Schaschlik

Honduras macht ernst und hat angekündigt seine Botschaft tatsächlich nach Jerusalem zu verlegen. Bis Jahresende soll der Umzug vollzogen sein.

Arabische Medien berichten, dass der Sudan zugestimmt hat die Beziehungen zu Israel zu normalisieren.

Bulgarien: 2 der Attentäter vom Terroranschlag auf israelische Touristen im Jahr 2012 wurden jetzt zu lebenslanger Haft verurteilt.

Mord in Düsseldorf: Durch einen Cyberangriff auf die Universität fielen in der Uniklinik alle Geräte aus; eine Frau in lebensgefährlichem Zustand verstarb dadurch.

Ein Vertreter des Obersten Revolutionsführers des Iran kündigte an, dass die Revolutionsgarden Präsident Trump töten werden.

Es ist offenbar mehr als ein Gerücht: Auch Qatar überlegt eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel.

Ja klar: Basem Na’im von der Hamas: „Wir sind das friedliebendste Volk der Welt.“ Deshalb ja auch die ständigen Aufrufe zum Judenmord, nicht wahr?

PA-Sicherheitskräfte verhafteten gut ein Dutzend Anhänger von Mahmud Abbas‘ „Rivale“ Mohammed Dahlan, der heute in Dubai im Exil lebt.

Explosion in einem Dorf im südlichen Libanon – ein Gebäude, das der Hisbollah gehört, flog in die Luft. Es handelt sich offenbar um ein Waffenlager; es gab mehrere Verletzte, wahrscheinlich auch Tote.

Eine ehemalige israelische Soldatin hat mit Hilfe der NGO Shurat HaDin Eine $6 Millionen Schadensersatzklage gegen einen ranghohen BDS-Funktionär erhoben; dieser hatte mit Lügen verursacht, dass sie Morddrohungen erhält.

Ein ranghoher PA-Vertreter sagte, „nationale Wahlen“ könnten kurz bevor stehen.

Die Videoplattform Zoom darf von der San Francisco State University nicht für eine Online-Konferenz mit der Terroristin Leila Khaled verwendet werden, hat die Plattform angekündigt. Ein großer Sieg für israelsolidarische Gruppen im Kampf gegen Antisemitismus.
Auch Facebook lehnte es ab, die Veranstaltung mit Leila Khaled zu übertragen. Auf YouTube wurde der Livestream abgebrochen, bevor Khaled reden konnte.

Die Verweigerer von der PA haben bei ihren arabischen Bruderstaaten ausgeschissen; diese kürzten die Zahlungen an die PA um 85%, seit März hat es gar kein Geld mehr gegeben.

Der Herausgeber einer iranischen Staatszeitung sagt, Trump werde den Rest seines Lebens wegen seines „dreckigen und schändlichen Lebens ein Ziel sein.

Es heißt, Fatah und Hamas hätten sich auf Wahlen in den kommenden Monaten geeinigt. Die Hamas bestreitet dies.

UNO usw.:
– UNO-Generalsekretär Guterres hielt eine Rede über die Notwendigkeit eines „globalen Waffenstillstands“ angesichts der Coronavirus-Pandemie; Israels UNO-Botschafter monierte, dass die Verträge zwischen Israel und den VAE bzw. Bahrain nicht einmal erwähnt wurden.
Deutschland gibt der UNWRA $62.000.000 – Jihad Watch nennt das „Deutschland geht All In bei der Finanzierung des Jihad der Palästinenser“
Die UNO sagt, dass Israel über einen Monat lang keinen Palästinenser getötet hat.

Medienscheiße:
Sky News Arabia interviewte einen Gast; dazu wurde vom Sender ein Bild im Hintergrund, auf dem „Palestine“ stand, per Photoshop zu „Libanon“ verändert.
Die Süddeutsche Zeitung hat einen Text ihres israelischen Autors Omri Boehm gedruckt, in dem Boehm Theodor Herzl etwas in den Mund legt, das Herzl nie geschrieben hat: Herzl habe „die Palästinenser“ zwangsumsiedeln wollen. Erstens gab es zu dieser Zeit keine „Palästinenser“ und zweitens ist die Umsiedlungsbehauptung eine glatte Lüge. (Was Herzl wirklich schrieb, ist im Link zu finden.)

