Muslimführer bestreitet jüdische Rechte in Jerusalem vor Repräsentanten des Vatikan

Elder of Ziyon, 4. Oktober 2019

Am Donnerstag besuchten die Repräsentanten des Vatikan für die östlichen Kirchen Leonard Sandri und Fracesco Patton den Tempelberg/das Al-Aqsa-Gelände.

Kardinal Sandri hielt eine Rede, in der er die Position des Vatikan zu Jerusalem betonte, darunter dieses Zitat von Papst Franziskus vom letzten März:

Wir glauben es ist wichtig die Heilige Stadt Jerusalem als gemeinsames Erbe der Menschheit zu erhalten und vor allem für die Gläubigen der drei monotheistischen Religionen, als einen Treffpunkt und Symbol friedlicher Koexistenz, an dem gegenseitiger Respekt und Dialog kultiviert werden.
Mit diesem Ziel vor Augen müssen der besondere multireligiöse Charakter , die geistliche Dimension und die eigene kulturelle Identität Jerusalems erhalten und gefördert werden.
Wir hoffen daher, dass den Gläubigen der drei monotheistischen Religionen in der Heiligen Stadt die volle Freiheit des Zugangs und das Recht eines Jeden seinen eigenen Gottesdienst zu feiern gewährt wird, damit in Jerusalem von seinen Gläubigen das Gebet zu Gott, dem Schöpfer von allem, für einen zukünftigen Frieden und Brüderlichkeit auf der Erde aufgerichtet wird.

Scheik Mohammed Azzam Al-Khatib Al-Tamimi, Generaldirektor der Waqf und der Al-Aqsa-Moschee, antwortete mit einer antiisraelischen Äußerung, die zudem jegliche jüdische Verbindung zu Jerusalem leugnete:

Ich danke der franziskanischen Delegation in Jerusalem, der Delegation des Vatikan, für diesen Besuch und für Ihre Solidarität mit der Behörde der Waqf in Jerusalem, die wegen der fortgesetzten historischen israelische Verletzung der Al-Aqsa-Moschee eine schwierige Zeit erlebt.
Das heutige Treffen hat eine historische Bedeutung und wir können sagten, dass es früheren Besuchen des Obersten Pontifex Franziskus bei unserem Grundbesitz (Waqf) und unserer Al-Aqsa-Moschee folgt und er ist eine klare und feierliche Botschaft auf Grundlage der christlich-muslimischen Koexistenz und Ihre fortgesetzte Unterstützung zum Erhalt des historischen Status quo in islamischen und christlichen Schreinen gemäß den Vereinbarungen, die vor der Besetzung Jerusalems 1967 eingerichtet wurden.
Das Modell der friedlichen islamischen und christlichen Koexistenz in Jerusalem hat 1.400 Jahre angehalten, aber leider können wir nicht vergessen, sondern verurteilen die Kriege und Angriffe gegen Gotteshäuser, gegen die Gläubigen und die unschuldigen Einwohner der Heiligen Stadt und betrachten diese Taten als Anomalie in der Geschichte Jerusalems.

Dann macht er es noch schlimmer:

Wir nutzen die Gelegenheit dieses Treffens um unser Festhalten an den Prinzipien des Omar-Paktes, der die Form der christlich-muslimischen Beziehung auf der Grundlage einrichtete, dass die Al-Aqsa-Moschee ausschließlich Gebetsort für die Muslime ist, so wie die Grabeskirche das für die Christen ist.

Dieser Pakt, auf Arabisch als „al-‘Uhda al-‘Umariyya“ bekannt, ist bezüglich seiner Authentizität in Frage gestellt; es gibt viele Versionen. Die scheinbar zuverlässigste Version, von Al-Tabari festgehalten, beinhaltet:

Dies ist die Zusage der Sicherheit [aman], die der Diener des Gottes, Omar, der Kommandeur der treuen Gläubigen, dem Volk von Jerusalem gegeben hat. Er hat ihnen Sicherheit für sich selbst, ihren Besitz, ihre Kirchen, ihre Kreuze, den Kranken und Gesunden der Stadt zugesichert, für alle ihre Rituale, die zu ihrer Religion gehören. Ihre Kirchen werden nicht von Muslimen bewohnt werden, noch werden sie zerstört werden. Weder sie noch das Land, auf dem sie stehen, auch nicht ihr Kreuz, nicht ihr Landbesitz werden beschädigt werden. Sie werden nicht zwangskonvertiert. Kein Jude wird mit ihnen in Jerusalem leben.*

Wenn Al-Tamimi sich auf Omars Versprechen an die Christen bezieht, löscht er weiter jüdische Geschichte aus.

Die Vertreter des Vatikans sind natürlich zu höflich, um bei einer Zeremonie gegen den auseindeutigen Antisemitismus des Repräsentanten der Waqf zu protestieren, die die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Religionen feiert sollte. Die Juden den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen ist ein kleiner Preis, der dafür bezahlt wird.

Oh und arabische Nachrichtenseiten berichten über Tamimis Worte, als würde der Vatikan dem zustimmen.

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* Gehörte der antisemitische Teil wirklich zu Omars Zusicherung? Tamimi scheint das so zu sagen. Islamicity in den USA argumentiert, es habe nicht so sein können, zerstört dann aber Tamimis Beharren auf muslimische Exklusivität für den Tempelberg!

Es gibt in dem Vertrag zwar eine Klausel bezüglich des Bannes der Juden aus Jerusalem, aber deren Authentizität ist umstritten. Einer der Führer von Omar in Jerusalem war ein Jude namens Kaab al-Ahbar. Omar erlaubte Juden weiterhin auf dem Tempelberg und an der Klagemauer zu beten, während die Byzantiner ihnen alle solche Aktivitäten verboten. Damit steht die Authentizität der Klausel zu den Juden in Frage.

Andere Quellen sagen, dass Omar Jerusalem niemals besuchte, sondern Zeugen sahen, dass Juden auf den Tempelberg gelassen wurden und sogar halfen den Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee zu bauen.

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Christliche Gemeinden sind gefährdet

Dry Bones, 29. Mai 2019

Überall in Afrika, Indien und dem Nahen Osten werden christliche Gemeinden angegriffen … und die Welt ignoriert das Schlachten. Schockierend. Traurig. Entsetzlich.

Nein, Christen und Muslime verehren nicht denselben Gott

Robert Spencer, Jihad Watch, 9. August 2019

Colm Fitzpatrick liefert im Irish Catholic ein Argument der Obrigkeit, das das schwächste aller Argumente ist: Christen und Muslime verehren denselben Gott, weil das Zweite Vatikanische Konzil das sagt. Aber eine genauere Prüfung der Beweise zeigt, dass das nicht stimmt. Neben den offensichtlichen Unterschieden bezüglich der Dreifaltigkeit, der Kreuzigung und der Göttlichkeit Jesu gibt es stärkere Unterschiede, die oft übersehen werden.

1. Der freie Wille: Es gibt zahlreiche Abschnitte im Koran sowie Hinweise aus der islamischen Tradition dahingehend, dass nicht nur niemand an Allah glauben kann, außer durch dessen Willen, sondern auch niemand nicht an ihn glauben kann, außer durch dessen Willen. „Und wem immer Allah kein Licht zuweist, der wird kein Licht haben.“ (Sure 24,40)

Das Thema freier Wille versus Vorherbestimmung hat natürlich Christen verschiedener Sekten Jahrhunderte lang gequält, da verschiedenen biblischen Abschnitten in unterschiedlichen Traditionen unterschiedliches Gewicht gegeben wurde. Der Calvinismus in seiner Reinform ist berüchtigt für seine Doktrin der doppelten Prädestination, der Vorstellung, dass Gott Menschen für die Hölle wie für die Rettung bestimmt hat. Aber diese haben sie in der christlichen Tradition heute weitgehend alleine, allgemein gilt, dass Gott möchte, dass alle Männer und Frauen gerettet werden und er gibt ihnen die Mittel diese Rettung zu erreichen. Die Vorstellung, dass Gott Menschen für die Hölle schafft steht komplett in Konflikt mit dem Plan, dass Gott wünscht, „dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2,4) und dass er „keinen Gefallen am Tod dessen, der sterben muss“ hat (Hesekiel 18,32).

