Christliche „Friedensstifter“ wirbt für Judenhass im gelobten Land

Dexter Van Zike, American Thinker, 11. November 2016

Yusef Daher, Geschäftsführer des Jerusalem Interchurch Center (Foto: Facebook)

Die meisten Menschen begreifen, dass eine Karikatur mit einem hakennasigen Juden zu werben, der von einem gekreuzigten Jesus getreten wird, etwas ist, das niemand tun sollte. Aber einer, der das Memo nicht bekam, ist Yusef Daher, der Geschäftsführer des Jerusalem Interchurch Center (JICC), einer christlichen, „Frieden stiftenden“ Institution mit Sitz in der Heiligen Stadt.

Daher, der offenbar auch als Touristenführer im Heiligen Land arbeitet, postete die Karikatur im Januar 2016 als sein Facebook-Titelfoto. Das Bild zeigt Jesus, der einen hakennasigen israelischen Soldaten (der natürlich eine Kippa trägt), während er gleichzeitig glückselig ein junges, wahrscheinlich palästinensisches Kind anstarrt, das respektvoll mit gesenktem Kopf und den Hände auf dem Rücken am Fuß des Kreuzes steht.

Das ist nicht das einzige Mal, dass Daher die Kreuzigung Jesu‘ beschwor, um Israel zu dämonisieren. In einem Anfang November 2016 veröffentlichten Artikel mit dem Titel „Zwischen Balfour und Pontius Pilatus“ verkündete Daher, die Palästinenser sein als Ergebnis der Gründung Israels und der Forderung der internationalen Gemeinschaft nach einer Zweistaatenlösung gekreuzigt wurden. In genau diesem Artikel erklärte er, dass „die Torah nicht auf Liebe und echter Gerechtigkeit gründet“.

Dahers Verwendung des Kreuzes zur Dämonisierung Israels erinnert leider an die von Reverend Dr. Naim Ateek dargebotene Botschaft. Ateek ist ein berüchtigter Antizionist, der während der zweiten Intifada erklärte: „Das Kreuzigungssystem der israelischen Regierung agiert täglich. Palästina ist der Ort des Schädels geworden.“

Natürlich ist das auf Dahers Facebook-Seite gepostete Bild antisemitisch, aber es ist auch eine Entweihung des christlichen Glaubens. Jesus bot Worte der Vergebung, als er am Kreuz hing und forderte seine Jünger auf sich um einander zu kümmern. Zu keinem Zeitpunkt wird Jesus in den Evangelien als jemand beschrieben, der eine Hand (oder einen Fuß) in Wut gegen jemanden hob.

Dennoch bleibt das Bild zum Zeitpunkt, da dies geschrieben wird, weiter öffentlich sichtbar auf Dahers Facebook-Seite, zusammen mit einer Reihe weiterer beunruhigender Bilder, die palästinensische Gewalt und Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat zu verherrlichen scheinen.

Beispielsweise zeigt ein Bild (am 25. Oktober 2015 auf Dahers Facebook-Seit gepostet) der Palästinenserflagge, die Israel, die Westbank und den Gazastreifen bedeckt. Logischerweise weist das Unterstützung der Vernichtung des jüdischen Staates und seine Ersetzung durch einen Palästinenserstaat hin. Dass ein sogenannter christlicher „Friedensstifter“ solche einen Aufruf unterstützt ist unfassbar, aber das hat Daher getan.

Ein weiteres, am 15. Oktober 2015 auf Dahers Facebook-Seite gepostetes Bild zeigt palästinensische Männer, die Keffiyehs tragen, um ihre Gesichter zu verbergen, während sie eine Steinschleuder handhaben, bereit eine Art Ziegel oder Stein zu schleudern. Es gibt keine das Bild begleitenden Kommentare, aber offensichtlich glaubt Daher, diese Art von Verhalten sei lobenswert.

Sind nicht genug Menschen als Ergebnis der Konfrontationen zwischen palästinensischen Steinewerfern und israelischen Soldaten gestorben? Hat das Heilige Land nicht genug Konflikt erlebt, dass Daher solche Verhalten verurteilt – statt es zu vergöttern? Offenbar nicht.

Was dies alles noch schockierender macht: Das JICC, wo Daher arbeitet, wird vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK, auch „Weltkirchenrat“) und dem Middle East Council of Churches (MECC) unterstützt, zwei Institutionen, die mit der Förderung des christlichen Evangeliums und der Sache des Friedens im Nahen Osten beauftragt ist.

Werden der ORK und der MECC einschreiten und Daher anweisen die Bilder aus dem Internet zu entfernen und sich für seine üble Polemik gegen Israel zu entschuldigen? Oder werden diese Institutionen nichts tun und dem Geschäftsführer des Jerusalem Church Center gestatten weiterhin in einer bereits angespannten Umgebung für Hass und Verachtung zu werben?

