Gab es, wo heute Eilat ist, 1948 ein arabisches Dorf?

Elder of Ziyon, 14. November 2021

Palestine online twitterte:

Die Palestine Alliance in South Africa veranstaltete eine Nachtwache, mit der Miss South Africa Lalela Mswane aufgefordert wurde sich aus dem anstehenden, in Israel durchgeführten Miss Universe-Wettbewerb in „Eilat“ zurückzuziehen, einer Stadt, die auf den Ruinen von verdrängten palästinensischen Dörfern stattfinden wird.

Dörfer?

Niemand behauptet, dass es dort mehr als ein Dort gab, nämlich Umm al-Raschrasch, also erkennen wir sofort die Lüge.

Nach Angaben von Zochrot, die behaupten alle „entvölkerten palästinensischen“ Orte zu katalogisieren, hatte es eine Bevölkerung von 50. Sie haben mehrere Fotos der Gegend, alle vom israelischen Palmach am 10. März 1949 aufgenommen, dem Tag, an dem es erobert wurde: drei Lehmhütten, die die britischen Polizeistation der Gegend bildeten und Fotos der IDF beim Hissen der handgemalten israelischen Flagge auf derselben britischen Polizeistation.

Die britische Polizeistation war leer, als die israelischen Streitkräfte sie einnahm. Transjordanien behauptete, es gab ein Scharmützel zwischen israelischen Truppen und seinen Streitkräften bei Aqaba, aber offenbar übertrieben sie gewaltig ein paar aufs Geratewohl abgegebene Schüsse, als eine Patrouille sich hastig aus der Gegend zurückzog, die nie innerhalb der Grenzen Transjordaniens lag.

Wo war das Dorf und wo die Dorfbewohner?

Ich kann keine Fotos von ihnen finden. Ich kann nicht einmal Belege finden, dass damals ein solches Dorf existierte.

Berichte von Israels Operation Uvda, der letzten Anstrengung die Kontrolle über den Negev zu bekommen, bevor dauerhafte Grenzen gezogen wurden, berichten in der Gegend von keinerlei Dorf oder dort lebenden Arabern.

Wikipedia erwähnt Belege dafür, dass im 7. Jahrtausend v.Chr. und während der Omajjaden-Zeit dort Menschen lebten, aber nichts zwischen damals und dem Bau des britischen Polizeipostens.

Eduard Rüppell, ein deutscher Entdecker, zeichnete 1822 eine detaillierte Landkarte der Region und zeigte kein Dorf, vor Umm al-Raschrasch gewesen war.

Das moderne Eilat liegt zwischen den Bergen „Gatal Mahamar“ und dem als „marais saumâtre“ (Brachwasser-Moor) gekennzeichneten Bereich.

Die Wikipediaseite der „Liste der Orte und Dörfer, die während des Palästina-Kriegs 1947-1949 entvölkert wurden“ sagt, das Dorf hatte eine Bevölkerung von 46 Menschen und stützt dies (und alle weiteren Statistiken auf der Seite) auf Salman Abu Sittas Atlas of Palestine von 2010.

Der Abu Sitta-Atlas wiederum sagt, dass seine detaillierte Liste der Dörfer auf der Veröffentlichung der Regierung „Village Statistics. Jersualem: Government Printer, 1945“ und eine PLO-Publikation, Sami Hadaw, Village Statistics 1945, A Classification of Land and Area Ownership in Palestine, With Explanatory Notes, Facts and Figures No. 34. Beirut: PLO Research Center, September 1970 gründet.

Die originalen Village Statistics erwähnen Umm Raschrasch nicht. Hier ist, was dort über die Bevölkerung eines jedem Dorfs im Bezirk Beer Sheva (Negev) von 1945 gesagt wird:

Das Buch von Sami Hadawi von 1970 publiziert eine etwas andere Version:

Während es im Negev mehr als 47.000 Beduinen gibt, gibt es keinerlei Anzeichen irgendwelcher Besiedlung in Umm al-Raschrasch.

Abu Sittas eigene Tabelle sagte, es gebe eine Bevölkerung von 38 – unter verschiedenen anderen behaupteten Negev-Dörfern mit dem unwahrscheinlichen Zufall von genau derselben Zahl an Menschen.

Man kann sich der Vorstellung kaum entziehen, dass die meisten dieser Statistiken – und sogar Gemeinden – schlicht erfunden sind.

Das Israel Magazine 1974, Bd. 6, Ausgabe 3 hat einen Artikel darüber, wie wichtig der Negev David Ben-Gurion war, besonders der Zugang zum Roten Meer. Es beschreibt Umm al-Raschrasch als drei Lehmhütten – dieselben Hütten, die von der britischen Polizei genutzt wurden (einschließlich ihrer Wohnquartiere). Es beschreibt die Gegend als „einen Ort, der in der Regel sogar von den Wüstenbewohnern gemieden wird“.

Der britische Generalleutnant Sir John Bagot Glubb, der sich wegen der Möglichkeit sorgte, dass Israel am Roten Meer Fuß fasst, beschrieb die gesamte Gegend als „reines Stammesgebiet“ – was heißt, dass es keine dauerhaften Dörfer gab. (Zitiert in: Benny Morris: Road to Jerusalem.)

Ich habe gesehen, dass einige Quellen sagen, Umm al-Raschrasch sei ein Ort, an dem Ägypter bei der Haddsch-Pilgerreise auf ihrem Weg nach Mekka rasteten und dass es auch Bet El-Hujaj (Haus der Pilger) genannt wurde. Aber ich kann keine Quellen für ein tatsächliches, dauerhaftes Dorf in Umm al-Raschrasch im 20. Jahrhundert finden, bevor Israel dort Eilat baute.

Wenn ich recht habe, wie viele der hunderte arabischer Dörfer, die angeblich von Israel zerstört wurden, sind dann erfunden oder übertrieben worden?

Wenn irgendjemand Belege für dieses Dorf findet, das Israel entvölkert haben soll, lassen Sie es mich wissen. Ich werde das gerne aktualisieren.

Die unglaublichen Täuschungen des Islam offen gelegt

Der Bombenanschlag in Liverpool im Kontext.

Vorbemerkung: Ich persönlich kenne viele ehemalige Muslime, die heute Christen sind. Dieser Text kann und will lediglich eine Warnung sein, dass auch das beschriebene Problem nicht aus dem Blick gerät, wie es bei der Kirchengemeinde in Liverpool war.

Raymond Ibrahim, 29. November 2021

Am 14. November 2021 zündete nahe des Haupteingangs des Liverpool Women’s Hospital in England ein Mann einen improvisierten Sprengsatz. Er allein starb, allerdings wurde auch der Taxifahrer, der ihn dorthin gebracht hatte, verletzt. Obwohl er die Sache vermasselt hatte, kamen die Ermittler zu dem Schluss, dass es sich um einen Terroranschlag handelte, der Monate lang geplant wurde.

Emad al-Swealmeen (32), der fragliche gescheiterte Terrorist, war ein geborener Muslim, der 2014 in Großbritannien ankam und Asyl beantragte, wobei er behauptete aus Syrien geflohen zu sein. Es stellte sich heraus, dass er aus dem Irak oder Jordanien kam und sein Asylantrag wurde abgelehnt.

Bald danach konvertierte Emad formell zum Christentum: 2015 wurde er getauft und 2017 in der Kathedrale von Liverpool konfirmiert. Obwohl es üblich ist, dass muslimische Migranten vorgeben Christen zu sein, um Asyl zu erhalten – aufgrund ihrer allerdings irrtümlichen Annahme, dass westliche Staaten Christen natürlich eher willkommen heißen – sagen die ihm nahe stehenden Christen, dass sein Übertritt aufrichtig war.

So sage ein Kirchenmitarbeiter in Liverpool, der Al-Swealmeen einmal bei sich unterbrachte, er glaubte, dieser sei ein „echter Christ“ … Gemeindemitglieder der Emmanuel-Kirche in Fazakerley in Liverpool, die Al-Swealmeen von 2017 bis 2019 besuchte, er sei „ein engagierter Christ“ gewesen, der Kuchen zum Kirchenverkauf backte. Pfarrer Mike Hindley sagte, Al-Swealmeen … war „ein wirklich netter Kerl“.

Nach Angaben eines Sprechers der Kathedrale, wo al-Swealmeen getauft und konfirmiert wurde,

hat die Kathedrale von Liverpool robuste Prozesse für die Feststellung entwickelt, ob jemand eine echte Hingabe zum Glauben hat. Dazu gehören die Forderung regelmäßiger Teilnahme an einem anerkannten christlichen Grundkurs. Wir erwarten von jemandem, dass er mindestens zwei Jahre eng mit der Gemeinde verbunden ist, bevor wir überlegen einen Asylantrag zu unterstützen.

Gleichermaßen argumentierte ein Sprecher der Church of England, ihr Klerus würde niemanden taufen, ohne zuerst „überzeugt zu sein, dass derjenige, der die Taufe möchte, vollständig begreift, was sie bedeutet… Wir sind uns keiner Beweise bewusst, die eine weit verbreitete Korrelation zwischen Konversion zum Christentum oder sonst einem Glauben und Missbrauch des Asylsystems nahelegt.“

Hier aus wird das Problem deutlich: Wenn al-Swealmeen ein echter Christ war – und jeder scheint zuzustimmen, dass er das war – was motivierte ihn einen Terroranschlag zu planen und auszuführen?

Die Argumente dener, die überzeugt waren, er sei ein wahrer Christ, reichen von Behauptungen, er leide an einer Geistesstörung bis zu Behauptungen, das Christentum propagiere nicht weniger als der Islam „Märtyreraktionen“ (hier widerlegt). Andere argumentieren, dieser Übertritt sei tatsächlich ernst, aber er haben ihn später bereut und versucht ihn damit abzubüßen, dass er ein jihadistischer „Märtyrer“ wurde.

Wenige sind hingegen bereit in Betracht zu ziehen, dass er von Anfang an vorgetäuscht haben könnte Christ geworden zu sein. Immerhin: Wer würde Jahre damit verbringen sich als etwas zu tarnen, was er nicht ist – regelmäßig in die Kirche gehen, beten, die Bibel lesen und insgesamt echten Glauben zum Ausdruck zu bringen – sogar Kuchen für Kirchenverkäufe zu backen?

Das Problem mit dieser Haltung ist, dass sie das Ausmaß nicht in Betracht ziehen, zu dem manche Muslime bereit sind auf sich zu nehmen, um ihre ungläubigen Feinde zu täuschen – besonders wenn ihnen die Abschiebung aus den Wohltaten des Lebens bei den Ungläubigen droht.

Die Geschichte bietet ein besonders geeignetes Beispiel. 1492 wurde Granada, die letzte muslimische Bastion in Spanien, erobert. Seinen Muslimen wurden zunächst milde Bedingungen gewährt, einschließlich dem Recht ins Ausland zu reisen und den Islam frei zu praktizieren. Aber wann immer sich die Gelegenheit ergab begannen sie viele schwer niederzuschlagende Aufstände – mehrere, „die Steinigungen, Zerstücklung, Enthauptung, Pfählung und Christen bei lebendigem Leibe zu verbrennen beihalteten“ – und konspirierten regelmäßig mit muslimischen Kräften des Auslands (z.B. den osmanischen Türken) im Versuch Spanien zurück zum Islam zu unterwandern.

Die spanische Krone gab schließlich ein Edikt aus, dass Muslime entweder zum Christentum konvertieren – und damit ihre jihadstische Feindschaft abstreifen – oder die Halbinsel verlassen müssen. In Reaktion nahm die gesamte Bevölkerung von Granada – hunderttausende Muslime – offen das Christentum an, sie blieben aber heimlich Muslime. Öffentlich gingen sie zur Kirche und tauften ihre Kinder; Zuhause sagten sie den Koran auf, predigten unsterblichen Hass auf die Ungläubigen und ihre Verpflichtung Spanien dem Islam zu unterwerfen. Und all diese Täuschung wurde von den Fatwas führender islamischer Kleriker legitimiert.

Ein Historiker erklärt die Mühen, die diese „Moriscos“ – dass sind muslimische Konvertiten zum Christentum, die immer noch „maurisch“ oder islamisch waren – unternahmen, um die Christen zu täuschen:

Damit ein Morisco als guter Christ durchging, brauchte es mehr als eine einfache Erklärung diesbezüglich. Es erforderte eine ununterbrochene Aufführung mit hunderten individueller Äußerungen und Handeln unterschiedlicher Arten, von denen viele wenig damit zu tun haben Ausdruck von Gaube oder Ritual zu sein. Verstellung [taqiyya] war eine institutionalisierte Praxis maurischer Gemeinschaften, zu denen regelmäßige Verhaltensmuster gehörten, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Trotz dieser aufwändigen Maskerade bekamen die Christen das zunehmend mit: „Mit Erlaubnis und Lizenz, die ihre verfluchte Sekte ihnen gestattete“, führte ein frustrierter Spanier im 17. Jahrhundert an, „konnten sie ohne zu sündigen äußerlich jede Religion vortäuschen, solange sie ihre Herzen trotzdem ihrem falschen Hochstapler von Propheten widmeten. Wir sahen so viele von ihnen, die starben, während sie das Kreuz verehrten und gut von unserer katholischen Religion sprachen, die aber innerlich ausgezeichnete Muslime waren.“

Kurz gesagt: Generation um Generation Muslime gab vor in Spanien vorbildliche Christen zu sein und als solche zu leben – obwohl sie nichts als Hass für das Christentum und Christen empfanden – und alles, um vor Ort zu bleiben und Spanien für den Islam zurückzuerobern.

Muslime unternehmen auch keine solch großen Täuschungen, um Ausweisungen zu entgehen. Manche setzten sie ausschließlich für mörderische Zwecke ein. 2013 wurde zum Beispiel ein Mordkomplott gegen einen christlichen Pastor in der Türkei aufgedeckt; 14 muslimische Verdächtige, darunter mindestens drei Frauen, wurden verhaftet. Nach Angaben des betroffenen Pastors Emre Karaali „besuchten zwei von ihnen mehr als ein Jahr lang unsere Kirche und waren wie Familie“. Eine wurde sogar getauft. In Wirklichkeit „hatten diese Leute unsere Kirche infiltriert und sammelten Informationen über mich, meine Familie und die Kirche und bereiteten einen Anschlag auf uns vor“.

So betrachtet erscheint die Vorstellung, dass Emad al-Swealmeen getauft wurde und einige Jahre zur Kirche ging, um Asyl zu erhalten – und dann sein wahres Gesicht zeigte, indem er nach der Ablehnung komplett in den Jihadistenmodus wechselte – gar nicht so weit hergeholt.

Der internationale Tag zur Vernichtung des jüdischen Nationalbewusstseins

Elder of Ziyon, Nov. 29, 2021

Heute ist der „Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“, wie er 1977 mit einer Resolution der UNO-Vollversammlung ausgerufen wurde.

Das Datum wurde besonders ausgewählt, um mit dem Jahrestag der Resolution 181 der UNO-Vollversammlung von 1947 zusammenzufallen, die zu einer Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufrief. Die UNO-Internetseite zum Tag sagt: „Der Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk wird jährlich am oder um den 29. November begangen; an ihm wird feierlich der Verabschiedung von Resolution 181 (II) durch die Versammlung am 29. November gedacht, die die Teilung Palästinas in zwei Staaten bestimmte.“

Der 29. November war für die Juden der Tag zum Feiern, da die UNO die Notwendigkeit eines jüdischen Staats in Palästina anerkannte.

Aber er bot auch den palästinensischen Arabern ihre eigene Unabhängigkeit von kolonialer osmanischer und britischer Herrschaft an. Wenn sie die Teilung akzeptiert hätten, wäre ihnen ihr eigener Staat gegeben worden. Sie wären in der Lage gewesen dieses Jahr ihren 73. Geburtstag zu feiern.

Stattdessen lehnten die palästinensischen Araber – und die gesamte arabische Welt – die Teilungsresolution gewalttätig ab und begannen innerhalb von Stunden nach der Abstimmung einen Krieg, drohten mit „heiligem Krieg“ und „Massakern“ an Juden nicht nur in Israel, sondern überall in der arabischen Welt.

Es gab eindeutig wenig Wunsch nach einem palästinensisch-arabischen Staat. Die Wut, Drohungen und Terroranschläge 1947 sollten einen jüdischen Staat aufhalten, nicht einen palästinensisch-arabischen Staat schaffen.

Mit der Wahl des 29. Novembers als Internationalem Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk dehnt die UNO die Völkermord-Absicht der Araber von 1947 aus. Das hat nichts mit dem Wunsch nach einem Palästinenserstaat zu tun, sondern mit der Vernichtung des jüdischen Staats. Diese Wahl des Datums ist eine gezielte Beleidigung der Juden.

Es ist beachtenswert, dass die Palästinenser 1977, als die Resolution gemacht wurde, am besten als internationale Terroristen bekannt waren. Und kaum vier Monate nach dieser Resolution ermordete Yassir Arafats Fatah 38 israelische Zivilisten, darunter 13 Kinder beim Küstenstraßen-Massaker. Die UNO forderte Solidarität mit Mördern und Terroristen gegen Israel, nicht damit sie einen Staat aufbauen.

Gleichermaßen ist der „Nakba-Tag“ kein Datum irgendeines Massakers oder einer militärischen Niederlage oder Vertreibungen, sondern er ist an das Datum gebunden, an dem Israel seine Unabhängigkeit erklärte. Der Nakba-Tag gedenkt einer „Katastrophe“, weil das der erste ganze Tag der Unabhängigkeit Israels war.

Sowohl der Tag der Solidarität als auch der Nakba-Tag senden eine Botschaft, die israelfeindlich ist, nicht pro-palästinensisch. Sie sagen, jeder Tag, an dem Juden feiern, ist für die Welt ein Tag der Trauer.

Die Ausbrüche arabischer Gewalt in Palästina vor 1947 waren im Allgemeinen nicht darauf gerichtet die Kolonialherrschaft abzuwerfen oder für einen palästinensisch-arabischen Staat zu agitieren. Die Gewalt richtete sich allesamt in erster Linie gegen die Juden – gegen jüdische Immigration, gegen jüdischen Landbesitz, gegen jüdisches Nationalbewusstsein.

Denken Sie an die palästinensischen „roten Linien“ dafür Frieden mit Israel zu akzeptieren: Kontrolle der Altstadt von Jerusalem, ethnische Säuberung der Juden aus Judäa und Samaria, Beharren darauf, dass Millionen Araber das Recht auf „Rückkehr“ nicht in einen Palästinenserstaat, sondern in den verhassten jüdischen Staat haben, Freilassung von Terroristen, die Juden angegriffen haben aus dem Gefängnis . Nicht eine davon ist für einen Staat erforderlich. Alle sind jedoch bewusst dazu gedacht den jüdischen Staat und die jüdischen Verbindungen zur historischen jüdischen Heimat zu schwächen.

Ein Blick auf die letzten 140 Jahre des modernen Zionismus zeigt ein beständiges Muster des arabischen Wunschs das jüdischen Nationalbewusstsein zu vernichten und das palästinensische Nationalbewusstsein ist nur eine Fassade gewesen, die dabei helfen soll das Ziel zu erreichen, wenn militärische Mittel scheiterten.

Alles in der palästinensisch-arabischen Geschichte stimmt mit der Idee überein Israel als jüdischen Staat zu vernichten, einschließlich „Oslo“. Das ist der Grund, dass die Palästinenser selbst heute noch jede jüdische Verbindung zum Land – zu Hebron, zu Jerusalem, zu Bethlehem – bestreiten und warum sie die Geschichte umschreiben, um den Kern der jüdischen Verbindung zu Eretz Yisrael auszulöschen.

Der 29. November ist kein Tag der Solidarität mit den Palästinensern. Er ist ein weiterer Versuch das jüdischen Nationalbewusstsein zu vernichten.

Erinnerung an den „Zweiten Exodus“ am 30. November

Lyn Julius, Jewish News (blogs), 18. November 2021

Ägyptisch-jüdische Flüchtlinge besteigen ein Schiff.

Am 29. Oktober 1956 schwamm Lilian Abda im Suezkanal; dann kamen ägyptische Soldaten und verhafteten sie. Abda wurde angeklagt versucht zu haben dem Feind Informationen zukommen zu lassen. „Ich wurde in meinem Badeanzug zur Polizeiwache gebracht“, erinnert sie sich. „Am nächsten Tag vertrieben sie mich und meine gesamte Familie aus dem Land.“

Diesen Herbst vor 65 Jahren war Lilian Abda eine von 25.000 Juden, die von Präsident Nasser nach der Suez-Krise aus dem Land geworfen wurde. Nasser rächte sich an den 60.000 Juden – ein Viertel war bereits nach 1948 geflohen – weil Israel mit Großbritannien und Frankreich konspiriert hatte in die Halbinsel Sinai einzumarschieren um terroristische Überfälle auf sein Territorium zu stoppen.

Unter Anführung von Notstandsgesetzen begann Nasser britische und französische Staatsbürger, einschließlich Juden, zu auszuweisen. Sie wurden in zwei Wellen vertrieben: Den ersten wurden 24 Stunden gegeben, um das Land zu verlassen. Den zweiten wurde befohlen das Land mit ihren Familien innerhalb von sieben Tagen zu verlassen.Die Brhöden stigmatisierten dann alle Juden als Zionisten, verhafteten sie wahllos und internierten sie.

Edna Anzarut-Turner, die einen britischen Reisepass besaß, hat immer noch Albträume wegen ihrer Vertreibung. Jedem Mitglied ihrer Familie wurde erlaubt eine Decke, einen Koffer und ein Pfund mitzunehmen. Ihre Cousine Myra und deren Verlobter Benny wurden interniert und in Handschellen aus dem Gefangenenlager für „kriminelle Zionisten“ in Moascar bie Aboukir geholt, um in der Nebi Daniel-Synagoge in Alexandria zu heiraten. Der Rabbiner lehnte es ab die Hochzeitszeremonie durchzuführen, wenn die Handschellen nicht abgenommen würden. Es folgte ein gewaltiger Streit  mit den arabischen Wachen. Die Handschellen wurden während der Trauzeremonie abgenommen; und Myra und Benny wurden zu einem Schiff gebracht, das Ägypten verließ.

Britische und französisch Staatsbürger waren nicht die einzigen, die verjagt wurden. Clement Soffer erinnert sich: „Ich wurde im Alter von 15 Jahren mit 24 Stunden Vorwarnung ausgewiesen, gezwungen meine ägyptische Staatsbürgerschaft aufzugeben. Sie gaben mir ein Dokument mit dem  Stempel „Gefährder der öffentlichen Sicherheit“ und sagten mir, dass ich niemals zurückkommen dürfe. Mir wurde nicht erlaubt meine Familie zu sehen.“

An einem Tag im Dezember 1956 störte ein Klopfen an ihrer Haustür in Heliopolis (in Kairo) den Haushalt der Simsolos. „Zwei Offiziere des Militärs und zwei Polizisten forderten meinen Vater auf ihnen zu folgen“, sagt Gilbert Simsolo. „Drei Wochen lang hörten wir nichts von meinem Vater und wussten nicht einmal, wo er festgehalten wurde. Meine Mutter fand ihn schließlich in einem Militärlager bei Kairo. Uns wurde gesagt, dass er nur freigelassen würde, wenn wir ins Ausland gingen. Ein paar Wochen später waren wir mit meinem Vater auf einem Schiff nach Italien, ohne dass wir nach Ägypten zurückkehren durften.“

Geschichten vom, wie er bekannt wurde, „Zweiten Exodus“ werden am 30. November wieder erzählt, dem Tag, der in Israel zum Tag bestimmt wurde, an dem der Flucht von fast einer Million Juden aus arabischen Ländern und dem Iran im Zeitraum von 30 Jahren gedacht wird. Meine Organisation Harif, JW3 und Sephardi Voices UK werden sich auf die Zeit der Vertreibung nach der Suez-Krise konzentrieren. Aber wir werden auch die Tatsache feiern, dass die meisten Flüchtlinge Zuflucht in Israel fanden; der Rest wurde im Westen willkommen geheißen. So traumatisch er auch war, fast kein Jude bedauert den Abgang aus Staaten, in denen Toleranz gegenüber anderen nicht selbstverständlich war.

Es ist wichtiger als je zuvor die Erfahrungen jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern aufzuzeichnen, weil die Geschichte umgeschrieben wird, um die Juden für ihren eigenen Abgang verantwortlich zu machen oder ihr Leid herunterzuspielen. Ein typisches Beispiel ist der Amateurhistoriker Dr. Mohamed Aboulghar, dessen revisionistische Geschichte der Juden Ägyptens sich offensichtlich wie warme Semmeln verkauft.

Es reicht nicht um Gerechtigkeit zu kämpfen; wir müssen auch für die Wahrheit kämpfen.

Um am Gedenkabend am 30. November teilzunehmen oder online zuzusehen, siehe die  Internetseite von JW3 oder besuchen Sie www.harif.org/.

Die Auslöschung jüdischen Erbes in Nordzypern

Uzay Bulut, Jihad Watch, 4. November 2021

Zypern hat einen besonderen Platz in der jüdischen Geschichte. Juden sind in diesem Inselstaat tief verwurzelt, wo sie einst Wein für den im Tempel verwendeten Weihrauch erwarben (Jerusalemer Talmud Yoma 4), möglicherweise von dort lebenden Juden hergestellt. Juden haben nach Angaben historischer Aufzeichnungen Jahrtausende in Zypern gelebt. Das Hadassah-Magazin berichtet:

Zypern und Eretz Yisrael hatten schon Ende des dritten Jahrhunderts v.Chr. Handelsbeziehungen und Juden begannen sich auf der Insel niederzulassen. Im ersten Jahrhundert v.Chr. gab der römische Kaiser Augustus Herodes, dem König von Judäa, einen Teil der Verwaltung und der Einnahmen der Kupferminen der Insel. Zu den Minenarbeitern gehörten Juden und Kuper-Arbeiter. Nach dem Tod von Herodes heiratete seine Enkelin Alexandra einen zypriotischen Juden.

Die Gemeinde gedieh und es gab an mindestens drei Orten Synagogen: Golgoi, Lapethos und Constantia-Salamine. Einige zypriotische Juden zogen nach Jerusalem und der Talmud erwähnte den Import von Kumin, Wein und getrockneten Feigen aus Zypern.

Der European Jewish Congress gibt weitere Informationen:

142 v.Chr. war Zypern eines der Länder, die auf Ersuchen der Römer jüdische Rechte garantierte. Zypriotische Juden schienen 177 n.Chr. an einem Aufstand gegen Kaiser Trajan teilgenommen zu haben. Nachdem der Aufstand niedergeschlagen war, wurde Juden streng verboten einen Fuß auf Zypern zu setzen, aber dieses Verbot dauerte nicht lange an.

„Juden kehrten kurz danach auf die Insel zurück“, fügt der World Jewish Congress an. „Die jüdische Gemeinschaft in Zypern blühte über die Jahrhunderte hinweg weiter auf und zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert gab es mehr Juden auf Zypern als auf jeder anderen griechischen Insel.“

Heute ist Zypern ein mehrheitlich christliches Land und sein Schutzheiliger ist ein zypriotischer Jude: Der heilige Barnabas, der in Begleitung von Saulus (dem Apostel Paulus) und Markus nach Zypern segelte, um dort zu predigen (Apostelgeschichte Kapitel 13).

Heute blühen die Beziehungen zwischen Zypern und Israel. „Die Geschichte Zyperns hindurch haben immer jüdische Menschen auf der Insel gelebt“, sagte der Projektmanager des jüdischen Museums Zyperns, Skevi Philippou. „Es hat immer ein Band zwischen Israel und Zypern gegeben, besonders heute zwischen Tourismus- und Geschäfts-Kooperation. So nahe am Heiligen Land ist Zypern ein beliebter Ort für Juden, die zu Besuch kommen oder sich hier niederlassen. Heute leben auf Zypern 6.500 Juden. Die meisten sind aus Israel, Großbritannien, Osteuropa und Russland.“

Der Oberrabbiner von Zypern, Arie Ze’ev Raskin, dient der Gemeinschaft offiziell seit 2005. Der Rabbi und seine Frau kamen zusammen mit ihren Kindern 2003 nach Zypern. Fünf Jahre später wurde ihr fünftes Kind in dem Inselstaat geboren. Das Chabad-Haus – „Chabat Zypern“ – wurde 2005 eröffnet.

Heute steht das Cyprus Jewish Community Center in Larnaca der Gemeinschaft das ganze Jahr über offen. Und das dortige jüdische Museum schafft das Bewusstsein für die jüdischen Verbindungen zur Insel. Die aktuelle Ausstellung des Museums ist die „Nissenhütte“, ein Original-Artefakt aus dem Zweiten Weltkrieg.

Nach Angaben seiner Internetseite will das Museum die Öffentlichkeit bezüglich der wichtigen Rolle bilden, die Zypern und die Zyprioten „bei der Unterstützung von Holocaust-Opfern spielten, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Europa entkamen und sich auf dem Weg nach Israel befanden“.

Von 1878 bis 1960, als Zypern unabhängig wurde, stand die Insel unter britischer Herrschaft. Nach dem Aufstieg des Nationalsozialismus 1933 entkamen hunderte Juden nach Zypern. Die britische Regierung baute dort dann 12 Internierungslager für Holocaust-Überlebende auf, die in das damalige britische Mandat Palästina immigrierten oder versuchten zu immigrieren. Die Lager wurden von 1946 bis 1949 betrieben und hielten mehr als 53.000 Internierte fest. Sobald der Staat Israel gegründet war, zogen die meisten Flüchtlinge dorthin.

„Die Umstände in den Lagern waren furchtbar“, berichtete die Zeitung Cyprus Mail. „Aber es gab einen Hoffnungsstrahl für die, die auf der langen Reise nach Hause waren: Die lokalen Zyprioten, die drei lange Jahre lang halfen die Internierten auf ihre Kosten zu ernähren, zu kleiden und zu nähren. Als Einfall von Rabbi Arie Ze’ef Raskin, dem Oberrabbiner von Zypern, ist das Museum der Weg der jüdischen Gemeinschaft, denen Dank zu sagen, die den Internierten halfen.

„Rabbis Raskin empfang ein überwältigendes Bedürfnis den Menschen zu danken, die er als Helden betrachtet“, sagte Philippou.

Gewöhnliche Leute – Bauern, Arbeiter, Menschen, die kaum selbst genug zu essen für ihre eigenen Familien hatten – gaben Lebensmittel, Wasser und Medikamente für Flüchtlinge in lagern. Und die nächste Generation Zyprioten muss wissen und sich daran erinnern, was ihre Vorfahren taten, damit der Kreislauf der Güte weiter geht.

Diese 53.000 jüdischen Flüchtlinge und ihre Nachkommen verdanken ihre Gesundheit und Wohlergehen Zypern und dem Mitgefühl der Zyprioten; indem sie denen halfen, die ein neues Leben begannen, spielten die Zyprioten nicht nur eine wichtige Rolle dabei Holocaust-Opfern zu helfen nach dem Zweiten Weltkrieg aus Europa zu entkommen, sondern sie waren auch verantwortliche Hilfe bei der Förderung der Wiedergeburt jüdischen Lebens, Kultur, Feshalten an der Religion und dem jüdischen Erbe rund um die Welt fördern.

In der Zwischenzeit wird die Tradition gegen Antisemitismus zu sein in Zypern weitergeführt. 2019 begrüßte Zypern die Arbeitsdefinition Antisemitismus der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA). Der damalige Vorsitzende der Jewish Agency und aktuelle Präsident Israels Isaac Herzog lobte den Schritt, genauso David Harris, CEO des American Jewish Committee.

Viele kommunale Leiter in Zypern haben auch die Erklärung der Vereinigten Bürgermeister gegen Antisemitismus des American Jewish Committee (AJC) unterschrieben. Mehr als 500 europäische und US-Bürgermeister, darunter 22 Bürgermeister aus Zypern, schlossen sich der Initiative an.

„Die Beziehungen zwischen Israel und Zypern sind nie stärker gewesen al sheute“, sagte die AJC-Leiterin in Jerusalem, Oberstleutnant (a.D.) Avital Leibovich. „Sie gründen nicht nur auf gegenseitigen Interessen, sondern auch auf strategischen Herausforderungen und Kooperation auf vielen Ebenen – von Kultur zu Wissenschaften, von Tourismus zu Startups. Bei der Veränderung des Nahen Ostens sind solche Partnerschaften wichtig und werden in Ehren gehalten.“

Seit 1974 sind allerdings rund 40 Prozent des Territorium Zyperns im Norden der Insel illegal von der Türkei besetzt. In dem Jahr marschierte das türkische Militär zweimal in Zypern ein, das einer Kampagne ethnischer Säuberung ausgesetzt wurde, bei der  der demografische Charakter des Inselstaats gewaltsam verändert uwrde.

Von türkischen Truppen wurden viele Verbrechen an indigenen griechischen Zyprioten begangen. Zivile Ziele wie Krankenhäuser wurden bombardiert. Griechische Zyprioten, auch Kinder, wurden ermordet. Zivilisten wurden von türkischer Militärobrigkeit willkürlich verhaftet und entweder in Gefängnisse oder Konzentrationslager gesteckt. Einige mussten Zwangsarbeit verrichten. Die Europäische Kommission für Menschenrechte dokumentierte die Vergewaltigung von Frauen und Kindern im Alter von 12 bis 71, darunter auch Schwangere und geistig Zurückgebliebene. Die Vergewaltigungen waren derart weit verbreitet, dass die Kirche Zyperns gezwungen war ihre zuvor Einschränkungen von Abtreibungen zu lockern.

Fast 200.000 griechische Zyprioten wurden von den türkischen Invasionstruppen aus ihren Häusern zwangsvertrieben und von illegalen Siedlern aus der Türkei sowie türkischen Zyprioten verdrängt. Ländereien, Häuser und anderer Grundbesitz griechischer Zyprioten wurden beschlagnahmt, geplündert und an Türken verteilt. Als Ergebnis dieser ethnischen Säuberung ist das nördliche Zypern, das bis 1974 Jahrtausende lang eine mehrheitlich griechische Region war, zu einer türkischen Kolonie gemacht.

Historisch lebten große jüdische Bevölkerungsgruppen in Küstenstädten Zyperns, so auch im antiken Salamis in der Stadt Famagusta, die heute unter türkischer Besatzung steht. Leider hat der Invasionsfeldzug allen nichtmuslimischen historischen Stätten Zyperns weit verbreitete Zerstörung gebracht.

Bis heute fahren die Besatzungstruppen damit fort das zypriotische kulturelle Erbe zu plündern und zu zerstören, darunter auch das jüdische Erbe des besetzten Gebiets. Der dortige jüdische Friedhof ist zum Beispiel zerstört worden. Der Bericht „Verlust eine Zivilisation: Zerstörung kulturellen Erbes im besetzten Zypern“ von 2012 besagt:

Der historische jüdische Friedhof Margo, ein nationales Denkmal für das jüdische Volk südöstlich von Nicosia, ist auf dieselbe Weise geschändet und zerstört worden wie christliche Friedhöfe in der von türkischen Truppen besetzten Gegend geschändet und zerstört worden sind.

Der jüdische Friedhof Margo ist Heimat der Gräber von Diaspora-Juden  von 1885 und jüdischer Flüchtlinge, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Zypern kamen.

Der Friedhof liegt in einem streng kontrollierten militärischen Gebiet und wird von einem bewaffneten türkischen Soldaten bewacht. Jüdische Organisationen und andere Gruppen haben ständig um freien Zugang zum Friedhof gebeten, um dort religiöse Zeremonien durchführen zu können, aber diese Bitten sind von der Besatzungsmacht und ihrem Marionettenregime nie gewährt worden.

„Wir haben den Friedhof mehrfach besucht“, bestätigt Philippou. „Aber wir sind nicht in der Lage gewesen dort religiöse Zeremonien durchzuführen, es war nur ein schneller Besuch unter Aufsicht. Wir hätten ihn gerne restauriert, aber bisher wurde uns keine Erlaubnis dazu gegeben.“

Hier können Sie ein Video des zerstörten jüdischen Friedhofs im türkisch besetzten Teil von Nicosia sehen.

Die zypriotisch-niederländische Schriftstellerin und Kultur-Aktivistin Tasoula Hadjitofi wurde im Alter von 15 Jahren zum Flüchtling, als türkische Truppen 1974 in ihre Geburtsstadt Famagusta einmarschierten. Mehrere Jahrzehnte lang hat sie Artefakte und andere Symbole kulturellen Erbes gesammelt, die geraubt und gestohlen wurde, um sie nach Zypern nach Hause zu bringen. In Bezug auf die Befreiung von Gefangenen aus Nazi-Konzentrationslagern im Jahr 1945 sagte Hadjitofi:

Zyprioten kämpften als britische Truppen an der Seite der Alliierten während der Befreiung der Juden und anderer Gefangenen, denn Zypern war eine britische Kolonie. Es gab für diese Helden am Holocaust-Gedenktag in Großbritannien oder in Zypern keine Mohnblumen und man weiß wenig über sie. Die meisten dieser vergessenen Helden starben still und nahmen viele nicht erzählte Geschichten mit ins Grab. Vielleicht leben noch eine Hand voll? Ihre Geschichten müssen erzählt werden und ihr Mut muss geehrt werden.

„Die historischen Bande zwischen Israel und Zypern sind stark“, fügte Hadjitofi an. „Ich hoffe, dass unsere jüdischen Brüder und Schwestern weltweit die Islamisierung des nördlichen Zypern durch die Türkei aufmerksam beobachten, genauso der Zerstörung der christlichen und jüdischen Stätten in dem besetzten Gebiet. Und um unseres gemeinsamen Erbes, den historischen und aktuellen Kämpfen um die Freiheit willen sowie aus fundamentalen Prinzipien müssen sie ihr Möglichstes tun sie aufzuhalten.“

Großbritannien antwortet 1936 auf muslimische Lügen über Palästina

Elder of Ziyon, 12. November 2021

1936 schickte eine Gruppe indischer Muslime dem dortigen britischen Vizekönig einen Brief, in dem Großbritannien beschuldigt wurde in  Palästina araberfeindliches Verhalten an den Tag zu legen.

Dieser Artikel in der Palestine Post zitiert den Originalbrief nicht, aber die Antwort fasst die wilden Anschuldigungen zusammen. Noch wichtiger ist, dass sie einige Lügen widerlegt, die sogar 85 Jahre später bestehen geblieben sind.

Vor allem impliziert der Brief, obwohl er das nicht ausdrücklich sagt, dass arabische Immigration nach Palästina – vor 1919 nicht existent – explodiert war, nachdem Juden ankamen; die arabische Bevölkerung nahm in nur 14 Jahren um mehr als 50% zu – und die meisten dieser Araber zogen in die Nähe von Juden und der boomenden Wirtschaft, die die Juden brachten.

Zweitens hält die Antwort fest, dass die Größe arabischer Zitrusfelder statt durch jüdische Landwirtschaft verringert zu werden sich in vier Jahren mehr als verdoppelt hatte. Erneut war der Grund vermutlich die verbesserten bäuerlichen Techniken und gestiegene Exportmöglichkeiten.

Indien und Zionismus

Die Antwort des Vizekönigs auf muslimische Agitation

Der Vizekönig von Indien hat eine Antwort auf ein Memorandum gegeben, das ihm von einer Delegation indischer Muslime vorgelegt wurde. Das Memorandum wurde am 28. September eingereicht.

Die Antwort des Vizekönigs behandelt zuerst die Äußerungen aus dem Memorandum, die es so erscheinen lassen, als würde die Regierung Palästinas die Verdrängung der Araber von ihrem Boden betreiben. Es wird herausgestellt, dass die Regierung im Gegenteil ein Gesetz erlassen hat, das dabei ist in Kraft zu treten, mit dem der Fellache vor dem Verlust seines Landes geschützt wird.

Der Vizekönig weist ausdrücklich die Behauptung zurück, dass das Mandat Palästina die Araber schädigt. Aufgrund der Gründung des Mandats hat die arabische Bevölkerung seit 1922 um mehr als 50% zugenommen und diese Zunahme ist nach den dem Vizekönig vorgelegten Informationen besonders in den Bezirken erfolgt, in denen Juden siedeln.

Land und Zuwanderung

Was Land unter Zitrus-Kultivierung betrifft, so haben die Arabern gehörenden Bereiche von 59.000 Dunam im Jahr 1931 auf 135.000 im Jahr 1935 zugenommen, während entsprechende Zahlen für die Juden 66.000 und 160.000 betragen. Diese Zahlen beweisen, dass die Lage der Araber sich stark verbessert hat.

In Bezug auf die allgemeine wirtschaftliche Lage und die Arbeitsbedingungen stellt die Antwort die Tatsache heraus, dass es vor1919 kaum arabische Zuwanderung nach Palästina gegeben hat, das Immigranten damals keine Möglichkeiten bot. Diese Lage hat sich verändert. Jüdische Zuwanderung hat eine große Zahl Menschen mit einem Kapital von weniger als LP1.000 ins Land gebracht, abgesehen von vielen Tagelöhnern. Die Reichen, die Eingang nach Palästina gefunden haben, haben die Lebensbedingungen der Araber wie auch der Juden tiefgehend verändert.

Während der Zeit des Mandats sind Kooperationsgesellschaften gegründet worden und es wurden im Bereich von Landwirtschaft und Bewässerung große Fortschritte gemacht. All diese Veränderungen haben den Arabern genauso wie den Juden gut getan.

Arabische Behauptungen

Unter Verweis auf die Äußerung in dem Memorandum, die britische Regierung beachte die arabischen Ansprüche nicht, erklärt die Antwort des Vizekönigs, dass die Beziehungen Großbritanniens zu muslimisch-arabischen Staaten – Saudi-Arabien, Irak, Transjordanien, Jemen – sowie zu den indischen Muslimen und den arabischen Fürstentümern an der Mittelmeerküste reichlich Beweis für die Grundlosigkeit dieses Vorwurfs sind.

Neu entdeckte Dokumente jemenitischer Olim bezeugen jüdisches Leben in Jerusalems Kfar HaSchiloach

Aryeh Savir, Tazpit News Agency/The Jewish Press, 28. Oktober 2021

Dokumente aus dem jemenitischen Dorf in Kfar Schiloach.

Vor kurzem wurden jemenitischen Olim gehörende Originaldokumente aus den 1880-er Jahren entdeckt und bekannt gemacht, die in Kfar HaSchiloach lebten. Diese Dokumente sind packende Zeugnisse jüdischen Lebens in dem Dorf, das direkt vor den Mauern der Altstadt von Jerusalem liegt.

Die jüdische Präsenz in Kfar HaSchiloach geht bis 1881 zurück, als jemenitische Juden nach Jerusalem kamen und eine Gemeindschaft gründeten, auf deren Höhepunkt sie fünf Synagogen betrieben und sie rund 160 Familien stellten.

Nachdem ihr mehrere Jahre arabische Gewalt und Angriffe begegneten, war die Gemeinschaft 1939 schließlich gezwungen den Bereich zu verlassen; die Synagogen wurden von muslimischen Angreifern geschändet.

Israel stellte 1967 die Einheit seiner Hauptstadt wieder her und die Juden begannen vor etwa 20 Jahren in den Bereich zurückzukehren, ein Grundstück nach dem anderen zurückzuerwerben, darunter einige der Synagogen.

Die neu entdeckten Dokumente waren Teil eines Anwesens, das von Mazal Cohen zurückgelassen wurde, einem Mitglied der Familie Tabbi; sie kämpfte im Palmach und war für Israels Unabhängigkeitstag 2017 einer der Kandidaten für die Entzündung eines Feuers. Übergeben wurden sie von ihrem Sohn Ronen Cohen an Gadi Bashari, den Vorsitzenden des Öffentlichkeitsrats von Kfar HaSchiloach und Mitglied des Vorstands der Direktoren des Zionistischen Archivs.

Cohen erinnerte sich, dass er, als er sich um seine verstorbene Mutter in deren letzten Monaten ihres Lebens kümmerte, über „eine pralle Tasche zusammengefalteter, vergilbender Dokumente“ stolperte.

„Ich trennte den Stapel Dokumente bedächtig; dazu gehörten einige Bilder, die ein Licht auf die Geschichte der Familie Tabib im jüdischen Dorf Schiloach und das Leben der Gemeinschaft dort warfen. Diese Offenbarung verband mich und meine Familie mit meinen Großeltern und der jemenitischen Gemeinschaft der Olim, die zusammen mit den Pionieren der Ersten Aliyah kamen und sich im Dorf Schiloach niederließen“, erklärte er.

Eines der Dokumente ist Mazals Geburtsurkunde, unterschrieben vom Mukhtar (Vorsteher) des jemenitischen Dorfs, Aharon Maliach. Ein weiteres Dokument enthält Einzelheiten zu den Steuerzahlungen der Familie an den Dorfrat und die britische Mandatsregierung.

Bei einem weiteren Dokument aus dem Jahr 1942 handelt es sich um eine Bestätigung von Maliach, offenbar zur Vorlage bei der britischen Polizei; die Polizei verhinderte, dass die jemenitischen Juden das Dorf nach seiner Evakuierung 1938 betraten. Die Bestätigung wurde Mazals Vater Schlomo Tabib ausgestellt, der das Dorf betreten wollte, um Eisen und Holzdielen aus seinem Haus abzubauen, damit er sie als Baumaterial verwenden konnte.

Ein weiteres Dokument aus dem Jahr 1951 bestätigt die Existenz einer antiken jemenitischen Thora-Rolle, die Schlomo Tabib aus Aden im Jemen mitbrachte und an ein Mitglied seiner Familie weitergab, die in diesen Jahren ebenfalls aus dem Jemen kam, damit sich um sie gekümmert und sie erhalten wird.

Kopien der Dokumente werden dem Archiv des Öffentlichkeitsrats übergeben und im Besucherzentrum der antiken Synagoge Ohel Schlomo im Dorf Schiloach ausgestellt.

Bashari sagte aufgeregt: „Seit Jahrzehnten sind diese Dokumente im Haus der Verstorbenen aufbewahrt worden. Diese vielen Zeugnisse für jüdisches Leben im Dorf sind so packend, weil sie auf handfeste Weise die Verbindung zwischen den beiden Generationen erneuern: den ursprünglichen Einwohnern von Kfar HaSchiloach und uns, die ihre Fußstapfen treten und ihren Weg und ihr Erbe fortsetzen.“

Die Dokumente „werden zukünftigen Generationen viele neue Aspekte der Geschichte des Dorfes zeigen, das am Fuß der Davidstadt und der Altstadt von Jerusalem existierte“, sagte er.

Cohen gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Dokumente, „die in der gewellten Raschi-Schrift geschrieben und von denen einige noch nicht entziffert worden sind, anderen einen Teil der Geschichte dieser erstaunlichen Gemeinschaft aufdecken und ihr den Respekt zollen können, die sie verdient.“