Die Lage im Islam ist auf den ersten Blick weit schlimmer, denn das Zeugnis des Koran dazu, wie in anderen Dingen, schient hoffnungslos widersprüchlich zu sein. Der Koran, sagte der Koran, ist „nur eine Ermahnung für alle Welten, für die unter euch, die recht wandeln wollen, dieweil ihr nicht anders wollt, als wie Allah will, der Herr der Welten.“ (Sure 81,27-29) Diejenigen, die „recht wandeln“ wollen – Allahs rechtem Weg folgen – können das nicht, „außer Allah will es“.

Der Koran geht noch beträchtlich weiter, in einen mehr oder weniger offenen Determinismus: „Und hätte Allah gewollt, Er hätte euch sicherlich zu einer einzigen Gemeinde gemacht; jedoch Er läßt den irregehen, der es will, und führt den richtig, der es will, und ihr werdet gewiß zur Rechenschaft gezogen werden für das, was ihr getan.“ (Sure 16,93) Obwohl alles in Allahs Hand liegt, sogar die Entscheidung des Einzelnen ihm zu gehorchen oder nicht – denn er führt diejenigen in die Irre, von denen er das will und führt diejenigen zur Wahrheit, von denen er das will – werden Menschen immer für die Dinge zur Rechenschaft gezogen, die sie getan haben.

Allah schickt sogar Menschen nicht aufgrund ihrer Taten in die Hölle, sondern einzig aufgrund seiner Anordnung: „Und hätten Wir gewollt, Wir hätten jedem seinen Weg zeigen können; jedoch Mein Wort ist wahr geworden: «Füllen will Ich die Hölle mit Dschinn und Menschen allzumal.»“ (Sure 32,13)

Der Koran wiederholt diese Idee oft: Diejenigen, die Allah abgelehnt haben, tun das, weil er es ermöglichte, dass nichts anderes zu tun. Und tatsächlich ist angesichts der Tatsache, dass im islamischen Plan der Schöpfung und Rettung Menschen die Sklaven Allahs sind, nicht seine Kinder, die Ablehnung des freien Willens nicht völlig überraschend. Allah sagt Mohammed, „unter ihnen sind manche, die dir Gehör schenken, doch Wir haben auf ihre Herzen Hüllen gelegt, dass sie nicht begreifen, und in ihre Ohren Taubheit. Selbst wenn sie jedes Zeichen sehn, sie würden doch nicht daran glauben, so dass sie mit dir streiten, wenn sie zu dir kommen. Die Ungläubigen erklären: «Das sind bloß Fabeln der Alten.» Und sie hindern daran und halten sich selbst davon fern. Aber sich selbst stürzen sie ins Verderben; allein sie begreifen es nicht.“ (Sure 6,25-26)

An anderer Stelle im Koran beschreibt Allah diesen Schleier als Siegel und als Barriere; er sagt seinem Propheten: „Die nicht geglaubt haben – und denen es gleich ist, ob du sie warnst oder nicht warnst -, sie werden nicht glauben. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und ihre Ohren, und über ihren Augen liegt eine Hülle, und sie wird schwere Strafe erwarten.“ (Sure 2, 6-7) Der mittelalterliche Gelehrte Ibn Kathir (1301 – 1372), dessen Kommentar zum Koran bei Muslimmen immer noch enorm einflussreich ist, sagt in seinem Kommentar zu diesem Abschnitt: „Diese Ayat [Verse] deuten an, dass, wen immer Allah aufgeschrieben hat, dass er elend sei, niemlas jemanden finden wird, der ihn zum Glück führt und wen immer Allah in fehl leitet, der wird nie jemanden finden, der ihn führt.“

Auf den ersten Blick mag das nicht weit von Jesu Worten entfernt sein: „Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (Jesaja 6,9-10): »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.« (Matth. 13,13-15)

Und tatsächlich teilt islamische Tradition mit christlicher Tradition die Vorstellung, dass wiederholter Widerstand gegen Gott die eigene Seele für Gnade unempfänglich machen kann. Das scheint in vielen Abschnitten des Koran der Fall zu sein, so bei dem Bericht über die Reaktion von Heuchlern auf eine neue Offenbarung, die Mohammed übermittelte: „Und sooft eine Sura herabgesandt wird, schauen sie einander an: «Sieht euch jemand?» Dann wenden sie sich ab. Allah hat ihre Herzen abwendig gemacht, weil sie ein Volk sind, das nicht begreifen will.“ (Sure 9,127)

Doch im Islam gibt es mehr. Ein weiterer Kommentar des Koran erklärt Sure 36,9 so, dass sie bedeutet, dass Allah „vor ihnen eine Sperrmauer errichtet und hinter ihnen eine Sperrmauer und sie so überdeckt, dass sie nicht sehen (können)“. Ibn Kathir hält fest, dass ein früher Muslim ebenfalls Unglaube für Allahs Willen beschreibt: „Allah setzte diese Sperrmauer zwischen ihnen und dem Islam und dem Imam [Glauben], so dass sie ihn niemals erreichen werden.“

Andere Stellen im Koran erklären das ausdrücklich. „Wir haben viele der Dschinn und der Menschen erschaffen, deren Ende die Hölle sein wird! Sie haben Herzen, und sie verstehen nicht; sie haben Augen, und sie sehen nicht; sie haben Ohren, und sie hören nicht. Sie sind wie das Vieh; ja sie sind weit ärger abgeirrt. Sie sind fürwahr unbedacht.“ (Sure 7,179)

Trotz der oberflächlichen Ähnlichkeit des Leitgedankens der „Augen, die nicht sehen und Ohren, die nicht hören“ gibt es eine gewaltige Kluft zwischen diesen und der Äußerung Jeus, die die meisten Exegeten über die Zeitalter so ausgelegt haben, dass manche Menschen sich derart in Unglauben verhärten, dass sie, wenn sie die Wahrheit Gottes hören, sie sie nicht als solche erkennen. In dem Koran-Abschnitt hingehen sagt Allah, dass er tatsächlich Menschen (wie auch die als Dschinn bekannten mysteriösen Geister) für die Hölle geschaffen hat – eine Doktrin, die sich nur schwerlich mit der Vorstellung eines gerechten und liebenden Gottes in Einklang bringen lässt.

