Die antiisraelische Hetze in den Niederlanden breitet sich weiter aus

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Vor ein paar Wochen erhielt eine Geschichte zu den Niederlanden internationale Aufmerksamkeit: Die Holocaust- und Rentenzahlung einer sehr alten niederländischen Bürgerin wurde von den niederländischen Behörden stark reduziert, weil sie in Israel in den Bereich außerhalb der Grünen Linie gezogen war. Nach viel öffentlichem Protest und reichlich negativer Publicity schufen die niederländischen Behörden in ihrem besonderen Fall Abhilfe.[1] Die Diskriminierung bei den Renten derjenigen, die in den Gebieten leben, ist jedoch von der niederländischen Regierung bestätigt worden.[2]

Es überrascht nicht, dass jetzt der nächste Skandal in Sachen Niederlande/Israel entstanden ist. Ein Schul-Geschichtsbuch, das die Geschichte des israelischen Unabhängigkeitskriegs heftig verzerrt und gleichzeitig die lange Terror-Kampagne der Araber vor 1948 bagatellisiert,[3] wird als Teil des niederländischen Oberschul-Lehrplans genutzt. Menachem Begin wird als Terrorist bezeichnet, Arafat nicht.[4]

Nach einem reichlich verspäteten kritischen Editorial zum Thema der Rentenkürzung für die Holocaust-Überlebende in der Jerusalem Post[5] ließ der niederländische Botschafter Caspar Veldkamp seine Antwort in derselben Zeitung veröffentlichen.[6] Es muss herausgestellt werden, dass dieser Botschafter große Anstrengungen unternommen hat die Beziehungen zwischen den Niederlanden und Israel zu verbessern; dasselbe gilt für die übrigen Mitarbeiter der niederländischen Botschaft, die ich im Verlauf der Jahre getroffen habe. Die sehr positive Haltung der Botschaft ist jedoch alles andere als repräsentativ für die Niederlande.

Im Artikel des niederländischen Botschafters ab es allerdings eine Äußerung, die nicht unkommentiert bleiben sollte. Er schrieb, dass die Niederlande ein Land sind, das immer noch als einer der besten Freunde Israels betrachtet werden kann.

In diesem Kontext ist das Wort „Freund“ jedoch unangebracht. Außenminister Bert Koenders von der antiisraelischen Arbeitspartei ist einer von den achtzehn EU-Außenminister, die Produkte aus den Siedlungen als nicht israelischer Herkunft kennzeichnen wollten.[7] Es gibt zwölf EU-Außenminister, die diese Meinung nicht teilen. Koenders hat aber keine Schritte unternommen, um Produkte aus dem türkisch besetzten Nordzypern genauso zu kennzeichnen, obwohl Nordzypern besetztes Gebiet ist, die Westbank jedoch umstrittenes Gebiet ist.[8]

Koenders‘ Vorgänger Frans Timmermans, ebenfalls von der Arbeitspartei, gab 2013 während eines Vortrags in Tel Aviv zu, dass die EU in Bezug auf den israelische-palästinensischen Konflikt an Israel einen anderer Maßstab anlegt, weil sie es als ein europäisches Land betrachtet.[9] Diese Behauptung impliziert, dass man Palästinenser und Araber nicht wie Europäer betrachten kann. Zweierlei Maß ist ein Schlüsselcharakteristikum für antisemitisches Handeln.[10] Timmermans‘ Bemerkung erinnert an einen kolonialzeitlichen Rassisten, der nicht europäische Völker als unterlegen und als weniger verantwortlich für ihr Tun betrachtet. Timmermans‘ Behauptung stellt sich auch gegen die Prinzipien der Universalen Erklärung der Menschenrechte, die besagt, dass alle Menschen mit Vernunft und Gewissen ausgestattet sind. Das bedeutet, dass sie für ihr Tun verantwortlich sind.[11]

