Hat das Zweite Vatikanische Konzil den Islam verstanden?

Dexter Van Zile, The Algemeiner, 24. Januar 2017


Vatikanstadt (Foto: Wikimedia Commons)

Vor kurzem beschloss Papst Franz Mahmud Abbas zu gestatten beim Heiligen Stuhl eine Botschaft einzurichten; das wirft Fragen dazu auf, wie ernst es dem Vatikan mit seinen Bemühungen ist an den Lehren von Nostra Aetate, einer von Papst Paul VI. 1965 ausgegebenen päpstlichen Enzyklika, festzuhalten.

Dieses vom Zweiten Vatikanischen Konzil vorbereitete Dokument erklärt, dass die katholische Kirche das jüdische Volk nicht weiter verachtet und den „Hass, die Verfolgungen, Zurschaustellung von Antisemitismus, die von jedermann zu jederzeit direkt gegen Juden gerichtet waren, verwirft“. Leider ist diese Litanei an Versündigungen am jüdischen Volk eine ziemlich gute Beschreibung dessen, was Palästinenserführer im Verlauf der letzten Jahrzehnte getan haben.

Der Großmufti von Jerusalem verfolgte Juden, indem er in den 1920-er und 1930-er Jahren zu Krawallen gegen sie aufstachelte, Soldaten für Hitlers völkermörderische Armee im Zweiten Weltkrieg rekrutierte und während sowie nach dem Holocaust per Radio Judenhass in den Nahen Osten sendete.

Yassir Arafat förderte als Führer der PLO bösartigen Antisemitismus und forderte die Vernichtung Israels, selbst als er während des Oslo-„Friedens“-Prozesses mit Israel verhandelte. „Wir werden uns weder beugen noch scheitern, bis das Blut auch des letzten Juden vom kleinsten Kind bis zum ältesten Alten vergossen ist, um unser Land zu erlösen“, sagte er 1996.

Mahmud Abbas, der aktuelle Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, verniedlichte in seiner Dissertation den Holocaust; er hat Palästinenser immer wieder zu Gewalt aufgestachelt und lästerte über die Juden und ihre „dreckigen Füße“, die den Tempelberg, der eine jüdische heilige Stätte ist, nichts weniger als verseuchen.

Und dann gibt es da die Hamas, deren Führer regelmäßig hasserfüllte Dinge über Juden sagen und zu Israels Vernichtung aufrufen.

Trotz all dieser Geschichte – die eindeutig dem Verbot antisemitischer Feindseligkeit in Nostra Aetate widerspricht – belohnt Papst Franz die Palästinenserführer mit den Insignien der Eigenstaatlichkeit.

Um zu begreifen, wie so etwas passieren konnte, muss man einen genauen Blick auf den gesamten Text von Nostra Aetate werfen, nicht nur den Teil zu Juden und Antisemitismus. Es gibt einen Abschnitt, in dem steht, die Kirche betrachte Muslime mit „Wertschätzung“, weil sie den einen Gott verehren und unter anderem „Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten verehren“.

Nostra Aetate erwähnt allerdings nicht den Judenhass, der leider reichlich in den Quellen eingebettet ist, die Muslime wertschätzen. Ein genauer Blick in den Koran, die Hadithe (Sprüche Mohammeds) und Mohammeds Biographie offenbart Texte, die Judenhass fördern, der von Nostra Aetate verurteilt wird.

Der Koran erklärt, dass Allah Juden wegen ihrer Sünden bestraft und die Hadithe sagen, dass die nicht vertrauenswürdigen und aufsässigen Juden ihre heiligen Schriften umgeschrieben hätten. Mohammeds Biografie macht eine jüdische Frau für seinen Tod verantwortlich, sie erhebt eine Beschuldigung, die der des Gottesmord-Vorwurfs im christlichen Glauben gleicht.

Es gibt in Nostra Aetate einen eindeutigen, inhärenten Widerspruch. Einerseits verurteilt das Dokument Judenhass „zu jeder Zeit und durch jeden“; andererseits proklamiert sie Wertschätzung für die Anhänger einer Religion, deren Quellen eindeutig Judenhass fördern.

Dieser Widerspruch lebte sich in Papst Franz‘ Annäherungsversuchen an die Palästinenserführer aus, die das jüdische Volk ständig verunglimpfen. Offenbar können katholische Leiter nach der aktuellen Lesart von Nostra Aetate Antisemitismus verurteilen, während sie Muslime beschwichtigen, die Judenhass fördern.

Es gibt ein weiteres Problem. Während Nostra Aestate erklärt, dass die Kirche von Muslimen eine hohe Meinung hab, wird dieser Wertschätzung in vielen Fällen mit echter Verachtung und Feindseligkeit begegnet. Antichristliche Feindseligkeit ist, wie Judenhass, in islamische Quellen eingebettet, diese fordern, dass Muslime über Christen (und Juden) herrschen, wo immer sie über die Macht dazu verfügen.

