Der Irrglaube an die Zweistaaten-Lösung

Die Welt glaubt immer noch, dass die „Zweitstaaten-Lösung“ der Weg zur Lösung des Israel-Palästina-Konflikts ist. Aber als die Palästinenser diese Idee ins Feld führen, meinen sie etwas sehr anderes, das nichts mit Frieden zu tun hat.

Dr. Joel Fishman, MiDA, 12. Februar 2017

Nur eine Phase auf dem Weg zur Vernichtung Israels: Salah Khalaf mit Yassir Arafat

Seit einiger Zeit ist die Parole der sogenannten „Zweistaaten-Lösung“ in den Medien ständig als wünschenswertes Ziel präsent gewesen, eine, die Israel und die Palästinenser im Interesse des Friedens umsetzen sollten. Wann immer diese Idee aufgebracht wird, wird unterstellt, dass Israel große Opfer im Tausch für einen unklaren Nutzen bringen sollte. Während der Obama-Administration beschuldigte Außenminister John Kerry die Regierung Israels bitter, sie engagiere sich nicht in der „Zweistaaten-Lösung“ und selbst letzte Woche erklärte Premierministerin Theresa May in London, dass sie die „Zweistaaten-Lösung“ vorzieht. Sie fragte Premierminister Netanyahu, ob er sich auch dieser Formel verpflichtet habe. Der Premierminister seinerseits antwortete nicht direkt, sondern erklärte, Israel sei dem Frieden verpflichtet.

Dieser Parole fehlt jeglicher Wert. Die PLO führte sie erstmals als List ein, deren wahrer Zweck es gewesen ist ihre wahren Ziele und die ihres Nachfolgers, de palästinensischen Autonomiebehörde, zu verschleiern. Diejenigen, die die Vorstellung der „Zweistaaten-Lösung“ einführten, beabsichtigten, dass sie von den Israelis – ihren potenziellen Opfern – und anderen gutmeinenden Außenseitern, die dem Anschein nach eine faire Lösung für diesen Krieg wollen, anders verstanden wird.

Während des Vietnamkriegs starteten die Nordvietnamesen als erste die Formel der „Zweistaaten-Lösung“, um ihr strategisches Ziel zu verbergen. Die übernahmen eine Phasen-Strategie, nach der sie den Zwischenschritten ihres Kampfs Aufmerksamkeit widmeten, sie aber in die Lage versetzen würde ihr Ziel schrittweise zu erreichen. Ihre wahre Absicht bestand darin, dass Nordvietnam Südvietnam erobern würde, aber sie sprachen von der „Zweistaaten-Lösung“. Am Ende unterwarf und eroberte das kommunistische Nordvietnam Südvietnam und 1975 flohen die letzten Amerikaner per Hubschrauber vom Dach ihrer Botschaft in Saigon. Das war eine wichtige Niederlage sowohl für die Südvietnamesen als auch für die Vereinigten Staaten von Amerika.

Während der frühen 1970-er Jahre führte Salah Khalaf, der als Abu Iyad bekannt war, eine PLO-Delegation nach Hanoi, um von den Nordvietnamesen zu lernen. Dort trafen sie sich mit dem legendären General Vo Nguyen Giap und politischen Beratern, die sie darin unterwiesen, wie sie ihre Sache präsentieren und ihr Image als Terroristen in der öffentlichen Meinung der Welt verändern. Abu Iyad beschrieb diesen wichtigen Besuch in seinem Buch Meine Heimat, mein Land (das er mit Eric Rouleau 1978 veröffentlichte). Abu Iyad erzählte darin, dass die Nordvietnamesen den Palästinensern rieten die Aufmerksamkeit auf die Zwischenziele ihres Weges zu richten und die Notwendigkeit „persönlicher Opfer“ zu akzeptieren.