In der theologischen Geschichte des Islam versuchte eine als Qadariyya bekannte Gruppe das Konzept des individuellen freien Willens zu fördern. Der wegbereitender islamische Gelehrte Ignaz Goldziher erklärt, dass die Qadaryya gegen „eine unwerte Konzeption von Gott“ protestierte und doch „konnten sie keine große Anhängerschaft unter den Muslimen finden“. Ihre Gegner „bekämpften sie mit der erhaltenen Interpretation der heiligen Schriften“. Und sie gewannen. Am Ende erklärten muslimische Autoritäten das Konzept des freien menschlichen Willens für häretisch. Ein muslimischer Jurist des 12. Jahrhunderts, Ibn Abi Ya’la, wetterte, die Qadariyya betrachte fälschlich „sie könne in ihrem Griff die Fähigkeit halten Gutes und Böses zu tun, schaden zu vermeiden und Nutzen zu gewinnen, zu gehorchen und nicht zu gehorchen und geleitet oder fehlgeleitet zu werden. Sie behaupten, dass menschliche Wesen die volle Initiative behalten, ohne irgendeinen vorherigen Status innerhalb des Willens Allahs für ihr Handeln, nicht einmal in Seinem Wissen über sie.“ Noch schlimmer: „Ihre Doktrin gleicht der der Zoroastriker und Christen. Sie ist die Wurzel der Ketzerei.“

2. Die Natur der Seele. Das christliche Konzept, dass die Entfremdung der Menschheit von Gott sich in einer Hang zur Sünde zeigt, ist dem Islam völlig fremd. Im Islam ist selbst, dass Adam und Eva im Paradies anfangen und nach ihrem Ungehorsam von dort vertrieben wurden und Satan gelobt die Gläubigen zu versuchen, letztlich auch das eine Erscheinungsform des aktiven Willens Allahs. Im Koran ist es einzig Allah, der in der Seele sowohl „das Böse als auch Rechtschaffenheit“ veranlasst (Sure 91,8). Der weltbekannten muslimische politische Führer und Theologe Syed Abul Ala Maudui aus Pakistan (1902-1979), der einen populären und einflussreichen Kommentar zum Koran schrieb, erklärt, dieser Vers bedeutet, dass „der Schöpfer in die Natur des Menschen Tendenzen und Neigungen eingebettet hat, die sowohl gut als auch böse sind“.

Das bedeutet, dass Allah letztlich nicht nur für die Neigung der Seele zum Guten verantwortlich ist, sondern auch für ihren Hang zum Bösen. Mit anderen Worten: In scharfem Gegensatz zum christlichen Verständnis, dass das Böse von Gott abgelehnt wird, ist Gott im Islam die Quelle des Bösen. Das ist Welten entfernt von der Aussage: „Gott ist Licht und keine Finsternis ist ihn ihm.“ (1. Joh. 1,5) – denn um das Böse in die Seele zu bringen, muss Allah es geben, was in christlicher Vorstellung absolut unmöglich und absurd ist, weil das Böse die Abwesenheit Gottes ist.

3. Das Wesen Gottes. Der Souveränität Allahs kann keine Grenzen gesetzt werden, er ist der absolute Monarch. Das schließt ein, was natürlich daraus kommen würde, dass er immer gut und wahrhaftig ist. Allah, sagt der Koran zweimal, ist der Beste aller „Ränkeschmiede“: „Und als diejenigen, die ungläubig sind, gegen dich Ränke schmiedeten, um dich festzunehmen oder zu ermorden oder zu vertreiben. Sie schmiedeten Ränke, und (auch) Allah schmiedete Ränke. Und Allah ist der beste Ränkeschmied.“ (Sure 8,30; vgl. Sure 3,54) In diesen „Intrigen“ hat Allah keinerlei Grenzen. Tatsächlich verurteilt der Koran die Juden an einer Stelle, weil sie naheliegen, dass Gottes Macht beschränkt ist. Der Abschnitt ist mehrdeutig, aber seine Hauptbedeutung ist deutlich: Si wagten es zu sagen, dass es etwas gibt, das Allah nicht tun kann: „Und die Juden sagen: „Allahs Hand ist gefesselt.“ Ihre (eigenen) Hände seien gefesselt und sie seien verflucht für das, was sie sagen. Nein! Vielmehr sind Seine Hände (weit) ausgestreckt; Er gibt aus, wie Er will.“ (Sure 5,64) Genauso hat er keinerlei Verpflichtung irgendeine Beständigkeit oder etwas anders in dem zu zeigen, was er tut: „Er wird nicht befragt nach dem, was Er tut; sie aber werden befragt.“ (Sure 21, 23)

Was hätten die Juden meinen können, wenn irgendwelche Juden das überhaupt je gesagt haben? Es ist möglich, dass sie meinten, Gott, der gut ist, beständig ist und da Universum gemäß beständigen und beobachtbaren Gesetzen steuert. Das wäre keine sonderliche Einschränkung dessen gewesen, was Gott tun kann, sondern dessen, was er tun würde. Diese Aussage göttlicher Beständigkeit war für die Entwicklung wissenschaftlicher Forschung überaus wichtig. „Der Aufstieg der Naturwissenschaften“, bemerkt der Sozialwissenschaftler Rodney Stark, „war keine Erweiterung des klassischen Lernens. Er war die natürliche Folge christlicher Doktrin: Die Natur existiert, weil sie von Gott geschaffen war. Um Gott zu lieben und zu ehren ist es notwendig die Wunder seines Werks voll zu schätzen. Weil Gott perfekt ist, funktioniert dieses Werk in Übereinstimmung mit unveränderlichen Prinzipien. Mit der vollen Verwendung unserer gottgegebenen Kräfte der Vernunft und Beobachtung sollt es möglich sein diese Prinzipien zu entdecken.“ Dieser Prozess der Entdeckung wurde die Grundlage der modernen Wissenschaften. „Das waren die entscheidenden Ideen“, sagt Stark, „die erklären, warum die Naturwissenschaften im christlichen Europa aufkamen und nirgendwo sonst.“

Tatsächlich wäre es nichts weniger als Blasphemie gewesen, dass eine islamische Kultur bestätigt, Gottes Schöpfung würde gemäß unveränderlichen Prinzipien arbeiten. Allahs Han ist nicht durch Beständigkeit oder sonst etwas gebunden. Allah ist absolut frei alles zu tun, was er will, ohne jegliche Erwartung oder Beschränkung, die aus Logik, Liebe oder sonst etwas stammt. Diese Vorstellung stellt sicher, dass wissenschaftliche Forschung in der islamischen Welt tot geboren wäre.

Das Gleiche gilt für philosophische Untersuchung. Der große islamische Theologe Al-Ghazali (1058 – 1111), obwohl Philosoph, lieferte, was sich als Gnadenstoß für islamische Philosophie herausstellte, zumindest als lebendige Mainstream-Kraft, in seiner monumentalen Attacke auf die Grundidee islamischer Philosophie: Zusammenhanglosigkeit der Philosophen. Muslimische Philosophen wie Avicenna und Averros waren gemäß Al-Ghazali keine intellektuellen Vorreiter, die Respekt und sorgfältige Betrachtung verdienen. Mit dem Postulat, dass es Wahrheit geben könnt, die außerhalb dessen liegt oder gar dem widersprechen könnte, was Allah im Koran offenbart hat, hatten sie sich selbst als nicht weiter als Ketzer erwiesen, die getötet werden und deren Bücher verbrannt werden sollten.

Und während Christen sagen, das Gott sich nicht ändert, bestätigt der Koran Allahs Veränderbarkeit, selbst in dem, was er der Menschheit offenbart: „Was Wir an Versen aufheben oder in Vergessenheit geraten lassen – Wir bringen bessere oder gleichwertige dafür. Weißt du denn nicht, dass Allah zu allem die Macht hat?“ (Sure 2,106)

Diese drei Punkt werden kaum jemals in Betracht bezogen, wenn diese Frage aufkommt. Aber sie zeigten die Bestätigung, dass die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils Lumen Gentium und Nostra Atate komplett falsch liegen.

