Minderheiten und Verbrechen: Deutschlands Verschwörung des Schweigens

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Proisraelische Medienbeobachter haben die antiisraelische Einseitigkeit in einer ganzen Reihe Auslandsmedien über einen langen Zeitraum analysiert. Aber selbst in ihren extremsten Fantasien hätten sie sich nicht die jüngsten Enthüllungen in Deutschland zu einer weiteren Form der Einseitigkeit vorstellen können. Es wurde aufgedeckt, dass Medien, Polizei und Politiker in geheimer Übereinstimmung agierten, um wichtige Nachrichten zu unterdrücken, die meistens muslimische Migrantenkriminalität zum Gegenstand hatten.

Diese Enthüllungen erfolgten nach den massiven sexuellen Übergriffen durch Flüchtlinge aus muslimischen Ländern gegen Frauen in einer Reihe deutscher Städte sowie auch in anderen europäischen Ländern an Silvester.[1] Anfangs wurde die nationale Identität der Angreifer zurückgehalten, ebenso Informationen zu massenhaften Übergriffen in zwei weiteren deutschen Städten, Bielefeld und Dortmund.

Es dauerte zum Beispiel bis zum 4. Januar, bis das ZDF, einer der führenden Fernsehsender, zugab, dass die hauptsächlichen Angreifer in Köln muslimische Flüchtlinge waren. Die Polizei wusste das bereits am Silvesterabend.[2] Die ursprünglichen Berichte zu den Übergriffen in Deutschland betrafen Köln, wo die Zahl der Anzeigen betroffener Frauen auf bisher 670 gestiegen sind,[3] Hamburg, wo rund 300 Frauen angaben belästigt worden zu sein[4] und in geringerem Ausmaß Stuttgart. Es dauerte mehr als eine Woche, bis die Medien berichteten, dass bis zu 500 Migranten auch an Krawallen und Aggressionen gegen Frauen in Bielefeld beteiligt waren sowie einen Club stürmten.[5] In Dortmund gab es Berichte über einen Mob von etwa 300 Personen fremdländischen Aussehens.[6] Weitere Belästigungsvorfälle kleineren Ausmaßes wurden in weiteren deutschen Städten berichtet, darunter München, Frankfurt, Düsseldorf und Berlin.[7]

In diesen Fällen wurden die Informationen eine relativ kurze Zeit zurückgehalten. Das verblasst im Vergleich zu späteren Enthüllungen bewusster Unterdrückung wichtiger Informationen über weit längere Zeiträume. Am 16. Januar führte die Polizei in Düsseldorf eine massive Razzia im hauptsächlich von Nordafrikanern bewohnten „Maghreb-Viertel“ der Stadt durch. Die Polizei begann mit ihrer Analyse und Ermittlung unter dem Codenamen Casablanca im Juni 2014. Bis November 2015 waren mehr als 2.200 junge nordafrikanische Verdächtige identifiziert worden. Sie hatten fast 4.000 Verbrechen begangen, darunter ungefähr 1.300 Diebstähle.[8]

Man fragt sich, wie die Polizei in einer europäischen Demokratie in der Lage war Informationen über so viele Kriminelle eineinhalb Jahre lang zu verheimlichen. Ein derart langer Zeitraum könnte vielleicht nötig sein, um gegen Drogenschmuggler in einem lateinamerikanischen Dschungel vorzugehen. Düsseldorf, die Hauptstadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, liegt in Westeuropas größter Demokratie. Wenn man das Casablanca-Projekt googelt, findet man für die Jahre 2014 und 2015 keine einzige Erwähnung. Was wussten die örtlichen Medien und wie stark waren sie am Verbergen der Informationen beteiligt?

Es wurde zudem bekannt, dass führende Politiker in Nordrhein-Westfalen bereits im Oktober 2014 über Verbrechen durch Gruppen nordafrikanischer Flüchtlinge informiert wurden. Das betraf groß angelegte Diebstähle, Trunkenheit, sexuelle Belästigung von Frauen und die Anwendung von Gewalt. Berichtet wurde das in diesem Monat in einem Protokoll der Innenausschusses des Landes. Um keine Unruhe unter der Bevölkerung zu verursachen, wurden die Informationen nicht öffentlich gemacht. Diese Politik, die Wahrheit vor der Öffentlichkeit zu verbergen, erhielt Unterstützung aus allen Parteien über das gesamte politische Spektrum des Ausschusses.[9] Durch die Art, wie Verbrechen von Migranten in Deutschland in Schweigen gehüllt wurden, gibt es viele Hinweise auf Verdunkelung. In diesem Fall gibt es aber Beweise für eine bedeutende politische Verschwörung.

Lothar Hegemann, ein altgedientes christlich-demokratisches Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen, sagte nach Köln: „Zum ersten Mal in Jahren kann man frei und offen über Verbrechen sprechen, die von Ausländern begangen werden, ohne sofort beleidigt und ein Rassist genannt zu werden.“[10] Solche Äußerungen werden immer noch allgemein als übel wahrgenommen, selbst mehr als siebzig Jahre nach dem Krieg.