Christen und die Balfour-Erklärung

Elder of Ziyon, 7. November 2016

Ein Gruppe christlicher Kirchenleiter in Großbritannien plant nächstes Jahr unter dem Namen Balfour100.org das einhundertjährige Jubiläum der Balfour-Erklärung zu feiern.

Hier ist ihre Sicht zur Geschichte des Dokuments:

Vor fünfhundert Jahren führte die Reformation dazu, dass die Bibel ins Englische übersetzt und vom gemeinen Bürger gelesen wurde. Das führte, besonders bei Puritanern, zu einem größerem Interesse an hebräischen Text das Alten Testaments. Sie waren in der Lage selbst die prophetischen Passagen zu lesen, die von der schließlichen Rückkehr Israels in sein biblisch gelobtes Land sprechen. Bis zum 17. Jahrhundert entwickelte sich ein wachsendes Bewusstsein bei britischen Evangelikalen allgemein, dass die Bibel die Rückkehr des Volks Israel in ihr historisches gelobtes Land vorhersagte.

Später, im 19. Jahrhundert, lehrten viele bekannte Prediger wie Bischof J. C. Ryle und der Baptistenprediger Charles Spurgeon zur Erneuerung der Juden in ihrem Land. Bibelgläubige Christen (wie William Wilberforce und Lord Shaftesbury, die ebenfalls enthusiastische Erneuerer waren) hatten einen enormen Einfluss auf die Regierungen der damaligen Zeit. Ein Glaube an die Erneuerung des jüdischen Volks in Israel ist als „vorgegebene Haltung“ für Evangelikale des 19. und frühen 20. Jahrhunderts beschrieben worden. Leider ist das heute nicht der Fall.

Ryle, Spureon und andere hatten Einfluss darauf, wie für die Rückkehr der Juden eingetreten wurde. Als die Bibel Studierende sehnten sie sich danach die Rückkehr Jesu Christi zu erleben. Bevor das geschehen konnte, mussten die Juden in ihr eigenes Land (Israel) zurückkehren. Sie erkannten dies aus prophetischen Abschnitten im Alten Testament, die den Messias in Jerusalem vorhersagen, wo er einem wiederhergestellten jüdischen Volk erscheint. Das wurde dann der zentrale Kern ihrer Gebete und politischen Handlungen, aber es schien unmöglich, während das antike Land Israel unter muslimisch-türkischer Kontrolle war und das jüdische Volk 1.900 Jahre lang zerstreut war.

1896 schrieb der österreichische Journalist Theodor Herzl, aufgebracht durch den Antisemitismus, den er um sich herum erlebte (besonders die berüchtigte Dreyfus-Affäre) „Der Judenstaat“ über die Notwendigkeit den jüdischen Staat wiederzugründen als einzige praktikable Lösung für das Überleben des jüdischen Volks.

Als Herzl die Bewegung startete, die als „Zionismus“ bekannt wurde, schloss er Freundschaft mit dem evangelikalen christlichen Pastor William Hechler. Hechlers Kontakte in hohe Stellen als diplomatischer Kaplan in Wien ermöglichte es Herzl wertvolle Unterstützung für den Zionismus zu gewinnen, was auch half einflussreiche Führungskräfte, darunter den Kaiser von Deutschland, dafür zu gewinnen.

Historiker haben vermerkt, dass der Zionismus, hätte Herzl nicht Hechlers Unterstützung und Ermutigung zur Fortsetzung seiner Arbeit gehabt, niemals als politische Bewegung entstanden wäre. Hechler, ein geistlicher Erbe von Leuten wie Ryle und Spurgeon, war einer der ersten „christlichen Zionisten“.

Als das 19. Jahrhundert zum 20. Wurde, entwickelte sich eine weitere Partnerschaft zwischen Juden und Nichtjuden, die der Schlüssel zur Förderung des Traums eines wiederbelebten jüdischen Heimatlandes war. Chaim Weizmann, 1894 geboren, war eines von 15 Kindern eines jüdischen Paares in Weißrussland. Er studierte in Deutschland Biochemie und zog 1904 nach Manchester. Als er in den folgenden Jahren ein führender  Biochemiker wurde, wurde Weizmann auch ein Führer in der zionistischen Bewegung in Britannien.

Während des Ersten Weltkriegs entwickelte eine wichtige chemische Zutat für Schießpulver, die die britische Regierung auf ihn aufmerksam machte, besonders Lord Balfour, mit dem er bereits Freundschaft geschlossen hatte.

In Schottland geboren wurde Arthur Balfour 1885 Abgeordneter für Manchester East (wo er Weizmann erstmals traf); er wurde 1902 bis 1905 Premierminister. 1917, als die Balfour-Erklärung angefertigt wurde, war er Außenminister.