„Verehren Christen und Muslime denselben Gott?
Colm Fitzpatrick, The Irish Catholic, 1. August 2019:

… Das Dokument Lumen Gentium des Zweiten Vatikanischen Konzils macht das klar, wenn es darin heißt: „Der Rettungsplan beinhaltet auch diejenigen, die den Schöpfer anerkennen, in erster Linie unter ihnen sind die Muslime; diese bekennen den Glauben an Abraham und zusammen mit uns verehren sie den einen, gnädigen Gott, den Richter der Menschheit am Jüngsten Tag.“ (S. 16)

Doch während die Kirche lehrt, dass beide Religionen denselben Gott verehren, muss eine wichtige Unterscheidung getroffen werden, nämlich dass unsere Auffassung von Gott sich unterscheidet. Muslime glauben z.B. nicht, dass Jesus der Sohn Gottes war und halten nicht an der Dreieinigkeit fest. Das bedeutet nicht, dass Muslime nicht auf denselben Gott Bezug nehmen, nur das sie ein anderes Verstehen davon haben, wer Gott ist…

Das berühmte Kirchendokument zur Einheit der Religionen, Nostra Aetate, fasst diese Sichtweise deutlich zusammen.

„Die Kirche betrachtet auch die Muslime mit Wertschätzung. Sie verehren den einen Gott, leben und existieren in Ihm, gnädig und allmächtig, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu Menschen gesprochen ha; sie bemühen sich sehr sich sogar Seinen unergründlichen Beschlüssen von ganzem Herzen zu unterwerfen, so wie Abraham, mit dem der Glaube des Islam sich mit Vergnügen verbindet, sich Gott unterwirf.

Obwohl sie Jesus nicht als Gott anerkennen, verehren sie ihn als Propheten. Sie verehren zudem Maria, Seine jungfräuliche Mutter, bisweilen rufen sie sie sogar mit Hingabe an. Zusätzlich erwarten Sie den Jüngsten Tag, an dem Gott ihre Wüsten allen geben wid, die von den Toten aufgeweckt wurden. Schließlich schätzen sie das moralische Leben und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen geben und Fasten.“ (S. 3)

Während also Muslime und Christen unterschiedliche Vorstellungen von Gott haben, ist die von ihnen verehrte Gottheit dieselbe.

Antisemitismus unter dem Deckmantel der Menschenrechte

Der Weltkirchenrat, eines der wichtigsten Gremien der christlichen Welt, lehnt immer noch die Vorstellung ab, dass die Delegitimierung des Staates Israel eine Form von Antisemitismus ist.

Liora Henig-Cohen, Israel HaYom, 7. August 2019

Die steigende Flut des Antisemitismus überall auf dem Globus ist nicht zu leugnen, ob sie von den radikalen Rändern der Rechten oder der Linken anschwellen oder über die verschiedenen Ströme des Islam und des Christentums verbreitet wird. 2016 verabschiedete die Internationale Holocaust-Gedenkallianz, die aus 30 Regierungen besteht, eine „Arbeitsdefinition“ des Phänomens: Neben der Erkennung des klassischen Antisemitismus erkannte die Definition auch die Delegitimierung des Staates Israel als neue Form des Antisemitismus an. Unter anderem schloss die IHRA in ihrer Definition Phänomene wie die Leugnung des Rechts des jüdischen Volks auf Selbstbestimmung, die Gleichsetzung der heutigen Politik Israels mit der der Nazis, die Anwendung von zweierlei Maß gegenüber Israel und weiteres ein.

Während Länder wie Großbritannien und Deutschland sowie internationale Gremien wie die Europäische Union die Definition übernahmen, lehnen verschiedene andere sie immer noch ab. Eines davon ist der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK/Weltkirchenrat), eine Organisation von rund 350 nicht katholischen Kirchen weltweit, die auch aus kirchenbasierten Hilfsorganisationen besteht, die den Großteil der humanitären Auslandshilfsoperationen in Israel repräsentieren. Der ÖRK ist inzwischen seit Jahren wegen seiner Verwendung antisemitischer Motive kritisiert worden und auf einer Konferenz hat der Rat gerade gesagt, dass er die Definition der IHRA ablehnt.

Der ÖRK betreibt das Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine, das Aktivisten im Ausland rekrutiert, sie für drei Monate nach Israel schickt und ausbildet, um antiisraelische Kampagnen zu führen. Diese Aktivität wird oft von Ausdrucksformen von Antisemitismus seitens ranghohen ÖRK-Vertretern und Programmaktivisten gestützt, die zusammen mit ihrer Verbreitung antijüdischer Theologie die IHRA-Definition verletzen.

Ranghohe ÖRK-Vertreter betrachten Israel als alleinverantwortlich für die „Schwierigkeiten, die Christen im heiligen Land haben“, während sie die Augen vor den vielen Härten verschließen, denen Christen in der palästinensischen Autonomie ausgesetzt sind. Sie lehnen die Verbindung zwischen Israel und dem jüdischen Volk ab und benutzen religiöse Begrifflichkeiten, um christliche Unterstützung für Israel zu bekämpfen. ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit von der Kirche Norwegens verglich den Kampf gegen Apartheid in Südafrika mit der „Krise in Israel und Palästina“. Der ÖRK wirbt auch für das „Kairos-Palestina“-Dokument, das postuliert, der Weste entschädige die Juden für ihr Leiden in Europa auf Kosten der Palästinenser. Die Wurzeln des Terrors liegen nach Angaben des Dokuments in der menschlichen Ungerechtigkeit, die von den „Übeln der Besatzung“ verursacht sind. In Reaktion auf einen Hungerstreich palästinensischer Sicherheitsgefangener in Israel, darunter der terroristische Drahtzieher Marwan Barghouti, erklärte Tveit: „Die überwiegende Mehrheit der palästinensischen Häftlinge in israelischen Gefängnissen sind politische Gefangene und als Christen müssen wir daran erinnern, dass Jesus Mitgefühl für Gefangene hatte und ihre Freilassung forderte.“

Selbst wenn man die Ablehnung der IHRA-Definition für Antisemitismus durch den ÖRK ignoriert, überschritt die Organisation vor langer Zeit eine rote Linie. Im Wesentlichen gibt es keinen Unterschied zu vielen der anderen extremistischen Organisationen, die sich auf die Delegitimierung Israels unter dem Deckmantel der Menschenrechtsfälle konzentrieren. Der ÖRK ist allerdings nicht irgendeine Organisation; er ist eines der wichtigsten Gremien in der christlichen Welt, seine religiösen Repräsentanten arbeiten in Israel und ihre Behauptungen gegen den jüdischen Staat werden von religiöser Rhetorik begleitet.

Der ÖRK spiegelt die Tendenz, die viele internationale Hilfsgruppen teilen: Sie verpacken ihre Behauptungen gegen Israel in antisemitische Rhetorik und tragen damit dazu bei das Phänomen zu verschlimmern. Echte Veränderung kann nur kommen, wenn diejenigen, die vorgeben für Menschenrechte einzutreten, die Bedeutung der IHRA-Definition internalisieren – und sie übernehmen.

Die Wissenschaften haben endlich bewiesen, dass Atheismus jeglicher Logik und Vernunft trotzt

Phil Schneider, Israel Unwired, 25. Juli 2019

Das Leben eines Atheisten ist nicht leicht. Es ist das Leben eines Menschen, die ohne Verbindung zu seinem Schöpfer durch das Leben gehen muss. Viele selbsterklärte Atheisten glauben, dass sie in diesen Tagen und diesem Zeitalter die vernünftigen Menschen sind. In Wirklichkeit sind es die Atheisten, die so vieles, das in unserem Universum geschieht, zufällig erklärten müssen. Das geht weit über die Logik eines Menschen hinaus. Aber Atheisten werden allgemein immer noch als die Zynischen und Logischen angesehen, obwohl sie in Wirklichkeit die weniger vernünftigen sind.

