Warnung an Europa

Per PN auf Facebook verschickt:

Christin aus Iran schrieb folgendes:

……Ihr alle braucht einen Grundkurs für Islam. Viele von Euch haben kein ausreichendes Wissen über diese „Religion“ Ihr seid zu schnell bereit die „Seiten“ zu wechseln, wenn einer mit gut klingenden Argumenten kommt.

Ich bin iranische Christin und seit über 36 Jahren in Deutschland. Mittlerweile lebe ich in der Schweiz weil sie mir politisch stabiler erscheint. Aber ich muss feststellen, dass es auch hier sehr viel Dummheit und Naivität in Bezug auf den Islam gibt.

Ich kenne den Islam aus nächster Nähe. Ich bin nach dem Sturz des Schahs Mohammed Reza Pahlavi vor dem Islam nach Deutschland geflohen. Ich habe hier studiert, geheiratet und Kinder bekommen. Ich habe mich vollständig integriert und mich den Regeln des Gastlandes angepasst. Das war und ist für mich immer eine Frage des Repekts und Anstands gewesen! Der „gläubige“ Moslem kann das nur sehr schwer, denn es würde bedeuten sich unterzuordnen. Das aber verbietet ihm seine Religion. Er kann aber so tun als ob, denn das erlaubt ihm die Taqiiya (bitte googeln)! Der Islam kommt nicht nach Europa um zu bereichern, sondern um zu erobern! Das ist einer der Gründe, warum überwiegend junge Männer im kampffähigen Alter kommen.

Der Moslem glaubt, ihm gehöre die ganze Welt. Das hat ihnen Mohammed so versprochen. Dabei ist es den Muslimen erlaubt, alle andersdenkenden zu ermorden. Das ist Islam legitimes Wissen und Praxis.

Der Islam hat dem Westen den Krieg erklärt – hier hat es nur noch keiner wirklich wahrgenommen! Zur Erklärung: Schauen Sie sich bitte den Koran und die Geschichte des Islam an. Ich habe als Iranerin Zugang zu Moscheen und höre dort immer wieder erschreckende Dinge, die definitiv nicht Grundgesetzkonform sind. Dort wird gepredigt, dass die Welt NUR Allah und NUR seinen Gläubigen gehört. Dieses Recht sollen alle Muslime einfordern, auch mit Gewalt. Das ist deren einziger Antrieb im Leben. Dies verfolgen sie geradezu fanatisch, wie man ja überall gut sehen kann!

Im Islam hat man jedoch heute erkannt, dass eine kriegerische Eroberung des Westens nicht mehr möglich ist. Es fehlt ganz einfach die militärische Stärke. Daher hat man sich auf „friedliche“ Invasion verlegt.

Ich war als Iranerin unerkannt schon in vielen Moscheen und habe immer wieder radikale imperialistische Töne gehört. So sollen sich die Muslime in fremde Länder begeben, sich dort ruhig und friedlich verhalten, sich reichlich vermehren und auf den Tag Allahs warten. Und nun schauen Sie sich die Geschichte der 57 islamischen Länder auf der Welt an. Ein Teil wurde kriegerisch erobert, aber ein nicht geringer Teil wurde durch Verdrängung in Besitz genommen. Die Taktik ist immer die Gleiche:

– Einwandern
– ruhig verhalten
– vermehren
– Moscheen bauen
– Islamverbände gründen
– in die Politik gehen
– Übernahme

Deutschland und auch die Schweiz und einige andere europäische Länder stehen gerade am vorletzten Punkt…

Wenn Sie das nicht erkennen, haben Sie verloren.

Ihnen kann ich also nur dringend empfehlen, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen…! Ihnen allen dennoch ein fröhliches Grüß Gott!….

(Kopiert es euch und teilt es, denn später ist es weg, so wie bei Bild, Krone und anderen Zeitungen, da sie es löschen. Über diese Wahrheit zu schreiben ist nicht erwünscht.)

 

Ein weiterer Kommentar (über einen Bekannten)

Von einer meiner FB-Freundinnen mit muslimischen Wurzeln:

Ich wünsche jeder/m einzelnen Kopftuch-Dhimmy die Scharia an ihren persönlichen Hals. Die MÜSSEN es an der eigenen Haut spüren, was das bedeutet. Mit diesen dekadenten Dummbratzen kann man nicht mehr reden.

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Stand der jüdische Tempel wirklich auf dem Tempelberg?

Adam Eliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 25. April 2018

Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker.
(Jesaja 2,2 – Zürcher Bibel
)

Ein Modell des zweiten heiligen Tempels Foto: Shutterstock.com)

Eine bereits gründlich widerlegte Theorie, dass die beiden jüdischen Tempel nicht auf dem Tempelberg in Jerusalem standen, gewinnt derzeit in der christlichen Welt an Boden.

