Schaschlik

Ein „Wissenschaftler“ im Iran (angeblich Atomphysiker, mal in Ramallah geboren, mal mit Wohnsitz in Isfhahan, mal in der VAE, mal in London) verkündete in einem Interview, der Westen fürchte Irans technologische und medizinische Entwicklung. Die Universität Teheran stehe kurz davor ein alternatives Medikament für Krebs zu produzieren, „das jüdische Firmen, die in Chemotherapie investieren und Krebs verbreiten, bankrott gehen lassen wird“.

Mahmud Abbas prahlt, er habe den USA eine Ohrfeige verpasst, indem er Trumps Friedenplan ablehnte.

Beim Berliner Gedenken an den Fall der Mauer wurden „israelkritische“ Bilder und Parolen gezeigt. Seitens der Politik-Prominenz gab es keine Kritik an der Vermengung der DDR-Terrormauer mit den israelischen Antiterror-Maßnahmen.

Ein ehemaliger jordanischer Außenminister stellt fest, Israel würde gegen die Interessen des Königreichs handeln und fordert deshalb den Friedensvertrag „neu zu bewerten“.

Die EU meldete sich Dienstag recht schnell zu Wort und verurteilte den Raketenbeschuss auf israelische Zivilisten als „völlig inakzeptabel“. Natürlich wird auch wieder „ausgewogen“ gefordert, dass Zivilisten und Gaza geschützt werden müssen.

Die Jewish Voice for Peace (JVP – Jüdische Stimme für den Frieden) lässt keine Gelegenheit aus Israel zu verunglimpfen und nichts zum Palästinenserterror zu sagen:

Gaza wird angegriffen. Israelische Streitkräfte richteten außergerichtlich zwei [Araber] hin und jetzt bombardiert Israel den belagerten Streifen. „Was abgeht bedroht die Sicherheit der gesamten Region und das Leben von Millionen unschuldiger Menschen im Gazastreifen.“

Nur mal am Rande angemerkt: 1.) Die Israelis schießen sehr gezielt ausschließlich auf Terroristen. Wenn Zivilisten gefährdet werden, dann infolge der Terroristen, die die Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen. 2.) Die Terroristen schießen gezielt auf Zivilisten und versuchen möglichst viele Zivilisten zu ermorden.

ZDF, 12.11., 19 Uhr, redet von „Dutzenden Raketen“, die aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren es bereits 190 – „Dutzende“?

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt, er sei zwar kleiner als die Hamas, habe aber ein genauso großes Arsenal.

Jordanien und die Arabische Liga verurteilen die „israelische Aggression“ am Dienstag im Gazastreifen und fordern von der internationalen Gemeinschaft, dem ein Ende zu setzen. (Über die 190 Terrorraketen sagten sie nichts.)

Jordanien hat nach 25 Jahren vertragsgemäß von Israel geleastes Land zurückbekommen (weil der Vertrag von Jordanien nicht verlängert wurde). Die Presse des Landes und die Regierung feiern einen „Sieg über Israel“.

Die IDF versucht an die Bevölkerung des Gazastreifens zu appellieren; über Social Media werden die Einwohner des Streifens gefragt, ob es das wert ist, was der Palästinensische Islamische Jihad macht und was wichtiger ist, die Kinder der Araber oder der Terror.

Friedenspartner Jordanien: Eine Fernseh-Moderatorin forderte den Zionisten die Augen auszuquetschen.

Der Raketenterror und die Gegenreaktion haben nicht verhindert, dass im Süden Israels das zehntägige internationale Luftwaffenmanöver „Blue Flag“ zu Ende geführt wurde.

Die Tochter des getöteten Terrorführers des Islamischen Jihad ist sauer: Bei den Raketenangriffen auf Israel wurden keine Juden getötet. So ein Mist! Aber wenn sie groß ist, will sie das „korrigieren“…

Die Fehlentscheidung der Räumung des Gazastreifens durch die Hamas offenbart – Terrorgrande Yahyah Sinwar prahlt: „Die Besatzung verließ den Gazastreifen und hinterließ Bewässerungsrohre, die wir seit 10 Jahren benutzen um Raketen zu bauen.“ Ein weiterer Beleg dafür, dass den PA-Arabern unter Herrschaft der Terrorgruppen etwas zu geben, das ihnen das Leben erleichtern und ihnen wirtschaftlichen Erfolg bescheren müsste, völlig sinnlos ist, weil es nur für Terror verwendet wird.

