Der Steiger Award (2017)

Der „Steiger Award“ ist eine Erfindung des Medienunternehmers Sascha Hellen, der die Preisträger selbst auswählt. Die Kriterien für diese Auswahl sind nicht bekannt. Die Vergabe des Preises soll der „kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Förderung der Rhein-Ruhr-Region dienen“ (Zitat aus der Selbstdarstellung). Was die Preisträger mit dieser Förderung zu tun haben, erschließt sich allerdings häufig auch nicht (z.B. beim Astronauten Buzz Aldrin für sein Lebenswerk.)

Vergeben seit 2005 haben ihn illustre Persönlichkeiten in den Bereichen Charity, Toleranz, Musik, Medien, Umwelt, Film, Kunst, Sport, Europa, Nachwuchs, Entertainment, Lebenswerk, Ruhrgebiet, Musik International, politischer Mut sowie „Sonderpreise“ erhalten, wobei nur Film und Musik jedes Jahr bedacht wurden.

Schlagzeilen machte der Steiger Award erstmals so richtig im Jahr 2012, als Recep Tayyip Erdoğan den Preis für 50 Jahre deutsch-türkische Freundschaft bekommen sollte. Sch… drauf, dass damals schon sehr deutlich war, um was für einen Menschen es ich bei dem damaligen Premierminister der Türkei handelte. Es hagelte Kritik, vor allem durch Menschen, die den Minderheiten in der Türkei angehören. Erdoğan kam nicht zur Preisverleihung, weil er wegen eines Hubschrauberunglücks mit 14 toten Türken in Afghanistan absagte. In der Liste der Preisträger wird er in der Kategorie „Europa“ geführt.

Was hat Erdoğan je FÜR Europa getan? Er hetzt und wütet und hat seitdem jedes Jahr immer mehr bewiesen, dass diese Preisverleihung nun wirklich Schwachsinn war. Aber das ist 5 Jahre her.

Heute wird in Dortmund wieder einem Mann der Sonderpreis verliehen. Dem „Präsidenten“ der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, der auf der Seite des Steiger Award als „palästinensischer Präsident“ aufgeführt wird und „mit einem Sonderpreis Hoffnung auf Frieden“ geehrt werden wird.

Das ist spannend. Bei anderen Preisträgern – z.B. Dirk Roßmann (Unternehmer und Philantrop), Dr. Barbara Hendricks (Bundesumweltminiserin), Otto Waalkes – werden Gründe angeführt, etwas, das diese Personen geleistet haben. Bei Abbas sind keine Leistungen zu finden, nur ein paar biografische Daten (gut, eine Dissertation an einer Moskauer Universität könnte man als Leistung betrachten). Aber was soll man Leistungen anführen, wenn „Hoffnung auf Frieden“ prämiert wird? Dafür muss man nichts geleistet haben, das könnte ja noch kommen. Und wenn’s nicht klapp – tja, dann sind die Juden schuld, nicht der Friedensbengel selbst, auf den man so hofft.

Was gibt es eigentlich, das Abbas geleistet hat, was die „Hoffnung auf Frieden“ begründen könnte? Dass Abbas als Fatah-Finanzchef das Geld für den Anschlag von München 1972 besorgte/zur Verfügung stellte? Dass er in seiner in Moskau gefertigten Doktorarbeit den Holocaust zwar nicht leugnete, aber bis ins Geht-nicht-mehr relativierte? Dass er seit Jahren jegliche Gespräche mit Israel verweigert? Dass er in seinem Herrschaftsbereich Terroristen hochleben, als vergötterte Vorbilder verehren lässt? Dass er den Kindern beibringen lässt, dass Judenmord ein hohes Gut ist, „Märtyrertum“ heilig und erstrebenswert?

Oh, er redet immer wieder ganz toll von Frieden und Gerechtigkeit. Aber selbst dabei offenbart er, wie er wirklich tickt. Im Europaparlament outete er sich letztes Jahr erneut als der Antisemit, der er ist (Rabbiner befehlen die Vergiftung palästinensischer Brunnen) – und ein gewisser Martin Schulz jubelte auf Twitter von einer „inspirierenden Ansprache“, die Abgeordneten gaben stehende Ovationen.

