Wird so Frieden geschaffen?

Die palästinensische Autonomiebehörde schuldet einem Krankenhaus in Israel $41 Millionen. Das betroffene Krankenhaus ist das Auguste-Victoria-Hospital auf dem Ölberg in Jerusalem. Es wird vom Lutherischen Weltbund betrieben, einer Dachorganisation der lutherischen Kirchen des gesamten Globus.

Dexter Van Zile, The Times of Israel blogs, 12. Mai 2017

Das Auguste-Victoria-Krankenhaus ist in Schwierigkeiten, weil die PA ihre Rechnungen nicht bezahlt. (Foto: Uri Aloni via Wikidemedia Commons)

Das Krankenhaus hat für das Wohlergehen palästinensischer Kinder in der Westbank und dem Gazastreifen enorme Bedeutung. Diese Kinder können in dem Krankenhaus alle möglichen Sorten medizinischer Versorgung wie Krebsbehandlung und Nieren-Dialyse erhalten. Eigentlich müsste die palästinensische Autonomiebehörde für ihre Behandlung aufkommen.

Die PA zahlt aber ihre Rechnungen nicht und als Folge dessen ist das Auguste-Victoria in finanziellen Schwierigkeiten. Mit aus einer auf Arabisch veröffentlichten Presseerklärung entnommenen Informationen berichtet der Blogger Elder of Ziyon: „Die PA schuldet dem Krankenhaus NIS 150 Millionen ($41 Millionen) und die Schulden haben sich mit einer Rate von $4 Millionen pro Monat angehäuft.“

Die PA ist seit einiger Zeit im Zahlungsrückstand. 2014 schuldete sie dem Krankenhaus mehr als $15 Millionen, was die Evangelical Lutheran Church in America (ELCA) veranlasste den US-Kongress zu bitten die United States Agency for international Development anzuweisen die unbezahlten Rechnungen der PA zu decken. Seit 2014 hat die ELCA eine Reihe Interessenvertretungsaufrufe an ihre Mitglieder in den Vereinigten Staaten ausgegeben, mit denen diese gebeten wurden ihre Repräsentanten im Kongress aufzufordern, dass USAID die Schulden der PA bezahlt.

Die Lobbyarbeit der ELCA ist effektiv gewesen. 2016 gab USAID dem Krankenhaus $11 Millionen, um ungefähr 30 Prozent der ausstehenden Schulden der PA beim Krankenhaus zu decken. Damit blieb das Krankenhaus mehr als $25 Millionen im Minus. Im August 2016 gab die ELCA eine Aktualisierung zur Kapitalflusskrise des Krankenhauses aus. In der Aktualisierung dankte die ELCA ihren Mitgliedern, „die sich dieses und letztes Jahr am Eintreten für das Auguste Victoria-Krankenhaus beteiligt haben!“ Die Aktualisierung fährt fort:

Wir sind dankbar, dass die palästinensische PA-Außenstände verringert wurden und hoffen, dass bald ein System zu regelmäßigeren Zahlungen eingeführt wird, um diese Krisensituationen zu vermeiden.

Erstaulicherweise half das American Jewish Committee der ELCA bei der Lobbyarbeit im Kongress. Im Jewish News Service berichtete Rafael Medoff Ende März: „Während der letzten Jahre haben ranghohe Vertreter des American Jewish Committee (AJC) die Aufgabe übernommen auf US-Offizielle, einschließlich Kongressabgeordnete, Druck auszuüben unbezahlte Millionen-Rechnungen zu bezahlen, die die PA beim von den Lutheranern unterstützten August-Victoria-Krankenhaus in Ostjerusalem angesammelt hat.“

Rabbi David Rosen, der das AJC in Jerusalem vertritt, sagte Medoff, zusätzlich zur Lobbyarbeit im Kongress habe er mit amerikanischen Diplomaten gesprochen, um die Bemühungen amerikanische Steuergelder zur Bezahlung der nicht bezahlten Schulden der PA beim Krankenhaus zu unterstützen. Nachdem die Geschichte ans Tageslicht kam, stoppte das AJC seine Bemühungen.

Einerseits scheint einem Krankenhaus Geld zu geben das Richtige zu sein, was man tun kann. Das Auguste-Victoria braucht das Geld und die palästinensischen Kinder brauchen die medizinische Versorgung, die das Krankenhaus bietet.

Das Problem besteht allerdings darin, dass die Regierung der Vereinigten Staaten mit der Deckung der unbezahlten Rechnungen für die PA den Terrorismus gegen Israel subventioniert. Das ist nicht zu leugnen. Es ist eine Tatsache – eine unanfechtbare Tatsache.