Heiko Maas bekommt den Toleranzpreis des Jüdischen Museum Berlin. Gleichzeitig stimmt die Bundesrepublik Deutschland (Maas‘ Anweisung) in der UNO-Vollversammlung für 7 Resolutionen, die Israel verunglimpfen und enthält sich bei einer achten. Toleranzpreis? Für was? Für die Förderung von Staatsantisemiten, die ein Mitgliedsland der UNO auslöschen wollen? Für die Förderung von Hetze gegen Andersdenkende?

Die PA interpretiert die Verlängerung des Mandats der UNRWA als Bestätigung des „Rückkehrrechts“ der Araber nach Israel.

UNO usw.:
– Das UNO-Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten für die „besetzten palästinensischen Gebiete“ (OCHA-OPT) hat eine interaktive Website erstellt, die lügt: Sucht man dort nach durch die Aggressionen aus dem Gazastreifen getötete israelische Zivilisten, so wird angegeben, seit 2008 seien 8 Männer getötet worden keine Frauen oder Kinder. Elder of Ziyon kann alleine 23 Tote auf israelischer Seite anführen (15 israelische Juden, 4 israelische Araber bzw. Drusen, 1 palästinensischen Araber, 3 Gastarbeiter; natürlich gab es darunter auch Frauen und mindestens 1 Kind). Dazu kommt, dass das OCHA-OPT auch noch behauptet, unter den nur 8 Toten befänden sich 3 „Siedler“ – obwohl alle im Umfeld des Gazastreifens ums Leben kamen! Warum werden diese 3 als „Siedler“ gewertet? Und welchen Unterschied macht das – ist das Leben eines „Siedlers“ weniger wert oder seine Ermordung durch Terror irgendwie gerechtfertigt? In weiteren Angaben zu israelischen Toten macht die UNO folgende Unterscheidungen: Zivilisten, zivile Siedler, Sicherheitskräfte. Warum? Das zieht sich in anderen „Statistiken“ weiter durch.
– Die UNO-Vollversammlung beschloss Freitag 8 antiisraelische Resolutionen und keine zu irgendeinem anderen Land; die Terroristen wurden dabei nicht erwähnt, schon gar nicht kritisiert. Deutschland stimmte bei 7 der 8 Resolutionen mit der Meute, einmal gab es eine Enthaltung. (Österreich war auch nicht besser.)

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Araber-/Islamstaaten:
Ägypten: Die Nachrichten-Plattform Youm7 (Siebter Tag) bezeichnet die Muslimbruderschaft, die Juden und die Schiiten als „Dreieinheit“ die für alle Probleme der Welt verantwortlich ist.
Großbritannien:
In Canvey Island in Essex wurden Hakenkreuze auf Autos und Garagen gesprüht.
– Ein Corbyn-Spezi und Parlamentsabgeordneter bezeichnete Israelis als „Schweine“.
Benelux:
Niederlande: In Delft wurde ein verdächtiges „Paket“ in der Nähe der Synagoge gefunden.
Skandinavien:
– In Dänemark und Schweden wurden an zahlreichen Orten gelbe Sterne an Briefkästen und Wände u.a. einer Synagoge sowie andere jüdische Einrichtungen geklebt. In Dänemark wurden mehr als 80 Gräber eines jüdischen Friedhofs geschändet.
Dänemark: 2 Männer wurden wegen Schändung eines jüdischen Friedhofs verhaftet.
USA:
– Auf einer Straße in New York wurden eine jüdische Frau und ihr Kind mit Eiern beworfen. (Video auf twitter)
Kanada:
– Die „Canadian Defenders of Human Rights“ behaupten, Rabbiner, die Israel unterstützen, seien eine Gefahr für Kanada.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Pakistan: Der Premierminister wurde von einem islamischen Gelehrten als „pro-westlich“ beschimpft; wenn die Blasphemie-Gesetze gelockert werden, wird alles schlimm werden. (Der Premierminister ist übrigens der, der zum Jihad „wegen Kaschmir“ aufgerufen hat…)
Österreich: Der Imam einer Moschee in Linz soll „Kurzehen“ verkauft haben. Für Geld „verheiratete“ er junge Frauen und Mädchen für kurze Zeit mit einem Afghanen. Finanziert hat der Asylbewerber das mit Drogendeals.
Pakistan: Der ehemalige Premierminister Muscharraf sagt: „Osama bin Laden war Pakistans Held“.

