Gedankensplitter: „Fälschungssicher“

Fälschungssicher ist so ein typisch deutsches Wort, dass etwas ausdrückt, was man missverstehen kann. Normalerweise bedeutet es, dass das Objekt – zum Beispiel ein Geldschein, ein Ausweis, eine Magnetkarte – (angeblich) nicht gefälscht werden kann. Das Teil ist so sicher, dass der Bürger/Anwender/Nutzer darauf vertrauen kann, dass es a) echt und b) nicht nachzumachen ist.

Es gibt Bereiche, da habe ich angefangen, das Wort anders zu verstehen. Mal abgesehen davon, dass die angeblich fälschungssicheren Dinge bisher immer nachgemacht und diese Fälschungen eingesetzt wurden, kann man bei manchem davon ausgehen, dass mit (fast) absoluter Sicherheit feststeht, dass da eine Fälschung verwendet wird.

Das gilt nicht nur für physische Dinge, sondern besonders für „Informationen“. Zum Beispiel, wenn die Terroristen von der Hamas etwas von sich geben wie Opferzahlen; da kann man zu hundert Prozent davon ausgehen, dass sie falsch sind, entweder die Anzahl, ganz sicher aber die von Israel getöteten „Zivilisten“ und besonders die von ihnen angegebenen „Erfolge“.

Auch linksgerichtete Politiker und Medien, die irgendwelche „woke“-Informationen von sich geben, sind in der Regel mit Sicherheit falsch: Die BLM-Krawalle in vielen großen US-Städten zum Beispiel wurden als „weitgehend“ oder komplett „friedlich“ dargestellt, während es Millionenschäden mit einer ganzen Reihe Verletzten (und einigen Toten) gab. Oder wenn von „Jugendlichen“ oder „Personen“ ohne weitere Angaben die Rede ist, sollten mal wieder muslimische Randalierer aktiv gewesen sein (weitere Stichworte: „Partyszene“ oder „erlebnisorientiert“).

Noch so ein Fall, wo „fälschungssicher“ heißt, dass mit Sicherheit gefälscht oder falsch dargestellt wird: Wenn Israel auf Terroristen schießt – dann hat es vorher IMMER Terroranschläge und –Schüsse gegeben, über die die Qualitätsmedien sich ausgeschwiegen haben. Und jetzt ist auf einmal Israel derjenige, der eskaliert, ohne wirkliche Provokation schießt und „unschuldige“ Leute umbringt.

„Fälschungssicher“ heißt SEHR häufig: mit Sicherheit gefälscht/falsch. Eine näherliegende Bedeutung als „nicht zur fälschen“. Und eine äußert berechtigte.

Sind gebildete Menschen antisemitischer?

Eine neue Umfrage zeigt, dass ein Gegenmittel, auf das amerikanische Juden das letzte Jahrhundert über vertraut haben, heute die Seuche verbreiten könnte.

Jay P. Greene/Alberg Cheng/Ian Kingsbury, Tablet Magazine, 30. März 2021

Ein Grundlagenprinzip im Kampf gegen Hass in Amerika ist die Überzeugung, dass Intoleranz im Allgemeinen und Antisemitismus im Besonderen Funktionen von Ignoranz sind, die über Bildung gelöst werden können. Wir sehen Beweise dafür, wo immer Sorgen wegen Intoleranz oder Antisemitismus stärker auffällig werden. Vorgeschlagene Lösungen bieten regelmäßig verbesserte Holocaust-Bildung oder ausgeweitete Diversität, Gleichheit und Inklusionstraining an. Die Profile von Antisemiten tendieren dazu aus Weißen vom Land oder städtischen Minderheiten mit niedrigem Bildungshintergrund zu bestehen. Hoch gebildete Menschen tendieren dazu sich in ihrem höheren Klassen-Status sicher zu fühlen und nehmen an, dass die Gefahren von Hass zwischen Gruppen sich andernorts konzentrieren.