Die PA zahlte ihre Rechnungen an das Auguste-Victoria-Krankenhaus nicht, aber es zahlt Millionen Dollar an Hunderte Terroristen und ihre Familien, die Israelis ermordet haben, die meisten davon Juden.

2016 zahlte die PA mehr als $300 Millionen (etwa sieben Prozent des PA-Gesamtbudgets) an Terroristen und ihre Familien. Das ist eine politische Entscheidung, die von der von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas geführten PA getroffen wurde. Wenn sie mehr als $300 Millionen zur Unterstützung von Terroristen und ihren Familien zahlen kann, sollte die PA in der Lage sein einen Weg zu finden ihre Krankenhausrechnungen zu bezahlen.

Was an den ELCA-Aufrufen höchst beunruhigend ist: Sie sind komplett darauf ausgerichtet den Kongress um Geld anzufragen, um die Schulden der PA zu finanzieren. Sie bieten keinerlei Werturteil zu den Entscheidungen der PA, ebenso ermutigen die Aufrufe die Lutheraner nicht ihre Bedenken im Hinsicht auf die PA zu äußern – trotz der Tatsache, dass die PA allein für die Krise verantwortlich ist, der sich das Auguste-Victoria-Krankenhaus gegenüber sieht.

Die Aufrufe fordern von der PA nicht die Terrorfinanzierung einzustellen und ihre Schulden beim Auguste-Victoria zu bezahlen. Stattdessen spricht die ECLA euphemistisch vom „Unvermögen“ der PA ihre Schulden zu bezahlen. Die PA kann das Geld zahlen, das sie dem Auguste-Victoria schuldet, hat sich aber entschieden stattdessen Terroristen zu belohnen.

Offenbar haben die Leute von der ECLA nicht einmal daran gedacht, dass die PA für ihr Tun auf rhetorischer und praktischer Ebene zur Verantwortung gezogen werden sollte und kann. Das könnte auf einer praktischen Ebene erfolgen, ohne die Patienten des Auguste-Victoria zu gefährden. Gemäß diesem Bericht geben die USA der PA durchschnittlich $400 Millionen pro Jahr. Der Kongress könnte einfach die Schulden des Auguste-Victoria bezahlen und die Zahlung von anderen Zuschüssen abziehen, die der PA gegeben werden.

Haben Vertreter die ELCA diese Art Arrangement vorgeschlagen? Kam ihnen ein solches Arrangement überhaupt in den Sinn? Es gibt in den Aufrufen nichts, was dies nahelegt.

Begreifen die Leute von der ELCA, was moralisch und ethisch auf dem Spiel steht? Ist ihnen die Bedrohung der Sicherheit der Israelis derart gleichgültig? Ist ihnen die antisemitische Hetze in der palästinensischen Gesellschaft so egal? Sind die Friedensaktivisten der ELCA so begriffsstutzig?

Abbas und andere Palästinenserführer haben eine teuflische Wertentscheidung getroffen. Für sie hat der Tod israelischer Juden mehr Wert als das Wohlergehen kranker palästinensischer Kinder.

Die Formel hinter dieser Entscheidung ist einfach: Hass auf Juden, Gleichgültigkeit gegenüber den Palästinensern. Sieht man sich einer Entscheidung gegenüber, ob man Palästinensern helfen oder israelische Juden terrorisieren will, dann hat sich die PA für letzteres entschieden.

Vielleicht wertet das palästinensische Volk das Leben seiner Kinder mehr als seine Führer es tun, aber wenn dem so ist, dann haben sie dagegen auf den Straßen von Bethlehem und Ramallah nicht protestiert, um ihrer Stimme in dieser Sache Gehör zu verschaffen. Bisher haben sie das nicht gemusst, weil der amerikanische Steuerzahler die von den PA-Führern in Ramallah getroffenen diabolischen Entscheidungen subventioniert. Und er hat dies auf Veranlassung der größten lutherischen Denomination in den Vereinigten Staaten getan. Jeder Lutheraner in den Vereinigten Staaten, ob er zu ELCA gehört oder nicht, sollte ob dieser Wende der Ereignisse empört sein.

Jeder Christ sollte empört sein.

Sie so Frieden stiften aus? Offenbar lautet die Antwort für die Evangelical Lutheran Church in America und den Lutherischen Weltbund „Ja“.

