Warum hat Deutschlands junge Generation negative Ansichten zu Israel?

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 12. Mai 2015

Viele junge Deutsche können Israels Verteidigungskriege gegen tödlich-antisemitische Terrororganisationen wie die Hamas, die Hisbollah und den Islamischen Jihad für sich schlicht nicht als gültig annehmen.

Der unvergleichliche Nahost-Historiker Bernard Lewis schreib vor fast 30 Jahren in seinem bahnbrechendes Buch Semites and Anti-Semites, dass deutsche Schuld nach dem Holocaust zur positiven Reaktion auf die Gründung Israels beitrug. Er warnte jedoch vorherwissend, dass „solche Gefühle ein schwindender Aktivposten für Israel sind und unweigerlich wegsterben, da die Erinnerung an Naziverbrechen in die Vergangenheit verschwindet“.

Die Worte Lewis‘ überbringen für den heutigen 50. Jahrestag der diplomatischen Aussöhnung zwischen Deutschland und Israel große Dringlichkeit. In einer E-Mail an die Jerusalem Post sagte Israels Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, die „junge Generation wird im Zentrum des diesjährigen Jubiläums stehen“.

Lässt man die Unmenge an Artikeln über in Berlin lebende junge israelische Künstler als implizites Zeichen jüdischen Vergebens für die Schoah beiseite, gibt es ein wachsendes Fehlen an Gegenseitigkeit seitens der Deutschen. Nach Angaben einer Studie der Bertelsmann-Stiftung vom Oktober hat eine Mehrheit der Deutschen in der wichtigen Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren eine negative Sicht zu Israel. In starkem Gegensatz zu den Erkenntnissen der Bertelsmann-Stiftung stellte eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, dass 81% der Israelis sich engere Beziehungen zu Deutschland wünschen.

Wie kann man dieses Auseinandergehen erklären? Zvi Rex, ein israelischer Psychoanalyst, merkte bekanntlich mit stechendem Sarkasmus an: „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz niemals vergeben.“ Pathologische Holocaust-Schuldgefühle spielen zwar bei der negativen Sicht auf Israel immer noch eine Rolle, aber der jungen Generation ist auch eine radikal pazifistische Kultur eingeprägt worden. Viele junge Deutsche können Israels Verteidigungskriege gegen tödlich antisemitische Terrororganisationen wie die Hamas, die Hisbollah und den Islamischen Jihad für sich schlicht nicht als gültig annehmen. Für eine beträchtliche Zahl junger Deutscher scheint es schmerzhaft zu sein den deutschen Wahlspruch „Nie wieder Auschwitz“ über die eigenen geografischen Grenzen hinaus auf den jüdischen Staat auszuweiten.

Eine zusätzliche Erklärung für abschätzige Ansichten gegenüber Israel sind die reumütigen neuen Generationen, die, wie der Schriftsteller Wolfgang Pohrt es beschrieb, als Israels Bewährungshelfer dienen, um zu verhindern, „dass ihre Opfer rückfällig werden“. Einfach gesagt: Ein große Zahl der Deutschen hat das Gefühl, sie hätten die Verbrechen des Holocaust durchgearbeitet und sind jetzt in der Position den Israelis Lektionen über die Notwendigkeit von Frieden zu diktieren.

Deutsche antiisraelische Verstimmung in allen sozialen Schichten der Bundesrepublik erreicht Höchststände, wenn Israel seine Sicherheitsinteressen unabhängig von Aufrufen deutscher Politiker zur Zurückhaltung verfolgt. Solche Gefühle erreichten letztes Jahr um die Operation Fels in der Brandung einen Höhepunkt. Der deutsch-jüdische Historiker Michael Wolffsohn sagte dem Tagesspiegel am Sonntag, dass er von den Diskussionen über Israel verunsichert ist, weil sie „eine zunehmende Distanziertheit, Aggressivität und Gehässigkeit“ zeigt.