Tatsächlich unterstützen weithin zitierte Antisemitismus-Studien die Überzeugung, dass er mit niedrigem Bildungsniveau einher geht. Die Umfrage Global 100 der Anti-Defamation League zu weltweitem Antisemitismus stellte zum Beispiel fest: „Unter Christen und den nicht Praktizierenden führt ein höherem Bildungsniveau zu weniger antisemitischen Einstellungen.“ Die Umfrage, die auch im Iran und der Türkei durchgeführt wurde, befand: „Bei muslimischen Befragten gilt das das Gegenteil…“ Nimmt man Schulsysteme aus, die ausdrücklich Judenhass lehren, so scheint Bildung tatsächlich Antisemitismus zu reduzieren. Nach Durchsicht mehrerer Studien kam der Soziologe Frederick Weil zu dem Schluss: „Die besser Gebildeten sind in den USA weit weniger antisemitisch als die schlechter Gebildeten und für diese Beziehung kann kein anderes Maß als der soziale Status (d.h. Einkommen, Beruf) verantwortlich sein.“

Ein großes Problem dieser weithin vertretenen Überzeugung – die seit den Tagen von Louis Brandeis die Herangehensweise der amerikanischen jüdischen Gemeinschaft an die Bekämpfung des Hasses dominiert – besteht darin, dass sie von den Fragen der Umfragen abhängt, die vermutlich versäumten den Antisemitismus unter den gut Gebildeten zu erfassen. Diese Studien messen Antisemitismus größtenteils einfach mit der Frage an die Probanden, welche Gefühle sie zu Juden haben oder indem sie fragen, ob sie unverhohlen antisemitischen Stereotypen zustimmen. Aber gebildete Menschen, die erfahren darin sind Tests zu absolvieren, wissen, dass das „falsche“ Antworten sind.

Zum Beispiel sollte eine aktuelle Umfrage Antisemitismus an Colleges beurteilen; sie basierte auf dem Niveau der Zustimmung der Befragten zu Äußerungen wie „Juden haben zu viel Macht auf internationalen Finanzmärkten“ oder „Juden kümmert es nicht, was anderem außer den ihren geschieht“. Erfahrene Befragte dürften eher entdecken, was sie gefragt werden und gesellschaftlich wünschenswertere Antworten geben, die einen nuancierteren Grad an Antisemitismus nicht offenlegen. Die Überzeugung, dass Antisemitismus mit niedrigerem Bildungsniveau verbunden ist, dürfte daher eine Funktion des „Wer wird per Umfrage erwischt“ sein statt auf einer akkuraten Beziehung zwischen Bildung und Antipathie gegen Juden zu gründen.

Um diese Hypothese zu überprüfen, entwickelten wir ein neues Umfragemaß, das auf dem gründet, was der Menschenrechtsaktivist und ehemalige Refusenik Natan Sharansky als bestimmendes Merkmal des Antisemitismus bezeichnet. Wir entwarfen zwei Versionen derselben Frage; eine wollte, dass die Befragten ein Prinzip auf ein jüdisches Beispiel, die andere, dasselbe Prinzip auf ein nichtjüdisches Beispiel anwenden. Den Probanden wurde stichprobenartig entweder die eine oder die andere Version der Frage gezeigt, so dass kein Befragter beide Versionen der Frage sieht. Da niemand beide Versionen der Frage sieht, haben gebildete Probanden keine Möglichkeit zu wissen, dass wir ihre Gefühle gegenüber Juden messen und keinen Hinweis, um mit ihren Antworten zu spielen.

Als wir diese doppelte Standards in einer landesweit repräsentativen Befragung von mehr als 1.800 Personen anwandten, unterschieden sich die Ergebnisse breitflächig von der herkömmlichen Ansicht zur Beziehung zwischen Bildung und Antisemitismus. Fakt ist, dass wir mehr hoch gebildete Menschen feststellten, die eher dazu neigten Prinzipien bei jüdischen Beispielen härter anzuwenden. Damit, dass wir verhinderten, dass die Probanden wussten, dass sie über ihre Gefühle gegenüber Juden befragt werden, entdeckten wir, dass höher gebildete Menschen in den USA dazu tendieren stärkere Antipathie gegenüber Juden zu haben es als weniger gebildete Menschen tun.

Entgegen früheren Behauptungen scheint es so, dass Bildung keinen Schutz vor Antisemitismus bietet und ihn sogar lizensiert – zum Teil dadurch, dass die Leute mit durchdachten und sozial akzeptierbaren Möglichkeiten ausgestattet werden ihn zu formulieren.