Jihad:
Geheimdienstinformationen in Indien warnen vor Anschlägen, die Terrororganisationen auf jüdische Einrichtungen verüben wollen.
Indonesien: Vor einer Polizeiwache gab es eine Explosion; das scheint ein Selbsmord-Bombenanschlag gewesen zu sein. Mehrere Polizisten wurden verletzt.
Demokratische Republik Kongo: Muslime überfielen ein Dorf und ermordeten 10 Menschen.
Indien: Vier Muslime, darunter ein Imam, wurden festgenommen, weil sie Sprengstoff in einer Moschee versteckt hatten. Laut Angaben der Behörden wurde „etwas Großes geplant“.
Afghanistan: Scharia-hörige Muslime ermordeten 3 säkulare Richter, nachdem die Taliban deren Auto angehalten hatten.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen:
Schweiz: „Kinderehen werden nicht als Zwangsehen betrachtet und sind daher in der Schweiz nicht verboten.“
Australien: Ein Muslim, der beschuldigt wird in betrunkenem Zustand eine Frau vergewaltigt zu haben, ist auf Kaution frei, weil er kein Englisch sprechen kann.
Finnland: Ein Sozialdemokrat somalischer Herkunft entschuldigte sich jetzt dafür, dass er einen Fahrgast aus seinem Taxi warf; der Fahrgast hatte ihn nicht rassistisch beleidigt, wie der Fahrer vorher behauptet hatte.
Frankreich: Präsident Macron bezeichnete Bosnien als „tickende Zeitbombe“ und nicht fit für den Beitritt zur EU. Deshalb wird ihm jetzt unterstellt, er hege „muslimfeindliche Vorurteile“.
Großbritannien: Die Konservative Partei suspendierte einen Stadtrat, weil der das islamische Herrenmenschentum und die Scharia infrage stellte.
Frankreich: Frankreich ist das Ziel von mehr Jihad-Anschlägen als jeder andere Staat in Europa; aber französische Linke haben nichts Besseres zu tun als „Islamophobie“ zu verurteilen.

Gegenwehr:
Frankreich: Tausende marschierten gegen „Islamophobie“ und skandierten: „Ja zu Religionskritik, Nein zu Hass auf Gläubige.“

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Syrien: Der Islamische Staat ermordete eine Priester und seinen Vater, als die die Restaurierung einer Kirche inspizieren wollten.
Äthiopien: Ein Muslimführer rief zur Enthauptung von Christen auf; kurz darauf waren 2 Pastoren geköpft worden.

BDS-Bewegung:
– Der KKL (Jüdischen National-Fonds) verklagt die Pro-BDS-Organisation Education for a Just Peace in the Middle East aus den USA auf $90 Millionen wegen Finanzierung von Terrorismus. (Durch Brandballons wurden 35.000 Ar landwirtschaftliche Flächen, Wälder und Naturschutzgebiete vernichtet.) Die verklagte Organisation hat Geld für den Terror aus dem Gazastreifen zur Verfügung gestellt.

BDS fail:
– Am 18. November werden Argentinien und Uruguay in Tel Aviv ein Fußball-Freundschaftsspiel austragen. Die BDS-Truppen rotieren und rennen dagegen an.
– Die norwegische Sängerin Aurora ist in Israel: „Ich bin total aufgeregt in Israel zu sein… BDS macht für mich keinen Sinn.“
Ethiopian Airlines hat eine neue Boeing 787 Dreamliner – und tauft sie „Tel Aviv“.
– Die Faröer-Inseln planen Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen.

Obama Watch:


Bevor ihr 2020 wählt:
Demorkaten stimmten für Geldbußen, wenn Amerikaner keine Krankenvericherung haben…
Aber die wollen sie illegalen Ausländern kostenlose geben.

Desaster für die Demokraten: 53% der schwarzen Wähler und 60% der übrigen Minderheiten sind der Meinung, dass die (linken) Medien versuchen den Demokraten beim Amtsenthebungsprozess Hilfe zu leisten.

