Kirche des Muslimtöter-Heiligen im Visier des Jihad

Raymond Ibrahim, 22. März 2021

Die Kathedrale von Santiago de Compostela in Spanien

Das Jahr 2021 könnte ein besonders „gefährliches“ Jahr für Spanien sein – dank Terroristen des Islamischen Staats, die über Europa als Migranten mit „Anweisungen“ kommen, um unter anderem Kirchen in Spanien anzugreifen. Ein Bericht hebt mehrere Beispiele hervor, die eine Steigerung der Terroraktivitäten andeutet; es wird hinzugefügt: „Die Tatsache, dass wir in einer Pandemie stecken, scheint die jihadistische Bedrohung nicht aufzuhalten.“

Eine der jüngeren Bedrohungen betrifft Santiago de Compostela, einen christlichen Schrein in Galizien, in der Nordwestecke der Halbinsel. Mehrere Botschaften unter muslimischen Migranten, die ihn als potenzielles Ziel erwähnen, sind abgefangen worden, was den Pilgerort in Alarmzustand versetzte; es wurden scharfe Einschränkungen für Besucher aus dem Ausland aus Hotspot-Staaten wie Syrien, Libyen, dem Irak und Afghanistan getroffen.

Dass muslimische Terroristen sich besonders auf Santiago de Compostela konzentrieren, überrascht nicht. Es ist nicht nur einer der wichtigsten christlichen Pilgerorte – und schon daher ein ideales Ziel für den Jihad – sondern der Schrein (heute Kathedrale) spielt eine sehr bedeutende Rolle in den historischen Kriegen zwischen Christen und Muslimen in Spanien.

Sogar der Heilige, nach dem sie benannt ist und dessen Leiche dort ruhen soll, Jakobus der Große (Sohn des Zebedäus) spielt in den Kriegen dieser Zeiten eine Rolle, weil weithin von ihm geglaubt wird, dass er auf einem schneeweißen Streitross aufgetaucht sei und in der Schlacht von Clavijo im Jahr 844 tausende Muslime getötet habe. Deshalb ist Spaniens Nationalheiliger Jahrhunderte lang besser als Santiago Matamoros bekannt gewesen – also „der Heilige Jakobus, der Maurentöter“ („Maure“ war praktisch synonym mit „Muslim“).

Kein Wunder, dass Muslime in der Vergangenheit wie in der Gegenwart Matamoros und seinen Schrein angegriffen haben. Einer der bemerkenswertesten Angriffe fand vor über tausend Jahren statt, im Jahr 997. Damals führte Mohammed bin Abi Amir, der als „Almanzor“ – der Siegreiche –bekannt war, einen Koran mitführend, „über dem er endlos meditierte“, einen großen Jihad gegen die Christen im Norden Spaniens an. Er plünderte, verbrannte und terrorisierte die Region – zerstörte die Kirchen, so dass „keine Spur übrig blieb“ – und massakrierte oder versklavte rituell zehntausende Christen. Schließlich erreichte und plünderte er Santiago de Compostela im äußersten nordwestlichen Quadranten. Weil Almanzor einen „besonderen Groll gegen diesen kämpfenden Heiligen“ hegte, zerstörte er dessen Schrein; seine Ikonen, Statuen und Kreuze wurden „gestürzt und verstümmelt“; und die Kirchenglocken von Compostela wurden beschlagnahmt und auf den Rücken versklavter Christen zur Großen Moschee von Cordoba getragen, wo man sie umformte und als Lampen nutzte, mit denen das muslimische Gotteshaus beleuchtet wurde.

Gemälde des Heiligen Jakob, des Maurentöters, aus dem 17. Jahrhundert

Vor Almanzors Ankunft versteckten die den Schrein behütenden Mönche die Gebeine des heiligen „Maurentöters“; sie wurden zurückgebracht und das Gebäude wieder aufgebaut. Darüber hinaus ging der Angriff nach hinten los; „Nachrichten der Schändung des Heiligtums waren weit davon entfernt Angst und Schrecken auszulösen oder Unzufriedenheit zu verursachen, sondern weckte außergewöhnliche Entrüstung und erneuerte Leidenschaft. Die Sache des Apostels Jakobus wurde ein Fall für die gesamte Christenheit.“ Bald darauf wurde die Reconquista mit voller Kraft begonnen. Fast 240 Jahre später – heißt: 240 Jahre grausamer Kriege zwischen Christen und Muslimen – eroberten die Christen unter Ferdinand III. von Kastilien (regierte 1217 – 1252) Cordoba, das Jahrhunderte lang die Hauptstadt des muslimischen Spanien war.

Die Stadt „wurde von allem Schmutz des Mohammed gereinigt“, schreibt ein zeitgenössischer Chronist; seine Große Moschee, die Jahrhunderte früher „mit dem Material auf den Köpfen christlicher Gefangener nach Cordoba gebrachter zerstörter Kirchen gebaut wurde, womit die wahre Religion verherrlicht und der Polytheismus zertrampelt wurde“ – wie ein muslimischer Historiker einst prahlte – wurde wieder als Kirche geweiht. Dann „befahl Ferdinand, dass das Kreuz auf den Hauptturm [Minarett] gesetzt wird, wo bis dahin der Name des falschen Mohammed angerufen und gepriesen worden war“, fährt der spanische Chronist fort. Der Anblick des auf von einer Kirche zu einer Moschee und wieder zu einer Kirche gemachten Kreuzes „verursachte Verwirrung und unbeschreibliches Klagen unter den Sarazenen und, im Gegensatz dazu, unbeschreibliche Freude bei den Christen“.

Schließlich fand Ferdinand – „bei den Muslimen als „der Tyrann, der Verfluchte“ bekannt – die Glocken des Heiligen Jakobus und brachte sie auf den Rücken muslimischer Gefangener zurück zu seinem Heiligtum in Compostela, wo sie bis heute verbleiben.

Während ein Großteil dieser Geschichte im Westen beinahe vergessen ist, stellen heutige Muslime mit der Fixierung auf die Lancierung eines Terroranschlags auf den Schrein des Muslimtöters sicher, dass das Kontinuum zwischen Vergangenheit und Gegenwart gesund und munter bleibt. Immerhin, und wie Bernard Lewis einst erklärte, „haben die meisten Muslime, anders als die meisten Amerikaner, ein intensives historisches Bewusstsein und betrachten die aktuellen Ereignisse mit einer weit tieferen und breiteren Perspektive, als wir das normalerweise tun“. Und sie handeln entsprechend.

Historische Zitate in diesem Artikel sind dem Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West entnommen.

Geschändet und vollgekackt: Kirchen in Europa unter dem Islam

Raymond Ibrahim, 10. März 2021

„Kreuz“ aus Exkrementen an einer Kirche in Nimes, Frankreich

Ein paar Tage, nachdem muslimische Migranten eine 800 Jahre alte schwedische Kirche zweimal innerhalb von vier Tagen mit Brandbomben bewarfen – einmal am 20. Januar 2021 und ein weiteres Mal am 24. Januar – gab es am 4. Februar einen Bericht, in dem es hieß, dass allein von 2012 bis 2018 829 „Hassverbrechen“ gegen Kirchen in Schweden oder rund jedes Jahr durchschnittlich 138 Anschläge zur Anzeige gebracht wurden.

