konferenz kann nicht übertrieben werden. Israels Feinde verfälschen die Geschichte durch falsche Darstellung Israels als „fremdem, imperialistischen Implantat“ und eine „Entschädigung für den Holocaust“. In Wirklichkeit war die Anerkennung der historischen und nationalen Rechte des jüdischen Volks in Israel Teil einer weiteren antiimperialistischen neuen Weltordnung, die von US-Präsident Woodrwo Wilson nach dem Ersten Weltkrieg geführt wurde.

Diese neue Weltordnung erkannte die nationalen und politischen Rechte von Nationen weltweit an. Dieselbe arabische Welt, die regelmäßig als „Opfer des Imperialismus“ dargestellt wurde, gewann ironischerweise von der San Remo-Konferenz weit mehr als das jüdische Volk. Dieselbe internationale Gemeinschaft, die die Rechte des jüdischen Volks auf sein historisches Heimatland anerkannte, erkannte arabische politische Unabhängigkeit über den größten Teil des Nahen Ostens an, einschließlich Syriens und des Irak. Gleichzeitig sahen internationale und arabische Führer keinen Konflikt zwischen der Wiedergründung eines winzigen jüdischen Staates im Land Israel und die Gründung benachbarter, riesiger arabischer Staaten. Emir Faisal, der Kopf des arabischen Königreichs Hedschas, hießt die Rückkehr des jüdischen Volkes in seine angestammte Heimat willkommen:

„Wir Araber, besonders die gebildeten unter uns, blicken mit größter Sympathie auf die zionistische Bewegung… Wir werden den Juden ein herzliches Willkommen Zuhause wünschen… Wir arbeiten zusammen an einem reformierten und überarbeiteten Nahen Osten. Unsere beiden Bewegungen ergänzen einander. Die Bewegung ist national, nicht imperialistisch. Es gibt in Syrien Platz für uns beide. Tatsächlich glaube ich, dass keiner ohne den anderen Erfolg haben kann.“

Vor nur einem Jahrhundert begriff die internationale Gemeinschaft eine fundamentale Wahrheit, die heute weitgehend verloren gegangen ist: „Palästina“ ist der von den Römern verhängte Begriff für die historische Heimat des jüdischen Volkes, Judäa. Damals gab es keine Aufrufe einen „palästinensisch“-arabischen Staat zu gründen, weil weder Araber noch irgendjemand sonst sich einer solchen „Nation“ bewusst war. Örtliche Araber identifizierten sich entweder als Syrer oder als Teil der größeren arabischen Welt.

In einem Zeitalter jedoch, in dem historische Fakten zunehmend außer Mode geraten, werden falsche, orwellsche „Narrative“ als „Wahrheiten“ bereitwillig aufgegriffen. In einem aktuellen Op-Ed in der New York Times schrieb deren ehemaliger Autor und Magazin-Redakteur Eric Copage, dass Jesus „höchstwahrscheinlich ein palästinensischer Mann war“. Diese vorherrschende antiisraelische „narrative“ Fiktion ist integraler Bestandteil der breiten, von links geführten Identitätspolitik. IN dem Text mit dem Titel „Als schwarzes Kind in Los Angeles konnte ich nicht verstehen, warum Jesus blaue Augen hatte“ übertüncht Copage Jesu jüdische Identität zugunsten der Parteinahme für die Lieblingsopfer aus der Dritten Welt der globalen Linken – muslimische Araber, die ideologische Gegner schon der bloßen Existenz Israels sind. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass Jesus blond war und blaue Augen hatte, aber Jesus wurde trotzdem als Jude im römisch besetzten Judäa geboren. Der verstorbene PLO-Chefterrorist Yassir Arafat verbreitete vor Jahrzehnten das Märchen von Jesus als „Palästinenser“. Das Ziel dieses machtvollen, antisemitischen Geschichtsrevisionismus ist einfach: 3.000 Jahre kontinuierlicher jüdischer Geschichte und Anwesenheit im Land Israel zu übertünchen.

Jahrzehnte lang haben viele westliche „Liberale“ die Palästinensisch Befreiungsorganisation (PLO) als ultimative „Freiheitsorganisation“ gepriesen, die sich gegen die „zionistische Besatzung“ stellt. In Wirklichkeit schuf der sowjetische KGB die Terrororganisation PLO während des Kalten Krieges als Propagandamittel gegen Israel und den Westen. In einer ironischen historischen Wendung wird die PLO – ein gewalttätiges Vorzeigekind des kommunistischen Imperialismus des Kalten Krieges – immer noch von der globalen Linken als Symbol des „Antiimperialismus“ umklammert.

