Das Blut von Shireen Abu Akleh klebt an palästinensischen Händen

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 15. Mai 2022

Wenn die „Der Tod von Mohammed al-Dura“ genannte Produktion Pallywoods[*] Vom Winde verweht ist, dann ist das aktuelle Spektakel um Shireen Abu Akleh auf dem Weg ihr Star Wars zu werden. Beide Fälle sind gewaltige Gewinne für die Palästinenser in der Weltarena des Informationskriegs.

Das Bild des verängstigen 12-jährigen al-Dura, angeblich unter Feuer durch israelische Soldaten, wurde zur Inspiration für die Gewalt der zweiten Intifada. In den Worten der Journalistin Nidra Poller:

… entzündete sofort israelfeindliche und judenfeindliche Leidenschaften in der gesamten Welt, was eine Welle der Gewalt auslöste, die vom Lynchmord an zwei israelischen Reservisten in Ramallah bis zu Brandanschlägen auf Synagogen in Frankreich reichte. In den folgenden Jahren erlangte die Geschichte von Mohammed al-Dura in der arabischen und muslimischen Welt fast mystisches Format…

Dass der Tod von Mohammed al-Dura die wahre emotionale Ausrede für die folgende Lawine palästinensischer Gewalt war – und ein weit stärkerer Auslöser als Sharons „provokativer“ Besuch auf dem Tempelberg – wird von der sofortigen und weiten Verbreitung seiner Geschichte und des madonnenhaften Bildes seiner Leiche zu Füßen seines Vaters belegt. Straßen, Plätze und Schulen sind seitdem nach dem jungen islamischen Schahid benannt worden. Seine Todesszene ist in Wandbildern, Postern und Briefmarken nachgemacht worden, erscheint sogar ikonisch in einem Video der Enthauptung von Daniel Pearl.

Europäische Fernsehsender und Al-Jazira zeigten das Video von al-Dura – erstellt vom palästinensischen Kameramann Talal Abu Rahmeh – immer und immer wieder und der respektierte französische (jüdische) Kommentator, Bürochef von France 2 Jerusalem, Charles Enderlin verbürgte sich für seine Authentizität – und bot einen herzzerreißenden Begleitkommentar.

IDF und israelische Regierungsvertreter waren so überrumpelt, dass sie erst unzusammenhängend herumstotterten und entschuldigten sich sogar für den Tod von al-Dura, obwohl kurz darauf klar wurde, dass es unmöglich war, dass IDF-Feuer al-Dura und seinen Vater getroffen haben konnte. Entweder die Palästinenser erschossen al-Dura oder er wurde überhaupt nicht erschossen. Die Beweise – Pollers Artikel beinhaltet eine gute Zusammenfassung dazu – deutet darauf hin, dass die gesamte Szene gefälscht war.

Trotzdem gaben weder die Palästinenser noch Enderlin jemals zu, dass die Wahrheit ganz anders aussah, dass nicht brutale IDF-Soldaten ein palästinensisches Kind vorsätzlich und schmerzhaft ermordeten, einfach weil sie es konnten. Und warum sollten sie auch irgendetwas zugeben? Praktisch jeder war bereit ihre Lügen zu glauben, außer Israelis und eine Handvoll zionistische Blogger und Journalisten.

Die al-Dura-Geschichte unterstützte einen Aspekt der palästinensischen Propaganda, der immer auffällig gewesen ist – die Beschuldigung, dass die IDF vorsätzlich auf palästinensische Kinder schießt. Das trotz der Tatsache, dass die Wahrheit genau das Gegenteil ist: Die IDF versucht Schaden für Zivilisten zu vermeiden, besonders für Kinder; während die Palästinenser zahlreiche Anschläge verübt haben, zu deren Opfern zahlreiche Kinder gehörten: der Blutbus (Küstenstraßenmassaker), das Massaker von Ma’alot, der Anschlag von Misgav Am, die Bomben auf das Dolphinarium, die Pizzeria Sbarro und weitere.

Ob es einfache Projektion ist – beschuldige deinen Feind der Verbrechen, die du selbst begehst – oder ob die Technik ihnen von Experten für psychologische Kriegsführung vorgeschlagen wurde, die palästinensischen Verleumdungen der IDF sind effektiv gewesen. Vielleicht ist das wegen der historischen Ritualmord-Verleumdungen so, mit denen Juden beschuldigt wurden nichtjüdische Kinder entführt, gefoltert und getötet zu haben, die immer noch in den dunklen Ecken moderner Gemüter leben.

Die Geschichte des Todes von Shireen Abu Akleh unterscheidet sich auf eine Weise von dem von Mohammed al-Dura: Die al-Dura-Verleumdung benötigte einiges an Arbeit um arrangiert zu werden, während das Geschenk Abu Akleh den Palästinensern einfach in die Hände fiel. Die Reporterin von Al-Jazira war bei Terroristen eingebettet, die dem Palästinensischen Islamischen Jihad nahe stehen, wo sie in einem Feuergefecht zwischen diesen und israelischen Soldaten gefangen war. Die Palästinenser verkündeten sofort, dass Abu Akleh von IDF-Scharfschützen vorsätzlich erschossen – „hingerichtet“ – wurde. Das wurde in israelfeindlichen Medien und besonders in sozialen Medien auf der Stelle nachgeplappert; dort erklärten auch selbsternannte Experten wie Susan Sarandon, Ilhan Omar und Rashida Tlaib, dass sie von Israel kaltblütig „ermordet“ worden sei.

Abu Akleh war in der Arabisch sprechenden Welt sehr beliebt und wohlgelitten, besonders bei Palästinensern. Es ist verständlich, dass sie aufgebracht sind und ihren Tod betrauern. Aber es wäre falsch ihr Mord-Urteil gegen die IDF zu akzeptieren. An diesem Punkt ist nicht bekannt, ob die Kugel, die sie tötete, aus einer israelischen oder einer palästinensischen Waffe kam. Selbst wenn ersteres stimmen würde – und die Palästinenser haben es abgelehnt bei einer Ermittlung zu kooperieren – wäre eine beliebte Journalistin zu ermorden für Israel extrem kontraproduktiv. Wenn es eine IDF-Kugel wäre, dann wäre sie nicht vorsätzlich auf Abu Akleh geschossen worden.

Auf jeden Fall ist die Quelle der Kugel völlig irrelevant für die Verantwortung für ihren Tod. Das Feuergefecht fand statt, weil die Terroristen in den letzten Wochen 19 Israelis ermordeten – und her gibt es keine Frage bezüglich der Absicht! Weitere Morde sind nur durch das Handeln der Sicherheitskräfte verhindert worden, so wie die Operation in Jenin. Jenin ist das Epizentrum der Terroranschläge gewesen und die IDF war dort, um Terroristen zu verhaften, die weitere Anschläge planten. Shireen Abu Aklehs Blut klebt an den Händen der Terroristen, zusammen mit dem der von ihnen ermordeten Israelis.

Nichts davon spielt in der gesamten arabischen und muslimischen Welt, dem Großteil Europas und auch so vieler Kreise in den USA und Kanadas eine Rolle, wo palästinensische Behauptungen ohne Nachfragen akzeptiert werden. Palästinenser und ihre Anhänger haben schon lange beschlossen, dass „die Besatzung“ – heißt: die Anwesenheit eines jüdischen Staates zwischen Fluss und Meer welcher Größer auch immer – die Ursache für alles Schlechte ist, das dort geschieht. Aus ihrer Sicht sind jüdische Opfer von Terrorismus „Siedler“, die zu töten nicht ungerecht ist; die Terroristen, die sie mit Messern, Beilen und Schusswaffen ermorden, sind Helden, nicht Kriminelle; und Israels Armee und Polizei sind Unterdrücker, denen mit allen Mitteln Widerstand geleistet werden muss. Argumente zu Kugeln tun daher nichts zur Sache.

Die Palästinenserführer verstehen ihr Publikum und sie wissen, dass starke Emotionen wie die, die durch den Tod einer beliebten Person wie Abu Akleh heraufbeschworen werden, gegen Israel gerichtet werden können. Ziel ist eine Welle des Terrors durch „einsame Wölfe“, die nicht direkt mit den sie anstachelnden Organisationen in Verbindung gebracht werden können. Soziale Medien machen es für die PLO und die Hamas möglich, nicht nur ihren Terrorismus auszusourcen, sondern auch die Hetze.