Gott in unserem Leben

Die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt glauben an Gott. Sie sind nicht zu 100% sicher, dass Gott existiert – selbst wenn sie das sagen. Aber sie leben eine Leben der Wahl und des Glaubens. Sie beschließen mit Gott zu leben. Ohne sich auf die viele Belege von Gottes Existenz zu konzentrieren und wie er in unser Leben eingreift, haben Gottgläubige einen wichtigen Schritt in ihrem Leben getan. Warum? Weil sie nicht alleine sind. Sie gehen nicht in einem Zustand der Einsamkeit durch das Leben – niemals.

Der Staat Israel ist ein Beweis für die Existenz Gottes

Von allen Beweisen für die Existenz Gottes ist das moderne Israel einer der überzeugendsten Belege. Es gibt jede Menge Erklärungen für Israels Existenz in einem Meer des Hasses. Aber ehrlich: Keine davon kann einschätzen und erklären, wie Israel tatsächlich überleben konnte. Das beste Beispiel ist Israels Unabhängigkeitskrieg. 1948, nur drei Jahre nach dem Ende des Holocaust, kam das jüdische Volk buchstäblich zurück ins Leben und mit kaum einer starken Waffe widerstand es 5 eindringenden Armeen. Ja, Armee-Experten können analysieren und Menschen für ihren Mut auszeichnen. Aber die logischste Erklärung ist gewiss das Eingreifen einer höheren Macht. Gottes Hand ist von Massen an Menschen tagtäglich zu spüren – nicht nur in Israel, sondern überall auf der Welt.

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Video-Text übersetzt:

1966 brachte das TIME Magazine eine Titelgeschichte mit der Frage: „Ist Gott tot?“
Die Titelseite spiegelt die Tatsache, dass viele Leute das kulturelle Narrativ akzeptierten, dass Gott überflüssig ist; dass es durch den Fortschritt der Wissenschaften weniger Bedarf für einen Gott gibt, um das Universum zu erklären. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Gerüchte über den Tod Gottes voreilig waren. Fakt ist: Die vielleicht besten Argumente für seine Existenz kommen ausgerechnet aus den Naturwissenschaften selbst. Hier ist die Story:

Im selben Jahr, in dem TIME ihre inzwischen berühmte Schlagzeile brachte, verkündete der Astronom Carl Sagan, dass es zwei unbedingte Kriterien gibt, damit ein Planet Leben unterstützt: der richtige Stern und ein Planet in der richtigen Entfernung zu diesem Stern. Angesicht der grob Quadrillarden Planeten im Universum – das ist eine 1 mit 24 Nullen – müsste es etwa 7 Quadrillonen Planeten geben – eine 1 mit 21 Nullen – die in der Lage sein müssten Leben zu unterstützen. Bei derart spektakulären Wahrscheinlichkeiten waren die Wissenschaftler optimistisch, dass die Suche nach außerirdischer Intelligenz (Search for extraterrestical Intelligence – S.E.T.I.), einem ambitionierten Projekt, das in den 1960-er Jahren begonnen wurde, mit Sicherheit bald ein Ergebnis erbringen müsste. Mit einem riesigen Netzwerk an Radioteleskopen lauschten Wissenschaftler nach Signalen, die kodierte Intelligenz signalisieren.

Aber als die Jahre vergingen, war die Stille aus dem All ohrenbetäubend. Stand 2014 ist, dass Forscher exakt Bubkes, Nada, Zilch entdeckt haben. Was bedeutet: eine Null, gefolgt von einer unendlichen Zahl von Nullen.

Was ist passiert?

Sowie unser Wissen über das Universum zunahm, wurde klar, dass es tatsächlich mehr notwendige Faktoren für Leben gab, ganz zu schweigen von intelligentem Leben, als Sagan annahm. Aus seinen 2 Parametern wurden 10, dann 20 und dann 50, was bedeutete, dass die Zahl der potenziell Leben unterstützenden Planeten entsprechend abnahm. Die Zahl ging auf ein paar tausend Planeten zurück und fiel weiter. Sogar die Befürworter des S.E.T.I. gestanden das Problem ein. Peter Schenkel schrieb 2006 in einem Artikel für den Sceptical Enquirer, ein Magazin, das stark Atheismus eintritt: „Angesicht neuer Funde und Einsichten sollten wir leise stillschweigend eingestehen, dass die frühen Schätzungen nicht langer haltbar sind.

Heute gibt es mehr als 200 bekannte Parameter, die notwendig sind, damit ein Planet Leben unterstützt; von diesen muss jeder einzelne perfekt erreicht sein, sonst fällt das alles in sich zusammen. Zum Beispiel: Ohne die Nähe eines Planeten mit massiver Gravitationskraft wie Jupiter, der Asteroiden ablenkt, gliche die Erde eher einem interstellaren Darts-Brett als dem fruchtbaren Himmelskörper, der sie ist. Einfach ausgedrückt: Die Chancen gegen gegen Leben im Universum sind erstaunlich. Dennoch sind wir hier, existieren nicht nur, sondern reden über Existenz. Was ist dafür verantwortlich? Kann jeder einzelne dieser Parameter durch Zufall genau eingetroffen sein? An welchem Punkt ist es fair einzugestehen, dass es die Naturwissenschaften selbst sind, die nahe legen, dass wir nicht das Ergebnis von Zufallskräften sind? Ist nicht die Annahme, dass in Wirklichkeit eine Intelligenz dies perfekten Bedingungen schuf, weit weniger Glauben verlangen als zu glauben, dass eine Leben erhaltende Erde einfach die unvorstellbar geringen Chancen überwand?

Aber da ist noch mehr.

Das Feintuning, das für die Existenz von Leben auf einem Planeten nötig ist, ist nichts im Vergleich mit den Feintuning, das dafür nötig ist, dass das Universum überhaupt existiert. Astrophysiker wissen zum Beispiel, dass die Werte der vier Grundkräfte – Gravitation, die elektromagnetische Kraft und die „starken“ und „schwachen“ atomaren Kräfte – von weniger als einem Millionsten einer Sekunde nach dem Urknall bestimmt würden. Verändert man irgendeine dieser vier Werte auch nur im Geringsten, dann könnte es das Universum wie wir es kennen, nicht geben.

Wenn z.B. das Verhältnis von starken atomaren Kräften und der elektronmagnetischen Kraft auch nur auf die winzigst unvorstellebaren Bruchteil abweicht, dann hätten sich überhaupt keine Sterne gebildet.  Vervielfältigt man diesen einen Parameter mit allen anderen notwendigen Bedingungen und die Chancen gegen die Existenz des Universums sind derart überwältigend astronomisch, dass die Vorstellung, alles sei „einfach geschehen“ sich dem gesunden Menschenverstand widersetzt. Es wäre wie eine Münze zu werfen und sie 10 Trillionen Male hintereinander auf Kopf fällt. Kann ich mir nicht vorstellen.

Fred Hoyle, der Astronom, der den Begriff „Urknall“ prägte, sagte, sein Atheismus sei von diesen Entwicklungen „außerordentlich erschüttert“. Eine r der berühmtesten theoretischen Physiker der Welt, Paul Davies, hat gesagt, dass „das Auftreten von Design überwältigend ist“. Selbst der verstorbene Christopher Hitchens, einer der aggressivsten Vertreter des Atheismus, gestand zu, dass „ohne Frage das Argument des Feintunings das kräftigste Argument der anderen Seite ist“. Mathematik-Professor Dr. John Lennox von der Oxford University hat gesagt: „Je mehr wir über unser Universum in Erfahrung bringen, desto mehr gewinnt die Hypothese, dass es einen Schöpfer gibt … an Glaubwürdigkeit als beste Erklärung dafür, weshalb es uns gibt.“

Das größte Wunder aller Zeiten ist das Universum. Es ist das Wunder aller Wunder, eines, das zwangsläufig auf etwas – oder jemanden – jenseits seiner selbst deutet.

