Aggressive Beleidigung durch einen Zaun

Irwin N. Graulich, Israel National News, 8. August 2003

Wie wird die arabische Welt „beleidigt“? Auf praktisch jede möglich Weise. Da Ehre und Schande die beiden wichtigsten Werte in der muslimischen Welt sind und weil 22 arabische Nationen gemeinsam weder im Kampf noch auf durch zivilisatorische Leistungen Israel oder Amerika zu schlagen in der Lage sind, haben sie eine völlig neue Strategie entwickelt.

Diese neue „Angriffswaffe“ ist: wegen Allem und Jedem beleidigt zu sein. Israel und Amerika haben praktisch jede arabische Nation in Schande gebracht. Trotz des muslimischen Endziels der Dominierung der Welt sind Christenheit, vertreten durch Amerika, und Judentum, vertreten durch Israel, die beherrschenden Meister der arabischen Welt geworden.

Man stelle sich vor: Eine Milliarde Muslime sind nicht in der Lage einen winzigen Staat in ihrer Mitte zu vernichten, der aus ein paar Millionen Juden besteht, von denen viele den ganzen Tag in Jeschivot lernen. Dennoch konnten diese islamischen Staaten nicht eine einzige Demokratie mit vergleichbaren technologischen, medizinischen oder intellektuellen Erfolgen schaffen. Wie peinlich, welche Schande!

Warum war also „ein Zaun“ nötig? Da Feiglinge nicht gegen die IDF kämpfen, werden unschuldige Bürger zu dem Ziel, an das sie sich anschleichen. Diese palästinensischen Machos sind offenbar gekränkt, dass es nur ein wenig Beton und Metalldraht braucht, um diese „knallharten“ arabischen Terroristen davon abzuhalten Schulkinder in Bussen in die Luft zu jagen; oder sicher zu stellen, dass diese „gefährlichen“ palästinensischen Kämpfer keine Babys sprengen, die ihr erstes Stück Pizza essen; oder die „heldenhaften“ Al-Aqsa-Brigadisten aufzuhalten, bevor sie mit Nägeln bestückte und mit Rattengift versetzte Bomben vor schwangeren Frauen explodieren lassen.

Warum also ist „Angriff“ nötig? Israel antwortete auf Angriffe und die arabische Welt begriff schließlich, dass sie niemanden im Krieg besiegen könnte als sich untereinander. Diese Realität hat ihre Macho-Ehre erheblich „beleidigt“. All das Öl-Geld, die riesige Anzahl Soldaten – und sie sind jedes Mal weiter die armseligen Verlierer. Ein paar Millionen Juden zeigten der Welt in mehreren Kriegen, dass Ägypten, Saudi Arabien, Syrien, Jordanien, der Irak und der Libanon in Wirklichkeit bloß aus als Knete bestehen.

Weil daher Israel und Amerika eine unschlagbare „Offensive“ haben, musste die arabische „Offensive“ vom Physischen zum Verbalen wechseln. Mohammed, der fantastische Krieger, dürfte in seinem Grab rotieren. Wie kleine Kinder benutzen die Araber jetzt Lügen und Schimpfwörter, um zu beleidigen, zu lügen und den Kampf zu gewinnen. Besatzung, Kolonialismus, Imperialismus, Nazis, Jihad und Freiheitskämpfer sind nur ein paar wenige der sorgfältig ausgewählten taktischen Begriffe.

Ursprünglich benutzten die arabischen Nationen den bedrohlichen Satz „Israel und die Juden werden ins Meer getrieben“. Jetzt, wo sie ihre Zuversicht verloren haben und ihre Unfähigkeit begreifen, darf Israel nicht gestattet werden „einen Zaun“ auf Gebiet zu bauen, das biblisch zu Israel gehört – und ohne die Bibel zu berücksichtigen: das Israel in einem Krieg eingenommen hat, der zu seiner Vernichtung führen sollte.

Erst wurde kritisiert, dass das israelische Militär (IDF) „angriff“, egal, wie moralisch oder notwendig dies war – der Beweis dafür ist Jenin [heplev: Einmarsch und „Massaker“ im März/April 2002]. Nun wird „ein Zaun“ des israelischen Militärs kritisiert, egal, wie moralisch oder notwendig dieser ist. Man kann das Böse nicht besiegen, wenn es nicht völlig zerstört wird.