Während der Operation Fels in der Brandung organisierte die Solid Ruhr der Partei Die Linke einen pro-palästinensische Demonstration, bei der Aktivisten Flaschen und Steine auf pro-israelische Protestierende warfen. Einige Demonstranten brüllten „Brennt, Scheißjuden!“ Die LINKE ist die größte Oppositionspartie im Bundestag. Fairerweise drängte der Solid-Zweig der Berliner LINKE die Solid Ruhr in Nordrhein-Westfalen das antiisraelische Hassfest abzusagen.

Der wachsende Drang Israel Zucht und Strafe aufzuzwingen, hat einen großen Teil der linkslastigen deutschen Zivilgesellschaft durchdrungen. Rudolf Dressler, von 2000 bis 2005 Botschafter der SPD-geführten Regierung in Israel – forderte Anfang Mai „den Handel mit Israel zu reduzieren“, um die Regierung Netanyahu unter Druck zu setzen im Friedensprozess Zugeständnisse zu machen. Dressler betrachtet sich zweifellos als Freund Israels und würde jede Kontinuität zwischen Naziboykotten jüdischer Geschäfte und Forderungen nach Wirtschaftssanktionen gegen den jüdischen Staat zurückweisen.

In der Badische Zeitung, einer Zeitung, die das Simon Wiesenthal Center 2013 auf die Liste der antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen Äußernden setzte, drängte Inge Günther, Reporterin der Frankfurter Rundschau, darauf, dass Produkte aus den umstrittenen Gebieten als eine Form der Siedlungsaktivität gekennzeichnet werden. Günther berichtete als Korrespondentin über die Feiern zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen und schrieb, dass die Welt Israel klar machen muss, dass es einen Preis zu zahlen hat.

Was regelmäßig übersehen ist: Der Beginn der Kampagne zur Markierung israelischer Produkte ist in Neonazi-Eingaben bei der Stadt Schwerin aus dem Jahr 2012 zu finden. Es ist unklar, ob Günther sich bewusst war, dass ihr Mittel zur Bestrafung Israels eine Neonazi-Rechtshandlung der örtlichen NPD widerspiegelt.

Ein Test für die junge Generation der Deutschen wird ihre Haltung gegenüber der Bewegung Boykott, D-Investition und Sanktionen gegen Israel sein. Werden junge Deutsche Parallelen zur ersten Phase des Holocaust erkennen, nämlich Wirtschaftsmaßnahmen gegen Juden? Lewis schrieb: „Es kann keinen Zweifel geben, dass eine der wichtigsten Quellen der Unterstützung Israels die Zeit nach dem Sturz Hitlers Schuld war, wobei das Wort im modernen Sinne eher als psychologischer Zustand denn als rechtliche Tatsache gemeint ist.“

Viele deutsche Kommentierende, einschließlich des WELT-Kolumnisten Henryk M. Broder, haben angemerkt, dass die deutsch-israelischen Beziehungen nicht auf der Grundlage von Schuld gedeihen können, ob sie nun pathologisch oder reuevoll ist. Die Umarmung der Freiheit, Israels Kern des Sicherheitsinteresses, demokratische Werte – und ja: eine hippe israelische Jugendkultur – können jungen Deutschen helfen ihre negativen Gefühle gegenüber Israel zu überwinden.

Der Historiker Wolffsohn, der in der israelischen Armee diente, beschrieb die deutsch-israelische Beziehung als „seltsame Freunde“ Vielleicht werden junge Deutsche – in größerem Stil – Israelis und den jüdischen Staat irgendwann in der Zukunft als Freunde betrachten.

„Deutsche Urlauber in Israel mit Brandsatz attackiert“

So die Überschrift einer Meldung der Rheinischen Post, die berichtet, dass „nahe der Palästinenserstadt Ramallah ein Bus mit deutschen Urlaubern“ angegriffen wurde. (Andere können das auch.)