Damit schließen sich die Kirchen Schwedens denen anderer Staaten Westeuropas an, die beträchtliche Anzahlen muslimischer Migranten aufgenommen haben. In Frankreich werden z.B. jeden Tag zwei Kirchen mutwillig beschädigt. Nach Angaben eines Berichts von PI News wurden 2018 in Frankreich 1.063 Anschläge auf christliche Kirchen oder Symbole (Kruzifixe, Ikonen, Statuen) registriert. Das stellt eine Zunahme von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2017) dar, in dem 878 Anschläge registriert wurden – was bedeutet, dass solche Anschläge von schlimm zu schlimmer.

Sie werden zudem zunehmend widerlich. Zum Beispiel verwendeten Vandalen menschliche Exkremente, um 2019 ein Kreuz auf die Kirche Notre-Dame des Enfants in Nimes zu „malen“; auch  geweihtes Brot wurde draußen in Müll geworfen gefunden. Eine Woche später schändeten und zerschlugen Vandalen Kreuze und Statuen an der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur, sie verstümmelten die Arme eines gekreuzigten Christus auf verhöhnende Weise und verbrannten Altarmaterialien.

Ähnliche Berichte kommen aus Deutschland. Nachdem es berichtete, dass 2019 vier unterschiedliche Kirchen im Verlauf von vier Wochen verwüstet und/oder in Brand gesetzt wurden, erklärte PI-News: „Auch hierzulande herrscht schleichender Krieg gegen alles, was Christentum symbolisiert: Angriffe auf Gipfelkreuze, auf Heiligenfiguren am Weg, auf Kirchen und neuerdings auch auf Friedhöfe.“

Obwohl Mainstream-Medien regelmäßig behaupten, die Vandalen – die selten gefasst werden, um ihre Identitäten zu verifizieren – „psychisch krank“ oder Teil „rechtextremistischer“ Gruppen sind, wie der aktuelle schwedische Bericht erklärt, offeriert PI-News einen Hinweis: „Es werden Kreuze zerbrochen, Altäre zerschlagen, Bibeln angezündet, Taufbecken umgestürzt und die Kirchentüren mit islamischen Bekundungen wie „Allahu akbar“ beschmiert.“

Gleichermaßen stellte ein weiterer deutschsprachiger Bericht von Ende 2017 fest, dass allein in den Alpen und in Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerbrochen wurden: „Die Kriminalpolizei hat es derzeit immer wieder mit Kirchenschändungen zu tun. Die Täter seien oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Ein weiterer, viel sagender Indikator ist, dass solche Regionen Europas mit großer muslimischer Migrantenbevölkerung oft einen Anstieg an Angriffen auf Kirchen und christliche Symbole erleben. Vor Weihnachten 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen, wo mehr als eine Million muslimischer Migranten wohnen, rund 50 öffentliche Jesus-Statuen und weitere christliche Figuren geköpft und Kruzifixe zerbrochen.

Nach der Ankunft einer weiteren Million muslimischer Migranten sagte eine Lokalzeitung in Dülmen: „Es vergeht kein Tag“ ohne Angriffe auf christliche Statuen.

Frankreich, wo eine der größten muslimischen Bevölkerungen Europas lebt – und wo Kirchen jeden einzelnen Tag angegriffen werden – ist ebenfalls indikativ dafür, dass da, wo die Zahl der Muslime zunimmt, auch die Angriffe auf Kirchen zunehmen. Eine Studie vom Januar 2017 deckte auf, dass „islamistisch-extremistische Angriffe auf Christen“ in Frankreich um 38 Prozent zunahmen, von 273 im Jahr 2015 auf 376 im Jahr 2016; die Mehrheit ereignete sich während der Weihnachtszeit und „viele der Anschläge fanden in Kirchen oder anderen Gotteshäusern statt“.

Als typisches Beispiel beging ein muslimischer Mann 2014 „bedeutende Wandalismus-Taten“ innerhalb einer historischen katholischen Kirche in Thonon-les-Bains. Nach Angaben des Berichts mit Bildern (inzwischen gelöscht) „stürzte er zwei Altäre, die Kandelaber und Stehpulte um und zertrümmerte sie, zerstörte Statuen, riss ein Tabernakel nieder, verbog ein massives Bronzekreuz, zerschlug eine Tür der Sakristei und zerbrach sogar einige Buntglasfenster“. Zudem „trampelte“ er auch noch auf der Eucharistie herum.

Weitere Beispiele von Muslimen, die auf frischer Tat bei der Schändung von Kirchen in anderen europäischen Staaten ertappt wurden, finden Sie hier, hier, hier, hier und hier.

Sollte es immer noch irgendwelche Zweifel bezüglich der wahren Identität der am meisten Verantwortlichen für die Verwüstung von Kirchen überall in Europa geben, muss man sich nur an den Umgang mit Kirchen in der muslimischen Welt selbst zuwenden oder auch in Gegenden, die eine sehr große muslimische Bevölkerung haben.

So steckten Muslime in Kenia vom 20. Januar bis 24. Januar fünf Kirchen in Brand – genau in den Tagen, als Muslime zweimal eine 800 Jahre alte Kirche in Schweden mit Brandsätze bewarfen. „Eine Mehrheit der Kirchenmitglieder hatte nach dem Niederbrennen der Kirchen Angst Gottesdienste [in oder an den Ruinen] zu besuchen, weil sie befürchteten, die Brandstifter könnten ihnen nach Hause folgen und damit das Leben ihrer Familien gefährden“, sagte eine lokale Quelle.

Wie es geschah, als Wandalen in Frankreich 2019 menschliche Exkremente verwendeten, um ein Kreuz auf die Kirche Notre-Dame des Enfants zu schmieren, begingen auch diese kenianischen Brandstifter „diese abscheulichen Taten menschliche Fäkalien auf die Gebäude zu schaufeln“, fügte die Quelle hinzu.

Tatsache ist: die widerliche Schändung von Kirchen (einschließlich mit menschlichen Exkrementen) Jahrhunderte lang ein Markenzeichen der Muslime gewesen ist – eine Art „der Islam war hier“. Wie in „Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West“ umfassend dokumentiert ist, haben Muslime bei ihren Invasionen in christlichen Nationen hunderttausende Kirchen rituell geschändet (allein Kalif Haim b’amr Allah zerstörte Berichten zufolge während des frühen elften Jahrhunderts 30.000 Kirchen). Denken Sie an das, was ISIS gemacht hat, allerdings auf exponentiellem Niveau – und nicht eine Handvoll Jahre lang, sondern über mehr als ein Jahrtausend in Dutzenden Nationen auf drei Kontinenten.