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Palästinenser:
– Die Al-Aqsa-Universität in Gaza lehrt, dass Holocaust-Museen „zionistische Propaganda“ sind.
Hamas-Fernsehserie: Alle Juden hassen alle Araber und wollen sie töten.
– Ein ehemaliger Hamas-Offizieller verkündet: Juden haben Pessah-Matze aus Kinderblut gemacht; tun sei heute nicht mehr, halten es aber immer noch für ein Gebot Gottes.
Großbritannien:
– Ein britischer Unterhaus-Abgeordneter behauptete Israel und die VAE würden seit Jahren hinter jedem Staatsstreich in einem arabischen Land stecken.
Kanada:
– Über Rosch HaSchanah wurden in Ontaria 3 antisemitische Vorfälle gemeldet.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Rücksichtnahme, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Pakistan: Ein Mann erhielt eine lebenslange Gefängnisstrafe, weil er den Koran entweiht haben sollte.
Pakistan: Nach einer Überschwemmung wurden „einzig die Häuser von Hindus abgerissen“.
Jordanien: Die Familie einer lesbischen Ex-Muslima droht ihr mit Ermordung.
Pakistan: Muslime entführten ein 17-jähriges Sikh-Mädchen, zwangen es zum Übertritt zum Islam; das ist der 55. solche Vorfall in 9 Monaten.
USA: In Texas konvertierte ein Mann zum Islam und plante ein Jihad-Massaker an den Hauptsitzen von CIA, FBI und DEA.

Jihad:
Indien: Überlebende eines Massakers sagen, dass Muslime gezielt Hindus jagten und die Krawalle gut vorbereitet waren.
Mosambik: Der Islamische Staat hat Ferieninseln übernommen, die von Promis genutzt wurden; Luxus-Hotels wurden niedergebrannt und die Scharia verhängt.
Schweiz: Ein Muslim ermordete einen Mann. Dabei hielt er einen Koran. Hinterher sagte er, er habe den Propheten rächen wollen.
Schweden: Eine islamische Schule beschäftigt ehemalige Kämpfer des IS als Lehrer.
Frankreich: In der Nähe der (ehemaligen) Büros von Charlie Hebdo wurden bei einem Messerangriff 3 Personen verletzt, 2 davon schwer. Die Polizei verkündete die Festnahme zweier Verdächtiger. Das Innenministerium wertet den Angriff aus Terroranschlag. Der Täter gab an, er habe die Tat wegen der Mohammed-Karikaturen in Charlie Hebdo gemacht.
Indien: Ein muslimischer Mob griff eine Hindu-Prozession an; viele Hindus wurden verletzt.
Frankreich: In Pars schoss ein mit einer Burka verhüllter Mann um sich.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen:
Kanada: Ein islamischer Gelehrter verkündete, Mohammed zu beleidigen sei schlimmer als wenn Polizisten Schwarze töten.
Joanne K. Rowling wird „Islamophobie“ vorgeworfen, wie in einem aktuellen Buch jemand Morde unter der Tarnung mit einer Burka begeht.
Schweden: Ein Journalist wurde verhaftet, nachdem er fragte, ob Muslimen gehörende Apotheken Medikamente fair verteilt ausgeben würden, wenn sie knapp werden.
Frankreich: Ein muslimischer Migrant tötete einen Mann, versuchte ihm die Kehle durchzuschneiden – und die lokalen Medien erklären, dass „Alkohol dich verrückt machen kann“. (Andere Quellen berichten von 4 Verletzten und 5 festgenommenen Verdächtigen.)
Frankreich: In Straßburg wurde eine Studentin von drei „Männern“ beschimpft und geschlagen – sie sei unzüchtig gekleidet (Minirock). (Etliche Passanten sahen das, griffen aber nicht ein.)