Dein neues Video von „Cry for Zion“ erklärt, warum wir wissen, dass die Tempel auf dem Tempelberg standen und dass es für Christen unerlässlich ist mit der heiligsten Stätte der Juden eine Verbindung zu haben.

Cry for Zion ist eine Nichtregierungsorganisation aus Juden und Christen, die für jüdische Rechte auf dem Tempelberg eintreten; zu ihr gehören Doron Keidar, der Gründer von Cry for Zion, sowie John Enarson, der für christliche Beziehungen zuständige Kreativdirektor der Organisation. Ihre Motivation das Video zu produzieren, wurde als Reaktion auf Robert Cornukes Bestseller-Buch mit dem Titel „Temple: Amazing New Discoveries that Change Everything About the Location of Solomon’s Temple“[1], das 2014 veröffentlicht wurde. Nach Cornukes Theorie standen beide jüdischen Tempel weiter südlich in einem Gebiet, dass heute als Ir David (Davidstadt) bekannt ist. Stattdessen stand ein massives römisches Fort an der Stelle, die heute als Tempelberg bekannt ist.

Cornuke legt eine Theorie vor, die Zweifel auf den jüdischen Anspruch auf den Tempelberg wirft. Zusammen mit den UNESCO-Resolutionen, die den Tempelberg als ausschließlich muslimische heilige Stätte bezeichnen, fürchtet Keidar, dass der jüdische Anspruch auf ihre heiligste Stätte bedroht ist.

Cornukes Theorie wurde kritisiert, weil er keine archäologische Grundlage hat und den historischen Berichten der Zeit der Tempel widerspricht, zum Beispiel dem des Flavius Josephus, eines römisch-jüdischen Gelehrten des ersten Jahrhunderts, der den Berg als Ort des Zweiten Tempels anführt. Obwohl das von Archäologen und Bibelforschern definitiv widerlegt wurde, hat die Theorie des alternativen Standorts des Tempels weiterhin eine Gefolgschaft in einigen Segmenten der christlichen Gemeinschaft.

„Im Unterbewusstsein wollen die Christen glauben, dass die Juden an der falschen Mauer klagen“, sagte Enerson, ein Christ, der an der Scandinavian School of Theology gegenüber Breaking Israel News. „Sie wollen glauben, dass das jüdische Volk falsch lag und vielleicht wissen die Christen etwas, das die Juden nicht wissen.“

Als Jude betrachtet Keidar diese Kritik der jüdischen Tradition anders.

„Es gibt bei Christen eine geläufige Fehlvorstellung, dass Juden den Tempelberg nach der Zerstörung des zweiten Stempels durch die Römer im Jahr 70 n.Chr. aufgegeben hätten“, erklärte Keidar. „Das eröffnet die Möglichkeit, dass die Juden nicht wirklich wissen, wo die Tempel tatsächlich standen.“

Keidar gesteht ein, dass er diese Theorie für wahr hielt. Neugier ließ ihn die historische Glaubwürdigkeit dieser Überzeugung untersuchen, dass die jüdische Tradition gebrochen wurde und das Wissen über den Standort des Tempels zweifelhaft ist.

„Ich war überrascht zu entdecken, dass wir eine durchgehende jüdische Präsenz auf dem Berg hatten, ebenso auf dem Ölberg östlich des Berges Zion gegenüber dem Tempelberg“, sagte Keidar. „Dank dieser lückenlosen Kette sind wir bezüglich des Standortes des Tempels absolut sicher. Es ist für Christen wichtig anzuerkennen, dass wir den Tempelberg nie aufgegeben haben.“

Ein weiteres Motiv dafür an die Theorie eines alternativen Standorts des Tempels zu glauben, ist altruistischer.

„Manche Menschen, die an einen anderen Standort glauben, denken, dass wir in der Lage sein würden den Tempel morgen wieder aufzubauen, weil er nicht am selben Ort wie der Felsendom steht“, sagte Keidar gegenüber Breaking Israel News. „Die Christen, die sagen, dass die Tempel in Silwan (dem Schiloh-Teich) standen, glauben, die Araber würden uns mit offenen Armen empfangen den Tempel dort zu bauen.“

Keidar wurde in Israel geboren und aufgezogen. Er diente als Soldat in der Givati-Brigade der IDF. Er lehnte die Möglichkeit es ab, dass ein alternativer Standort zu einem heutigen Neubau des Tempels führen würde.

