Weltkarte: Gewaltsame Christenverfolgung durch Muslime

Die christliche Hilfsorganisation he Voice of the Martyrs Canada (VMO) hat eine neue „Gebets-Landkarte“ veröffentlicht, die weltweit die Länder hervorhebt, in denen Christen gewaltsamer Verfolgung durch islamische Extremisten ausgesetzt sind.

Die Organisation sagt, dass der Hauptzweck der Karte darin besteht „Menschen zu ermutigen für verfolgte Christen zu beten“. Ein kurzer Überblick über die Karte dient dazu viel über den Zustand der Christenverfolgung in der gesamten Welt zu erfahren, besonders durch den radikalen Islam.

Eine Landkarte zum Ausdrucken findet sich hier.

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Eingeschränkt: Die braunen Felder kennzeichnen Länder, in denen die Politik oder die Praxis der Regierung verhindern, dass Christen Bibeln oder christliche Literatur erhalten können. Ebenfalls dazu gehören Länder, in denen von der Regierung genehmigte Umstände oder antichristliche Gesetze dazu führen, dass die Glaubenden schikaniert, ins Gefängnis gesteckt, getötet oder ihrer Grundbedürfnisse beraubt werden.

Feindselig: Die grauen Felder kennzeichnen Länder, in denen Regierungen freie Religionsausübung in ihren Gesetzen oder der Verfassung verkünden, sich aber nicht darum kümmern, wenn Christen wegen ihrer Identität (Glauben) oder als Zeugen Opfer von Gewalt werden.

Unter Beobachtung: Die gelblichen Felder bezeichnen Länder, die beobachtet werden, weil es einen verstärkten Trend zu Verfolgung von Christen gibt, wo die Regelmäßigkeit oder Schwere der Verfolgung aber noch nicht die Kriterien für „feindselig“ erfüllen.

 

 

Informationen: Israel National News, 5. Februar 2016

 

Jesus, der palästinensische Araber

Verwirrt Antisemiten nicht mit Fakten

Giulio Meotti, Israel National News, 13. Januar 2016

Es spielt keine Rolle, dass Jesus Jude war, von einer jüdischen Mutter in einer jüdischen Stadt in Judäa zur Welt gebracht wurde, 135 Jahre bevor der Name „Palästina“ von den Römern geprägt wurde, um das jüdische Königreich auszulöschen und 650 Jahre bevor die Araber ihre Eroberung des Nahen Ostens begannen.

Wenn die Große Lüge wurzeln schlägt, wird sie bald zur Eiche.

Die Methodistische Kirche der USA stimmte gerade dafür ihre Investitionen aus fünf israelischen Banken abzuziehen: BDS, die Boykott-Bewegung, hat einen großen Sieg eingefahren. Ein Sieg, der wichtiger ist als ein akademischer Appel die israelischen Professoren aus europäischen Universitäten zu eliminieren oder die Entscheidung eines Pensionsfonds israelische Firmen auf eine schwarze Liste zu setzen. Die Entscheidung der Methodisten bedeutet, dass Jesus ein palästinensischer Araber geworden ist.

Der 1948 gegründete Ökumenische Rat der Kirchen (Weltkirchenrat) mit Sitz in Genf, der 5 Millionen Christen, zumeist Protestanten repräsentiert, ist Israel und den Juden gegenüber sehr feindlich eingestellt. Die Presbyterianische Kirche der USA verabschiedete eine der der Methodisten ähnliche Entscheidung, als sie ihre Investitionen aus israelischen Firmen abzog.

Esa gibt die Episkopalen mit zwei Millionen Mitgliedern, sieben Kirchen und Mahlgemeinschaft mit der Kirche von England, die „positives Investieren“ statt des Boykotts begrüßte, doch das ändert nichts: Es bleibt ein Versuch die wirtschaftliche Isolation Israels zu erreichen.

