Fünf Dinge, die Sie über den Weltkirchenrat wissen müssen

CAMERA, 16. September 2016

Vom 18. Bis 24. September 2016 werden Aktivisten und Beschäftigte des Ökumenischen Rats der Kirchen, einer Dachorganisation von 350 protestantischen und orthodoxen Kirchen mit Hauptsitz in Genf (Schweiz) an einer „Weltwoche für Frieden in Palästina-Israel“ teilnehmen.

Das ist eine jährliche Veranstaltung jedes Jahr September, für die im Internet und den Mitgliedskirchen des ÖRK weltweit geworben wird.

Der ÖRK fördert eine verzerrte Sicht auf den arabisch-israelischen Konflikt. Nach seiner Schilderung sind die Israelis für das Fortbestehen des israelisch-palästinensischen Konflikts und das dadurch verursachte Leid verantwortlich. Die Verbrechend er Palästinenser sind gewöhnlich der Erwähnung nicht wert. (Zu einer kurzen Diskussion der Propaganda, die vom ÖRK in diesem Jahr ausgesendet wurde, lesen Sie bitte diesen von CAMERA produzierten Artikel, der Anfang der Woche in The Algemeiner veröffentlicht wurde.)

Der ÖRK ist ein regelmäßiger Antagonist im Propagandakrieg gegen den jüdischen Staat gewesen. Hier folgen fünf Dinge, die Sie über den ÖRK wissen müssen, um seine Rolle bei der Förderung von Antizionismus in christlichen Kirchen weltweit zu verstehen.

  1. Beschäftigte des ÖRK und Friedensaktivisten brüllen wie Löwen gegen Israel, verhalten sich aber eher unterwürfig, wenn sie mit muslimischen Führern und jihadistischen Bewegungen zu tun haben.

Wie die unten verlinkten Artikel zeigen hat der Ökumenische Rat der Kirchen wiederholt und regelmäßig israelisches Handeln verurteilt, während der bezüglich der Verbrechen arabischer und muslimischer Führer sowie politischer Bewegungen des Nahen Ostens ziemlich still bleibt.

Das wird im Versagen des ÖRK auf die Massaker der PLO an Christen während des libanesischen Bürgerkriegs besonders offenkundig. Unter der Führung von Yassir Arafat tötete die PLO 1976 tausende Christen in Damour.

Das hielt den ÖRK nicht davon ab einen lobenden Nachruf auf Arafat auszugeben, als der 2004 starb. Darin hieß es unter anderem: „In seiner langen Geschichte als Führer erreichte Yassir Arafat die Erkenntnis, dass wahre Gerechtigkeit Frieden, Sicherheit und Hoffnung sowohl für die Palästinenser als auch die Israelis zu begrüßen.

Interessanterweise hat der ÖRK den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu verurteilt, dem Regierungschef des einzigen Landes des Nahen Ostens, in dem die indigene christliche Bevölkerung zunimmt; dieser hatte sich geweigert Terroristen aus dem Gefängnis zu entlassen.

  1. Der ÖRK hat zwei Beamtenapparate – das Ökumenische Forum Palästina-Israel (PIEF) und das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina-Israel (EAPPI), die der Verurteilung Israels gewidmet sind. Es gibt jedoch keinen ähnlichen Beamtenapparat, der für Christen eintritt, die in mehrheitlich muslimischen Ländern leiden.

Das PIEF wurde vom ÖRK 2007 gegründet; es ist eine Gruppe christlicher Leiter und Theologen, die Äußerungen produziert und sendet, die Israel verurteilen, ohne die Palästinenserführer für deren Verbrechen verantwortlich zu machen. Das EAPPI wurde vom ÖRK während der zweiten Intifada gegründet; es schickt Aktivisten zumeist aus Europa und Nordamerika, um sich bei Konfrontationen mit israelischen Soldaten und in Gemeinden der Westbank lebenden israelischen Zivilisten solidarisch auf die Seite der Palästinenser zu stellen. Sie spezialisieren sich zudem darin Bilder und Geschichten von sich schlecht verhaltenden Israelis zu sammeln und diese an Christen in ihren Heimatgemeinden zu schicken.