Claudia Zimmermann, eine Freiberuflerin, die für den führenden Sender WDR arbeitet, sagte einem niederländischen Radiomoderator, dass WDR-Redakteure angewiesen worden waren nur positive Nachrichten zu Flüchtlingen zu berichten, um die Politik der Regierung Merkel zu unterstützen. Sie fügte hinzu, dass dürfe nicht überraschen, da „wir ein öffentlich-rechtlicher Sender sind. Wir werden mit Steuergeldern bezahlt. Das bedeutet, dass wir die Stimme der Regierung wiedergeben und nicht die der Opposition.“

Sie bemerkte, dass diese Politik in den ersten Monate dessen, was „die Willkommenskultur“ genannt wurde, in Gang gesetzt wurde. Zimmermann fügte hinzu, dass dies sich seit den massiven sexuellen Übergriffen und Diebstählen in Köln geändert hat und dass jetzt auch kritische Stimmen akzeptabel sind.[11] Der WDR stritt diese Vorwürfe ab und Zimmermann zog dann ihre Kommentare zurück; sie erklärte, sie habe aufgrund von des Drucks, in einer live gesendeten Talkshow zu sein, „völligen Unsinn“ geredet.[12]

Heute häuft sich ein Skandal auf den anderen. Ein Polizist erzählte Deutschlands größter Tageszeitung BILD, dass er in den letzen Monaten nur einen einzigen Haftbefehl gegen einen deutschen Bürger ausgestellt bekommen hatte. Alle anderen betrafen Flüchtlinge. Er war außerdem angewiesen worden Verhaftungen nicht vorzunehmen und Flüchtlingen zu gestatten wegzulaufen.[13] Ein ranghoher Polizeivertreter in Frankfurt am Main sagte: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“[14]

Diese Verschwörung des Schweigens seitens Teilen der Offiziellen und Medien war von Sorge motoviert, dass, sollten die Fakten über die beträchtliche Kriminalität von Flüchtlingen aus muslimischen Ländern bekannt werden, dies rechte Gruppen stärken würde. Allerdings war es dieser langwierige „Klang des Schweigens“, der die nie da gewesene Kriminalität der Silvester-Übergriffe möglich machte.

Nach den Ereignissen von Köln kamen innerhalb weniger Tage in Berichten der Mainstream-Medien viele weitere Fälle des Verdachts von Flüchtlingen begangener Verbrechen ans Tageslicht. Drei Syrer wurden beschuldigt zwei Mädchen in einem Schwimmbad in München gewalttätig angegriffen und vielleicht vergewaltigt zu haben.[15] Christliche Flüchtlinge werden von Muslimen gewalttätig angegriffen. Die Tageszeitung DIE WELT schrieb, dass mehrere türkische und arabische Sicherheitsleute nicht zufrieden damit waren wegzusehen, sondern sogar beim Einprügeln auf die Opfer mitmachten.[16] Es gibt Berichte weiterer Übergriffe in Dortmund, einer davon über die Steinigung zweier Transvestiten durch eine Gruppe Araber.[17] In Flensburg wurden fünf Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren in einem Schwimmbad von fünf jungen Afghanen sexuell belästigt.[18] Eine Frau und zwei Mädchen wurden in einem Schwimmbad in Hannover von einem Afghanen belästigt.[19]

Das ist nur ein kleiner Auszug. Die Medienberichte werden ständig mit neuen Vorfällen auf den aktuellen Stand gebracht und könnte durchaus mit der Bemerkung beendet werden: Fortsetzung folgt.

Israelische poltische Entscheidungsträger können aus all dem viele Lektionen lernen. Das erste ist die Demonstration, wie Medien in einem wichtigen demokratischen Land entscheidende Nachrichten zu einem wichtigen Thema über einen langen Zeitraum unterdrücken können. Diese Form der Einseitigkeit passt tadellos in die normale Auslassung seitens der Medien, wenn es um die öffentlich erklärten völkermörderischen Absichten der Hamas, der größten Palästinenserpartei, und die vielen anderen von Palästinensern begangenen Verbrechen geht.

Die zweite Lektion bietet eine fertige Antwort für das nächste Mal, wenn EU-Repräsentanten Israel wegen sogenannter Probleme mit seiner Demokratie Vorwürfe machen. Man kann sie dann auf die Absprache zwischen Polizei, Presse und Medien in Europas größter Demokratie verweisen, auf die Förderung einer Schweigeverschwörung zu allem, was beträchtliche Kriminalität unter Flüchtlingen angeht. Als Ergebnis dieses Schweigens ist das Rechtsstaatsprinzip mächtig zugunsten der Kriminellen gebeugt worden.

Doch der Klang des Schweigens ist nur ein Aspekt der vielen störenden Fragen in Deutschland, die nach weniger als einem Monat des neuen Jahres 2016 so mächtig in den Vordergrund drängen. Hier muss auch ich mit den Worten enden: Fortsetzung folgt.

