Wie man die @UNRWA auseinandernimmt

Elder of Ziyon, 13. Juni 2017

Der ehemalige US-Botschafter in Israel, Dan Shapiro, twittert in Reaktion auf einen thread von Netanyahu mit der Aussage, es sei an der Zeit die UNRWA loszuwerden.


Dan Shapiro: Guter Thread. Ich stellte fest, dass israelische Beamte verständlicherweise frustriert mit dem Gebilde UNRWA, sich aber bewusst sind, dass sie eine wichtige Rolle spielt, dass sie sie nicht einfach loswerden können.

Es ist nicht einfach eine seit 70 Jahren eingegrabene Bürokratie loszuwerden – aber mit etwas Willenskraft ist es möglich. Und die UNRWA loszuwerden wird für den gesamten Nahen Osten gut sein.

Als erstes und wichtigstes muss man die Golfstaaten für den Plan ins Boot bekommen. Die ölreichen Staaten brauchen Hirnschmalz und die nächste Genration an Arbeitern und unter den Arabern sind die Palästinenser diejenigen, die am besten ausgebildet sind und am härtesten arbeiten. Dubai und Saudi-Arabien wollen ihre Wirtschaftsbasis über Öl hinaus breiter anlegen und sie wollen das möglichst mit arabischem Talent tun. Dass das passt, ist offensichtlich.

Die Palästinenser sind im Baugewerbe am Golf bereits entscheidend förderlich gewesen, aber sie hatten keine Staatsbürgerrechte. Es ist an der Zeit, dass die USA Druck auf die neuerdings freundlich gesinnten, sich gegen die Schiiten vereinigenden sunnitischen Golfstaaten ausüben, damit sie Palästinensern aus dem Libanon, Jordanien und Syrien – sowie dem Gazstreifen!- die Einwanderung erlauben und sie Staatsbürger werden lassen. Das Programm wäre freiwillig, aber es wäre sehr beliebt, wie die Erfahrung der Vergangenheit mit der Begrenzung der Gewährung der Staatsbürgerschaft auf die Palästinenser in Ägypten und den Libanon zeigt. Es ist eine Investition, die sich für alle auszahlen würde.

Die Golfstaaten können im Gegenzug die Arabische Liga unter Druck setzen, um deren rassistische Entscheidung der 1950-er Jahre, Palästinensern nicht zu gestatten Staatsbürger zu werden, zurückzunehmen.

Die UNO muss von den USA und der EU unter Druck gesetzt werden, damit sie sich von der widerlichen UNRWA-Definition von „Flüchtlingen“ trennt, die niemandem  hilft und nur dazu dient einen permanenten Opferstatus zu perpetuieren.

In Jordanien hat die weit überwiegende Mehrheit der Palästinenser bereits die jordanische Staatsbürgerschaft. Das UNRWA-Budget über einen Zeitraum von fünf Jahren an Jordanien umzuleiten, um die Lager abzureißen, neue Gemeinden zu bauen – und die Palästinenser, die keine Staatsbürgerschaft haben, einzubürgern – ist eine überreife Idee. Jordanien braucht Geld und die UNRWA loszuwerden würde es wert sein, das Geld auf eine Summe – sagen wir 5 bis 8 Jahre lang – zu erhöhen, die über das UNRWA-Budget hinausgeht, um die volle Integration der palästinensisch Lagerbewohner in die jordanische Gesellschaft zu ermöglichen.

In Syrien kann nicht viel getan werden, während das Land auseinanderbricht. Ein neue Syrien könnte handeln, um die UNRWA-Lager loszuwerden, aber bis dahin sollten die vielen syrischen Flüchtlinge palästinensischer Herkunft sofort unter die Obhut des UNO-Flüchtlingswerks (UNHRC) genommen werden, wie andere Flüchtlinge und diejenigen, die sich für den Umzug an den Golf qualifizieren es tun sollten. Natürlich sollte der Teil des UNRWA-Budgets, der den syrischen Flüchtlingen zugeordnet wird, ebenfalls vorläufig an das UNHRC gehen.

Da die Hamas jetzt unter so viel Druck aus der arabischen Welt steht, kann das Verschwinden der UNRWA aus dem Gazastreifen der Nagel sein, der den Sarg schließt. Die UNRWA im Gazastreifen auf der Stelle dichtzumachen, was die Hamas zwingen würde entweder irgendeinen Weg zu finden diese „Flüchtlinge“ zu unterstützen oder sie zu zwingen die PA wieder übernehmen zu lassen, die das UNRWA-Budget für den Gazastreifen nur bekommt, wenn die Hamas aufgibt. Darüber hinaus sollten die Menschen in den Lagern die Möglichkeit bekommen in die Westbank, in arabische Länder oder sogar nach Europa ziehen zu können.

Der Libanon ist das am schwersten zu lösende Problem, denn als Land ist er antipalästinensischer als jedes andere der Welt. (Dort würde man gegen diese Beschreibung protestieren, aber kein Land behandelt die Palästinenser schlimmer.) Wie es steht, übertreibt die UNRWA bereits die Zahl der „Flüchtlinge“ im Libanon um fast 100%. Der Libanon sollte von der Weltgemeinschaft und den arabischen Staaten selbst unter Druck gesetzt werden, damit er aufhört die Palästinenser in Freiluftgefängnisse zu stecken, damit er ihnen das Recht gibt in jedem Beruf zu arbeiten und zu leben, wo sie wollen, ihnen echte Menschenrecht und einen Weg zur Staatsbürgerschaft ind er gesamten arabischen Welt zu geben – lasst sie entscheiden, wo sie leben wollen.

Der beste Weg die arabischen Länder zu zwingen ihre palästinensischen „Gäste“ als mehr als Kanonenfutter zu behandeln, besteht darin das Ehre/Schande-System gegen sie anzuwenden. Beschämt sie so, dass sie die Palästinenser zumindest so gut behandeln wie jeden anderen Araber, der kein Staatsbürger ist und gebt ihnen einen Weg in die Staatsbürgerschaft.

Jetzt ist gerade der beste Zeitpunkt über die Demontage der UNRWA zu reden. Und es ist seit mehr als 60 Jahren überfällig endlich etwas deswegen zu unternehmen.

Licht für den Nachbarn

Dmitry Radyshevsky, The Jerusalem Summit, 15. Januar 2004  (übermittelt per E-Mail)

Vor Kurzem hatte Dmitry Radyshevsky, Geschäftsführer des First Annual International Jerusalem Summit, ein Hintergrundgespräch mit einem einflussreichen palästinensischen Araber, der nicht mehr in den Gebieten wohnt. Während er sich jetzt den Luxus offener Gedanken und freier Rede leisten kann, muss doch seine Identität geschützt werden.

Das Gespräch wird ohne Kommentar wieder gegeben. Seine aufschlussreiche Analyse bietet eine präzise Formel für die Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts, gibt Einsicht in das derzeitige palästinensische denken und sollte eine tägliche Erinnerung daran sein, was Israel erleidet.

Israel gewann die erste Intifada. Die Palästinenser waren erschöpft. Arafat in Tunesien war am Tiefpunkt angelangt. Damals hätte Israel jede Lösung durchsetzen können und die Palästinenser hätten sie akzeptiert. Statt dessen seid ihr nach Oslo gegangen – ohne mit den Arabern in den Gebieten oder Jordanien gesprochen zu haben… Und die Araber schlossen daraus, dass Arafat gewonnen hatte.