Also haben die Palästinenser alle Register gezogen; die Beerdigung war vielleicht sogar größer als die von Yassir Arafat. Sie haben die ihnen freundlich gesinnten Medien und auch jede israelfeindliche Stimme in den sozialen Medien freigesetzt, die ihre Anschuldigungen von einer vorsätzlichen Hinrichtung nachplappern. Es wird Schulen und Straßen und Sommerlager geben, die nach der „Märtyrerin“ benannt werden und kleine Mädchen werden so aussehen wollen wie sie. Sie wird zu einem Symbol des „Widerstands“ werden.

Es gibt keinen Zweifel, dass wir, wie es mit al-Dura geschah, von den Terroristen bald Behauptungen zu hören bekommen, dass ihre blutige Arbeit vom Gedenken an Shireen Abu Akleh inspiriert wurde.


[*] Der Begriff „Pallywood“ wurde von Richard Landes geprägt, um die von den Palästinensern geschaffenen Fake-Nachrichtenvideos zu beschreiben. S. sein Video „Pallywood ‚According to Palestinian Sources…‘“.

„Motiv ungeklärt“ – Medien im Scheinwerferlicht

Das Verbrechen endete nicht mit einem brutalen Massenmord an Juden in Zentralisrael, sondern ging mit der verzerrten Berichterstattung weiter. Die Medien müssen aufhören wissentlich irreführende Schlagzeilen zu verwenden, wenn es um Israel geht.

David E. Kaplan, Lay of the Land, 13. Mai 2022

Es begann als Tag zum Feiern; es endete als Tag der Trauer.

Am Ende von Israels 74. Unabhängigkeitstag, nach einer Welle an Terroranschlägen im ganzen Land und wiederholten Drohungen palästinensischer Terrororganisationen wegen des Tempelbergs in Jerusalem, gingen zwei Beil schwingende Terroristen auf Randale in einem zentralen Park in der weitgehend ultraorthodoxen Stadt Elad in Zentralisrael.

Auch noch mit einem Messer in ihrem „Spitzen“-Arsenal griffen die beiden ideologisch aufgeladenen Terroristen an, hackten drei Väter zu Tode, was 16 Kinder zu Waisen machte, verletzten weitere sieben Personen, drei davon schwer. Ein Mann, der den Notdienst United Hatzalah anrief, war zu hören, wie er in sein Telefon schrie:

„Hier ist so viel Blut… das sind Wunden von einem Beil.“

Die örtliche israelische Polizei hatte kein Problem zu bestätigen, dass es sich bei dem Vorfall um einen Terroranschlag handelte.

Den internationalen Medien war eine solche Leichtigkeit nicht zuteil; sie unternahmen alles, um zunächst die palästinensische Identität der Angreifer zu verschleiern sowie den Versuch zu unternehmen Israel in den Massenmord an seinen eigenen Bürgern hineinzuziehen.

Schnell aus dem sprichwörtlichen Raster kam France 24 mit einer neutralen Eilmeldung am Fuß meines Fernsehbildschirms:

„Israel – israelische Medien sagen 3 Tote, mindestens 6 Verletzte bei Massen-Messerstechen bei Tel Aviv; Motive unklar“

Keine Hinweise zur eindeutigen Identität der Täter oder der Opfer, was es den Zuschauern überlässt zu mutmaßen, dass es sich um eine „kriminelle Handlung“ handeln könnte!

Die Schlagzeile endete dann mit:

„Motiv unklar“

Motiv unklar?

Meine Frau war nicht weniger wütend; sie schrie reflexhaft in einem Ausbruch:

„Das ist so, als würde man sagen, im Holocaust wurden 6 Millionen getötet. Sie wurden nicht getötet, sie wurden ERMORDET.“

Das Motiv für die Ausschreitungen in Elad war jedem Israeli, Juden und Araber klar, aber den französischen Journalisten, die über den palästinensischen Terroranschlag, die Täter berichteten, erschien das Motiv als Rätsel.

Die französische Abkoppelung: FRANCE 24 Nachrichten, dass das Motiv der Beilmörder an Juden in Elad war „UNKLAR“.

Wahrscheinlicher ist: Sie wollten das vom Sender präferierte Narrativ nicht verderben!

Um nicht ausgestochen zu werden, ging Al-Jazira auf teuflische Weise noch weiter. Zufrieden damit die Täter in seiner Berichterstattung nicht zu identifizieren, auch nicht einmal nahezulegen, dass es sich entweder um Terror oder Massenmord handelte, schickte der Sender aus Qatar beim Bericht, dass 3 Israelis „zu Tode gehackt“ wurden, seiner Schlagzeile schaurig voraus:

„Zahlt den Preis“

Was für ein kalter, herzloser und berechnender Bericht eines Senders; als wäre es für diese Familien wohlverdient, dass ihnen das Leben von Massenmördern von Massenmördern entrissen wurde. Al-Jazira beschreibt diese Mörder nicht als „Mörder“ oder „Terroristen“, sondern als „Angreifer“, deren Tun verstanden oder vergeben werden sollte, weil der wahre Verbrecher ISRAEL ist, das im Rest der Schlagzeile als räuberischer „Jäger“ beschrieben wird, weil es versuchte die „Angreifer“ festzunehmen.

Der nächste Sender, den ich wählte, war die BBC, die die mörderischen Ausschreitungen mit Beilen gegen Zivilisten neutral als „Angriff“ bezeichnete. Ohne Verwendung von Adjektiven zur Beschreibung des Horrors des Anschlags versäumte es die Schlagzeile jegliche Aufmerksamkeit auf die Identität der Mörder zu lenken, außer sie als „Angreifer“ zu beschreiben.

Verdacht eines Terroranschlags. BBC-Bericht zur Jagd auf „Angreifer“, nicht Killer, Mörder oder Terroritsen.

VON ELAD NACH JENIN

Andere Stadt, andere Einstellungen!

Vergleichen Sie Al-Jaziras Berichterstattung über den vorsätzlichen Anschlag auf Juden in Elad mit dem tragischen Tod der Nahost-Korrespondentin Shireen Abu Akley, die in einer Konfliktsituation ins Kreuzfeuer geriet. Tödlich von einer Kugel getroffen, deren Quelle unbestimmt bleiben.

Angesichts der pausenlosen Berichterstattung dieses unglücklichen Todes einer einzigen Journalistin könnte einem die Frage verziehen werden, wo die Berichterstattung über seit dem 24. Februar (dem Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine) rund 20 getöteten und 13 verletzten Journalisten ist. Währen dieser unberechtigten Invasion verschwanden drei Journalisten und acht Journalisten, darunter vier Frauen, wurden entführt. Wo ist die Berichterstattung – oder Sorge – gewesen und wer von all denen, die protestieren, kann überhaupt einen Namen nur eines dieser Journalisten nennen?

Jetzt vergleichen Sie die jeweilige Wortwahl von ein paar der Schlagzeilen-Berichte von Al-Jazira nach dem Tod ihrer Journalistin in Jenin:

„SHIREEN ABU AKLEY … SIE TRUG PRESSEHELM UND -JACKE UND TROTZDEM ODER DESWEGEN WURDE SIE ANGESCHOSSEN UND GETÖTET“

– Al-Jazira nimmt ohne Beweise an, dass Israel die Journalistin erschoss und weil sie als „Presse“ erkannt wurde, tötete Israel sie vorsätzlich – mit anderen Worten: ermordete sie!

– Ein folgender Bericht von Al-Jazira lautete:

Es war kein Mord. Al-Jazira-Reporterin Shireen Abu Akleh, die tragischerweise während deines Feuergefechts zwischen israelischen Streitkräften und palästinensischen Bewaffneten in Jenin von einer Kugel getötet wurde (Foto: Reuters/Imad Creidi)

Es gibt keine Erklärung dazu, dass israelische Soldaten während einer gefährlichen Operation in Jenin waren, um in einer Zeit die Ruhe wieder herzustellen, in der israelische Zivilisten ihr Leben bei Terroranschlägen überall in Israel verloren haben, von denen viele in Jenin geplant und eingefädelt wurden. Al-Jazira hielt es für angebracht die israelische Militäraktion als „israelischen Terrorismus“ zu bezeichnen.