„Ohne je ausdrücklich auf die Fatah oder die PLO verweisen, gaben die Mitglieder des Politbüros eine lange Denkschrift über die verschiedenen Phasen im Kampf des vietnamesischen Volkes aus; sie erklärten, warum sie sich selbst verschiedenen Zugeständnissen abfinden mussten, manchmal wichtigen wie der Teilung des Landes in zwei separate, unabhängige Staaten.“ Unabhängig davon veröffentlichte Yossef Bodansky, ein Geheimdienstanalyst, 1997 weitere Informationen über dieses Treffen. „Die Vietnamesen schlugen vor, man sollte dem Anschein nach ‚die Teilung des Landes in zwei unabhängige Staaten‘ akzeptieren, ohne zu betonen, dass dies nur eine Zwischenphase sei; das würde die Gegner der PLO im Westen neutralisieren.“

Wir leben in einer hoch technologischen Kultur der Kurzzitate und kurzen Textnachrichten, schneller und einfacher Kommunikation, der Einzeiler; uns solche Gewohnheiten halten die Öffentlichkeit davon ab die Erfahrung der Vergangenheit sorgfältig zu studieren. Um zu begreifen, was hier falsch ist, müssen wir uns der Geschichte dieser Parole erinnern, die von Anfang an als Schwindel konzipiert wurde. Sie begann als Mittel der politischen Kriegsführung und ihr Zweck hat sich nicht geändert. Ihre Wirkungsstärke ist geblieben, weil die Menschen die Vergangenheit nicht kennen oder eingelullt wurden.

Wenn wir den Ursprung des Begriffs zurückverfolgen und dokumentieren, können wir sicher sein, dass er arglistig ist und diejenigen, die ihn vorantreiben dies nicht mit Israels Wohl im Sinn tun können. Aus demselben Grund sollte kein Israeli, der seinem Land Gutes wünscht, jemals für die „Zweistaaten-Lösung“ eintreten. Ihr Programm bedeutet nichts weniger als den Politizid Israels. Die Vorstellung mag während der Oslo-Ära schick in Mode gewesen sein, aber es ist immer noch nötig sorgfältig zuzuhören, was der Feind sagt und was er meint.

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historische Fotos aus Israel – Bahnhöfe

gefunden auf Picture a Day (alle Fotos, soweit nicht anders vermerkt, aus den Archiven des Osmanischen Reichs):

Der Bau von Eisenabhnlinien in Palästina begann 1890. Der Bahnhof von Jerusalem wurde am 26. September 1892 eingeweiht.  Das osmanische Archiv enthält die folgenden Fotos der Bahnhöfe in Haifa, Battir, Lod und Ramle. Die Qualität und die Auflösung vieler der Fotografien sind bemerkenswert.

Der Bahnhof von Haifa, 1900
Der Bahnhof von Ramle zwischen Jaffa und Jerusalem, 1894. Eine andere Bildbeschreibung dieses Fotos ist auf 1904 datiert.
Bahnhof von Lydda (Lod), 1891
Der Bahnhof von Tzemach am südlichen Ufer des Sees Genezareth und Schlüsselstelle auf dem Weg nach Damaskus. Als die britischen und ANZAC-Streitkräfte die Deutschen und Türken aus Palästina nach Norden herausdrängten, trafen sie dort am Bahnhof am 25. Septembe 1918 auf erbitterten Wiederstand.

Warum Europa sich verweigert

Vorbemerkung: Daniel Pipes hat sich damit beschäftigt, was Europa zu seiner Haltung gegenüber den USA führt. Anlass ist der Streit über den Krieg gegen Saddam Hussein. Aber der Artikel wirft auch Licht auf die Unterschiede zwischen Amerika und Europa auch bezüglich der Haltung gegenüber Israel. Israels militärisches Vorgehen gegen die von den Palästinensern ausgehende Bedrohung wird hier „ums Verrecken“ nicht akzeptiert – es wird „Appeasement“ propagiert und gefordert. Mit den Aggressionen der Palästinenser m.E. mindestens so schlimm umgegangen, als es das mit denen Hitlers machte.

Daniel Pipes, The New York Post, 28. Januar 2003

Führende französische Politiker machten letzte Woche einige bemerkenswerte defätistische Ankündigungen.

