Ein Rat zur Bekämpfung des Antisemitismus von 1946, der heute noch stimmt

Elder of Ziyon, 26. Juli 2021

Sollte es je eine Zeit gegeben haben, von der man glauben sollte, dass Antisemitismus kein Thema war, dann wäre das 1946.

Die Schrecken des Holocaust waren allen offensichtlich. Israel war noch nicht wiedergeboren. Welche mögliche Ausrede hätte es 1946 für Judenhass geben können?

Doch wenn man sich die jüdischen Zeitungen von vor genau 75 Jahren ansieht, findet man die Schlagzeilen:

Das jüdische Leid in Polen ist erschütternd

New York (JPS) Erschütternde Berichte von Massenmorden und Entführungen von Juden in Polen, seit am 13. Juli neun wegen Teilnahme am Pogrom in Kielce am 4. Juli verurteilte Männer hingerichtet wurden, erreichen die Presse in New York über Nachrichtenagenturen und Auslandskorrespondenten.

Associated Press sagt in einer Depesche aus Warschau, dass die geächtete NSZ im Bezirk Kielce neun Juden wegen der neun verurteilten und hingerichteten Männer als Geiseln genommen haben soll. Eine Depesche von United Press aus Prag gibt an, dass 160 Juden von antisemitischen Banden in Polen aus Zügen geschleppt und getötet wurden, als sie versuchten über die Grenze in die Tschechoslowakei zu fliehen. Die Depesche besagt, dass polnische Terroristen Rundschreiben verteilen, in denen sie drohen für jeden wegen Kiele hingerichteten Polen zehn Juden zu töten.

Judenfeindliche Wut

Der Korrespondent der New York Times, Albion Ross, berichtet aus Wien, dass in der Stadt innerhalb einer Woche fünftausend aus Polen geflohene Juden ankamen, die Geschichten über das berichteten, was sie als einen landesweiten Ausbruch judenfeindlicher Wut beschreiben.

Homer Bigart, Korrespondent der New York Herald Tribune, berichtet aus Warschau, dass die Hinrichtung der neun Pogromisten von Kielce heimlich durchgeführt wurde und dass die kontrollierte polnische Presse nichts über die Hinrichtung veröffentlichte. Der polnische Pressechef Wictor Grosz verkündete, dass der Ortskommandant der Sicherheitspolizei in Kielce und drei Offiziere der Kielcer Miliz verhaftet worden sind, weil sie keine energischen Schritte zur Zerstreuung des die Juden am 4. Juli angreifenden Mobs unternahmen.

Truman zu US-Intervention für die polnischen Juden beim Papst aufgefordert

New York (JPS) Das American Jewish Committee hat an Präsident Truman appelliert Myron C. Taylor, den US-Repräsentanten beim Vatikan anzuweisen sich bei Papst Pius für die Juden Polens einzusetzen, „die an verschiedenen Orten Terror und Pogromen ausgesetzt sind.“

Britischer Überfall auf die Kolonie Hapoel Hadati in Palästina

Örtliche Mitglieder der Hapoel Hadati wurden vom Empfang der Nachricht geweckt, dass Beerot Yitzchak, ein Hadati-Kibbuz, Ende Juni von britischen Soldaten in Palästina überfallen wurde, wie Julius Braun, Vorsitzender des Hapoel Hadati Los Angeles angibt.

Eine von den britischen Soldaten zurückgelassene Notiz lautete: „Lang lebe Streicher, wir brauchen größere und bessere Gaskammern!“ Das ist nach Angaben von Hapoel Hadati-Leitern dieselbe Parole, die sie von den wieder aufkommenden Nazikräften in Deutschland verwendet wird.

Ein antisemitisches Comic-Buch, das an Streichers „Der Stürmer“ erinnert, wird bald in New York erscheinen; es gab bereits einen erfolglosen Versuch es im Hinterland feilzubieten. Es wird von Jack Dinsmore herausgegeben, einem Pseudonym für David Gordon, ein Jude, der zum Katholizismus konvertierte.

In derselben Ausgabe des B’nai Brith Messenger stand dieser Artikel über Antisemitismus von Dr. Trude Weiss-Rosmarin, einer deutsch-jüdischen Immigrantin, die das Magazin Jewish Spectator gründete. Ihr Aufsatz über Antisemitismus hätte heute geschrieben sein können.

Mit Eiferern kann man nicht reden

Von Dr. Trude Weiss-Rosmarin

Kann der Antisemitismus mit Vernunft bekämpft werden? Nein, sagte Dr. Rosmarin. Die einzige Verteidigung ist eine Wiederherstellung der Rüstung des Judentums.

Wenn die jüdische Geschichte eines bewiesen hat, dann dies: die Unmöglichkeit der Bekämpfung des Antisemitismus durch Vernunft. Der Hass gegen Juden ist ein primitiver Antagonismus, der aus der einheimischen Angst vor dem anderen erwächst, dem Unangepassten. Judenhass ist nie eine logische Rechtfertigung für das Anwerben von Anhängern gewesen. Die Triumphe antisemitischer Agitatoren beweisen, dass die Parole „tötet den Juden“ alles ist, was man braucht, um die Massen um sich zu scharen. Diejenigen, die Antisemitismus mit Vernunft bekämpfen wollen, treffen auf ihren beeindruckendsten Feind in den unsinnigen, unlogischen und widersprüchlichen Vorwürfen, die sie zu widerlegen erwarten. Antisemiten beschuldigen Juden gleichzeitig Kommunisten und Kapitalisten zu sein, Internationalisten und fanatische jüdische Nationalisten, diabolisch einfallsreich und total unkreativ. Es gibt keinen Charakterzug und sein Gegenteil, die nicht beide demselben Juden zugeschrieben werden. Wo kann da die Widerlegung anfangen und was soll widerlegt werden? Gibt es überhaupt eine Möglichkeit mit Judenhassern zu diskutieren?

Die Frage kommt auf, ob einige der für die Bekämpfung des Antisemitismus aufgewendeten Ressourcen nicht auf Bemühungen umgeleitet werden sollten, um die psychologischen Auswirkungen des Hasses auszugleichen, indem das spirituelle Durchhaltevermögen unseres Volkes gestärkt wird, so dass wir besser in der Lage sind der zersetzenden Wirkung des Antisemitismus zu widerstehen. Diese Theorie beinhaltet nicht den Rücktritt und die Unterwerfung unserer Feinde. Stattdessen müssen wir auf unsere verfassungsgemäßen Rechte bestehen und Einzelne sowie Bewegungen bekämpfen, die diese Rechte verletzen. Die Mittel, um unsere Feinde von der Absurdität ihres Antisemitismus zu überzeugen, sind verschwendet, denn wie 3.000 Jahre jüdischer Geschichte bestätigen, gibt es keine Möglichkeit dieses Ziel zu erreichen. Den Antisemitismus auszumerzen ist ein Traum jenseits des Möglichen, solange die Juden als Minderheit, eigenständig oder anders, verstreut unter den Nationen leben. Mit den Worten Theodor Herzls: Die Nationen, in deren Mitte Juden leben, sind alle entweder offen oder im Verborgenen antisemitisch.

