1.080 europäische Heuchel-Parlamentarier gegen Souveränität/Annexion

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor; auch auf Israel National News)

Am 23. Juni veröffentlichten 1.080 scheinheilige europäische Parlamentarier aus 25 europäischen Ländern einen Brief an europäische Regierungen und Führungspolitiker, in dem sie sich gegen eine israelische Annexion der „Westbank“ aussprachen.[1]

Die ehemalige Parteichefin der linksextremen israelischen Meretz, Zahava Galon, twitterte am 24. Juni, sie sei stolz, dass sie diesen Brief initiiert habe. Sie schrieb, sie habe das gemeinsam mit drei anderen gemacht: die ehemalige Meretz-Abgeordnete Naomi Chazan, der frühere Generalstaatsanwalt – unter Premierminister Yitzhak Rabin – Michael Ben-Yair und der ehemalige Vorsitzende der Knesset und der Jewish Agency Avraham Burg.[2] Letzterer kündigte 2015 an, er sei der Hadasch beigetreten – die ist Teil der Gemeinsamen (arabischen) Liste.[3]

In ihrem Brief äußerten die Parlamentarier ernste Sorge wegen „Präsident Trumps Plan für den israelisch-palästinensischen Konflikt und der drohenden Aussicht auf eine israelische Annexion der „Westbank“. In dem Brief hieß es weiter: „Wir sind tief besorgt wegen des Präzedenzfalls, den dies für die internationalen Beziehungen insgesamt setzen würde.“ Sie fügten eine feiste Täuschung hinzu: „Seit Jahrzehnten hat Europa für eine gerechte Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts in Form einer Zweistaaten-Lösung in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und einschlägigen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats geworben.“

An dem, was Europa propagiert hat, gibt es nichts „Gerechtes“. 2006 gaben die einzigen Parlamentswahlen der palästinensischen Autonomie der Hamas die Mehrheit. Diese Bewegung hat gemäß ihrer Charta zum Ziel einen Völkermord an den Juden zu begehen. Die zweitgrößte und einzig andere relevante Palästinenserpartei ist die Fatah, die die PA kontrolliert. Sie belohnt Mörder – oder deren Familien – mit Renten. Was die EU propagiert hat – eine Zweistaaten-Lösung in einer solchen Realität – kann sich nur in der Hölle als „gerechte Lösung“ qualifizieren oder alternativ, wenn man nach einem klassischen Beispiel sucht: in Sodom und Gomorrha. Der Missbrauch des Wortes „gerecht“ kehrt in dem Brief zweimal wieder.

Die Unterzeichner des Briefes behaupten, eine Zweistaaten-Lösung, bei der ein zukünftiger Staat von den Förderern von Mord geführt wird, „entspricht dem Völkerrecht“. Wenn dem so ist, dann dürfte diese Art Recht zumindest in Teilen eine Missgeburt sein. Die UNO ist ein zum Teil antisemitisches Gremium. Die Mehrheit der in der Vollversammlung jährlich verabschiedeten Resolutionen richten sich einzig gegen ein Land – Israel. Gemäß der Antisemitismus-Definition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) ist solche Diskriminierung ein antisemitischer Akt.

Die Unterzeichner behaupten in dem Brief auch, wenn Israel die Annexion in Angriff nimmt – ihr Ausdruck für das, was Israel als „Souveränität anwenden“ bezeichnet – würde dieser Schritt für die Aussichten auf israelisch-palästinensischen Frieden fatal sein. Natürlich erwähnen diese Heuchler den extrem großzügigen Friedensvorschlag des damaligen israelischen Premierministers Ehud Olmert aus dem Jahr 2008 nicht, der von Mahmud Abbas zurückgewiesen wurde.[4]

Die Unterzeichner wiederholen, dass israelische Annexion die grundlegendsten Normen infrage stelle, die die internationalen Beziehungen steuern, darunter die Charta der UNO. Die Politik des Iran zur Vernichtung Israels stellt die Charta der UNO zweifellos enorm infrage.[5] Zu diesem Thema hat es nie einen Brief dieser Heuchler gegeben. Der Brief fährt fort, die Unterzeichner seien „zutiefst besorgt über den Einfluss der Annexion auf das Leben der Israelis und der Palästinenser.“ Es gibt wenig Belege dafür, dass viele dieser Leute jemals Sorge um das Leben von Israelis gezeigt haben. Andernfalls hätten sie regelmäßig Briefe dazu erstellt, wie tief besorgt sie wegen des Terrorismus, der mörderischen Drohungen und anderer Verbrechen der Palästinenser sind.

Die Unterzeichner sind zudem tief besorgt wegen der Auswirkungen der Annexion auf das Destabilisierungspotenzial in einer Region an „der Türschwelle unseres Kontinents“. Diese Parlamentarier schicken keinen ähnlichen Brief bezüglich der von Präsident Barack Obama initiierten Vereinbarung mit dem Iran, Joint Comperehensive Plan of Action (JCPOA) im Jahr 2015. Dieser Plan hatte gewaltiges Destabilisierungspotenzial für die Region. Dieses furchtbare Potenzial ist inzwischen Realität geworden.

Die Unterzeichner zitieren den hohen Repräsentanten der EU Josep Borrell, der erklärte, ein Annexion dürfe nicht unangefochten durchgehen. Sie wertschätzen einen Mann, der völkermörderische Absichten nicht als Problem ansieht. Diese Heuchler sollten wissen, dass Borrell gegenüber Politico geäußert hat: „Der Iran will Israel auslöschen; das ist nichts Neues. Damit muss man leben.“[6]

In dem Brief heißt es weiter: „…dass die auf Regeln gründende Weltordnung für Europas eigene langfristige Stabilität und Sicherheit eine zentrale Rolle spielt. Fakt ist, dass diese angeblich auf Regeln gründende Ordnung Geldspenden der EU und europäischer Staaten an die Morde belohnende palästinensische Autonomiebehörde beinhaltet.

