Vergesst Erklärungen, konzentriert euch auf Gründe, warum der Westen gegen den Islam verliert

Raymond Ibrahim, 8. August 2016

Der effektivste Weg ein Problem zu lösen besteht darin, es zuerst in seine einfachsten Teile zu zerlegen – seine nackten Elemente.

Das war der absolut wichtigste Punkt eines Artikels, in dem ich gerade geltend machte:

Wenn es zur Verbindung zwischen Islam und Gewalt gegen Nichtmuslime kommt, muss eine Tatsache akzeptiert werden: Die Mehrheit in Führungs- und Obrigkeitspositionen im Westen sind entweder Lügner oder dumm – oder beides.

Es gibt keine Alternative.

Sowohl in den Kommentaren auf meiner Seite als auch denen auf anderen Internetseiten, die den Artikel einstellten, sowie durch E-Mails waren viele anderer Ansicht. Sie argumentierten, dass es andere Alternativen gibt und meine Abgrenzung – Dummkopf, Lügner oder beides – zu einfach ist.

Mancher argumentiert, dass diejenigen westlichen Führungspersönlichkeiten, die es ablehnen den Islam mit Gewalt und Terrorismus in Verbindung zu bringen, schlicht „politisch korrekt“ oder „feige“ sind oder gekaufte „Verräter“; oder sie sorgen sich um ihre Karrieren oder versuchen bewusst eine möglichen Weltkonflikt zu entschärfen, d.h. einen „Zusammenprall der Zivilisationen“.

Andere argumentieren, dass viele westliche Führungspolitiker ernsthaft glauben, dass der Islam nichts mit Terrorismus zu tun hat, weil sie nicht in der Lage sind über den Tellerrand hinauszusehen – weil sie ihre westliche Erkenntnislehre hinter sich zu lassen; oder wie sie „wahnhaft“ oder „überoptimistisch“ sind usw. usf.

Hier haben wir das Problem: Abhängig davon, welcher westliche Führungspolitiker und/oder Fernsehquassler behauptet, dass der Islam keine Verbindung zu Gewalt hat – heißt: Jeder Fall soll sich beurteilt werden – können all diese Erklärungen richtig sein.

Dennoch sind sie nur das – Erklärungen, warum diese Leute behaupten, was sie über den Islam angeben. Keine dieser Erklärungen ändert die Tatsache, dass das, was sie letztlich sagen, entweder eine direkte Lüge ist oder das Produkt eines weichen Hirns.

Ob nun aufgrund „politischer Korrektheit“, „Feiheit“, „Verrat“ oder gar ehrlicher Angst vor einem internationalen Konflikt: Diejenigen, die behaupten der Islam sei frei von Gewalt, sind letzten Endes Lügner.

Gleichermaßen argumentieren andere: „Durch Täuschung verursachter Schaden ist schlimmer als Schaden, der durch Dummheit entsteht, denn er wird wissentlich zugefügt.“ Ich bin anderer Meinung: Schaden ist Schaden, ungeachtet der Ursache. Ob jemand dich absichtlich überfährt oder da versehentlich macht, das Ergebnis ist dasselbe: Du bist tot.

Es ist wichtig diese Unterscheidungen zu begreifen, um durch den Nebel zu sehen. Wie immer die Motivation aussieht, jeder, der behauptet der Islam lehre keine Gewalt und Intoleranz gegen Nichtmuslime, ist letztlich ein Lügner oder dumm oder ein wenig von beidem – und nichts anderes.

Egal, ob du von einem Dummkopf oder einem Lügner regiert wirst, du steckt in Problemen.

Ist das Thema einmal auf diese einfache Gleichung heruntergebrochen, wird klar, wie und warum ein eigentlich schwacher Islam eine solche Bedrohung für den Westen geworden ist: Dummköpfe und Lügner haben das Steuer in der Hand.

Wie an die Situation in Ordnung bringen kann, wird noch klarer: Einfach von ihnen abkehren und sie von der Macht holen. Der Rest ist Details.

2006: Niederländische Universität zensiert wissenschaftlichen Vortrag zu muslimischem Antisemitismus

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Vor zehn Jahren erreichte die Zensur eines Vortrags zu muslimischem Antisemitismus an der Universität Utrecht die internationalen Medien.[1] Das Opfer dieser Zensur, Professor Pieter van der Horst, war ein führender, international bekannter Akademiker, der an der Universität frühes Christentum und Judaismus lehrte. Er war außerdem Mitglied der Königlich-Niederländischen Akademie, deren Mitglieder die führenden Wissenschaftler der Niederlande sind.