Präsident Jacques Chirac lehnte jegliche Militäraktion der USA gegen den Irak ab und sagte, dass „Krieg immer das Eingeständnis der Niederlage ist und immer die schlimmste Lösung. Und daher muss alles getan werden, um ihn zu vermeiden.“ Außenminister Dominique de Villepin drückte sich deutlicher aus: „Nichts rechtfertigt es, militärische Vorgehen zu wollen.“ Zu all dem strahlte der deutsche Kanzler in Zustimmung.

Als Antwort tat US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld Frankreich und Deutschland als „altes Europa“ ab. Die Post nannte sie die „Achse der Wiesel“. Der Karikaturist Tony Auth titulierte sie als die „Achse der Ärgernisse“.

Eine noch bessere Bezeichnung wäre „Achse des Appeasement“ (Beschwichtigung). „Appeasement“ könnte wie eine Beleidigung klingen, ist aber eine ernste Politik mit einer langen Vorgeschichte – UND einer andauernden Anziehungskraft, der unter den heutigen Umständen sehr bedeutsam ist.

Der Historiker Paul Kenney aus Yale definiert Appeasement als eine Art Streit zu schlichten, „über Anerkennung und Befriedigung von Beschwerden durch rationale Verhandlung und Kompromiss, wodurch der Rückgriff auf einen bewaffneten Konflikt vermieden wird, der teuer, blutig und wahrscheinlich sehr gefährlich sein würde.“

Das Britische Empire verließ sich seit den 1860-er Jahren stark auf Appeasement, mit gutem Erfolg – es vermied teure koloniale Konflikte, während es den internationalen Status quo erhielt. In geringerem Maß übernahmen andere europäische Regierungen diese Politik ebenfalls.

Dann kam 1914, als in einem Zustand des Deliriums fast ganz Europa das Appeasement aufgab und in den Ersten Weltkrieg rannte, was der Yale-Historiker Peter Gay „inbrünstig an der Grenze zum Religiösen“ nennt. Ein Jahrhundert war vergangen, seit der Kontinent das Elend des Kriegs erfahren hatte und das Gedächtnis seiner Völker hatte sich in Luft aufgelöst. Schlimmer noch: Denker wie der Deutsche Friedrich Nietzsche entwickelten Theorien, die den Krieg verherrlichten.

Vier Jahre Hölle (1914-18), besonders in den Gräben von Nordfrankreich, veranlassten ein enormes Schuldgefühl wegen des Jubels von 1914. Ein neuer Konsens kam auf: Nie wieder würden Europäer sich in einen Krieg stürzen.

Appeasement erschien besser als je zuvor. Und als Adolf Hitler in den 30-er Jahren drohte, versuchten britische und französische Politiker ihn abzufinden. Natürlich hatte, was in Kolonialkriegen funktionierte, fürchterlich katastrophale Folgen, als man es mit einem Feind wie den Nazis zu tun hatte.

Die Politik totalitäre Gegner abzufinden, wurde dadurch diskreditiert. Während des gesamten Kalten Krieges schien es so, dass die Europäer eine Lektion gelernt hätten, die sie nie vergessen würden. Aber sie vergaßen sie bald, nachdem die Sowjetunion 1991 zusammenbrach.

In einem brillanten Aufsatz im „Weekly Standard“ erklärte David Gelernter aus Yale vor Kurzem, wie das passierte. Die Macht des Appeasement wurde vom Zweiten Weltkrieg und dem Kalten Krieg zeitweise verschüttet, aber mit der Zeit „verschwinden die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs, während die Folgen des Ersten bestehen bleiben“.

Warum? Gelernter schreibt: weil der Erste Weltkrieg weitaus verständlicher ist als der Zweite, der „einfach zu groß ist, als dass der Verstand ihn fassen kann“. Politisch und geistig hat man zunehmend das Gefühl, der Zweite Weltkrieg habe nie stattgefunden.

In der Tat, argumentiert Gelernter, „haben wir wieder die 20-er Jahre“ mit der von Herzen kommenden Abneigung gegen den Krieg und der Bereitschaft totalitäre Diktatoren zu beschwichtigen (denken wir an Nordkorea, Irak, Syrien, Zimbabwe und andere).

