Der Jihad von Papst Franz gegen die Christenheit

Raymond Ibrahim, 19. Mai 2016 (FrontPageMagazine)

Der Mann, den man als Papst und Vikar Christi kennt – der aber angesichts dessen, was folgt, wohl am besten bei seinem richtigen Namen genannt wird: Jorge Mario Bergoglio – gab vor kurzem ein Interview, mit dem er demonstrierte, warum „so viele Menschen glauben, er sei der Antichrist“.

Die auffälligeren Merkmale folgen:

Christus als Kriegstreiber

In klassisch relativistischer Manier behauptet Jorge:

Es stimmt, dass die Vorstellung von Eroberung der Seele des Islam innewohnt. Es ist aber auch möglich die Zielvorgabe des Matthäus-Evangeliums, in dem Jesus seine Jünger in alle Nationen ausschickt, in Begriffen derselben Vorstellung von Eroberung zu interpretieren.

Nur jemand, der dem Christentum gegenüber völlig ignorant ist, kann eine solche Behauptung aufstellen. Um das Offensichtliche festzustellen: Ja, sowohl das Christentum und der Islam streben an Bekehrte zu gewinnen. Jesu Aufruf an seine Jünger „in alle Nationen zu gehen und zu Jüngern zu machen“ im Matthäus-Evangelium wurde allerdings friedlich verstanden und ausgeübt. Jünger predigten; Menschen bekehrten sich. Keine Gewalt, kein Zwang. Tatsächlich waren es Christen – als erste Jünger und Evangelisten – die einfach deshalb verfolgt und getötet wurden, weil sie Christus predigten, zuerst vom heidnischen römischen Imperium, später (und heute immer noch) vom Islam.

Umgekehrt sagte Mohammed: „Ich wurde gesandt mit dem Schwert zwischen meinen Händen, um sicherzustellen, dass niemand außer Allah angebetet wird – Allah, der meine Lebensgrundlage unter den Schatten meines Speers stellte und der denjenigen Demütigung und Verachtung zufügt, die meine Gebote nicht befolgen“ (The Al Qaeda Reader, S. 12).Der Koran steckt voller Geboten denen Gewalt anzutun, die es ablehnen sich dem Islam zu unterwerfen – und ja, auf Arten, die im Vergleich weit über die Gewalt des Alten Testaments hinausgehen.

Anders als die Verbreitung des Christentums verbreitete sich der Islam durch das Schwert. Das ist eine schlichte historische Tatsache, die von sachlicheren europäischen Führungskräften eingeräumt wird: Die überwältigende Mehrheit des Territoriums, das heute die „muslimische Welt“ bildet, wurden Nichtmuslimen mit großer Gewalt und Blutvergießen abgenommen. Zwei Drittel der Christenheit – der Nahe Osten und Nordafrika – sollten vom Islam ein Jahrhundert nach seiner Gründung geschluckt werden. Selbst Rom wurde geplündert und der Vatikan von arabischen Plünderern im Namen des Islam im Jahr 846 geschändet.

Dass Märtyrer gemacht werden ist die einzige Ähnlichkeit, die Christentum und Islam teilen, wenn es darum geht, wie sie verbreitet wurden.: Während Christen wegen ihres Glaubens zu Märtyrer gemacht wurden, machen Muslime jeden zum Märtyrer, der ihren Glauben ablehnte.

Ablehnung „christlicher Wurzeln“ in Europa (oder: Ablehnung von Wahrheit)

Laut Jorge:

Wenn ich höre, dass von den christlichen Wurzeln Europas gesprochen wird, dann graut mir manchmal vor dem Ton, der als triumphalistisch oder gar rachsüchtig erscheinen kann. Dann nimmt er kolonialistische Untertöne an.