Die Palästinenser waren bereit den Status quo zu akzeptieren – de facto: Frieden – aber Israel zwang ihnen die Arafat-Gang mit der alten arabischen Mentalität auf – Ablehnung jeglichen Friedens mit Israel. Das erste, was die PLO bei ihrer Rückkehr machte, war die oppositionellen Zeitungen zu schließen und jeden unabhängigen Journalisten zu feuern.

Nach Oslo dachten die Palästinenser: Wir werden leicht bewaffnete Polizei haben, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Aber als wir diese Typen mit Maschinenpistolen sahen, riefen wir: „Das ist keine Polizei – das sind Fedayin.“ Sie machten das sofort klar: „Wir sind zurück gekommen, um den Kampf fortzusetzen. Es ist bequemer, Israel von hier aus zu bekämpfen als von Tunesien aus.“

Die „Polizei“ baute ein Dutzend bewaffneter Organisationen auf, die alle mit Raub, Vergewaltigung und Erpressung beschäftigt waren. Einer meiner Verwandten hatte ein Geschäft direkt neben einem Hauptquartier. Diese „Beamten“ kamen jeden Tag, nahmen, was immer sie wollten und sagten ihm, er soll es der Organisation in Rechnung stellen. Als die Summe 15.000 Schekel erreichte, verhafteten sie den Geschäftsinhaber und beschuldigten ein israelischer Spion zu sein. Sie hielten ihn drei Tage lang im Keller fest und ließen ihn erst gehen, asl er sich einverstanden erklärte, die Schulden zu vergessen. Als er nach Hause kam, betete er zu Allah, er möge dieses „Hauptquartier“ ausradieren. Einige Monate später bombardierten die Israelis das Gebäude. Er rief mich an und sagte: „Allah hat meine Gebete erhört!“ Jeder Palästinenser kann dir ein Dutzend Geschichten wie diese erzählen.

Die israelische „Operation Schutzschild“ machte die Palästinenser freier, indem sie die PA-Sicherheitsdienste außer Betrieb setzte, was die Zahl der Vergewaltigungen, Erpressungen und Folterungen verringerte.

Israel führt uns mit der Aussendung falscher Signale in die Irre. Sie sagen Arafat sei kein Partner mehr, aber Scharon will sich mit Abu Ala treffen und Omri Scharon trifft sich mit Rajoub. Aber unter den Palästinensern kennt sie jeder als Arafats Leute. Und so glauben die Palästinenser, dass Israel in Wahrheit daran arbeitet Arafat stark zu machen… Man sollte entweder zugeben, dass man mit ihm arbeitet oder seine Gang ein für allemal los werden. Seid geradeaus und beständig. Sagt die Wahrheit.

Die Jerusalemer Araber wollen ihren Status als permanente Einwohner behalten; sie sehen, was in der Westbank los ist und was Arafat ihnen angetan hat… Sie geraten in Panik; sie sagen: Die Arbeitspartei will uns Arafat übergeben und sie will die Hamas nach Jerusalem bringen. Israel könnte aus ihnen ein Beispiel für andere Araber machen: wenn ihr loyale Einwohner mit permanenter Aufenthaltsgenehmigung für Israel seid, werdet ihr so gut leben wie die Israelis.

Die Palästinenser wollen vor die Lage vor 1987 zurück, als man von Ramallah nach Ramat Gan fahren konnte, um Geld zu verdienen und dann wieder nach Hause zu gehen, ohne Arafat oder Straßensperren.

Ihr müsst den Libanon und Syrien zwingen, die Einschränkungen für die palästinensischen Flüchtlinge aufzuheben – lasst sie sich ansiedeln, wo sie wollen, und lasst sie arbeiten. Sagt ihnen nicht, sie müssten die Lager auflösen. Zwingt sie, beim Verlassen die Einschränkungen aufzuheben und die Palästinenser werden die Lager aus eigenem Antrieb verlassen.

Ihr müsst alle bewaffneten Kräfte Arafats entwaffnen und nur eine Zivilverwaltung übrig lassen. Wenn ihr das nicht tut, werden auf Arafat Tausende weitere „Arafats“ folgen.

Dringt in die Gebiete ein, entwaffnet die „Sicherheitskräfte“ und bleibt dort. Wenn ihr die Leute wissen lasst, dass ihr dort bleiben wollte, dass ihr den Jihadisten die Rückkehr und Vermehrung nicht erlauben werdet, werden die Leute euch glauben und euch helfen.

Die Palästinenser werden nicht für Arafat kämpfen. Die Intifada ist kein Volksaufstand; sie ist ein Krieg, der von mehreren bewaffneten Gruppen geführt wird.

Die einzige Alternative für euch wäre, euch zurückzuziehen und hinter den Grenzen von 1967 zu verstecken und euch auf das Schlimmste vorzubereiten: Die Hamas in der Altstadt und French Hill und den totalen Vernichtungskrieg. Dann werden Juden wie Araber sterben.

Niemand wird das öffentlich sagen. Ihr müsst erst die Gebiete gehen und beweisen, dass ihr es ernst meint. Und dann werde ich euch 500 einflussreiche Araber zeigen, die euch unterstützen werden.

Zeit zuzuhören

A TIME TO SPEAK, Jahrgang II, Nr. 24, Dezember 2002- Heschvan/Kislev 5763 (nicht mehr online)

Spezial: „Zehn schlechte Gründe für einen palästinensischen Staat“, das ursprünglich Teil der Ausgabe 10 (vom Oktober 2001) war, wurde ergänzt und auf den neuesten Stand gebracht. Es ist nun auf der Internetseite als separater Eintrag unter dem Titel „Zwölf schlechte Argumente für einen palästinensischen Staat“ zu finden.

“Sie spotten und planen Böses. Aus ihrer Höhe planen sie Falsches zu tun.“
Psalm 73,8

„Manchmal ist es die vordringlichste Aufgabe des Intelligenten, das Offensichtliche zu sagen.“
George Orwell

Es gibt derzeit einen populären Expertenspruch: „Der Nil ist gar kein Fluss in Ägypten“. (Ein Wortspiel: „Denial ain’t just a river in Egypt“, wobei „denial“ auch für „the Nile“ steht, während es eigentlich „Verleugnung“ bedeutet). Dieser kann gut auf all jene angewendet werden, die den Frieden im Nahen Osten dadurch erreichen wollen, dass sie Abgesandte losschicken, Shuttle-Diplomatie betreiben, Pläne entwerfen, Zeitpläne aufstellen, über Resolutionen debattieren, Konferenzen abhalten, Gastfreundschaft an Terroristen verschwenden oder als Solisten, Chor oder Claqueur in einem schlechten Quartett auftreten.

„Leugnung“ ist die Selbsttäuschung oder der Vorwand, dass Frieden dadurch erreicht werden kann, dass man Israel zwingt den arabischen Forderungen nach Territorium, Grenzen, Siedlungen, Rückzügen, Flüchtlingen und allem anderen, das ihnen einfällt, nachzugeben.

Für diejenigen, die bereit sind zuzuhören, machen die Araber selbst so deutlich wie möglich, dass

1) das „Problem“ darin besteht, dass Israel überhaupt existiert,

2) die einzige Lösung die ist, dass Israel zu existieren aufhört, alles Land den Arabern gehören sollte und alle Juden abgeschlachtet, ausgewiesen oder unterjocht werden.

Sie verbreiten diese Botschaft selbst, aber die bekannten Nachrichten-Medien sind nicht geneigt sie weiter zu verbreiten. Diejenigen, die bereit sind zu hören, können jedoch die Botschaft finden. Sie ist so klar und unzweideutig, dass die, die sie ignorieren,

1) sich nicht darum bemühen die grundlegendsten Tatsachen zu erfahren oder

2) nicht begreifen, dass ihre Ideen für Israel tödlich sind oder

3) sich der Wirklichkeit verweigern, um diese Erkenntnis zu vermeiden oder

4) beabsichtigen, dass ihre Konzepte Israel vernichten.

Die Europäische Union und die UNO geben durch ihre eigenen Berichte Zeugnis davon, dass für sie wohl die Erklärung Nr. 3 gilt, da sie durch unbarmherzige Schmähungen, Verleumdungen und Verunglimpfungen Israel als lebensunwürdig darstellen.
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„Frieden für uns bedeutet die Vernichtung Israels, nichts anderes.“
Yassir Arafat

„Wir kämpfen nicht, damit ihr uns etwas anbietet. Wir kämpfen, damit ihr ausgelöscht werdet.“
Hassan Massawi, Hisbollah

„Wir werden mit den Schädeln der Söhne Zions [d.h. der Juden] eine Brücke in den Himmel bauen.“
Hamas-Internetseite, Dezember 2002

„Nehmt einigen Leuten den Hass weg und ihr habt Leute ohne Glauben.“
Eric Hofer

Der Journalist Ehud Ya’ari denkt über die Bedeutung der Judeophobie in der populären Unterhaltungsindustrie nach, zu lesen in „The Jerusalem Report“ vom 16. Dezember 2002:

„Reiter ohne Pferd“, der von 14 arabischen Fernsehstationen ausgestrahlte ägyptische Fernseh-Hit, ist nicht die einzige antisemitische Produktion, die jeden Abend während des Ramadan diesen Jahres über die Bildschirme galoppiert… Antisemitismus ist das letzte Wort in der arabischen Unterhaltungsindustrie geworden.

Al-Manar, die aus dem Libanon sendende Fernsehstation der Hisbollah, lässt Dr. Ghazi Hussein reden, der im Studio sitzt und kenntnisreich die typischen Charakteristika der Juden definiert, darunter „Lüge, Verrat und Habgier“… Die Werbung für das Programm schließt Videoclips ein, die versprechen, dass „Israel ausradiert wird“ – mit den entsprechenden Bildern zur Illustration.

Das syrische Fernsehen bringt eine eigen-produzierte dramatische Serie, „Der Zusammenbruch der Legenden“. Ihre zentrale Aussage ist, dass es keine archäologischen Belege gibt, die die Geschichten des Alten Testaments bestätigen; dass die uns heilige Torah nichts als eine Fälschung ist, die von den Rabbinern erstellt wurde; dass sie keine Verbindung zu den Zehn Geboten habe, sondern eine Verfälschung der Geschichte ist, die den Juden einen Anspruch auf das Land Israel verschaffen soll.

… Das palästinensische Fernsehen sendet eine Dokumentationsreihe mit einem einzigen Ziel: den „Mythos“ zu widerlegen, dass je ein jüdischer Tempel in Jerusalem stand und jeden historischen Verweis auf diese Behauptung als einen Akt der Täuschung darzustellen. Die Botschaft lautet, die Juden hätten in der Heiligen Stadt nichts zu suchen.

In der ägyptischen Serie… sehen die Juden aus, als seien sie gerade dem „Stürmer“ entsprungen und benehmen sich wie des Teufels Advokat, intrigieren, sähen Korruption und drücken generell alles aus, was es zur Menschheit an Ekligem gibt.

Die unvermeidliche Folge ist, dass eine bedeutende Anzahl, wenn auch längst nicht alle Mitglieder der jüngeren Generation der arabischen Künstler… freiwillig ihre Dienste angeboten haben, um diese Botschaft zu schärfen und stilistisch zu bearbeiten…: dass es keine Möglichkeit gibt mit den Juden Frieden zu schließen – nicht wegen irgendeiner politischen Auseinandersetzung oder eines Zusammenstoßes über Territorium, sondern weil diese Nation a priori nicht zur menschlichen Rasse gezählt werden kann. [Hervorhebung hinzugefügt] Die jüdische Religion ist eine große, fortgesetzte Lüge und die jüdische Geschichte ist die Frucht einer beständigen Verdrehung der Vergangenheit. Weiterhin bilden die Juden für den Rest der Welt auch in der Zukunft eine Bedrohung.

Seit einiger Zeit frage ich mich mit einigen Kollegen, die ihr Ohr tagtäglich den Stimmen widmen, die von der anderen Seite kommen: Wohin führt diese Kampagne? Immerhin geht es hier nicht um den Rückzug aus den Gebieten oder darum, den palästinensischen Flüchtlingen ein „Rückkehrrecht“ einzuräumen. Es ist vielmehr eine weit gehende, gefährliche Begründung, die die Rechtfertigung einer Massenexilierung der Juden aus Israel liefert – „ethnische Säuberung“ in heutigem Sprachgebrauch; und darüber hinaus gehend baut man eine Rechtfertigung für Völkermord auf!
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Juden, die in muslimischen Gesellschaften lebten, wurden von Anfang an dem untergeordneten Status des „Dhimmi“ unterworfen, verbunden mit raffinierter Unterdrückung und Erniedrigung. Dazu gehörten u.a.

– der Zwang, eine ungeheure Kopfsteuer zu zahlen
– die Verweigerung von juristischen und Bürgerrechten
– der Zwang, eine besonderes Kennzeichen zu tragen
– der Zwang, ein „Teufelszeichen“ an ihren Türen zu haben
– der Zwang, die härtesten Arbeiten zu tun
– sie konnten jederzeit entführt und versklavt werden
– das Verbot in einem zweistöckigen Haus zu wohnen, damit sie sich nicht „über“ Moslems auf der Straße befinden konnten
– das Verbot Schuhe zu tragen
– das Verbot auf Pferden zu reiten
– das Verbot im Regen zu gehen, der ihre Verschmutzung auf einen Muslim spritzen könnte

Heute erlebt die arabische Welt, wie die verabscheuten und verachteten Juden einen Staat in ihrer Mitte schaffen, der – trotz all seiner Fehler und Unzulänglichkeiten – frei, lebhaft und blühend ist. Die arabische Welt hat alles versucht, diesen Staat zu zerstören: Kriege, Terrorismus, Blockaden, Boykotte, Propaganda – und trotz der Überlegenheit an Menschen, Ressourcen und Geld ist es ihnen nicht gelungen.

Ein solch althergebrachter und gepflegter Hass, verschlimmert durch diesen Frust, kann durch keine Konzession oder Belohnung gelindert werden, die Israel am Leben lässt.

Sich etwas anderes einzubilden, ist Verleugnung. Etwas anderes zu behaupten, ist Betrug.

Einige der Wurzeln des arabischen Hasses gegen die Juden und Israel werden in Auszügen aus „Arab Muslim Antisemitism“ (Arabisch-muslimischer Antisemitismus) von Andrew G. Bostom im FrontPage Magazine.com vom 25. November 2002 aufgezeigt:

Für die Freunde der Wahrheit ist es eine Pflicht, sich an die vorausgegangene Geschichte zu erinnern, als arabische Sprecher und PLO-Apologeten versuchten den Terrorismus gegen Juden in Israel „in Zusammenhang“ zu bringen und „die israelische Besatzung von 1967“ dafür verantwortlich zu machen. Diese Gewalt begann nicht 1967, noch nicht einmal infolge der Gründung Israels 1948; sie war nie durch geographische Grenzen beschränkt; und ihre Quelle ist nicht politischer Natur.

Wie eine vom PA-Fernsehen gesendete Freitagspredigt aus dem letzten Jahr erklärte: „Gesegnet seien die, die eine Kugel in den Kopf eines Juden schießen… den Feinden Allahs, der im Koran verfluchten Nation, die der Koran als Affen und Schweine bezeichnet…“

Es gab auch eine Zukunftsbotschaft in den Worten des von der PA ernannten Geistlichen: „Allah möge machen, dass die Muslime über die Juden herrschen. Wir werden sie in Hadera in die Luft jagen, wir werden sie in Tel Aviv und in Netanya in die Luft jagen… Wir werden Jerusalem als Eroberer betreten und Jaffa als Eroberer und Haifa als Eroberer und Aschkelon als Eroberer…“ In Bezugnahme auf ein Hadith (eine mündliche muslimische Tradition, die Mohammed und seinen Jüngern zugeschrieben wird) sagt der Prediger, dass die Natur selbst den Muslimen bei ihrer Verfolgung der Juden zu Hilfe kommen wird: „…bis die Juden sich hinter Bäumen und Steinen verstecken werden und der Baum oder Stein wird sagen: ‚Muslim! Diener Allahs, ein Jude versteckt sich hinter mir.’“ [HE: Dem Satz folgt dann in anderen „Predigten“ immer noch: „Komm und töte ihn!“]

[Dr. Bostom erklärt, wie der Mann, den die Briten als geistliches Oberhaupt der palästinensischen Muslime ernannten, fast eine halbe Million Juden auf einen Schlag tötete:]

Hadsch Amin al-Husseini wurde vom britischen Hochkommissariat im Mai 1921 zum Mufti von Jerusalem ernannt… Während der Hezte, die zu der arabischen Revolte von 1929 in Palästina führte, rief er zur Bekämpfung und Abschlachtung „der Juden“ auf – nicht nur der Zionisten. Tatsächlich waren die meisten jüdischen Opfer des arabischen Aufstands von 1929 Juden aus den Jahrhunderte alten „Dhimmi“-Gemeinden (z.B. in Hebron)…

Mit dem Aufstieg des Nazi-Regimes in den 1930-ern intensivierten der Mufti und seine Clique ihre antsemitischen Aktivitäten, um sich Unterstützung von Hitlerdeutschland, bosnischen Muslimen und allgemein der arabischen Welt für den „Jihad“ zur Auslöschung der Juden Palästinas zu sichern…

Er verbrachte den Rest des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und Italien. Aus dieser Zufluchtsstätte sorgte er für aktive Unterstützung der Deutschen, indem er bosnische Muslime und zusätzlich muslimische Minderheiten aus dem Kaukasus für besondere SS-Einheiten rekrutierte. Er wies sie an: „Tötet die Juden, wo immer ihr sie findet. Das gefällt Allah und der Religion.“

Sein gnadenloses Einreden auf deutsche, rumänische und ungarische Regierungsbeamte verursachte die Rücknahme von schätzungsweise 480.000 Ausreisegenehmigungen, die Juden bereits gewährt worden waren… Das Ergebnis davon war, dass diese Unglücklichen in die polnischen Konzentrationslager deportiert wurden. Ein 1947 der UN-Vollversammlung vorgelegtes Dokument beinhaltet den Brief des Muftis an den ungarischen Außenminister vom 28. Juni 1943 mit der Forderung der Deportation der ungarischen Juden nach Polen; er enthält diese heftige, aussagekräftige Randnotiz: „Als Konsequenz dieser Forderung wurden 400.000 Juden anschließend getötet.“…

Der angesehene Journalist und Schriftsteller David Pryce-Jones hellt den herausragenden Status des Antisemitismus im bitteren Vermächtnis des Muftis auf: „Sein Hass auf die Juden war instinktiv, stammesbedingt; er wünschte sie niederzumähen, ihnen ins Gesicht zu sagen: ‚Nichts als das Schwert wird die Zukunft dieses Landes entscheiden.’ Dass sich das unter Elend und Ruin bewahrheitete, ist Hadsch Amins Denkmal für die Nachwelt.“

Pryce-Jones Einblicke unterstreichen den immensen Einfluss der persönlichen Überzeugungen des Mufti und der Hass erfüllten Botschaften auf die Entwicklung der arabischen und palästinensischen Kultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute. Es ist unbestreitbar, dass der bösartige Antisemitismus des Mufti die arabische Politik gegenüber Israel weiter beeinflusst. Es ist nicht überraschend, dass Yassir Arafat, seit er 16 alt war, für den Mufti arbeitete und terroristische Aktionen durchführte. Arafat betrachtet den Mufti immer noch als seinen wichtigsten spirituellen und polistischen Mentor.“
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Wir hofften, es sollte Friede werden, aber es kommt nichts Gutes; wir hofften, wir sollten heil werden, aber siehe, es ist Schrecken da
Jeremia 8,15

„Dieser ungerechte Staat Israel wird ausradiert werden. Dieser ungerechte Staat USA wird ausradiert werden. Dieser ungerechte Staat Großbritannien wird ausradiert werden.“
offizielle Predigt in einer PLO-Moschee

In einem Interview mit dem PLO-Fernsehen erzählt die Mutter zweier Terror-Bomber der jüngsten Vergangenheit von ihrer Pilgerreise nach Mekka und ihren dortigen Gebeten. Ihre Gefühle werden so oft von anderen Eltern wiederholt, dass sie nicht als selten oder als Verirrung betrachtet werden können. Der Bericht stammt von Palestinian Media Watch, 12. Dezember 2002:

[Mein zweiter Sohn] wurde Shahid [Selbstmord-Bomber], als er 20 Jahre alt war. Bevor ich meine Pilgerreise [nach Mekka] machte, legte er seine Hände auf meinen Kopf und sagte: „Sei ruhig, Mutter, sei ruhig, das ist mein Wunsch. Bete für mich, dass ich ein Shahid sein werde [für Allah sterbe].“ Als ich die Runde in Mekka und Medina ging, schwor ich Allah, dass ich für ihn betete … und sagte: „Preis sei Allah, meine Kinder wollen Märtyrer sein und das ist ein besserer Tod als wir ihn haben werden, wenn wir sterben. Ihr Tod ist für Allah, Tod für unser Land, Tod für unser Jerusalem.

Ich haben einen Wunsch für alle israelischen Mütter, für alle Israelis: Sie sollen sich nicht erholen können, sie sollen nicht friedlich schlafen können, sie sollen immer Albträume haben, Tag und Nacht, wohin immer sie gehen und was immer sie tun… nicht nur wegen Bomben und Anschlägen, sondern Albträume Tag und Nacht. Sie sollen davon träumen, wie das palästinensische Volk sie tötet und sie in die Luft jagt. Sie sollen nicht entspannen und nicht schlafen können. Nicht sie und nicht ihre Söhne, nicht ihre Kinder, auch nicht die israelische Armee. Die sollen nicht in der Lage sein mit dem Bus zu reisen, keinen Panzer fahren, nicht einmal mit dem Fahrrad fahren können. Wo immer sie sich hin wenden, die Israelis sollten [jemanden] sehen und sagen: „Vielleicht ist das ein Palästinenser.“ …

Kein Israeli, wer auch immer, sollte in Ruhe leben können. Selbst in ihrem Schlaf werden sie Albträume haben. Wir werden sie Tag und Nacht in die Luft jagen, wo immer sie hin gehen. Und ich als die Mutter zweier Märtyrer, wenn ich Israelis sehe, dann werde ich mich unter ihnen in die Luft sprengen.“

Der Kommentar des Interviewers: „Natürlich sind wir immer sehr stolz auf alle unsere Märtyrer.“

Hassa Nasrallah, Hisbollah-Chef, am 15. November 2002 (von MEMRI übersetzt):

Wir betrachten Amerika als einen Feind der islamischen Nation, haben aber bisher noch keine direkten militärische Aktionen durchgeführt.

Die Nation hat den Gebrauch von Selbstmordanschlägen aufgenommen, ohne den Akt des Selbstmords ist der Kampf bedeutungslos. Die amerikanische Regierung und die Experten in Amerika und Israel wie auch die Generale waren nicht in der Lage, das Konzept des Selbstmords und die Waffen der Selbstmordangriffe zu eliminieren.

… Wir müssen dafür arbeiten, das Konzept des Todes für die Verwirklichung von Allahs Weg wie auch den Akt des Selbstmords in der [islamischen] Nation zu verbreiten um unser Land zu beschützen.“

Aus einer offiziellen Predigt in einer PLO-Moschee, die vom PLO-Fernsehen gesendet wurde. Der Bericht stammt von PMW (Palestinian Media Watch) vom 11. Dezember 2002:

Preis sei Allah, der [die Juden] verflucht hat, die Brüder von Affen und Schweinen, mit einem Strom von Flüchen, der weiter gehen wird, bis die Toten auferstehen. Er hat uns vor ihrer Bösartigkeit und ihrer Arroganz gewarnt… Die Juden sind Juden und uns ist es verboten ihre Charakterzüge auch nur einen Augenblick zu vergessen…

O [muslimische] Diener Allahs! … Wir sind die Gläubigen der Wahrheit und im wahren Glauben. Allah liebt die, die für ihn kämpfen. Allah sagt zu den Juden und den Götzenverehrern: „Euer Gott hat erklärt, dass er bis zur Wiederauferstehung mit Sicherheit gegen sie [die Juden] alle [Araber und Muslime] schicken wird, die sie mit furchtbare Qualen betrüben werden.

… Mohammed warnte uns strengstens vor ihnen. Er sagte, nachdem er sie aus Arabien vertrieben hatte, … dass [Muslime] die mit der Wahrheit sind und die Juden nur Falschheit haben.“
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Seit Beginn des „Olso-Friedensprozesses“ haben PLO-Führer zugegeben, dass dieser ein Trick ist, geschaffen um Israel für den letzten, Tod bringenden Schlag zu schwächen [vgl. Ausgabe 4]. Die PLO hat nie ihre Charta geändert, die immer noch als Grund ihrer Existenz die Zerstörung Israels definiert. Nun wollen einige Meinungsmacher im PLO-Land den Vorwand fallen lassen, dass die PLO eine Koexistenz mit Israel anstrebt. Auszüge aus dem Bericht von Khaled Abu Toameh aus der „Jerusalem Post“ vom 15. Dezember 2002:

Rund 70 prominente palästinensische Personen haben eine Petition unterzeichnet, die die Autonomiebehörde aufruft, die Oslo-Vereinbarungen zu aufzuheben.

Dies ist das erste Mal, dass eine so große Gruppe weithin respektierter und einflussreicher Palästinenser eine solche öffentlichte Forderung nach Abschaffung der Oslo-Vereinbarungen und zur „Option des Widerstands“ gegen Israel veröffentlicht hat.

Zu den Unterzeichnern der Petition gehören Mitglieder des Palästinensischen Legislativrats und des palästinensischen Nationalrats, wie auch Universitäts-Lehrer, Akademiker, Juristen, frühere Bürgermeister, Ärzte, politische Aktivisten, Arbeiter, Mitglieder der Studentenverbindungen und Geschäftsleute.

„… Wir rufen die arabischen Staaten und ihre Führungen auf, vornehmlich die Autonomiebehörde, die Oslo-Vereinbarungen zurückzuweisen“, heißt es in der Petition… Wir rufen auch zur Zurückweisung separater und bilateraler Vereinbarungen auf, die uns gegen unseren Willen zur Befreiung und [gegen] die arabische Solidarität aufgedrängt werden.“

Die Petition beschwört die PA den Schaden zu reparieren, der aus den Oslo-Vereinbarungen entstanden ist und „den nationalen Willen zum Widerstand zu vereinigen“.
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Der saudische Innenminister, Prinz Nayef Ibn Abd Al-Aziz, behauptet, dass „die Zionisten“ hinter dem Terrorismus des 11. September stecken. Aus einem Interview mit einer kuwaitischen Zeitung, wie MEMRI am 3. Dezember 2002 berichtete:

Prinzi Nayef betonte, dass die Beziehungen zwischen der saudischen und der US-Regierung stark sind, trotz der zionistisch kontrollierten Medien, die die Vorfälle des 11. September manipulierten und die öffentliche Meinung in den USA gegen die Araber und den Islam richtete. Prinz Nayef sagte: „Wir setzen große Fragezeichen und fragen, wer die Ereignisse des 11. September beging und wer vo ihnen profitierte. Wer profitierte von dem Geschehen am 11.9.? Ich denke, sie [die Zioinisten] stecken hinter diesen Ereignissen.“…
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Die IDF (Israel Defense Forces – israelische Verteidigungskräfte) zahlt Entschädigungen an palästinensische Araber, denen sie – auch unabsichtlich – Schaden zugefügt hat. Wie diese Praxis ausgenutzt werden kann, wird in einem Bericht vom 10. Dezember 2002 aufgezeigt:

Verschiedene Palästinenser bezeugten, dass sie gefälschte Ansprüche gegen die IDF eingereicht haben, wegen Verletzungen, die sie nach eigenen Angaben erhielten. Sie wollten so Entschädigungen von Israel erhalten. Sie sagen auch, dass viele andere Palästinenser in der Vergangenheit solche falschen Ansprüche gestellt haben.

… Ein Verdächtiger sagte gegenüber Sicherheitsquellen vor einigen Monaten aus, dass er behauptete, von Steinen verwundet worden zu sein, die von palästinensischen Kindern auf IDF-Soldaten geworfen wurden. „Also ich dort stand, wurde ich am Kopf von einem Stein getroffen, der von einem der Kinder nicht weit genug geworfen wurde.“ Der Verdächtige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort sagte ihm ein Arzt, dass er ein Beschwerdeformular erhalten würde, das die IDF verantwortlich machen würde und das es ihm ermöglichte Schadensersatzansprüche vom Staat Israel zu verlangen.

Der Verdächtige sagte, dass Dr. Zahar, der ihn wegen seiner Verletzungen behandelte, ihn überzeugte eine falsche Beschwerde einzureichen; er sagte ihm, dass so etwas schon häufig gemacht worden war.

Ein weiterer palästinensischer Verdächtiger fiel am 26. Oktober 2002 die Treppe in seinem Haus hinunter und brach sich ein Bein. Nach der Aussage des Verdächtigen überzeugte ihn sein Nachbar eine falsche Beschwerde einzureichen, in der er behauptete, die Verletzung sei das Resultat von Schlägen, die ihm IDF-Soldaten zufügten. Dies, so sagte ihm sein Nachbar, würde bedeuten, dass er Entschädigung beanspruchen könnte.

… Der Verdächtige tat, was sein Nachbar vorschlug. Er erhielt ein medizinisches Formular, das er von IDF-Soldaten geschlagen worden sein, reichte Beschwerde ein und erhielt $200. Er fügte hinzu, dass er viele andere Palästinenser kannte, die ähnlich gefälschte Ansprüche erhoben. Er betonte, dass das Ziel war, von Israel so viel Geld wie möglich durch Entschädigungen zu bekommen.

„Ich hörte, dass es viele Leute gab, die ähnlich falsche Ansprüche angemeldet hatten. Es gibt Leute, die Zuhause verletzt wurden und bei Ankunft im Krankenhaus behaupteten, dass Soldaten sie geschlagen hätten. Israelische Soldaten verletzten sie nicht. Sie wurden in Unfällen wie einem schlimmen Sturz verletzt, wie in meinem Fall. Das Ziel ist, Entschädigungszahlungen von Israel zu erhalten.“

[Kommentar: Diese Opfer sind in den neuen Zählungen der Medien der durch die Juden verwundeten Araber enthalten.]
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Es ist Brauch, am muslimischen Feiertag Eid al Fitr den Kindern Geschenke zu geben. Dieses Jahr war ein beliebtes Geschenk zu dieser Gelegenheit eine Osama bin Laden-Puppe.

 

Als internationale Garantien komplett versagten

David Makovsky, Jerusalem Post, 4. Mai 2017

Ein ägyptischer Arbeiter montiert Poster von Gamal Abdel Nasser, dessen Schließung der Straße von Tiran den Sechstage-Krieg herbeiführte. (Foto: Reuters)

Die Unentschlossenheit der internationalen Gemeinschaft und vage Garantien im Vorfeld des Kriegs von 1967 erteilten den Israelis eine wichtige, warnende Lektion: Wenn es hart auf hart kommt, dann müssen sie selbst in der Lage sein sich zu verteidigen.

Da wir uns dem 50. Jahrestag des Kriegs von 1967 nähern, sollten wir eine aus dem Vorlauf zum Krieg bleibenden Lektionen nicht vergessen sollten. Diese lautet, dass Vereinbarungen durch ihre eigenen Vorzüge stehen müssen und nicht auf abstrakten internationalen Garantien für die Zukunft gründen können. Diese Idee wurde im Mai 1967 in das Bewusstsein Israels eingebrannt. Diese schmerzliche Lektion verstärkte den zionistischen Ethos der Autarkie. Menachem Begin sollte später den bekannten Satz sagen: „Es gibt keine Garantie, dass man eine Garantie garantieren kann.“

Am 22. Mai 1967 schloss Ägyptens Präsident Gamal Abdel Nasser die Straße von Tiran – für Israel ein lebensgefährlicher Schlag, da es von Ölimporten aus dem Iran abhängig war. Israel glaubte, es habe 1957 von der der internationalen Gemeinschaft eine Garantie erhalten, dass sie die von Nasser geschlossene Straße wieder öffnen werde, wie sie das 1956 getan hatte.

Nach der Suezkrise (Sinai-Krieg) von 1956 machte Premierminister David Ben-Gurion prinzipiell zu von der Halbinsel abzuziehen, verlangte aber mehrere Garantien, bevor Israel den Schritt machen konnte: Zu den Sicherheiten, die er anstrebte, gehörte, dass die Straße von Tiran nicht wieder blockiert wird und dass israelische Schiffe Zugang zum Golf von Aqaba und den israelischen Hafen Eilat haben würden. Er strebte zu dem die Garantie an, dass die UNO-Eingreiftruppe (UN Emergency Force, UNEF) im Sinai nicht nur allein auf Forderung der Ägypter zurückgezogen werden kann.

Präsident Dwight Eisenhower hatte das Gefühl, dass Israel die Pflicht hatte die UNO-Resolution einzuhalten und abzuziehen und konnte nicht mit Bedingungen für einen Abzug aufwarten. Gleichzeitig gestand er ein, dass es legitime Bedenken hatte. Um im März 1957 die Quadratur des Kreises zu schaffen, bot er Israel einen Text an, der im US-Außenministerium als aide-memoire bekannt war; darin hieß es: „Kein Staat hat das Recht die freie und gutartigen Passage in den Golf und durch die Straße, die den Zugang zu ihm gewährt, mit Gewalt zu verhindern“ und dass „die Vereinigten Staaten im Interesse von Schiffen im US-Register bereit ist, das Recht der freien und gutartigen Passage geltend zu machen und sich anderen anzuschließen, um die allgemeine Anerkennung dieses Rechts sicherzustellen“, wobei explizit erklärt wurde, dass die Blockade der Straße nicht hinnehmbar ist. Er implizierte, erklärte aber nicht, dass die USA bereit wären militärische Mittel einzusetzen, um seinen Worte Rückendeckung zu geben.

In einem dem aide-memoire folgenden Brief an Ben-Gurion schrieb Eisenhower, Israel „wird keinen Grund haben seine Entscheidung zum Abzug zu bereuen“. Ben-Gurion übermittelte Eisenhower, er „betrachte die freie Schifffahrt durch die Straße von Trian und in den Golf von Aqaba als mehr oder weniger sichergestellt“.

In der Folge von Nassers Schritt in der Straße schickte Premierminister Levi Eschkol Außenminister Abba Eban auf eine stürmische Reise nach Paris, London und Washington, um zu sehen, ob die internationale Gemeinschaft die Straße wieder öffnen und Krieg abwenden würde. Eban sah sich allerdings einem veränderten politischen Kontext als dem von zehn Jahren zuvor gegenüber. Charles de Gaulles Frankreich vertrug sich inzwischen mit der arabischen Welt nach dem französischen Abzug aus Algerien und war nicht länger der Paria, der es in den 1950-er Jahren war. De Gaulle räumte Eban gegenüber ein, dass die Verpflichtung die Straße von Tiran offen zu halten, eingegangen worden war. Michael Oren schreibt dazu in seinen Six Days of War, dass de Gaulle danach erklärte: „Das war 1957“, und hinzufügte: „Heute haben wir 1967.“ Präsdient Lyndon Johnson war mit Vietnam beschäftigt und seine Berater mussten zu Eisenhowers Ruhestand-Wohnsitz in Gettysburg in Pennsylvania eilen, um herauszufinden, was versprochen worden war.

Johnsons Generalstabschef General Earle Wheeler mochte die britische Idee einer „Regatta“ oder einer Gruppe Schiffe aus verschiedenen Ländern nicht, die durch die Straße fahren sollten, um Nasser zu zwingen sie zu öffnen. Gefragt, war gemacht werde für den Fall, dass Ägypten auf die USA schießt, falls deren Streitkräfte sich die Durchfahrt durch die Straße erzwingen, erklärte Wheeler: „Das bedeutet Krieg.“ Die Idee mit der Regatta verlief im Sande.

Der Gedanke, dass internationale Garantien nicht wasserdicht sind, sollte jedoch nicht mit dem Gedanken verwechselt werden, dass Israel sich nur auf Gewalt verlassen sollte. Der Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel von 1979 sowie der Friedensvertrag zwischen Jordanien und Israel von 1994 haben in den letzten zwei Jahrzehnten enormen regionalen und bilateralen Erschütterungen standgehalten.

Kritiker verhöhnten beide Verträge als lediglich einen kalten Frieden. Diese Vereinbarungen haben sich für Israel jedoch enorm bezahlt gemacht.

In der Zeit nach dem Krieg von 1973, schätzen offizielle Zahlen der USA, dass Israel die Hälfte seines Bruttosozialprodukts für Militärausgaben ausgab. Auf Grundlage dieses Anteils würde das bedeuten, dass Israel haute fast $150 Milliarden im Jahr ausgeben würde. Tatsächlich betragen Israels Militärausgaben nach Angaben des International Institute for Strategic Studies in London weniger als $19 Milliarden. (Von diesem Betrag kommen $3,1 Milliarden aus den USA, weitere $500 Millionen unterstützen Israels Verteidigung gegen Raketen.) Der Unterschied der beiden Beträge ist offensichtlich enorm – eine Friedensdividende von mehr als $130 Milliarden in jedem einzelnen Jahr. Diese Gelder gehen stattdessen in Straßen, Schulen, Kliniken und eine Vielzahl weiterer Programme, die zu die Lebensqualität der Israelis in die Höhe schießen ließ.

Frieden hat also bedeutet, dass bilaterale Militär-Sicherheits-Beziehungen zwischen Israel und Ägypten sowie Israel und Jordanien sich infolge gemeinsamer Bedrohung durch ISIS, Hamas und anderer Jihadisten auf einem Höchststand befinden. Die Quintessenz lautet, dass ordentlich aufgebaute Vereinbarungen für Israels Sicherheit enorm wichtig gewesen sind und den Test de Zeiten überstanden haben. Vereinbarungen, die den Interessen beider Seiten dienen, funktionieren.

Diese unterscheide sich fundamental von allgemeinen Versprechen internationalen Eingreifens Dritter für zukünftige Krisen, in denen es keine vertragliche Bündnisse gibt. Es gab viele Faktoren, die zum Krieg im Juni 1967 beitrugen; einer davon war, dass internationale Garantien von einem Jahrzehnt zuvor vergänglich waren. Als der politische Kontext sich für die außen stehenden Seiten änderte, verflüchtigten sie die Garantien.

Fairerweise muss gesagt werden, dass internationale Garantien und Sicherheitsvereinbarungen nicht dasselbe sind. Sollte die Lektion von 1967 von der NATO oder den USA geführte Sicherheitsarrangements im Jordantal im Fall eines israelisch-palästinensischen Durchbruchs ausschließen? Das Thema ist einstweilen aus einer Reihe von Gründen extrem theoretisch geworden, darunter die enormem Lücken in Fragen zwischen Israel und den Palästinenser sowie der Gesamtstabilität des Nahen Ostens in der Zeit nach dem Arabischen Frühling. Natürlich sind unzählige Faktoren zu berücksichtigen und ein aide-memoire von Eisenhower für ein theoretisches Zukunftsszenario würde sich entscheidend von detaillierten, konkreten, nachhaltigen Sicherheitsvorkehrungen unterschieden, die Israel in die Lage versetzen würde sich erfolgreich zu verteidigen, wenn diese Arrangements zusammenbrechen.

Die Unschlüssigkeit im Vorfeld des Kriegs von 1967 lehrt uns immer noch eine wichtige Lektion der Vorsicht, die veranschaulicht, wo internationale Garantien komplett versagten. Wenn es hart auf hart kommt, muss Israel in der Lage sein sich selbst zu verteidigen.

Die Zweistaatenlösung ist unmoralisch, rassistisch und den Arabern gegenüber unmenschlich

Sheri Oz, Israel Diaries, 26. Mai 2017

Ich würde die Zweistaatenlösung meinen schlimmsten Feinden nicht wünschen. Doch sie ist das, was linke Organisationen in Israel und dem Ausland tun – unseren Nachbarn die Zweistaatenlösung wünschen. Sie schreien uns an, wir sollten die „Besatzung“ stoppen, argumentieren damit, dass die Besatzung für die in der palästinensischen Autonomie (PA) lebenden Araber unmoralisch und unterdrückerisch ist. Sie wollen uns von den palästinensischen Arabern trennen, sie auf der einen Seite einer dauerhaften Grenze, wir auf der anderen. Sie behaupten, dass dies die einzige humane Weise ist die jüdische Mehrheit und die Demokratie in Israel zu erhalten und gleichzeitig den palästinensischen Arabern die Autonomie zu bieten, von der sie glauben sie hätten eine Art Recht darauf.

Doch die von ihnen angebotene Autonomie ist ein Unter-Staat. Zugegeben, er würde der Staat Palästina genannt werden, aber er würde z.B. seine Grenzen zu Jordanien nicht selbst kontrollieren (Israel würde das) und es wird ihm nicht gestattet sein eine Armee zu haben. Ob er einen Flughafen haben wird oder nicht, bleibt abzuwarten und die riesige Anzahl aktuell international anerkannter „Flüchtlinge“ wird hereinkommen dürfen. Die einzige Möglichkeit, dass die PA einen solch demütigenden „Friedensvertrag“ unterzeichnet, bestünde darin, dass die Araber endlich akzeptieren, dass sie von Israel 1967 besiegt wurden. Wenn das der Deal ist, dann wird er weithin eine Kapitulation der Araber sein, ein weitgehend einseitiger Deal, der sich in nichts von unserem einseitigen Abzug aus dem Gazastreifen unterscheidet.

Und wir müssen uns nur den Gazastreifen ansehen, um zu sehen, was für die dort lebenden Araber unmoralisch, rassistisch und unmenschlich ist, nachdem wir sie verließen.

Wir gingen aus dem Gazastreifen raus, setzten eine klare Grenze fest, ließen funktionierende Gewächshäuser in den Händen der Araber, die wussten, wie man sie pflegt, ließen ständig weiter Tonnen an Medikamenten und Lebensmittel und anderen Waren hinein, selbst während 2014 (und zu anderen Zeiten) Raketen auf unsere Zivilisten regneten. Wir liefern Strom und Wasser, die sie nicht bezahlen. Das ist unsere Alimente für die Trennung unseres Schicksals von dem ihren.

Aber die Hamas zapft die humanitäre Hilfe ab, um Terrortunnel zu bauen und sich mit Raketen und weiteren Waffen auszurüsten. Die Hamas wirft Homosexuelle von Hausdächern und tötet oder foltert Mitglieder der rivalisierenden Fatah, um politische Rechnungen zu begleichen. Das unterdrückerische Regime der Hamas hält Zivilisten in Arbeitslosigkeit, arm und ohne bürgerliche Freiheiten. Und sie finden eine Möglichkeit Israel für ihre Verbrechen gegen das eigene Volk verantwortlich zu machen.

Warum glaubt irgendjemand, es würde in Judäa und Samaria (J&S) anders sein, würden wir abziehen? Und ich rede NICHT von Israels Sicherheit und ich rede NICHT davon, dass wir unsere heiligen Stätten in ihrer Hand lassen (obwohl ich dagegen bin) – ich rede von der humanitären Krise, die das Leben der hinter der Mauer Gelassenen prägen würde, die die permanente Grenze zwischen uns und ihnen markieren würde.

Wir Juden sind sentimental. Aber einige von uns sind Heuchler.

Wenn ich linken Freunden erzähle, wie die PA die Araber, für die sie angeblich die Grundlagen eines Staats legt, ausbeuten und missbrauchen; sie sagen mir, was die PA macht geht uns nichts an – wir müssen die „Besatzung“ beenden und sie sich selbst überlassen. Sie dort und wir hier! Aber einige genau dieser israelischen Linken schrieen vor kurzem förmlich danach, dass wir syrische Flüchtlingskinder oder –Familien aufnehmen. Dieselben Linken beschuldigen Israel eine Blockade des Gazastreifens zu betreiben, während LKWs täglich Tonnen an Waren hineinbringen; sie weinen Krokodiltränen wegen einer humanitären Krise ohne bereit zu sein den wahren Grund dafür zu nennen.

Diese blutenden Herzen schienen bereit zu sein die Araber im Gazastreifen und in J&S ein Schicksal erleiden zu lassen, das sich als nicht sonderlich anders herausstellen dürfte, als das, was wir in Syrien erleben. Alles im Namen der Beendigung einer sogenannten „Besatzung“.

Wenn wir Leuten wie Habib glauben, der behauptet es habe unter der israelischen Zivil- und Militärverwaltung vor den Oslo-Vereinbarungen mehr Freiheiten als es sie jetzt gibt, dann sollten wir uns wegen der Zweistaatenlösung Sorgen machen, denn sie wird bedeuten, dass wir ihn und andere wie ihn der Gewalt einer ausbeuterischen und unterdrückerischen Führung überlassen, der das Wohl des gemeinen Volks völlig egal ist. Ist DAS das, was Menschen tun, denen Menschen am Herzen liegen?

Die Nachrichten nur eines Tages in Israel

Barry Shaw, Facebook, 20. Februar 2017

Neulich Dienstag, Februar 2017

3 Hamas-Terroristen in Haifa angeklagt wegen Verschwörung eine Synagoge sowie Bus- und Bahnhaltestellen in Haifa anzugreifen.
Polizei verhaftet 14 und beschlagnahmt Geld, das die Hamas an Terroristenfamilien in Jerusalem zahlt.
ID beschießt weiter Hamas-Ziele im Gazastreifen nach Hamas-Raketenangriff auf Israel.

Und die wollen, dass Israel aus strategisch wichtigem Gebiet abzieht, um diesen Leuten einen Staat zu geben.

Wahnsinn!

Das Oslo-Syndrom: Der Irrglaube eines belagerten Volkes

Kenneth Levin, Middle East Forum, 26. September 2005

Ausgerechnet am Abend des Handschlags zwischen Yitzhak Rabin und Yassir Arafat auf dem Rasen des Weißen Hauses im September 1993 ging Letzterer ins jordanische Fernsehen und sagte seiner Anhängerschaft, dass sie die Oslo-Vereinbarungen als die erste Phase des Stufenplans verstehen sollte, den die PLO 1974 ausgearbeitet hatte und dessen Endziel die Vernichtung Israels ist. Arafat wiederholte seine Aussage mindestens ein Dutzend Mal während der ersten Monate von Oslo. Warum bestand Israel auf dem Oslo-Prozess, obwohl es nach Arafats Ankunft in den Gebieten im Juli 1994 die schlimmsten Terroranschläge seiner Geschichte erlebte?

Der Oslo-Prozess hätte am Ende einen echten Frieden zwischen den Arabern und Israelis erreichen sollen; statt dessen ergab sich daraus der schlimmste Terror, den Israel je erlebt hat. Wir müssen fragen, warum das so ist. Warum ging Israel vielfache Vereinbarungen mit Arafat ein, obwohl er offen erklärte, dass sein Ziel die Auslöschung Israels sei?

Nach Angaben von Ari Shavit, der für Ha’aretz schreibt, waren aufgeklärte Israelis während der Oslo-Vereinbarungen von einer messianischen Idee beeinflusst – sie glaubten, dass das Ende des alten Nahen Ostens, das Ende der Geschichte, das Ende der Kriege und das Ende von Konflikten nahe war. Sie täuschten sich selbst mit Wahnvorstellungen, so geblendet, dass sie einen Akt messianischer Trunkenheit begingen.

Um das Warum dieser Situation zu verstehen, müssen wir einen Blick auf die Psychologie chronisch belagerter Bevölkerungen werfen. Fast unvermeidlich gibt es Teile der Bevölkerung, die die Anklagen der Belagerer in der Hoffnung akzeptieren, dass sie damit Erlösung und Frieden gewinnen können. Das ist eine psychologische Antwort auf das Belagert werden und die Juden sind seit 2000 Jahren belagert worden. Max Nordau schrieb vor mehr als 100 Jahren, dass der größte Erfolg der Antisemiten war, dass sie die Juden dazu gebracht hatten sich selbst durch antisemitische Augen zu sehen. Nordau sah die Idee eines jüdischen Staates als Zuflucht für alle Juden, ungeachtet ihrer politischen Ansichten, Sprache oder Nationalität.

In den 1920-ern und 1930-ern wurde in der zionistischen Bewegung der „neue Jude“ als säkularer Sozialist entworfen, ohne die Ausstattung, die die weitere nichtjüdische Welt erzürnte. Deutsche jüdische Intellektuelle wie Martin Buber setzen ihre Missbilligung in moralische Begriffe und argumentierten, dass Juden sich über die Notwendigkeit eines Staates hinaus bewegt hätten, waren aber auch besorgt, dass sie ihre neu erworbenen Nationalitäten verlieren könnten, wenn ein jüdischer Staat gegründet würde.

Seit der Gründung des jüdischen Staates bis 1977 wurde Israel von sozialistischen Zionisten geführt. Das änderte sich 1977, als erstmals eine nicht sozialistische Regierung gewählt wurde. Von 1977 bis 1992 begann die Wählerschaft der Arbeitspartei die Idee zu akzeptieren, dass, wenn Israel sich auf die Linien von 1967 zurückzog, die Araber ihnen erlauben würde in Frieden zu existieren. Die Bewegung der neuen Historiker unterstützte ebenfalls die Idee, dass Israel, um Frieden zu erreichen, seine Schuld anerkennen und einem Rückzug zustimmen müsse. Mehr noch: Sie bot die Sichtweise an, das Israel die Hauptverantwortung für den Hass trug, mit dem es von seinen Nachbarn gesehen wurde. Die pro-zionistische Bewegung argumentierte, dass Israel zu jüdisch sei und dass es das Rückkehrgesetz aufgeben und die Flagge und die Nationalhymne ändern müsse, weil diese den Arabern gegenüber unfair seien.

Innerhalb eines Jahres nach den Wahlen von 1992 hatte die Arbeitspartei einige dieser Ideen akzeptiert. Trotzdem ging die „Friedensbewegung“ gegen Premierminister Yitzhak Rabin auf die Straße, mit dem Argument, dass er nicht schnell genug Zugeständnisse machte. Diese Bewegung machte weiter Druck, mehr Konzessionen zu machen, trotz Arafats Äußerungen, dass dies die erste Phase im Plan zum Auslöschen Israels sei und trotz der Terroranschläge, die gegen Israel verübt wurden.

Die Koalition der Arbeitspartei wurde 1996 geschlagen, als Benjamin Netanyahu zum Premierminister gewählt wurde. In seinen drei Jahren als Kopf der Regierung war Netanyahus Ton weniger konziliant, aber er setzte die Führung einer Reihe von Verhandlungen fort, die auf dem Prinzip der israelischen Zugeständnisse im Austausch für palästinensische Zusicherungen gründete. Die Terroranschläge nahmen nicht ab.

Ehud Barak und eine von der Arbeitspartei geführte Koalition folgten 1999 Netanyahu nach. Baraks Ansatz war rhetorisch und praktisch dem von Rabin gleich, dessen Nachfolger er zu sein schien. Eine Serie intensiver Verhandlungen wurde unternommen, so z.B. in Scharm el-Scheikh, aber mit jedem Schritt kamen die Anschläge häufiger und schrecklicher.

Der Barak-Ansatz der Hinzufügung schrittweiser Zugeständnisse schlug furchtbar fehl. Im September 2000, als Arafat seinen Terrorkrieg gegen Israel begann, wurde einem zunehmenden Prozentsatz der Bevölkerung Israels klar, dass weder Rückzug noch Zugeständnisse ihnen den Frieden bringen würden, den sie so ernsthaft wünschten. Der Prozess kulminierte Anfang 2001 in der Wahl Ariel Scharons zum Premierminister. Der folgende Terrorkrieg und die Schlacht in Jenin überzeugten viele in der israelischen Öffentlichkeit, dass Zugeständnisse ein Auslaufmodell waren.

Obwohl es fast 60 Jahre belagert wird, hat Israel eine freie, Leben sprühende und kreative Gesellschaft geschaffen. Die Frage ist, ob Israel weiter fördern kann, was es als Mittel für echten Wandel in der arabischen Welt aufgebaut hat, oder ob die Israelis bei ihrer Suche nach wahrem Frieden weiterhin nach Täuschungen von Frieden greifen, die alles bedrohen, was sie geschaffen haben?