„Das islamische Konzept der Waqf verhindert, dass die Araber irgendwo Land aufgeben, wenn Muslime es einmal im Namen Allahs erobert hatten“, erklärte Keidar. „Die Christen, die glauben, dass den Tempel irgendwo anders zu verorten ist, meinen es gut, aber sie verstehen die Muslime nicht. Sie werden nie erlauben einen jüdischen Tempel an irgendeinem Ort zu bauen, den sie als muslimisch betrachten, selbst wenn es sich um ein heute leeres Feld handelt.“

Keidar hat das Gefühl, der stärkste Grund dafür, dass Christen die widerlegte Theorie unterstützen auf einem Vers des Neuen Testaments beruht. Im Matthäus-Evangelium kommt Jesus mit seinen Aposteln in den Tempel. Als sie ihn verließen, deutete Jesus auf das Gebäude und sagte: „Seht ihr das alles? Kein Stein wird hier auf dem anderen bleiben, alles wird niedergerissen werden.“[2]

Das stellt die Christen vor ein Problem, erklärte Keidar. „Die Christen sehen die Kotel (Westmauer) und die anderen Stützmauern des Tempelbergs und dass die immer noch stehen. Also ist entweder Jesus ein Lügner oder die Archäologen lügen. Angesichts dieser Alternativen entscheiden sich Christen für den Glauben an Jesus statt für die Fakten.“

Keidar glaubt, dieser Text sollte nicht problematisch sein.

„Im Kontext gesehen scheint es klar, dass Jesus am wahrscheinlichsten auf die tatsächlichen Tempelgebäude verwies und nicht auf die Umfassungsmauern“, sagte Keidar. „Bezüglich des Tempelbaus erwies sich seine Vorhersage als präzise.“

Cry for Zion erstellte das Video in der Hoffnung, dass weitere Christen motiviert werden, eine Verbindung zum Tempelberg aufzubauen.

„Den Tempelberg abzulehnen ist das letzte Gefecht der Ersetzungstheologie“, erklärte Enarson. Die Ersetzungstheologie ist der Glaube, dass das Christentum das Judentum im Bund zwischen Abraham und Gott ersetzte und war ein Kerndogma des Christentums. Im Anschluss an und wegen des Holocaust lehnten einige christliche Mainstream-Theologen und Konfessionen die Ersetzungstheologie ab.

„Die Ersetzungstheologie abzulehnen bedeutet zu akzeptieren, dass Gott sich nicht ändert“, erklärte Enarson. „Gott brach seinen Bund nicht. Christen beginnen dies zu Judentum und Israel anzuerkennen, aber sie sind noch nicht allgemein bereit das bezüglich des Tempels und des Tempelbergs zu tun, weil es zu ihnen eine negative Wahrnehmung in der Christenheit gibt. Sie können nicht akzeptieren, dass die in diesen Ort investierte Heiligkeit Gottes immer noch dort ist.

Enarson glaubt, dass es für Christen essenziell ist ihre Sichtweise zu ändern und eine Verbindung zum Tempelberg zu bekommen.

„Von Anfang bis Ende der Evangelien-Berichte war Jesus ständig mit dem Tempel verbunden“, schreibt Enarson auf der Seite von Cry for Zion. „Jesus war nicht nur mit dem Berg des Hauses Gottes verbunden, er war diesbezüglich absolut leidenschaftlich.“

[1] Erstaunliche neue Entdeckungen, die alles zum Ort von Salomos Tempel ändert

[2] Matt. 24,2

Gemeinsame Reise abgesagt

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 24. April 2018

Manche dramatische Ereignisse der Weltgeschichte können die Folge von Dummheit oder fast komischer Irrtümer sein. Dazu gehört der sogenannte Schabowski-Effekt, jener Zettel, durch den die Berliner Mauer fiel und es zum Ende der DDR kam. Auch Kriege entstehen durch vergleichbare kleine Fehler, für die am Ende niemand verantwortlich zeichnen möchte. „Zum ersten Mal in der Geschichte der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) reisen Mitglieder der Kirchenleitung gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern jüdischer Gemeinden nach Israel“, hieß es in einer Pressemitteilung von Peter Iven, dem Sprecher von EKiR.

Für einen deutschen Journalisten mit Sitz in Jerusalem ist das natürlich ein wichtiges und sehr erfreuliches Ereignis. Um aber nicht nur eine Pressemitteilung zu kopieren, gehört es zum täglichen Geschäft eines gewissenhaften Korrespondenten dazu, Hintergrund und weitere Informationen zu suchen. Auf der mitgelieferten Homepage der ev. Kirche im Rheinland entdeckten wir mit aktiver Unterstützung anderer sogar eine „Gottesdienst-Arbeitshilfe 70 Jahre Staat Israel“. Das Grußwort zu einem Artikel von Reiner Stuhlmann mit der Überschrift „70 Jahre Staat Israel – ein Datum im christlichen Kalender?“ mitsamt einem Hinweis auf die gemeinsame Reise mit dem Landesverband der jüdischen Gemeinden Nordrhein hatte Manfred Rekowski, verfasst, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Verantwortlich für das Papier von Stuhlmann zeichnete Dr. Volker Haarmann, der auch als einer der Organisatoren der gemeinsamen Reise angeführt war.