Dieser Brief ist ohne Beispiel. Es gibt keine Situationen, in denen mehr als tausend europäische Parlamentarier sich zusammentun, um einen Brief an europäische Regierungen und Führungspolitiker zu schreiben. Legt man den Brief neben die Antisemitismus-Arbeitsdefinition der IHRA, dann stellt man fest, dass er antisemitisch sein könnte. Wenn nicht, dann kommt er diesem gewiss sehr nahe. Die IHRA-Definition gibt als ein Beispiel für Antisemitismus an: „Anwendung von zweierlei Maß gegen Israel, indem man von ihm ein Verhalten verlangt, das von anderen demokratischen Staaten weder erwartet noch gefordert wird“.[7] Individuell haben diese Parlamentarier sicher das Recht gegen Israels Politik in den umstrittenen Gebieten der Westbank zu sein, aber dass sie sich mit 1.079 anderen verbünden hat es noch nie gegeben. Muslimischer Terrorismus bedroht Europa. Diese Heuchler haben sich jedoch nie zusammengeschlossen, um die inhärente Terrorismusförderung in der palästinensischen Gesellschaft zu verurteilen.

Der Brief ist ein weitgehend linkes Projekt. Ein rascher Blick auf die Unterzeichner zeigt, dass mindestens 30% sozialistische oder Arbeiterparteien vertreten. Gut über 150 kommen von Grünen Parteien. Auch weitere, linksextremere Parteien sind in erheblichem Maß vertreten, zum Beispiel die irische Sinn Féin und die deutsche Die Linke. Vierzehn Unterzeichner sind Kommunisten. Von der Partei, die den extremsten antiisraelischen Hass in Europa propagiert, der spanischen Podemos, kommen acht Unterzeichner.

Mit etwa 240 ist Großbritannien das Land mit den meisten Unterzeichnern. Die Mehrheit kommen von der Labour Party, 38 von den Liberaldemokraten, 27 von der Scottish National Party und 24 sind Konservative. Und das von einem Land, dessen Regierung die IHRA-Definition für den nationalen Gebrauch übernommen hat. Allein die Zahl der Labour-Unterzeichner übertrifft bei weitem die der 88 deutschen Unterzeichner.

Mit 164 Unterzeichnern stellt Frankreich die zweitgrößte Gruppe. Die drittgrößte Zahl der Unterzeichner – 130 – kommt aus Irland. 53 sind von der Partei Fianna Fáil. Deren Parteichef Micheàl Martin ist der Premierminister des Landes. 48 Unterzeichner sind von Sinn Féin. Fianna Fàil ist in Irland die größte Partei, Sinn Féin die zweitgrößte. Der Koalitionspartner in der Regierung, Fine Gael, stellt keine Unterzeichner. Irlands Bevölkerung repräsentiert nicht einmal 1% der Bevölkerung der Länder, aus denen die Unterzeichner stammen. Das zeigt einmal mehr, dass Irland zurecht für seine antiisraelische Hetze bekannt ist.

Es gibt weitere Länder, die eine relativ große Beteiligung von Unterzeichnern pro Kopf haben, darunter Island mit 8, Luxembourg mit 11, Schweden und Dänemark mit jeweils rund 50 und ebenso die Schweiz. Es ist interessant festzustellen, dass es aus ein paar EU-Mitgliedsstaaten keine Unterzeichner gibt – Zypern, Griechenland, Kroatien und Bulgarien.

Einer der am meisten überraschenden Namen auf der Liste ist der frühere Parteichef der britischen Konservativen, Lord Michael Howard, ein Jude. Er hätte wegen eines beinahe antisemitischen Briefes besorgt sein müssen, da er Opfer einer der ekelhaftesten antisemitischen Karikaturen der britischen Nachkriegsgeschichte war. Im April 2005 veröffentlichte der Guardian eine Karikatur von Steve Bell, in der Howard – damals noch kein Lord – mit Vampirzähnen gezeigt wurde, von denen Blut tropfte; er hielt ein Glas Blut in der Hand. Das war die personalisierte Version der uralten antisemitischen Ritualmordlüge. Die Bildbeschreibung lautete: „Trinkt ihr, was wir trinken? Stimmt konservativ.“[8] Später zeichnete Bell Howard im Guardian erneut mit Vampirzähnen.[9]

Es wäre nützlich, wenn ein ausführlicherer Aufsatz sich auf den Hintergrund einiger der problematischsten Unterzeichner des Briefes konzentrieren würde.

[1] https://southwark.anglican.org/news/press-releases/2020/joint-letter-by-1080-european-parliamentarians-against-israeli-annexation-of-west-bank

[2] https://twitter.com/zehavagalon/status/1275676438067322881?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

[3] www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4611393,00.html

[4] www.jpost.com/Diplomacy-and-Politics/Details-of-Olmerts-peace-offer-to-Palestinians-exposed-314261

[5] www.un.org/en/sections/un-charter/un-charter-full-text/

[6] www.jpost.com/middle-east/top-eu-foreign-policy-nominee-has-record-of-slamming-israel-praising-iran-594633

[7] www.holocaustremembrance.com/working-definition-antisemitism

[8] Steve Bel: Are you drinking what we’re drinking? Vote conservative. The Guardian, 7. April 2005.

[9] Steve Bell: Michael Howard and the Tory party. The Guardian, 5. Oktober 2005.

Schaschlik

Es gab letzte Woche eine schwere Explosion auf einer Militärbasis im Iran, direkt außerhalb von Teheran. Dabei wurde eine Waffenfabrik, in dem auch Waffen gelagert wurde, zerstört, es wird von einer Einrichtung für Langstreckenraketen geredet. Inzwischen heißt es, dass die Explosion das Ergebnis eines israelischen Cyber-Angriffs war.

Wegen ihres Abbruchs der Kooperationen mit Israel verweigern die Palästinenser den Transfer von Patienten aus dem Gazastreifen nach Israel – sollen lieber verrecken…

Das Parlament der Niederlande ruft die Regierung auf gegen Israel Sanktionen zu verhängen, wenn der jüdische Staat seine Souveränität auf Siedlungen ausweitet.

Der Bundestag beschloss eine Verurteilung Israels wegen der Ausweitung der Souveränität auf die Siedlungen. Ausgerechnet die AfD war die einzige Partei, die sich gegen den Beschluss stellte; und ausgerechnet ein AfD-Abgeordneter hielt die einzige anständige Rede dazu.

Eine Anti-Israel-Gruppe veranstaltete eine Kundgebung in Helsinki. Rund 100 Israelhasser tauchten auf. Israelfreuden riefen kurzfristig zu einer Gegendemo auf. Rund 200 Menschen sangen und tanzten.

Ein libanesischer Richter untersagte den Medien im Land die Berichterstattung über Äußerungen der US-Botschafterin, die kritisch über die Hisbollah gesprochen hatte.

