Fotos: Muslime demonstrierten am 17.06.2017 in Köln gegen islamischen Terror…

… oder etwa nicht? 10.000 angemeldet, weniger als 1.000 waren da – und die sahen zum größten Teil nicht wie Muslime aus. Ein paar repräsentative Bilder:

Man könnte es auch so zusammenfassen:

Nein, er ist bestimmt kein Antisemit…

… auch wenn er in diesem Video das Gegenteil beweist (gefunden auf Facebook):

Die Zionisten regieren die Welt, führen den Terror und beschuldigen die Islamisten und die Rechtsradikalen. Und die Rechtsanwälte und die Staatsanwälte der Zionisten beteiligen sich an den Morden an den Ausländern und den Politikern (Barschel, Möllenmann, die schwedische Außenministerin Anna Lindh). Die Zionisten bekommen dazu den Auftrag vom Staatsanwalt der Zionisten. Die Zionisten sind die Antisemiten.
Die Zionisten haben den Zweiten Weltkrieg gemacht; Chaim Weizman hat 1942 gesagt: „Das ist unser Krieg.“ Hat er gelesen auf Google und in einem Buch im Gefängnis in den Niederlanden. Hitler war nicht gegen Juden. Die deutschen Generäle haben mit den britischen Zionisten und den amerikanischen Zionisten den Krieg gemacht.

Klar, wenn man das Wort „Jude“ gegen „Zionist“ austauscht, ist aller Antisemitismus verschwunden…

(Mehr über den Antisemiten hier und hier.)

Das alte deutsche Problem

Deutschland negative Haltung gegenüber den USA geht lange vor Trumps Aufstieg zurück.

Victor Davis Hanson, National Review online, 1. Juni 2017

Berlin – Deutsche scheinen den Amerikanern heutzutage nicht allzu freundlich gegenüber zu sein.

Nach Angaben einer neuen Studie weltweiter Medien der Havard Kennedy School stellen 98 Prozent der deutschen öffentlichen Fernsehnachrichten Präsident Donald Trump negativ dar, was sie zu den bei weitem stärksten Anti-Trump-Medien der Welt macht.

Die Verachtung geht auf Zeit vor der Wahl Trumps zurück, der hier wegen seinen unverfrorenen anti-EU-Ansichten verachtet wird.

In einer Studie zu europäischen Ländern des Pew Research Center von 2015 hatte Deutschland den am wenigsten wohlwollenden Eindruck von Amerika. Nur etwa 50 Prozent der Deutschen gab positiven Gefühlen gegenüber den USA zum Ausdruck. Der ehemalige Präsident Barack Obama, der letzte Woche zu Besuch war, um die Welt zu Vielfalt und Toleranz zu belehren, änderte die negativen Einstellungen nach den Jahren des unbeliebten George W. Bush nie sonderlich.

Die Deutschen scheinen offenbar nicht zu schätzen, dass der NATO-Kollege Amerika ihre Verteidigung subventioniert. Sie scheinen auch nicht ihren gigantischen Handelsüberschus ($65 Millionen) mit den USA zu schätzen.

Die Deutschen scheinen vergessen zu haben, dass amerikanische Truppen die Sowjet vor 45 Jahren davon abhielten ganz Deutschland zu schlucken. Die Berliner Luftbrücke ist heute vormoderne Geschichte.

Warum können dann die selbstsicheren Deutschen die Vereinigten Staaten immer weniger leiden?

Das ist kompliziert.

Seit 1989 hat Deutschland hart an seinem Image als weithin pazifistisches Land nach der Einigung gearbeitet. Es ist erpicht darauf andere Länder zu lehren, wie man sich friedfertig verhält und gemeinsame globale Ziele verfolgt, so die Reduzierung des Erderwärmung oder die Öffnung nationaler Grenzen für die Flüchtlinge der Welt.

Zu Deutschlands Botschaft gehört implizit, dass die postmodernen Deutschen am besten wissen, was nicht getan werden darf – angesichts ihrer furchtbaren Vergangenheit im 20. Jahrhundert mit den Aggressionen des kaiserlichen Deutschlands und später der von Hitlers Drittem Reich begangenen Brutalität und des Holocaust.

Aber schuldbeladen zu sein ist nicht das Gleiche wie bescheiden zu sein (was noch nie eine deutsche Stärke war).

Derselbe Dünkel eines ethnisch, sprachlich und kulturell einheitlichen Staates, der Deutschland in den Konflikt mit den USA zog (deren später Eintritt in beide Weltkriege half sicherzustellen dass Deutschland besiegt wurde) ist nie wirklich verschwunden.

Stattdessen ist die deutsche Herablassung nur auf den neuesten Stand gebracht worden.

In der internationalen Finanzwelt betreibt Deutschland die EU de facto als ein Handelssystem. Es manipuliert den Euro als schwächere Währung, um auf eine Weise zu über die Exportmärkte zu drängen, die mit der alten und höher bewerteten Deutschen Mark schwierig zu bewerkstelligen gewesen wäre.

Als ärmere südeuropäische Länder mit leicht zu habenden Krediten zu viele deutsche Waren kauften, nur um mit der Tilgung in Verzug zu geraten, gaben ihnen die Deutschen sachkundige, aber wichtigtuerische Vorträge zur Notwendigkeit zu halten, dass sie deutsche Sparsamkeit und Fleiß bräuchten.

Eine ähnliche deutsche Überheblichkeit galt für die jüngste Zuwanderung nach Europa.

Berlin signalisiert der Welt oft Werte als Tugend, wie moralisch überlegen es heute ist, während es nach Wegen sucht, um billige Arbeitskräfte zu importieren. Ein Ergebnis davon ist Kanzlerin Merkels desaströse Politik der offenen Tür, mit der Millionen nicht überprüften Zuwanderer aus dem von Krieg verheerten Nahen Osten willkommen geheißen werden und das in einer Zeit verstärkte Sorgen wegen jihadistischem Terrorismus.

Doch Deutschland flutete nicht nur das eigene Land mit verarmten, kaum zu assimilierenden Neuankömmlingen. Es diktierte auch, dass andere europäische Länder dasselbe tun – ob sie das nun wollten oder nicht.

In Sachen internationaler Beziehungen und Handels hatte Deutschlands Gefühl der Überlegenheit gelegentlich in althergebrachter Mogelei. Um Importe von VWs in die USA zu steigern, versuchte das Land bei Emissionstest zu betrügen, um teure Bestimmungen zu umgehen. Die Deutsche Bank wurde erwischt, wie sie die Profite von Russen in Wladimir Putins Vetternwirtschaft wusch. Und Berichte deuten darauf hin, dass deutsche Offizielle, um die FIFA zu überzeugen Deutschland die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu geben, auf Bestechung zurückgriffen.

Deutsche prahlen mit ihrem großzügigen Sozialstaatssystem und vergleichen es oft mit einem angeblichen halsabschneider-kapitalistischen Amerika. Es ist allerdings deutlich leiser bezüglich der Umgehung seiner finanziellen Verteidigungs-Verpflichtungen als NATO-Mitglied, bei der es Geld für seine eigenen Bürger frei macht – und Megaprofite aus dem Export von teuren Luxusautos an eine hyperkapitalistische amerikanische Elite einstreicht.

Wir sollten alle Deutschland dankbar sein, weil es sein unbestreitbares Talent und Energie vom Krieg zum Frieden gekehrt hat. Seine gewaltige Wirtschaft macht Berlin verständlicherweise in der Europäischen Union einflussreich.

Deutsche Überheblichkeit funktioniert zwar in einem abhängigen Europa, beeindruckt aber ein argwöhnisches Amerika gewiss nicht immer.

Die Vereinigten Staaten sind immer noch weit größer, wohlhabender und mächtiger, genauso wie es 1918, 1945 und 1989 war. Es muss nicht unbedingt auf deutsche Scheinheiligkeit in Sachen Klimawandel, Immigration, Handel oder die gelegentliche Notwendigkeit gelegentlich die Anwendung von Gewalt hören.

Stattdessen tut Amerika mehr oder weniger das, von dem es glaubt, dass es im besten Interesse seiner selbst und seiner Verbündeten ist.

Deutsche empfinden amerikanische Unabhängigkeit als Cowboy-Verhalten und aufsässig – und glauben, sie könnten die Amerikaner zu den Gefahren solch unangebrachten Chauvinismus belehren. Die Amerikaner ignorieren diese ermüdenden Predigten in der Regel.

Stattdessen glauben viele von ihnen, wann immer Deutschland sich an der Sorge um Deutschland festklammert, dass die Welt weit sicherer ist – heute genauso wie in der Vergangenheit.

Unbegreiflich? Nein, logisch!

«Es ist unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutzt, um so vielen Menschen den Tod zu bringen oder ihnen schwere Verletzungen zuzufügen. (…) Dieser mutmaßliche terroristische Anschlag wird nur unsere Entschlossenheit stärken, weiter gemeinsam mit unseren britischen Freunden gegen diejenigen vorzugehen, die solche menschenverachtenden Taten planen und ausführen. Den Menschen in Großbritannien versichere ich: Deutschland steht an Ihrer Seite.» (Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU))

Das schreibt DIE WELT in den Politiker-Reaktionen auf den Terroranschlag am Dienstagabend in Manchester.

Frau Merkel findet es also unbegreiflich? Wieso eigentlich? Was glaubt unsere Bundeskanzlerin denn, was für Leute das sind, die Terroranschläge verüben? Irgendwelche Pussies mit schlechtem Gewissen, wenn sie irgendeinem Menschen einen Kratzer zufügen?

Hat Frau Merkel noch nicht mitbekommen, was diese Leute in Syrien, dem Irak, in Nigeria, Ägypten, Somalia, auf den Philippinen, in Afghanistan und wer weiß wo noch überall anrichten?

Wie dumm, verblendet, ignorant oder einfach nur bescheuert muss man eigentlich sein, um eine solche Aussage von sich geben zu können?

Nein, Frau Merkel (und all die anderen Führungspolitiker, Staatslenker, Superjournalisten und „Experten“, die es so gibt: Dieser Anschlag ist nicht unbegreiflich. Er ist nur logisch. Diese Leute, die solche Anschläge verüben, tun das ganz gezielt und ihrem Glauben entsprechend.

Was sonst ist denn der „Sinn“ von Terror? Terror soll Schrecken und Angst verbreiten. Terror soll die Leute vor Angst in die Knie zwingen. Wo kann das besser geschehen als mit jungen Menschen, Kindern? Eltern würden sich für ihre Kinder opfern; sie werden sich erniedrigen und sich Terroristen beugen, wenn sie glauben, dass das ihre Kinder retten kann. Und so schätzen die Terroristen uns ein.

Diese Aussage von Frau Merkel ist einfach Schwachsinn. Sie müsste doch eigentlich die Ideologie begreifen, die dahinter steckt. Dass diese Terroristen ihrem Gott folgen, seine Anweisungen in Reinkultur umsetzen. Aber nein, hier macht (nicht nur) sie sich immer noch vor, dass man mit diesen Typen rational reden, an ihre Menschlichkeit appellieren kann. Und dann kommt der nächste Anschlag und sie wundert sich, dass das alles nichts nutzt?

Welche Folgen wird dieser Anschlag haben? Ich wette: eigentlich keine. Die Schwüre, dass es keinen Generalverdacht geben darf, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, dass die Terroristen irregeleitet sind werden alle wieder heruntergebetet werden. Und dann geht man zur Tagesordnung über, betreibt ineffektiven Aktionismus und steht beim nächsten Massenmord wieder wie der Ochs vorm Berge und ist ratlos ohne Ende. Warum?

Weil man die Augen vor Fakten verschließt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Weil die politisch korrekten Einstellungen alles bestimmen, nicht das, was tatsächlich ist. Lasst bloß keine Wirklichkeit dem Wunschdenken in die Quere kommen!

Es ist unbegreiflich? Eins ist unbegreiflich: Wie die Welt heute auf den Kopf gestellt wird, um nur ja nichts akzeptieren zu müssen, was man nicht sehen will. Wie mit der Wirklichkeit umgegangen wird, um nur ja nicht zugeben zu müssen, dass die eigene Ideologie die Welt schlichtweg nicht erklären kann, dass sie falsch ist, dass sie aufgegeben werden muss. Dass eine neue Herangehensweise nötig ist, die unbequem ist, die gefährlich ist, die Opfer erfordert – die aber das Problem angeht, statt diejenigen, die das Problem aufzeigen und damit anecken.

Ob wir das je erleben werden? Was ist dafür nötig? Müssen wirklich erst Tausende, Zehntausende ermordet werden, bis es bei unseren fehlgeleiteten „Eliten“ Klick macht?

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– lesenswert dazu: Ahnungslosigkeit? Unfähigkeit? Verantwortungslosigkeit? Weltfremdheit? (Die Achse des guten, 24.05.2017)

Studie: 40% der Deutschen hegen modern antisemtische Ansichten

Benjamin Weinthal, The Jerusalem Post, 6. Mai 2017

Der Antisemitismusbericht der Bundesregierung stellte fest, dass der Anteil der Deutschen, die antisemitischen Äußerungen zustimmen, von 28% im Jahr 2014 auf 40% im Jahr 2016 zunahm.

Das Brandenburger Tor in Berlin wird in den Farben der israelischen Flagge angestrahlt, um mit den Opfern des jüngsten LKW-Anschlags in Israel am 9. Januar 2017 Solidarität zu zeigen. (Foto: REUTERS)

Vor dem Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Israel am Sonntag offenbarte eine Studie der deutschen Regierung, dass 40% der 82 Millionen umfassenden Bevölkerung von zeitgenössischem Antisemitismus infiziert sind – Hass auf den jüdischen Staat.

Der Antisemitismusbericht der Bundesregierung stellte fest, dass der Anteil der Deutschen, die antisemitischen Äußerungen zustimmen, von 28% im Jahr 2014 auf 40% im Jahr 2016 zunahm. Die Meinungsumfrage wurde von der der SPD nahe stehenden Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt.

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sprach Ende April mit DIE WELT und sagte: „Dass die Solidarität mit Israel in der deutschen Gesellschaft abnimmt, spüren wir schon. Das zeigt allein die Tatsache, dass sich das Wort ‚Israelkritik‘ hier einbürgern konnte. Auch sind wir im Alltag immer häufiger mit israelbezogenem Antisemitismus konfrontiert.“

Schuster sagte aber auch: „Der Bundespräsident sollte daher die Botschaft aussenden, dass man auf diese Freundschaft [mit Deutschland] auch wirklich zählen kann, auch in schweren Zeiten.“

Nach Angaben des Regierungsberichts sagte Schuster, dass nicht jede Form der Kritik an Israel antisemitisch ist. Er fügte jedoch hinzu, dass Kritik an Israel die Kriterien des modernen Antisemitismus erfüllt, wenn Israel mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt wird, die Opfer der Nazis in Täter verkehrt werden und wenn Israels Existenzrecht in Frage gestellt wird. Der 300 Seiten starke Bericht erklärt, dass nichtjüdische Deutsche dem Verdacht unterliegen eine Rechtfertigungsstrategie zu nutzen, um die verbleibenden Schuldgefühle wegen der Verbrechen der Nazis abzumildern.

Die Studie zitierte einen sarkastischen Satz des israelischen Psychoanalytikers Zvi Rex, der in dein 1980-er Jahren sagte: „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.“

Petra Pau, Bundestagsabgeordnete der Linken, sagte: „Der Antisemitismus ist ein Problem der Gesamtgesellschaft.“ Sie fügte hinzu, dass mit Israel verbundener Antisemitismus achtbar geworden ist.

Der Bericht zitierte antisemitische Skandale beinhalteten die Einladung der Linke für Anhänger der gegen Israel agierenden BDS-Bewegung in den Bundestag, um dort zu sprechen, sowie die antiisraelischen Artikel des SPIEGEL-Kolumnisten Jakob Augstein, der Israels Umgang mit den Palästinensern im Gazastreifen mit einem Konzentrationslager gleichsetzte.

Kritiker argumentieren, dass deutsche Politiker, Universitäten, Gewerkschaften und NGOs im Laufe der Jahre Angriffe auf Israels Existenzrecht und seine Produkte initiiert haben. Deutschland Außenminister Sigmar Gabriel, der letzte Woche wegen seiner Entscheidung sich mit der linken NGO Breaking the Silence zu treffen in eine Kontroverse verwickelt war, sagte dem Hamburger Abendblatt Ende April: „Die akutelle Regierung ist nicht Israel.“ 2014 bezeichnete er Israels Präsenz in Hebron als „Apartheid-Regime“.

2013 beschlossen die Grünen eine Resolution, die verlangte, dass gegen israelische Produkte aus den Palästinensergebieten Sanktionen verhängt werden sollten.

Die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel unterstützte 2015 die EU-Direktive, solche Produkte mit einem Etikettierungssystem zu versehen; die Lehrergewerkschaft GEW in Oldenburg forderte 2016 einen kompletten Boykott der israelischen Regierung und israelischer Produkte. Der Bericht fürhte auch den Fall der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst in Hildesheim an, die Jahre lang lehrte, dass Israelis die Organe von Palästinensern ernten.

NGOs wie der deutsche Zweig der katholischen Organisation Pax Christi arbeiten mit dem sozialdemokratischen Bürgermeister von Jena zusammen, um israelische Waren zu boykottieren.