Gerade erst ist nach Angaben eines Berichts vom 17. Februar 2021 die neunte Kirche im mehrheitlich muslimischen Sudan in Brand gesetzt worden. Bevor sie in Flammen gesteckt wurde, warfen örtliche Muslime ein Licht darauf, warum sie Kirchen angreifen: „In jeder Stadt oder jedem Dorf, in dem Muslime leben, sollten sie nichts zulassen, das Ungläubigen gehört wie Kirchengebäude dort“, schrieb ein Muslim in den sozialen Medien; ein anderer bestand darauf, dass wo immer Muslime die Existenz einer Kirche gestatten, dieser Ort „geschändet“ ist. Kurz gesagt und mit den Worten von Rev. Kuwa Shamal von der sudanesischen Kirche Christi: „Sie nahmen die Kirche ins Ziel, weil sie kein Kreuzzeichen in der Gegend sehen wollen.“

Wie man aus dem erkennt, was Kirchen in ganz Westeuropa geschieht, teilen zumindest einige muslimische Migranten diese Ansicht, obwohl sie im Westen Minderheiten und Gäste sind.

Die muslimische Aneignung Mariens

Raymond Ibrahim, 21. Februar 2021

In „Vatican Mary is Catholic-Muslim Bridge“ werde ich von Juls Gomes von Church Militant interviewt.

Vatikanstadt (ChurchMilitant.com) – Die Pontificia Accademia Mariana Internazionale (PAMI) wirbt nach dem Pakt von Abu Dhabi zwischen Papst Franziskus und dem Großimam der Al-azhar, Ahmed Al-Tayyeb, für die Gesegnete Jungfrau als Brücke, die den Islam und den Katholizismus miteinander versöhnt.

Am Donnerstag startete die Marienakademie in Rom eine zehnwöchige Webinar-Serie mit dem Titel „Maria, ein Vorbild für Glauben und Leben für die Christenheit und den Islam“ in Zusammenarbeit mit der Großen Moschee in Rom und dem Islamischen Kulturzentrum Italiens.

Auf der Grundlage des Glaubens, dass Maria „eine jüdische, christliche und muslimische Frau“ ist, versucht Fr. Gain Matteo Roggio, der Organisator der muslimisch-christlichen Dialogserie die Gottesmutter Maria als Vorbild für „ offene Grenzen“ zwischen religiösen und multikulturellen Welten zu mobilisieren.

Maria antwortet „auf die genetischen Codes von Judentum, Christentum und Islam“, bestätigt Roggio, Mitglied des religiösen Ordens der Missionare unserer Jungfrau von La Salette mit einem Text in der italienischen liberalen katholischen Zeitschrift Famiglia Cristiana.

Der Islam-Historiker Raymond Ibrahim sagte gegenüber Church Militant: „Diese Serie ist ein weiterer Versuch die Katholiken zu überzeugen, dass der Islam irgendwie ihrem eigenen Glauben ähnelt, obwohl der Islam sich in Wirklichkeit die Namen und heiligen Auren biblischer Personen aneignet, sie aber dann mit völlig anderen Merkmalen umdichtet – einer, die den Islam als den „wahren“ Glauben bestätigt.

Ibrahim, ein erfolgreicher Autor, aktuell mit dem Bestseller Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War Between Islam and the West, erklärte:

Zum Beispiel bestehen die Organisatoren der Serie darauf, dass Maria eine „jüdische, christliche und muslimische Frau“ war, was nur zu zwei Dritteln stimmt. Ja, sie war Jüdin durch ihre Rasse und ihren Hintergrund; und ja, sie war Christin in dem Sinn, dass sie buchstäblich Christ(entum) gebar, aber sie war gewiss keine Muslima – ein Begriff und eine Religion, die es bis 600 Jahre nach dem Ende ihres irdischen Lebens gar nicht gab.

„Schlimmer ist: Weit davon entfernt die Ewige Jungfrau zu sein, wie sie das für 1,5 Milliarden Christen – Katholiken und Orthodoxe – ist, präsentiert der Islam Maria, die Mutter Christi, als im Paradies mit Mohammed ‚verheiratet‘ und mit ihm ‚kopulierend‘“, gab Ibrahim preis.

In einem Artikel für das Frontpage Magazine mit dem Titel „Mohammed und die Jungfrau Maria: Eine im Himmel geschlossene Verbindung?“ zitierte Ibrahim einen Hadith (islamische kanonische Tradition), in dem Mohammed, der Prophet des Islam, erklärt: „Allah wird mich im Paradies mit Maria, der Tochter Imrans, verheiraten.“

Weit davon entfernt die Ewige Jungfrau zu sein präsentiert der Islam Maria, die Mutter Christi, als im Paradies Mohammed „verheiratet“ und „kopulierend“. (Tweet)

Wenige Christen wissen von dieser Behauptung, aber mittelalterliche Christen, die unter islamischer Besatzung lebten, waren damit vertraut, weil ihre muslimischen Eroberer sie mit diesem Text regelmäßig demütigten, um den Anspruch der Kirche auf Marias ewige Jungfräulichkeit zu widerlegen, schreibt Ibrahim.

Fakt ist: Ägyptens ehemaliger stellvertretender Minister für religiöse Stiftungen, Dr. Salem Abdul Galil, erklärte offen, dass unter anderen biblischen Frauen wie Moses‘ Schwester und Pharaos Frau „unser Prophet Mohammed – Gebete und Friede sei mit ihm – im Paradies mit (der Jungfrau) Maria verheiratet sein wird“.

Ibrahim bekam ein arabisches Video mit Galil, der dies im Fernsehsender Mahwar erklärte.

„Weit davon entfernt ‚Gemeinsamkeiten‘ zu schaffen, sollte klar sein, dass solche Aneignung Konflikt schafft“, sagte Ibrahim gegenüber Church Militant.

Maria ist eine jüdische, christliche und muslimische Frau. Der erfolgreiche Autor führt näher aus:

Stellen Sie sich über Analogie vor, dass Sie einen Großvater haben, den sie besonders mögen und aus heiterem Himmel sagt ein Fremder: „Hey, das ist mein Großvater!“ Dann – damit Sie nicht glauben, dieser Fremde versuche irgendwie Ihr Freund zu sein – fügt er hinzu: „Und alles, was du über Großvater zu wissen glaubtest, ist falsch!“ Würde das diesem Fremden Ihre Zuneigung verschaffen?

Die Webinare werden während des Monats Ramadan im Konferenzraum der Großen Moschee von Rom mit „Marias Datteln“ enden – ein Verweis auf die Frucht der Dattelpalme und ein Vers aus dem Koran (Sure 19,22-26).

Die Verse beschreiben, wie Maria angeblich getrieben durch ihre Geburtswehen, zum Stamm einer Dattelpalme getrieben wurde, wo eine Stimme aus dem Himmel sagte: „Schüttle den Stamm dieser Palme auf dich zu, er wird frische, reife Datteln auf dich fallen lassen. Also iss und trink und ruhe dein Herz aus.“

Roggio hofft, dass die Reihe in der Moschee, sobald die Sonne untergeht, mit einem Mahl aus Freundschaft und Bruderschaft zu Ende geht, als greifbarer Pakt des Bundes für den Dienst am gemeinsamen Guten für alle.