[1] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/18247

[2] http://newobserveronline.com/media-conspiracy-over-cologne-mass-sex-attack/

[3] http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-01/razzia-in-duesseldorf-migration-nordafrika

[4] http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/silvester-uebergriffe-in-hamburg-polizei-ermittelt-acht-tatverdaechtige/12834894.html

[5] http://www.welt.de/politik/deutschland/article150798244/Hunderte-sollen-Bielefelder-Disco-attackiert-haben.html

[6] http://www.dortmundecho.org/2016/01/deutsche-frauen-zum-sex-da-vergewaltigungsserie-am-wochenende-erschuettert-dortmund/

[7] http://www.focus.de/regional/muenchen/vorfaelle-auch-in-bielefeld-und-frankfurt-ueberblick-hier-gab-es-in-der-silvesternacht-sexuelle-uebergriffe_id_5193421.html

[8] http://www.welt.de/politik/deutschland/article151109151/Die-erschreckenden-Details-des-Casablanca-Berichts.html

[9] http://www.welt.de/politik/deutschland/article151089556/Kriminelle-Nordafrikaner-ein-lang-gehuetetes-Staatsgeheimnis.html

[10] http://www.welt.de/politik/deutschland/article151089556/Kriminelle-Nordafrikaner-ein-lang-gehuetetes-Staatsgeheimnis.html

[11] http://www.1limburg.nl/duitse-omroep-moest-positief-berichten-over-vluchtelingen

[12] http://www.welt.de/politik/deutschland/article151163309/WDR-bestreitet-Vorgabe-fuer-Pro-Regierungsberichte.html

[13] http://www.bild.de/news/inland/bundespolizei/packt-aus-44108104.bild.html

[14] http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/stefan-schubert/der-naechste-skandal-bundesweite-zensur-von-fluechtlingskriminalitaet-offiziell-eingeraeumt.html

[15] http://www.welt.de/vermischtes/article150889697/Polizei-ermittelt-wegen-Vergewaltigung-durch-Syrer.html

[16] http://www.welt.de/politik/deutschland/article151104662/Muslimische-Security-verpruegelt-Christen-im-Asylheim.html

[17] http://www.dortmundecho.org/2016/01/deutsche-frauen-zum-sex-da-vergewaltigungsserie-am-wochenende-erschuettert-dortmund/

[18] http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6313/3228225

[19] http://www.welt.de/vermischtes/article151140707/17-jaehriger-Afghane-belaestigt-Kinder-und-junge-Frau.html

Deutsche Zeitung benutzt Nazi-Sprache um Israel für palästinensischen Terrorismus verantwortlich zu machen

Einige deutsche Juden haben im Verlauf der Jahre ihre Abonnements der SZ wegen des vorgeworfenen zeitgenössischen Antisemitismus gekündigt

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 30. Januar 2016

Berlin – Einem Artikel der in München ansässigen Süddeutsche Zeitung (SZ) wird vorgeworfen Nazi-Rhetorik nachzuahmen, indem er die Schuld für den palästinensischen Terrorismus direkt Israel aufbürdet.

Mit der Überschrift „Israel leidet an seinem Kreislauf der Rache“ zitierte der Israel-Korrespondent der Zeitung, Peter Münch, letzte Woche in einem Artikel aus einem Interview mit Said Zidani, einem palästinensischen Philosophie-Professor an der Al-Quds-Universität in Jerusalem; darin sagte dieser, dass Palästinenser Israelis nicht nur aus Verzweiflung ermorden, „sondern auch als Akt des Widerstands.“

Nach Angaben des Artikels laufen Zidanis Bemerkungen nicht auf eine Rechtfertigung der Gewalt hinaus. Antisemitismus-Experten sehen das anders.

„Solche Schlagzeilen projizieren klassische antisemitische Stereotype auf den jüdischen Staat“, sagte Prof. Monika Schwarz-Friesel der Jerusalem Post am Donnerstag. Schwarz-Friesel hat eine ausgiebige Studie zu antisemitischem Sprachgebrauch in Deutschland erstellt.

„Das Stereotyp der jüdischen Rache/Rachsucht ist ein uraltes judeophobes Konzept, das von den Nationalsozialisten artikuliert wurde“, sagte sie. Schwarz-Friesel zitierte die berüchtigte Posener Rede von SS-Chef Heinrich Himmler, wo er zur Auslöschung der europäischen Juden aufrief. Zusätzlich zu diesem Aufruf alle jüdischen Erwachsenen zu ermorden drängte Himmler auf die Eliminierung jüdischer Kinder, damit die keine Rache begehren.

Himmlers Worte lauteten: „Ich hielt mich nämlich nicht für berechtigt, die Männer auszurotten – sprich also, umzubringen oder umbringen zu lassen – und die Rächer in Gestalt der Kinder für unsere Söhne und Enkel groß werden zu lassen. Es musste der schwere Entschluss gefasst werden, dieses Volk von der Erde verschwinden zu lassen.“

Schwarz-Friesel, Professorin für Sprachwissenschaften an der Technischen Universität Berlin, sagte, die Schlüsselfrage sei: „Warum fährt das Editorial einer deutschen Zeitung damit fort beständig das Potenzial antisemitischer Gedanken und Gefühle in Schlagzeilen und Artikel zu Israel hervorzurufen und bleibt von aller Kritik der Rhetorik unbeeindruckt?“

Rabbi Abraham Copper, stellvertretender Dekan des Simon Wiesenthal Center, sagte der Post, das Zentrum „protestierte wegen der Mark Zuckerberg-Karikatur [in einer SZ-Ausgabe von 2014]. Ihre lauwarme Antwort konnte mich nicht überzeugen, dass sie sich nicht bewusst waren, dass der groteske Gebrauch einer nazimäßigen Darstellung als Tier offensichtlich unangemessen war und niemals das Tageslicht hätte erblicken dürfen. Nur ein voreingenommener Irrer würde Israels verzweifelte Versuche schwangere Mütter, Kinder und Alte vor Messer schwingenden palästinensischen Terroristen zu schützen, als ‚Kreislauf der Gewalt‘ bezeichnen“, sagte Cooper.

