Der Kulturkrieg, in dem wir uns befinden

Daniel Greenfield, Sultan Knish blog, 1. April 2015

Wie werden Kriege gewonnen?

Um einen Krieg zu gewinnen, musst man nicht jeden Soldaten der anderen Seite töten. Was man tun muss, ist die andere Armee als organisierte Kraft zu zerstören. Man vernichtet die Möglichekit der Offiziere zu kommandieren und die Moral der Männer. Man vernichtet ihre Wahrnehmung des Werts auf ihrer Seite und ihr Selbstwertgefühl.

Alle Kriege sind Kulturkriege. Um zu gewinnen, muss man die Werte der anderen Seite zerstören. (Das ist ein Grund, warum wir gegen den Islam verlieren, egal, wie oft wir ihn auf dem Schlachtfeld besiegen.) Man muss ihr Gefühl für ihr Ziel und die ihnen eingeflößten Werte zerstören, um sie als Organisation zu brechen.

Das ist das, was die Linke mit uns gemacht hat.

Dieser Kulturkrieg, in dem wir uns befinden, ist langsam und subtil. Er ist nicht immer so laut und offensichtlich wie es die Gegenkultur war. Die Gegenkultur hatte die Absicht die dominante Kultur zu zerschmettern. War das einmal geschafft, könnte die Kultur langsam nach Belieben filetiert werden, bis die Gegenkultur zur Kultur wurde. Und dann ging es nicht länger um Freiheit oder etwas zu befreien, das waren die störenden Werkzeuge, die genutzt wurden, um die Jugend mit der Fassade der Anarchie zu rekrutieren. Es ging dann um Konformität (Gleichförmigkeit) und Kontrolle. Diese Kultur der Konformität und Kontrolle wird immer noch als „rebellisch“ verkauft, obwohl sie schlicht Establishment ist.

Wir haben keine Kultur mehr. Wir haben eine Gegenkultur, die sich gelegentlich als Kultur ausgibt.

Aber es ist noch nicht vorüber. Ein Kulturkrieg zerstört die Kultur der anderen Seite, denn das sie die Quelle ihrer Werte. Um die andere Seite komplett zu vernichten, müssen ihre Werte als Abstrakt vernichtet werden; ihre Organisation muss zerstört werden, um zu verhindern, dass diese Werte weitergegeben werden; und die Werte des Einzelnen müssen zerstört werden – in dieser Reihenfolge.

Die Werte eines jeden einzelnen Individuums zu zerstören ist der schwierigste Teil des Projekts. Werte als abstrakte Idee zu zerstören ist am einfachsten. Das ist der Grund, dass die Linke hier die größten Fortschritte gemacht hat.

Abstrakte Ideen können eingerissen werden. Das ist nicht schwer. Jeder Erstsemester kann einen Satz Ideen auseinanderreißen, aufrichtig oder unaufrichtig. Tatsächlich ist der Zweck moderner Bildung, seine Studenten auszurüsten, damit sie die Ideen und Werte ihrer Eltern (aber offensichtlich nicht die ihrer Ausbilder) zu zerstören. Was schwierig ist: das zu nutzen, um die Kultur zu zerstören, die auf diesen Ideen gründet.

Das ist keine intellektuelle Diskussion. Menschen werden über ihre Werte definiert. Aus diesen gewinnen sie Stärke und Identität. Um sie zu besiegen, muss man ihr Selbstwertgefühl entwerten. Man muss sie überzeugen, dass das, was sie als wertvoll betrachteten, in Wirklichkeit wertlos sind. Dass wird ihren Widerstand und Individualismus zerstören.

Die Linke griff unsere Kultur an, um unsere Gemeinschaften zu zerstören und uns dann als Individuen den Gnadenstoß zu geben.

Amerikaner glauben, dass sie außergewöhnlich sind, weil ihr Land außergewöhnlich ist. Also drängelt die Linke eifrig danach zu argumentieren, dass Amerika nicht außergewöhnlich ist, vielleicht dass es außergewöhnlich schlecht ist.

Amerikaner glauben, dass Individuen mit harter Arbeit erfolgreich sind. Obama und Elizabeth Warren kreischen: „Das hast nicht du geschaffen!“

Amerikaner glauben an Religion und Familie. Die Linke macht sich daran sie zu zerstören, indem sie beweist, dass diese Institutionen bösartig und unterdrückerisch sind. Religiöse Leiter sind Pädophile. Die Familie sorgt für Missbrauch, die Schwule sich schlecht fühlen lässt. Wenn der Staub sich legt, sind die einige „gute“ Religion und Familie diejenigen, die von der Linken definiert sind. Hat sie das bestehende Organisationssystem zerstört, ersetzt die Linke es mit ihrem eigenen. Das ist das ultimative Ziel eines Kulturkriegs. Nicht nur Vernichtung, sondern absolute Macht.