Vor ein paar Tagen erst ließ Abbas wissen, dass die „israelische Besatzung“ die Ursache aller Katastrophen der Welt sei.

Allein diese beiden Begebenheiten hätten Herrn Hellen darauf aufmerksam machen müssen, was für ein Typ diese Friedenshoffnung ist und ihm die Preisverleihung aufkündigen müssen. Aber was verlangen wir da schon? Dass die Realität wahrgenommen wird? Dass mal, wenn man schon ignoriert, was er auf Englisch sagt, nachgehakt wird, was der Mann auf Arabisch seinen Leuten gegenüber öffentlich von sich gibt und von seinen Speichelleckern geben lässt?

Es passt. Gebt dem Schreibtischtäter, Hetzer, Antisemiten und Friedensverweigerer den Friedenshoffnungspreis. Ihr offenbart euch als die Vollidioten, die ihr seid. Die Ignoranten, die die Welt verbessern wollen und sie in die Katastrophe führen. Die Hetzer, die anderen Hetze vorwerfen und tatsächliche Hetzer und Verleumder hofieren.

Mahmud Abbas ist das Gegenteil dessen, für das er heute ausgezeichnet wird: Er ist die Garantie dafür, dass es keinen Frieden geben wird. Herzlichen Glückwunsch!

Gedankenverlorenes Territorium: Deutsches Gericht bezeichnet das Lynchen von Schwarzen als legitime Kritik an Liberia

PreOccupied Terriory, 15. Januar 2017

Das Urteil wird helfen das Gesetz bezüglich der Flut mutmaßlicher Hassverbrechen in Deutschland zu klären.

Frankfurt, 15. Januar – Nach dem Urteil, mit dem ein deutsches Gericht es ablehnte einen Anschlag auf eine Synagoge als antisemitisch zu definieren und stattdessen als Protest gegen israelische Politik zu betrachten, sprach mehrere Mitglieder eines Lynchmobs frei, der einen afrikanischen Migranten angriff; es wird argumentiert, dass ein solcher Vorfall nur den Frust wegen der Politik des westafrikanischen Landes Liberia spiegele.

Richter Helmut Upp-Majaß entschied heute, dass ein Gruppe Jugendlicher, die einen 24-jährigen Eritreer gefesselt, geschlagen und gefoltert hatte, nicht wegen eines Hassverbrechens angeklagt werden kann, da Afrikaner solcher Behandlung zu unterziehen, in den akzeptierten Rahmen legitimer Proteste gegen die Politik einer afrikanischen Regierung fällt. Rechtsexperten stellten fest, dass das Urteil helfen wird das Gesetz bezüglich der Flut an mutmaßlichen Hassverbrechen in Deutschland zu klären.

„Nach dem Urteil zur Synagoge ist es entscheidend die Parameter für Hassverbrechen besser zu definieren“, erklärte Sieg Heil, ein Berliner Rechtsanwalt. „Die Beständigkeit, mit der dieser Punkt des Rechts angewandt wird, muss noch abgewartet werden, aber es ist angesichts der problembeladener Geschichte Deutschlands und Europas wichtig, dass das nicht einfach eine weitere Möglichkeit wird, auf die Juden ausgesondert werden. Ostafrikanische Flüchtlinge und souveräne westafrikanische Regierungen über einen Kamm zu scheren wird noch lange brauchen, bis demonstriert werden kann, dass Juden diesbezüglich nicht diskriminierend behandelt werden.“

Allerdings, stellte Heil fest, kann die Beständigkeit nicht umfassend zur Anwendung gebracht werden. „Die Gerichte können zum Beispiel unter keinen Umständen erlauben, dass Gewalt gegen Muslime nur als Manifestation der Gegnerschaft zur Politik des – sagen wir – Islamischen Staats, des Iran oder Syriens ausgelegt wird“, betonte er. „Wir müssen die Grenze bei den armen Muslimen ziehen, deren einziges Verbrechen darin besteht mit einem ausgewiesenen Komplott seitens der Islamisten in Verbindung gebracht zu werden, die den Westen mit Muslimen überfluten und die westliche Gesellschaft allmählich untergraben, um so ein globales Kalifat zu errichten.“

