Prominenter palästinensischer christlicher Kleriker ruft zu Gewalt auf, um Jerusalem gegen Juden zu verteidigen

Elder of Ziyon, 6. April 2022

Vater Manuel Musallam, ein prominenter palästinensisch-christlicher Priester, wurde so zitiert, dass er, dass er von den Palästinensern will, sie sollen „Waffen“ verwenden, um Jerusalem zu verteidigen – und er sprach nicht metaphorisch.

Er sprach als Mitglied des Komitees zur Verteidigung islamischer und christlicher Heiligtümer, als Musallam heute sagte: „Jedes Waffe, die um Jerusalems, der Al-Aqsa-Moschee und der Geburtskirche willen wehklagt, ist verdächtig und wir müssen sie besiegen.“

Er fügte hinzu: „Mit der Normalisierung unterschreiben die Araber mit Israel die Niederlage der islamischen Eroberung und den Sturz des Versprechens Omars und dass Palästina nicht länger das Land der Araber ist und dass Jerusalem keine arabische Hauptstadt ist.“

Musallam hat eine Geschichte antisemitischer Äußerungen. Bei einer Kundgebung 1993 in Jenin, bei der die Oslo-Vereinbarungen als Mittel verleumdet wurden, um irgendwann ganz Israel den Juden zu entreißen, erhielt er sieben Minuten Standing Ovations,nachdem er sagte:

Vom tor der Al-AQsa weint der Herold:
„Der Halbmond und das Kreuz sind die Zeichen auf meinen Händen!“
Gott ist größer als die Feinde,
die den Felsendum besetzen und uns kreuzigen.

Aber er ist nur antizionistisch, nicht wahr?

Jerusalemer Kirchenleiter lügt über die Gründe, weshalb Christen Jerusalem verlassen

Elder of Ziyon, 27. März 2022

Die Anadolu Agency berichtet:

Ein Kirchenleiter in Jerusalem hat Sorge wegen des starken Rückgangs der christlichen Bevölkerung der heiligen Stadt im Lauf der Jahre geäußert.

Wadih Abu Nassar, Sprecher des Rats der Leiter der katholischen Kirchen in Jerusalem, sagte, Christen stellten 1922 etwa 25% der Bevölkerung Jerusalems. Aber die Zahl ist seitdem drastisch auf weniger als 1% gefallen, hielt er fest.

Laut israelischen Quellen stand die Bevölkerung Jerusalems 2019 bei 936.000. Juden stellten 62% der Bevölkerung der Stadt, Palästinenser machen die übrigen 38% aus.

Abu Nassar sagte, die christliche Bevölkerung stellt weniger als 10.000 der Gesamtzahl der Jerusalemer.

Er schrieb den Rückgang der Zahl der Christen einer Verquickung verschiedener Gründe zu, die von wirtschaftlichen bis zu politischen reichen.

… Abu Nassar hat auch Angriffe jüdischer Extremisten auf Palästinenser und die Ausweitung illegaler Siedlungen als weiteren Schlüsselgrund hinter dem Rückgang der christlichen Bevölkerung Jerusalems verantwortlich gemacht.

„Es gibt in vielen Vierteln von Ostjerusalem eine Zunahme illegaler Siedlungsaktivitäten und das ist kein Geheimnis und es richtet sich gegen viele Orte, einschließlich einiger christlicher heiliger Stätten“, sagte er.

Gut, sehen wir uns die christliche Bevölkerung Jerusalems ab 1922 an. Grundlage sind der Wikipedida-Artikel zur demografischen Geschichte Jerusalems und für die Zahl von 2020 das Israelische Statistische Zentralamt.

Heute gibt es nicht weniger als 10.000 Christen in Jerusalem – es sind 16.300 und die Zahl ist seit 1967 langsam gestiegen. Es hat seit 1922 keinen Rückgang der christlichen Bevölkerung gegeben.

Die einzige Zeit, in der die Zahl der Christen in Jerusalem seit dem Jahr 1900 abgenommen hat, war unter muslimischer Herrschaft – sowohl unter osmanischer Herrschaft, obwohl diese Zahlen aus dem 19. Jahrhundert nicht zuverlässig sind, als auch und am nachdrücklichsten unter jordanischer Herrschaft, als mehr als die Hälfte der Christen in Jerusalem aus der Stadt flohen, während die Zahl der Muslime sich beinahe verdoppelte.

Unter israelischer Herrschaft schoss die Zahl der Muslime in die Höhe, während die der Christen stetig zunahm, wenn auch nicht ansatzweise in dem Maß wie im Rest der Stadt.

Was zeigt, dass „jüdische Extremisten“ keinen erkennbaren Einfluss auf den Weggang von Christen haben – aber muslimische Kontrolle hat das definitiv.

Sie werden feststellen, dass die christliche Bevölkerung von Städten im Gazastreifen, Judäa und Samaria, zum Beispiel in Bethlehem, unter palästinensisch-muslimischer Herrschaft deutlich abgenommen hat. Was bedeutet, dass Christen, wie im Rest der Region, wegen der Muslime fliehen – nicht wegen der Juden.

