Eine Freundin zum Holocaust-Gedenktag

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Yom-HaShoah-2016

Ich schäme mich zutiefst für all die, die nichts, aber auch gar nichts aus der Geschichte gelernt haben. Aber ich bin auch wütend über die, die dem Erstarken von antisemitischer Hetze und der Leugnung des Holocausts tatenlos gegenüber stehen.
Und ich werde mit all meinen mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gegen dieses kämpfen!

Das Ende des Erinnerns an den Holocaust

Jeff Jacoby, The Boston Globe, 1. Mai 2016

Lange bevor der Holocaust seinen Lauf nahm gab es bereits verzweifeltes Drängen ihn nicht vergessen zu lassen. In Verstecken und auf der Flucht, im Schatten der Gaskammern und dem Rauch der Krematorien versuchten Juden verzweifelt Zeugnis von den Ungeheuerlichkeiten der Nazis festzuhalten. Umgeben von Grauen, in Erwartung des eigenen Todes appellierten sie an die Zukunft: Erinnert euch.

In seiner Rede zur Verleihung des Nobelpreises erinnerte sich Elie Wiesel 1986 an den angesehenen Historiker Simon Dubnow, der immer und immer wieder sein Mitbewohner des Ghettos von Riga beschwor: „Yidden schreibt und farschreibt“ – „Juden, schreibt alles auf.“

Viele empfanden ein überwältigendes Bedürfnis die Wahrheit zu bewahren. „Zahllose Opfer wurden zu Chronisten und Historikern in den Ghettos, selbst in den Todeslagern“, sagte Wiesel. „Sie hinterließen außergewöhnliche Dokumente. Zeugnis abzulegen wurde zu einer Obsession. Sie hinterließen uns Gedichte und Briefe, Tagebücher und Fragmente für Romane, von denen einige weltweit Berühmtheit erlangten, andere immer noch unveröffentlicht sind.“ Und als der Krieg aus war und man das wahnsinnige Ausmaß der Endlösung voll begriff – die deutschen und ihre Kollaborateure hatten 6 Millionen Juden aus allen Ecken Europas ausgelöscht und mehr als ein Drittel der jüdischen Weltbevölkerung vernichtet – wurde der moralische Imperativ sich zu erinnern nur noch stärker.

Das Judentum hat mit Erinnerung immer eine intensive Bedeutung beigegeben; in zahlreichen Versen der hebräischen Bibel macht diese sie sogar zu einer ausdrücklichen religiösen Verpflichtung. Es überrascht nicht, dass Israels Parlament dem jüdischen Kalender für jeden Frühling den Yom HaSchoah – oder Holocaust-Gedenktag – hinzugefügt hat. (Er beginnt dieses Jahr Mittwochabend.) Für viele Holocaust-Überlebende und ihre Kinder wurde „Never Forget“ (Niemals vergessen) verständlicherweise fast zum 11. Gebot.

Aber eine Hingabe an Erinnerung ging weit über die Gemeinschaft dieser am stärksten von der industriellen Nazi-Kampagne zur Ausrottung der Juden hinaus. In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Holocaust-Gedenken, besonders im Westen, zu einem weit verbreiteten Kulturphänomen. Zahllose Bücher, Vorträge und Dokumentationen sind dem Thema gewidmet worden. Die akademische Welt ist reichlich mit Programmen für Holocaust-Studien ausgestattet. Auf kleinen wie großen Bildschirmen sind Filme und Miniserien zum Thema Holocaust sind zu überragenden Erfolgen geworden. Online-Quellen zum Lernen über den Holocaust sind fast zu zahlreich, als dass man sie zählen kann. Und Holocaust-Gedenkstätten und -Museen sind in großen und kleinen Städten auf jedem Kontinent außer der Antarktis gebaut worden.