Indem erklärte wird, dass die katholische Kirche eine hohe Meinung von Muslimen hat – ohne sich dem Überlegenheitsanspruch entgegenzustellen, der den Quellen inhärent ist, die die Muslime lieb und wert halten – ermutigt Nostra Aetate eine ketzerische Haltung der Unterwürfigkeit gegenüber der Unterdrückung, die Christen in mehrheitlich muslimischem Umfeld aushalten müssen. Die Wertschätzung von jemandem zu erklären, der darauf aus ist dich zu vernichten, ist theologischer Selbstmord.

Zusammengefasst könnte Nostra Aetate, bei all ihren offensichtlichen und unbestreitbaren Vorteilen im Bereich der christlich-jüdischen Beziehungen, die katholische Kirche in einen unmöglichen Nachteil versetzen, wenn es um die Frage des muslimischen Überlegenheitsanspruchs geht, ebenso bei ihrer Rolle der Förderung des Judenhasses und der Unterdrückung von Christen im Nahen Osten, Afrika und Asien.

Als Nostra Aetate Mitte der 1960-er Jahre verkündet wurde, war sie ein Ausdruck des Glaubens dazu, wie Christen auf die antisemitische Geschichte der Kirche reagieren sollten. Aber in den Jahren seit 1965 ist eine Menge geschehen. Es ist an der Zeit, dass religiöse Leiter jeder Couleur diese Geschehnisse und ihren Einfluss auf die Theologie in den Griff bekommen.

Wiederkehr der Kreuzzüge? Europäische Bischöfe fordern „Handeln nach 50 Jahren Besatzung im Heiligen Land”

JNi.Media, The Jewish Press, 24. Januar 2017

Bischo Declan Lang Foto: Screeshot

Eine Gruppe Bischöfe aus acht Ländern zitiert 3. Mose 25,10: “Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande für alle, die darin wohnen“ zum Ende ihres jüngsten Besuchs im Heiligen Land, in der sie die Lage in den von Israel im Sechstage-Krieg von 1967 befreiten Gebiete lautstark verdammen. Sie puschen eine absolut originelle (und widerliche) Interpretation des Gebots des Erlassjahres der Torah, das grundsätzlich für Juden gilt; damit erklärten die Bischöfe: „Während dieses fünfzigsten Jahres der Besatzung müssen wir für die Befreiung eines Jeden im Heiligen Land beten und all diejenigen praktisch unterstützen, die für den Aufbau eines gerechten Friedens arbeiten.“

„Wir alle haben Verantwortung uns gegen den Bau von Siedlungen zu stellen“, erklärten die guten Bischöfe. „Diese de-facto-Annexion von Land höhlt nicht nur die Rechte der Palästinenser in Bereichen wie Hebron und Ostjerusalem aus, wie es die UNO gerade anerkannte, sonder gefährdet auch die Chancen für Frieden.“

Natürlich kann man, wie in solchen antiisraelischen Dokumenten, auf Fakten verzichten. So auf die t
Tatsache, dass Israel und seine beiden „palästinensischen“ Nachbarn, die PA und die Hamas, trotz des gelegentlichen Allahu-Akbar-Ausbruchs einen Grad an Ruhe genossen haben, für deren Art man nach Marokko im Westen oder Indonesien im Osten reisen muss, um sie noch einmal zu finden. Und egal auch die Tatsache, dass Israel in einer Region, in der das Wort Christ nur allzu oft von Worten wie „vergewaltigt“, „verstümmelt“ und „Sklaverei“ begleitet ist, wahrscheinlich der einzige Zufluchtsort für Christen ist.

„Wir alle haben eine Verantwortung den Menschen des Gazastreifens Hilfe zu leisten, die weiterhin inmitten einer menschgemachten humanitären Katastrophe leben“, schrieben die Bischöfe, wobei sie eine verbindlichere Definition dessen umgehen, wer der „Mensch“ in „menschgemacht“ ist und was genau er macht (Qasssam-Raketen, die auf israelische Zivilisten geschossen werden).

„Sie (die Gazaner) haben inzwischen ein Jahrzehnt unter Blockade verbracht, vermischt mit einer politischen Sackgasse von Böswilligkeit auf allen Seiten“, schrieben die Bischöfe, wenn sie hätten schreiben sollen: „Warum erkennt ihr Israel nicht an, das euer Gebiet vor 12 Jahren verließ und gebt eure Drohungen es zu vernichten auf?“ Das wäre etwas, das ein redlicher Bischof mit Selbstachtung erklärt hätte.