Das, schreibt Roggio, ist Gehorsam gegenüber dem, was das Abu Dhabi-Dokument als „Auffassung der großen göttlichen Gnade, das aus allen Menschen Brüder macht“, versteht.

Die Vorträge der Reihe werden gemeinsam von katholischen und muslimischen Rednern gehalten, die „Dialog, Wissen und Zusammenarbeit“ zu Themen wir „Maria, eine Frau des Glaubens“ sowie Gebet, Reinheit, Gastfreundschaft, Gewaltlosigkeit, Bußfertigkeit, Fasten und Staatsangehörigkeit anstrebt.

Zu den Mitorganisatoren der Reihe gehören über den Lehrstuhl Dun Scotus für Marienstudien die Päpstliche Universität von St. Anton (Antonianum) sowie die Internationale Islamisch-Christliche Marien-Kommission.

Christliche Leiter schweigen, während die Kirche ihren ältesten Hass recycelt

Der südafrikanische Pastor Frank Chikane, ein Moderator der Kirchenkommission für Internationale Angelegenheiten des Weltkirchenrats, suggeriert offen, dass israelische Juden dämonisch seien.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 1. Februar 2021

Melanie Phillips (zur Verfügung gestellt)

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK/Weltkirchenrat) ist theologisch in die volle Aufstachelung gegen den Staat Israel gewechselt.

In einem aktuellen Zoom-Webinar mit mehr als 300 christlichen Aktivisten zur Werbung für einen Film über den pro-palästinensischen Aktivismus des Michel Sabbah – dem ehemaligen lateinischen Patriarchen von Jerusalem – ging Rev. Frank Chikane, der Moderator der ÖRK-Kommission für die Kirchen zu internationalen Angelegenheiten, viel weiter als bei den üblichen Unwahrheiten über Israels „Brutalität“ gegenüber den Palästinensern. „Wir müssen anfangen zu denen, die Israel bei der brutalen Behandlung der Palästinenser unterstützen, dass das Blut des Volks von Palästina ihnen angelastet wird, weil sie kollaborieren, indem sie diesem System gestatten weiter zu bestehen“, sagte er.

Chikanes offensichtliche Aufstachelung zu Gewalt kanalisierte eindeutig Matthäus‘ berüchtigten Fluch im Neuen Testament: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“[1]

Dieser Fluch, der Vergeltung in alle Ewigkeit gegen das jüdische Volk für die Kreuzigung Jesu fordert, hatte die Abschlachtung Hunderttausender Juden durch die Jahrhunderte hindurch zur Folge.

Da man Jesus für den Sohn Gottes hielt, rechtfertigte der Vorwurf des Gottesmordes das Abschlachten der Juden auf theologischer Grundlage und machten sie zu Teufeln.

Tatsächlich suggeriert Chikane, ein südafrikanischer Pastor, offen, dass israelische Juden dämonisch seien. Er sagte, die Palästinenser müssten „mit denselben Dämonen fertig werden, mit denen wir in Südafrika zu tun hatten, mit der Ausnahme, dass in ihrem Fall die Dämonen viele andere Dämonen eingeladen haben, um ihren Kampf weit schwieriger zu machen“.

Also hatten Chikanes Worte mit derselben völkermörderischen Hetze Israels die Juden als Ziel.

Diese schockierende Verschmelzung aufhetzerischer Unwahrheiten zu Israels Verbrechen gegen die Menschheit mit dem schrankenlos aufwiegendelnderen Vorwurf des Gottesmordes ist in der christlichen Kirche alles andere als neu. Sie ist Teil dessen, was „Supersessionsmus“ heißt, auch bekannt als „Ersetzungstheologie“.

Das ist eine uralte christliche Schmähung gegen die Juden, die im Lauf der letzten Jahrzehnte wiederbelebt worden ist und die palästinensische Sache übernahm.

Die Doktrin behauptet, dass den Juden Gottes Gnade genommen wurde, weil sie die Göttlichkeit Jesu bestritten. Christen haben daher Gottes Versprechen geerbt und wurden zum „neuen Israel“, während die Juden verdammt wurden.

Diese mörderische Doktrin wurde durch Holocaust eine Weile in den Untergrund getrieben, erhielt aber neues Leben durch das Aufkommen der palästinensisch-christlichen Befreiungstheologie. Diese verschmolz die Unwahrheit, dass die palästinensischen Araber die ursprünglichen Besitzer des Landes Israel seien mit dem theologischem, judenfeindlichen Superserssionismus.

Diese Verschmelzung gab dem palästinensisch-arabischen Anspruch auf das Land Israel den Status vermeintlich heiliger Schrift, machte aus dem Staat Israel einen gottlosen Eindringling und seine Verteidiger zu den Feinden Gottes.

Als Anlass zu der offensichtlich lächerlichen Behauptung „Jesus war Palästinenser“ gebend – er war natürlich Jude aus dem antiken Judäa – hat es groteske die palästinensische Propaganda verstärkt, die die Palästinenser als von den Israelis „gekreuzigt“ darstellt. Dieses Bild provoziert bei einigen westlichen Christen eine instinktive Abscheu gegen Israel; ihre Ignoranz des Judentums und der Geschichte des Nahen Ostens macht aus ihnen nützliche Idioten für mörderische Hetze gegen Israel und die Juden.

Die Mischform aus christlicher Theologie und palästinensischer politische Dämonisierung Israels und der Juden wird seit Jahren vom Sabeel Ecumenical Liberation Theology Center in Jerusalem ausgebreitet. Das Zoom-Webinar wurde von Sabeel und anderen gehässig israelfeindlichen Christengruppen und -Aktivisten organisiert.

Diese palästinensische „Befreiungstheologie“ ist vom Weltkirchenrat komplett übernommen worden.

Jahrzehnte lang hat der ÖRK israelfeindliche und antizionistische Rhetorik und Aktivismus propagiert. Über seine Propaganda der „Befreiungstheologie“ hat er liberale Kirchen mit neomarxistischen, antikapitalistischen, antiwestlichen Einstellungen durchtränkt – womit dem Antisemitismus und Antizionismus der Linken praktisch ein Heiligenschein aufgesetzt wird.

Der christliche Historiker Paul Merkley hat berichtet, dass der ÖRK beim Herbeiführen des antizionistischen Hassfestes in Durban (Südafrika), kurz vor dem 9/11 eine Schlüsselrolle spielte; dort forderten seine Repräsentanten bei einer UNO-Konferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Gewalt, dass die Vereinten Nationen Israel wegen „systematischen Begehens rassistischer Verbrechen, einschließlich Kriegsverbrechen, Völkermord und ethnischer Säuberung“ verurteilen.

Das Simon Wiesenthal Center hat festgestellt, dass der ÖRK zwar gegen Israel nachgelegt, aber wenig oder keine Kritik zu den brutalen Regimen wie Kuba, Nordkorea, Venezuela, China oder dem Iran geübt hat.