Das EAPPI veröffentlicht z.B. ein Editorial in seinem inzwischen eingegangen Magazin (ChainReaction), mit dem zu einer Einstaatenlösung des israelisch-palästinensischen Konflikts gefordert wurde (was die Eliminierung des Staates Israel bedeutet hätte); ein weiterer Artikel rier die Unterstützter auf das Gesetz durch das Hacken von Regierungs-Internetseiten zu brechen. (Dieser Artikel ist inzwischen aus dem Internet entfernt worden.)

Wenn es darum geht muslimische Gewalt gegen Christen anzusprechen, gibt der ÖRK verurteilende Erklärungen ab, doch diese sind typischerweise weit sanfter als die Kritik von ÖRK-Institutionen an Israel. Als ökumenische Körperschaft hat der ÖRK alles in seiner Macht stehende getan, den Empfindlichkeiten muslimischer Führer nicht zu nahe zu treten, mit denen er Dialoge betreiben.

Mehr Hintergrund liefert der Wissenschaftler Malcolm Lowe aus Jerusalem. Er hat beim Gatestone Institute über das Versagen des ÖRK geschrieben den Mund zugunsten unter der Knute muslimischer Gewalt leidender Christen aufzumachen.

  1. Während der Ökumenische Rat der Kirchen regelmäßig Israel und seine Führungspolitiker verurteilt, ist er sehr zurückhaltend gewesen über die vom syrische Bashar al-Assad verübten Gräuel zu sprechen.

2015 gab der Ökumenische Rat der Kirchen eine Erklärung aus, in der er Sorge wegen des Gebrauchs von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg zum Ausdruck brachte; diese Ekrlärung sagt aber nicht, wer diese Waffen auch nutzt. Interessanterweise liefert eine Suche nach „Assad“ auf den Internetseiten des ÖRK keine Treffer zur Erwähnung der Verbrechen Bashar Assads gegen das Volk Syriens. Ihm wird der Einsatz von Chlorgas gegen Zivilisten in Syrien vorgeworfen. Eine Suche nach „Chlor“ auf den Seiten des ÖRK zeigt auch zu diesem Thema keine Treffer.

  1. Die Gremien des ÖRK verzichtete darauf den Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan in den 1980-er Jahren zu verurteilen.

Während Christen aus dem Nahen Osten den ÖRK überzeugt haben unablässig Israel zu verurteilen, war die russisch-orthodoxe Kirche in der Lage zu verhindern, dass der ÖRK den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan in den 1980-er Jahren zu verhindern. Delegierte der russisch-orthodoxen Kirche sagten Delegierten der ÖRK-Vollversammlung 1982, wenn die Organisation den Einmarsch verurteilt, würde sie nicht länger in der Lage sein Mitglied des ökumenischen Gremiums zu sein. Zu Informationen über diese Geschichte lesen Sie bitte hier mehr.

  1. Der Ökumenische Rat der Kirchen war ein wichtiges Organ und Verteidiger der UNO-Konferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und zugehöriger Intoleranz, die 2001 in Durban (Südafrika) stattfand und die sich ein antisemitisches Hassfest kehrte. Insbesondere beschloss man dort eine Verurteilung von Antisemitismus und schon vor Beginn der Konferenz erfolgte Bemühungen den jüdischen Staat von einer Delegitimierungsresolution auszunehmen zu löschen.

Die UNO-Konferenz in Durban war ein Wendepunkt-Ereignis, das demonstrierte, dass die internationale Menschenrechtsgemeinschaft von einer sehr üblen und feindseligen Gruppe an Aktivisten gekidnappt worden war, die mehr daran interessiert waren Hass auf Israel statt menschliches Wohlergehen zu fördern. Staat sich gegen diese Agenda zu stellen half der ÖRK dabei. In einer Presseerklärung sagte die ÖRK-Delegation bei der Konferenz sie „feiert, dass eins solches Forum stattfand, weil es in die lange geschätzte Tradition des ÖRK fällt Opfern [von Rassismus] Raum zu öffentlicher Rede zu geben“. Die Delegation berichtete zudem, dass ihr „durch die sensiblen Erklärungen und der Unterstützung seiner palästinensischen Mitglieder enorm geholfen wurde“.