Hier kommt der empörendste Teil der Erklärung der Gruppe nach ihrem Besuch: Der Bishof von Clifton and Chair of the Holy Land Coordination, Declan Lang, sagte, die Gruppe sei in der Lage gewesen „Zeit damit zu verbringen den Geschichten derer zuzuhören, die unter der Besatzung gelebt haben; er erinnerte sich insbesondere an die Studenten der Universität Bethlehem, die, wie er sagt, nie eine andere Realität gekannt haben.“

Declan Lang übersah vermutlich den Bericht im National Catholic vom 19. Dezember 2016, der offen legte: „1950 waren Bethlehem und die umgebenden Dörfer zu 86 Prozent christlich. Aber bis 2016 sank die christliche Bevölkerung auf gerade einmal 12 Prozent, wie Bethlehems Bürgermeisterin Vera Baboun angibt. In der gesamten Westbank stellen Christen inzwischen weniger als 2 Prozent der Bevölkerung, obwohl die Christen in den 1970-er Jahren 5 Prozent der Bevölkerung stellten. In Bethlehem, nach der Tradition der Geburtsort von Jesus, hat heute gerade noch 11.000 Christen.

Nach Nennung der statistischen Fakten versucht der NCR die Schuld weg von der muslimischen Einschüchterung der israelischen „Besatzung“ zuzuschieben (obwohl Bethlehem unter PA-Herrschaft steht) – weniger brutal, aber vollgepackt mit derselben Intoleranz und Hass wie die Attacken auf Christen vom Nordirak und Syrien bis hinunter nach Ägypten.

Wissen Sie, welches Land das einzige im Nahen Osten ist, in dem die christliche Gemeinschaft aufblüht und gedeiht? Natürlich: Israel. Willkommen, Bischof Lang.

Eine atemberaubende Theologie des Terrors beim Weltkirchenrat

This Ongoing War, 2. Januar 2017

Pfarrer Olav Fyske Tveit vom ÖRK (Bildquelle)

Wir haben mindestens ein gutes Dutzend Einträge dem gewidmet, was der Ökumenische Rat der Kirchen gesagt und getan hat (klicken Sie hier) und offen gesagt ist es schwer irgendetwas Positives über ihn zu sagen. Hier ist das jüngste Beispiel und der Grund dafür.

Gestern gab das Sekretariat des ÖRK, der seinen Sitz in Genf hat, den Medien gegenüber eine Stellungnahme zum Neujahrs-Massaker im Istanbuler Club Reina aus. Die Verantwortung für diese brutalen und grausamen Morde wurde heute von einer islamistischen Terrorgruppe [„The Latest: Islamic State claims Instanbul night club attack“, Associated Press, heute].

Hier die Erklärung des Rats:

ÖRK verurteilt Terroranschlag in Istanbul auf unschuldige Neujahr Feiernde | 1. Januar 2017 | Der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), PFr. Dr. Olav Fykse Tveit, verurteilt den jüngsten Terroranschlag auf Menschen in Istanbul, die das neue Jahr feierten. Mindestens 39 Menschen wurden getötet und Dutzende weitere wurden verletzt, als ein einzelner Bewaffneter einen gedrängt vollen Nachtclub in Istanbul angriff… „Unschuldige Menschen leiden immer wieder. Das ist eine böse Tat. Dieser Anschlag schockiert besonders, erstens, weil es eine klare Absicht gegeben zu haben scheint gewollt Menschen zu treffen, die einfach den Neujahrstag genießen wollten“, sagte Tveit… „Angesichts dieser Brutalität, muss die Familie der Menschheit, alle Menschen voller Glauben und gutem Willen zusammenstehen, um sich wieder dem Respekt und der Fürsorge für einander, gegenseitigem Schutz und der Verhinderung solcher Gewalt zu verpflichten.“ Der ÖRK bietet den Trauernden und Verletzten sein tiefstes Beileid. Tveit sagte: „Gott, in deiner Gnade sei bei den Opfern und ihren Familien und denen die sie begleiten und ihnen helfen.“ (Online hier)

Die meisten verantwortungsbewussten Menschen werden zustimmen, dass es richtig ist, wenn eine höchst einflussreiche Religionsgruppe den Allmächtigen anruft sich auf die Seite der Opfer zu stellen. Es wäre unvorstellbar, dass Pfarrer Tveit die gegenteilige Sicht eingenommen und zu Mitgefühl für die mörderischen Barbaren von ISIS aufgerufen hätte.

Aber Moment.

Wir möchten aufzeigen, wie anders derselbe Herr Tveit sich in Bezug auf eine andere Ansammlung von Barbaren äußert, die, anders als die Täter des Barbarismus von Istanbul vor zwei Tagen, gefasst und in den meisten Fällen wegen Terrorvorwürfen vor Gericht gestellt und verurteilt wurden. In Bezug auf diese Barbaren drängte Herr Tveit die christlichen Gläubigen sehr öffentlich von seinem Büro aus, sie sollten für sie beten und ihnen auf praktische Weise zu helfen und keinen Gedanken auf die Dinge zu verschwenden, die diese Häftlinge getan haben, um weggesperrt zu werden.