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Pakistan: Die Polizei folterte verhaftete Christen und sagte ihnen, sie würden entlassen, wenn sie zum Islam konvertieren.
Türkei: Muslime verunstalteten und zerstörten unbezahlbare byzantinische Fresken in einem Kloster.
Indien: Jihadisten des Islamischen Jihad richteten ihr Augenmerk auf Christinnen, führten einen „Liebes-Jihad“, um sie dazu zu verführen, sich der Terrorgruppe anzuschließen. Bei 21 hatten sie Erfolg.
Italien: Auf Sizilien wurde die Kirche der Heiligen Agatha in Caltanisetta verwüstet.
Pakistan: Muslime verprügelten und vergewaltigten ein 6-jähriges christlichen Mädchen und drohten damit sie erneut zu vergewaltigen, sollten die Eltern ihre Klage deswegen nicht zurückziehen.

Obama Watch:
– Geht man nach Richterin Bader Ginsberg, dann spricht nichts gegen die Berufung eines neuen Verfassungsrichters vor der Präsidentenwahl – 2016 wertete sie: „Nichts in der Verfassung verhindert, dass der Präsident in seinem letzten Amtsjahr einen neuen Richter für den Obersten Gerichtshof aussucht.“ (Aber weil damals Obama Präsident war, ist das natürlich ganz was anderes als jetzt bei Trump…)
In Pennsylvania wurden Briefwahl-Unterlagen (mit Stimmen für Trump in der Vorwahl) in einem Graben gefunden.
– Seit 4 Monaten wüten linke Randalierer in Portland. Trotzdem behauptet das Heimatschutzministerium vor Ort, die größte Gefahr für die Stadt sei rechter Extremismus.
– Die Polizei in Portland beschlagnahmte eine Wagenladung Schilde und Waffen, die von den Antifa-Terroristen gegen Patrioten verwendet werden sollten.

Obamanisten:
– Die Demokraten packen wieder die „Russland manipuliert für Trump die Wahlen“ aus. Davon, dass nachweislich vom Black Lives Matter-Gründer geführte Gruppe von China kräftig finanziell unterstützt wird, will keiner wissen.

Obamedien:
– Ein Kommentator von MSNBC bezeichnete Trump als Diktator und setzte ihn mit Hitler gleich.
Newsweek behauptete, Trumps Kandidatin für den Obersten Gerichtshof habe den IS gegründet und in den frühen Jahren geleitet. Später wurde die Behauptung zurückgezogen.

Wer beleidigt, attackiert, gefährdet, mordet wen?
Joe Biden geifert in einem Gespräch auf MSNBC, Trump sei wie Josef Goebbels.
– Ein Auto fuhr in Yorba Linda (Kalifornien) gezielt in eine Menge Trump-Anhänger. Diese bildeten eine Gegendemonstration zu einer BLM-Demonstration. Es gab mehrere Verletzte, die zum Teil ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Gegendemonstration wurde für illegal erklärt, die Fahrerin wurde nicht festgenommen.  (Update: Später wurde die BLM-„Aktivistin“ doch noch festgenommen; ihr wird versuchter Mord vorgeworfen.)

In Farbe: Unglaubliche Fotos von Juden und Muslimen im Heiligen Land aus dem Jahr 1900

Die damals revolutionäre Photochrom-Methode gab der Welt ihre ersten Farbfotos – auf Grundlage der Fantasie der die Druckplatten bearbeitenden Arbeitskräfte.

Chen Malul, The Librarians, Land of Israel, 12. November 2017

Die Fotosammlungen der Nationalbibliothek enthalten zwei Alben, deren Bilder am Ende des 19. Jahrhunderts erstellt wurden; dabei wurde der als Photochrom bekannte Prozess verwendet. Was für eine Methode war das und warum ähneln die Fotos eher Ölgemälden als den Schwarz-weiß-Originalen?

Das erste Farbfoto wurde 1880 von Thomas Sutton, einem Mathematik-Studenten, und dem Erfinder James Clerk Maxwell gemacht. Es war ein Bild auf einem Schal.