Das ist interessant. Die Rheinische Post ist entweder abseits vom Mainstream unterwegs und erkennt an, dass Judäa und Samaria Teil Israels sind; oder sie will ums Verrecken nicht die PalAraber bzw. PA über die Schlagzeile mit einem Terroranschlag gegen Deutsche in Verbindung bringen.

Was wohl richtig sein wird? Darf ich mal böse sein? Wenn es um deutsche Qualitätsmedien geht, schließt sich die erste Annahme eigentlich aus. Dann heißt das aber: Die Presse, die so schreibt, will Israel etwas anhängen. Will Israel schlecht da stehen lassen. Will, dass Israel die Folgen für Terrorismus zu tragen hat, den Araber in ihren Autonomiegebieten verüben.

Das zeigt einmal mehr die böswillige Einseitigkeit, die unsere Medien so auszeichnet.

Dazu passt auch, dass „ein Bus … angegriffen“ wurde. Von wem? Marsmännchen? Israelis? Dass Araber den Mordversuch unternahmen – geschenkt, verschwiegen, ausgeklinkt.

Dass die deutschen Medien auch lediglich eine israelische Pressemeldung wiedergeben, spricht ebenfalls Bände. Eigene Recherche? Warum nicht die eigenen Reporter berichten lassen? Hm, könnten die etwas bringen, was nicht ins Bild soll? Die Fotos? Fehlanzeige, die muss man sich in Israel ansehen.

Ein wirklich interessanter Vorfall. Nicht wegen des Geschehens dabei, sondern dem, was bei uns ankommt…

(zur Idee Dank an Tiqvah, die auch die Fotos postete:)

Bus-Deutsche-Terror-Ramallah

Warum sind Deutsche so schnell dabei israelische Flaggen zu entfernen?

Das Muster entfaltet sich typischerweise in drei Akten

Benjamin Weinthal, The Jerusalem Post, 3. Mai 2015

Dass die Polizei die letzte Woche bei einem Fußballspiel in Berlin entfaltete israelische Flagge entfernte, um palästinensischer Wut zuvorzukommen, ist Teil einer langjährigen Praxis die Flagge des jüdischen Staates in Deutschland zu meiden. Das Muster entwickelt sich typischerweise in drei Akten:

Akt 1 beinhaltet, dass deutsche Muslime und Linke dagegen protestieren, dass Israel sein Territorium gegen Raketenangriffe der Hamas verteidigt oder andere Verteidigungsmaßnahmen trifft, um islamischen Terror zu schwächen. Akt 2 entwickelt sich damit, dass die Polizei israelische Flaggen bei Solidaritätsprotesten beschlagnahmt, um antiisraelische Aktivisten zu beschwichtigen. Akt 3 resultiert darin, dass die Behörden eine Entschuldigung dafür ausgeben, dass sie die Flagge Israels auf Demonstrationen verbieten.

Spulen wir auf das Jahr 2009 zurück. Während einer antiisraelischen Demonstration, organisiert von der türkisch-islamischen Gruppe Millî Görüş, an der 10.000 Protestierende teilnahmen, stürmten zwei Polizisten die Wohnung eines pro-israelischen Aktivisten und beschlagnahmten israelische Flaggen, die am Balkon und auf der Innenseite eines Fensters hingen. Der Polizeichef von Duisburg rechtfertigte die Entfernung der Flaggen mit der „Verhinderung einer Eskalation“. Vor der Stürmung der Wohnung bewarfen Islamisten die Flaggen mit Gegenständen.

Pro-israelische Aktivisten, darunter einer mit einer Flagge, wurden in Düsseldorf während der Operation Gegossenes Blei gegen die Hamas in Polizeigewahrsam genommen. Die kalte Wut der Mitglieder der „Mainzer Initiative für Frieden in Gaza“ nötigte fünf junge Männer mit einer israelischen Flagge in ein Kaufhaus in Mainz zu flüchten.

Nach einem Artikel der Frankfurter Rundschau von 2009 sagte Thilo Henke, ein Sprecher der Gruppe Antifaschismus-AG Mainz, die Polizei „betrachtet nur die israelsolidarischen Leute als Problem“.

Die Beschwerde, dass die Behörden sich auf die Seite der antiisraelischen Aktivisten stellen, verflicht sich durch die Menge der Beispiele, bei denen gegen israelische Flaggen vorgegangen wird. Antiisraelische Einseitigkeit findet nicht in einem Vakuum statt.

Prof. Gerald Steinberg, Leiter des Jerusalemer NGO-Monitor, sagte der Jerusalem Post: „Die Kampagne, die israelische Flagge aus öffentlichen Ereignissen in Deutschland verschwinden zu lassen, ist ein weiterer Schritt in der Dämonisierung des jüdischen Staates. Bei vielen Nichtregierungsorganisationen, darunter solchen, die Geld von der Regierung erhalten, ebenso mächtige Kirchengruppen wie Misereor, nimmt die Verbreitung antiisraelischer Propaganda durch falsche Vorwürfe von Kriegsverbrechen, den Hass auf und Intoleranz gegenüber Israel in Deutschland, besonders bei der muslimischen Bevölkerung zu.“

Als Reaktion auf die Erinnerung an den Holocaust und pathologischer Schuldgefühle, die die Verbrechen der Schoah begleiten, verwandelten deutsche Linke die Flagge Israels in einen Boxer-Sandsack. Israelische und amerikanische Flaggen wurden 1978 beim 40. Jahrestag des Kristallnacht-Pogroms verbrannt. Die Eliminierung der Flagge Israels wurde zu einem Weg Juden über eine nicht körperliche Form von Gewalt anzugreifen.

In die Höhe schießende und akzeptable antiisraelische Propaganda hat jedoch zu versuchter Gewalt gegen Unterstützer des jüdischen Staats geführt. Eine Gruppe proisraelischer Leben/Schwulen/Bisexueller/Transgender-Aktivisten nahm 2003 an einer Kundgebung zur Feier des Christopher Street Days teil – der jährlichen Feier der LGBT-Rechte. Erboste Gegenprotestler in den stark deutsch-muslimisch bewohnten Vierteln Kreuzberg und Neukölln in Berlin forderten, dass die israelische Flagge entfernt und als „Scheißflagge“ bezeichnet werden solle. Ein linker Demonstrant versuchte mit Zigaretten die Flagge zu verbrennen.

Nach Angaben des deutschen Strafrechtsexperten Wolfgang Mitsch „kann jeder, der öffentlich eine israelische Flagge verbrennt, wegen Aufstachelung zum Hasse verfolgt werden“.

Mitsch macht geltend, dass die Verbrennung der Flagge wegen des Holocaust nicht toleriert wird.

Flaggenverbrennung könnt zwar als mögliches Verbrechen verfolgt werden, die Beschlagnahme israelischer Flaggen scheint aber einen Freibrief zu bekommen. Vertreter der Polizei haben keine disziplinarischen Maßnahmen ins Auge dafür erleben müssen, dass mit durch die Entfernung der Flaggen das Recht der freien Meinungsäußerung mit Füßen traten.

Steinberg sagt: „Vor ein paar Tagen veranstaltete die Heinrich-Böll-Stiftung öffentlich eine Veranstaltung zu Israel in Berlin, in der man ‚kritische Solidarität‘ versprach. Die kritische Dimension nicht nur für diese Organisation, sondern für viele weitere deutsche Gruppen, ist klar, aber die Solidarität existiert nur in Worten. Die Sache mit der israelischen Flagge ist ein offensichtliches Beispiel – die politischen deutschen Mainstream-Gruppen, die für Werte wie Demokratie und freie Meinungsäußerung werben und gegen Antisemitismus sind, nehmen sich nur der leichten Fälle an. Statt zu schweigen sollten alle Stiftungen, die ja wichtige Tätigkeiten in Israel haben, sich zusammenschließen und sich gegen diesen Trend der Dämonisierung Israels stellen.“