Interessanterweise sagte die Konferenz von Durban so gut wie nichts über die Menschenrechtsverletzungen in mehrheitlich muslimischen Ländern. Vorhersagbar wurde diese verzerrte Agenda bestätigt, bevor die Konferenz begann. In einem von der UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte 1m 15. August 2001 vorgelegten Hintergrundpapier stellte der ÖRK eine ausschließlich Konzentration auf den Einfluss weißen Kolonialismus auf Völker der Dritten Welt zur Schau, ohne den Einfluss des arabischen Imperialismus und des expansionistischen Islam einzuräumen, den diese auf Minderheiten in aller Welt hatten. (Mehr Information dazu finden Sie hier.)

Aber hier ist die Krönung: Der ÖRK hat beschlossen einen Verweis auf Antisemitismus und Bemühungen zur Delegitimierung des jüdischen Staates in einer Resolution zu löschen, die auf der Konferenz genehmigt werden soll. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Hintergrund:
Hier ist eine Liste an Artikeln, die die beunruhigende Feindschaft des ÖRK gegenüber dem jüdischen Staat dokumentieren:

The World Council of Churches‘ Ongoing Anti-Israel Obsession, The Algemeiner, 14. Sept. 2016.
Dignity… Or Dhimmitude? The Algemeiner, 14. Sept. 2014.
World Council of Churches attacks Israel to no gain, The Commentator, 3. Juni 2013.
The World Council of Churches Anti-Israel Policies, Arutz Sheva, 29. Dez. 2011.
The World Council of Churches Broadcasts a Lethal Narrative, CAMERA, 11. Okt. 2011.
The World Council of Churches Made Durban Worse, CAMERA, 13. Sept. 2011.
Broadcasting a Lethal Narrative: The World Council of Churches and Israel, Jewish Political Studies Review, 1. Aug. 2011.

Blinder Glaube

Annika Hernroth-Rothstein, Israel HaYom, 12. September 2016

„Provokativ und unchristlich“: So entschied sich Gunnar Sjoberg, Kommunikationsleiter der schwedischen Kirche, die Medienkampagen #MittKors (Mein Kreuz) vom August zu kommentieren, mit dem Christen angehalten werden in Unterstützung der verfolgten Christen der Welt ein Kreuz zu tragen.

Die Kampagne war eine Reaktion darauf, dass Christen von der Gruppe Islamischer Staat, den Terroristen, die im gesamten Nahen Osten Dorf um Dorf brandschatzen, ermordet oder entführt und versklavt werden; man sollte glauben, dass dieser Kampagne einhellige Unterstützung zuteil würde.

Aber damit läge man falsch.

Der Nahe Osten war der Ort, wo die ersten Kirchen der Welt standen und wo erstmals Klöster gebaut wurden. Heute ist er die Szenerie endlosen Abschlachtens, während der Islamische Staat sich über das Land bewegt wie ein teuflischer Sandsturm. Hunderttausende Christen fliehen zu Fuß, während aus ihren Gebetsstätten Bordelle und Gefängnisse gemacht und tausende Jahre Geschichte zerstört und niedergebrannt werden, so dass man sie nie wieder sehen wird.

Dieses Blutbad ist nicht auf den Nahen Osten beschränkt, sondern ist über die Gewässer gezogen, wie man an der Enthauptung eines französischen katholischen Priesters vor kurzem und der Belästigung von Christen in Flüchtlingslagern überall in Europa sehen kann. Die Verfolgung von Christen durch Muslime ist eine Plage, die keine Grenzen kennt und verdient unsere ungeteilt Aufmerksamkeit und unsere Solidarität, sei es durch Symbole, Worten oder Krieg.

Doch zu all dem sagt Sjoberg: „Das Kreuz Christi könnte damit enden als Waffe gegen einen anderen Glauben benutzt zu werden und nicht als Symbol der Unterstützung für Christen“, womit er sich entschied sich mit der Sache nicht weiter zu beschäftigen. Das ist feige ungerecht, obwohl es mit dem dokumentierten fehlenden moralischen Kompass der schwedischen Kirche auf einer Linie liegt. Schwedens größte Tageszeitung, Aftonbladet, hat eine ähnlich und gleichermaßen anrüchige Reaktion gezeigt, indem sie das Kreuz mit dem Hakenkreuz und die Kampagne #MeinKreuz mit der Nazipropaganda auf eine Stufe stellte, womit sie schamlos den Extremisten in die Hände spielen, die aus Christen die am stärksten verfolgte Gruppe der Welt gemacht haben.