Vertreter Deutschlands brachten die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Doppelentscheidung den politischen Diskurs in einem gespaltenen Europa erleichtern wird. „Die ethnischen Spannungen sind enorm“, gab Kanzlerin Angela Merkel zu. „Aber die Entscheidungen des Gerichts von dieser Woche werden unserem Land und unserer Gesellschaft helfen einer stabileren Art politischer Rhetorik näher zu kommen, in der die Regeln klar sind. Daneben sind einige von uns immer wieder einmal von Nostalgie ergriffen und wünschen sich den Nervenkitzel unserer Vorfahren von 1938 zu erleben, als wir in einer Nacht Juden und jüdischen Besitz ungestraft zu verbrennen, zu verprügeln, zu verhaften, zu töten und auszuplündern.“

Ein fehlendes Bild

Heute ermordete ein arabischer Terrorist in Jerusalem 4 Menschen, verletzte 17 weitere mit einem LKW. Er versuchte die Überfahrenen noch weiter zu überfahren, konnte zum Glück aber eliminiert werden.

Dieser Anschlag ist eine grausame Tat, gleicht der vom Berliner Weihnachtsmarkt, Nizza usw., nach denen so gerne Solidarität demonstriert werden soll, indem z.B. das Brandenburger Tor mit der Flagge des betroffenen Landes angestrahlt wird. Heute mal wieder nicht, wie immer, wenn in Israel Araber Juden morden. Wird es dieses Foto jemals geben?

berlin-tor-israelfahne
(Fotomontage aus Facebook)

Im Internet gibt es einen Petition an den Berliner Senat, dass auch endlich mal mit Israel Solidarität gegen den Terror gezeigt wird. Ich fürchte, das wird es nie geben, aber die Herrschaften sollten wenigstens mal gezeigt bekommen, dass ihr Ignoranz nicht auf ungeteilte Zustimmung trifft.

Update, 9. Januar 2017:
Heute Abend wurde das Brandenburger Tor tatsächlich mit einer Israelflagge angestrahlt. (Fotos; Video auf Facebook)
Update, 10. Januar 2017:
Das scheint allerdings nur ein extrem kurzes Intermezzo gewesen zu sein.

Look-alikes?

gefunden auf Facebook:

steinmeier-abbas-geschwister

Die zwei sehen sich derat ähnlich, dass das charakterschweinische Großhirn (links) offenbar nicht anders kann als den Chef-Terroristen (rechts) über den grünen Klee zu loben und seine Terroristen „aus fester und tiefer Überzeugung“ heraus zu unterstützen. Hat er gerade erst um Weihnachten wieder sehr deutlich gesagt, als er unbedingt die Abstimmung im Sicherheitsrat kommentieren musste, die Israel mal wieder in den Rücken stach.

Der Anschlag in Berlin: Wendepunkt?

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Wird der Terroranschlag in Berlin für Europa und Deutschland zum Wendepunkt? Für die ersten ist das leicht zu beantworten. Die Europäische Union ist weit davon entfernt eine einheitliche Gesellschaft zu sein. Ein Terroranschlag in Deutschland, Frankreich oder Belgien hat keinen bedeutenden Einfluss auf die Stimmung der Gesellschaft in anderen Ländern. Soweit es Deutschland betrifft, kann eine radikale Veränderung der Einstellungen am wahrscheinlichsten nur über einen längeren Zeitraum mit vielen weiteren Vorfällen erreicht werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat enorme Beharrlichkeit gegenüber Opposition zu ihrer Willkommenspolitik für Flüchtlinge gezeigt. Der Terroranschlag des Tunesiers Anis Amri in Berlin, bei dem zwölf Menschen starben und achtundvierzig verletzt wurden, ist nur einer in einer Kette gewalttätiger Vorfälle, von denen mehrere durch die Politik der offenen Grenzen erleichtert wurden.