Obgleich es sich um das gleiche Thema, die gleichen Namen und um die gemeinsame Reise handelte, erklärte der Pressesprecher auf Anfrage: „Mit der Reise unserer Kirchenleitung teilt die Arbeitshilfe, auf die Sie Bezug nehmen, zwar den gemeinsamen Anlass ‚70 Jahre Staat Israel‘; in direktem Zusammenhang steht sie dazu ansonsten aber nicht.“

Diese Zusammenhanglosigkeit war nicht sehr einleuchtend. Deshalb schauten wir uns den Text des uns schon von früheren Hetzschriften durchaus bekannten Rainer Stuhlmann etwas genauer an und fertigten eine neutrale und sachliche Analyse seiner offiziösen Schrift der EKiR.

Stuhlmann behauptete zum Beispiel, dass es schon „palästinensische Christen“ gab, als Jesus von Nazareth gerade mal im Alter von 18 noch nicht einmal mit seinen öffentlichen Auftritten begonnen hat, lange vor Kreuzigung und Auferstehung. Auch die anderen Behauptungen Stuhlmanns waren klassische Fälle palästinensischer Propaganda mit dem Ziel, Israel und das Judentum zu delegitimieren.

Von kirchlicher Seite kam jedenfalls keinerlei sachliche Erwiderung auf die Analyse, aber intern löste dieser Text, ein „Erdbeben“ aus und ein Bemühen, Sahms „Kampfansage“ abzuwenden. Das wurde uns wie privat mitgeteilt. Die jüdischen Reiseteilnehmer hatten den Text am Freitag erhalten, also vor dem Sabbat. Telefonisch war am Montag zu erfahren, dass da heftig diskutiert werde. In jedem Fall sollte die Landeskirche aufgefordert werden, sich klar von der Hetzschrift des Rainer Stuhlmann zu distanzieren. Dazu war sie jedoch nicht fähig oder bereit.

Das alles ist inzwischen Vergangenheit. Der jüdische Landesverband sagte seine Beteiligung an der gemeinsamen Reise ab. In einer Pressemitteilung dazu schrieb Dr. Oded Horowitz: „Umso mehr hat uns der darin enthaltene Beitrag 70 Jahre Staat Israel – ein Datum im christlichen Kalender? bestürzt und traurig zurückgelassen. Die darin geäußerte Verunglimpfung des Staates Israel als brutale Besatzungsmacht und die Unterschlagung historischer Fakten sind für uns nicht hinnehmbar. Zur 70. Jubiläumsfeier der Gründung des Staates Israel auf die Lebenslage der palästinensischen Bevölkerung als direktes Resultat der Staatsgründung Israels zu verweisen, stellt das Existenzrecht Israels in Frage und hinterlässt einen faden Beigeschmack antizionistischer Stereotype.“

Auch die EKiR bedauerte in einer eigenen Pressemitteilung Nr. 72/2018 die Absage der Reise „durch den Jüdischen Landesverband“. Weiter heißt es darin: „Nachdem am Wochenende Kritik in Medien aufgekommen war, eine Arbeitshilfe der rheinischen Kirche für Gottesdienste anlässlich des israelischen Staatsgründungsjubiläums ignoriere historische Tatsachen und ergreife einseitig Partei für die Palästinenser, hat der Vorstand des Landesverbandes seine Teilnahme an der gemeinsam geplanten Reise nun kurzfristig abgesagt. Die Mitglieder der Kirchenleitung werden nun nicht nach Israel reisen, da das Anliegen, nämlich die Begegnung mit dem Landesverband und das gemeinsame Feiern des Jubiläums der israelischen Staatsgründung durch den überraschenden Rückzug des Landesverbandes hinfällig geworden ist.“ Präses Manfred Rekowski erklärte dazu: „Umso mehr bedauere ich die Entscheidung des Vorstands des Landesverbandes. Gerne hätten wir auch die Reise mit dem Landesverband für das Gespräch über diese kontroversen Themen genutzt. Dort, wo sachliche Kritik an der Arbeitshilfe geübt wird, beschäftigen wir uns selbstverständlich damit.“ Weiter behauptete der Präses, auch gerade im Grußwort zu der Arbeitshilfe deutlich gemacht zu haben, dass es unterschiedliche Rezeptionen zu Israel gebe. Doch auf die ungeheuerliche Behauptung von Stuhlmann, dass Israels Gründung ein Tag der Trauer sei, und dass jener Tag in den Kalender der christlichen Märtyrer aufgenommen werden sollte, geht er nicht ein. Die rheinische Kirche hat sich also nicht von Stuhlmann distanziert, sodass dem jüdischen Landesverband keine Wahl blieb, als die historische Reise abzusagen.