Das war die Partnerschaft, die schließlich zu dem Brief führte, die bis heute als die „Balfour-Erklärung“ (Balfour war der Unterzeichner) bekannt wurde. Es entwickelte sich eine Freundschaft, während der Weizmann, der leidenschaftliche Zionist, Balfour – einen evangelikalen Christen, der für die jüdische Wiederherstellung war, vom Fall einer Heimat für das jüdische Volk dort, was damals „Palästina“ war, überzeugte.

Großbritanniens strategische Bedürfnisse, aufkeimende Allianzen mit arabischen Führern und die klare Gerechtigkeit des Traums der Zionisten vereinigten sich am 31. Oktober 1917, als Großbritanniens Kriegskabinett (das zumeist ebenfalls aus evangelikalen Christen bestand) stimmten der endgültigen Fassung eines Briefes an Lord Rothschild und den Zionistischen Bund zu; ein Brief, der als „die Balfour-Erklärung“ bekannt wurde.

Am 31. Oktober 1917 fand ein weiteres Ereignis statt, das ein Schlüssel zu den Absichten war, die in der Erklärung zum Ausdruck kamen. General Allenby gewann die entscheidende Schlag gegen die Türken und Deutschen um die Wüstenstadt Beer Sheva. Ohne einen Plan für die Zukunft wäre der Sieg bei Beer Sheva nur eine weitere Schlacht in einem langen und blutigen Krieg gewesen, eine Fußnote in der Geschichte. Die zwei Ereignisse, die gleichzeitig, aber tausende Kilometer voneinander entfernt stattfanden, war ein sicheres Zeichen, dass dies Gott war, der Seinen Plan für die Wiederherstellung des jüdischen Volkes in seinem Land der Erfüllung näher brachte.

Allein für sich hatte die Balfour-Erklärung wenig juristisches Gewicht. Sie war einfach Ausdruck einer Absicht der britischen Regierung, die gerade im Amt war. Fünf Jahre später jedoch, in der Folge des Ersten Weltkriegs, wurden ihre Absicht und der größte Teil ihres Wortlauts mit der Erklärung von San Remo und des britischen Mandats für Palästina ins Völkerrecht aufgenommen.

Christen und biblische Lehre waren entscheidend für die Ereignisse, die zu den Erklärungen führten; sie gehen direkt auf die Reformation zurück. Das gibt Christen, die das jüdische Volk und den Staat Israel lieben, ein Verlangen im November 2017 zusammen mit der jüdischen Gemeinschaft das hundertjährige Bestehen dieses kurzen, aber grundlegenden Dokuments zu feiern.

Den Kampf gegen den BDS-Antisemitismus neu fokussieren

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Der Kampf gegen die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen (BDS) wird mit einer großen Auswahl an Arten bekämpft. Doch das direkteste Argument ist unterrepräsentiert: BDS-Aktivitäten, die sich ausschließlich auf Israel konzentrieren, sind von sich aus antisemitisch.

Man muss nur die Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Assembly lesen, um den antisemitischen Charakter der BDS zu begreifen.[1] Sie führt ausdrücklich an: „Anwendung von zweierlei Maß, indem von Israel ein Verhalten verlangt wird, das von keinem anderen demokratischen Staat erwartet oder gefordert wird“. Die Tatsache, dass BDS-Aktivitäten sich in der Regel ausschließlich gegen Israel richten, bringt ein solches zweierlei Maß zum Ausdruck. Die Annahme der IHRA-Definition für Antisemitismus erforderte die Zustimmung aller 31 demokratischen Mitgliedsländer. Dazu gehören auch die Vereinigten Staaten, Kanada und 24 Mitglieder der EU.

Von den Hetzern gegen Israel schrieb eine, die kanadisch-jüdische Autorin Naomi Klein: „Die beste Strategie zur Beendigung der zunehmend blutigen Besatzung besteht darin, dass Israel zum Ziel der Art globaler Bewegung wird, die der Apartheid in Südafrika ein Ende setzte.“ Klein fügte hinzu: „Warum Israel herausgreifen, wenn die USA, Großbritannien und andere westliche Länder dasselbe im Irak und Afghanistan tun?“ Ihre Antwort lautete: „Boykott ist kein Dogma; er ist eine Taktik. Der Grund dafür, dass die BDS-Strategie gegen Israel ausprobiert werden sollte, ist ein praktischer: In einem so kleinen und vom Handel abhängigen Land könnte sie tatsächlich funktionieren.“[2]

Klein bestätigt damit offen, dass sie für Aggression gegen Israel auf eine Weise wirbt, die sich von Angriffen auf jeden anderen demokratischen Staat unterscheidet. Ihre Äußerung ist ein Lehrbuch-Beispiel für Antisemitismus, wie er von der IHRA definiert wird. Sie sondert Israel für eine negative Behandlung auf dieselbe Weise heraus, wie klassische Antisemiten zweierlei Maß gegen Juden verwendeten.