Die Auslöschung des europäischen Judentums durch die Nazis, ein Übel, das so ohnegleichen ist, dass das Wort „Genozid“ zu seiner Beschreibung geprägt werden musste, gehört zu den am vollständigsten erforschten, dokumentierten und mit Gedenkstätten versehenen Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Der mächtige Naziführer Heinrich Himmler, der 1943 den bereits gut in Gang gekommenen Massenmord an den von Juden 1943 als „eine ruhmvolle Seite in unserer Geschichte, die niemals geschrieben werden darf“ bezeichnete, lag falsch. Die Geschichte wurde geschrieben. Die Erinnerung daran wird von einem Ozean an Forschung, Zeugenaussagen, Literatur und Bildung aufrechterhalten. Die letzten lebenden Überlebenden des Holocaust sind heute zumeist in ihren 80-er und 90-er Jahren; in ein paar Jahren wird fast niemand mehr übrig sein, um von den persönlichen Erfahrungen dessen zu erzählen, was es bedeutet in den einzigartigen Horror der Schoah eingehüllt zu sein.

Doch die Überlebenden haben zumindest diese Zusicherung: Was ihnen geschah wird nicht vergessen werden.

Oder etwa doch?

Die Ereignisse des Holocaust haben mich verfolgt, sei ich mich erinnern kann. Mein Vater, der 1925 in einem winzigen Dorf an der Grenzen zwischen der Tschechoslowakei und Ungarn geboren wurde, ist ein Überlebender von Hitlers Vernichtungsprogramm. Mit seinen Eltern und vier seiner Brüder und Schwestern wurde er von den Nazis im Frühjahr 1944 verhaftet, in einem überfüllten Ghetto eingesperrt und dann nach sechs Wochen in einen Viehwaggon getrieben, um nach Auschwitz abtransportiert zu werden. Von den sieben unmittelbaren Familienangehörigen, die im Todeslager ankamen, wurden sechs ermordet; einzig mein Vater entkam dem Tod.

Für mich ist der Holocaust immer immens persönlich gewesen. Er mag zwar vor eineinhalb Jahrzehnte vor meiner Geburt geendet haben, aber ich haben immer verstanden, dass auch ich zur Vernichtung ausgewählt war. In einer öffentlichen Rede hatte Hitler 1939 gelobt „die Vernichtung der jüdischen Rassen in Europa“ zu verwirklichen. Der Kern der Endlösung besteht darin endgültig zu sein. Keine Juden sollten überleben – vor allem keine jüdischen Kinder, über die 3.000 Jahre jüdischer Existenz fortzusetzen. Das war das Ziel, für das Deutschland eine solche, auf dem ganzen Kontinent durchgeführte Operation aufbaute und solch immense finanzielle Ressourcen einsetzte: Um auch den letzten Juden in Europa ausfindig zu machen und zu ermorden.

Niemals zuvor hatte eine Weltmacht, von Antisemitismus wahnsinnig gemacht, die Ausrottung eines gesamten Volks zu ihrem zentralen Ziel gemacht oder es derart zum Äußerten getrieben es zu erreichen. Das ist es, was den Holocaust so grotesk, entsetzlich einzigartig macht. Die beispiellose Bosheit des Antisemitismus, eines Hasses, der älter und anders ist als jeder andere der Menschheitsgeschichte, ist der Kern, um den es beim Holocaust geht – dies und die Rolle der Juden als der Kanarienvogel im Bergwerk der Zivilisation. Wenn eine Gesellschaft sich mit giftigen moralischen Dämpfen vollstopft, werden Juden zum Ziel von Fanatismus und Terror. Aber es endet selten bei ihnen. Hitler macht sich daran die Juden zu verbrennen; am Ende stand ganz Europa in Flammen.

Die Geschichte ist angefüllt mit furchtbaren Illustrationen der menschlichen Fähigkeit zu Grausamkeit, Hass und Gewalt; in jedem Zeitalter hat es skrupellose Tyrannen gegeben, die bereit waren zum Erhalt von Macht und Wohlstand zu foltern und zu töten. Dass unkontrollierte Intoleranz und Rassismus zu barbarischen Verbrechen führen können, ist eine unverzichtbare Lektion. Aber wenn „Nie wieder“ mehr als das ist, dann muss die Holocaust-Erinnerung als Fehlschlag gewertet werden.