Warum Islamisten und Faschisten Christen verfolgen

Raymond Ibrahim, 28. April 2017 (FrontPage Magazine)

Seine Studie des Center for Studies on New Religions (Zentrum zum Studium neuer Religionen) in Europa bestätigte gerade, dass „Christen weiterhin die am stärksten verfolgten Gläubigen der Welt sind; im letzten Jahr [2016] wurden mehr als 90.000 Anhänger Jesu getötet.“ Das ergibt rechnerisch einen Toten alle sechs Minuten. Die Studie stellte zudem fest, dass 600 Millionen Christen weltweit wegen der Ausübung ihrer Religion verfolgt wurden.

Welche Gruppe neigt am stärksten dazu weltweit Christen zu verfolgen? Die Antwort darauf wurde durch eine weitere aktuelle Studie klar; sie stellte fest, dass von den zehn Staaten weltweit, in denen Christen die schlimmste Verfolgung erleiden, neun islamisch sind, auch wenn das schlimmste – Nordkorea – das nicht ist.

Was ist an Christen, das aus einigen Leuten, mehrheitlich Muslimen, das Schlimmste zutage fördert? Drei Hauptgründe fallen einem da ein, obwohl es mehr gibt:

  • Das Christentum ist die zahlenmäßig größte Religion der Welt. Es gibt praktisch überall rund um den Globus Christen, auch in einem Großteil der muslimischen Welt. Darüber hinaus sind Muslime, weil eine ganze Menge des vom Islam im Verlauf der Jahrhunderte eroberten Territoriums ursprünglich christlich war – darunter der gesamte Nahe Osten, die Türkei und Nordafrika – immer noch mit Resten des Christentums konfrontiert. Allein in Ägypten, das vor der islamischen Invasion das Zentrum des frühen Christentums war, verbleiben mindestens 10 Millionen Christen. Kurz gesagt: Allein wegen ihrer schieren Anzahl ist es wahrscheinlich, dass Christen in der muslimischen Welt mehr unter dem Islam leiden als andere „Ungläubige“.
  • Die Christenheit ist der „Verkündigung des Evangeliums“ (wörtlich: die gute Botschaft) Keine andere große Religion – weder Buddhismus noch Hinduismus oder Judentum – hat diesen missionarischen Standpunkt. Diese Religionen tendieren zu decken sich mit bestimmten Ethnien und bestimmten einheimischen Örtlichkeiten. Die einzige andere Religion, die hat, was als missionarisches Element beschrieben werden kann, ist der Islam selbst. Weil das Christentum die einzige Religion ist, die Muslime aktiv mit den Wahrheiten ihrer eigenen Botschaft in Frage stellt, ist es auch die Religion, der am stärksten vorgeworfen wird zu missionieren, was unter dem islamischen Gesetz verboten ist. Und mit dem öffentlichen Aussprechen von Lehre, die der Mohammeds wiederspricht – einschließlich der Kernbotschaft des Christentums – kollidieren die Christen auch mit den Blasphemie-Gesetzen des Islam. Daher gehen Muslime, die zu anderen Religionen übertreten – und dafür bestraft werden, manchmal mit dem Tod – zum Christentum.
  • Das Christentum ist die für Märtyrertum exemplarische Religion. Von Anfang an – beginnend mit Jesus und gefolgt von seinen Jüngern und zahllosen anderen der frühen Kirche – sind viele Christen bereit gewesen lieber den Tod hinzunehmen, als aufzuhören das Evangelium zu verbreiten – oder, schlimmer dem Glauben abzuschwören; das war in der Antike durch die Hand des heidnischen Römischen Imperiums offensichtlich und im Mittelalter (und der Moderne) durch die Hand der Muslime und anderer Verfolger. Praktisch keine andere Religion ermutigt ihre Anhänger dazu lieber den Tod zu begrüßen als dem Glauben zu entsagen. So sagt Christus: „Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen“ (Matth. 10,33; s. auch Lukas 14,33), lehrt der Islam Muslime Mohammed zu verheimlichen und sogar in der Öffentlichkeit zu verleugnen, statt zu sterben. Zudem genehmigen andere Religionen und Sekten Verstellung, um das Leben ihrer Anhänger zu erhalten. Ein Missionar des 19. Jahrhunderts beobachtete, dass im Iran der „Bahaismus Gefallen an Taqiyya [Verbergen des Glaubens] als Pflicht findet, das Christentum jedoch öffentliche Bekundung fordert; und damit ist es in Persien weit leichter ein Bahai zu werden als ein Christ.“[1]

Natürlich zielen die unterdrückerischen Gesetze des Islam auf Mitglieder aller Religionen. Viele freimütige muslimische Abgefallenen im Westen, die niemals zum Christentum konvertierten, müssen ihre Hinrichtung fürchten, sollten sie je ihren ehemaligen Glaubensbrüdern in die  Hände fallen. Sie befinden sich aber heute hier, gesund und munter im Westen und warnen uns, genau deshalb, weil sie die spirituellen Wahrheiten des Islam nicht in Frage stellten, als sie in seinem Schatten lebten – und warum hätten sie das tun sollen? Wenn das Leben auf das Jetzt beschränkt ist, wie es in der säkularen Weltanschauung der Fall ist, warum es riskieren, besonders wenn keinen Staub aufzuwirbelt, wie es viele „moderate Muslime“ tun, es einem retten wird?

