Ist Jerusalem eine heilige islamische Stadt?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer Stadt, die in den Augen Gottes heilig ist und einer, die eine heilige islamische Stadt ist.

Mohamad Tawhidi, The Jerusalem Post, 26. Januar 2019

Der Heilige Koran erklärt sehr deutlich, dass das Heilig Land, Jerusalem, der jüdischen Nation des Moses gehört, den Israeliten. (Foto: überlassen)

Jerusalem ist Heimat für rund 400.000 Muslime, aber ist es auch gemäß dem Islam eine heilige Stadt?

Das ist eine Frage, die die Mehrheit der Muslime innerhalb der politischen und akademischen Welt zu meiden versucht, einfach deshalb, weil sie eine ziemlich unbequeme Diskussion eröffnet. Fakt ist, dass ein Muslime, der eine solche Frage stellt, sich ernster Konsequenzen gegenüber sehen könnte; dazu gehört, dass die Gesellschaft seinen/ihren Glauben in Zweifel zieht.

Bis 2014 war ich ein Islamist, der das jüdische Volk verabscheute und offen dafür war Krieg gegen sie zu führen. Heute jedoch bin ich mit vielen Leitern jüdischen Glaubens befreundet. Diese Verwandlung war nicht politisch, sie war eher theologisch. Kurz gesagt: Ich begann gewisse Behauptungen zu hinterfragen, die mir von meinen Lehrern und der muslimischen Gemeinschaft beigebracht worden waren. Ich begann mir Frage zu stellen, ob Jerusalem wirklich dem Islam und den Muslimen gehört.

Um diese wichtige Frage zu beantworten, müssen wir erkunden, wie Städte gemäß dem Islam heilige werden.

Heilige Städte im Islam

Durch die gesamte Geschichte hindurch ist jeder Religion mit einem Gebiet assoziiert worden, das geweiht, respektiert und verkehrt worden ist. Der Islam ist da nicht anders. Es gibt Dutzende heilige Städte im Islam, so z.B. Mekka, Medina, Qom, Kerbela und Nadschaf – aufgrund eindeutiger Verse des Koran, der ihren Ruhm bestätigt oder weil der Prophet Mohammed den Muslimen ihre Erhebung bestätigte.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer Stadt, die in den Augen Gottes heilig ist und einer heiligen islamischen Stadt. Beispielsweise werden alle Prophetengräber, Geburtsorte und Gegenden, in denen Wunder stattfanden im Islam als heilig angesehen, aber dabei handelt es sich nicht um ausdrücklich islamische Orte. Ein heiliger islamischer Ort ist eine Stelle, an der ein bedeutendes islamisches Ereignis stattgefunden hat, entweder durch Allah oder den Propheten Mohammed.

Jerusalem in islamischen heiligen Schriften

Der Heilige Koran erklärt sehr klar, dass das Heilige Land, Jerusalem, der jüdischen Nation des Mose gehört, den Israeliten:

„Und wie Moses zu seinem Volke sprach: «O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Huld gegen euch, als Er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab, was Er keinem anderen (Volke) auf der Welt gegeben.“ (Sure 5,20f)

Der Vers oben macht auch deutlich, dass Gott „(dieses Land) keinem anderen in der Welt gegeben hat“ als der jüdischen Nation.

Aus diesem Vers und anderen mit ähnlichem Kontext erkennen wir, dass Jerusalem für Gott eine heilige Stadt ist, aber es ist keine heilige islamische Stadt; Grund ist die Tatsache, dass ihre Heiligkeit begründet wurde, bevor der Islam existierte.