Obamanisten:
– „AOC“ hat sich verplappert. Sie gab zu, dass das ganze Impeachment-Theater nicht veranstaltet wird, um Trump aus dem Amt zu entheben, sondern um seinen Wahlsieg im nächsten Jahr zu verhindern.
– Nachdem er sich Tage lang nicht zu den Raketen-Mordversuchen der Terroristen im Gazastreifen äußerte, twitterte Demokraten-Kandidat Bernie Sanders jetzt – mit einer Äquidistanz zu Gewalt im Konflikt und ohne jeglichen Hinweis auf so etwas wie eine Verurteilung des Terrors. Das stellte die Israelhasser allerdings nicht zufrieden; sie schimpften auf den Hardcore-Sozialisten, dass er die Israelis zu gut wegkommen lässt.

Israel ist in deutschen Medien grundsätzlich zumindest Mittäter – in der Regel Alleintäter

Erinnern wir uns: Der Palästinensische Islamische Jihad verlor einen Terrorchef, den die israelische Luftwaffe durch einen gezielten, punktgenauen Angriff tötete. Daraufhin begannen gut 48 Stunden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen durch genau diese Terrortruppe. Israel reagierte mit zielgenauen Angriffen auf Terroristen und ihre Einrichtungen.

Dann gab es unter Vermittlung Ägyptens einen „Waffenstillstand“. Der von Anfang an seitens der Terroristen nicht eingehalten wurde, die weiter Raketen schossen. Darauf reagierte die deutsche Medienlandschaft mit Aussagen, die klar besagten, Israel habe „trotz Waffenstillstand“ den Gazastreifen angegriffen. Führend dabei u.a. tagesschau.de:

Auch das Nürnberger Tagblatt schoss in diese Richtung

und schaffte es sogar zu behaupten: „Diese Meldung spiegelt den belegbaren Sachverhalt zur Veröffentlichung der Meldung am 15.11.2019 um 8 Uhr wider.“ DAS ist glatt gelogen, denn jeder wusste, dass die Terroristen die Waffenruhe gebrochen hatten, dass Israel auf erneuten Beschuss REargierte!

Dann zeigt der Satz „Israel hat trotz einer vereinbarten Waffenruhe erneut mehrere Stellungen militanter Palästinenser bombardiert“, wie die Stoßrichtung ist und dass diese Bemerkung so stark hervorgehoben wird, beweist, dass das gezielt kolportiert wird.

Anscheinend mag das ZDF dem nicht hinterherhinken zu wollen. MEAN Watch dokumentiert auf twitter:

„Waffenruhe. Das scheint weder Hamas noch Israel zu stören.“ Es geht nicht, dass die Terroristen die Täter sind und Israel nicht. Nein, Israel MUSS Täter sein, erst recht, wenn es sich wehrt. Der Judenstaat hat mindestens auf einer Stufe mit den Terroristen zu stehen, wenn nicht tiefer. Die israelische Reaktion wird auf eine Stufe gestellt mit den Aggressionen aus dem Gazastreifen. Mit anderen Worten: Israel darf sich nicht wehren, muss allen Terror hinnehmen, wenn es nicht in Grund und Boden verdammt werden will. Aber wehrt es sich nicht, kommt auch nichts, das die Terroristen kritisiert. Denn die „Berichterstattung“ setzt immer erst dann ein, wenn Israel zurückschlägt!

Und es spielt natürlich absolut keine Rolle, dass die Terroristen gezielt Nichtkombattanten umbringen wollen und ihren Tod bejubeln, während die IDF sich auf erwiesene Terroristen konzentriert und zivile Opfer nach bestem Bemühen vermeidet.

Was sagt uns eigentlich die mediale und Eliten-Reaktion auf diese Kriegsakte insgesamt? Erinnern wir uns an 2006: Die Hisbollah führte einen mehrteiligen Angriff auf Israel aus, bei dem dann auch eine israelische Patrouille auf israelischem Staatsgebiet überfallen wurde. 8 Soldaten wurden getötet, 2 entführt (und ermordet). Israel wurde „kritisiert“, dass wegen einer solchen Lappalie in den Libanon einmarschiert wurde.

Übersetzen wir das doch mal auf die Ereignisse der letzten Woche: Ein Chefterrorist (und seine Ehefrau) wurden getötet. Hätte da nicht die logische Reaktion darin bestanden, den Terroristen den Vorwurf zu machen, dass sie wegen einer solchen Lappalie derart überreagieren?