Wenn eine Armee wie die israelische zu moralisch kämpft und nicht aggressiv oder hart genug ihren Feinden gegenüber ist, wird ihr „Angriff“ zu „einem Zaun“ führen, der unweigerlich dazu führt, dass der Feind „beleidigt“ wird. Die arabische Welt respektiert Stärke und Macht. Wie können diese Juden denken, dass „ein Zaun“ alles ist, das sie brauchen, um unsere heldenhaften arabischen Kämpfer aufzuhalten. Der einst dominante und wahrhaft schöne, ethische monotheistische islamische Glaube hat sich zu einem betrügerischen, schwachen religiösen System entwickelt, das nichts zu unserem modernen Zeitalter beigetragen hat; die ganze Zeit über behalten Christentum und Judentum die Oberhand und schaffen alles Positive.

Ob es nun der Bau „eines Zauns“ oder „Angriff“ ist, die moralisch verwirrte arabische Welt ist „beleidigt“ und wird deshalb „offensiv“. Das ist der Schlüsselgrund, dass es viele Ehrenmorde durch arabische Väter gibt, die ihre Töchter ermorden, nur weil diese ihre Jungfräulichkeit vor der Ehe verlieren. Die Mädchen haben ihre Familie entehrt und „beleidigt“; und das hat Israel auf viele Arten auch getan.

Erinnern wir uns an den großen, furchtlosen arabischen Helden, Lawrence von Arabien. Der neue arabische Held, Osama bin Laden, ist ein Mann, der sich Angst erfüllt vor dem Feind in Höhlen versteckt und unschuldige Frauen und Kinder in die Luft jagt. Der stärkste arabische Führer [heplev: Nasser] wird von Israel in sechs Tagen besiegt oder in ein paar Wochen von Amerika [heplev: Taliban]. Der mächtige Führer Saddam muss nun in seinem eigenen Land im Untergrund leben und sich durch Überwerfen einer Burka wie eine Frau tarnen. Das kann kein förderndes Konzept für das grandiose, arabische männliche Ego sein.

Es ist wirklich erstaunlich, dass die politisch rechts orientierte, fast faschistische arabische Welt die Philosophie der westlichen Linken übernommen hat, indem sie die Verantwortung vom Individuum weg schiebt und leblose Objekte für ihre Probleme und Schwächen verantwortlich macht. Die Linke in Amerika und dem größten Teil der Welt übernimmt keine persönliche Verantwortung. Stattdessen schiebt sie soziale Gewalt Fernsehfilmen zu, uneheliche Kinder dem Fehlen von Kondomen, die größte Zunahme von Gefängnisinsassen der Armut und zunehmende Morde den Waffen. Die arabische Welt hat gut aus dieser Strategie gelernt und macht nun „einen Zaun“ für all ihre Probleme verantwortlich.

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Wie Israel den westlichen Trend zu mehr Souveränität nutzen kann

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

In mehreren westlichen Ländern wendet sich der Trend dahin mehr Souveränität für den eigenen Staat geltend zu machen. Wenn Israels Führungskräfte diese Entwicklung studieren und verstehen, kann das wichtige Perspektiven für die Gestaltung der Politik eröffnen. Manche Bekundungen der „zunehmenden Souveränität“ sind bedeutend.

US-Präsident Donald Trump betont Fragen der Souveränität – manchmal auf brutale Weise. „America First“ ist eine Botschaft der Souveränität, genauso die Einführung stringenterer Grenzkontrollen durch Ausschluss unerwünschter und illegaler Immigranten. Während seines Wahlkampfs erklärte Trump, Menschen mit antisemitischen Ansichten sollte die Immigration in die USA nicht gestattet werden. Wichtige amerikanisch-jüdische Organisationen haben es jedoch verfehlt für diese Idee zu werben, seit Trump ins Amt gewählt wurde.[1]

In Großbritannien gründete die Mehrheitsentscheidung für den Brexit auf demselben Wunsch nach Souveränität. Viele derer, die für das Verlassen der Europäischen Union stimmten, waren weithin von ihrer Opposition zur Einreisefreiheit von Bürgern anderer Mitgliedsländer motiviert. Es scheint so, dass europäische Immigranten den Brexit-Befürwortern mehr Sorge machten als Muslime. Nach den drei Terroranschlägen dieses Jahr durch muslimische Täter in London und Manchester könnten die Bürger des Vereinten Königreichs durchaus bereuen, dass frühere Regierungen in ihrer Einreisepolitik nicht wählerischer waren.