Nach dem Aufkommen des Islam im Jahr 621 unserer Zeitrechnung wird geglaubt, dass der Prophet Mohammed eine übernatürliche und spirituelle Nachreise zur Al-Aqsa-Mosche (der entfernteste Moschee) unternahm. Dieses Ereignis wird im Koran im folgenden Vers berichtet: „Preis Ihm, Der bei Nacht Seinen Diener hinwegführte von der Heiligen Moschee zu der Fernen Moschee, deren Umgebung Wir gesegnet haben, auf dass Wir ihm einige Unserer Zeichen zeigen. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende.“ (Sure 17,1)

Zwei grundlegende Dinge müssen bezüglich des Verses oben thematisiert werden:
1. Dass der Prophet Mohammed an einen Ort reiste, macht diesen nicht „islamisch“.
2. Es gibt wenig Beweise, dass die „Al-Aqsa-Moschee“ sich tatsächlich in Jerusalem befindet und es einen große Zahl Muslime gibt, die glaubt, dass „die entfernteste Mosche“ ein Hinweis auf eine Moschee im Himmel ist, nicht auf der Erde; aufgrund der Tatsache, dass die aktuelle Al-Aqsa-Moschee zur Lebenszeit des Propheten Mohammed nicht existierte, macht es unmöglich, dass er sie besucht haben kann.

Botschafter sowohl des Judentums und der Christenheit sind in Jerusalem Jahrhunderte vor dem Propheten Mohammed angekommen, um ihre heiligen Schriften zu predigen. Daher kann es historisch nicht korrekt sein zu sagen, dass Mohammed den Islam vor ihnen nach Jerusalem brachte.

Bis zum Umzug Mohammeds nach Medina im Jahr 622 und der offiziellen Gründung des Islam dort, war der Islam eine Minderheitsreligion im Vergleich der zwei fest etablierten Religionen des Judentums und des Christentums. Außerdem wechselten die Einwohner Jerusalems, die zum Islam konvertierten, schlicht ihren Glauben, nicht die gesamte Geschichte Jerusalems.

Daher behaupten weder die heiligen Schriften des Islam noch die Geschichte, dass Jerusalem eine heilige islamische Stadt ist.

Jerusalem begegnet dem Islam

Im Mai 632 ernannte der Prophet Mohammed Osama ibn Zaid zum Kommandeur seiner Arme, um auf die Römer mit einer vereinbarten Schlacht in Palästina zu reagieren.

Am nächsten Tag begab sich Osama auf seine Expedition, aber er erfuhr dann, dass Mohammed gestorben war und daher kehrte er nach Medina zurück. Kalif Abu Bakr befahl Osama dann seine Arme auf 3.000 Mann zu verstärken und die Einwohner des Königreichs Moab und das von Byzanz gehaltene Darum anzugreifen, so viele zu töten oder gefangen zu nehmen, wie er konnte und Osama machte das.

Dieses Ereignis beweist, dass bis zu seinem Ableben keinen Krieg gegen eine Stadt voller Muslime führte. In Wirklichkeit kam der Islam als Religion offiziell im Jahr 636 nach Palästina, vier Jahre nach Mohammeds Tod und während der Herrschaft des zweiten Kalifen des Islam, Omar.

Das islamische Kalifat führt einen Angriff auf Jerusalem, das von den byzantinischen Römern regiert wurde. Die Stadt wurde ab dem November des Jahres vier Monate lang belagert. Nach vier Monaten der Bedrängnis und des Schlachtens übergab der orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Sophronius, Jerusalem 637 an den Kalifen Omar. Als der Kalif Omar erkannte, dass der Islam in der Region immer noch eine Minderheitsreligion war, übernahm der das System der Jizya, mit dem Christen und Juden gezwungen wurden dem islamischen Kalifat Steuern zu zahlen.

Nach einem Massaker an den Einwohnern der Stadt kam unser Kalif Omar nach Jerusalem, um seinen Gouverneur zu ernennen. Er baute dann das, was heute als „die Aqsa-Moschee“ bekannt ist, von der viele Muslime irrtümlich glauben, sie sei vom Propheten Mohammed gebaut worden.

Die Moschee in Jerusalem mit ihrer goldenen Kuppel ist den Muslimenals „Qubbat al-Sakhrah“ (Felsendom) bekannt und wurde im Jahr 691 von der Omajjaden-Dynastie gebaut, die auf das islamische Kalifat folgte. Man kann wohl darüber streiten, dass es Muslimen nicht erlaubt ist in der Al-Aqsa-Moschee und dem Qubbat al-Sakhrah zu beten, weil sie auf besetzten und erobertem Land stehen.