Seit seinen Anfängen ist es in der Tat der Hang des Christentums es abzulehnen sich zu fügen, das Faschisten und Herrenmenschen aller Couleur – vom antiken Römischen Imperium (von dem das Wort faschistisch abgeleitet ist) bis zum Nordkorea von heute – dazu gebracht hat Christen zu verfolgen. Letztere haben eine lange Geschichte der Ablehnung zu schweigen und die Art von Lippenbekenntnissen abzulegen, die alle anderen bereits sind zu geben, um klarzukommen.

Genauso, wie Jesus Pilatus ärgerte, indem er es ablehnte einige Worte auszusprechen, die sein Leben retten würden – „Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen?“, fragte der fassungslose Prokurator (Joh. 19,10) – seine Jünger und zahllose andere Christen der Antike trotzten dem Römischen Imperium, was mehrere Imperatoren dazu veranlasste das anzustoßen, was, zumindest bis jetzt, für die schlimmste Verfolgen von Christen in der Geschichte gehalten wird; und heute trauern zahllose Christen der Moderne und werden folglich – von Nordkorea bis in jede Ecke der muslimischen Welt – aus genau denselben Gründen von ihren totalitären Herren bestraft.

[1] Samuel M. Zwemer: The Law of Apostasy in Islam: Answering the Question Why There are so Few Moslem Converts, and Giving Examples of Their Moral Courage and Martyrdom. London (Marshall Brothers) 1916, S. 25.

Kirche(n) im Heiligen Land, Negativbeispiel 2 – Neuer Patriarch: Kein Land für Juden

Christliche Führer unterzeichnen geheimes Dokument, das den Verkauf von Jerusalemer Schlüsseleigentum ablehnt

Aaron Klein, WorldNetDaily, 26. November 2005

Jerusalem – Der Man, der letzte Woche als griechisch-orthodoxer Patriarch von Jerusalem inthronisiert wurde, unterzeichnete ein Geheimdokument, das ihn verpflichtet den kürzlich erfolgten Verkauf von Land an jüdische Gruppen zu anullieren; das Land umfasst Schlüsseleingänge in die Jerusalemer Altstadt. Der Patriarch soll Äußerungen dahin gehend gemacht haben, dass Juden in gewissen Teilen von Jerusalem leben.

Der neu eingesetzte griechisch-orthodoxe Führer, Theofilos III., wurde Dienstag in einer Zeremonie in der Grabeskirche gekrönt, obwohl Israel Einwände erhoben hat; Israel debattiert derzeit darüber, ob er als offizieller Jerusalemer Patriarch anerkannt werden soll – als Führer von 100.000 Christen im Heiligen Land.

Theofilos versucht die Nachfolge des derzeitigen Patriarchen Ireneos anzutreten, den Kirchenoffizielle im Mai aus dem Amt zu verdrängen versuchten, indem sie neue Wahlen zum Patriarchen abhielten, weil es Vorwürfe gab, Ireneos habe Kirchengrundstücke in Jerusalem an jüdische Gruppen vermietet. Diese Vermietungen, die letztes Jahr für einen Zeitraum von 98 Jahren unterzeichnet wurden, schließen zwei Hotels ein, die einen großen Teil des Jaffa-Tores bilden, dem Haupteingang in die Altstadt Jerusalems.

Der Eigentumstransfer erboste die beträchtliche palästinensische Mitgliedschaft der Kirche, die Jerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen Staates beansprucht.

Ireneos, weiterhin von Israel als Patriarch anerkannt, hat bisher den Forderungen der orthodoxen Weltkirchenführer widerstanden abzutreten; er behauptet ein früherer Mitarbeiter habe die Mietverträge ohne sein Wissen unterschrieben. Den Vermietungsverhandlungen nahe stehende Quellen sagten gegenüber WND, der Handel wurde vom Finanz-Geistlichen für die Konten der Kirche bei der Israel-Bank unterschrieben und dass Ireneos direkt in den Transfer des Eigentums verwickelt war.