In der Vergangenheit schloss sich das Vereinte Königreich zwei die Souveränität reduzierenden Programmen der EU nicht an: der gemeinsamen EU-Währung und der Schengen-Zone, die interne Grenzkontrollen abschaffte. In der Praxis schützte die Schengen-Gruppe ihre äußeren Grenzen nur dürftig.

Der tschechische Präsident Milos Zeman schlug vor, dass sein Land eine Volksabstimmung zur Mitgliedschaft in der EU und der NATO abhalten solle. Er ist dafür in beiden Organisationen zu bleiben, hatte aber das Gefühl, dass die Bürger seines Landes – in dem Euro-Skeptizismus großen Einfluss hat – eine Gelegenheit haben sollten sich in dieser Frage zu äußern.[2]

Darüber hinaus gibt es auch kleinere Bewegungen die Mitgliedschaft in der EU aufzugeben. In den Niederlanden gehört zum Beispiel fast ein Viertel der Parlamentarier Parteien an, die wollen, dass ihr Land die EU verlässt.

Souveränität wurde auch damit demonstriert, dass einige EU-Mitglieder es ablehnten syrische oder andere Flüchtlinge aufzunehmen, die Brüssel ihnen aufzwingen wollte. Der ungarische Premierminister Viktor Orban war der erste und entschiedenste Gegner.[3] In der Schlussrunde der französischen Präsidentschaftswahlen erhielt Marine Le Pen, die französische Grenzkontrollen wieder einführen will, ein Drittel der Stimmen.[4] Eine Studie der führenden italienischen Investmentbank Mediobanca zeigte, dass es für Italien von Vorteil wäre den Euro zu verlassen und die Lira wieder einzuführen.[5]

Es hat auch kleinere Ausdrucksformen an Souveränität gegeben – die international weniger stark publiziert wurden. Im März diesen Jahres lehnte es der niederländische Premierminister Mark Rutte ab das Flugzeug eines türkischen Ministers – die Türkei ist ein NATO-Verbündeter – in Amsterdam landen zu lassen.[6] Dieser hatte vor bei den niederländischen Türken mit doppelter Staatsbürgerschaft dafür zu werben, in der türkischen Volksabstimmung für mehr Macht für den Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu stimmen. Peter Altmeier, Angela Merkels Chef des Bundeskanzleramtes, sagte, angesichts der abfälligen Äußerungen führender türkischer Politiker gegenüber Deutschland denke man daran ihre Einreise zu verbieten.[7]

Von Zeit zu Zeit verbieten die Niederlande die Einreise radikal-islamischer Prediger oder „Hass-Imame“, wie sie dort landläufig genannt werden.[8] Im Oktober 2016 wies Belgien erstmals einen muslimischen Hassprediger aus. Das war noch bemerkenswerter, weil dieser Imam nicht nur die marokkanische, sondern auch die niederländische Staatsbürgerschaft hatte.[9] Anfang Mai 2017 lehnte Dänemark es ab sechs Hassprediger einreisen zu lassen, fünf Muslime und einen evangelikalen Christen. Das erfolgte aufgrund eines neuen Gesetzes, das 2016 verabschiedet wurde.[10]

Israel hat unter Einmischung des Auslands in seine inneren Angelegenheiten und gewaltiger Aufwiegelung gegen sich gelitten. Ein Teil davon ist antisemitisch, so die Aktivitäten der BDS-Befürworter, die ausschließlich gegen Israel schießen. Das liegt auf einer Linie mit der Antisemitismus-Definition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz. Das diskriminierende Zielen auf Israel zum Beispiel wurde in Ausführungen von Curtis Marez, dem Präsidenten der American Studies Association (ASA) erklärt. Er bestritt nicht, dass Länder, einschließlich einiger in Israels Region, eine vergleichbare oder schlechtere Menschenrechtsbilanz haben als Israel. Stattdessen sagte er: „Man muss irgendwo anfangen.“[11]

In Israel hat es in letzter Zeit einige Beispiele der Geltendmachung von Souveränität gegeben. Anfang des Jahres nahm die Knesset ein Gesetz an, das BDS-Aktivisten des Auslands die Einreise verweigert. Man muss abwarten, wie dieses Gesetz in der Praxis angewandt wird.[12] Es sollte auf unterschiedliche weitere antiisraelische Hassverbreiter ausgeweitet werden.