Die Welt hat sich im vergangenen Jahrhundert seit der Konferenz von San Remo 1920 dramatisch verändert. Während die „palästinensisch“-arabische politische Identität neu und oberflächlich ist, behaupten viele linke Kritiker, dass Israel und das jüdische Volk sich der internationalen Gemeinschaft bei ihrer Anerkennung anschließen müssen. Das Denken hinter diesem Argument lautet, dass während des letzten Jahrhunderts weltweit viele neue nationale Identitäten aufgekommen sind. Das stimmt zwar, aber „Palästinensertum“ unterschiedet sich deutlich von allen anderen neu aufkommenden politischen Ansprüchen. Das Hauptproblem mit dem „Palästinensertum“ ist, dass es linguistisch, kulturell und religiös nicht von der übrigen muslimisch-arabischen Welt zu unterscheiden ist. Dasselbe gilt für andere junge, künstliche politische Konstrukte wie Jordanien, Syrien oder den Irak. In einem Interview im offiziellen PA-Fernsehen im Jahr 2017, das mit dem hundertsten Jahrestag der Balfour-Erklärung zusammenfiel, gab der arabische Historiker Abd Al-Ghani Salameh zu, dass es 1917 kein „palästinensisches Volk“ gab.

„Vor dem Balfour-Versprechen (d.h. der Erklärung), als die Osmanen herrschten (1517 – 1917), gab es keine politischen Grenzen Palästinas, wie wir sie heute kennen und es gab nichts, das palästinensisches Volk genannt wurde…“

Während praktisch alle anderen alte und neue nationale politische Ansprüche weltweit sich auf die Entwicklung einer positiven Eigenidentität konzentrieren, hat „Palästinensertum“ sich überwältigend über eine totale Ablehnung des jüdischen Volks, aufgezeichnete jüdische Geschichte und die Existenz eines jüdischen Nationalstaats innerhalb welcher Grenzen auch immer definiert. Solange Israels Feinden erlaubt wird 3.000 Jahre kontinuierlicher nationaler jüdischer Geschichte in Israel und Jerusalem zu übertünchen, wird echter Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn ein Luftschloss. Entgegen aller Erwartungen stellte der Zionismus die jüdische nationale Freiheit in Israel wieder her. In einer Zeit, in der Nationalstaaten angegriffen werden, ist der Zionismus eine machtvolle Kraft, die die vielversprechende Zukunft des jüdischen Volks mit seiner stolzen, uralten Vergangenheit verbindet.

Alles, was man über den Nakba-Tag wissen muss

Die palästinensischen Araber randalieren heute wegen ihrer solgenannten Katastrophe (Nakba). Die Hamas hat dafür alle Schulen geschlossen, die Kinder sollen am Gaza-Zaun randalieren. Aus Israel gibt es einen informative Ansage von Privatpersonen:

Nakba???
Israel wird euren Fehlschlag uns 1948 zu massakrieren nicht betrauern.

Ihre Feinde machen Juden zu Tieren

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Am 25. April veröffentlichte die internationale Ausgabe der New York Times eine Karikatur, die US-Präsident Donald Trump und den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zeigte.[1] Eine Reihe der antisemitischen Charakterzüge der Karikatur sind in der Zeitung selbst durch den Kolumnisten Brett Stephens beschrieben worden.[2] Ein Aspekt davon, der breitere Diskussion verdient, ist die Entmenschlichung Netanyahus durch seine Darstellung als Hund. Diese „Vertierung“ – oder „Zoomorphismus“ – ist ein weit verbreitetes und uraltes antisemitisches Motiv, das sowohl verbal als auch visuell eingesetzt wird.

In der extremsten Form werden Juden als noch niedrigerer als Tiere dargestellt. Nazis bezeichneten sie als „Mikroben“ und „Ungeziefer“[3] oder einfach als Parasiten. Entmenschlichung diente als Marketingmittel für die zukünftige Vernichtungskampagne der Deutschen. Die extremste Nazi-Zeitung, Der Stürmer, veröffentlichte eine Karikatur, die einen Nazi zeigte, wie er einen mit Ungeziefer bedeckten Baum besprüht. Der Text zum Bild lautete: „Wenn das Ungeziefer tot ist, blüht die deutsche Eiche wieder.“[4] Dieses Motiv von Juden als Pest ist von Amerikas führendem Antisemiten, Louis Farrakhan, übernommen worden. Er hat von Juden als „Termiten“ gesprochen.[5]

Der weltweit führende Experte zu antisemitischen Karikaturen ist der belgische Wissenschaftler Joël Kotek. Er sagt, dass Juden in antisemitischen Karikaturen traditionell als einige wenige Tiere oder Insekten gezeichnet worden sind.[6] In Karikaturen der Nazis, Sowjets und in Rumänien wird der Jude oft als Spinne dargestellt, wahrgenommen als übles Insekt. Der Karikaturist Stavro porträtiert Ehud Barak im [libanesischen] Daily Star mit einem Davidstern auf seiner Brust als Spinne, die den Friedensprozess unterbricht.[7]

