Schaschlik

Benjamin Netanyahu hat den saudischen Kronprinzen besucht. Dafür wird dieser von der Hamas beschimpft. Das sei eine „Beleidigung für die „palästinensische Sache“. Ein solches Treffen sei „gefährlich“ und sie verlangt „Aufklärung“.

Die Huthi-„Rebellen“ im Jemen drohen Israel mit Raketen, die Eilat erreichen können. (Die Dinger können sie nur vom Iran bekommen haben.)

Und zumindest Europa wird wieder drauf reinfallen: Auf Englisch hat ein PLO-Funktionär behauptet die Autonomiebehörde wolle die Terrorgehälter abschaffen – auf Arabisch verkündet die PA genau das Gegenteil!

Das nennt man dann wohl Chutzpe: Die PA bereitet eine Liste mit Forderungen an Joe Biden vor.

Die Mullahs haben eine 33-jährige britisch-australische Akademikerin nach gut zwei Jahren wieder freigelassen; sie wurde nach einer Konferenz bei der Ausreise am Flughafen Teheran verhaftet, nachdem die Behörden erfuhren, dass ihr Lebenspartner ein Israeli ist und wegen Spionage zu 10 Jahren Haft verurteilt. Ihre Entlassung aus der Haft und Abschiebung nach Australien erfolgte im Rahmen eines Gefangenenaustauschs; dafür ließ Thailand 3 Iraner frei, die einen Bombenanschlag geplant hatten und deswegen verurteilt worden waren.

Die jährliche „Siedler fällen palästinensische Olivenbäume“ ist bei Oxfam auch wieder mal im Gang. Allerdings steht das angebliche Ausmaß dieser behaupteten Taten mehr als im Zweifel. Dazu kommt, dass zum „Beleg“ ausschließlich Fotos verwendet werden, die nachweislich mindestens 2 bis 12. Jahre alt sind.

Der mutmaßliche Leiter des iranischen Atomprogramms ist bei einem Anschlag getötet worden. Die Terror-Mullahs machen Israel dafür verantwortlich und schwadronieren von „Staatsterror“. Die EU war ganz schnell dabei, die Tat als Terroranschlag zu verurteilen.

Das saudische Außenministerium bestreitet, dass es einen Besuch Netanyahus und ein Treffen mit US-Außenminister Pompeo sowie Prinz Mohammed gegeben habe – obwohl der Pompeo ein Foto der drei im Internet postete.

Die Türkei und Qatar rotten sich zusammen und wollen gemeinsam „die Eskalation der Welle der Islamophobie“ bekämpfen.

Pakistan droht Firmen der sozialen Medien mit mehr als $3 Millionen Geldbußen, wenn sie nicht dagegen vorgehen, dass auf ihren Plattformen Inhalte geteilt werden, die als „den Islam verleumdend“ betrachtet werden. Google, Facebook und twitter überlegen jetzt sich aus Pakistan zurückzuziehen.

Wen wundert‘s? Die Taliban halten sich nicht an ihr Abkommen mit Trump; dieser hat seinen Teil der Vereinbarung gehalten, aber sie selbst steigern ihren Terror und die Anschläge.

Wieder mal sind Araber weiter als unsere Dhimmi-Europäer: Der Fatwa-Rat der VAE hat die Muslimbruderschaft zur Terrororganisation erklärt; Muslime sollen sich von ihr fernhalten.

