9000 Fotos aus dem Palästina/Israel des 19. Jahrhunderts – und keine Spur von „Palästinensern“

Vorbemerkung heplev:
Der folgende Text ist Propaganda und an einigen Stellen nicht korrekt. Joan Peters hat bei ihren Forschungen zur Geschichte des Mandats Palästina („From Time Immemorial: The Origins of the Arab-Jewish Conflict over Palestine“) festgestellt, dass die Araber nicht zur Bekämpfung der Juden in das Mandat strömten (oder in weiter geringerem Maß auch unter den Ottomanen einwanderten), sondern weil die Juden in Ermangelung jüdischer Arbeitskräfte (Folge der britischen Begrenzung der jüdischen Einwanderung entgegen dem Mandatsauftrag!) Araber beschäftigten und gut bezahlten – so gut, dass die arabischen Arbeitgeber wütend wurden und damit zu bereitwilligen Tatgenossen des Muftis von Jerusalem. Die Tatsache, dass ab den 1920-er Jahren eine unkontrollierte arabische Masseneinwanderung stattfand, die wirtschaftlich begründet war. Auch die Behauptung, es habe „außer ein paar Ottomanen“ nur noch Juden im Mandat gegeben, ist nicht richtig; Juden stellten in Jerusalem, Hebron und Safed (Tzfat) die Bevölkerungsmehrheit, im gesamten Mandatsgebiet allerdings nicht. Fakt ist aber, dass das Land sehr schwach besiedelt war und erst durch jüdische Zuwanderung wieder für Araber attraktiv wurde, die dann auch in riesigen Zahlen kamen.
Interessant sind aber vor allem die Fotos. Auch sie sind nicht repräsentativ für die gesamte Bevölkerung, aber für das, was ein Reisender wahrnahm. Und vor allem widerlegen sie einmal mehr die (abstrusen) aktuellen Behauptung der Araber, dass es hsitorisch keine Juden im Land gab, sondern diese als neuzeitliche Eroberer und Kolonisatoren ins Land kamen.

The palestine-israel conflict – 1,400 years of Araber Jew hatred and Islamic genocide, 13. Februar 2013

Wo SIND all diese Palästinenser, die verkünden, dass die eine Million von ihnen in Israel lebten, bevor sie „vertrieben“ wurden? Nirgendwo.

Nirgends, weil es sie nie gab. Und wo sind all die Moscheen dieser „mehr als eine Million Palästinenser“, die dort angeblich im frühen 19. Jahrhundert lebten, wie die „Palästinenser“ behaupten? Wären sie zur Jahrhundertwende oder auch in den 1920-er Jahren, nachdem sie begannen die Briten zu bekämpfen eine Million gewesen, würde Palästina bei ihrem rapiden Bevölkerungswachstum heute aus 40 Millionen Menschen bestehen und nicht aus 4 Millionen. Allein das beweist, dass der Jihad lügt. Ihre Bevölkerung ist gering, weil sie neue Invasoren und Besatzer sind, die späte ankamen, mit dem Ziel Jihad zu betreiben. Sie verloren nie Land, das fürs Erste nie ihres war!

Die britische Armee ließ nur ein paar Ottomanen dort, der Rest war jüdisch. Nach Angaben von Augenzeugenberichten lebte in Wirklichkeit im öden britischen Mandat eine sehr geringe Zahl an Menschen. Félix Bonfils (1831-1885) war ein im Nahen Osten aktiver französischer Fotograf und Schriftsteller. Vier Jahre nach seiner Ankunft berichtete er mit 15.000 Drucken und 9.000 stereoskopischen Aufnahmen aus Ägypten, Palästina, Syrien und Griechenland. Er bereiste die Region mehrfach und wir lesen nichts von Massenbevölkerung an Palästinensern, was allem widerspricht, was die Palästinenser der Welt vorlügen.

