Können sie nicht

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

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historisches Foto aus Jerusalem (33)

gefunden auf auf City of David:

Britische Soldaten rasten 1920 am Tempelberg. (Foto: American Colony)

Die Apartheid in Jerusalem beenden

First One Through, 10. Juni 2018

Vertreibung. Ausgrenzung. Diskriminierung.

Das sind furchtbare Taten, besonders gegen Zivilisten, die nur in ihrer heiligsten Stadt leben und beten wollen.

Aber sie sind in einer der großartigsten Städte der Welt Realität – Jerusalem.

Als der Völkerbund (Vorläufer der Vereinten Nationen) 1922 im Heiligen Land einen Ort für Juden und Araber schaffen wollten, machte er klar, dass alle Seiten ihren Bräuchen entsprechend frei leben und Gottesdienst feiern sollten, wie es in Artikel 15 festgelegt wurde:

Das Mandat soll dafür sorgen, dass es vollständige Gewissensfreiheit und die freie Ausübung aller Formen von Gottesdiensten gibt, nur der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Moral unterliegend, für alle sichergestellt. Keine Diskriminierung welcher Art auch immer, darf zwischen den Einwohnern Palästinas aufgrund von Rasse, Religion oder Sprache stattfinden. Keine Person darf aus Palästina nur aufgrund seiner religiösen Überzeugungen ausgegrenzt werden.

Die Vereinten Nationen versuchten sicherzustellen, dass es freien Zugang und Gebet geben wird, als es 1947 die Sache der Palästinenser aufnahm. Die UNO planten die Städte Jerusalem und Bethlehem unter ein „corpus separatum“ zu stellen, einem internationalen heiligen Becken, das weder Teile eines jüdischen noch eines arabischen Staates sein würde. Während die jüdischen Zionisten den Plan akzeptierten, lehnten die Araber ihn ab und zogen in den Krieg, um Israel zu vernichten, sobald es sich im Mai 1948 zu einem unabhängigen Staat erklärte. Bis zum ende des Krieges 1949 beanspruchte Jordanien ganz Bethlehem und die östliche Hälfte Jerusalems, einschließlich der heiligsten Stätten des Judentums für sich, während Israel die westliche Hälfte Jerusalems einnahm.

Das UNO-Corpus Separatum Großjerusalem und Groß-Bethlehems

Die Israelis gaben allen 160.000 Nichtjuden in Israel die Staatsbürgerschaft, aber die Jordanier führten eine ethnische Säuberung von allen Juden westlich des Jordan und ganz Ostjerusalems durch.

Im April 1950 annektierten die Jordanier die Altstadt Jerusalems, Bethlehem und das gesamte Westufer des Jordan in einem Schritt, der von fast der gesamten Welt nicht anerkannt wurde. Die Araber stellten Stacheldraht und Blockaden auf und verhinderten, dass irgendein Jude die Altstadt Jerusalems betrat oder besuchte, einschließlich der heiligen Stätten – der Kotel (Westmauer) und dem jüdischen Tempelberg.

1954 setzten die Jordanier ihr diskriminierendes Progamm fort und gewährten den Menschen der Westbank und Ostjerusalems die Staatsbürgerschaft, ausdrücklich DENEN DIE KEINE JUDEN WAREN:

Diese arabische Politik der Vertreibung, Ausgrenzung und Diskriminierung sollte bis zum 10. Juni 1967 in Kraft bleiben.

So wie die Jordanier Israel 1948 angriffen, sollte es 1967 wieder sein. Und genauso wie Israel bei seinem Unabhängigkeits-Verteidigungskampf 1948/49 mehr Land einnahm, sollte es mehr von dem Land erobern, das ihm durch das Völkerrecht 1922 zugewiesen wurde.

Am Ende des Sechstagekrieges wurden die arabischen Erlasse zur Vertreibung und Ausgrenzung aufgehoben und Juden zogen erneut in ihre heiligste Stadt ein, erbauten die zerstörten Synagogen wieder und nahmen die Gebete an der Kotel wieder auf.