Eine ranghohe Besuchergruppe aus Bahrain besuchte den Tempelberg in Jerusalem – verbarg aber ihre Ausweise aus Angst, die muslimischen Behörden würden ihnen den Besuch verbieten. Der Delegationsleiter sagte, die Lage auf dem Tempelberg, dass (Muslimen) verboten wird in der Al-Aqsa zu beten, sei eine neue Form des Terrors.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
– Juden stellen nur 1% der Bevölkerung Europas; trotzdem richten sich 22% der Hassverbrechen in Europa gegen Juden.
Palästinenser:
– Ein Scharia-Richter der PA: Juden/Israelis sind unreine, Besatzer-Diebe; sie haben ein Recht am Tempelberg.
– Scheik Ikrama Sabri von der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem behauptet (wieder einmal), der Tempelberg habe nichts mit den Juden zu tun (und die osmanische Besatzung sei wunderbar gewesen).
Muslime im Westen:
– Ein muslimischer Kleriker in Victoria (Kanada) predigt: Juden sind die „Brüder von Affen und Schweinen“ und rief Allah auf sie zu zerfleischen.
Deutschland:
Mitglieder der Partei „Die Rechte“ wollen (am Freitag, 27.11.) in Brunswick vor einer Synagoge „für Freiheit für Palästina“ und gegen „Zionismus“ demonstrieren. Die Stadtverwaltung hat die Veranstaltung nicht genehmigt.
– In Wesel wurde stahlen Unbekannte von einem jüdischen Friedhof eine Gedenktafel mit hunderten Namen von Juden und weiteren Opfern des Nationalsozialismus.
– Der Steinewerfer von der Essener Synagoge ist gefasst – ein Iraner (schon wieder nix mit Rechtsextremismus)
Österreich:
Wien: Eine Frau bedrohte einen Rabbiner mit einem Messer und riss ihm die Kippa vom Kopf. Dazu schrie sie: „Schlachtet die Juden!“ Umstehende Passanten sollen weggeschaut haben.
Benelux:
– Der Vorsitzende der rechtsgerichteten niederländischen Partei „Forum für Demokratie“ trat zurück, nachdem bekannt wurde, dass Mitglieder der Jugendorganisation der Partei Nazi-Verhalten an den Tag gelegt hatten; sie hatten u.a. in einer WhatApp-Gruppe Nazi-Lieder geteilt; einer bezeichnete das Nazi-Buch „Der Untermensch“ als „Meisterwerk“. Er selbst gibt an, dass sein Rücktritt nicht von dem Skandal selbst verursacht ist, sondern weil aus seiner Partei Forderungen laut wurden, die Täter aus der Partei rauszuwerfen, bevor die parteiinternen Untersuchungen abgeschlossen sind.
Britische Inseln:
Großbritannien: Britische Parlamentarier sind empört, dass Amazons „Alexa“ antisemitische Inhalte verbreitet. Amazon versprach die Sache zu untersuchen.
USA:
Ilhan Omar beschuldigt Israel ethnischer Säuberungen.
– Jüdische Schüler im Raum San Francisco sehen sich vermehrt Schikanen und Belästigungen durch Holocaust-Leugner ausgesetzt.
– An der Georgetown University veröffentlichte einen Artikel eines muslimischen Österreichers, der die österreichischen Antiterror-Maßnahmen mit der „Reichskristallnacht“ gleichsetzt.
– Ein jüdisches Ehepaar aus Columbus (Ohio) wurde von einem Nachbarn mit Steinen beworfen; nach Aussage der Opfer handelt es sich um einen antisemitisch motivierten Angriff.
– Die „Hate Crime“-Statistiken des FBI zeigen nicht nur, dass der Antisemitismus in die Höhe schießt, sondern auch dass „Islamophobie“ abnimmt.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Rücksichtnahme, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Deutschland: Freiwillige Mitarbeiter aus Flüchtlingszentren berichten: „Die Flüchtlinge hassen uns, sie wollen uns islamisieren.“
Pakistan: Die Zahl der Jihad-Morde an Ahmadis (einer muslimischen Sekte) schießt in die Höhe; viele Muslime betrachten Ahmadis als vom Glauben Abgefallene.
Ägypten: Ein Influencer schrieb ein Gedicht, das den Mörder des französischen Lehrers Samuel Paty preist.