Man erwartet solchen ahistorischen, multikulturellen Blödsinn von einem ahnungslosen Atheisten – aber nicht vom Papst. Schnell etwas Bildung für Jorge: „Christliche Wurzeln Europas“ sind eine Tatsache. Jahrhunderte lang nach der bereits erwähnten islamischen Eroberung des Nahen Ostens, dem ursprünglichen Kernland des Christentums, wurde Europa das Herz und der Standartenträger des christlichen Glaubens. Deshalb wird es „Christentum“ genannt. Wie kann ein angeblicher Priester oder Repräsentant Christi bei dieser Tatsache „grauen“ und er sie als „triumphalistisch oder gar rachsüchtig“ verurteilen?

Christentum als Willkommens-Fußmatten

Offenbar dürfen – für Jorge – Europäer ihre christlichen Wurzeln und ihren Glauben bekennen – aber nur als „Willkommen“-Fußmatten:

Ja, Europa hat christliche Wurzeln und es liegt in der Verantwortung der Christenheit diese Wurzeln zu wässern. Aber das muss im Geist des Dienstes wie beim Waschen der Füße[1] getan werden. Die Pflicht des Christentums gegenüber Europa ist einen Dienst zu leisten … Der Beitrag des Christentums zu einer Kultur ist besteht darin, dass Christus Füße wusch.

Gemäß dem Oberhaupt der katholischen Kirche ist also der ganze Zweck und die Botschaft des Christentums das „Füße waschen“ – oder, in diesem Zusammenhang, Millionen muslimischer Migranten aufzunehmen, von denen viele offen der Christenheit gegenüber feindlich sind.

Ja, Christus diente und wusch seinen Jüngern die Füße und predigte Gnade und Barmherzigkeit – aber war kaum das einzige oder auch vorrangige Ziel seines Auftrags. Er bot eine komplette Weltsicht, die sich auf tiefgreifend theologische Aussagen gründete. Als die Menschen fehlgingen, indem sie den Tempel entweihten, hielt er nicht „die andere Wange hin“ (ganz zu schweigen vom Füße waschen). Er peitschte sie. Er predigte nicht Naivität – „öffnet denen die Türen, die eine lange Geschichte der Unterdrückung haben und immer noch versuchen euch zu unterwerfen“ – sondern lehrte seine Anhänger „weise wie Schlangen“ zu sein. Er sprach von ewiger Hölle und Qualen – tatsächlich mehr als jeder andere sonst in der Bibel. Das ist der Grund, warum alle christlichen Konfessionen traditionell der Meinung gewesen sind, dass Christ zu sein weit über „das Waschen von Füßen“ hinaus geht.

Aber für Jorge sind die einzigen Aspekte des Christentums, die zum Ausdruck zu bringen sind, die, aus denen muslimische Migranten Nutzen ziehen, von denen einige Christen in Europa hassen und verfolgen.

Die Probleme der muslimischen Welt: unser Fehler und unsere Verantwortung

Gefragt, ob Europa die Kapazitäten hat weiterhin so viele Migranten aufzunehmen, sagte Jorge: „Die tiefer gehende Frage lautet, warum es jetzt so viele Migranten gibt.“ Wie ein echter Verfechter des Islam fuhr er damit fort alles und jedes – Waffenproduzenten, Hunger und, da plapperte er die Obama-Administration nach, Arbeitslosigkeit – als Ursache für die Unruhen im Nahen Osten anzuführen, während der das Offensichtliche ignorierte: islamische Kultur, die funktionsgestörte, intolerante, gewalttätige, autoritäre und Gesellschaften.

Man werfe einfach einen Blick auf den Geburtsort des Islam, wo das islamische Recht strikt aufrechterhalten wird: Saudi-Arabien ist reicher als die meisten westlichen Staaten und hat keines der von Jorge beschriebenen Probleme; dennoch ist auch Saudi-Arabien barbarisch, korrupt, rückständig und allen gegenüber feindselig, die sich nicht zum Islam bekenne. Warum?