Wasih Abu Nassar lügt sowohl, was die absoluten Zahlen angeht, als auch zu den Gründen. Nicht ein einziges Mal erwähnt er Einschüchterung und Angriffe auf Christen durch Muslime, die der Hauptgrund dafür sind, dass Christen im gesamten Nahen Osten fliehen.

Das überrascht nicht – christliche Araber sind historisch antisemitischer als muslimische Araber und sie haben mehr Angst vor Gegenreaktionen arabischer Muslime, also spielen sie die Rolle der Dhimmis bis an die Grenzen des Möglichen.

Es überrascht ebenfalls nicht, dass israelfeindliche Medien wie der Palestine Chronicle und Middle East Monitor diese Story aufgenommen haben, denn die Lüge, dass Juden Christen diskriminieren (während sich die Zahl der Muslime unter jüdischer Herrschaft irgendwie immer weiter zunimmt) ist eine der Großen Lügen zu Jerusalem, die zu verkünden sie lieben.

Palästinenser rasten aus: Yehuda Glick war da!

Elder of Ziyon, 3. März 2022

Am Mittwoch tauchte Yehuda Glick – der für gleichberechtigten Zugang für Muslime und Juden zum Tempelberg eintritt – bei einer Feier für deutsche Touristen in einem christlichen Gebäude in Bethlehem namens „Beit Al Liqa“ auf.

Er nahm dort ein Selfie mit Reverend Johnny Shahwan auf, dem Direktor von Bei Al Liqa und stellte sich mit den Touristen für ein weiteres Foto auf.

Nachdem Glick dieses Foto in sozialen Medien einstellte, brach die Hölle los.

Der Kirchenausschuss der PLO gab eine verurteilende Stellungnahme aus, in der Al Liqa dafür verurteilt wurde etwas so unheimlich Fürchterliches zu tun wie einem in einer Siedlung lebenden jüdischen Menschen zu erlauben einen Fuß in einen christlichen Ort zu setzen:

Das Hohe Präsidentenkomitee für Kirchenangelegenheiten verurteilt und missbilligt den Empfang des zionistischen Extremisten Yehuda Glick, Führer der Extremistenorganisation „Haliba“ durch den Leiter der Gesellschaft Beit Al-Liqa Johnny Shahwan.

Dieser Empfang kommt zu einer Zeit, in der das palästinensische Volk sich den Verstößen der Besatzung und ihrer Siedler an christlichen und islamischen Andachtsorten in Jerusalem gegenüber sieht.

Das Komitee bestätigt, dass es in Kooperation mit allen Sicherheitsdiensten und Rechtsbehörden im Staat Palästina die notwendigen Maßnahmen gegenüber der Institution treffen wird.

Weil sie spürten, dass sie in Schwierigkeiten waren, gab Bait al-Liqa eine Stellungnahme aus, mit der sie bestritten zu wissen wer Glick war und diese christliche Institution bestand darauf, dass sie nie wissentlich einen Zionisten ihre geheiligte Adresse betreten lassen würden:*

Wir wurden heute von den in den sozialen Medien zirkulierenden Nachrichten über einen Besuch in einer extremen Siedlung namens Yehuda Glick in Bait al-Liqa und wir möchten Folgendes klarstellen:
Die Bait al-Liqa-Stiftung im Gästehaus beherbergte eine Gruppe deutscher Gäste und Teil ihres Besuchsprogramms war, dass Pastor Johnny Shehwan, der Vorsitzende der Stiftung, über die Aktivitäten der Beit al-Liqa-Stiftung im Dienst der lokalen palästinensischen Gemeinschaft sprach. Und am Ende von Pastor Johnnys Ansprache trat plötzlich eine unbekannte Person ein und wir wurden erste heute, Mittwoch, in den sozialen Medien darauf aufmerksam gemacht, dass diese Person der zionistische Extremist „Yehuda Glick“ war. Am Ende des Treffens bat der Leiter der deutschen Gruppe um ein Gruppenfoto; der Fremde kam und stellte sich direkt neben Pastor Johnny und einen Bruder mit einem „Selfie“-Foto; das Treffen endete und alle gingen.
Die Institution bestätigt ihr im Vorhinein fehlendes Wissen bezüglich der Anwesenheit dieses zionistischen Extremisten und war keinesfalls Teil des Programms des Treffens. Offenbar nutzte dieser Typ seinen Eingang in das Haus des Treffens für seine verdächtigen Ziele aus, die wir absolut ablehnen.
Und darüber hinaus betonen wir Folgendes:
Erstens: Wir verurteilen alles Handeln und die Einstellungen der kriminellen Siedler, besonders das mit diesem Extremisten verbundene Tun, wir bestätigen, dass wir weit und breit nicht wissen und nichts mit ihm zu tun haben.
Zweitens: Wir betonen unsere Verpflichtung als palästinensische nationale christliche Institution zu allen Standards der Zivilgesellschaft und ihrer Gegnerschaft zur Normalisierung.
Drittens: Wir laden alle Mitglieder der palästinensischen Gemeinschaft in ihre politischen, gesellschaftlichen und religiösen Institutionen ein, uns hier im Haus der Stiftung der Repräsentanten zu besuchen und uns zuzuhören, bevor sie irgendeine Stellung beziehen.
Viertens: Wir haben eine große Anzahl an Vorträgen und Seminaren gegen das zionistische Denken im Begegnungshaus und wir waren Gastgeber eines Buchs und Gelehrter, die ein Buch gegen Zionismus und zionistisch-christliches Denken veröffentlichten.