Für ihn ist das heutige Europa auch in anderer Beziehung dem der 1920-er „erstaunlich“ ähnlich: „in seiner Liebe des freien Willens und seiner Abscheu vor Imperialismus und Krieg, seinem liberalen Deutschland, geschrumpften Russland und einer mit kleinen Staaten gespickten Landkarte, mit Amerikas Gleichgültigkeit gegenüber Europa und Europas Geringschätzung Amerikas, mit Europas gelegentlichem, örtlich auftretendem Antisemitismus, seinem belohnenden politischen, finanziellen und masochistischen fasziniert Sein von muslimischen Staaten, die es verachten und mit seinem Unterton von Selbsthass und Schuld.“

Gelernter sagt voraus, dass Selbsthass im Stil der 20-er Jahre jetzt „die dominierende Kraft in Europa“ ist. Appeasement passt perfekt in diese Stimmung. Er ist über Jahrzehnte zu einer Weltsicht gewachsen, „die die Blutschuld des westlichen Menschen lehrt, den moralischen Bankrott des Westens und die Empörung über den Versuch der westlichen Zivilisation, jedermann seine Werte aufzudrängen“.

Was uns zurück bringt zum nicht vorhandenen Willen des „alten Europa“, sich Saddam Hussein entgegen zu stellen. Die Lehre des Zweiten Weltkriegs (zuzuschlagen, bevor ein aggressiver Tyrann seine Macht aufbaut) hat gegen die Haltung der 20-er Jahre verloren („nichts rechtfertigt es, militärische Handelns als mögliches Vorgehen anzusehen“).

Diese Schwäche des Selbsthasses wird wieder in die Katastrophe führen, so, wie sie zum Zweiten Weltkrieg führte. Die Vereinigten Staaten findet sich in der Rolle wieder, die Demokratien vom Locken des Appeasement wegzuführen. Der Irak ist ein guter Anfang dafür.

historische Fotos aus Jerusalem (21) – Eisenbahn

gefunden auf Picture a Day (alle Fotos, soweit nicht anders vermerkt, aus den Archiven des Osmanischen Reichs):

Der Bau von Eisenabhnlinien in Palästina begann 1890. Der Bahnhof von Jerusalem wurde am 26. September 1892 eingeweiht.  Das osmanische Archiv enthält die folgenden Fotos der Bahnhöfe in Jerusalem. Die Qualität und die Auflösung vieler der Fotografien sind bemerkenswert.

Vorbereitungen für die Einweihung des Bahnhofs von Jerusalem 1892. Beachten Sie die Yemin-Mosche-Windmühle im Hintergrund.
Würdenträger bei der Einweihung des Bahnhofs von Jerusalem, 1892.
Ansicht des Bahnhofs von der Front des Gebäudes, 1890.
Ein anderer Blickwinkel auf den Bahnhof von Jerusalem, 1900 (Library of Congress)
Eine Darstellung der Eröffnung des Bahnhofs von Jerusalem, 1892.
Die Gleise mit größerer Spurweite werden im Bahnhof Jerusalem gelegt, ca. 1918 (NSW State Library)

Das europäische „Wunder“

Käsediplomatie und ihre Bewunderer

Jonah Goldberg, National Review online, 31. Juli 2002

„Die Europäer haben etwas getan, das niemand sonst jemals zuvor getan hat: Sie haben eine Friedenszone geschaffen, in der Krieg als absolut ausgeschlossen gilt“, erklärt Karl Kaiser, Direktor einer Einrichtung, die Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Außenpolitik heißt. So stand es in der Mittwoch-Ausgabe der Chicago Tribune. „Die Europäer sind überzeugt, dass dieses Modell auch für andere Teile der Welt gültig ist.“

Nun, das erklärt alles. Es ist versucht worden herauszufinden, warum Europa und die USA heutzutage oft so unterschiedlicher Meinung sind. Die Antwort lag die ganze Zeit vor uns. Die Europäer denken, dass ein System endlosen Feilschens um den Umfang von Gurken und die Anzahl von Fetawürfeln in einem griechischen Salat das ist, was man, sagen wir: Turkmenistan und Kirgisien überstülpen kann. So einfach ist das.