Die SZ veröffentlichte auf Facebook eine Karikatur von Zuckerberg als Krage mit großer Nase, der die Welt verschluckt. Die Karikatur wurde weithin als antisemitisch verurteilt. Der Zeichner, Burkhard Mohr, sagte damals: „Antisemitismus und Rassismus sind Ideologien, die mir völlig fremd sind.“ Er sei sich nicht bewusst gewesen, dass die Darstellung Zuckerbergs ein Problem sein könnte, „weil er Zuckerberg nicht als Juden betrachtet habe“.

Dr. Matthias Küntzel, ein Politikwissenschaftler aus Hamburg, der ausgiebig über modernen deutschen Antisemitismus geschrieben hat, sagte der Post: „Die Schlagzeile der SZ stellt nicht nur Israels Recht auf Selbstverteidigung in Frage, sondern nutzt gleichzeitig das antisemitische Stereotyp des ‚rachsüchtigen Juden‘, der angeblich von irrationalen und archaischen Motiven getrieben ist.“

Dr. Charles Small, ein Akademiker aus New York, der das Institute for the Study of Global Anti-Semitism and Policy beaufsichtigt, sagte in einem Interview: „Es entmutigend zu sehen, wie die SZ zunehmend antisemitische bildliche Ausdrucksweisen fördert. Der jüngste Trend besteht darin, den palästinensischen Terrorismus gegen Juden als zu erwartendes Ergebnis des Konflikts zu minimieren und zu rechtfertigen. Zusätzlich ist dem Premierminister Israels die Unterstützung der Migration von Bürgern nach Israel vorzuwerfen nicht durch Fakten untermauert und spiegelt eine Einseitigkeit gegen den jüdischen Staat. Das ist besonders fahrlässig, wenn im benachbarten Syrien Millionen Flüchtlinge geschaffen wurden und Hunderttausende in einem fürchterlichen, in die Länge gezogenen Konflikt massakriert worden sind. Der irrationale Fokus auf Israel ist daher ein für Journalisten ein um so unverantwortlicheres Verhalten“, sagte Small.

Smalls Institut, das Programme an der Oxford University in Großbritannien und an Universitäten in Paris, Kanada, den Vereinigten Staaten und Italien betreibt, fügte hinzu: „Zusätzlich hat die SZ über Karikaturen, die fähige israelische Bürger dämonisieren, klassische Formen des Hasses veröffentlicht und mit modernen Variationen die israelische Politik angegriffen. Berücksichtigt man diese „Kultur“ der SZ, dann überrascht es leider nicht, dass die sie es ablehnt eine volle Korrektur ihrer falschen und hasserfüllten Berichterstattung zu veröffentlichen.“

2013 brachte die SZ eine Karikatur von Israel als dämonischem Monster. Eine junge Frau wird dargestellt, wie sie dem Monster mit Hörnern, das ein Tranchiermesser in der Hand hält, Essen serviert. Die Bildbeschreibung lautet: „Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch.“

Deutschlands Presserat sagte, die Karikatur verletze den Pressekodex zu Diskriminierung. Peter Enno Tiarks, der Vorsitzende der Beschwerdebüros beim Presserat, sagte damals, die Karikatur sei „diskriminierend und trägt zu Vorurteilen gegen Israel und Juden bei“. Franziska Augstein, die für das Einbringen der Monster-Karikatur verantwortliche SZ-Redakteurin, versuchte eine vom American Jewish Committee beim Presserat eingereichte Beschwerde abzublocken. Die SZ schrieb, die Karikatur habe „nichts mit antisemitischen Klischees zu tun“, fügte aber hinzu, da „das Foto zu Missverständnissen führte, wäre es besser gewesen ein anderes Bild zu benutzen“.

Deidre Berger, Leiterin des Berliner Büros des AJC, sagte der Post am Freitag: „Inmitten einer langgezogenen Terrorwelle gegen israelische Bürger schreibt die Süddeutsche Zeitung einseitig die Schuld für die fortgesetzten Anschläge auf jüdische Zivilisten Israel zu. Statt die Gewalt klar als Terrorismus zu bezeichnen, werden die Anschläge trivialisiert, indem man sie mit israelischen Reaktionen auf Terror gleichsetzt. Dem Artikel fehlt journalistische Ausgewogenheit; er verlässt sich auf Behauptungen, die den Kontext der Terroranschläge umkehren und Palästinenser und israelische Araber als Opfer statt als Täter darstellen. Die genutzten Zitate und Beispiele schaffen das Bild einer nicht enden wollenden Gewaltspirale, die von angeblichen israelischen Rachemotiven angetrieben wird. Israelischen Antiterrorbemühungen Rachemotive zu unterstellen ist die Behauptung, dass Juden eine angeborene Lust auf Rache haben. Es ist ein gefährliches Märchen, Rache als Nationaleigenschaft zuzuschreiben. Stattdessen sollten wir Israel als in vorderster Front der Länder stehend betrachten, die sich Terrorismus entgegenstellen, um unsere gemeinsamen westlichen Grundwerte zu verteidigen“, sagte Berger.