Kurz gesagt: „Wir hassen Israel! Bitte bestraft uns nicht!“

Aber die Obrigkeit beschloss, dass untersucht werden müsse, wie etwas so Furchtbares passieren konnte, wo ein Jude mit seinen heraushängenden Tzitzit in diese stolze Palästinenserstelle eindringen konnte. Bait al-Liqa wird für eine Woche geschlossen, offenbar vom Regierungsbezirk Bethlehem, um bei dieser „Untersuchung“ zu helfen.

Das ist eine wunderbare Gelegenheit zum Trollen. Juden sollten bei allen Veranstaltungen auftauchen, bei denen offizielle Vertreter der Palästinenser Ausländer begrüßen, Selfies machen und dann würde die gesamte palästinensische Wirtschaft lahm gelegt werden, weil jeder sich drängelt um den nächsten darin zu übertreffen zu erklären, wie sehr sie „Siedler“ hassen und die armen Gruppen bestrafen, die dem Juden den Zutritt gestattete.

* der englische Text hat inhaltlich einige Unbeholfenheiten, die ich ins Deutsche übernommen habe

Nachbemerkung:
Aus privater Korrespondenz habe ich erfahren, dass der Pastor von der PA ins Gefängnis gesteckt wurde. PA-Polizei hat das Gebäude umstellt und „schützt“ es vor Angriffen durch Muslime, so die Betreiber.

Israel statt Muslime für christliches Leiden verantwortlich machen

Wenn die wahren Täter ungenannt bleiben.

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 25. Januar 2022

Tatsache: Die Tötung eines Gorillas in Cincinnati erhielt 2016 sechsmal mehr Berichterstattung in den Medien als die Enthauptung von 21 koptisch-ägyptischen Christen durch ISIS, weil sie es ablehnten ihrem Glauben abzuschwören. Das ist nur ein Beispiel der elenden Armut an Berichterstattung über zügellose muslimische Verfolgung von Christen weltweit. Weitere sind reichlich vorhanden.

In Nigeria wurden im Verlauf des gerade zu Ende gegangenen Jahrzehnts nicht weniger als 32.000 Christen von den Haupt-Jihadisten abgeschlachtet. Weitere mehr als 3.000 Christen wurden dort während der ersten sieben Monate dieses Jahres ermordet und vor drei Monaten griffen Muslime eine christliche Gemeinde an, ermordeten 49 Christen und entführten weitere 27.

Die Lage in anderen muslimischen Ländern ist besser, aber das gibt wenig Trost. Raymond, Ibrahim, Autor einer 10 Monate alten Serie bei Gatestone Institute mit dem Titel „muslimische Verfolgung von Christen“ sagt, „das Phänomen muslimischer Verfolgung von Christen ist real: Sie ist unerschütterlich, ständig und systematisch und sie gehorcht den Regeln der von der Scharia genehmigten Muster – was bedeutet, dass ihre Wurzel der Islam ist.“

Ibrahim betont, dass zusätzlich zu dem „puren Völkermord“ an Christen in Nigeria derselbe jihadistische Geist in anderen afrikanischen Staaten gut verankert ist oder zunimmt, so in Somalia, Mauretanien, Kenia, Mosambik und vielen weiteren. Im mehrheitlich christlichen Uganda ist es üblich Muslime zu erleben, die Familienmitglieder angreifen oder töten, weil sie zum Christentum konvertieren.

In Pakistan, schreib Ibrahim, „ist unverhohlene und systematische Diskriminierung von Christen ausgesprochen widerlich. Es vergeht keine Woche, ohne dass eine junge, minderjährige Christin entführt, vergewaltigt und dann zur Konversion und Heirat mit ihrem Entführer gezwungen wird – und die Polizei stellt sich auf die Seite der Entführer und Rassisten“.

In Ägypten sind im Verlauf der Jahre zahlreiche Kirchen von Muslimen mit Bomben beworfen worden, wobei viele Gottesdienstbesucher getötet wurden, während andere komplett verboten wurden; Entführungen und Zwangsverheiratung christlicher Frauen und Mädchen mit ihren muslimischen Entführern haben Rekordniveau erreicht.

Christen in der palästinensischen Autonomie

Wie sieht es in den von der PA kontrollierten Gebieten aus? Ein Bericht von Edy Cohen vom Begin-Sadat Center for Strategic Studies (BESA) aus dem Jahr 2019 führt drei erschreckende Vorfälle an, die wenig Aufmerksamkeit erhielten, weil sie „nicht mit Israel in Verbindung stehen“. Diese Geschichten „beschreiben die Verfolgung palästinensischer Christen“, so formuliert es ein Bericht von HonestReporting.com.