Wenn es irgendeinen Zweifel an der glasklaren Einseitigkeit von Al-Jazira gegeben hätte, beachten Sie den folgenden Schlagzeilen-Bericht, in dem der Sender ungeniert das Narrativ schildert, das er seinem weltweiten Publikum präsentieren will:

„SHIREEN WURDE VON EINER REGIERUNG ERMORDET, DIE BEDINGUNGSLOSE FINANZIERUNG DURCH DIE USA ERHÄLT.“

Al-Jazira agierte jetzt als Richter und Jury. Zwar wurde von al-Jarmak TV die ursprüngliche Autopsie von Shireens  Leiche durch den palästinensischen Leichenbeschauer Dr. Ryan al-Ali vom Pathologischen Institut an der a-Najah-Universität in Nablus zitiert, dass „nicht festgestellt werden kann, ob [Al-Jazira-Journalistin Shireen Abu Akleh von israelischem Feuer oder durch eine palästinensische Kugel getötet wurde], aber Al-Jazria machte Israel für ihren Tod verantwortlich, indem es sagte, sie sei „vorsätzlich“ von den Soldaten beschossen worden.

„Wir verurteilen dieses abscheuliche Verbrechen, das die Medien davon abhalten soll ihre Botschaft auszuführen und wir machen die israelische Regierung und die Besatzungsstreitkräfte für ihren Tod verantwortlich“, schrieb der Sender auf twitter; er fügte hinzu:

„Wir rufen die internationale Gemeinschaft zur Verurteilung auf und dazu die israelischen Besatzungsstreitkräfte für die vorsätzliche Tötung unserer Kollegin Shireen Abu Akleh zur Verantwortung zu ziehen.“

Richter, Jury und jetzt auch Henker – das ist Al-Jazira.

In der medialen Berichterstattung vernachlässigt ist die höchst beunruhigende Haltung der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), die es ablehnt die Kugel, die die Journalistin traf, von Israel untersuchen zu lassen, um eine ballistische Analyse durchzuführen. Sie hat die Anfrage nach einer gemeinsamen Untersuchung entschieden abgelehnt.

Warum?

Weil es nicht darum geht die Wahrheit herauszufinden, sondern Israel international in Verruf zu bringen. Das wurde heute von PA-Chef Mahmud Abbas bei Abu Aklehs Beerdigung offenbart, wo er sagte:

„Wir werden Israel vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen, wir trauen ihnen nicht.“

Die Killer, die in Elad drei Israelis abschlachteten, wurden von Al-Jazira als „Angreifer“ bezeichnet, während Israel automatisch, ohne jeden Beweis, nicht nur für den Tod der Journalistin verantwortlich gemacht, sondern auch beschuldigt wird sie „ermordet“ zu haben. Mitschuldig an diesem „Mord“ sind laut Al-Jazira die USA wegen ihrer „BEDINGUNGSLOSEN FINANZIERUNG“ des jüdischen Staates.

Unstrittig ein Terroranschlag. Familie und Freunde trauern bei der Beerdigung von Boaz Gol, der beim Terroranschlag in Elad in Zentralisrael getötet wurde. (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Worauf all das hinausläuft, ist der ausdrückliche Antisemitismus in den Medien, wobei Al-Jazira das Rudel anführt.

Zwar glaubten einige Sender, die Motive der Judenkiller in Elad seien „UNKLAR“, aber es wird zunehmend KLAR, dass einer der wichtigsten Aspekte des mediengetränkten Konflikts zwischen Juden und Arabern auch der am wenigsten berichtete ist:

Die Presse selbst

Schaschlik

Ein paar gute Artikel zum Nachlesen:
– Podcast von Sandra Kreisler: Akadämlicher und Leerer: Irgendwas mit Israel und Kolonialismus
Die palästinensische Nullsummen-Mentalität
Über Antisemitismus will die Documenta nicht sprechen
Die Medien und der Terror in Israel
„Erkennbar jüdische Personen“ von Lufthansa-Flug ausgeschlossen.
Fake-Nuss spezial: Wie die Deutsche Welle Nahostgeschichte fälscht
Wenn Lufthansa Juden nicht in ein Flugzeug lässt
Den «Nakba-Tag» abschaffen
Nachhilfe für Amnesty International
Erziehung zum Hass: Eine Mena-Watch-Analyse palästinensischer Schulbücher
– Kommentar: Antiisraelischer Konsens
Anti-palästinensischer Rassismus hat das Zeug, der neue heiße Scheiß zu werden

Palästina-Solidaritätsgruppen begingen in Seattle den „Nakba-Tag“ – und feierten dabei die Axt-Morde von Elad.

Am Montag wurde der erste muslimische Richter des Obersten Gerichtshofs Israels vereidet. (Ja, ja, was für ein Apartheidstaat…)

Der israelische Minister für öffentliche Sicherheit gab der Forderung Jordaniens nach und lässt 50 zusätzliche Waqf-Wachen auf dem Tempelberg zu.

Die britische Sunday Times behauptet, Israel habe Verbündete informiert, es werde als Reaktion auf die Terrorwelle in Israel Teams ins Ausland schicken, um dort befindliche Hamas-Führer zu töten.

Ein Vertreter der PA sagte am Sonntag: „Die Al-Aqsa-Moschee auf ihrem gesamten Territorium, einschließlich der Westmauer, ist ein rein islamisches Heiligtum und Nichtmuslime haben kein Recht daran.“ Und leugnete dann jede jüdische Verbindung zu Jerusalem und dem Tempelberg.

Passagieren am Flughafen Ben Gurion, die in einem Flieger in die Türkei saßen, der gerade auf dem Weg zur Startbahn war, bekamen Bilder von einem Flugzeugabsturz geschickt.

Eine Internetseite der israelischen Busgesellschaft Egged wurde von einer pro-iranischen gehackt. Sie ging innerhalb kurzer Zeit mehrfach komplett offline.

Bei einem von PA-Arabern initiierten wilden Schusswechsel während einer Anti-Terror-Razzia der IDF wurde eine Journalistin von Al-Jazira getötet. Die PA gibt natürlich die Soldaten als Mörder an. Problem für sie: Es gibt Videoaufnahmen, auf denen die Terroristen behaupten einen Soldaten erschossen zu haben, der läge auf dem Boden – nur dass die IDF bei dem Einsatz keine Verluste hatte, nicht einmal Verletzte. Außerdem stellten die Terroristen auch noch fest, dass der „Soldat“ weiblich war. Die PA lehnte das israelische Angebot einer gemeinsamen pathologischen Untersuchung ab. Eine PA-Autopsie der Toten ergab keine eindeutigen Ergebnisse. Darüber hinaus wurde von den PA-Forensikern festgestellt, dass die Frau aus recht kurzer Entfernung getroffen wurde – die israelischen Soldaten waren ca. 150m entfernt.

Die USA fordern eine „sofortige und gründliche Untersuchung“ des Todes der Journalistin. Bidens Administration „vergisst“ dabei geflissentlich, dass die PA das verhindert.
Die PA will Israel wegen des Todes der Journalistin vor dem IStGH anklagen lassen.
Bei der Beerdigung der Journalistin pries ihn ein Fatah-Aktivist als „heldenhafte Märtyrerin“ und verkündete, Israel sei besiegt worden.

In den sozialen Medien kursiert ein Foto eines israelischen Journalisten, dem mit der Ermordung gedroht wird, als „Vergeltung“ wegen des Tods der Al-Jazira-Journalistin: „Auge um Auge“ und „Warten Sie auf Ihren Tod“.

Im Gegensatz zu Europa und den Palästinensern (und wohl auch der US-Administration) verurteilt ein Großteil der arabischen Welt zwar den Tod der Al-Jazira-Journalistin Abu Akleh, macht aber meistens nicht Israel dafür verantwortlich.

Was auch sonst (die Eindimensionalität dieser US-Administration ist die Linken weltweit): „Israels Siedlungserweiterungsprogramm schadet den Aussichten auf eine Zweistaatenlösung.“ Die haben nichts begriffen und wollen es auch nicht.

Quds-Tag-Demonstration in Dearborn, Michigan in den USA – mit Forderungen nach Völkermord an Juden/Vernichtung Israels.

Ein Rechtsanwalt hat bei der Polizei Anzeige gegen MK Ahmed Tibi (Gemeinsame Arabische Liste) gestellt, nachdem ein Video bekannt wurde, das den Abgeordneten dabei zeigt, wie er einem flüchtigen Verdächtigen half der Polizei zu entkommen.