Die Juden der Geschichte wurden mit dem Antisemitismus fertig. Sie waren realistisch genug die Unmöglichkeit zu erkennen ihn mit Vernunft und Aufklärung auszurotten; sie untersuchten, was jenseits des Antisemitismus lag. Die Juden der Vergangenheit waren praktisch immun gegenüber den psychologischen Verheerungen des Antisemitismus. Mittelalterliche Chroniken berichten von jüdischen Märtyrern, die für das Judentum starben, aber es werden keine Juden erwähnt, die den Tod wählten, weil sie Juden waren, wie es Stefan Zweig und andere jüdische Intellektuelle unserer Zeit machten. Der Jude des Ghettos fand das Judentum befriedigend und eine Entschädigung für die Leiden, die er um seinetwillen erdulden musste.

Aber der moderne Jude, der im Judentum keine Erfüllung mehr findet, konzentriert all seine Bemühungen nervös auf die Bekämpfung des Antisemitismus oder er versucht aus der jüdischen Gemeinschaft zu entkommen.

Auch wenn es paradox klingt: Es stimmt, dass das Überleben des Judentums und des jüdischen Volks niemals durch ein Gegenvolk, seine Philosophie oder Gepflogenheiten; Vertreibungen waren Tragödien für die Betroffenen sowie ein schwerer Verlust an Ressourcen des jüdischen Volks als Ganzem, aber der Kern des jüdischen Volks wurde durch ihre Philosophie oder ihre Lebensart nie geschwächt oder auch nur angerührt, weil diese Grundlage des Judentums immer jenseits des Antisemitismus lag. Es gibt keine Macht, die Antisemiten umarbeiten kann. Selbst im freien Amerika sind wir fast hilflos gegenüber den höflicheren Formen des Antisemitismus. Es gibt wenig, das wir tun können, um aus Antisemiten Philosemiten zu machen. Stattdessen müssen wir uns bewaffnen, damit ihr Stachel uns nicht vergiftet. Statt sich in erster Linie um das Negative des Antisemitismus, seine Verhinderung, Behandlung und Heilung zu kümmern, sollten Juden sich auf die positiven Aspekte des Jüdisch seins, die ewigen Wahrheiten unserer Existenz und unser Überleben konzentrieren. Ein Beobachter der zeitgenössischen amerikanisch-jüdischen Szene könnten leicht dazu gebracht werden zu glauben, dass das Judentum eher ein Kampf gegen etwas statt Einsatz für etwas ist.

Diesen Geisteszustand diagnostizierte Ahad HaAm richtigerweise als die wahre Drohung des Antisemitismus. Seine große Gefahr liegt in den Neigungen zur Züchtung von jüdischem Selbsthass.

Die Geschichte bestätigt, dass zwar der Erfolg im Kampf gegen den Antisemitismus niemals den Bemühungen entspricht, prophylaktische Maßnahmen gegen die Verbreitung von jüdischem Selbsthass aber höchst effektiv sind. Zu diesen Schritten gehört die Stärkung jüdischer Selbstachtung und psychologischen Widerstands, indem man lehrt, was das Judentum wirklich ausmacht. Dass der Jude, der das jüdische Vermächtnis und die Bedeutung des Judentums ignoriert, auf einzigartige Weise anfällig für jüdischen Selbsthass ist, leuchtet ein, denn diese Art Jude hat nichts, um den Schmerz des Antisemitismus auszugleichen. Ein intelligenter und effektiver Angriff auf den Antisemitismus sollte sich in erster Linie auf die Stärkung des jüdischen Bollwerks konzentrieren. Hier wird diese Verteidigung am meisten benötigt.

Nicht Antisemitismus, sondern was darüber hinaus im jüdischen Bereich liegt, ist die Herausforderung unserer Zeit, die Notlage, der begegnet werden muss, wenn unser Volk mit schöpferischer Tatkraft überleben soll.

Das ist nicht allzu weit entfernt von meinem aktuellen Post zu diesem Thema.

Die überraschende Herkunft der Kritischen Rassentheorie

L.K. Samuels, The American Thinker, 28. August 2021

Oft wurde die Kritische Rassentheorie (KRT) als Ableger der Theorie des Klassenkampfs von Karl Marx angeführt, die dazu geschaffen wurde eine Klasse gegen die andere kämpfen zu lassen, um so zu von den Arbeitern geführte Revolutionen zu anzufachen. Es wird auch weithin akzeptiert, dass die marxistische Frankfurter Schule in Deutschland Marx‘ Theorie des gesellschaftlichen Konflikts in den 1950-er Jahren umarbeitete, indem „Rasse“ zu ihrer langen Liste „unterdrückter“ Minderheiten hinzugefügt wurde. Aber historisch waren die Theoretiker der Frankfurter Schule Nachzügler am Tisch der Rassentheorie. Sie waren nicht die Erfinder der Kritischen Rassentheorie. In Deutschland hatte bereits Jahrzehnte zuvor eine revolutionäre sozialistische Bewegung existiert. Diese Rassengerechtigkeitskrieger wollten eine Rasse gegen die andere ausspielen und die Unterdrückten ermutigen den Unterdrücker zu stürzen. Sie bezeichneten sich als die deutschen Nationalsozialisten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Intellektuellen und Akademiker der Frankfurter Schule den „Rassenkampf-“ und die „Opferrollen“-Theorien abzuschreiben, die Mitte der 1920-er Jahre mit den Nazi-Theoretikern entstanden. Es stimmt, dass die Theoretiker der Nazis, viele mit marxistischen Neigungen, in ihrem Ansatz der Rassenüberlegenheit weniger hochentwickelt waren. Aber ihre Langzeit-Ziele zu Rassenunterschieden und -kampf waren bemerkenswert ähnlich.

Die Nationalsozialisten widmeten sich, wie die Führer der marxistischen Frankfurter Schule, der Bekämpfung von Rassenunterdrückung, die von anderen, bevorteilten Rassen auferlegt wurden. Aber im Fall der Nazis identifizierten diese als „unterdrückte Rasse“ das arische und deutsche Volk und als „Unterdrückerrasse“ die Juden. Sie glaubten, dass die Juden die Welt als Mitglieder einer Reichen und privilegierten Rasse kontrollierten, die angeblich die sogenannte arische Rasse misshandelte.

Um die sogenannten „jüdischen Unterdrücker“ herabzuwürdigen, lehrten die Nationalsozialisten deutsche Kinder, dass die Juden, von Juden geführte Banken und Kapitalisten die deutsche Nation und ihr Volk verfolgten. Dieses Narrativ der „Unterdrücker gegen Unterdrückte“ ist reiner Rassen-Marxismus, der verheerende Folgen in allen Annalen der modernen Geschichte hatte. Solcher Rassenunsinn spaltet die Gesellschaft, schafft feindseligen Tribalismus und nicht endende ethnische Gewalt.

Natürlich war dieser Rassenkampf genau das, was die Nazi-Propagandisten in ihrem Versuch bestimmte „Unterdrücker“-Rassen zu eliminieren vorhatten. Sie wollten, dass es in deutsch kontrollierten Gebieten nur eine Rasse gibt. Das ist der Grund, dass die Kritische Rassentheorie so giftig ist. Ihr Endspiel resultiert fast immer in furchbaren Endlösungen, um sogenannte privilegierte und Unterdrückerrassen zu bestrafen.