Unsere Umfrage bestand aus 29 Themen, in denen die Probanden zu einer Vielzahl von politischen Fragen und Streitfragen sowie zu demografischen und Hintergrundinformationenbefragt wurden. Wir nahmen eine größere Stichprobe an Lehrern und Professoren, um zusätzliche statistische Kraft zu erhalten, damit Schlüsse über Menschen mit höherem Bildungsniveau gezogen werden konnten. Es wurden Gewichtungen genutzt, um sicherzustellen, dass die gemeinsame Stichprobe für die USA repräsentativ ist. Eingebettet in die Umfrage waren sieben Posten, die die Probanden baten ein Prinzip entweder auf ein jüdisches oder auf ein nichtjüdisches Beispiel anzuwenden.

Aus Gründen, die wir unten erklären, konzentrierten wir uns auf vier der sieben Punkte, um unser Maß für Antisemitismus zu entwickeln. Der erste Punkt will wissen, ob „die Regierung Minimalanforderungen für das setzen sollte, was in Privatschulen gelehrt wird“, wobei als Anschauungsbeispiele orthodoxe jüdische und Montessorischulen verwendet wurden. Der zweite Punkt wollte wissen, ob „die Bindung einer Person zu einem anderen Land einen Interessenkonflikt schafft, wenn für gewisse außenpolitische Positionen der USA eingetreten wird“, wobei Israel und Mexiko als Anschauungsbeispiele angegeben werden. Der dritte Punkt will wissen, ob „dem US-Militär erlaubt werden sollte zu verbieten“, dass religiöse Kopfbedeckungen als Teil der Uniform getragen werden; eine jüdische Jarmulke und ein Sikh-Turban sind als Beispiele angegeben. Und der vierte Punkt will wissen, ob öffentlichen Versammlungen während der Pandemie „eine Bedrohung der öffentlichen Gesundheit darstellen und hätten verhindert werden sollen“, wobei orthodoxe jüdische Beerdigungen und Black Lives Matter (BLM) -Proteste als Anschauungsbeispiele genannt werden.

Die Logik dieser Doppelstandard-Punkte lautet, dass die Situationen in jüdischen und nichtjüdischen Beispielen ausreichend vergleichbar sind, dass die Befragten sie im Durchschnitt ähnlich beantworten sollten. Einige Menschen mögen mehr oder weniger Regulierung dessen bevorzugen, was in Privatschulen gelehrt wird, mehr oder weniger Sorge wegen Fragen geteilter Loyalität haben, mehr oder weniger respektvoll gegenüber Regeln militärischer Uniformen und glauben, dass öffentliche Versammlungen größere oder weniger große Bedrohung der öffentlichen Gesundheit darstellen. Ungeachtet dessen, welche Gefühle diese Zielpersonen zu jedem dieser bedeutenden Themen haben, sollten sie sie insgesamt nicht unterschiedlich beantworten, wenn es sich um jüdische oder nicht jüdische Beispiele handelt.

Für die verbleibenden drei Punkte könnten die Umstände zwischen den jüdischen und nichtjüdischen Themen ausreichend unterschiedlich gewesen sein, damit eine Person sie unterschiedlich beantworten könnte, ohne über Antipathie oder Bevorzugung gegenüber Juden nachzudenken. Der erste dieser Punkte wollte wissen, ob Israels Grundlagengesetz „diskriminiert“, wenn es sagt, dass „der Staat Israel der Nationalstaat des jüdischen Volks ist“. Die nichtjüdische Version dieses Punktes wollte etwas über die Bestimmung in der dänischen Verfassung wissen; dort heißt es: „Die evangelisch-lutherische Kirche soll die Kirche Dänemarks sein und als solche soll sie vom Staat unterstützt werden“, bzw. die Bestimmung in der jordanischen Verfassung, die besagt: „Der Islam ist die Staatsreligion und Arabisch die offizielle Sprache.“ Der zweite Punkt fragte, ob Professoren entlassen werden sollten, wenn sie den Holocaust leugnen oder Immigranten kritisieren. Bei all diesen Beispielen könnten die Situationen als ausreichend unterschiedlich betrachtet werden, dass der durchschnittliche Befragte nicht unterschiedlich damit umgeht und so klammerten wir sie aus unserem Maß für Antisemitismus aus. Dennoch werden dieselben Ergebnismuster angewandt. Unser Maß für Antisemitismus bei jeder der beiden Untergruppen ist der Unterschied zwischen dem, wie viele der jeweiligen Untergruppen die jüdische und die nichtjüdische Version in jedem Punkt beantworteten.