Die Szene vor den Nachtclub Reina in Istanbul (Bildquelle)

Dieser widerliche Appell nach Mitgefühl für tatsächliche und verhinderte Mörder erweckte unsere Aufmerksamkeit im April 2014 [hier], das der ÖRK seine Gläubigen zur Solidarität mit dem aufrief, was er unaufrichtig so nantnte:

„rund 5000 palästinensische Männer, Frauen und Kinder, die in israelischen Gefängnissen schmachten“.

Zu ihren Gunsten sollten gläubige Mitglieder

„für alle Häftlinge beten, sie besuchen und sich um ihre Bedürfnisse kümmern, egal weshalb sie in Haft sind. In Israel und Palästina haben Häftlinge eine größere Bedeutung als in der Vergangenheit bekommen.“

Lassen Sie diese Worte einmal in ihrem Kopf herumgehen. „Egal, weshalb sie in Haft sind.“ Das lässt uns fragen, welche Art von boshafter falscher Theologie dieser Mann und seine Kohorten ausüben. Natürlich betrachten er und sie sich nicht als eine Art satanischer Kult, sondern vielmehr als

die breiteste und inklusivste der vielen organisierten Ausdrucksformen der modernen ökumenischen Bewegung, eine Bewegung, deren Ziel die Einheit der Christen sit. Der ÖRK bringt Kirchen, Konfessionen und kirchliche Gemeinschaften in mehr als 110 Ländern und Gebieten der gesamten Welt zusammen; er repräsentiert 500 Millionen Christen und darunter den Großteil der orthodoxen Kirchen, viele anglikanische, baptistische, lutherische, methodistische und reformierte Kirchen sowie viele unierte und unabhängige Kirchen. Zwar ist die Mehrheit der Gründerkirchen des ÖRK europäische und amerikanische Kirchen waren, kommen die meisten Mitgliedskirchen heute aus Afrika, Asien, der Karibik, Lateinamerika, dem Nahen Osten und dem Pazifik: Es gibt heut 348 Mitgliedskirchen. Für diese ist der ÖRK ein einzigartiger Ort: einer, in dem sie gemeinsam reflektieren, sprechen, handeln, beten und arbeiten können, einander herausfordern und unterstützen können, miteinander teilen und diskutieren können… [aus der Internetseite des ÖRK von heute]

Es spielt für Olav Fykse Tveit, den Vorsitzenden des ÖRK, einen gebildeten und kultivierten Mann auf einer Mission und ein norwegischer lutherischer Geistlicher, keine Rolle, dass viele der Häftlinge verurteilte Mörder sind, die zugaben unschuldige Menschen getötet zu haben. Zumeist unschuldige jüdische Menschen, sollten Sie sich bereits wundern.

Eine wie große Rolle spielte es, dass die meisten davon Terroristen sind, die keine Reue zeigen? Oder dass die palästinensisch-arabische Gesellschaft von ihrem Präsidenten Mahmud Abbas bis nach ganz unten sie alles als Helden umarmt, wie wir es diesem Blog Dutzende Male im Verlauf des letzten Jahrzehnts gezeigt haben? Die Antwort: kein Bisschen. (Zu den anderen Kommentaren, die wir damals abgaben, siehe: „Christliche Solidarität mit reuelosen Mörder: Wo bleibt die Empörung?“)

Also spielen wir mal „Was wäre, wenn“.

Wie hätte die Reaktion gestern in Istanbul ausgesehen – oder in Paris oder Brüssel oder Sydney – hätte der Leiter des Weltkirchenrats dazu aufgefordert

  • die Freiheit der Mörder von Istanbul wiederherzustellen
  • die Gerechtigkeit der Sache der Bewaffneten zu respektieren
  • die Würde der Schützen von Istanbul – die mit ihren leistungsstarken Waffen aus kürzester Entfernung auf die Feiernden im Nachtclub schossen – die Solidarität der gläubigen Christen gewinnen zu lassen.

Trauernde bereit die Beerdigung eines der Opfer des Massakers von Istanbul vor [Bildquelle]
Freiheit, Gerechtigkeit, Würde, Solidarität. Herr Tveit forderte seine Herde vor zwei Jahren auf alles davon über den Himmel zu Gunsten und Zuspruch für palästinensisch-arabische Häftlinge hinter israelischen Gittern anzusreben. (Volle Offenlegung: Mehrere der Verurteilten sind zufälligerweise die Mörder unserer 15-jährigen Tochter Malki. Also fehlt uns hier wohl eine gewisse wissenschaftliche Objektivität.)

Hätte er es gewagt seiner Kanzel in Genf eine solche Bitte zugunsten der Schützen und die Verschwörer von Istanbul vorzubringen? Die Antwort ist offensichtlich. Was er machte, kann er – und nur deshalb – tun, weil die Opfer des palästinensisch-arabischen Terrors die sind, die sie sind.

Mit der Zeit wird klarer, dass diese wichtige christliche Gruppe eine Theologie des Terrors und der Opferrolle entwickelt hat und propagiert, die schonungslos kritische Überprüfung verdient, unseres Wissens nach aber bisher nicht erhält.