(C) Ulrich W. Sahm

 

PRESSEMITTEILUNG

Absage der gemeinsamen Reise der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein nach Israel

Düsseldorf, 24. April 2018

Die geplante gemeinsame Reise der Evangelischen Kirche im Rheinland (EkiR) und des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein vom 26.-29. April nach Israel findet nicht statt. Der Vorstand des Landesverbandes hat sich einstimmig zu der Absage entschieden. Eine Delegation des Vorstands und der Geschäftsführung wird in dieser Zeit dennoch Israel besuchen.

Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und die Evangelische Kirche im Rheinland arbeiten seit geraumer Zeit in einem konstruktiven Dialog zusammen. Das erklärte Ziel der Zusammenarbeit war und ist, den Dialog zwischen Christen und Juden in Deutschland zu verbessern sowie diesen zu einem besseren Verständnis für beide Seiten zu nutzen. Im Rahmen dieses Ziels entwickelte sich die Idee, eine gemeinsame Reise nach Israel zu unternehmen.

Hintergrund der nun kurzfristig erfolgten Absage ist ein Essay von Rainer Stuhlmann in der kürzlich veröffentlichten EKiR-Arbeitshilfe „70 Jahre Staat Israel. Ein Termin auch im christlichen Kalender?“. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass die Evangelische Kirche im Rheinland als einzige evangelische Landeskirche anlässlich des 70. Jubiläums des Staates Israel eine Arbeitshilfe herausgegeben hat. Wir sehen darin einen Beleg des langjährigen konstruktiven Dialogs miteinander“, so der Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, Dr. Oded Horowitz. „Umso mehr hat uns der darin enthaltene Beitrag 70 Jahre Staat Israel – ein Datum im christlichen Kalender?  bestürzt und traurig zurückgelassen. Die darin geäußerte Verunglimpfung des Staates Israel als brutale Besatzungsmacht und die Unterschlagung historischer Fakten sind für uns nicht hinnehmbar. Zur 70. Jubiläumsfeier der Gründung des Staates Israel auf die Lebenslage der palästinensischen Bevölkerung als direktes Resultat der Staatsgründung Israels zu verweisen, stellt das Existenzrecht Israels in Frage und hinterlässt einen faden Beigeschmack antizionistischer Stereotype.

Dies führte zu einer Hinterfragung der Grundlage unserer gemeinsamen Unternehmung. Dass es sich um einen namentlich gekennzeichneten Beitrag und nicht um eine Grundlagenerklärung der Landeskirche handelt, hat mir Präses Manfred Rekowski in persönlichen Gesprächen versichert. Zur Aufrechterhaltung der gemeinsamen Reisepläne wäre für uns eine unmissverständliche Erklärung der Kirchenleitung bzw. Distanzierung zu dem Artikel notwendig gewesen, die genau dies ausdrückt. Nachdem hierzu kein Übereinkommen erzielt werden konnte, haben wir uns als Vorstand des Landesverbandes entschieden, die gemeinsame Reise nicht anzutreten. Wir stehen jedoch weiterhin für die regelmäßig stattfindenden Konsultationen mit der EKiR zur Verfügung und hoffen, den wichtigen und konstruktiv-kritischen Dialog in diesem sinnträchtigen Jubiläumsjahr zu einem gegebenen Zeitpunkt wieder aufnehmen zu können.“

Inzwischen sind die Planungen für eine eigene Israel-Reise des Landesverbandes anlässlich des Staatsjubiläums und als Zeichen der Solidarität mit Israel angelaufen.

 

PRESSEKONTAKT

Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein K.d.ö.R.
Paul-Spiegel-Platz 1
40476 Düsseldorf
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Mit freundlichen Grüßen,
Michael Rubinstein
Geschäftsführer
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Evangelische Kirche im Rheinland: Staatsgründung Israels „ein Datum im christlichen Märtyrerkalender“

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 22. April 2018

„Zum ersten Mal in der Geschichte der Evangelischen Kirche im Rheinland reisen Mitglieder der Kirchenleitung gemeinsam mit Vertretern jüdischer Gemeinden nach Israel. Anlass ist das 70-jährige Bestehen des Staates Israels sowie eine Bekräftigung der gemeinsamen Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus in unserer Gesellschaft.“ (Pressemitteilung Nr. 67/2018 der Evangelischen Kirche im Rheinland)

Dieses historische Ereignis soll vom 26. bis 29. April stattfinden, so Jens Peter Iven, Pressesprecher der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dabei reist man nach Nes Ammim, einer christliche Siedlung zwischen Haifa und der libanesischen Grenze mit 332 Einwohnern.