Jihad:
Türkei: Dass in Deutschland die Grauen Wölfe verboten werden sollen, ist nach Meinung eines deutschen staatlichen Nachrichten-Kanals „von muslimfeindlichem Fanatismus“ motiviert. „Graue Wölfe“ gebe es weder in Europa noch in der Türkei.
Frankreich: Ein Muslim stach auf einen Mann ein und leistete Widerstand gegen seine Festnahme; dabei brüllte er „Allahu Akbar“.
Schweiz: Eine der Polizei wegen ihrer Jihad-Gesinnung bekannte Muslima, die ein Messer schwang, stach in einem Kaufhaus auf zwei Menschen ein.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen, promuslimische Propaganda von Nichtmuslimen:
USA: Ein muslimisches Paar in Philadelphia gab tausende Dollar an Familienmitglieder, die sich dem Islamischen Staat anschlossen.
Frankreich: Ein Oberschüler, der den Islam kritisierte, durfte sich von einem muslimischen Mitschüler anhören: „Ich schwöre bei Allah, ich werde dir die Kehle durchschneiden.“
USA: Die Terror-Datenbank der USA listet die Attentäter des 9/11 als „weiß/kaukasisch, nicht hispanisch“, die Opfer als „von Weißen getötet“.
Portugal: Der muslimische Leiter einer Migrantengruppe, die gegen Rassismus eintritt, sagt, es sei „notwendig den weißen Mann zu töten“.
Schweden: Der Polizeichef von Göteborg sieht sich Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt. Er hatte es gewagt zu sagen, dass ausländische Kriminelle nicht zu Schweden gehören.

Gegenwehr:
Frankreich: Der Innenminister verkündete Pläne die „Antiislamophobie“-Organisation CCIF zu verbieten. Das ist nach Angaben der Organisation natürlich von „Rasissmus“ motiviert.
Australien: Australien erkannte einem muslimischen Kleriker die Staatsbürgerschaft ab, er ein Jihad-Massaker bei einem Fußballspiel anrichten wollte.
Deutschland: Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf hat bestätigt, dass eine Muslima beim Auto fahren keinen Niqab tragen darf. Laut Straßenverkehrsordnung müsse das Gesicht eines Autofahrers während der Fahrt erkennbar bleiben, erklärte das Düsseldorfer Verwaltungsgericht am Donnerstag.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Pakistan: Eine muslimische Todesschwadron jagt ein 14-jähriges christliches Mädchen, das vor der Zwangsehe mit ihrem muslimischen Entführer floh.
Bangladesch: Muslime griffen Katholiken an, schlugen Fenster ein und zerstörten Bücher und weitere religiöse Gegenstände in einer Kirche.
Iran: Die Islamische Republik Iran überfiel Häuser von Bahai im gesamten Land und durchwühlten sie.
Indonesien: Muslime überfielen ein christliches Dorf, ermordeten 4 Christen und brannten die Kirche sowie sechs Häuser von Christen nieder.

Obama Watch:

Obamanisten:
– Joe Biden ernannte eine Frau als eine von zwei Verbindungspersonen zum Parlament; sie ist palästinensischer Herkunft und hat palästinensische Selbstmord-Bombenanschläge gerechtfertigt.

Wer beleidigt, attackiert, gefährdet, mordet wen?
– Ein Antifa-Führer aus Pittsburgh droht Trump: Wir sind bewaffnet. Entweder du ziehst bis Sonntag den Schwanz ein und sagt, du hast verloren, oder wir fangen an in konservativen Gegenden Straßensperren zu errichten.

Dry Bones blog, 29.11.2020

Wenn kaum eines der „beliebtesten palästinensischen Gerichte“ auf einer Top-Ten-Liste aus Palästina stammt

David Lange, Israellycool, 25. November 2020

Taste Atlas hat einen Artikel mit der Überschrift „Top 10 Most Popular Palestinian Dishes“ (Die zehn beliebtesten palästinensischen Gerichte).