Der Artikel „Europa fragt, warum die USA sein ‚Wunder‘ nicht erkennt“ beginnt sogar mit einer hochsinnigen Schlacht vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg, ob Parmesankäse, der außerhalb der italienischen Stadt Parma und ihrer Umgebung hergestellt wird, „Parmesankäse“ genannt werden darf. Auf den Film dazu müssen wir wohl noch etwas warten, aber ich denke, niemand ist böse, wenn ich verrate, dass der Krieg vermieden wurde und der Käse aus Parma der einzige Parmesankäse in Europa ist.

Wie auch immer, der Kern der Meinungsverschiedenheiten zwischen Europa und Amerika ist, dass die Europäer denken, sie erreichten dauerhaften Frieden durch endlose Besprechungen in Schweizer Hotels mit auf dem Tisch verteilten Flaschen von Sprudelwasser und Käsetellern. Amerikaner glauben, der Grund, dass die Europäer dauerhaften Frieden erreicht haben, hat etwas mit dem Fakt zu tun, dass jedes Mal, wenn diese Gespräche in Krawall mündeten, die USA in den Raum marschierten und die Ordnung wieder herstellten wie ein Elternteil, das den Kampf der Kinder um die Fernbedienung beendet.

Dies ist ein großer Unterschied der Sichtweisen und ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine Ideologie durch die Geschichte informiert wird. Die Europäer glauben, ihr „Wunder“ sei durch Reden erzielt worden. Amerikaner glauben, dieses Wunder wurde durch Panzer erzielt. Und größer könnte der Unterschied nicht sein.

Das ist nun offensichtlich eine grobe Vereinfachung. Die Europäer verstehen, dass die NATO und Amerikas Führung im Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg für die europäische Stabilität und den Wohlstand sehr wichtig waren. Und die Amerikaner begreifen, dass Diplomatie und Politik integrale Bestandteile des Rezepts für die Europäische Union waren. Aber diese Verschiedenheit des „Panzer gegen Gerede“ gibt es wirklich.

Neulich stießen die hübsche Jessica (sie hasst es, wenn ich „meine Frau“ sage) und ich auf ein faszinierendes Fernsehgespräch, das von Bill Moyers geleitet wurde. Zu der Gesprächsrunde gehörten Fareed Zakaria, Charles Krauthammer und eine Reihe anderer Akademiker und Journalisten.

Der Teil, den ich mit bekam, drehte sich darum, ob „wir“ (das hieß: der Westen) das „internationale System“ oder militärische Gewalt benutzen sollten, um Al Qaida zu besiegen. (In der Verschriftlichung ist eine Menge verloren gegangen, aber man kann sie hier lesen.)

Die eine Seite wurde geführt von Seyla Benhabib, Yale-Professorin und Türkei-Expertin, und von Eric Rouleau, einem führenden französischen Journalisten. Sie argumentierten, dass Amerika zu simplizistisch an den Krieg gegen den Terrorismus heran geht. Sie haben das Gefühl, dass es „naiv“ ist, das juristisch-politische „internationale System“ zu verlassen, um einen Gut-gegen-Böse-Ansatz zu verfolgen.

„Osama bin Laden mag bösartig sein, auf der moralischen Ebene stimme ich Ihnen zu“, argumentierte Benhabib. „Aber im politisch-juristischen Bereich haben wir entsprechend den Regeln zu arbeiten, mit den Kategorien, die uns zur Verfügung stehen. Das ist es, warum ich als politische Person vorsichtig wäre, diesen Begriff [bösartig] zu benutzen. Er trübt das Wasser.“ Mit anderen Worten: Nenne die Entführer des 11.9. privat und Zuhause „bösartig“, aber mache das bloß nicht in der Öffentlichkeit, denn – nach Frau Benhabib – in der Öffentlichkeit müssen wir mit Al Qaida als Verhandlungspartner klar kommen. „Wir müssen die Klagen [der Al Qaida] verstehen, damit wir sie begreifen und über sie verhandeln können. Klagen über die Stationierung von Truppen … von amerikanischen Truppen in Saudi Arabien, Klagen über den israelisch-palästinensischen Konflikt. Darauf müssen wir antworten…“ Die Sprache des Gut und Böse hilft nicht, denn sie ermuntert nicht zu gutwilligen Verhandlungen.