Der Kulturkrieg beginnt mit dem Angriff abstrakter Ideen. Dann werden Organisationen angegriffen. Dann werden Menschen angegriffen.

Durch den Angriff auf Ideen untergräbt man die Organisationen, die auf ihnen gründen, damit man die Kontrolle über sie übernehmen oder sie vernichten kann. Ist das einmal geschafft, wird ein Sektor der Gesellschaft kontrolliert und man beginn seine Konformitäts-Agenda Individuen aufzuzwingen. Davon ist viel im Gang. Der Krieg bohrt sich gerade auf die Ebene des Individuums vor. Wir nähern uns der Schwelle zur Tyrannei.

Auf der individuellen Ebene besteht das Ziel des Kulturkriegs darin unseren Willen zum Widerstand gegen ihn zu vernichten. Die Linke hat viele Mittel, um das zu tun.

Sie wird euch beschämen. Sie wird euch mobben. Sie wird dafür sorgen, dass ihr verschwindest. Sie wird euch überzeugen, dass eure Sache hoffnungslos ist. Sie euch drängen euch gegeneinander zu wenden. Sie wird eure Kinder gegen euch verwenden. Sie wird euch zeigen, dass das, was ihr glaubt, eine Lüge ist. Sie euch dazu bringen, dass ihr euren Sinn für richtig und falsch infrage stellt.

Das alles wird ihren üblen Zielen dienen.

Das Wichtigste, was man zu dieser Phase des Kulturkriegs begreifen muss: Das Ziel der Linken ist es dich als Individuum zu brechen, dir deine Werte zu nehmen und sie durch ihre zu ersetzen. Wenn sie das nicht tun kann, wird sie dich vernichten und dich sogar als warnendes Beispiel für andere benutzen.

Dieser Krieg mag in sozialen Medien oder Klassenzimmern ausgetragen werden; er mag von Bürokraten mit Füllern und von Filmstars vor Kameras ausgetragen werden; aber er unterscheidet sich nicht sonderlich von einem Eroberer und seiner Armee an Brutalos, die in ein Dorf reiten und ihm ihre eigenen Gesetze aufzwingen. Die Form ist anders, aber die darunterliegende Dynamik ist dieselbe. Wir werden erobert. Und wir leisten weiter Widerstand.

Die Link kämpft dies nicht als Krieg der Ideen. Sie greift die Bereich des geringsten Widerstands mit jedem Slogan oder Argument an, das ihr zu gegebener Zeit am bequemsten erscheint. Diskutieren Sie ihre Ideen nicht. Klagen Sie ihre Scheinheiligkeit an. Sie verhöhnen die Werte anderer, fordern aber, dass das, was ihnen heilig ist, tabu ist. Das ist eine Schwäche. Verteidigt nicht eure Werte. Greift ihre an. Ihr seid nicht das Establishment. Ihr habt verloren. Ihr seid die Rebellen. Seid rebellisch. Sie sind die Eigner. Ruiniert, was sie ohne Rücksicht auf die Kosten gemacht haben.

Die Linke ist eine organische Einheit. Sie ist eine Pyramide an Organisationen und Institutionen. Sie braucht die Unterstützung der Milliarden schweren Unterhaltungs- und Medien-Industrien. Ihre Organisatoren und Agitatoren brauchen Jobs mit 6-stelligen Gehältern. Die Linke zerstört eine Zivilisation, ohne die sie nicht überleben kann. Sie ist ein künstliches Gebilde, das auf Weisen schwach und verletzlich ist, wie die organischen Systeme, denen sie den Krieg erklärt hat – der Familie – es nicht sind.

Die Linke ist nicht human. Sie ist ein System.

Sie ist ein Kontrollsystem. Ein Organisationssystem. Ein Indoktrinationssystem. Zerstört das System und die Linke stirbt. Zerstört den Fluss an Wohlstand und die Kontrolle der Ideen und sie verdorrt.

Wie jedes System versucht die Linke organische menschliche Institutionen zu kontrollieren. Sie bildet sich ein ihnen überlegen zu sein, obwohl sie tatsächlich ein Parasit ist, der auf ihrem Rücken sitzt.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten der Zukunft. Entweder zerstört die Linke sich selbst. Oder wir werden sie zerstören.

Die einzige Frage ist die nach den menschlichen Kosten des Kampfs. Wir haben in die Kosten ihrer Tyrannei bereits hineinschnuppern können. Es wird immer noch schlimmer werden. Fragen Sie einen Bürger der Sowjetunion von 1933. Aber bei Widerstand geht es schlicht nicht darum Kämpfe zu gewinnen. Es geht um den Kampf des Geistes und den Kampf der Seele.