Das ist eine Idee, die den Israel-„Kritikern“ nie kommen würde, denn dieser Vorwurf wird ausschließlich Israel gemacht. Ausschließlich Israel wird kein Verständnis entgegengebracht, während man bei den Terroristen immer ein Auge zudrückt und Verständnis findet. Terroristen bringen einen beliebigen Israeli um? Kein Grund gegen die Terroristen vorzugehen! Maß halten!  Zurückhaltung! Israel tötet einen Terrorführer? „Da müssen die sich doch nicht wundern, wenn die Araber sich wehren!“ Wehren? Mit 450 Raketen? Ach ja, das sind ja nur bessere Sylvesterknaller, keine Juden ernsthaft geschädigt… Nicht, dass das Ziel gewesen wäre, ganz im Gegenteil, aber das spielt für die Israelhasser keine Rolle. Ihre „Wahrnehmung“ ist derart einseitig und mit Scheuklappen behaftet, dass ihr Handeln und Denken durchaus mit einer Vokabel charakterisiert werden kann, die sie aufs Übelste zurückweisen, das A-Wort. Nein, sie sind nur „israelkritisch“. Aber derart kritisch, dass der Antisemitismus-Vorwurf gerechtfertigt ist und sie ihn sich gefallen lassen müssen.

Wieder diese unmenschlichen Araberfresser von der IDF

Elder of Ziyon, 15. November 2019

Ein dreijähriger arabischer Junge verirrte sich; also begab er sich an einen IDF-Checkpoint, um von den Soldaten Hilfe zu erbitten. Die Soldaten nahmen ihn mit rein, gaben ihm zu essen und zu trinken und versuchten seine Eltern ausfindig zu machen. – was sie glücklicherweise schafften.

Ich kann mir die Schlagzeile der Hetzer vorstellen: IDF versucht Palästinenserjungen Diabetes zu verpassen.

Das Leiden im KZ/Freiluftgefängnis Gazastreifen

gefunden auf twitter:

Dodo geht im Gazastreifen einkaufen.

Und hingefahren ist sie mit dem Auto. Muss eine echte Klapperkiste sein…

 

Religionsfreiheit in Israel

Paul Shindman, HonestReporting, 28. Oktober 2019

Der Staat Israel … wird Glaubens- und Gewissensfreiheit, Freiheit der Sprache, Erziehung und Kultur gewährleisten, die Heiligen Stätten unter seinen Schutz nehmen und den Grundsätzen der
Charta der Vereinten Nationen treu sein.
Israels Unabhängigkeitserklärung, 1948

1948 verpflichteten die Gründer Israels das frisch entstandene Land dazu ein jüdischer Staat zu sein, aber die freie Religionsausübung für jedermann sicherzustellen, ungeachtet der religiösen Zugehörigkeit. Israel hat zwar keine Verfassung, aber die Knesset, Israels Parlament, erließ im Lauf der Jahre Grundlegende Gesetze, die die Freiheit der Zugehörigkeit und Ausübung von Religion schützen.

Israels Bevölkerung besteht 2019 aus rund 8,4 Millionen Menschen und davon 75 Prozent Juden, 18% Muslime, 2% Christen und 1,6% Drusen. Zu den verbleibenden vier Prozent gehören Immigranten aus der ehemaligen UdSSR, von denen sich einige als keiner Religion religiös zugehörig identifizieren und andere, die sich als jüdisch identifizieren, aber nicht der jüdisch-orthodoxen Definition von „jüdisch“ entsprechen. Es gibt zudem Gemeinschaften der Samaritaner, Karaiten, Ahmadi-Muslimen, Bahai und verschiedenen (in Israel) kleinen christlichen Kirchen. Und am anderen Ende des Spektrums gibt es in Israel sogar einige Heiden und Hexen.

Religionsfreiheit wird von der Regierung unterstützt

Es gibt keine religiösen Barrieren um für ein öffentliches Amt zu kandidieren und Minderheiten sind immer in der Knesset vertreten gewesen. Anders als in vielen westlichen, liberalen Demokratien unterstützen Steuergelder Gottesdienste religiöser Gemeinden aller Glauben. Öffentliches Geld hilft unter anderem Folgendes zu unterstützen:

  • Betriebskosten für Moscheen, Synagogen und Kirchen
  • Gehälter für Leiter religiöser Gemeinschaften
  • Unterhalt zahlloser heiliger Stätten für alle Religionen

Das Bildungsministerium finanziert das Schulsystem, einschließlich sowohl säkularer als auch religiöser Schulen – jüdischer, muslimischer und  christlicher sowie einge Colleges und religiöse Seminare.