Offensichtlich fand Charles Krauthammer, dass das alles Blödsinn ist. Er erklärte, dass die Sprache des Gut und Böse z.B. im Zweiten Weltkrieg sehr hilfreich war, denn wir waren die Guten und die Nazis die Bösen und dadurch konnte man die Spieler richtig zuordnen. Er sagte Benhabib auch, „dass das Modell, das Sie verfolgen, ein juristisches ist. Nach Ihrem Modell hätte F.D. Roosevelt am Tag nach Pearl Harbor vor dem Kongress erscheinen und sagen müssen, ‚wir werden ein Gerichtsverfahren gegen die Führer der japanischen Marine durchführen, die uns in Pearl Harbor angegriffen haben“. Das juristische Modell passt erst, wenn der Krieg vorbei ist und man den Feind besiegt hat…

Rouleau stimmte ein und nannte Krauthammers Argumente „zu sehr vereinfachend“. „Erlauben Sie mir zu sagen, dass die Franzosen und Europäer vielleicht ein wenig kultivierter sind, als das, was man heute hier hören kann“, fügte er hinzu und erschien [mir] wie eine perfekte Parodie seiner selbst. Er schlug aber in dieselbe Kerbe: „Wir sollten das internationale System nicht verlassen, das es uns 50 Jahre lang erlaubt hat, den Frieden in der Welt weitgehend zu erhalten… Ich denke, wir sollten dem System vertrauen, das wir haben. Es ist nicht perfekt, es ist weit davon entfernt perfekt zu sein, aber es ist ein System, das der furchtbaren Welt, in der wir leben, Recht und Ordnung aufgedrückt hat.“

Offensichtlich ist die (passende) Antwort darauf: „Bist du high?“ Aber Charles Krauthammer war diplomatischer. Er sagte: „Nun ja, amerikanische Simplizität hat Europa dreimal im letzten Jahrhundert befreit. Ohne gallische Kultiviertheit stolperten wir herum und befreiten euer Land zweimal von den Deutschen und bewahrten ganz Europa vor dem Kommunismus.“

Wie auch immer, ich möchte nicht der Pressesprecher für Bill Moyers werden, denn ich vermute, das hat der Teufel mit mir vor, wenn ich in die Hölle kommen sollte. Aber ich denke, Sie verstehen, was ich meine. Es gibt da sehr „kultivierte“ Menschen, die glauben, dass die UN-Charta und eine Haufen EU-Richtlinien das sind, was den Frieden seit 50 Jahren erhält. Und dann gibt es diese sehr „einfachen“ Menschen, die glauben, dass das „Arsenal der Demokratie“ – d.h. die 7. Flotte der US Navy, die 101. Fallschirmjäger-Brigade und die Marines – ein wenig mehr damit zu tun hatten. Es ist der Unterschied zwischen dem einen Glauben, dass das Gesetz die Kriminellen davon abhält schlechte Dinge zu tun und dem anderen Glauben, dass der Sheriff die Kriminellen davon abhält schlechte Dinge zu tun.

Es ist sehr wichtig, das im Hinterkopf zu behalten, wenn das Geschrei der Europäer wegen eines Krieges mit dem Irak sich verstärkt. Wenn wir gegen den Irak in den Krieg ziehen, wird es die Europäer schütteln, als hätten wir ein Käsemesser für den Fisch benutzt. Sie werden sagen, dass die europäische Methode und das internationale System alles ohne Gewalt lösen können. Und sie werden damit schlichtweg falsch liegen, wenn auch sehr kultiviert.