Dr. Charles Asher Small, Direktor des Institute for the Study of Global Anti-Semitism and Policy, sagte gegenüber der Post, es sei „schockierend, dass Deutsche nicht aus ihrer Geschichte gelernt haben. Sie müssen dem die Stirn bieten.“

Die Feiern zu 50 Jahren deutsch-israelischer diplomatischer Beziehungen in diesem Jahr werden mit Sicherheit Gelegenheiten bieten sich mit dem Reflex des Verbots israelischer Flaggen als vorgreifender Kapitulation vor antiisraelischen Kräften auseinanderzusetzen.

Foto der Woche – ein Ort gelebten Antisemitismus

Bundestag

Es gibt im Bundestag ein Programm „Internationale Parlamentsstipendium“ (IPS), mit dem junge Hochschulabsolventen aus 41 Staaten jeweils 5 Monate lang in einem Abgeordnetenbüro arbeiten und Erfahrungen in parlamentarischer Arbeit sammeln können. Dieses Jahr wurden die Teilnehmer erstmals entsprechend ihrer Herkunftsregionen zusammengefasst. Damit landeten die israelischen Teilnehmer bei den zentralen Veranstaltungen in einer Gruppe mit Libanesen und Palästinensern. Die waren alles andere als erfreut. Sie lehnten es ab, neben Israelis auf einer Bühne zu erscheinen. Das änderte sich auch nicht, als beschlossen wurde, dass die Vertreter dieser drei Staaten von solchen aus sieben weiteren Nationen begleitet würden. Die Boykotteure verlangten, dass die Israelis zuerst ein Dokument unterzeichnen, mit dem die „Illegalität“ der Besatzung, angebliche Kriegsverbrechen an Palästinensern und weiteres anerkannt wird.

Die IPS-Führung drohte anfangs damit, die Araber würden aus dem Programm geworfen, knickten dann aber ein, so dass die Araber mit anderen Arabern zusammen gingen, die Israelis isoliert und allein auftreten mussten.

Einer der israelischen Delegierten äußerte gegenüber dem Fernsehsender Kanal 10, dass er sich im Namen seiner Großeltern schämte, die den Holocaust überlebten und sie nur geblieben seien, weil bestimmte Parlamentsmitglieder ihren Ekel angesichts dieser Entscheidung ausgedrückt hätten.

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Gerd Buurmann hat sich sehr treffend dazu geäußert.

Westliche linksislampholie Realität

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westlich-linke-Toleranz

Die Grafik richtet sich nicht pauschal gegen jeden Moslem oder Zuwanderer, sondern gegegen alle, die blind von Toleranz reden, während sie gleichzeitig das intoleranteste Gedankengut verteidigen, wenn sie ALLE Muslime oder ALLE Migranten in Schutz nehmen und jede Auseinandersetzung mit den Schattenseiten der Migrationspolitik blockieren und verleugnen.

Es wandern nunmal nicht nur Akademiker, Menschenrechtler und modern denkende Menschen ein. Die meisten stammen aus Ländern, dort zählt die Frau nichts, dort ist Gewalt ein ganz normales Mittel seine Meinung durchzusetzen oder seine Kinder zu “erziehen”. Die Tochter wird auch nicht aus Liebe verheiratet, sondern dem gegeben, der die dickste Kuh vor die Tür stellt. Hier gibt es nach wie vor viele Familien die ihre Kinder lieber ermorden, als dass sie mit “Ungläubigen” eine Beziehung oder Ehe beginnen. Man hält dort wo sie herkommen nichts von Demokratie und Menschenrechten. Dort ist es normal Schwule zu ächten und solange zu terrorisieren, dass einigen der Selbstmord als noch die beste Lösung erscheint. Abkehr von der Religion oder ein religionsfreies Leben ist mit großer Lebensgefahr verbunden und immer ein Risiko.

Wer für alles offen ist, der ist einfach nicht ganz dicht.