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Im selben Matthäus-Evangelium, das Jorge arglistig zitiert, um den Auftrag Jesu an seine Jünger zu mit dem Auftrag Mohammes an die Jihadisten zu verschmelzen, erklärt Christus: „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafspelzen zu euch kommen – darunter aber sind sie reißende Wölfe! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“[2]

Sollte es je einen Menschen gegeben haben, für den diese Mahnung gilt – einen Mann, der das maßgebende Amt des „Repräsentanten Christi“ inne hat, aber den historischen (und fortdauernden) Feind des Christentums stärkt, während er die Europäer drängt ihr christliches Erbe zu unterdrücken und ihren Glauben ausschließlich durch das „Waschen der Füße“ zum Ausdruck zu bringen, sprich: sich widerspruchslos vor den Muslimen niederzuwerfen – dann passt das mit Sicherheit auf Jorge Mario Bergoglio.

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[1] Anmerkung heplev: Er spielt hier darauf an, dass Jesus am Abend vor dem Passahfest seinen Jüngern die Füße wusch. Jorge macht das demonstrativ vor Ostern z.B. bei Häftlingen im Gefängnis; dieses Jahr bei muslimischen Flüchtlingen.

[2] Matthäus 7,15-16, Zürcher Bibel

In Bethlehem wird die Jizya gezahlt

Dexter van Zile, The Times of Israel, 15. April 2016

Rev. Dr. Munther Isaac, der auch zum Lehrkörper des Bethlehem Bible College gehört, übersetzt eine verleumderische Rede von Hanna Amira, dem Vorsitzenden des Hohen Präsidialkomitees für christliche Angelegenheiten der PA auf der Christ at the Checkpoint-Konferenz 2016 (Foto: Dexter van Zile)

Letzten Monat verbrachte ich vier Tage mit der Teilnahme an der Konferenz Christus am Checkpoint, die in Beit Jala in der Westbank stattfand. Es war das dritte Mal, dass ich an der Veranstaltung teilnahm, die 2010 die in jedem geraden Jahr stattfindet. Von den Konferenzen von 2012 und 2014 kam ich von den Lügen und Desinformationen erschüttert zurück, die auf der Konferenz ausgesandt wurde; diese wird vom Bethlehem Bible College organisiert, einer nicht konfessionell gebundenen Schule, die von evangelischen Christen aus Nordamerika und Europa unterstützt wird und eine Brutstätte antiisraelischer Agitation in der Westbank ist.

Auf den Konferenzen von 2012 und 2014 machten Redner die Gewalt des radikalen Islam gegen Christen im Nahen Osten die christliche Unterstützung für Israel verantwortlich, als hätten Muslime keine moralische Instanz hätten. Redner verurteilten Juden, weil sie Jesus als den Messias ablehnten; sie legten nahe, dass diese Ablehnung Juden untauglich für einen eigenen souveränen Staat macht. Auf einer praktischere Ebene berichteten Redner fälschlich, dass die Sicherheitsbarriere Bethlehem, die Stadt der Geburt Christi, komplett einkesselt; damit wurde versucht den jüdischen Staat als Hindernis für Gottes Bestimmung für Frieden im Nahen Osten.

Ich war fassungslos, dass die Redner das jüdische Volk derart schamlos verunglimpften und dass das Publikum der 600 evangelischen Christen aus Nordamerika und Europa dem überhaupt so freudig zuhörten.

Gleiche Botschaften wurden auf der Konferenz 2016 versandt. Ich sollte wegen dem, was ich hörte, großen Groll hegen; stattdessen habe ich Mitleid.

Lügen über den jüdischen Staat zu verbreiten, so widerlich und selbstzerstörerisch das ist, ist der Preis, den palästinensische Christen dafür zahlen, dass sie im Gazastreifen und der Westbank bleiben. Sie müssen das.

Juden bleiben durch die Macht der Waffen und der Diplomatie im Land. Palästinensische Christen bleiben in der Westbank, indem sie für die palästinensische Autonomiebehörde die Lockvögel geben, einem der korruptesten und inkompetentesten Elitehaufen der Welt.