Vor zwei Wochen fand in Stockholm die jährliche Kairos-Palästina-Konferenz statt und einer ihrer Koordinatoren war die bekannte schwedische Priesterin Anna Karin Hammar, die für ihren anhaltenden Kampf gegen Israel bekannt ist. Die Konferenz ist ein gemeinsames Unternehmen der internationalen Christlichen Allianz, den Schwedischen Freunden von Sabeel und dem Palästinensischen Ökumenischen Zentrum. Das ursprüngliche Kairos-Dokument, nach dem Konferenz benannt ist, soll vom südafrikanischen Kairos-Dokument von 1985 gegen Apartheid inspiriert worden sein. Kairos-Palästina erklärt, dass das jüdische Volk Israel als Preis zur Kolonisierung verliehen bekommen hat; Grund war, was als „europäisches Verbrechen an den Juden“ bezeichnet wird. Es erkennt weder die jüdische Geschichte im Land Israel noch irgendwelche Rechte am Land an, die dem Zweiten Weltkrieg vorausgingen. Das offizielle Ziel der Kairos-Palästina-Konferenz von 2016 bestand darin einen „gerechten Frieden“ zwischen Israel und Palästina zu erzielen; am Ende des Beisammenseins von 35 Personen wurde eine Erklärung veröffentlicht, die aus dem Manuskript der palästinensischen Public Relations hätte genommen worden sein können.

Als sie aus der Konferenz kam, sagte Hamamr, der Weg nach vorne bestehe für die schwedische Kirche darin Boykott, De-Investition und Sanktionen gegen Israel zu verfügen, um „Druck von außen“ der Art einzusetzen, wie er in Südafrika eingesetzt wurde, um die Apartheid zu beenden; sie stellt zurecht heraus, dass die schwedische Kirche bereits auf ihrer nationalen Kirchensynode 2012 dafür stimmte. Hammar soll gesagt haben, sie sei von Robert Herbst „sehr inspiriert“ worden, dem Sprecher von Jewish Voice for Pease [jüdische Stimme für Frieden] und einer der Sprecher auf der Kairos-Palästina-Konferenz, sowie von der Tatsache, dass er die „Besatzung“ als jüdisches Problem unserer Zeit und eine Frage großer Dringlichkeit und des Gewissens geschrieben hat.

Die schwedische Kirche findet also, dass ein Kreuz zu tragen „provokativ und unchristlich“ ist – aber ein demokratisches Land anzugreifen und es der Apartheid zu beschuldigen ist im Geist Jesu. Obwohl ich ihren Glauben nicht teile, weiß ich genug, um zu wissen, dass da im Staat der schwedischen Christenheit etwas faul ist.

Dadurch, dass sie eine Haltung gegen die Kampagne in den sozialen Medien einnimmt und offen erklärt, dass sie Angst davor haben Muslime anzugreifen, kehren sie sich von ihren Mitchristen ab, die wegen ihres Glaubens um ihr Leben laufen. Stattdessen entscheiden sie sich ihre Zeit und Energie damit zu verbringen das einzige Land im Nahen Osten zu schikanieren, in dem Christen vor Enthauptungen, Menschenhandel und Versklavung sicher sind.

Ich würde angesichts dieser Absurdität lachen, aber leider ist diese Farce nicht witzig. Die Kirche könnte etwas bewirken. Durch Solidarität in Wort und Tat könnte sie abertausende Leben retten. Doch statt zu ihrem Glauben zu stehen, entscheidet sie sich für Gleichgültigkeit. Die Geschichte wir sie streng dafür beurteilen, dass die Politik predigte statt die Schrift.

Jordan-Wasser wurde 1906 in die USA verschifft und könnte einen antisemitischen US-Diplomaten seinen Job gekostet haben

Picture a Day, 6. September 2016

Die International River Jordan Water Company wurde von Oberst Clifford E. Naudaud aus Covington (Kentucky) 1906 gegründet. Er sicherte sich „das alleinige Recht Wasser des Flusses Jordan von den Ufern des Stroms in Palästina in alle Teile der Welt zu liefern, um für Taufen und andere Zwecke genutzt zu werden“, heiß es ein der Zeitung The Bee aus Earlington in Kentucky.