„Europäische Beamte sagen“, schreibt R.C. Longworth von der Chicago Tribune, „sie wollten Washington bei Laune halten. Aber sie sind nicht bereit, nur um die Amerikaner zufrieden zu stellen eine Union fallen zu lassen und einen Prozess, der ihren Kontinent aus einer vom Krieg platt gemachten Einöde in eine Landschaft des Friedens und des Wohlstands verwandelte – der in der europäischen Geschichte einzigartig war.“

Nun, das verlangt niemand von ihnen. Alles, was wir wollen ist, dass sie uns nicht über ihren „besseren Weg“ belehren, während sie die Nutznießer unseres simplifistischen Ansatzes sind. Ja, die Europäer haben eine Menge geschaffen, aber ohne uns als Aufpasser hätten sie nichts davon erreicht.

Das beste Beispiel dafür ist nicht Westeuropa, sondern Japan. Wenn die USA Japan nicht besiegt, es mehr als ein Jahrzehnt regiert, seine Verfassung umgeschrieben und für seine Verteidigung gesorgt hätten, würde Japan ohne Zweifel militaristischer sein als es heute ist. Natürlich sollte man den Japanern zu dem gratulieren, was sie erreicht haben. Aber nur ein Dummkopf würde sagen, das „japanische Wunder“ würde beweisen, der Irak könne sich von sich aus, aus sich selbst heraus eine friedliche, wohlhabende Demokratie werden. Japan ist wie Europa gerade deshalb ein Modell des Friedens, weil Amerika nicht nach dem europäischen Modell handelt.

Also entweder helft ihr uns oder ihr geht und streitet euch über das angemessene Gewicht für Croissants. Aber steht uns nicht im Weg.

Neue Studie zeigt: Zionisten versenkten die Titanic

The Mideast Beast, 4. September 2017

Wenn ein „unsinkbares Schiff“ untergeht, dann weckt das immer Verdacht und wo es einen Verdacht gibt, gibt es das ZIONISTISCHE KOMPLOTT. Es durchdringt alles, was wir tun, bemerkt wird es nur von denen, die achtgeben. Die Geschichte der Titanic ist eine der besten, die erzählt werden; denn sie ist in der gesamten Welt wohlbekannt.

Obwohl sie „unsinkbar“ war, stieß die Titanic am 14. April 1912 „zufällig“ gegen einen Eisberg, wodurch 1.517 Passagiere getötet wurden. Die Titanic erreichte ihren Zielort nie. Wegen den ZIONISTEN.

Was viele nicht wissen: Die Titanic wurde von der Werft Harland and Wolff gebaut, zu deren Eigentümern JUDEN zählten, Gustav Wolff. Wolff benutzte eindeutig JÜDICHE TRICKS, um ein Schiff zu bauen, das mit Sicherheit eine der größten Tragödien unserer Zeit werden würde. Sie fragen: Warum?

Der Untergang der Titanic führte direkt zum Drehen des Films Titanic 1997. Hollywood, das von JUDEN betrieben wird, verdiente mit dem Film $1.843.201.268. Zufall? Wir glauben: Nein. Abgesehen vom massiven Erfolg von Titanic schoss ein junger Schauspieler, Leonard DiCaprio, in den Superstar-Status. DiCaprio wurde zum Objekt der Begierde für Millionen Frauen in der gesamten Welt. 2005 wurde allerdings enthüllt, dass der Schauspieler sich aus all diesen Frauen die ZIONISTISCHE AGENTIN Bar Raphaeli ausgesucht hatte, um mir ihr eine Beziehung anzufangen.

Zu viele Fragen umgeben die Titanic. Wie konnte ein unsinkbares Schiff untergehen? Warum wollte ein JUDE es bauen? Warum sollte ein hübscher Schauspieler eine Beziehung mit einer JÜDIN beginnen. Das war eindeutig als Teil eines ZIONISTISCHEN KOMPLOTTS geplant worden, um Bar Rafaeli zu einem Begriff zu machen und damit den Einfluss des ISRAELICHEN REGIMES auszuweiten.

MACHT DIE AUGEN AUF!