Als islamische Extremisten koptische Kirchen in Ägypten in die Luft jagten, sagten traumatisierte Kopten, dass der ÖRK offenbar zu sehr mit Israel beschäftigt war, als dass er ihnen Unterstützung zukommen lässt.

Allerdings hat ihr Vorzeigeprojekt Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel[2] (EAPPI) im Verlauf der letzten Jahrzehnte mindestens 1.800 Freiwillige geschickt, um als Beobachter in Jerusalem und der „Westbank“ zu dienen.

Die Internationale Holocaust-Gedenkallianz erklärt, dass „das Ziehen von Vergleichen zwischen heutiger israelischer Politik mit der der Nazis“ ein Beispiel für Antisemitismus ist. Der ÖRK sagte, er „setzt Israel nicht mit Nazideutschland gleich, weder in der Ausbildung von Teilnehmern des EAPPI noch auf andere Weise“.

2019 berichtete jedoch die Beobachtergruppe NGO Monitor, dass die Führung des ÖRK sowie EAPPI-Freiwillige in ihren Interessenvertretungs-Versammlungen wiederholt Vergleiche israelischen Handelns mit dem von Nazi-Deutschland anstellten.

2012 sagten Vivian Wineman, die Präsidentin des U.K. Board of Deputies[3], Mitglieder jüdischer Gemeinden im gesamten Land hätten „bei EAPPI-Treffen Schikane und Misshandlungen ertragen müssen“ und dass das EAPPI „dabei half, innerhalb der Church of England ein Klima der Feindseligkeit gegenüber Israel zu schaffen“.

Über die Zoom-Veranstaltung des ÖRK wurde letzte Woche von Dexter van Zile im The Algemeiner berichtet; er ist Spezialist für christliche Angelegenheiten beim Committee for Accuracy in Middle East Reporting (CAMERA) und hat lange die Verschmelzung von christlichem Antisemitismus mit antiisraelischer Hetze aufgezeichnet.

In einem Folge-Artikel dieser Woche berichtet van Zile, dass der ÖRK jetzt versucht hat sich von Chikanes Worten zu distanzieren, indem behauptet wird, er sei vom Afrikanischen Nationalkongress und habe daher nicht im Auftrag des ÖRK gesprochen, als er seine Kommentare abgab.

Er schrieb, dass ein Teilnehmer, der Theologe Gerald McDermott, Chikanes Äußerungen heftig widersprach und erklärte, dieser sei „außer Kontakt mit der Lage vor Ort“.

Unter solchen Umständen wäre das eine beträchtliche Untertreibung. Die Lage bei der Kirche sieht so aus, dass einflussreiche christliche Organisationen weiterhin aufhetzende Lügen über Israel und den Zionismus in die Welt jagen, die Israel nicht nur einfach dämonisieren und delegitimieren, sondern sich auf die Theologie der Kirche stützen, die das jüdische Volk dämonisiert.

Der schockierendste Aspekt davon ist, dass die Kirchen mit gerade einmal einer Handvoll Ausnahmen darüber schweigen.

Kirchenführer streiten in der Regel rundheraus ab, dass christlicher Supersessionismus irgendeine zeitgenössische Resonanz findet. Man muss aber nicht sonderlich hart an der Oberfläche der antiisraelischen Äußerungen westlicher Kirchenführer kratzen, um die superssionistischen Anspielungen aufzunehmen.

Es stimmt, dass manche der leidenschaftlichsten proisraelischen Menschen in der heutigen Welt Christen sind, in Amerika und anderswo. Diese tendieren aber dazu bibeltreu zu sein. Die obsessive Feindschaft gegen Israel und den Zionismus, zusammen mit seiner supersessionistischen Untermauerung, ist hauptsächlich bei liberalen Christen zu finden.

Und deren Einfluss – über christliche NGOs und eine weite Bandbreite an anderen öffentlichen und kulturellen Institutionen – ist immens.

Sie beeinflussen nicht nur andere Christen. Selbst an relativ gottlosen Orten wie dem heutigen Großbritannien bedeutet die Annahme, dass Christen für Wahrheit, Gerechtigkeit und Mitgefühl stehen, dass sogar säkulare Menschen dazu tendieren dem zu glauben, was sie sagen. Die bösartigen Lügen, die solche Christen über Israel in die Welt setzen, werden daher als unangreifbar wahr betrachtet.

So extrem sie auch war, die Hetzrede von Chikane auf Zoom illustriert einen noch widerwärtigeren Zustand der Dinge – das stille Einverständnis von Kirchenführern in der zeitgenössischen Mutation der mörderischen Geschichte der Christenheit und ihre bösartige Verbreitung in die kulturellen Arterien des Westens.

[1] Matth. 27,25

[2] Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel

[3] das ist die Dachorganisation britischer Juden

Was Katholiken über den Islam wissen müssen

Ein neues Buch geht hart mit den Lügen und Verdrehungen von Papst Franziskus und der katholischen Hierarchie ins Gericht.

Raymond Ibrahim, FrontPage Magazine, 30. November 2020

Von den verschiedenen Strängen der Christenheit war der Katholizismus historisch gesehen der Hauptfeind des Islam. Es waren die Päpste, die zu den Kreuzzügen aufriefen; und es waren Katholiken, die das Kreuz nahmen.

Die Zeiten haben sich radikal geändert. Heute gehört die Hierarchie der katholischen Kirche zu den größten Fürsprechern des Islam. Europas Top-Kardinal Jean-Claude Hollerich sagte zum Beispiel vor Kurzem, der Prophet Mohammed würde sich für den Terrorismus schämen, der Frankreich heimsucht, wozu das Abschlachten alter Christen in ihrer Kirche in Nizza sowie die Enthauptung eines französischen Lehrers gehörte, der Mohammed „lästerte“.

Man muss tatsächlich nur einen Blick auf Papst Franziskus werfen, um eine Fülle an Verteidigungen des Islam zu finden, die er regelmäßig als „Schwester“-Religion des Christentums darstellt, die nur die friedliche Koexistenz mit Katholiken und allen anderen anstrebt. Der Papst bestand darauf, dass ein paar Muslime ihre Religion „fehlinterpretieren“ und das nicht der Fehler des Islam sei.

Als ein Journalist 2016 den Papst fragte, ob Fr. Jacques – ein weiterer von Muslimen während der Messe in seiner Kirche abgeschlachteter französischer Priester – „im Namen des Islam getötet“ wurde, widersprach der Papst entschieden. Er argumentierte, dass er von Katholiken höre, die in Italien tagtäglich Gewalttaten begehen: „Der eine, der seine Freundin ermordete, ein anderer, der die Schwiegermutter ermordete … und die sind getaufte Katholiken! Es gibt gewalttätige Katholiken! Wenn ich von islamischer Gewalt spreche, muss ich von katholischer Gewalt sprechen.“

Offenbar ist für diesen Papst Gewalt, die in Übereinstimmung mit Allahs Geboten begangen wird – zum Beispiel die Hinrichtung von Lästerern – nicht Besorgnis erregender als Gewalt, die in Widerspruch zu den Geboten des christlichen Gottes begangen wird. Gemäß dieser perversen Logik müssen wir, wenn wir den Islam zur Verantwortung ziehen, die Christenheit zur Verantwortung ziehen, ungeachtet der Tatsache, dass der Islam Gewalt rechtfertigt – gegen vom Glauben abgefallene, Gotteslästerer, Ungläubige allgemein usw. – während das Christentum sie verurteilt.

