Der Titel der aktuellen „Titanic“

gefunden hier.

Der Autor des Eintrags schreibt dazu:

Über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht, wurde hinreichend an anderer Stelle diskutiert. Für mich eine Frage der persönlichen Meinung. Für mich wird der Islam als faschistische Ideologie niemals zu Deutschland gehören. Über die Frage wird später geredet werden können, wenn der Islam nicht mehr faschistisch ist und Juden und Christen die gleichen Rechte in islamischen Ländern erlangen, wie Muslime heute in Europa und in der westlichen Welt.
Bis dahin wird der Islam durch den Kakao gezogen, über ihn gelacht, bis sich die Balken biegen und vieles mehr. So hat meine geliebte Titanic das richtige Bild zur rechten Zeit als Titelbild auserkoren. Die Reaktionen auf Facebook sagen über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht, viel mehr aus, als tiefgreifende Diskussionen bei Maischberger & Co…  der Muslim muss hierüber nicht lachen, doch ich darf lachen. Laut und hemmungslos… danke Titanic.

Der muslimische Wille gegen westliche Mittel

Raymond Ibrahim, 18. April 2016 (Front Page Magazine)

Im fortgesetzen Kampf zwischen dem Islam und dem Westen wird ein wichtiger Faktor regelmäßig übersezen: Eine Zivilisation hat den Willen zu triumphieren, aber nicht die Mittel; die andere hat die Mittel zu triumphieren, aber nicht den Willen.

Manche, die den Islam fürchtet, scheinen das nicht zu begreifen. Sie glauben, der Islam sei eine unwiderstehliche Kraft, mit der man rechnen muss; sie betrachten muslimische Migranten als Horden gewalttätiger Männer, die in Europa einfallen; sie rufen westlichen Männer auf Widerstand zu leisten, dem Ansturm standzuhalten, ihre Frauen und Kinder zu retten.

Selbstverständlich hat diese Darstellung historische Berechtigung: Tausend Jahre lang fielen Muslime wiederholt in Europa ein und eroberten Teile davon – sie terrorisierten, massakrierten, vergewaltigten und versklavten im Namen Allahs – und wurden nur mit Waffengewalt zurückgeworfen.

Die heutige Situation ist weit weniger dramatisch und monumental; sie ist eigentlich ziemlich erbärmlich. Muslimische Terroristen, Vergewaltiger und ISIS-Sympathisanten kommen nicht gegen dessen Willen in den Westen, sondern wegen dieses Willens. Mit anderen Worten: Der Westen ist zu 100% für diese „Invasion“ verantwortlich.

Betrachten Sie es mit einer Analogie. Was wäre, wenn Zoos anfingen zu behaupten, es sei ein verleumderisches Stereotyp zu sagen, dass Löwen von Natur aus auf Zebras Jagd machen? Die Zoos beginnen Löwen in Zebra-Gehege zu setzen. Das Unausweichliche geschieht: Obwohl sie gut gefüttert sind, jagen und zerfleischen einige Löwen weiter Zebras. Sicher würde nur ein großer Narr die Löwen für das Blutbad verantwortlich machen – die immerhin einfach Löwen sind – während er diejenigen ignoriert, die darauf bestehen überhaupt Löwen mit Zebras zusammen in eine Gehege zu setzen.

Ebenso sind die westlichen politischen Entscheidungsträger, die weiter darauf bestehen, dass der Islam friedlich ist (trotz der überwältigenden Gegenbeweise) und dass die muslimische Immigration gut ist (trotz der überwältigenden Gegenbeweise) zu 100% dafür verantwortlich zu machen, wenn Muslime im Westen Nichtmuslime terrorisieren, vergewaltigen und töten – heißt: wenn sie tun, was für sie in ihren Heimatländern ganz normal ist.

Westliche Politiker kommen mit ihrer verdrehten Politik trotzdem davon, weil die allgemeine Öffentlichkeit – einschließlich des Durchschnittswählers – mit den verzerrten Ansichten aufgezogen wurde. So proklamierte Dr. Stefanie von Berg, noch während die deutschen von einer Million muslimischer Migranten überwältigt wurde, in der Hamburger Bürgerschaft stolz:

„Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren – unsere Gesellschaft wird sich ändern. Unserer Stadt wird sich radikal verändern. Ich bin der Auffassung, dass wir in 20, 30 Jahren gar keine ethnischen Mehrheiten mehr haben in unserer Stadt… Und ich sage Ihnen noch ganz deutlich gerade hier in Richtung rechts: Das ist gut so!