Die Schweiz bietet an Gastgeber für ein Gipfeltreffen zu sein, wenn Israel und die PA versuchen Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Die PA ist wegen der geplanten Anwendung israelischer Souveränität in den Siedlungen in Aufruhr – ganz anders als die PA-Bevölkerung; die hat offenbar eher Sorge wegen der Corona-Krise. Es gibt kaum „Auseinandersetzungen“ mit Soldaten, den Protestaufrufe der Terrorgranden folgt kaum jemand mehr.

Der Berliner Verfassungsschutz schon fast politisch unkorrekt: Er hat einen Bericht veröffentlicht, in dem es heißt, dass das Mullah-Regime Antisemitismus verbreitet. (Diese Meldung muss man dann aber der Auslandspresse entnehmen…)

Eine Gruppe belgischer Parlamentarier hat einen Resolutionsentwurf im Parlament eingebracht, mit dem Israel wegen der „Annexions“-Pläne verurteilt werden und die belgische Regierung aufgefordert werden soll Israel zu boykottieren sowie andere Staaten dazu anzustiften sich dem Boykott anzuschließen. Mit ihrem Resolutionstext beweisen die Autoren, dass sie weder Ahnung vom Konflikt haben noch das Völkerrecht kennen – geschweige denn historische Fakten.

Eine deutsche Zeitung hat sich in Sachen der angeblichen „Annexion“ der „Westbank“ gegen die Mehrheitsmeinung in Deutschland gestellt; in einem Podcast legt der Autor der deutschen Politik und Medienlandschaft nahe, man möge doch „einfach mal die Klappe halten“. Danke!

Die Türkei hat eine Institution geschaffen, die nur den Auftrag hat den Völkermord an Christen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu bestreiten.

Die durchs Dorf zu treibende Sau:
– Ist jetzt auch noch eine 100 Jahre alte Elk-Statue (Elk = Wapiti) in Portland „rassistisch“, jedenfalls wurde sie von linken Gewalttätern abgebrannt.
– Geistige Umnachtun: Auf den Sockel der „kleinen Meerjungfrau“ in Kopenhagen wurde „rassistischer Fisch“ geschmiert.
In Kanada sind wohl jetzt auch katholische Statuen „rassistisch“: In Sudbury gibt es ein Dutzend Statuen in der „Grotte der Jungfrau von Lourdes“. Vor kurzem wurde die Hälfte davon geköpft.
Toronto: Ein Restaurationsbetrieb trompetet, Antizionismus sei kein Antisemitismus – und verbietet 90% der Juden die Bedienung, bejubelt arabische Terroristen und schreibt auf eine Gehweg-Tafel „Fuck“ alles Mögliche (besonders, was mit Israel in Verbindung gebracht wird und staatliche Institutionen).

Soziale Medien:
twitter hatte den Account des amerikanischen Bloggers „Elder of Ziyon“ wegen „Verletzung der Regeln zu missbräuchlichen Profil-Informationen“ gelöscht – offenbar vermuteten die Schlautüten Antisemitismus hinter dem Profilnamen, der sich über das antisemitische Verschwörungsmachwerk „Protokolle der Weisen von Zion“ lustig macht. Der Account ist inzwischen wieder hergestellt.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Deutschland:
Gregor Gysi im Bundestag: „Der Ruf von Israel wird bei Realisierung der Annexionspläne weltweit deutlich negativer. Das trifft auch überall Jüdinnen und Juden. Weder sie noch Israel werden dadurch sicherer, im Gegenteil.“ Das heißt also, die Juden Israels sind für den Antisemitismus verantwortlich! (Wie kommen die eigentlich drauf, dass man an den Juden in aller Welt auslassen muss, was man vermeintlich an Israel auszusetzen hat? Kollektivhaftung oder was?)
Großbritannien:
– Ein Jude wurde von „drei Männern“ verprügelt, wonach er auf einem Auge nicht mehr sehen konnte. Das Opfer wurde dabei mit antisemitischen Sprüchen beleidigt.
Benelux:
Belgien: Bei einer Kundgebung, die sich angeblich gegen die „Annexion der Westbank“ richtete, waren Juden hassende Rufe zu hören (auf Arabisch), die die Ermordung von Juden forderten.
Belgien: Eine belgische Zeitung bezeichnete Auschwitz als „Touristen-Attraktion“.
Die belgische Regierung finanziert Gruppen die versprechen (und fordern), dass der Einfluss von Stimmen abgeschwächt wird, die für Israel eintreten.
Spanien/Portugal:
Portugal: In einem Dorf hörte ein Gast in einem Cafe ein Gespräch am Nebentisch: Juden sind immer reich; Juden sind dreckig und lieben es dreckig zu sein.
USA:
– An einer Synagoge in Bangor (Maine) wurde ein Hakenkreuz gesprüht.
In Ohio wurden zwei Angestellte einer Pizzeria gefeuert, weil sie eine Pizza mit Salamischeiben in Form eines Hakenkreuzes belegten.
In Baltimore wurden eine Bank und ein Haus in einem überwiegend von Juden bewohnten Viertel mit Hakenkreuzen beschmiert.
In Kalifornien nahm die Zahl der antisemitischen Vorfälle 2019 um 12% zu.
Brooklyn (New York): Bei einer Kundgebung zur Unterstützung der Palästinenser wurden Parolen mit der Forderung nach der Vernichtung Israels und der USA skandiert. Ach ja: Israel begeht angeblich seit 1948 Völkermord.
– Auch der antisemitische Rassist Louis Farrakhan hielt eine Rede zum 4. Juli (dem amerikanischen Unabhängigkeitstag) – natürlich nicht, ohne einiges über die Juden loszulassen: Juden haben eine Tradition Menschen zu vergiften; er habe, wie Mohammed auch, einen Versuch von Juden ihn zu vergiften überlebt (was beweist, dass er von Allah gesandt ist); ADL-Chef Greenblatt ist ein Satan; wenn der Jude Dershowitz den Muslimen einen Impfstoff aufzwingt, dann wird er vernichtet; …
Kanada:
Washington DC: Beim Marsch eines Black Live Matters-Mobs wurden antijüdische Parolen skandiert, darunter: „Auch Juden töten Kinder.“

Jihad:
Myanmar: Jihadisten kündigen an: Die Burmesen werden unter unseren Füßen sein und wir werden ihnen mit unseren Messern den Hals durchschneiden.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen:
Großbritannien: Die Behörden ignorieren die Drohungen von Muslimen, sie würden Tommy Robinson ermorden und seine Frau vergewaltigen.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Sudan: Ein Moscheeführer stachelte Muslime auf Christen anzugreifen – die erstachen „Allahu Akbar“ brüllend einen Christen.
Nigeria: Islamische Militante führen einen „systematischen, geplanten, kalkulierten Völkermord“ an Christen aus.
Pakistan: Muslime ermordeten einen Christen, weil der ein Haus in einem „rein muslimischen Viertel“ gekauft hatte.