Die Westmauer am Ende des 19. Jahrhunderts. Männer und Frauen lehnen sich an die Mauer.
Das Rahelgrab

Obwohl die Technik zur Erstellung von Farbfotos innerhalb von Jahrzehnten nach der Erfindung der Fotografie entwickelt wurde, sollte es mehr als 100 Jahre dauern, bis die Farbfotografie Schwarz-weiß-Fotos in die Welt der Kunst verbannte. Die massenhafte Verschiebung zur Farbe erfolgte in den1970-er Jahren. Bis dahin gehörten zur Farbfotografie teure Techniken und sie wurde fast ausschließlich von Profi-Fotografen eingesetzt. In den ersten Jahrzehnten galt sie als unzuverlässig.

Zwanzig Jahre nach der Erzeugung des ersten Fotobildes entwickelte eine schweizerischer Drucker namens Orell Fussli Photochrom. Anders als die Farbfotografie, die die Originalfarben des Objekts einfängt, beinhaltet die Photochrom-Technik Schwarz-weiß-Fotos. Fusslis Erfindung bestand darin Lithografie zu verwenden, eine Druckmethode, die es schon Jahrhunderte gab.

Innerhalb weniger Jahre war Photochrom weit verbreitet. Ihr Hauptvorteil waren ihre niedrigen Kosten und relativ einfach herzustellende mehrfache Kopien, die man verkaufen konnte.

1888 eröffnete die Firma Fussli eine Tochter namens Photochrom Zürich. Seit seiner Erfindung bis in die 1920-er Jahre nutzte die Firma ihr Patent, um den Weltmarkt für Farbfotos zu dominieren. Zürich war der Ort, an den man gehen konnte, wenn jemand Farbe in ein Foto bringen wollte.

Der Vorplatz der Al-Aqsa-Moschee
Jaffa-Tor, Jerusalem
Der Grundstein im Felsendom
Jordan

Das Monopol der schweizerischen Firma führte zu einer interessanten Wendung. In Ermangelung genauer Anweisungen hatten die Beschäftigten der Firma keine Möglichkeit die Originalfarben in einem Schwarz-weiß-Foto wiederherzustellen. Also mussten sie sich auf ihre Vorstellungskraft verlassen.

Was uns zu den beiden Alben in der Nationalbibliothek in Jerusalem bringt.

Das erste Album, 1900 erstellt, ist eine Sammlung von Fotos der Pilgerreise einer Gruppe Österreicher ins Heilige Land. Aber es war nicht die Zeit der Touristen-Pilger, die Fotos machten. Damals gab es im osmanischen Palästina mehrere professionelle Fotografen. Die Bilder wurden von Profis aufgenommen und die Farbgebung erfolgte durch Photochrom Zürich.

Die Pilger, wie auch andere Kunden, die an Fotos aus dem Heiligen Land interessiert waren, suchten ihre Lieblingsbilder aus, offenbar von Orten, die sie auf ihrer Reise besucht hatten.

Ein aschkenasischer Jude in einer regenbogenfarben-gestreiften Kittel (Mitte).
Das Löwentor, Jerusalem
Eine Frau aus Bethlehem.
Muslimischer Betender. Das Bild wurde offenbar in der Al-Aksa-Moschee aufgenommen.

Daher überrascht es nicht, dass die meisten der Fotos im ersten Album Schlüsselorte in Jerusalem und der näheren Umgebung zeigen. Die einzige andere Stelle, die die Fotografien zeigen, ist die Küstenstadt Jaffa. Auf diesem Foto sind Hafenarbeiter aus Jaffa zu sehen, die das Boot des bekannten Fremdenführers Rolla Floyd rudern.

Der Fremdenführer Rolla Floyd zeigt Touristen den Hafen von Jaffa.

In diesem Album war der Vorplatz der Al-Aqsa-Moschee mit wunderbaren Farben verziert, während das Jaffa-Tor, das Löwentor und der Grundstein im Felsendom ebenfalls die Behandlung mit Photochrom erhielten. Es ist möglich, dass die Art, wie diese Fotos koloriert wurden, die Auffassungen der schweizerischen Angestellten von den Einwohnern des Landes spiegelt. In allen Fotos werden sie gezeigt, wie sie schwere Gewänder mit grellen Farbkombinationen tragen.