Kate Winslett hat die Rolle der Erzählerin in einem Film übernommen, den man nur als israelfeindliche Propaganda bezeichnen kann (Eleven Day in May). Dann hat sie sich „entschuldigt“. Jetzt hat sich noch herausgestellt, dass der Regisseur des Films ein leidenschaftlicher Hamas-Anhänger ist.

Bei der Beerdigung der getöteten Journalistin von Al-Jazira lieferten sich Araber „Zusammenstöße“ mit der Polizei, die sie mit Steinwürfen auf Polizisten begannen. Das „offizielle Amerika“ (Biden-Sprecherin Psaki, Bidens UNO-Botschafterin) macht Israel für die Gewalt verantwortlich, laute Stimmen der US-Demokraten tun das sowieso.

Eine Moschee in Ingolstadt ist nach Husein Dozo benannt – einem SS-Sturmbannführer der Division Handschar während des Zweiten Weltkriegs.

Gibt’s irgendwann mal was Neues? Die EU fordert von Israel die Genehmigungen für neue  Wohneinheiten in Judäa und Samaria zu streichen, diese seien ein „Hindernis für die Zweistaaten-Lösung“.

Bei „pro-palästinensischen“ Demonstrationen zum „Nakba-Tag“ in London wurden bösartig antiisraelische und eindeutig antisemitische Botschaften skandiert und auf Plakaten hochgehalten.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemite; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Araber-/Islamstaaten/Islamisten:
Iran: Bei einem Vortrag im Fernsehen wurde von einem offiziellen Regierungsvertreter behauptet Hitler sei jüdischer Abstammung gewesen und Israel würde die Organe von entführten muslimischen Kindern für reiche Westler „ernten“.
Irak: Im Parlament wird überlegt ein Gesetz zu schaffen, mit dem für „Normalisierung“ mit Israel die Todesstrafe verhängt werden soll.
Palästinenser:
– Eine PA-Zeitung verkündet:Die Juden haben den Holocaust erfunden, Hitler war Jude, Juden sind Mörder.
Deutschland:
– Auf mehreren Flügen von New Yorker Flughäfen über Frankfurt nach Budapest gab es jede Menge jüdische Fluggäste, die zu einem Jahrestag eines Rabbiners wollten. Einige weniger der Fluggäste auf einem Flug hielten sich nicht an die von der Lufthansa verhängte Maskenpflicht. Daraufhin wurden ÜBERHAUPT keine Juden (heißt: nach Meinung der Lufthansa-Bediensteten jüdisch aussehende Fluggäste) von Frankfurt weitergeflogen (außer den Fluggästen der ersten Klasse, wo einige Flugbegleiter und auch einige Fluggäste keine Masken getragen hatten). Was Lufthansa mit Hilfe der Polizei durchsetzte. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich später dafür, dass eine Mitarbeiterin sagte „Juden haben das Fiasko verursacht“.
Österreich:
– Die jüdische Gemeinde in Wien verzeichnete 2021 einen Anstieg antisemitischer Vorfälle um 65% gegenüber dem Vorjahr.
Schweiz:
– Markthalle Basel: Ein Händler darf an einem Olivenöl-Markt nicht teilnehmen, weil die Herkunft des von ihm vertriebenes Produkts „problematisch“ sein soll – es kommt aus Israel. (Das Öl eines sich offen zu BDS bekennenden Händlers ist unproblematisch.)
Iberische Halbinsel:
Spanien: In Bilbao wurden israelische Basketballfans, die Hapoel Holon zu einem Turnier begleiteten, von pro-palästinensischen „Demonstranten“ antisemitisch beleidigt und angegriffen.
Britische Inseln:
– 2 Fans von West Ham United belästigten auf einem Flug einen Juden mit antisemitischen Beleidigungen.
USA:
– Jüdische Gruppen kritisieren, dass Protestierende vor Disney World Naziflaggen schwenkten.
– Ein Schild in Brooklyn, das auf Antisemitismus aufmerksam macht, wurde mit Hakenkreuzen entstellt.
Down Under:
– In Caulfield (Bundesstaat Victoria) wurden zwei Männer verhaftet, weil sie in der gesamten Stadt Hakenkreuz-Aufkleber angepappt hatten.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Rücksichtnahme, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Indien: Die muslimische Frau eines von Muslimen ermordeten Hindu sagt, vor ihrer Ehe versuchte ihr Bruder zweimal sie aufzuhängen.
Sudan: Ein Paar wird wegen „Ehebruch“ ausgepeitscht – nachdem die Ehe wegen des Übertritts zum Christentum annulliert wurde.
Libyen: Ein libyscher Islamgelehrter untersagt Gebete für getötete Journalistin Shireen Abu Akleh. Weil Shireen Abu Akleh, die am Mittwoch in Dschenin ums Leben gekommen war, Christin war, sei es Muslimen untersagt, für sie um Barmherzigkeit zu beten.
Indien: Ein Muslim prügelte den Freund seiner Schwester zu Tode, weil der Hindu war.

Jihad:
Nigeria: Bei Überfällen auf Dörfer ermordeten Jihadisten 9 Menschen.
Jemen: Ein schiitischer Mob stürmte eine sunnitische Moschee, griff den Imam an und vertrieb die Betenden.
Ägypten: Ägypten gibt an, dass Jihadisten im Sinai Soldaten angriffen; 5 Soldaten und 7 Terroristen sind tot.
Nigeria: „Allahu Akbar“ brüllende Muslime ermordeten 8 Menschen, darunter Kinder, die jünger als 5 Jahre alt waren.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen:
Frankreich: Ein muslimischer Teenager sagt, er würde „nicht für Frankreichkämpfen, sondern für Syrien“.
Frankreich: Ein von Schweden ausgewiesener muslimischer Migrant leistete sich sexuelle Übergriffe auf einen Neunjährigen und war im Besitz von kinderpornografischen Bildern; sein Anwalt fordert, die kulturellen Unterschiede und seinen „psychologischen Hintergrund“ zu berücksichtigen. Der Typ selbst heult, sein Leben sei zerstört (durch die Anklage).
Russland: Der Obermufti Russlands verkündet, Russlands Krieg in der Ukraine sei ein Jihad zur Verteidigung der Heimat.
Frankreich: Eine „Allahu Akbar“ brüllende Muslima versuchte Polizisten zu töten; Le Parisien sagt, das sein ein seltsamer Fall.
Großbritannien: Jihadistische Häftlinge in britischen Gefängnissen haben Scharia-Gerichte gebildet und peitschen andere Häftlinge aus.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Nigeria: Ein muslimischer Mob verbrannte eine christliche Studentin bei lebendigem Leib. Anscheinend wurde ihr „Blasphemie“ vorgeworfen. Ein Imam rechtfertigte den Mord: „Wir Muslime haben rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen.“
Nigeria: Muslime ermordeten 29 Christen, darunter mindestens 2 Kinder.
Nigeria: Die Staatsführung des Bundesstaates Sokoto kündigt an, dass weitere Christen wegen Respektlosigkeit gegenüber dem Propheten Mohammed getötet werden.-

BDS fail:
– Die BDS-Hetzer drehen am Rad: Maroon 5 spiel(t)en nicht nur ein (ausverkauftes) Konzert in Tel Aviv, sie häng(t)en direkt noch eins (ebenfalls ausverkauft) dran.

Obama Watch:
– Die Truppen, die in Madison (Wisconsin) das Büro einer Organisation von Abtreibungsgegnern verwüstete und Morddrohungen hinterließ, war dann wohl die Antifa.
Antifa-„Aktivisten“ wollten am Montagabend einen der Richter des Obersten Gerichtshofs „besuchen“. Der ist mit seiner Familie an einen unbekannten Ort gebracht worden. Die Linken geifern wegen eines vermutlichen Urteils, das die Abtreibungsrechte einschränken könnte.
Fox News goes left: Selbst der ach so „rechte“ Sender Fox erlaubt nicht einmal die Erwähnung des Films „2000 Mules“, der die Fälschungen bei den Wahlen 2020 dokumentiert (und belegt). Die Ausstrahlung wurde abgelehnt und bei Interview wird verlangt, den Film nicht zu nennen.