Obama Watch:
– Das Management der Veranstaltungshalle in Tulsa, wo Trump seine Wahlkampfveranstaltung abhielt, hat aktiv dafür gesorgt, dass nur verhältnismäßig wenige Menschen hinein kamen. (Noch ein Beleg dafür, dass das kein Mangel an Trump-Anhängern ist, sondern pure Manipulation durch Anti-Trumper.)
– Ein ehemaliger US-Staatsanwalt bestätigt, dass das Ermittlungs- und Gerichtsverfahren gegen General Flynn – ein von Trump für ein Amt ernannter und wegen der Anklage wieder abgesetzter General – komplett von der Obama-Administration manipuliert war, um Trump zu schaden.
Umfrage: 38 Prozent der Wähler, selbst 20% der Demokraten, glauben, dass Joe Biden Demenz hat.
Demokraten twitterten (und löschten wieder), dass eine Kundgebung zum 4. Juli (US-Nationalfeiertag) eine „Kundgebung zur Glorifizierung weißer Überlegenheit am Mount Rushmore“ sei.
– Republikanische Senatoren brachten einen Beschluss in den US-Senat ein, mit dem die aktuelle Mob-Gewalttaten verurteilt werden sollte. Die Demokraten blockten das ab. Einer der Demokraten bestritt sogar, dass es die Mob-Gewalt überhaupt gibt.

Obamanisten:
In New Jersey wurde massiver Betrug bei Briefwahl-Unterlagen durch US-Demokraten festgestellt.
Bernie Sanders unterschrieb einen von Alexandria Ocasio-Cortez initiierten Brief, mit dem gefordert wird die US-Hilfen für Israel zu stoppen.
Die Stadt-Kämmerin von St. Louis bezeichnete eine Gebets-Kundgebung von Katholiken als „Treffen des Ku Klux Klan“. Daraufhin wurden am Tag der Kundgebung 3 Christen verprügelt, einer davon ins Koma. Ihm wurde noch am Boden gegen den Kopf getreten. Die Medien vor Ort anwesenden berichteten NICHTS davon (es gibt Videomaterial). Der Haupttäter prahlte mit seinem Tun auf Facebook.
– Der Gouverneur von Kalifornien (Demokrat) verbietet Restaurants und Stränden zu öffnen, Familienzusammenkünfte zum 4. Juli sind ebenfalls verboten – nur sein eigenes Weingut, das bleibt offen, dort können Besucher Weinproben veranstalten, während das in anderen Landkreisen verboten bleibt. (Der entsprechende Instagram-Post des Weinguts wurde aufgrund der negativen Reaktionen gelöscht.)
– In Portland warfen Antifa-Terroristen Sprengsätze auf Polizisten. (Einer der Genossen wurde verletzt, als ein solcher Sprengsatz noch in seiner Hand explodierte.)
– Der Bürgermeister von Nashville ließ alle Feiern zum Unabhängigkeitstag verbieten – aber Black Lives Matter darf da „demonstrieren“.

Ach übrigens:

Genau die Leute, die sagten, Trump werde Amerika zerstören,
brennen jetzt Amerika nieder!

Obamedien:
Reddit sperrte eine große und sehr beliebte Pro-Trump-Plattform; diese verletze die (neue) Inhalts-Politik der Firma gegen Hassreden.
twitter schränkte den Account des Anwalts von General Flynn wegen „ungewöhnlicher Aktivitäten“ ein.
CNN „berichtete“ über die Rede Trumps am Mount Rushmore; dabei wurden George Washington und Thomas Jefferson nicht als (die ersten) US-Präsidenten bezeichnet, sondern als „zwei Sklavenhalter“: „Präsident Trump wird am Mount Rushmore sein, wo er vor einem Monument zweier Sklavenhalter stehen wird, auf Land, das Native Americans abgerungen wurde.“
– Bei der Rede am Mount Rushmore verkündete Trump, dass die Anarchie nicht hingenommen werden darf. Die Obamedien bezeichnen seine Rede als „spaltend“ und einen Kulturkrieg schürend. Nur weil er sich dem Kultur-Terrorismus der linken Krawallmacher und Schlägertrupps entgegenstellt.

Trumphasser:
– Das Zentrum für Seuchenbekämpfung scheint die Covid-19-Zahlen künstlich hochzurechnen; so wird dafür gesorgt, dass Gouverneure von US-Bundesstaaten den Lockdown (vor allem für die Wirtschaft) weiter aufrecht erhalten – und so die Wirtschaftsdaten nicht für Trump sprechen sollen.
Antifa-Terroristen blockierten die Zufahrtsstraße zum Mount Rushmore u.a. mit fahruntüchtige gemachten Fahrzeugen (die abgeschleppt wurden), um die Menschen davon abzuhalten zu Trumps Rede zu kommen. Die Nationalgarde setzte Tränengas ein und nahm Rädelsführer fest.

Der Donald:
– Nach einem Wochenende hysterischer Fake News, dass die Russen den Taliban Kopfprämien für getötete US-Soldaten zahlen und Trump dafür verantwortlich sein soll, sagte seine Sprecherin Kayleigh McEnany Montag den Reportern von New York Times und Washington Post, die Blätter sollten ihre Pulitzer-Preise zurückgeben und verließ das Mikrofon.
– Angesichts der massenhaften linken Denkmal-Abriss-Orgie, die von den Demokraten auch noch unterstützt wird, hat Trump die Einrichtung eines „State Garden“ oder „National Garden of American Heroes“ angekündigt, in dem Statuen der „größten Amerikaner, die jemals lebten“ aufgestellt werden sollen. So geschehen vor dem Mount Rushmore-Monument, dessen Schändung er versprach zu verhindern. Er hat auch schon eine ganze Reihe Namen veröffentlicht, wessen Statuen dort stehen sollten.
– In der selbsterklärten eigenstaatlichen Zone in Seattle starb vor zwei Wochen ein junger Schwarzer, der von jemand anderem angeschossen worden war. Die Polizei und Rettungskräfte wollten ihn holen und ins Krankenhaus bringen, wurden aber von dem gewalttätigen Mob nicht gelassen. Niemand in offiziellen Stellen kontaktierte den Vater und kondolierte – außer Präsident Trump.

