Video: Bennett singt mit schwer verletztem IDF-Soldaten

Bildungsminsiter Naftali Bennett singt mit Yehuda HaYisraeli, einem bei der Operation „Fels in der Brandung“ lebensgefährlich verletzt wurde

Israel National News, 8. Februar 2017

In dem Video oben singt Yehuda HaYisraeli, der während der Operation „Fels in der Brandung“ am schwersten verletzte Soldat, zusammen mit Bildungsminister Naftali Bennett.

Als 2014 der Krieg an Israels Grenze zum Gazastreifen ausbrach, machte Yahuda Yitzhak HaYisraeli gerade eine Elite-Offiziersausbildung. Damit war er von Kampfeinsätzen befreit, aber er bettelte bei seinen Kommandeure, dass ihm erlaubt würde  seinem Land an der Front zu dienen.

Nach Beendigung des Ausbildungslehrgangs wurde ihm Bitte gewährt und Yahuda Yitzhak schloss sich seinen im südlichen Gazastreifen als Teil der Operation „Fels in der Brandung“ kämpfenden Kameraden an.

Als sie in die Stadt Rafah eindrangen, mahnte er seine Soldaten eindringlich, sie sollten ihre Ängste und Befürchtungen hinter sich lassen, um sich voll und ganz auf den anstehenden Kampf zu konzentrieren. „Jetzt vergessen wir Heim und Famile – und wir sind für die Nation Israel.“ Das gilt besonders für Yehuda Yitzhak selbst, da er eine schwangere Ehefrau und eine kleine Tochter zurückließ.

Tragischerweise wurde er aber während der Kämpfe in Rafah lebensgefährlich verwundet; er erhielt eine fast tödliche Wunde am Kopf. Splitter drangen in seinen Schädel ein, in sein Gehirn, was ihn eine längere Zeitspanne ohne Bewusstsein bleiben ließ und ihn außerstande setzte zu sprechen.

Sein zweites Kind, ein Sohn, wurde geboren, als er bewusstlos im Soroka-Krankenhaus lag; die Brit Milah des Jungen wurde dort gehalten, sein Bett in die Nähe geschoben, obwohl er nicht darauf reagierte. Sein Vater lehrt an der zionistischen religiösen Grundschule Morascha in Kiryat Mosche (Jerusalem) und am Abend vor der Brit fuhr die komplette Klasse mit dem Bus ins Krankenhaus, um an der Wiege des Kindes das Schmaij Israel und für Yehuda Yitzhaks Genesung zu beten.

Nach acht Operationen machte Yahuda Yitzhak eine bemerkenswerte Besserung durch; er gewann das Bewusstsein wieder, ebenso die Fähigkeit zu kommunizieren. Aber er konnte weiterhin nicht sprechen. Während einer Familienfeier in Har Bracha demonstrierte Yahuda Yitzhak allerdings seinen sich bessernden Zustand; er lächelte mit Verwandten für Fotografen und sprach sogar.

Als das Vereidigungsministerium sich, weil er in Samaria lebt, weigerte eine spezielle Ergänzung zu HaYisraelis Haus zu bezahlen, die seinem Behindertenstatus entspricht, begann seine Familie eine Spendenkampagne und brachte damit 1,4 Millionen Schekel auf, die es ihm letztes Jahr ermöglichten nach Hause zu kommen.

Jerusalem: Laute Februar-Nächte

The Real Jerusalem Streets, 15. Februar 2017

Das Leben in Jerusalem in Israel
ist unvorhersagbar.
Niemand weiß sicher, was als nächstes geschehen wird.

Diese Woche zum Beispiel
änderte das Wetter sich so oft,
dass es unmöglich war den Überblick zu behalten.
Ab Sonntag war der Regen immer wieder ein- und abgeschaltet.

Die Jaffa Road war nass und menschenleer.
Die rote Stadt-Installation Varda hing luftleer herunter,
ganz so wie eine durchweichte, verwelkte Blume.

Im Mahane Yehuda-Markt, dem Schuk,
gab es Reihen geschlossener Ladenjalousien,
aber an vielen Stellen konnte man Schirme kaufen.

Vor ein paar Jahren kam die Stadtverwaltung mit dem Plan an
Menschen nachts im Winter nach Jerusalem zu locken.
Dazu konzipierte man ein Festival namens שאון חורף – Winter-Lärm.

Montagsabends im Februar sollten die Leute,
immer an einen anderen Ort in der Stadt

kommen, um die Straßen zu füllen und unterhalten zu werden.

Letzte Woche fand die erste Veranstaltung der Reihe
auf der Schuschan- und der Horesch-Straße statt.

Das war eine clevere Projektion,
der Spieler befand sich auf dem Bürgersteig,
aber seine Leinwand war mehrere Stockwerke hoch auf der Wand.

Können Sie mich hier auf der Leinwand finden?

Winterlärm beginnt um 19 Uhr und endet um 2 Uhr morgens.

Ich mag es früher zu gehen, vor den Menschenmassen,
um Fotos dieser Lichtprojektionen

und Live-Musik an zahlreichen Orten zu machen.

Schauspieler traten in diesem Geschäft auf,
während das Publikum von draußen zusieht.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein neues Boutique-Hotel
namens Die Post im alten Postgebäude;

dort gab es Live-Musik, Essen und Getränke
und es war ein großartiger Ort, um sich zu setzen und aufzuwärmen.

Aber das meiste von Winterlärm findet

draußen auf den Straßen statt,

eintrittsfreie Konzerte und Unterhaltung.

Alkohol und Essen sind Teil an den meisten Orten des Vergnügens.

Im Sobar gab es Kaffee und Musik,
weil es sich um einen alkohol- und drogenfreies Veranstaltungsort handelt.

Ich entdeckte einen ehemaligen stellvertretenden Bürgermeister Jerusalems,
der im Publikum zuhörte.

Wie soll man den Weg zum Sobar beschreiben?

Gehen Sie ans Ende der Schuschan-Straße,
durch das Tor, dann rechts und dann links.

Ich gehe oft nachts durch Jerusalem,
aber im Dunkeln nie auf diesen Straßen.

Ich war richtig froh, dass ich einen Freund gebeten hatte mitzukommen.

Können Sie uns hier sehen?
Ich hätte mich nie allein dorthin getraut

und diese Kunstgalerie und Künstlerzentrum gesehen.

Die erste Woche von Winterlärm hat Spaß gemacht.
Ich entdeckte und sah mehr neue Stellen
Aber ich bin froh, dass ich das letzte Woche noch nicht einstellte.

Winterlärm fand diese Woche auf den Straßen Schammai und Hillel.
Es sollten gegenüber letzter Woche sechs weitere Stellen geben,
aber es schienen weit weniger zu sein.

Die „Unterhaltung“ war nicht gut.
Ich konnte nicht ein einziges Motiv finden, das zu fotografieren und teilen lohnte.

Auf einer Konferenz diese Woche
äußerte Stadtrat Aryeh King Abscheu wegen
einiger der „Kultur“ und Unterhaltung
und wie die Stadt ihr Geld ausgibt.

Diese zweite Woche von Winterlärm
zeigte, dass er nur allzu richtig lag.

Es wurde berichtet, dass er unter Protest zurücktrat.

Ich habe oft in Frage gestellt, was hier als Kultur betrachtet wird.
Ich stimme King zu, diese Veranstaltung war kitschig und geschmacklos
und ich bin erleichtert, dass ich niemanden ermutigt habe hinzugehen.

Das einzige Gute, was ich sah,
war, dass wegen des unfreundlichen Wetters weniger Menschen kamen.

Jede Woche ist anders,
ich hoffe der nächste Winterlärm kommt wieder auf Kurs.

Wenn der Regen aufhört,

wird man Tag und Nacht
jemanden auf der Straße finden,
der für den Jerusalem Marathon trainiert.

Die Schilder hängen.
Am 17. März, ob es regnet oder schneit,
werden die Straßen mit zehntausenden Menschen gefüllt sein,
die laufen und die anfeuern.

Angesichts des Terrors beweisen wir wieder einmal, dass wir eine innovative Nation sind

Aussie Dave, Israellycool, 9. Februar 2017

Was haben die folgenden Gegenstände gemeinsam?

Die Antwort lautet natürlich: Sie sind Objekte, die erfinderische Israelis verwendet haben um Terroristen zu neutralisieren.

Und jetzt können wir dem Mix einen neuen hinzufügen.

Bei einem Schieß- und Messerangriff am Donnerstagnachmittag wurden fünf Menschen verletzt, al sein Palästinenser auf der HaBaron Hirsch-Straße in Petah Tikva nahe des gedrängt vollen Marktes der Stadt das Feuer eröffnete.

Der Schütze war ein 19-jähriger aus der Gegend von Nablus; er floh vom Tatort, wurde aber kurz darauf von Zivilisten festgesetzt, die ihn unter Verwendung einer Nähmaschine neutralisierten. Er wurde dann von der Polizei verhaftet und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Terrorist begann seinen Anschlag auf der HaBaron Hirsch-Straße, bewegte sich dann westwärts, wobei er ständig auf Menschen schoss, die an einer Bushaltestelle standen und auf dem Markt herumliefen.

Dann bog er rechts ab auf die Montefiore, immer noch schießend. Leute verfolgten ihn und versuchten ihn zu neutralisieren. Als der Terrorist an ein Nähmaschinengeschäft kam, begann er Menschen mit einem Schraubendreher anzugreifen, nachdem seine Schusswaffe – ein selbst gebautes Gewehr – Ladehemmung bekam.

Einige der Menschen schafften es schließlich den Terroristen zu neutralisieren, indem sei eine Nähmaschine nach ihm warfen. Augenzeugen sagen, während er neutralisiert am Boden lag, schrei er immer wieder „Hilfe, Hilfe!“

Dank des Erfindungsreichtums meiner israelischen Mitbürger ist Leben gerettet worden.

Für Tu B’Schwat (Jüdisches Neujahr der Bäume) ein Bild jüdischer Soldaten in der britischen Armee des Ersten Weltkriegs

Picture a Day, 9. November 2017

Originalbeschreibung: Eine Gruppe des 39. Bataillons mit Arbeitern und Kinder aus Ben-Schemen. 15. Schwat. Das Schild zitiert aus 3. Mose: Wenn du in das Land kommst, sollst du pflanzen…“

 

Tu B’Schwat Spezial: Die Bäume des Landes Israel

Picture a Day, 10. Februar 2017

Granatapfelbaum, handkoloriertes Foto (ca. 1900-1920)

Die Fotografen der Fotoabteilung der American Colony reisten kreuz und quer durch das Heilige Land und den Nahen Osten, von Damaskus bis Kairo, von Malta bis in den Irak.

 

 

 

 

 

Dattelpalme (ca. 1900-1920)

Sie fotografierten auch sehr gerne die Flora des Landes der Bibel und lieferten dazu die botanischen Gattungsnamen.

 

 

 

 

 

Olivenbaum (Klicken Sie hier für mehr. Klicken Sie hier, um das originale Schwarz-Weiß-Foto zu sehen.)

Angesichts der Heuschreckenplage, die das Land 1915 mit biblischem Ausmaß traf, dokumentieten die Fotografen den Lebenszyklus und die verheerenden Folgen der Schwärme.

 

 

 

 

 

 

Mandelbaum (das originale Schwarz-Weiß-Foto)
Kaktusfeige; heute wird sie Kaktuspfirsisch oder Sabre genannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Vorabend von Tu B’schwat, dem traditionellen „Neujahr der Bäume“, zeigen wir diese Sammlung an zwischen 1900 und 1920 aufgenommenen Fotos von Bäumen. Einige der Bilder wurden 25 bis 30 Jahre später koloriert.

Karubbaum (Johannesbrotbaum)
Akazie
Kiefern (ca. 1900)