Wer immer einen Blick auf die Internetseite der niederländischen Arbeitspartei wirft, kann sehen, dass sie einerseits Israel angreift, andererseits aber zum Islamo-Nazismus der größten Palästinenserfraktion – der Hamas – schweigt, ebenso zu den vielen anderen von den Palästinensern begangenen kriminellen Taten. Auf diese Weise ist die Arbeitspartei ein indirekter Unterstützer des Islamo-Nazismus.[12]

In einem privaten Treffen mit einem weiteren niederländischen Botschafter, der Israel vor ein paar Wochen besuchte, sagte ich, dass die Niederlande staatlichen Antisemitismus verüben, indem sie wahllos eine Million muslimischen Einwanderern erlaubten ins Land zu kommen. Das geschah trotz der allgemein bekannten Tatsache, dass diese Muslime aus Ländern kommen, die weit antisemitischer sind als die Niederlande.

Die Zahl der in den Niederlanden während des Sommers 2014 berichteten antisemitischen Vorfälle lag in etwa so hoch wie die der gesamten Vorfälle der Jahre 2011 und 2012. Ester Voet, damals die Direktorin der niederländischen, pro-israelischen Organisation CIDI, schätzte, dass zwei Drittel dieser Verbrechen von nicht westlichen Immigranten oder ihren Nachkommen verübt wurden. Das war ein beschönigender Verweis auf muslimische Einwanderer, die rund 6% der Bevölkerung stellen.[13]

Gestattet ein Land massive und fast unkontrollierte Zuwanderung aus anderen Ländern, die in ihrer Bevölkerung weit mehr Antisemiten haben, dann wird es erleben, dass in der Folge der Antisemitismus im eigenen Land zunimmt. Diese einfache Überlegung war für den niederländischen Botschafter auf Besuch zu komplex, als dass er sie hätte akzeptieren können.

2011 stellte die Studie der Universität Bielefeld im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung den Bürgern von sieben EU-Staaten im Alter ab 16 Jahren die Frage, ob sie der Äußerung zustimmten, Israel würde einen Ausrottungskrieg gegen die Palästinenser führen.[14] Die Niederlande und Italien gingen mit etwa 38% Zustimmung leicht weniger antisemitisch daraus hervor als die übrigen Länder.

Wenn man ungerechtfertigt einem bestimmten Volk kriminelle Taten vorwirft, die es nicht begeht, bedeutet dies, dass man eine kriminelle Einstellung ihm gegenüber hat. Nach den Erkenntnissen der deutschen Studie kann man schließen, dass fünf Millionen Niederländer in diese Kategorie fallen. Statt zu erklären, die Niederlande seien Israel freundlich gesonnen, sollte man also eher sagen, dass die Niederlande zu den weniger feindlich Gesinnten in einem zunehmend kriminellen Europa gehören.

2010 veröffentlichte ich ein Buch in niederländischer Sprache; es trug den Titel Het Verval, Joden in een stuurloos Nederland (Der Niedergang: Juden in den führungslosen Niederlanden)[15]. Darin erklärte ich, dass man den moralischen Niedergang der Niederlande im Verlauf der letzten Jahrzehnte anhand der Analyse seiner Haltung gegenüber den Juden erkennen kann. Das Buch erhielt beträchtliche öffentliche Aufmerksamkeit und führte sogar zu einer Debatte über Antisemitismus im niederländischen Parlament.

Das war einem bestimmten Absatz des Buches geschuldet, in dem ich eine Äußerung des ehemaligen niederländischen Europakommissars Frits Bolkestein zitierte. Dieser hatte mir gesagt, Juden sollten erkennen, dass es für sie in den Niederlanden keine Zukunft mehr gibt und ihren Kindern zur Auswanderung in die USA oder Israel raten. Nach Bolkestein lag das an den Problemen, die er mit den nicht integrierten muslimischen Immigranten vorher sah.[16]

Femke Halsema, Chef einer weiteren antiisraelischen Partei der Niederlande, den Grünen Linken, sagte, Bolkestein habe „eine Meise“.[17] Wer auch immer heute mein Buch aus dem Jahr 2010 liest, weiß, dass Bolkestein recht hatte, was die zunehmend düstere Zukunft der Juden in den Niederlanden angeht.

Darüber hinaus ist die Haltung der Niederlande den Juden gegenüber die Haltung zu Israel ein weit wichtigerer Hinweis auf den moralischen Zerfall der niederländischen Gesellschaft. Die Entwicklung im Verlauf der letzten Jahre ist ein klarer Indikator dafür. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass sowohl das Umfeld für Juden als auch die antiisraelische Aufstachelung in den Niederlanden sich verschlimmern werden.

[1] Geen korting AOW holocaustverlevende.de Telegraaf, 27.Mai 2015.

[2] Mike Durand: Vraagtekens bij SGP en CU na beantwoording AOW-vragen. CIDI,29. Mai 2015.

[3] Ophef in Israël over Nederlands schoolbook. Reformatorisch Dagblad, 27. Mai 2015

[4] Elise Friedman: Schoolboekje onevenwichtig over Israel. CIDI, 27. Mai 2015.

[5] Herb Keinon: Netherlands to publish new policy on pension payments to citizens living in settlements. The Jerusalem Post, 11. Mai 2015.

[6] Caspar Veldkamp: The Dutch Care about Their Holocaust Survivors. The Jerusalem Post, 21. Mai 2015.

[7] Koenders zet etikettering weer op agenda. Telegraaf, 20. Novembe 2014.

[8] Eugene Kontorovich: How the EU directly funds settlements in occupied territory. The Jerusalem Post, 28. Dezember 2013.

[9] Herb Keinon: Dutch FM: Europe judges Israel by a different standard than other Middle East countries. The Jerusalem Post, 12. Dezember 2013.

[10] Manfred Gerstenfeld: Double Standards for Israel. Journal for the Study of Antisemitism, 7. Januar 2013.

[11] www.un.org/en/documents/udhr/, article 1.

[12] Manfred Gerstenfeld: de PvdA: Nederlands grootste wegkijkerspartij van genocideplannen. Dagelijkse Standaard, 19. November 2014.

[13] Naama Lansky: Sakana Berura Umijadit. Israel HaYom, 22. August 2014

[14] library.fes.de/pdf-files/do/07908-20110311.pdf.

[15] Manfred Gerstenfeld: Het Verval, Joden in een Stuurloos Nederland. Amsterdam (Van Praag) 2010, S. 164-173.

[16] Manfred Gerstenfeld: Het Verval, Joden in een Stuurloos Nederland. Amsterdam (Van Praag) 2010, S. 109

[17] Felle kritiek op joden-uitspraak Bolkestein. Trouw, 6. Dezember 2010.

Muslimische Eroberungskriege vs. Kreuzzüge

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

MuslimischeEroberung_Kreuzzüge

(Vielleicht hätte man besser von Eroberungskriegen/-schlachten des Mittelalters und der Neuzeit schreiben sollen; allerdings fehlen aktuelle Schlachten; nur Napoleons Ägypten-Feldzug, einige Jahrzehnte später durch die Engländer quasi weitergeführt, sind vermerkt.)

Die wahre Geschichte von Christentum und Islam

Raymond Ibrahim, 23. Februar 2015

US-Präsident Barack Hussein Obamas verurteilte gerade die mittelalterliche christliche Geschichte, um den modernen Islam zu entlasten; das erinnert daran, wie kläglich ignorant (oder bewusst irreführend) viele Menschen im Westen bezüglich der wahren Geschichte des christlichen Europa und des Islam sind.

Das Problem besteht darin, dass diejenigen, die Sachen wie die Kreuzzüge verurteilen – einschließlich der „Mainstream“-Akademiker, -Journalisten, -Filmemacher und -Politiker – das tun ohne den historischen Kontext zu erwähnen. Schlimmer noch: Sie implizieren, dass „wir“ den Kontext bereits kennen: üble Päpste und gierige Ritter nutzten die Christenheit aus, um muslimisches Land und Reichtum zu erobern. Oder wie Karen Armstrong es ausdrückte: „Die Vorstellung, dass der Islam sich durch das Schwert aufdrängte, ist eine Einbildung des Westens, erfunden in der Zeit der Kreuzzüge, als es in Wahrheit westliche Christen waren, die brutale heilige Kriege gegen den Islam führten.“

Die wahre Geschichte des Christentums und des Islam ist die Antithese einer solchen Behauptung. Überlegen Sie einmal einen Moment:

Nur ein Jahrzehnt nach der Geburt des Islam im 7. Jahrhundert brach der Jihad aus Arabien aus. Neben all den Tausenden von Kilometern antiker Länder und Zivilisationen, die auf Dauer erobert wurden – darunter Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien, der Irak, der Iran und Teile von Indien und China – wurde auch ein Großteil Europas zu der einen oder andern Zeit durch das Schwert des Islam erobert.

Zu den Staaten und Territorien, die angegriffen wurden und/oder unter muslimische Herrschaft fielen, gehörten (um ihnen ihre modernen Namen ohne besondere Reihenfolge zu geben): Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Sizilien, die Schweiz, Österreich, Ungarn, Griechenland, Russland, Polen, Bulgarien, die Ukraine, Litauen, Rumänien, Albanien, Serbien, Armenien, Georgien, Kreta, Zypern, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Weißrussland, Malta, Sardinien, Moldawien, die Slowakei und Montenegro.

846 wurde von muslimisch-arabischen Angreifern geplündert und der Vatikan geschändet; rund 600 Jahre später, 1453, wurde die andere große Basilika, Heilige Weisheit (oder Hagia Sophia) von muslimischen Türken dauerhaft erobert. (Bis heute feiern die türkischen Muslime die Plünderung von Konstantinopel, das reichlich Raub und Abschlachten erlebte.)

Zu den wenigen Regionen Europas, die wegen ihrer nordwestlichen Entlegenheit direkter islamischer Besatzung entgingen, gehören Großbritannien, Skandinavien und Deutschland. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie nicht von Islam angegriffen wurden. In der Tat beteten die Christen im am weitest entfernt gelegenen Nordwesten Europas, in Island, darum, dass Gott sie vor dem „Terror des Türken“ bewahre. Das war nicht reine Paranoia; noch 1627 überfielen muslimische Korsaren die nördliche christliche Insel, nahmen vierhundert Gefangene und verkauften sie auf den Sklavenmärkten von Algiers.

Auch Amerika entging ihnen nicht. Ein paar Jahre nach der Gründung der Vereinigten Staaten, 1800, wurden amerikanische Handelsschiffe im Mittelmeer geplündert und ihre Matrosen von muslimischen Korsaren versklavt. Der Botschafter von Tripolis erklärte Thomas Jefferson, dass die Muslime das „Recht und die Pflicht haben Krieg gegen sie [die Nichtmuslime] zu führen, wo immer sie sie finden könnten, und so viele wie möglich zu versklaven, die sie gefangen nehmen können.“

Kurz gesagt: Rund ein Jahrtausend lang – durchbrochen von einem Gegenaktion der Kreuzzüge, den der moderne Westen wie besessen dämonisiert – stellte der Islam eine existenzielle Bedrohung des christlichen Europa und in Erweiterung der westlichen Zivilisation dar.

Und darin liegt der Haken: Heute , ob in Oberschulen oder an Universitäten gelehrt, ob von Hollywood dargestellt oder in den Nachrichtenmedien, ist das vorherrschende historische Narrativ das, dass die Muslime die historischen „Opfer“ der „intoleranten“ westlichen Christen sind. (Sehen sie sich meine Antwort auf einen Fox News-Moderator an, der fragte, warum Christen Muslime immer verfolgt haben.)

Hier stehen wir also und bezahlen den Preis dafür eine ahistorische Gesellschaft zu sein: Ein paar Jahre nach den islamischen Anschlägen vom 9/11 – nur die jüngsten in einem Jahrhunderte dauernden, Kontinente überspannenden Jihad gegen den Westen – wählten die Amerikaner (zweimal) einen Mann mit einem muslimischen zweiten Vornamen und Erbe zum Präsidenten; einen Mann, der die Kreuzzüge verurteilt, während er offen dieselbe islamische Ideologie stärkt, die christliche Krieger Jahrhunderte lang bekämpften.

Die europäischen Ahnen der Vereinigten Staaten – die alle irgendwann den Islam zurückschlugen oder von ihm erobert wurden – müssen in ihren Gräbern rotieren.

Doch all das ist Geschichte, sagen Sie? Warum das wieder aufwärmen? Warum es nicht lassen und weitergehen, ein neues Kapitel von gegenseitiger Toleranz und Respekt aufschlagen, selbst wenn die Geschichte ein wenig retouchiert werden muss?

Das wäre eine einigermaßen plausible Haltung – wäre es nicht so, dass rund um dem Globus Muslime immer noch denselben imperialen Impuls und intolerantes Herrenmenschentum zur Schau stellen würden wie ihre erobernden Vorfahren. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die muslimische Welt derzeit nicht in der Lage ist den Westen durch konventionellen Krieg zu besiegen.

Es könnte aber auch sein, dass dies nicht möglich ist. Dank der Ignoranz von Geschichte überlaufen Muslime Europa unter dem Deckmantel der „Einwanderung“, lehnen Assimilierung ab und bilden Enklaven, die in moderner Ausdruckweise „Ghettos“ genannt werden, in islamischen Begrifflichkeiten aber ribat – Frontposten in zu erobernden Gebieten, wo auf die eine oder andere Weise Jihad gegen die Ungläubigen geführt wird.

All das führt zu einem weiteren, vielleicht noch wichtigeren Punkt: Wenn die wahre Geschichte des Westens und des Islam auf den Kopf gestellt wird, welche anderen historischen „Orthodoxien“, mit denen hausiert wird, sind dann auch noch falsch?

War das finstere Mittelalter wirklich wegen der „erstickenden“ Kräfte des Christentums umnachtet? Oder war das finstere Mittelalter – das „zufällig“ in denselben Jahrhunderten liegt, in denen der Jihad Europa ständig verwüstete – ein Produkt einer anderen erstickenden „Religion“? War die spanische Inquisition – ebenfalls von Obama verurteilt – ein Abbild christlichen Barbarismus oder war sie zumindest zum Teil ein Abbild christlicher Verzweiflung vis-à-vis den vielen Muslimen, die zwar behaupteten zum Christentum übergetreten zu sein, aber in Wirklichkeit taqiyya betrieben und als Maulwürfe lebten, um zu versuchen die christliche Nation zu untergraben, damit sie zum Islam zurückkehrt?

Erwarten Sie nicht die wahren Antworten auf diese und weitere Fragen von denen zu bekommen, die die fingierte Wissenschaftslehre des Westens machen, bewachen und verbreiten. In der Zuikunft (welche auch immer das sein mag) wird die über unsere Zeit geschriebene Geschichte wahrscheinlich hervorheben, wie unsere Ära, die ironischerweise das „Informationszeitalter“ genannt wird, kein Zeitalter war, in dem die Menschen so gut informiert waren, sondern ein Zeitalter, in dem Desinformation derart weit verbreitet und nicht hinterfragt war, dass Generationen an Menschen in Blasen alternativer Wirklichkeiten lebten – bis diese schließlich platzten.