Wir stellten fest, dass die Befragten mit höherem Bildungsniveau wahrscheinlicher als die mit niedrigerem Bildungsniveau für Juden nachteiliges zweierlei Maß anwenden. In allen vier Punkten, in denen die jüdische und die nichtjüdische Version der Fragen am ähnlichsten schienen und bei denen die Gesamtstichprobe in etwa auf dieselbe Art beantwortetet wurden, war es bei Befragten mit College-Abschluss 5 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie ein Prinzip anwenden, das Juden gegenüber strenger ist als gegenüber Nichtjuden. Bei denen mit höheren Abschlüssen war es um 15 Prozent wahrscheinlicher, dass die Probanden bei jüdischen nachteiliger waren als bei nichtjüdischen Beispielen.

Betrachtet man diese vier Punkte getrennt, dann stellen wir Befragte mit höherem Bildungsniveau fest, die bei drei Fragen nachteiliger für Juden antworten und bei einer keinen Unterschied machen. Zur Frage der Regulierung der Inhalte bei Privatschulen, bevorzugen Menschen mit höherem Bildungsniveau mehr Regulierung durch die Regierung, scheinen dieses Prinzip aber bei orthodox jüdischen Schulen anders anzuwenden als bei einer Montessorischule.

Danach gefragt, ob „Verbundenheit mit einem anderen Land einen Interessenkonflikt schafft“, war es bei Befragten mit einer vierjährigen Universitätsausbildung um 7 Prozentpunkte und bei denen mit weitergehendem Abschluss um 13 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie diese Sorge zum Ausdruck bringen, wenn die fragliche Verbindung Israel statt Mexiko war. Bei Personen mit höheren Abschlüssen war es um 12 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie beim Militär die jüdische Jarmulke als Teil der Uniform verbieten, als dass sie es bei einem Sikh-Turban tun. Diejenigen mit vierjährigem College-Abschluss beantworteten diese Frage beim jüdischen und beim Sikh-Beispiel gleich.

Die Gesamtstichprobe war recht besorgt wegen öffentlichen Versammlungen während der Pandemie; 61% unterstützen das Verbot öffentlicher Treffen, egal ob bei einer jüdisch-orthodoxen Beerdigung oder bei BLM-Protesten. Bei denen mit einer vierjährigen College-Ausbildung war es 11 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie gegen diese öffentlichen Versammlungen für jüdische Beerdigungen sind, als es bei BLM-Protesten der Fall war. Bei Menschen mit höheren Abschlüssen war es 36 Prozent wahrscheinlicher, dass sie jüdisch-orthodoxe Beerdigungen verbieten würden als bei BLM-Protesten.

IPSOS

Unser zweifaches Standardmaß für Antisemitismus erlaubt uns nicht das absolute Niveau des Antisemitismus in den USA zu messen, da wir uns auf Punkte konzentrieren, in denen die Durchschnittsperson die jüdische und die nichtjüdische Version des Punkts vergleichbar findet. Vom Entwurf her wird das Ergebnis für die Durchschnittsperson nahe Null liegen. Aber dieser Ansatz erlaubt uns die Stichprobe nach Bildungsniveau aufzubrechen, um zu sehen, wo es relativ mehr oder weniger Antipathie gegenüber Juden gibt. Entgegen der gängigen Meinung und Recherche in der Vergangenheit schienen Menschen mit mehr Bildung Juden gegenüber weniger wohlwollend eingestellt.

Diese stärkere Feindseligkeit gegenüber Juden bei den Gebildeteren ist aus einer Reihe von Gründen beunruhigend. Erstens könnten Juden sich dazu irren, wo Bedrohungen ihrer Interessen vorherrschen. Juden könnten glauben, dass Gefahren zumeist aus fernen und unbekannten Gruppen kommen statt aus Kreisen, in denen sie leben. Zweitens tendieren gut gebildete Menschen dazu größeren Einfluss auf den Verlauf der Ereignisse zu haben, also verheißt es für Juden nichts Gutes ihnen zu missfallen. Drittens tendieren unsere Strategien zur Beschäftigung mit Intoleranz im Allgemeinen und Antisemitismus im Besonderen dazu sich um die Überzeugung zu drehen, dass Gruppenhass von Ignoranz verursacht und dass die Lösung mehr Bildung ist. Wenn aber höher gebildete Menschen gegenüber Juden feindlicher sind, dann könnten höheres Bildungsniveau und mehr Kurse und Training Vorurteile verstärken statt sie zu reduzieren.