Bis zum 9. Jahrhundert beherrsche die Fatimieden-Dynastie, ein schiitisch-islamisches Kalifat, einen großen Teil Nordafrikas. Sie waren ebenfalls Terroristen, die nach Palästina eindrangen und in Jerusalem Christen massakrierten, weil die sich auf die Seite der Römer aus Byzanz stellten, die versucht hatten das von ihnen eroberte Land zurückzugewinnen. Der berüchtigte Kalif des Fatimiden-Kalifats, Al-Hakim, verursachte viel Schaden in der gesamten Region; er tötete sogar Johannes VII., den Patriarchen von Jerusalem – eine provokante Tat, die den Grund für den ersten Kreuzzug legte. Infolge der Niederlage der Kreuzritter wurden Muslime zur Mehrheit, allerdings durch das Schwer und nicht durch den Stift.

Bis dahin war die gesamte Mittelmeerküste Palästinas erobert worden, gefolgt von einer Reihe von Masskaern an den Christen und einem Völkermord, der sich bis nach Damaskus und Beirut ausweitete. Der Islam wurde bis zum 9. Jahrhundert zur gängigen Religion Palästinas und wurde während der Ära der Mameluken zwischen 1250 und 1516 zur Mehrheitsreligion der Region.

Somit betraten wir Muslime Palästina nicht als Prediger und machten aus seiner Nation Muslime. Wir ermordeten ihre Leiter und führten Serienmassaker durch, angeführt sowohl von sunnitischen wie schiitischen, terroristischen Kalifen des Islam. Die Einwohner Palästinas mögen zum Islam übergetreten sein, aber Palästina kann keinesfalls als muslimisches Land angesehen werden. Natürlich werden viele diese Meinung bestreiten, aber Tatsache ist, dass die Juden lange in diesem Land waren, bevor selbst das Christentum aufkam. Ihre uralten kulturellen Verbindungen bleiben ungebrochen, so in dem Spruch „nächstes Jahr in Jerusalem“, der bei jedem Pessah gesagt wird.

Unsere arabisch-muslimischen Vorfahren kamen als Eroberer aus ihren Wüsten und nicht als Lernende und als Führende, die keine Führung von anderen suchten. Sie glaubten, dass sie ausreichendes Wissen und Weisheit hatten und dass sie von anderen nichts lernen müssten. Dieser Irrglaube meiner Glaubensbrüder besteht bis heute fort, trotz der Tatsache, dass die Welt sich verändert hat.

Beunruhignde Ereignisse in der islamischen Geschichte

Andererseits verstehe ich den muslimischen Kampf um Jerusalem nicht. Das islamische Recht verbietet streng sich zu erleichtern, während man sich nach Mekka wendet; tatsächlich sind alle Toiletten in allen islamischen Ländern und den meisten islamischen Heimen nicht nach Mekka ausgerichtet, aus Respekt für die heilige Stadt. Doch Bukhari berichtet, dass unser Prophet Mohammed sich bewusst und wiederholt Jerusalem zugewandt erleichterte, obwohl er sich stattdessen in eine andere Richtung hätte wenden können.

Macht es Sinn, dass Palästinenser für Jerusalem sterben, wenn ihr eigener geliebter Prophet es vorzog auf die Stadt ausgerichtet seinen Darm zu entleeren?

Ob Palästina jüdisches Land ist oder Israel ein Staat, sind zwei völlig unterschiedliche Debatten. Ein Muslim mag ablehnen, dass Israel ein Staat ist, aber er kann die Tatsache nicht bestreiten, dass die gesamte Region, ein schließlich Palästinas, tatsächlich jüdisches Land ist.

Der Autor, ein im Iran geborener australisch-schiitischer Imam, ist der Präsident der Islamic Association of South Australia.