Samuel Salzborn, ein führender Antisemitismus-Experte an der Universität Göttingen in Niedersachsen, sagte der Post, die SZ habe die Gründe auf den Kopf gestellt, indem sie „palästinensischen Terrorismus herunterspielt und Israel teilweise für den antisemitischen Terrorismus verantwortlich macht“. Er fügte hinzu, dass das „alte antisemitische Motiv, Juden seien wegen ihres Verhaltens für ihre Verfolgung verantwortlich zu machen, auf Israel als jüdischen Staat übertragen und damit das Opfer in einen Täter verkehrt wird“.

Einige deutsche Juden haben im Verlauf der Jahre ihre Abonnements der SZ wegen des dieses vorgeworfenen gegenwärtigen Antisemitismus gekündigt.

Grigori Pantijelew, der stellvertretende Leiter der Bremer jüdischen Gemeinde, sagte der Post, er kündigte sein Abo nach einem vergeblichen Versuch den SZ-Redakteuren die Schieflage der antiisraelischen Berichterstattung zu erklären. Pantijelew, der Workshops zu modernem Antisemitismus in Deutschland veranstaltet, schrieb eine ausführliche Analyse über die antiisraelische „Manipulation und einseitigen Artikel“ des verstorbenen Historikers Tony Judt in der SZ. „Ich sehe eine klare Position der SZ, die keine Freundschaft anstrebt, sondern vielmehr Feinschaft zwischen Juden und Deutschen anstrebt. Ich bedauere das zutiefst. Ich mache mir aber mehr Sorgen über die Leserschaft der SZ, die die Haltung der Redakteure toleriert. Mit tun die Leute leid, die die SZ lesen und nicht dagegen protestieren.“

Lala Süsskind, die ehemalige Leiterin der 10.000 Mitglieder starken jüdischen Gemeinde Berlins, nannte die Berichterstattung der Zeitung „sehr tendenziös“, weil sie „Israel immer als schlecht darstellt“.

Reinhard Schramm, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinschaft Thüringens, sagte, die Schlagzeile der SZ „förder Antisemitismus und ist insgesamt falsch und beleidigen“.

SZ-Artikel veranlassten 1949 einen der ersten Proteste von Schoah-Überlebenden gegen tödlichen Antisemitismus nach dem Holocaust.

Die Zeitung veröffentlichte 1949 einen Leserbrief von Adolf Bleibtreu – ein Pseudonym – in dem dieser sage, jetzt müssten die Amerikaner mit den Juden klarkommen und behauptete, die Amerikaner hätten ihm gesagt, es gebe Bedauern, „dass wir sie [die Juden] nicht alle vergast haben…“ Ein Foto des Protestes zeigt die Holocaust-Überlebenden, wie sie ein Transparent halten, auf dem steht: „Down with the Stürmer of 1949. The Süddeutsche Zeitung.” (Nieder mit dem Stürmer von 1949. Der Süddeutschen Zeitung) Der Stürmer war eine führende Nazizeitung, die Juden mit ihren antisemitischen Karikaturen und Artikeln dämonisierte.

In einem Telefoninterview mit der Post am Freitag sagte Torsten Weber, der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in München, die jüngste antiisraelische Schlagzeile überrasche nicht, weil sie „ein Fall von vielen“ ist. Er sieht „regelmäßige antisemitische Beiklänge“ in der Berichterstattung der Zeitung, sagte aber, die SZ habe keine antisemitische Politik. Im Fall des Artikels von Peter Münch sagte Weber, die DIG betrachte die Schlagzeile als „ein antisemitisches Stereotyp“.

Ulrich Werner Grimm, geschäftsführender Direktor der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin, sagte der Post als Privatperson, nicht in Vertretung der Gesellschaft, dass „die Schlagzeile den alttestamentarischen ‚Rachegott‘ suggeriert, der ein klassischer Bestandteil eines antijüdischen/antisemitischen Vorurteilsmusters ist. Die Schlagzeile gibt dem folgenden Artikel eine antisemitische/antiisraelische Tendenz, die im Inhalt des Artikels nicht zu finden ist.“

Die SZ ist die größte großformatige Zeitung Deutschlands mit einer täglichen bezahlen Verbreitung von 367.924 Exemplaren im letzten Quartal 2015. E-Mails und telefonische Anfragen an die SZ-Chefredakteure Wolfgang Krach und Kurt Kister wegen Kommentaren zu den Vorwürfen des Antisemitismus wurden nicht beantwortet. Julia Bönisch, eine stellvertretende Chefredakteurin der SZ, lehnte es ab Anfragen der Post zu beantworten. Email-Anfragen an Peter Münch über die SZ wurden nicht beantwortet. Die ranghohen SZ-Redakteure Stefan Kornelius und Peter Lindner lehnten es ab E-Mail-Anfragen der Post zu beantworten.