Ich bin Eric Metaxas für Prager University

Am palästinensischen Jesus stimmt nichts

David Parsons, Jerusalem Post, 11. Juli 2019

Als Linda Sarsour letztes Wochenende twitterte, dass Jesus Palästinenser gewesen sei, könnten manche geglaubt haben, das sei ein harmloser Fehler. Aber angesichts dessen, dass dieselbe Falschmeldung über die letzten Monate dank der US-Abgeordneten Ilhan Omar (Demokratin, Minnesota) und anderen ähnliche Gegenreaktionen hervorgerufen hat, stehen die Chancen gut, dass Sarsour genau wusste, wie boshaft ihr Tun war. Premierminister Benjamin Netanyahus Sohn Yair fand das gewiss so.

In der Tat gibt es zum „palästinensischen Jesus“ nichts Unschuldiges. Er hat unwürdige Ursprünge, übel beseelte Motivation und arglistige Ziele.

Die Fälschung „palästinensischer Jesus“ ist ein Kernteil des Lexikons des palästinensischen Nationalismus mindestens seit den 1960-er Jahren gewesen, wie durch Archivfotos einer Pressekonferenz bewiesen wird, die PLO-Chef Yassir Arafat im Juni 1970 in Amman hielt. Über seiner Schulter hängt das Poster eines ausgemergelten, fast nackten Palästinensers, der an einen Davidstern genagelt ist. Die Botschaft ist klar: Die Palästinenser leiden durch die Hand der Juden, genauso wie Jesus es tat.

Die Palästinenser entlehnten diese hasserfüllte Gleichsetzung verschiedenen unanständigen Quellen. Erstens bedienen sie sich klassischer christlich-antisemitischer Motive, die in der Moderne von Kirchengeistlichen und anderen aus Europa in den Nahen Osten importiert wurden. Der Islam hat seine eigenen eingebetteten antisemitischen Verunglimpfungen, aber der erste Ritualmordvorwurf gegen Juden in der Region kam durch italienische Geistliche in Damaskus 1840. Selbst seitens der britischen Mandatsobrigkeit in Jerusalem in den 1930-ern war landläufig zu hören „Die Juden töteten Jesus … und sie würden es wieder tun.“

Nazi-Propagandisten exportierten ihre antisemitischen Bilddarstellungen und Ideologie in den Nahen Osten, sowohl vor dem Krieg als auch hinterher, als viele Zuflucht in Kairo und Damaskus erhielten. Einige der widerlichsten antisemitischen Karikaturen, besonders die, die das Symbol des Kreuzes verwenden, werden seit Jahrzehnten wie Schablonen von arabischen Karikaturisten kopiert. Der palästinensische Jesus ist zudem nach der Nazi-Fiktion des arischen Jesus modelliert, dass der reine, edle Christus niemals den korrupten, bösen Juden entsprungen sein könnte, sondern eher römischer oder germanischer Herkunft war.

Eine dritte Quelle ist die Befreiungstheologie, die im letzten Jahrhundert in Lateinamerika aufblühte. Als marxistische Elemente anfingen in der ganzen Region Revolutionen anzuzetteln, begannen viele lokale katholische Priester die Sache zu unterstützen, indem sie Christus als einen Revolutionär darstellten, der gegen die römische Unterdrückung kämpfte. Obwohl der Vatikan schließlich warnte, dass ihre heiligen Schriften zu Unrecht genutzt wurden, um Gewalt gegen Unterdrücker zu rechtfertigen, wurden die Inhalte der Befreiungstheologie ohne weiteres von radikalen Schwarzen-Aktivisten in den USA (z.B. von Rev. Jeremiah Wright), der Anti-Apartheid-Bewegung in Südafrika (Bischof Desmond Tutu) und dem nationalistischen Lager der Palästinenser übernommen.

Schließlich hat die islamische Kultur immer dazu geneigt offen mit der historischen Person Jesu zu spielen. Seth J. Frantzman, Kommentator der Jerusalem Post, merkte diese Woche korrekt an, dass der Islam die Verbindungen zwischen Jesus und den hebräischen Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob anerkennt, ebenso den Gesetzesgeber Moses, die Könige David und Salomo und sogar die Stämme Israels. Aber der Islam verfälscht auch seine Identität auf viele andere Weisen komplett, die mit der Bibel nicht in Übereinstimmung gebracht werden können, besonders nicht mit dem Neuen Testament. Zum Beispiel wurde der Jesus des Koran zwar von Maria geboren, aber diese war auch noch Miriam, die Schwester des Mose. Er wird als muslimischer Prophet betrachtet, aber sein Anspruch der Sohn Gottes zu sein wird rundheraus bestritten. Zusätzlich wurde der muslimische Jesus nie wirklich gekreuzigt, sonder fuhr in den Himmel auf, von wo er eines Tages zurückkehren wird, um das Christentum auszumerzen und den Islam als die wahre Religion zu proklamieren.

Somit finden wir im palästinensischen Jesus die giftige Verschmelzung einer marxistischen Guerilla und eines arischen Helden, zusammen mit starken Dosen christlichem und islamischem Antisemitismus und Supersessionismus. Das Resultat ist ein morbider Wettbewerb unter Palästinenserführern und -eliten, wer mit der schärfsten Stichelei, der cleversten Analogie, der kreativsten Metapher zur Gleichsetzung der heutigen palästinensischen Notlage mit dem Leiden Christi aufwarten kann.

Auf einer Pressekonferenz der Vereinten Nationen 1983 bezeichnete Arafat Jesus als „den ersten palästinensischen Fedayyin [Milizionär], der sein Schwert trug“. Als Arafat im Dezember 1995 triumphierend die Kontrolle über Bethlehem übernahm, sagte er einer auf dem Krippenplatz versammelten Menschenmenge, er sei dort, um „den Geburtsort unseres Herrn, des Messias …. die Stadt des Palästinensers Jesus“ zu befreien! Bei einem Besuch im Vatikan ein paar Jahre darauf grüßte Arafat sogar Papst Johannes Paul II. als „den Nachfolger von Petrus, des ersten palästinensischen Papstes“.

Arafats Nachfolger, PA-Präsident Mahmud Abbas, hat Jesus als „einen palästinensischen Botschafter der Liebe, Gerechtigkeit und des Friedens“ beschrieben.

Der prominente PA-Vertreter Saeb Erekat hat von Jesus als dem „ersten palästinensischen Schahid [„Märtyrer“] gesprochen.

Sein Kollege Jibril Rajoub rief einmal aus: „Der größte Palästinenser in der Geschichte seit Jesus ist Yassir Arafat!“

Aber die wahren Meister der Vergoldung des Palästinensers Jesus sind palästinensische Christen. Obwohl sie es besser wissen müssten, scheint es so, als haben sie lange genug in einer dominierenden muslimischen Kultur gelebt, dass auch sie es akzeptabel finden die historische Identität Jesu zu fälschen.