Israelische Verteidigungskräfte stimmen zu Pfeil und Bogen einzuführen

The Mideast Beast, 5. Januar 2019

Nachdem bestätigt wurde, dass Sicherheitskräfte in Kamerun potenzielle Selbstmordbomber mit einem vergifteten Pfeil getötet wurde, hat Oberst Bill Giles von der IDF-Abteilung für neue und interessante Waffensysteme bestätigt, dass die Einheit die Idee nächsten Monat testen wird.

„Offen gesagt, haben wir die Nase voll von der internationalen Kritik, die folgt, wenn wir Raketen keine Chance geben auf etwas Wichtigem einzuschlagen. Mit dem neuen Ansatzversuch werden dann einige unserer Soldaten mit den stärksten Handgelenken an der Grenze Aufstellung mit diesen neuen Waffen nehmen. Zum Glück hat der überwiegend langweile Charakter des Militärdienstes zu einem massiven Anstieg bei „Schlag den Rabbi“ geführt, also hatten wir jede Menge ausgezeichneter Kandidaten.

Wir hoffen, dass das Chancengleichheit schafft und der Hamas eine gute Chance gibt wahllos eine Menge unserer Zivilisten zu töten. Wir sind nicht in der Lage gewesen eine gute Antwort von der BDS-Bewegung dazu zu bekommen, wie diese Anzahl lauten sollte.

Natürlich müssen diese verdammten Siedler das alles verderben, indem sie Pfeil und Bogen fordern und dann ein paar Kids löchern, die mit Steinen auf sie werfen. Es gibt Tage, da kann man einfach nichts gewinnen.“

Palästina: Was, wenn der Sechstagekrieg nie stattgefunden hätte?

Innerhalb der Linien von vor 1967, lange vor den angeblichen „Grundursachen des Konflikts“ (d.h. „Besatzung“ und „Siedlungen“) Teil der Diskussion waren, ganz abgesehen von Fakten vor Ort, wurde Israel als koloniale, faschistische, expansionistische Macht verurteilt.

Dr. Martin Sherman, Israel National News, 28. Dezember 2018

Als die „Westbank“ bis 1967 Teil des „Haschemitischen Königreichs“ war, wie konnte es plötzlich die lange ersehnte Heimat der palästinensischen Araber werden, die sie bis dahin unterwürfig bereit waren einem fremden Potentaten zu überlassen?

Seit der Zeit des Dr. Goebbels [Chef der Nazi-Propagandamaschinerie] hat es nie einen solchen Fall gegeben, bei dem ständige Wiederholung einer Lüge so viel Frucht getragen hat… Von all den palästinensischen Lügen ist keine größer oder vernichtender als die, die die Gründung eines eigenen palästinensisch-arabischen Staats in der „Westbank“ fordert… – Aus: „Palestinian Lies“ [Palästinensische Lügen] in Ha’aretz, 30. Juli 1976, geschrieben vom linksradikalen Meretz-Bildungsminister Prof. Amnon Rubinstein.

Während die Neuwahlen näher rücken wird das „Palästinenserproblem“ einmal mehr einen Großteil der Debatten zwischen den Parteien und auch innerhalb derselben bestimmen. Auf viele Weisen ist diese Debatte überflüssig. Schließlich wird ein einfaches Gedankenexperiment ausreichen, um den Schleier der Verlogenheit zu lüften, der die palästinensisch-arabischen Beschwerden gegenüber Israel einhüllt.

Stellen Sie sich einen Moment lang etwas vor…

Um das zu demonstrieren, stellen Sie sich einen Moment lang vor, der Sechstage-Krieg von 1967, bei dem mehrere arabische Armeen mit der unverhohlenen Absicht in Stellung brachten Israel auszulöschen, hätte nie stattgefunden. Stellen Sie sich vor, Israel wäre nicht gezwungen gewesen einen Präventivschlag zur Selbstverteidigung zu führen, um das offen erklärte Ziel der Araber, einen totalen Völkermord, zu vereiteln, der mit der kompletten Eroberung von Judäa und Samaria (alias der „Westbank“) endete, von der die palästinensischen Araber heute behaupten, sie sei ihr lange ersehntes Heimatland.