Alle Bürger und Gäste – die Millionen Touristen, die jedes Jahr zu Besuch kommen – haben freien und unbeschränkten Zugang, um ihren Glauben zu leben und es gibt keine Zensur von Predigten. Trotz der frostigen Beziehungen zwischen Israel und der palästinensischen Autonomie ist der Tourismus ein wichtiger Kooperationsbereich zwischen den beiden Seiten und erleichterter Zugang für Touristengruppen durch Grenzübergänge, insbesondere für heilige Stätten auf beiden Seiten wie Jerusalem, Nazareth, Bethlehem und Jericho.

Wie in anderen Demokratien gelten die Gesetze des Landes, also schließt Religionsfreiheit kein Recht ein die Gesetze zu verletzen, die die Zivilgesellschaft regeln. 1992 verabschiedete die Knesset das „Grundgesetz zu menschlicher Würde und Freiheit“, das Bürger- und Menschenrechte in Gesetzesform goss. Es ist eine interessante Fußnote, dass dieses Gesetz von einer Likud-Regierung unter Führung von Yitzhak Shamir beschlossen und 1994 von einer von Yitzhak Rabin geführten Regierung geändert wurde; diese Änderung fügte die Betonung der Freiheiten hinzu, die in der Unabhängigkeitserklärung ausdrücklich formuliert wurden.

Palästinensische Frauen beten 2017 während des Ramadan auf dem Tempelberg.

Obwohl das Grundgesetz zu menschlicher Würde und Freiheit Israel als einen „jüdischen und demokratischen Staat“ bezeichnet, überrascht es viele, dass Israel keine offizielle Religion hat. Jede der größten religiösen Gemeinschaften des Landes – jüdisch, muslimisch, christliche, drusisch – ist für ihre internen Angelegenheiten, religiösen Angelegenheiten und persönlichen Status selbst zuständig, darunter Heirat, Scheidung und Beerdigungen. Alle religiösen Familiengerichte sind als autonom anerkannt und werden von der israelischen Regierung bezahlt.

Jede Person in Israel genießt Freiheit des Gewissens, der Überzeugungen, der Religion und der Gottesverehrung. Diese Freiheit wird jeder Person in jedem aufgeklärten, demokratischen System gewährt und ist daher für jeden in Israel gewährleistet. Es ist eines der fundamentalen Prinzipien, auf denen der Staat Israel gründet.
Mosche Landau, Richter am israelischen Obersten Gerichtshof

Streitpunkte

Ist Israel, da die freie Religionsausübung in Gesetz gegossen ist, eine Bastion religiöser Harmonie ohne Streitpunkte, die die Ausübung der Religion umgeben? Natürlich nicht. Israel sieht sich, wie andere Demokratien, ständig einer Vielzahl von Themen ausgesetzt, die die religiösen Bekundungen umgeben.

Israels Bemühungen die religiösen Dinge zu steuern sind nicht anders als die Erfahrungen anderer Gesellschaften, zum Beispiel in Großbritannien, wo die Leiter beider großen Parteien in mit Religion in Zusammenhang stehenden Kontroversen verwickelt sind; oder in Kanada, wo die Provinz Quebec beschloss das Tragen religiöser Symbole zu verbieten (ein Schritt, der in Israel unzumutbar wäre, wo das Tragen religiöser Symbole üblich ist, sei es ein Christ, der ein Kreuz trägt oder eine religiöse Muslima oder Jüdin, die beide ihre Köpfe gemäß ihrer jeweiligen Bräuche ihren Kopf bedecken).

Eine Christin betet an der fünften Kreuzweg-Station der Via Dolorosa in Jerusalem

Zu den religiösen Streitigkeiten, die es in Israel gibt, gehört das Fehlen von standesamtlich geschlossenen Ehen. Ehen können nur von den jeweiligen Religionsobrigkeiten geschlossen werden. Es ist in erster Linie ein jüdisches Thema, dass es eine lange bestehende Notlösung gibt, wonach außerhalb des Lands standesamtlich geschlossene Ehen von jüdischen Religionsobrigkeiten anerkannt werden. Für die, die mit den Argumenten nicht vertraut sind, klingt das aberwitzig, aber währen dieses und andere Probleme mit Bezug zur Religion in der politischen Arena ausgefochten werden, heiraten Israelis weiter Zuhause sowie im Ausland.