WND hat vor der neuen Patriarchenwahl erfahren, dass Theofilos mit einigen anderen Kandidaten für das Amt, ein geheimes Kirchendokument unterschrieb, mit dem sie erklären, dass sie im Falle ihrer Wahl zum Kirchenführer alle Transaktionen annullieren würden, die von Ireneos gemacht wurden, einschließlich der Vermietung vom Jaffa-Tor.

Das an die palästinensische Autonomiebehörde gerichtete und WND vorliegende Schriftstück erklärt: „Wir, die Kandidaten der griechisch-orthodoxen Kirche, stimmen hiermit zu, dass wir verpflichtet sind dem Gesetz des griechisch-orthodoxen Patriarchats zu folgen… Im Falle unserer Wahl werden wir für die Aufhebung aller Transaktionen arbeiten, die in der Zeit von Ireneos I. vorgenommen wurden und wir werden die orthodoxen religiösen Fundus behalten.“

Hochrangige Quellen aus dem Kirchenumfeld sagten, das Dokument wurde von einem Minister der PA entworfen wurde, wobei der Widerruf der Vermietung der Jaffator-Hotels durch Ireneos an jüdische Gruppen ausdrückliches Ziel war.

„Die Kandidaten wurden praktisch von den Palästinensern erpresst, dass sie, wenn sie das Dokument nicht unterschrieben und die Vermietung rückgängig machten, nicht die Genehmigung der PA als Kandidaten bekommen und nicht bei den Wahlen antreten könnten“, sagte eine Quelle gegenüber WND. „Das ist eine offen rassistische Politik gegen die Juden. Wenn Friedensvorschläge Erfolg haben und Jerusalem jemals geteilt wird, dann wollen die Palästinenser das Jaffator, aber Ireneos’ Vermietung würde es Israel überlassen.“

Ein hochrangiger Kirchenführer, der Ireneos nahe steht, sagte WND gegenüber: „Theofilos hat Äußerungen getätigt, dass er kein Jerusalemer Land an Juden gegeben hat. Er stimmt mit den Palästinensern überein, dass sie die Rechte an Ostjerusalem haben.“

Theofilos wurde im August durch die Heilige Synode der Kirche mit 14 Stimmen ohne Gegenstimme gewählt; die Heilige Synode ist die höchste kanonische Autorität in der Kirche.

Für die Einsetzung eines neuen Patriarchen ist die Zustimmung von Israel, Jordanien und – traditionell – die palästinensisch Autonomiebehörde nötig. Jordanien wie auch die PA haben Theofilos genehmigt. Aber Israel sagt, dass Theofilos die Übereinstimmung mit den offiziellen israelischen Wahlverfahren fehlt und hat ein Komitee eingesetzt, dass sich aus hochrangigen Ministern eingerichtet, um die Anerkennung von Theofilos zu diskutieren.

Ireneos belegt weiterhin das Quartier des Patriarchen und nahm an der Einführungsfeier von Theofilos nicht teil.

Im Gespräch mit WorldNetDaily sagte Ireneos, er könne das geheime Dokument zur Annullierung des Verkaufs am Jaffator nicht kommentieren, sagte aber: „Hier wird in Sachen der Wahl von Theofilos einige Spielchen und Versuche mich abzusetzen.“

„Die Wähler wurden erpresst Theofilos zu unterstützen. Ihnen wurde von Priestern und Bruderschafts-Mitgliedern und anderen gesagt, dass sie, wenn sie nicht für Theofilos stimmten, aus der Kirche geworfen würden. Dokumente mussten unterschrieben werden, darunter ein Brief, in dem es hieß: Ich stehe nicht auf der Seite von Ireneos.“

Ireneos sagte, er werde nicht als Patriarch zurücktreten und „erwarte begierig“ auf die Entscheidung des israelischen Komitees.

Ein in die Patriarchen-Wahlen verwickelter Lobbyist, der mit WND unter der Bedingung sprach anonym zu bleiben – er behauptete, dass er sich sonst in Gefahr befindet – sagte: „Es gibt sehr deutliche Hinweise, dass arabische Politik im Spiel war, als die Synode entschied Theophilos zu wählen. Es gab dabei direkte Erpressung.“

Der Lobbyist fuhr fort: „Das Dokument, das Theofilos und die anderen Kandidaten unterschrieben, ist schlichter, purer Rassismus. Die Kirche hat eine sehr große palästinensische und jordanisch-arabische Gemeinde. Der einzige Grund, dass die Kirche die Jaffator-Vermietung annulliert haben will, liegt darin, dass sie Jerusalemer Grundbesitz an die Juden überschrieb.“

Kirche(n) im Heiligen Land, Negativbeispiel 1 – „Frieden“ durch Antisemitismus

Joseph D’Hippolito, FrontPage Magazine, 9. Februar 2005

Wenn die Israelis und die Palästinenser jemals einen Frieden erzielen sollten, dann wahrscheinlich nicht als Ergebnis der Bemühungen der prestigeträchtigsten christlichen Prälaten des Heiligen Landes.