Warum versuchen wir nicht den Standpunkt des Ökumenischen Rats der Kirchen zu bekommen? Das haben wir in der Tat versucht. Wie hier vermerkt kam die einzige substanzielle Reaktion, die wir selbst jemals bekamen (und wir haben uns sehr bemüht und das wiederholt) kam in Form einer persönlichen Note des damaligen Kommunikationsdirektors des ÖRK im Auftrag von Herrn Tveit, einem Mark Beach, der diesen Posten nicht länger inne hat. In einer E-Mail aus Genf an uns, datiert vom 5. Juni 2014, in der unsere Fragen und harten kritischen Kommentare angesprochen wurden, die ihm sein Chef weitergegeben hatte. Wir schrieben als Eltern eines wunderbaren 15-jährigen Kindes, das von den Strolchen ermordet wurde, für deren Würde zu beten die Christen des ÖRK aufgefordert wurden.

Anscheinend nicht allzu bewegt informierte und Herr Beach hilfreich:

„Ja, ich glaube, wir haben nichts weiter zu sagen.“

Und tatsächlich haben wie nie wieder etwas von ihm gehört. Der Hintergrund dazu ist hier [Angst und Abscheu beim Weltkirchenrat].

Wir sind verwirrt von der Vorstellung, dass religiös und moralisch gesonnene Christen das sehen können und trotzdem nicht danach rufen, dass die ÖRK-Führung die Treppe ihres außerordentlich gut ausgerüsteten schweizerischen Hauptsitzes hinunter, von ihren Kanzeln und auf die Straße geworfen wird.

Sylvester im Heiligen Land

Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 25. Dezember 2016 (direkt vom Autor)

In Israel richtet sich jeder nach einem eigenen Kalender. Juden leben im Jahr 5777 seit der Schöpfung der Welt, während Moslems das Jahr 1438 seit der Hijra (Flucht) des Muhammad von Mecca nach Yathrib (Medina) schreiben. Sylvester ist Teil des „Kalenders der Anderen“, also der Christen. Moslems und Juden haben schon im Herbst ihr jeweiliges „Neujahr“ gefeiert. Rosch Haschana heißt es bei den Juden. Wer sich nun in Deutschland „guten Rutsch“ wünscht, verwendet vielleicht das hebräische Wort „Rosch“, „Kopf des Jahres“. Wissenschaftler streiten, ob Rutsch/Rosch eine Verballhornung des Jiddischen ist und wie Mischpoke, Macke oder Schmiere-stehen über die Gaunersprache ins Deutsche gelangt sind.*

Das christliche Neujahrsfest heißt erst seit 1582 Sylvester, benannt nach dem am 31. Dezember 335 verstorbenen Papst Sylvester. Tatsächlich feiern die Christen am 31. Dezember die Circumcisio Domini, die Beschneidung des 8 Tage zuvor, am 24. Dezember geborenen Jesus von Nazareth. Dieses Ereignis sei im Tempel von Jerusalem gefeiert worden, wobei es nach muslimischer Auffassung und gemäß einem Mehrheitsbeschluss der UNESCO diesen Tempel nie gegeben haben soll.

Mit Beschneidung und Namensnennung gelangt der Neugeborene in den „Bund Abrahams“. Und so wie im Altertum die Jahre ab der Krönung des Herrschers jedes Mal neu gezählt wurden, beginnt bei den Christen die Jahreszählung ab der Aufnahme in die Gemeinde und nicht seiner Geburt. Dass Jesus ganze 7 Jahre vor seiner Geburt zur Welt gekommen sei, also noch zu Lebzeiten des 4 vor Christi Geburt verstorbenen Königs Herodes, gilt bei modernen Wissenschaftlern als gesichert. Doch wer Sylvester ordentlich feiern will und die Sektkorken fliegen lässt, tangieren solche wissenschaftliche Nichtigkeiten nur geringfügig.

Bei Moslems gehören zu jeder Hochzeit selbstverständlich Feuerwerk und gelegentlich sogar Freudenschüsse mit Gewehren dazu. Da ist also „Sylvester“ der Normalzustand. In Tel Aviv wird gefeiert, wie die Feste fallen, also auch zu Sylvester. Im übrigen Israel herrscht diesmal an Sylvester Ruhe, denn der 31.12. 2016 fällt auf einen Sabbat und der 1. Januar ist wie immer ein normaler Arbeitstag.

Kult um Jesu Vorhaut

Die Reliquie der heiligen Vorhaut soll Karl der Große anlässlich seiner Kaiserkrönung am 25. Dezember 800 in Rom dem Papst Leo III. geschenkt haben. Karl wiederum habe sie von einem Engel erhalten.