Das Wasser wurde „Fässern transportiert, die die Siegel der türkischen Regierung und des amerikanischen Konsuls“ trugen, hieß es in The Bee. „Das Wasser wird in den USA in US-Lagerhäusern in Flaschen abgefüllt.“

Dass der amerikanische Konsul  sein Siegel für das Geschäftsunternehmen gewährte, könnte den altgedienten Diplomaten seinen Job gekostet haben. Sein Abgang war für die Juden Palästinas ein Segen. Der Generalkonsul war zweifellos der garstigste Antisemit, der diesen Posten je inne hatte.

ISIS antwortet Papst Franz: Das IST ein Religionskrieg und WIR HASSEN EUCH

Jim Hoft, The Gateway Pundit, 20. August 2016

Der Islamische Staat reagierte auf Äußerungen von Papst Franz, dass ihr Krieg nicht religiöser Natur sei.
ISIS widerspricht.

ISIS sagt dem sozialistischen Papst, dass der Islamische Staat sich im Krieg mit Ungläubigen befindet, der von Allah genehmigt ist. (Übersetzt von FDESouche, via Vlad Tepes.)

Der Islamische Staat hat öffentlich auf Äußerungen von Papst Franz reagiert, der von den islamischen Terroristen geführte Krieg sei nicht religiöser Natur. Der Artikel antwortet dem Pontifex, dass ihr einzige Motivation religiös und von Allah im Koran befürwortet ist.

Höhepunkte der letzten Ausgabe von Dabiq – dem offiziellen Propagandamagazin des Islamischen Staats – ist Kritik der Terrorgruppe besonders an der Naivität von Papst Franz, der der Überzeugung anhängt, dass Muslime Frieden und friedliche Koexistenz wollen und der islamische Terror von ökonomischen Gründen motiviert ist. In dem Artikel „Mit dem Schwert“ erklären die Autoren kategorisch: „Dies ist ein göttlich zugelassener Krieg zwischen der muslimischen Nation und den Nationen der Ungläubigen.“ […]

„Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet“

Der Artikel beklagt, dass trotz des klar religiösen Charakters ihrer Angriffe „viele Leuten in den ‚Kreuzritterlänedern‘ (westliche Länder)“ Erschütterung und sogar Abscheu zum Ausdruck bringen, weil die Führung des Islamischen Staats „die Religion zur Rechtfertigung von Gewalt nutzt … Tatsächlich ist der Jihad – die Verbreitung der Herrschaft Allahs mit dem Schwert – eine Pflicht, die wir im Koran, dem Wort unseres Herrn, finden“, heißt es in dem Magazin. „Vergießt das Blut der Ungläubigen“ ist eine allgemeine Pflicht. Das Gebot ist sehr deutlich: Tötet die Ungläubigen, wie Allah es sagte: „Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet.“ […]

Fakt ist, dass selbst „wenn ihr (der Westen) aufhört uns zu bombardieren, uns ins Gefängnis zu stecken, uns zu foltern, zu erniedrigen und uns aus unserem Land zu jagen, wir euch weiter hassen würden, denn die Hauptgrund für unseren Hass wird nicht verschwinden, solange ihr den Islam nicht angenommen habt. Selbst  wenn ihr die Jizya [die Steuer für Ungläubige] zahlt und in Schmach unter der Obrigkeit des Islam lebt, werden wir euch weiter hassen.“ […]

Die letzte Hoffnung für die Christen des Nahen Ostens

Israel Matzav, 25. Juli 2016

Es ist kein Geheimnis, dass es nur ein Land im Nahen Osten gibt, in dem Christen keine gefährdete Art geworden sind und wo ihre Bevölkerung im Verlauf der letzten 100 Jahre gewachsen ist. Sie haben richtig geraten: Es ist Israel und ich haben wieder und wieder darüber geschrieben (suchen Sie im Blog für einige Beispiele mit dem Begriff „Bethlehem“).