Einer davon ereignete sich am 25. April 2019, als Muslime ein Dorf bei Ramallah stürmten; es war eine Reaktion auf eine christliche Einwohnerin, der sich bei der Polizei beschwerte, der Sohn eines Fatah-Führers habe ihre Familie angegriffen. Statt die unschuldigen Zivilisten zu beschützen, ignorierte die Polizei die mit der Fatah verbundenen, bewaffneten Randalierer, als sie Benzinbomben auf Häuser warfen und scharfe Munition in die Luft schossen.

Die Männer forderten sogar, dass die Christen eine jizya zahlen, eine jährliche Steuer, die durch die Autorität des Koran von dauerhaften, nichtmuslimischen Untertanen (dhimmis) islamischer Staaten erhoben wird.

Bei den beiden anderen Vorfällen in Cohens Bericht brachen Vandalen in Kirchen in Bethlehem und Ramallah ein, schändeten sie und stahlen Ausstattung. 2013 wurde im Gazastreifen die christliche Schule der Heiligen Familie in Brand gesteckt, während fünf christliche Schulen im Bezirk auf Befehl der Hamas-Regierung geschlossen wurden.

„Das Einzige, was die PA interessiert, ist, dass man Ereignisse dieser Art nicht an die Medien durchsickern lässt“, schrieb Cohen, denn die Fatah übt starken Druck auf Christen aus, die Angriffe nicht anzuzeigen, um dem Image der PA nicht zu schaden.

„[Viele] Christen in der PA … fürchten – aus guten Gründen – dass muslimische Aggression gegen sie weiter eskalieren wird. Solche Ängste sind um so stärker angesichts des dröhnenden Schweigens der westlichen (und israelischen) Medien angesichts des fortschreitenden Verschwindens der christlichen Minderheit aus der PA und islamischen Landstrichen allgemein – in auffallendem Gegensatz zum Wachstum, Wohlstand und zunehmender Integration der christlichen Gemeinschaft in Israel selbst.“

Kirchenführer beschuldigen Israel

Trotz all dem weist eine aktuelle Erklärung der Kirchenleiter in Jerusalem rätselhaft alle Schuld für christliches Leiden im Heiligen Land jüdischen und israelischen Elementen zu. Sie warnten, dass Christen zum Ziel „regelmäßiger und von radikalen Randgruppen unterstützter Anschläge“ geworden sind – jüdischer Anschläge. Nirgendwo erwähnen sie Anschläge, physisch wie auch anderer Art, die von Muslimen gegen Christen initiiert werden. Die religiösen Leiter warnten vor einem „systematischen [jüdischen] Versuch die christliche Gemeinschaft aus Jerusalem und anderen Teilen des Heiligen Landes zu treiben“.

Mehrere Tage später schrieben zwei führende christliche Geistliche, einer Brite – niemand geringerer als der Leiter der Church of England Justin Welby – und einer in Jerusalem, einen Artikel, der die Behauptungen bekräftigt und eindeutig nahe legt, dass Israel die Schuld für den Rückgang der christlichen Bevölkerung im Heiligen Land sei. Und das, obwohl die christliche Bevölkerung im von der Hamas geführten Gazastreifen im Verlauf der letzen 15 Jahre um 80 Prozent (!) auf rund 1.000 gesunken ist.

Der Artikel erklärt: „Die Zunahme der von der Trennmauer in der Westbank herbeigeführten Sieder-Kommunen und Reisebeschränkungen haben die Isolation der christlichen Dörfer verstärkt und wirtschaftliche wie soziale Chancen eingeschränkt.“ Diese diese vagen und unbewiesenen Anschuldigungen vernebeln wiederum das wahre Bild der anhaltenden Verfolgung der Christen durch die palästinensischen Araber. Der Artikel erwähnt die PA oder Muslime nicht einmal.

Was die Unterstellungen angeht, Israel sei für einen Rückgang seiner christlichen Bevölkerung verantwortlich, so sprechen die Fakten eine andere Sprache. Obwohl der Anteil der Christen in Israel im Verlauf der Jahrzehnte drastisch abgenommen hat, größtenteils infolge massiver jüdischer Zuwanderung in den jüdischen Staat, hat die absolute Zahl der Christen im Land [innerhalb der Linien von vor 1967] sogar zugenommen und Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem das der Fall ist.

Es ist bemerkenswert, dass die christliche NGO „Open Doors“ die steile Abnahme der Zahl der Christen in den von der PA kontrollierten Gebieten „islamischer Unterdrückung“ zuschreibt. Die Organisation behauptet: „Islamisch-extremistische Militante“ haben dafür gesorgt, dass Christen gewalttätige Übergriffe fürchten.

Vergessen Sie nicht, dass die Zahl der Christen in muslimischen Ländern in aller Welt dahinschwindet. 2019 stellten Christen 5 Prozent der Bevölkerung des Nahen Ostens; ein Jahrzehnt zuvor waren es noch 20 Prozent.