Wer beschimpft, bedroht, beleidigt, verletzt wen?
– Ein Grillrestaurant in Tennessee sagte ein Catering für Unterstützer der Polizei ab, nachdem Black Lives Matter-Aktivisten dem Lokal mit Gewalt drohten.

Sie lügen, lügen, lügen – nächstes Beispiel

David Lange, Israellycool, 5. Juli 2020

Während Israelhasser antiisraelische Propaganda wie diese verbreiten:

ist hier das das, was in Gaza wirklich abläuft:

(aber vetrauen Sie darauf, dass Quds News Network – daran gewöhnt Lügen zu posten – nicht einmal das richtige Datum angibt)

Erinnern Sie sich an dieses Foto, wenn davon lesen, dass COVID-19 sich wie ein Lauffeuer im Gazastreifen verbreitet … wie auch die antiisraelische Propaganda, die das Israel zu Last legen wird, wie in der Karikatur oben.

Vom osmanischen Palästina zur Todespforte in New York – Die Geschichte der israelischen Nationalhymne?

Wie kam die einzige Originalschrift der „HaTikva“ in die israelische Nationalbibliothek? Und wie unterscheidet sie sich von der Version, wie wir sie heute kennen?

Chen Malul, the Librarians, 28. April 2020

Jahrzehnte nach seinem Tod sollte der Autor der israelischen Nationalhymne „HaTikvah“ als „der erste hebräische Hippie“ bekannt werden. Ein gebräuchlicherer Spitzname, der vielleicht besser passt, war „Imber, der Wandernde Jude“. In der Tat spiegelt dieser Name etwas vom Abenteuergeist dieses Mannes, der in den Augen seiner Zeitgenossen etwas von einem Rätsel hatte, was bis heute weithin so geblieben ist. Selbst nachdem er am Zielort ankam, über den er so viele Gedichte schrieb, schaffte es nur fünf Jahre lang dort zu bleiben, bevor er seine Wanderung fortsetzte.

1882 schloss Naftali Herz Imber den Laden, in dem er auf dem Markt von Istanbul Streichhölzer, Talismane und Amulette verkaufte und traf auf Sir Laurence Oliphant, Mitglied des britischen Parlaments und Geschäftsmann. Imbers ursprüngliches Ziel war es, Oliphant zu erklären, dass das jüdische Volk nicht auf Großbritanniens Gefälligkeiten angewiesen sei, um in seine angestammte Heimat zurückzukehren. Allerdings, so beschrieb er das später, „als ich eintrat, fiel mein Auge zum ersten Mal auf Mrs. Oliphant.“ Das reichte, damit der junge Man einen neuen Plan entwarf – eine gemeinsame Reise ins Heilige Land. Im selben Jahr erreichten die drei – komplett von Oliphant finanziert (Imber war pleite und konnte nicht anders) – den Hafen von Haifa.

Naftali Herz Imber, Schwadron Portrait Collection in der Nationalbibliothek Israels

Nach der Ankunft im osmanischen Palästina trennten sich die Mitglieder dieses seltsamen Liebes-Dreiecks. Die Oliphants, die praktisch protestantische Zionisten waren, bevor der Begriff überhaupt im modernen Sinn geprägt wurde, entschieden sich zu reisen und die Schönheit des Landes und seiner heiligen Stätten zu genießen; dabei arbeiteten sie die ganze Zeit an einem Plan zur Rückkehr der Juden in deren Heimatland – was natürlich das Kommen des Messias beschleunigen würde.

Mittlerweile zog es Imber nach Angaben aller verfügbaren Berichte vor die Tage vertrinken. Wann immer er sich in der Nähe einer schönen Maid wiederfand, die seine Aufmerksamkeit auf sich zog oder eines Gönners, der genug Wein zur Verfügung hatte, gab der Poet vor, er sei genau in diesem Moment von der Inspiration befallen worden und mache mit der „Komposition“ des legendären Gedichts weiter, das das Wesen der zionistischen Sehnsucht vor ihren Augen einfing: Tikvatenu – „Unsere Hoffnung“.

Die von Imbers Zeit im Land hinterlassenen Eindrücke sind heute noch zu sehen, an Orten wie Gederea, Yesod HaMa’ala, Mischmar HaYarden und Rischon LeZion, die alle ausnahmslos den Anspruch erheben, das Gedicht, das später zur Hymne der zionistischen Bewegung und des Staates Israel werden sollte, sei innerhalb ihrer Stadtgrenzen geschrieben worden.

In Wahrheit begann Imber höchstwahrscheinlich in der Stadt Iași in Rumänien den Text des Gedichts zu komponieren, das ihm Weltruhm einbringen sollte; Grundlage war ein deutsches Lied, „Der Deutsche Rhein“, in dem jede Strophe ebenfalls mit dem Wort „Solang‘“ beginnt. 1884 vollendete er schließlich in Jerusalem das Gedicht. Die Endversion von Tikvatenu bestand aus neun Strophen. Später wurde das Gedicht auf zwei Strophen gekürzt und ein paar der Worte wurden verändert, um in den zeitgenössischen Kontext der in ihre Heimat zurückkehrenden Menschen zu passen. Die letzten Modifikationen wurden von Dr. Y. L. Matmon-Cohen vorgenommen, dem Gründer des Hebräischen Gymnasiums Herzliya. Cohen ersetze die Worte „die uralte Hoffnung“ (hatikva hanoschana) durch die Worte „die Hoffnung, zweitausend Jahre alt“ und ersetzte „um in das Land unserer Väter zurückzukehren, die Stadt, in der David lagerte“ durch „zu sein ein freies Volk, in unserem Land, im Lande Zion und in Jerusalem“. Diese Veränderungen war das Siegel für die Endfassung des Liedes mit seinem neuen Namen: „HaTikvah“. 1886 komponierte ein Bauer namens Samuel Cohen eine Melodie für Imbers Hymne der Sehnsucht.