Palästinensische Christen müssen vorgeben, dass ihre palästinensischen Landsleute bereit für die Eigenstaatlichkeit sind, dass Jihadismus im Nahen Osten nicht der Fehler der muslimischen Radikalen, sondern des Westens sind, der israelisch-palästinensische Konflikt einzig Israels Fehler ist und dass den Palästinenserführern vertraut werden kann, dass sie mit dem jüdischen Staat Frieden schließen, obwohl ihnen mit dem Geld, das westliche Regierungen ihnen nachwerfen, nicht anvertraut werden kann.

Diese Botschaft zu wiederholen ist die Steuer – oder Jizya – die die palästinensischen Christen zahlen müssen, um friedliche Beziehungen zu ihren muslimischen Nachbarn in der Westbank unterhalten zu können, so heikel diese auch sein mögen. In früheren Epochen zahlten Christen Schutzgeld an muslimische Herrscher, um die eigenen Sicherheit sicherzustellen, aber heute zahlen sie die Jizya, indem sie ihren Glaubensgeschwistern im Westen Lügen erzählen.

Die christliche Bürgermeisterin von Beit Jala, Nicola Khamis, zahlte die Jizya, als der einem Publikum von rund 300 Westlern (beträchtlich weniger als im vorigen Jahr) erzählte: „Meine Damen und Herren, es macht keinen Sinn den Islamischen Staat von Abu Bakr Baghdadi zu bekämpfen, während man den jüdischen Staat Netanyahus untersützt.“

Das ist schlicht albernes Gerede, das im Verlauf der Jahre eine große Quelle der Schande für Khamis‘ Kinder und Enkel sein wird.

Khamis war nicht die Einzige, die auf der Konferenz Christus am Checkpoint die Jizya zahlte. Munir Kakish, der Präsident des Rats der evangelischen Kirchen im Heiligen Land seine Unterwerfung unter die PA zeigte (deren uninformierte Repräsentanten in der ersten Reihe saßen), indem sie erklärten, die evangelischen Kirchen des Heiligen Landes „arbeiten an der intellektuellen und ideologischen Ablehnung des modernen Zionismus und Rassismus gegen unser Volk“.

Wahre christliche Propheten und Frieden schaffende würden die PA wegen ihrer Korruption, ihrer Folter und ihrer Dämonisierung Israels und der Juden angreifen. Aber die Christen, die die Konferenz Christus am Checkpoint organisieren, tun nichts derartiges.

Stattdessen dienen sie als Marionetten für PA-Offizielle.

Konferenzdirektor Rev. Dr. Munther Isaac, der auch an am Bethlehem Bible College lehrt, machte genau dies,als er die Rede von Hanna Amira, dem Vorsitzenden des Hohen präsidialen Komitees für christliche Angelegenheiten der PA übersetzte. Während dieser Rede, die Isaac unterwürfig wiederholte, beschrieb Amira PA-Präsident Mahmud Abbas, der zu Feindseligkeit während der Messer-Intifada gegen Juden und Israel angestiftet hat, die im letzten Herbst begann, als Friedensstifter. Die Palästinenser, sagte er, „geben ein historisches Beispiel der Koexistenz und der Ablehnung von Gewalt und Hass“.

Das ist schlicht gelogen und jeder weiß es. Isaac sprach nicht mit der Kraft der Wahrheit, sondern wiederholte Lügen, die von einem brutalen Regime verbreitet werden.

Die nächsten Monate werden PA-Offizielle Isaac und seine Kollegen am Bethlehem Bible College als verlässliche Dhimmis sehen, auf die man sich bei als Helfer bei der Dämonisierung des jüdischen Staates verlassen kann. Die Gangster, die die Westbank kontrollieren, werden zu dem Schluss kommen, dass palästinensische Christen keine Bedrohung ihres Regimes darstellen und eingesetzt werden können, um für sie weitere Lügen zu speien.