Dann fragen Sie sich: Was wäre, hätte dieser Krieg nicht stattgefunden, wo wäre „Palästina“?

Immerhin wäre die „Westbank“ ohne diesen Krieg nicht unter israelische Verwaltung gekommen. Sicher hätten die palästinensischen Araber dann keine Beschwerden gegenüber dem jüdischen Staat und es gäbe keine Vorwürfe an Israel, es „besetzt palästinensisches Land“ und vertreibe die „Palästinenser“ aus ihrer „Heimat“.

Leider ist das nicht der Fall. Vorwürfe von „Besatzung“ palästinensischen Landes und Vertreibung der Palästinenser waren weit verbreitet, lange bevor Israel die Kontrolle auch nur eines Quadratzentimeters der „Westbank“ hatte.

„Wir werden in Palästina und seinen mit Blut getränkten Boden einmarschieren“

Schon am 8. März 1965, mehr als zwei Jahre vor dem Sechstage-Krieg, verkündete Gamal Abdel Nasser, Präsident von Ägypten, seine Grauen erregende Absicht: „Wir werden nicht in Palästina mit seinem von Sand bedeckten Boden einmarschieren, wir werden in seinen mit Blut getränkten Boden einmarschieren.“

Aber welches Palästina meinte er? Es waren gewiss nicht die „Westbank“ und der Gazastreifen, die unter der Kontrolle von jordanischer bzw. ägyptischer Herrschaft standen. Es konnte nur das Gebiet des Israel innerhalb der Grenzen von 1967 sein – genau der Grenzen, zu denen zurückzukehren Israel unter Druck gesetzt wird, um was sicherzustellen? Frieden.

Gleichermaßen wilde Gefühle wurden von Ahmed Schukeiri, dem Vorgänger Yassir Arafats als Vorsitzender der PLO, zum Ausdruck gebracht. Tatsächlich krähte er nur Tage vor Ausbruch des Sechstage-Kriegs in einem etwas vorzeitigen Triumphgefühl: „Der D-Day rückt näher. Die Araber haben 19 Jahre lang auf diesen gewartet und werden nicht vor dem Befreiungskrieg zurückschrecken…“

Er drohte unheilverkündend: „Dies ist ein Kampf um die Heimat – es heißt entweder wir oder die Israelis. Es gibt nichts dazwischen… Wir werden Israel und seine Einwohner vernichten. Und was die Überlebenden angeht – so es welche geben sollte – so werden Boote bereit stehen um sie zu deportieren.“

Eine kurzlebige „Heimat“

Wieder ist hier Schukeiris Verwendung der Worte „Befreiung“ und „Heimat“ entlarvend… und für aktuelle palästinensische Ansprüche vernichtend.

Sie bewarben sich immerhin nicht um die „Westbank“ oder den Gazastreifen, da beide unter arabischer Herrschaft standen und natürlich nicht als „Heimat“ betrachtet wurden, auf die die palästinensisch-arabische Befreiungsbemühungen gerichtet waren.

Die wahre Bedeutung dieser Begriffe kommt mit großer Klarheit auf, wenn man den Text der ursprünglichen Version der palästinensischen Nationalcharta liest – ausformuliert 1964, volle drei Jahre bevor die „Westbank“ unter israelische Verwaltung fiel.

Darin heißt es in Artikel 16: „Die Befreiung Palästinas … ist von den Forderungen der Selbstverteidigung erforderlich gemacht“ und „das palästinensische Volk sieht der [internationalen] Unterstützung zur Wiederherstellung der legitimen Lage für Palästina freudig entgegen … und ermöglicht seinem Volk nationale Souveränität und Freiheit auszuüben.“

Aber Artikel 24 legt genau fest, was nicht zur „Heimat“ „Palästinas“ gehört und wo die Ausübung von Souveränität nicht angestrebt wird. Tatsächlich werden palästinensische Ansprüche auf „jegliche territoriale Souveränität über die Westbank im haschemitischen Königreich Jordanien und dem Gazastreifen“ vehement verneint.