Beim Gewinnen geht es nicht immer darum den Feind zu besiegen. Manchmal geht es darum trotzdem zu bleiben, was du bist. Es geht um das Überleben in Gulags und Konzentrationslagern. Es geht um die Weitergabe der eigenen Werte, obwohl der totalitäre Staat um dich herum wächst.

Es ist spiritueller Widerstand. Es ist Widerstand des Geistes.

Wir erreichen den Punkt, an dem der Linken die Republikaner-„Organisationen“ ausgehen, die sie bekämpfen kann. Es gibt keine konservative Organisation in großem Maßstab. Es gibt nur eine hohle Geschäftspartei, ihre kapitalistischen Vetternwirtschafts-Anhängsel und ihre verkümmerten Medien. Die Linke gegen Menschen kämpfen müssen, wenn sie komplett siegen will.

Sie muss alle Opposition ausmerzen müssen, um ihre totalitäre Herrschaft sicherzustellen. Das ist das, was sie gerade tut.

Vor allem anderen müsst ihr in diesem Konflikt eure Werte und den eigenen Sinn des Selbstwertgefühls behalten. Die Linke kann nicht gewinnen, bis sie eure Moral zerstört hat. Um diesen Krieg zu gewinnen muss sie den Job zu Ende bringen die Gesellschaft zu brechen, indem sie alle Quellen des Widerstands vernichtet, die in eine neue Organisation zusammenwachsen könnten.

Das ist der Grund, dass sie von der Tea Party derart bedroh war. Das ist der Grund, dass sie so davon besessen war dezentralisierte religiöse Gruppen zu zerstören und zu kontrollieren. Die Überbleibsel des Establishments sind für sie keine Bedrohung. Die Republikanische Partei und Leiter des Mainstreams wissen nicht einmal, dass ein Krieg im Gang ist. Sie haben schon verloren.

Die Linke hat die Kommandeure der Republikaner ausmanövriert. Sie haben noch jede Menge Truppen, aber keine Initiative. Ihrem Kommando fehlt Flexibilität. Sie wissen nicht, wie sie ihre Kräfte nutzen sollen und spielen immer noch nach überholten Regeln der Ritterlichkeit, die die andere Seite nicht befolgt. Sie sind eine Kavallerieeinheit und die Linke ist der Vietcong. Sie haben schon vor langer Zeit aufgehört für die Linke bedrohlich zu sein.

Was der Linken Sorge macht ist, dass einige der Überbleibsel der Armee, die sie zerschlugen, sich in neuen Organisationen sammeln werden, neue Taktiken anwenden und ihr unter Guerilla-Taktiken Schläge versetzen werden. Sie hat keine Angst vor dem konservativen Establishment. Sie bleibt besorgt wegen einer populistischen Rechten, die sich nicht mehr darum kümmert nett zu sein oder sich an die Regeln zu halten und unvorhersehbar und erbarmungslos auf sie einschlägt.

Sie hatte keine Angst vor John McCain. Sie hatte Angst vor Andrew Breitbart.

Du bist ein Guerilla in einem Krieg, den du nie wolltest. Du bist ein anonymer Soldat, der von seinen Kommandeuren hintergangen wurde. Und du bist eine viel größere Bedrohung als sie es je waren.

Armeen möchten andere Armeen bekämpfen. Armeen sind berechenbar. Eine Republikanische Partei ist ein sich langsam bewegender Elefant. Man kann leicht erkennen, wohin er geht und was er tun wird. Er mag eine Schlacht oder zwei gewinnen, aber er kann nicht weit laufen und er ermüdet rasch. Er hat kleine Ziele und ist damit zufrieden die Stellung zu halten. An Eroberung ist er nicht interessiert.

Niemand mag Guerillas bekämpfen. Sie sind schwer zu finden und man kann nie seine Sorgen ablegen und die Kriegsbeute genießen, wenn sie in der Nähe sind. Und die Linke will ihre Beute genießen.

Um Guerillas zu vernichten muss man sie entweder bis zum letzten zur Strecke bringen oder ihre Werte vernichten, die Dinge, die sie schätzen, die Hoffnung, die sie trägt und die Ziele, die sie erreichen wollen.

Die Linke ist gut darin eine Kultur zu zerstören. Doch ihre Schneise der Zerstörung schafft kulturelle Guerillas, die ihre Kultur mit sich tragen. Männer und Frauen, deren Werte nicht mit Popkultur und Mobs in den sozialen Medien gebrochen werden können. Wenn diese Männer und Frauen Familien und Gemeinschaften bilden, werden sie zur Gegenkultur. Und die Endphase dieses Kulturkriegs wird sich zwischen ihnen und der Linken abspielen.

Entweder sie gewinnen – oder der Westen wird sterben.