Wenn dies die „offizielle“ Haltung der katholischen Hierarchie zum Islam ist, dann verwirkt die katholische Kirche als Körperschaft nicht nur 1.400 Jahre Erfahrung mit und Wissen über den Islam; sie wird mit genau dem Gegenteil der Wahrheit indoktriniert.

Aus diesem Grunde ist ein neues Buch von William Kilpatrick, What Catholics Need to Know about Islam[*], ein willkommener und zeitgerechter Beitrag. Es besteht aus rund 400 Seiten, die in 23 Kapitel unterteilt sind; der Autor untersucht eine Vielzahl an Themen, die von der katholischen Hierarchie weitgehend zensiert worden sind, angefangen mit der weit verbreiteten Behauptung, dass Christen und Muslime denselben Gott verehren – eine offensichtliche Unwahrheit, außer man akzeptiert, dass Gott schizophren ist, der einen Gruppe bestimmte Eigenheiten über sich selbst präsentiert, während der dieselben Eigenschaften einer anderen Gruppe gegenüber verurteilt.

Zusammen mit der von den Apologeten unverblümt aufgezwungenen Unterdrückung der Fakten, zeigt Kilpatrick, wie Appeasement, politische Korrektheit und westlicher Selbsthass und/oder Schuld manipuliert werden, um Christen – die von Natur aus bereits dazu neigen ihren Feinden zu vergeben, während sie sich selbst hart beurteilen – ungewollt islamische Aggression gegen sich selbst als Form der „Frömmigkeit“ stärken.

Der Autor hebt zudem eine Reihe übersehener Parallelen hervor. Zum Beispiel zeigt er, wie muslimische Aktivisten dieselben Taktiken anwenden – einschließlich durch Infiltration und folgende Subversion von Regierung, akademischer Welt und Medien – die zum kometenhaften Aufstieg z.B. der LGBT-Bewegung geführt haben.

Am wichtigsten ist, dass Kilpatricks Buch die Verteidigung des Islam durch die katholische Kirche Lügen straft – und ein Gegenmittel dazu ist – wobei es zeigt, wie die Kirche durch ihre Führung in Europa stirbt, während die Landschaft mit Moscheen übersät wird. Er schreibt: „Wir sehen heute die Wiederauferstehung des Islam als große und gefährliche Macht.“ Derweil „hat die derzeitige Sorte Kirchenführer eine übertriebene Toleranz nicht nur gegenüber dem Islam gezeigt, sondern auch gegenüber der Welt, dem Fleisch und manchmal, so scheint es, sogar gegenüber dem Teufel.“

Das alles kann sich ändern und auch noch ziemlich einfach, argumentiert der Autor. Immerhin leben wir in einer Zeit, in der der Islam inhärent schwach ist; er kann den Westen nur terrorisieren, weil dieser ihn mit dem Mitteln dazu versorgt. Daher müssen wir nach Meinung Kilpatricks, um „den totalitären Übergriffen des Islam“ Widerstand zu leisten, nicht „Armeen und Marinen ausheben“; sondern vielmehr die Worte Christi befolgen: „Die Wahrheit wird euch befreien.“ (Joh. 8,32)

Und wenn es um die Wahrheit über Mohammeds Religion geht – eine gefährliche Wahrheit, die so völlig unterdrückt worden ist, auch durch die katholische Hierarchie – dann ist What Catholics Need to Know about Islam mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung.

(Foto: Catholic Familiy News)

[*] Was Katholiken über den Islam wissen müssen

Die Hagia Sophia und die Kathedrale von Córdoba: der Jihad-Faktor

Raymond Ibrahim, 7. August 2020

Was uns gehört, ist unseres und was dir gehört, ist auch unseres. Das ist eine der Hauptbotschaften von Muslimen nach der gerade erfolgten Entscheidung das Museum Hagia Sophia – ursprünglich als christliche Kathedrale gebaut und ein Jahrtausend lang genutzt – wieder in eine Trophäen-Moschee umzuwidmen.

Beachten Sie zunächst die jüngste und bewusste Darstellung der Eroberungssymbole und das allgemeine Gefühl islamischen Triumphalismus:

Der erste Tag der Gebete seit der Veränderung des Status der Hagia Sophia war letzten Freitag [24. Juli]. Tausende versammelten sich unter dunklen Vorhängen, die die einst glitzernden Mosaike mit der Darstellung Christi und der Jungfrau Maria abdeckten. Der oberste Imam des Landes, Ali Erbas, hatte ein Schert in der Hand, als er seine Predigt auf der Kanzel hielt. Auf Nachfrage hierzu sagte er: „Das ist eine Tradition in Moscheen, die das Symbol von Eroberung sind.“ Draußen versammelten sich Tausende, die griechenfeindliche Parolen skandierten. Zur Feier des Ereignisses wurden Gedenkmünzen gefertigt.

Statt diese Betonung des jihadistischen Charakters ihrer Religion abzulehnen (oder das zumindest vorzugeben), forderten ermutigte Muslime rund um die Welt die „Rückgabe“ anderer Bauten.

„Als Minimum“, sagte Scheik Sultan bin Muhammad al-Qasimi, einer der Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate, ein paar Tage nach der islamischen Annexion der Hagia Sophia durch die Türkei, „fordern wir die Rückgabe der Moschee von Córdoba [derzeit die Kathedrale von Córdoba in Spanien], die der Kirche gewährt wurde, da dieses Geschenk, das denen [den Christen] nicht gehört, die sie nicht verdienen.“

In ähnlicher Weise antwortete der türkische Historiker Mehmet Özdemir in einem Interview auf Papst Franziskus‘ immens knappe, gar zaghafte Überlegung zur Umwandlung der Hagia Sophia in einem Moschee – „Ich denke an die Hagia Sophia und ich bin sehr traurig“ – der Papst „sollte auch wegen der in Kirchen umgewandelte Moscheen während Al-Andalus Trauer fühlen“. Ein weiterer türkischer Historiker, Lüfti Seyban, bekräftigte denselben Punkt; er erklärte, es werde eine Ungerechtigkeit an den Muslimen der Welt begangen, dass ihnen nicht erlaubt wird da zu beten, was einmal die Große Moschee von Córdoba war, die heute als die katholische Kathedrale Mariä Aufnahme in den Himmel dient.