In Allein unter Juden schreibt Tuvia Tenenbom über ein Treffen mit einer Christin in Bethlehem, die zugab, dass die Bevölkerung der Stadt seit dem Jahr 2000 um mehr als 90% zurückgegangen ist, weil Christen flohen. Als er sie fragte warum, machte sie – Sie erahnen es – die „Besatzung“ dafür verantwortlich.

Was ist es, das diese Leute nicht begreifen? Luma Simms, eine Christin, die im Irak aufwuchs, versucht es zu erklären.

Das ist nicht nur ein muslimisches Problem. Dieser Antisemitismus sickert bis zu Minderheitengruppen durch, die in islamische beherrschten Ländern leben. Christen im Nahen Osten beweisen ein behindertes Vorurteil, da ihnen die Macht fehlt politisch gegen Israel zu agieren. Wie ich in meiner Nahost-Gemeinschaft im Verlauf der Jahre beobachtete, scheint es ein Phänomen des Stockholm-Syndroms zu geben. Nach so langer Zeit unter islamischer Herrschaft und dem Aufsaugen islamischer Propaganda sind die Christen anfällig dafür ihre „Eroberern“ in den autoritären islamischen Regierungen nachzuplappern. Ich habe noch Hoffnung ,dass eine freie arabisch-christliche Kultur diesen Bann innerhalb einer von Generation brechen könnte. Aber die Hoffnung schwindet – es kann sein, dass die Christenheit im Nahen nicht überlebt.

Das könnte sie in der Tat nicht – zumindest nicht außerhalb von Israel. Simms fährt fort und erklärt, warum Israel die letzte Hoffnung für die Christen des Nahen Ostens ist.

Israel ist die letzte Hoffnung für arabische Christen; so einfach ist das. Amerika führt in der Flüchtlingsfrage nicht, besonders nicht für irakische Christen. Doch ihnen zu helfen, den Christen in der arabischen Welt Gutes zu tun, würde erfordern, dass Israel den Antisemitismus seiner Nachbarn überwindet, selbst den der Christen, die wegen ihrer Vorurteile nicht um Hilfe bitten.

Arabische Christen in Amerika und dem Ausland fühlen sich in der Klemme zwischen muslimischen Interessen auf der einen Seite und israelischen auf der anderen. Sie sind verbittert. Sie sind eine schwache Minderheit, die immer übersehen wird. Arabische christen haben nicht die Macht zu verhandeln oder zu drohen, nicht das Geld um Waffen zu kaufen und kein Land, das sie kultivieren und auf dem sie bauen können. Ihre Verbitterung lässt sie einen wichtigen Verbündeten übersehen: Israel. Während der Völkermord an den Christen des Nahen Ostens weitergeht, ist die einzige Hoffnung für ein arabisch-christliches Überbleibsel – ein Rest, der seinen Glauben, Traditionen und Bräuche behält und weitergibt – die Hilfe durch den Staat Israel. Es ist etwas Menschliches.

Israel veranschaulicht bereits seinen humanen Umgang mit seinen Feinden. Es hat Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren an seinen Grenzen, in denen es unaufdringlich die Verwundeten und Verletzten behandelt, die wegen medizinischer Hilfe zu ihm kommen. Diese Menschen gehen irgendwann wieder in ihre Häuser in Syrien zurück. Patienten schweigen über die medizinische Hilfe, um sich selbst vor Repressalien zu schützen, die sie Zuhause erwarten könnten, weil sie Betreuung in Israel erhielten. Manche der Patienten sind Kombattanten, ein anderes Mal sind es Zivilisten, die ins Kreuzfeuer gerieten; manche kommen kaum noch lebend an, nicht wissen, dass sie in Israel sind; sie erlangten das Bewusstsein wieder, nur um festzustellen, dass sich genau die Leute um sie kümmern, die zu hassen sie gelehrt wurden. Diese Ärzte und Pfleger „sähen die Saat des Friedens“.