Zumindest scheint es so, dass eine Bildung, die einfach Informationen über historische Ereignisse, bürgerliche Freiheiten und andere kulturelle Gruppen bietet, mangelhaft ist. Antisemitismus und Vorurteile allgemeiner zu behandeln mag erfordern Tugenden zu kultivieren. Insbesondere erfordert das die Bildung einer Art von Charakter, die nicht nur mit anderen Außengruppen und demokratischen Normen vertraut ist, sondern auch die Integrität hat sich auf eine Art und Weise zu verhalten, die Erwägung ihrer Interessen und Zurückhaltung im Gebrauch politischer Macht bei der Verfolgung persönlicher Interessen demonstriert.

Die Harvard-Professorin und Yiddish-Forscherin Ruth Wisse hat argumentiert, dass Antisemitismus nicht infolge von Ignoranz aufgeblüht ist, sondern wie er „Teil einer politischen Bewegung ist und als politischer Zweck dient“. Diese politischen Gründe Antisemitismus zu nutzen werden von den gut Gebildeten in diesem Land zunehmen genutzt. Dem Antisemitismus der gut Gebildeten entgegenzuwirken wird ein politischer und moralischer Kampf sein und keiner, der mit konventionellen Herangehensweisen und Bildungskonzepten angegangen werden kann.

Der neue Antirassismus ist der alte Rassismus

Die Richtwerte von Black Lives Matter und angeschlossener Woke-Bewegungen sind offener Rassismus, systemische Unwahrheit und scheinheilige Privilegien ihrer Elite-Architekten.

Victor Davis Hanson, American Greatnes, 25. April 2021

Wie wird die Zukunft der Massenhysterie aussehen, die der letzte Sommer hervorbrachte? Das weiß niemand.

Aber ihre Richtung, wenn sie nicht eingedämmt wird, werden ethnische Spannungen und sektiererische Kämpfe sein, die bestenfalls denen in Brasilien und Indien ähneln – oder im schlimmsten Fall denen im Libanon, Syrien und Ruanda.

Bis vor ein paar Jahren schwanden nach Angaben von Meinungsumfragen Rassenunterschiede mehr oder weniger. Die Zahl der Mischehen zwischen Rassengruppen befindet sich auf einem historischen Hoch.

Aber um 2014/15 scheinen mit der Geburt von Black Lives Matter und dass die Administration Obama diese hofierte sowie dem Aufkommen des elektronischen Social Media-Mobs und der Cancel Culture solche Fortschritte geendet zu haben. Wir haben aufgehört Rasse zunehmend als zufällig zu betrachten, statt als wesentlicher Teil dessen, wer wir sind.

Die Richtwerte von Black Lives Matter und angeschlossenen Woke-Bewegungen sind offener Rassismus, systemische Unwahrheit und das scheinheilige Privileg ihrer Elite-Architekten.

Wir befinden uns deutlich jenseits der auf Rasse basierenden Nebenbemerkungen der letzten 50 Jahre, die auf den sich entwickelnden Konzepten der proportionalen Repräsentation und ungleichen Einflusses gründeten. Diese finanziell milliardenschwer ausgestatteten Prinzipien der Great Society ordneten irgendwann ab, dass Zulassungen und Einstellungen die proportionale ethnische und rassische Zusammensetzung der Bevölkerung spiegeln.

All das ist heute erstarrt oder und wird als nicht ausreichend betrachtet. An seiner Stelle haben wir eine Verurteilung von allem „Weißen“ mit einer neuen Definition von Unterschiedlichkeit als schlicht all diejenigen, ohne jede andere Affinität, die behaupten stolz dadurch miteinander verbunden zu sein, dass sie nicht weiß sind.

Antirassistischer Rassismus

In der Tat ist es alarmierend, wie abrupt unsere überreizten Eliten der Assimilation (ein jetzt von der Administration Biden in Sachen Zuwanderung verbotenes Wort) abgeschworen haben. Integration ist ebenfalls passé, zumindest für die, die nicht reich sind.

Es gibt Ironie im Überfluss. Vor kurzem erklärte hier im Bundesstaat Washington etwas namens African American Reach and Teach Health Ministry (AARTH), dass Impftermine einzig aufgrund der Rasse vergeben werden sollten. Ich vermute, wenn eine 75 Jahre alte, indigene weiße Witwe aufkreuzte, würde sie aufgrund ihres „unverdienten Privilegs“ abgewiesen werden – oder würden die Organisatoren sagen, sie könnte auf eine „Reserveliste“ gesetzt werden?