Ein arabischer Schneider
Der Felsendom (aus dem  zweiten Album)

Wir wissen sehr wenig von der Geschichte des zweiten Albums, das früher erstellt wurde. Wir wissen, dass es auf jeder kartonierten Seite den Eigentumsstempel einer schweizerischen evangelischen Schule gibt. Es ist möglich, dass die Eigentümer das Heilige Land tatsächlich besuchten, aber es ist auch möglich, dass sie das Album einfach von einer anderen Quelle erwarben.

Die 36 Photochrom-Drucke in diesem Album zeigen Landschaften im osmanischen Palästina und Syrien. Mehrere Fotos im ersten Album sind auch im zweiten zu finden und in einigen Fällen zeigen die Fotos dieselben Szenen in einem etwas anderen Moment.

Auf jeden Fall illustriert dieses Album mehrere Beispiele der künstlerischen Freiheit der Beschäftigten der schweizerischen Firma. Ein Beispiel ist ein Foto eines aschkenasischen Juden in einem regenbogenfarbig gestreiften Kittel – was höchstwahrscheinlich mit dem Original nicht übereinstimmt.

Und dieser Artikel kann nicht enden, ohne das schöne Foto der Westmauer vom Ende des 19. Jahrhunderts zu erwähnen. Darauf sieht man Männer und Frauen an der Mauer lehnend, gekleidet in ein wildes Spektrum in schwarz, weiß, rot, grün und braun.

Nach den Abraham-Vereinbarungen gibt die UNO eine Resolution aus, mit der Frieden verurteilt wird

The Mideast Beast, September 2020

Am Weißen Haus in Washington DC – Präsident Trump und die First Lady nehmen an einer Unterzeichnungsfeier für die Abraham-Vereinbarungen teil. https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=94136629

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Dienstag eine Resolution, die das Konzept von Frieden verurteilte, nachdem die USA, Israel, die VAE und Bahrain die Abraham-Vereinbarungen zwischen Israel und den arabischen Golfstaaten unterzeichneten.

Die mit 157 zu 7 bei 15 Enthaltungen verabschiedete Resolution bezeichnete Frieden als „Verbrechen gegen die Menschheit und ein zionistisches Werkzeug“.

„Frieden ist ein enorm überschätzter Zustand von Angelegenheiten, das schwache Männer schafft und zu Überbevölkerung führt“, erklärt die Resolution. „Wir verurteilen Frieden, wie auch Friedensverträge und diejenigen, die sie unterschreiben, auf das Äußerste.“

Der UNO-Resolution wurde in den USA mit Schulterzucken begegnet; dort betrachten die meisten Amerikaner Frieden positiv. Der ehemalige Außenminister John Kerry hingegen drängte die Administration Trump die Resolution anzuerkennen und sich mit sofortiger Wirkung aus den Friedensvereinbarungen zurückzuziehen.

„Die Administration Trump spuckt der internationalen Gemeinschaft ins Gesicht, indem sie einen Friedenshandel unterschreibt, obwohl die UNO vor dem Übel des Friedens warnt“, sagte Kerry. „Nur ein Deal, der einem Terrorstaat Zugang zu Atomwaffen gibt, ist die Unterschrift des Präsidenten wert, weil es keine Möglichkeit jemanden gibt, dass jemand das mit Frieden verwechselt.“

Das Gaza, das uns nicht gezeigt wird: Freizeitgestaltungsmöglichkeit

Imshin, twitter, 24. September 2020

Das Al-Jazira-Chalet am Strand von Khan Junes im südlichen Gazastreifen. Gaza Holiday Chalets sind Villas mit Schwimmbecken, die Familien des Gazastreifens für private Ferien und Feiern mieten können.

 

Im selben Video sind direkt neben dem Al-Jazira-Chalet ein paar traumhafte Villen zu sehen.