Trotz all dem könnte es ein Trost sein zu wissen, dass selbst der Artikel von Welby festhält: „Christen in Israel genießen demokratische und religiöse Freiheiten, die in der Region einen Leuchtturm darstellten.“

Israel erkennt offiziell weniger als 10 christliche Konfessionen an, die persönliche Dinge wie Hochzeiten und Scheidungen regeln: griechisch-orthodox, griechisch-katholisch und römisch-katholisch – diesen gehören die meisten israelischen Christen an – sowie armenisch-orthodox, armenisch-katholisch, maronitisch, syrisch-orthodox, syrisch-katholisch, chaldäisch-katholisch und (anglikanisch) episkopal. Israel ist das einzige Land in der Region, wo freie christliche Religionsausübung nicht nur erlaubt, sondern auch geschützt ist.

Angesichts der Anschuldigungen durch Welby ist es für ehrliche und freiheitsliebende Bürger, besonders in der christlichen Welt, angebracht, gegen einen weiteren krass antisemitischen Versuch der Delegitimierung Israels zu protestieren. Diese offensichtlich falschen Attacken dienen nur der Delegitimierung ihrer eigenen Glaubwürdigkeit. Schande.

Der Weltkirchenrat gibt Sorge wegen der Gewalt gegen Christen in PA-Gebieten Ausdruck

David Lange, Israellycool, 6. Februar 2022

Hier ist etwas, das weder in den Mainstream-Medien noch in den Presseerklärungen oder sozialen Medien der sogenannten Menschenrechts-Organisationen erschienen ist.

Sie wissen schon, warum.

Weltkirchenrat gibt Sorge um Gewalt gegen Christen in den Gebieten der palästinensischen Autonomiehörde Ausdruck

Der geschäftsführende  Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Rev. Prof. Dr. Ioan Sauca rief die palästinensische Autonomiebehörde auf, jüngste Angriffe auf Christen in der Westbank zu untersuchen und Gerechtigkeit und Würde für alle Bürger sicherzustellen. „Der ÖRK-Aufruf folgt zwei Angriffen auf Christen in den Bereichen Nablus und Bethlehem in der letzten Woche“, sagte Sauca.

Vater Justinus vom Kloster Jakobsbrunnen in Nablus wurde am 24. Januar von unbekannten Angreifern verprügelt. „Zum Glück wurden Verdächtige verhaftet und die palästinensische Autonomiebehörde stationierte Sicherheitspersonal als Wache vor dem Kloster“, sagte Sauca. „Für diesen Anschlag hat es keine Erklärung gegeben.“

Vater Justinus hat über die Jahre nicht weniger als 32 lebensbedrohende Angriffe erlebt, darunter einen am 26. August 2021.

„Wir haben derzeit auch Sorge wegen des Anschlags auf die Familie Nassar vom 28. Januar 2022 beim Dorf Nahalin bei Bethlehem“, sagte Sauca. „Daoud und Daher Nassar aus einer christlichen Familie in Bethlehem mussten nach einem Angriff im Krankenhaus aufgenommen werden, der mit einem Disput über ein Grundstück zu tun hatte, dessen rechtmäßiger Besitzer laut palästinensischer Autonomiebehörde anerkanntermaßen die Familie Nassar ist.“

Die Angreifer schwangen Stöcke und Eisenstangen.

Die Familie Nassar wirbt von ihrem Nahalin-Bauernhof in der Westbank für Gewaltlosigkeit und ist ein lebendes Beispiel für friedlichen Widerstand, nachdem sie von israelischen Siedlungen umsäumt wurde“, sagte Sauca. „Dieser jüngste gewalttätige Anschlag bedroht weiter ihre Existenz auf Land, das der Familie seit 98 Jahren gehört.“

Sauca rief die palästinensische Autonomiebehörde auf, das Gesetz zu schützen, die Täter strafrechtlich zu belangen und Schritte unternehmen, die sicherstellen, dass solche Anschläge in Zukunft nicht mehr stattfinden.

„Der ÖRK nimmt die Äußerung des präsidialen PA-Hochkomitees für Kirchenangelegenheiten in Palästina zur Kenntnis, die die Angriffe verurteilt und juristisches und schützendes Handeln verspricht“, sagte Sauca. „Der ÖRK schickt Gebete für eine schnelle Genesung derer, die bei den Angriffen verletzt wurden, wird die Lage weiter beobachten und sucht nach Einführung der Verpflichtung durch das Präsidentenkomitee, dass rechtliche Maßnahmen getroffen werden, um die Rechte aller zu garantieren.“

Ich habe letzte Woche schon über den Angriff auf die Familie Nasser gepostet  – was zeigt, dass ich mich mehr um das Leben palästinensischer Araber kümmere als diejenigen, die behaupten das zu tun (aber in Wirklichkeit einfach nur den jüdischen Staat hassen).

Den Islam imitiert: Der Krieg der Woken gegen das christliche Kreuz

Raymond Ibrahim, 26. Januar 2022

Auf viele Arten scheinen die „säkulare Linke“ und der Islam völlig entgegengesetzte Ansichten zu haben: Die Linke ist sexuell promisk, der Islam nicht; die Linke glaubt an zahllose Geschlechter, der Islam nicht; die Linke glaubt an alle möglichen Arten von Freiheit, der Islam glaubt nur an die drakonische Scharia – und so weiter und so fort.