Obamanisten:
Bidens Desinformationsbeauftragte (Vorsitzende der Abteilung Desinformations-Abwehr im  Heimatschutzministerium, von den Gegner „Wahrheitsministerium“ genannt) gab folgendes zu wissen: In den sozialen Medien sind Linke die Opfer von Zensur und werden gesperrt. (Sagt mal Trump und allem möglichen anderen Konservativen, dass sie entweder Linke sind oder sie das Sagen in den sozialen Mediengiganten haben…)
– Das New York Museum of Jewish Heritage hat dem Tikvah Fund verboten zu einer Veranstaltung Ron DeSantis als Redner einzuladen; andernfalls müsse die Veranstaltung abgesagt werden. DeSantis sei nicht auf der Linie der Werte des Museums und seiner Botschaft der Inklusivität. Gleichzeitig behauptet das Museum: „Wir machen keine Politik.“ Seltsamerweise dürfen Politiker der Demokraten regelmäßig dort reden. Demokraten, die wegen Skandalen zurückgetreten wurden, zu den extremsten Linken des Landes gehören. Nur nie Republikaner. Aber das Museum ist unpolitisch…
– Auf das Büro einer Gruppe Abtreibungsgegner in Oregon wurde mit Molotow-Cocktails ein Brandanschlag verübt. Auch ein Zentrum für Schwangerenhilfe wurde verwüstet.

Obamedien:
– Der Direktor für Datenwissen bei Reuters wurde gefeuert – er hatte korrekte (aber politisch nicht gewollte) Zahlen zu Polizeigewalt und Rassen berichtet.
– Ein Sicherheitsexperte von CNN: Trump-Anhänger sind nicht anders als „gewalttätige Jihadisten“.

Biden als Präsident:
Biden behauptete zum Ende des Ramadan, die Muslime würden weltweit gewalttätig verfolgt. (Der Satz könnte stimmen, wenn er denn richtig ergänzt würde: „von anderen Muslimen“!)
– Vor den Häusern von Richtern am Obersten Gerichtshof gibt es (teilweise üble und gewaltbereite) Proteste von Linken wegen eines möglichen Urteils zum Abtreibungsrecht. Biden findet diese „friedlich“ und in Ordnung.
Bidens Umfragezahlen weiter im Keller: 80% der registrierten Wähler finden, dass Biden auf dem Holzweg ist.

Leonard Cohens Lieder des Yom Kippur-Kriegs

Mit einem Auftritt, der nie wirklich erklärt wurde, kam der legendäre Sänger in die Wüste, um in den blutigsten Wochen des Krieges für die Truppen zu singen.

Matti Friedman, Tablet Magazine, 4. Mai 2022

Leonard Cohen 1973 in der Wüste Sinai (Foto: Isaac Schokal)

Es gab immer etwas Kryptisches an „Lover Lover Lover“, dem Klassiker der kanadischen Musik-Ikone Leonard Cohen von 1974; er war der „poet of rock“ (Poet des Rocks). Der Song mag nicht so berühmt sein wie Cohens „Hallelujah“, aber er wurde von den Fans geliebt und war dem Sänger wichtig, der vier Jahrzehnte später noch immer Konzerte gab. Aber was bedeutete er? Warum schrie er in der ersten Zeile „Father, change my name“ (Vater, ändere meinen Namen)? Das klang nicht wie ein Liebeslied. Genauso wenig die Feststellung, dass ein Körper als „Waffe“ dienen könne oder die Hoffnung, dass der Song selbst als „Schild gegen den Feind“ dienen würde. Wer war dieser Feind? Und wer war das Publikum?

2009 beendete Cohen eine Welttournee mit einem Auftritt in Israel, wo ich lebe. Im Alter von 75 legte er einen der größten letzten Auftritte der Musikgeschichte hin. Das kam, nachdem er aus einem buddhistischen Kloster in Kalifornien auftauchte, um festzustellen, dass sein ehemaliger Manager sein Bankkonto leergeräumt hatte; er ging wieder auf Reisen und entdeckte, dass er in den Pantheon der Popmusik aufgestiegen war. Vielleicht waren Sie unter den Glücklichen, die eines dieser Konzerte erlebten. Ich wuchs in Kanada auf, wo Cohen immer als nationaler Schatz betrachtet worden ist, aber bis dahin hatte ich kaum wertgeschätzt, dass er in Israel denselben Status hatte. Als hier Karten in den Verkauf gingen, brachen die Telefonleitungen innerhalb von Minuten zusammen. Fünfzigtausend Menschen erschienen in Tel Aviv.

Den Grund für die intensive Verbindung kannte ich nicht, bis ein Artikel in einer Lokalzeitung eine Erklärung vorstellte. Es hatte mit einer Erfahrung zu tun, die Cohen lange Zeit zuvor mit Israelis geteilt hatte, im Herbst 1973. Mein Versuch herauszufinden, was passiert war, wurden zu Jahren der Recherche und Interviews und irgendwann zu einem Buch mit dem Titel Who By Fire, in dem es darum geht, wie ein Krieg und ein Sänger aufeinanderstoßen, um einen außergewöhnlichen Moment der Musik zu schaffen. Es stellte ich heraus, dass ein Strang der Geschichte mit „Lover Lover Lover“ und dem Kampf eines großen Künstlers oder eines jeden von uns damit im Zusammenhang steht, dass das Ziehen des Universums mit dem Magnetismus unseres eigenen Volksstamms und der Vergangenheit in Einklang gebracht wird.

Die zweite Woche des Oktober 1973 war eine der schlimmsten in der Geschichte Israels. Um 14 Uhr am 6. Oktober, das war der jüdische Fastentag Yom Kippur, starteten Ägypten und Syrien Überraschungsangriffe. Überall in Israel ertönten Sirenen, ein ägyptischer Bomber schoss eine gelenkte Rakete auf Tel Aviv, die Grenzverteidigungen zerbröckelten, die Luftwaffe begann an Flugzeugen und Piloten auszubluten, Verluste der Armee kletterten von Hunderten in die Tausende und die Israelis waren von Verzweiflung gepackt. In diesem Moment stiefelte ein verschrobener  Barde aus Montreal aus dem Rauch der Schlacht in der Wüste Sinai auf eine selbst verfügte Suche.

Lenoard Cohens Auftauchen schien damals so seltsam wie heute und ist nie richtig erklärt worden, obwohl dies in Israel eine der Geschichten zum Yom Kippur-Krieg geworden ist, die jeder kennt, genauso wie die berühmten Schlachten. Cohen war bereits ein internationaler Star. Drei Jahre zuvor hatte er vor einer halben Million Menschen beim Isle of Wight Festival gespielt, das größer war als Woodstock und wo wilde Fans Joan Baez mit Zwischenrufen störten, mit Flaschen nach Kris Kristofferson warfen und die Bühne samt Jimmi Hendrix darauf abbrannten, sich aber beruhigten, als Cohen nach Mitternacht auf die Bühne kam und sie hypnotisierte. Er war einer der größten Namen der Sechziger. Und hier war er jetzt im Nahen Osten, am Rande einer mit rauchgeschwärzten Panzern und Leichen in verkohlten Tarnanzügen übersäten Wüste, spielte ohne Verstärker für eine kleine Gruppe Soldaten mit einer Munitionskiste als Bühne. Einige Soldaten wussten nicht einmal, wer er war. Andere schon und konnten nicht begreifen, was um alles in der Welt er hier machte.

Wie er in den Krieg geriet und was ihn nach Israel zog oder trieb, ist eine andere Geschichte, eine, die ich mit Hilfe eines bemerkenswerten Manuskripts enträtselte, das er über die Erfahrung schieb und dann beiseite legte. Als er die Front im Sinai erreichte, war er in Begleitung einer Spontan-Band aus vier israelischen Musikern unterwegs. In einer Beschreibung  einer lange eingegangenen Zeitschrift, die das israelische Äquivalent des Rolling Stone war, saßen Soldaten nachts nach einem Tag der Kämpfe im Sand. Einige rauchten. Cohen kam an, trug Khaki. Er sprach in ernstem Englisch zu ihnen, was nicht alle verstanden. „Dieses Lied ist eines, das Zuhause gehört werden sollte, in einem warmen Raum mit einem Drink und einer Frau, die du liebst“, sagte er. „Ich hoffe, ihr werdet euch alle bald in dieser Situation wiederfinden.“ Er spielte „Suzanne“. Das Publikum für diese seltsame Tour war ein Querschnitt junger Israelis im schlimmsten Moment ihres Lebens – aufgewühlte Infanteristen, halb taube Artilleristen, Teenagermädchen aus einer zerstörten Radarstation, die gerade erlebt hatten, dass fünf Freunde getötet wurden. Ich verbrachte eine Menge Zeit damit sie ausfindig zu machen, um zu hören wie sie sich fühlten.