Der anglikanische Priester Naim Ateek, Gründer des Sabeel Palestinian Liberation Theology Center (Sabeel Theologisches Zentrum der Befreiung Palästinas) hielt 2001 eine Osterbotschaft, in der er klagte: „Es scheint vielen von uns so, als sei Jesus wieder am Kreuz, zusammen mit tausend gekreuzigten Palästinenser um sich herum … Palästina ist zu einem gigantischen Golgatha geworden. Das Kreuzigungssystem der israelischen Regierung ist täglich in Aktion.“

Sami Awad, ein Sponsor der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz Christus am Checkpoint, hielt einst eine Weihnachtsbotschaft, in der er in Bethlehem nach Terroristen suchende israelische Soldaten mit „den Soldaten des Herodes“ gleichsetzte, die vor zwei Jahrtausenden die Neugeborenen der Stadt abschlachteten.

Aber es war Edward Said, Lehrstuhlinhaber und Professor an der Columbia University und Redenschreiber Arafats, der erstmals den Palästinenser Jesus populär machte und dann in dichterischem Tonfall perfektionierte. In seinem BBC-Dokumentarfilm von 1988, „My Beautiful Old House“, sprach der inzwischen verstorbene Said davon, die Palästinenser müssten „dieses endlose Golgatha … diese ständige Kreuzigung“ erdulden.

Allerdings gibt es nichts Unschuldiges am palästinensischen Jesus. Das ist ein schmieriges, zweischneidiges Schwert insofern als es 1) danach strebt Jesus als Teil der palästinensischen Desinformationskampagne seines jüdischen Erbes zu berauben, um die Verbindung der Juden zu ihrer angestammten Heimat aufzulösen, besonders in den Augen des christlichen Westens und 2) darauf abzielt Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Volk durch Ausnutzung klassischer christlicher Antisemitismusmotive zu schüren, ganz besonders dass die kollektiven Juden Israels immer noch das wahre Volk Jesu im Land kreuzigen – die Palästinenser.

Diese Fälschung ist dadurch besonders hinterhältig, dass die meisten Palästinenser wissen, dass Juden der Behauptung Jesus sei einer der ihren, infolge all der von Christen in seinem Namen an ihnen begangenen Gräueltaten zugeknöpft sind. Wenn es aber etwas Positives gibt, das aus diesem Gerangel über den palästinensischen Jesus hervorgeht, dann ist es, dass mehr und mehr Juden anfangen Jesus als einen Sohn Israels zurückzuholen.

Dieser moderne Trend begann mit jüdischen Gelehrten wie Martin Buber, der immer von Jesus als seinem „älteren Bruder“ sprach, und Prof. David Flusser, der ihn als seinen Lieblings-„Rabbiner“ betrachtete. Jetzt können wir auch den Sohn von Israels Premierminister auf diese Liste setzen.

Der Autor ist Vizepräsident und leitender Sprecher der Internationalen Christlichen Botschaft in Jerusalem (www.icej.org)

Der Jihad gegen das christliche Kreuz

Raymond Ibrahim, 7. Juni 2019

Titel-Foto der 15. Ausgabe der Magazins Dabia des Islamischen Staats, Titel: „Brecht das Kreuz“.

Vor kurzem wurde ein 37 Jahre alter muslimischer Migrant in Rom wegen Mordes verhaftet, nachdem er einem Christen in die Kehle gestochen hatte, weil dieser ein Kruzifix um den Hals trug. „Religiöser Hass“ wird bei dem Verbrechen als „verschärfender Faktor“ angeführt.

Das ist kaum das erste Verbrechen aus „ religiösem Hass“, das in Italien im Kontext des Kreuzes geschah. Unter anderem gab es diese:

  • Ein muslimischer Junge afrikanischer Herkunft drangsalierte in der Schule ein 12-jähriges Mädchen, beleidigte sie und schlug schließlich auf sie ein, weil auch sie ein Kreuz trug.
  • Ein muslimischer Migrant drang in eine alte Kirche in Venedig ein und griff deren großes, 300 Jahre altes Kreuz an, brach dessen Arme ab und schrie dabei: „Alles in dieser Kirche ist falsch!“
  • Nachdem ein Kruzifix in der Nähe einer beliebten Moschee zerstört wurde, sagte der Bürgermeister des Bereichs in Bezug auf den/die Täter: „Bevor wir eine Show des Eins seins mit Muslimen veranstalten, sollten sie anfangen unsere Zivilisation und unsere Kultur zu respektieren.“

Fakt ist, dass islamische Feindseligkeit gegenüber dem Kreuz ein felsenfestes Phänomen ist – eines, das Kontinente und Jahrhunderte überschreitet; eines, das viel von der angeborenen Feindseligkeit des Islam gegenüber der Christenheit anzeigt.

Zum ersten ist das Kreuz nicht nur Ur-Symbol der Christenheit – für alle Konfessionen, einschließlich der meisten Formen des ansonsten Bilder stürmenden Protestantismus – sondern es symbolisiert auch den fundamentalen Dissens zwischen Christen und Muslimen. So erklärt Professor Sidney Griffith: „Das Kreuz und die Ikonen verkündeten öffentlich genau die Punkte des christlichen Glaubens, die der Koran, aus Sicht der Muslime, ausdrücklich bestreitet: dass Christus der Sohn Gottes war und dass er am Kreuz starb.“ Entsprechend „erregte die christliche Gepflogenheit das Kreuz zu verehren … oft die Verachtung der Muslime“, so dass es bei den muslimischen Eroberungen christlicher Länder von Anfang an einen „Feldzug zum Ausradieren öffentlicher Symbole des Christentums gab, besonders des bis dahin allgegenwärtigen Zeichens des Kreuzes“.

Dieser „Feldzug“ ist bis zum muslimischen Propheten Mohammed zurückzuverfolgen. Es wird berichtet, er „hatte eine derartige Abscheu vor der Form des Kreuzes, dass er alles mit dieser Form darauf zerschlug, das in sein Haus gebracht wurde“, schreib ein Historiker (Sword and Scimitar, S. 10). Mohammed behauptete auch, dass Jesus (der muslimische ‘Isa) am Ende der Zeiten selbst Wert darauf legen würde „das Kreuz zu zerschlagen“.

Heutige muslimische Geistliche bestätigen das. Scheik Abdul Azis al-Tarifi, ein saudischer Experte für islamisches Recht wurde nach den Urteilen darüber gefragt ob es jemandem – in diesem Fall Christen – erlaubt ist ein Kreuz zu tragen und davor zu beten; er sagte: „Unter keinen Umständen ist es einem Menschen gestattet das Kreuz zu tragen.“ Genauso wenig „darf es jemandem erlaubt werden zum Kreuz zu beten.“ Warum? „Weil der Prophet – Friede und Segen sei mit ihm – befohlen hat es [das Kreuz] zu zerschlagen.“

Die Geschichte des Islam ist ein Spiegel dieser Gesinnung. Der erwähnte Scheik al-Tarifi erklärte zum Beispiel auch, wenn es zu schwierig ist das Kreuz zu zerschlagen – beispielsweise bei einer großen Betonstatue – dann sollten Muslime zumindest versuchen eine ihrer Arme zu verunstalten, „damit sie nicht länger einem Kreuz ähnelt“. Historische und numismatische Beweise bestätigen, dass das Omajjaden-Kalifat, nachdem es im späten siebten Jahrhundert die byzantinische Staatskasse beschlagnahmte, befahl, dass eine oder beide Arme des Kreuzes auf den Münzen unkenntlich gemacht werden sollten, damit das Bild nicht länger einem Kruzifix ähnelt (Sword and Scimitar, S. 54).