Aber wenn es um die Ansichten des Islam zum Christentum geht – dass es sich um einen unterlegenen Glauben handelt, der unterworfen und diskriminiert werden muss (Sure 9,29) – dann scheint die Linke mit ihm übereinzustimmen.

Zum Beispiel erlebte eine 61-jährige Christin, die aus ihrer nigerianischen Heimat – wo derzeit ein Völkermord an Christen im Gang ist – nach Großbritannien entkam, in ihrer Wahlheimat etwas Ähnliches. Mary Onuoha, ehemalige Krankenschwester am englischen Corydon University Hospital (seit 2002), wurde im Verlauf der Jahre wiederholt vom Management schikaniert und schließlich aus ihrem Job „gemobbt“, weil sie es ablehnte ihre Kette mit einem kleinen Kreuz abzulegen, die sie seit 40 Jahren trägt. Mary erklärte in einem Interview:

Das ist immer ein Angriff auf meinen Glauben gewesen. Mein Kreuz ist seit 40 Jahren bei mir. Es ist Teil von mir und meinem Glauben und es hat nie auch nur irgendjemandem geschadet… An diesem Krankenhaus gibt es Mitarbeiter, die viermal am Tag in eine Moschee gehen und niemand sagt ihnen deswegen etwas. Hindus tragen rote Armreifen am Handgelenk und Muslimas tragen Hijabs im OP. Aber mein kleines Kreuz um den Hals wurde als derart gefährlich angesehen, dass mir nicht länger erlaubt wurde meine Arbeit zu tun.

Ihre Chefs behaupteten schließlich, dass ihre Kreuzkette „Bakterien birgt… obwohl vielen Kollegen erlaubt wurde andere Dinge zu tragen, die ihre religiösen Überzeugungen zum Ausdruck bringen, seien es Turbane, Hijabs oder Armbänder.“ Die Frage, mit der sie oft reagierte und die ihre Vorgesetzten nie beantworteten, lautete: „Warum sollte ich meinen Glauben verbergen, wenn es andern erlaubt ist den ihren zu zeigen?“

Der schlimmste Vorfall ereignete sich im November 2016, als ein Manager sie tatsächlich während einer Operation wegrief, um sie wegen ihres Kreuzes zu beschimpfen. „Ich sagte: ‚Ich kann den Patienten nicht allein lassen‘, aber der Manager bestand darauf. Ich war so unangenehm berührt. Der Operationssaal ist ein Umfeld unter Druck und ich war erstaunt, dass ranghohe Mitarbeiter bereit waren das Leben eines Patienten potenziell zu gefährden, um mich einzuschüchtern, damit ich es [ihr Kreuz] entferne.“

Am Ende, weil „sie es ablehnte es abzunehmen, wurde Mary zu Schreibarbeiten abgeordnet und dem unterzogen, was sie als anhaltende Mobbing-Kampagne beschreibt, die sie arbeitsunfähig machte“. Sie ging vor Gericht und erst vor kurzem, so ein Bericht vom 8. Januar, gewann sie dort. Der Richter urteilte zu ihren Gunsten und stellte fest, dass das Management Mary gezwungen hatte in einem „erniedrigenden, feindseligen und bedrohlichen Umfeld“ zu arbeiten und dass die Reaktion auf Marys Beschwerden nur „beleidigend und bedrohlich“ gewesen waren.

Und all das, weil sie eine Kette mit einem kleinen Kreuz trug. Andrea Willams, die Mary vor Gericht vertrat, erklärte:

Von Anfang an ging es in diesem Fall darum, dass ein oder zwei Mitarbeiter sich von dem Kreuz beleidigt fühlten – das weltweit anerkannte und in Ehren gehaltene Symbol des christlichen Glaubens. Es ist empörend, dass eine erfahrende Krankenschwester während einer Pandemie gezwungen worden ist zwischen ihrem Glauben und dem Beruf, den sie liebt, zu wählen. Warum haben einige Arbeitgeber des NHS [National Health Service] das Gefühl, das Kreuz sei weniger schützenswert oder zeigenswert als andere religiöse Kleidungsstücke?

Marys „Sieg ist jedoch“, fährt der Bericht fort, „zu einem hohen Preis erkämpft worden. Viele Christen im NHS und an anderen Arbeitsplätzen mussten ihre Kreuze verbergen und Mary musste zwei Jahre unaufhörlicher Schikane durch ihre Manager durchhalten.“ Dieses Phänomen beschränkt sich auch nicht auf den NHS in Großbritannien. Ein Bericht aus dem Jahr 2013 gibt an:

Das Recht einer Angestellten von British Airways, die am Check-in arbeitete, ihre Religion zu zeigen, wurde auf unfaire Weise eingeschränkt, als ihr verboten wurde bei der Arbeit ein Kreuz zu tragen, hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR) geurteilt. In einem bahnbrechenden Urteil, das die Grenzen der Religionsfreiheit definiert, wurde Nadia Eweida (60), einer praktizierenden koptischen Christin, vom Gericht in Strasbourg €2.000 Euro Entschädigung zugesprochen, nachdem es gegen das Vereinte Königreich entschied.