Ironischerweise fahren viele der israelischen Paare, die sich entscheiden im Ausland zu heiraten, in das nahe gelegene Zypern, wo Auslandsehen eine kleine Touristenindustrie sind. Die israelischen Frischvermählten treffen oft auf Verliebte aus dem benachbarten Libanon, der ebenfalls keine Institution der Zivilehe hat.

Religiöse Vielfalt

Israels muslimische Bevölkerung besteht in erster Linie aus rund 1,4 Millionen sunnitischen Arabern. Tscherkessen und Beduinen sind Mitglieder des muslimischen Sektors Israels. Tscherkessen sind eine kleine sunnitisch-muslimische Minderheit, die ursprünglich aus dem Nordkaukasus stammt und sich in Israel ansiedelte, nachdem sie durch das zaristische Russland von dort vertrieben wurde. Wie die Drusen und Beduinen dienen tscherkessische Männer im israelischen Militär.

Während Christen im gesamten Nahen Osten angegriffen werden, ist Israels kleine und sehr diverse, 170.000 Personen zählende christliche Gemeinschaft, die sicher in einem Land lebt, das ihre religiösen Rechte schützt.

Als Heim der heiligsten Stätten der Christenheit erkennt Israel offiziell 10 christliche Denominationen für die Zwecke des persönlichen Status wie Heirat und Scheidung an: griechisch-orthodox, griechisch-katholisch, römisch-katholisch, armenisch-orthodox, armenisch-katholisch, maronitisch, syrisch-orthodox, syrisch-katholisch, chaldäisch-katholisch und (anglikanisch-) episkopal.

Die drusische Gemeinschaft hat in Israel wegen ihrer religiösen Lehre, dem Land gegenüber loyal zu sein, in dem die Gemeinschaft wohnt, eine besondere Stellung. Die meisten der rund 140.000 Drusen des Landes leben in 22 Dörfern in Nordisrael. Wie Judentum, Christentum und Islam ist der drusische Glaube monotheistisch und abrahamitisch, wobei die Drusen Jethro verehren, den Schwiegervater von Moses. Das Grab von Jethro, bekannt als Nabi Schu’ayb, liegt nahe Tiberias und ist einer der wichtigsten Orte im drusischen Glauben.

Ein israelisch-drusischer Ältester in stiller Einkehr.

Israel dient als Zuflucht für die Bahai, eine religiöse Minderheit, die in Persien entstand und deren Anhänger unter der islamisch-schiitischen Regierung im Iran regelmäßig verfolgt wurden. Hunderte Freiwillige der Bahai aus aller Welt wohnen nahe des Bahai-Weltzentrums in der nördlichen Hafenstadt Haifa, wo sie die internen und internationalen Angelegenheiten der Bahai-Weltgemeinschaft verwalten. Die Mitarbeiter kümmern sich um die heiligen Stätten der Bahai in Israel, einschließlich dem Bahji, wo der Gründer des Bahai-Glaubens, Bahá’u’lláh, in Akko in Nordisrael starb. Die schönen Zentren in Haifa und Akko sind UNESCO-Welterbestätten.

Der Tempelberg

Das Gesetz in Israel ordnet an, dass jeder, ungeachtet religiöser Zugehörigkeit, das Recht hat alle heiligen Orte innerhalb Israels zu besuchen. Das Gesetz zum Schutz der Heiligen Stätten von 1967 erklärt, dass jeder, der versucht dieses Recht zu behindern oder einen heilige Stätte mutwillig beschädigt, mit Strafverfolgung und Gefängnis bis zu fünf Jahren rechnen muss. Ausnahmen werden während religiöser Feiertage und nach Terroranschlägen gemacht, wenn die Regierung gezwungen ist wegen Sicherheitsbedrohungen Einschränkungen zu verhängen.