Ein Kulturkrieg ist ein Krieg der Werte. Sie Linke versucht euch zu vernichten, indem sie die Dinge würdigen die Dinge herab, die ihr wertschätzt. Sie weiß, dass sie euch als Individuen nicht beherrschen kann, bis ihr die Quelle eurer Stärke aufgebt. Eure Waffen sind diese Stärken. Eure Werte sind euer Widerstand. Selbst wenn ihr euch nicht organisieren könnte, ist auch durchzuhalten ein Akt des Widerstands. An euren Werten festzuhalten ist ein Sieg.

Dieser Kulturkrieg, in dem wir uns befinden, wird nicht morgen gewonnen, aber er kann morgen verloren werden. Kulturen sind früher schon verschwunden und vergessen worden. Die Kultur, die das Flugzeug hervorgebracht hat, die auf dem Mond stand, die die Welt veränderte, hat es nicht verdient unter einer unterwürfig kriechenden Horde Kommissare beerdigt zu werden.

Wir bekommen allerdings nicht, was wir verdienen. Wir bekommen das, um was wir kämpfen.

Kriege werden nicht immer mit Kugeln gewonnen. Armeen sind teuer. Dinge brauchen Dynamik, um sich zu behaupten. Kulturen können Organisationen überdauern. Und es ist eine Organisation, mit der wir uns im Krieg befinden.

Die Linke hat keine authentische Kultur. Ihre Kultur der Gegenkultur ist eine Zerstörungsmaschinerie, eine tapsige, zusammengeklatschte Ansammlung an Mitteln um Menschen aufzuknacken, zu zerstören und über sie zu bestimmen. Eine Sammlung an Lügen und Rechtfertigungen, Verleumdungen und schlechten Manieren, die mit kultureller Besitzergreifung und der Fetischisierung der in der Minderheit befindlichen „anderen“ als einziger Quelle der Spiritualität überzogen wird.

Sie hat keine Tradition. Sie hat kein Erbe. Sie hat keine Kultur. Sie ist ein Virus, kein Organismus. Sie ist vollkommen wertlos und wird – wie ein Virus – die Vernichtung ihres Wirts nicht überleben.

Unsere Aufgabe besteht darin sie zu überdauern, wenn wir sie nicht besiegen können. Unsere Aufgabe besteht darin, unsere Kultur gegen ihre Angriffe zu verteidigen. Und es ist unsere Aufgabe sie als das bloßzustellen, was sie ist: Ein Phantom, das aus einer Million Ausreden für Macht gemacht ist. Ihre Waffe ist es alles zu zerstören, das uns einen Sinn für Wert gibt, weil sie nichts wert ist. Sie hat nichts. Wir haben alles. Ihre Aktivisten sind ein Zombie-Armee, die versucht ihre Bäuche mit etwas zu füllen, indem sie uns zerstört, denn sie haben nichts. Und sie wird immer nur nichts haben.

Die Linke ist nicht stark. Sie ist schwach. Sie hat keine Moral, sondern ist völlig unmoralisch. Sie ersetzt unsere Kultur nicht durch etwas Besseres. Sie ersetzt sie mit einem Motor zur Zerstörung unserer Kultur. Ist das erst einmal gelungen, wird sie so gründlich kollabieren, wie ihre Regime es immer getan haben, denn sie hatten nichts, das sie in Schwung hält.

Sie ist nicht unser Heilmittel. Sie ist unsere Seuche. Sie ist keine Kultur, sie ist eine Antikultur. Sie sind keine Menschen, sie ist kein System. Sie ist eine Organisation und kann daher auseinandergenommen werden.

Wir befinden uns an genau dem Platz, an dem die Linke sich vor einem Jahrhundert befand. Uns fehlt ihre Organisiertheit, aber wir brauchen ihre künstliche Organisation nicht. Unsere Organisationen sind organisch. Um zu gewinnen müssen sie uns mit ihrer Organisation komplett beherrschen. Wenn wir unsere organischen Organisationen beibehalten können, unsere Familien, unsere Gemeinschaften und unsere religiösen und kulturellen Gruppen, unserer Künste und unsere Fertigkeiten, dann werden wir die natürlichen Bausteine für einen Widerstand gegen Links haben. Unser Leben als natürlicher Widerstand.

Indem wir angesichts ihrer Unterdrückung sind, wer wir sind, werden wir kulturelle Guerillas. Nur unsere Fähigkeit unsere organischen Organisationen beizubehalten wird einen fortgesetzten Widerstand ermöglichen.

Es gibt keine Partei. Es gibt keine Bewegung. Wir sind alles, was es gibt. Und wir sollten besser das Beste daraus machen.

Unsere Familie ist unsere Armee. Unsere Religion und unsere Überzeugungen sind unsere Organisation. Unser Geist ist unsere Waffe. Unser Kampf hält diese am Leben. Jede Schlacht, die wir gewinnen, organisiert uns, radikalisiert uns und baut uns in eine Bewegung, einen Widerstand der Überzeugung und eine Organisation der Prinzipien.