Es ist schwierig sich eine zuverlässigere Quelle vorzustellen, um einen so fingierten palästinensischen Anspruch bloßzustellen, die „Westbank“ und der Gazastreifen stellten ihre „uralte Heimat“ dar.

Eine anormale „Nation“

Das schafft natürlich die bemerkenswert anormale Situation, die wir heute haben.

Einerseits bekunden die Palästinenser, dass sie bereit sind auf alles Territorium zu verzichten, das sie vor 1967 als ihre „Heimat“ beanspruchten, aber andererseits fordern sie verstockt für ihr „Heimatland“ nach 1967 ein völlig anderes Territorium, das sie von ihren früheren Heimat-Forderungen ausdrücklich ausschlossen.

Es wäre schwierig irgendeinen historischen Präzedenzfall einer solch dramatischen Metamorphose eines als „Heimat“ betrachteten Landes zu finden, in dem es keine Überlappung auch nur eines einzigen Quadratzentimeters zwischen dem zu finden gibt, was sie nur paar Jahre später forderten.

Das ist nichts Belangloses. Denn ein Gefühl des Nationalismus wird von einem Gefühl der Zugehörigkeit getrieben, die untrennbar mit geografischen Orten in der Heimat verbunden ist, wo große Ereignisse stattfanden, die eine ausgeprägte nationale historische Erinnerung und konsequent einheitliche nationale Identität hervorbrachten.

Wenn aber solche die Nation stiftende Orte im Palästina vor 1967 lagen, welche Orte könnten dann gegebenenfalls im Palästina von nach 1967 liegen, die ein Gefühl der nationalen Identität schaffen – da die Palästinenser selbst zugeben, dass diese bis 1967 keinen Teil ihrer Heimat ausmachten? Wenn die „Westbank“ bis 1967 tatsächlich Teil des „haschemitischen Königreichs“ war, wie konnte sie dann plötzlich die lang ersehnte Heimat der Palästinenser werden, die sie bis dahin an fremde Potentaten abzugeben so bereit waren?

„Befreiung der Heimat“ bedeutet „Vernichtung Israels“

Die Ziele der palästinensischen Araber haben daher eindeutig nichts mit ihrer Verbundenheit zum Land zu tun, sondern alles mit der Trennung der Juden vom Land – d.h. damit, die Juden von jedem Stückchen Land zwischen Jordan und Mittelmeer z u vertreiben.

Stattdessen wurde Israel selbst innerhalb der Linien von vor 1967 als koloniale, faschistische, expansionistische Macht verurteilt, lange bevor die heute behaupteten „Wurzeln des Konflikts“ (also „Besatzung“ und „Siedlungen“) Teil des Diskurses waren, geschweige denn Fakten vor Ort.

Artikel 19 deklariert: „Der Zionismus ist von Anbeginn als koloniale Bewegung aggressiv und Expansionismus ist sein Ziel, Rassismus ist seine Struktur und Faschismus sein Mittel und seine Ziele. Israel, Kolonialismus, ist eine permanente Quelle der Spannungen und des Aufruhrs im Nahen Osten.“

Die Folge vor 1967 ist klar: Um die beständigen „Spannungen und Aufruhr“ in der Region zu beseitigen, muss ihre „Quelle“ – Israel – beseitigt werden.

Damit muss die einzig vorstellbare „auf Deutsch verständliche“ Übersetzung für „Befreiung der Heimat“ die „Vernichtung Israels“ lauten.

Leugnung aller Verbindungen zwischen Juden und „Palästina“

Der palästinensische Pakt von 1964 wurde durch eine 1968-er-Version ersetzte, die in der Verkleidung der „Befreiung Palästinas“ weiterhin die Vernichtung Israels als notwendigen Wegbereiter für Frieden im Nahen Osten verfocht – in unverhohlen klaren Begrifflichkeiten.

Artikel 22 erklärt, dass die „Befreiung Palästinas die zionistische und imperialistische Präsenz vernichten und zur Bildung von Frieden im Nahen Osten beitragen wird“.