Seine Bilder schafften es nicht irgendwelche Fotos auch nur eines einzelnen sogenannten „Palästinensers“ einzufangen, die angeblich Land an die jüdische Besatzung verloren haben, wenn wir der arabischen Propaganda glauben. Alles, was er fand, waren ein paar Beduinen, die durchzogen und einige Überbleibsel der ottomanischen Türken. Raten sie warum: Weil es das „palästinensische“ Volk, wie wir es heute kennen, nie gab.

Die ursprünglichen Philister, nach denen die arabischen Jihadisten sich nennen, waren eine kleine Gruppe gesetzloser Banditen, die die Region um Gaza gewaltsam besetzten und vor der Geburt Christi ausstarben. Der Islam wurde mehr als 600 Jahre nach dem Tod Christi geschaffen und ist die jüngste Weltreligion.

Palästinenser sind künstlich geschaffen, auf Befehl und konstruiert vom Großmufti Hadsch Mohammed Effendi Amin el-Husseini [1889-1974]. Wie wurden hauptsächlich entdeckte (gebildet und erfunden) durch und entstammen einer Masseneinwanderung aus Ägypten und Saudi-Arabien mit dem Ziel Jihad zu betreiben. Die ägyptischen Kämpfer endeten nach ihrer Schlappe im Gazastreifen und die saudischen Kämpfer endeten in der Westbank. Das ist mit britischen Regierungsberichten aus Transjordanien gut dokumentiert worden. Es passt auch in die Videos und Schimpftiraden der Hamas-Führer, die sich alle bewusst zu sein scheinen, dass die Palästinenser eine Fälschung sind, aber weiterhin behaupten sie hätten „Land verloren“. Wir haben es hier mit einer Terrororganisation zu tun und nicht mit Menschen, die Opfer von Landverlust wurden.

Ebenso ist es wichtig der Tatsache Aufmerksamkeit zu schenken, dass Muslime, nachdem Israel 1917 erst einmal für die Rückgabe an das jüdische Volk bestimmt wurde, rasch aus anderen Ländern in die Region zu strömen begannen – mit der Absicht die Juden zu töten. Der erste Konflikt und das erste Töten in Israel/Palästina wurde von Muslimen initiiert. An diesem Punkt stoppte die britische Regierung die Einreise jüdischer Menschen, um den Bevölkerungszustrom zu kontrollieren. Eine kurze Zeit wurde als die muslimische Bevölkerung plötzlich zur Mehrheit. Nicht aus natürlichen Gründen, sondern durch ihren schnellen Einmarsch und Besatzung. Wenn wir uns eine Zeitschiene der Geschichte ansehen, werden wir daher recht leicht sehen, dass die WAHREN Besatzer der Region Muslime sind.

9000fotos_01

9000fotos_029000fotos_03Birket, Israel im späten 19. Jahrhundert

9000fotos_04Juden an der Westmauer 1870

9000fotos_05Yessayi Garabedian, der armenische Patriarch inJerusalem, Felix Bonfils

9000fotos_06W. C. Prim 1857 in “Leben in Zelten im Heiligen Land”

9000fotos_07Von Thomas Shaw: Travels and Observations Relating to Several Parts of Barbary and the Levant
(Reisen und Beobachtungen zu mehreren Teilen des Maghreb und der Levante)
London, 1767, S. 331 ff.

9000fotos_08Felsendom 1875 (wo sind all die „vertriebenen Palästinenser! an ihrem besetzten heiligsten Ort?)

Israeli Man Riding a DonkeyIsraelischer Mann auf einem Esel

*

9000fotos_11Felix Bonfils, Pilger betreten zur Weihnachtszeit Bethlehem, Palästina, ca. 1870

9000fotos_12Felix Bonfils, Frauen beten an der Westmauer in Jerusalem, 1899

* Hier fehlt ein Foto, das aber im Orginalpost nicht mehr angezeigt wurde.

