Jetzt gibt es sogar von den Wissenschaften Beweise für islamische Aggression

Raymond Ibrahim, 12. August 2021

Zusammen mit islamischer Doktrin und Geschichte kann man jetzt die Wissenschaften der Liste der Dinge hinzufügen, die islamische Aggression nachweisen.

Ancestry.com, eine Firma, die ein Netzwerk genealogischer und historischer Aufzeichnungen betreibt und DNA-Abstammungskits anbietet, bestätigte gerade, was die Geschichte bereits weiß: Die meisten der Bewohner der Türkei sind keine Türken, sondern vielmehr Nachkommen christlicher Völker, zumeist Griechen, die deutlich mehr als ein Jahrtausend in Anatolien lebten, bevor die Türken dort eindrangen; sie konvertierten aber infolge der drei Alternativen, die der Islam bietet (Konversion, Jizya/Unterwerfung oder Tod).

Wie man erwarten könnte, sind viele Türken, die dazu tendieren eifrig für ihr Erbe einzutreten, empört angesichts der Feststellung, dass ihre Vorfahren keine erobernden Türken, sondern eroberte Ungläubige waren. Diese Erkenntnis unterstreicht auch einen grausamen Kreislauf, den ich früher schon diskutiert habe: Die meisten der Muslime, die heute die indigenen Christen in ihrer Mitte verfolgen – und die Türken gehören dazu – sind selbst Nachkommen von Christen, die zum Islam konvertierten, um selbst nicht mehr verfolgt zu werden.

Man fragt sich, wie lange es dauert, bis DNA-Studien eine weitere, noch weniger schmeichelhafte Tatsache offenbaren: Die Blutlinie erobernder Muslime – darunter die Türken – wird weiter durch das Blut europäischer Konkubinen, Sexsklavinnen verfälscht, von denen viele Millionen im Verlauf der Jahrhunderte von Türken, Tataren, Berber-Korsaren und allerlei anderen muslimischen Völkern importiert wurden. Die historischen Aufzeichnungen dazu sind eindeutig.

Ein Beispiel: 1438 war Bartolomeo de Giano, ein italienischer Franziskaner Zeuge türkischer Sklavenzüge im gesamten Balkan. Aus Ungarn wurden 300.000 versklavt und „innerhalb weniger Tage weggeschafft“, schrieb er; aus Serbien und Transsylvanien wurden 100.000 „in Eisenfesseln weggeführt, die hinten an Pferde gebunden waren … Frauen und Kinder wurden von Hunden ohne Gnade oder Gottesfurcht wie Herden getrieben. Wenn eine von ihnen langsamer wurde, aus Durst oder Schmerz nicht in der Lage war weiterzugehen, O Herr Jesus!, sie beendete auf der Stelle ihr Leben hier in Qualen, in der Mitte durchgeschnitten.“

Ein Historiker hält fest: „Die massive Versklavung slawischer Bevölkerungen während dieser Zeit war sogar Anlass für unser Wort ‚Sklave‘: in Bartolomeos Zeit bedeute Sklave zu sein Slawe zu sein.“

Gleichermaßen schreibt der griechische Historiker Doukas (1400 – 1462) Folgendes über den Palast des osmanischen Sultans Bayezid:

Dort konnte man sorgfältig ausgesuchte Jungen und Mädchen finden, mit schönen Gesichtern, süße junge Jungs und Mädchen, die stärker als die Sonne schienen. Welchen Nationen gehörten sie an? Sie waren Byzantiner [Griechen], Serben, Wallachen, Albaner, Ungarn, Sachsen, Bulgaren und Lateiner … Er selbst [Sultan Bayezid] gab sich unablässig, bis zur Erschöpfung Vergnügungen hin, betrieb Ausschweifungen mit diesen Jungen und Mädchen.

Europäische Sklaven waren nicht nur, wie einige dieser Abschnitte nahe legen, für Vergnügungen da; Muslime pflanzten sich auch regelmäßig mit ihnen fort. Selbst dieser eine Türke, der von Erdoğans Türkei am meisten gefeiert wird – Bayezids Enkel Mohammed II, der Eroberer Konstantinopels – wurde war das Kind einer christlichen Sklavin. Das änderte die Tatsache nicht, dass er ein erklärter Feind des Christentums ist – der „Vorläufer des Antichristen“, wie er beschrieben wurde.

Darüber hinaus erklärt Darío Fernández-Morera, Autor von „Der Mythos des andalusischen Paradieses“:

Der Einfluss der christlichen Sklaven auf islamischem Land war so, dass viele der Omajjaden-Herrscher des islamischen Spanien, als Söhne von Sexsklavinnen, blaue Augen und blonde oder rote Haare hatten; und der Gründer der „arabischen“ Nasriden-Dynastie von Granada wurde wegen seines rötlichen Haars und Barts al-Hamar genannt, „der Rote“. … Die Arabistin Celia del Moral beobachtete, dass im omajjadischen Al-Andalus die begehrtesten und daher teuersten Sexsklavinnen Blonde und Rothaarige aus den nördlichen christlichen Regionen waren,

Fakt ist, dass gemäß Berechnungen des spanischen Arabisten Julian Ribera wegen der ständigen sexuellen Interaktionen mit europäischen Sklavinnen die genetisch arabische Komponente jeder Generation von Omajjaden-Herrschern halbiert wurde, so dass der letzte Omajjade, Hischam II. (976 – 1013) nur noch zu etwa 0,09 Prozent Araber war.

Das war auch kein Phänomen, das sich auf die muslimischen Eliten – Kalifen, Sultane, Emire und so weiter – beschränkte, weil die sich „gut besetzte“ Harems leisten konnten. Natürlich sind sie es, deren Taten aufgeschrieben wurden, denn es sind sie – die Herrscher, nicht die einfachen Muslime – von denen die Chronisten schrieben. Dennoch macht die Geschichte deutlich, dass europäische Sexsklavinnen, abhängig von Zeit und Ort, dem Durchschnittsmuslim reichlich zur Verfügung standen.