Es war immer unausweichlich, dass die Ungeheuerlichkeit im öffentlichen Bewusstsein schwinden würde. Der menschliche Verstand ist zum Vergessen gemacht; weder Einzelne noch Gesellschaften können verhindern, dass das Ausmaß der quälenden Erinnerungen im Lauf der Zeit abnimmt. IN seinem neuen Buch In Praise of Forgetting denkt David Rieff über König Philips Krieg nach, einen mörderischen Konflikt zwischen englischen Siedlern und Indianern im Neuengland des 17. Jahrhunderts. Auf einer Pro-Kopf-Basis war es der blutigste Krieg der amerikanischen Geschichte und diejenigen, die das Gemetzel überlebten, müssen leidenschaftlich überzeugt gewesen sein, dass es niemals vergessen werden wird.

„Und doch“, schreibt Rieff, „redet abgesehen von professionellen Historikern der Krieg von König Philip fast niemand mehr darüber… Die historische Bedeutung eines Ereignisses in seiner eigenen Zeit und in den Jahrzehnten danach bietet keine Garantie, dass man sich im nächsten Jahrhundert noch daran erinnern wird, ganz zu schweigen von den vielen danach.“

Früher oder später – ich fürchte: früher als später – wird dem Holocaust dasselbe Schicksal zuteil werden.

Wie andere furchtbare Ausbrüche an Grausamkeit und Gemetzel wird der Holocaust gewissermaßen „gewöhnliche“ Geschichte werden. Inzwischen gibt es reichlich Belege, dass das, was Europas Juden während des Zweiten Weltkriegs widerfuhr, aus dem Allgemeinwissen verschwindet. 2013 stellte eine Umfrage bei 53.000 Befragten in 101 Ländern fest, dass lediglich 54 Prozent der Erwachsenen der Welt vom Holocaust überhaupt gehört hatten – und von diesen glaubt ein Drittel, dass er entweder ein Mythos ist oder enorm übertrieben worden ist.

So entmutigend diese Zahlen auch sind, sie werden sich zwangsläufig verschlechtern. Da die Generation der Holocaust-Überlebenden stirbt, da Holocaust-Leugner ihr Gift verbreiten, da Gleichgültigkeit gegenüber der Geschichte ihren unvermeidlichen Tribut fordert, wird die Erinnerung an den Völkermord der Nazis an den Juden sich verflüchtigen.

Mehr und mehr werden die Holocaustterminologie und seine Bilder banalisiert werden. Tatsächlich sind die Worte und Bilder seit Jahren furchtbar missbraucht worden. In ihrer Kampagne „Der Holocaust auf Ihrem Teller“ hat die Tierschutzorganisation PETA Hitlers Millionen menschliche Opfer mit Hühnern gleich gesetzt, die als Lebensmittel geschlachtet werden. In Taiwan wurden riesige Hitler-Bilder mit zum Nazigruß erhobenen Arm genutzt, um für Heizgeräte zu werben. In einer Fernsehsendung bestand der evangelikale Prediger Pat Robertson darauf, dass „was Nazideutschland den Juden antat, hat tut das liberale Amerika heute den evangelikalen Christen an … Das ist nichts anderes, das ist dasselbe.“

Holocaust-Erinnerung hat das Einsetzen der Holocaust-Amnesie nicht verhindert.

Während ein paar Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg machte seine schiere Monstrosität den Holocausts als Thema für Witze es undenkbar. Aber auch das ist über Bord gegangen, zusammen mit dem kurzfristigen Nachkriegs-Tabu, das widerlichen Antisemitismus aus der höflichen Gesellschaft verbannte. Heute wuchern Holocaust-Witze. „Geschmacklos und in üblem Geist sind einige davon Teil des Repertoires populärer Stand-up-Comedians geworden“, schreibt Alvin Rosenfeld, ein Forscher an der Indiana University. „Indem man jüdisches Leiden bespöttelt und verhöhnt versuchen Komiker wie Frankreichs Dieudonné, Norwegens Otto Jespersen, Irlands Tommy Tiernan und ihre Pendants in anderen Ländern Hitlers jüdische Opfer mit einem Lachen abzutun, indem sie sie über sie lustig machen.“

Das Gewissen der Welt war – hinterher – schockiert vom Ausmaß und der Grausamkeit des Holocaust. Angesichts solch monumental Bösenkönnte „Niemals vergessen“, wie „Nie wieder“ die einzig mögliche anständige Antwort gewesen sein. „Nach dem Krieg“, sagte Elie Wiesel, „beruhigten wir uns selbst damit, dass es ausreichen würde von einer einzigen Nacht in Treblinka zu erzählen … um die Menschheit aus ihrer Gleichgültigkeit zu rütteln und die Folterer davon abzuhalten jemals wieder zu foltern.“