Dazu gehört ein Anschlag im Juli in München durch einen Deutsch-Iraner, bei dem 9 Menschen getötet wurden.[1] Die bisherigen größeren Vorfälle waren die massiven sexuellen Übergriffe auf Frauen in Köln und einer Reihe weiterer deutscher Städte in der Sylvesternacht 2015.[2] Es gab zudem weitere Morde und einer Reihe verhinderter Anschläge sowie die Verhaftungen von Personen, die Terroranschläge planten. Eine Festnahme war die eines radikalen Muslims beim Verfassungsschutz.[3]

Um den Wende-Aspekt der Morde von Berlin zu beurteilen sollte man sich daran erinnern, wie lange es dauerte, bis die USA ihre Haltung seit dem 11. September 2001 mit fast 3000 Toten änderten. Heute ist Trumps Stereotypisierung in seinen antimuslimischen Positionen ebenfalls eine langfristige Auswirkung des 9/11 und einer Reihe weitere durch den Islam motivierter Morde.

Im vergangenen Jahr machte ich bizarre Erfahrungen bei Vorträgen für Israel besuchende deutsche Gruppen. Ich wurde regelmäßig gefragt, ob ich erklären könne, was Merkels Politik der offenen Grenzen und ihre Behauptung „Wir schaffen das“ motivierte. Die Besucher sagten, sie selbst seien nicht in der Lage gewesen in ihrer Politik irgendeine Logik zu finden.

Ich wiederholte dann die drei möglichen Motivationen, die ich im September 2015 veröffentlichte, kurz nachdem Merkel ihre Willkommenspolitik für Flüchtlinge angekündigt hatte.[4] Heute können wir sehen, dass Resultat aller drei Motivationen keine Ergebnisse brachte, sondern möglicherweise sogar kontraproduktive Folgen hatte.

Der erste von mir angeführte Grund war, dass Merkel den ultimativen Beweis anstrebte, dass Deutschland sich geändert hat und dass das neue Deutschland sich völlig vom durch den Nationalsozialismus geschaffenen Bild distanziert hat. In scharfem Gegensatz zu dem Land, das von ihm als Außenseiter Definierte vertrieb oder ermordete, hatte das neue Deutschland vor, den Immigranten aus der Dritten Welt ein herzliches Willkommen zu bereiten.

Eine wichtige Entwicklung des Flüchtlingszustroms sind allerdings die Zunahme rechtsgerichteter Hetze sowie der rapide Aufstieg der antiislamischen Partei AfD gewesen. In allen Umfragen vor den Morden von Berlin wurde festgestellt, dass sie die drittgrößte deutsche ist. Sie bekommt 10 bis 15%, deutlich mehr als die Grünen und die Linke, und sie liegt weit vor der alteingesessenen, liberalen FDP.[5] Darüber hinaus glaubt eine zunehmende Mehrheit der Deutschen, dass die Integration der Flüchtlinge nicht gelingen wird.[7]

Der zweite wahrscheinliche Grund, den ich für die Willkommenspolitik anführte, war Deutschlands niedrige Geburtenrate.[7] Es wird erwartet, dass die Bevölkerung des Landes von derzeit 81 Millionen ohne Zuwanderung zurückgehen wird. Das wird zu einem Mangel an körperlich leistungsfähigen jungen Menschen führen, die als Arbeitskräfte und zur Versorgung der früheren Generation benötigt werden. Wir wissen nicht, wie viele Flüchtlinge seit September 2015 in Deutschland ankamen, zum Teil weil längst nicht alle registriert wurden; aber laut Schätzungen sind es mehr als eine Million.[8] Es ist nicht klar, ob der Gesamtnutzen der Gekommenen für das Land die Probleme überwiegen wird, die ein Teil von ihnen verursachen wird.

Der dritte von mir angeführte Grund war, dass Merkels Mentor, der frühere CDU-Kanzler Helmut Kohl mit seiner mutigen Entscheidung Ost- und Westdeutschland vereinen in die Geschichte eingegangen ist.[9] Merkel hat seit 2005 eine bemerkenswerte Karriere als Bundeskanzlerin hingelegt. Obwohl sie zweimal wiedergewählt wurde, fehlte ihr bisher eine herausragende Tat, die sie in die Annalen des Landes bringt. Infolge der zukünftigen destruktiven Ergebnisse ihrer Flüchtlingspolitik wird es wahrscheinlich so sein, dass sie in der Tat in die Geschichte eingehen wird, allerdings eher negativ als positiv.