Irre Kreuzträger

Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet:

Führende Kirchenvertreter aus Brandenburg haben öffentlich Zweifel an der deutschen Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg geäußert. „Ich vermute, es ist zu einfach zu sagen, am 1. September ’39 hat der Zweite Weltkrieg durch Deutschland begonnen und Deutschland war ganz allein Schuld und alle anderen wollten gar keinen Krieg, die Großmächte“, sagte die evangelische Generalsuperintendentin Heilgard Asmus im RBB-Fernsehen.

Auch der katholische Potsdamer Pfarrer Klaus-Günter Müller äußerte sich missverständlich: „Der Friede von Versailles, der war so ungerecht, dass die Leute sagen, das ist Unrecht. Und wenn man einen ungerechten Frieden macht: dass das nach Revanche schreit, ist doch klar.“ Der Versailler Vertrag sei ein ungerechter Frieden gewesen und habe nach Revanche geschrien, sagte er.

Der Artikel enthält noch mehr, das diese Kirchenvertreter in recht zweifelhaftes Licht stellt. Aber dieser Wahn sollte schon genügen.

Dass der Versailler Vertrag ein Rache-Frieden war und den Boden für die Revanchisten ebnete, dürfte zweifelsohne eine berechtigte Sicht sein. Aber wer sich die Entwicklung in der zweiten Hälfte der 1920-er Jahre ansieht, der sollte erkennen, dass sich da ein gewaltiger Wandel ergab. Dieser wurde durch den Machtantritt der Nazis zurückgeschraubt, aber der Versailler Vertrag wurde im Laufe der 1930-er Jahre ausgehöhlt und seine Vorkehrungen zum Teil abgeschafft. Das Nazi-Regime brach ihn, zog sich aus dem Völkerbund zurück und führte sich heftig auf, ohne dass es Konsequenzen gab.

Noch eklatanter war Hitlers Wille Krieg zu führen und „Lebensraum“ zu erobern. Dazu war er fanatisch entschlossen und keiner konnte etwas dagegen unternehmen, ohne Krieg zu führen. Das belegen alle Protokolle und Bericht aus Hitlers Umfeld und der Nazi-Führungsetage. Er wollte diesen Krieg, koste es, was es wolle. Das beweisen alleine schon seine Ausbrüche nach dem Münchener Abkommen.

Wer vor diesem Hintergrund behauptet, die die Entente-Mächte mit ihrem Versailler Vertrag hätten eine Mitschuld am Zweiten Weltkrieg zu tragen, der lügt. Man kann die Westmächte kritisieren, weil sie Hitler zu lange mit Appeasement ruhigzustellen versuchten. Man kann sie kritisieren, dass sie die Tschechen verrieten, dass sie den Verletzungen der Bestimmungen des Versailler Vertrags durch Hitler keine Konsequenzen folgen ließen. Aber die Schuld für den Zweiten Weltkrieg trägt Hitlerdeutschland alleine.

Wer etwas anderes behauptet, ist entweder völlig ahnungslos oder ein Charakterschwein, das nicht in der Lage ist geradeaus zu denken. (Aber welche modernen … nee, das lasse ich jetzt, das ist ein Vorurteil, wenn auch eines, das immer wieder bestätigt wird.)

Explodiert seit Jahrzehnten: UNRWA braucht mehr, mehr, mehr

This Ongoing War, 4. Juni 2015

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Der Europakommissar für Humanitäre Hilfe, Christos Stylianides, gab am Dienstag in New York herzzerreißenden Aufruf ab (der in der Presseveröffentlichung für die EU-Medien wiederholt wurde): Die Spender sollten

Ihre Bemühungen zur Mobilisierung zusätzlicher Gelder zur Unterstützung der UNRWA – United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees) verstärken. Er sprach auf einer Veranstaltung zum 65. Jahrestag der UNRWA in New York und würdigte die Organisation. Dabei stellte er heraus, dass die EU mit mehr als €1,6 Milliarden immer noch der größte Geldgeber ist … die hauptsächlich dazu dienen die Lieferung grundlegender öffentlicher Dienste für die Flüchtlinge zu erhalten… „Trotz dieser beträchtlichen Unterstützung wissen wir, dass die EU-Beiträge allein nicht genug sind, um den zunehmenden Bedürfnissen der Organisation zu entsprechen“ … Zusätzliche Gelder seien unerlässlich, sagte er: „Dies wird es den palästinensischen Flüchtlingen erlauben weiterhin grundlegende Dienste zu genießen. Und eine Perspektive für menschliche Entwicklung zu haben.“