Im Gegensatz dazu war es Israelis von 1949 bis 1967, als Jordanien die heiligen Stätten in Ostjerusalem kontrollierte, verboten Ostjerusalem zu betreten, einschließlich der Altstadt, in der sie bis 1949 gelebt hatten. Unter jordanischer Herrschaft wurden heilige Stätten und jüdische Friedhöfe innerhalb Ostjerusalems, einschließlich der Altstadt, geschändet. Bei Erwerb der Kontrolle über ganz Jerusalem 1967 öffnete Israel den Bereich für alle Menschen aller Religionen, so dass sie ihre jeweiligen heiligen Stätten ohne Drohung mit Gewalt oder Verfolgung besuchen und dort beten können. Israel machte das in der ersten Radio-Ankündigung nach Eroberung Ostjerusalems deutlich:

Heute Morgen befreiten die israelischen Verteidigungskräfte Jerusalem. Wir haben Jerusalem geeint, die geteilte Hauptstadt Israels. Wir sind zu den heiligsten unserer heiligen Orte zurückgekehrt, um uns nie wieder davon zu trennen. Unseren arabischen Nachbarn strecken wir in dieser Stunde ebenfalls – und mit zusätzlicher Betonung: in dieser Stunde – unsere Hand in Frieden entgegen. Und unseren christlichen und muslimischen Mitbürgern versprechen wir feierlich volle Religionsfreiheit und religiösen Rechte. Wir kamen nicht nach Jerusalem um der heiligen Stätten anderer Völker willen und nicht um uns bei den Anhängern anderer Religionen einzumischen, sondern um ihre Gesamtheit zu schützen und dort mit anderen in Einheit zu leben.
Mosche Dayan, israelischer Verteidigungsminister, 7. Juni 1967

Ein jüdischer Jugendlicher mit Gebetsriemen an der Westmauer

Die Diskussion religiöser Freiheiten schließt fast immer die Altstadt von Jerusalem ein, die Stelle der Überreste der uralten heiligen jüdischen Tempel, des Felsendoms und der Al-Aqsa-Moschee, die den Muslimen heilig sind, und der Grabeskirche, die die Christen verehren.

Für Juden ist der Tempelberg die heiligste Stätte des Judentums. Aufgebaut auf den Überresten des Tempels, besagt die islamische Tradition, dass Mohammed an der Stelle des Tempelbergs, auf Arabisch als „al-Haram al-Scharif“ oder das Edle Heiligtum bekannt, in den  Himmel aufstieg.

Seit Israel 1967 die Kontrolle über Jerusalem übernahm, hat es daran gearbeitet den „Status quo“ im Bereich des Tempelbergs/Haram al-Scharif beizubehalten. Angesichts der komplexen Geschichte des Ortes, verbunden mit den investierten facettenreichen und mehrseitigen Bemühungen versuchen die meisten Beobachter von außen die Vielzahl der Probleme, die üblicherweise verwechselt werden.

Eine Reihe illustrativer Beispiele zeigt die komplizierte Natur des Tempelbergs. Erst einmal werden die muslimischen heiligen Stätten nicht von Israel oder den Palästinensern verwaltet, sondern von der jordanischen Waqf, einer islamischen Stiftung mit Sitz in Amman in Jordanien. Zweitens ist es Juden trotz Religionsfreiheit nicht erlaubt auf dem Tempelberg zu beten und wer das tut riskiert verhaftet zu werden. Diese seltsame Wendung kommt einmal von der langjährigen jüdischen religiösen Verordnung, die es Juden verbietet auf den Tempelberg zu gehen, weil die vorgeschriebene uralte Reinigung heute nicht mehr möglich ist und zum zweiten daher, dass die israelischen Behörden es vermeiden wollen einen Konflikt mit der Waqf auszulösen, die jüdische Besucher in der Gegend überwacht.

* * *

Das Fazit scheint zu sein, dass es in der Praxis, trotz der Geschichten, die Schlagzeilen machen, in der gesamten israelischen Gesellschaft einen allgemeinen Respekt für Religionsfreiheit gibt. In seinen jährlichen Untersuchungen zu Religionsfreiheit in Israel hat das US-Außenminister im Verlauf der Jahre nur unbedeutende Vorfälle und keine großen antireligiösen Trends in der Gesellschaft oder seitens der Regierung berichtet.

In seinem Jahresbericht von 2018 zu internationaler Religionsfreiheit erklärte das Außenministerium: „Die Gesetze des Landes und die Urteile des Obersten Gerichtshofs schützen die Freiheit von Gewissen, Glauben, Religion und Gottesdienst, ungeachtet einer individuellen religiösen Zugehörigkeit.“