Der Marsch zur Sicherung der Überlegenheit über eine Unterdrückerrasse begann ernsthaft, nachdem die Nazis 1933 die meisten deutschen Schulen verstaatlicht hatten. Schulverwaltungen fügten schnell Rassenpolitik in neu geschriebene Schulbücher und Schulpolitik ein. Mit Hilfe des Nationalsozialistischen Lehrerbundes (der offiziellen Lehrergewerkschaft der Nazis) wurden Schüler mit Rassentheorien überschwemmt, die in die meisten Fächer eindrangen. Vertreter der Nazi-Partei propagierten

Bild: Bundesarchiv, Bid 102-00089

das Führer-Konzept der Gleicheit in der Volksgemeinschaft des Führers, zu dem Social Engineering, soziale Gerechtigkeit, Rassen-Tribalismus, nationale Kollektivität und Sozialdarwinismus gehörten. Aber ihre größte Aufgabe bestand darin die tendenziösen ethnischen Rassenstudien in Deutschlands Klassenzimmern einzuprägen.

Nach Angaben von Richard J. Evans in The Third Reich in Power 1933-1939 geboten die Pädagogen und Verwalter des Bildungsministeriums, dass die Themen der „Rassenbiologie“ und „Rassenkunde“ in fast jeden schulischen Lehrgang in ganz Deutschland eingefügt wird. Die Biologie wurde als Schlüssel für das Verständnis und die Identifizierung von Rassenunterschieden verkündet. Die Nationalsozialisten entwickelten für ihre Schulbücher sogar eine rassengesellschaftliche Arithmetik um Schüler zu indoktrinieren. Diese rassische Mathematik verwendet z.B. Formeln, um Berechnungen zu konstruieren, die bestimmen sollten, wie viel blonde Arier in einer deutschen Bevölkerungsgruppe lebten.

Der Politisierung der Bildung entkam auch die deutsche Sprache nicht. Sprache musste sich auf Sprachmuster konzentrieren, um reinen rassischen Hintergrund zu liefern, der deutschen Schulkindern unterbewusst die rassensozialistische Ideologie des Nationalsozialismus einpflanzte. Das Studium der Geografie musste sich einer rassischen Umgestaltung beugen, die verlangte, dass die Nazi-Ideologie vereinbar mit Heldentum, Heimat und Rasse ist. Erstaunlicherweise fanden Nazi-Pädagogen sogar Wege das Klima mit der Rasse zu verbinden.

Es überrascht nicht, dass solcher Rassismus der alten Schule jetzt in unsere Welt zurückkehrt, zumeist geäußert von Progressiven, dem Woke-Mob und Black Lives Matter. Ähnlich den Nationalsozialisten ist diese Orthodoxie ein Sammelsurium aus sozialer Gerechtigkeit, Unterdrücker-gegen-Unterdrückte-Opfertum und rassischen Tribalismus. Ein deutsches Plakat aus dem Jahr 1933 hebt die Hingabe der Nazis an einen sozial gerechten Rassenstaat hervor und verkündet: „Weil das Dritte Reich Adolf Hitlers die soziale Gerechtigkeit bringen will, darum ist das großkapitalistische Judentum der schlimmste Gegner dieses Reiches und seines Führers.“

Eine Reihe heutiger „antirassistischer“ Aktivisten ahmen die Pogrompolitik der Nationalsozialisten nach. Zum Beispiel rief die Mitgründerin von Black Lives Matter in Toronto, Yusra Khogali, die Vernichtung bestimmter Rassen. In Spitzen gegen weißes Privileg und Unterdrückerrassen und -Geschlechter sinnierte sie 2016, dass sie einen Drang verspüre „Männer und Weiße zu töten“. Darüber hinaus twitterte sie, dass „weiße Haut untermenschlich ist“. Hitler und seine Nazihorde spien dieselben „Untermenschen“-Anschuldigen gegen Juden und schließlich handelten sie gemäß ihrer Überzeugungen im Holocaust.

Die Ursprünge der Kritischen Rassentheorie haben eine dunkle Geschichte. Warum sollte jemand in der heutigen Welt Rassismus, Rassenüberlegenheit oder rassische Minderwertigkeit rechtfertigen? Solche aufhetzerische Rhetorik hat nie zu rassischer oder sozialer Gleichberechtigung geführt. Die KRT muss im Ascheimer der Geschichte entsorgt werden, zusammen mit jedem Wiederaufleben des Nationalsozialismus und seinen sozialistisch-rassistischen Narrativen.

Gedankensplitter: Das Niederknien vor BLM

Jetzt wird also auch „die Mannschaft“ vor dem Spiel niederknien. Na Mahlzeit, aber nach dem Regenbogen-Hype war das zu erwarten. Fußball ist kein Sport mehr, Fußball ist Politik.

Wovor knien diese Leute nieder?

Das Niederknien ist angeblich ein Eintreten gegen Rassendiskriminierung. Problem: Es ist das Zeichen für die Unterstützung der BLM-Bewegung.

Und diese BLM-Bewegung steht nicht für Toleranz und kein Diskriminierung. Sie steht auch nicht für Frieden, friedlichen Protest oder gar Gleichberechtigung. Sie steht für Randale, Anarchie, Vernichtung von Eigentum, Schäden in Milliardenhöhe und für Diskriminierung. Ihre Führer in den USA sind erklärte Kommunisten, die alles andere als Gleichberechtigung wollen. Es gibt eine ganze Reihe führender Vertreter dieser Bewegung, die offen schwarzes Herrenmenschentum propagieren, indem sie von der Überlegenheit der schwarzen Rasse schwadronieren und Weiße allein schon aufgrund ihrer Hautfarbe als Rassisten bezeichnen. Das hat dazu geführt, dass Weiße diskriminiert, in den USA auch noch Asiaten von Schwarzen willkürlich verprügelt werden. Martin Luther King dürfte im Grab rotieren. Was er sich wünschte und erreichen wollte, wird heute durch diese Bewegung ad absurdum geführt.

Diskriminierung in der Vergangenheit rechtfertigt nicht, heute „zurück“ zu diskriminieren. Diskriminierung in der Vergangenheit rechtfertigt nicht, dass heute die früher diskriminierten als Herrenmenschen agieren (dürfen).

Zeichen gegen Rassismus werden nicht gesetzt, indem man neuen Rassismus hofiert oder gar rechtfertigt.

Diesen Terror nicht mitzutragen hat mich eine Freundin gekostet, die Jahre lang einen fixen Beitrag auf meinen Blog gesetzt hat. Ihrer Meinung nach bin ich also jetzt Rassist, weil ich nicht damit einverstanden bin mich als Rassisten bezeichnen zu lassen, nur weil ich ein Weißer bin. (Na, sie rechnet auch noch negativ dazu, dass ich kein Trump-Verächter bin…)

Macht mir das was aus? Klar. Lässt mich das meine Meinung revidieren? Ich bin doch nicht bescheuert. Was falsch ist, bleibt falsch, egal, was andere darüber sagen. BLM ist ein verbrecherisch, totalitär und unmenschlich. Das zu unterstützen, ist ein Unding.