Nach Angaben des Artikels sind das:

  1. Falafel
  2. Hummus
  3. Mujaddara
  4. Kunafah
  5. Maqluba
  6. Qidreh
  7. Musakhan
  8. Makdous
  9. Mutabal
  10. Regenreis

In Anbetracht dessen, dass die Israelhasser uns ständig beschuldigen uns palästinensisches Essen anzueignen, dachte ich, ich sehe mir jedes davon einmal an und schaue nach, ob sie wirklich aus „Palästina“ stammen.

1 Falafel

Die Herkunft der Falafel ist zwar unbekannt und umstritten, eine übliche Theorie lautet aber, dass das Gericht in Ägypten entstand.

2 Hummus

Die frühesten niedergeschriebenen Rezepte für ein Gericht, das hummus bi tahina ähnelt, sind in Kochbüchern festgehalten, die im 13. Jahrhundert in Kairo geschrieben wurden.

3 Mujaddara

Das erste festgehaltene Rezept für Mujaddara erscheint in Kitab al-Tabikh, einem Kochbuch, das 1126 von Al-Baghdadi im Irak zusammengestellt wurde.

4 Kunafah

Eine übliche Geschichte lautet, dass das Gericht von Ärzten geschaffen und verschrieben wurde, um im Ramadan den Hunger von Kalifen zu stillen. Das soll sich im fatimidischen Ägypten oder im Omajjaden-Kalifat in Syrien ereignet haben.

5 Maqluba

Dabei handelt es sich um ein Gericht, das Jahrhunderte zurückreicht; eine Version davon erschien im Kitab Al-tabikh aus dem 13. Jahrhundert, einer Rezepte-Sammlung aus dem mittelalterlichen Bagdad.

6 Qidreh

Dieses Gericht geht auf scharfe Reisgerichte an den Höfen Persiens und Bagdads zurück.

7 Musakhan

Dieses Gericht scheint im damaligen Palästina entstanden zu sein.

8 Makdous

Obwohl seine Herkunft vage ist, gibt es über konservierte Auberginen starke Verbindungen zu Syrien.

9 Mutabal

Mutabal wird am häufigsten mit der libanesischen und der syrischen Küche in Verbindung gebracht.

10 Regenreis

Dieser scheint aus dem damaligen Palästina zu kommen.

Nur zwei der „10 beliebtesten palästinensischen Gerichte“ scheinen also in Wirklichkeit in „Palästina“ entstanden zu sein. Der Rest ist aus anderen Teilen des Nahen Ostens genommen worden.

Es ist allerdings kein Wunder. Noch der verstorbene Araberführer Zuheir Mosen gab einst zu:

Die Gründung eines Palästinenserstaates ist nur ein Mittel zur Fortsetzung unseres Kampfes gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, weil arabische nationale Interessen es erfordern, dass wir die Existenz eines eigenständigen „palästinensischen Volkes“ behaupten, um dem Zionismus entgegenzutreten.

Wenn sie sie aber beliebte palästinensische Gerichte nennen wollen, bitte, was immer ihr Interesse ist. Sie mögen nicht aus dem damaligen Palästina stammen, aber sie sind seitdem mit den palästinensischen Arabern assoziiert worden – so wie einige (wie Falafel und Hummus) mit Israel assoziiert werden. Das ist dasselbe.

Wenn aber die Israelhasser uns der Aneignung „palästinensischen“ Essens beschuldigen, dann haben sie sich nach ihrer eigenen Logik und Überzeugung diese Gerichte angeeignet.

Sah so der erste Tempel aus?

Ein wunderschönes Buch mit einer Sonderwidmung von Baron Edmond de Rothschild zeigt uns die Korridore des Tempels in Jerusalem

Amit Naor, the Librarians, 24. Februar 2020

Im Lager der Stadtverwaltung der nordisraelischen Stadt Rosch Pina lag Jahre lang ein einzigartiges Buch, dessen kunstvolle Illustrationen und französischer Text von allen ignoriert wurden. Es würde immer noch dort liegen, wäre nicht eines Tages die Archivarin der Stadt, Hanna Chopin, darüber gestolpert. Sobald sie anfing die Seiten durchzublättern, wusste Chopin sofort, dass sie ein sehr besonderes Buch in Händen hielt.