Im Alter von 65 Jahren zeigt die UNRWA keinerlei Anzeichen des Nachlassens. Das ist bemerkenswert, wenn man sich daran erinnert, dass ihr angebliche Lebenszweck gemäß der UNO-Resolution A/RES/302 (IV) vom 8. Dezember 1949 so aussieht:

Unterstützung der Palästina-Flüchtlinge … um Zustände des Verhungerns und Not bei ihnen zu verhindern und die Bedingungen für Frieden und Stabilität zu fördern und dass zu einem frühen Zeitpunkt in Vorbereitung der Beendigung der internationalen Hilfe zur Unterstützung konstruktive Maßnahmen vorgenommen werden sollten..

Beendigung ist 65 Jahre später nirgends in Sicht. Heute ist die UNRWA die größte Einzelorganisation der UNO. Sie beschäftigt mehr als 30.000 Personen, 99% davon vor Ort rekrutierte Palästinenser [Wikipedia]…

Sie ist NICHT die einzige Flüchtlingsorganisation der UNO, wie die meisten wissen. Die bei weitem bedeutendste ist das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge, ein Organ, das sich lediglich mit allen Flüchtlingen der Welt beschäftigt. Im Gegensatz dazu unterstützt die UNRWA eine einzige Gattung Flüchtlinge:

Palästinensische Flüchtlinge … werden definiert als „Personen, deren normaler Wohnort in der Zeit vom 1. Juni 1946 bis 15. Mai 1948 Palästina war und die sowohl Haus als auch Lebensunterhalt als Ergebnis des Konflikts von 1948 verloren.

Wirklich erstaunlich. Wenn du zwei Jahre lang dort gelebt hattest, hattest du Anspruch auf Unterstützung durch die UNRWA; genauso deine Kinder und deren Ur-ur-ur-Enkel. Der von der UNO definierte palästinensische Flüchtlingsstatus ist etwas, das man erbte… auf ewig. Und das ist nur ein Punkt einer langen Liste an Kritik.

Doch wir konzentrieren uns auf Geld.

Als Herr Stylianides von der EU zu mehr Spenden aufrief, hätte es ein echter Dienst sein können, hätte er ein kleines Lichtlein darauf geworfen, wer heute das Geld für diese bizarre Organisation gibt. Und wer nicht. Und auf die Tatsache, dass Notfallfinanzierung für UNRWA-Bedienstete Routine ist.

Diese von der UNRWA abhängigen palästinensischen Araber betrachten sich wahrscheinlich als glücklich, dass sie Teil der von Öl getränkten arabischen Welt und ihrer megareichen Potentaten sind. UNO-Ankündigungen zur Zukunft der UNRWA (Artikel wie „Araber und weitere Spender zeigen zunehmende Unterstützung der UNRWA“, 27. September 2013) füllen ihre Herzen vermutlich mit Stolz und Optimismus. Wie große ist Anteil eines Volks, das weiß, wie man sich selbst versorgt und niemals mit dem Enger schnallen des Gürtels geizt, das dort erforderlich ist.

Gut, wir werden höchst zynisch. Nach Angaben der jüngsten veröffentlichten Liste der größten Spender der UNRWA [Spenden 2013 – Quelle] kommt das Geld für ihre Arbeit aus diesen Instanzen, die nach der gespendeten Geldsumme aufgelistet werden:

Spender Summe (US-Dollar)
USA 294.023.401
Europäische Kommission 216.386.867
Saudi-Arabien 151.566.702
Großbritannien 93.737.454
Schweden 54.439.768
Deutschland 53.061.050
Norwegen 34.595.162
Japan 28.836.915
Schweiz 32.267.282
Australien 22.445.260
Niederlande 20.049.472
Dänemark 18.638.884
Kuwait 17.000.000
Frankreich 12.852.039
Italien 10.714.805
Belgien 10.271.039
Finnland 9.073.004
Irland 7.374.523
Palästina 6.841.291
Türkei 6.475.000
Gesamtsumme 1.091.649.846

Hier ist die Aufstellung der UNRWA für 2012. Und hier ist die für 2010 (es gibt nicht eine einzige arabische Regierung in dieser Liste). Und versuchen Sie nicht allzu stark diese Helden der palästinensisch-arabischen Sache zu finden – das phänomenal superreiche Qatar; auch nicht auf sonst einer Liste, sie haben (ähm) andere Prioritäten.

Derweil ist die Zahl der „palästinensischen Flüchtlinge“ seit Jahrzehnten explodiert. Nach Angaben der von der UNRWA veröffentlichten Daten sieht es so aus:

Im Mai 1951 erbte die UNRWA von ihren Vorgängereinrichtungen eine Liste von 950.000 Personen. In den ersten vier Monaten ihrer Arbeit verringerte die UNRWA diese Liste auf 860.000 Personen; Grundlage waren die mühsamen Volkszählungsbemühungen und die Identifizierung betrügerischer Ansprüche. Die 1948 registrierten Flüchtlinge und ihre Nachkommen beläuft sich inzwischen auf fünf Millionen.

Kann sich, nachdem sie sich innerhalb dieser mehr als sechs Jahrzehnte der Förderung der „Bedingungen für Frieden und Stabilität“ und der Finanzierung durch andere um das Sechsfache vermehrt haben, irgendjemand vorstellen, dass diese Zahl der Nutznießer sich verringern wird? Jemals?

Jetzt stellten Sie sich vor, wie tief und breit die Unterstützung der UNRWA wäre, sollte den Zielen gerecht werden, die sie sich vor Jahrzehnten setzte.

Derweil beschäftigen uns weiter die schlimmen Dinge, für die sie steht. Wir haben einige davon hier diskutiert:
– 20. November 2013: It’s Wednesday. Time for yet another UNRWA funding crisis
– 19. Juni 2013: We actually do understand why Arab states put almost no money in the Palestinian Arab “refugee” fund pot. We just don’t get why the US does.
– 19. April 2013: Refugees, hypocrisy and unity: just follow the money
– 4. Juli 2012: What is it about UNRWA?
– 5. Juni 2012: Wenn es etwas Einzelnes zur UNRWA gibt, das die Leute unserer Meinung nach verstehen sollten, dann dies

Sie verloren

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

1948_Araber-verloren

Abfinden wollen sie sich aber bis heute nicht damit. Der Jihad gegen Israel wird auf allen Ebenen fortgesetzt.
Das ist halt ihr Vorteil: Sie verlieren und setzen sich abwartend hin, bis sie wieder losschlagen können. Israel kann sich keine Niederlage leisten, denn dann existiert es nicht mehr.

Warum lehnen sie einen jüdischen Staat ab?

Ze’ev Jabotinski, Israel HaYom, 17. März 2015

Der Staat Israel fordert in den Verhandlungen mit den Palästinensern die Anerkennung als internationale Heimstatt des jüdischen Volks. Die Forderung klingt für Westler logisch und vernünftig. PA-Präsident Mahmud Abbas stemmt sich jedoch entschieden dagegen. Die Palästinenser und ihre Unterstützer in der Linken versuchen ihre Opposition kleinzureden; sie behaupten, die Forderung beschäftige sich mit Trivialitäten und sollte daher vom Verhandlungstisch genommen werden. Die traurige ist jedoch, dass die Forderung aufzugeben den Konflikt zwischen den Juden und Arabern in Israel verewigen wird. Warum?