Die heilige Vorhaut wurde zusammen mit anderen Reliquien in der Kapelle Sancta Sanctorum im römischen Lateran aufbewahrt, bis ein deutscher Soldat sie 1527 gestohlen habe. Man fand die Reliquie in seiner Gefängniszelle in Calcata erst 30 Jahre später. Bis 1983 wurde die Heilige Vorhaut in Calcata öffentlich bei Prozessionen gezeigt, bis sie erneut „unter ungeklärten Umständen“ verschwunden ist. Auch in der Abtei Charroux, in der Abteikirche von Coulombs, im bayerischen Kloster Andechs und in Antwerpen wähnte man sich im Besitz der Vorhaut. Die kostbaren Reliquien gingen jedoch beim Bildersturm, während der Französischen Revolution oder anderen Kriegswirren verloren.

Dieser Körperteil Jesu wurde auch zum Gegenstand transzendenter Verehrung. Im 13. Jahrhundert berichtete ein Bauernmädchen aus dem österreichischen Plambach, die Mystikerin Agnes Blannbekin hätte beim Kosten der Eucharistie das Empfinden von Christi Vorhaut, das „sanctum praeputium”, auf ihrer Zunge verspürt. Weil Jesus mitsamt seiner Vorhaut in den Himmel gefahren sei, spekulierte der Kurator der Vatikanischen Bibliothek, Leo Allatius († 1669), dass sich die Vorhaut im Himmel in einen der kurz davor entdeckten Saturnringe verwandelt habe. So blühten die Spekulationen. Im Februar 1900 schließlich erbarmte sich der Vatikan: Seitdem herrscht endgültig Sprech- und Schreibverbot über Jesu Vorhaut, unter Strafe des Kirchenbanns. Auch die Fremdenverkehrswerbung durfte sich künftig nicht mehr des Themas annehmen. Wo sich die Vorhaut Jesu befindet, ist seitdem nur noch für die Wissenschaft interessant.

(C) Ulrich W. Sahm

* heplev: Es gibt die Theorie dass der jiddische Neujahrsgruß „a giddn rosch“ (von „Rosch HaSchanah) zum „Rutsch“ wurde

PA-Apartheid gegen Christen in Bethelehem

Kirchenschändung, Schikane und Gewalt lassen Christen aus Bethlehem wegziehen, seit die PA die Stadt übernahm

Itamar Tzur, Israel National News, 21. Dezember 2016

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Yishai Karov

Gemäß christlicher Überzeugung war Bethlehem die Stadt, in der Jesus am Weihnachtstag geboren wurde, was dieses Wochenende, dem 25. Dezember gefeiert wird. Bethlehem ist allerdings nicht länger die christliche Stadt, die sei die letzten 1.500 Jahre gewesen ist.

PA-Beamten behaupten, dass Christen Anfang der 1990-er Jahre, vor der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen, fast zwei Drittel der Bevölkerung Bethlehems stellten. Heute wird geschätzt, dass Christen nur noch 20% der Bevölkerung der Stadt ausmachen. Der Niedergang ist weitgehend von negativer Migration verursacht worden, seit die PA 1995 die volle Zuständigkeit über Bethlehem übernahm.

Der palästinensisch-arabische Nationalsmus lässt keinen Raum für eine christliche Minderheit. Christen in Bethlehem haben das Gefühl, dass sie in ein kulturelles und religiöses Ghetto eingesperrt sind.

Der linke Journalist Gideon Levy beschrieb den aktuellen Zustand Bethlehems. „Es gibt in Bethlehem keine Freude. Die Geschäfte sind leer und die Atmosphäre ist düster. Nur der Kirchhof zieht Touristen an, die für einen Augenblick kommen und dann sofort wieder gehen. Das Luxushotel ist während der zeit leer, die die geschäftigste Zeit des Jahres sein müsste.“ Levy schrieb in Ha’aretz.

Ich selbst erinnere mich an andere Tage, Tage, als Bethlehem mit Touristen aus aller Welt überfüll war. Die hohe Belegrate der Hotels in der Stadt beeinflusste andere Hotels in der Umgebung, so in Jerusalem und Ramallah. Die Märkte waren voll von allen Arten guter Dinge. Und arabische Kinder machten gute Geschäfte mit dem Verkauf von Olivenzweigen an die Massen der Touristen. Die Geburtskirche war in diesen Tagen die zentrale Attraktion und man musste in langen Schlangen für einen kurzen Moment anstehen und um ein Bild mit dem silbernen Stern zu machen, der Christen die Stelle andeutet, an der Jesus geboren wurde.