Ein weiterer Grund, warum arabische Christen zu helfen gut für Israel sein dürfte: Welch bessere Möglichkeit gibt es Jihad in der Region zu überwinden, als dass Israel eine Allianz mit Christen schmiedet? Die Christen des Nahen Ostens ihrerseits sollten Israel als Verbündeten sehen, seinen demokratischen Staat unterstützen und ein Bündnis aufbauen, um islamische Terroristen zu bekämpfen. Zu lange hat der Islam eine Taktik des „teile und erobere“ gegen die Christen und Juden eingesetzt. Als zum Beispiel in Nazareth lebende arabische Christen sich in die israelische Gesellschaft integrieren und in den Israelischen Verteidigungskräften dienen wollten, wurden von arabisch-muslimischen Gruppen schikaniert, angegriffen und bedroht. Schlimmer war die Beschuldigung durch Muslime und Christen, sie würden Palästina verraten. Jeder, er klar denkt, kann dies als das erkennen, was es ist: Muslime fürchten das Bündnis arabischer Christen mit Israel.

Was wird passieren, wenn Israel nicht handelt? Es ist schwer genaue Zahlen zu finden, aber vielleicht sind zwischen 200.000 und 400.000 irakische übrig geblieben. Im Irak werden sie getötet werden oder beim Fluchtversuch sterben. Einigen könnte, so Gott will, die Auswanderung erlaubt werden. Elliot Abrams gab während eines AEI-Panel zum Sykes-Picot-Abkommen die mutigste Äußerung ab, die ich von wem auch immer in Bezug auf die Situation gehört habe:

Die meisten christlichen Gemeinden sterben, werden nie wiederhergestellt werden … niemand hat das Gefühl gegenüber den christlichen Minderheiten im Irak [er spricht vom Wunsch die Gemeinden zu retten]… wir nehmen nicht einmal christliche Flüchtlinge auf… Ich bin wirklich getroffen von der Feindseligkeit gegenüber dem Gedanken, dass etwas für die christlichen Gemeinden des Nahen Ostens getan werden sollte… wird irgendjemand stärker verfolgt als die irakischen Christen? Hat irgendjemand eine stichhaltigere Angst [vor Verfolgung]? Sie können nicht einmal sicher in UNO-Flüchtlingslager gehen. Und wir unternehmen dazu nichts. [Was das Rätsel der Auflösung der Christenheit in der Gegend] wäre es, als würde man 1940 sagten: „Sicher, mit den 1000 Jahren jüdischer Geschichte in Deutschland und Polen und Ungarn wollen wir sie nicht töten, indem wir diese Leute als Flüchtlinge aufnehmen.“ Sie starben. Die Christen werden sterben oder viele von ihnen werden sterben. Deshalb glaube ich, dass wir nicht das Recht haben zu sagen: „Bleibt hier und erhaltet eure Kirchen“, wenn sie getötet werden.

Israel, steh‘ auf und führe diese Region der Welt. Du bist die Hoffnung für die irakischen Christen. Lasst es uns immer sagen: Im dunklen Zeitalter von ISIS, in dem Trostlosigkeit und Verzweiflung die arabische Welt bedeckte, war Israel ein Haus des Lichts. Wie der Prophet Jona, dem Gott befahl nach Ninive zugehen und den Assyrern Erlösung anzubieten, könnte Israel hingehen und Assyrien erlösen – wieder einmal die Ebenen von Ninive.

Ich habe auf Twitter viele Follower. Es gibt besonders zwei, denen ich folge. Jedes Mal, wenn ich einen Link wie diesen twittere, tagge ich sie. Einer retweetet mich jedes Mal. Der andere tut das nie. Warum? Ich wünschte, ich wüsste es.

„Nun, seit heute ist auch das obsolet.“

Klaus Kelle, 26. Juli 2016 – Anlass war der Mord an einem Priester in Frankreich: Zwei Allahu Akabars, die sich zum Islamischen Staat bekannten, drangen während einer Messe in eine Kirche in der Normandie ein, nahmen den Priester, zwei Nonnen und zwei Gottesdienstbesucher als Geiseln, dann schlitzten sie dem 84-jährigen Priester die Kehle auf. Beim folgenden Polizeieinsatz wurde einer der Terroristen getötet, der andere konnte festgenommen werden.

Und was hatte uns die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, so schön gesagt? Ach ja, das, was jetzt endgültig so richtig obsolet ist:

MargotK2015

Recht hat er. Das war vorher schon richtig. Der heutige Anschlag in Frankreich war nur der letzte Beleg. In den Kirchen in Ägypten, Syrien, dem Irak usw. konnten wir das schon länger sehen.