All das wirft eine wichtige Frage auf.

Ist es das wert?

Ist es im Land zu bleiben den Schaden wert, den palästinensische Christen ihrem Ruf – und ihren Seelen – zufügen, indem sie ihre Glaubensgeschwister im Westen zur Art der palästinensischen Sache fehlinformieren und indem sie die brutale, unfähige und korrupte PA anpreisern?

Ist die Anwesenheit palästinensischer Christen im Land wirklich das schlechte Beispiel wert, das sie ihren Mitchristen im Westen und dem erbärmlichen Erbe der Unredlichkeit und Unterwerfung geben, das sie ihren Kindern weitergeben?

Ist es das wirklich wert?

Palästinensische Christen verbittert wegen Zerstörung von Kirchenruinen im Gazastreifen

Geistlicher klagt an: „Es ist offensichtlich, dass christliches Erbe und Menschen in unserer Religion ins Visier genommen werden.“

Khaled Abu Toameh, The Jerusalem Post, 7. April 2016

Palästinensische Christen gaben am Mittwoch ihrem Ärger wegen der Art Ausdruck, wie von der palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas mit den uralten Ruinen einer byzantinischen Kirche umgegangen sind, die letzte Woche in Gaza Stadt freigelegt wurden. Sie sagten, dass Bulldozer die Altertümer beseitigten und ihrer Arbeit ohne Aufsicht fortsetzten. Sie beschuldigten die beiden großen Palästinenserparteien die christliche Geschichte und Identität im Heiligen Land auslöschen zu wollen.

Bauarbeiter fanden die Überreste der 1.500 Jahre alten Kirche am Palästina-Platz in Gaza Stadt, wo ein Einkaufszentrum gebaut wird. „Unser erster Gedanke ist, dass die Stelle eine Kathedrale oder Kirche aus der Zeit von Byzanz ist“, sagte Jamal Abu Rida, Leiter des PA-Altertümerministeriums, nach Angaben von Reuters. Obwohl das Ministerium sehr daran interessiert, die Überreste zu erhalten, fehlen ihm die Mittel das zu tun, sagte er.

„Die Stelle, von der wir reden, ist rund 2.000 Quadratmeter groß und 10 Meter tief; es erfordert hunderte Arbeiter und eine Million Dollar, um eine ordnungsgemäße Grabung auszuführen, damit die Teile herausgeholt und die Texte gelesen werden können“, fügte Abu Rida hinzu. Er vermerkte, dass sein Ministerium nur über 40 Facharbeiter für Ausgrabungen verfügt.

Die Bauarbeiten finden in einem Bereich statt, der unter der Kontrolle der Hamas steht. Das is tder Grund, dass einige Kritik sich auch direkt gegen die Hamas-Behörden im Gazastreifen richtet. Quellen in Gaza sagte, das Wakf[1]-Ministerium im Streifen sei für den Bau verantwortlich. Einige palästinensische Christen machten geltend, dass die Bauarbeiter die Überbleibsel der Kirche aus dem Weg räumten und die Arbeit fortsetzten. „Sie benutzten Bagger, um die Altertümer zu beseitigen und niemand befahl einen Stopp der Bauarbeiten an dieser wichtigen archäologischen Stätte“, sagte Vater Ibrahim Nairouz, ein Priester der Episkopalen Diözese Jerusalem, der in Nablus lebt. „Hätten sie die Überreste einer Moschee oder Synagoge oder irgendeines anderen antiken Bauwerks gefunden, würden sie damit in derselben Manier umgegangen sein?“, fragte Nairouz. „Oder tun sie das, weil es eine alte Kirche ist?“ Seine Kritik stand in einem Brief, den er PA-Premierminister Rami Hamdallah und der Ministerin für Altertümer und Tourismus, Rula Maa‘yaa schickte. Er erhob den Vorwurf: „Es ist offensichtlich, dass christliches Erbe und Menschen in unserer Region ins Visier genommen werden.“

Er beschuldigte die PA zudem zwei christlichen und jüdischen heiligen Stätten in Nablus – einem Kloster und der als „jüdische Stufen“ bekannten Treppe islamische Namen gegeben zu haben.