Wenn man sich überlegt, wer heutzutage alles schon Rassist ist…

dann kann man über diese Trulla (und ihre linksextremen Kohorten) nur den Kopf schütteln und sich fragen, ob man sich nicht doch wünschen soll, dass sie vergewaltigt wird, damit man rausfinden kann, ob sie das wirklich ernst meint.

love-for-rapistsDie Frage ist doch, wie blöden mensch/frau sein muss, um so etwas von sich zu geben. Und ob sie das für sich persönlich wirklich so akzeptieren würde oder doch nur die Vergewaltigung anderer meint. Geht man nach der üblichen Erfahrung, dann dürfen die anderen die Opfer sein, aber bitte nicht diejenigen selbst, die den Stuss verbreiten. Aber selbst dann hätten diese Schwachmaten sicher noch eine ideologische Verbrämung, die die Täter rechtfertigen würde.

 

Off topic: „Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger“

Zu „Köln“ und den Reaktionen der politisch korrekten Vollhonks von Links und wo sonst auch immer möchte ich eins sagen, weil ich immer wieder von gewissen Leuten in Führungs- und Meinungsmacher-Positionen den Satz aus der Überschrift höre:

Ihr beweist mal wieder, wie sehr ihr zweierlei Maß anlegt und wie verlogen das ist.

Ihr behauptet, diese sexuellen Übergriffe hätten nichts mit der Religion, der Nationale, der Herkunft, der Ethnie und schon gar nichts mit dem Islam zu tun.

Ihr fordert, dass man die Flüchtlinge „nicht unter Generalverdacht“ stellt.

Aber dafür stellt ihr dann eine viel größere Gruppe unter Generalverdacht, indem ihr Heuchler gleich ALLE Männer zu Tätern erklärt!

Geht’s noch?

Eine nachweisbare Gruppe Menschen (oder auch Unmenschen) benimmt sich schlimmer als die Axt im Walde und ihr sagt, alle andern Menschen desselben Geschlechts seien dieselben Schweine?

Was habt ihr eigentlich für ein Menschenbild? Ach ja: Männer sind alle Schweine. Und Frauen nicht. Ein Mann begeht ein Verbrechen an einer Frau und alle anderen Männer werden sind mitschuldig und werden mit verdammt.

DAS ist kollektive Bestrafung.

Ihr seid ein verlogenes Pack, das gehörig übers Knie gelegt gehört. Ihr habt keine Verstand, sondern seid von einer Ideologie besessen, die unsere Gesellschaft zugrunde richtet. Nicht weniger, eher mehr.

Die sexuellen Übergriffe in Deutschland: Europäer sind nicht in der Lage von den Juden zu lernen

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Echte Staatsmänner haben die Fähigkeit aus der Erfahrung andrer Länder und Völker zu lernen. Die Zahl europäischer Politiker, die es geschafft haben irgendetwas aus Israels Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zu lernen, scheint sehr gering zu sein. Der Ausbruch und die Handhabung der neuesten sexuellen Übergriffe in Köln und anderen deutschen Städten hat zudem ihre Unfähigkeit demonstriert, überhaupt etwas aus dem zu lernen, was den Juden in Europa während diesem Jahrhundert widerfuhr.

Am 31. Dezember 2015 brach in mehreren deutschen Städten eine Welle sexueller Übergriffe aus. Vorfälle gab es außerdem in Zürich, Helsinki,[1] Salzburg, Wien[2] und in Schweden,[3] über die später Berichte veröffentlicht wurden. Köln war am stärksten betroffen. Ursprünglich wurde berichtete, dass schätzungsweise 1.000 Männer arabischer und nordafrikanischer Abstammung Frauen am Hauptbahnhof der Stadt sexuell angriffen und beraubten. Bis zum 5. Januar hatte die Kölner Polizei bereits mehr als 100 Anzeigen wegen Diebstahl und sexueller Belästigungen von weiblichen Opfern erhalten.[4] Bis zum 10. Januar war die Zahl der Anzeigen auf mehr als 500 gestiegen.[5] In Hamburg gab es bis zum 10. Januar 133 Anzeigen bei der Polizei.[6]

Am Abend des 31. Dezember verlor die Polizei die Kontrolle über die Lage in Köln, obwohl der Polizeipräsident der Stadt darauf bestand, dass seine Leute ihr Bestes gegeben hatten.[7] Die Polizei gab am 1. Januar sogar eine Pressemeldung aus, dass die Nacht ruhig gewesen sei.[8] Es dauerte bis zum 6. Januar, bis die Kölner Polizei die ersten zwei Verdächtigen festnahm. Das überrascht ebenfalls, da später bekannt wurde, dass die Polizei die Personalien vieler Täter bereits am besagten Abend festgestellt hatte. Die Polizei wusste außerdem schon an diesem Abend, dass viele derer, die die Frauen belästigt hatten, frisch angekommene Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan waren. Diese Information wurde während der ersten Tage nach den massenhaften sexuellen Übergriffen verheimlicht.[9]

Aus israelischer Sicht erscheint das Verhalten der Kölner Polizei absurd. Für Israelis, die nicht damit zufrieden sind, wie die Regierung Netanyahu und die israelische Polizei mit terroristischen palästinensischen Mörder verfährt, sollte dies Stoff bieten darüber nachzudenken, wie effektiv die israelischen Behörden unter schwierigen Umständen sind.