Dan Diker vom Jerusalem Center for Public Affairs schloss, dass die Ziele der Bewegung darüber hinaus gehen antisemitische Einstellungen zum Ausdruck zu bringen. Er erklärt: „BDS soll Israel unter Druck setzen nicht nur einer Zweistaatenlösung zuzustimmen. Stattdessen wird BDS als Plattform genutzt, um die Existenz Israels als Nationalstaat des jüdischen Volks zu beenden.“[3] Das ist in der Tat das Ziel eines Teils der BDS-Befürworter.

Die Liste derer, die für BDS gegen Israel, seine Unterstützer oder die Siedlungen werben, ist lang. In den Vereinigten Staaten gehören dazu Organisationen, Akademiker, Studentenräte und Renten-Fonds. Einige Beispiele sind Studentenräte von sieben der zehn Campusse der University of California. Diese haben dafür gestimmt Investitionen aus amerikanischen Firmen abzuziehen, die angeblich von den Siedlungen profitieren, beispielsweise Caterpillar und Hewlett-Packard. Der Pensionsrat der United Methodist Church setzte Israels fünf größten Banken, die Filialen in den Siedlungen haben, auf eine schwarze Liste.[4] Die Presbyterianische Kirche der USA verabschiedete auf ihrer Synode eine Reihe Beschlüsse in Unterstützung von BDS und forderte Israel auf, es solle die Gebiete verlassen.[5] In einem Umfeld, das freie Meinungsäußerung propagiert, scheinen diese Leute zu glauben, dass die Freiheit antisemitisch zu sein dazu gehört.

Mehr als 70 amerikanische Intellektuelle und Akademiker veröffentlichten vor kurzem einen offenen Brief, in dem sie zu einem „gezielten Boykott“ aller israelischen Siedlungen in der Westbank sowie von Produkten und Dienstleistungen aus den Siedlungen forderten.[6] Die American Studies Association und die National Women’s Studies Association haben dafür gestimmt israelische Universitäten zu boykottieren.[7] Zu weiteren amerikanischen akademischen Vereinigungen, die sich dem Boykott anschließen, gehören die African Literature Association, die Association for Asian American Studies, die Critical Ethnic Studies Association und die Native American and Indigenous Studies Association.[8]

Vier Professoren der Pennsylvania State University und der Rutgers University haben die American Studies Association wegen ihres Boykotts israelischer Universitäten verklagt; ihrer Meinung nach verstoßen sie gegen das Recht in Washington DC.[9] In den Vereinigten Staaten gibt es eine Reihe von Anti-BDS-Gesetzen, die im Kongress, außerdem in mehr als 20 Bundesstaatsparlamenten zur Diskussion stehen. Viele der Gesetze der Bundesstaaten verlangen den Abzug von Staatsgeldern aus Organisationen, einschließlich Rentenkassen, die Israel boykottieren. Illinois und South Carolina haben Anti-BDS-Gesetze beschlossen, die auch die Siedlungen schützen.[10] New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo unterschieb die Verfügung Nr. 157, die es staatlichen Behörden und Verwaltungen untersagt öffentliche Gelder zur Unterstützung von BDS-Kampagnen gegen Israel einzusetzen.[11] Präsident Barack Obama unterschrieb ein Gesetz, das die BDS-Kampagne gegen Israel unter Strafe stellt, aber er sagt, er wird diesen Schutz nicht auf die Siedlungen der Westbank erweitern.[12]

Eine Reihe europäischer Institutionen haben BDS ebenfalls verurteilt. Der Stadtrat von Paris beschloss zwei Resolutionen, die Versuche Israel zu boykottieren verurteilten.[13] Eine dieser Resolutionen sagt, die Stadt Paris „stellt sich öffentlich gegen alle Versuche Israel vom Kollektiv der Staaten zu isolieren“.[14] Im Vereinten Königreich veröffentlichte das britische Kabinett eine Erklärung, in der es hieß, dass es nach Regierungsregeln örtlichen Behörden und Organisationen des öffentlichen Sektors in Großbritannien verboten ist israelische Anbieter zu boykottieren; wer dagegen verstößt, hat hohe Strafen zu erwarten. Die Erklärung fügte hinzu, dass solche Boykotte „die guten Gemeindebeziehungen untergraben sowie Diskussion vergiften und polarisieren, Integration schwächen und Antisemitismus schüren.[15]

Der antisemitische Charakter der BDS ist nicht nur vom Staat Israel, jüdischen Einzelpersonen und jüdischen Organisationen wie dem World Jewish Congress,[16] dem Simon-Wiesenthal-Zentrum[17] und dem American Jewish Congress[18] identifiziert und betont worden. Senator Chuck Schumer aus New York nannte die BDS-Kampagne vor kurzen erst antisemitisch.[19]

Hillary Clinton und die Republikaner John Kasich, Ted Cruz und Donald Trump, US-Senator Cory Booker, eine Gruppe lateinamerikanische und karibische Abgeordnete sowie der damalige britische Justizminister Michael Gove und der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier haben allesamt die BDS-Bewegung als antisemitisch verurteilt.[20]

Ein Großteil der Kritik an BDS betont allerdings nicht deren antisemitischen Charakter.

Eine interessante Ausnahme kommt aus dem Studentenparlament der Universität Leipzig in Sachsen. Das Studentenparlament stimmte dafür „die antisemitische BDS-Kampagne zu verurteilen“ und ist „gegen antisemitische Maßnahmen wie das Ausladen israelischer Akademiker“.[21] Die Abstimmung gegen BDS war eine Reaktion auf eine Veranstaltung auf dem Campus, an dem Lori Allen mitwirkte, eine Professorin der University of London, die akademische Boykotte Israels unterstützt und Terrorismus gegen den jüdischen Staat rechtfertigt.[22]

2015 erklärte der deutsche Parlamentarier Volker Beck von den Grünen: „Es gibt keinen Zweifel an der antisemitischen Motivation innerhalb eines Spektrums der BDS-Kampagne. BDS zielt praktisch auf jüdische Israelis und ist daher antisemitisch. Wer immer Waren und Volk Israels aggressiv boykottiert, sollte also von der Bundesregierung als antisemitisch angesehen werden.“[23] Trotzdem lehnte die deutsche Regierung es ab, das in diesem Fall anzuerkennen; sie behauptete, es gebe keine Definition von Antisemitismus. Seitdem wurde die IHRA-Definition angenommen, wozu die Zustimmung der deutschen Regierung nötig war. Jetzt ist Becks Vorschlag, Deutschland solle die BDS als antisemitisch betrachten, es wert noch einmal in Erwägung gezogen zu werden.

In einer Studie analysiert Talia Naamat vom Kantor Center an der Universität Tel Aviv das BDS-Handeln als Verzerrung des Völkerrechts, der Menschenrechts-Prinzipien und des Nichtdiskriminierungsprinzips internationaler Handelsabkommen.[24] Durch die Annahme der IHRA-Definition kann und sollte die Anti-BDS-Bewegung sich jetzt zusätzlich auf zwei Hauptziele konzentrieren. Das erste ist neue Verbündete zu finden, die nicht nur Maßnahmen gegen BDS ergreifen oder sie verurteilen, sondern sie auch für antisemitisch erklären. Die zweite besteht darin Organisationen und Einzelne frontal zu attackieren, die BDS als Förderer von Antisemitismus unterstützen.

[1] www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/18995

[2] www.naomiklein.org/articles/2009/01/israel-boycott-divest-sanction

[3] jcpa.org/unmasking-bds/

[4] www.newyorker.com/news/news-desk/the-e-u-vs-b-d-s-the-politics-of-israel-sanctions

[5] www.timesofisrael.com/jewish-groups-decry-fresh-presbyterian-divestment-efforts/

[6] http://www.nybooks.com/articles/2016/10/13/economic-boycott-israeli-settlements/

[7] www.newyorker.com/news/news-desk/the-e-u-vs-b-d-s-the-politics-of-israel-sanctions

[8] http://spme.org/boycotts-divestments-sanctions-bds/israel-boycott-battle-heads-court/22581/

[9] http://spme.org/boycotts-divestments-sanctions-bds/israel-boycott-battle-heads-court/22581/

[10] http://forward.com/news/breaking-news/334195/president-obama-signs-anti-bds-bill-wont-apply-to-settlements/

[11] http://brandeiscenter.com/blog/new-yorks-landmark-executive-order-and-the-battle-against-bds/

[12] http://forward.com/news/breaking-news/334195/president-obama-signs-anti-bds-bill-wont-apply-to-settlements/

[13] www.wiesenthal.com/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=lsKWLbPJLnF&b=4441467&ct=14821449

[14] www.jpost.com/Diaspora/Paris-municipality-passes-anti-BDS-resolutions-445248

[15] http://uk.reuters.com/article/uk-britain-israel-boycott-idUKKCN0VQ16J

[xvi] www.worldjewishcongress.org/en/videos/bds-is-the-modern-form-of-anti-semitism-3-3-2016

[17] www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/REPORT_313.PDF

[18] www.ajcongress.org/blog

[19] http://antisemitism.org.il/article/85573/schumer-bds-antisemitic

[20] www.algemeiner.com/2016/04/01/spme-bds-monitor-presidential-candidates-renounce-boycotts-as-antisemitism-spreads/

[21] www.jpost.com/Diaspora/German-University-students-declare-BDS-anti-Semitic-464596

[22] www.algemeiner.com/2016/08/26/co-author-of-anti-bds-bill-passed-at-german-university-first-step-in-war-against-antisemitism-interview/

[23] www.jpost.com/International/German-government-refuses-to-label-BDS-as-anti-Semitic-393337

[24] Talia Naamat: The Anti-Israeli Boycott as Discrimination against Jewish Groups and Israeli Persons: International, European and National Legal Trends. Kantor Center for Study of Contemporary European Jewry, Tel Aviv University, 2006

Fotos: internationaler Jerusalem-Marsch 2016

Traditionell findet (seit 60 Jahren)während des Laubhüttenfestes ein internationaler Jerusalem-Marsch von Christen aus aller Welt in Solidarität mit Israel statt. So auch am gestrigen Donnerstag. Es ist jedes mal ein großes Schauspiel. Unter anderem hat die ICEJ Fotos online gestellt.

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Ersetzungstheologie

DryBones, 15. Oktober 2016

Ersetzungstheologie lehrt, dass die christliche Kirche Israel bei den biblischen Versprechen Gottes ersetzt hat. (Das ist Unsinn. Paulus schreibt, dass wir in den Weinstock „eingepflanzt“ sind, nicht ihn ersetzt haben.)

Wenn eine christlich-ökumenische Organisation Israels Sünden beichtet

Dexter Van Zile, Israel HaYom, 9. Oktober 2016

In ein paar Tagen werden sich Juden weltweit in Syngogen versammeln, um am Feiertag Yom Kippur für ihre Sünden zu büßen. Sie werden 25 Stunden lang fasten, beten und hoffen, dass, bis sie sich hinsetzen und ihre Fast mit einem feierlichen Mahl beenden, sie von ihren Sünden gereinigt und auf die Stufe von Engeln erhoben sind.

Dieses Jahr können Juden, die Probleme haben ihre Sünden zu identifizieren, für die sie Buße tun müssen, die Internetseite des Ökumenischen Rats der Kirchen [Weltkirchenrat] konsultieren; das ist eine der vielen christlichen Organisationen, die Geschichten und Bilder von sich im Heiligen Land schlecht verhaltenden Juden sammeln und dann diese Geschichten und Bilder an ihrer christlichen Anhänger weltweit versenden.

Der ÖRK tut diese Arbeit in einer erklärten Anstrengung, um Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu fördern, doch offiziellen Vertretern des Rats ist es reichlich egal, ob Juden in Israel und dem Rest der Welt ihr Material für Selbstgeißelung verwenden. Es würde sie glücklich – richtig glücklich – machen zu sehen, dass Juden in den Chor der Verdammung des jüdischen Staates einfallen.

Ein Ort, den man sich auf der Internetseite des ÖRK ansehen sollte, ist der Teil, der seine Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel bewirbt, die jedes Jahr im September stattfindet.

Dieses Jahr hat der ÖRK sich selbst übertroffen und eine liturgische „Werkzeugkiste“ produziert, die Christen nutzen können, um den Fokus ihrer Aufmerksamkeit auf die Sünden des jüdischen Staates zu richten. Das nennt sich „Barrieren abbauen“ und ist eine offensichtliche Bezugnahme auf die Sicherheitsbarriere, die im Verlauf des letzten Jahrzehnts tausende Leben – sowohl israelisches wie palästinensisches – gerettet hat.

Das Eröffnungsgebet bitte, dass „unsere gemeinsamen Gebete um Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit die Kraft der Liebe sind, mächtig genug, um die Art zu verändern, wie wir mit unseren Nachbarn umgehen und die Trennmauer zu Fall zu bringen.“

Es gibt in dieser Liturgie nichts dazu die Klingen in den Händen von Terroristen zu bändigen, die während der aktuellen Messer-Intifada auf Männer, Frauen und Kinder einstachen, die jeer Menge Israelis das Leben kosteten. Auch gibt es keinen Verweis auf die antisemitische Hetze, die im palästinensischen Fernsehen sowohl im Gazastreifen als auch in der Westbank ausgestrahlt wird und die die palästinensischen jungen Leute ermutigt ihr Leben mit Selbstmordangriffe zu vergeuden.

Im „Wechselgebet der Beichte“ wird es nicht viel besser. Es ist keine wirkliche Beichte von Sünden seitens der Christen, die das Gebet lesen, sondern in Wirklichkeit eine Liste von Vorwürfen gegen Israel, verkleidet in eine christliche Beichte von Sünden.

Das Gebet beschuldigt Israel implizit palästinensisches Wasser zu stehlen, wenn es darin heißt: „Du gabst reichlich Wasser und Essen für alle, aber Menschen horten es für sich selbst.“ In diesem Zusammenhang wissen die Leser, dass „Menschen“ in Wirklichkeit „diese verdammten Israelis“ bedeutet.

Wenn das Gebet ehrlich wäre, würde es Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, dass die Israelis die Wasserproduktion und das Leitungssystem in die Westbank verbessert haben – und als Ergebnis davon der Wasserverbrauch pro Kopf für die Palästinenser in dieser Gegen seit 1967 zugenommen hat. Aber wie bei der Yom Kippur-Liturgie geht es in diesem Gebet um das Beichten der Sünden von Juden, nicht der von irgendjemandem sonst.

Zur Liturgie gehört auch ein Zeugnis palästinensischen Einwohners von Beit Jala, der von den Problemen spricht, die er hat um einen Checkpoint zu passieren, damit er zu seiner Arbeit in Jerusalem kommen oder seine Frau in ein Krankenhaus in Jerusalem bringen kann. „Ich kann mich noch daran erinnern, dass es keine Mauern gab“, berichtet Bassam. „Es war leicht für uns, uns frei zu bewegen, andere zu besuchen, an Gebeten in Kirchen teilzunehmen, Verwandte in Jerusalem oder Nazareth zu besuchen. Es war leicht diese Beziehungen aufrechtzuerhalten. Heute haben wir unsere Verwandten seit Jahren nicht gesehen.“

Es gibt eine Menge israelischer Juden, die ihre Verwandten seit Jahren nicht gesehen haben, weil sie während der zweiten Intifada von Selbstmordbombern getötet wurden, aber aus irgendwelchen Gründen werden diese Verluste nicht erwähnt.

Bei all ihrer Heuchelei für Frieden, Aussöhnung und Reue zu werben, ist die Liturgie des ÖRK nur ein weiteres Dokument, das Christen eine Vorwand liefert die Sünden des jüdischen Staates zu beichten, auch noch in der Kulisse einer Kirche.

Wir haben von dieser Art des Verhaltens im Verlauf der Kirchengeschichte genug gesehen und doch geht es weiter.

Manches ändert sich eben nie.
s. zum ÖRK und der Weltwoche des Friedens auch Dexter van Ziles Artikel „Die anhaltende Anti-Israel-Besessenheit des Weltkirchenrats

Papst Franz’ Trara um den Islam

Raymond Ibrahim, 6. Oktober 2016 (FrontPage Magazine)

Papst Franz gab neulich ein paar vordergründig erfrischende Bemerkung von sich. Während einer Frühmesse zum Gedenken an Pater Jacques Hamel – den 85-jährigen Priester, der während der Durchführung der Messe in seiner Kirche in Frankreich abgeschlachtet wurde – sagte Papst Franz:

Diese Grausamkeit, die zu Glaubensabfall auffordert, sagen wir das Wort, ist satanisch… Heute sterben in der Kirche mehr christliche Märtyrer als in der Anfangszeit. Heute gibt es Christen, die ermordet, gefoltert, ins Gefängnis geworfen, denen die Kehle durchgeschnitten wird, weil sie Jesus Christus nicht ablehnen… Den ersten Christen wurde Glaubensabfall angetragen – das heißt: Sage, dass unser Gott nicht der Wahre ist, nicht deiner. Opfer unserem Gott, unseren Göttern etwas. Und wenn sie das nicht machten, wenn sie Glaubensabfall ablehnten, wurden sie getötet. Das wiederholt sich heute. Wie sehr würde es uns freuen, wenn alle Religionen sagten, dass das Töten im Namen Gottes satanisch ist.

Er schloss damit, dass er sagte, wir sollten beten, um „den Mut zu haben die Wahrheit zu sagen: Im Namen Gottes zu töten ist satanisch.“

Dem Papst ist für diese Äußerungen Beifall zu spenden, denn sie sind natürlich wahr. In der Tat „gib es [heute] mehr christliche Märtyrer als in der Anfangszeit“ und „im Namen Gottes zu töten ist satanisch“.

Doch seine Erklärungen werden dadurch etwas kompromittiert, dass sie unvollständig und vage sind. Hört man ihm zu, könnte man zu dem Schluss kommen, dass alle möglichen Leute Christen nötigen „unseren Gott, unserer Götter“ anzunehmen, sonst folgt das Schwert; alle möglichen Leute „töten im Namen Gottes“.

In Wirklichkeit gibt es heute nur eine Gruppe Menschen – Musliem – die Christen erpressen sich zwischen ihrem Gott und dem Tod zu entscheiden.

Doch Franz lässt nicht nur die Erwähnung der religiöse Identität derer, „die im Namen Gottes töten“ aus; selbst wenn er unverblümt gefragt wird, zaudert er. So fragte ein Journalist den Papst, ob Pater Jacques „im Namen des Islam getötet“ wurde; Franz war entschieden anderer Meinung – er argumentierte, dass er täglich hört, dass Christen in Italien Gewalt verüben: „Da ist einer, der seine Freundin ermordete, eine anderer hat die Schwiegermutter ermordet… und das sind getaufte Katholiken! Es gibt gewalttätige Katholiken! Wenn ich von islamischer Gewalt rede, muss ich auch von katholischer Gewalt reden.“

Offenbar ist für Papst Franz Gewalt, die in Übereinstimmung mit Allahs Geboten verübt wird, nicht beunruhigender als Gewalt, die im Widerspruch zu den Geboten des jüdisch-christlichen Gottes begangen wird. Nach dieser perversen Logik muss man, wenn man den Islam zur Rechenschaft zieht, das Christentum zur Rechenschaft ziehen – ungeachtet der Tatsache, dass der Islam Gewalt rechtfertigt, während das Christentum sie verurteilt.

Die Wirklichkeit sieht so aus, dass Papst Franz gerade genug sagt, um diejenigen zufriedenzustellen, die ihn auffordern die Wirklichkeit einzugestehen – dass Muslime überall Christen verfolgen – ohne sein wahres Projekt zu gefährden: „Dialog“. Das ist der Grund, dass er nur während unauffälligen Gottesdiensten, die wenig Medienaufmerksamkeit bekamen, von Christenverfolgung sprach; aber wenn er die Ohren der Welt hat – durch Enzykliken oder wenn er eine Stunde lang vor der UNO spricht – gibt es kein Reden über christliche Märtyrer.

Dementsprechend traf Franz zehn Tage nachdem er ein einem Gedenkgottesdienst mit wenig Medienberichterstattung den „satanischen“ Anschlag auf Pater Jacques verurteilte, die trauernden Verwandten und Überlebenden des Tags der Bastille in Frankreich – eines weiteren islamischen Angriffs, der das Leben von 86 Menschen forderte und hunderte verletzte. Er sagte ihnen: „Wir müssen einen ernsten Dialog beginnen und brüderliche Beziehungen zu allen, besonders denjenigen, die an einen einzigen Gott glauben, der barmherzig ist.“ Ein Hinweis auf die monotheistischen Muslime. Er fügte hinzu, dass dies „dringende Priorität… hat. Wir können auf die Angriffe des Teufels nur mit Gottes Werken antworten, die in Vergebung, Liebe und Respekt für die anderen bestehen, auch wenn sie anders sind.“

Und da haben wir es: Franz bietet starke (aber vage und wenig gehörte) Worte, um die zufriedenzustellen, die wegen der pausenlosen islamischen Angriffe auf Christen empört sind; aber er erwähnt nie die Ideologie, die diese pausenlosen Angriffe antreibt – schlimmer noch: er deckt sie.

Doch wie kann man ein Problem lösen, ohne zuerst seine Quelle zu identifizieren? Darauf antwortet Franz: „Wir können auf die Angriffe des Teufels nur mit Gottes Werken antowrten, die in Vergebung, Liebe und Respekt für due anderen bestehen, auch wenn sie anders sind.“ Das ist allerdings ein anderer Ansatz als der seines mutigen Namenspatrons.

Es muss erst gar nicht gesagt werden, dass Franz‘ passives Verhalten gegenüber dem Islam vergeblich ist und nur ausgenutzt wird. Wie kann man „brüderliche Beziehungen“ mit Anhängern einer Religion haben, die diese auffordert alle Nichtmuslime zu hassen, einschließlich Familienmitgliedern und Ehefrauen? Oder wie der Koran es ausdrückt: „Ihr habt bereits ein vortreffliches Beispiel an Abraham und denen mit ihm, als sie zu ihrem Volk sagten: „Wir haben nichts mit euch noch mit dem zu schaffen, was ihr statt Allah anbetet. Wir verwerfen euch. Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Hass entstanden, (solange,) bis ihr an Allah glaubt und an Ihn allein!“ (Sure 60,4)

Warum nicht mit Offenheit und Wahrheit „auf die Angriffe des Teufels antworten“ – in diesem Fall, indem man den Islam Überzeugung herauszufordern, die das „Töten im Namen Gottes“ lehrt, auf die Weise, wie zahllose Päpste und andere christliche Leiter es sei dem siebten Jahrhundert es getan haben, als der Islam auf die Bühne platzte, Christen abschlachtete und Kirchen niederbrannte?

Es scheint so, dass Papst Franz weiter – in seinen eigenen Worten – für „den Mut beten muss die [ganze] Wahrheit dazu zu sagen“, wer oder was hinter dem gewaltigen Anstieg der Christenverfolgung der modernen Zeit steckt.