Jeder Gedanke, dass die Bezugnahme auf die „besetzten Gebiete“ nach 1967 meinte, wurde von Artikel 19 schnell zerstreut, der festhält: „Die Teilung Palästinas 1947 und die Gründung des Staates Israel sind vollkommen illegal, ungeachtet der seitdem verstrichenen Zeit…“

Artikel 20 geht noch weiter in die Geschichte zurück – bis 1917 – um die Gültigkeit der jüdischen Eigenstaatlichkeit in jeglichem Teil des Heiligen Landes zu bestreiten: „Die Balfour-Erklärung, das System des Mandats Palästina und alles, das darauf fußt wird als null und nichtig betrachtet. Die Behauptungen historischer und spiritueller Verbindungen zwischen Juden und Palästina stehen nicht in Übereinkunft mit den Fakten der Geschichte und dem Konzept dessen, was Eigenstaatlichkeit ausmacht.“

„Palästina“ ist da, wo die Juden sind

Gehen wir also zurück zu unserem Gedankenexperiment und der anfangs gestellten Frage: Wenn der Sechstage-Krieg niemals stattgefunden hätte und die „Westbank“ unter der Herrschaft des haschemitischen Königreichs verblieben wäre, wo wäre dann „Palästina“?

Die zwangsläufige Antwort würde lauten: Wo immer die Juden sich befinden …

Ist es viel verlangt zu hoffen, dass einfache Wahrheiten die Einstellungen in den nächsten Wahlen bestimmen werden?

Was stand in einem Leserbrief von 1929?

Sheri Oz, Israel Diaries, 18. Dezember 2018

Man kann bemerkenswert unerwartete Schätze finden, wenn man eine archäologische Grabung in alten Zeitungen vornimmt. Hier ist etwas, das auftauchte, als ich nach etwas anderem suchte:

ARABER UND JUDEN

Sir – In Ihrer Ausgabe vom 26. Oktober macht Herr J. C. MacGregor in seinem Brief eine sehr seltsame Bemerkung: „Die meisten Menschen – und nicht zuletzt der berühmte Oberst Lawrence – wissen, dass unsere früheren Versprechen den Arabern gegenüber von unseren späteren Versprechen den Juden gegenüber (nationale Heimstatt usw.) annulliert wurden, wie es die Balfour-Erklärung aus dem Jahr 1917 verkörpert.“ Ich fürchte, Herr MacGregor weiß nicht, was „unsere früheren Versprechen den Arabern gegenüber“ waren, sonst würde er eine solche Bemerkung nicht geäußert haben.

Das Versprechen war Inhalt eines Briefs von Sir Henry McMahon aus dem Jahr 1915 an den Sherif von Mekka und er war von vorbehaltlicher Natur. Sein Inhalt lautete, dass Großbritannien am Ende des Krieges bereit sein würde die Unabhängigkeit arabischer Territorien anzuerkennen, die südlich des 37. Breitengrades liegen und gegen die türkische Herrschaft rebellierten. Der Sherif von Mekka rebellierte und wurde danach zum König des Hedschas gemacht. Die palästinensischen Araber rebellierten nie; sie blieben während des gesamten Feldzugs von General Allenby passiv. Erst 1921 behauptete Feisal, dass den palästinensischen Arabern im Brief von Sir Henry McMahon Selbstverwaltung versprochen worden sei und als der Kolonialminister (Herr Winston Churchill) ihm erklärte, dass sich irrte, akzeptierte er dessen Äußerung. Darüber hinaus machte Sir Henry McMahon selbst ein einem 1922 an das Kolonialministerium geschriebenen Brief aktenkundig, dass er beabsichtigte Palästina von dem dem Sherif von Mekka gegebenen Versprechen auszunehmen.

Das einzige Versprechen, das den palästinensischen Arabern gegeben wurde, ist das, das in der Balfour-Erklärung gegeben wurde, nämlich „dass nichts unternommen werden soll, das die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nichtjüdischen Gemeinschaften in Palästina beeinträchtigen könnte“. Diese Zusage ist treulich gehalten worden.