Wir sind eine menschliche Bewegung. Unser Widerstand gegen das System definiert uns. Unser Sieg wird ein humaner Sieg sein. Wir werden das System besiegen, indem wir menschlich bleiben, indem wir unsere Familien und unseren Glauben behalten.

Wir werden das System zerstören, indem wir es ablehnen uns von ihm kontrollieren zu lassen. Wir planen keine Revolution. Unsere Leben sind die Revolution.

Op-Ed: Zeit den Internationalen Holocaust-Gedenktag zu überdenken?

The New Antisemite, 24. Dezember 2014

Über den Algemeiner und JNS.org schlägt Ben Cohen vor, dass nichtjüdische Holocaust-Gedenkveranstaltungen abgeschafft werden sollten.

Wenn also das Holocaustgedenken im öffentlichen Raum erfordert, dass Juden ihre Beziehung zu Israel herunterspielen müssen und die enge Verbindung zwischen dem, was der Holocaust repräsentiert und der Bedeutung eines jüdischen Staates in unserer Zeit auslassen müssen, dann würde ich sagen, wir wären ohne den Holocaust-Gedenktag besser dran.

Ich finde, er ist zu nett. Der Holocaust wird inzwischen als Waffe gegen die Juden benutzt. Jüdische Organisationen ziehen sich bereits aus „Holocaust-Gedenkveranstaltungen“ zurück, wie diese als Plattform zum Einschlagen auf Israel und die Juden dienen. Europa liebt es seiner toten Juden zu erinnern und wendet sich dann gegen die lebenden und beschuldigt sie des Völkermords und ethnischer Säuberungen.

Wer braucht das? Wenn das die Lehre der Europäer aus dem Holocaust ist, dann flehe ich euch als Jude an aufzuhören. Hört auf den Holocaust zu lehren, hört auf seiner zu gedenken, hört auf diese Stolpersteine zu verlegen, die weiterhin mutwillig beschädigt werden. Und all das, während Juden bewaffnete Wachen vor ihren Synagogen und Schulen brauchen; wenn Menschen auf der Straße „Juden ins Gas“ und „Tod, Tod Israel“ brüllen können und die Staatsanwaltschaft sich nicht sicher ist, ob das illegal ist oder ein politischer Protest gegen ein anderes Land (in Mainz entschied sie, es sei Letzteres).

Abgesehen davon sind der Jahrestag der Kristallnacht und der internationale Holocaust-Gedenktag besondere Tage geworden, an denen Juden mehr als gewöhnlich angegriffen werden.

Sollte es daran irgendetwas Gutes geben, dann weiß ich wirklich nicht, was das sein soll.

Hitlers Schergen in Arabien

Guy Walters, 7. Dezember 2014

Der in Damaskus bestätigte Tod des Nazis Alois Brunner offenbart eine ungemütliche Wahrheit: Ägypten und Syrien haben lange Verbindungen zu Nazideutschland und boten flüchtigen Kriegsverbrechen lange Zuflucht.

Wenn die meisten von uns an das führende Rückzugsziel für reuelose Nazis denken, wendet unser Kopf sofort an Südamerika. Wir denken an Josef Mengele, der sich auf einer einsamen Estancia in Paraguay verbarg; oder an Adolf Eichmann, der sich in einem zweitklassigen Vorort von Buenos Aires versteckte.

Diese Wahrnehmung wurde von einer Menge spektakulärer Bücher verstärkt, die Anfang der 1970-er Jahre veröffentlicht wurden und von denen viele eine sehr zweifelhafte These unterstützten, ehemalige Nazis würden den Kontinent als Ausgangsbasis für ein „Viertes Reich“ nutzen, das – ja – die ganze Welt erobern würde.

Die gipfelte in Ira Levins Thriller The Boys from Brazil aus dem Jahr 1976, in dem teuflische Nazis einen teuflischen Komplott ausbrüten mehrere geklonte Hitler auf die Welt loszulassen. Aus dem Buch wurde 1978 ein Film gemacht und niemand geringeres als Gregory Peck und Laurence Olivier spielten darin mit.

Aber wie die gerade erfolgte Todesnachricht des ehemaligen SS-Offiziers und Eichman-Handlangers Alois Brunner offenbart, gingen die Jungs nicht nur nach Brasilien. Denn Brunner fand, wie so viele andere Nazis, im Nahen Osten eine gleichermaßen gastfreundliche Adresse, die auch noch weit weniger jott-we-deh war als ein Chalet in Patagonien, egal wie gemütlich dieses sein mochte.