Am 16. Juni 2006 hielt Van der Horst seine Abschiedsvorlesung zum Thema „Der Mythos des jüdischen Kannibalismus“.[2] Darin erläuterte er die Geschichte vom mehr als zweitausend Jahre alten, vorchristlichen griechischen Antisemitismus bis zur Popularität der antijüdischen Ritualmordvorwürfe in der zeitgenössischen arabischen Welt. Am selben Tag schrieb die niederländisch-jüdische Wochenzeitung NIW; dass der Text der Vorlesung vom Rektor der Universität stark zensiert worden war.[3] Van der Horst bestätigte später diese Behauptung in einem Artikel im Wall Street Journal mit dem Titel „Tying Down Academic Freedom“.[4]

Darin erwähnt Van der Horst, dass er sich als Ergebnis des akademischen Drucks gezwungen sah Teile seiner Vorlesung zu streichen. Er entfernte zum Beispiel den folgenden Absatz: „Ein Großteil der (zeitgenössischen) islamischen Verunglimpfung der Juden hat seine Wurzeln im deutschen Faschismus. Hitlers Mein Kampf steht in vielen Ländern des Nahen Ostens auf den Bestseller-Listen. Die Sympathie für den Nationalsozialismus reicht in die Tage des Führers zurück. Der Palästinenserführer Haddsch Amin al-Husseini, Großmufti von Jerusalem, kollaborierte sogar stark mit Hitler. Er verbrachte die Kriegsjahre in Berlin und besuchte Auschwitz, eine Reise, die seine Pläne beflügelte in Palästina ein Konzentrationslager zu bauen.“

Vor dem Termin der Vorlesung wurde Van der Horst von Willem Hendrik Gispen, dem Rektor der Universität, aufgefordert vor einem Komitee zu erscheinen; dort wurde ihm gesagt, dass die Universität ihn vor sich selbst schützen müsse. Wenn er die Bezüge auf den islamischen Antisemitismus nicht lösche, könnte er von gewalttätigen Muslimgruppen bedroht werden. Er würde außerdem der Fähigkeit der Universität Brücken zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu bauen Schaden zufügen. Um das Ganze noch schlimmer zu machen behauptete das Komitee fälschlich, das wissenschaftliche Niveau von Van der Horsts Vorlesung sei schwach gewesen.

Van der Horst erwähnte, dass Gispen ihm sagte, er habe vierundzwanzig Stunden zu entscheiden, ob er die umstrittenen Passagen entfernt, ansonsten würde er seine „Verantwortung als Rektor“ wahrnehmen. Obwohl die konkrete Bedeutung dieser Drohung unklar war, verstand Van der Horst die deutliche Botschaft: Die Universität Utrecht strebt nach politischer Korrektheit statt nach akademischer Wahrheit. Anfangs war er eingeschüchtert und löschte den umstrittenen Text aus seiner Vorlesung.[5]

Als der unzensierte Text veröffentlicht wurde, wurde bekannt, dass Van der Horst auch auf die Verbreitung des Antisemitismus im Iran, Syrien und den Palästinensergebieten verwiesen hatte. Über Letzte schrieb er: „Die Rohheit der dort zu findenden antijüdischen Gehirnwäsche übertrifft die schlimmsten Erwartungen. In vielen palästinensischen Schulbüchern werden Kinder Jahr um Jahr gelehrt, dass es eine heilige Pflicht ist das jüdische Volk zu vernichten, weil Juden, als Kinder Satans, gegen Gott rebellieren und gegen die Menschheit und den Islam konspirieren.“[6]

Van der Horsts Vorlesungstext war damals bereits eine Untertreibung. Sie erwähnte nicht einmal, dass der damalige Präsident des Iran, der fanatisch antisemitische Hassprediger Mahmud Ahmadinedschad, regelmäßig zu Völkermord aufstachelte.

Die Affäre Van der Horst und mehrere damit verbundene Lügen entwickelten sich in viele Richtungen. Artikel und Kommentare für und gegen Gispen und Van der Horst erschienen in großen niederländischen Zeitungen. Die Tageszeitung NRC gab einem Leitartikel den Titel: „Der ängstliche Rektor.“[7]

Im Interview mit NRC zu der Affäre gab Gispen ausweichende Antworten. Er lenkte im Interview mit irrelevanten Bemerkungen ab, so mit Äußerungen, dass seine jüdische Frau und Töchter Davidsterne tragen. Gispen behauptete außerdem, er brauche Personenschutz, nachdem die Universität Utrecht den Namen ihres Wissenschaftsinstituts für Nanomaterialien änderte, die den niederländischen Chemiker Peter Debye ehrte, der vor dem Krieg einen Nobelpreis erhalten hatte. Dieser hatte bei antijüdischen Maßnahmen kollaboriert und Briefe mit „Heil Hitler“ unterschrieben, als er in Nazideutschland arbeitete. Gispen behauptete aber nicht, dass die Drohungen, die er erhalten hatte, irgendetwas mit Muslimen zu tun hatten.[8] Nebenbei bemerkt: Debyes Name wurde 2008 wieder eingesetzt.[9]

NRC sollte später fälschlich behaupten, dass fünf von sieben Rektoren niederländischer Universitäten Gispens Zensur befürworteten. Arnold Heertje, ein bekannter emeritierter Wirtschaftsprofessor, befragte sie heran und stellte fest, dass nur zwei Gispens Zensur unterstützten.[10]

Heertje begriff, wie scheinheilig die Leiter der Universität Utrecht waren. Er schrieb, dass Gispens Verhalten von Angst motiviert war, die Universität würde Marktanteile verlieren, weil muslimische Studenten und Imame davon abgeschreckt würden dort zu studieren. Er sagte, der Rektor habe sich wie ein Sekundarschulleiter verhalten, der die Zahl der Schüler seiner Schule maximieren will. Eine solch geschäftsorientierte Gesinnung gegenüber akademischer Freiheit sei für Universitäten schädigend. Zuvor hatte Heertje die Frage aufgeworfen, ob jemand, der mit der akademischen Freiheit auf diese Weise umgeht, als Rektor einer Universität dienen kann.[11]

Die Affäre Van der Horst erklärt auf einen Schlag eine weit verbreitete Politik der akademischen Welt und den Kampf, den Menschen durchmachen müssen, wenn sie für eine Wahrheit einstehen, die als nicht politisch korrekt betrachtet wird. Zehn Jahre danach sehen wir noch deutlicher, was in dieser Affäre auf dem Spiel stand. Die Leiter der Universität Utrecht waren extreme Feiglinge und Opportunisten, bereit die akademische Freiheit zu auszuhöhlen und die Wahrheit zur weit verbreiteten, unumstrittenen Antisemitismus in der muslimischen Welt zu verschleiern.

Diese Affäre hatte auch eine interessante Nachwirkung. Nach diesen Ereignissen wurde international bekannt, dass die Israelische Akademie der Wissenschaften Van der Horst zu einem Vortrag nach Israel eingeladen hatte. In einer ironischen Reaktion auf die Universität Utrecht hieß es in der Einladung, Van der Horst könne sprechen, worüber er wolle und es würde kein Einfluss auf die Inhalte seines Vortrags ausgeübt, „so, wie es in akademischen Kreisen üblich“ ist.[12]

Van der Horst hielt zudem zwei brillante Vorträge im Jerusalem Center for Public Affairs, nämlich „Die ägyptischen Anfänge der langen Geschichte des Antisemitismus“[13] und „Der Ursprung des christlichen Antisemitismus“.[14] Damals sagte ich Van der Horst, es sei ein guter Nebeneffekt der Affäre. Davor war er ein sehr respektierter Professor, aber nur in seinem Forschungsbereich bekannt. Als Ergebnis der Öffentlichkeit zu der Zensur seiner Vorlesung kannten jetzt viel mehr Niederländer seinen Namen als den eines wichtigen Wissenschaftlers.

[1] Manfred Gerstenfeld: Utrecht University: The Myth of Jewish Cannibalism, Censorship, and Fear of Muslim Intimidation. Academics Against Israel and the Jews. Center for Public Affairs, Jerusalem, 2007, S. 236-241.

[2] Der unzensierte Text der Vorlesung auf Niederländisch ist hier zu lesen: www.franklinterhorst.nl/Toespraak%20prof%20van%20der%20Horst.htm

[3] Ted de Hoog: Censuur in Holland. NIW, 16. Juni 2006.

[4] Pieter W. Van der Horst: Tying Down Academic Freedom. Wall Street Journal, 30. Juni 2006; auf Deutsch etwa: Akademische Freiheit wird gefesselt.

[5] ebenda

[6] Pieter W. Van der Horst: De Mythe van het joodse kannibalisme (De ongecensureerde versie). CIDI, Den Haag, 2006. (Niederländisch); www.franklinterhorst.nl/Toespraak%20prof%20van%20der%20Horst.htm

[7] De bange rector. NRC Handelsblad, 15. Juni 2006. (Niederländisch)

[8] Jannetje Koelewijn: Ik ben niet bang en van censuur is geen sprake. NRC Handelsblad, 22. Juni 2006.

[9] http:// volkskrant.nl/archief/utrecht-geeft-het-debye-instituut-zijn-naam-terug~a924493/

[10] Arnold Heertje: De Rector is geen manager: Academische censuur. Trouw, 30. Juni 2006.

[11] Arnold Heertje: Zwijgen over antisemitisme. Parool, 21. Juni 2006.

[12] Gerstenfeld, S. 240

[13] http://jcpa.org/article/the-egyptian-beginning-of-anti-semitism%E2%80%99s-long-history/

[14] http://jcpa.org/article/the-origins-of-christian-anti-semitism/ (s. auch: Antisemitische Elemente im Neuen Testament)

Europa hat den islamischen Krieg verloren

Giulio Meotti, Israel National News, 25. Juli 2016

Das Wall Street Journal veröffentlichte gerade einen schockierenden Artikel, der aufdeckte, was Patrick Calvar, der Direktor von Frankreichs Allgemeinem Geheimdienst, durch den Kopf geht:

„Die Konfrontation ist unausweichlich“, sagte Calvar. Es gibt geschätzte 15.000 Salafisten unter den sieben Millionen Muslimen Frankreichs, „deren radikal-fundamentalistische Überzeugung viele der überwiegend muslimischen sozialen Wohnungsbauten an den Rändern von Städten wie Paris, Nizza oder Lyon dominieren. Ihre Prediger rufen zu einem Bürgerkrieg auf, alle Muslime hätten den Auftrag die Schurken von den Straßen zu wischen“.

Ja, Frankreich ist auf dem Weg in die „unvermeidliche Konfrontation“. 84 Erwachsene und Kinder sind gerade in Nizza mit einem LKW zu Tode gefoltert worden, dessen Fahrer einer Wache sagte, er bringe den Feiernden des französischen Feiertags der egalitären Werte Eiskrem. Eine offensichtliche Geste der Leichenhysterie, aber eigentlich ein vom internationalen Jihad und vielen europäischen Muslimen gefeiertes, spektakulär horrendes Massaker.

Derweil erneuerte Europa gerade seine Vorstellung der oberflächlicher Phrasendrescherei. Nehmen Sie die Erklärungen der französischen Führungspolitiker nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo, das Theater und Restaurants in Paris und jetzt in Nizza. Es sind immer dieselben.

Niemand kämpft diesen Krieg tatsächlich. Europa will einfach in Ruhe gelassen werden.

Auf der Asche des World Trade Center nahm George W. Bush den Kampf an. In jenen Jahren bewiesen die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Verbündeten sich als „das stärkere Pferd“ und die Kräfte des „schwächeren Pferdes“ der Al-Qaida begann zu verzagen. Als die Islamisten in die Defensive gedrängt wurden, nahm die Zahl der Rekruten ab. Angriffe auf Städte des Westens ließen nach.

Nach acht Jahren Barack Hussein Obamas und Europas Rückzug aus dem Krieg gegen den Terror scheint der Westen das schwächere Pferd und die Islamisten das stärkere zu sein.

Vor ein paar Tagen frage ich Professor Bruce Thornton von der California State University, was Europa tun sollte, um diesen schrecklichen Trend umzukehren. Seine Antwort war aufschlussreich: „Es gibt keinen politischen Willen den totalen Krieg gegen ISIS zu führen. Dafür bräuchte man 100.000 Soldaten und massive Bombenangriffe, um so viele Jihadisten wie möglich zu eliminieren. Wir müssten die Einsatzregeln aussetzen, die den Leuten des Feindes Vorrang vor unseren eigenen geben. Zuhause müssten wir die Abschiebungen verstärken und öffentlich fordern, dass muslimische Gemeinden im Westen sich vom Jihadismus und Scharia-Recht distanzieren.“

Natürlich werden Europa und der Westen keine dieser wichtigen und deutlich formulierten Maßnahmen übernehmen.

– Radikale Islamisten haben bereits Europas Universitäten, Moscheen und Außenbezirke der Städte infiltriert.

– Der institutionelle Islam ist in der Lage gewesen die Europäer zu überzeugen, dass Terror „nichts mit dem Islam zu tun hat“.

– Die Mainstream-Medien lehnen es ab, den Namen des Feindes auch nur zu buchstabieren und bereitet gerade neue Artikel über die nächsten Opfer des Jihad vor.

– Papst Franz ist eifrig dabei Milde für jeden zu predigen.

– Die Überbleibsel des europäischen Judentums flieht aus dem Alten Kontinent.

– Europas Armeen werden mit jedem Tag kleiner.

Geben Sie alle Hoffnung auf: Ohne eine große Kulturrevolution und Schock ist Europa verloren, die Islamisten werden gewinnen! Und während das abläuft, werden wir mehr und mehr unserer Freiheit und Zivilisation an den Großen Jihad abgeben.

Wenn es um den Islam geht, sind westliche Führungspolitiker Lügner oder Idioten

Raymond Ibrahim, 25. Juli 2016 (PJ Media)

Wenn es um die Verbindung zwischen Islam und Gewalt gegen Nichtmuslime geht, muss eine Tatsache angenommen werden: Die Mehrheit in Führungs- und Obrigkeitspositionen im Westen sind entweder Lügner oder dumm – oder beides.

Es gibt keine Alternative.

Der Grund für diese lieblose Aussage ist einfach: Wenn der Islam einst eine weit entfernte, exotische Religion war, hören wir heute Rufe nach und sehen Akte von Gewalt, die in seinem Namen begangen werden – oder im Namen seiner Gottheit: „Allahu Akbar!“ – praktisch jeden Tag. Und viele von uns haben immer noch „Ohren, zu hören und Augen zu sehen“.

Das ist kein Geheimnis: Muslime aus aller Welt und aus allen Gesellschaftsschichten – nicht nur „Terroristen“ oder „ISIS“ – verkünden unmissverständlich und unverfroren, dass der Islam ihnen gebietet alle zu hassen, zu unterwerfen oder zu töten, die ihm Widerstand leisten, einschließlich aller nichtmuslimischen „Ungläubigen“.

Das ist die offizielle Haltung mehrere muslimischer Regierungen, darunter Amerikas engste „Freunde und Verbündete“ wie Saudi-Arabien und Qatar; es ist die offizielle Haltung islamischer Institutionen grundlegenden und höheren Lernens – von Oberschulen in Bangladesch bis zu Ägyptens Al-Azhar, der prestigeträchtigsten islamischen Universität der Welt; und es ist die offizielle Haltung, die in zahlreichen Sprachen auf durch islamische Satellitensender in die muslimische Welt ausgestrahlt wird.

Kurz gesagt: Es gibt heute keine Ausrede für die Ignoranz gegenüber dem Islam – besonders für die in Führungs- oder Obrigkeitspositionen. Und doch sind es genau sie, die am vehementesten jede Verbindung zwischen Islam und Gewalt bestreiten.

Warum?

Das jüngste Beispiel (jedenfalls zum Zeitpunkt, als dies geschrieben wurde) ereignete sich am 18. Juli in Deutschland. Ein mit einer Axt bewaffneter muslimischer Flüchtlinge griff eine Reihe Passagiere in einem Zug an und verletzte drei schwer. Obwohl in seinem Zimmer eine ISIS-Flagge gefunden wurde, obwohl der dazu aufrief jeden Muslim abzuschlachten, der es wagt den Islam zu verlassen, obwohl er „Allahu Akbar“ brüllte – den unmissverständlichen Kriegsruf des Islam – behaupteten die Behörden: „Es ist zu früh, um über die Motive des Attentäters zu spekulieren.“

Der katholische Bischof Friedhelm Hofmann aus Würzburg, wo der Anschlag mit der Axt stattfand, was fassungslos: „Man ist in einem solchen Moment sprachlos. Diese Tat ist nicht zu verstehen.“ Statt in der Nähe von muslimischen Immigranten wachsam zu sein empfahl er: „Vielleicht müssen wir den unbegleiteten jungen Flüchtlingen noch mehr helfen und ihnen helfen ihre Traumata zu überwinden.“

Etwa einen Monat davor spielte sich in Deutschland dieselbe Szene ab: Ein weiterer „Allahu Akbar“ und „Ungläubige müssen sterben“ brüllender Muslim in einem anderen Bahnhof erstach einen Mann und verletzte drei weitere Personen. Dennoch fanden deutsche Behörden „keine Beweise für ein islamistisches Motiv“.

Im benachbarten Frankreich – das „Europas größte muslimische Minderheit“ hat und zudem (zufällig?) das „am stärksten bedrohte Land“ ist – wird dieser Ablauf der Ereignisse (ein muslimischer Anschlag im Namen des Islam, die Behörden behaupten Probleme beim Finden des „Motivs“) endemisch. Am 19. Juli erstach ein mit seiner schwangeren Frau und den Kindern Urlaub machender Muslim eine benachbarte Frau und ihre drei Töchter, weil sie „leicht bekleidet“ waren. Die jüngste der Mädchen, 8 Jahre alt, befand sich mit einer durchstochenen Lunge in kritischem Zustand.

Obwohl es ein häufiges Ereignis überall in der muslimischen Welt ist – viele muslimische Frauen legen genau deshalb den Hijab an, weil sie wissen, dass die Folgen dafür das in der Öffentlichkeit nicht zu tun, kennen – und obwohl das französische Fernsehen mutig genug war zu sagen, dass der Mann namens Mohamed B (37) „vielleicht aus religiösen Motiven gehandelt hat“, sagte der örtliche Bürgermeister Edmond Francou, er ziehe es vor „nicht über das Motiv des Anschlags zu spekulieren“.

Ein paar Tage davor tötete ein weiterer „Allahu Akbar“ brüllender Muslim 84 Menschen in Nizza. Doch gemäß dem französischen Innenminister Bernard Cazeneuve waren „die Motive des Mörders noch nicht bekannt“. Gefragt, ob er zumindest bestätigen könnte, dass die Motive des Attentäters Verbindungen zum Jihadismus haben, sagte er: „Nein.“ Reuters ging so weit einen Artikel zu schreiben, der Frankreich für die Terrorisierung des eigenen Landes verantwortlich machte.

Wendet man sich den Vereinigten Staaten zu, stellt man fest, dass dort dasselbe Muster am Werk ist. Der jüngste Fall: Ein Muslim ging in einen Homosexuellen-Nachtclub in Orlando und tötete 49 Personen. Trotz der Tatsache, dass ISIS regelmäßig  Homosexuelle tötet und dass der Mörder – der „während des Anschlags Gebete zu Allah rezitierte“ – der Gruppe die Treue schwor, „sagte Generalstaatsanwältin Loretta Lynch, dass die Ermittlungen noch andauern und ein Motiv noch festgestellt werden muss“, während „das FBI bezüglich Mateens Motiv noch irritiert ist“.

Anfang des Jahres schoss Edward Archer, ein Islam-Konvertit, auf Jesse Hartnett, einen Polizisten in Philadelphia und verletzten ihn. Später erklärte er sein Motiv: „Ich folge Allah. Ich schwöre dem Islamischen Staat die Treue. Das ist der Grund für das, was ich tat.“

Doch nachdem er ein Überwachungsvideo vorführte, das Archer in islamischer Kleidung zeigt, wie er auf Hartnett schoss, erklärte Philadelphias Bürgermeister Jim Kenney entschieden:

„Niemand in diesem Raum glaubt auf irgendeine Weise, dass der Islam oder die Lehren des Islam irgendetwas mit dem zu tun haben, was Sie auf dem Bildschirm gesehen haben… Es ist abscheulich. Es ist furchtbar und es repräsentiert nicht die Religion oder irgendeine ihrer Lehren. Das ist ein Krimineller mit einer gestohlenen Schusswaffe, der versuchte einen unserer Polizisten zu töten. Es hat nichts damit zu tun Muslim zu sein oder dem islamischen Glauben anzugehören.“

So kann man immer weiter machen. Allein aus Kalifornien:

  • Trotz der Beweise, dass das muslimische Paar, das in San Bernardino 14 Menschen massakriert hatte, von islamischer Lehre gegen die verhassten „Ungläubigen“ motiviert war, behauptete Obama: „Wir kennen ihre Motivation nicht.“ Chris Hayes und MSNBC waren bei ihrer Suche nach einem Motiv ebenfalls „ratlos“.
  • Trotz der vielen Hinweise, dass der als „frommer Muslim“ beschriebene muslimische Student, der in der University of California Merced messerstechend herumlief, eine ISIS-Flagge hatte und in seinem Manifest Allah pries, „bestanden lokale und Bundesbehörden darauf, dass Faisal Mohammad (18) seine grausamen Angriffe verübte, weil er aus einer Studentengruppe ausgeschlossen worden war“.
  • Trotz der Tatsache, dass ein Mann namens „Jihad“ in eine Polizeiwache in El Monte ging, wo er „mehrmals das Wort ‚Jihad‘ sagte“, während er eine Bombendrohung abgab, „hat die Polizei bisher kein Motiv“.

Die meisten Politiker – praktisch jeder Demokrat, aber auch die Mehrheit der Republikaner mit der bemerkenswerten Ausnahme von Donald Trump – stellen dieselben Behauptungen auf. Das fängt an bei Präsident Obama, der darauf besteht, dass der Islamische Staat „nicht islamisch ist“, dazu auffordert, „dass Nichtmuslime den Islam mit Terror gleichsetzen als ignorant ablehnen“ und das Massaker in Fort Hood als „Gewalt am Arbeitsplatz“ einstuft, trotz der erdrückenden Beweise, dass es sich um Jihad handelt.

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton Ermahnte uns im Kopf zu behalten, dass „Muslime friedliche und tolerante Menschen sind und überhaupt nichts mit Terrorismus zu tun haben“. Führende Republikaner wie John McCain schwärmen davon, wie „unmissverständlich, ohne jeden Zweifel die Religion Islam eine ehrbare und vernünftige Religion ist ISIS hat nichts mit der Wirklichkeit des Islam zu tun.“ „Konservative“ Fernseh-Talker wie Bill O’Reilly tun Jihad flapsig als „eine Perversion des Islam“ ab – „wir alle wissen das“.

Was soll man mit all diesen Behauptungen unserer „Führungspersönlichkeiten“ anfangen, die der Realität so völlig widersprechen? Nur immens verwirrte oder enorm betrügerische Menschen können behaupten, dass ein Muslim, der den Koran zitiert und Allah anruft nicht im Namen des Islam handelt.

Wählen Sie, aber es gibt keine Alternative. (Anmerkung: Wenn ich so argumentiere, wiesen manche das mit dem Argument zurück, dass es andere Alternativen gibt – dass solche Leute zu feige sind, dass sie gekauft oder bezahlt werden usw. All dies sind Motivationen, die gleichwohl in die Kategorie Lügen fallen.)

Unabhängig von der Quelle des Narrativs, die den Islam verteidigt – Dummheit oder Arglist – es wird derselbe Schaden angerichtet. Erinnern Sie sich: Der Islam bedroht den Westen nicht wegen dessen angeborenen Fähigkeiten, sondern weil der der Westen es ihm erlaubt.

Damit dreht sich der wahre Kampf darum den Westen dazu zu bringen die Realität zu sehen – eine Schlacht, zu der es gehört die Lügner und Idioten aus der Regierung, den Medien, dem Bildungswesen und anderen einflussreichen Positionen zu entfernen – zugegebenermaßen eine Herkules-Aufgabe, bedenkt man, dass die Lüge jetzt das ist, was gilt Narrativ und die Wahrheit das Übel.

„Pardon, ich bin Moslem“ und das Massaker von München

Raymond Ibrahim, 24. Juli 2016 (FrontPage Magazine)

Ein in Deutschland geborener 18-jähriger iranischer Abstammung namens Ali Sonboly ging letzten Freitag auf Amoklauf. Berichten zufolge zielte er auf Jugendliche und ermordete neun.

Dieser Vorfall ist eine Erinnerung, dass die fortgesetzte Terrorisierung des Westens nicht auf den Islamischen Staat (ISIS), „extreme“ wahabitische oder salafistische Interpretationen des Islam oder auf Terroristen, die sich als Flüchtlinge ausgeben und in den Westen ziehen, begrenzt ist.

Ali Sonboly war keiner davon. Er war in Deutschland geboren und aufgewachsen und hatte – aufgrund seines Namens und iranischen Erbes, mit größter Wahrscheinlichkeit einen schiitischen Hintergrund.

Aber er war Muslim. Er schrie während seines Amoklaufs den uralten Kriegsruf des Islam, „Allahu Akbar“ und, was weniger von Bedeutung ist, begann seinen Anschlag an dem einen Tag der Woche, an dem viele geplante islamische Anschläge auf Nichtmuslime stattfinden: Freitag.[1]

Und das ist die gewaltige Lektion des Massakers von München. Pardon, ich bin Moslem – um eine Anleihe bei C. S. Lewis‘ berühmten Buch  über die vielen Gemeinsamkeiten der meisten christlichen Konfessionen zu machen – ist für die fortgesetzte Terrorisierung des Westens verantwortlich.

Wenn Sie Zweifel haben, wenden Sie sich einer aktuellen Studie zu. Sie stellte fest, dass Muslime aller Sekten, Rassen und soziopolitischen Verhältnisse – nicht nur „ISIS“ – für die Verfolgung von Christen in 41 der 50 für dort lebende Christen schlimmsten Staaten verantwortlich sind: der schiitische Iran ist der neuntschlimmste Staat, das „wahhabitische“ Saudi-Arabien ist Nummer 14, während „moderne“ Länder wie Malaysia und Indonesien auf den Plätzen 30 und 43 liegen.

Der gemeinsame Nenner all dieser Staaten ist ISLAM – ohne Einschränkung.

Selbst die verabscheuungswürdige Behandlung von Christen und anderen Nichtmuslimen durch ISIS ist nur eine extreme Reflexion dessen, was Muslime allgemein Nichtmuslimen überall auf der Welt antun. Siehe die „Muslim Persecution of Christians“-Berichte, die ich jeden Monat seit jetzt fünf Jahren zusammenstelle und sehen Sie sich die ständige Diskriminierung, Verfolgung und Gemetzel an, die von „Alltags“-Muslimen an Christen begangen werden – von der höchsten Obrigkeit bis zum gemeinsten Mob. Jeder monatliche Bericht (derzeit gibt es 58) beinhaltet Dutzende Gräueltaten, von denen jede, würde sie von Christen an Muslimen begangen, rund um die Uhr flächendeckende Berichterstattung erhalten würde.

Während die Medien eine beliebige Anzahl an Lügen ausbrüten, um den islamische Beschaffenheit des Anschlags von München zu zerstreuen – die üblichen Strategien, besonders das Gerede von „Beschwerdegründe“, werden bereits aufgefahren – bleibt die Tatsache: Bei allen Differenzen und Spannungen zwischen Europas einheimischer und muslimischer Bevölkerung kommen die von Muslimen verfolgten Christen oft aus der gleichen Rasse, Ethnie, nationalen Identität, Kultur und Sprache. Es gibt keinen politischen Disput, keinen um Land. Diese entmachteten und geächteten christlichen Minderheiten haben auch keinerlei politische Macht – was bedeutet, dass es auch keine muslimischen „Beschwerdegründe“ gibt.

Weshalb werden sie dann gehasst und gejagt? Weil sie Christen sind – also nicht muslimische Ungläubige – und das ist der wahre Grund, weshalb westliche Menschen von Muslimen terrorisiertw werden, aktuell (zumindest zum Zeitpunkt, wo dies geschrieben wird) in München.

Abstoßend oder nicht, diese Wahrheit, dass der bloße Islam – nicht „ISIS“, der „Salafismus“, der „Wahhabismus“ oder die „Schiiten“ – Hass auf und Gewalt gegen Nichtmuslime fördert, wird niemals abgestellt werden, bis diejenigen in Führungspositionen es erst einmal eingestehen. Und mit der bemerkenswerten Ausnahme von Donald Trump sind sie weit davon entfernt das zu tun.

[1] Zu beklagen, wie Muslime oft gegen „Ungläubige“ während wöchentlicher Freitagspredigten in Moscheen in Ägypten  aufgestachelt werden, sagte einst ein koptischer Christ: „Lass mich dir sagen… wir [Christen] wissen, dass jeder Freitag ein Tag des Todes ist; dass wir am Tag nach dem Freitag, am Samstag, in die Leichenhalle getragen werden.“

Einmal Kolonialist, immer Kolonialist

Judith Bergman, Israel HaYom 6. Juli 2016

Man kann den Europäer aus den ehemaligen nehmen, aber man kann den Kolonialismus nicht aus den Europäern holen. So viel ist klar, wenigstens was die Europäische Union angeht. In einem Interview mit dem israelischen Journalisten und Fernseh-Nachrichtensprecher Eylon Aslan- Levy wurde der EU-Botschafter in Israel, Lars Faaborg-Andersen, gefragt, warum die EU die französische Friedensinitiative unterstützt, obwohl der israelische Premierminister zu direkten Verhandlungen aufrief. „Warum übt die Europäische Union nicht einfach Druck auf Abbas aus, damit er Premierminister Netanyahus Einladung annimmt?“, fragte Aslan-Levy.

Faaborg-Andersen antwortete: „Weil ich glaube, die Erfahrung hat gezeigt, dass die Parteien nicht in der Lage sind, von selbst ein Stadium zu erreichen in dem sie fähig sind sich zusammenzusetzen und zu verhandeln. Es gibt die Notwendigkeit der Beteiligung einer dritten Partei und ich denke, dass die Konferenz in Paris eine Anerkennung der Tatsache war, dass es die Notwendigkeit eines internationalen Fokus auf dieses Themas gibt, das einige Zeit lang etwas inaktiv war, ich meine den Friedensprozess. Und ich denken, dies war der motivierende Faktor hinter der französischen Initiative, verbunden mit der Tatsache dass wir eine ständige Verschlechterung der Situation vor Ort sehen, die uns von einer Zweistaatenlösung weiter weg bringt statt näher an sie heran.“

Das Europa der postnationalen Europäischen Union marschiert nicht länger in die Länder anderer Völker ein um sie zu kolonisieren, sondern es nutzt all seine Macht – so eingeschränkt und zahnlos sie auch sein mag – um Invasion dessen zu vollziehen, wie andere Nationen über die Welt denken und fühlen sollten und seine ausgeprägt europäische Sichtweise aufzudrücken, wie die Welt sich für den Rest von uns drehen sollte.

Wir alle wissen, wie schwer es ist alte Gewohnheiten abzulegen; und die ideologischen Teile des Kolonialismus liegen den Nachkommen des alten Europa sehr im Blut – selbst wenn die EU fälschlicherweise glaubt, weil sie von postkolonialer Schuld gespickt ist und die Migranten der halben Welt in den eigenen Hinterhof einlädt, würde sie das von ihrer gesamten Sünden der Vergangenheit wie der Gegenwart freisprechen.

Für die, die immer noch Zweifel haben, ist Faaborg-Andersens Antwort „die Parteien sind selbst nicht in der Lage dazu“ klarer Beweis des Rassismus und kultureller Herablassung – ach so charakteristische Teile des kolonialen Projekts – die immer ein sehr potenter Faktor der europäischen Politik ist, trotz aller Versicherungen des Gegenteils während des letzten halben Jahrhunderts. Die „Eingeborenen“, d.h. die Juden und die Araber, sind unfähig selbstständig etwas zu lösen, was der Grund ist, dass wir anscheinend die Weisheit und die Überlegenheit der Europäischen Union benötigen, um unserer ignoranten und fehlgeleiteten Schritte in dieser Welt zu führen. Was glauben die Europäer eigentlich, wer wir sind?

Auch wenn die Europäische Union der beste Freund der palästinensischen Autonomiebehörde ist und obwohl diese nach Meinung ersterer nichts falsch machen kann, sollte es keinen Zweifel geben, dass die PA in den Händen der EU lediglich ein Werkzeug ist, ein Mittel, das den Zweck heiligt.

Wären die Feinde der PA nicht die Juden, sondern stattdessen andere Muslime, Christen oder Jesiden, die Europäische Union wäre dort raus, würde ihre vielen Milliarden Euros mitnehmen, schneller als man „postkoloniale Schuld“ sagen kann. Zweifeln Sie an der Behauptung, dann werfen Sie einen genauen Blick auf den vernichtenden muslimischen Kampf und die andauernden Völkermorde an Nichtmuslimen im Nahen Osten und Afrika. Die Europäische Union ist nirgendwo zu sehen, ihre Milliarden Euros nicht vorhanden und ihr Verlangen Lösungen aufzudrücken fehlt komplett.

Für den Fall, dass Sie sich wundern: Europäischer Rassismus ist immer noch sehr präsent, selbst in Gesellschaft ihrer besten Kumpel aus der PA. Hier ist es bloß der subtilere Rassismus niedriger Erwartungen. Alles, as die PA tut, egal wie mörderisch, niederträchtig und unmenschlich, löst seitens der EU nie irgendetwas außer der mildesten Form vager Verurteilungen aus – wenn überhaupt.

In dem Interview mit Aslan-levy konnte der EU-Botschafter sich nicht aufraffen die stehenden Ovationen zu verurteilen, die das Europaparlament vor zwei Wochen in Brüssel Abbas für seine Ritualmordlügen-Rede gegeben hatte. Stattdessen erklärte er hanebüchen, es habe vermutlich auch Europaparlamentarier gegeben, die nicht schätzen was der israelische Präsident Reuven Rivlin in seiner Rede vor demselben Gremium zu sagen hatte.

Der moralische Narzissmus der Europäischen Union ist nicht besser als der moralische Narzissmus seiner kolonialistischen europäischen Vorgänger. Es ist lediglich ein anderes Jahrhundert.