Die Palästinenser sind so voller Würde

Elder of Ziyon, 25. Juni 2019

Unsere Leute haben keine Arbeit. Keine nennenswerte Industrie.
Ein paar Exporte. Eine Regierung, die jeglichen Hinweis auf Dissenz
auf der Straße oder online gewalttätig stoppt.
Ein Jahrzehnt Teilung zwischen der Fatah und der Hamas.

Wir betrachten viele unserer Leute als „Flüchtlinge“, obwohl sie auf
unserem Land leben. Wir bezahlen Terroristen, die wir als Helden betrachten,
zu bezahlen ist wichtiger als unseren Leuten wirtschaftlich zu helfen.
Wir lehren, dass mit Israelis zu reden „Normalisierung“ ist,
ein abscheuliches Verbrechen. Wir sind stolz, dass wir nie einen
Kompromiss für Frieden eingegangen sind.
Wir betteln arabische Staaten um Geld an.

Wir lehnen es ab über Möglichkeiten zu reden das Leben unserer Leute zu verbessern.

Das nennen wir „Würde“.

Die Schlacht von Kulikowo: Russische Befreiung von der muslimischen Horde

Raymond Ibrahim, 8. September 2020

Sergeij Prisekins Wiedergabe von Kulikowo (1980)

Am 8. September 1380 begann Russland seinen langen Marsch zur Befreiung vom Tatarenjoch, durch eine Schlacht, die für die russische Geschichte genauso wichtig ist wie die Schlachten von Tours und Wien es für den Westen sind.

Als sie Russland um 1240 eroberten, waren die Mongolen noch heidnisch, aber bis 1300 waren sie gründlich islamisiert. Arabisch wurde übernommen, „das gesamte muslimische Religionsestablishment aus Kadis, Muftis und dergleichen kam in Sarai auf, der Hauptstadt der Goldenen Horde an der Unterwolga“, und „die Scharia, das muslimische religiöse Recht“ herrschte uneingeschränkt. „Mit dieser russisch-tatarischen Eroberung trat die Gesellschaft in den Mainstream des mittelalterlichen christlich-muslimischen Grenzlebens“, heißt: Es trat in ein bekanntes Paradigma aus Feindschaft und Krieg ein, unterbrochen nur von riesigen Summen an Gold und Sklaven, die aus Russland an die Horde flossen.

1327 bat der Schewkal – „der Vernichter der Christenheit“, wie es in einer russischen Chronik heißt – der Cousin des Khan Usbek seinen Khan um einen Gefallen: „Erlaube mir nach Rus zu gehen, um ihren christlichen Glauben zu vernichten, ihre Prinzen zu töten und dir ihre Frauen und Kinder zu bringen.“ Usbek stimmte zu. An der Spitze einer gewaltigen Horde drang Schewkal nach Russland ein, „mit großer Überheblichkeit und Gewalt. Er führte starke Verfolgung von Christen ein, wofür er Gewalt, Plünderung, Folter und Misshandlung nutzte.“ Die Russen machten sich auch bezüglich der Gründe hinter ihrem (erneuten) Leid nichts vor: Überall in ihren Chroniken „erscheinen sie als Verteidiger des Glaubens, die darum kämpften die Christenheit vor den marodierenden, von ihrer religiös bedingten Feindschaft getriebenen Ungläubigen zu retten.“ Darüber hinaus sind die „mongolischen Gräuel“ immer „als Vorfälle in einem anhaltenden Religionskrieg“ verzeichnet.

Als 1359 die Infrastruktur der Goldenen Horde infolge von internem Konflikt zu zerbrechen begann, fing das Fürstentum Moskau (oder Muskowy) seinen Lehensherren zu trotzen. Als wollte Khan Mamai die Rebellen zermalmen und „den Russen den Islam aufzwingen“ und brach 1380 mit, geben einige Quellen an, rund 100.000 Turko-Tataren nach Moskau auf. Sie prahlten, sie würde ihre Schwerter „am russischen Land und dem christlichen Glauben gegen die Panzerung der Muslime auf die Probe stellen“; die Russen nahmen die Herausforderung an.