Wie besonders ist dieses Buch genau? Soweit wir wissen, gibt es auf der ganzen Welt nur fünf dieser Art. Ein Exemplar befindet sich im berühmten Louvre in Paris, ein weiteres in den Schatzkammern der Familie Rothschild, ein drittes ist hier in der Sammlung Eran Laor in der Nationalbibliothek Israels zu finden. Das vierte ist in Rosch Pina du das fünfte findet sich in der Stadt Zichron Ya’akov.

Die seltenen Bücher wurden den jüdischen Siedlungen von Rosch Pina und Zichron Ya’akov von Baron Edmond de Rothschild Ende des 19. Jahrhunderts geschenkt. Man weiß nicht, ob es weitere Exemplare gibt, die anderen jüdischen Landwirtschaftssiedlungen geschenkt wurden, die der Baron gründete. Hier erzählen wir die Geschichte des Exemplars, das sich derzeit im Archiv von Rosch Pina befindet. Das Buch beinhaltet die folgende Widmung: „Gewidmet der Kolonie Rosch Pina von Sir Baron Edmond de Rothschild, Paris, 21. September1898.“ Es ist unklar, warum die Geschenke geschickt wurden oder zu welcher Gelegenheit. Fakt ist: Wir wissen sehr wenige über diese Bücher. Wir können Ihnen jedoch sagen, dass das Buch, nachdem es in seinem heruntergekommenen Zustand von Frau Chopin in Rosch Pina gefunden wurde, 2013 im Labor der Nationalbibliothek mit Hilfe des Büros des Premierministers restauriert wurde. Später wurde es wieder ins Archiv von Rosch Pina gebracht, wo es bis heute verblieben ist.

Was ist so besonders an diesem Buch, das es so wichtig macht es zu restaurieren und erhalten? Nun, zuerst gilt allgemein: Wenn Baron Rothschild es dir geschenkt hat, dann ist es vermutlich eine gute Idee es in gutem Zustand zu halten und es sogar stolz auszustellen, nur für den Fall, dass er beschließt vorbeizukommen. Zweitens ist es, wie bereits erwähnt, eine einzigartige Arbeit, von der es weltweit nur eine Hand voll gibt. Und zuletzt beinhaltet das Buch anschauliche Illustrationen des bedeutendsten architektonischen Baus der jüdischen Geschichte: des Tempels.

Ein Blick von oben – der Tempel und der Tempelberg, zur Verfügung gestellt von Archiv von Rosch Pina.

Das Buch wurde von zwei französischen Wissenschaftlern geschrieben: Charles Chipiez und George Perrot. Chipiez war Architekt und Architekturhistoriker; Perrot war Archäologe. Sie schrieben gemeinsam eine Reihe von Büchern, die sich der Geschichte der antiken Welt widmeten: Assyrien, Persien, Ägypten, Rom, Griechenland und natürlich – Judäa und seine Umgebung. Die meisten ihrer Erkenntnisse zum jüdischen Tempel – der für sie ein architektonischer Meilenstein in der Weltgeschichte war – wurden in einem 1889 in Frankreich gedruckten Buch veröffentlicht, „Le Temple de Jerusalem et la Maison de Bois-Liban“ (Der Tempel von Jerusalem und das Haus des Libanon-Waldes). Rotschild, der ein besonderes Interesse an Jerusalem und dem Tempel hatte, entdeckte das Buch, als es bei einer Ausstellung in Paris gezeigt wurde und kaufte sofort eine Reihe Exemplare, die ihren Weg in die Bauernkolonien im Land Israel fanden, die ihm so sehr am Herzen lagen.

Aufstieg zum Tempel, zur Verfügung gestellt vom Archiv von Rosch Pina.
Sicht aus verschiedenen Winkeln, zur Verfügung gestellt vom Archiv von Rosch Pina.