Solche selbstmörderische Worte können gesprochen und umgesetzt werden, weil Wähler so konditioniert wurden, dass sie selbstmörderische Politik (die natürlich so verbrämt ist, dass sie westliche Eitelkeiten zufriedenstellt) akzeptieren und unterstützen. Wäre dem nicht so, würden Leute wie Berg nicht nur gar nicht erst ins Parlament gewählt werden, sondern wegen Hochverrat inhaftiert oder in die Psychiatrie eingeliefert werden.

Am Ende ist die Beziehung zwischen Islam und dem Westen von der Zwiespältigkeit des Willens und der Mittel zu verstehen. Der Westen hat die Mittel – einschließlich der militärischen und wirtschaftlichen Macht – den Islam vollkommen zu neutralisieren. Aber er hat nicht einmal den Willen sich selbst zu schützen. Stoppt die Präsenz des Islams im Westen – was machbar ist, sofern der Wille da ist – und der islamische Terrorismus auf dem Boden des Westens wird nachlassen. So einfach ist das.

Umgekehrt hat der Islam auf jeden Fall den Willen den Westen zu eliminieren, obwohl er derzeit nicht die Mittel hat (bis auf die, die der Westen ihm gibt). Historisch gesehen ging er mehr als ein Jahrtausend lang, wann immer er die Mittel hatte, in die Offensive.

Damals, als ein Großteil der Welt auf das Kämpfen mit Schwertern und Speeren, Pfeilen und Feuer beschränkt war – damals, als der Islam mit seinen Nachbarn auf Augenhöhe war – wurden Millionen Nichtmuslime abgeschlachtet, versklavt oder zum Islam bekehrt. Das sieht man an der historischen Tatsache, dass die überwältigende Mehrheit des Territoriums, das heute die „muslimische Welt“ bildet, mit enormer Gewalt und Blutvergießen Nichtmuslimen abgenommen wurde.

Westliche Militärtechnologie verbesserte sich irgendwann bis zu dem Punkt, dass der Islam im Staub zurückblieb. Sein Wille zur Dominanz ging in Winterruhe, blieb aber intakt.

Anders ausgedrückt: Wäre der Islam derjenige, der fortschrittliche Rüstung und Bewaffnung zur Massenvernichtung entwickelt hätte, während der Westen immer noch Schwerter und Speere nutzen würde, gäbe sein heute keinen nennenswerten Westen. Vor die drei Alternativen des Islam gestellt – Konversion, Versklavung oder Vernichtung – wäre der Westen ausgestorben wie viele Zivilisationen vor ihm.

Doch es gibt den freien und mächtigen Westen, der es ablehnt seine Macht einzusetzen – nicht einmal zum Selbsterhalt – während er den Islam stark macht, der offen schwört den Westen zu unterwerfen zu wollen und das auch tun wird, wenn ihm die Mittel das zu tun erst einmal zur Verfügung stehen.

Was ein Selfie über die Verhältnisse sagen kann

Auf der Seite der Times of Israel schreibt Will T.G. Miller in seinem Blog über eine junge Muslima in Belgien, die von einigen linkslastigen (US-) Medien als Heldin der Eintracht und des Friedens gefeiert wurde. Sie hatte sich bei einer Demonstration in Antwerpen demonstrativ im Kopftuch vor Demonstranten für das Verbot islamischer Kopfbedeckungen (oder doch nur die Vollverschleierung?) gestellt und in Siegerpose ein Selfie gemacht, das (nicht nur) in den sozialen Medien die Runde machte und ihr als Vorbild für „Frieden und Liebe“ Lob einbrachte. Ihr Verhalten zeigt einen gewissen Mut und soll bewundert werden.

Schon bald stellte sich allerdings heraus, wie friedliebend und für Zusammenleben die junge Frau tatsächlich ist. Sie sagte zwar im Interview mit der BBC, dass sie mit dem Foto zeigen wollte, „dass wir zusammenleben können, nicht nebeneinander, sondern miteinander“; was die Medien aber nicht herausfinden wollten, was, dass sich Toleranz und Miteinander nicht auf Juden bezieht. Für Juden gilt:

Hitler tötete nicht alle Juden, er ließ ein paar übrig. Damit wir wissen, warum er sie tötete. A*löcher.
Sch*juden, wollaah, ich hasse sie so sehr.

Seitdem versuchte sie ihre antisemitischen Hass-Tweets zu löschen, schließlich löschte sie ihren Twitter-Account komplett, aber die waren bereits reichlich dokumentiert worden. Doch das soll hier nicht das Thema sein. Millers Aufruf die westlichen Medien endlich für ihre Ignoranz und ihr Weißwaschen von muslimischem Hass zur Verantwortung zu ziehen, möchte ich allerdings eindeutig weiterempfehlen.

Mir ist ein anderer Aspekt der Selfie-Affäre aufgefallen. Die Frau hat sich vor Demonstranten gestellt, die gegen die Verschleierung stellten. Sie hat das im Kopftuch getan. Sie hat damit den Demonstranten vorgeführt, dass sie deren Ansichten entgegen tritt.

Was wäre geschehen, wäre die Situation umgekehrt gewesen? Nehmen wir eine beliebige Kundgebung von Muslimen, die irgendetwas fordert – mehr Rechte für Muslime oder die Trennung die Möglichkeit der Nichtteilnahme von Mädchen am Schwimmunterricht oder… Wir können auch beliebige Demonstrationen wie die zum „Al-Quds-Tag“ nehmen. Was geschieht dort mit Leuten, die irgendwo am Rand eine abweichende Meinung demonstrieren?

Wir kennen das. Im Ruhrgebiet wurde derart randaliert, dass die Polizei eine Wohnung stürmte (die Wohnungstür aufbrach), um eine Israelfahne abzuhängen. Israelfreunde werden angegriffen, wenn sie am Rande einer Demonstration eine Fahne zeigen. Während der letzten Jahre hatten die Organisatoren der „Al-Quds“-Tage alle Hände voll zu tun, um ihre Leute davon abzuhalten auf Andersdenkende loszugehen.

Stellen wir uns also vor, die junge Frau sei keine Muslima vor Anti-Kopftuch-Demonstranten, sondern eine beliebige Person mit einem Davidstern oder einem Kreuz um den Hals vor einem Trupp Demonstranten, die gegen Islamkritik demonstrieren. Was wäre wohl geschehen? Hätte diese Person ein siegessicheres Selfie aufnehmen können? Eher nicht. Wenn doch, wie hätten die Leute im Hintergrund wohl ausgesehen? Hätten sie so ruhig und abgeklärt da gestanden, wie die Leute im Hintergrund der Kopftuch-Frau? Mit Sicherheit nicht.

Was sagt uns das? Es sagt uns, wer für freie Meinungsäußerung steht und wer nicht. Unsere Gesellschaft – vielleicht nicht unbedingt die Leute, vor die die Selfie-Frau getreten ist, das weiß ich nicht. Aber sicher ist, dass die „Kollegen“ der jungen Frau mit der freien Meinungsäußerung „weniger tolerant“ umgehen, als die, vor denen sie demonstrierend hinstellte. Noch sind wir eine freie Gesellschaft, die aber leider nur mit einer Sorte Kritik umzugehen weiß – den anderen gegenüber wird sie zunehmend intolerant und restriktiv. Es gibt gerechtfertigte Kritik, die inzwischen nicht mehr geduldet wird, weil die Kritisierten sie nicht haben wollen, nicht damit umgehen können und mit Gewalt darauf reagieren. Statt die zu maßregeln, die nicht in der Lage sind sich mit Kritik auseinanderzusetzen und sie auszuhalten, werden die Kritiker untergebuttert und kriminalisiert.

Und DAS erzählt uns dieses Selfie einer boshaften muslimischen Antisemitin, die eben NICHT die Heldin ist, zu der sie linkslastige, Probleme ausblendende Medien zu machen versuchen.

Wir lieben die Türkei! Erdoğan ist der beste!

Burak Bekdil, Hürriyet Daily News, 22. April 2016

Die Regierung der deutschen Bundeskanzlerin Merkel hat einen sagenhaften Präzedenzfall geschaffen, indem sie der gesamten Welt zeigte, wie ein Land sich am besten um die Sicherheit seiner Bürger auf Reisen in … nun, „anderen“ Ländern kümmern sollte. In einem sehr klugen Schritt fügte das deutsche Außenministerium einen neuen Reiseratschlag auf der Seite „Reise- und Sicherheitshinweise“ zu, wie deutsche Touristen sich benehmen sollten, wenn sie die Türkei besuchen: „Es wird dringend davon abgeraten, in der Öffentlichkeit politische Äußerungen gegen den türkischen Staat zu machen bzw. Sympathie mit terroristischen Organisationen zu bekunden.“

Ironischerweise erfolgte dieser Rat mehr oder weniger zur selben Ziet, als ein deutscher Reporter aus der Türkei abgeschoben wurde, weil er früher einmal nicht ins Land einreisen durfte. Die deutsche Regierung sollte vielleicht ihre Reisehinweise zur Türkei aktualisieren: „Äußern Sie sich nicht öffentlich politisch gegen den türkischen Staat. Wenn Sie Journalist sind, reisen Sie nicht in die Türkei.“

Obwohl der neue Ratschlag des deutschen Außenministeriums ein kluger Zug war, könnte er dabei versagen zukünftige diplomatische Krisen zwischen Ankara und Berlin zu verhindern. Es wäre nicht schade der Seite weitere Tipps hinzuzufügen: „Trinken Sie während des Besuchs in der muslimischen Türkei keinen Alkohol wie Ungläubige. Es wäre besser für Ihre eigene Sicherheit, wenn Sie während des Ramadan fasten oder zumindest so tun als ob. Sie werden beim Sonnenbaden an der türkischen Mittelmeerküste mehr Spaß und eine bessere Zeit haben, wenn Ihre Frau ein islamisches Kopftuch trägt, in ihrem Hotelzimmer bleibt und es vermeidet in der Öffentlichkeit schwimmen zu gehen. T-Shirts mit Aufschriften, die Hitler rühmen werden Ihr Wohlergehen weiter sichern und vielleicht sogar unvergessliche Freundschaften zwischen Ihnen und Einheimischen entstehen lassen.“

Es gibt einen weitere problematischen Punkt zu dem deutschen Rat, dass „dringend davon abgeraten [wird] … Sympathie mit terroristischen Organisationen zu bekunden.“ Vom durchschnittlichen deutschen Sonnenbadenden ist logischerweise nicht zu erwarten, dass er Sympathie mit dem Islamischen Staat im Irak und Syrien (ISIL) bekundet – obwohl viele Türken das tun und nicht strafrechtlich belangt werden.

Berlin hätte zu dieser Vorsicht präziser sein sollen. Eine vage Bekundung von Empathie für ISIS, selbst wenn das keine totale Sympathie ist, wird niemanden notwendigerweise in Gefahr bringen. Wenn er wegen Sympathien für ISIL vor Gericht kommt, sollte der kluge deutsche Tourist sich daran erinnern seinem Anwalt zu sagen, er möge Premierminister Ahmet Davutoğlus notorische Worte über die ISIL-Jihaidsten zitieren: „Wut, Verstimmungen und Beleidigungen [gegen Sunniten] haben in der Vergangenheit eine Reaktion [das Aufkommen von ISIL] verursacht. Eine solche Anhäufung von Wut [deren Ergebnis ISIL war] hätte es nicht gegeben, wenn sunnitische Araber im Irak nicht verprellt worden wären.“

Gleichwohl, lieber deutscher Tourist, könntest du nicht gleichermaßen Glück haben, wenn du Sympathie für die Journalisten bekundest, die lebenslängliche Haftstrafen verbüßen, weil sie Artikel auf der Titelseite ihrer Zeitungen veröffentlichten. Sie, nicht ISIL, sind die Terroristen mit denen Sie nicht sympathisieren sollten. Dasselbe gilt für die gewählten kurdischen Mitglieder des Parlaments oder die Millionen Protestierenden, die 2013 auf die Straße gingen, darunter der 15-jährige Berkin Elvan, der von einem Tränengaskanister getötet wurden, den die Polizei verschoss, genau den Jungen, den die herrschende islamistische Elite rasch als „Terroristen“ bezeichnete. Also auch keine Sympathie für Berkin…

Bleiben Sie einfach auf der sicheren Seite und lesen Sie immer die Zeilen der Überschrift dieser Kolumne, wo immer sie in der Türkei sein mögen. Sie werden lächelnde Gesichter sehen und Ihnen werden Ferien ohne Strafverfolgung – oder Deportation – im Lad des Kandidaten für die Europäische Union, der Türkei, garantiert sein; und Sie werden Döner oder Schisch-Kebab in einer entspannten Atmosphäre genießen – natürlich mit Ayran, vergessen Sie Bier. Sie könnten noch mehr Herzen und Gemüter gewinnen, wenn Sie ein paar türkische Sprüche zitieren können, so zum Beispiel „Biz Erdoğan çok sevmek“ oder „Biz Türkiye çok aşik olmak“.

Sie müssen diesem Kolumnisten für den Rat danken, aber erinnern Sie sich, wenn Sie wieder Zuhause sind, Merkel für ihre nützlichen Reisetipps zu danken.