Kotek fügt hinzu: „Die beiden beherrschenden antisemitischen zoomorphischen Motive sind der blutrünstige Vampir und der Krake. Das Bild des Vampirs ist ein klassisches von Antisemiten verwendetes Thema. Ich habe kein anderes Volk außer den Juden gefunden, das auf solche Weise dargestellt wird. Diese Völkermord vorbereitende Gestaltung entstammt christlicher Einbildung.“[8]

Der bei weitem größte zeitgenössische Missbrauch der Darstellung von Juden als Tieren erfolgt in Teilen der muslimischen Welt. Juden als Affen und Schweine zu bezeichnen ist ein wiederkehrendes Motiv. Es wird sogar von prominenten religiösen Predigern verwendet. In einer wöchentlichen Predigt im April 2002 bezeichnete Scheik Muhammad Sayyid Tantawi von der Al-Azhar-Moschee, der ranghöchste Geistliche der sunnitisch-muslimischen Welt, die Juden als „die Feinde Allahs, Nachkommen von Affen und Schweinen“.[9]

In einer seiner Predigten flehte der saudische Scheik Abd Al-Rahman Al-Sudayyis, Imam und Prediger der Al-Haraam-Moschee – die bedeutendste Moschee in Mekka – Allah an – er möge die Juden auslöschen. Er drängte zudem die Araber die Friedensinitiative mit ihnen aufzugeben, denn sie sein „der Abschaum der menschlichen Rasse, die Ratten der Welt, die Pakte und Vereinbarungen brechen, die Mörder der Propheten und der Nachwuchs von Affen und Schweinen“.[10]

In einer weiteren Predigt bezeichnete Al-Sudayyis zeitgenössische Juden als „üblen Nachwuchs, Ungläubige, Verzerrer der Worte [anderer], Anbeter von Kälbern, Prophetenmörder, Leugner von Prophetie… der Abschaum der menschlichen Rasse, ‚den Allah verfluchte und in Affen und Schweine verwandelte‘…“.[11]

In einer Predigt vom August 2001 sagte Scheik Ibrahim Madhi, ein Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde und Imam der Scheik Ijlin-Moschee, der größten Moschee in Gaza Stadt: „Lanzen müssen gegen die Juden gerichtet werden, die Feinde Allahs, die in Allahs Buch verfluchte Nation. Allah beschrieb sie als Affen und Schweine, Verehrer des Kalbes, Götzenanbeter…“[12]

Im Rahmen des Marsches der Rückkehr im Gazastreifen 2018 sagte ein Prediger in seiner Predigt, das „gesegnete Land“ werde „von den verfluchten Nachkommen von Affen und Schweinen, den Überbleibseln des brutalen, grausamen und barbarischen Kolonialismus zertrampelt“. Die Predigt wurde vom Al-Aqsa-TV der Hamas ausgestrahlt.[13]

Arabische politische Führer verwenden zudem die Affen-und-Schweine-Entmenschlichung, um die Juden anzugreifen. Der ehemalige ägyptische Präsident Mohammed Morsi sagte: „Entweder ihr akzeptiert die Zionisten und alles, was sie wollen oder es ist Krieg.“ Er fügte hinzu: „Das ist es, was diese Besatzer des Landes Palästina wissen – diese Blutsauger, die die Palästinenser angreifen, diese Kriegstreiber, die Nachkommen von Affen und Schweinen.“[14]

Hassan Nasrallah, Führer der Hisbollah, sagte in einer seiner Reden: „… Wir bestätigen die Losung des Kampfes gegen den Großen Satan und rufen, wie letztes Jahr: ‚Tod Amerika‘. ‚Den Prophetenmördern, den Enkeln von Affen und Schweinen‘ sagen wir: …,Tod Israel‘…“.[15]

Die Entmenschlichung der Juden hat arabische Gesellschaften durchdrungen. Gewöhnliche Bürger, die den Meinungen ihrer Führer folgten, betrachten Juden ebenfalls als Affen und Schweine. Ein bekanntes Beispiel betrifft ein dreieinhalb Jahr altes muslimisches Mädchen, das 2002 vom saudisch-ägyptischen Satelliten-Fernsehsender Iqraa interviewt. Nachdem sie auf eine Frage antwortete, dass sie die Juden nicht mag, fragte die Interviewerin sie, warum das so sei. Sie antwortete, dass Juden Affen und Schweine seien. Weiter darüber befragt, wer das gesagt habe, antwortete sie, dass Gott das im Koran gesagt habe.[16]