Er und weitere prominente Christen erhoben zudem Einwände dagegen, dass die PA den Erzbischof der syrischen Gemeine im Heiligen Land verhaftete, Swerios Malki Murad. PA-Polizisten nahmen letzte Woche in Bethlehem den Top-Geistlichen fest, als er von einer Feier syrischen Erbes im nahe gelegenen Dorf El-Khader zurückkam. Er wurde 24 Stunden später auf Kaution freigelassen.

PA-Staatsanwälte sagte, der Erzbischof sei aufgrund einer Anzeige verhaftet worden, die von einer Frau seiner eigenen Gemeinschaft gestellt wurde. Sie lehnten es ab Einzelheiten zu der Anzeige zu veröffentlichen, was Gerüchte auslöste, der Kirchenleiter sei in einen sexuellen Übergriff verwickelt – eine Behauptung, die er vehement bestritt.

Nairouz sagte, er habe sich entschlossen eine offizielle Tour Hamdallahs nach Bethlehem und Hebron zu boykottieren. „Ihre Begleitung ist unschätzbar“, schrieb er an den PA-Premierminister. „Aber mit nationaler Zuneigung habe ich mich entschieden an der Tour nicht teilzunehmen, um gegen die Zerstörung der Überreste der Kirche in Gaza Stadt zu protestieren. Und ich habe nicht gehört, dass es irgendeinen öffentlichen oder offiziellen oder privaten Protest gegen ihre Zerstörung gegeben hat.“

Viele palästinensische Christen begaben sich in die sozialen Medien, um Unterstützung der Kritik des Priesters an der PA zu äußern. „Niemand hat das Recht die Existenz des anderen zu bestreiten“, schrieb eine Christin aus Nablus. „Wir sind alle Brüder in diesem Land und wir erleiden und fühlen denselben Schmerz wie unsere muslimischen Brüder. Unserer Geschichte ist tief in diesem Land verwurzeln und jeder, der etwas anderes denkt, ist im Irrtum. Was hier geschieht ist traurig.“

Suleiman Fayoumi, ein weiterer Christ aus Nablus, kommentierte: „Wie unterscheiden sich Wakf-Vertreter im Gazastreifen von ISIS, wenn sie Altertümer und einen Religions- und Kulturschatz mit Bulldozern zerstören?“ Nick Bandak aus Bethlehem sagte, es sei „beschämend“ und „barbarisch“, die Überreste der Kirche auf diese Art zu beseitigen. „Versuchen sie die Geschichte zu verändern, die bewiesen hat, dass Gaza eine der uralten Städte der Christen war?“, fragte er.

„Die Frage lautet: Wo sind diejenigen, die sich um den Erhalt des christlichen Erbes sorgen?“, fragte Sami Khalil. „Wo sind die Kirchenleiter in Jerusalem und der Welt? Wo sind die Bischöfe und Erzbischöfe und was hält sie davon ab einen wichtigen Vorfall anzusprechen, der zur Auslöschung unserer christlichen Identität im Heiligen Land beiträgt? Wo sind der Vatikan und die UNESCO?“

„Dieser Vorfall sollte öffentlich gemacht werden, damit die Welt die Wahrheit über die Hamas kennt“, sagte Samir Qumsieh, der Vorsitzende der Vereinigung Christliche Gesellschaft in Bethlehem, in einem Post auf Facebook.