Die Botschaft ist klar: Wenn die Hagia Sophia, von der jeder weiß, dass sie vor tausend Jahren als Kathedrale gebaut und genutzt wurde, ohne unangefochten in eine Moschee umgewidmet werden kann – mit einem Schwert schwingenden Imam – dann sollte die Kathedrale von Córdoba, die ehemalige Große Moschee, wieder zu einer Moschee gemacht werden.

Aber war sie wirklich ursprünglich als Moschee gebaut worden, wie so viele behaupten, oder war auch sie ursprünglich eine eroberte Kirche?

In einem Interview zu dieser Frage im Catholic World Report bietet Darío Fernández-Morera, Dozent an der Northwestern University und Autor von The Myth of the Andalusian Paradise, viele Belege, die den Schluss untermauern, dass „die [Große] Moschee nicht nur an einer christlichen Stätte, sondern auch unter Verwendung von Material eines christlichen Gebäudes aus dem sechsten Jahrhundert gebaut wurde, das von Muslimen im neunten Jahrhundert zerstört wurde“.

Es lohnt sich, das ganze Interview u lesen, da es viele detaillierte Informationen zum historischen Umgang des Islam mit Kirchen bietet.

Wann immer muslimische Chroniken christliche Kirchen in Spanien erwähnen, dann nur, um sich mit ihrer Zerstörung oder ihrer Umwandlung zu Moscheen zu brüsten. Christliche Kirchen in Moscheen umzuwidmen ist während der muslimischen Eroberungen Standard-Praxis gewesen. Die berühmte Omajjaden-Moschee von Damaskus zum Beispiel wurde mit Material der großen griechischen Basilika Johannes der Täufer gebaut worden, die an der Stelle stand und die von den arabischen Eroberern niedergerissen wurde…

Die Ursprünge der Großen Moschee sind nicht anders.

Die christliche Basilika des Heiligen Vinzenz von Córdoba [gebaut im sechsten Jahrhundert] wurde vom gefeierten Omajjaden-Herrscher Abd-al-Rahman I. (731 bis 788) abgerissen, dessen Statuen jeden Ort im heutigen Spanien zieren. Mit ihrem Material ließ er die Moschee von Córdoba an derselben Stelle bauen.

Die Tatsache, dass die Große Moschee, wie so viele andere Moscheen, ursprünglich eine christliche Kirche war – und während der Reconquista wieder zu einer gemacht wurde – sollte jeglichen muslimischen Anspruch auf die Stelle in Córdoba zu den Akten legen. Dank eines inzwischen sehr bekannten Grundes ist das jedoch nicht der Fall. Fernández-Morera fährt fort:

Es überrascht nicht, dass die archäologischen und dokumentarischen Beweise [die die Ansicht bestätigen, dass die Große Moschee ursprünglich als die Basilika des Heiligen Vinzenz gebaut wurde] werden von Archäologen, die von der linken Stadtregierung Córdobas beauftragt wurde, von einem Archäologen des spanischen Centro Superior de Investigaciones Cientificas und der United Nations Educational, Scientific and  Cultural Organisation (UNESCO) zurückgewiesen, die nichts zugeben wollen, das den muslimischen Anspruch an der Kathedrale von Córdoba untergraben könnte. Sie befinden sich auf derselben ideologischen Seite wie diese Akademiker, die die Existenz einer Zurückeroberung bestreiten. Nichts darf zugelassen werden, das den Islam untergräbt…

Es ist wichtig im Gedächtnis zu behalten, dass die nicht angefochtene Umwidmung der Hagia Sophia in eine Moschee nicht nur zu Forderungen angespornt hat die Kathedrale von Córdoba wieder zu einer Moschee zu machen; diese Forderung soll die islamische Übernahme der Türkei entlasten. Beachten Sie die Logik des türkischen Gelehrten Khalid Yacinen zu dieser symbolischen Beziehung:

Als Spanien die Muslime währender Inquisition vertrieb, verwandelte es die Große Moschee von Córdoba in eine Kathedrale, in der es Muslimen bis heute verboten ist zu beten… Die Türkei [andererseits] hat entschieden Muslimen zu erlauben in der Hagia Sophia Gebete zu sprechen. Das ist kaum vergleichbar damit, dass man in der Großen Moschee von Córdoba dafür verhaftet wird, etwas auf Arabisch zu sagen oder aus ihr eine Kathedrale zu machen.

Fernándes hingegen stellte fest:

Eine wahre Analogie zur Geschichte der Kathedrale von Córdoba wäre es, die Stätte der Hagia Sohia umzuwidmen und das Gebäude in das zurückzukehren, was sie vor der muslimischen Eroberung war, nämlich eine christliche Stätte mit einer der größten jemals gebauten Kirchen – der Basilika Hagia Sophia, Heilige Weisheit.

Mit anderen Worten: Die einzige echte Verbindung zwischen den beiden Gebäuden in Spanien und Konstantinopel besteht darin, dass sie beide von Muslimen erobert und umgewandelt wurden oder wie im Fall des Heiligen Vinzenz ausgeschlachtet und Moscheen daraus gemacht wurden. Während aus einer, der Hagia Sophia, vor kurzem eine Moschee gemacht wurde, womit der Triumph des Islam über „Ungläubige“ erneut kundgetan wurde, bleibt die andere ein Kathedrale – und das ist anscheinend nicht hinnehmbar, nicht nur für Muslime, sondern auch für die Linke, die auf der Leugnung und Umschreibung von Geschichte gedeiht.

Wer war der muslimische Jesus?

Isaac Marshall, Jihad Watch, 25. Juli 2020

„Wer, sagen sie, dass ich bin?“, sind die ersten Worte des Videos des Emir-Stein Center über Isā, die islamische Version von Jesus. Allerdings sehen wir in diesem geschmacklosen Video ausschließlich Unterstellungen und Ablenkung durch Schwester Marianne Farina über das, was der Islam über Jesus denkt. Das ganze Video hindurch ist zu hören, wie sehr Jesus in der muslimischen Gemeinschaft verehrt wird. Das ist weit von der Wahrheit entfernt; sein Gedenken wird getrübt, sein Auftrag auf Erden entheiligt und seine Bedeutung gekapert.

Farina beginnt damit, dass sie Jesu Titel im Islam untersucht: „Geist von Gott, Messias, ein von Gott Gesegneter, Wort Gottes und prophetischer Botschafter Gottes.“ Der Titel „Messias“ (der u.a. in Sure 3,45 zu finden ist) verursacht dem Islam einige theologische Probleme. Der Titel wird im Koran siebenmal verwendet und obwohl er nicht definiert wird, wird er für niemanden sonst verwendet. Sure 10,94 gebietet den Muslimen: Und wenn du im Zweifel bist über das, was Wir zu dir niedersandten, so frage diejenigen, die vor dir die Schrift gelesen haben. Fürwahr, die Wahrheit ist zu dir gekommen von deinem Herrn; sei also nicht der Zweifler einer.“ Somit können wir uns ansehen, was die Christen im Evangelium, wie es damals existierte, in Bezug auf die Bedeutung des Messias verstanden. Das ist leicht zu sehen. Christen sehen Jesaja 9,6-7 als Erklärung für den Grund, warum Jesus der Messias ist, da hier prophezeit wird, dass ein Sohn geboren werden wird, der der allmächtige Gott ist. Das widerspricht Sure 112,3: Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt.“ Damit widerspricht das christliche Verständnis des Messias der Lehre des Islam und Muslime werden im Koran angeleitet die Christen über Dinge hinzuzuziehen, die in der islamischen Offenbarung in Zweifel stehen.