Im November sagte der Leiter der deutschen Gewerkschaft der Kriminalbeamten voraus, dass 10% der neuen Flüchtlinge sich als Kriminelle herausstellen würden.[10] Später für das Bundesland Sachsen veröffentlichte Statistiken zeigten, dass die Zahl der Asylbewerber in diesem Staat sich während der ersten neun Monate des Jahres 2015 auf 45.000 verdreifachte. Die Zahl der der Polizei verdächtig Erscheinenden unter den Asylbewerbern nahm in demselben Zeitraum von 3.100 auf 4.700 zu. Menschen aus dieser Gruppe sind für rund 10.000 Verbrechen verantwortlich.[11] Auch die Terrorbedrohung ist nicht unbegründet. Die Polizei München schloss am 31. Dezember 2015 zwei Bahnhöfe wegen der Warnung, syrische und irakische Terroristen hätten die Absicht Selbstmord-Anschläge an diesen Orten zu begehen.[12]

Gewichtet man sie gegenüber dem Bevölkerungsanteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung Europas, dann wurde in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren eine unverhältnismäßig große Zahl antisemitischer Vorfälle von muslimischen Immigranten in Europa begangen.[13] Schlimmer als das ist, dass die Art der antisemitischen Verbrechen, die von muslimischen Kriminellen nach Europa importiert wurden, weit extremer ist als die in den Jahrzehnten seit dem Zweiten Weltkrieg von Europäern verursachten. Alle Morde an Juden bei antisemitischen Vorfällen in Europa im Verlauf der letzten zehn Jahre wurden von Muslimen begangen. Die im Sommer 2014 von Banden muslimischer Rowdys verübten Anschläge auf Synagogen in Paris und Sarcelles sind im westlichen Nachkriegseuropa beispiellos. Malmös Bedeutung in der zeitgenössischen jüdischen Geschichte entstammt auf einzigartige Weise der Tatsache, dass die Stadt wegen der fortgesetzten muslimischen Belästigung als Hauptstadt des europäischen Antisemitismus bekannt ist.

Die extremen Merkmale der von einigen muslimischen Immigranten begangenen Verbrechen sollte europäischen Politikern und der Polizei zu denken gegeben haben. Mit minimalem intellektuellem Bemühen wäre ihnen klar geworden, dass alle Gruppen, die in den Heimatländern der Immigranten Diskriminierung erfahren haben, auch hier gefährdet sein würden, nicht nur die Juden. Das ist durch die Zahl der Ehrenmorde innerhalb von Immigrantenfamilien genau veranschaulicht worden, die noch ein weiteres Übel darstellen, das von einigen muslimischen Flüchtlingen importiert wurde.

Bei dem Skandal des sexuellen Missbrauchs in der britischen Stadt Rotherham missbrauchten schätzungsweise 300 Männer pakistanischer Herkunft hauptsächlich weiße Kinder. Deren Zahl wird auf 1.400 über den Zeitraum von 16 Jahren geschätzt.[14] Die massenhaften sexuellen Übergriffe in Köln und Hamburg erinnern auf merkwürdige Weise an die sexuellen Belästigungen von Frauen auf dem Tahrir-Platz in Kairo, als der Arabische Frühling sich in ein Hirngespinst verwandelte.[15]

Der Islam ist nicht nur eine Religion und eine Ideologie. Die Kultur der muslimischen Welt unterscheidet sich stark von der der westlichen Demokratien. Die jüngsten Vorfälle in Deutschland demonstrieren einmal mehr, dass einige Immigranten aus Teilen der muslimischen Welt beträchtliche negative Gesinnungen mit sich bringen. Die sexuellen Übergriffe waren ein vernichtendes Urteil der Politik der offenen Grenzen von gegenüber den Flüchtlingen von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Laut den meisten aktuellen Daten reisten 2015 1,1 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland ein, viele von ihnen mit minimaler Überprüfung oder Selektivität.[16] Deutschland kennt bereits die anhaltenden Probleme, die von bisherigen muslimischen Einwanderern verursacht wurden. Viele haben vergeblich gewarnt, dass Merkels Entscheidungen die bereits erheblichen Probleme beträchtlich vergrößern werden.