Auf der Homepage der Evangelischen Kirche im Rheinland findet sich eine „Gottesdienst-Arbeitshilfe“, die ebenso dem 70-jährigen Bestehen des jüdischen Staates gewidmet ist. Der Verfasser, Dr. Rainer Stuhlmann, war von 2011 bis 2016 Studienleiter in Nes Ammim. Unter dem Titel „70 Jahre Staat Israel – ein Datum im christlichen Kalender?“ (PDF, aus Israel nicht abrufbar) schreibt Stuhlmann im vierten Absatz: „Was für Juden ein Grund zum Feiern ist, das ist für andere ein Grund zur Trauer. Den einen hat die Staatsgründung Schutz, Sicherheit, Gerechtigkeit und Freiheit gebracht, den anderen Vertreibung, Zerstörung, Zwang und Unrecht.“

Die rund 2,5 Millionen Araber im Staat Israel mit eigenen Parteien in der Knesset, Generalen in der Armee und Vertretung in Regierung wie Gesellschaft wurden von Stuhlmann nicht gefragt. Er unterschlägt auch, dass unmittelbar nach der Gründung Israels aus der gesamten arabischen Welt fast alle dort seit 3000 Jahren lebenden Juden zwangsenteignet und vertrieben worden sind. Libyen und Syrien sind heute „judenfrei“. In Ägypten leben noch 10 alte jüdische Frauen. Es sind mehr Juden nach Israel geflohen, als „Araber aus Palästina“ vom Staatsgebiet Israels weggezogen sind.

Weiter schreibt Stuhlmann, „Die von den Vereinten Nationen beschlossene Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat hat zu einem grausamen Krieg geführt, in dem es auf allen Seiten Opfer gegeben hat.“ Nicht die Empfehlung der UNO-Vollversammlung von 1947 hat zu einem Krieg „geführt“. Der Krieg wurde von den arabischen Staaten Ägypten, Syrien, Libanon, Jordanien und anderen beschlossen, weil sie keinen jüdischen Staat in ihrer Mitte dulden wollten. Deshalb fielen sie 1948 in der Nacht nach der Ausrufung Israels über den frisch gegründeten jüdischen Staat her, um ihn zu vernichten. Im Gegensatz zu Deutschland hat in Nahost noch nie jemand eingestanden, einen Krieg verloren zu haben. Die unterlegenen Angreifer weigerten sich deshalb, Verantwortung für die Folgen ihres Tuns zu übernehmen, darunter das Schicksal der von den arabischen Führern zur „zeitweiligen Flucht“ aufgerufenen Araber aus Palästina.

„Am Ende des Krieges hatten die Juden ihren Staat, der weit größer war, als es der Teilungsplan vorsah. Und die Palästinenser nichts.“

Bei Krieg weiß man vorher nie, was am Ende rauskommt. Bemerkenswert ist die Behauptung: „Und die Palästinenser nichts.“ Die haben in der Tat großes Pech gehabt, zumal es 1948 noch keine „Palästinenser“ im heutigen Sinn gab. Die Araber des britischen Mandatsgebiets Palästina haben sich erst 1968 mit der 2. von Jassir Arafat verfassten PLO-Charta als Palästinenser konstituiert und gefordert, anstelle Israels einen Staat zu errichten.

Stuhlmann erwähnt, dass es „in diesen siebzig Jahren mindestens acht Kriege und zwei blutige Aufstände gegeben hat. Immer war Israel trotz schmerzlicher Verluste siegreich und die Palästinenser die Verlierer.“

Laut UNO ist Krieg eine militärische Auseinandersetzung zwischen Staaten. Davon gab es nur vier: 1948, 1956, 1967 und 1973. Alles andere waren „Militäroperationen“ gegen Freischärler, Terrormilizen und „bewaffnete Arme von politischen Parteien“. Die Israelis haben sich gegen Raketenbeschuss und Selbstmordattentate in Bussen, Schulen und Restaurants gewehrt. Hätten die Juden sich etwa massakrieren lassen sollen, um den Palästinensern einen Sieg zu gönnen? Verschärfte Sicherheitskontrollen auf Flughäfen, Verriegelung der Pilotenkanzeln und Poller um Weihnachtsmärkte: Nach jedem Terroranschlag in Europa und den USA werden Sicherheitskontrollen mit israelischer Hilfe nachjustiert. Israels Geheimdienste haben allein 2017 mehrere Dutzend tödliche Anschläge in aller Welt verhindert.