Schwarze Intellektuelle verwenden jetzt die stereotype Sprache der alten Jim Crow-Rassentrenner. Einige konkurrieren in einem offensichtlichen Wettkampf darum, welcher woke Bahnbrecher zum offensten rassistischen Antirassisten gekrönt werden kann.

So schulmeistert Elie Mystel in Nation den Rest des Landes: „Weiße haben sich nicht gebessert; ich habe es lediglich geschafft ihnen weniger ausgesetzt zu sein.“ Würde Mystal bitte die Folgen für das Land insgesamt erklären, wenn jeder seinem eigenen Beispiel folgend sich Rassengruppen „weniger aussetzt“, von denen er das Gefühl hat, sie hätten sich „nicht gebessert“? Würde Mystal, um Weiße zu „bessern“, genetisches Umstrukturieren empfehlen oder banaler obligatorische Umerziehungslager?

Damon Young, ein leitender Redakteur von The Root und gelegentlicher Kolumnist der New York Times, fügt hinzu: „Weiß sein ist eine Krise der öffentlichen Gesundheit. Es verkürzt die Lebenserwartung, verschmutzt die Luft, engt die Ausgeglichenheit ein, vernichtet Wälder, schmilzt die Polkappen, entzündet (und finanziert) Kriege, ebnet Dialekte ein, verseucht Bewusstsein und tötet Menschen.“

Beachten sie das verräterische Verb „verseucht“.

Setzen Sie „Jüdisch sein“ statt „Weiß sein“ ein und es wäre nicht hetzerisch zu sagen, dass Youngs Text normale Kost des Stürmers circa 1935 wäre. Offensichtlich ist es so: Wenn Weiß sein alle Aspekte des natürlichen und menschlichen Lebens zerstört, was sollte dann wegen einer solchen Verseuchung unternommen werden – außer die Quelle des existenzbedrohenden Gifts zu vernichten?

Fast täglich lesen wir, dass die Forderung einer Identifizierung per Ausweis zum Wählen, so wie es zur Einlösung eines Schecks, für den Erhalt einer Impfung oder um ein Flugzeug zu betreten gemacht wird, von Weißen begangener Jim Crow-Rassismus sei. Das neue Landwirtschaftsgesetz wird klammen weißen Bauern nicht erlauben Hilfen zu beantragen. Die Stadt Oakland wird ihre Hilfen in einem neuen Pilotprogramm nicht auf arme Weiße ausdehnen. Beachten Sie, dass es für den letzten Fall keinen anderen Vorwand des „weißen Privilegs“ gibt als, „dass im mehrheitlich von Minderheiten bewohnten Oakland die absurde Annahme gemacht wird, dass verarmte Weiße dort mehr Privilegien haben als arme Nichtweiße“.

US-Senatorin Tammy Duckworth (Demokratin aus Illinois) gelobte neulich im verspäteten rassistischen Stil des verstorbenen Robert Byrd, sie wolle die Bestätigung weißer Kandidaten blockieren. Die Abgeordnete Maxine Waters (Demokratin aus Kalifornien) drängte auf Gewalt auf der Straße, sollte das Gerichtsurteil gegen Derek Chauvin nicht ihren vorgefassten Vorstellungen einer ordentlichen Verurteilung entsprechen. Millionen Amerikaner hören heute ihren nach Hause kommenden Kindern und Enkeln zu,  als seien diese aus Erziehungslagern entlassen worden, wenn sie die Versionen mittelalterlichen Puppenspielertheaters ihrer Lehrer von bösen Weißen hersagen, die ein vergiftetes Amerika geschaffen haben – in das seltsamerweise Millionen Nichtweiße aus aller Welt einwandern wollen.

Unwahrheit

Keine Bewegung kann lange existieren, wenn sie sich auf vollkommene Unwahrheit gründet. Das bescheuerte „1619 Project“ der New York Times konnte keinen zurechnungsfähigen Menschen überzeugen die Gründung der USA neu zu definieren – weder politisch noch strukturell, militärisch oder gesellschaftlich. Und das versuchte es ja nicht einmal.