Nur ein Beispiel dafür: Die ADL veröffentlichte 2013 eine Liste der zehn antiisraelischsten Organisationen in den USA. Zur von einigen dieser Gruppen eingesetzten Rhetorik gehört, das israelische Führungspolitiker mit Nazis gleichgesetzt werden oder der Gazastreifen als das neue Auschwitz beschrieben wird, dass zur Auflösung des Staates Israel aufgerufen wird oder Unterstützung für Terrorgruppen aufgerufen wird, die Israels Vernichtung anstreben.[13]

Ein weiteres Beispiel für die Ausübung von Souveränität war Premierminister Benjamin Netanyahus Weigerung den deutschen Außenminister Sigmar Gabriel zu empfangen, weil dieser sich mit der Anti-IDF-Organisation Breaking the Silence traf. Netanyahus Büro hat erklärt, dass er sich nicht mit Besuchern des Auslands treffen wird, „die sich auf diplomatischen Reisen nach Israel mit Gruppen treffen, die IDF-Soldaten als Kriegsverbrecher verleumden.“[14]

Bezüglich Schritten zu Durchsetzung von Souveränität ist die Zeit auf der Seite Israels. Terroranschläge wie die drei dieses Jahr in Großbritannien werden zu verstärkten Einschränkungen dazu führen, wem die Einreise in demokratische Länder erlaubt wird. Was Israel braucht, ist ein systematischer Fokus auf das Thema, wie Souveränität besser ausgeübt werden kann. Gleichzeitig muss es öffentliche Diplomatie entwickeln, um Unterstützung für Schritte zu sammeln, die mehr Souveränität bekunden.

[1] http://www.algemeiner.com/2016/09/22/trump-is-right-ban-antisemitic-immigrants-from-the-united-states/

[2] http://www.reuters.com/article/us-britain-eu-czech-president-idUSKCN0ZH4C8

[3] http://www.politico.eu/article/hungarys-new-hardline-immigration-scheme-viktor-orban-refugees-migration-crisis-europe/

[4] http://www.telegraph.co.uk/news/2017/04/21/marine-le-pen-france-must-stop-naive-reinstate-border-checks/V

[5] http://www.wallstreetitalia.com/italexit-mediobanca-qunto-si-risparmia-uscendo-dalleuro/

[6] http://www.reuters.com/article/us-turkey-referendum-europe-netherlands-idUSKBN16I0CT

[7] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/tuerkei-peter-altmaier-bringt-einreiseverbot-fuer-minister-ins-spiel-a-1138794.html

[8] http://www.elsevierweekblad.nl/politiek/article/2015/02/visa-van-drie-haatimams-jihadgala-rijswijk-ingetrokken-1708438W/

[9] http://www.nrc.nl/nieuws/2016/10/29/belgie-zet-marokkaans-nederlands-imam-uit-a1529154

[10] http://www.reuters.com/article/uk-denmark-security-religion-idUSKBN17Y1N9

[11] Lazar Berman, “Top US academic association decries Israel Boycott,” The Times of Israel, December 22, 2013.

[12] http://www.jpost.com/Israel-News/Will-the-anti-BDS-entry-law-work-483556

[13] http://www.adl.org/news/press-releases/news-ranking-the-top-10-anti-israel-groups-in-2013-adl

[14] http://www.timesofisrael.com/why-netanyahu-gave-germanys-fm-the-silence-treatment/

Mauer-Bauer (15): Libanon fast fertig mit einer Mauer mit 4 Wachtürmen um 100.000 Palästinenser

Elder of Ziyon, 26. Mai 2017

Sie wissen, wie sehr „Menschenrechts-“ und „Propalästinenser“-Gruppen es zu sagen lieben, Israel stecke die Palästinenser im Gazastreifen wie auch der Westbank in ein „Freiluftgefängnis“?