In „Patrarch of Terror“ (Patriarch des Terrors) stellte das FrontPage Magazine den Antisemitismus des lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Michel Sabbah, und seine kollaborationistische Beziehung zu Yassir Arafat bloß. Allerdings ist Sabbah nicht alleine.

Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Irineos I., und sein ehemaliger Sprecher, Vater Atallah Hanna, haben in ihrer kollaborationistischen Kampagne sogar noch bösartigere Rhetorik benutzt. Diese Reden schlossen die Unterstützung von Selbstmord-Bombern, Vorwürfe des Gottesmordes gegen die Juden und die Werbung für ihre Vertreibung aus dem Heiligen Land ein.

Irineos wurde ursprünglich im September 2001 zum griechisch-orthodoxen Patriarchen ernannt worden, aber übernahm das Amt bis zum Januar diesen Jahres offiziell nicht. Entsprechend der Abläufe der griechisch-orthodoxen Kirche müssen örtliche Regierungen der Ernennung zustimmen. Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde – zwei der drei Gebiete, in denen das Patriarchat liegt – genehmigten Irineos. Israel hielt die Genehmigung zurück, weil es ihn der Unterstützung Arafats verdächtigte.

Der israelische Verdacht wurde im Juli 2001 durch einen Brief bestätigt, den Irineos an Arafat und den diplomatischen Vertreter der PA in Griechenland, Abdullah Abdullah, schrieb. Damals war Irineos der diplomatische Vertreter des Patriarchats in Athen; er war einer von fünf Kandidaten, die von Israelis Justizminister Meir Schitrit abgelehnt wurden. Also bat Irineos Arafat, dass der seinen Einfluss in der arabischen Welt nutzte, um auf Israel Druck auszuüben und es umzustimmen.

Obwohl sein Englisch unbeholfen ist, ist die Botschaft von Irineos klar:

„Sie kennen meine Meinung bezüglich der Heiligen Stadt Jerusalem, wie auch die Unterstützung, die ich in der Vergangenheit im Kampf Ihres Volkes und Ihrer Nation fortlaufend angeboten habe.

Sie kennen meine vielfachen Interventionen für die Recht der palästinensischen [sic] beim verstorbenen Patriarchen Diodoros und der griechischen Regierung und den internationalen Foren, damit sie ihren unabhängigen Staat mit der Hauptstadt Jerusalem haben.“

Aber hier kommt der vernichtendste Beweis des Briefes:

„Und schließlich kennen Sie die Gefühle der Abscheu und der Respektlosigkeit, die alle Priester des Heiligen Grabes für die Nachkommen der Kreuziger unseres Herrn Jesus Christus, eigentlich die Kreuziger Ihres Volkes, empfinden, sionistische [sic] jüdische Eroberer des Heiligen Landes Palästina.“

Sollte Arafats Einfluss sich als erfolgreich erweisen, fuhr Irineos fort, „seien Sie versichert, Herr Präsident, dass die Rechte des heiß geliebten palästinensischen Volkes an der Heiligen Stadt Jerusalem in mir ihren ‚heißesten’ Helfer finden werden. Unser geliebter Herr Chouri [Arafats persönlicher Sekretär] wird Sie entsprechend darüber informieren, was wir bezüglich der Grundstücksfragen unseres Patriarchats in den Grenzen der Altstadt besprochen haben.“

Irineos schlägt mehr als ein „quid pro quo“ vor. Er schlägt gemeinsame Anstrengungen vor, jegliche jüdische Anwesenheit in Jerusalem zu beseitigen – und irgendwann die in ganz Israel.

Ein dem israelischen Kabinette 1998 vorgelegter Sicherheitsbericht stellte fest, dass die Autonomiebehörde kirchlichen Grundbesitz, insbesondere in Jerusalem, zu kontrollieren sucht. Das große Ziel der Palästinenser ist das griechisch-orthodoxe Patriarchat, das die größte und reichste Kirche des Heiligen Landes ist. Das Patriarchat verdankt seinen Reichtum ausgedehntem Landbesitz in ganz Israel, den es über die Jahrhunderte hindurch anhäufte – einschließlich des Landes, auf dem Israels Parlament, die Knesset steht, sowie die Amtssitze des Präsidenten und des Premierministers.

