Was ein Selfie über die Verhältnisse sagen kann

Auf der Seite der Times of Israel schreibt Will T.G. Miller in seinem Blog über eine junge Muslima in Belgien, die von einigen linkslastigen (US-) Medien als Heldin der Eintracht und des Friedens gefeiert wurde. Sie hatte sich bei einer Demonstration in Antwerpen demonstrativ im Kopftuch vor Demonstranten für das Verbot islamischer Kopfbedeckungen (oder doch nur die Vollverschleierung?) gestellt und in Siegerpose ein Selfie gemacht, das (nicht nur) in den sozialen Medien die Runde machte und ihr als Vorbild für „Frieden und Liebe“ Lob einbrachte. Ihr Verhalten zeigt einen gewissen Mut und soll bewundert werden.

Schon bald stellte sich allerdings heraus, wie friedliebend und für Zusammenleben die junge Frau tatsächlich ist. Sie sagte zwar im Interview mit der BBC, dass sie mit dem Foto zeigen wollte, „dass wir zusammenleben können, nicht nebeneinander, sondern miteinander“; was die Medien aber nicht herausfinden wollten, was, dass sich Toleranz und Miteinander nicht auf Juden bezieht. Für Juden gilt:

Hitler tötete nicht alle Juden, er ließ ein paar übrig. Damit wir wissen, warum er sie tötete. A*löcher.
Sch*juden, wollaah, ich hasse sie so sehr.

Seitdem versuchte sie ihre antisemitischen Hass-Tweets zu löschen, schließlich löschte sie ihren Twitter-Account komplett, aber die waren bereits reichlich dokumentiert worden. Doch das soll hier nicht das Thema sein. Millers Aufruf die westlichen Medien endlich für ihre Ignoranz und ihr Weißwaschen von muslimischem Hass zur Verantwortung zu ziehen, möchte ich allerdings eindeutig weiterempfehlen.

Mir ist ein anderer Aspekt der Selfie-Affäre aufgefallen. Die Frau hat sich vor Demonstranten gestellt, die gegen die Verschleierung stellten. Sie hat das im Kopftuch getan. Sie hat damit den Demonstranten vorgeführt, dass sie deren Ansichten entgegen tritt.

Was wäre geschehen, wäre die Situation umgekehrt gewesen? Nehmen wir eine beliebige Kundgebung von Muslimen, die irgendetwas fordert – mehr Rechte für Muslime oder die Trennung die Möglichkeit der Nichtteilnahme von Mädchen am Schwimmunterricht oder… Wir können auch beliebige Demonstrationen wie die zum „Al-Quds-Tag“ nehmen. Was geschieht dort mit Leuten, die irgendwo am Rand eine abweichende Meinung demonstrieren?

Wir kennen das. Im Ruhrgebiet wurde derart randaliert, dass die Polizei eine Wohnung stürmte (die Wohnungstür aufbrach), um eine Israelfahne abzuhängen. Israelfreunde werden angegriffen, wenn sie am Rande einer Demonstration eine Fahne zeigen. Während der letzten Jahre hatten die Organisatoren der „Al-Quds“-Tage alle Hände voll zu tun, um ihre Leute davon abzuhalten auf Andersdenkende loszugehen.

Stellen wir uns also vor, die junge Frau sei keine Muslima vor Anti-Kopftuch-Demonstranten, sondern eine beliebige Person mit einem Davidstern oder einem Kreuz um den Hals vor einem Trupp Demonstranten, die gegen Islamkritik demonstrieren. Was wäre wohl geschehen? Hätte diese Person ein siegessicheres Selfie aufnehmen können? Eher nicht. Wenn doch, wie hätten die Leute im Hintergrund wohl ausgesehen? Hätten sie so ruhig und abgeklärt da gestanden, wie die Leute im Hintergrund der Kopftuch-Frau? Mit Sicherheit nicht.

Was sagt uns das? Es sagt uns, wer für freie Meinungsäußerung steht und wer nicht. Unsere Gesellschaft – vielleicht nicht unbedingt die Leute, vor die die Selfie-Frau getreten ist, das weiß ich nicht. Aber sicher ist, dass die „Kollegen“ der jungen Frau mit der freien Meinungsäußerung „weniger tolerant“ umgehen, als die, vor denen sie demonstrierend hinstellte. Noch sind wir eine freie Gesellschaft, die aber leider nur mit einer Sorte Kritik umzugehen weiß – den anderen gegenüber wird sie zunehmend intolerant und restriktiv. Es gibt gerechtfertigte Kritik, die inzwischen nicht mehr geduldet wird, weil die Kritisierten sie nicht haben wollen, nicht damit umgehen können und mit Gewalt darauf reagieren. Statt die zu maßregeln, die nicht in der Lage sind sich mit Kritik auseinanderzusetzen und sie auszuhalten, werden die Kritiker untergebuttert und kriminalisiert.

Und DAS erzählt uns dieses Selfie einer boshaften muslimischen Antisemitin, die eben NICHT die Heldin ist, zu der sie linkslastige, Probleme ausblendende Medien zu machen versuchen.

Wir lieben die Türkei! Erdoğan ist der beste!

Burak Bekdil, Hürriyet Daily News, 22. April 2016

Die Regierung der deutschen Bundeskanzlerin Merkel hat einen sagenhaften Präzedenzfall geschaffen, indem sie der gesamten Welt zeigte, wie ein Land sich am besten um die Sicherheit seiner Bürger auf Reisen in … nun, „anderen“ Ländern kümmern sollte. In einem sehr klugen Schritt fügte das deutsche Außenministerium einen neuen Reiseratschlag auf der Seite „Reise- und Sicherheitshinweise“ zu, wie deutsche Touristen sich benehmen sollten, wenn sie die Türkei besuchen: „Es wird dringend davon abgeraten, in der Öffentlichkeit politische Äußerungen gegen den türkischen Staat zu machen bzw. Sympathie mit terroristischen Organisationen zu bekunden.“

Ironischerweise erfolgte dieser Rat mehr oder weniger zur selben Ziet, als ein deutscher Reporter aus der Türkei abgeschoben wurde, weil er früher einmal nicht ins Land einreisen durfte. Die deutsche Regierung sollte vielleicht ihre Reisehinweise zur Türkei aktualisieren: „Äußern Sie sich nicht öffentlich politisch gegen den türkischen Staat. Wenn Sie Journalist sind, reisen Sie nicht in die Türkei.“

Obwohl der neue Ratschlag des deutschen Außenministeriums ein kluger Zug war, könnte er dabei versagen zukünftige diplomatische Krisen zwischen Ankara und Berlin zu verhindern. Es wäre nicht schade der Seite weitere Tipps hinzuzufügen: „Trinken Sie während des Besuchs in der muslimischen Türkei keinen Alkohol wie Ungläubige. Es wäre besser für Ihre eigene Sicherheit, wenn Sie während des Ramadan fasten oder zumindest so tun als ob. Sie werden beim Sonnenbaden an der türkischen Mittelmeerküste mehr Spaß und eine bessere Zeit haben, wenn Ihre Frau ein islamisches Kopftuch trägt, in ihrem Hotelzimmer bleibt und es vermeidet in der Öffentlichkeit schwimmen zu gehen. T-Shirts mit Aufschriften, die Hitler rühmen werden Ihr Wohlergehen weiter sichern und vielleicht sogar unvergessliche Freundschaften zwischen Ihnen und Einheimischen entstehen lassen.“

Es gibt einen weitere problematischen Punkt zu dem deutschen Rat, dass „dringend davon abgeraten [wird] … Sympathie mit terroristischen Organisationen zu bekunden.“ Vom durchschnittlichen deutschen Sonnenbadenden ist logischerweise nicht zu erwarten, dass er Sympathie mit dem Islamischen Staat im Irak und Syrien (ISIL) bekundet – obwohl viele Türken das tun und nicht strafrechtlich belangt werden.

Berlin hätte zu dieser Vorsicht präziser sein sollen. Eine vage Bekundung von Empathie für ISIS, selbst wenn das keine totale Sympathie ist, wird niemanden notwendigerweise in Gefahr bringen. Wenn er wegen Sympathien für ISIL vor Gericht kommt, sollte der kluge deutsche Tourist sich daran erinnern seinem Anwalt zu sagen, er möge Premierminister Ahmet Davutoğlus notorische Worte über die ISIL-Jihaidsten zitieren: „Wut, Verstimmungen und Beleidigungen [gegen Sunniten] haben in der Vergangenheit eine Reaktion [das Aufkommen von ISIL] verursacht. Eine solche Anhäufung von Wut [deren Ergebnis ISIL war] hätte es nicht gegeben, wenn sunnitische Araber im Irak nicht verprellt worden wären.“

Gleichwohl, lieber deutscher Tourist, könntest du nicht gleichermaßen Glück haben, wenn du Sympathie für die Journalisten bekundest, die lebenslängliche Haftstrafen verbüßen, weil sie Artikel auf der Titelseite ihrer Zeitungen veröffentlichten. Sie, nicht ISIL, sind die Terroristen mit denen Sie nicht sympathisieren sollten. Dasselbe gilt für die gewählten kurdischen Mitglieder des Parlaments oder die Millionen Protestierenden, die 2013 auf die Straße gingen, darunter der 15-jährige Berkin Elvan, der von einem Tränengaskanister getötet wurden, den die Polizei verschoss, genau den Jungen, den die herrschende islamistische Elite rasch als „Terroristen“ bezeichnete. Also auch keine Sympathie für Berkin…

Bleiben Sie einfach auf der sicheren Seite und lesen Sie immer die Zeilen der Überschrift dieser Kolumne, wo immer sie in der Türkei sein mögen. Sie werden lächelnde Gesichter sehen und Ihnen werden Ferien ohne Strafverfolgung – oder Deportation – im Lad des Kandidaten für die Europäische Union, der Türkei, garantiert sein; und Sie werden Döner oder Schisch-Kebab in einer entspannten Atmosphäre genießen – natürlich mit Ayran, vergessen Sie Bier. Sie könnten noch mehr Herzen und Gemüter gewinnen, wenn Sie ein paar türkische Sprüche zitieren können, so zum Beispiel „Biz Erdoğan çok sevmek“ oder „Biz Türkiye çok aşik olmak“.

Sie müssen diesem Kolumnisten für den Rat danken, aber erinnern Sie sich, wenn Sie wieder Zuhause sind, Merkel für ihre nützlichen Reisetipps zu danken.

Wie der Nationalsozialismus „moderaten“ und „radikalen“ Islam erklärt

Raymond Ibrahim, 16. August 2015

Wenn islamische Doktrin in sich gewalttätig ist, warum ist dann nicht jeder einzelne Muslim auf der ganzen Welt, also zirka 1,5 Milliarden Menschen, gewalttätig?

Diese Frage bezeichnet eine der beliebtesten Apologien des Islam: Weil nicht alle Muslime gewalttätig und intolerant sind oder den Terror unterstützen (eine zutreffende Aussage), muss der Islam selbst unschuldig sein.

Beleuchten wir kurz diese Logik.

Erst einmal gibt es viele Menschen, die sich zwar als Muslime identifizieren, die sich aber nicht notwendigerweise den intoleranten und „Herrenmenschen“-Doktrinen des Islam anschließen. Wenn Sie je in einem Land mit muslimischer Mehrheit gelebt haben, dann wissen Sie, dass dies zutrifft.

Die wichtigste Frage dabei ist: Wofür stehen dann solche Muslime? Folgen sie einer legitimen, „moderaten“ Version des Islam — einer, die authentischer ist als die Terror-Version? Medien, Politiker und Akademiker möchten uns dies jedenfalls weismachen.

Diese Frage beantwortet man am besten durch Analogie:

Deutscher Nationalsozialismus ist wegen ihres („arischen/weißen“) Herrenmenschen-Elements eine weithin verurteilte Ideologie. Fakt ist aber, dass viele Deutsche, die der Nazi-Partei angehörten oder sie unterstützten, „gute“ Menschen waren. Sie wollten keine Juden und „Nicht-Arier“ verfolgen und einige halfen solchen „Unerwünschten“ sogar bei der Flucht, wobei sie kein geringes persönliches Risiko eingingen.

Nehmen wir Oskar Schindler. Als ethnischer Deutscher und formelles Mitglied der Nazi-Partei unternahm er viel, um Juden vor der Ermordung zu bewahren.

Wie bringen wir seine gute Tat mit seiner schlechten politischen Überzeugung in Einklang?

Praktizierte Schindler eine legitime, „moderate“ Form des Nationalsozialismus? Oder ist es vernünftiger zu sagen, er habe sich einigen Grundsätzen des Nationalsozialismus angeschlossen, aber als plötzlich seine Mitmenschen im Namen rassischer Überlegenheit ermordet wurden, gewann seine Menschlichkeit gegenüber dem Nationalsozialismus die Oberhand?

Tatsächlich schlossen sich viele Deutsche vor allem deshalb der NSDAP an, weil sie die „Gewinner“-Partei war und Hoffnung bot, weniger wegen ihrer Rassentheorien.

Andererseits schlossen sich andere Deutsche der NSDAP exakt aus diesem Grund an und freuten sich, dass die „Untermenschen“ endlich im Ofen verbrannt wurden.

Schauen wir jetzt einmal, wie diese Analogie auf Muslime und Islam passt: Erstens wurde die überwiegende Mehrheit der Muslime weltweit einfach in den Islam hineingeboren, anders als die Deutschen, die sich bewusst für die NSDAP entschieden; sie hatten keine Wahl. Und viele dieser Muslime kennen nur ein absolutes Minimum des Islam — die fünf Säulen — und wissen nichts von seinen Herrenmenschentheorien.

Fügen Sie der Mixtur das Glaubensabfall-Gesetz hinzu (das Verlassen des Islam kann einem die Todesstrafe einbringen) und es wird deutlich, dass es viele „Muslime“ gibt, die nur dem Namen nach Muslime sind und die dieses lebensgefährliche Risiko nicht eingehen möchten. Allerdings gibt es auch sehr viele Muslime, die die Lehren des Islam genau kennen — einschließlich Gewalt, Plünderung und Versklavung der Kuffar bzw. Ungläubigen — und die sich diesem Herrenmenschentum freudig folgen.

Sowohl im Nationalsozialismus als auch im Islam haben wir einerseits eine Herrenmenschenideologie und andererseits haben wir Menschen, die sich aus zahlreichen Gründen mit einer solchen Ideologie verbunden sehen: manche sind hineingeboren, manche schließen sich aus zeitweiligen Vorteilen an, manche sind leidenschaftlich und feurig Glaubende.

Der wesentliche Unterschied allerdings ist: Beim Nationalsozialismus stimmt die Welt überein, dass es sich um eine Herrenmenschenideologie handelt. Wer dem Nationalsozialismus bis in die letzte Konsequenz nachgefolgt ist, war ein „schlechter Mensch“. Beispiel: Adolf Hitler. Was die „guten Nazis“ betrifft, die verfolgte Juden untergebracht und andere altruistische Taten vollbracht haben, so spricht die Welt nicht von einer „moderaten“ Form des Nationalsozialismus, sondern beschreibt ihre Hingabe an das Nationalsozialismus höchstens als nonchalant.

Hier das zutreffende Paradigma für Islam und Muslime: Der Islam enthält gewalttätige und Herrenmenschen-Doktrinen. Das ist eine simple Tatsache. Wer dem Islam bis zur letzten Konsequenz nachfolgt, war und ist ein „schlechter Mensch“. Beispiel: Osama bin Laden. Es gibt aber auch „gute Muslime“. Sie sind aber nicht gut, weil sie einem guten, „moderaten“ Islam folgen, sondern weil sie dem Islam von vornherein nicht vollständig hingegeben waren.

Anders ausgedrückt: War Schindlers Altruismus ein Produkt eines „moderaten Nationalsozialismus“ oder gab es ihn TROTZ des Nationalsozialismus? Eindeutig Letzteres. Und behandelt ein Muslim einen Nichtmuslim mit Anstand und auf Augenhöhe, tut er dies dann im Rahmen einer legitimen Version eines „moderaten Islam“ oder tut er es trotz des Islam, weil sein innerer Anstand ihn dazu bringt?

Angesichts der Unmissverständlichkeit des islamischen Rechts, dass Nichtmuslime zu unterwerfen sind und als „Bürger“ dritter Klasse zu leben haben, verhält sich jeder Muslim unislamisch, der „Ungläubige“ auf Augenhöhe behandelt. (Die vielen Menschenrechtsverletzungen des Islamischen Staats gegenüber Nichtmuslimen sind ein direktes Nebenprodukt dieser Lehre.)

Warum also ist der Westen unfähig, das Nazi-Paradigma auf Islam und Muslime anzuwenden? Warum ist er unfähig anzuerkennen, dass islamische Lehren inhärent Herrenmenschenideologie vertreten, obwohl ganz offensichtlich nicht alle Muslime diesen Lehren folgen — ähnlich wie nicht alle Mitglieder irgendeiner anderen Religion ihrer Glaubenslehre in jedem Punkt folgen.

Diese Frage wird drängender, wenn man sich daran erinnert, dass der Westen den Islam über ein Jahrtausend lang als inhärent gewalttätigen und intoleranten Kult betrachtet hat. Lesen Sie die Schriften von Nichtmuslimen vom Anbeginn des Islam bis in die jüngste Zeit — von Theophanes dem Bekenner (gestorben 818) bis Winston Churchill (gestorben 1965) — und lesen Sie, wie sie alle den Islam als gewalttätiges Bekenntnis darstellen, der von Eroberung, Plünderung und der Unterwerfung der „Anderen“ lebt. (Hier sind die Gedanken Marco Polos.)

Das Problem heutzutage ist, dass das politisch korrekte Establishment, also die akademische Welt, die Mainstream-Medien, die Politiker und alle anderen einflussreichen Redner, die sich nicht um Realität oder Geschichte scheren, es als etablierte „Tatsache“ hingestellt haben, dass der Islam „eine der großen Religionen der Welt“ ist. Daher ist die Religion selbst unantastbar, nicht nur einige der sie Ausübenden.

Der Punkt ist, dass die Identifizierung negativer Elemente einer Ideologie und deren nachfolgende Verurteilung nicht so schwierig sind. Das haben wir beim Nationalsozialismus und anderen Ideologien und Kulten bereits getan. Und wir kennen den Unterschied zwischen denen, die solchen Herrenmenschenideologien folgen („schlechte“ Menschen), und denen, die als oberflächliche, nicht hingegebene Mitglieder gelten (gute oder neutrale Menschen).

In geistig gesünderen Zeiten, als der gesunde Menschenverstand noch atmen und gedeihen konnte, wäre eine solche Analogie völlig überflüssig gewesen. In der heutigen Zeit jedoch, in der von den Medien eine gewaltige Menge unsinniger Lärm in jede Ecke der Welt verbreitet wird, muss der gesunde Menschenverstand auf methodische Art und Weise erklärt werden: Ja, eine Ideologie bzw. Religion kann gewalttätig und sogar teuflisch sein. Nein, viele ihrer Anhänger müssen nicht gewalttätig oder teuflisch sein, sie können aus obengenannten Gründen durchaus auch gut sein.

Dies ist die objektivste Art und Weise, wie man die Beziehung zwischen dem Islam als Lehrsystem und den Muslimen als Einzelpersonen verstehen kann. Es ist gleichzeitig der beste Weg, wie man auf die Apologien antworten kann, warum denn nicht jeder einzelne Muslim gewalttätig und herrenmenschlich ist, wenn der Islam so ist.