In Nordeuropa ist der kirchliche Boykott Israels Mainstream: In Schwede mit der Kirche von Schweden und der lutherischen Staatskirche; in Norwegen mit dem Internationalen Rat für Beratung der norwegischen Kirche; in den Niederlanden mit der Protestantse Kerk, die sich entschied ihre „Solidaritätspolitik mit Israel“ zu überprüfen; in England mit der Britischen Methodistischen Kirche, aber vor allem mit der Kirche von England, die ihre Investition in Veolia revidierte, das „schuldig“ war an der Eisenbahnlinie Jerusalem – Tel Aviv gearbeitet zu haben.

Während der zweiten Intifada, als palästinensisch-arabische Terroristen die Geburtskirche in Bethlehem besetzten, hielt ein lutherischer Bischof in Dänemark in der Kathedrale von Kopenhagen eine Predigt, in der er den israelischen Premierminister Ariel Sharon mit König Herodes gleichsetzte. Derweil betrieb eine Karikatur von George Forattini in einer der größten italienischen Zeitungen, La Stampa, eine Wiederbelebung der Anschuldigung des Gottesmordes mit einer Zeichnung des Jesuskindes, das auf einen israelischen Panzer schaut und sagt: „Wollen die mich noch einmal umbringen?“ Drei Tage vor der Veröffentlichung des Kunstwerks wurden 30 Israelis in Netanya von einem Selbstmordbomber ermordet, als sie Pessah feierten. Aber für diese jüdische Passion gab es keine vergossenen Tränen.

Heute, mitten in einer dritten Intifada, boykottieren Christen den jüdischen Staat Israel. Aber was würde ihrem „palästinensischen“ Jesus passieren, versuchte er 2016 Bethlehem zu betreten? Er würde als Jude gelyncht werden.

Palästina und die Evangelien, aber keine Wahrheit

Yisrael Medad, My Right Word, 8. Januar 2016

Es gibt ein Buch mit dem Titel “Faith in the Face of Empire: The Bible Through Palestinian Eyes” (Der Glaube angesichts des Reichs: Die Bible durch palästinensische Augen). Hier findet sich eine Beschreibung:

In dieser kurzen Arbeit, die auf den Laien als Leser zielt, deckt Raheb, Schriftsteller, Prediger und Präsident des Dar al-Kalima University College in Bethlehem einen beeindruckende Bandbreite antiker und moderner palästinensischer Geschichte, um den geopolitischen Kontext für die Schriften der Bibel herzustellen. Raheb … stellt Fehlvorstellungen von Außenstehenden zur Kultur und ihren Texten heraus, während er wortgewand für größere Aufmerksamkeit für diese Kultur eintritt, wenn man die Bibel interpretiert, insbesondere das lange Vermächtnis des Reichs in Palästina und die Reaktion des Volks auf wiederholte Besetzung. Das ist eine selten gehörte Sichtweise auf die Bibel.

Das Buch ist in neun Kapitel gegliedert,

dazu ein Epilog. Raheb erklärt, dass das Ziel des Buchs darin besteht „die Grundlagen für eine echte palästinensisch-christliche Schilderung zu legen, die politisch aktuell ist, ebenso der Mission Jesu, in der der palästinensischen Kontext heute als hermeneutischer Schlüssel für das Verständnis des ursprünglichen Kontextes und den Inhalt der Bibel dient. Die palästinensischen Christen selbst sind schließlich ein wichtiges Kontinuum von biblischer Zeit bis heute, deren Narrativ ein einzigartiges Licht auf die biblische Geschichte wirft (S. 6-7) … Raheb greift den Mythos einer „jüdisch-christlichen Tradition“ an, ebenso die „kreative Art evangelikaler Hardliner-Christen“ (S. 24), die zusammen mit den arabischen und westlichen Mächten die dominante Kultur geformt haben, die für die Notlage der Palästinenser verantwortlich ist (S. 26-27). Postkoloniale Theorie und Edward Saids Orientalismus bieten die Plattform dafür, dass die palästinensische Befreiungstheologie den jüdischen Nationalismus ablehnt (S. 27-29). Die Ablehnung der Vorstellung, dass „der moderne Staat Israel in einer Kontinuität des biblischen Israel steht“ ist die Grundlage für die Widerstandsbewegung der palästinensischen Christen (S. 35).