Der Schandfleck der Diskriminierung besteht in Jerusalem allerdings immer noch, da die Regierung Israels die Verwaltungskontrolle über den jüdischen Tempelberg 1967 an die jordanische Waqf übergab; es war der Versuch einen Frieden zu schmieden. Bis heute verbietet die Waqf Juden weiter das Gebet am heiligsten Ort des Judentums.

Am 10. Juni 1967 begann zwar der Prozess des Abbaus der Apartheid in Jerusalem, aber es liegt immer noch ein langer Weg vor uns.

Die Kotel in der Altstadt von Jerusalem (Foto: First One Through)

 

Natürlich ist die Stürmung der Grenze zu Israel ein Kriegsakt. Fragen Sie doch einfach Ägypten, Jordanien, den Libanon – und die Hamas

Elder of Ziyon, 11. Juni 2018

Syrer nähern sich 2011 der israelischen Grenze.

Der aktuelle „Große Marsch der Rückkehr“ ist nicht der erste Versuch von Palästinensern nach Israel „zurückzukehren“, indem sie vorgeben friedlich durch die israelische Grenze zu marschieren.

2011 gab es zwei ähnliche Demonstrationen bzw. Versuche, im Mai und im Juni zum Nakba-Tag und zum Naksa-Tag. Araber palästinensischer Herkunft versuchten aus dem Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten sowie dem Gazastreifen und der Westbank nach Israel zu gehen.

In den meisten Fällen wurden die Demonstranten nicht von Israel aufgehalten, sondern von der Polizei und den Armeen der Gastgeberländer und Territorien – oft mit Gewalt.

Am 15. Mai schoss die libanesische Armee auf die Demonstranten und tötete zehn von ihnen.

Die ägyptische Armee stoppte alle Buse mit Demonstranten, bevor diese sich der Grenze nähern konnten und in Jordanien wurden Dutzende verletzt, als die jordanischen Sicherheitskräfte die Demonstranten davon abhielten sich der Grenze mit Israel zu nähern.

Wenn das friedliche Proteste waren, warum hätten die Gastgeberländer dann bereit sein sollen Gewalt einzusetzen, um die eigenen Bürger davon abzuhalten sich israelischem Territorium zu nähern?

Der Grund lautet: Jeder weiß, dass ohne Erlaubnis eine Grenze zu überschreiben ein Kriegsakt ist, kein Protest. Die Länder wollten die Möglichkeit vermeiden einen Krieg mit Israel anzufangen (mit der Ausnahme Syriens, das die Demonstrationen ermöglicht hatte, um die Welt vom Beginn des syrischen Aufstands abzulenken).

Während der Demonstrationen am 5. Juni hießt sogar die Hamas die Protestler davon ab sich der Gaza-Grenze zu nähern, indem sie Checkpoints errichtete und diejenigen festnahm, die versuchten sie zu umgehen.

Damals gaben die USA eine Erklärung aus, die die offensichtliche Wahrheit verkündete. „Wir rufen alle Seiten auf Zurückhaltung zu üben. Provokatives Handeln wie dieses sollte vermieden werden. Israel hat wie jeder andere souveräne Staat das Recht sich zu verteidigen.“

Bemerkenswert ist ebenfalls, dass Israel 2018 genau dieselben Methoden einsetzte wie 2011 um die Demonstranten aufzuhalten: Es warnte sie, setzte Tränengas ein und schoss auf ihre Beine, wenn die anderen Methoden nichts fruchteten. Es gab keine Verurteilungen seitens der internationalen Gemeinschaft und wie wir gesehen haben, versuchten sogar der Libanon und Jordanien und Ägypten – und die Hamas – die Proteste zu stoppen, wenn nötig mit Gewalt.

Die internationale Reaktion auf die aktuelle Welle der gewalttätigen Krawalle ist Scheinheiligkeit hoch drei.

Die drei „Ansprüche“ des Islam auf Jerusalem

Raymond Ibrahim, 4. Juni 2018 (PJ Media)

Kalif Omar betritt Jerusalem, nachdem er es in Verhungern und Seuchen getrieben hat.

Ein islamischer Prediger, der vor kurzem im offiziellen PA-Fernsehen auftrat, gab all die üblichen wütenden Bemerkungen von sich, die Muslime oft machen, wenn es um Israels Existenzrecht geht, besonders im Zusammenhang ihres Anspruchs auf Jerusalem. Obwohl seine Kommentare dem sorglosen westlichen Zuhörer nahelegen könnten, dass Jerusalem „eigentlich“ und als Sache universaler Gerechtigkeit den Muslimen gehört, sind sie enorm mit religiösen und historischen Verweisen gespickt – keiner davon in Übereinstimmung mit westlichen Vorstellungen universaler Rechte und Gerechtigkeit – die nur Muslime verstehen.

Das wird besonders in der prägnanten Behauptung des Klerikers deutlich, Jerusalem sei „ein religiöses, Scharia- und historisches Recht der Muslime und für niemand sonst außer ihnen“.

Warum ist Jerusalem ein „religiöses“ Recht der Muslime? Weil die islamische Tradition lehrt, dass ein einer Nacht im Jahr 610 Mohammed – auf wundersame Weise auf einem pferdeähnlichen übernatürlichen Wesen (al-Buraq) fliegend – dorthin flog und betete.

Warum ist Jerusalem ein „Scharia“- oder rechtliches – Recht der Muslime? Weil entsprechend aller Interpretationen islamischen Rechts – der Scharia – ein Territorium, das für das Licht des Islam „geöffnet“ wurde, von da an auf ewig dem Haus des Islam oder Dar al-Islam gehört.

Was zum dritten „Recht“ führt – dass Jerusalem ein „historisches Recht der Muslime ist und von niemandem sonst außer ihnen“. Im Jahr 637 „öffneten“ – sprich muslimische Araber eroberten Jerusalem – eine oft vergessene Erzählung, die besonders Licht auf muslimische Ansprüche auf Jerusalem wirft.

Nach dem die syrischen Territorien des oströmischen Reich Jahre lang überfallen worden waren, stellte Kaiser Heraclius eine gewaltige Armee auf und kämpfte im August 636 am Fluss Yarmuik gegen die Muslime (diese ausschlaggebende Schlacht wird im ersten Kapitel meines neuen Buchs Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West geschildert). Die Muslime besiegten die christliche Armee und befanden sich im November vor der Heiligen Stadt und belagerten sie. Die erhaltene Predigt ihres eingegrabenen Patriarchen Sophronius fängt diese Zeit ein:

Warum greifen uns die Truppen der Sarazenen an? Warum hat es so viel Zerstörung und Plünderungen gegeben? Warum gibt es unaufhörliche Ergüsse menschlichen Blutes? Warum verschlingen die Vögel des Himmels menschliche Leichen? Warum sind Kirchen abgerissen worden? Warum wird das Kreuz verhöhnt? Warum wird Christus … von heidnischen Mündern gelästert? … Die rachsüchtigen und Gott hassenden Sarazenen, die Abscheulichkeiten der Verwüstung, die uns von den Propheten eindeutig vorhergesagt wurden, überrennen die Orte, die ihnen nicht erlaubt sind, plündern Städte, verheeren Felder, brennen Dörfer nieder, legen Feuer an den heiligen Kirchen, überrennen die heiligen Klöster, bekämpfen die gegen sie aufgestellten byzantinischen Armeen und heben die Trophäen des Krieges hoch und reihen Sieg an Sieg.

Es lohnt sich festzuhalten, dass der Mehrzahl der von zeitgenössischen Christen geschriebenen Beschreibungen der Invasoren diese auf die gleiche Weise beschrieben wir Sophronius – nicht als Männer, nicht einmal als kompromisslose Männer, in einem religiösen Auftrag, wie spätere muslimische Quellen behaupten, sondern als gottlose Barbaren, die kamen, um alles zu vernichten was heilig ist. Um die Zeit von Yarmuk beschrieb Maximus der Bekenner (geb. 580) die Invasoren als „wilde und ungezähmte Bestien, allein deren Form menschlich ist, die kommen, um unsere zivilisierte Regierung zu fressen.“ Wegen der Neigung der Muslime für die Schändung von Kirchen und auf jedem Kreuz, jeder Ikone und jedem Abendmahl, das ihnen begegnete, „herumzutrampeln, zu verhöhnen, in Brand zu setzen und zu zerstören“, beschrieb sie Anastasius vom Sinai (geb. 630) als „vielleicht noch schlimmer als die Dämonen“.

Jedenfalls kapitulierte Jerusalem nachdem es mehrere Monate abgeriegelt und auf Verhungerte und Seuchengeplagte reduziert wurde im Frühjahr 637. Die Eroberung der Heiligen Stadt reichte Kalif Omar, um aus Medina zu Besuch zu kommen. Dort sah er die Grabeskirche, einen von Konstantin (ca. 3139 gebauten massiven Komplex über der Stelle der Kreuzigung und Beerdigung Christi. Beim Betreten der heiligsten Stätte des Christentums – gekleidet in verdreckte Kleidung aus Kamelhaar und teuflisch vorspiegelnd, um einen Christen zu zitieren, so das Sophronius, der zusah, bitter bemerkte: „Das ist sicher das Gräuel der Verwüstung, von dem der Prophet Daniel sprach, als er an dem heiligen Ort stand.“ (Man kann seine Exegese kaum tadeln, da das griechische Wort aus der Septuaginta, das oft als „Verwüstung“ übersetzt wird, wörtlich „Wüste“ bedeutet und daher lange als Hinweis auf die Araber betrachtet wurde.)

Kurz gesagt beruht der gesamte muslimische Anspruch auf Jerusalem auf diesen drei Elementen:

  1. Eine religiöse – oder für westliche Empfindlichkeiten: mythische – Geschichte von Mohammed, der auf einem Zauberpferd dorthin flog;
  2. Ein von Muslimen gemachtes, rassistisches Gesetz – die Antithese von universalem Gesetz, nämlich die Scharia – die natürlich auf Seiten der Muslime gegen die Ungläubigen ist;
  3. Eine brutale, blutige, historische Eroberung.

Diese Themen werde unter Muslimen wiederholt angeführt. In der erwähnten Predigt im PA-Fernsehen fügte der Kleriker hinzu, dass, auch wenn sie sich so verhalten, Juden „nicht das Recht auf Arroganz, Tyrannei und Besatzung haben“. Beachten Sie seine Beschwerde, dass „Arroganz, Tyrannei und Besatzung“ nicht immer schlecht sind, sondern das Juden „kein Recht haben“ sich so zu verhalten. Schließlich und wie gesehen gehört dieses „Recht“ den Muslimen und „niemandem sonst außer ihnen“. Ihr Recht (die Scharia) erlaubt es ihnen zu „besetzen“, was immer sie einnehme können und verachtenswerten Ungläubigen mit „Arroganz und Tyrannei“ zu behandeln.

Der islamische Prediger endete mit der Aussage, dass Muslime Jerusalem wieder einnehmen werden, „wenn nicht friedlich, dann mit Gewalt“ und beschwor „Allah die Juden [zu] vertreiben“. Egal, wie leidenschaftlich solche Worte dem nichtmuslimischen Beobachter scheinen mögen, sie befinden sich nicht in Übereinstimmung mit einem Volk, das das Gefühl hat, ihm sei gemäß universalen Empfindlichkeiten Unrecht zugefügt worden, sondern eher mit einem, das mythische und rassistische Empfindlichkeiten hegt.