Drei Jahre später, als die Bauern der jüdischen Siedlung Rischon LeZion sich rebellierend gegen die Bürokraten des Barons Rothschild erhoben, sollten sie „Tikvatenu“ zu ihrem Protestlied wählen. Imber, der damals zufällig Rischon LeZion besuchte, hatte das Glück zu hören, wie sie gesungen wurde – als er zum Essen am Tisch ausgerechnet eines dieser Bürokraten saß. Dieses Ereignis markierte den Beginn des Aufstiegs des Liedes ins Herz des zionistischen Pantheon und es diente Imber auch als Zeichen seine Wanderungen fortzusetzen. Er reiste bald nach England ab und von dort weiter nach New York.

Während des letzten Jahres seines Lebens wurde Imber im jüdischen Krankenhaus in New York aufgenommen, wo er eine junge Sängerin traf – Jeanette Robinson-Murphy. Auf ihren Wunsch hin schrieb er auf einem Blatt Krankenhauspapier, das er in diesem Moment gerade zur Verfügung hatte, die Originalworte der ersten zwei Strophen seines Liedes auf, das die Nationalhymne werden sollte. 1936 schickte Frau Robinson-Murphy das Manuskript, soweit wir wissen das weltweit einzige seiner Art, zum ewigen Andenken an Israels Nationalbibliothek in Jerusalem.

Imbers handschriftliches Originaltext von Tikvatenu, The Schwadron Collection in der israelischen Nationalbibliothek

 

Juden, Rasse und linke Schuld

Laureen, Israellycool, 23. Juni 2020

Juden scheinen dieser Tage eine sehr komplizierte Beziehung zu dem zu haben, wer wir als Juden sind; viele denken, Judentum ist eine Religion – ist es nicht. Judentum ist etwas, das Juden praktizieren. Manche, die zum Judentum konvertieren, werden dadurch nicht genetisch jüdisch, praktizieren aber Judentum. Und besonders viele liberale Juden betrachten sich fälschlich als rassisch weiß, was interessant ist, bedenkt man, dass weiße Menschen uns nie als Teil ihrer Rasse betrachteten, womit sie richtig liegen.

Die veraltete Kategorisierung der Rasse gründet auf der Schädelform, aufgeteilt in mongolisch, negrid und kaukasoid. Mit dem Aufkommen der Gentechnik wird Rasse heute mehr aufgrund von Haplogruppen und Genen definiert. Die Wissenschaften haben bestätigt, was Juden seit tausenden von Jahren wussten: dass wir ein ethno-religiöser Stamm sind, genetisch miteinander verbunden. Hellhäutigere aschkenasische Juden haben mehr mit dunklerhäutigen Mizrahi-Juden gemeinsam als mit vielen Europäern. Das Thema lautet in Amerika in Begriffen von irriger jüdischer Identität, dass viele hier aschkenasisch sind, diejenigen, deren Familien aus europäischen Ländern kamen. In Israel sind die Mehrzahl der Juden Mizrahi und kommeb in erster Linie aus arabischen Ländern. Dennoch kommen alle Juden aus Israel und noch genauer gesagt: Die Juden von heute sind nach Judäa rückverfolgbar, nämlich auf die Stämme Juda und Levi.

Das Argument, das insbesondere viele liberale Juden in Sachen Rasse anführen, lautet, weil Hitler Rasse zur Waffen gemacht hat, sollten Juden nicht als Rasse betrachtet werden. In den USA wurden Juden, schon bevor der Holocaust die jüdische Gemeinschaft in Europa so dezimierte, nie als Weiße angesehen. Heute konzentriert sich das Reden auf systemischen Rassismus, aber es gab auch systemischen Antisemitismus.

Juden wurden oft mit Schwarzen in einen Topf geworfen, was die Einschränkungen angeht, wo Juden arbeiten, wo Juden leben und wo Juden studieren durften. In Teilen von Florida durften Juden erst ab 1968 leben. Diskriminierung von Juden, was Wohnungen angeht, war in Teilen von Illinois und in Michigan fest verankert. Erst 1968 wurde Juden in Bereichen von South Carolina endlich erlaubt Grundbesitz zu erwerben. Von den 1920-ern bis 1960 sahen sich jüdische Menschen harten Zulassungsquoten an Ivy League-Universitäten ausgesetzt. Dieser Begriff wurde „Limitation of Numbers“ [zahlenmäßige Begrenzung] genannt. Hollywood wurde von Juden als Außenposten des jüdischen Theaters geschaffen, als Ergebnis jüdischer Schauspieler, die von Weißen nicht beschäftigt wurden. Der KKK war nicht gegen weiße Menschen, hegte aber und hegt noch gleichermaßen Hass auf Schwarze und auf Juden.

Ursprünglich wollte ich unbedingt betonen, dass Juden eine Rasse sind, weil 2020 ein Jahr der Volkszählung ist und wegen der Bedeutung jüdische Rechte festzustellen, besonders da der Antisemitismus 2019 einen Höhepunkt erreichte. Schutz als Religion hat nicht dasselbe Gewicht wie Schutz als Rasse und nach zahlreichen Jahren des Versuchs Juden in den USA wieder als Rasse zu legalisieren (bis vor ein paar Jahrzehnten hatten die Juden die Möglichkeit im Zensus „hebräisch“ zu wählen) garantierte Präsident Trump Juden Schutz als Rasse unter Titel VI.

Gerade jetzt, wo das Wundpflaster zu Rasse nach dem brutalen Tod von George Floyd heruntergerissen ist, identifizieren sich besonders liberale Juden fälschlich als „weiß“, um am kollektiven weißen Schuldgefühl teilzuhaben, das die gesamte Linke empfindet. Es ist nicht falsch die Strafjustiz zu reformieren; es ist nicht falsch Gerechtigkeit für die haben zu wollen, die als Unbewaffnete getötet wurden. Es ist aber falsch vorzugeben man sei weiß, wenn die Weißen dich immer als den Anderen angesehen haben.

Die Alternative Rechte und die Alternative Linke von heute lügen, Israel sei ein kolonialistisches Land mit „weißen“ Juden, die die Araber „versklaven“. Das ist die Botschaft von CAIR, von Black Lives Matter und einer Menge anderer antisemitischer Gruppen. Von anderen und von innen fälschlich als weiß etikettiert zu werden heißt völlig misszuverstehen, wer die Juden sind; es bedeutet der realen Verbindung auszuweichen, die aschkenasische Juden zu sephardischen Juden, zu Mizrahi-Juden und zu schwarzen äthiopischen Juden, zu indischen Juden, zu bukharischen Juden, zu persischen Juden haben.