[1] Islamische Treuhand/Verwaltung

Verblödung in Höchstform

gefunden auf Facebook:

stupidity-at-its-finest

Diese Frau ist KEINE Christin, sonst würde sie diesen Schwachsinn nicht schreiben. Wer Christ ist, liebt den Gott Israels und die Bibel, der kann den Koran nicht lieben. Der kann und sollte Muslime  lieben, wie man jeden Menschen lieben sollte. aber ihre heiligen Schriften muss er ablehnen, denn sie widersprechen so gut wie allem, wofür der Gott Israels und seine Schrift steht.

Nennt es einen Völkermord an Christen

Clifford May, The Washington Times, 17. März 2016

In der jemenitischen Hafenstadt Aden griffen Anfang des Monats Islamisten ein katholisches Heim für mittellose alte Menschen an. Die Militanten, von denen man glaubt, dass sie Soldaten des Islamischen Staats sind, schossen auf den Wachmann; dann betraten die Einrichtung, wo sie die alten Menschen und ihre Pflegekräfte niederschossen, darunter vier Nonnen. Mindestens 16 Personen wurden ermordet.

Solche Gräueltaten werden nicht länger als große Nachrichtenereignisse betrachtet. Die meisten Diplomaten betrachten sie – oder tun sie ab – als „gewalttätigen Extremismus“, eine Formulierung, die ohne Erklärung beschreibt. An amerikanischen Universitäten sind „Aktivisten“ zutiefst besorgt wegen „Warnungen vor Auslösern“ und „Mikroaggressionen“. Massaker an Christen in muslimischen Ländern scheinen sie im Gegensatz dazu überhaupt nicht zu beunruhigen.

Aber Ehrlichkeit ist wichtig – oder sollte es sein. Und Genauigkeit ist eine Voraussetzung für solide Gestaltung von Politik. Das Christentum wurde im Nahen Osten geboren. Die Christen haben – nicht ohne Schwierigkeiten – seit mehr als eintausend Jahren unter muslimischen Imperien, Kalifaten und Diktatoren im Nahen Osten überlebt. Heute werden sie von selbsterklärten Jihadisten im Nahen Osten ausgerottet. Das ist Völkermord.

Kongressabgeordnete haben Präsident Obama aufgerufen diese Begriff nicht später als am 17. März zu verwenden – ein Stichtag, von dem Sprecher der Administration heute sagen, er könne nicht eingehalten werden, weil eine juristische Überprüfung noch nicht beendet wurde. Die juristische Definition von Völkermord: „Taten, die mit der Absicht eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als Ganzes oder zum Teil zu vernichten.“

Das Haus erhöhte den Druck ein wenig, als es am Montag mit 393 zu 0 Stimmen eine Resolution verabschiedete, die den „Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit“ verurteilte, die sich gegen Christen, Jesiden, Kurden und andere religiöse und ethnische Minderheiten richten. „ISIS ist des Völkermords schuldig und es ist an der Zeit, dass wir die Wahrheit zu ihren Gräueltaten beim Namen nennen“, sagte der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses des Repräsentantenhauses, Ed Royce. „Ich hoffe die Administration und die Welt werden dasselbe tun, bevor es zu spät ist.“

Eine zweite, am Montag verabschiedete Resolution des Hauses fordert ein internationales Tribunal das Regime Baschar Assad in Syrien zur Verantwortung zu ziehen, das Mandant sowohl des Iran als auch Russlands und für zahlreiche und entsetzliche Kriegsverbrechen verantwortlich ist.

Es sollte nicht unbemerkt bleiben, dass die „Säuberung“ uralter christliche Gemeinschaften au sder muslimischen Welt einem historischen Augenblick der Vertreibung selbst der noch älteren jüdischen Gemeinschaften aus denselben Ländern folgt. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust wurden Juden im gesamten Nahen Osten intensivierter Verfolgung unterworfen.