„Die Staatsgründung Israels ist auch ein Datum im christlichen Märtyrerkalender. Im Ruinenfeld von Iqrit und Bir‘am in Galiläa sind nur die Kirchen stehen geblieben. Die Bewohner dieser beiden christlichen Dörfer wurden vertrieben. Nur als Leichen dürfen sie und ihre Nachfahren zurückkehren, um auf dem Friedhof am Rande der Ruinen ihrer Häuser begraben zu werden.“ Stuhlmann übernimmt hier den ansonsten in der evangelischen Kirche unüblichen palästinensischen Märtyrerkult. Juden können nicht einmal als Leichen in die arabischen Länder zurückkehren, um sich dort neben ihren zerstörten Synagogen begraben zu lassen.

Stuhlmann beklagt weiter die späten Friedensverhandlungen, erst mit Ägypten und Jordanien und dann mit der PLO. Er erwähnt nicht das dreimalige „Nein“ der arabischen Welt 1967 in Khartum, das jegliche Kontakte mit Israel ausschloss. Und dann schreibt er: „Und doch steht die Anerkennung eines palästinensischen Staates immer noch aus – auch durch unsere Regierung.“ Ihm scheint unbekannt zu sein, dass die Palästinenser bis heute ihren Staat nicht ausgerufen haben. Denn dann würden sie Milliardensummen verlieren, die ihnen als „Aufbauhilfe für den künftigen Staat“ geschenkt werden. Sowie sie einen Staat ausgerufen hätten, stünde ihnen bestenfalls eine kümmerliche „Entwicklungshilfe“ zu. Wie kann Stuhlmann von Deutschland die Anerkennung eines Staates fordern, der nicht einmal existiert?

Den Höhepunkt der Geschichtsklitterung erreicht das Arbeitspapier der Rheinischen evangelischen Kirche mit dem Satz: „Die palästinensischen Christen leben seit zweitausend Jahren im Land.“ Dann gab es also „palästinensische Christen“ vor der Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Vielleicht war ja auch Jesus ein „palästinensischer Christ“ und Araber, über 100 Jahre bevor Kaiser Hadrian die römische Provinz „Judäa“ in „Syria-Palaestina“ umbenannt hat, um jegliche Erinnerung an die Juden zu tilgen?

Kirchenrat Dr. Volker Haarmann zeichnet verantwortlich für diese „Gottesdienst-Arbeitshilfe“. Präses Manfred Rekowski hat das Grußwort verfasst. Beide nehmen an der Reise teil. Auf Nachfrage erklärte Pressesprecher Iven, dass es zwischen jenem Arbeitspapier und der „historischen Reise“ keinen Zusammenhang gebe.

Die Argumente Stuhlmanns stammen aus dem klassischen Repertoire palästinensischer Propaganda zur Delegitimierung Israels und der Juden. Es fragt sich, welchen Sinn Vertreter jüdischer Gemeinden in Deutschland in dieser „ökumenischen Reise“ sehen. Eine Stellungnahme der jüdischen Teilnehmer steht noch aus.

(C) Ulrich W. Sahm

Fotos: Indiana Jones war hier

The Jewish Press, 29. Oktober 2017 (Fotos: Maor Kinsbursky/Flash90)

Gut, Indiana Jones war nicht hier, aber das Kloster Mar Saba in der Judäischen Wüste sieht auf jeden Fall so aus, als sei es ein Ort, den er besuchen würde. (Und wenn nicht Indiana Jones, dann auf jeden Fall Han Solo.)

Christlicher Zionismus – Israels beste Waffe?

Daniel Pipes, The New York Post, 15. Juli 2003

Die Menschen im Nahen Osten waren Anfang 1994 weit gehend verwirrt, als einige führende amerikanische Politiker, darunter Senator Jesse Helms (Republikaner aus North Carolina) und der Abgeordnete Newt Gingrich (Republikaner aus Georgia) durchsetzungsfähigere, härtere Positionen gegenüber den Palästinensern voran trieben als die Regierung Israels. Sie waren z.B. weit zögerlicher als Jerusalem, die US-Gelder an die PLO gehen zu lassen und zeigten größere Bereitschaft, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

Eine arabische Zeitung, „Ash-Sharq al-Awsat“, erfasste die allgemeine Verblüffung mit dem Vermerk, der Likud, Israels eher nationalistische Partei, habe „Israel zwar verloren , regiere aber in Washington immer noch übermächtig.“

Das gleiche Muster ist heute wieder erkennbar, wenn christliche Führungspersönlichkeiten wie Gary Bauer, Jerry Falwell und Richard Land lautstärker gegen die „Road Map“ für die palästinensisch-israelische Diplomatie opponieren als fast alle ihre israelischen Gegenüber.