„Es ist nicht leicht in Bethlehem Christ zu sein. Sittenpatrouillen agieren in der Stadt neben , mit der Hamas verbundenen Gruppen und sie fordern von Christen sich züchtig zu kleiden. Sie sind nicht gerade friedfertig. Isolierte Fälle von Mischehen zwischen Christen und Muslimen führen zu schweren Krisen und Gewalt von der muslimischen Seite. Christen sind zwischen Hammer und Amboss gefangen. Sie müssen der palästinensisch-arabischen Sache die Treue erklären – aus denselben Gründen, aus denen die Drusen auf dem Golan gezwungen sind den Führern Syriens die Treue zu schwören.“

Mutige Versuche von Christen im Verlauf der Jahre vom Staat Israel annektiert zu werden sind wiederholt abgelehnt worden. Der Konflikt zwischen der PA und Israel hat die christliche Gemeinschaft besonders hart getroffen. Während der zweiten Intifada waren christliche Einwohner und Institutionen wiederholter Schikane durch bewaffnete arabische Kräfte ausgesetzt.

Christliche Unterdrückung der Christen erreichte während der Operation Schutzschild einen Tiefpunkt, als arabische Terroristen sich in der Geburtskirche verschanzten, zusammen mit 250 christlichen Geistlichen und Gottesdienstbesuchern. Der Staat Israel versuchte christliche Opfer zu vermeiden und der Kirche Schaden zuzufügen, so endete das Geschehen mit Verhandlungen zwischen den beiden Seiten. Als die Kämpfe endeten wurde der Schaden für die Statte deutlich: Brandschaden am Kirchenkomplex, die Plünderung religiöser Gegenstände und die Benutzung von Seiten aus christlichen Bibeln als Toilettenpapier.

Die Schändung der Geburtskirche erhielt keine Verurteilungen durch die UNO oder die UNESCO.

Christen sehen sich derselben Lage überall in den von PA und Hamas kontrollierten Gebieten ausgesetzt. Christliche Emigration aus Judäa, Samaria und dem Gazastreifen hinaus nimmt zu, während der „Palästinenserstaat“ wächst und Formen annimmt. Fakt ist: Der Nahe Osten ist nicht anders. Der einzige Ort im Nahen Osten, an dem die christliche Minderheit zahlenmäßig zunimmt, ist der Staat Israel.

Pfarrer Gabriel Naddaf bestätigt dies und erklärte dieses Jahr, ohne den Staat Israel würden die Christen hier zu einer verfolgten Minderheit, genauso wie im Rest des Nahen Ostens: In Ägypten zum Beispiel werden die koptischen Christen verfolgt und ein Bombenanschlag auf eine Kirche, der erst gerade stattfand, forderte in Kairo das Leben Dutzender Menschen. Zehntausende Christen wandern aus. Den Irak hat zum Beispiel 60% der Christen das Land verlassen. Im Libanon, wo iranische Geldmittel zum Kauf christlichen Landes überwiesen werden, führen die Schiiten ihre Eroberung der im Rückzug befindlichen christlichen Bevölkerung aus.

Die Schlussfolgerung ist offensichtlich. Nur unter israelischer Kontrolle oder in bestimmten Fällen internationaler religiöser christlicher Komplexe können Christen ihren einzigartigen Charakter im Nahen Osten erhalten. Es ist klar, dass Christen, auch wenn sie das nicht offen erklären, sich wie viele Muslime in Judäa und Samaria, nach israelischer „Besatzung“ sehnen.

Wie die heidnischen Wurzeln von Weihnachten viele Christen vertreiben

Adam Eliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 19. Dezember 2016

Denn der Heiden Satzungen sind lauter Nichts. Denn sie hauen im Walde einen Baum, und der Werkmeister macht Götter mit dem Beil
(Jeremia 10,3 – Lutherbibel)

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(Shutterstock)

Schätzungsweise 2 Milliarden Menschen in aller Welt feiern Weihnachten, aber eine zunehmende Zahl haben sich aus religiösen Gründen dafür entschieden den Sonnenwend-Feiertag hinter sich zu lassen, der eines der sichtbarsten Symbole der Kirche ist, allgemeingültig für alle Zweige des Christentums.

Weihnachten ist ein christliches Fest, mit dem die Geburt Jesu gefeiert wird, aber es wird von der weit überwiegenden Mehrheit der Amerikaner unabhängig von ihrer Religion gefeiert. Eine Studie von LifeWay Research aus dem Jahr 2010 offenbarte, dass 91 Prozent der Amerikaner Weihnachten begehen. Zu dieser zahl gehören 89 Prozent der Agnostiker, 62 Prozent derer, die behaupten keiner Religion anzugehören und sogar 55 Prozent derer, die sich als Atheisten bezeichnen. Von den Christen feiern 97 Prozent.

Es gibt allerdings eine zunehmende Zahl Gemeinden, die sich von dem Feiertag lossagen. Als Breaking Israel News eine Anfrage verschickte, um etwas von Christen zu hören, die Weihnachten nicht länger feiern, war die Reaktion überwältigend. Aus aller Welt strömten E-Mails herein, die von intensiven spirituellen Reisen berichten.