In Amerika Jude zu sein, sollte keine Schuld mit sich bringen, sondern Stolz. Stolz, dass wir trotz tausender Jahre systematischer Unterdrückung in jedem Land außerhalb Israels lebten, wir als Volk uns über das Opfer sein erhoben. Und in Amerika waren wir entschlossen trotz aller Hindernisse und Angriffe Erfolg zu haben. Doch für die Juden, die links sind, solltest du dich schuldig fühlen, schuldig dafür, für rassistische Politik zu stimmen.

Wenn Demokraten schwarzen Eltern in Innenstädten die freie Schulwahl verbieten, dann ist das rassistisch. Der Polizei Gelder zu nehmen wird nur unschuldigen Schwarzen schaden, die wie alle anderen Gruppen Schutz vor Kriminellen wollen. Die negativen Effekte der Reduzierung der Polizei haben sich bereits in Ferguson (Missouri) und anderen Orten erwiesen. Für Joe Biden zu stimmen, der 1994 das rassistischste Verbrechensgesetz in der Geschichte des Landes verabschiedete, das bis heute schwarze Jugendliche betrifft, tritt nicht für Schwarze ein. Präsident Trump zu hassen, der den First Step Act („Gesetz erster Schritt“) verabschiedete, eine tatsächliche Strafrechtsreform-Initiative zur Verringerung überzogener Urteile für Verbrechen, die keine Gewaltverbrechen sind, ist scheinheilig.

Während die Linken Weiße dämonisieren und obwohl weiß zu sein kein Verbrechen ist, sind Juden rassisch nie weiß gewesen, sind es heute nicht und werden es nie sein. Wenn Juden nicht wissen, wer sie als Volk sind, werden wir keine feste Grundlage haben, auf der wir stehen können, wenn wir gegen Antisemitismus vorgehen, der heute bei Linken am weitesten verbreitet ist.

DAS sind die Israelis

gefunden auf twitter, 1. Juli 2020:

Du glaubst also, du würdest die Israelis kennen?

David Collier, Beyond the Great Divide, 21. Juni 2020

Es gibt so viel Ignoranz zu Israel und den Israelis. So viele Lügen, die von antiisraelischen Hassern erzählt werden, wenn doch manchmal die Wahrheit so einfach ist und dir ins Gesicht starrt.

Wer sind die Israelis? Ich mag die persönliche Note sehr, daher dachte ich, ich sollte Sie auf eine kleine Tour mitnehmen, um einige von ihnen zu treffen:

Avraham Kiryati

Avraham Kiryati war acht Jahre alt, als 1929 Araber die Juden von Hebron massakrierten. Sein Onkel ging vor das Haus und war einer der Ermordeten. Er ist ein Nachkomme von Juden, die der spanischen Inquisition entkamen und sich zuerst in Tzfat (Safed) und dann in Hebron niederließen.

Eden Alene

Eden Alene singt Israels Beitrag im Eurovision Song Contest im nächsten Jahr. Sie wurde in Jerusalem geboren, aber beide Eltern waren aus Äthiopien immigriert – sie flohen vor der dortigen Verfolgung. Es gibt rund 130.000 Israelis äthiopischer Herkunft.

Elinor Joseph

Elinor Joseph ist eine christlich-israelische Araberin. Sie dient in einer Kampfeinheit des israelischen Militärs. Elinor wurde im Dorf Jisch in Nordisrael geboren. Sie ist eine von rund 177.000 Christen, die in Israel leben – dem einzigen Land der Region, das sie beschützt.

Yaakov Horovitz

Yaakov Horovitz wurde in den 1930-er Jahren im ägyptischen Alexandria geboren. Seine Familie hatte ein erfolgreiches Unternehmen. 1956 wurden sie verhaftet und gezwungen zu unterschreiben, dass sie ihren gesamten Besitz aufgeben; sie erhielten nur Tage, um das Land zu verlassen. Sie wurden vertrieben und kamen schließlich als Flüchtlinge nach Israel.

Ruth

Ruth überlebte den Holocaust. Sie sprang aus einem Zug, der auf dem Weg in die Lager war und schloss sich Partisanen an, um gegen die Nazis zu kämpfen. Hier ist sie mit ihrer Enkelin Opal – einer Offizierin in der israelischen Armee. Eine derjenigen, die die Juden beschützen, um sicherzustellen, dass so etwas nie wieder geschieht.

Pe’er Tasi

Pe’er Tasi ist ein erfolgreicher israelischer Sänger. Seine Musik fällt ins Genre Mizrahi oder „östlich“. Tasis Familie kommt aus dem Jemen, wo sie wie viele vor Verfolgung floh. Es gibt rund 400.000 Israelis jemenitischer Abstammung.

Eli Amir

Eli Amir wurde im Irak geboren. Seine Familie floh vor Verfolgung – und er war einer von einer Million Juden in arabischen Ländern, die ethnische gesäubert wurden. In Israel erarbeitete er sich eine erfolgreiche Karriere als preisgekrönter Schriftsteller.

Yasmin Abu Fraiha

Yasmin Abu Fraiha stammt aus einer Beduinenstadt im Negev. Die meisten Beduinen des Südens betrachten sich als sich von den nördlichen arabischen Gemeinden verschieden. Yasmin ist Ärztin und gründete eine NGO, die genetische Krankheiten primär in beduinischen Gemeinden verhindern will. Es gibt in Israel rund 200.000 Negev-Beduinen.

Menasche Amir

Menasche Amir wurde 1940 im uralten jüdischen Viertel in Teheran im Iran geboren. 1959 verließ er den Iran in Richtung Israel. Amir sendet auf Israel Radio International in Persisch. Amir ist einer von mehr als 130.000 Israelis iranischer Herkunft.

Ninet Tayeb

Ninet Tayeb Vater kam aus Tunesien. Ihre Mutter war marokkanisch-algerisch. Ihre Eltern kamen getrennt voneinander in Israel an, beide flohen vor Verfolgung. Nina ist eine erfolgreiche Musikerin, Liederschreiberin, Komponistin, DJ, Model und Schauspielerin. Es gibt zehntausende Israelis, die tunesische Herkunft haben.

Gadeer Kamal-Mreeh

Gadeer Kamal-Mreeh ist drusische Israelin. Sie ist Politikerin und Journalistin. Ihre Fraktion (Blau und Weiß) ist Teil der aktuellen Regierung. Sie war die erste weibliche drusisch-israelische Politikerin, die Mitglied der Knesset wurde.