Ein nicht datiertes Bild des in Österreich geborenen Kriegsverbrechers Alois Brunner. (AFP/Getty)

 

Brunner, der geschätzt 130.000 Juden in den Tod schickte, schuf sich in Damaskus in Syrien ein Zuhause, wo die Bedingungen ihm sehr gefielen. Obwohl in den letzten Tagen mit einigem Stuss über seine Aktivitäten nach dem Krieg hausieren gegangen wurde – von dem einiges wahr sein könnte – gibt keinen Zweifel, das er mit dem Regime Assad unter einer Decke steckte doer zumindest dessen Schutz genoss.

Brunner war aber nicht der einzige Täter des Holocaust, der in den Straßen der syrischen Hauptstadt herumlungert. Hinsichtlich der grauenhaften Zahlen hatte Franz Stangl, ehemaliger Kommandant des Vernichtungslagers Treblinka, rund 800.000 Morde auf dem, was von seinem Gewissen übrig war; er kam mit Hilfe eines römisch-katholischen Bischofs im September 1948 in Damaskus an.

Brunner soll verschiedentlich als Geheimagent, Waffenhändler und Sicherheitsberater gearbeitet haben, während Stangl untergeordnetere Positionen in Textilfabriken annahm. Das Leben war etwas genügsam, aber machbar. Zu Stangls Unglück fand ein örtlicher Polizeichef Geschmack an dessen 14-jährigen Tochter und wollte sie seinem Harem hinzufügen. Stangl zögerte nicht, packte seine Sachen und brachte seine Familie nach – Sie werden es erraten – Brasilien.

Stangl scheint einer der wenigen Nazis gewesen zu sein, die die Atmosphäre in Syrien nicht ansprechend fand. Die Meisten, wie Generalmajor Otto-Ernst Remer, war auf der arabischen Straße erfolgreich. Remer war, offen gesagt, ein echter Arbeiter und entschied sich – nachdem er Anfang der 1950-er Jahre in Westdeutschland die schnell verbotene Sozialistische Reichspartei gegründet hatte – dass die Arbeit als Waffenhändler mit Typen wie Brunner lohnender war.

Anders als Brunner war Remer ein Wanderer und verbrachte viel Zeit in diesem anderen Nest der Nachkriegs-Nazis – Kairo. Womöglich war die ägyptische Hauptstadt noch anziehender als Damaskus und hatte unmittelbar nach dem Krieg den Gastgeber für Nazis gespielt, als König Faruk seine Arme vielen ehemaligen SS- und Gestapo-Beamten öffnete.

Diese Gastfreundschaft ging auch weiter, nachdem Faruk von der Bewegung der Freien Offiziere 1952 abgesetzt wurde, da Nasser deutsche wissenschaftliche und geheimdienstliche Fachkenntisse als wesentliche Komponente seines Regimes betrachtete. Niemand geringeres als Joachim Deumling, der ehemalige Gestapochef in Düsseldorf, wurde damit beauftragt Nassers Geheimdienst zu gründen.

Tatsächlich liest sich die Liste einer Stammgäste Kairos in den 1950-er und 1960-er Jahre wie ein Who’s Who Nazideutschlands, in der Otto Skorzeny, der Retter Mussolinis ebenso vorkommt wie Stuka-Pilot Hans-Ulrich Rudel, der Führer berüchtigten SS-Strafeinheit Oskar Dirlewanger und der besonders widerliche und gewalttätige, antisemitische Handlanger Goebbels‘, Johannes von Leers.

Die Beziehung zwischen diesen früheren Nazis und den Ägyptern und Syrern war so erfolgreich, weil sie ein genuin wechselseitiger Deal war. Die Araber boten den Nazis eine Zuflucht sowie einen Markt für all ihre ruchlosen Waffengeschäfte und Schwarzmarkt-Währung. Die Nazis waren derweil in der Lage technisches und militärisches Fachwissen zu bieten, ebenso das Knowhow für die Einrichtung von Unterdrückungsinstrumenten.

Unter dem Rückenkratzen lag jedoch eine tief liegende und dunkle Unterstützung der Beziehung zwischen dem Halbmond und dem Hakenkreuz. Das war natürlich der Hass auf die Juden und insbesondere der Wunsch die Auslöschung Israels zu erleben.

Der geteilte Auslöschungswunsch wurde während des Krieges geboren, als 1941 der Großmufti von Jerusalem, Hadsch Amin al-Husseini, das luxuriöse Hotel Adlon in Berlin zu seinem Zuhause machte und Hitler mit seinem Judenhass beeindruckte. Der Mufti beeinflusste die Nazi heftig, sie sollten die Briten aus dem Nahen Osten verjagen und er war behilflich Rekruten für eine weitgehend muslimische SS-Einheit zu rekrutieren, die die 13. Waffen-Gebirgsdivision der SS Handschar hieß.

Zusätzlich hatte der deutsche Geheimdienst während des gesamten Krieges in Nordafrika eng it den Ägyptern zusammengearbeitet und vom Mufti wird angenommen, dass er ein Schlüssel-Mittler zwischen König Faruk und Hitler selbst war. Wenn noch weitere Beweise gebraucht würden, die die Wurzeln des Verhältnisses zwischen den Nazis und den Arabern gewünscht waren, dann lohnt es sich die Tatsache zu betrachten, dass sowohl Nasser als auch sein Nachfolger, Anwar Sadat, in der Kriegszeit Agenten der Deutschen waren.

Im gesamten Verlauf der späten 1960-er und 1970-er Jahre schafften es viele Altnazis unauffällig in das zurückzusickern, was sie als Vaterland ansahen. Andere jedoch, wie der frühere SS-„Arzt“ in Mauthausen, Aribert Heim – und auch Alois Brunner – sollten ihre Tage im Nahen Osten beenden, wo sie einsame Tode in unbedeutenden, staubigen Gassen von Kairo und Damaskus starben.

Man kann solche einsame Tode kaum betrauern, doch letztendlich fanden diese Nazis, die in den Nahen Osten entkamen, dauerhafte Zuflucht. Daran zu erinnern mag aufwieglerisch sein, wenn der Westen mit seiner Beziehung zu diesem Teil des Planeten kämpft, aber es nicht trotzdem die unbehagliche Wahrheit.

Bundesinnenminister de Maizière – eine Knallcharge

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich zum Phänomen der ISIS-Terrorkämpfer mit deutschem Pass oder Wohnsitz geäußert. Und dabei wieder einmal Scheuklappen offenbart, die unsere Eliten und Gesellschaft daran hindert klar zu sehen und die Dinge beim Namen zu nennen. Auszüge aus dem Text:

“Die deutschen Kämpfer sind nun mal auch Teil des Konflikts, den wir zu lösen haben”, sagte de Maizière in einem Interview mit dem stern. “Es sind unsere Söhne und Töchter. Ein Großteil wurde hier geboren. Sie sind in unsere Schulen gegangen, in unsere Moscheen, in unsere Sportvereine. Wir tragen für deren Radikalisierung Verantwortung.”

De Maizière begründet damit auch indirekt die veränderte deutsche Haltung in der Außen- und Sicherheitspolitik. Seit Anfang September unterstützt die Bundesregierung kurdische Peschmerga-Kämpfer mit Waffenlieferungen in ihrem Krieg gegen den IS. Im stern sagte de Maizière, Deutschland habe die “verdammte Pflicht und Schuldigkeit, dafür zu sorgen, dass der Terror nicht aus Deutschland in die Welt getragen werde”. 450 Kämpfer halte er für viel, vor allem deshalb, weil die Zahl rasant anwachse.

“Wir müssen verstört zur Kenntnis nehmen, wie dünn die Schicht der Zivilisation offenbar ist.” Wenn er höre, so der Minister, “dass auch Minderjährige, die eben noch auf der Schulbank saßen, von heute auf morgen in den heiligen Krieg ziehen, dann erschüttert mich das auch als Familienvater”. Die Dschihadisten seien oft Menschen, die nach Orientierung suchten, denen Vorbilder fehlten. Wer bei der IS mitkämpfe fühle sich dann plötzlich, “als Teil einer globalen Bewegung, steht scheinbar auf der richtigen Seite”.

Einen Kampf der Kulturen sieht der Innenminister gegenwärtig nicht, auch wenn es der IS darauf anlege: “Das hätten diese Terroristen gern”. Dass der IS von jedem Muslim “unbedingten Gehorsam” verlange, nannte de Maizière “kulturellen Imperialismus – das hat nichts mit dem Islam zu tun”.

Fragen wir einmal, wie viel persönliche Verantwortung diese Leute – so jung sie auch sein mögen – selbst tragen. Oder besser nicht, denn heutzutage gibt es das nicht mehr. Die Gesellschaft ist schuld, erst recht, wenn jemand eine persönliche Entscheidung von solcher Reichweite trifft, nicht wahr? Diesen Menschen muss jegliche Eigenverantwortung abgesprochen werden. Basta.

Es lässt sich nicht leugnen, dass Teenager und junge Erwachsene stark beeinflussbar sind. Damit aber die Verantwortung für ihr Tun und Verhalten „der Gesellschaft“ anzulasten, ist unlauter. Einerseits entmündigt es die betreffenden Menschen, andererseits gibt es ihnen einen Freibrief, weil sie für ihr Tun nicht geradestehen müssen, sondern sich auch noch als Opfer gerieren dürfen. Wir erleben das ständig mit Straftätern vor Gericht; wir erleben es ständig, wenn es um den Nahen Osten geht; wir erleben das ständig, wenn es um Muslime und ihr Verhalten geht.

Anders sieht es dann immer nur aus, wenn es um Rechtsradikale/Neonazis oder um Pädophile geht. Dann auf einmal ist nur dieser verantwortlich. Ebenso bei Israelfreunden und Islamkritikern: Über denen werden Gülle-Kübel ausgekippt; weil sie es wagen vom Mainstream-Wahn abzuweichen. Und getreu dem Motto, dass ein Ausgestoßener zum anderen gehört, werden alle in einen Topf gekippt und jeder Islamkritiker als mindestens rechtsradikal, bestimmt aber auch Nazi verunglimpft. Das ist so schön bequem und man muss sich nicht mit Argumenten auseinandersetzen – es reicht, den ideologischen Unsinn nachzuplappern, den die Mit-dem-Strom-Schwimmer verbreiten.

Aber nehmen wir mal einen Moment an, der Bundesinnenminister habe Recht damit, dass (nur) die Gesellschaft für die Extremisten und Mörder verantwortlich sei. Ist es dann nicht so, dass er (und alle anderen, die so gerne auf Islamkritik/-er eindreschen) sich auf der Stelle bei denen entschuldigen müssten, die seit Jahren vor den Radikalmuslimen warnen? Ist es nicht so, dass die Kritiker richtig lagen?

Statt ihnen zuzuhören, wurden sie verteufelt, ausgegrenzt und zu Nazis erklärt – egal, ob sie vor radikalislamischen Tendenzen warnten oder den Islam als inhärent böse ansahen. Da gab es keine Unterschiede. Die politisch korrekte Sichtweise befahl, dass alles hingenommen werden muss und Kritik nicht erlaubt ist. Und in vielen Fällen ging das über verbale Angriffe bis hin zum Rufmord hinaus – es gab Morddrohungen und physische Angriffe auf bis hin zu Mordversuchen an Personen, die sich nicht mit dem Friede-Freude-Eierkuchen-Gehabe abfinden wollten. Aber auch das sind trotz ihrer inzwischen riesigen dann „Einzelfälle“, manchmal sogar „bedauerliche“ solche, aber immer galt das Credo der Scheuklappenträger, dass das nichts mit dem Islam zu tun habe. Jetzt haben wir den Salat, die angeblichen Gar-nicht-wirklich-Muslime von der radikalen Sorte haben Zulauf, ihre Zahl wächst massiv und sie gebärden sich zunehmend als Herren der Welt, auch unserer. Sie beanspruchen „den“ Islam schlechthin zu vertreten und zu praktizieren und sind damit erfolgreich.

Und auch der Bundesinnenminister kann sich – wie so viele andere – weiter nicht dazu aufraffen der Wirklichkeit ins Auge zu sehen. Nein, es hat nicht nur nichts mit dem Islam zu tun, sondern die Radikalen sind auch nicht verantwortlich, sondern „wir“ („die Gesellschaft“). Und das hat sowieso alles nichts mit dem Islam zu tun. Immer noch nicht.

Wie blind kann man sein?

Wie blind will man sein?

Hat der Wahnsinn noch Methode oder ist er derart in Fleisch und Blut übergegangen, das er völlig unkontrolliert wüten kann? Und was von beidem wäre „besser“?

Wie viele Wähler müssen noch angeblich oder tatsächlich radikalen Parteien in die Arme getrieben werden, bis die „großen“ Parteien und die, die nicht groß, aber lautstark sind, endlich begreifen, dass sie sich des Problems annehmen müssen, statt zu jammern, dass angebliche oder tatsächliche Rattenfänger (die natürlich immer nur „rechts“ zu verorten sind, nie „links“!) Zulauf bekommen? Irgendwann werden die Menschen in diesem Land sich nicht mehr damit abfinden, dass sie mit ihren Ängsten und Befürchtungen verleumdet werden. Und hier liegt die wahre Verantwortung „der Gesellschaft“ und des Staates – also der Regierung, der politischen, kulturellen und medialen Eliten. Sie müssen endlich anfangen sich mit den Problemen und deren Ursachen zu beschäftigen, statt Symptome zu bejammern und kritischen oder verängstigten Menschen gehässige Etiketten anzukleben.

Verleumdung und Stigmatisierung funktionieren nur bis zu einem bestimmten Punkt. Dann kippen Lage und Stimmung und wir landen in einer gewalttätigen Auseinandersetzung, die bis zum Bürgerkrieg führen kann. Außer, die radikalen Halbmondjünger schaffen es, direkt oder indirekt die Macht zu übernehmen und uns in einen Scharia-Staat zu verwandeln. Spätestens dann ist nicht mehr „die Gesellschaft“ schuld, sondern alle die, die sich nicht unterwerfen wollen. Und die haben ein Schicksal, das wir in einem zur Zeit immer größer werdenden Teil der Welt erleben „dürfen“. Aber dann werden die de Maizières, Claudia Roths und wie sie alle heißen auf einmal noch mehr jammern – wenn sie denn noch können.