Ich bin usw.
Israel Cohen

(abgedruckt in The Saturday Review, 1929)

Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas hinzufügen muss, um dies noch klarer zu machen, als es dem scharfsinnigen Leser ohnehin schon ist. Nicht, dass dies 1929 geschrieben wurde, vor dem Holocaust, vor der Gründung der PLO, vor einem Haufen Zeugs.

Ich überlasse es Ihnen mir zu sagen, was Sie hieraus entnehmen.

Israel umgeht Abbas, um dem Gazastreifen Strom zu liefern

Elder of ZIyon, 4. Oktober 2018

Aus Ha’aretz:

Es könnte in Sachen Strommangel im Gazastreifen etwas Entlastung geben. Im Rahmen einer in den letzten Wochen entwickelten Vereinbarung wird Qatar den Kauf von Treibstoff für Gazas Elektrizitätswerk finanzieren.

Das Arrangement, das in den kommenden Tagen in Kraft treten soll, wird eine signifikante Zunahme der Versorgung der Einwohner des Gazastreifens mit Strom erlauben. Israel hofft, dass diese Entwicklung, die dem Alltagsleben der Einwohner einen sofortige Verbesserung bieten sollte, das Risiko einer militärischen Konfrontation mit der Hamas reduzieren wird.

Der Gazastreifen erhält derzeit etwa vier Stunden Strom am Tag. Die Hilfe aus Qatar, die schätzungsweise Dutzende Millionen Dollar beträgt, zielt darauf den Durchschnitt auf acht Stunden am Tag zu erhöhen.

Wie Ha’aretz letzte Woche berichtete, sind Gespräche zu diesem Thema im Verlauf der letzten Monate über den UNO-Gesandten in der Region, Nikolay Mladenow, geführt worden. Qatar wurde von seinem Gesandten in Israel und den Gebieten vertreten, Mohammed al-Amedi. Der von Seiten Israels am stärksten involvierte Vertreter war der Nationale Sicherheitsberater Meir Ben-Shabbat. Der Durchbruch wurde auf einer Konferenz von Ländern erreicht, die für die Palästinenser spenden; sie fand letzte Woche in New York am Rande der Sitzungen der UNO-Vollversammlung statt.

Hier ist der Teil, den westliche Medien so widerstrebend berichten:

Frühere Gespräche hatten die Möglichkeit der Zunahme der Stromversorgung aus Israel durch Ausbau der Stromleitungen aus Israel in den Gazastreifen aufgebracht, aber dieser Vorschlag traf auf Probleme, weil die palästinensische Autonomiebehörde ihn ablehnte. In der Vergangenheit erzielte Übereinkünfte bezüglich der Stromversorgung waren an juristische und finanzielle Zusagen durch die PA gebunden. Aber Palästinenserpräsident Abbas hat Schritte abgelehnt die Stromversorgung im Gazastreifen zu verbessern, ohne dass es Fortschritte in den Aussöhnungsgesprächen zwischen der PA und der Hamas gibt.

Israel muss mit seinem Feind Qatar verhandeln, um den Palästinensern im Gazastreifen Strom zu liefern, gegen die Wünsche der Palästinenser in Ramallah. Der qatarische Treifstoff würde direkt aus Israel in den Gazastreifen gepumpt.

Wenn es könnte, würde Israel dem Gazastreifen mehr Strom liefern, aber es wird durch bestehende Vereinbarungen mit Abbas eingeschränkt.

Diese beiden Faktoren selbst zeigen, dass Israel sich mehr um das Wohlergehen der gewöhnlichen Palästinenser kümmert als deren eigene Führer.

Das ist eine atemberaubende Anklage der Palästinenserführung. Doch die Medien und die Diplomaten der Welt werden nichts Negatives über den „Friedensstifter“ Mahmud Abbas sagen, also wird diese Geschichte zusammen mit den vielen anderen beerdigt, die zeigen, dass Palästinenserführer sich nicht um ihr eigenes Volk kümmern, außer es dient als Kanonenfutter und politische Schachfiguren.