Mit Weihnachten zu brechen wurde als Rückkehr des Christentums zu seinen Wurzeln beschrieben. Die beiden angeführten Hauptgründe sich von Weihnachten zu trennen waren die heidnischen Ursprünge des Festes und das Fehlen jeglicher biblischer Quelle. Pastor Mark Blitz hörte vor 20 Jahren auf Weihnachten zu feiern und er deutet auf das Buch Jeremia, um zu erklären, wie die Bibel die heidnischen Ursprünge von Weihnachten sieht:

So spricht der HERR: Ihr sollt nicht nach der Heiden Weise lernen und sollt euch nicht fürchten vor den Zeichen des Himmels, wie die Heiden sich fürchten. Denn der Heiden Satzungen sind lauter Nichts. Denn sie hauen im Walde einen Baum, und der Werkmeister macht Götter mit dem Beil und schmückt sie mit Silber und Gold und heftet sie mit Nägeln und Hämmern, dass sie nicht umfallen. (Jeremia 10,2-4)

Diese Verse beschreiben ein heidnisches Fest samt einem geschmückten Baum, das für den Propheten nicht akzeptabel ist. Dieser heidnische Feiertag verwandelte sich schließlich in Weihnachten. Die heidnischen Wurzeln von Weihnachten werden im Talmud beschrieben (Avodah Zarah 8a). Der Talmud berichtet, wie der biblische Adam die acht Tage vor und acht age nach der Sonnenwende als Fest beging, aber das wurde nicht weitergeführt, weil die Götzenanbeter rissen es an sich und nannten es Kaleda und Saturnalia.

Historisch war Kalenda ein heidnisches Fest, das zum römischen Feiertag Saturnalia wurde und das man vom 17. bis 23. Dezember feierte. Als Kaiser Konstantin das Christentum zur dominanten Religion des römischen Reiches machte, nahm er viele heidnische Bräuche auf, darunter auch Saturnalia; damit wollte er der mehrheitlich heidnische Bevölkerung entgegenkommen.

Pastor Blitz erklärte die heidnischen Ursprünge, wie sie vom christlichen Fest nachempfunden werden.

„Wenn die Leute Weihnachten als Familienzeit und zur Pflege von Beziehungen feiern wollen, ist das weiter eine besondere Zeit. Begreift einfach, dass es heidnischen Ursprünge und nichts mit der Bibel oder Jeschua (Jesus) zu tun hat“, sagte Blitz. „Das war ein uralter Brauch, von dem die katholische Kirche beschloss, er sei eine großartige Weise Heiden dazu zu bekommen ihre Lehren anzunehmen.“

Deborah Schermerhorn aus Colorado hörte im Jahr 2000 auf Weihnachten zu feiern, als sie noch in einer christlichen Kirche aktiv war. Die nächsten drei Jahre lang stellte ihr Familie keinen Baum auf und hielt sich selbst mit den Geschenken zurück.

„Ich erinnere mich, dass ich in einem Jahr gebeten wurde einen Adventskranz und Kerzen aufzustellen“ sagte Schermerorn gegenüber Breaking Israel News. „Um die Tradition besser zu verstehen sah ich in die Bibel und konnte keine biblische Grundlage für diesen Brauch finden.“

Sie besucht eine „Kirche mit hebräischen Wurzeln“ und begeht die jüdischen Feiertage. Statt einen Baum aufzustellen, zündet sie heute eine Hanukka-Menora als Teil ihrer christlichen Feier an. „Was Hanukka für mich wirklich macht, war die Tatsache, dass Jeschua selbst das Fest beging“, sagte Schermerhorn.

Sich von Weihnachten zu trennen wurde von vielen als Teil eines größeren spirituellen Prozesses beschrieben, in einigen Fällen abgeleitet vom Wunsch sich wieder mit den jüdischen Wurzeln in Einklang zu bringen und zu einem biblischen Verständnis der Religion zurückzukehren.

„Mein Mann und ich haben beide Familienmitglieder, die das gesamte Spektrum durchlaufen haben, angefangen von der Faszination und der Unterstützung bis zum Antisemitismus“, sagte Schermerhorn Breaking Israel News. „Ein paar haben das Gefühl, dass wir Jeschua abwiesen, indem wir Weihnachten nicht mit Bäumen und dem Weihnachtsmann feierten, wo wir in Wirklichkeit spirituell gewachsen sind und eine weit tiefere Beziehung zum Herrn haben, als wenn wir in der traditionellen Kirche geblieben wären.
Im Rückblick können mein Mann und ich eindeutig sehen, wie der Herr uns aus unserer heidnischen Vergangenheit herausgerufen hat“, sagt Schermerhorn.

Pieter und Anneke Leeuwestein aus den Niederlanden hörten auf Weihnachten zu feiern, stellten aber fest, dass sie, obwohl sie in einer ländlichen Gegend außerhalb von Amsterdam leben, nicht alleine waren.

„In meinem Teil des Landes gibt es Hunderte Leute, die Weihnachten und Ostern nicht mehr feiern“, sagte Anneke. „Es war nicht schwer. Nach so vielen Jahren der Sünde zu folgen fühlte es sich an wie nach Hause zu kommen.“