Die PLO hatte nie eine dauerhafte Zweistaatenlösung im Sinn

Elder of Ziyon, 14. April 2019

Vater Manuel Musallam ist ein prominenter palästinensisch-arabischer Priester und ehemaliger Abteilungsleiter für Christen im PLO-Außenbüro. Er ist seit Jahrzehnten Fatah-Aktivist.

In einem vor kurzem geführten Interview in Palestine Today sagte er ausdrücklich, dass die palästinensischen Ambition darin besteht Israel zu erobern.

„Der Große Marsch der Rückkehr und seine Fortsetzung spiegeln den Zustand des Zusammenstoßes zwischen dem palästinensischen Widerstand und den israelischen Besatzungskräften und die Alarmglocke in Israel berührt weiter die Tatsache, dass der Palästinenser seinen Boden, sein Land und seine Dörfer nicht vergisst und nicht vergessen wird. Jerusalem ist die Hauptstadt des Gazastreifens, Jerusalem ist Gaza, Gaza ist das palästinensische Recht, Gaza ist Haifa, Safed, Akko, Umm al-Raschrasch (Eilat), Nablus, Galiläa und all des Landes Palästina.“

Bezeichnenderweise sprach er 1993 auf einer Kundgebung in Jenin, die die Palästinenser für den Oslo-Prozess an Bord holen sollte und die nur Tage zuvor begonnen hatte. Der Sprecher vor ihm repräsentierte die Jugendorganisation der Fatah, „gab eine kurze, leidenschaftliche Verteidigung der Prinzipienerklärung; er argumentierte, dass einen Fuß in Gaza und Jericho zu gewinnen einen ersten Schritt zu einer letztlichen Rückgewinnung des ganzen Mandats Palästina und die Rückkehr aller Flüchtlinge sein würde.“ Musallams Rede wurde noch enthusiastischer begegnet und er endete mit einer Verfälschung der Psalmen: „Vergäße ich dein, o palästinensisches Jerusalem, möge meine rechte Hand verdorren.“ Er verweist heute regelmäßig auf dcen Beginn der „Besatzung“ 1948, nicht 1967.

Das war fünf Tage, bevor Arafat dasselbe im jordanischen Fernsehen sagte:

Vergesst nicht, dass unserer palästinensischer Nationalrat die Entscheidung 1974 anerkannte. Er forderte die Gründung eine nationalen Behörde zu jeglichem Teil des palästinensischen Landes, das befreit wird oder von dem die Israelis abziehen. Das ist die Frucht eures Kampfes, eurer Opfer und eures Jihad… Dies ist der Moment der Rückkehr, der Moment auf dem ersten befreiten palästinensischen Land Fuß zu fassen… Lang lebe Palästina, befreit und arabisch.

Jeder in Yassir Arafats Fatah wusste von Anfang an, dass Oslo ein trojanisches Pferd war, um ganz Israel zu erobern.

Und trotzdem betrachten die westlichen Medien und Experten und Politiker Oslo immer noch als die Lösung, statt als erste Phase der angestrebten Vernichtung Israels.

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historische Fotos aus Israel (53)

gefunden auf twitter: So sah Petah Tikva im Jahr 1900 aus. Orthodoxe Juden kaufen 1878 den Malaria-verseuchten Sumpf von 2 christlichen Geschäftsleuten zu einem überzogenen Preis. Land, das für nutzlose gehalten wurde. Sie ließen es erblühen. Heute ist es eine der größten Städte Israels.

Jüdische Siedler in Petah Tikva im Jahr 1900. Petrach Tikva im Zentraldistrikt von Israel, östlich von Tel Aviv, wurde 1878 hauptsächlich von religiös-orthodoxen Juden gegründet, die als „Alter Jischuw“ bekannt wurden. Es wurde 1883 mit der finanziellen Hilfe von Baron Edmond de Rothschild zu einer dauerhaften Siedlung. 1880 brach eine Malaria-Epidemie aus, wodurch die Siedlungen aufgegeben werden mussten.

Die Alten sagten, Jerusalem ist jüdisch. Warum dann nicht jeder sonst auch?

Die antiken Griechen, Römer und Muslime sagten alle, dass Jerusalem jüdisch ist. Wieso gibt es da ein Problem?

Jeff Dunetz, Israel National News, 4. Juni 2019

Nach Maßgabe der UNESCO haben die Palästinenser und die muslimischen Staaten, Israel und das jüdische Volk keine Rechte an Jerusalem. Es ist dieser falsche Glaube, der die USA, bis Donald Trump Präsident wurde, davon abhielt Jerusalem als Hauptstadt Israels und der jüdischen Welt anzuerkennen. Der größte Teil der Welt außerhalb Amerikas glaubt weiter der palästinensischen/muslimischen Propaganda, die ignoriert, dass die antiken Griechen, Römer, Christen und selbst die alten Muslime berichten, dass Jerusalem und der Tempelberg Eigentum des jüdischen Volkes waren.

Fangen wir mit den Grundlagen an. Jerusalem war NIE Teil eines Palästinenserstaats, weil es nie einen unabhängigen Staat Palästina gab. Nach dem Bar Kochba-Aufstand 135 n.Chr. bestraften die Römer die Judäer (Juden) für die zweite Revolte in sechzig Jahren. Sie änderten den Namen des Landes der Judäaer von Judäa in Syria Palaestina (nach dem antiken Feind der Juden, den Philistern, die von den griechischen Inseln kamen und überhaupt tausend Jahre zuvor vernichtet wurden). Gleichzeitig änderten sie den Namen der heiligen Stadt Jerusalem in Aelia Capitolina (wörtlich Kapitolhügel des Hauses des Aelius).

Nachdem die Römer viele Juden hinauswarfen, wurde das Land vom Byzantinischen Reich, den Osmanen und schließlich dem britischen Mandat beherrscht, bevor es 1948 einmal ein jüdischer Staat wurde. Während der gesamten Zeit hatte das heilige Land einschließlich Jerusalems einen sehr großen Bevölkerungsanteil aus Juden.

Während des Zeitraums von 135 bis 1948 (als Jordanien begann Jerusalem zu besetzen), gab es starke jüdische Bevölkerungsanteile in Jerusalem. Fakt ist, dass es mit Beginn der frühesten zur Verfügung stehenden Informationen (1844) mehr Juden in Jerusalem gab, als Angehörige anderen Glaubens. (s. Menashe Harel: The Jewish Presence in Jerusalem through the Ages. In. Sinai/Oesterriccher, Hg.: Jerusalem. John Day, 1974.)

Für die antiken muslimischen, griechischen und römisch-heidnischen Autoren war Jerusalem eine jüdische Stadt. Ihre Texte deuten die einhellige Übereinstimmung an, dass Jerusalem aufgrund der Tatsache, dass seine Einwohner Juden waren, jüdisch war; es wurde von Juden gegründet und die Tempel in Jerusalem waren das Zentrum der jüdischen Religion.

Diese antiken Texte widerlegen aktuelle Versuche von Muslimen und anderen die geschichtliche Verbindung des jüdischen Volks zu Jerusalem und den Ort des Tempels in Jerusalem mit Erfindungen und Lügen zu bestreiten. Unten folgen einige der Beispiele aus griechischen und römischen Originalen, die in einem im November 2008 veröffentlichten Bericht der JCPA veröffentlicht wurden:

  • Einige Autoren erinnern an bestimmte jüdische Bräuche wie das Nichtvorhandensein einer Darstellung der Gottheit, die männliche Beschneidung, Speisevorschriften und die Beachtung eines wöchentlichen Tages der Rast, des Sabbat. Im Jahr 167 vor christlicher Zeitrechnung befahl der griechisch-seleukidische König Antiochus IV. sogar den Juden ein Götzenbild des Zeus im Tempel aufzustellen und die Beschneidung zu verbieten; er verlangte die Opferung von Schweinen und verbat den Sabbat zu begehen (1. Makkabäer 1,41-50). Er wollte so die einzigartigen Merkmale der jüdischen Religion eliminieren, die von den heidnischen Autoren festgestellt wurden.
  • In einem Bericht von Hecataeus von Abdera (ca. 300 vor christlicher Zeitrechnung) erscheint Jerusalem gegen Ende seines Gegenexodus-Berichts und vor seiner Beschreibung der jüdischen Gesellschaft und Praktiken. Er schreibt die Vertreibung der Juden der Pestilenz zu, die die Ägypter der Anwesenheit der Fremden, nicht nur den Juden, zuschrieben, die dafür sorgten, dass die Einheimischen die Einhaltung ihrer religiösen Pflichten wankten. „Daher wurden die Fremden aus dem Land getrieben.“ Einige gingen nach Griechenland, aber die meisten „wurden in das getrieben, was jetzt Judäa genannt wird … das damals völlig unbesiedelt war… Bei der Inbesitznahme des Landes gründete er [Moses], neben anderen Städten eine, die berühmter ist als alle anderen, Jerusalem genannt. Zusätzlich baute er den Tempel, den sie in höchster Verehrung halten, führte ihre Anbetungsformen und -rituale ein, entwarf ihre Gesetze und befahl ihre politischen Institutionen.“
  • Einige der Auszüge in Gegen Apion beinhalten neben dem Antiexodus-Bericht Beschreibungen des Inneren und Äußeren des Tempels und einige seiner Rituale. Beispielsweise erklärt Hecataios, es gäbe im Zentrum der Stadt ein umzäuntes Grundstück „mit einem quadratischen Altar, der aus ausgehäuften Steinen besteht, die unbehauen und roh sind“. Der Tempel selbst ist „ein großes Gebäude, das einen Altar und einen Lampenständer beinhaltet, beide aus Gold gemacht … darüber ein Licht, das nie gelöscht wird… es gibt nicht eine einzige Statue oder Weihopferstätte, nicht die Spur einer Pflanze in der Form eines heiligen Hains oder etwas in der Art“. (Hecataios, „Über die Juden“, in: Gegen Apion I, S. 198-199; Stern, I, V, Nr. 12, S. 36-37.)
  • In seinem Bericht der Belagerung Jerusalems durch Titus beschreibt Tacitus den Tempel als „… wie eine Zitadelle gebaut, mit eigenen Mauern … die Kolonnaden bilden eine hervorragende Verteidigungsanlage. Innerhalb des Geländes gibt es eine nicht versiegende Quelle“. [Tacitus, Historiae V: 12,1 (Stern, II, SCII, Nr. 281) S. 22,30]
  • Zusätzlich zu den physischen Beschreibungen erwähnen die Autoren den religiösen Aspekt des Tempels, der sich radikal vom griechischen und römischen Heidentum unterscheidet. In dem von Diodorus bewahrten Text erwähnt Hecataios die Priester und ihre Dienste im Tempel und beschreibt sogar einen Lobpreisdienst und eine Opferung.
  • Gleichermaßen vermerkt der römische Historiker Livy aus dem ersten Jahrhundert, dass die Juden nichts sagen, „welcher Gottheit der Tempel in Jerusalem gehört, noch ist dort ein Bildnis zu finden, da sie nicht glauben, dass Gott eine Gestalt hat“. „Hecataeus. In: Diodorus, Agyptiaca, Bibliotheca Historica XL, 3, 4-6; Stern, I, V, Nr. 11, S. 26-28.
Aus dem zweiten Tempel, Warnung auf Griechisch, die einen Abschnitt des Tempelkomplexes umreißt, den Nichtjuden nicht betreten durften.

Es ist erwähnenswert, dass eine frühere Eroberung Jerusalems durch den griechisch-ägyptischen Ptolemaios, Sohn des Lagus, dem obskuren Agatharchides von Knidos (2. Jhdt. v.Chr.) eine Gelegenheit bot sich zu der Tatsache zu äußern, dass „die als Juden bekannten Leute, die die am stärksten befestigten Städte bewohnten, von den Ureinwohnern Jerusalems gerufen, ihre Stadt verloren, weil sie sie am Sabbat nicht verteidigen konnten. Josephus fügt diesen Teil in „Gegen Apion“ ein, da einer der frühen heidnischen Kritiker des jüdischen Sabbat ein, den Agatharchides für „Torheit“, „Träumerei“ und „traditionelle Schwärmerei zum Gesetz“ hält.

Die palästinensischen Araber weisen auf die Tatsache hin, dass es wenig archäologische Beweise dafür gibt, dass der Tempel existierte, was die praktische Tatsache ignoriert, dass Grabungen auf dem Tempelberg aus Respekt seiner Heiligkeit für die Muslime nicht erlaubt sind. Aber als die Muslime einen Teil des Tempelbergs ausgruben, um ihrer Moschee etwas hinzuzufügen, luden sie Tonnen an Erde mit Artefakten außerhalb der heiligen Stadt ab.

Die islamische Waqf von Jerusalem, die Institution, die den Komplex der Al-Aqsa-Moschee beaufsichtigt, führte von 1996 bis 1999 auf dem Tempelberg Grabungen durch; das war Teil des Baus einer unterirdischen Moschee in einem Bereich, der Ställe Salomos heißt. Zehntausende Tonnen Erde – ungefähr 400 LKW-Ladungen – wurden von schwerem Gerät ausgehoben, ohne dass Archäologen das beaufsichtigten; sie wurden außerhalb der Altstadt abgeladen.

Archäologen haben die Erde seit Jahren durchsiebt (das Projekt hießt Temple Mount Sifting Project) und haben Artefakte der heiligen Tempel gefunden. Zum Beispiel fand ein Archäologe 2005 etwas, das heute als Gaalyahu-Siegel bekannt ist, auf dem auf Hebräisch steht, dass es Gaalyahu, dem Sohn von Imer gehört. Das Haus Imer war eine bekannte Priesterfamilie am Ende der Zeit des ersten Tempels, von etwa dem 7. bis 6. Jahrhundert v.Chr.

Es gibt Hinweise auf den jüdischen Tempel in Texten, die Muslime als heilig betrachten.

Der Koran verweist in Sure 17,7auf die Existenz beider Tempel. In diesem Abschnitt behandelt der Koran Allahs Bestrafung der Kinder Israel wegen ihrer Vergehen:

(Wenn nun das Versprechen vom letzten (Mal) eintrifft,)

so sollen sie eure Gesichter entstellen
und die Gebetsstätte betreten,
wie sie diese das erste Mal betraten,
und das, worüber sie Macht erlangt haben, völlig zerstören.

Das von Abdallah Yussuf Ali (und vor ihm dem einflussreichen Übersetzer Marmaduke Pickthall) als „Gebetsstätte“ übersetzte Wort lautet masjid. Dieses Wort, das gewöhnlich mit Moschee übersetzt wird, hat die Bedeutung eines Heiligtums, wo immer es in einem vorislamischen Kontext auftaucht. Die normale muslimische Exegese dieses Verses (einschließlich dessen von Abdallah Yussuf Ali) hält fest, dass er sich auf die Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels bezieht.

Was diese Existenz des ersten Tempels angeht, ist die muslimische Tradition besonders eisern. Er wurde von Salomo erbaut, der im Koran als Prophet und Inbegriff der Weisheit auftaucht. Sure 34,13 ist ein Bericht darüber, wie Salomon Dschinne (Geister) einbestellte, um den Tempel zu bauen.

Sie machten ihm, was er wollte, an Gebetsräumen, Bildwerken, Schüsseln wie Wasserbecken und feststehenden Kesseln.

Gefunden an der Südmauer des Tempelbergs, aus der Zeit des zweiten Tempels: „Dem Ort der Trompeten“, der Ort, an dem die Priester das Schofar bliesen, um den Beginn und das Ende des Sabbat und der Feiertage zu verkünden.

Also beweist genau der Vers im Koran, der den Tempelberg für Muslime heilig macht, dass der Ort vom Tempel belegt war:

Die islamische Heiligkeit des Haram al-Scharif [wie die Muslime den Tempelberg nennen] gründet auf Sure 17,1:

Preis sei Dem, Der Seinen Diener bei Nacht von der geschützten Gebetsstätte zur fernsten Gebetsstätte

Das ist der Beweis im Text der isra‘, dem frühen Teil der nächtlichen Reise des Propheten Mohammed: Während der Nacht wurde Mohammed auf wundersame Weise auf eine Hin- und Rückreise von der „heiligen Moschee“ (al-Masjid al-Haram) – das ist die Ka’aba (oder ihre direkte Umgebung) in Mekka – zur „entfernten Moschee“ (al-Masjid al-Aqsa) gebracht. Spätere muslimische Tradition identifizierte „die entfernte Moschee“ mit Jerusalem. Aber zu Mohammeds Lebenszeit stand in Jerusalem keine Moschee; die Muslime eroberten die Stadt erst mehrere Jahre nach seinem Tod. Abdallah Yusuf Alis Kommentar zu diesem Vers fasst die traditionelle Erklärung zusammen: „Die entfernte Moschee“, schreibt er, „muss sich auf den Ort des Tempels von Salomo in Jerusalem, den Berg Moriah beziehen.“

Als Muslime eine Moschee auf diesem Berg bauten, besagt die muslimische Tradition, dass sie sie bewusst auf dem verifizierten Ort früherer Heiligtümer errichtet wurde. Gemäß der muslimischen Tradition suchte Kalif Omar, als er Jerusalem nach der Eroberung besuchte, nach Davids Heiligtum oder der Gebetsnische (mihrab Dawud), die im Koran (Sure 38,21) angeführt ist. (Von David wird geglaubt, dass er die Stelle aussuchte, auf der Salomo baute.)

Als Omar zufrieden war sie entdeckt zu halten, befahl er einen Gebetsort (musalla) dort zu erstellen. Das entwickelte sich in einen Moschee-Vorläufer der späteren Al-Aqsa-Moschee. Damit begann die Islamisierung des Komplexes, der später als Haram al-Sharif bekannt wurde. Es wurde zur Tradition des Islam, dass Muslime den Ort in seiner Funktion als des Gebets wiederherstellten, der von allen Propheten verehrt wurde, darunter Abraham, David und Salomo.

Dann gibt es Koran, Sure 2,145, „Die Kuh“:

… würden sie doch nicht deiner Gebetsrichtung (qiblah) folgen; noch folgst du ihrer Gebetsrichtung. Und auch untereinander folgen sie nicht der Gebetsrichtung der anderen.

Kommentatoren erklären, dass „deine qiblah“ (Gebetsrichtung für Muslime) eindeutig auf die Kaaba in Mekka verweist, während „ihre qiblah“ (Gebetsrichtung für Juden) sich auf den Tempelberg in Jerusalem bezieht.

Dieser Koranabschnitt scheint zu zeigen, dass die Heiligkeit Jerusalems ein jüdisches Konzept ist und nicht mit einem islamischen Konzept durcheinander gebracht werden sollte, wie der arabische Biograph und Geograph Yakut aus dem 13. Jahrhundert vermerkte: „Mekka ist den Muslimen heilig und Jerusalem den Juden.“

Der offizielle Führer zum Al-Haram Al-Sharif (Tempelberg) des Obersten Muslim-Rats (Waqf) von 1925 erkannte die Präsenz der jüdischen Tempel auf dem Berg an. Unten finden Sie den zweiten Absatz, der auf Seite 4 steht; dieser besagt: „Seine [des Tempels] Identität mit der Stelle des Tempels Salomos steht außer Zweifel.“ Heute, 90 Jahre später, bestreitet der Kopf der Waqf das.

Die zwei Hauptgebäude sind der Felsendom, gebaut auf einem Podium in der MItte, und die Moschee Al-Aqsa an der Südmauer.Andere Gebäude, die wir später betrachten, liegen hier und dort verteilt. Zur Linken, entlang der Ostmauer, erscheint das Doppelportal des Goldenen Tores. Auf jeder Seite unterbrechen Bäume die Aussicht, die der Szenerie einen eigenen Charme verleihen. Der Ort ist einer der ältesten der Welt. Seine Heiligkit datiert aus den frühesten (vielleicht vorhistorischen) Zeiten. Seine Identität mit der Stelle von Salomos Tempel steht außer Zweifel. Dies ist auch nach allgemeinem Glauben die Stelle, an der „David dem HErrn einen Altar baute und Brandopfer und Friedensopfer darbrachte“.

Und wir wollen nicht vergessen, dass die jüdischen Tempel in den christlichen Evangelien erwähnt werden, die dem Islam vorausgehen. Beispielsweise beschuldigt Jesus in Markus 12,40 und Lukas 20,47 die Tempelbehörden des Diebstahls und nennt diesmal arme Witwen als ihre Opfer, was in Markus 12,42 und Lukas 21,2 belegt wird. Taubenverkäufer verkauften Tauben, die von den Armen geopfert wurden, die sich größere Opfer nicht leisten konnten, insbesondere Frauen. Notieren Sie: Lukas verwies auf den Autor des Lukas-Evangeliums, NICHT der letzte Jedi.

Nach Angaben von Markus 11,16 belegte Jesus dann die Leute, die im Tempel etwas verkauften, mit einem Embargo – eine Sanktion, die allen Handel zum Erliegen gebracht hätte. Im Johannes-Evangelium 2,15-16 bezeichnet Jesus den Tempel in Jerusalem als „meines Vaters Haus“, womit er den Anspruch erhob der Sohn Gottes zu sein.

Das Geld der Wechsler schüttete er aus, die Tische stieß er um; und zu den Taubenverkäufern sprach er: Schafft das fort von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zur Markthalle!

Was bedeutet all das? Antike Texte, muslimische Texte und christliche Texte stimmen allesamt mit dem jüdischen überein, dass es einen heiligen Tempel auf dem Berg Moriah in Jerusalem gab. Es ist also längst überfällig, das die Europäer und andere Regierungen der Welt aufhören muslimische, christliche und jüdische Geschichte zu bestreiten, bei der UNESCO den Bullshit-Knopf drücken und die Wahrheit herausstellen.

Keine noch so große Zahl an Lügen, weder von der UNESCO, noch von den Palästinensern, von keinem UNO-Komitee und von keinem Weltführer – niemand außer dem Herrgott selbst kann dem jüdischen Volk Jerusalem wegnehmen.

Wie Rabbi Goren im Alleingang Hebron eroberte

Eliana Rudee, Breaking Israel News, 3. Juni 2019

Da kamen alle Ältesten Israels zum König nach Chebron, und in Chebron schloss König David mit ihnen einen Bund vor dem HERRN, und sie salbten David zum König über Israel
(2. Samuel 5,3 – Zürcher Bibel)

Der Oberrabbiner des Militärs Schlomo Goren 1967 an der Westmauer kurz nach der Befreiung Jerusalems (Foto: Wiki Commons)

Während der Feiertag „Jerusalemtag“ am Sontag, 2. Juni mit viel Tamam begangen wurde, ist der heutige Tag [3. Juni – heplev] der 52. Jahrestag des „Hebron-Tages“, an dem die IDF die zweitheiligste Stadt mit einer packenden militärischen Eroberung befreite.

Die Geschichte hinter der Befreiung Hebrons im Sechstagekrieg ist nichts weniger als ein Wunder, denn ein einzelner israelischer Soldat, auch noch Rabbiner, eroberte die gesamte Stadt Hebron ohne einen einzigen Schuss abzugeben.

Am 8. Juni 1967 fuhr der Oberrabbiner (und General) der Israelischen Verteidigungskräfte, Rabbi Schlomo Goren, in die Stadt. Infolge eines Missverständnisses betrat er die Stadt vor den Streitkräften. Er war in dem Moment der einzige Jude in der Stadt. Ihn begrüßte die Ansicht weißer Laken, die überall in der Stadt von Dächern und aus Fenstern hingen. Er begriff, dass die Araber Hebrons von 1967 kapitulierten, Angst vor jüdischer Vergeltung hatten (Jahrzehnte zuvor hatten arabische Einwohner Hebrons 67 Juden massakriert).

Nach der jordanischen Kapitulation betraten Rabbi Goren und eine kleine Gruppe Soldaten das Machpela-Grab, um das Schofar zu blasen und aus der Thora zu lesen, so wie sie es 24 Stunden zuvor machten, als sie an der Befreiung der Westmauer in Jerusalem teilnahmen.

Nach Angaben des Hebron Fund „war das das erste Mal in 700 Jahren, dass es Juden, Christen und Nichtmuslimen erlaubt wurde die Höhle der Patriarchen und Matriarchen frei zu betreten und dort zu beten“, da der Zugang zu dem uralteb Gebäude von den Mameluken eingeschränkt worden war, die Jahrhunderte zuvor aus Ägypten eingedrungen waren und allen Juden, Christen und Nichtmuslimen verboten näher als auf der siebten Stufe zu beten.

Bis 1967 kontrollierten Muslime das Gebäude und ließen Juden ihre heilige Stätte nicht betreten – sie durften nur außerhalb der Machpela beten und sich nicht weiter als auf der berüchtigten „siebten Stufe“ der zum Grab führenden Treppe nähern. Diejenigen, die versuchten weiter als bis zur siebten Stufe zu gehen, wurden von den dort stationierten arabischen Wachen geschlagen.

Endlich waren Juden in ihr kostbares Hebron und zum Grab Machpela zurückgekehrt. Juden und Israelis betrachten den Tag als Beweis der Hand Gottes im Land. Nach Angaben von Rabbi Goren befahl ihm Verteidigungsminister Mosche Dayan, nachdem Goren eine israelische Flagge vor das Grab hängte und eine Sefer Torah hineinbrachte, die Flagge abzuhängen und die Sefer Torah zu entfernen, seine Schuhe auszuziehen, bevor er hineingeht, da der Ort eine Moschee gewesen war. Rabbi Goren lehnte das ab, also schickte Dayan einen Offizier nach Hebron , um die Objekte zu entfernen. Nachdem dieser Offizier auf dem Weg von Jerusalem bei einem Verkehrsunfall getötet wurde, nahm Dayan seine Anweisung die Schuhe im Grab auszuziehen zurück.

Heute besuchen jedes Jahr 700.000 Touristen Hebron, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und selbst die Erneuerung der jüdischen Gemeinschaften in der Gegen zu sehen. Das ganze Jahr über sind Rundgänge durch das antike Hebron möglich; zu den beliebten stellen gehören Museen, Synagogen, archäologische Stätten und natürlich das Patriarchengrab.

Nach Angaben von Yischai Fleischer, dem internationalen Sprecher der jüdischen Gemeinschaft in Hebron, „ist Jerusalem theologisch – dort, wo Gott ist – und Hebron genealogisch – wo di eGründer unserer Nation Gott folgten und zum ersten Gemeinwesen im Land wurde. Auf gewisse Weise ist Hebron der Vorfahr Jerusalems und heute sind wir wieder dort.“

Fleischer sagte gegenüber Breaking Israel News: „So wie wir nach Jerusalem zurückkehrten, um dort zu leben, sind wir nach Hebron zurückgekehrt, wo wir eine Menge getan haben, umd das jüdische Leben zu normalisieren. Während Jerusalem für uns als unsere uralte Hauptstadt und Standort des Tempels wichtig ist, ist Hebron Davids erste Hauptstadt und der Sitz der Vorväter und –mütter.“

Fleischer gibt an, dass jemand, der Hebron besucht, wird etwas über „jüdische Kontinuität und Verbindung zum Volk, das alles begann“ lernen und fügt hinzu: „Das ist das wahre Geschenk Hebrons.“

Jedes Jahr besuchen rund 700.0000 Menschen Hebron, das etwa eine Autorstunde südlich von Jerusalem liegt.

Touristen wie Örtliche, die sich für Sightseeing und die Teilnahme an Gebetsdiensten mit erfahrenen und lokalen Führern interessiert sind, können eine Tour mit dem Hebron Fund buchen. Jede Woche fahren besondere Reisebusse von Jerusalem aus ab.

Zu Ehren des „Hebron-Tages“ feierte die jüdische Gemeinschaft von Hebron am Abend des 2. Juni und gedachte des 52. Jahrestages der Befreiung Hebrons. Die jüdische Gemeinschaft von Hebron feierte Yom Hebron mit Paraden, Hüpfburgen für Kinder, Essen und Spielen.

Nie wieder?

Es ist gesagt worden, dass die Welt im Angesicht von Gräueltaten nie wieder schweigen wird. Aber wie kann man das behaupten, wenn im Verlauf der letzten Jahrzehnte den Morden an Millionen Menschen rund um die Welt mit Stille begegnet wurde?

Nadav Shragai, Israel HaYom, 2. Mai 2019

Im Zentrum des Konzentrationslagers Dachau befindet sich ein Denkmal aus Glas und Stein, auf das in zahlreichen Sprachen „Nie wieder“ geschrieben wurde. Auch im Zentrum des Todeslagers Treblinka ist ein ähnliches Mahnmal zu finden, das den von so vielen über die Jahre hinweg zu dieser Zeit im Jahr von uns wiederholten Schwur trägt.

Aber 80 Jahre nach dem Holocaust scheint es so, als sei die Zeit gekommen diesem Eid ein Fragezeichen hinzuzufügen.

In Europa wie auch bei radikalen Gruppen in den USA breitet sich Judenhass aus und Zurschaustellungen von Antisemitismus in seinen verschiedenen Formen sind mit zunehmender Regelmäßigkeit ausgebrochen. Manchmal handelt es sich um religiösen Hass, andere Male beruht er auf Kultur oder Rasse. In weiteren Fällen ist der Judenhass sozio-ökonomischer Natur.

Diese Erscheinungsformen des Hasses sind jedoch von geringerem Interesse. Seit dem Holocaust hat es unter unseren Feinden solche gegeben und gibt es weiter, die öffentlich erklärten, dass der Plan zu unserer Auslöschung in Kraft bleibt. Es gibt solche, die es schwer finden diese Tatsache zu akzeptieren, insbesondere den Fakt, dass die Nation, die jetzt in Zion wohnt, ihre Beziehung zur Gegenwart zu einem Großteil auf den Lektionen aus der Vergangenheit aufbaut.

Einer dieser Menschen war der verstorbene Professor Yehuda Elkana, selbst ein Holocaust-Überlebender, der das Cohn-Institut für Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaften an der Universität Tel Aviv leitete. In den 1980-er Jahren lehnte Elkana es ab die Erinnerung an die Vergangenheit als politisches Argument zu verwenden; er sagte, das sei so, als lasse man die Toten am demokratischen Lebensprozess teilnehmen.

Es gibt viele in unserer Generation, die Elkanas Sichtweise teilen. Sie verstehen nicht, dass die Direktive zum Erinnern sich nicht gegen die Streuung und Verbreitung von Hass richtet, sondern die Sicherstellung eben dieser Existenz und Fortsetzung des Lebens ist, tatsächlich dazu dient sicherzustellen, dass der Holocaust niemals wieder begangen wird. Die Art das zu erreichen besteht darin zu fragen und zu forschen und zu fordern und zu untersuchen und fast ständig zu überlegen: Wird das wirklich nie wieder geschehen?

Eine Welt, die nicht erhebt

Solange Menschen herumlaufen, die bereit sind die Nazi-Rassentheorie und den Judenhass zu verbreiten und entsprechend zu handeln, ist diese Frage nicht nur legitim, sondern unverzichtbar. Nach dem Holocaust waren es der Jerusalemer Großmufti Haddsch Amin al-Husseini und der Feldkommandeur der Arabischen Befreiungsarmee, Fawzi al-Qawuqji, die davon sprachen, dass die „Endlösung die komplette Auslöschung aller Juden“ ist.

Etwa zu der Zeit des Sechstagekrieges 1967 waren es die Führer der arabischen Staaten oder ihre Sprachrohre, die von ihrer Doktrin in diesem Geist sprachen oder verbreiteten. In unserer Generation sprechen die Führer des Iran offen davon und große Teile der „aufgeklärten“ Welt verschließen vor ihren Äußerungen die Ohren. Auch das Phänomen des Islamischen Staates, das sehr stark an die Nazi-Ideologie erinnert, muss diese Welt noch verlassen.

Es ist gesagt worden, dass die Welt niemals wieder schweigen oder nicht handeln wird. Aber wie kann man diese Behauptung aufstellen, wenn im Verlauf der letzten Jahrzehnte an verschiedenen Orten überall auf der Welt Millionen von ihren Feinden ermordet worden sind, während die Welt mit Schweigen reagierte, mit Schweigen reagiert und mit aller Wahrscheinlichkeit weiterhin mit Schweigen reagieren wird.

Es reicht in diesem Zusammenhang aus, die Ermordung von 3 Millionen Muslimen und Hindus durch die westpakistanische Armee in Ostbengalen 1971 anzuführen, den Völkermord an 2 Millionen Kambodschanern durch das Regime der Roten Khmer, den Massenmord an einer halben Million Menschen in Darfur im Westsudan seit 2003 und die 400.000 Ermordeten im blutigen syrischen Bürgerkrieg.

Die Welt erhob und erhebt sich nicht wirklich gegen diese Gräueltaten auf, so wie sie sich nicht gegen den Völkermord an den Juden erhob. Es gibt nicht wirklich einen Grund anzunehmen, es würde etwas von Bedeutung unternommen werden, wenn – was der Himmel verhüten möge – die Existenz des jüdischen Volks in Israel oder weltweit bedroht würde.

Die Worte „Nie wieder“ müssen daher in unserer Generation nicht nur als Eid oder Versprechen dargelegt werden, sondern als unablässige Klarstellung und Frage, die ständig gestellt werden muss.

Die fast perfekte Manipulation: Israel zukünftiger Verbrechen beschuldigen

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor; auf Englisch veröffentlicht bei BESA)

Der aus dem Amt scheidende französische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Gérard Araud, ist ein längjähriger Hetzer gegen Israel und gerissener Anwender antisemitischer Anschuldigungen. In einem Abschiedsinterview mit dem Atlantic sagte er, Israel werde die Palästinenser entweder komplett staatenlos oder zu israelischen Staatsbürgern machen müssen. Er fügte an: „Sie werden sie nicht zu israelischen Bürgern machen. Also werden sie es amtlich machen müssen, was heißt, dass wir die Lage kennen und die ist eine Apartheid. Es wird offiziell zum Apartheidstaat werden. Faktisch ist es das schon.“[1]

Dass das semantisch armselig ist, ist eine Randerscheinung. Arauds clevere Manipulation nutzt eine Anschuldigung über das, was in der Zukunft geschehen könnte. Das ist extrem schwierig zu widerlegen. Beschuldigt man jemanden, indem man sagt: „Du bist ein Vergewaltiger“, dann mag ein Beweis erforderlich sein. Sagt man jedoch: „Du wirst ein Vergewaltiger sein“, muss nichts bewiesen werden. Nur mit dem Tod des Beschuldigten wird voll klar werden, dass die hasserfüllte Anschuldigung falsch war. Indem er in seiner Anschuldigung betont, dass Israel in der Zukunft zum Apartheidstaat werden wird, konnte Araud nebenbei als Bemerkung einwerfen, dass Israel aktuell bereits ein solcher Staat sei.

Eine der wenigen Optionen, um Anschuldigungen über das Begehen von Verbrechen in der Zukunft gegenzusteuern, besteht darin die Person zu untersuchen, die die Manipulation betreibt. Ein französischer Botschafter sollte zu den letzten gehören, die Israel Apartheid vorwerfen. Nach Frankreichs Niederlage gegen die Deutschen 1940 und dem folgenden Waffenstillstand beendete das gewählte Parlament der französischen Dritten Republik deren Bestehen, indem sie Philippe Pétain zum Staatschef ernannten, der Allgewalt bekam. Die folgenden Regierungen machten aus Frankreich ein Land, das weit schlimmer als ein Apartheidstaat war. Vichy-Frankreich, noch autonom, verbannte Juden aus vielen Berufen, darunter im öffentlichen Dienst. Danach beschlagnahmte es jüdische Unternehmen. Es hielt zehntausende jüdischer Flüchtlinge in Konzentrationslagern. Das Vichy-Regime übergab viele zehntausende Juden den Deutschen, die sie dann in den Tod deportierten.

Es gab im Krieg massive Kollaboration zwischen den Franzosen und den Deutschen. Nach dem Krieg wollten französische Regierungen keine Verantwortung für das Tun Vichys übernehmen. Das war so, obwohl Pétain legal an die Macht gekommen war. Der sozialistische Präsident François Mitterand, 1981 bis 1995 im Amt, war ursprünglich ein Vichy-Mitarbeiter. Er wechselte die Seiten und schloss sich 1942 der Résistance an. Damit war Mitterand sich der Verbrechen Vichys durchaus bewusst. Er lehnte es trotzdem ab Frankreichs Verantwortung dafür anzuerkennen.

Erst 1995 unter Jacques Chirac, Mitterands Mitte-Rechts-Nachfolger als Präsident der Fünften Französischen Republik, änderte sich die Politik des Landes plötzlich. Am 16 Juli 1995 gestand Chirac Frankreichs Rolle bei der Ermordung der Juden ein, die es nicht beschützt und stattdessen ihren Henkern ausgeliefert hatte. Bei einer Gedenkfeier sagte er, dass Frankreich den Nazis Hilfe bei der Verhaftung von Juden als Schritt auf dem Weg zu ihrer Ermordung gab. Er fügte hinzu: „Wir haben ihnen gegenüber eine untilgbare Schuld.“[2]

Die jüngste Hetze Arauds gegen Israel kommt viele Jahre nach der ersten. Freddy Eytan, ein ehemaliger israelischer Botschafter, der derzeit beim Jerusalem Center for Public Affairs aktiv ist, erinnerte an früheres Fehlverhalten Arauds. Dieser war 2003 bereits als Botschafter in Israel bestellt, hatte aber seine Referenzen noch nicht vorgelegt, als er sagte: „Sharon ist ein Verbrecher und Israel ist paranoid.“ Das kostete ihn beinahe den Job.[3]

Yassir Arafat starb 2004 in einem französischen Krankenhaus. Frankreich erwies ihm militärische Ehren. Damals war bereits bekannt, dass Arafat – nachdem er Nobelpreisgewinner wurde – persönlich die Dokumente unterschrieb, wie viel Geld einzelne palästinensische Mörder von Israelis erhalten sollten. Diese Dokumente wurden gefunden, nachdem das Orienthaus, der ehemalige Sitz der PLO in Jerusalem, 2001 von Israel besetzt wurde.[4]

Araud war damals Botschafter in Israel. Er äußerte, dass es in Israel eine antifranzösische Neurose gebe.[5] Neurose ist eine Art Geistesgestörtheit, aber tatsächlich hatten diese Israelis, die das extreme Fehlverhalten einer französischen Regierung offenlegten, die einem Massenmörder an Israelis Ehren erwiesen, sehr viel gesunden Menschenverstand.

Nach heftiger Kritik an seinen Äußerungen im Atlantic erklärte Araud in Tweets, dass er sich auf die Westbank bezog, nicht auf Israel, das kein Apartheidstaat sei. Vergleicht man jedoch diese Tweets mit seinen Äußerungen in dem Interview, dann passen sie nicht zusammen. Seine Erklärung macht einfach keinen Sinn.

Arauds Äußerungen in dem Interview schließen sich verschiedenen anderen Paradigmen verbaler Dämonisierung an, die auf Anschuldigungen zu zukünftigem kriminellen Handeln gründen.[6] Eine davon lautet, dass Israel vor hat die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg zu zerstören.[7] Nadav Shragai, ein israelischer Journalist, der auf die Geschichte des palästinensisch-israelischen Konflikts mit Blick auf Jerusalem spezialisiert ist, sagt: „Diese Falschmeldung wird von führenden palästinensischen, arabischen und muslimischen Gruppen und Einzelpersonen verbreitet. Haddsch Amin al-Husseini, vor dem Krieg Großmufti von Jerusalem, war der erste, der in den 1920-er Jahren diese Verleumdung propagierte. Es war Teil der enormen antisemitischen Aktivitäten dieses Verbündeten Hitlers.“

Shragai fügte an: „Die Lüge ‚Al-Aqsa ist in Gefahr‘ ist 1967 massiv ausgebaut worden. Sie wird von offiziellen iranischen Quellen propagiert – Al-Qaida, Hama, Hisbollah usw. Ikrama Sabri, ehemaliger Mufti von Jerusalem, ernannt von der palästinensischen Autonomiebehörde, ist ein weiterer führender Verbreiter der Al-Aqsa-Verleumdung.“[8]

Eine weitere Anschuldigung zu zukünftigen Taten, die Israel begehen wird, wurde vom deutschen Literatur-Nobelpreisträger Günther Grass erhoben. Er behauptete in einem Hass-Gedicht – ohne irgendwelche Beweise vorzulegen – Israel wolle mit Atombomben Völkermord am iranischen Volk begehen. Dieser linke Dichter, in seiner Jugend Mitglied der Waffen-SS, muss gewusst haben, dass die Führer des Iran Israel mit Völkermord drohen. Trotzdem suggeriert er das Umgekehrte.

Grass‘ Gedicht wurde von großen europäischen Tageszeitungen veröffentlicht, darunter der deutschen Süddeutsche Zeitung,[9] der italienischen La Republicca,[10], dem britischen Guardian,[11], der spanischen El País,[12], der dänischen Politiken[13] und der norwegischen Aftenposten.[14] Derart ausgedehnte Veröffentlichung ist für ein Gedicht so außergewöhnlich, dass das nur mit den antiisraelischen Einstellungen der Herausgeber der Zeitungen erklärt werden kann.[15]

Vom rechten ehemaligen Premierminister François Fillon wurde ein weiterer haltloser Vorwurf erhoben. 2014 behauptete er, dass Israel eine Bedrohung des Weltfriedens sei. Er formulierte diese Lügengeschichte mit der Aussage, Israel stelle eine solche Bedrohung dar, weil es nicht half einen Palästinenserstaat zu schaffen.[16]

Alle oben angeführten Anschuldigungen sind weit schwieriger zu bekämpfen als Lügen über zeitgenössische Dinge. Das bedeutet aber nicht, dass man es nicht versuchen sollte.

[1] www.theatlantic.com/politics/archive/2019/04/conversation-outgoing-french-ambassador-gerard-araud/587458/

[2] Discours du President de la Republique, M. Jacques Chirac, lors des ceremonies commemorant la grande rafle des 16 et 17 juillet 1942 (Rafle du Vel’d’hiv). Paris, 16. Juli 1995, http://www.ambafrance-us.org/news/statmnts/1998/wchea/vel2.asp.

[3] http://jcpa-lecape.org/la-diplomatie-francaise-deraille-aveuglee-par-la-nostalgie-du-levant/

[4] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/15297

[5] http://www.worldjewishcongress.org/en/news/french-ambassador-to-israel-criticizes-quot-anti-french-neurosis-quot

[6] https://www.jpost.com/Israel-News/French-envoy-summoned-after-ambassador-to-US-calls-Israel-apartheid-state-588263

[7] Nadav Shragai: The “Al-Aksa is in Danger” Libel: The History of a Lie. Jerusalem (Jerusalem Center for Public Affairs) 2012.

[8] Manfred Gerstenfeld, Interview mit Nadav Shragai: Libel: Israel Intends to Destroy the Al-Aksa Mosque, Israel National News, 16. Oktober 2013.

[9] Günther Grass: Was gesagt werden muss. Sueddeutsche.de, 10. April 2012.

[10] Günter Grass: Quello che deve essere detto. La Repubblica, 4. April 2012; Ugo Volli: Poesia dedicata a Günter Grass; Andrea Tarquini: Una poesia contro Israele, l’ultima provocazione di Grass Le sue atomiche una minaccia; Adriano Prosperi: Se la storia viene capovolta in un brusio di responsabilità, Informazione Corretta, 4. April 2012.

[11] Günter Grass: What Must Be Said. The Guardian, 5. April 2012.

[12] Günter Grass: Lo que hay que decir. El Pais, 4. April 2012.

[13] Dokumentation: Læs Günter Grass’ digt. Politiken, 7. April 2012.

[14] Günter Grass: Det som må sies. Aftenposten, 8. April 2012.

[15] Manfred Gerstenfeld: Part-Time Anti-Semites. Israel National News, 23. April 2012.

[16] Vote sur la “Palestine Fillon: ‘Israël menace la paix mondiale.’” Le Monde Juif, 16. November 2014.

Gemälde muslimischer Männer, die weiße Frauen versklaven, löst Empörung aus

Raymond Ibrahim, 16. Mai 2019

„Der Sklavenmarkt“ von Jean-Léon Gérôme, 1866

Dass eine politische Partei, um die offensichtliche Bedrohung hervorzuheben, die männliche muslimische Migranten für Frauen in Deutschland darstellen, ein älteres Gemälde einsetzte, hat viele auf beiden Seiten des Atlantiks getriggert.

1866 in Frankreich gemalt und „Sklavenmarkt“ genannte, zeigt das Gemälde einen schwarzen, offensichtlich muslimischen Sklavenhändler, der eine nackte junge Frau mit deutlich hellerer Haut für eine Gruppe Männer zur Begutachtung ausstellt, vermutlich in Nordafrika.

Die Alternative für Deutschland (AfD), gegründet 2013 und 2017 erstmals ins deutsche Parlament gewählt, hat Plakate des Bildes mit dem Slogan „Damit Europa nicht Eurabia wird“ aufgehängt.

„Wir sind entschieden gegen die Verwendung dieses Werks zur Förderung jeglicher politischen Agenda“, erhebt Oliver Meslay, Direktor des Clark Art Institute in Williamstown (Massachusetts) Einspruch; dort hängt das Original. Er sagte, sein Museum habe der AfD geschrieben und „darauf bestanden, dass sie es unterlässt dieses Gemälde zu verwenden“. Trotz des recht juristischen Tons gehört das Bild der Öffentlichkeit; selbst Meslay gibt zu, dass „es keine Urheberrechte oder Genehmigungen gibt, die es uns erlauben Kontrolle darüber auszuüben, wie es genutzt wird, außer an den Anstand seitens der AfD Berlin zu appellieren“.

Die AfD ihrerseits sagt, der Aufruf des Museums in den USA sei „ein vergeblicher Versuch die AfD zu knebeln“ und fügte an: „Die deutsche Öffentlichkeit hat das Recht die Wahrheit über die möglichen Folgen der illegalen Massenzuwanderung zu erfahren.“

Andere Elemente in Deutschland sind dem Gemälde/Plakat der AfD gegenüber noch feindlicher gestimmt: Beinahe in dem Moment, in dem sie aufgehängt wurden, ist jedes der Plakate herabgerissen worden, so dass „Mitarbeiter der Partei wiederholt neue aufhängen mussten, nur um zu erleben, dass sie in der folgenden Nacht wieder zerstört wurden“.

Was soll man von all dem halten? Objektiv gesprochen stellt das fragliche Gemälde „Sklavenmarkt“ eine Realität dar, die sich im Verlauf der Jahrhunderte zahllose Male abgespielt hat: Afrikanische und nahöstliche Muslime haben lange schon europäische Frauen ins Visier genommen – so sehr, dass im Lauf der Jahrhunderte Millionen von ihnen versklavt wurden (wie in meinem aktuellen Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West umfassend dokumentiert ist, aus dem die folgenden Zitate und Statistiken stammen).

Der muslimische Bedarf nach – mit den Worten eines Historikers – „weißhäutigen Blondinen mit glattem Haar und blauen Augen“ – geht bis auf den Propheten des Islam, Mohammed, zurück, der seine Anhänger für den Jihad gegen das benachbarte Byzanz köderte, indem er dessen blonde („gelbe“) Frauen als potenzielle Konkubinen wartend anführte.

Mehr als ein Jahrtausend lang danach beschwatzten islamische Kalifate, Emirate und Sultanate – der Sorte Araber, Berber, Türken und Tataren – ihre Männer ebenfalls zum Jihad gegen Europa, indem sie dessen hellhäutige Frauen anführten (und später sexuell versklavten). Weil die „Omajjaden blonde oder rothaarige fränkische oder galizische Frauen als Sexsklavinnen besonders wertschätzten“, schreibt Dario Fernandes Morera, wurde dementsprechend „Al-Andalus [das islamische Spanien] zum Zentrum für Handel und Verteilung von Sklaven“.

Der unersättliche Bedarf an hellhäutigen Frauen  war derart hoch, dass es sogar, nach Angaben von M.A. Khan, einem indischen Autor und ehemaligem Muslim, „unmöglich ist den Islam vom Sklavenhandel der Wikinger  zu trennen, weil der Nachschub komplett dafür gedacht war die unaufhörliche Nachfrage nach hochpreisigen weißen Sklaven und weißen Sexsklavinnen zu befriedigen“. Emmet Scott geht weiter; er argumentiert: „Es war die Nachfrage des Kalifats nach europäischen Sklaven, die das Wikinger-Phänomen überhaupt erst hervorbrachte.“

Was Zahlen angeht, so wurden nach Angaben der zurückhaltenden Schätzung des amerikanischen Professors Robert Davis allein „zwischen 1530 und 1780 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Million, möglicherweise bis zu eineinviertel Millionen weiße, europäische Christen von Muslimen der Berberküste versklavt“ – das ist Nordafrika, also der Schauplatzdes Gemäldes. Bis 1541 „wimmelte Algiers von christlichen Gefangenen [aus Europa] und es wurde zur verbreiteten Aussage, dass ein christlicher Sklave kaum ein faires Tauschobjekt für eine Zwiebel sei.“

Mit zahllosen sexuell versklavten europäischen Frauen – einige gar in so entfernten Regionen wie Dänemark und sogar Island ergriffen – die für den Preis von Gemüse verkauft wurden, wundert es nicht sonderlich, dass europäische Beobachter im späten 18. Jahrhundert festhielten, dass „die Einwohner von Algiers eine recht helle Hautfarbe haben“.

Der räuberische und unerbittliche Drang der muslimischen Sklavenindustrie wird weiter untermauert, bedenkt man dies: Der erste Krieg der Vereinigten Staaten von Amerika – ausgefochten, noch bevor sie ihren ersten Präsidenten wählen konnten – fand gegen genau diese islamischen Sklavenhalter statt. Als Thomas Jefferson und John Adams den Berber-Botschafter fragten, warum seine Landsleute amerikanische Seeleute versklavten, „antwortete der Botschafter uns, dass es in den Gesetzen ihres Propheten begründet sei, dass es in ihrem Koran geschrieben steht, dass … es ihr Recht und ihre Pflicht sei Krieg gegen sie [die Ungläubigen] zu führen, wo immer sie zu finden sein, und alle zu Sklaven zu machen, die sie gefangen nehmen können“.

Die Lage war für Osteuropäer wohl schlimmer; die Sklavenmärkte des osmanischen Sultanats wurden Jahrhunderte lang mit Sklavenfleisch so überflutet, dass Kinder für Pfennige verkauft, „einen sehr schöne Sklavin wurde für ein Paar Stiefel getauscht und vier serbische Sklaven für ein Pferd gehandelt“ wurden. Auf der Krim wurden drei Millionen Slawen von den Tataren, den muslimischen Verbündeten der Osmanen, versklavt. „Die jüngsten Frauen werden für schamloses Vergnügen gehalten“, beobachtete ein Litauer im siebzehnten Jahrhundert.

Selbst die Details  des Gemäldes/Posters „Sklavenmarkt“, das eine nackte und hellhäutige Sklavin darstellt, wie sie von potenziellen Käufern begrabscht wird, geben die Realität wieder. Aufgrund eines Dokuments aus dem 12. Jahrhundert, das von einer Sklaven-Auktion in Cordoba handelt, bestrichen muslimische Händler „Sklavenmädchen mit dunklerer Haut mit Salben, um ihre Gesichter aufzuhellen… Salben wurden auf Gesicht und Körper schwarzer Sklavinnen aufgetragen, um sie „schöner“ zu machen.“ Dann kleidet der muslimische Händler „sie alle in transparente Kleidung“ und „sagt den Sklavenmädchen sie sollen sich den alten Männern und den scheuen unter den potenziellen Käufern gegenüber auf kokette Weise benehmen, um sie vor Verlangen verrückt zu machen.“

Kurz gesagt: Empörung wegen des Gebrauchs des Gemäldes „Sklavenmarkt“ durch die Alternative für Deutschland ist nur ein weiterer Versuch die Wahrheit über die muslimisch-westliche Geschichte zu unterdrücken – besonders in der grellen Kontinuität der Gegenwart. Denn der Kern dieses Gemäldes – muslimische Männer, die hellhäutige Frauen begrabschen und ausnutzen – hat überall in Westeuropa und besonders in Deutschland  ein alarmierendes Niveau erreicht.