Aber das reichte nicht. Berichte von dem, was in Treblinka getan wurde, verhinderte den Massenmord in Kamboscha oder Bosnien oder Ruanda nicht. Holocaust-Erinnerung hat die Menschen nicht gegen brutale Behandlung anderer Menschen geimpft. Museen und Filme und College-Kurse über die Schoah haben Völkermord nicht undenkbar gemacht – nicht einmal einen weiteren an Juden, wie die Regime im Iran und dem Gazastreifen regelmäßig deutlich machen.

Holocaust-Erinnerung hat Ausbruch der Holocaust-Vergesslichkeit nicht verhindert.

Für Überlebende wie meinen Vater und für die von ihnen aufgezogenen Söhne und Töchter ist es selbstverständlich, dass „Niemals vergessen“ ein unauslöschbarer moralischer Imperativ bleibt. Ich habe den Holocaust immer persönlich genommen und werde es immer tun. Aber die Welt, das weiß ich, wird es nicht tun. Irgendwann wird alles vergessen. Selbst die schlimmsten Verbrechen der Geschichte.

Jerusalem früher und heute (03)

Israel – photos and information pre/after 1948, 16. Januar 2016

160116 Jerusalem_Sultan's-Pool

Der Teich des Sultans ist ein uraltes Wasserbecken westlich des Zionsbergs in Jerusalem. Er geht vermutlich auf die Zeit des Herodes zurück; mancher glaubt, er sei der von Josephus erwähnte Schlangenteich. In der Zeit der Hasmonäer wurde das Wasser über den unteren Aquädukt in den Teich geleitet. Der neueste Aufbau erfolgte durch den osmanischen Sultan im 17. Jahrhundert.

Heute ist hier ein Freilufttheater.

Islam ist Kolonisierung, „Palästina“ ist Kolonisierung

Daniel Greenfield, Israel National News, 11. April 2016

In der Israel Apartheid Week behaupten Hasser auf dem Campus sie würden „Kolonialismus“ bekämpfen, indem sie Juden bekämpfen. Das Center for „Palestine“ Studies der Columbia University, das einem Land gewidmet ist, das es nicht gibt und das nichts produziert hat, was erwähnenswert wäre, bietet Schmähreden wie „Palestine Re-Covered: Reading a Settler Colonial Landscape“.[1] Dieser Wort-Salat ist ein giftiger Eintopf historischen Revisionismus, der dazu genutzt wird die muslimische Besiedlungs-Kolonisation der einheimischen jüdischen Kolonisation zu rechtfertigen.

Muslime marschierten ein, eroberten und besiedelten Israel. Sie zwangen der Bevölkerung ihre Sprache und ihre Gesetze auf. Das ist die Definition von Kolonialismus. Man kann nicht kolonisieren und sich dann beschweren, dass man kolonisiert wird, wenn die Einheimischen sich die Macht zurücknehmen, die man ihnen stahl.

Es gibt aus demselben Grund Muslime in Israel, aus dem es Muslime in Indien gibt. Sie sind die Überbleibsel eines muslimischen Kolonisierungsregimes, das die einheimische, nicht muslimische Bevölkerung vertrieb und unterdrückte.

Es gibt keine ernsthaften historischen Argumente, die dagegen angeführt werden können.

Die muslimischen Eroberungen und Invasionen sind gut dokumentiert. Die muslimischen Siedlungen passen in jede historische Schablone, komplett mit dem Import einer ausländischen Bevölkerung und sozialen System, die der einheimischen Bevölkerung aufgezwungen wurden. Bis sie anfingen Kriege gegen die indigene jüdische Bevölkerung zu verlieren, schämten die muslimischen Siedler nicht ihrer kolonialen Vergangenheit, sondern sie bejubelten sie. Ihr historisches Erbe gründete auf der Eroberung indigener Orte, sie in Besitz zu nehmen und sie nch den neuen Eroberern zu benennen.