Kurz nach den Morden in Berlin kamen viele Vorschläge auf, wie die Lage gebessert werden kann. Ein paar sind: bessere Integrationspolitik, Stärkung der Geheimdienste, stärkere Videoüberwachung im öffentlichen Raum, verstärkte Polizeikräfte und die Polizei besser auszurüsten[10] sowie mehr politische Rückendeckung für die Beamten.[11]

Aber es gibt zwei herausragende Themen, aus denen Deutschland vom Brexit-Referendum und der Wahl Donald Trumps lernen könnte – die Notwendigkeit seine Grenzen zu überwachen und so wenig Illegale im Land zu behalten wie möglich. Um das zu erreichen, wird es nötig sein, das aktuelle Schengen-Abkommen für offene Grenzen zu den benachbarten EU-Ländern aufzugeben oder drastisch einzuschränken.

Normalerweise sind die Juden die ersten, die die negativen Auswirkungen starker Immigration aus muslimischen Ländern mit hohem Anteil an Antisemitismus zu spüren bekommen.[12] Wenn ihnen das zustößt, ist es oft ein Spiegel dessen, was anderen zustoßen wird. Diese Sorgen werden sowohl von deutschen jüdischen Leitern als auch von einigen jüdischen Kommentatoren im Ausland zum Ausdruck gebracht.[13][14] Doch in diesem Fall war das nicht so. Anders als in Frankreich und Belgien waren in Deutschland nicht die Juden die ersten, die es traf. Die Anschläge von Köln und die verschiedenen Terrormorde, einschließlich derer von München und Berlin erfolgten willkürlich. Sie richteten sich nicht gegen Juden, sondern Deutsche in ihrer Gesamtheit. Man wird abwarten müssen, um zu sehen, ob dies der Beginn eines neuen Trends ist.

[1] http://www.theguardian.com/world/2016/jul/22/munich-shopping-centre-evacuated-after-reported-shooting-germany

[2] http://www.isranet.org/manfred-gerstenfeld-german-sex-assaults-europeans-cannot-learn-jews

[3] http://www.washingtonpost.com/world/europe/arrested-german-spy-was-a-onetime-gay-porn-actor–and-a-secret-islamist/2016/11/30/57c44f1e-e068-4307-8ddf-848fda772306_story.html

[4] https://heplev.wordpress.com/2015/11/16/deutschlands-hausgemachte-probleme-und-die-juden/

[5] http://www.politico.eu/article/far-right-afd-hits-new-highs-in-germany-wide-poll-state-elections/

[6] http://www.welt.de/politik/deutschland/article160597281/Immer-weniger-Deutsche-glauben-an-Integrationserfolg.html

[7] https://heplev.wordpress.com/2015/11/16/deutschlands-hausgemachte-probleme-und-die-juden/

[8] http://www.bbc.com/news/world-europe-34131911

[9] https://heplev.wordpress.com/2015/11/16/deutschlands-hausgemachte-probleme-und-die-juden/

[10] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/anschlag-in-berlin-deutsche-wollen-mehr-kameras-an-oeffentlichen-plaetzen-a-1127482.html

[11] www.welt.de/politik/deutschland/article160599160/Polizeibeschaeftigte-wenden-sich-von-etablierten-Parteien-ab.html

[12] http://kantorcenter.tau.ac.il/sites/default/files/general-analysis-09.pdf

[13] https://heplev.wordpress.com/2015/11/16/deutschlands-hausgemachte-probleme-und-die-juden/

[14] http://www.algemeiner.com/2015/10/30/immigration-antisemitism-and-the-future-of-european-democracy/

Fragen an die Scheinheiligen

John Kerry giftet: Israel kann nicht jüdisch und demokratisch sein.

„Herr“ Steinmeier tönt: Ein demokratisches Israel ist nur über eine Zweistaatenlösung zu erreichen.

Echt jetzt?

Das heißt doch im Umkehrschluss: Kerry behauptet Juden könnten nicht demokratisch sein.

Steinmeier behauptet Israel sei kein demokratischer Staat.

Geht’s noch?