Sie wissen, wie die Medien ausgiebig jede Verteidigungsmaßnahme zu Israels Selbstschutz vor unter den Palästinensern lebenden Terroristen berichten, als „Kollektivbestrafung“ berichten?

Sie wissen, dass Israels Sicherheitszaun, der Hunderte oder Tausende Leben gerettet hat, regelmäßig denunziert wird, weil er ein paar Arabern Unannehmlichkeiten bereitet?

Sie wissen, dass Palästinenserführer bei jeder wegen allem, was Israel tut oder angeblich tut, offizielle Beschwerden an die UNO schicken, das auch nur die gerinste Auswirkung auf die palästinensischen Araber hat?

Schließlich eine letzte Frage: Wie viel haben Sie von einem buchstäblichen Freiluftgefängnis samt Wachtürmen gelesen oder gehört, das um ein palästinensisches UNRWA-Lager im Libanon gebaut wird, in dem rund 120.000 Menschen unterkommen?

Aus dem Daily Star Lebanon:

Der Bau einer umstritten Betonmauer um das palästinensische Flüchltingslager Ain al-Hilweh ist nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen worden.

Die letzten zwei Wochen haben eine starke Zunahme des Baus der Betonmauer erelbt. Eine Sicherheitsquelle sagte dem Daily Star, dass die Mauer jetzt „zu 80 Prozent fertig“ ist.

Vertreter der Palästinenser und Mitglieder des Volkskomites im Lager im Südlibanon haben nach Diskussionen mit der Armee eine vorläufige Vereinbarung erzielt.

Die palästinensischen Flüchtlinge müssen allerdings infolge des Mauerbaus mit verschiedenen Problemen klarkommen. Mehrere Räume des Hauses von Omm Issam sind wegen der Nähe zur Mauer abgerissen wordne.

Eine Quelle sagte dem Daily Star, das sie Mauer durch „hunderte“ Häuser verlaufen wird.

Abu Yassin, dessen Haus und Orangengarten von der Mauer in den Schatten gestellt werden, sagt höhnisch, dass die Mauer sein neuer Nachbar ist.

Im November 2016 wurde verkündet, dass eine Vereinbarung zwischen der libanesischen Armee und den Palästinenserparteien getroffen wurde um Ain al-Hilweh eine Mauer zu bauen und Wachtürme zu errichten und dass der Prozess gut au dem Weg sei.

Der Schritt sollte die Sicherheit im Lager erhalten, das von Zusammenstößen erschüttert wurde, zuletzt im April. Die fast sechs Tage ständiger Zusammenstöße hinterließen mindestens 10 Tote und mehr als 50 Verletzte.

Trotz einer anfänglichen Vereinbarung zwischen der libanesischen Armee und den Palästinenserparteien stieg während des Bauprozesses Widerstand, was die Armee zwang den Bau zeitweilig einzustellen.

„Die Palästinenserparteien stimmen dem Bau implizit zu [obwohl sie später lautstark dagegen waren]“, sagte eine Quelle dem Daily Star im Februar.

Die Scheinheiligkeit ist atemberaubend. Palästinenser-„Führer“ stimmten dem Bau dieses Gefängnisses zu und die einzigen, die dagegen sind, sind die Leute, die tatsächlich davon betroffen sind. (Terrorgruppen wie die Hamas und die PFLP sind die einzigen organisierten Gruppen, die gegen die Mauer sind. Hisbollah unterstützt sie restlos, wie auch eine Entscheidung der libanesischen Regierung „Terroristen daran zu hindern in das Land einzudringen“.

Mahmud Abbas besuchte den Libanon im Februar und sagte nicht ein einziges Wort gegen diese Mauer.