Mancher wir argumentieren, dass diese eine Reaktion auf Israels Unabhängigkeitserklärung war. Aber wäre das beste Argument gegen eine Wiedergeburt des jüdischen Staates nicht gewesen zu demonstrieren, dass er nicht gebraucht wurde – dass mehrheitlich muslimische Länder niemals Völkermord unterstützen würden, wie es so viele Europäer gemacht hatten? Dass Toleranz sich auch auf Juden und andere Minderheiten erstreckt?

Fast eine Million Juden floh bald aus dem Irak, Ägypten, Libyen, Jemen und anderen Ecken der Region. Bald darauf stellten diese jüdischen Flüchtlinge und ihre Nachkommen mehr als die Hälfte der Bevölkerung Israels – des einzigen Staats im Nahen Osten, der heute Minderheitenrechte garantiert; des einzigen Staats im Nahen Osten, der heute eine wachsende christliche Bevölkerung hat.

Trotzdem (oder vielleicht zum Teil deshalb) hoffen Israels Nachbarn immer noch es zu vernichten. Letzte Woche startete der Iran testweise zwei ballistische Raketen. Auf der gesamten Länge der einen stand auf Hebräisch und Persisch geschrieben: „Israel muss vom Angesicht der Erde gewischt werden.“

Man muss es den Jihadisten lassen: Sie sind offen zu dem, was sie glauben und was sie vorhaben. Osama bin Laden sprach regelmäßig von der Verpflichtung „jüdische und christliche Kreuzuzügler“ zu bekämpfen.

Den Jihad als Verteidigung zu rechtfertigen ist eine clevere – wenn auch kaum originelle – Taktik. 1996 schrieb bin Laden in seiner ersten Al-Qaida-Fatwa, mit der er den Vereinigten Staaten den Krieg erklärte, vom „erbitterten jüdisch-christlichen Feldzug gegen die muslimische Welt“; er drängte die Muslime „den aggressiven Feind zurückzuschlagen, der die Religion und die Welt korrumpiert. Nichts verdient, nach dem Glauben, höhere Priorität, wie die religiösen Gelehrten es erklärt haben.“

Nein, Amerika, Israel und Europa befinden sich nicht mit dem Islam im Krieg. Aber ja, es gibt diejenigen innerhalb der islamischen Welt, die entschlossen sind Christen, Juden, Jesiden, Hindus, Buddhisten und andere zu töten – „die größeren Kuffar“ nannte bin Laden sie, ein verhöhnender Begriff für die, die den Islam nicht als die einzig wahre Religion annehmen.

Soldaten könnten mit mehr Leidenschaft kämpfen, wenn sie ihre Feinde hassen oder sie zumindest als weniger denn menschlich betrachten. Aber Ayatollah Ruhollah Khomeini, der die Islamische Revolution des Iran von 1979 anführte und Irans aktuelle Herrscher inspirierte, war nicht allein damit das Abschlachten von Nichtmuslimen als Akt der Freundlichkeit zu betrachten. „Wenn man einem Ungläubigen erlaubt in seiner Rolle als Verführer der Erde weiterzumachen, wird das Leiden des Ungläubigen nur noch immer schlimmer werden“, sagte er 1984. „Wenn man den Ungläubigen tötet und das ihn vom Begehen seiner Untaten abhält, wird sein Tod für ihn ein Segen sein.“

Daher dürften die Mörder der alten Männern und Frauen, Krankenpflegern und Nonnen in Aden – einer Stadt, die nach Eden benannt wurde – ihre Opfer nicht verachtet oder sie für solche Missstände wir die Kreuzzüge, die Niederlage des Osmanischen Reichs und den Zusammenbruch des Kalifats oder die Invasion des Irak verantwortlich gemacht haben. Sie werden gedacht haben, dass sie ihnen – und der Welt – einen Gefallen tun.

Das Journalisten, Diplomaten, Akademiker und politische Entscheidungsträger diese Realität anerkennen – DAS wären Nachrichten. Dass Herr Obama anerkennt, wie der Kongress ihn drängt, dass Christen in muslimischen Ländern heute Völkermord erleben, wäre ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung.