In Bethlehem wird die Jizya gezahlt

Dexter van Zile, The Times of Israel, 15. April 2016

Rev. Dr. Munther Isaac, der auch zum Lehrkörper des Bethlehem Bible College gehört, übersetzt eine verleumderische Rede von Hanna Amira, dem Vorsitzenden des Hohen Präsidialkomitees für christliche Angelegenheiten der PA auf der Christ at the Checkpoint-Konferenz 2016 (Foto: Dexter van Zile)

Letzten Monat verbrachte ich vier Tage mit der Teilnahme an der Konferenz Christus am Checkpoint, die in Beit Jala in der Westbank stattfand. Es war das dritte Mal, dass ich an der Veranstaltung teilnahm, die 2010 die in jedem geraden Jahr stattfindet. Von den Konferenzen von 2012 und 2014 kam ich von den Lügen und Desinformationen erschüttert zurück, die auf der Konferenz ausgesandt wurde; diese wird vom Bethlehem Bible College organisiert, einer nicht konfessionell gebundenen Schule, die von evangelischen Christen aus Nordamerika und Europa unterstützt wird und eine Brutstätte antiisraelischer Agitation in der Westbank ist.

Auf den Konferenzen von 2012 und 2014 machten Redner die Gewalt des radikalen Islam gegen Christen im Nahen Osten die christliche Unterstützung für Israel verantwortlich, als hätten Muslime keine moralische Instanz hätten. Redner verurteilten Juden, weil sie Jesus als den Messias ablehnten; sie legten nahe, dass diese Ablehnung Juden untauglich für einen eigenen souveränen Staat macht. Auf einer praktischere Ebene berichteten Redner fälschlich, dass die Sicherheitsbarriere Bethlehem, die Stadt der Geburt Christi, komplett einkesselt; damit wurde versucht den jüdischen Staat als Hindernis für Gottes Bestimmung für Frieden im Nahen Osten.

Ich war fassungslos, dass die Redner das jüdische Volk derart schamlos verunglimpften und dass das Publikum der 600 evangelischen Christen aus Nordamerika und Europa dem überhaupt so freudig zuhörten.

Gleiche Botschaften wurden auf der Konferenz 2016 versandt. Ich sollte wegen dem, was ich hörte, großen Groll hegen; stattdessen habe ich Mitleid.

Lügen über den jüdischen Staat zu verbreiten, so widerlich und selbstzerstörerisch das ist, ist der Preis, den palästinensische Christen dafür zahlen, dass sie im Gazastreifen und der Westbank bleiben. Sie müssen das.

Juden bleiben durch die Macht der Waffen und der Diplomatie im Land. Palästinensische Christen bleiben in der Westbank, indem sie für die palästinensische Autonomiebehörde die Lockvögel geben, einem der korruptesten und inkompetentesten Elitehaufen der Welt.

Palästinensische Christen müssen vorgeben, dass ihre palästinensischen Landsleute bereit für die Eigenstaatlichkeit sind, dass Jihadismus im Nahen Osten nicht der Fehler der muslimischen Radikalen, sondern des Westens sind, der israelisch-palästinensische Konflikt einzig Israels Fehler ist und dass den Palästinenserführern vertraut werden kann, dass sie mit dem jüdischen Staat Frieden schließen, obwohl ihnen mit dem Geld, das westliche Regierungen ihnen nachwerfen, nicht anvertraut werden kann.

Diese Botschaft zu wiederholen ist die Steuer – oder Jizya – die die palästinensischen Christen zahlen müssen, um friedliche Beziehungen zu ihren muslimischen Nachbarn in der Westbank unterhalten zu können, so heikel diese auch sein mögen. In früheren Epochen zahlten Christen Schutzgeld an muslimische Herrscher, um die eigenen Sicherheit sicherzustellen, aber heute zahlen sie die Jizya, indem sie ihren Glaubensgeschwistern im Westen Lügen erzählen.

Die christliche Bürgermeisterin von Beit Jala, Nicola Khamis, zahlte die Jizya, als der einem Publikum von rund 300 Westlern (beträchtlich weniger als im vorigen Jahr) erzählte: „Meine Damen und Herren, es macht keinen Sinn den Islamischen Staat von Abu Bakr Baghdadi zu bekämpfen, während man den jüdischen Staat Netanyahus untersützt.“

Das ist schlicht albernes Gerede, das im Verlauf der Jahre eine große Quelle der Schande für Khamis‘ Kinder und Enkel sein wird.

Khamis war nicht die Einzige, die auf der Konferenz Christus am Checkpoint die Jizya zahlte. Munir Kakish, der Präsident des Rats der evangelischen Kirchen im Heiligen Land seine Unterwerfung unter die PA zeigte (deren uninformierte Repräsentanten in der ersten Reihe saßen), indem sie erklärten, die evangelischen Kirchen des Heiligen Landes „arbeiten an der intellektuellen und ideologischen Ablehnung des modernen Zionismus und Rassismus gegen unser Volk“.

Wahre christliche Propheten und Frieden schaffende würden die PA wegen ihrer Korruption, ihrer Folter und ihrer Dämonisierung Israels und der Juden angreifen. Aber die Christen, die die Konferenz Christus am Checkpoint organisieren, tun nichts derartiges.

Stattdessen dienen sie als Marionetten für PA-Offizielle.

Konferenzdirektor Rev. Dr. Munther Isaac, der auch an am Bethlehem Bible College lehrt, machte genau dies,als er die Rede von Hanna Amira, dem Vorsitzenden des Hohen präsidialen Komitees für christliche Angelegenheiten der PA übersetzte. Während dieser Rede, die Isaac unterwürfig wiederholte, beschrieb Amira PA-Präsident Mahmud Abbas, der zu Feindseligkeit während der Messer-Intifada gegen Juden und Israel angestiftet hat, die im letzten Herbst begann, als Friedensstifter. Die Palästinenser, sagte er, „geben ein historisches Beispiel der Koexistenz und der Ablehnung von Gewalt und Hass“.

Das ist schlicht gelogen und jeder weiß es. Isaac sprach nicht mit der Kraft der Wahrheit, sondern wiederholte Lügen, die von einem brutalen Regime verbreitet werden.

Die nächsten Monate werden PA-Offizielle Isaac und seine Kollegen am Bethlehem Bible College als verlässliche Dhimmis sehen, auf die man sich bei als Helfer bei der Dämonisierung des jüdischen Staates verlassen kann. Die Gangster, die die Westbank kontrollieren, werden zu dem Schluss kommen, dass palästinensische Christen keine Bedrohung ihres Regimes darstellen und eingesetzt werden können, um für sie weitere Lügen zu speien.

All das wirft eine wichtige Frage auf.

Ist es das wert?

Ist es im Land zu bleiben den Schaden wert, den palästinensische Christen ihrem Ruf – und ihren Seelen – zufügen, indem sie ihre Glaubensgeschwister im Westen zur Art der palästinensischen Sache fehlinformieren und indem sie die brutale, unfähige und korrupte PA anpreisern?

Ist die Anwesenheit palästinensischer Christen im Land wirklich das schlechte Beispiel wert, das sie ihren Mitchristen im Westen und dem erbärmlichen Erbe der Unredlichkeit und Unterwerfung geben, das sie ihren Kindern weitergeben?

Ist es das wirklich wert?

Palästinensische Christen verbittert wegen Zerstörung von Kirchenruinen im Gazastreifen

Geistlicher klagt an: „Es ist offensichtlich, dass christliches Erbe und Menschen in unserer Religion ins Visier genommen werden.“

Khaled Abu Toameh, The Jerusalem Post, 7. April 2016

Palästinensische Christen gaben am Mittwoch ihrem Ärger wegen der Art Ausdruck, wie von der palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas mit den uralten Ruinen einer byzantinischen Kirche umgegangen sind, die letzte Woche in Gaza Stadt freigelegt wurden. Sie sagten, dass Bulldozer die Altertümer beseitigten und ihrer Arbeit ohne Aufsicht fortsetzten. Sie beschuldigten die beiden großen Palästinenserparteien die christliche Geschichte und Identität im Heiligen Land auslöschen zu wollen.

Bauarbeiter fanden die Überreste der 1.500 Jahre alten Kirche am Palästina-Platz in Gaza Stadt, wo ein Einkaufszentrum gebaut wird. „Unser erster Gedanke ist, dass die Stelle eine Kathedrale oder Kirche aus der Zeit von Byzanz ist“, sagte Jamal Abu Rida, Leiter des PA-Altertümerministeriums, nach Angaben von Reuters. Obwohl das Ministerium sehr daran interessiert, die Überreste zu erhalten, fehlen ihm die Mittel das zu tun, sagte er.

„Die Stelle, von der wir reden, ist rund 2.000 Quadratmeter groß und 10 Meter tief; es erfordert hunderte Arbeiter und eine Million Dollar, um eine ordnungsgemäße Grabung auszuführen, damit die Teile herausgeholt und die Texte gelesen werden können“, fügte Abu Rida hinzu. Er vermerkte, dass sein Ministerium nur über 40 Facharbeiter für Ausgrabungen verfügt.

Die Bauarbeiten finden in einem Bereich statt, der unter der Kontrolle der Hamas steht. Das is tder Grund, dass einige Kritik sich auch direkt gegen die Hamas-Behörden im Gazastreifen richtet. Quellen in Gaza sagte, das Wakf[1]-Ministerium im Streifen sei für den Bau verantwortlich. Einige palästinensische Christen machten geltend, dass die Bauarbeiter die Überbleibsel der Kirche aus dem Weg räumten und die Arbeit fortsetzten. „Sie benutzten Bagger, um die Altertümer zu beseitigen und niemand befahl einen Stopp der Bauarbeiten an dieser wichtigen archäologischen Stätte“, sagte Vater Ibrahim Nairouz, ein Priester der Episkopalen Diözese Jerusalem, der in Nablus lebt. „Hätten sie die Überreste einer Moschee oder Synagoge oder irgendeines anderen antiken Bauwerks gefunden, würden sie damit in derselben Manier umgegangen sein?“, fragte Nairouz. „Oder tun sie das, weil es eine alte Kirche ist?“ Seine Kritik stand in einem Brief, den er PA-Premierminister Rami Hamdallah und der Ministerin für Altertümer und Tourismus, Rula Maa‘yaa schickte. Er erhob den Vorwurf: „Es ist offensichtlich, dass christliches Erbe und Menschen in unserer Region ins Visier genommen werden.“

Er beschuldigte die PA zudem zwei christlichen und jüdischen heiligen Stätten in Nablus – einem Kloster und der als „jüdische Stufen“ bekannten Treppe islamische Namen gegeben zu haben.

Er und weitere prominente Christen erhoben zudem Einwände dagegen, dass die PA den Erzbischof der syrischen Gemeine im Heiligen Land verhaftete, Swerios Malki Murad. PA-Polizisten nahmen letzte Woche in Bethlehem den Top-Geistlichen fest, als er von einer Feier syrischen Erbes im nahe gelegenen Dorf El-Khader zurückkam. Er wurde 24 Stunden später auf Kaution freigelassen.

PA-Staatsanwälte sagte, der Erzbischof sei aufgrund einer Anzeige verhaftet worden, die von einer Frau seiner eigenen Gemeinschaft gestellt wurde. Sie lehnten es ab Einzelheiten zu der Anzeige zu veröffentlichen, was Gerüchte auslöste, der Kirchenleiter sei in einen sexuellen Übergriff verwickelt – eine Behauptung, die er vehement bestritt.

Nairouz sagte, er habe sich entschlossen eine offizielle Tour Hamdallahs nach Bethlehem und Hebron zu boykottieren. „Ihre Begleitung ist unschätzbar“, schrieb er an den PA-Premierminister. „Aber mit nationaler Zuneigung habe ich mich entschieden an der Tour nicht teilzunehmen, um gegen die Zerstörung der Überreste der Kirche in Gaza Stadt zu protestieren. Und ich habe nicht gehört, dass es irgendeinen öffentlichen oder offiziellen oder privaten Protest gegen ihre Zerstörung gegeben hat.“

Viele palästinensische Christen begaben sich in die sozialen Medien, um Unterstützung der Kritik des Priesters an der PA zu äußern. „Niemand hat das Recht die Existenz des anderen zu bestreiten“, schrieb eine Christin aus Nablus. „Wir sind alle Brüder in diesem Land und wir erleiden und fühlen denselben Schmerz wie unsere muslimischen Brüder. Unserer Geschichte ist tief in diesem Land verwurzeln und jeder, der etwas anderes denkt, ist im Irrtum. Was hier geschieht ist traurig.“

Suleiman Fayoumi, ein weiterer Christ aus Nablus, kommentierte: „Wie unterscheiden sich Wakf-Vertreter im Gazastreifen von ISIS, wenn sie Altertümer und einen Religions- und Kulturschatz mit Bulldozern zerstören?“ Nick Bandak aus Bethlehem sagte, es sei „beschämend“ und „barbarisch“, die Überreste der Kirche auf diese Art zu beseitigen. „Versuchen sie die Geschichte zu verändern, die bewiesen hat, dass Gaza eine der uralten Städte der Christen war?“, fragte er.

„Die Frage lautet: Wo sind diejenigen, die sich um den Erhalt des christlichen Erbes sorgen?“, fragte Sami Khalil. „Wo sind die Kirchenleiter in Jerusalem und der Welt? Wo sind die Bischöfe und Erzbischöfe und was hält sie davon ab einen wichtigen Vorfall anzusprechen, der zur Auslöschung unserer christlichen Identität im Heiligen Land beiträgt? Wo sind der Vatikan und die UNESCO?“

„Dieser Vorfall sollte öffentlich gemacht werden, damit die Welt die Wahrheit über die Hamas kennt“, sagte Samir Qumsieh, der Vorsitzende der Vereinigung Christliche Gesellschaft in Bethlehem, in einem Post auf Facebook.

[1] Islamische Treuhand/Verwaltung

Verblödung in Höchstform

gefunden auf Facebook:

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Diese Frau ist KEINE Christin, sonst würde sie diesen Schwachsinn nicht schreiben. Wer Christ ist, liebt den Gott Israels und die Bibel, der kann den Koran nicht lieben. Der kann und sollte Muslime  lieben, wie man jeden Menschen lieben sollte. aber ihre heiligen Schriften muss er ablehnen, denn sie widersprechen so gut wie allem, wofür der Gott Israels und seine Schrift steht.

Nennt es einen Völkermord an Christen

Clifford May, The Washington Times, 17. März 2016

In der jemenitischen Hafenstadt Aden griffen Anfang des Monats Islamisten ein katholisches Heim für mittellose alte Menschen an. Die Militanten, von denen man glaubt, dass sie Soldaten des Islamischen Staats sind, schossen auf den Wachmann; dann betraten die Einrichtung, wo sie die alten Menschen und ihre Pflegekräfte niederschossen, darunter vier Nonnen. Mindestens 16 Personen wurden ermordet.

Solche Gräueltaten werden nicht länger als große Nachrichtenereignisse betrachtet. Die meisten Diplomaten betrachten sie – oder tun sie ab – als „gewalttätigen Extremismus“, eine Formulierung, die ohne Erklärung beschreibt. An amerikanischen Universitäten sind „Aktivisten“ zutiefst besorgt wegen „Warnungen vor Auslösern“ und „Mikroaggressionen“. Massaker an Christen in muslimischen Ländern scheinen sie im Gegensatz dazu überhaupt nicht zu beunruhigen.

Aber Ehrlichkeit ist wichtig – oder sollte es sein. Und Genauigkeit ist eine Voraussetzung für solide Gestaltung von Politik. Das Christentum wurde im Nahen Osten geboren. Die Christen haben – nicht ohne Schwierigkeiten – seit mehr als eintausend Jahren unter muslimischen Imperien, Kalifaten und Diktatoren im Nahen Osten überlebt. Heute werden sie von selbsterklärten Jihadisten im Nahen Osten ausgerottet. Das ist Völkermord.

Kongressabgeordnete haben Präsident Obama aufgerufen diese Begriff nicht später als am 17. März zu verwenden – ein Stichtag, von dem Sprecher der Administration heute sagen, er könne nicht eingehalten werden, weil eine juristische Überprüfung noch nicht beendet wurde. Die juristische Definition von Völkermord: „Taten, die mit der Absicht eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als Ganzes oder zum Teil zu vernichten.“

Das Haus erhöhte den Druck ein wenig, als es am Montag mit 393 zu 0 Stimmen eine Resolution verabschiedete, die den „Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit“ verurteilte, die sich gegen Christen, Jesiden, Kurden und andere religiöse und ethnische Minderheiten richten. „ISIS ist des Völkermords schuldig und es ist an der Zeit, dass wir die Wahrheit zu ihren Gräueltaten beim Namen nennen“, sagte der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses des Repräsentantenhauses, Ed Royce. „Ich hoffe die Administration und die Welt werden dasselbe tun, bevor es zu spät ist.“

Eine zweite, am Montag verabschiedete Resolution des Hauses fordert ein internationales Tribunal das Regime Baschar Assad in Syrien zur Verantwortung zu ziehen, das Mandant sowohl des Iran als auch Russlands und für zahlreiche und entsetzliche Kriegsverbrechen verantwortlich ist.

Es sollte nicht unbemerkt bleiben, dass die „Säuberung“ uralter christliche Gemeinschaften au sder muslimischen Welt einem historischen Augenblick der Vertreibung selbst der noch älteren jüdischen Gemeinschaften aus denselben Ländern folgt. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust wurden Juden im gesamten Nahen Osten intensivierter Verfolgung unterworfen.

Mancher wir argumentieren, dass diese eine Reaktion auf Israels Unabhängigkeitserklärung war. Aber wäre das beste Argument gegen eine Wiedergeburt des jüdischen Staates nicht gewesen zu demonstrieren, dass er nicht gebraucht wurde – dass mehrheitlich muslimische Länder niemals Völkermord unterstützen würden, wie es so viele Europäer gemacht hatten? Dass Toleranz sich auch auf Juden und andere Minderheiten erstreckt?

Fast eine Million Juden floh bald aus dem Irak, Ägypten, Libyen, Jemen und anderen Ecken der Region. Bald darauf stellten diese jüdischen Flüchtlinge und ihre Nachkommen mehr als die Hälfte der Bevölkerung Israels – des einzigen Staats im Nahen Osten, der heute Minderheitenrechte garantiert; des einzigen Staats im Nahen Osten, der heute eine wachsende christliche Bevölkerung hat.

Trotzdem (oder vielleicht zum Teil deshalb) hoffen Israels Nachbarn immer noch es zu vernichten. Letzte Woche startete der Iran testweise zwei ballistische Raketen. Auf der gesamten Länge der einen stand auf Hebräisch und Persisch geschrieben: „Israel muss vom Angesicht der Erde gewischt werden.“

Man muss es den Jihadisten lassen: Sie sind offen zu dem, was sie glauben und was sie vorhaben. Osama bin Laden sprach regelmäßig von der Verpflichtung „jüdische und christliche Kreuzuzügler“ zu bekämpfen.

Den Jihad als Verteidigung zu rechtfertigen ist eine clevere – wenn auch kaum originelle – Taktik. 1996 schrieb bin Laden in seiner ersten Al-Qaida-Fatwa, mit der er den Vereinigten Staaten den Krieg erklärte, vom „erbitterten jüdisch-christlichen Feldzug gegen die muslimische Welt“; er drängte die Muslime „den aggressiven Feind zurückzuschlagen, der die Religion und die Welt korrumpiert. Nichts verdient, nach dem Glauben, höhere Priorität, wie die religiösen Gelehrten es erklärt haben.“

Nein, Amerika, Israel und Europa befinden sich nicht mit dem Islam im Krieg. Aber ja, es gibt diejenigen innerhalb der islamischen Welt, die entschlossen sind Christen, Juden, Jesiden, Hindus, Buddhisten und andere zu töten – „die größeren Kuffar“ nannte bin Laden sie, ein verhöhnender Begriff für die, die den Islam nicht als die einzig wahre Religion annehmen.

Soldaten könnten mit mehr Leidenschaft kämpfen, wenn sie ihre Feinde hassen oder sie zumindest als weniger denn menschlich betrachten. Aber Ayatollah Ruhollah Khomeini, der die Islamische Revolution des Iran von 1979 anführte und Irans aktuelle Herrscher inspirierte, war nicht allein damit das Abschlachten von Nichtmuslimen als Akt der Freundlichkeit zu betrachten. „Wenn man einem Ungläubigen erlaubt in seiner Rolle als Verführer der Erde weiterzumachen, wird das Leiden des Ungläubigen nur noch immer schlimmer werden“, sagte er 1984. „Wenn man den Ungläubigen tötet und das ihn vom Begehen seiner Untaten abhält, wird sein Tod für ihn ein Segen sein.“

Daher dürften die Mörder der alten Männern und Frauen, Krankenpflegern und Nonnen in Aden – einer Stadt, die nach Eden benannt wurde – ihre Opfer nicht verachtet oder sie für solche Missstände wir die Kreuzzüge, die Niederlage des Osmanischen Reichs und den Zusammenbruch des Kalifats oder die Invasion des Irak verantwortlich gemacht haben. Sie werden gedacht haben, dass sie ihnen – und der Welt – einen Gefallen tun.

Das Journalisten, Diplomaten, Akademiker und politische Entscheidungsträger diese Realität anerkennen – DAS wären Nachrichten. Dass Herr Obama anerkennt, wie der Kongress ihn drängt, dass Christen in muslimischen Ländern heute Völkermord erleben, wäre ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung.

Muslime fordern den Löwenanteil christlicher Opfer

Raymond Ibrahim, 7. März 2016 (auch: FrontPage Magazine)

Open Doors, eine Organisation, die für verfolgte Christen eintritt, hat vor kurzem ihre neueste „World Watch List“ veröffentlicht – einen Bericht, der ein Schlaglicht auf die 50 Staaten, in denen es am schlimmsten ist Christ zu sein. Er stellte fest, dass 2015 für verfolgte Christen das „schlimmste“ Jahr der modernen Geschichte ist.

Wer beansprucht den Löwenanteil dieser nie da gewesenen Verfolgung? Muslime – aller Rassen, Nationalitäten, Sprachen und soziopolitischer Verhältnisse: Muslime, die aus Amerikas engsten Verbündeten kommen (Saudi-Arabien steht auf Platz 14) und seiner Gegner (Iran ist Nr. 9); Muslime aus „Islamischen Republiken“ (Afghanistan auf Platz 4) und aus „moderaten Staaten (Malaysia auf Platz 30 und Indonesien auf Platz 43); Muslime aus von Amerika geretteten Staaten (Kuwait auf Platz 41) und Muslime aus Staaten, die „Gründe zu Unmut“ gegenüber den USA haben (füllen Sie selbst aus: ___________________).

Der Bericht stellt fest, dass „islamischer Extremismus“ die Hauptquelle der Verfolgung in 41 der Top-50-Länder ist – das heißt 82 Prozent der Christenverfolgung weltweit wird von Muslimen betrieben. Was die zehn schlimmsten Christen verfolgenden Länder angeht, so sind neun davon mehrheitlich muslimisch – das heißt, 90 Prozent der Staaten, in denen Christen „extreme Verfolgung“ erleben, sind muslimisch.

Bedenkt man, dass in der World Watch-Liste 2016 Nordkorea – ein nicht islamisches Land – an erster Stelle der weltweit steht, warum dann auf der religiösen Identität der Muslime herumreiten? Gewiss suggeriert das, dass Christenverfolgung nicht für die islamische Welt intrinsisch ist, sondern eher ein Produkt repressiver Regime und anderer sozioökonomischer Faktoren – wie das Beispiel Nordkorea nahe legt und wie es viele Politiker und andere Schwätzer verfechten?

Hier kommen wir zu einigen kritisch wichtigen und selten eingestandenen Unterscheidungen. Während Christen in Nordkorea in der Tat unter extremer Verfolgung leiden, fällt das in den Bereich des Zeitweiligen und Anormalen. Etwas so Einfaches wie der Sturz des Regimes von Kim Jong-un könnte schnell zu einem Stopp der Verfolgung führen – genauso wie der Fall der kommunistischen Sowjetunion das Ende der religiösen Verfolgung brachte.. Die Leuchtkraft des Christentums in Südkorea weit darauf hin, was für das nördliche Gegenüber erwartet werden kann – und was also dort solche Angst schafft.

In der islamischen Welt würde ein ähnliches Szenario aber das Leiden der Christen kein bisschen erleichtern. Eher im Gegenteil: Wo Diktatoren (oft dank US-Unterstützung) stürzen – Saddam im Irak, Gaddafi in Libyen und die andauernden Versuche gegen Assad in Syrien – nimmt die Christenverfolgung dramatisch zu. Heute ist der Irak für Christen der zweitschlimmste Staat der Welt, Syrien liegt an fünfter Stelle und Libyen an zehnter. Vor einem Jahrzehnt, unter den „bösartigen“ Diktatoren, lag der Irak auf Platz 32, Syrien auf 47 und Libyen auf 22.

Der Unterschied zwischen muslimischer und nichtmuslimischer (d.h. kommunistischer) Verfolgung von Christen liegt darin, dass Letztere oft in einem bestimmten Regime wurzeln. Umgekehrt ist Christenverfolgung durch Muslime beständig, existenziell und übersteigt bei weitem dieses oder jenes Regime oder Herrscher. Sie ist fester Bestandteil der Geschichte, Doktrin und soziopolitischen Aufbaus des Islam – daher seine Hartnäckigkeit; daher seine Allgegenwart.

Darüber hinaus ist atheistischer Kommunismus ein relativ neues Phänomen – etwa ein Jahrhundert alt – und im Verlauf der Jahre schwand seine Herrschaft (wenn auch nicht die Varianten seiner Ideologie) enorm, so dass heute nur noch eine handvoll Staaten kommunistisch ist.

Andererseits ist die muslimische Christenverfolgung so alt wie der Islam. Sie ist eine gut dokumentierte, wenn auch unterdrückte Geschichte.

Um die Unterschiede zwischen zeitweiliger und existenzieller Verfolgung besser begreifen zu können, betrachte man Russland. Unter dem Kommunismus wurden seine Christen verfolgt; aber heute, nach dem Fall der UdSSR, holt Russland sich sein christlich-orthodoxes Erbe zurück.

Nordkorea – wo Kim Jong-un als Gott verehrt und das Volk vor der Wirklichkeit abgeschirmt wird – scheint zu erleben, was Russland unter der Sowjetunion erlebte. Aber wenn die einst mächtige UdSSR nicht durchhalten konnte, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Mauern des winzigen Nordkorea bröckelt, mit der sich daraus ergebenden Religionsfreiheit, die ehemals kommunistische Staaten erlebt haben. (Bezeichnenderweise sind die einzigen Länder, die Teil der Sowjetunion waren und weiter Christen verfolgen, muslimische wie Usbekistan auf Rang 15 und Turkmenistan auf Rang 19.)

Die Zeit ist allerdings nicht auf der Seite der Christen, die unter Muslimen leben; ganz im Gegenteil.

Kurz gesagt: Muslimische Christenverfolgung existiert heute in 41 Staaten als Teil eines Kontinuums – oder einer „Tradition“ – die vor fast 14 Jahrhunderten begann. Wie ich in Crucified Again: Exposing Islam’s New War on Christians dokumentiere, sind genau dieselben, heute in der gesamten muslimischen Welt weit verbreiteten Muster der Christenverfolgung oft identisch mit denen aus vergangenen Jahrhunderten.

Eine letzte Überlegung: Nordkorea, der eine nichtmuslimische Staat, der es in die Top 10 der Lieste der schlimmsten Verfolger schafft, wird von einem weithin als unausgeglichenen Größenwahnsinnigen betrachteten regiert; Im Gegensatz dazu werden die übrigen neun Staaten nicht von irgendwelchen „Personenkult-Persönlichkeiten“ beherrscht und unterschiedlich regiert: Dazu gehören parlamentarische Demokratien (Irak), parlamentarische Republiken (Pakistan und Somalia), Einparteien- oder Präsidialrepubliken (Eritrea, Sudan und Syrien), islamische Republiken (Afghanistan und Iran) sowie im Übergang befindliche bzw. umstrittene Regierungen (Libyen). Betrachtet man die übrigen muslimischen Staaten, die die Liste der Top-50-Verfolger ausmachen, dann wuchern sogar noch mehr Regierungsformen, zum Beispiel Monarchien (Saudi-Arabien auf Platz 14).

Der gemeinsame Nenner ist: Es sind alles islamische Staaten.

Damit werden lange nachdem Nordkoreas psychotischer Kim Jong-un der Vergangenheit angehören wird, Dutzende Millionen Christen und andere „Ungläubige“ weiterhin extreme Verfolgung erleiden, bis das, was im siebten Jahrhundert begann, verwirklicht sein wird und die gesamte islamische Welt „frei von Ungläubigen“ wird.

Sich dieser unbehaglichen und lieber ungesagt gelassenen Tatsache zu stellen ist der erste echte Schritt zum Lindern der Leiden der überwiegenden Mehrheit der Christen in aller Welt.

Leider ist es aber offensichtlich, dass zwar mancher bereit ist darauf hinzuweisen, dass Christen in der gesamten muslimischen Welt verfolgt werden – warum das der Fall ist, warum 82% der Verfolgung in der Welt von Muslimen aus einer Vielzahl von Hintergründen und Verhältnissen betrieben wird – das, was nur wenige ansprechen wollen. Denn das zu tun würde einige lange geltende und in Ehren gehaltene Prämissen des modernen Westens – deren wichtigster die Doppeldoktrin des religiösen Relativismus und des Multikulturalismus ist – kollabieren lassen.

Wie man Juden für Antisemitismus verantwortlich macht

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Eine weit verbreitete Überzeugung lautet, dass Juden für Antisemitismus verantwortlich sind; sie ist in der westlichen Welt seit vielen Jahrhunderten verankert. 2015 legte Isaac Bachman, der israelische Botschafter in Schweden, diese pervertierte Vorstellung offen, als er zu einem seltenen Interview im staatlichen Radio eingeladen wurde. Die Interviewerin fragte ihn, ob Juden für den steigenden Antisemitismus in Europa verantwortlich seien. Der Botschafter verwarf die Frage komplett.

Die Interviewerin bestand jedoch darauf. Bachmann antwortete dann: „Die Frage, ob eine Frau zu der Tatsache ihrer Vergewaltigung beiträgt, ist völlig irrelevant. Ich glaube nicht, dass es irgendeine Provokation gibt, die Juden ausüben – außer dass es sie gibt.“ Hinterher unternahm Schwedens Staatsradio den ungewöhnlichen Schritt sich öffentlich zu entschuldigen und löschte die Frage sogar aus der Aufnahme des Interviews in seinem digitalen Archiv.[1]

Eine vor kurzem in Frankreich durchgeführte Meinungsumfrage brachte diese immer schwelende Überzeugung ins Rampenlicht. Siebzehn Prozent der Befragten aus der allgemeinen Öffentlichkeit antworteten, dass Juden in beträchtlichem Maß für den Antisemitismus verantwortlich sind. Bei Muslimen lag der Prozentsatz weit höher, bei 31%. Zusätzliche 42 Prozent sowohl der Allgemeinheit als auch der muslimischen Befragten antworteten, dass es jüdische Verantwortung für Antisemitismus gibt, diese aber minimal sei.[2] Die Mehrheit der Franzosen halten also an dieser falschen Beschuldigung fest, deren Anfänge mehr als 15 Jahrhunderte zurückreichen.

Jüdische Verantwortung für das, was viel später Antisemitismus genannt wurde, ist ein uraltes Herzstück der Idee des Christentums, das gewöhnlich mit zwei weiteren, extrem bösartigen Konzepten eingesetzt wird: kollektiver Verantwortung und der Suche nach einem Sündenbock. Die Juden wurden als für die Kreuzigung Jesu verantwortlich ausgemacht, die in Wirklichkeit ein Urteil war, das von den Römern gefällt und vollstreckt wurde.