Das Highlight des Buches ist sein Anhang – große, prachtvolle Illustrationen des Tempels und des „Haus des Libanon-Waldes“, gebaut von König Salomo wie es im Ersten Buch Könige steht. Das erste Kapitel von Chipiez‘ und Perrots Buch beschreibt die Geschichte des Tempels, die ihn umgebenden Gebäude und die örtliche Topografie. Im zweiten Kapitel erklären die Autoren, welche Quellen sie nutzten, um das Erscheinungsbild des Tempels zu wiederzugeben. Das dritte Kapitel beschreibt den Tempel selbst gemäß der Verse aus dem Buch Hesekiel und das vierte und letzte Kapitel beschreibt das, was die Autoren für den Palast des Königs von Judäa halten (den Palast des Libanon-Waldes) – nach ihrem eigenen Wissen. Die Autoren nahmen zudem Skizzen der architektonischen Elemente wie Säulen, Kuppeln und Hauptstädte auf.

Das Haus des Libanon-Waldes, zur Verfügung gestellt vom Archiv von Rosch Pina.

Dr. Smadar Sinai, eine Historikerin und die Direktorin der Rosch Pinal Restaurations-Gesellschaft, sagt, Baron Rothschild habe ein besonderes und verständliches Interesse an Jerusalem und dem Tempel gehabt. Nach Angaben von Dr. Sinai entstammte dies seiner traditionellen jüdischen Bildung sowie dem wachsenden Interesse am wissenschaftlichen Studium der Bibel während des späten 19. Jahrhunderts. Andere Belege legen nahe, dass der Baron auf den Ruinen des Tempels eine „Halle“ bauen wollte und von Architekten sogar Pläne erwarb, um moderne und antike Elemente in den Bau eines großen Gebäudes zu integrieren. Der türkische Sultan lehnte das ambitionierte Projekt aus offensichtlichen Gründen ab.

Die „Halle“ im Tempel, zur Verfügung gestellt vom Archiv von Rosch Pina.

Träumte Rotschild wirklich davon den Tempel an seiner Originalstelle wiederherzustellen? Hatte er vor architektonische Anweisungen für den Bau des dritten Tempels zu veröffentlichen? Mochte er das Buch einfach wegen seiner einzigartigen Kunst? Derzeit kennen wir die Antworten auf diese Fragen nicht. Aber dank des Archivs von Rosch Pina und der Projekts Archivnetzwerk Israel können wir das Buch heute immer noch genießen.

Wer das Archiv von Rosch Pina und das ganze Buch auf der Internetseite des Archivnetzwerks Israel möchte, kann das hier tun.

Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit dem Archiv von Rosch Pina und mit der Hilfe seines Direktors Yehoshafat Pop erstellt.

Die UNO kann keinen palästinensischen Antisemitismus erkennen

First One Through, 12. November 2020

Der aktuelle Leiter der Vereinten Nationen, Generalsekretär Antonio Guterres, ist ein anständiger Mann und eine enorme Verbesserung gegenüber früheren Bossen wie Ban Ki-moon, der mehr oder weniger zu palästinensischer Gewalt gegen Israelis ermutigte. Aber in diesem Kompliment liegt die schmerzlich Anerkennung, dass die Vereinten Nationen alle blenden.

Am 9. November 2020 verlieh der World Jewish Congress Guterres in Gedenken an den Jahrestag der Kristallnacht, dem Pogrom gegen die Juden Deutschlands und Österreichs, das den Holocaust ankündigte, den Theodor-Herzl-Preis. Bei Entgegennahme des Preises hielt der Generalsekretär eine Rede über die Schrecken des Holocaust und Jahrhunderte von Antisemitismus, einschließlich dem in seiner Heimat Portugal, das im Mittelalter alle Juden vertrieben hatte. Er streifte den Coronavirus, der neue Formen der Ritualmordlegenden gegen die Juden sowie den Aufstieg der Neonazis entfesselte. Er beschwor Folgendes:

Wir müssen gegen den Hass in all seinen Formen zusammenstehen. Unsere heutige Welt braucht eine Rückkehr zur Vernunft – und eine Ablehnung der Lügen und Abscheu, die die Nazis antrieben und die die Gesellschaften heute zerbrechen.
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres

Dennoch unterlässt es die von ihm geführte Organisation „Lügen und Abscheu“ zurückzuweisen. Sie ist ein gigantisches Megafon für die niederträchtigsten Lügen und Propaganda, denen von ihrem Markennamen Legitimität verliehen wird. Diese Institution war dazu geschaffen den Weltfrieden zu fördern; sie hat sich einen Kessel von Hass und ein Mittel für Gewalt verwandelt.

Die UNO erkennt das Mantra an und wiederholt es, aber wenn es um die Palästinenser geht, ignoriert sie seine Voraussetzung.

In derselben Rede fügte Guterres an: „Es bleibt meine sehnlichste Hoffnung, dass nächstes Jahr wieder ein Dialog zwischen Israelis und Palästinensern begonnen werden kann, der das Ziel von zwei Staaten hat, die in Harmonie und Frieden Seite an Seite leben.“ Das ist ein Hirngespinst, entzündet von dem Wunsch danach Selbstbestimmung für die staatenlosen Araber zu sehen, wobei aber der systematische Antisemitismus in der palästinensischen Gesellschaft ignoriert wird.

  • Die Palästinenser sind nach einer ADL-Studie das antisemitischste Volk.
  • Sie wählten Mahmud Abbas zum Präsidenten, einen Mann der seine Doktorarbeit schrieb, mit der er den Holocaust leugnete.
  • Sie stimmten für die Terrororganisation Hamas, so dass diese eine 58%-Mehrheit im Parlament hatte; Hamas hat die antisemitischste jemals geschriebene Gründungscharta (eine Kombination aus Hitlers Mein Kampf und der Fälschung Die Protokolle der Weisen von Zion mit gewaltigen Verschwörungstheorien).
  • Die PA-Führung bestreitet die Geschichte der Juden im Heiligen Land.
  • Die PA behauptet fälschlich, dass Israel die Araber ethnisch aus Jerusalem säubert, obwohl ihre Wachstumsrate die der Juden in Jerusalem und der Araber in anderen Hauptstädten der Region übersteigt.
  • Die PA behauptet fälschlich, dass Israel den Zugang der Araber zur Al-Aqsa-Moschee einschränkt, obwohl tatsächlich NUR JUDEN auf dem Tempelberg begrenzten Zugang und Gebetsrechte haben.
  • Die palästinensische Autonomiebehörde benennt Schulen, öffentliche Plätze und Turniere nach Terroristen, die israelische Zivilisten töten.
  • Die PA-Führung bezeichnet Juden als „Söhne von Affen und Schweinen“.
  • Für die PA hat die Bezahlung lebenslanger Unterstützung von Terroristen höhere Priorität gegenüber allen Gehältern für öffentliche Bedienstete oder andere Bedürftige.

PA-Präsident Mahmud Abbas hält 2011 eine Rede vor der UNO

Die UNO schweigt immer zu diesen Dingen. Sie ist blind für den manischen Antisemitismus, der in der palästinensischen Gesellschaft allgemein verbreitet ist, die den Wunsch hegt jeden Juden entweder zu töten oder aus dem Land zu vertreiben, das sie als rein muslimisches heiliges Land betrachtet. In ihren eigenen UNRWA-Schulen im Gazastreifen und der Westbank lehrt die UNO lehrt nicht einmal den Holocaust.

Palästinensische Einstellungen gegenüber Juden ist die moderne Fusion der Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal im 15. Jahrhundert mit dem Nazi-Holocaust im 20. Jahrhundert. Die moderne Inquisition wird in der UNO von muslimischen Staaten mit Unterstützung linksextremer Progressiver angeführt, die den jüdischen Staat als Kolonialunternehmen betrachten, eine Ursünde, die nur mit Bekehrung oder Vernichtung gut gemacht werden kann.