Es sind auch viele Hinweise zu finden, dass diese dämonisierenden Ideen von einigen dort lebenden Muslimen in den Westen mitgebracht worden sind. Ich interviewte einmal eine junge Akademikerin aus den Niederlanden, die das Pseudonym Samar verwendete. Ohne Wissen ihrer muslimischen Kollegen hatte sie insgeheim ihre Religion aufgegeben. Samar sagte, sie habe während ihrer Zeit an der Universität etwa 150 muslimische Studenten getroffen. Sie merkte an: „Diese Studenten glauben auch, dass Muslime höher stehen als andere Menschen. Insbesondere sehen sie mit Verachtung auf Juden herab. Sie glauben, Juden stammten von Affen und Schweinen ab. Das wird besonders von denen betont, die wissen, wo das im Koran steht. Es ist nicht so, dass sie glauben, Juden verändern sich bei Vollmond in Affen. Sie glauben, dass Juden eigentlich keine vollen Menschen sind. Diese Botschaft wird auch von arabischen Fernsehsendern ausgestrahlt.“[17]

Mohammed al-Khaled Samha ist Imam an einer Moschee, die von der Islamischen Gesellschaft (Islamisk Trosamfund) in Dänemark in Vollsmose, einem Vorort von Odense betrieben wird. Er gehört zu einer Gruppe Imame, die den Nahen Osten bereisten, um in der Folge des Abdrucks einer Reihe von Mohammed-Karikaturen in der Zeitung Jyllands-Posten im Nahen Osten antidänische Stimmung zu schüren.

In einer Predigt sagte er: „Wie können wir – oder irgendein freier Muslim mit Glauben in seinem Herzen – die Teilung Palästinas zwischen den Palästinensern und einer Bande Juden anerkennen, den Nachkommen von Affen und Schweinen?“[18]

Verschiedene kanadische Imame haben Juden ebenfalls als „Affen und Schweine“ bezeichnet. 2014 postete Mostafa Saad Hannout, ein Imam an der Majid Toronto-Moschee, auf seiner Facebookseite: „O Allah, zeige deine Güte deinen Brüdern in Gaza, o Allah, gib ihnen Sieg [Hilfe] über deine Feinde und ihren Feind, o Allah, vernichte [übe Vergeltung gegen] die Enkel [Nachkommen] von Affen und Schweinen.“[19]

Mit ihrer kürzlich veröffentlichten Karikatur entmenschlichte die New York Times Netanyahu. So ernst das ist, es war ein einmaliger Vorfall. Die „Vertierung“ von Juden ist in einer Vielzahl muslimischer Kreise, darunter in der westlichen Welt, ein wiederkehrendes Ereignis. Es ist nur weiterer Beweis der Tatsache, dass muslimischer Antisemitismus im Westen extremer und weiter verbreitet ist als einheimischer Antisemitismus.

[1] http://www.nytimes.com/2019/04/28/business/ny-times-anti-semitic-cartoon.html

[2] www.nytimes.com/2019/04/28/opinion/cartoon-nytimes.html

[3] S. z.B.: http://www.jta.org/1933/02/15/archive/nazi-leader-would-rid-germany-of-jewish-vermin

[4] http://www.facinghistory.org/resource-library/image/when-vermin-are-dead-der-st-rmer-antisemitic-cartoon

[5] www.jpost.com/Diaspora/Farrakhan-compares-Jews-to-termites-says-Jews-are-stupid-569627

[6] http://jcpa.org/article/major-anti-semitic-motifs-in-arab-cartoons/

[7] Joel Kotek: Cartoons and Extremism, Israel and the Jews in Arab and Western Media. Vallentine Mitchell (Edgware), Middlesex UK, 2009) S. 47

[8] ebenda

[9] As quoted in www.jewishvirtuallibrary.org/muslim-clerics-jews-are-the-descendants-of-apes-pigs-and-other-animals,

[10] ebenda

[11] ebenda

[12] ebenda

[13] www.memri.org/tv/gaza-friday-sermon-return-march-blessed-land-trampled-accursed-descendants-apes-and-pigs/transcript

[14] www.forbes.com/sites/richardbehar/2013/01/11/news-flash-jews-are-apes-and-pigs-so-why-is-egypts-morsi-the-elephant-in-americas-newsrooms/#5587cff63ca2

[15] So zitiert in www.jewishvirtuallibrary.org/muslim-clerics-jews-are-the-descendants-of-apes-pigs-and-other-animals

[16] www.illinoisreview.com/illinoisreview/2014/11/three-year-old-egyptian-girl-jews-are-apes-and-pigs-video.html

[17] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/15450

[18] www.thelocal.dk/20141014/video-danish-imam-calls-jews-apes-and-pigs

[19] http://jcpa.org/article/why-do-canadian-imams-call-jews-the-sons-of-the-pigs-and-apes/