Es gibt Zeugenaussagen im Überfluss aus den frühesten Invasionen in das christliche Syrien und Ägypten, dass Muslime systematisch jedes Kruzifix zerschlugen, das ihnen begegnete. Nach Angaben von Anastasius vom Sinai, der während der arabischen Eroberungen im siebten Jahrhundert lebte, „nahmen sich die Dämonen die Sarazenen [Araber/Muslime] zu ihren Gefährten. Und das mit Recht. Letztere sind vielleicht sogar noch schlimmer als die Dämonen“, denn während „die Dämonen regelmäßig vor den Geheimnissen Christi Angst haben“, worunter er das Kreuz zählt, „trampeln diese Dämonen aus Fleisch alles nieder, das ihnen unter die Füße kommt, verspotten es, setze es in Brand, zerstören es“ (Sword and Scimitar, S. 27).

In der Art, wie vor kurzem ein Kreuz mit Fäkalien an eine französische Kirche gemalt wurde, stellten Muslime 1147 in Portugal „mit großem Hohn diese Symbole des Kreuzes zur Schau. Sie spuckten darauf und wischten damit Stuhl von ihren Hintern.“ Jahrzehnte früher „spuckten Muslime in Jerusalem auf sie [Kruzifixe] und verzichteten nicht darauf vor aller Augen auf sie zu urinieren“. Selbst der angeblich „großherzige“ Sultan Saladin befahl: „Wer immer sah, dass das Äußere einer Kirche weiß ist, soll sie mit schwarzem Dreck überziehen“, und befahl „die Beseitigung eines jeden Kreuzes von der Kuppel einer jeden Kirche in den Provinzen Ägyptens“ (Sword and Scimitar, S. 17, 145, 162).

Damit muslimische Feindlichkeit dem Kreuz gegenüber nicht als abweichend betrachtet wird – begrenzt auf irgendeine obskure Aussage Mohammeds oder „uralte Geschichte“ – folgt eine sehr unvollständige Liste an Beispielen dafür, wie das Kruzifix weiterhin jeden „Alltags-Muslim“ in Wut versetzt:

Ägypten: Eine junge koptische Christin namens Maria wurde zu Tode zerfleischt, als ihr Kreuz sie für Randalierer der Muslimbruderschaft als Christin identifizierte. Gleichermaßen wurde der 17-jähirge Ayman, ein koptischer Schüler, von seinem muslimischen Lehrer und Mitschülern zu Tode gewürgt und geschlagen, weil er den Befehl seines Lehrers das Kreuz abzulegen verweigerte.

Pakistan: Als ein Muslim sah, dass Julie Aftab, eine Christin, ein Kreuz um den Hals trug, griff er sie an, zwang er Batteriesäure ihren Hals und spritzte sie ihr ins Gesicht – ihre Speiseröhre ist jetzt dauerhaft geschädigt, sie ist auf einem Auge blind und sie verlor beide Augenlider sowie die meisten ihrer Zähne.

Türkei: Ein zwölfjähriger Junge in der Türkei, der ein silbernes Kettchen mit Kreuz trug, wurde regelmäßig von muslimischen Klassenkameraden und Lehrern bespuckt und geschlagen.

Malaysia: Ein christlicher Friedhof in dem mehrheitlich muslimischen Land wurde mitten in der Nacht von Unbekannten angegriffen und geschändet. Mehrere Kreuze wurden zerstört, wobei ein „schweres Instrument verwendet wurde, um den Schaden anzurichten“. Unabhängig davon randalierte ein muslimischer Mob gegen eine kleine protestantische Kirche wegen des sichtbaren Kreuzes auf dem Gotteshaus. Es wurde rasch entfernt.

Malediven: Die Behörden mussten eine christliche Lehrerin retten, nachdem muslimische „Eltern drohten sie zu fesseln und von der Insel zu zerren“, weil sie „Christentum predigte“. Ihr Verbrechen bestand darin als Teil des Geographieunterrichts in der Klasse einen Kompass zu tragen – der mit einem  Kreuz verwechselt wurde.

Da die Präsenz des Islam in Europa zunimmt, sollte es nicht überraschen, dass auch Angriffe auf Kreuze zunehmen. Abgesehen von den erwähnten Attacken in Italien fanden die Folgenden in Frankreich und Deutschland statt, wo Anschläge auf Kirchen und Kreuze „heimisch“ geworden sind:

  • Ein Muslim führte kapitale Vandalismusanschläge gegen zwei Kirchen aus; dabei verbog er ein massives Bronzekreuz. (Bilder)
  • Christliche Kreuze und Grabsteine auf einem Friedhof wurden von einem Muslim beschädigt und geschändet (betrachten Sie sein Werk).
  • Ein Muslim kam von sich aus zur Behandlung in ein Krankenhaus und verfiel in eine plötzliche Raserei, weil es „zu viele Kreuze an der Wand“ gab. Er bezeichnete die Krankenschwester als „Hexe“ und „Faschistin“ und wurde physisch aggressiv.
  • Nachdem Muslimen eine eigene Sektion auf einem Friedhof gewährt wurde und nachdem ihnen erlaubt wurde ihre ausgeprägt islamischen Feiern abzuhalten, forderten dieselben Muslime, dass christliche Symbole und Kreuze auf dem Friedhof während islamischer Beerdigungen entfernt oder abgedeckt werden sollen.
  • Ein deutschsprachiger Bericht hält fest, dass allein in den Alpen und in Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerschlagen worden sind: „Die Täter sind oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Angesichts des oben Berichteten sollte es nicht überraschen, dass Gruppen wie der Islamische Staat in ihren Verlautbarungen an den Westen feindselige Bezüge auf das Kreuz machen: „Wir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerschlagen und eure Frauen versklaven, durch die Erlaubnis Allahs. … Wir werden Angst in die Herzen der Kreuzesanbeter gießen.“ Der Islamische Staat verbreitete sogar einmal ein Video, das zeigte, wie seine Mitglieder Kreuze in und auf mehreren Kirchen in den Gebieten unter seiner Herrschaft zerschlagen (inzwischen sind sie von YouTube gelöscht worden); er köpfte und erstach einen Mann mit seinem eigenen Kruzifix; und er veröffentlichte Bilder seiner Mitglieder, die christliche Kreuze und Grabsteine auf Friedhöfen unter seiner Zuständigkeit zerstörten.

Gleichermaßen erschien im Internet aus dem Libyen nach dem „Arabischen Frühling“ ein Video eines muslimischen Mobs, der einen Gemeinschaftsfriedhof bei Bengasi angriff. Als die Muslime die Grabsteine mit Kreuzen darauf traten und zerstörten, drängte der Mann, der das Video aufnahm, sie „das Kreuz der Hunde zu zerbrechen!“, während er und andere „Allahu Akbar!“ brüllten. Gegen Ende des Videos versammelt sich der Mob um ein riesiges Opferkreuz, das Ehrenmal des Friedhofs und begannen zu „Allahu Akbar“-Rufen darauf einzuhämmern. Andere christliche Friedhöfe in Libyen haben ähnliches erlitten.

Im Irak kamen Bilder eines christlichen Friedhofs auf, der vom Islamischen Staat verwüstet wurde. Zerschlagene und zerstreute Kreuze tauchen auf. Auf einem Bild brachen Jihadisten einen Sarg auf, schlugen der verhutzelten Leiche den Kopf ab und warfen die sie umgebenden Kreuze zu Boden.

So sehen die Geschichte und der Fortbestand des islamischen Hasses auf das Kreuz aus – auf das Symbol, das den Kern des christlichen Glaubens symbolisiert, nämlich den Tod und die Auferstehung Christi, zwei Ereignisse, die der Islam vehement bestreitet.

Der Jihad gegen das Kreuz begann mit Mohammed, wurde von den frühen Kalifen ausgetragen und geht bis in unsere Tage mit den Jihadisten der Welt weiter, ganz zu schweigen vom gelegentlichen „Alltagsmuslim“.