Natan Scharansky

Natan Scharansky wurde in der Sowjetunion geboren. Als Refusenik verbrachte er 9 Jahre in sowjetischen Gefängnissen. Er war der erste politische Gefangene, der von Gorbatschow freigelassen wurde. Als sie Sowjets schließlich ihre Türen öffneten, entkam eine Million Juden. Scharansky wurde zu eine erfolgreichen israelischen Politiker.

Sarah Avraham

Sarah Avraham ist eine israelische Kickboxerin. 2014 gewann sie die Frauen-Weltmeisterschaft im Thai-Boxen. Sie wurde in Indien geboren und zog nach den Mumbai-Anschlägen 2008 nach Israel. Es gibt in Israel etwa 85.000 Juden indischer Herkunft.

Beram Kayal

Beram Kayal ist ein israelischer Muslim. Kayal ist ein erfolgreicher Fußballer und spielt für Brighton & Hove Ablion. Er hat seit 2008 auf internationaler Ebene gespielt und wurde bisher 44-mal in der israelischen Nationalmannschaft eingesetzt. Es gibt in Israel mehr als 1,5 Millionen arabischer Muslime.

Natan Abergil

Natan wurde in Israel geboren, aber seine Familie stammt aus Marokko. Sie floh zusammen mit fast allen marokkanischen Juden vor Verfolgung. Israel können eine Million Juden marokkanisches Erbe beanspruchen. Natan kam nach Eilat, wo er ein Geschäft betrieb. Er hatte drei Kinder. Tragischerweise wurde ihre ältester Sohn Assaf 2003 von palästinensischen Terroristen am Gazastreifen ermordet.

Malka Zaken

Malka Zaken lebt in Tel Aviv; sie ist 92 Jahre alt. Geboren wurde sie in Griechenland; im Alter von 12 Jahren wurde sie von den Nazis nach Auschwitz deportiert. Sie kommt aus einer großen Familie. Fast alle kam im Holocaust um. Malka Zakens Auschwitz-Nummer lautete 79 679. Sie hat sich in Israel eine Familie aufgebaut und hat 3 Kinder.

Daniel Gal

Daniel Gal wurde in Algerien geboren. Als er gerade erst 5 oder 6 Jahre alt war, wurde er aus der Schule geworfen, weil er Jude war. Sein Vater verlor seine Arbeit, als jüdische Geschäfte vom Staat übernommen wurden. Unter schwerer Verfolgung floh seine Familie nach Israel.

Benjamin Tsedaka

Benjamin Tsedaka wurde 1944 in Nablus geboren. Er ist Samaritaner und ein Ältester des Minderheitsglaubens. Benjamin lehrt weltweit zu den israelitischen Samaritanern. Wie andere Religionen wie die Bahai und die Karaiten, die ihren Hauptsitz in Israel haben, werden sie in Israel nicht verfolgt.

Salim Joubran

Salim Joubran ist ein christlicher Maronit (Aramäer). Er wurde 1947 in Haifa geboren. Salim Joubran wurde 2004 zum Richter am Obersten Geerichtshof Israels ernannt. Was ihn zum Einzelrichter am höchsten Gericht in Israel machte. Er ist vor kurzem in den Ruhestand gegangen.

Gil Hovav

Gil Hovav wurde 1962 in Israel geboren. Sein Urgroßvater Eliezer Ben-Yehuda kam 1881 aus dem russischen Reich ins osmanische Jerusalem, Jahrzehnte vor der britischen Eroberung der Gegend. Ben-Yehuda war der Vater des modernen Hebärisch und Gils Ururonkel Itamer Ben-Zion Ben-avi der erster Hebräisch-Muttersprachler der modernen Zeit.

Eli Marom

Eli Maron wurde in einem Moschaw in Israel geboren. Seine Mutter war Chinesin, sein Vater ein vor den Nazis geflüchtet. Eli Maron war von 2007 bis 2011 Oberkommandierender der israelischen Marine.

Sabrin Saadi

Sabrina Saadi ist eine religiöse Muslima aus Basmat Tab’un, einer vorwiegend beduinischen Stadt im Norden Israels. Sabrina ist Major in der israelischen Polizei und arbeitet als ranghohe Ermittlerin in der Jugendabteilung in Kafr Kanna. Sie konzentriert sich auf Gewalt und Internetverbrechen.

Yitzhak Yosef

Yitzhak Yosef wurde 1952 in Israel geboren. Er ist der sephardische Oberrabbiner. Yitzhak ist der Sohn von Rabbi Ovadia Yosef, dem ehemaligen Oberrabbiner Israels. Rabbi Ovadia wurde im Irak geboren. Es gibt in Israel mehr als eine Million Haredim (Ultraorthodoxe).

Miriam Halibi

Miriam Halabi (Name geändert, um ihre Identität zu schützen) wurde in Aleppo in Syrien geboren. Zusammen mit ihren beiden Töchtern wurde Miriam 2015 aus Aleppo herausgeschmuggelt, als der IS dort anrückte. Die Familie Halibi schloss sich 150.000 Israelis an, deren Familien früheren Verfolgungen in Syrien während des 20. Jahrhunderts entkamen.

Jonathan Elkhoury

Jonathan Elkhoury wurde im Libanon geboren. Er ist ein schwuler christlicher Flüchtling aus dem Libanon. Jonathan und seine Familie wurden gezwungen aus dem Libanon zu fliehen – aus Angst vor Rache der Hisbollah. Heute als Israeli bereist er Universität im Westen, wo er die Lügen über Israel widerlegt, die von Hassern erzählt werden.

 

Es wäre möglich immer weiter zu machen. Es gibt israelische Juden libyscher, türkischer und libanesischer Herkunft. Sie flohen überall vor Verfolgung, selbst aus Orten wie dem winzigen Bahrain. Jüdische Flüchtlinge kamen aus aller Welt. Mehr als 100.000 aus Lateinamerika. Eine Millionen durch die ethnische Säuberung von Juden in arabischen Ländern.

Zusätzlich gibt es, weil jüdische Menschen immer in der Region gelebt haben, uralte Gemeinden, die schon immer im Land gelebt haben.

Aber der Punkt ist gemacht. Wer sind die Israelis? Jetzt kennen Sie die Wahrheit.