Diese beherzte christliche Solidarität mit Israel sollte aber nicht überraschen, da sie eine christliche Form des Zionismus aufzeigt, die fast zwei Jahrhunderte alt ist.

Die christliche Unterstützung der Gründung des jüdischen Staates stammte aus England und wurde in der viktorianischen Zeit zu einer bedeutenden Bewegung. 1840 empfahl der britische Außenminister Lord Palmerston „nachdrücklich“, dass die damals über Palästina herrschende osmanische Regierung „auf jeder gerechtfertigten Ermutigung der Juden Europas zur Rückkehr nach Palästina bestehen“ solle. Lord Shaftesbury prägte 1853 den Satz „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“.

George Eliot setzte diese Ideen 1876 in den Roman „Daniel Deronda“ um. 1891 schrieb Sir George Adam Smith seine maßgebende „Historical Geography of the Holy Land“ (Historische Geographie des Heiligen Landes), dass die Ottomanen aus Palästina geworfen und durch die Juden ersetzt werden müssten, „die Palästina alles gegeben haben, das es je an Wert für die Welt hatte“.

Dasselbe Jahr erlebte die vielleicht größte frühe, christliche Unterstützung in den Vereinigten Staaten für einen jüdischen Staat – das „Blackstone Memorial“, eine Petition, die die Unterschrift von 413 prominenten Amerikanern trug, darunter des vorsitzenden Richters des Obersten Gerichtshof, des Parlamentspräsidenten, den größten Industriellen der Zeit (Rockefeller, Morgan, McCormick), berühmten Geistlichen, Schriftstellern und Journalisten.

Die Denkschrift richtete sich an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Benjamin Harrison, und den Außenminister, James G. Blaine, und forderte von ihnen, „ihr hohes Amt und ihren Einfluss dazu nutzen, die Abhaltung einer Konferenz zu einem baldigen Termin sicherzustellen, um den Zustand der Israeliten und ihrer Ansprüche auf Palästina als ihre alt hergebrachte Heimat zu überdenken“. Nach dem Historiker Paul Charles Merkley hatte das Blackstone Memorial die Wirkung, „in den Seelen vieler die Vorstellung einer amerikanischer Sponsorenschaft der jüdischen Rückkehr nach Palästina fest einzupflanzen“.

Die Balfour-Deklaration vom November 1917, durch die die britische Regierung verkündete, dass sie die „Gründung einer nationalen Heimstatt für das jüdische Volk“ gut hieß, war vielleicht der wichtigste Einzelakt, der auf dem christlichen Zionismus gründete. Harry S. Trumans Anerkennung Israels gegen den Widerstand fast seiner kompletten Administration war vermutlich der zweitwichtigste. Sein Biograph Michael T. Benson befindet, dass Trumans pro-israelischer Ansatz „hauptsächlich auf humanitären, moralischen und sentimentalen Gründen basierte, von denen viele eine Weiterentwicklung der religiösen Erziehung des Präsidenten und seiner Vertrautheit mit der Bibel waren.“ (Trumans gerade entdecktes Tagebuch mit seinen verdrießlichen Bemerkungen über Juden macht seine zionistische Haltung umso beachtenswerter.)

Die Medien haben sich in jüngster Zeit auf den christlichen Zionismus konzentriert, als sei er etwas Neues. (Eine typische Schlagzeile, zu einem Artikel auf der Titelseite des „Wall Street Journal“, lautete: „Wie Israel eine wichtige Frage der konservativen, christlichen Rechten wurde“.) Die eigentliche Nachricht ist, wie die christlichen Zionisten zunehmend zum Fundament der Unterstützung Israels in den Vereinigten Staaten werden, geschlossener und energischer zionistisch als viele Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft.

Für die, die sich fragen, warum Washington eine so andere Politik verfolgt als die europäischen Staaten, hat heute ein Großteil der Antwort mit dem Einfluss der christlichen Zionisten zu tun, der besonders stark ist, wenn ein konservativer Republikaner wie George W. Bush Präsident ist. (Im Gegensatz dazu ist der christliche Zionismus in Großbritannien fast ausgestorben.)

Grace Halsell, eine antiisraelische Autorin, erkennt diese Tatsache und betrachtet die christlichen Zionisten als „gefährlich einflussreicher“ in Washington als die jüdischen Zionisten. Positiv ausgedrückt: Anders als die Israel Defense Forces könnten die amerikanischen christlichen Zionisten der wirksamste strategische Aktivposten des jüdischen Staates sein.