In ihrer Reaktion auf die massenhaften sexuellen Übergriffe demonstrierten deutsche Muslimverbände eine sehr übliche Reaktion bei muslimischen Immigranten in der westlichen Welt. Sie machten der Polizei Vorwürfe für deren Verhalten. Statt zu fragen „Was können wir tun, um zu helfen die üblen Eigenschaften von Mitimmigranten aus muslimischen Ländern und Kultur abzustellen“ – ein Schritt, der von ihnen verlangen würde solche Eigenschaften einzugestehen – versuchen sie die Schuld anderen aufzuladen.[17] Inzwischen sollte dieses weit verbreitete Fehlen an Selbstprüfung vielen Europäern klar geworden sein. Man findet bei ihnen z.B. selten Führungspolitiker, die zugeben werden, dass mörderische Terrorakte wie die Bombenanschläge auf die Züge in Madrid 2004, die Anschläge auf das Londoner Nahverkehrssystem 2005 und die Bombenanschläger von Paris 2015 mit dem Islam und seiner Kultur zusammenhängen.

Es ist noch mehr aus den Vorfällen in Köln und anderen Orten zu lernen. Das Thema des möglichen zukünftigen wirtschaftlichen Beitrags oder der Belastung durch Deutschlands neue Flüchtlinge tritt vielleicht gegenüber den bereits aufkommenden Problemen krimineller und sozialer Art mit Immigranten in die zweite Reihe. Sie könnten auch gegenüber politischen Problemen wie dem Aufkommen rechtsgerichteter Partien und rechtsextremen Bewegungen zweitrangig sein.

In der Vergangenheit schwiegen viele der deutschen Medien zu den von Immigranten begangenen massiven Verbrechen. Es wurde berichtet, dass die Polizei von Düsseldorf schon seit mehr als einem Jahr 2.200 Kriminelle im „Maghrebviertel“ der Stadt unter Beobachtung hat; diese stammen zumeist aus Marokko.[18] Jetzt kommen viele weitere Berichte von sexuellen Belästigungen durch Flüchtlinge in Asylbewerberheimen hinzu.

Die Ereignisse in Köln brachten beträchtliche Unterdrückung von Informationen durch die Polizei mit sich. Weitere Unterdrückung von Nachrichten durch Polizei und Medien zu einer Minderheit mit unverhältnismäßig hoher Kriminalität ist das Ergebnis eines windschiefen Gefühls politischer Korrektheit. Das spiegelt den sich fortsetzenden mentalen Einfluss bezüglich Minderheiten infolge des massiven Ausmaßes der von Deutschen vor mehr als 70 Jahren an Juden und anderen Minderheiten begangenen Morde.

Die Frage bleibt: Wie viel werden die Deutschen aus den Tumulten von Köln lernen? Die wahrscheinlichste Antwort lautet: nicht viel. Jeder Vorfall klärt für einige Menschen die Wirklichkeit ein wenig. In der Zwischenzeit kommen tagtäglich weitere Beispiele ans Tageslicht, wo Probleme bezüglich der deutschen Wirklichkeit und der Präsenz von Muslimen in diesem Land vertuscht oder unter den Teppich gekehrt werden.

[1] Richard Orange: Unprecedented sex harassment in Helsinki at New Year, Finnish police report. The Telegraph, 8. Januar 2016.

[2] Silvester: Auch in Österreich sexuelle Übergriffe. Die Presse, 7. Januar 2016.

[3] New Year’s Eve sex assaults reported in Sweden. CTV News, 8. Januar 2016.

[4] Gewaltsame Silvesternacht in Köln. Kölner Stadt-Anzeiger, 10 Januar 2016.

[5] Übergriffe an Silvester: Zahl der Anzeigen in Köln steigt auf mehr als 500. Der Spiegel, 10 Januar 2016.

[6] 133 Silvester-Anzeigen gestellt – Gwosdz äußert sich erneut. Hamburger Abendblatt, 10 Januar 2016.

[7] Erste Köln-Täter verhaftet. Wiener Zeitung, 7 Januar 2016.

[8] Sarah Brasack: Polizei-Berichte zu Silvesterübergriffen machen fassungslos. Kölner Stadt Anzeiger, 7 Januar 2016.

[9] Tim Stinauer: Polizei verheimlichte offenbar Herkunft von Verdächtigen. Kölner Stadt Anzeiger, 7. Januar 2016

[10] Manuel Bewarder/Karsten Kammholz; Zehn Prozent der Flüchtlinge werden straffällig. Die Welt, 9. Januar 2016

[11] Stefan Locke: Wenige Intensivtäter in Sachsen mit vielen Vergehen. Frankfurter Allgemeine, 10. Januar 2016.

[12] Joern Poltz: Syrian, Iraqi militants said to have planned New Year attack in Munich. Reuters, 1. Januar 2016.

[13] Naama Lansky: Sakana Berura Umijadit. Israel Hayom, 22. August 2014. (Hebräisch)

[14] Helen Pidd: Rotherham child exploitation inquiry: councillors among possible suspects. The Guardian, 24. Juni 2015.

[15] 80 sexual assaults in one day – the other story of Tahrir Square. The Guardian, 5. Juli 2013.

[16] 1,1 Millionen Flüchtlinge kamen 2015 nach Deutschland. Die Welt, 6. Januar 2016.

[17] Marcel Leubecher: Muslime fordern Rücktritte bei der Polizei. Die Welt, 6. Januar 2016.

[18] Düsseldorfer Maghreb-Viertel: Polizei ermittelt im Milieu der Antanz-Trickdiebe. Focus Online, 8. Januar 2016.