Eines der Konzerte fand auf einem Fliegerhorst namens Hatzor statt, wo Piloten in amerikanischen Phantom-Jets und französischen Mystères von sowjetischen Flugabwehrraketen in einer Menge abgeschossen wurden, wie die israelische Luftwaffe es nie erlebt hatte. Piloten schlossen die Reißverschlüsse ihrer Fliegeranzüge, verließen ihre Unterkünfte und verschwanden für immer. Diese Tour bezog ihre einzigartige Wirksamkeit aus der Tatsache, dass ein Sänger, dessen Themen die menschliche Unvollkommenheit und Vergänglichkeit und die kurzen Freuden waren, die deine Nacht versüßen können, sich mitten unter Leuten spielend wiederfand, für die diese flüchtigen Kräfte nichts Abstraktes waren, was in die Luft eines Wohnheims schwebt. Sie wussten, dass der Tod auf sie wartete, wenn das Konzert endete. Jeder war ernst. Kein Geld wechselte die Hände. Die Leute waren aufmerksam.

Auf dem Fliegerhorst spielte Cohen die Hits, die jeder kannte: „Suzanne“, „So Long Marianne“, „Bird on the Wire“. Der Auftritt verlief derart gut, dass einer der Offiziere die Musiker anflehte noch einmal zu spielen und in der Pause zwischen den beiden Auftritten schrieb Cohen ein Lied.

Eine der angenehmen Seiten für dieses Buch zu recherchieren, bestand darin Zeit mit den kleinen Notizbüchern zu verbringen, die Cohen während und nach dem Krieg schrieb und die im Nachlass des Sängers erhalten sind. Hier fand ich Gekritzeltes, halbe Gedankengänge, hingeworfene Zeilen und die ersten Schimmer von Liedern, die irgendwann Millionen kannten. Auf einer Seite eines kleinen orangen Notizbuchs, das er in Israel dabei hatte, schrieb er (und wenn sie Cohens Arbeit kennen, dann atmen Sie durch, denn Sie sehen die Geburt von etwas Berühmten):

Ich fragte meinen Vater, ich bat
ihn um einen anderen Namen

Das ist die embryonische Version von „Lover Lover Lover“. Es ist eine interessante Idee, damit anzufangen, besonders weil die Israelis sagen, dass Cohen darum bat ihn nicht mit Leonard anzusprechen, sondern mit Eliezer, seinem hebräischen Namen.

Cohen stellte den Song beim zweiten Auftritt auf dem Fliegerhorst vor, berichten zwei seiner Bandkollegen – der Liedermacher Oschik Levy, der neben der Bühne stand und  zuhörte und Matti Capsi, ein 23-jähriger, der bei der allerersten Vorstellung des Liedes Gitarre spielte; heute ist er selbst eine israelische Musiklegende. Cohen verfeinerte ihn, während die Band weiter durch den Krieg zog. In seinem unveröffentlichten Manuskript erwähnt Cohen die Vorstellung, dass er die Soldaten tatsächlich beschützen könne: „Ich sagte mir: Vielleicht kann ich einige der Leute mit diesem Song beschützen.“ Das könnte den Textteil über den „Schild gegen den Feind“ in dem Lied erklären.

„Lover Lover Lover“ ist ein Kriegslied. Es ist nicht klar, auf welchen „Lover“ er sich im Refrain bezieht, der dieses Wort einfach siebenmal anstimmt und fleht „komm zu mir zurück“. Aber wenn wir das Lied als eine Art Gebet verstehen, könnte das Wort vielleicht im Sinne des biblischen Hoheliedes erscheinen, wo Gottes Anwesenheit in Worten erotischer Liebe beschrieben wird. Wenige verlangen so eindringlich nach dieser Gegenwart wie Soldaten. Cohen wuchs in einer jüdischen Gemeinschaft auf, als Enkel eines gelehrten Rabbiners und er kannte die Bibel (und kannte, das Gefühl hat man, die erotischen Teile, besser als die anderen).

Oder vielleicht ist das nur ein klassischer Kriegsrefrain, ein Ausdruck der Sehnsucht nach jemandem, der weit weg ist, wie Konstantin Simonows „Warte auf mich“, das Lieblingsgedicht der Frontowiki der Roten Armee des Zweiten Weltkriegs. In diesem Lied beginnt jeder Vers mit: „Warte auf mich und ich werde zurückkommen.“ Cohens Mutter Mascha war muttersprachlich Russin und vielleicht sang sie ihm als Kind in den Jahren des Weltkriegs Simonow vor. Jeder, der Soldat gewesen ist, weißt, dass dieses Gefühl das mächtigste ist, weit stärker als Patriotismus oder Wut. Forscher, die die Musik der GIs in Vietnam studierten, fanden heraus, dass zwar Filme nach dem Krieg es so schienen ließen, als sei die Filmmusik mit „For What It’s Worth“ und „Fortunate Son“ politisch, die Lieder der Truppen aber tatsächlich die über Einsamkeit und Sehnsucht waren, so wie „Leaving on a Jet Plane“.

Leonard Cohen spielt in der Wüste Sinai. Zu seiner Linken findet sich Ariel Sharon (Foto: Yaakovi Doron)

Ein mysteriöses Detail in der Geschichte von „Lover Lover Lover“ tauchte erstmals auf, als ich Schlomi Gruner interviewte, der 1973 junger Offizier in einer improvisierten Infanterieeinheit war, die einige der härtesten Kämpfe im Sinai erlebte. Er und seine Freunde waren eines Abends auf der anderen Seite des Suezkanals, lagerten in einem aus dem Fallschirm eines von ihnen abgeschossenen ägyptischen Piloten gefertigten Zelt. Er war in der Wüste unterwegs und suchte nach Sprit für den Jeep der Einheit, als er mit leeren Händen zurückkam und einen Typen mit einer Gitarre sah, der auf einem falsch herum in den Sand gelegten Helm saß. Er kannte die Stimme; Leonard Cohen war da. Das machte keinen Sinn, aber es war wahr. Er sang „Lover Lover Lover“.

Als wir uns unterhielten, erinnerte sich Schlomi besonders an einen Vers, der sich mit den israelischen Soldaten identifizierte, in dem er sie „Brüder“ nannte. Damals waren die arabischen Staaten gegen Israel aufmarschiert und die meisten Länder Europas lehnten es ab Versorgungsflügen auch nur zu erlauben auf ihrem Weg nach hier aufzutanken. Die Israelis hatten das Gefühl intensiver Ausgrenzung. Es berührte ihn zu wissen, dass jemand wie Cohen den langen Weg nach Israel gekommen war und in den Sinai reiste, um sie zu treffen. Der Sänger war keine Flugzeugladung Waffen oder Verstärkung, aber seine Anwesenheit bedeutete etwas und genauso seine Worte: „Brüder“ ließ keinen Raum für Spekulationen darüber, wo Cohen stand. Das Problem: Es gibt in dem Lied keinen solchen Vers.

Zuerst dachte ich, Schlomi irrt sich. Die Erinnerung ist eine unzuverlässige Quelle, besonders in Augenblicken von extremem Stress, wie ich aus eigener Erfahrung in Uniform weiß. Aber dann fand ich einen Zeitungsartikel, veröffentlicht in einer israelischen Zeitung während des Krieges, in dem der Reporter festhielt, dass Cohen gerade einen neuen Song namens „Lover Lover Lover“ geschrieben hatte und einen Vers zitierte, der wie der klang, von dem Schlomi sprach.