Sicher ist Ain al-Hilweh ein gewalttätiges Fiasko und Bilal al-Badr, eine Gruppe, die mit Al-Qaida verbunden ist, hat das Lager infiltriert und liefert sich Zusammenstöße mit Palästinenserkräften (Fatah, PFLP, DFLP) und der libanesischen Armee. Zehntausende syrische Flüchtlinge palästinensischer Abstammung sind in das bereits übervölkerte Lage gestopft worden, weil sie Dank der Existenz von UNRWA nicht wie normale Flüchtlinge behandelt werden können. Der Libanon gestattet Palästinensern selbst nach 70 Jahren Leben unter diesen erbärmlichen Bedingungen nicht Staatsbürger zu werden und hat besondere antipalästinensische Gesetz in den Büchern stehen.

Doch das Schweigen der NGOs, der UNO, der Palästinenserführer und der Weltmedien zu dem, was buchstäblich als Gefängnis beschrieben werden kann, mit Betonmauern und Wachtürmen, die von der libanesischen Regierung gebaut werden, zeigt, wie widerlich scheinheilig die gesamte Welt ist.

Niemand juckt es, was mit Palästinensern ist, außer es können Juden dafür verantwortlich gemacht werden.

Nach dem Terroranschlag: Business as usual

Kay Wilson, Facebook, 23. Mai 2017 (auch auf Israellycool)

Während die Polizei Körperteile britischer Kinder einsammelt, die in der Manchester Arena verteilt sind, wird berichtet, dass die britische Öffentlichkeit entschlossen ist mit „business as usual“ weiterzumachen.

Dieses Business as usual ist eine bewundernswerte Haltung, die dem britischen Volk half den Nazi-Blitzkrieg im Zweiten Weltkrieg zu überleben.

Aber das hier ist nicht der Blitzkrieg.

Denn während des Blitzkriegs hatten die Briten keine Angst zu sagen, wer ihr Feind ist. Da sie ihren Feind identifiziert hatten, bekämpften sie ihn und besiegten ihn. Sie gaben nicht nur ihrem Horror Ausdruck oder schickten ihre Gedanken oder sprachen ein Gebet oder zündeten eine Kerze an oder hielten eine Mahnwache.

Eigentlich ist es Business as usual, weil Business as usual der Widerwille ist der islamischen politischen Ideologie entgegenzutreten, die die britischen Lehrpläne infiziert, die britischen Medien infiziert und in sogenannten „Wohltätigkeitsorganisationen“ grassiert, die Spenden in die Finanzierung von Terror schleust. Dieses Business as usual wird auch in Predigten in britischen Moscheen verbreitet und ist in Stadtparks zu hören. Business as usual, kotzt Hass gegen Juden und Christen, Business as usual verunglimpft Zionisten, Business as usual marschiert auf englischen Kopfsteinpflaster-Straßen, und ordert die Einführung des Scharia-Rechts. Business as usual stellt sicher, dass britische jüdischen Schulen, britische jüdische Einrichtungen und britische Synagogen Tag und Nacht Schutz benötigen.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass das Leben nach einem Terroranschlag NICHT Business as usual ist. Und es kann nie Business as usual sein, denn Mord ist die kosmischste und irreparabelste Verletzung, die sowohl der Mensch als auch die Menschheit kennen. Mord beraubt Familien und plündert die ungeborenen Generationen. Mord quält Freunde. Mord reißt Seelen aus Gemeinschaften. Mord verletzt eine Nation und Mord schädigt unsere Welt irreparabel.

Business as usual sind die vertrauten Szenen persönlicher, emotionaler und kokllektiver Blutbäder. So werden die Dinge sein, bis die Menschen sich entscheiden, dass sie nicht länger bereit sind Business as usual hinzunehmen. Sie werden nicht länger bereit sein die Realität zu bestreiten. Sie werden nicht länger darauf verzichten dieses Böse mit den Wurzeln zu entfernen. Und sie werden nicht länger zulassen, dass im Namen der freien Meinungsäußerung diejenigen, die dagegen ihr Stimme erheben, verleumdet oder verhaftet werden.

Doch bis sie das tun, wird Business as usual eine stets vertraute Sichtweise der britischen Polizei und der britischen Krankenwagenbesatzungen sein, die Körperteile britischer Kinder von Mauern wie der britischen Kulturarena kratzen.

Unbegreiflich? Nein, logisch!