1922 stimmte der Völkerbund einstimmig für den Text des Mandats für Palästina, womit die Existenz des jüdischen Volks, seine Verbindung zum Land Israel und seine Rechte dort einen Staat aufzubauen voll umfänglich anerkannt wurden. Darüber hinaus hatte der Völkerbund die Befugnis dies im Rahmen des internationalen Rechts als Anwendung der ihm zur Verfügung stehenden Macht zu tun.

Darüber hinaus macht das Dokument, das diese Abstimmung zu immer noch geltendem internationalem Recht macht, das jüdische Volk zu einer Ausnahme unter allen Einwohnern des Landes Israel. Nach diesem Dokument werden alle bürgerlichen und religiösen Rechten aller Einwohner eingehalten, aber poltische und nationale Rechte sind ausschließlich jüdischen Einwohnern vorbehalten. Genau dieselben Prinzipien leiten die gemeinsame Resolution des Repräsentantenhauses und des Sentas der USA (die ein von US-Präsident Warren Harding unterschriebenes Gesetz bestätigte) und eine von den Vereinigten Staaten und Großbritannien unterzeichnete internationale Konvention, die durch die Unterschriften von US-Präsident Calvin Coolidge und den britischen Monarchen König George V. ratifiziert wurde. Die Ratifizierung einer Konvention macht sie zum Teil der nationalen Rechtsordnung der Unterzeichnerstaaten.

Diese Anerkennung als Volk, unsere historische Verbindung zum Land Israel und unser Recht auf Souveränität darüber war der Grund für den Ausbruch des bewaffneten politischen Konflikts zwischen Juden und Arabern und die arabischen Krawalle der 1920-er Jahre; dieser Konflikt geht in verschiedenen Verkörperungen bis heute weiter. Das Ziel der Araber war es und ist es immer noch, die internationale Anerkennung unseres Rechts auf Israel zu eliminieren. Darum bezeichnen sie all diese Fakten als „das jüdische Narrativ“, um seine Bedeutung zu schmälern und die Tatsache zu verbergen, dass gegen diese Rechte zu opponieren im Widerspruch zum internationalen Recht steht. Um das jüdische Narrativ zu untergraben erfanden sie ein „arabisches Narrativ“, dessen Prinzipien 1964 in der Palästinensischen Nationalcharta aufgeschrieben wurden.

Die Begründung, auf der diese Charta aufbaut, lautet, dass Juden nur eine gemeinsame Religion haben, keine Nationalität; und daher haben sie kein Recht auf Souveränität. Die Schlussfolgerung: Ihr Staat muss vernichtet und auf den Ruinen muss Palästina gebaut werden.

Premierminister Yitzhak Rabin stimmte zu die Palästinensischen Befreiungsorganisation anzuerkennen und im Gazastreifen im Gegenzug für die Ausrangierung der Palästinenser-Charta den Palästinensern zu erlauben sich im Gazastreifen selbst zu regieren. Araber versprach als Reaktion darauf (hielt ich aber nicht daran) die Bestimmungen in der Charta zu ändern, die Israels Existenzrecht abstreiten. In seiner letzten Rede in der Knesset sagte Rabin, der sehe in diesen versprochenen Veränderungen den ultimativen Test des Willens und der Fähigkeit der PA; die versprochenen Änderungen werden ein wichtiger und ernster Prüfstein bei der Fortsetzung und Umsetzung der Vereinbarung als Ganzes sein. Die Änderungen müssen immer noch vorgenommen werden. Darüber hinaus lernen palästinensisch Schüler heute als Teil ihres Lehrplans die Charta auswendig – ohne die Änderungen.

Die Anerkennung Israels als nationale Heimstatt des jüdischen Volks ist eine öffentliche Erklärung der Tatsache, dass das arabische Narrativ, auf dem sie ihre mörderischen Aktivitäten gründeten, falsch ist. Sie ist die Anerkennung des Rechts des jüdischen Volks auf Souveränität über das Land Israel. Aus diesem Grund hat Abbas deutlich gesagt, dass er diese Anerkennung niemals geben wird; denn er hat nicht die Absicht den Konflikt zu beenden, bevor nichtalle Juden aus dem Land Israel entfernt wurden.