Der Bericht erklärte auch, dass „Chouri“, die falsche Schreibung von Ramzi Khouri, mit Marwan Barghouti von der Fatah zusammenarbeitete, um eine Union der orthodoxen palästinensischen Christen zu schaffen, die als Druckmittel der palästinensischen Autonomiebehörde agieren könnte. Die PA begreift, dass die Kontrolle über die Heiligen Stätten der Christen in Jerusalem ein machtvolles Druckmittel benutzt werden kann, um internationalen politischen Einfluss in der christlichen Welt zu gewinnen“, sagt der Bericht.

„Die PA hat ihre indirekte Kontrolle über die Geburtskirche in Bethlehem als Mittel der Beeinflussung der griechisch-orthodoxen und armenischen Patriarchate genutzt, durch die sie die politische Haltung der griechischen Regierung und der Europäischen Union beeinflusst.“

Das Ziel ist letztlich, die Eroberung durch Landerwerb und Rücknahme von Pachtvereinbarungen, sollte die Gewalt nicht ihr Ziel erreichen.

„Die (israelische) Regierung befürchtet, dass Israel sich in ein paar Jahren einem Patriarchat von Arabern gegenüber sieht, die 50 Prozent des Landes der Innenstadt hält“, erklärt ein Investment-Bericht von Capital Property Consultants, einer Jerusalemer Maklerfirma. „Israel ist immer davor auf der Hut gewesen, dass die älteste und mächtigste Kirche Jerusalems (die griechische) unter die Herrschaft eines pro-palästinensischen Patriarchaten gerät, weil es fürchtet, dass könnte in Land-Streitigkeiten enden, wenn langfristige Pachtverträge auszulaufen beginnen.“

Ireneos drückte seine antiisraelische Haltung auch in einem Brief mit Briefkopf des Patriarchats aus, den er während der Belagerung der Bethlehemer Geburtskirche an Arafat und Abdallah schrieb, die begann als palästinensische Bewaffnete die Kirche angriffen und sie darin verbarrikadierten. Ireneos’ unbeholfenes Englisch verbirgt seine Haltung nicht, wie diese Auszüge zeigen:

„Mit extremem Zorn sehen wir die Aggression gegen Ihr Hauptquartier in Ramallah, eine Tatsache, die die Erniedrigung zeigt, mit der die israelische Regierung die rechtmäßige Führung des palästinensischen Volkes unterdrückt, aber auch ihre Gleichgültigkeit dem Friedensprozess und der internationalen Gemeinschaft gegenüber beweist. Die Belagerung des Heiligsten unter den Schreinen der Geburtskirche in Bethlehem macht ihre Absichten noch deutlicher.

Wir möchten Sie versichern, Herr Präsident, dass das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem und ich selbst Seite and Seite mit Ihrem Volk in diesem Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit steht.

Wir beten zum allmächtigen Gott der Liebe, dass er Ihnen Erfolg und Sieg in diesem heiligen Kampf schenkt und ebenso hilft, Seinen Frieden im Heiligen Land zu schaffen.“

Beide Briefe wurden von der israelischen Tageszeitung Ma’ariv als Teil einer Artikelserie zwischen Dezember 2002 und Januar 2004 über die pro-palästinensische Haltung von Ireneos veröffentlicht. Ireneos antwortete mit einer Verleumdungsklage, zog diese aber im Dezember zurück. Er zahlte sogar 10.000 Schekel plus Mehrwertsteuer – insgesamt etwas mehr als 2.000 US-Dollar – um die Anwaltskosten von Ma’ariv zu decken.

Trotz des Briefs von Ireneos und der öffentlichen Opposition von Ministern wie Nathan Sharansky und Benjamin Netanyahu konnte Premierminister Ariel Sharon erfolgreich für die Bestätigung von Ireneos eintreten. Die Gründe dafür liegen in interner Parteipolitik, Druck von Grundstücks-Interessen und – wie Sharon-Sprecher Dov Weisglass 2002 dem Nachrichtendienst Arutz Sheva sagte – Druck aus den USA.

Hanna, ein in Haifa geborener Araber, diente als Sprecher des Patriarchats, als er im Juni 2002 subtil für Selbstmordanschläge als Teil der palästinensischen „Intifada“ eintrat, als er in Abu Dhabi zu einem von der Arabischen Liga geführten Think Tank sprach.