Unter der Führung des Großprinzen Dimitri Iwanowitsch von Moskau zogen rund 50.000 Russen los und trafen den Khan auf dem Kulikowo-Feld nahe des Don und einiger Zuflüsse. Die feindlichen Armeen waren so riesig, dass sie sich über 13 Kilometer verteilten. Die Christen positionierten sich strategisch zwischen den Flüssen und den dichten Wäldern, womit sie die Manövrierfähigkeit und Möglichkeiten der tatarischen Reiter ihre Flanken zu umgehen einschränkten.

„Ich werde weder mein Gesicht schützen noch in den hinteren Reihen verstecken, sondern lasst uns alle als Brüder gemeinsam kämpfen“, sagte Dimitri in Reaktion auf die Bitten seiner Adligen sich nicht in Gefahr zu begeben: „Für die Christenheit möchte ich vor allen anderen sterben, mit Tat wie mit dem Wort, so dass alle andere, die es sehen, tapfer werden.“ (Praktischer erklärte der Großprinz: „Es ist besser, wir fallen in der Schlacht, als dass wir Sklaven dieser Ungläubigen werden.“)

Sobald die Schlacht am 8. September 1380 – vor 640 Jahren – begann, „gab es ein so großes Massaker und bitteren Kampf und großen Lärm, wie es ihn in russischen Fürstentümern noch nie gegeben hatte“, schreibt ein Chronist; Blut floss wie starker Regen und es gab viele Tote auf beiden Seiten.“ Obwohl sie zwei zu eins unterlegen waren, „wollten die Russen Rache für die Angriffe der Tataren“; sie kämpften mit wildem Zorn. Dimitri hielt Wort und war an vorderster Front zu finden, „schlug auf die rechts und links ein, tötete viele; er selbst war umgeben von vielen [Tataren] und wurde viele Male an Kopf und Körper getroffen“.

Nach Stunden erbitterter Kämpfe und trotz schwerer Verluste schafften es die Russen mit Hilfe versteckter Kavallerie, die aus den umgebenden dichten Wäldern heraus angegriffen hatte, die Muslime in die Flucht zu schlagen. Und so führte Großprinz Dimitri – der, als er erfuhr, dass die Mongolen geflohen waren, sofort aufgrund seines starken Blutverlustes vom Pferd fiel und fast starb – den ersten großen russischen Sieg gegen ihre tatarischen Unterdrücker an, seit das „Joch“ 150 Jahre zuvor begann. Damit zerschlug die Schlacht von Kulikowo den Mythos der mongolischen Unbesiegbarkeit und verlieh Moskau große Ehre.

Allerdings war die volle Befreiung noch ein Jahrhundert entfernt. Denn 1382 marschierten die neu gruppierten und erholten Tataren in Moskau ein, brannten fast die gesamte Stadt nieder und hinterließen 24.000 Leichen. Aber das widerstandsfähige Herzogtum war weiter der wichtigste russische Dorn im Auge der Horde. 1409 warnte Emir Edigei den Großprinzen Wassili Dimitrivitsch davor die volle Zahlung der Jizya zurückzuhalten – „damit kein Übel deinen Herrschaftsbereich befällt und die Christen ihrem endgültigen Untergang begegnen und unsere Wut und Krieg über euch kommen!“ Weil die Warnung ignoriert wurde, kam Edigei abschlachtend, plündernd, brandschatzend daher, auch nach Moskau, obwohl er es nicht erobern konnte.

Was auf dem Feld von Kulikowo getan wurde, war nicht rückgängig zu machen; im Verlauf der nächsten Jahrzehnte nahm Moskau weiter an Stärke und Geltung zu, während die Horde an beidem weiter abnahm. Schließlich trafen im Oktober 1480 – genau hunderte Jahre nach Kulikowo – die beiden Armeen am Fluss Ugra aufeinander und „damit endete die Zaren der Horde“, wie es ein Chronist ausdrückte. „Dann waren wir in unserem russischen Land frei von der Last der Unterwerfung unter den Muslim und begannen uns zu erholen wie vom Winter in den klaren Frühling.“