Wenn überhaupt welche, dann waren nur wenige Judenwenn überhaupt welche, waren bei der Kreuzigung anwesend. Das verhinderte nicht die kollektive Schuldzuweisung an alle Juden über alle Generationen hinweg, die für einen üblen Akt verantwortlich gemacht werden, den nicht einmal diese wenigen begangen hatten. Das ist ein weiteres Beispiel einer typisch fanatischen, diskriminierenden Einstellung: die der Stereotypisierung einer gesamten Gruppe Menschen für die bösartigen Taten, die angeblich von einer kleinen Zahl ihrer Mitglieder begangen wurden. Im Gegenteil: Die Verantwortung für die unzähligen, von Christen durch die Jahrhunderte hindurch verübten antisemitischen Angriffe, Vertreibungen, Pogrome und Ähnlichem, liegt ausschließlich bei denen, die solche Taten befahlen und begingen.

Selbst Martin Niemöller, einer der bekanntesten protestantischen deutschen Kritiker des Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs, hielt vor dem Krieg Predigten, in denen er behauptete die Juden seien verflucht, weil ihre Vorfahren Christus töteten.[3] Die Verfolgung der Juden ist so ein ikonenhaftes Beispiel für Schuldzuweisungen an Opfer geworden.

1937 schrieb Winston Churchill einen Artikel mit dem Titel „Wie die Juden die Verfolgung bekämpfen können“; er wurde nie veröffentlicht. Er machte Juden teilweise für Antisemitismus verantwortlich. Obwohl er schrieb, dass Juden fleißig und gesetzestreu seien, fügte Churchill hinzu: „Es gibt Zeiten, in denen man instinktiv das Gefühl hat, dass all das nur eine weitere Erscheinungsform des Unterschieds ist, der Absonderung der Juden.“ Dann machte er die Juden für „Unnahbarkeit“ verantwortlich und drängte sie sich in die breitere Gesellschaft zu integrieren, um zukünftige Verfolgung zu verhindern.[4] Churchill wurde unter der deutschen Besatzung schon bald dramatisch widerlegt. Wenn auf konvertierte oder assimilierte Juden die Definition zutraf, die in den Nürnberger Gesetzen niedergelegt war, wurden sie zusammen mit anderen Juden ermordet.

Der amerikanische Psychologie-Professor Kevin MacDonald ist stark für das Konzept der jüdischen Verantwortung für Antisemitismus eingetreten – und hat es missbraucht. In seiner Buchserie zu evolutionärer Psychologie, die von 1994 bis 2004 veröffentlicht wurde, behauptete dieser Hass-Schürer, dass Juden eine erfolgreiche Gruppe „evolutionärer Strategien“ hatten und dass Antisemitismus eine „rationale“ Reaktion auf jüdische Erfolge ist. Aus seiner Sicht war die spanische Inquisition eine „Verteidigungsreaktion auf die wirtschaftliche und politische Dominanz [der Juden]“ und sogar der Nationalsozialismus war als „Gruppe evolutionärer Strategie, die das Judentum spiegelte“ gerechtfertigt.[5]

Selbst einige intelligente Juden haben das heimtückische Wesen dieser antisemitischen Ausdrucksweise nicht begriffen. 2003 sprach der Milliardär und Philanthrop George Soros vor dem Jewish Funders Network. Außer dass er die Politik Israels und der USA beschuldigte, schrieb er auch noch sich selbst Schuld zu. Seine Worte: „Auch ich bin sehr besorgt wegen meiner eigenen Rolle, denn der neue Antisemitismus behauptet, dass die Juden die Welt beherrschen… Als ungewollte Folge meines Handelns trage auch ich zu diesem Image bei.“

In Reaktion auf Soros‘ Rede gab der verstorbene Elan Steinberg, damals Seniorberater des World Jewish Congress, die richtige Antwort: „Lassen Sie uns die Dinge klar verstehen: Antisemitismus wird nicht von Juden verursacht; er wird von Antisemiten verursacht. Man kann natürlich die Politik von Bush oder Sharon kritisieren, aber jedes Abweichen von der Erkenntnis der wahren Ursache des Antisemitismus ist nicht nur ein Bärendienst, sondern eine historische Lüge.“[6]

[1] Itamar Eichner: Swedish radio asks ambassador: Are Jews causing anti-Semitism? YNet, 19. Februar 2015.

[2] Brice Teinturier/Etienne Mercier: Perceptions et attentes de la population juive. Fondation du Judaïsme Français, IPSOS Public Affairs, 2015, S. 28-34.

[3] Martin Niemöller, Biography: Holocaust Encyclopedia, United States Holocaust Memorial Museum. 29. Januar 2016.

[4] Reuters: Pre-WW2 Churchill Article Says Jews Partly to Blame for anti-Semitism. Ha’aretz, 11. März 2007.

[5] Kevin MacDonald: Extremism in America, The Anti-Defamation League. 2013.

[6] In Rare Jewish Appearance, George Soros Says Jews and Israel Cause Anti- Semitism. JTA, 10. November 2003.