„Einige Freiheitskämpfer übernehmen das Märtyrertum oder Selbstmord-Anschläge, während andere sich für andere Maßnahmen entscheiden“, zitiert die „Gulf News“ Hanna. „Erwarten Sie nicht von uns, dass wir aus der Ferne zuschauen. Wir befinden uns in einem Kampf, ob er nun mit Märtyrertum oder anderen Mitteln geführt wird. Die Muslime und die Christen sind eins und können nicht vom Kampf um die Befreiung Palästinas getrennt werden.“

Ireneos, der noch bestätigt werden musste und solch ungünstige Publicity nicht brauchen konnte, feuerte Hanna im Juli. Einen Monat später verhaftete und befragte die israelische Polizei Hanna wegen des Verdachts zur Aufhetzung zu Gewalt, der Beziehungen zu Terrorgruppen und illegalen Besuchs Syriens und des Libanon, die sich weiter im Kriegszustand mit Israel befinden. Hanna verließ das Land um sich mit dem Führer der Hisbollah, Scheik Hassan Nasrallah, zu treffen; daher setzte die Polizei Hanna unter Hausarrest und zog seinen Pass ein.

Trotzdem hat Hanna seitdem eher noch schmählichere Rhetorik benutzt, ohne irgendeinen öffentlichen Protest von Ireneos. Bei einem Empfang in Haifa am 11. Januar 2003 drückte Hanna nachdrücklich seine Unterstützung für Selbstmord-Bomber aus:

„Die Fedajin sind die Helden dieser Nation Wir sind stolz auf sie und lehnen resolut jeden Versuch ab ihre Taten zu diffamieren. Sie begehen keinen Selbstmord, wie manche behaupten, und sie sind keine Terroristen, wie andere behaupten – sie widersetzen sich der Besatzung. Wir unterstützen die Märtyrer-Operationen uneingeschränkt.“

Sechs Tage später war Hanna auf einer Kundgebung in der Grabeskirche in Jerusalem noch enthusiastischer:

„Märtyreroperationen sind ein exzellenter und guter Weg der zionistischen Invasion in palästinensischem Land Widerstand zu leisten. Vor der Grabeskirche segnen wir die Seelen der heldenhaften Shahide (Märtyrer) und die Familien der Shahide.

Die Namen der Fidaiyin-Shahide werden in der Geschichte unseres palästinensischen und arabischen Volkes in heiligen, weißen Buchstaben eingeschrieben sein. Die Stimmen derer, die diese Helden- und Ehrentaten diffamieren, sind nicht mehr als unnormale Stimmen, die nicht für die arabishe und palästinensische öffentliche Meinung stehen.“

Aber Hanna hob sich die extremste Rede für seine Predigt am 19. Januar 2003 auf – dem orthodoxen Epiphanias-Fest:

„Palästina geht vom (Mittel-)Meer bis zum (Jordan-)Fluss. Wir lehnen nachdrücklich jegliches Zugeständnis zu auch nur einem Körnchen unseres kostbaren Heimatlandes ab. So, wie Ramallah, Gaza, Nablus und Jenin palästinensische Städte sind, sind das auch Haifa, Nazareth, Jaffa, Ramle, Lod, Beersheva, Safed und andere palästinensische Städte.

Wir glauben nicht an einen so genannten ‚Frieden mit Israel’, denn Frieden kann man nicht mit dem Satan schließen. Israel ist der größte Satan. Keine Zugeständnisse und kein Waffenstillstand dürfen gemacht werden. Die Rechte der Palästinenser werden nur durch Widerstand wieder hergestellt. Was mit Gewalt genommen wurde, wird nur durch Gewalt wieder hergestellt.

Die zionistischen Juden sind Fremde in diesem Land. Sie haben kein Recht darin zu leben oder zu siedeln. Sie sollten irgendwo anders in der Welt hingehen, um ihren Staat und ihr falsches Gebilde zu gründen. Jerusalem ist eine arabische Stadt und die Juden dürfen sich darin nicht niederlassen, sie beherrschen oder irgendeine Art religiöser Rituale oder Zeremonien dort ausführen. Sie müssen ihre Häuser verlassen. Sie haben kein Recht auf Land, in Städten oder Dörfern zu leben, die ihnen nicht gehören.“

Sechzig Jahre nach der Befreiung der Gefangenen von Auschwitz ist es eine ironische Obszönität für angebliche Männer Gottes, die bösartigsten Formen des Antisemitismus zu fördern.

Israelisch-arabische Christen für Israel

gefunden auf twitter: Wussten Sie, dass Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem die christliche Bevölkerung zunimmt? Kein Wunder, dass arabische Christen Israel lieben.

arab-christians-love-israelArabische Christen protestieren vor der EU-Botschaft in Tel Aviv
gegen Einschüchterung und Verleumdung Israels durch die EU.