Gegen Rassismus und Diskriminierung ist nicht von BLM abhängig, ganz im Gegenteil. „Die Mannschaft“ setzt heute Abend zusammen mit dem englischen Team kein Zeichen für Toleranz, sondern ein Zeichen für Diskriminierung, Intoleranz und die Unterwerfung unter kommunistische Rassisten.

Herzlichen Glückwunsch. Das muss ich mir nicht antun. Und zum ersten Mal in meinem Leben drücke ich ihnen nicht die Daumen, sondern werde sie schlichtweg ignorieren.

Gedankensplitter: „Fälschungssicher“

Fälschungssicher ist so ein typisch deutsches Wort, dass etwas ausdrückt, was man missverstehen kann. Normalerweise bedeutet es, dass das Objekt – zum Beispiel ein Geldschein, ein Ausweis, eine Magnetkarte – (angeblich) nicht gefälscht werden kann. Das Teil ist so sicher, dass der Bürger/Anwender/Nutzer darauf vertrauen kann, dass es a) echt und b) nicht nachzumachen ist.

Es gibt Bereiche, da habe ich angefangen, das Wort anders zu verstehen. Mal abgesehen davon, dass die angeblich fälschungssicheren Dinge bisher immer nachgemacht und diese Fälschungen eingesetzt wurden, kann man bei manchem davon ausgehen, dass mit (fast) absoluter Sicherheit feststeht, dass da eine Fälschung verwendet wird.

Das gilt nicht nur für physische Dinge, sondern besonders für „Informationen“. Zum Beispiel, wenn die Terroristen von der Hamas etwas von sich geben wie Opferzahlen; da kann man zu hundert Prozent davon ausgehen, dass sie falsch sind, entweder die Anzahl, ganz sicher aber die von Israel getöteten „Zivilisten“ und besonders die von ihnen angegebenen „Erfolge“.

Auch linksgerichtete Politiker und Medien, die irgendwelche „woke“-Informationen von sich geben, sind in der Regel mit Sicherheit falsch: Die BLM-Krawalle in vielen großen US-Städten zum Beispiel wurden als „weitgehend“ oder komplett „friedlich“ dargestellt, während es Millionenschäden mit einer ganzen Reihe Verletzten (und einigen Toten) gab. Oder wenn von „Jugendlichen“ oder „Personen“ ohne weitere Angaben die Rede ist, sollten mal wieder muslimische Randalierer aktiv gewesen sein (weitere Stichworte: „Partyszene“ oder „erlebnisorientiert“).

Noch so ein Fall, wo „fälschungssicher“ heißt, dass mit Sicherheit gefälscht oder falsch dargestellt wird: Wenn Israel auf Terroristen schießt – dann hat es vorher IMMER Terroranschläge und –Schüsse gegeben, über die die Qualitätsmedien sich ausgeschwiegen haben. Und jetzt ist auf einmal Israel derjenige, der eskaliert, ohne wirkliche Provokation schießt und „unschuldige“ Leute umbringt.

„Fälschungssicher“ heißt SEHR häufig: mit Sicherheit gefälscht/falsch. Eine näherliegende Bedeutung als „nicht zur fälschen“. Und eine äußert berechtigte.

Sind gebildete Menschen antisemitischer?

Eine neue Umfrage zeigt, dass ein Gegenmittel, auf das amerikanische Juden das letzte Jahrhundert über vertraut haben, heute die Seuche verbreiten könnte.

Jay P. Greene/Alberg Cheng/Ian Kingsbury, Tablet Magazine, 30. März 2021

Ein Grundlagenprinzip im Kampf gegen Hass in Amerika ist die Überzeugung, dass Intoleranz im Allgemeinen und Antisemitismus im Besonderen Funktionen von Ignoranz sind, die über Bildung gelöst werden können. Wir sehen Beweise dafür, wo immer Sorgen wegen Intoleranz oder Antisemitismus stärker auffällig werden. Vorgeschlagene Lösungen bieten regelmäßig verbesserte Holocaust-Bildung oder ausgeweitete Diversität, Gleichheit und Inklusionstraining an. Die Profile von Antisemiten tendieren dazu aus Weißen vom Land oder städtischen Minderheiten mit niedrigem Bildungshintergrund zu bestehen. Hoch gebildete Menschen tendieren dazu sich in ihrem höheren Klassen-Status sicher zu fühlen und nehmen an, dass die Gefahren von Hass zwischen Gruppen sich andernorts konzentrieren.

Tatsächlich unterstützen weithin zitierte Antisemitismus-Studien die Überzeugung, dass er mit niedrigem Bildungsniveau einher geht. Die Umfrage Global 100 der Anti-Defamation League zu weltweitem Antisemitismus stellte zum Beispiel fest: „Unter Christen und den nicht Praktizierenden führt ein höherem Bildungsniveau zu weniger antisemitischen Einstellungen.“ Die Umfrage, die auch im Iran und der Türkei durchgeführt wurde, befand: „Bei muslimischen Befragten gilt das das Gegenteil…“ Nimmt man Schulsysteme aus, die ausdrücklich Judenhass lehren, so scheint Bildung tatsächlich Antisemitismus zu reduzieren. Nach Durchsicht mehrerer Studien kam der Soziologe Frederick Weil zu dem Schluss: „Die besser Gebildeten sind in den USA weit weniger antisemitisch als die schlechter Gebildeten und für diese Beziehung kann kein anderes Maß als der soziale Status (d.h. Einkommen, Beruf) verantwortlich sein.“

Ein großes Problem dieser weithin vertretenen Überzeugung – die seit den Tagen von Louis Brandeis die Herangehensweise der amerikanischen jüdischen Gemeinschaft an die Bekämpfung des Hasses dominiert – besteht darin, dass sie von den Fragen der Umfragen abhängt, die vermutlich versäumten den Antisemitismus unter den gut Gebildeten zu erfassen. Diese Studien messen Antisemitismus größtenteils einfach mit der Frage an die Probanden, welche Gefühle sie zu Juden haben oder indem sie fragen, ob sie unverhohlen antisemitischen Stereotypen zustimmen. Aber gebildete Menschen, die erfahren darin sind Tests zu absolvieren, wissen, dass das „falsche“ Antworten sind.

Zum Beispiel sollte eine aktuelle Umfrage Antisemitismus an Colleges beurteilen; sie basierte auf dem Niveau der Zustimmung der Befragten zu Äußerungen wie „Juden haben zu viel Macht auf internationalen Finanzmärkten“ oder „Juden kümmert es nicht, was anderem außer den ihren geschieht“. Erfahrene Befragte dürften eher entdecken, was sie gefragt werden und gesellschaftlich wünschenswertere Antworten geben, die einen nuancierteren Grad an Antisemitismus nicht offenlegen. Die Überzeugung, dass Antisemitismus mit niedrigerem Bildungsniveau verbunden ist, dürfte daher eine Funktion des „Wer wird per Umfrage erwischt“ sein statt auf einer akkuraten Beziehung zwischen Bildung und Antipathie gegen Juden zu gründen.