In beiden obigen Fällen kamen die ein Kreuz tragenden Frauen aus Staaten – Nigeria und Ägypten – in denen Muslime Christen verfolgen und diskriminieren. Dort mussten sie bereits Misshandlungen wegen des Tragens des Kreuzes, dieses winzigen Symbols der Hoffnung, durchhalten. Dementsprechend und wie ich aus Gesprächen mit solchen Leuten weiß, sind sie oft unglaublich schockiert zu entdecken, dass die westlichen Staaten, in die sie flohen – und von denen sie fälschlich annahmen, sie seien christliche Staaten – die gut dokumentierte Abneigung des Islam gegenüber dem christlichen Kreuz teilen.

Christliche Immigranten sind auch nicht die einzigen, die in Großbritannien solche Diskriminierung erleben. Einheimische tun es genauso – und sie werden, vielleicht nicht überraschend, selten verteidigt. Derselbe Bericht, der den Sieg der Koptin Nadia Eweida diskutiert, fügt z.B. hinzu:

Aber drei andere christliche Bewerber – Lilian Ladele, eine lokale Assistenzärztin, die ebenfalls in London lebt, Shirley Chaplin (57), eine Krankenschwester aus Exeter und Gary McFarlane (51), ein Eheberater aus Bristol – behaupteten ebenfalls, dass sie religiöse Diskriminierung erlebten und ihre Klagen verloren.

Säkulare Gruppen hießen die vier Entscheidungen willkommen…

Die drei erwähnten anderen Fälle betrafen ebenfalls Christen, die aus religiösen Gründen gemaßregelt oder entlassen wurden. Shirley Chaplins Fall war fast identisch mit den von Mary Onuoha: Auch sie war Krankenschwester in einem NHS-Krankenhaus, die gemaßregelt und degradiert wurde, weil sie es ablehnte ihre Kreuzkette abzulegen: „In ihrem Fall“, fährt der Bericht fort, „berücksichtigten die Richter in Strasbourg allerdings, dass die Krankenhaus-Oberen sie aufgefordert hatten es wegen Gesundheitsschutz- und -sicherheit abzulegen um zu verhindern, dass sich auf Station Infektionen verbreiten, ‚was grundsätzlich wichtiger sei‘. Die Krankenhausmanager, stimmten die Richter zu, ‚waren gut aufgestellt Entscheidungen über klinische Sicherheit zu treffen.“

„Mir erscheint das lächerlich“, war Shirleys Antwort:

Ich trug es [das Kreuz] bei meiner Konfirmation, als ich 16 war, ich bin seit 1978 Krankenschwester gewesen. Ich habe es ohne Vorfälle getragen. Ich habe eine große Bandbreite an Patienten versorgt, ich bin gebissen worden, ich bin gekratzt worden. Computer wurden nach mir geworfen, aber niemand hat jemals mein Kruzifix gegriffen. Wenn gesagt wird, es sei ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko, dann kann ich dem überhaupt nicht zustimmen.

Dasselbe geschieht auch hier in den Vereinigten Staaten von Amerika – und auf höchster Ebene. Erst vor kurzem passierte laut einem Bericht vom 23. Dezember 2021 dies:

Ein religiöses Unternehmen in Texas, das besondere Hundemarken [Identifikations-Halsketten für Soldaten] mit Bibelversen und christlichen Bildern herstellt, hat Klage gegen das US-Verteidigungsministerium wegen dessen Entscheidung eingereicht der Firma zu verbieten religiöse Marken mit Markenzeichen der US-Streitkräfte herzustellen…

Seit mehr als 20 Jahren war Shields of Strength erlaubt worden die militärischen Markenzeichen zusammen mit Bibelversen und christlichen Bildern wie z.B. einem Kreuz anzubringen. Das Unternehmen rühmt sich etwa 4 Millionen Hundemarken verkauft oder gespendet zu haben.

Das First Liberty Institute, das Shields of Strength vertritt, sagte, die Politik des Militärs sei verfassungswidrig, „willkürlich und launenhaft“ und fügte hinzu: „Es ist eine grausame Beleidigung den Angehörigen unserer Streitkräfte eine Quelle der Inspiration, Hoffnung und Ermutigung zu verweigern, einzig weil eine religiöse Botschaft enthalten ist. Die Beamten des Verteidigungsministeriums gaben den leeren Drohungen derer nach, die davon leben beleidigt zu sein. Es gibt keinen rechtlichen Grund dafür, dass das Militär Shield of Strength diskriminiert.“

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn der Islam und die Linke auf viele Weisen unähnlich sind, dann teilen sie mit Sicherheit die Feindschaft gegenüber einer bestimmten Sache – bis dahin, dass manche argumentieren könnten, dass dies der gesamte Antrieb hinter ihrer Existenz, ihren Widersprüchen, ihrer Gegnerschaft zu einer einzigen Sache ist: die Christenheit, insbesondere seine sichtbaren und stolzen Mahnungen wie das Kreuz.

Der Islam ist, angefangen mit seinem Propheten, der „einen solchen Widerwillen gegen die Form des Kreuzes hatte, dass er alles zerbrach, was in sein Haus gebracht wurde, das seine Gestalt hatte“, für die Zerstörung zahlreicher Kreuze in Vergangenheit und Gegenwart verantwortlich gewesen. Was diesen Hass angeht, ist der Islam jedoch zumindest offen und ehrlich.

Was die sogenannte „Linke“ angeht, ist es vielleicht höchste Zeit den Rat der Weisen anzunehmen, der erstmals von dem am Kreuz ausgesprochen wurde: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“

Christen beteiligen sich an ihrer Eroberung durch den Islam

Am Ufer des Rheins, des Flusses, der das Herz Europas wässert, beschleunigt sich die Geschichte, während der Islam vorrückt.

Giulio Meotti, Israel National News, 9. November 2021

Moschee (Beispielbild, iStock)

Als Pastor Klemens Müller letzte Woche aus dem Fenster sah, glaubte er nicht richtig zu sehen. Ein junger Afghane leerte buchstäblich seine Frauenberg-Kirche in Nordhausen. Der Afghane, der seit fünf Jahren in Deutschland lebte, zog Stühle heraus, räumte den Altar ab, zerriss religiöse und Orgelnotenbücher und machte nicht Halt vor dem Kreuz, das er verstümmelte. Das zerschlagene Symbol, sagte Die Welt, war nach der Bombardierung Nordhauses im Zweiten Weltkrieg aus dem Schutt gerettet worden. Es hielt den Bomben stand, aber nicht Europas Masochismus.

Es ist schon Ironie, dass die verwüstete Kirche der Evanglischen Kirche in Deutschland (EKD) gehört, die eine der größten Boots-Spender für NGOs wie Sea Watch im Mittelmeer ist; Sea Watch ist eine der Organisationen, die Migranten nach Europa bringt.

Es ist alles so ironisch…

Marc Felix Serrao, Chefredakteur der Neue Zürcher Zeitung, schreibt, dass die Ironie darin liegt, dass die evangelische Kirche in Deutschland auf ihrer Internetseite von Migration, Klimawandel, Seenotrettung und der Flut im Juli redet.

Unter dem Titel „Migration“ gibt es zum Beispiel einen Text des aus dem Amt scheidenden Vorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, in dem dieser erklärt, wie eine „offene und vielfältige Gesellschaft“ tun muss, um „die Teilhabe der Migranten zuzulassen“. Der afghanische Migrant scheint das wörtlich genommen zu haben.

„Die Reaktion wäre komisch, würde sie nicht so tragisch das Klischee einer Kirche bestätigten, die für alles und jeden kämpft, nur nicht für sich selbst“, schreibt Serrao. „Ihre Reaktion, die lose auf Michel Houllebecq gründet, lässt sich tatsächlich als „Unterwerfung in Thüringen“ beschreiben. Bedford-Strohm hat gerade angekündigt, dass er keine Probleme mit muslimischen Gebetsrufen in Köln hat.“

Ja, Köln… Der große islamische Gebetsruf kann jetzt jeden Freitag am Himmel der viertgrößten Stadt Deutschlands ertönen. Es handelt sich um denselben Eroberungsruf, den die Christen des Ostens und Afrikas Tag und Nacht an den Türen ihrer Kirchen und Häuser hören. Am Ufer des Rheins, des Flusses, der das Herz Europas wässert, beschleunigt sich die Geschichte.

Vor sechzehn Jahren besuchte Benedikt XVI. Köln erstmals als Papst. In Regensburg warnte Ratzinger ein Jahr später vor der intrinsischen Gewalt des Islam.

Recep Tayyip Erdoğan kam nach Köln, um in Anwesenheit Angela Merkels, der „christdemokratischen“ Kanzler-Tochter eines Pfarrers, die Große Moschee einzuweihen. Diese Geste des guten Willens hielt den türkischen Präsidenten nicht davon ab 2020 aus der Hagia Sophia eine Moschee zu machen. Die katholische Kirche St. Theodor in Köln trug ebenfalls zur Islamisierung der Stadt bei, indem die Moschee im Namen eines imaginären interreligiösen Dialogs mitfinanziert wurde.

Genauso wie in Saint-Étienne du Rouvray in Frankreich, wo Bischof Duval ein Grundstück an der Grenze einer der Kirchen für den Bau einer Moschee spendete. Adel Kermiche betete dort, bevor er loszog um am 25. Juli 2016 Vater Jacques Hamel auf seinem Altar die Kehle durchzuschneiden.

Am 24. April protestierte auch der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Woelki, feierlich gegen die Worte der AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch, Prinzessin von Oldenburg, für die der Islam „eine politische Ideologie“ ist, „die keinen Respekt vor unserem Grundgesetz hat“. Heute ist der Kardinal beurlaubt, um sich um die Kinderschänder-Fälle in seiner Diözese zu kümmern und das Erzbistum Köln plant die Zahl seiner Pfarrgemeinden bis 2030 von 500 um 50 zu verringern.

In der großen und ironischen postmodernen Leere Europas befindet sich der Islam auf einem schnellen Vormarsch…