Hier ist allerdings eine andere Beschreibung:

Die Wahrheit lautet, dass Raheb in dem Buch nicht nur ziemliche Ignoranz zur Bibel zeigt und seine Gestaltung Äußerungen tätigt, die das Buch für eine Diskussion in jeglichem akademischen Kontext disqualifizieren würde; außerdem hat er auch wiederholt Ansichten über das jüdische Volk zum Ausdruck gebracht, die reichlich rassistisch sind.

Und hinzugefügt wird:

Raheb wirbt für eine „palästinensische Theologie“, die behauptet Juden seien nicht das auserwählte Volk und hätten daher kein Recht auf das Heilige Land. In einer Ansprache sagte er im März 2010: „Tatsächlich sind die palästinensischen Christen die einzigen in der Welt, die, wenn sie von ihren Vorvätern sprechen, ihre tatsächlichen Ahnen meinen und zudem die Vorväter im Glauben … Das ist also die Realität der Völker im Land. Wiederum sind sie nicht Israel…“

Kein Wunder, dass es ein kurzes Buch ist.

„Palästina kommt in den Büchern des Neuen Testaments nicht vor.

Judäa sehr wohl. Samaria sehr wohl. Das Land Israel sehr wohl.

Aber der Autor, werden wir informiert, hat einen Preis gewonnen:

Der Olof Palme Gedächtnisfond in Stockholm (Schweden) hat verkündet, dass der Olof Palme-Preis 2015 zu gleichen Teilen dem palästinensischen Pastor Mitri Raheb von der Evangelical Lutheran Christmas Church in Bethlehem (Palästina) und dem israelischen Journalisten Gideon Levy, Autor und Kolumnist bei Ha’aretz, verliehen wurde.

Wer ist schlimmer, Raheb oder Levy?

Nachtrag: Zur Verfolgung und Ermordung von Christen im November letzten Jahres.

Warum lassen wir die Christen im Stich?

David Suissa, 22. November 2015 (Jewish Journal)

In all dem selbstgerechten Gerede, das wir zu muslimischen Flüchtlingen aus Syrien gehört haben, wer redet da über die Christen? Im Verlauf der letzten Jahre ist keine Religionsgruppe im gesamten Nahen Osten stärker verfolgt worden als die Christen. Und doch gibt es kaum einen Pieps.

Ja, der jüdische Weg ist kein entweder – oder. Wir sollen inklusiv sein. Warum, bei all den schönen, herzlichen Empfindungen, die so viele amerikanische Juden für muslimische Flüchtlinge zum Ausdruck bringen, schließen wir die unterdrückten Christen nicht in unsere Herzen?

Aus irgendeinem Grund scheint die Vorstellung von „leidenden Muslimen“ beim linken Herzen mehr Resonanz zu finden als „leidende Christen“. Vielleicht werden Muslime als „exotischer“ oder „missverstandener“ verstanden; vielleicht ist es die Tatsache, dass viele Linke die fundamentalistischen Christen in Amerika mit ihren Einstellungen gegen Abtreibung und Homosexualität verachten.

Was immer es ist, die armen Christen scheinen keine Chance zu haben. Eine Pew-Studie von 2012 stellte fest: „Christen sind weiterhin die am stärksten unterdrückte Religionsgruppe der Welt.“

Selbst die zwei prominentesten Christen der Welt – Präsident Barack Obama und Papst Franz – haben kaum ein Wort über das Leid der christlichen Flüchtlinge in Syrien verloren.