Es war Cohens kleines oranges Notizbuch, das das Rätsel löste. Nach dem ersten Entwurf von „Lover Lover Lover“ unter der Überschrift „Fliegerhorst“ erscheinen acht Zeilen in der Handschrift des Sängers:

Ich ging hinab in die Wüste
um meinen Brüdern kämpfen zu helfen
Ich wusste, dass sie nicht falsch lagen
Ich wusste, dass sie nicht Recht hatten
aber Knochen müssen aufstehen und gehen
und Blut muss sich bewegen
und Männer gehen, um hässliche Linien zu ziehen
über den heiligen Boden

Um meinen Brüdern kämpfen zu helfen. Kein Wunder, dass diese Zeile für die Israelis herausstach. Und kein Wunder, dass Cohen sich schnell fing und anfing auf Abstand zu gehen. Das Zurückrudern hatte natürlich mit seinem Verständnis von dem zu tun, wo immer in diesen Wochen seine persönlichen Loyalitäten lagen, dass er als Poet größer sein musste als die Israelis und größer als dieser Krieg. Wenn man ihn fragte, wer in diesen Wochen sein Feind war, dann denke ich, es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er einfach gesagt hätte – Unmenschlichkeit.

Die Änderung dürfte durchaus mit einem bestimmten Moment in dem Krieg zu tun haben, der ein Bruchpunkt war. In seinem Manuskript beschrieb er es so:

Hubschrauber landet. In dem großen Wind beeilen sich Soldaten ihn zu entladen. Er ist voller Verletzter. Ich sehe ihre Bandagen und ich halte mich vom Weinen ab. Das sind junge Juden, sterbend. Dann sagt mir jemand, dass das ägyptische Verwundete sind. Meine Erleichterung verblüfft mich. Ich hasse das. Ich hasse meine Erleichterung. Das ist unverzeihlich. Das ist Blut an deinen Händen.

Seine Stammesidentifikation war zu weit gegangen. In dem  Notizbuch sieht man, dass er kurz nach dem Aufschreiben von „Lover Lover Lover“ bereits seine Meinung zu ändern begann. Die Worte „um meinen Brüdern kämpfen zu helfen!“ sind durchgestrichen und ersetzt durch „um die Kinder kämpfen zu sehen“. Jetzt ist er ein Beobachter, der von außen zusieht, vielleicht sogar nach unten blickt. Aber das kann auch nicht richtig geklungen haben und als der Song ein paar Monate später veröffentlicht wurde, war der ganze Vers weg. Wenn Cohen später „Lover Lover Lover“ aufführte, bestätigte er, wo er ihn schrieb, sagte aber, er sei für Soldaten „auf beiden Seiten“. Als drei Jahre vergangen waren, behauptete er bei einem Konzert in Frankreich 1976, er habe den Song „für die Ägypter und die Israelis“ geschrieben – in dieser Reihenfolge.

In diesen Jahren, als die amerikanische Armee noch in Vietnam war, spielten die meisten populären Künstler nicht für Truppen, weil es so aussehen könnte, als stimmten sie dem Krieg zu. Man muss schon so hoch entwickelt sein, durch die Politik auf die Menschlichkeit der Soldaten zu sehen. Johnny Cash und seine Frau June Carter reisten 1969 nach Vietnam, verbrachten ein paar Wochen auf einem  Militärflugplatz namens Long Binh, sangen für die Männer, die in den Busch zogen und für die, die in den Sanitätshubschraubern zurückkamen. „Ich konnte es kaum aushalten“, schrieb Cash, aber er ging hin. Und James Brown ging mit ein paar Bandmitgliedern 1968 hin, trotz der Unbeliebtheit des Krieges und trotz des Rassenhasses, der Brown und Amerika selbst bedrohte; die Tour begann direkt nach der Ermordung von Martin Luther King Jr. Er erzählte die Geschichte in Interviews mit der Washington Post und mit Jet und hätte auch für Cohen sprechen können.

Brown spielte zuerst auf dem Militärflugplatz Tan Son Nhut bei Saigon, tourte dann 16 Tage lang, zwei Shows an jedem Stopp, ließ sich zwischen den Gigs intravenös rehydrieren. Er behauptete, dass selbst die Vietcong sich anschlichen, um die Musik zu hören. „Wir machten es nicht wie Bob Hope“, sagte Brown. „Wir gingen da hin, wo die Eidechsen Schusswaffen trugen! Wir gingen da hin, wo sich das Zeug aus Apocalypse Now abspielte.“ Jede Menge Leute mochten den Krieg nicht. „Nun, auch ich mag den Krieg nicht“, sagte er, „aber wir haben Soul Brothers [Afroamerikaner] da drüben.“

(Friedmans Buch „Who By Fire: War, Atonement, and the Resurrection of Leonard Cohen“ wurde am 5. April 2022 veröffentlicht)

Gedankenverlorenes Territorium: Juden verwenden Weltraum-Laser, um Mann glauben zu lassen, Juden verwenden Weltraum-Laser für Gedankenkontrolle

PreOccupied Territory, 10. Mai 2022

Atlanta – Ein lokaler Einwohner glaubt, er hat die hinterhältige Methode herausgefunden, mit der Juden ihre bösartige gesellschaftliche und wirtschaftliche Agenda voranbringen: Sie nutzen ihre besondere Photonenstrahl-Technologie in der Erdumlaufbahn, um die Nervenbahnen der Menschen so zu manipulieren, dass diese Menschen glauben, ihre Gedanken gerieten unter die Kontrolle von Photonenstrahl-Projektoren in der Erdumlaufbahn.

Mark Taylor Greenman (40) klatsche Dienstag in die Hände, als er erkannte, dass er seine Neigung zu weit hergeholten, offenkundig dummen Verschwörungstheorien über Juden erklären konnte, nachdem er jetzt herausgefunden hatte, dass die Juden ihre berüchtigten Weltall-Laser dazu nutzen seine Gedanken, seine Wünsche und sogar seine Intelligenz zu kontrollieren.

„Das erklärt alles!“, verkündete er mit begeistertem Gesichtsausdruck, der schnell Triumph Platz machte, dann Frust, dann Wut. „Ich wusste es! Ich wusste es! Aber das heißt, dass wir es mit einer noch teuflischeren Intrige zu tun haben, als sich jeder vorstellen konnte. Wir müssen etwas unternehmen!“

Greenman beeilte sich seine Offenbarung mehreren Kollegen mitzuteilen, von denen jeder die Nachricht auf die gleiche Weise aufnahm. „Mark ist auf etwas zutiefst verstörendes gestoßen“, erklärte Mosh Jandel, ein Aktivist aus Ohio. „Woher kommen diese bekloppten jüdischen Verschwörungstheorien? Sie bringen Leute dazu legitime Sorgen über jüdische Kontrolle der Medien, Banken und gesellschaftlichen Institutionen aufzubringen, die wie Irrsinn aussehen. Sie sorgen jeden Tag dafür, dass normale Leute als durchgeknallt erscheinen, die sich wegen von Juden in Impfstoffe platzierten Peilsendern und Autismus Sorgen machen. Das Phänomen hat sich derart weit verbreitet, dass es kein Zufall sein kann. Nein, die von der Realität losgelösten Verschwörungstheorien über jüdische Macht und Ruchlosigkeit kann nur damit erklärt werden, dass Juden fortschrittliche Technologie einsetzen, um diese Theorien in nichtjüdischen Gehirnen einzupflanzen, um den berechtigten Verdacht gegen Juden als kriminelle Drahtzieher in epischem Ausmaß zu diskreditieren.“

„Da jetzt jemand hingegangen ist und aus uns Freidenkern eine Lachnummer gemacht hat, weil wir behaupten, dass die Juden den transatlantischen Sklavenhandel betrieben“, klagte die Aktivistin Ohan Ilmar aus Minnesota. Es ist teuflisch clever von den Juden das zu arrangieren – das ist die Art von Übel, mit der wir es zu tun haben.“

Greenman und seine Kohorte haben ausführlich die Strategie besprochen, wie man der bösartigen jüdischen Kontrolle des judenfeindlichen Narrativs entgegentritt, wo man an jeder Ecke entdeckt, dass die Juden zuerst dort waren und den rhetorischen Brunnen vergiftet haben, womit effektiv substanzielle Maßnahmen verhindern, mit der jüdische Kontrolle gebremst werden könnte. „Wir müssen die Juden diskreditieren“, drängte er. „Das Ding ist, dass jeder, der versucht die Juden zu diskreditieren, bekloppt erscheint, was lediglich für unsere Diskreditierung sorgt. Wir brauchen auch einen Weltraum-Laser, wenn wir siegreich hervorgehen wollen. Jemand muss Elon Musk überzeugen uns einen zu bauen, wenn er damit fertig ist bei den Linken Wutanfälle zu verursachen.“

„Eleven Days in May“: Antiisraelische Propaganda in einem Kino in Ihrer Nähe

Adam Levick, CAMERA UK, 10. März 2022

Der Blogger Jonathan Hoffman hat eine detaillierte Rezension zu Eleven Days in May geschrieben, einem Film, der als „Hommage an die (im Krieg des letzten Jahres) in Gaza getöteten Kinder“ beschrieben wurde und der in den britischen Medien weitgehend positiv rezensiert wurde. Der Film wird in Kinos in London und dem gesamten Vereinten Königreich gezeigt.