So erfahren wir, dass die Sklavenmärkte von Adrianopel (Edirne), früher die osmanische Hauptstadt, derart mit europäischem Fleisch überflutet waren, dass Kinder für Pfennige verkauft wurde, „eine sehr schöne Sklavin wurde gegen ein Paar Stiefel getauscht und vier serbische Sklaven wurden gegen ein Pferd gehandelt“.

Genauso gilt: Wenn man bedenkt, dass im 16. Jahrhundert „Algerien vor christlichen Gefangenen wimmelte und allgemein gesagt wurde, dass ein christlicher Sklave kaum ein fairer Handeln gegen eine Zwiebel war“, dann war es kein Wunder, dass Ende des 18. Jahrhunderts europäische Beobachter festhielten, dass „die Einwohner von Algiers einen eher weißen Teint haben“.

Wird ancestry.com oder eine ähnliche Organisation jemals diese andere ungeschminkte Tatsache bezüglich muslimischer Blutlinien über DNA darlegen? Unwahrscheinlich.

Das zitierte Material dieses Artikels wurde dem Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West entnommen und ist dort dokumentiert.

Europa kniet vor Raisi

Wie kann die EU einem Land huldigen, das die Vernichtung des jüdischen Staates und Hass auf Amerika zu seinem Hauptthema gemacht hat?

Fiamma Nirenstein, Israel HaYom, 10. August 2021

Die Vereidigungsfeier für den neuen iranischen Präsidenten war ein Beleg für politische und moralische Gleichgültigkeit – für die Auslöschung jeder Unterscheidung zwischen Terrorismus und Demokratie; sie war das Grab der Menschenrechte.

Die Feier war einladend, denn wie bekannt ist, sind Iraner gebildete, elegante Herren in schwarzen Turbanen und blassen Kleidern mit charmantem Lächeln unter ihren Bärten.

Vor der Veranstaltung kündigte der Iran an, dass 115 offizielle Vertreter aus 73 Ländern an ihr teilnehmen würden: 10 Präsidenten, 20 Parlamentspräsidenten, 11 Außenminister, 10 weitere Minister und der Rest Parlamentarier aus aller Welt. Ein wahrer Erfolg.

Und da war die Menge, in voller Pracht und Herrlichkeit, deren Sitzordnung von den Gastgebern erstellt wurde, um die Präferenzen Ebrahim Raisis zu spiegeln, des neuen Präsidenten der Islamischen Republik; und natürlich des von den Ayatollahs geführten Regimes, dessen Entscheidungen immer vom Obersten Revolutionsführer Ali Kahmenei getroffen werden.

Er ist es, der die Kandidaten aussuchte, die bei den Wahlen im Juni antraten und Dutzende aussortierte, bis Raisi, der von ihm Auserkorene, „gewählt“ wurde.

Nach Raisis Niederlage 2017 hielt Khamenei ihn mit sehr wichtigen Posten im Justizsystem bereit, für die er entsetzte Reaktionen sogar von Amnesty International erhielt, weil er zehntausende Dissidenten und andere nicht vom Regime geschätzte Menschen zum Tode verurteilte.

In der ersten Reihe der Party – und bei der Feier – befanden sich Hamas-Politbürochef Ismail Haniyeh, der Führer des Islamischen Jihad Ziad al-Nakhaleh und der stellvertretende Generalsekretär der Hisbollah Naim Qassem (dessen Organisation im Libanon, gestützt vom Iran, gerade eine Salve Raketen nach Israel geschossen hatte). Alle davon auf einer Stufe mit Irans Revolutionsgarden.

In der Reihe dahinter saß mit einer roten Krawatte Einrique Mora, stellvertretender Generalsekretär des Europäischen Außenpolitischen Dienstes, dem Diplomaten-Korps der Europäischen Union, die die oben genannte Organisation offiziell auf die Schwarze Liste der EU setzte – und die Europa bei den Gesprächen in Wien vertrat, um Leben in den Joint Comprehensive Plan of Action zu blasen, den Atomdeal mit dem Iran.

Was muss heutzutage mit dem Iran noch passieren, über Piraterie und Doppelmord in den Gewässern vor Oman; über die Verwendung von „Stellvertretern“ als Militäreinheiten, die über Waffen und Drohnen im Wert von Millionen verfügen; über die Brutale Unterdrückung verzweifelter Iraner hinaus, die auf öffentlichen Plätzen im ganzen Land demonstrieren; über das irre Rennen zur Anreicherung von Uran hinaus, während Raisi erklärt, dass die Atombomben mit seinen Prinzipien nicht vereinbar sind; über die Erpressung der USA und anderer an den Gesprächen in Wien beteiligten Länder hinaus?

Zu guter Letzt: Wie kann Europa einem Land huldigen, das die Vernichtung des jüdischen Staates und den Hass auf Amerika zu seinem Hauptthema gemacht hat? Wie kann es eine Regierung feiern, die diejenigen einlädt und ehrt, die die Ermordung von Frauen und Kindern in Bussen und Pizzerien plant und sie mit Geld versorgt?

Die Ayatollahs können mit sich zufrieden sein. Während Terroristen herausgehoben in der ersten Reihe sitzen, reihen wir in Europa uns, ohne ein Wort zu sagen, dahinter in der zweiten Reihe ein.

Wie der Islam die „übelsten“ Christen der Geschichte beeinflusste

Ein Blick auf die Umstände, die Vlad den Pfählern und Iwan den Schrecklichen aufsteigen ließen

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 22. Januar 2021

Geschichte – oder wie wir sehen werden: Pseudogeschichte – anzuführen, ist einer der wichtigsten Wege, wie die Apologeten des Islam versuchen die Überzeugungen Mohammeds und seiner Anhänger zu veredeln. Als eine Art von Gegengewicht zu vermeintlich edlen Muslimen werden mittelalterliche Christen regelmäßig als Inbegriff von Intoleranz und Gewalt dargestellt. An der Spitze stehen landläufig Vlad der Pfähler und Iwan „der Schreckliche“ (beide werden im Buch „The Most Evil men and Women in History[*] angeführt).

In Wirklichkeit sind diese Männer – und die Kultur, in der sie lebten – erheblich vom Islam beeinflusst; sie waren ihr Leben lang umgeben von Muslimen und bekämpften sie.

Die historische Figur Vlad III. (1430 bis 1476) – auf dem die fiktive, blutsaugende Figur des Dracula basiert – wird im Westen als sadistisches Monster dargestellt, der nichts mehr liebte als sein eigenes Volk zu pfählen und deren Blut zu trinken – oft ausgerechnet während er den Mönchen zuhörte, wie sie Choräle sangen. CNN behauptet sogar, dass der Islamische Staat seine sadistischen Folter- und Exekutionsmethoden von Vlad lernten.

Die Wirklichkeit erzählt etwas anderes: Die „brutale kleine Gewohnheit“ des rumänischen Prinzen seine Feinde zu pfählen – so charakterisiert es ein Historiker – wurde von den Türken übernommen und fast nur gegen sie und ihre Vertreter angewandt. In seiner Jugend war Vald Geisel eines der verkommensten Sultane – Mohammed (oder „Mehmet“) II. der zudem Vlads jüngeren Bruder als Lustknaben hielt. Vald wurde von diesem osmanischen Sultan erstmals in die „Kunst“ des Pfählens eingeführt, der sie regelmäßig einsetzte.

Schließlich und als Teil seiner Strategie sich von der muslimischen Herrschaft zu lösen griff Vlad auf das Pfählen als eine Art von „Wie du mir, so ich dir“ zurück – um den Osmanen zu zeigen, dass er und sein Volk genauso gut austeilen konnten, wie sie einstecken mussten. Daher die Ironie: Während Vlad im Westen als blutrünstiges Monster betrachtet wird, so ist er in Rumnänien ein Nationalheld, weil er den Islam so lange bekämpfte und ihm Widerstand leistete.

Genauso ist Iwan IV. („der Schreckliche“, 1530 bis 1584) ein weiteres, oft angeführtes Beispiel für einen mittelalterlichen Christen – diesmal ein frommer, praktizierender Orthodoxer – der ein blutrünstiges Monster ist, der Inbegriff eines Tyrannen. Ungesagt bleibt, dass Russland rund zwei Jahrhunderte zuvor, ab etwa 1300, unter dem Joch der islamischen Tataren – und stark von ihnen beeinflusst – war, die die Russen im Namen des Jihad brutal behandelten und versklavten.

Noch nach 1480, als die Russen formell das Tataren-Joch abschüttelten und die gesamte Herrschaft Iwans hindurch begann das Krim-Khanat zahlreiche verheerende Sklavenzüge nach Russland; allein während Iwans Herrschaft wurden hunderttausende Sklaven entführt und in islamische Sklaverei verkauft. „Jahrhunderte der Tyrannei und Brutalität seitens der islamisierten Mongolen und ihrer türkischen Erfüllungsgehilfen machten Russland zu einem Land, in dem der Despotismus als normal angesehen wurde und Menschenleben nicht viel zählten“, stellt ein Historiker fest. „Es ist vielleicht kein Zufall, dass diese Dinge sich in den russischen Charakter einschlichen“ – einschließlich dem von Iwan. In der Tat ist sein Spitzname „der Schreckliche“ (grozny, was buchstäblich „furchterregend“ bedeutet) eigentlich ein Bezug darauf, wie seine besiegten tatarischen Feinde ihn sahen.

So sieht der selten eingestandene Hintergrund von Iwan dem Schrecklichen aus, diesem „Monster“, dessen Verhalten – wie das von Vlad III. und vielen anderen – auch regelmäßig in einem Vakuum präsentiert wird. (Nebenbei bemerkt und wegen ihrer langen und intimen Geschichte mit dem Islam, bleiben Osteuropäer – Russen, Rumänen, Polen, Ungarn usw. – dem Islam gegenüber argwöhnisch und leisten muslimischer Zuwanderung Widerstand.)

Der Islam beeinflusste nicht nur das persönliche Verhalten einzelner Europäer; er hatte einen formenden Einfluss auf ganze Kulturen (einschließlich der der Mafia). Während der Kreuzzüge z.B. war es nicht unüblich, dass die Franken Muslime köpften (und ihre Köpfe per Katapult in muslimische Befestigungen schleuderten). Der zeitgenössische Historiker Gilbert von Nogent (gest. 1124) legt nahe, dass sie das von ihren Feinden „lernten“ – dass es eine Art „Wie du mir, so ich dir“ war, um den muslimischen Kämpfern zu zeigen, dass die Kreuzritter genauso austeilen konnten, wie einstecken mussten.

Es ist ähnlich unmöglich die Brutalität und den Fanatismus der spanischen Conquistadoren gegenüber den Einwohnern der Amerikas zu verstehen, ohne sie auf den existenziellen Kampf Spaniens mit dem Islam zurückzuführen, der die Schaffung einer fromm-militanten Kultur nötig machte, um dem Jihad Widerstand zu leisten und das Blatt zu wenden. Als der Islam erst einmal weg war, konnte Spaniens Mentalität der heiligen Krieger – die immerhin über fast acht Jahrhunderte Krieg geschmiedet  wurde – nicht einfach über Nacht verschwinden und fand neuen Auslass unter dem alten Kontext von Christen gegen Ungläubige.

Nichts davon soll mittelalterliche Christen von ihrem Tun „freisprechen“ – am Ende ist jeder Einzelne für sein Verhalten verantwortlich – sondern sie in Kontext setzen. Immerhin ist es eine Klammer der Nahost-Studien und infolgedessen der Medien und aller möglichen Analysten, westlichen Einfluss – von den Kreuzzügen bis zum Kolonialismus – als fundamental verantwortlich für die modernen Probleme der islamischen Welt zu präsentieren. Von daher ist eine Erkundung der Frage aus einem Gegen-Standpunkt aus angebracht.

[*] Die übelsten Männer und Frauen der Geschichte

Wird die EU eine ernsthafte Strategie gegen Antisemitismus entwickeln?

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Rund 20 Jahre lang ist die Europäische Union (EU) im Kampf gegen den Antisemitismus weitgehend untätig, inkompetent, gleichgültig und manchmal bösartig gewesen. Dazu gehört ihre Haltung gegenüber der Hetze in mehreren ihrer Mitgliedstaaten. Inzwischen haben Hass gegen Juden und Israel in der EU enorm zugenommen.

Jetzt scheint die EU-Kommission das Thema der antisemitischen Aufstachelung im kommenden Jahr angehen zu wollen. Ihr Arbeitsprogramm für 2021 erklärt: „Angesichts des Anstiegs von antisemitischer Gewalt und Hassverbrechen wird die Kommission eine umfassende Strategie zur Bekämpfung des Antisemitismus vorlegen, um die die Anstrengungen der Mitgliedstaaten zu ergänzen und zu unterstützen.“[1] Die EU hat zudem vor, bei ihrem Gipfeltreffen im Dezember eine Erklärung gegen Antisemitismus verabschiedet.[2]

Europas lang andauernde Geschichte des Antisemitismus – gut mehr als tausend Jahre – hatte ihre Ursprünge schon von der Vorstellung, dass Europa existiert. Keine EU-Strategie gegen Antisemitismus kann ohne eine detaillierte Einführung in die Geschichte ihres lange andauernden Antisemitismus effektiv sein. Diese muss sich zuerst vor allem auf die römisch-katholische Kirche konzentrieren, muss aber auch Einzelpersonen wie zum Beispiel Erasmus, Martin Luther, Voltaire, frühe französische Sozialisten des 19. Jahrhunderts und Karl Marx Aufmerksamkeit widmen.[3]

Das geplante EU-Dokument muss erklären, wie niederträchtig und fanatisch christlicher Antisemitismus die Grundlage für die zweite große Welle dieses Hasses legte, den national-ethnischen Antisemitismus und auch seine extremste völkermörderisch Ausdrucksform – deb Nationalsozialismus.

Seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich allmählich ein drittes Modell des Antisemitismus, der Antiisraelismus. Die EU und eine Reihe ihrer Mitgliedstaaten haben sich von Zeit zu Zeit an ihm beteiligt. All das muss ausführlich beschrieben und illustriert werden, andernfalls kann kein stichhaltiges Dokument erstellt werden.

Wenn die anstehende Studie nicht ausdrücklich eingesteht, dass Antisemitismus ein integraler Bestandteil europäischer Kultur ist, wird sie fehlschlagen. Ein wichtiger Meilenstein bei der Verzerrung der EU-Realität zu Antisemitismus kam 2003, als das Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) an der Technischen Universität in Berlin vom Europäischen Beobachtungszentrum für Rassismus und Xenophobie (EUMC) gebeten wurde die Daten zu analysieren und die Befunde zu Antisemitismus zusammenzufassen, die die europäische Organisation gesammelt hatte.

Die amerikanische Wissenschaftlerin Amy Elman beschrieb das europäische Versagen ausführlich in ihrem Buch The European Union, Antisemitism and the Politics of Denial aus dem Jahr 2014.[4] In einem Interview sagte sie: „Das ZfA stellte sein Dokument im Oktober 2003 fertig. Darin wurde festgestellt, dass gewalttätige Angriffe auf Juden oft infolge virulenten Antizionismus aus dem gesamten politischen Spektrum entstehen. Darüber hinaus identifizierte es ausdrücklich junge Muslime arabischer Herkunft als Haupttäter physischer Übergriffe gegen Juden und die Schändung und Zerstörung von Synagogen. Viele waren selbst Opfer von Rassismus und sozialer Ausgrenzung.

Das EUMC veröffentlichte die Studie nicht und bestand darauf, dass der einen Monat abdeckende Zeitraum, den die ZfA-Untersuchung abdeckte, zu kurz sei. Es behauptete auch, der Bericht sei niemals zur Veröffentlichung vorgesehen gewesen. Die Forscher des ZfA kommentierten, dass ihre Konzentration auf muslimische Täter von antisemitischen und antizionistischen Angriffen die EUMC beunruhigte. Sie erklärten, dass diese EU-Agentur sie wiederholt gebeten hatte ihre ‚umstrittenen‘ Ergebnisse zu modifizieren. Nachdem die Forscher diese Revisionen ablehnten, legte das EUMC ihren Bericht im November 2003 beiseite.“[5]

Allmählich wurden in verschiedenen europäischen Ländern Studien zum extremen Antisemitismus veröffentlicht. Dennoch unternahm die EU sehr wenig. Ein Meilenstein der Information war die Veröffentlichung einer Studie der Universität Bielefeld im Jahr 2011. Sie wurde im Auftrag der der SPD nahestehenden Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt. Sie stellte fest, dass sich mindestens 150 Millionen Bürger im Alter ab 16 Jahren aufwärts in der EU eine dämonische Sicht Israels zu eigen machten.

Die Studie wurde in sieben europäischen Staaten durchgeführt. Forscher befragten pro Land im Herbst 2008 eintausend Personen im Alter ab 16 Jahren. Eine der gestellten Fragen wollte in Erfahrung bringen, ob sie der Aussage zustimmten, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führt. Den niedrigsten Anteil derer, die zustimmten, gab es in Italien und den Niederlanden mit 38% bzw. 39%. Andere Anteile waren: Ungarn 41%, Großbritannien 42%, Deutschland 48% und Portugal 49%. In Polen waren es 63%.[6]

Die Europäische Kommission hätte von diesen Ergebnissen schockiert sein müssen. Sie zeigten, dass ein „neues Europa“ nur in geringen Teilen existierte und dass das „alte Europa des Judenhasses und antisemitischer Hetze“ sehr gegenwärtig ist. Die EU hätte sich ebenso die Folgen ihres eigenen Beitrags zu diesem Bild ansehen müssen, das das Ergebnis sehr einseitiger Kritik an Israel ist und weitgehend von der Mehrheitsunterstützung der palästinensischen Wähler für die völkermörderische Bewegung Hamas sowie ihrer finanziellen Unterstützung für die palästinensische Autonomiebehörde – kontrolliert von der zweitgrößten Palästinenserbewegung, der Fatah – die Terroristen belohnt, die Juden ermorden. (Wenn der Terrorist getötet wird, erhält seine Familie das Geld.) Die Kultur der Glorifizierung des Todes ist in der palästinensischen Weltanschauung sehr markant.

Darüber hinaus spendet die EU gegen Israel hetzenden palästinensischen NGOs Geld. NGO-Monitor hat darauf hingewiesen, dass mehrere davon Verbindungen zum Terror haben.[7][8] Die EU unterstützt zudem die einseitige UNO-Sonderorganisation für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Es gibt keinen stichhaltigen Grund dafür, dass diese Organisation außerhalb des regulären UNO-Flüchtlingshilfesystems existiert.[9]

In mehreren EU-Mitgliedstaaten floriert Antisemitismus, ohne dass die EU auch nur reagierte. Ein solcher Fall ist Schweden. Dessen drittgrößte Stadt Malmö war lange Zeit Europas Hauptstadt des Antisemitismus, hauptsächlich wegen Teilen des dortigen großen muslimischen Bevölkerungsanteils. Er wurde durch Nichtstun und manchmal sogar Teilnahme der örtlichen sozialdemokratischen, von Bürgermeister Elmar Reepalu geführten Verwaltung an antisemitischer Propaganda möglich gemacht. Malmö wurde allmählich vom weit größeren Berlin als Europas Hauptstadt des Antisemitismus überholt.[10] Ein weiterer und bisher in Europa einmaliger Vorfall war die Schließung der jüdischen Gemeinde in der schwedischen Stadt Umea als Folge der Bedrängung durch lokale Nazis.[11]

Spanien ist ein weiteres Land, das auf den höchsten Ebenen von Antisemitismus erfüllt ist. Die Partei Podemos bestreitet Israels Existenzrecht.[12] Podemos ist der Juniorpartner in der vom der PSOE (Sozialistische Arbeitsparte) Spaniens beherrschten Regierung von Premierminister Pedro Sánchez. Jeder ernsthafte Plan einer EU-Strategie gegen Antisemitismus muss zum Rücktritt oder dem Ausschluss von Josep Borrell führen, dem hohen Vertreter für Außen- und Sicherheitspolitik der Kommission, einem Spanier. Er sagte gegenüber Politico: „Iran will Israel auslöschen; das ist nichts Neues. Damit muss man leben.“ Das ist die schlimmste Art des Appeasement von Antisemitismus. Ein Mann wie dieser darf keinen Platz in einer EU-Kommission haben, die behauptet eine Strategie gegen Antisemitismus zu haben.[13]

Die EU ernannte 2015 ihre erste europäische Kommissions-Koordinatorin zur Bekämpfung von Antisemitismus, Katharina von Schnurbein. Sie unternimmt auf diesem Feld ihr Möglichstes. Die Tatsache, dass sie in der EU-Hierarchie nicht sonderlich weit oben steht und bis vor kurzem fast keine Mitarbeiter hatte, ist nur ein weiterer Hinweis der Fahrlässigkeit im Kampf gegen Antisemitismus.

In den vergangenen Jahren sind eine Reihe von Studien über die Verbreitung von Antisemitismus in einer Reihe von EU-Staaten wie auch die Wahrnehmung der dort lebenden Juden veröffentlicht worden. Die relative Bedeutung der Täter ist von Land zu Land unterschiedlich. Insgesamt dominiert der muslimische Antisemitismus. In Deutschland ist jedoch rechter Antisemitismus bedeutender. Letzterer nimmt ebenfalls insgesamt zu. Linker Antisemitismus drückte sich weitgehend verbal in extremem Israelhass aus.

Es ist wichtig, dass deutlich bevor die Arbeit beginnt, der EU-Kommission ein detaillierter Umriss vorgelegt wird, der die Posten beinhaltet, die in einer solchen Studie abgedeckt werden müssen. Die Frage lautet: Wer kann oder wer wird diesen Umriss vorlegen? Die israelische Regierung hat viele andere eigene  Interessen am Zusammenarbeiten mit der EU und wird das kaum tun. Wegen ihrer eigenen Inkompetenz und Nachlässigkeit in dem Bereich ist das um so mehr der Fall.

Das lässt das Thema weit offen für große jüdische Organisationen. Doch diese sind in der Regel mit einer strategischen Gesamtsicht zum europäischen Antisemitismus nicht sehr vertraut.

Da die EU-Kommission sich zu dieser Studie verpflichtet hat, ist dies eine einzigartige Gelegenheit ihr entgegenzutreten und sie unter Druck zu setzen, damit sie endlich mit einem lohnenden strategischen Dokument zum Kampf gegen Antisemitismus aufwartet, das die antisemitische Vergangenheit des Kontinents und ein Eingestehen ihres eigenen enormen Versagens in diesem Bereich einbringt.

[1] https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/2021_commission_work_programme_en.pdf

[2] www.consilium.europa.eu/en/european-council/

[3] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/14217

[4] Amy Elman: The European Union, Antisemitism, and the Politics of Denial. Lincoln,NE (University of Nebraska Press) 2015) – (Die Europäische Union. Antisemitismus und die Verleugnungspolitik)

[5] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/15697

[6] Library.fes.de/pdf-files/do/07908-20110311.pdf

[7] http://www.ngo-monitor.org/reports/eu-funding-to-terror-linked-palestinian-ngos-since-2011/

[8] https://palwatch.org/page/3805 https://palwatch.org/page/10015

[9] http://www.ngo-monitor.org/topics/unrwa/

[10] https://heplev.wordpress.com/2019/02/18/berlin-europas-hauptstadt-des-antisemitismus/+

[11] http://www.bbc.com/news/world-europe-39478339

[12] http://www.jpost.com/international/spanish-politician-who-called-israel-illegal-state-named-deputy-pm-613893

[13] http://www.jpost.com/middle-east/top-eu-foreign-policy-nominee-has-record-of-slamming-israel-praising-iran-594633

Zum Scheitern verdammt: Frankeichs gesamte Antiterror-Initiativen

Raymond Ibrahim, 10. November 2020 (PJ Media)

Im Licht der aktuellen Flut tödlicher Terroranschläge in Frankreich und anderen europäischen Ländern kommt eine kritische Frage auf: Wie kann man ein und für allemal „Extremismus“ im Westen lebender muslimischer Gemeinschaften ausmerzen?

Westliche Führungspolitiker antworten gewöhnlich damit alles und jedes anzuführen, von neuen „Initiativen“ zur Förderung engerer Beziehungen zwischen muslimischen Gemeinschaften und ihren Gastgebernationen bis zu Maßnahmen zur Überwachung von Krisenherden und Moscheen.

Beklagenswerterweise hat die Geschichte bereits bewiesen, dass selbst weit drakonischere Maßnahmen gegen den Islam – von der Sorte, die moderne westliche Menschen sich nicht einmal vorstellen können, ganz zu schweigen von ihrer Umsetzung – zum Scheitern verurteilt sind.

Bedenken Sie die historischen Erfahrungen des Nachbarn Frankreichs: Spanien. Im achten Jahrhundert drangen Muslime aus Afrika auf die iberische Halbinsel vor und eroberten sie brutal. Christen wurden massakriert und unterjocht; Kirchen wurden zerstört und/oder zu Moscheen gemacht. Bis Ende des fünfzehnten Jahrhunderts jedoch – nach Jahrhunderten der Kriege, um Spanien vom Islam zu befreien (die Reconquista) – erstreckte sich die christliche Herrschaft auf jeden Flecken der Halbinsel.

Muslime blieben hingegen zumeist auf Granada konzentriert. Ursprünglich wurden ihnen milde Bedingungen gewährt. Muslime konnten weiter ihre Religion praktizieren, in ihren eigenen Gemeinschaften die Scharia zu vollziehen und sogar frei zu reisen.

Trotzdem rebellierten Muslime bei jeder sich bietenden Gelegenheit und begannen viele schwer zu unterdrückende Aufstände, von denen einige „die Steinigung von Christen, ihre Zerstückelung, Pfählung und Verbrennung bei lebendigem Leib“ gehörten. Muslime konspirierten zudem regelmäßig mit muslimischen Mächten des Auslands (d.h. Nordafrikanern, osmanischen Türken) im Bemühen Spanien wieder dem Islam zu unterwerfen.

Als die spanische Krone schließlich von diesem „inneren Feind“ die Nase voll hatten, verfügte sie 1501, dass alle Muslime die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten hatten: Zum Christentum zu konvertieren oder Spanien zu verlassen. Die Motivation war weniger religiöser, sondern mehr politischer Art; es ging weniger darum Muslime zu „guten Christen“ und mehr darum sie zu „guten Staatsbürgern“ zu machen. Solange sie Muslime blieben – womit sie unter der hoch kontroversen Doktrin der „Loyalität und Feindschaft“ agierten – blieben sie dem christlichen Spanien gegenüber feindselig und illoyal; und Säkularismus, Atheismus, Multikulturalismus oder einfach „Wokeness“ waren damals keine Optionen, der einzig praktische Weg, wie Muslime ihren Tribalismus abstreifen und einem christlichen Königreich gegenüber loyal sein konnten, bestand darin, sich dessen Glauben zu eigen zu machen.

Spaniens gesamte muslimische Bevölkerung – hunderttausende Muslime – reagierte mit der offenen Annahme des Christentums, während sie Kryptomuslime blieben, in Übereinstimmung mit der muslimischen Doktrin der Taqiyya. Diese lehrt, wann immer Muslime sich unter der Obrigkeit von Ungläubigen befinden, dann dürfen sie fast alles sagen und tun – Mohammed verurteilen, sich taufen lassen und die Kommunion empfangen, der Kreuz verehren – solange ihre Herzen dem Islam treu bleiben. In der Öffentlichkeit gingen diese neu konvertierten „Christen“ also in die Kirche und tauften ihre Kinder; zuhause rezitierten sie den Koran, predigten unsterblichen Hass auf die Ungläubigen und schmiedeten Plänen, wie sie das christliche Spanien vernichten konnten.

Dass diese „Moriscos“ – das sind selbsterklärte muslimische Konvertiten zum Christentum, die immer noch „Mauren“, islamisch, waren, wie sie bekannt wurden – alles unternahmen, um den Spaniern ihre Täuschung unterzuschieben, kann nicht bezweifelt werden, wie ein Historiker erklärt:

Damit ein Morsico als guter Christ durchging, brauchte es mehr als eine einfache Stellungnahme in dieser Richtung. Es bedurfte einer anhaltenden Darbietung mit hunderten von Einzelaussagen und Taten unterschiedlicher Art, von denen viele wenig mit Glaubensaussagen oder Ritualen per se zu tun haben mussten. Verstellung [taqiyya] war eine institutionalisierte Praxis in Morisco-Gemeinschaften, die regelrechte Verhaltensmuster von einer Generation an die nächste weitergaben.

Trotz dieser aufwändigen Maskerade begriffen die Christen zunehmend, was los war: „Mit Erlaubnis und Lizenz, die ihre verfluchte Sekte ihnen gewährte“, bemerkte ein frustrierter Spanier, „konnten sie äußerlich jede Religion vortäuschen und ohne zu sündigen, solange sie ihre Herzen trotzdem ihrem falschen Betrüger von einem Propheten ergeben blieb. Wir sahen so viele von ihnen, die starben, während sie das Kreuz anbeteten und gut von unserer katholischen Religion sprachen, die aber im Innern exzellente Muslime waren.“

Christen versuchten anfangs mit den Morsicos zu argumentieren; sie erinnerten sie daran, wie sie überhaupt erst zu Muslimen wurden: „Euer Vorfahr war Christ, obwohl er sich selbst zum Muslim machte“, um Verfolgung zu entgehen oder seinen sozialen Status zu verbessern; also „musst du jetzt auch Christ werden“. Als das fehlschlug, wurden Korane beschlagnahmt und verbrannt; dann wurde Arabisch, die Sprache des Islam verboten. Als auch das nichts nutzte, wurden extremere Maßnahmen getroffen; das ging so weit, dass ein Morsico „nicht einmal ein Taschenmesser besitzen durfte, um damit zu essen, wenn es keine abgerundete Spitze hatte, damit er keinen Christen damit anfallen konnte“.

Ein muslimischer Chronist fasste diese Zeiten zusammen: „Solche Muslime, die weiter in Andalus verblieben, waren, wenn auch der Erscheinung nach Christen, das aber in ihren Herzen nicht; denn heimlich beteten sie Allah an. … Die Christen beobachteten sie mit größter Wachsamkeit und viele wurden entdeckt und verbrannt.“

Das waren die Ursprünge der spanischen Inquisition (die, anders als allgemein geglaubt, mehr die Muslime als die Juden zum Ziel hatte). Denn egal, wie sehr die Moriscos „das Erscheinungsbild einer überaus friedlichen Unterwerfung darboten“, schrieb ein Historiker des 19. Jahrhunderts, „blieben sie trotzdem grundsätzlich Muselmanen, die nach einer günstigen Gelegenheit suchten und geduldig auf die Stunde der Rache warteten, die von ihren Prophetien verheißen waren.“

Als 1568 ein Gerücht aufkam, dass endlich die osmanischen Türken eingetroffen waren, rastete daher Spaniens kryptomuslimische Fünften Kolonne „im Glauben, die Tage unter christlicher Herrschaft seinen vorbei“ aus; überall im Land wurden Priester angegriffen, verstümmelt oder ermordet; einige wurden bei lebendigem Leib verbrannt; einer wurde in ein Schwein eingenäht und gegrillt; die schönen christlichen Mädchen wurden emsig vergewaltig, einige in die Harems marokkanischer und algerischer Potentaten geschickt.“

Wenn Muslime ihren ungläubigen Obrigkeiten gegenüber nie loyal sein konnten – ständig mit ausländischen Muslimen konspirierten und den Staat untergruben, auch mit Auslandsmuslimen – und wenn der Übertritt zum Christentum keine Lösung war, blieb am Ende nur eine Lösung: zwischen 1609 und 1614 wurden alle Moriscos von der Halbinsel nach Afrika vertrieben, von wo aus der Islam fast ein Jahrtausend vorher erstmals nach Spanien eingedrungen war.

Die Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen. Viele Christen in Spanien – und der Papst in Rom – fanden sie zu brutal; einige schlugen als Alternative die Kastration aller männlichen Moriscos vor. Doch am Ende kam die Monarchie zu dem Schluss, dass es keine andere Garantie gegen die ständigen Subversionen und sporadischen Anfälle an Terrorismus gab als die komplette Eliminierung des Islam aus Spanien.

Der Punkt hier ist, dass Spanien alles Menschenmögliche unternahm, um seine muslimische Bevölkerung zu assimilieren und ihren Hass auf christliche „Ungläubige“ aufzugeben – einschließlich sie zu zwingen zum Christentum zu konvertieren und ihre Kinder ins Christentum zu gebären und ihre Hingabe zu beobachten – und selbst das reichte nicht aus, Dank des religiösen Glaubenssystems der taqiyya, die Europas muslimische Bevölkerung immer noch durchdringt.

Als solche sind alle „Antiextremistismus“-Maßnahmen, die Frankreich und andere westlichen Staaten unternehmen – von denen keine einzige jemals auch nur ansatzweise so extrem sein wird wie die im vormodernen Spanien und von denen die meisten sich aktuell um dumme Plattitüden wie „sie werden uns nicht spalten“ drehen, um Macron nach der Enthauptung zu zitieren – zum Scheitern verurteilt.

Geköpfte Ungläubige gegen Angst vor Islamophobie

Politische Korrektheit wird sicherstellen, dass im Westen weiter nichtmuslimische Köpfe rollen

Raymond Ibrahim, FrontPage Magazine, 22. Oktober 2020

Ein 18-jähriger muslimischer Mann köpfte letzten Freitag [16.10.2020] in Frankreich einen Lerher, weil der seinen Schülern im Zug der Diskussion über freie Meinungsäußerung eine Karikatur des islamischen Propheten Mohammed zeigte.

Einige Wochenspäter tötete ein anderer Muslim in Pakistan einen amerikanischen Bürger ebenfalls wegen „Blasphemie“. Gegen den ermordeten Mann, Tahir Naseem, wurde gerade wegen Blasephmie vor Gericht verhandelt – was als Höchststrafe den Tod hat – als Faisal Khan (15) hereinkam und das Feuer auf ihn eröffnete. Während Kahn „das Gesetz brach“, indem er die Waffe einsetzte, ist das pakistanische Recht mitfühlend gegenüber der Ansicht des Mörders, dass Blasphemie ein Verbrechen ist, das mit dem Tod bestraft werden muss.

In Frankreich gibt es kein Blasphemie-Gesetz und freie Meinungsäußerung ist oder wurde als grundlegendes Recht aller Bürger erachtet. In diesem Sinne würde die Regierung Frankreichs, anders als die Regierung Pakistans, den geköpften Lehrer Samuel Paty offensichtlich nicht wegen irgendeiner Blasphemie zur Verantwortung ziehen.

Und doch scheinen hier die Unterschiede zwischen Frankreich und Pakistan innerhalb des Kontextes dieser beiden Verbrechen zu enden: Während Pakistan und viele andere muslimische Staaten die Blasphemiegesetze des Islam aufrecht erhalten, tun Frankreich und andere westliche Staaten so, als habe der Islam keine Blasphemie-Gesetze. Immerhin soll anzuerkennen, dass der Islam in der Tat die Bestrafung und den Tod von „Gotteslästerern“ gegen Mohammed – ganz zu schweigen von jeglicher Zahl anderer „problematischer“ Scharia-Bestimmungen wie dem Tod für vom Glauben Abgefallene – fordert, „islamophob“ sein.

Kurz gesagt: Während muslimische Staaten wie Pakistan die Blasphemie-Gesetze des Islam aktiv bestätigen, dulden westliche Staaten wie Frankreich sie passiv, indem sie vorgeben, es würde diese nicht geben und sie müssten daher nicht thematisiert werden.

Das Ergebnis ist dasselbe: Muslime – ob nun in islamischen oder in westlichen Staaten – lernen und verbreiten weiter die unverfälschten Lehren des Islam, ungehindert.

Ein Unterschied ist natürlich, dass Muslime sich zwar frei fühlen können ihren Überlegenheitsanspruch in der islamischen Welt offen zu zeigen – Khan ist in Pakistan praktisch ein Nationalheld, weil er Naseem tötete – im Westen aber lernen ihn zu verbergen und sich „an die Regeln zu halten“, soweit sie das tun müssen; und westliche Obrigkeiten leisten nur allzu fröhlich Gegenleistung – bis zu einem Zeitpunkt, an dem einer der Muslime entgleist; an diesem Punkt geben die Behörden vor schockiert zu sein und reden von „Problemen mit der Geistesgesundheit“, „Missständen“ oder „Extremismus“.

Damit und trotz der Tatsache, dass Muslime in Vergangenheit und Gegenwart „Gotteslästerer“ töten, eine gut dokumentierte Tatsache des Lebens ist, sagten französische Beamte: „Es gibt immer noch Fragen dazu, ob der Mörder radikalisiert wurde oder ob es ein anderes Motiv gegeben haben könnte.“ Nicht nur ist die Vorstellung, dass es ein „anderes Motiv“ gegeben haben könnte, völlig abwegig; die einzige Alternative, dass er „radikalisiert“ wurde, impliziert zudem, dass Gotteslästerer zu töten für den Islam irgendwie seltsam oder „extrem“ sei, obwohl das immer Standard war und noch ist.

Oder beachten Sie die widersprüchliche Botschaft des französischen Präsidenten. Während er über die Enthauptung von Paty sprach, sagte Emmanuel Macron:

Es war kein Zufall, dass der Terrorist einen Lehrer tötete, weil er die Republik und ihre Werte töten wollte. Die Aufklärung ist die Möglichkeit unserer Kinder, woher auch immer sie kommen, woran auch immer sie glauben, ob sie glauben oder nicht, welche Religion auch immer sie haben, zu freien Bürgern zu werden.

Bedenken Sie, wie völlig blind für die Realität des Islam – die sich um eine berüchtigte drakonische Reihe an Gesetzen, die Scharia, dreht – die Behauptung ist, dass „Kinder, woher auch immer sie kommen, woran auch immer sie glauben … welche Religion auch immer sie haben“ sich einfach in „freie Bürger“ entwickeln sollen, selbst wenn das, was sie glauben und ihre Religion sie lehrt, genau das Gegenteil ist.

Macron fuhr fort: „Sie werden uns nicht spalten. Das ist das, was sie schaffen wollen und wir müssen zusammenstehen.“

Wer sind „sie“? Die offizielle Antwort lautet, dass es typische „Terroristen“ sind, die die ansonsten „friedlichen“ Lehren des Islam „verdrehen“.

In Wirklichkeit sind es nicht „sie“, die „uns spalten“ wollen, sondern der Kern der Lehrern ihrer Religion, die – weit davon entfernt Muslime aufzufordern mit Nichtmuslimen „zusammenzustehen“ –sie dazu auffordert abseits zu stehen (über die hoch polarisierende Koran-Doktrin des Hassen und Lieben für den Islam).

Bis zu der Zeit, in der solch einfache Wahrheiten anerkannt werden – und ihnen gemäß gehandelt wird – werden weiter die Köpfe von Ungläubigen rollen und Politiker werden weiterhin bedeutungslose Plattitüden von sich geben.