Das derzeitige Flüchtlingssystem begünstigt auf überwältigende Weise muslimische Flüchtlinge. Obwohl Christen mehr als 10 Prozent der syrischen Bevölkerung stellen, gibt es unter den bisher in den USA aufgenommenen 2.184 syrischen Flüchtlingen nur 53 Christen, während 2.098 Muslime sind.

Diese geringe Zahl ist tragisch, denn in muslimischen Ländern lebende Christen befinden sich in einer besonderen Notlage. „ISIS Und andere extremistische Bewegungen quer durch die Region“, schrieb Eliza Griswold letzten Juli in der New York Times, „versklaven, töten und entwurzeln Christen, ohne dass Hilfe in Sicht wäre.“

Der Schriftsteller und Arabien-Experte Raymond Ibrahim fügt hinzu: „Durch die Hand des Islamischen Staats, der angeblich die Migrantenkrise herbeiführte, sind Christen wiederholt gezwungen worden Christus abzuschwören oder zu sterben; sie sind versklavt und vergewaltigt worden; Und sie von ihren Kirchen wurden mehr als 400 geschändet und zerstört.“

Diese furchtbare Situation, schreibt Ibrahim, war nicht immer so: „Christen und andere religiösen Minderheiten flohen nicht aus Bashar Assads Syrien, Saddam Husseins Irak oder Muammar Gaddafis Libyen. Ihre systematische Verfolgung begann erst nachdem die USA in diesem Ländern im Namen der ‚Demokratie‘ intervenierten, aber nur den Erfolg hatten, die jihadistischen Terroristen loszulassen, die die Diktatoren lange unterdrückt hielten.“

Böse durch noch Bösere ersetzen – das scheint die Natur des Biestes im Dschungel des Nahen Ostens zu sein.

Wenn wir glauben wir an das Konzept der Selektierung – sich zuerst um die dringendsten Fälle zu kümmern – sollte der Westen sich jedenfalls ernsthaft die Not der Christen im Nahen Osten klar machen, die kein „christliches Land“ in der Gegend haben, in das sie flüchten können.

Es gibt viele arabische/muslimische Länder, die muslimische Flüchtlinge aufnehmen könnten, das aber ablehnen. Die Washington Times berichtete kürzlich, dass Saudi-Arabien mehr als 100.000 leere, klimatisierte Zelte hat, die bis zu 3 Millionen Flüchtlinge beherbergen könnten, dass es aber seine Türen für die Mitmuslime in Not verschlossen hat. Ich schätz, ölreiche arabische Länder kalkulieren, dass der „mitfühlende Westen“ sie bewältigen kann.

Die Ironie ist, dass genau die Verfolgung der Christen es schwieriger macht sie zu retten. Wie Patrick Goodenough auf CNSNews.com berichtet, verlässt sich die US-Regierung im Flüchltings-Zulassungsverfahren auf die Vereinten Nationen – und da syrische Christen oft Angst haben sich bei der UNO zu registrieren, werden sie und andere Nichtmuslime außen vorgelassen.

Das bedeutet, dass Flüchtlinge, die Rettung am nötigsten haben, am schwierigsten zu erreichen sind. Aber ist das nicht die wahre Bedeutung von Mitgefühl – die Extrameile zu gehen, für die, die es am nötigsten brauchen? Selbst wenn wir die Sorge um muslimische Terroristen, die möglicherweise die Flüchtlinge infiltrieren, beiseite lassen und uns nur die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse ansehen: Sind wir es den Christen nicht schuldig, dass wir ihrer Not mehr Aufmerksamkeit widmen?

Wenn das mächtigste Land der Erde die Extrameile zur Rettung christlicher Flüchtlinge nicht gehen kann, wer wird es tun?

Wenn das mächtigste Land der Erde nicht für die am meisten Unterdrückten einstehen kann, wer wird es tun?

Wer wird für die am meisten verfolgte Religionsgruppe der Welt eintreten?

Wer wird den Hashtag #IamChristian (Ich bin Christ) starten?