Der einzige Grund, dass es eine Debatte um den Tempelberg gibt, besteht darin, dass Kalif Omar Jerusalem eroberte und den Bau einer Mosche auf einer heiligen jüdischen Stätte befahl. Der einzige Grund, dass es eine Diskussion zu Ostjerusalem gibt, ist, dass eindringende muslimische Armeen 1948 die halbe Stadt eroberten, Synagogen sprengten und die jüdische Bevölkerung ethnisch säuberten, um eine künstliche Mehrheit muslimischer Siedler zu erreichen.

Der einzige muslimische Anspruch auf Jerusalem oder jeglichen anderen Teil Israels gründet ausschließlich auf der Durchführung kolonialer Gewalt. Es gibt keinen muslimischen Anspruch an Israel, der auf irgendetwas anderem als Kolonisierung, Einmarsch und Besiedlung gründet.

Israel ist mit Omar-Moscheen übersät, darunter einer, die im Hof der Grabeskirche steht, weil der Islam ein koloniales Gebilde ist, dessen Moscheen seinem invasiven Ursprung durch Feier des Kolonialismus als seiner wahren Religion Zeugnis geben. Der Glaube des Islam ist die verschworene Religion des Schwertes.

Der Islam ist eine Religion des Kolonialismus, die sich durch Invasion, Siedlung und Eroberung ausbreitete. Seine Kalifen, von den ursprünglichen Invasoren, einschließlich Omar, bis zum aktuellen Kalifen des ISIS, übten und üben religiöse Autorität im Dienst des islamischen Kolonisierungsvorhabens aus.

Allah ist die Schirmherr-Gottheit des Kolonialismus. Jihad ist nur Kolonialismus auf Arabisch. Islamische Theologie ist nicht als das offenkundige Schicksal der muslimischen Eroberung der Welt, ein koloniales Siedlungsunternehmen, das in den duftigen Insignien der Religion, die aus dem Kult eroberter jüdischer und christlicher Minderheiten übernommen wurden, gekleidet wurde. Muslimischer Terrorismus ist eine reaktionäre koloniale Reaktion auf die Befreiungsbewegungen der indigenen jüdischen Bevölkerung.

Selbst „Allahu Akbar“ war ursprünglich kein religiöser Gedanke. Es bedeutet nicht „Gott ist groß“, wie es oft falsch übersetzt wird. Es war Mohammeds Verhöhnung der Juden, die er ethnisch säuberte. Seine Säuberungsaktion einer Minderheitengruppe bewies, dass „Allah größer war“. Islamischer Kolonialismus wird genutzt, um die Existenz Allahs zu demonstrieren. Und die beste Möglichkeit Allah anzubeten geht über die Kolonisation durch Jihad.

Der Islam hätte ohne Kolonialismus nicht existiert. Er kann immer noch nicht ohne ihn existieren. Das ist der Grund, dass die Gewalt weitergeht. Die einzige Möglichkeit die Gewalt zu beenden, besteht darin, dass die Muslime ihre Theologie des Kolonialismus zu verwerfen.

Doch statt die Eigentümerschaft ihrer wahren Geschichte in die Hand zu nehmen, geht die muslimische Siedlerbevölkerung durch Propaganda aus dem Weg, indem sie behauptet Opfer von Kolonialismus seitens der indigenen jüdischen Bevölkerung zu sein. Dieser verdrehte historische Revisionismus wird durch bizarren Unsinn gestützt wie der Behauptung, dass Jesus Palästinenser war oder dass die Araber von den Philistern abstammen. Die muslimischen Siedler bestehen darauf weiterhin Kolonialismus zu feiern, während sie behaupten eine indigene Bevölkerung zu sein, die schon immer in Israel lebte.

Ihr könnte das eine haben oder das andere. Ihr könnte eure Moscheen die Eroberung und die Unterdrückung der indigenen Bevölkerung feiern lassen oder eure Ansprüche als indigene Bevölkerung. Aber ihr könnt nicht zwischen den beiden Positionen hin- und herwechseln, mal die indigene Bevölkerung sein und mal die Eroberer, wann immer es eurer pseudohistorischem Narrativ passt. Ihr könnt nicht behaupten gleichzeitig Philister, die Juden und ihre islamische Eroberer zu sein.