Das Friedenshindernis sind nicht jüdische Häuser; es sind palästinensisch-arabische „Lügen und Hass“, die in den Vereinten Nationen Unterstützung finden. Bis diese Tatsache anerkannt und angegangen wird, gibt es keine Chance auf Frieden.

Noch ein brandneues palästinensisches „Dorf“

Elder of Ziyon, 25. November 2020

Die OCHA-oPt der UNO twitterte, dass Israel Bauten in Fasayil asl Wustaabriss.

Wie üblich scheint es sich um einen neuen Ort zu handeln, der ausdrücklich dazu gebaut wurde sich Land unter den Nagel zu reißen.

Hier ist er in den Jahren 2004, 2011 und vor kurzem:

Das dritte Bild stammt aus Bing Maps, da sie jünger sind als Googles Satellitenbild.

Beachten Sie, wie viele weitere Bauten es dort gibt und auch die drei zusätzlichen Wohnwagen-Container im Südwesten.

Während die Stadt Fasayil (im Süden) schon eine Weile dort gewesen ist, kann ich Fasayil al Wusta vor etwa 2008 nirgendwo erwähnt finden. (Es wurde angeblich 1998 gegründet.)

Die UNO und die EU sind sehr gut dabei die Abrissarbeiten zu beobachten, aber Daten über die illegale Bautätigkeit, die die Abrisse zeitlich überbieten, liefern sie einfach nicht,

Die VAE gaben die großartigste Antwort an jeden BDS-Aktivisten

Leah Rosenberg, Israel Unwired, 23. November 2020

Jeder BDS-Aktivist sollte das sehen. Menschen, die keine Vorstellung davon haben, wofür Israel steht, versuchen es zu boykottieren. Aber sehen Sie sich di VAE an!

Die VAE geben allen BDS-Aktivisten der Welt die ultimative Antwort. Ein Video, das ich heute auf dem Obstmark in Dubai aufnahm.

VAE widerlegen jeden BDS-Aktivisten

Was die VAE tun, lässt jeden BDS-Aktivisten schaudern. Israelisches Obst und Gemüse verkaufen? In einem ARABISCHEN Land? Kann nicht sein. Das zerstört all ihre Behauptungen und ihre Agenda komplett! Es beweist, dass die BDS-Bewegung völlig falsch liegt. Wie werden sie in der Lage sein das zu erklären?

Aber genau das passiert. Die VAE begrüßt das neueste Friedensabkommen mit Israel. Sie begrüßen den Nutzen von Frieden und was Israel zu bieten hat. Die VAE Obst aus Israel verkaufen zu sehen und stolz das neue Friedensabkommen zu bewerben ist schön anzusehen.

Wenn ein BDS-Aktivist Israel boykottieren will, wird behauptet, sie stünden für Menschenrechte ein. Sie behaupten Israel misshandelt Araber. Abgesehen davon, dass sie sich von der Wahrheit so weit entfernt sind, boykottieren nicht einmal viele Araber Israel.

Wenn mehr Leute einfach die Wahrheit sehen könnten, würde die BDS-Bewegung komplett zerlegt.

Es ist mehr als nur Obst

Denn diejenigen, die die Geschichte und die aktuellen Ereignisse nicht kennen, könnten nicht erkennen, was es wirklich bedeutet, dass die VAE stolz und öffentlich in Israel gezogenes Obst verkaufen. Sie könnte die Folgen nicht erkennen.

Aber diese israelischen Produkte zu verkaufen ist ein gewaltiges Statement an die Emiratis und die Welt als Ganzes.

Wir erleben historische Veränderungen im gesamten Nahen Osten. Wir durchleben Zeitungen, an die man sich noch Jahre lang erinnern wird.