Weihnachtszeit: Wenn der Westen Appeasement betreibt und der Islam metzelt

Raymond Ibrahim, 20. Dezember 2022 (The Stream)

Geköpfter Weihnachtsmann – typisches Bild, verbreite von „Extremisten“ in der christlichen Weihnachtszeit

Einer der abscheulichsten Aspekte des sogenannten Krieges gegen Weihnachten ist westliches Appeasement gegenüber muslimischen Empfindlichkeiten.

Betrachten sie die Ereignisse in Schweden, wo seit Jahrhunderten der Tag der Heiligen Lucia gefeiert wird. Laut der Britannica ist

der Tag der Heiligen Lucia ein in Schweden, Norwegen und den Schwedisch sprechenden Gegenden in Finnland am 13. Dezember gefeiertes Lichterfest zu Ehren der Heiligen Lucia… Das Fest beginnt mit einer Prozession, angeführt vom Lucia-Beauftragten, dem weiß gekleidete junge Mädchen, die erleuchtete Kränze auf ihren Köpfen tragen und in weiße, schlafanzugähnliche Kostüme gekleidete Jungen folgen, die traditionelle Lieder singen. Das Fest begeht den Anfang der Weihnachtszeit in Skandinavien und soll während der dunkelsten Zeit des Jahres Hoffnung und Licht bringen.

Das ist vorbei. Mindestens eine Schule in Schweden hat die Feier kompromittiert, um ihre muslimischen Schüler zu beschwichtigen. Ein schwedischer Bericht (englische Übersetzung hier) besagt:

Erwarten Sie Weihnachtsmänner, Sternsinger und Lebkuchenmänner in der Lucia-Prozession? Nicht an der Mariehemskolan (Schule der heiligen Maria) in Umeå. Dort wurde beschlossen, dass die etwa 40 Kinder im Alter von 7 bis 10, die an der Lucia-Prozession teilnehmen, das ohne die traditionellen Elemente der Lucia-Feier tun werden. Der Grund dafür ist, dass muslimische Kinder letztes Jahr nicht an dem Fest teilnahmen, weil ihren Eltern die Verbindung zwischen der Feier und Weihnachten nicht behagte… Die Kinder werden auch keine traditionellen Lucia-Lieder singen. Der Chorleiter sagt, dass in den letzten Jahren viele Kinder ausgeschlossen waren, weil schwedische Schulen sich so stark auf das Lucia-Fest konzentrierten und es sei „so unglaublich traditionell christlich“.

Beachten Sie, dass der Chorleiter es so aussehen lässt, als wären die muslimischen Kinder „ausgeschlossen“ worden, obwohl in Wirklichkeit sie bzw. ihre Eltern diejenigen waren, die sich für die „Ausschließung“ entschieden.

Jetzt von allen Weihnachts-/christlichen Insignien befreit, postete die Marienschule ein Bild einer der aktuellen und höchst „verwässerten“ Lucia-Proben – das ein sehr junges muslimisches Mädchen in vollem, schwarzem Hijab zeigte.

So sieht der laufende „Beitragt“ des Islam in Schweden aus. Seit der skandinavische Staat seine Türen für Multikulturalismus und Migration öffnete – deren überwiegende Mehrheit muslimisch gewesen ist – haben die gewalttätigen Verbrechen um 300% und Vergewaltigungen um 1.472% zugenommen. (Diese Zahlen basieren auf einem Bericht aus dem Jahr 2015; weil die muslimische Migration im Verlauf von fast acht Jahren weiter sprunghaft angestiegen ist, sind diese Statistiken wahrscheinlich schlimmer geworden.)

Abgesehen von einem exponentiellen Anstieg des Chaos löscht die zunehmende muslimische Bevölkerung, wie die aktuelle Entwicklung bezeugt, langsam aber sicher Schwedens indigene Kultur und ehemals christliches Erbe aus – sie wird „gecancelt“. In diesem Fall basiert ihr Erfolg allerdings komplett auf der bereitwilligen Kooperation Schwedens.

Schweden ist natürlich symbolisch für den Westen insgesamt. Ausdrucksformen für Weihnachten, insbesondere Krippenszenen, werden überall im Westen unterdrückt, um Muslime zu beschwichtigen. Ein paar Beispiele kommen aus Großbritannien (hier und hier), Italien (hier und hier), Deutschland (hier und hier) und Belgien (hier und hier).

In New York City wurde öffentlichen Schulen schon seit 2002 erlaubt die religiösen Symbole aller Religionen – einschließlich des Sterns und des Halbmonds des Islam – auszustellen, außer denen des Christentums, wobei das Verbot der Krippenszene besonders betont wurde.

Es lohnt sich auch festzuhalten, dass nicht wenige dieser Westler, die solche Selbstunterdrückung betreiben, sich als „Christen“ identifizieren – darunter auch der Papst.

Was all dieses Appeasement besonders abscheulich macht, ist, dass es von allen Nichtchristen ausgerechnet die Muslime waren, die – weit entfernt davon sich für solches „Feingefühl“ zu revanchieren – die Weihnachtszeit oft nichts anderes ankündigt als einen Anstieg der Verfolgung von christlichen Minderheiten in der gesamten muslimischen Welt.

Während Weihnachten 2015 habe ich zum Beispiel Wert darauf gelegt für einen Artikel Vorfälle von Verfolgung genau zu verfolgen und zusammenzutragen. Ein paar Beispiele:

  • USA: Muslimische Terroristen griffen eine Weihnachts-Party in San Bernardino an; dabei wurden 14 Menschen getötet, darunter eine Christin aus dem Iran, die glaubte, sie sei durch ihre Ankunft in Amerika erfolgreich der Verfolgung entkommen.
  • Nigeria: Muslimische Terroristen von Boko Haram schlachteten am Weihnachtstag 16 Christen ab, darunter Kinder. In anderen Jahren hat die Jihadistengruppe am Weihnachtstag auf mehrere gedrängt voll besetzte Kirchen Bombenanschläge verübt oder sie abgebrannt. Einer der tödlichsten Anschläge ereignete sich 2011, als die Jihadisten während der Weihnachtsmesse eine katholische Kirche bombardierten, wodurch 39 Menschen getötet und hunderte verletzt wurden.
  • Philippinen: Muslimische Terroristen metzelten an Heiligabend zehn Christen nieder, um „ein Statement abzugeben“.
  • Irak: An Heiligabend warfen islamische Terroristen Bomben auf zehn Häuser und eine Abtei eines christlichen Dorfes.
  • Bethlehem: Am Geburtsort des Christentums und Schauplatz der Krippe bewarfen Muslime einen christlichen Leiter; an einer anderen Stelle setzten sie einen öffentlichen Weihnachtsbaum in Brand.
  • Belgien: „Allahu akbar“ brüllende Muslime setzen in Brüssel einen großen öffentlichen Weihnachtsbaum in Brand.
  • Bangladsch: Die Mitternachtsmesser zu Weihnachten wurde aufgrund heftiger Terrordrohungen abgesagt.
  • Indonesien: Die Weihnachtsmesse wurde abgesagt, obwohl starke Sicherheitsmaßnahmen – Personalstärke 150.000 – infolge von Terrordrohungen überall um Kirchen stationiert waren.

Mancher mag argumentieren, dass die meisten dieser Beispiele das Werk von Terroristen oder andere „Extremisten“ waren – dass wahre Muslime Christen willkommen heißen.

Im Gegenteil. Während derselben Weihnachtszeit gingen die Behörden mehrere muslimischer Staaten „hart gegen Weihnachtsfeiern vor“.

Im Iran wurden 10 Christen, die still die Geburt Christi in einem Haus feierten, am Weihnachtstag verhaftet, in Ketten gelegt und abgeführt. Darüber hinaus verboten die Regierungen dreier anderer muslimischer Staaten – Brunei, Tadschikistan und Somalia – Weihnachten formell unter Androhung von langen Gefängnisstrafen. Die Verbote beinhalteten das Feiern der Geburtsgeschichte bis das Aufstellen von Bäumen, sich wie der Weihnachtsmann anzuziehen und/oder Geschenke zu machen. Die islamischen Kleriker von Brunei fassten die allgemeine Begründung zusammen: „Religiöse Symbole wie Kreuze, das Anzünden von Kerzen, Weihnachtsbäume aufzustellen, religiöse Lieder zu singen, Weihnachtsbotschaften zu schicken … sind gegen den islamischen Glauben.“

Obwohl die Beispiele oben nur aus einem einzigen Jahr stammen (2015), erlebt jede Weihnachtszeit davor und danach dieselbe Verfolgung durch Muslime. Zum Beispiel werden christliche Arbeiter in Amerikas großem „Freund und Verbündeten“ Saudi-Arabien, wenn sie verdächtigt werden, das sie – wie ein saudischer Beamter sich einmal beschwerte – „sich verschwören Weihnachten zu feiern“, verhaftet und bestraft.

Weihnachten 2022 ist noch nicht da und die islamische Feindlichkeit gärt bereits. Vor ein paar Tagen sägte in Frankreich ein Muslim einen Weihnachtsbaum ab, der von offiziellen Vertretern von Lormont in der Stadt aufgestellt worden war; ein paar Tage davor „terrorisierte“ ein Muslim in der italienischen Stadt Sora „alle“ Teilnehmer der Feier zur Entzündung eines Weihnachtsbaums. Damit der „religiöse Aspekt“ – heißt islamische Motivation – nicht übersehen wird, brüllten beide Muslime den uralten Kriegsruf des Islam: „Allahu Akbar!“.

Wenn das die Art ist, wie einige muslimische Minderheiten auf die öffentlichen Weihnachtssymbole  in westlichen Staaten reagieren, wo sie „Gäste“ sind, wie könnten sie wohl reagieren, wenn sie sich „zuhause“ fühlen, heißt in der muslimischen Welt selbst? Nun, in Tadschikistan, einem vermeintlich „säkularisierten“ Staat, die selten mit „Radikalismus“ in Verbindung gebracht wird, schrie ein Muslim „Ungläubiger!“ und erstach einen anderen jungen Mann – einfach deshalb, weil er als Weihnachtsmann gekleidet war. In Jordanien wurde ein Mann von der Polizei verhaftet, weil er sich als Weihnachtsmann angezogen hatte.

So sieht die beklagenswerte – wenn nicht ausgesprochen widerwärtige – Lage aus. Im Westen, wo Muslimen alle möglichen Arten von Zugeständnissen gemacht werden – angefangen mit dem Geschenk der Migration aus der Dritten in die Erste Welt – wird Weihnachten zunehmend unterdrückt, damit sie nur ja nicht beleidigt werden. Derweil gibt es in der Weihnachtszeit in der muslimischen Welt nur eine Steigerung der Verfolgung christlicher „Ungläubiger“.

Obwohl beides schlimm ist, sollte der Unterschied (der hier umfänglicher diskutiert wird) nicht übersehen werden: Weihnachten wird im Westen nicht wegen der Muslime angegriffen, sondern wegen einheimischer westlicher Elemente, die den christlichen Feiertag und alles, für das er steht, hassen. Statt ehrlich zu sein, nutzen sie jedoch die Muslime als Schachfiguren und Vorwand.

Das ist übrigens mit allem der Fall, wo Menschen im Westen gesagt wird, sie müssten es im Namen der „Inklusivität“ unterdrücken – angefangen bei ihrer Religion. Am Ende geht es bei dieser Übung in Selbstunterdrückung nicht darum Minderheitengruppen entgegenzukommen, sondern die westliche Zivilisation von innen heraus zu sabotieren.

Ich ziehe Qatars Ehrlichkeit Deutschlands Scheinheiligkeit vor

Wie der Rest Europas braucht Deutschland Gas, kann aber nicht genug bekommen, ohne dass es seine eigenen „moralischen Standards“ verletzt.

Guilio Meotti, Israel National News, 3. Dezember 2022

Giulio Meotti צילום: עצמי

Sportlich lief es nicht gut für Deutschland, aber die Deutschen haben sich bereits den Titel des Weltmeisters in Moral und zweierlei Maß gesichert. Das politische Establishment in Berlin drehte durch, nachdem die FIFA die pro-LGBT-„1Love“-Binde bei der WM in Qatar verbot. Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen sagte der deutschen Nationalmannschaft, dass sie die Binde trotzdem tragen sollte. Mehrere Regierungsvertreter protestierten, darunter Innenministerin Nancy Faeser, die die „1Love“-Binde beim ersten Spiel in Doha trug.

Aber sofort nach dem „Skandal“ verkündete Deutschland einen neuen Mega-Gas-Deal mit niemand anderem als Qatar, den Minister Habeck als „super“ beschrieb. Bayern München liebt Qatars Geld und die deutschen Fußballstars Thomas Müller und Manuel Neuer haben sich nie öffentlich gegen die Sponsorengelder von Qatar Airways geäußert.

Aber Sie wissen es: Relativierer lieben und lieben alle. One Love. Liebe gewinnt alle. Vielmehr nicht alle … Diese Weltmeister der Moral haben Jahre lang nichts zu den Serienanschlägen auf Schwule nicht in Doha, sondern in Neukölln gesagt, dem multikulturellsten Bezirk Berlins. „Die überwiegende Mehrheit der Täter sind junge Männer mit arabisch-türkischem Migrationshintergrund oder die, die in Umgebungen ziehen, die vom Islam beeinflusst sind.“

Die Wochenzeitung Weltwoche fasst die deutsche Scheinheiligkeit zusammen: „Als Innenministerin Nancy Faeser auf dem Hof ihres Ministeriums zum ‚Tag gegen Homophobie‘ die Regenbogenflagge hisste, erklärte sie, dass es Homophobie ‚in allen Teilen der Gesellschaft‘ gibt. Aber die Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln, Güner Balci, fügte hinzu, dass mehr und mehr schwule Paare dort wegziehen, weil sie Anschläge junger Muslime befürchten.“

Aber es ist immer wichtig sich daran zu erinnern, dass Europas Außen- und Energiepolitik auf seinen berühmten „Werten“ basiert. Qatar gründet auf dem Scharia-Recht und ist für seine Verfolgung von Frauen, Christen sowie für die Finanzierung eines Teils der all der islamistischen Schurken der Welt bekannt (so der Hamas, der es 400 Millionen Dollar im Jahr zur Verfügung stellt, wozu aber niemand etwas sagt, selbst wenn die jede Woche israelische Juden tötet [oder zu töten versucht], aber natürlich hat Qatar ein weit demokratischeres System als Russland, also sagt Habeck: „15 Jahre ist toll.“ Der deutsche Minister bezieht sich auf den Vertrag für Gas aus Qatar, der von 2026 bis 2041 läuft.

Auf Deutch ist „das Moralin“ ein von Friedrich Nietzsche geprägter Neologismus, um sich über die lustig zu machen, die sich die Moral aufladen, um urbi et orbi bekannt zu machen, dass sie auf der anständigen Seite, mutig und „links“ sind.

Aber wie wird Deutschland auf zukünftige Sonderausgaben reagieren, die an qatarische Banken gehen? Vielleicht werden sie Stadien zum Protest gegen den Iran anmalen, einen Verbündeten Qatars; dort werden Homosexuelle von Kränen gehenkt und seit 1979 sind 4.000 bis 6.000 getötet worden. Oder auf Indonesien, wo in Aceh Homosexuelle legal mit 77 öffentlichen Peitschenhieben bestraft werden und auf Saudi-Arabien, wo Schwule hingerichtet werden?

Die Heuchler schießen Zuhause gegen Orbans Ungarn, weil dort ein Gesetz verabschiedet wurde, das es verbietet Schulkinder zu lehren, es gebe „eine unbegrenzte Anzahl Geschlechtern“. Er wurde als moralischer Krimineller behandelt, aber die Ungarn sind nicht einmal ansatzweise auf einer Ebene mit dem Islam.

Deutschland braucht, wie der Rest Europas, Gas, kann aber nicht genug bekommen, ohne dass es seine eigenen „moralischen Standards“ verletzt.

Doha stellt sich als viel ehrlicher heraus. „Wir Muslime sind eine Milliarde in der Welt und wir sind stolz auf unsere Religion. LGBTQ ist für uns Muslime nicht akzeptabel. Deutschland? Außer über Rechten redet er, wenn er nach hier kommt, nur über Gas.“ So redet Qatars Energieminister diese Woche gegenüber der BILD und zertrümmert damit die europäische Scheinheiligkeit.

Deutschland ist wie die Unterhaltungsgiganten. Disney füllt die Köpfe westlicher Kinder mit gender-veränderlichen Figuren. Aber für das Streaming im Nahen Osten wendet die Firma strengste Selbstzensur an, um den Islam nicht vor den Kopf zu stoßen.

Sie müssen verkaufen: Zeitungen, Filme, Karikaturen, Werbung und Flüssiggas. Also ersparen Sie uns die moralische Zurschaustellung von Regenbogen-Binden, Händen vor dem Mund und moralischen Pressemitteilungen. 2026 wird die WM in den Vereinigten Staaten stattfinden und Donald Trump könnte wieder Präsident sein. Dort wird es viele Armbinden geben, die man anlegen kann oder Knie, die auf den Boden gehen oder Münder, die zugehalten werden.

Die westliche Moral findet immer den besten Weg auf den Putz zu hauen, ohne dafür einen Preis zu zahlen.

Ist Armenien die erste christliche Nation, die Gefahr läuft zu verschwinden?

Nicole Jansezian, Blog von Raymond Ibrahim, 9. Dezember 2022 (übernommen aus: AllArabNews)

Armenien beging vor kurzem (21. September) seinen 31. Unabhängigkeitstag, mit dem sei seine Freiheit nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 feiert.

Aber dieser Tage sind viele Armenier stärker mit ihrer Existenz beschäftigt als mit ihrer Unabhängigkeit.

[…]

Ein verkleinertes Armenien erlag 1920 gewaltigen territorialen Gewinnen der Türkei und in jüngerer Zeit nach einem kurzen, aber verheerenden Krieg gegen Aserbaidschan.

Armenien ist Heimat für knapp 3 Millionen Einwohner, die in einer feindlichen Umgebung im Südkaukasus leben. Das vorwiegend christliche Land grenzt an Georgien im Norden und an seinen anderen Grenzen liegen muslimische Staaten, darunter seine Erzfeinde Türkei und Aserbaidschan sowie sein ironischer Verbündeter, der Iran.

Es handelt sich um eine komplexe Region, in der der Iran und Russland Verbündete Armeniens sind – doch beide haben ihre eigenen, komplizierten Beziehungen zur Türkei.

Eine der heutigen großen Sorgen Armeniens, sagte Dschernzian, ist, dass Aserbaidschan in Armeniens Region Syunik einmarschiert – eine Streifen Land, der Aserbaidschan von seiner autonomen Republik Nakhchivan trennt. Das zu tun könnte Armenien geografisch vom Iran abschneiden.

Aber das ist offenbar nicht das einzige gefährdete Gebiet. 2018 sagte Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew, die armenische Hauptstadt „Eriwan ist unser historisches Land und wir, die Aserbaidschanis, sollten auf dieses Land zurückkehren“.

„Das ist unser politisches und strategisches Ziel und wir sollten es sukzessive erreichen“, fügte er in einer Rede hinzu, in der er auch die Region Zangezur im südlichen Armenien sowie die Region um den Sevan-See beanspruchte.

Territorialer Streit oder Jihad?

Ist der anhaltende Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan ein historischer Territorial-Streit oder, wie manche Vertreter von Christen sagen, ein religiöser?

„Oberflächlich und wie von den Medien weithin berichtet, ist das nur ein weiterer Territorial-Streit, diesmal zwischen dem (christlichen) Armenien und dem (muslimischen) Aserbaidschan. Unter der Oberfläche lauert hingegen diese alte muslimisch-christliche Spaltung, versinnbildlicht durch jihadistischen Hass gegen „Ungläubige“, schreibt Raymond Ibrahim, ein Autor, der regelmäßig über die Verfolgung von Christen durch Muslime berichtet.

Ibrahim, der den Konflikt verfolgt hat, argumentiert, dass die Beweise für aserischen Soldaten vorgeworfenen Gräueltaten, die größtenteils nicht in die Nachrichten kommen, auf den Islam hindeuten. Nehmen wir z.B. die Vergewaltigung und Verstümmelung einer armenischen Soldatin letzte Woche – die anscheinend nur in armenischen Medien berichtet worden ist und von All Arab News nicht unabhängig bestätigt werden konnte.

„Die in unseren Kampfstellungen begangenen Gräueltaten an unseren Soldaten, einschließlich Soldatinnen“, sagte Armee-Generalstabschef Edward Asryan in einem Briefing für Diplomaten. „Ich kann keine Worte finden, die beschreiben, wie sie eine Soldatin zerstückelten, ihr die Beine, Finger abschnitten und sie nackt auszogen. Das ist beispiellose Grausamkeit.“

Ibrahim schreibt, dass das „Abtrennen der Finger dieser Frau ein verdächtiges Zeichen dafür ist, dass hinter der Verstümmelung jihadistische Motive stecken.

Die Verbindung der Armenier zum modernen und uralten Israel

Die Armenier als Volksgruppe gehen bis ins 7. Jahrhundert v.Chr. zurück. 301 n.Chr. erklärte König Tiridates III. das Christentum zur Nationalreligion und so ist es die Jahrhunderte hindurch geblieben. Diese Entscheidung löste Pilgerreisen nach Jerusalem aus, um zu die Orte zu sehen, an denen Jesus gekreuzigt, begraben und auferstanden war. Und das ist das, was zum heutigen Armenischen Viertel in Jerusalems Altstadt führte.

Das Bibelmuseum in Washington DC plant eine Ausstellung, die sich auf Armeniens einzigartige Verbindung zum Christentum und der Bibel konzentriert, die als „Atem Gottes“ ins Armenische übersetzt wurde.

„2023 wird das Bibelmuseum eine bahnbrechende Ausstellung eröffnen, die sich auf die Bedeutung der Armenischen Kirche und das armenische Volk für die Geschichte der Bibel konzentriert. Die Bible, oder auf Armenisch ‚Der Atem Gottes‘; ist in der Kultur Armeniens tief eingebettet. In dieser Ausstellung werden die Gäste die Geschichte der Bibel in Armenien erkunden und sehen, dass sie uralt, außergewöhnlich und stabil ist“, sagt das Museum auf seiner Internetseite.

Für Dschernazian – den Engel von Überlebenden des Völkermords – und andere Armenier in Jerusalem bleibt eine tiefe Verbindung zu ihrer Heimat bestehen.

„Das Armenische Viertel in Jerusalem ist wie ein kleines Armenien“, fährt er fort. „Wir alle sorgen uns um seine Zukunft und die Fortsetzung der armenischen Präsenz hier und wie auch in Armenien. Beide Orte ergänzen einander, beide Orte sind Heimat für alle Armenier und so sehr wie uns unser Heim hier am Herzen liegt, so ist es auch mit unserem Heimatland Armenien.“

Lange ausgestorbenes Kloster wird zum „Beweis“ muslimischer „Toleranz“

Raymond Ibrahim, 5. Dezember 2022 (The Stream)

Luftbild des vor kurzem entdeckten Klosters

Vor kurzem wurde ein wichtiger archäologischer Fund gemacht, allerdings – und weil der Islam involviert ist – wird seine Bedeutung abgeändert.

Archäologen in den Vereinigten Arabischen Emiraten gruben gerade die Ruinen eines christlichen Klosters aus. Radiocarbon-Datierung deutet darauf hin, dass seine christliche Gemeinschaft dort bereits im Jahr 534 florierte – heißt fast ein Jahrhundert vor dem Aufstieg des Islam im Jahr 622 n.Chr. (Jahr eins des muslimischen Kalenders).

„Es handelt sich um einen seltenen Fund“, sagte Tim Power von der Universität der VAE, der Teil des Teams war, das das Kloster ausgrub. „Es ist eine wichtige Erinnerung an ein verloren gegangenes Kapitel der arabischen Geschichte.“

Sicher, Historiker haben schon lange gewusst, dass sowohl Christen als auch Juden vor der Ankunft des Islam überall auf der Arabischen Halbinsel lebten. Dabei handelt es sich darüber hinaus das zweite solche Kloster, das in den VAE ausgegraben wurde. Alles in allem sind bisher sechs antike Klöster an der Küste der VAE entdeckt worden.

Letztlich bestätigen diese Funde, dass das, was auf der Arabischen Halbinsel geschah, das ist, was im weiteren Nahen Osten und Nordafrika geschah. Im siebten Jahrhundert war die gesamte Region überwiegend christlich geprägt. Sobald ca. 630 der Jihad gegen die „Völker des Buchs“ (Christen und Juden) ausgerufen war, wurden alle diese ehemals christlichen Regionen gewaltsam geschluckt und islamisiert. Mit den Worten von Bernard Lewis:

Wir tendieren heutzutage dazu zu vergessen, dass das christliche Europa ungefähr eintausend Jahre lang, vom Beginn des Islam im siebten Jahrhundert bis zur Belagerung Wiens 1683 unter ständiger Bedrohung des Islam stand, was die doppelte Bedrohung durch Eroberung und Konversion darstellte. Die meisten der neuen muslimischen Herrschaftsbereiche wurden dem Christentum entrissen. Syrien, Palästina, Ägypten und Nordafrika waren alles christliche Länder, nicht weniger, eher mehr als Spanien und Sizilien. All das hinterließ ein tiefes Gefühl des Verlustes und eine tief sitzender Angst. [Hervorhebung hinzugefügt]

Der Fund des Klosters auf der Arabischen Halbinsel ist weiter nicht überraschend, wenn man bedenkt, wie gänzlich christlich der Nahe Osten war. Laut John Cassian, einem europäischen Mönch, der das benachbarte Ägypten etwa zweieinhalb Jahrhunderte vor der arabischen Invasion besuchte, „hätte der Reisende von Alexandria im Norden bis Luxor im Süden eine ganze Reise [rund 950 km zu Fuß] verteilt in der Wüste den Klang von Gebeten und Chorälen der Mönche in seinen Ohren, die aus den Klöstern und aus den Höhlen kamen, von Mönchen, Einsiedlern und Eremiten.“

Heute hat Ägypten, das vor dem Einmarsch des und der folgenden Eroberung durch den Islam, was gemessen an Bevölkerung und Einfluss wohl die christlichste Nation der Welt war, nur sehr wenige Klöster – und diese wenigen werden immer noch angegriffen.

Zweifellos brach über die Christen Arabiens ein noch schlimmeres Schicksal herein. Immerhin hat Mohammed selbst die Reinigung der Halbinsel von allen Religionen ausgewählt. Sein Wunsch auf dem Sterbebett lautete: „Es darf keine zwei Religionen auf der [Arabischen] Halbinsel geben.“ Das ist immer also so interpretiert worden, es heiße, dass nur der Islam auf der Halbinsel praktiziert werden darf (daher rufen die modernen Fatwas weiter zur Zerstörung jeder auf der Halbinsel zu findenden Kirche auf; daher werden christliche Migranten, die sich in ihren Häusern zu Gebet treffen, verhaftet und gefoltert).

Trotzdem wird das kürzlich ausgegrabene Kloster als – sie werden es ahnen – „Monument der Toleranz und einer Gesellschaft der Religionsvielfalt“ angeführt. Der Bericht erzählt:

Der Fund wirft auch ein Licht auf eine Zeit, in der das Christentum und der Islam zusammenlebten… Nach dem Aufstieg des Islam gab es, sagte Prof. Power, eine Periode von rund 300 Jahren, in der die zwei Religionen nebeneinander existierten.

Echt? In Wirklichkeit waren die ersten drei Jahrhunderte des Islam – als die meisten seiner Eroberungen stattfanden – bemerkenswert gewalttätig. Die Jahrhunderte lange Bilanz ist unbestreitbar; und Klöster gehörten zum ersten, was angegriffen, geplündert und/oder unter starke Einschränkungen gestellt wurde.

Allerdings „funktioniert das Narrativ gewalttätiger Eroberung nicht“, sagte Power, weil „es kein Zeichen von Verwüstung oder Gewalt oder Brand gibt. Es gab schrittweise kulturelle und soziale Veränderung, in der das Christentum langsam verschwand und der Islam dominant wurde. es handelt sich um ein Monument der Toleranz und einer Gesellschaft der Religionsvielfalt.“

Da haben wir es. Trotz der Tatsache, dass zeitgenössische historische Berichte deutlich machen, dass Klöster, Kirchen und ganze christliche Regionen im Namen des Jihad im Lauf der Jahrhunderte ausgerottet oder brutal unterworfen wurden, scheint die christliche Bevölkerung in diesem Fall „friedlich“ „schrittweise verschwunden“ zu sein. Warum? Weil „es kein Zeichen von Verwüstung oder Gewalt oder Brand“ an dem Gebäude gab.

Gemäß dieser „Logik“, dass an einem Gebäude keine Zeichen von Gewalt auftauchen – 14 Jahrhunderte nach der Tatsache – müssen seine Einwohner mit enormer Großzügigkeit behandelt worden sein. Das ist gleichbedeutend damit einer verprügelten Hausfrau zu sagen, dass ihre Zeugenaussage nicht gut ist, weil die Polizei am Ende keine Zeichen von Gewalt oder Feuer in ihrem Haus fand.

Newsflash an Power: Alle möglichen Arten hässlicher Dinge, einschließlich Gewalt und unverhohlenem Gemetzel, kann einem Volk zugefügt werden, ohne dass es in seinem Heim ein Zeichen davon gibt – besonders wenn die Überprüfung 14 Jahrhunderte später erfolgt.

So viel zu gesundem Menschenverstand. Alles, was für die von den VAE finanzierten Archäologen wichtig ist, ist offenbar, dass etwas gefunden worden ist, nach viel Anstrengung und Haarspalterei, das den Islam – die Religion ihrer Gönner – gut aussehen lässt. In Wirklichkeit und ohne sich auf offensichtliche Schlussfolgerungen zum Schicksal des Klosters zu verlassen, bleibt die unbestrittene Tatsache: Nach dem Aufstieg des Islam wurde dieses sogenannte „Monument der Toleranz und einer Gesellschaft vieler Religionen“ trostlos und vom Sand der Zeit geschluckt. Warum?

Welchen Grund auch immer man anführt, zu behaupten, dass die indigenen Christen dieses lange erloschenen Klosters freundlich behandelt wurden und beschlossen einfach aus eigenem Antrieb zu packen und wegzugehen – ohne jeden äußeren Druck oder schlimmeres seitens des umgebenden Islam – ist Wunschdenken.

Verweigern muslimische „Beamte“ verfolgten Christen Zuflucht in Europa?

Raymond Ibrahim, 12. Oktober 2022 (The Stream)

Berlin

Dasselbe Deutschland, das 2015 mehr als eine Million muslimischer Migranten und 2021 zehntausend nicht überprüfte Afghanen aufnahm – alles Leute, die per Definition keine religiöse Verfolgung in ihren Heimatländern zu erwarten hatten, weil sie selbst Muslime sind – hat es abgelehnt einem Muslim-Konvertiten zu Christentum Asyl zu gewähren, obwohl einer seiner Verwandten wegen desselben „Verbrechens“ des Abfalls vom Glauben in seiner Heimat Iran gefoltert und ermordet wurde.

Der zum Schutz seiner Identität mit dem Pseudonym „Hassan“ bedachte 44-jährige beantragte 2018 in Deutschland Asyl. Die Behörden lehnten sein Glaubenszeugnis damit ab, dass niemand zum christlichen Glauben konvertieren würde, nachdem er gesehen und erfahren hat, was im Iran mit Konvertiten geschieht. Damit verwiesen sie auf Hassans Schwager, der Hassan nach eigener Aussage zum Christentum brachte und der später verhaftet und im Gefängnis wegen Beteiligung an einer Hauskirche getötet wurde. Die deutschen Behörden schlossen, es sei „nicht besonders wahrscheinlich“, dass Hassan nach einem solchen Ereignis Christ wurde – und es bestimmt nicht bliebe – da der Mord einen „Abschreckungseffekt“ auf jeden anderen möglichen Konvertiten, nämlich Hassan, haben würde.

Nachdem Deutschland ihm die Türen zuschlug, brachte Hassen seinen Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte; auch dieser lehnte seine Berufung vor kurzem ab. Der vom Islam Abgefallene soll jetzt zurück in die Islamische Republik Iran abgeschoben werden, eine Tat, die einem Todesurteil gleichkommt oder ihn zumindest Verfolgung und Inhaftierung preisgibt.

Bevor die deutschen Behörden seinen Asylantrag ablehnten, hatte Hassan dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge folgendes Zeugnis gegeben:

Der Bruder meiner Frau war dadurch, dass er Christ wurde, zu jemand anderem geworden.  Wir wollten sehen, ob wir dieses Gefühl bekommen, wenn wir Christen werden… Ich hatte im Iran viele Probleme gehabt… ich hatte viele Fragen [zur Religion], aber mir wurde nicht erlaubt sie zu stellen. Als ich Fragen stellte, wurde ich in der Schule geschlagen. Das brachte mich dazu wissen zu wollen, welchem Gott ich mich gegenüber sah. Eines Tages sagte mein Schwager mir und meiner Frau, dass er gute Nachrichten habe. Es gibt einen Schatz, es gibt einen lebendigen Gott, Jesus Christus, wir sein Seine Kinder und nicht Seine Sklaven… Er sagte, dass es eine Erlösung gibt.

Wie erwähnt, sollte sein Schwager wegen seiner Hauskirchen-Aktivitäten inhaftiert und schließlich im Gefängnis wegen seines Glaubens ermordet werden.

Die Islamische Republik Iran, das sollte festgehalten werden, ist eine bei der Christenverfolgung übelsten Nationen – besonders bei muslimischen Konvertiten. So erklärte eine Menschenrechtsgruppe bereits 2017:

Eine große Zahl Iraner hat zu Christus gefunden und das ist etwas, wegen dem die Obrigkeit eindeutig sehr unglücklich ist. Also gibt es regelmäßige Verhaftungen und Inhaftierungen. Es hat in letzter Zeit eine Menge Anklagen gegeben, was ein noch härteres Vorgehen nahelegt – in einigen Fällen Strafen von 10 bis 15 Jahren gegen Christen. Und in der Regel werden die Behörden nahelegen, dass dies das Ergebnis der Untergrabung des Staates ist oder der Versuch gegen den Staat zu kollaborieren und dafür werden noch politischere Anklagen als zum Beispiel Gesetze zum Abfall vom Glauben oder Blasphemie verwendet.

Trotz dieses unterdrückerischen Klimas und statt von der Ermordung seines Schwagers davon „abgebracht“ worden zu sein, nahmen Hassan, seine Frau und seine Kinder alle Christus an. Es dauerte nicht lange, bis die argwöhnischen iranischen Sicherheitskräfte ihr Haus stürmten, ihre Bücher, Computer, Pässe und die Bibel plünderten. Hassan und seine Familie reagierten mit der Flucht aus dem Iran, irgendwann erreichten sie Deutschland.

„In Deutschland verkündete ich das Evangelium, ich organisierte Gebetskreise hier in der Unterkunft“, sagte er. „Ich möchte ein gutes Beispiel sein, andere für den Glauben an Jesus Christus gewinnen. Mein größtes Ziel ist es, dass meine Kinder Freiheit in Christus finden und gut sind.“

Hier kommen wir zu der entscheidend wichtigen, obwohl übersehenen Frage: Wie kam es überhaupt dazu, dass die deutschen Behörden Hassans Zeugnis – dass er Christ wurde, obwohl er die grässlichen Folgen kannte – nicht verstanden? Die einfache Antwort lautet, dass deutsche Behörden als Atheisten/Materialisten schlicht nicht glauben konnten, dass irgendjemand sein Leben riskieren würde, nur um Christ zu sein.

So stellte Lidia Rieder von der ADF, die Hassan hilft, fest:

Es gibt nationale  und internationale Richtlinien für Asylanträge auf religiöser Grundlage… Leider wird diese Anleitung von deutschen Entscheidungsträgern sehr selektiv angewandt. Sie verstehen nicht dass unter Verfolgung an seinem Glauben festzuhalten für andere sehr ansprechend sein kann, wie wir an der Geschichte des Christentums sehen können.

Es könnte jedoch auch einen anderen Grund geben, dass „diese Anleitung von den deutschen Entscheidungsträgern sehr selektiv angewandt“ wird: Diese Entscheidungsträger könnten selbst Muslime sein, die sich und den Islam an diesen Christus liebenden Apostaten rächen.

Zuerst einmal wissen wir bereits, dass genau dieses Szenario sich früher schon abgespielt hat. Im Dezember 2019 berichtete CBN News:

Christliche syrische Flüchtlinge … sind von muslimischen UNO-Beamten in Jordanien für Hilfe der United Nations Refugee Agency, der UNHCR, gesperrt worden. Einer der Flüchtlinge, Hasan, ein syrischer Konvertit zum Christentum, sagte uns in einem Telefonat, muslimische Vertreter des UNO-Lagers „wissen, dass wir Muslime waren und Christen wurden und sie verfolgten und verspotteten uns. Sie ließen uns nicht ins Büro. Sie ignorierten unseren Antrag.“ Hasan und seine Familie verstecken sich jetzt, haben Angst, dass sie von der jordanischen Polizei verhaftet oder sogar getötet werden. Zum Christentum zu konvertieren ist in Jordanien ein schweres Verbrechen.

Genauso ist es laut Timothy, einem weiteren Muslim-Konvertiten zum Christentum so: „Die ganzen offiziellen UNO-Vertreter [anscheinend in Jordanien] sind zu 99 Prozent Muslime und sie behandeln uns als Feinde.“

Als er das Thema ansprach, sagte Paul Diamond, ein britischer Menschenrechts-Anwalt, einmal:

Wir haben diese absurde Situation, in der das Programm eingerichtet wurde, damit syrischen Flüchtlingen und den Menschen, die es am dringendsten benötigen, geholfen wird; Christen, die „gevölkermordet“ worden sind, können nicht einmal in die UNO-Lager kommen, um Lebensmittel zu bekommen. Wenn du kommst und sagst. Ich bin Christ oder Konvertit, dann werden die muslimischen UNO-Wächter dich nicht hereinlassen und dich auslachen und verspotten und sogar bedrohen…, sagen: „Du hättest nicht konvertieren sollen. Du bist ein Idiot, dass du konvertiert hast“, etwas in dieser Art.

Bemerkenswert ist hier, dass diese (muslimischen) Obrigkeiten, die Christen Zuflucht verweigern, sie verspotten und sarkastisch werden – was durchaus das sein könnte, was die deutschen Behörden, die Hassan zurückwiesen, machten, als sie ihm Asyl verweigerten, indem sie praktisch sagen, dass kein vernünftiger Mensch angesichts der Folgen jemals Christ werden würde.

Es gibt tatsächlich viele weitere Beispiele „westlicher Entscheidungsträger“, die Sarkasmus und Spott in ihren Entscheidungen benutzen, um verfolgten Konvertiten Asyl zu verweigern. Bedenken Sie nur das britische Innenministerium, das sein Immigrationsprogramm betreibt. Es verspottete eine iranische Asylsuchende im Ablehnungsbescheid, in dem es schrieb: „Sie bestätigten in Ihrer Asylbefragungsaufzeichnung, dass Jesus Ihr Retter ist, behaupteten aber dann, dass er nicht in der Lage sein würde sie vor dem iranischen Regime zu retten. Daher wird erwägt, dass Sie von Ihrem Glauben nicht überzeugt sind und Ihr Glaube an Jesus halbherzig ist.“

In der Diskussion ihrer Erfahrungen erklärte die abgelehnte Frau zuerst ihre Notlage: „Wenn in meinem Land jemand zum Christentum konvertiert, ist die Strafe der Tod oder Hinrichtung.“ Bezüglich des Asylprozesses sagte sie, wann immer sie auf die Fragen des Mitarbeiters des Innenministeriums antwortete, „kicherte er oder spottete irgendwie, als er mit mir sprach… Er fragte mich, warum Jesus einem nicht gegen das iranische Regime oder iranische Behörden hilft.“

Genauso wurde einem Iraner in seinem Ablehnungsbescheid durch das Innenministerium gesagt, mehrere Bibelpassagen würden seiner Behauptung „widersprechen“, er sei zum Christentum konvertiert, nachdem er entdeckte, es sei ein „friedlicher“ Glaube. Der Brief ging so weit Bibelverse anzuführen – aus Exodus, Leviticus, Matthäus und der Offenbarung – um zu argumentieren, dass die Bibel gewalttätig ist, bevor geschlossen wurde: „Diese Beispiele stimmen nicht mit Ihrer Behauptung überein, dass Sie zum Christentum konvertierten, nachdem Sie entdeckten, dass es eine ‚friedliche‘ Religion ist, anders als der Islam, der Gewalt, Wut und Rache beinhaltet.“

Kurz gesagt scheint es so, als ob manche Muslime im Westen Macht und Autorität gewonnen haben zu tun, was sie in der muslimischen Welt gewonnen haben – sie diskriminieren Christen und vom Glauben Abgefallene nicht nur, sondern schicken sie auch in den Tod.

Geschichte: Christen retten die westliche Zivilisation vor dem Islam – was Hitler bedauerte

Raymond Ibrahim, 10. Oktober 2022

Am 10. Oktober 732 rettete eine der entscheidendsten Schlachten der Geschichte Europa davor islamisch zu werden. Interessanterweise bedauerte niemand anderes als Adolf Hitler diese Entwicklung. Warum – und warum seine Bewertung falsch war – wird unten diskutiert.

Exakt hundert Jahre nach dem Tod Mohammeds, des Propheten des Islam, im Jahr 632 – ein Jahrhundert, das die Eroberung tausender Quadratkilometer ehemals christlicher Länder erlebte, darin Syrien, Ägypten, Nordafrika und Spanien – fand der Krummsäbel des Islam sich 732 im Herzen Europas wieder und stand der militärischen Hauptmacht des Kontinents gegenüber, den Franken.

Nachdem die muslimischen Horden, die Berichten zufolge 80.000 Männer zählten, den Großteil des südwestlichen Frankreich verwüstet hatten, zahllose Opfer abschlachteten und versklavten, trafen sie am 10. Oktober irgendwo zwischen Poitiers und Tours auf 30.000 Franken-Infanteristen unter der Führung von Karl Martell. Ein anonymer mittelalterlicher arabischer Chronist beschreibt die Schlacht wie folgt:

Nahe dem Fluss Owar [Loire] wurden die zwei großen Mengen der beiden Sprachen [Arabisch und Latein] und der zwei Bekenntnisse [Islam und Christentum] in Schlachtordnung gegeneinander aufgestellt. Die Herzen des Abd al-Rahman, seiner Hauptleute und seiner Männer waren mit Grimm und Stolz gefüllt und sie waren die ersten, die den Kampf begannen. Die muslimischen Reiter stürzten sich erbittert und gehäuft vorwärts gegen die Bataillon der Franken, die mannhaft Widerstand leisteten und viele fielen auf beiden Seiten, bis die Sonne unterging.

Die muslimische Attacke, die komplett aus wilden, Frontalangriffen bestand, erwies sich als ineffektiv, denn „die Männer des Nordens standen bewegungslos wie eine Mauer, sie waren wie ein Gürtel aus Eis zusammengefroren und ließen sich nicht auflösen, während sie die Araber mit dem Schwert erschlugen. Die Austrasier [Ostfranken], gewaltig an Gliedmaßen und mit eiserner Hand, fällten mutig im dichtesten Kampfgewühl“, schrieb ein Chronist. Die Franken weigerten sich ihre Reihen aufzubrechen und nachfolgenden Reitern durch die Lücken zu galoppieren, worauf die arabische Kavallerie sich verließ. Stattdessen schlossen sie ihre Reihen noch enger und „zogen ein Band um ihren Anführer [Karl], die Leute der Austrasier führten alles vor sie. Ihre nimmermüden Hände trieben ihre Schwerter auf die Brüste [der Feinde] nieder.“

Einmal umzingelten Allahs Krieger Karl, aber „er kämpfte so heftig wie ein hunger Wolf über den Hirschen herfällt. Durch die Gnade Unseres Herrn, richtete er ein großes Gemetzel unter den Feinden des christlichen Glaubens an“, schreibt Denis der Chronist. „Damals war das der erste Mal, dass er ‚Martel‘ genannt wurden, als eiserner Hammer aus Stahl und jedem anderen Metall, weil er all seine Feinde im Kampf zerschmetterte und erschlug.“

Als die Nacht sich über das Feld des Gemetzels senkte, trennten sich die beiden angeschlagenen Armee und zogen sich in ihre Lager zurück. Bei Tagesanbruch bereiteten die Franken sich auf die Wiederaufnahme der Schlacht vor, nur um festzustellen, dass die Muslime im Schutze der Dunkelheit alle geflohen waren. Ihr Herr, Abdul, war in den Kämpfen des Vortages getötet worden und die Berber – von seiner Knute befreit und nachdem sie den fränkischen Mut schmeckten – zogen offenbar das Leben und etwas Beute dem Märtyrertum vor. Sie alle flohen zurück nach Süden, dabei immer noch plündernd, brandschatzend und alles versklavend und mehr. Weil er sich bewusst war, dass seinen Stärke in der „Eiswand“ lag, verfolgte Karl sie nicht.

Das Nachspiel „war, wie in allen Kavallerie-Schlachten, ein blutiges Chaos, übersät mit tausenden verwundeten oder sterbenden Pferden, aufgegebener Beute und toten sowie verwundeten Arabern. Wenige der Verwundeten wurden gefangen genommen – in Anbetracht ihrer vorherigen Geschichte der Morde und Plünderungen.“ Die älteste Quelle gibt astronomische Zahlen erschlagener Muslime bei nur einem Bruchteil erschlagener Franken an. Wie immer die wahren Zahlen aussehen, in dieser Schlacht fiel eine beträchtlich geringere Zahl der Franken als der Muslime. Selbst arabische Chronisten verweisen auf das Gefecht als das „Pflaster der Märtyrer“, was nahelegt, dass die Erde mit muslimischen Leichen übersät war.

„Die freudige Nachricht wurde bald in der katholischen Welt verbreitet“ und die überlebenden Chroniken des Tages – einschließlich der des erwähnten und anonymen Arabers – stellen diesen Sieg in monumentalen, wenn nicht gar apokalyptischen Worten dar.

Tatsächlich ist Tours von all den vielen Schlachten zwischen dem Islam und der Christenheit, angefangen mit den zeitgenössischen Chroniken bis in die Moderne, eine der, wenn nicht die im Westen am meisten gefeierte. Denn obwohl das Mittelmeer verloren war und obwohl Überfälle auf die europäischen Küsten ein dauerhafter Bestandteil wurden, wurde der Islam auf die Iberische Halbinsel begrenzt, so dass Westeuropa sich organisch entwickeln konnte.

Aus diesem Grund betrachteten führende westliche Historiker wie Godefroid Kurth (gest. 1916) Tours immer als „eines der größten Ereignisse in der Weltgeschichte, da es von diesem Ergebnis abhängig war, ob die christliche Zivilisation weitergeführt werden konnte oder der Islam überall in Europa triumphieren würde“.

Genau dieser Ausgang ist auch der Grund, dass der Führer Nazideutschlands, Adolf Hitler, Berichten zufolge einmal klagte:

Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt, so hätten wir den Mohammedanismus übernommen, die Lehre der Belohnung des Heldentums [und den siebten  Himmel allein den mutigen Kriegern öffnet]. Die germanischen Rassen hätten die Welt damit erobert. Nur durch das Christentum sind wir davon abgehalten worden

Mit anderen Worten: Der Führer – der darüber hinaus das Christentum beschuldigte „Sanftmut und Schlaffheit“ zu fördern – glaubte, was viele im Westen weiterhi glauben, insbesondere diejenigen, derer Weltbild von Hollywood gefärbt ist: dass das Christentum historisch nur schwache und kraftlose Männer ausbrütete, besonders wenn man es mit „robusteren“ Völkern vergleicht, in diesem Fall den Muslimen.

Was diese populäre Ansicht zu beantworten versäumt, ist die einfache Beobachtung: Wenn die mittelalterlichen Crhisten schwach und kraftlose waren, besonders im Vergleich zu Muslimen, warum besiegten sie ihre jidadistischen Feinde nicht nur im Nahkampf, sondern stellte auch sicher, dass die westliche Zivilisation aufblühte, wie es zur Genüge im Buch Defenders of the West: The Christian Heroes Who Stood Against Islam dargelegt ist?

(Historische Zitate in diesem Artikel sind aus dem Buch des Autors Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West entnommen.)