Wie schwachsinnig kann man sein? Ihr, die ihr doch schon Demokratie bejubelt, wenn es Wahlen gibt, aber sonst keine Anzeichen von Mitbestimmung, ihr sagt Juden können nicht demokratisch sein und ihr Land, in dem alle vier Jahre – und oft genug schon früher – gewählt wurde, weil die Regierung sich nicht mehr halten konnte oder wollte und deshalb das Volk entscheiden ließ, sei nicht demokratisch?

So etwas hat einen Namen, meine Herren. (Übrigens nicht nur die beiden, da gibt es überall haufenweise weitere solcher Charakterschweine, vorwiegend links, aber natürlich auch bei Neonazis und leider auch bei manchen Konservativen gibt es diese selbsternannten „kritischen Israelfreunde“.) Den weist ihr immer weit von euch und empört euch, wenn es euch vorgehalten wird. Aber was sonst soll es sein, wenn Juden auf solch verlogene Weise etwas per se abgesprochen wird und der Juden unter den Staaten so diskriminiert und verleumdet wird?

Unterstrichen und bestätigt wird das durch das Verhalten gegenüber den anderen mitagierenden Parteien. Wo sind diese Worte gegenüber den sogenannten Palästinensern? Wieso ist es selbstverständlich, dass von denen nicht gefordert wird demokratisch zu sein? Oder wieso wir davon ausgegangen, dass sie demokratisch sind, obwohl ihr „Präsident“ sich im zwölften Jahr seiner vierjährigen Amtszeit befindet und Wahlen seit 2005 schonmal gar nicht mehr stattgefunden haben? Wo das Volk nicht einmal ansatzweise irgendeine Art von Mitbestimmung hat?

Wieso wird davon von euch Großhirnen so getan, als handle es sich um einen guten Staat, in dem Apartheid herrschen wird, der sich Antisemitismus auf die Fahnen geschrieben hat, Völkermord an Juden lehrt und anstrebt und seine Jugend jetzt schon ausschließlich zum Judenhass und Judenmord erzieht? Wieso geht ihr davon aus, dass eine islamische Diktatur, die Juden von vorneherein ausschließt, demokratisch sein kann? Oder geht ihr nicht davon aus und findet das völlig in Ordnung, wenn die Menschen des Nahen Ostens so unterdrückt leben müssen? Haben die nichts anderes verdient und die Juden müssen sich dem deshalb unterordnen und sich fertig machen lassen?

Was ist euch ins Hirn geschissen worden, dass ihr eine derart kranke Scheiße von euch gebt, die ihr auch noch zu glauben scheint, von der ihr derart überzeugt seid, dass ihr sie so propagiert?

Mit Denkvermögen und Logik hat das schlicht überhaupt nichts zu tun. Es ist die pure Wirklichkeitsverweigerung. Es ist Faktenleugnung ohne Ende. Es ist eine Denkweise, die völlig von allem abgelöst ist, was man als normalen Menschenverstand bezeichnen kann. Ist das das, was heute als „intellektuell“ gilt? Wahrscheinlich ja.

Es ist wieder schick den Juden zu prügeln. Und ihr steht ganz stolz ganz vorne in der ersten Reihe derer, die zuschlagen. Auch wenn ihr die Drecksarbeit – den Mord an sich – andere tun lasst. Denen ihr aber die Hände schüttelt, die ihr preist, denen ihr Geld in die korrupten Taschen schaufelt, damit sie nur ja weiter machen. So wie die Terror-Mullahs im Iran. So wie die Kleptokratie des Yassir Arafat, fortgeführt von Mahmud Abbas sowie der Hamas. Für Judenmörder habt ihr Verständnis und Lob – für deren Opfer nur Hohn und Verachtung, Lüge und Verdammnis.

Der eine verschwindet jetzt von der ganz großen politischen Bühne. Er wird uns mit Sicherheit trotzdem erhalten bleiben.

Der andere soll Staatschef werden. Da kann er dann in seiner Gediegenheit weiter seinen Giftmüll von sich geben. Einer, der sich selbst so wichtig nimmt wie der andere auch. Und das ist keine Voraussetzung für einen guten Bundespräsidenten.