Seit seinem römischen Ursprung ist „Palästina“ immer eine Kolonialfantasie gewesen, mit der Israel neu erfunden werden sollte, indem seine ursprüngliche jüdische Identität ausradiert wird. Die arabischen Söldner, die von den Römern in diesem ursprünglichen Unternehmen eingesetzt wurden, führten es als selbstständige Eroberer für ihr eigenes Kolonialrech fort. Der Name „Palästina“ bleibt eine linguistische Siedlung dafür ein Land neu auszudenken, ohne ein Volk und eine Vergangenheit, als unbeschriebenes Blatt, auf dem die koloniale Identität neu geschrieben werden kann. Das ist immer noch die Rolle, der der Mythos „Palästina“ und seiner Mythologie dient.

Abdul Rahim al-Shaikh beschwert sich über „linguistischen Kolonialismus“. Wenn Muslime die Quelle des Elischa, einer jüdisch-biblischen Person, in Ein as-Sultan umbenennen, um einen islamisch-kolonialen Herrscher zu ehren, dann ist das linguistischer Kolonialismus. Wenn Juden die ursprünglichen, indigenen Namen erneuern, die die jüdischen Stätten vor dem muslimischen Kolonialismus trugen, dann ist das keine Kolonisierung. Es ist genau das Gegenteil. Es ist Entkolonialisierung.

Für mythische Behauptungen eines „palästinensischen Staates“ zu werben ist keine Entkolonisierung, sondern es ist Kolonisierung. Verteidiger „Palästinas“ bekämpfen Kolonisierung nicht, sondern fördern sie. Sie treten für ein diskreditiertes muslimisches Siedler-Hirngespinst und gegen die indigene jüdische Bevölkerung Israels ein.

Abdul Rahim al-Shaikh beschwert sich über „geografische Amnesie“ bei den „Palästinensern“. Es gibt keine geografische Amnesie, weil man sich nicht an etwas erinnern kann, das es nie gab. Es gibt nur Paramnesie, denn es gab nie ein Land namens „Palästina“.

„Palästina“ hat keine Geschichte. Es hat kein Volk. Es hat keine Grenzen. Es ist nie irgendetwas gewesen außer einer kolonialen Erfindung. Es ist ein Name, der von einer Vielzahl fremder Siedler, die im Interesse kolonialer Reiche agierten.

Man kann „Palästina“ nicht entkolonisieren. Wie kann man ein koloniales Märchen kolonisieren? Man kann es nur entkolonisieren.

Jedes jüdische Haus, das auf Land gebaut ist, das einmal unter der Kontrolle der Kalifen stand, ist Entkolonisierung und Entkalifisierung.

Wenn Juden den Tempelberg hinaufsteigen, betreiben sie ebenfalls Entkolonisierung und Entkalifisierung.

Wenn die Befreiungskräfte der indigenen jüdischen Bevölkerung auf einen jihadistischen Kolonisten schießen, der dafür kämpft Israel einen weiteren islamischen Staat aufzuzwingen, dann ist auch das Entkolonisierung und Entkalifisierung.

Widerstand gegen islamischen Terrorismus ist Widerstand gegen Kolonisierung. Und Juden haben die längste Geschichte des Widerstands gegen den islamischen Staaten unter seinen verschiedenen Kalifen der Geschichte. Israel leistet immer noch Widerstand gegen die jihadistischen Kolonisierungspläne zur Wiederherstellung des Kalifats.

Der Zionismus ist eine Maschine, die die islamische Kolonisierung zerstört.

Dass Israel heute existiert, bedeutet nicht nur die Entkolonisierung von Abdul Rahim al-Shaikhs imaginärer Kolonialsfantasie von „Palästina“, sondern inspiriert den Widerstand in Völkern in der gesamten Region, die gegen den islamischen Kolonialismus kämpfen, von den Kopten zu den Berbern und säkularen Intellektuellen, die für die Freiheit kämpfen.

Islamischer Kolonialismus ist immer besiegt worden, ob vor den Toren Wiens oder in der Wüste Sinai. Seine Kolonialfantasien sind falsch und werden so oft besiegt werden, wie es nötig ist, ob nun als „Palästina“ oder als ISIS.

[1] Palästina wieder-entdeckt: Eine koloniale Siedler-Landschaft lesen