Marianne Farina sagt dann, Muslime würden glauben „Jesus ist ein Prophet, dem eine besondere Botschaft gegeben wurde, das Evangelium, Injil.“ Auch das verursacht dem Islam ein Problem. Das Evangelium, dessen Wahrheit in Sure 3,3-4 bestätigt wird, widerlegt den Islam und Mohammed, indem erklärt wird, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der den Koran wiederholt bestreitet. Um daraus Sinn zu machen müssen Muslime argumentieren, dass sowohl das Evangelium als auch die Torah entstellt worden sind, obwohl kein Vers im Koran dies über das eine wie das andere sagt und es keine historischen Belege für Verfälschungen gibt. Darüber hinaus bedeutet Verfälschung, dass der gesamte unterstellte Auftrag „des Propheten“ Isā ein solcher Fehlschlag war.

Marianne Farina legt dann nahe, dass das Evangelium das Kommen Mohammeds weissagte. Dass ein Christ sagt oder auch nur anerkennt, es bestehe die Möglichkeit, dass dieses Argument legitim sei, ist unfassbar. Die Idee stammt ursprünglich aus Sure 7,157, wo Allah erklärt: Die folgen dem Gesandten, dem Propheten, dem Makellosen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium erwähnt finden.“ Das beweist, dass die Autoren dieses Abschnitts nicht glaubten, dass die Bibel verfälscht war; diese Idee kam später, um zu versuchen den Widerspruch zwischen dieser Äußerung und der Ablehnung der christlichen Theologie durch den Koran zu übertünchen. Denn Muslime, die dem Koran gehorchen und das Evangelium hinzuziehen, werden entdecken, dass Jesus kein Prophet war und in der Tat behauptete Gott zu sein und gekreuzigt wurde.

Dieser Abschnitt macht es Muslimen auch zur Aufgabe Mohammed in der Bibel zu finden. Dementsprechend hat es einige lächerliche Versuche gegeben Mohammed sowohl im Alten wie im Neuen Testament aufzutreiben, beispielsweise 5. Mose 18,18, Hohelied 5,16 und Johannes 14,6, aber alle schlagen jämmerlich fehl. Wenn Schwester Farina aufrichtig glaubt, dass der Islam auch wahr ist, sollte sie erklären, wo sie behauptet Mohammed in der Bibel gefunden zu haben. Vielleicht wollte sie sagen, dass dies im Islam geglaubt wird, aber die Art, wie sie es ausdrückte, lässt es anders erscheinen. Das war überraschend, auch angesichts der langen Liste an Christen in Videos des Emir-Stein Center, die auf den Propheten des Islam als „Der Prophet Mohammed“ verweisen.

Farina sagt dann weiter, dass Jesu Lehren und Ethik in den Hadithen zu finden sind, aber diese Abschnitte verblassen zur Bedeutungslosigkeit neben der gewaltigen Anzahl widerlicher, unmoralischer und nach christlichen Standards satanischer Lehren Mohammeds, die auch in den Hadithen aufgezeichnet sind. Wichtiger ist noch, dass die Abschnitte, auf die Farina verweist, im Vergleich zu Allahs direktem, perfekten, unveränderbaren, ewigen, perfekt erhaltenen Wort im Koran irrelevant sind.

Schwester Farina gibt zu, dass der Islam nicht glaubt, dass Jesus Gott ist, auch nicht an das christliche Konzept der Ursünde oder folglich daran, dass Jesus ein Retter ist oder jemand, der die Menschheit erlöst. Hier stößt sie auf eine Goldgrube, ohne es zu merken. Ohne diese Konzepte von Jesus wie er war oder behauptete zu sein: Wie viel von Jesus steckt wirklich in den islamischen Quellen? In den heiligen Büchern des Christentums ist Jesus der Fleisch gewordene Gott, der auf die Erde kam, um die Sünden der Menschheit zu sühnen. Warum also behauptet Farina, wenn ihm das genommen ist und er als sterblicher Mensch vorgestellt wird – und noch dazu als Gescheiterter – immer noch, dass der Islam Jesus respektiert?

Zur Kreuzigung führt Farina detailliert aus, dass der Islam nicht glaubt, dass Jesus gekreuzigt, sondern von Allah ins Paradies aufgenommen wurde. Interessanterweise passt diese Sichtweise nicht ganz in die islamische Sicht, wenn wir annehmen, dass Marianne Farina diese Himmelfahrt vor die Kreuzigung legt. Das würde das „Zeichen des Jona“-Argument von Ahmed Deedat und Zakir Naik komplett entkräften, aber das werden wir ignorieren. Eine der nichtmulismischen Lieblingsquellen beim Argumentieren gegen Christen in einem einmütigen Feld an Gelehrten und Historikern, Dr. Bart Ehrman, beschreibt die Kreuzigung als „historische Gewissheit“.

Abgesehen von einigen irrelevanten Zitaten berühmter Muslime aus der Geschichte ist Farinas letztes wichtiges Argument in diesem Video, dass „es zwar stimmt, dass die islamische Tradition zu Jesus sich von katholischer Lehre unterscheiden, es aber auch stimmt, dass wir einige gemeinsame Überzeugungen und Liebe teilen“. Ihre Beispiele sind: beide Religionen glauben an die Jungfrauengeburt, beide haben großen Respekt für die Geheimnisse von Gottes Wort unter uns und beide teilen eine Liebe für Jesus und eine Bereitschaft aus seinem Leben und Lehren zu lernen.

Die zweite und die dritte Behauptung sind höchst tendenziös. Sie sind beide trügerisch in der Formulierung der Redewendungen „Gottes Wort“ und „eine Bereitschaft aus seinem Leben und Lehren zu lernen“. Wenn Gottes Wort und Jesu Leben und Lehren in Islam und Christentum völlig unterschiedlich sind, wie kommt es zu diesen Übereinstimmungen? Der Denkfehler dieser Zweideutigkeit zwischen dem Jesus des Christentum und dem historischen Jesus und dem Isā des Islam wird von Sprechern der Muslime in der Regel verwendet, um für Christen den Islam attraktiv zu machen; es ist schockierend eine katholische Nonne zu erleben, die denselben gefährlichen Trick anwendet. Das Wort des Gottes der Christenheit und das Wort des Gottes des Islam sind völlig gegensätzlich. Ich könnte argumentieren, dass Muslime „Isā“ nicht einmal lieben, aber auf jeden Fall lieben sie nicht den Fleisch gewordenen Gott, den Jesus des Christentums.