Hoffman führt wichtige Fakten zu den Umständen um den Tod der palästinensischen Kinder an, die im Film ausgelassen werden. „Eleven Days in May“ ist eine Propagandaarbeit, die den Kontext des Hamas-Terrors auslässt, ihre Verwendung menschlicher Schutzschilde sowie der gesamten Gleichgültigkeit der Terrororganisation gegenüber palästinensischem Leben. Erinnern wir uns, dass nicht ein einziges palästinensisches Kind gestorben wäre, hätte die Hamas nicht beschlossen am 10. Mai eine völlig unprovozierte Raketensalve auf Jerusalem zu schießen – einen Krieg zu beginnen, von dem sie wussten, dass sie ihn verlieren würden und der in Tod und Zerstörung in dem von ihnen regierten Gebiet zur Folge haben würde.

Hier sind die wichtigen Auszüge aus Hoffmans Eintrag:

Besondere Momente und vorsätzliche Auslassungen [im Film] über die Kinderopfer

Danke der unbezahlbaren Open Source-Recherche des Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Centers gibt es beträchtliches Material, um die Lücken zu füllen, die von dem Film hinterlassen werden. Ich nutzten diesen Linke auch, um die Schreibweise der Namen zu korrigieren (die ich in einem dunklen Kino niederschrieb). Ich folge demselben chronologischen Ansatz wie der Film.

Mohammad Saber Ibrahim Suleiman (Alter: 15 oder 16) starb am 10. Mai bei einem Luftangriff der IDF östlich von Jebalia. Er war Hamas-Mitglied. Ein Video zeigt ihn in einer Uniform des militärischen Zweigs der Hamas beim Waffentraining. In einem weiteren Foto ist er zu sehen, wie er ein Gewehr hält (Twitter-Accout @DigFind_, 1. Juni 201). Trotz seiner Jugend war er offensichtlich ein Agent der Issedin al-Qassam-Brigaden.

Mohammad Saber Ibrahim in einem Video in Uniform des militärischen Zweigs der Hamas beim Waffentraining (Twitter-Account @DigFidn_, 1. Juni 2021)

Die vier Kinder al-Masri (Rahaf, 10; Yazan, 2; Marwan, 6, Ibrahim, 11) wurden in Beit Hanoun von Terroristen-Raketen getötet, die zu kurz flogen – nicht von der IDF. Dasselbe gilt für Hussein Munir Hussein Hamas (11) und Ibrahim Hassanian (16).

Am 11. Mail starb Lina Iyad Fathi Sharir (15) zusammen mit ihren Eltern. Ihr Schwester Mana Iyah Fathi Sharir (2) wurde ebenfalls getroffen und starb am 18. Mai. Der Film versäumt es zu zeigen, dass sie bei einem Angriff auf ihren Vater Iyad Fathi Feyeq Sharir starben – dem Kommandeur der Panzerbekämpfungseinheit der Hamas im Gazastreifen.

Der Film erzählt uns, dass am 12. Mail Baschar Ahmad Samour (17) „alleine angeschossen wurde, als er Wasser abstellen wollte“. Wir sehen seine Leiche; er starb nahe des Zauns im der Region Khan Junis. Aber uns wird nicht gesagt, dass er für die Fatah agierte.

Am 13. Mai starb Khaled imad Khaled Qanou (17). Seine Mutter redet von ihm und sein Vater wird in Tränen gezeigt. Aber uns wird nicht gesagt, dass die Mudschaheddin-Brigaden, der militärische Zweig der Mudschaheddin-Bewegung im Gazastreifen, ein Traueranzeige für ihn veröffentlichte, in der es hieß, er sei 20 Jahre alt und einer der Aktiven aus ihren Reihen. (Telegram-Kanal der Mudschaheddin-Brigaden, 13. Mai 2021)

Khaled Imad Khaled al-Qanu‘ (Telegram-Kanal der Mudschaheddin-Brigaden, 13. Mai 2021)

Am 13. Mai starb Ibrahim Mohammed Ibrahim al-Rantisi (6 oder 7 Monate alt). Sein Bruder wir dabei gezeigt, wie er eine Trauerrede für ihn hält. Aber uns wird nicht gesagt, dass Ra’ed  Ibrahim Khamis Azara al-Rantisi (sein Vater? Sein Bruder?), gegen den sich der Angriff im Viertel Al-Junya von Rafah richtete, laut sozialen Medien ein Akteur des militärischen Arms der Fatah war (Twitter-Account von Abu Obeidaal-Filistini, 14. Mai 2021). Die Internetseite der Issedin al-Qassam-Brigaden bezeichnete ihn als „Hamas-Schahid“ (Website der Iss al-Din Qassam Brigaden).

Am 14. Mai, informiert uns der Film, starben drei Kinder der Familie al-Attar: Amira (6), Islam (8) und Mohammed Zain (9 Monate). Wir sehen eine Schwester, die für sie die Trauerrede hält und das Gesicht eines der toten Kinder berührt. Uns wird nicht gesagt, dass sie auf der Straße starben, die die Viertel Al-Salatin und Al-Atatra in Bei Lahia verbindet, die bei einem Luftangriff auf Hamas-Tunnel angegriffen wurde – die Tunnel, die dazu genutzt wurden nach Israel einzudringen, um Morde zu begehen  und um Waffen zu verstecken, die zum Töten von Israelis bestimmte waren.

Am 15. Mai starben vier Kinder der Familie Hatab: Yamen (5), Bilal (9), Yousef (10 oder 11) und Miriam (7). Sie starben im Flüchtlingslager Al-Schati. Uns wird nicht gesagt, dass sie die Kinder des Hamas-Akteurs Alaa Abu Hatab waren. Es gibt Fotos von Kindern die im Meer nahe am Strand spielen.

Der Film erzählt uns, dass ebenfalls am 15. Mai Osama (?Huseina) al-Hadidi (4) starb und dass sie ein „Gehinleiden“ hatte. Uns wird erzählt, dass sie „Tomaten liebte“. Drei andere Kinder der Familie al-Hadidi starben ebenfalls: Abdurrahman (7 oder 8), Suheib (12) und Yahya (10). Aber uns wird NICHT erzählt, dass auch sie bei dem Angriff auf den Hamas-Akteur Alaa Abu Hatab starben (s. oben).

Am 16. Mai, wird uns erzählt, wurden 18 Kinder bei Angriffen auf Gaza-Stadt getötet (mein Hinweis: die höchste Zahl an Kinderopfern für alle der elf Tage der Operation).

Uns wird erzählt, dass 8 Kinder der Familie Al-Qulaq starben (darunter Qusai, 6 Monate alt) (dazu ihre Mutter und ihr Vater) und 4 Kinder der Familie Al-Auf, darunter Tala (12 oder 13). Was uns nicht erzählt wird ist, dass sie bei Angriffen auf Terrortunnel starben, durch die Gebäude auf der Al-Wahda-Straße einstürzten.

Uns wird erzählt, dass Tawfiq Ayman Tawfiy Abu al-Auf (16 oder 17) starb. Und dass er gut in Naturwissenschaften war und Arzt werden wollte. Aber nicht, dass er bei demselben Vorfall starb. Wir sehen die Leichen der Kinder.

Zain Riad Hasan Schkuntna (2) starb ebenfalls bei diesem Vorfall. Ebenso seine Schwester Lana (6). Wir sehen die Großmutter bei der Trauerrede.

Lesen Sie hier in diesem Zusammenhang CAMERAS ausführliche Analyse zur ungeheuerlichen Fehl-Berichterstattung der New York Times zu Kinderopfern  während des Krieges.

Schließlich empfehlen wir denen, die einen ausführlichen und sorgfältigen Forschungsbericht zum Krieg im Mai 2021 sowie den zu dem Konflikt führenden Ereignissen dringend das Buch „Gaza Conflict 2021“ von Jonathan Schanzer.  Sie können sich ein Interview ansehen, das wir mit Schanzer über sein Buch führten: