Herrn Mazyeks Ablenkungsmanöver

Herr Mazyek wurde von n-tv zu den Anschlägen Brüssel interviewt. Er wirft wieder Nebelgranaten:

Nach den schrecklichen Anschlägen in Istanbul und Ankara erleben wir, dass die Terroristen nicht darauf schauen, wen sie in die Luft sprengen. Es sind unschuldige Menschen, die Religion spielt dabei keine Rolle. Terror kennt keine Religion, er kennt nur Hass und Zwietracht.

Das stimmt so nicht. Herr Mazyek lügt oder er hat keine Ahnung, wovon er redet. Auf jeden Fall zäumt er das Pferd von hinten auf und setzt den Zuhörer/-seher falsch rum drauf.

Natürlich spielt die Religion der Opfer keine Rolle – weil die muslimischen Terroristen sie alle als Ungläubige betrachten! Auch Muslime, die nicht so glauben, wie sie selbst sind Ungläubige und haben den Tod verdient.

Und natürlich kennt Terror keine Religion – er ist eine Taktik, die angewandt wird. Er kennt gar nichts. Die Terroristen morden unabhängig von der Religion der Opfer: Da sie sie als Ungläubige betrachten, ist es ihnen egal, welcher Religion sie anhängen.

Richtig herum muss es heißen: Es gibt da eine Religion, die Terror* nicht nur kennt, sondern auch gebotsmäßig verübt!

Mazyek-terror-religion

* Duden: Terror =
1) [systematische] Verbreitung von Angst und Schrecken durch Gewaltaktionen…
2) Zwang, Druck [durch Gewaltanwendung]
3) große Angst

Wikionary:
in den 1830er-Jahren vermutlich unter Einfluss des Französischen und Englischen direkt von lateinisch terrorSchrecken, Angst und Schrecken bereitendes Geschehen“ entlehnt

Wenn man sich überlegt, wer heutzutage alles schon Rassist ist…

dann kann man über diese Trulla (und ihre linksextremen Kohorten) nur den Kopf schütteln und sich fragen, ob man sich nicht doch wünschen soll, dass sie vergewaltigt wird, damit man rausfinden kann, ob sie das wirklich ernst meint.

love-for-rapistsDie Frage ist doch, wie blöden mensch/frau sein muss, um so etwas von sich zu geben. Und ob sie das für sich persönlich wirklich so akzeptieren würde oder doch nur die Vergewaltigung anderer meint. Geht man nach der üblichen Erfahrung, dann dürfen die anderen die Opfer sein, aber bitte nicht diejenigen selbst, die den Stuss verbreiten. Aber selbst dann hätten diese Schwachmaten sicher noch eine ideologische Verbrämung, die die Täter rechtfertigen würde.

 

Das eigentlich Irre an Ban Ki-moons Rede

Elder of Ziyon, 27. Januar 2016

Ja, es ist empörend, dass Ban Ki-moon Terroranschläge praktisch zum natürlichen Ergebnis von „Besatzung“ erklärte und Netanyahu hatte recht ihn deswegen scharf zu kritisieren.

Das war aber nicht der seltsamste Teil seiner Rede.

Der Titel von Ban Ki-moons Vortrag war „Anmerkungen des Generalsekretärs zur Lage im Nahen Osten vor dem Sicherheitsrat“.

In der Rede gab es nach Angaben der offiziellen UNO-Aufzeichnungen 52 Absätze.

Von diesen 52 handelten 3 vom Libanon. Zwei erwähnten Syrien – einer zu Flüchtlingen und einer über den Golan.

Der gesamte Rest der Rede handelte von Israel und den Palästinensern.

Der Generalsekretär der UNO gibt einen Überblick zum Nahen Osten, ohne syrische Gräueltaten zu erwähnen, ohne die Instabilität im Irak zu erwähnen, er erwähnte nicht einmal ISIS.

Nichts zum Iran. Nichts zu Saudi-Arabien, das im Jemen mehr Zivilisten tötet als Israel es im Gazastreifen machte. Nichts zu Ägypten oder Libyen. Nicht ein Wort zu den Kurden.

Im Gegenteil: Ban Ki-moon implizierte, wenn nur Israel ein paar weitere Zugeständnisse machen würde, dann würde der Rest der Region dazu inspiriert Frieden zu schließen. „Während der Großraum des Nahen Ostens weiter von einer unerbittlichen Welle extremistischen Terrors gehalten wird, haben Israelis und Palästinenser eine Gelegenheit in einer Region Hoffnung wiederherzustellen, die von Intoleranz und Grausamkeit zerrissen ist.“

Das Wort „Besessenheit“ wird den unbeirrbaren Israel-Fetisch bei der UNO nicht ansatzweise gerecht.

Aber ja: Wir müssen auch wegen des Generalsekretärs Rechtfertigung von Terror wütend sein.

(Ban Ki-moon: „Wie unterdrückte Völker durch alle Zeitalter hindurch demonstriert haben, liegt es in der menschlichen Natur auf Besatzung zu reagieren, die oft als potenter Brutkasten für Hass und Extremismus dienst.“
Dalai Lama: „Es es ein Wunder, dass ich keine Raketen geschossen, Busse gesprengt und wahllos auf Menschen eingestochen habe.“