Um diese Hypothese zu überprüfen, entwickelten wir ein neues Umfragemaß, das auf dem gründet, was der Menschenrechtsaktivist und ehemalige Refusenik Natan Sharansky als bestimmendes Merkmal des Antisemitismus bezeichnet. Wir entwarfen zwei Versionen derselben Frage; eine wollte, dass die Befragten ein Prinzip auf ein jüdisches Beispiel, die andere, dasselbe Prinzip auf ein nichtjüdisches Beispiel anwenden. Den Probanden wurde stichprobenartig entweder die eine oder die andere Version der Frage gezeigt, so dass kein Befragter beide Versionen der Frage sieht. Da niemand beide Versionen der Frage sieht, haben gebildete Probanden keine Möglichkeit zu wissen, dass wir ihre Gefühle gegenüber Juden messen und keinen Hinweis, um mit ihren Antworten zu spielen.

Als wir diese doppelte Standards in einer landesweit repräsentativen Befragung von mehr als 1.800 Personen anwandten, unterschieden sich die Ergebnisse breitflächig von der herkömmlichen Ansicht zur Beziehung zwischen Bildung und Antisemitismus. Fakt ist, dass wir mehr hoch gebildete Menschen feststellten, die eher dazu neigten Prinzipien bei jüdischen Beispielen härter anzuwenden. Damit, dass wir verhinderten, dass die Probanden wussten, dass sie über ihre Gefühle gegenüber Juden befragt werden, entdeckten wir, dass höher gebildete Menschen in den USA dazu tendieren stärkere Antipathie gegenüber Juden zu haben es als weniger gebildete Menschen tun.

Entgegen früheren Behauptungen scheint es so, dass Bildung keinen Schutz vor Antisemitismus bietet und ihn sogar lizensiert – zum Teil dadurch, dass die Leute mit durchdachten und sozial akzeptierbaren Möglichkeiten ausgestattet werden ihn zu formulieren.

Unsere Umfrage bestand aus 29 Themen, in denen die Probanden zu einer Vielzahl von politischen Fragen und Streitfragen sowie zu demografischen und Hintergrundinformationenbefragt wurden. Wir nahmen eine größere Stichprobe an Lehrern und Professoren, um zusätzliche statistische Kraft zu erhalten, damit Schlüsse über Menschen mit höherem Bildungsniveau gezogen werden konnten. Es wurden Gewichtungen genutzt, um sicherzustellen, dass die gemeinsame Stichprobe für die USA repräsentativ ist. Eingebettet in die Umfrage waren sieben Posten, die die Probanden baten ein Prinzip entweder auf ein jüdisches oder auf ein nichtjüdisches Beispiel anzuwenden.

Aus Gründen, die wir unten erklären, konzentrierten wir uns auf vier der sieben Punkte, um unser Maß für Antisemitismus zu entwickeln. Der erste Punkt will wissen, ob „die Regierung Minimalanforderungen für das setzen sollte, was in Privatschulen gelehrt wird“, wobei als Anschauungsbeispiele orthodoxe jüdische und Montessorischulen verwendet wurden. Der zweite Punkt wollte wissen, ob „die Bindung einer Person zu einem anderen Land einen Interessenkonflikt schafft, wenn für gewisse außenpolitische Positionen der USA eingetreten wird“, wobei Israel und Mexiko als Anschauungsbeispiele angegeben werden. Der dritte Punkt will wissen, ob „dem US-Militär erlaubt werden sollte zu verbieten“, dass religiöse Kopfbedeckungen als Teil der Uniform getragen werden; eine jüdische Jarmulke und ein Sikh-Turban sind als Beispiele angegeben. Und der vierte Punkt will wissen, ob öffentlichen Versammlungen während der Pandemie „eine Bedrohung der öffentlichen Gesundheit darstellen und hätten verhindert werden sollen“, wobei orthodoxe jüdische Beerdigungen und Black Lives Matter (BLM) -Proteste als Anschauungsbeispiele genannt werden.

Die Logik dieser Doppelstandard-Punkte lautet, dass die Situationen in jüdischen und nichtjüdischen Beispielen ausreichend vergleichbar sind, dass die Befragten sie im Durchschnitt ähnlich beantworten sollten. Einige Menschen mögen mehr oder weniger Regulierung dessen bevorzugen, was in Privatschulen gelehrt wird, mehr oder weniger Sorge wegen Fragen geteilter Loyalität haben, mehr oder weniger respektvoll gegenüber Regeln militärischer Uniformen und glauben, dass öffentliche Versammlungen größere oder weniger große Bedrohung der öffentlichen Gesundheit darstellen. Ungeachtet dessen, welche Gefühle diese Zielpersonen zu jedem dieser bedeutenden Themen haben, sollten sie sie insgesamt nicht unterschiedlich beantworten, wenn es sich um jüdische oder nicht jüdische Beispiele handelt.

Für die verbleibenden drei Punkte könnten die Umstände zwischen den jüdischen und nichtjüdischen Themen ausreichend unterschiedlich gewesen sein, damit eine Person sie unterschiedlich beantworten könnte, ohne über Antipathie oder Bevorzugung gegenüber Juden nachzudenken. Der erste dieser Punkte wollte wissen, ob Israels Grundlagengesetz „diskriminiert“, wenn es sagt, dass „der Staat Israel der Nationalstaat des jüdischen Volks ist“. Die nichtjüdische Version dieses Punktes wollte etwas über die Bestimmung in der dänischen Verfassung wissen; dort heißt es: „Die evangelisch-lutherische Kirche soll die Kirche Dänemarks sein und als solche soll sie vom Staat unterstützt werden“, bzw. die Bestimmung in der jordanischen Verfassung, die besagt: „Der Islam ist die Staatsreligion und Arabisch die offizielle Sprache.“ Der zweite Punkt fragte, ob Professoren entlassen werden sollten, wenn sie den Holocaust leugnen oder Immigranten kritisieren. Bei all diesen Beispielen könnten die Situationen als ausreichend unterschiedlich betrachtet werden, dass der durchschnittliche Befragte nicht unterschiedlich damit umgeht und so klammerten wir sie aus unserem Maß für Antisemitismus aus. Dennoch werden dieselben Ergebnismuster angewandt. Unser Maß für Antisemitismus bei jeder der beiden Untergruppen ist der Unterschied zwischen dem, wie viele der jeweiligen Untergruppen die jüdische und die nichtjüdische Version in jedem Punkt beantworteten.

Wir stellten fest, dass die Befragten mit höherem Bildungsniveau wahrscheinlicher als die mit niedrigerem Bildungsniveau für Juden nachteiliges zweierlei Maß anwenden. In allen vier Punkten, in denen die jüdische und die nichtjüdische Version der Fragen am ähnlichsten schienen und bei denen die Gesamtstichprobe in etwa auf dieselbe Art beantwortetet wurden, war es bei Befragten mit College-Abschluss 5 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie ein Prinzip anwenden, das Juden gegenüber strenger ist als gegenüber Nichtjuden. Bei denen mit höheren Abschlüssen war es um 15 Prozent wahrscheinlicher, dass die Probanden bei jüdischen nachteiliger waren als bei nichtjüdischen Beispielen.

Betrachtet man diese vier Punkte getrennt, dann stellen wir Befragte mit höherem Bildungsniveau fest, die bei drei Fragen nachteiliger für Juden antworten und bei einer keinen Unterschied machen. Zur Frage der Regulierung der Inhalte bei Privatschulen, bevorzugen Menschen mit höherem Bildungsniveau mehr Regulierung durch die Regierung, scheinen dieses Prinzip aber bei orthodox jüdischen Schulen anders anzuwenden als bei einer Montessorischule.

Danach gefragt, ob „Verbundenheit mit einem anderen Land einen Interessenkonflikt schafft“, war es bei Befragten mit einer vierjährigen Universitätsausbildung um 7 Prozentpunkte und bei denen mit weitergehendem Abschluss um 13 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie diese Sorge zum Ausdruck bringen, wenn die fragliche Verbindung Israel statt Mexiko war. Bei Personen mit höheren Abschlüssen war es um 12 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie beim Militär die jüdische Jarmulke als Teil der Uniform verbieten, als dass sie es bei einem Sikh-Turban tun. Diejenigen mit vierjährigem College-Abschluss beantworteten diese Frage beim jüdischen und beim Sikh-Beispiel gleich.

Die Gesamtstichprobe war recht besorgt wegen öffentlichen Versammlungen während der Pandemie; 61% unterstützen das Verbot öffentlicher Treffen, egal ob bei einer jüdisch-orthodoxen Beerdigung oder bei BLM-Protesten. Bei denen mit einer vierjährigen College-Ausbildung war es 11 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie gegen diese öffentlichen Versammlungen für jüdische Beerdigungen sind, als es bei BLM-Protesten der Fall war. Bei Menschen mit höheren Abschlüssen war es 36 Prozent wahrscheinlicher, dass sie jüdisch-orthodoxe Beerdigungen verbieten würden als bei BLM-Protesten.

IPSOS

Unser zweifaches Standardmaß für Antisemitismus erlaubt uns nicht das absolute Niveau des Antisemitismus in den USA zu messen, da wir uns auf Punkte konzentrieren, in denen die Durchschnittsperson die jüdische und die nichtjüdische Version des Punkts vergleichbar findet. Vom Entwurf her wird das Ergebnis für die Durchschnittsperson nahe Null liegen. Aber dieser Ansatz erlaubt uns die Stichprobe nach Bildungsniveau aufzubrechen, um zu sehen, wo es relativ mehr oder weniger Antipathie gegenüber Juden gibt. Entgegen der gängigen Meinung und Recherche in der Vergangenheit schienen Menschen mit mehr Bildung Juden gegenüber weniger wohlwollend eingestellt.

Diese stärkere Feindseligkeit gegenüber Juden bei den Gebildeteren ist aus einer Reihe von Gründen beunruhigend. Erstens könnten Juden sich dazu irren, wo Bedrohungen ihrer Interessen vorherrschen. Juden könnten glauben, dass Gefahren zumeist aus fernen und unbekannten Gruppen kommen statt aus Kreisen, in denen sie leben. Zweitens tendieren gut gebildete Menschen dazu größeren Einfluss auf den Verlauf der Ereignisse zu haben, also verheißt es für Juden nichts Gutes ihnen zu missfallen. Drittens tendieren unsere Strategien zur Beschäftigung mit Intoleranz im Allgemeinen und Antisemitismus im Besonderen dazu sich um die Überzeugung zu drehen, dass Gruppenhass von Ignoranz verursacht und dass die Lösung mehr Bildung ist. Wenn aber höher gebildete Menschen gegenüber Juden feindlicher sind, dann könnten höheres Bildungsniveau und mehr Kurse und Training Vorurteile verstärken statt sie zu reduzieren.

Zumindest scheint es so, dass eine Bildung, die einfach Informationen über historische Ereignisse, bürgerliche Freiheiten und andere kulturelle Gruppen bietet, mangelhaft ist. Antisemitismus und Vorurteile allgemeiner zu behandeln mag erfordern Tugenden zu kultivieren. Insbesondere erfordert das die Bildung einer Art von Charakter, die nicht nur mit anderen Außengruppen und demokratischen Normen vertraut ist, sondern auch die Integrität hat sich auf eine Art und Weise zu verhalten, die Erwägung ihrer Interessen und Zurückhaltung im Gebrauch politischer Macht bei der Verfolgung persönlicher Interessen demonstriert.

Die Harvard-Professorin und Yiddish-Forscherin Ruth Wisse hat argumentiert, dass Antisemitismus nicht infolge von Ignoranz aufgeblüht ist, sondern wie er „Teil einer politischen Bewegung ist und als politischer Zweck dient“. Diese politischen Gründe Antisemitismus zu nutzen werden von den gut Gebildeten in diesem Land zunehmen genutzt. Dem Antisemitismus der gut Gebildeten entgegenzuwirken wird ein politischer und moralischer Kampf sein und keiner, der mit konventionellen Herangehensweisen und Bildungskonzepten angegangen werden kann.

Der neue Antirassismus ist der alte Rassismus

Die Richtwerte von Black Lives Matter und angeschlossener Woke-Bewegungen sind offener Rassismus, systemische Unwahrheit und scheinheilige Privilegien ihrer Elite-Architekten.

Victor Davis Hanson, American Greatnes, 25. April 2021

Wie wird die Zukunft der Massenhysterie aussehen, die der letzte Sommer hervorbrachte? Das weiß niemand.

Aber ihre Richtung, wenn sie nicht eingedämmt wird, werden ethnische Spannungen und sektiererische Kämpfe sein, die bestenfalls denen in Brasilien und Indien ähneln – oder im schlimmsten Fall denen im Libanon, Syrien und Ruanda.

Bis vor ein paar Jahren schwanden nach Angaben von Meinungsumfragen Rassenunterschiede mehr oder weniger. Die Zahl der Mischehen zwischen Rassengruppen befindet sich auf einem historischen Hoch.

Aber um 2014/15 scheinen mit der Geburt von Black Lives Matter und dass die Administration Obama diese hofierte sowie dem Aufkommen des elektronischen Social Media-Mobs und der Cancel Culture solche Fortschritte geendet zu haben. Wir haben aufgehört Rasse zunehmend als zufällig zu betrachten, statt als wesentlicher Teil dessen, wer wir sind.

Die Richtwerte von Black Lives Matter und angeschlossenen Woke-Bewegungen sind offener Rassismus, systemische Unwahrheit und das scheinheilige Privileg ihrer Elite-Architekten.

Wir befinden uns deutlich jenseits der auf Rasse basierenden Nebenbemerkungen der letzten 50 Jahre, die auf den sich entwickelnden Konzepten der proportionalen Repräsentation und ungleichen Einflusses gründeten. Diese finanziell milliardenschwer ausgestatteten Prinzipien der Great Society ordneten irgendwann ab, dass Zulassungen und Einstellungen die proportionale ethnische und rassische Zusammensetzung der Bevölkerung spiegeln.

All das ist heute erstarrt oder und wird als nicht ausreichend betrachtet. An seiner Stelle haben wir eine Verurteilung von allem „Weißen“ mit einer neuen Definition von Unterschiedlichkeit als schlicht all diejenigen, ohne jede andere Affinität, die behaupten stolz dadurch miteinander verbunden zu sein, dass sie nicht weiß sind.

Antirassistischer Rassismus

In der Tat ist es alarmierend, wie abrupt unsere überreizten Eliten der Assimilation (ein jetzt von der Administration Biden in Sachen Zuwanderung verbotenes Wort) abgeschworen haben. Integration ist ebenfalls passé, zumindest für die, die nicht reich sind.

Es gibt Ironie im Überfluss. Vor kurzem erklärte hier im Bundesstaat Washington etwas namens African American Reach and Teach Health Ministry (AARTH), dass Impftermine einzig aufgrund der Rasse vergeben werden sollten. Ich vermute, wenn eine 75 Jahre alte, indigene weiße Witwe aufkreuzte, würde sie aufgrund ihres „unverdienten Privilegs“ abgewiesen werden – oder würden die Organisatoren sagen, sie könnte auf eine „Reserveliste“ gesetzt werden?

Schwarze Intellektuelle verwenden jetzt die stereotype Sprache der alten Jim Crow-Rassentrenner. Einige konkurrieren in einem offensichtlichen Wettkampf darum, welcher woke Bahnbrecher zum offensten rassistischen Antirassisten gekrönt werden kann.

So schulmeistert Elie Mystel in Nation den Rest des Landes: „Weiße haben sich nicht gebessert; ich habe es lediglich geschafft ihnen weniger ausgesetzt zu sein.“ Würde Mystal bitte die Folgen für das Land insgesamt erklären, wenn jeder seinem eigenen Beispiel folgend sich Rassengruppen „weniger aussetzt“, von denen er das Gefühl hat, sie hätten sich „nicht gebessert“? Würde Mystal, um Weiße zu „bessern“, genetisches Umstrukturieren empfehlen oder banaler obligatorische Umerziehungslager?

Damon Young, ein leitender Redakteur von The Root und gelegentlicher Kolumnist der New York Times, fügt hinzu: „Weiß sein ist eine Krise der öffentlichen Gesundheit. Es verkürzt die Lebenserwartung, verschmutzt die Luft, engt die Ausgeglichenheit ein, vernichtet Wälder, schmilzt die Polkappen, entzündet (und finanziert) Kriege, ebnet Dialekte ein, verseucht Bewusstsein und tötet Menschen.“

Beachten sie das verräterische Verb „verseucht“.

Setzen Sie „Jüdisch sein“ statt „Weiß sein“ ein und es wäre nicht hetzerisch zu sagen, dass Youngs Text normale Kost des Stürmers circa 1935 wäre. Offensichtlich ist es so: Wenn Weiß sein alle Aspekte des natürlichen und menschlichen Lebens zerstört, was sollte dann wegen einer solchen Verseuchung unternommen werden – außer die Quelle des existenzbedrohenden Gifts zu vernichten?

Fast täglich lesen wir, dass die Forderung einer Identifizierung per Ausweis zum Wählen, so wie es zur Einlösung eines Schecks, für den Erhalt einer Impfung oder um ein Flugzeug zu betreten gemacht wird, von Weißen begangener Jim Crow-Rassismus sei. Das neue Landwirtschaftsgesetz wird klammen weißen Bauern nicht erlauben Hilfen zu beantragen. Die Stadt Oakland wird ihre Hilfen in einem neuen Pilotprogramm nicht auf arme Weiße ausdehnen. Beachten Sie, dass es für den letzten Fall keinen anderen Vorwand des „weißen Privilegs“ gibt als, „dass im mehrheitlich von Minderheiten bewohnten Oakland die absurde Annahme gemacht wird, dass verarmte Weiße dort mehr Privilegien haben als arme Nichtweiße“.

US-Senatorin Tammy Duckworth (Demokratin aus Illinois) gelobte neulich im verspäteten rassistischen Stil des verstorbenen Robert Byrd, sie wolle die Bestätigung weißer Kandidaten blockieren. Die Abgeordnete Maxine Waters (Demokratin aus Kalifornien) drängte auf Gewalt auf der Straße, sollte das Gerichtsurteil gegen Derek Chauvin nicht ihren vorgefassten Vorstellungen einer ordentlichen Verurteilung entsprechen. Millionen Amerikaner hören heute ihren nach Hause kommenden Kindern und Enkeln zu,  als seien diese aus Erziehungslagern entlassen worden, wenn sie die Versionen mittelalterlichen Puppenspielertheaters ihrer Lehrer von bösen Weißen hersagen, die ein vergiftetes Amerika geschaffen haben – in das seltsamerweise Millionen Nichtweiße aus aller Welt einwandern wollen.

Unwahrheit

Keine Bewegung kann lange existieren, wenn sie sich auf vollkommene Unwahrheit gründet. Das bescheuerte „1619 Project“ der New York Times konnte keinen zurechnungsfähigen Menschen überzeugen die Gründung der USA neu zu definieren – weder politisch noch strukturell, militärisch oder gesellschaftlich. Und das versuchte es ja nicht einmal.

Lincoln war kein übler Rassist, sondern bereit einen Bürgerkrieg zu führen, um die Sklaverei zu zerstören, sogar auf Kosten des Lebens von fast 700.000 Amerikanern. Die Verfasser setzten die Drei-Fünftel-Klausel nicht in die Verfassung, um Sklaverei zu verewigen, sondern als verzweifelten Kompromiss, um einen Bürgerkrieg mit den Sklavenstaaten oder eine Spaltung der Kolonien schon bei der Gründung der USA zu vermeiden – während sie die Entmenschlichung der Sklaverei immer noch nicht dadurch voll belohnten, dass sie zuließen, dass sie zur Aufwertung die politische Macht des Südens genutzt wurde.

Jeder Schuss der Polizei auf einen unbewaffneten Verdächtigen erfordert eine gründliche Untersuchung und, wenn diese korrekt erfolgt, juristische Konsequenzen für jeden überführten polizeilichen Täter. Aber Black Lives Matter hat dem Land gesagt, unbewaffnete Schwarze würden von der Polizei systematisch ermordet, in einem Umfeld von Weißen betriebenen Rassenhasses.

Die linke Washington Post deutete 2019 an, dass bei Konfrontationen mit der Polizei 13 unbewaffnete Afroamerikaner erschossen worden seien. Diese Zahl ist im Verhältnis doppelt so hoch wie der Anteil Schwarzer an der Bevölkerung, beträgt aber weniger als den Anteil von den jedes Jahr verhafteten Schwarzen.

Daten werden oft aus politischen Gründen verdreht. Aber in einem Land, in dem jedes Jahr 6.000 bis 7.000 Afroamerikaner von anderen Afroamerikanern erschossen werden, in Städten, in denen oft die Bürgermeister, die Staatsanwälte und die Polizeichefs Afroamerikaner sind, ist die Behauptung nicht haltbar zu schwören die existenzielle Bedrohung des schwarzen Amerika komme daher, dass die Polizei unschuldige junge Afroamerikaner abernte – nicht, wenn Familien zerfallen, Drogen die Norm sind, Väter abwesend sind, Verbrechen zunehmen, Schulen korrupt sind und niemand andere Hilfe anbietet außer der verfehlten Politik der letzten 60 Jahre.

Geht man die FBI-Daten zu denen durch, die wegen „Hassverbrechen“ verhaftet wurden, findet man keine Beweise für eine toxische und tödliche weiße Mehrheit, die auf „den anderen“ Jagd macht. Weiße sind als Gruppe, die solche rassistisch motivierten Gewaltverbrechen begeht, unterrepräsentiert. Schwarze hingegen sind überrepräsentiert. Sie begehen sie ungefähr doppelt so oft, wie ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt.

Die Medien haben die Nachrichtenkreise systematisch verzerrt, um Rassenspannungen anzuheizen und progressive Agenden zu schüren, die ohne den Sauerstoff der Hysterie ersticken. Von der Bearbeitung des Notrufs von George Zimmerman durch NBC und der „Hände hoch, nicht schießen!“-Lüge von Ferguson bis zum Wegschneiden des Messers in der Hand von Ma’Khia Bryant, die im Begriff war ihr Opfer zu erstechen, leben wir in einem woken Wunderland.

Die Woken bauschten die ersten Stunden (und manchmal Tage und Wochen) der Duke Lacrosse-Falschmeldung, die Ente der Covington Kids und die Täuschung von Jussie Smollett auf. Ob Wokeismus interessiert, dass ein unbewaffneter Verdächtiger von der Polizei tödlich getroffen wird, ist tragischerweise von der Rasse des Schützen und der des Opfers abhängig.

Innerhalb von Minuten kannten wir den Namen und sahen das Foto der Polizistin, der vermutlich Daunte Wright versehentlich tödlich anschoss. Gut. Ihr wird jetzt ein schweres Verbrechen vorgeworfen. Aber wir wissen immer noch nicht, wer absichtlich am 6. Januar im Kapitol Ashli Babbit erschoss. Uns wurde wochenlang erzählt, der Polizist Brtian Sicknick sei von neurechten Trump-Anhängern ermordet worden, bis er das nicht wurde und die Medien nicht länger verbergen konnten, dass er einen Tag nach dem Sturm auf das Kapitol eines natürlichen Todes gestorben war. Ein aktueller BLM-Protest in Minnesota, der sich am tödlichen Schuss auf einen bewaffneten Autoräuber entzündete, verflüchtigte sich, als plötzlich verkündet wurde, der Verstorbene sei ein Weißer. Heißt das, dass nicht alle Leben wichtig sind? Oder die Polizei zu untestützent, wenn sie tödliche Gewalt einsetzen muss, um die Gemeinschaft zu schützen?

Und immer so weiter.

Reichtum und Privileg?

Mit den Wokeisten gibt es zwei Probleme. Elitäre linke Minderheiten haben wenig Ahnung von den ländlichen weißen Armen und der Mittelklasse, die sie dämonisieren – aber in Wirklichkeit Minderheiten nicht bevormunden und eher dazu neigen Rasse komplett zu ignorieren. Und reiche woke Weiße wissen wenig und kümmern sich noch weniger um arme Minderheiten und deren untere Mittelklasse, die sie geflissentlich meiden – und dann zum Ausgleich deren Schuld wegen deren tugendhafte Schuld melden.

Stattdessen wird die Woke-Bewegung weitgehend von den oberen und sich selbst absondernden Klassen angetrieben – Eliten, denen es gut geht und die Rasse entweder dazu nutzen noch reicher zu werden, indem sie verbindliche Zugeständnisse anstreben, oder Weiße, die mit solchen Agenden sympathisieren oder glauben, sie würden von Beeinträchtigungen ihrer Karrieren ausgenommen sein, indem sie tugendhafte Gefühle signalisieren. Sie erinnern an zaristisch-russische Aristokraten, die das Gefühl hatten Lenin sei unausweichlich, auf ihn könne aber leicht Druck ausgeübt werden.

Gibt es irgendeine Regel, die besagt, dass die lauteste „Antirassistin“ der letzten zwei Monate in Häusern wohnen muss, die mehr als $10 Millionen wert sind? Wenn die Obamas sich außerhalb ihres Geländes in Martha’s Vineyard begeben, dann um das Land zu radikaler Unfairness und „Jim Crow“-Wahlrecht zu lehrmeisten. Wenn Oprah Winfrey mit Meagan Markle Beleidigungen vergleicht, dann schwatzt die Besitzerin eines $90 Millionen-Grundstücks mit einer, die ein $14 Millionen-Grundstück ihr Eigen nennt. Wenn LeBron James auf twitter ungestraft einen Polizisten bedroht („du bist als Nächster dran“), dann macht er das aus seiner eigenen, stark bewachten $40 Millionen-Enklave in Beverley Hills heraus.

Keiner dieser lautstarken Multimillionäre und Wokeisten würde den eigenen Security-Angestellten die Gelder entziehen oder es vorziehen nicht in ihren Epizentren der „Weißheit“ und „weißen Privilegs“ zu wohnen. Sie würden es genauso wenig vorziehen in einer Innenstadt zu wohnen, wie es sie nach Kansas aufs Land zieht.

Wir brauchen einen Petronius, um die Ironie einer selbsternannten „Marxistin“ Patrisse Khan Cullors erfassen, Mitgründerin von Black Lives Matter. Sie ist jetzt stolze Eigentümerin eines $1,4 Millionen-Hauses im Topanga Caynon in einem fast rein weißen Viertel – und sehr damit beschäftigt ihre marxistischen Markt-Erkenntnisse zu nutzen, um ein kleines Familien-Immobilienimperium aufzubauen. Es ist schon spannend, wie $100 Millionen an Unternehmensspenden aus Karl Marx Milton Friedman machen können.

Coca-Colas CEO James Quincey glaubt, sein $18 Millionen-Gehalt mache ihn genauso zu einer Autorität zu Unfairness und Ungerechtigkeit in Georgias Wahlgesetz, wie Delta-CEO Ed Bastian (mit nur $17 Millionen im Jahr) oder Baseball-Commissioner Rob Manfred, der vor COVID lediglich $11 Millionen im Jahr verdiente. Also sollen Amerikaner Coke kaufen, Delta fliegen und Major League Baseball schauen, während sie von diesen privilegierten Multimillionären zur die Notwendigkeit von Gerechtigkeit gelehrmeistert werden? Auch das ist ein nicht haltbarer Vorschlag.

Die Weißen, die wegen Privilegien verleumdet werden, haben in der Regel keine; diejenigen, von denen sie verleumdet werden, Weiße wie Nichtweiße, haben sie in der Regel. Aber der gemeinsame Nenner des Wokeismus ist absolute Ignoranz: Ignoranz, dass eine vielrassige Demokratie eine entflammbare, zerbrechliche Struktur ist, die ein Brandstifter leicht zerstören können, aber nur schwer von Ersthelfern zu retten ist; Ignoranz, dass der Reichtum, der die tausende auf der Straße antreibt, die Gleichheitskommissare, die Spürhunde menschlicher Ressourcen und die professionell Gekränkten sind auf einer herrschenden Elite gründet, die sicherstellt, dass Amerikaner und ihr politisches und Wirtschaftssystem in einer skrupellosen Welt die Konkurrenz übertrifft, die sich keine Illusionen über das Böse des Tribalismus macht; und Ignoranz, dass die Vision der Wokeness nicht nur radikale Vergeltung, sondern Nihilismus nach Art des Balkans ist.

Und das Merkwürdige ist, dass diese verblendeten Appeaser all dieses Wahnsinns nicht einmal als letzte gefressen werden.