«Es ist unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutzt, um so vielen Menschen den Tod zu bringen oder ihnen schwere Verletzungen zuzufügen. (…) Dieser mutmaßliche terroristische Anschlag wird nur unsere Entschlossenheit stärken, weiter gemeinsam mit unseren britischen Freunden gegen diejenigen vorzugehen, die solche menschenverachtenden Taten planen und ausführen. Den Menschen in Großbritannien versichere ich: Deutschland steht an Ihrer Seite.» (Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU))

Das schreibt DIE WELT in den Politiker-Reaktionen auf den Terroranschlag am Dienstagabend in Manchester.

Frau Merkel findet es also unbegreiflich? Wieso eigentlich? Was glaubt unsere Bundeskanzlerin denn, was für Leute das sind, die Terroranschläge verüben? Irgendwelche Pussies mit schlechtem Gewissen, wenn sie irgendeinem Menschen einen Kratzer zufügen?

Hat Frau Merkel noch nicht mitbekommen, was diese Leute in Syrien, dem Irak, in Nigeria, Ägypten, Somalia, auf den Philippinen, in Afghanistan und wer weiß wo noch überall anrichten?

Wie dumm, verblendet, ignorant oder einfach nur bescheuert muss man eigentlich sein, um eine solche Aussage von sich geben zu können?

Nein, Frau Merkel (und all die anderen Führungspolitiker, Staatslenker, Superjournalisten und „Experten“, die es so gibt: Dieser Anschlag ist nicht unbegreiflich. Er ist nur logisch. Diese Leute, die solche Anschläge verüben, tun das ganz gezielt und ihrem Glauben entsprechend.

Was sonst ist denn der „Sinn“ von Terror? Terror soll Schrecken und Angst verbreiten. Terror soll die Leute vor Angst in die Knie zwingen. Wo kann das besser geschehen als mit jungen Menschen, Kindern? Eltern würden sich für ihre Kinder opfern; sie werden sich erniedrigen und sich Terroristen beugen, wenn sie glauben, dass das ihre Kinder retten kann. Und so schätzen die Terroristen uns ein.

Diese Aussage von Frau Merkel ist einfach Schwachsinn. Sie müsste doch eigentlich die Ideologie begreifen, die dahinter steckt. Dass diese Terroristen ihrem Gott folgen, seine Anweisungen in Reinkultur umsetzen. Aber nein, hier macht (nicht nur) sie sich immer noch vor, dass man mit diesen Typen rational reden, an ihre Menschlichkeit appellieren kann. Und dann kommt der nächste Anschlag und sie wundert sich, dass das alles nichts nutzt?

Welche Folgen wird dieser Anschlag haben? Ich wette: eigentlich keine. Die Schwüre, dass es keinen Generalverdacht geben darf, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, dass die Terroristen irregeleitet sind werden alle wieder heruntergebetet werden. Und dann geht man zur Tagesordnung über, betreibt ineffektiven Aktionismus und steht beim nächsten Massenmord wieder wie der Ochs vorm Berge und ist ratlos ohne Ende. Warum?

Weil man die Augen vor Fakten verschließt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Weil die politisch korrekten Einstellungen alles bestimmen, nicht das, was tatsächlich ist. Lasst bloß keine Wirklichkeit dem Wunschdenken in die Quere kommen!

Es ist unbegreiflich? Eins ist unbegreiflich: Wie die Welt heute auf den Kopf gestellt wird, um nur ja nichts akzeptieren zu müssen, was man nicht sehen will. Wie mit der Wirklichkeit umgegangen wird, um nur ja nicht zugeben zu müssen, dass die eigene Ideologie die Welt schlichtweg nicht erklären kann, dass sie falsch ist, dass sie aufgegeben werden muss. Dass eine neue Herangehensweise nötig ist, die unbequem ist, die gefährlich ist, die Opfer erfordert – die aber das Problem angeht, statt diejenigen, die das Problem aufzeigen und damit anecken.

Ob wir das je erleben werden? Was ist dafür nötig? Müssen wirklich erst Tausende, Zehntausende ermordet werden, bis es bei unseren fehlgeleiteten „Eliten“ Klick macht?

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– lesenswert dazu: Ahnungslosigkeit? Unfähigkeit? Verantwortungslosigkeit? Weltfremdheit? (Die Achse des guten, 24.05.2017)