Lincoln war kein übler Rassist, sondern bereit einen Bürgerkrieg zu führen, um die Sklaverei zu zerstören, sogar auf Kosten des Lebens von fast 700.000 Amerikanern. Die Verfasser setzten die Drei-Fünftel-Klausel nicht in die Verfassung, um Sklaverei zu verewigen, sondern als verzweifelten Kompromiss, um einen Bürgerkrieg mit den Sklavenstaaten oder eine Spaltung der Kolonien schon bei der Gründung der USA zu vermeiden – während sie die Entmenschlichung der Sklaverei immer noch nicht dadurch voll belohnten, dass sie zuließen, dass sie zur Aufwertung die politische Macht des Südens genutzt wurde.

Jeder Schuss der Polizei auf einen unbewaffneten Verdächtigen erfordert eine gründliche Untersuchung und, wenn diese korrekt erfolgt, juristische Konsequenzen für jeden überführten polizeilichen Täter. Aber Black Lives Matter hat dem Land gesagt, unbewaffnete Schwarze würden von der Polizei systematisch ermordet, in einem Umfeld von Weißen betriebenen Rassenhasses.

Die linke Washington Post deutete 2019 an, dass bei Konfrontationen mit der Polizei 13 unbewaffnete Afroamerikaner erschossen worden seien. Diese Zahl ist im Verhältnis doppelt so hoch wie der Anteil Schwarzer an der Bevölkerung, beträgt aber weniger als den Anteil von den jedes Jahr verhafteten Schwarzen.

Daten werden oft aus politischen Gründen verdreht. Aber in einem Land, in dem jedes Jahr 6.000 bis 7.000 Afroamerikaner von anderen Afroamerikanern erschossen werden, in Städten, in denen oft die Bürgermeister, die Staatsanwälte und die Polizeichefs Afroamerikaner sind, ist die Behauptung nicht haltbar zu schwören die existenzielle Bedrohung des schwarzen Amerika komme daher, dass die Polizei unschuldige junge Afroamerikaner abernte – nicht, wenn Familien zerfallen, Drogen die Norm sind, Väter abwesend sind, Verbrechen zunehmen, Schulen korrupt sind und niemand andere Hilfe anbietet außer der verfehlten Politik der letzten 60 Jahre.

Geht man die FBI-Daten zu denen durch, die wegen „Hassverbrechen“ verhaftet wurden, findet man keine Beweise für eine toxische und tödliche weiße Mehrheit, die auf „den anderen“ Jagd macht. Weiße sind als Gruppe, die solche rassistisch motivierten Gewaltverbrechen begeht, unterrepräsentiert. Schwarze hingegen sind überrepräsentiert. Sie begehen sie ungefähr doppelt so oft, wie ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt.

Die Medien haben die Nachrichtenkreise systematisch verzerrt, um Rassenspannungen anzuheizen und progressive Agenden zu schüren, die ohne den Sauerstoff der Hysterie ersticken. Von der Bearbeitung des Notrufs von George Zimmerman durch NBC und der „Hände hoch, nicht schießen!“-Lüge von Ferguson bis zum Wegschneiden des Messers in der Hand von Ma’Khia Bryant, die im Begriff war ihr Opfer zu erstechen, leben wir in einem woken Wunderland.

Die Woken bauschten die ersten Stunden (und manchmal Tage und Wochen) der Duke Lacrosse-Falschmeldung, die Ente der Covington Kids und die Täuschung von Jussie Smollett auf. Ob Wokeismus interessiert, dass ein unbewaffneter Verdächtiger von der Polizei tödlich getroffen wird, ist tragischerweise von der Rasse des Schützen und der des Opfers abhängig.

Innerhalb von Minuten kannten wir den Namen und sahen das Foto der Polizistin, der vermutlich Daunte Wright versehentlich tödlich anschoss. Gut. Ihr wird jetzt ein schweres Verbrechen vorgeworfen. Aber wir wissen immer noch nicht, wer absichtlich am 6. Januar im Kapitol Ashli Babbit erschoss. Uns wurde wochenlang erzählt, der Polizist Brtian Sicknick sei von neurechten Trump-Anhängern ermordet worden, bis er das nicht wurde und die Medien nicht länger verbergen konnten, dass er einen Tag nach dem Sturm auf das Kapitol eines natürlichen Todes gestorben war. Ein aktueller BLM-Protest in Minnesota, der sich am tödlichen Schuss auf einen bewaffneten Autoräuber entzündete, verflüchtigte sich, als plötzlich verkündet wurde, der Verstorbene sei ein Weißer. Heißt das, dass nicht alle Leben wichtig sind? Oder die Polizei zu untestützent, wenn sie tödliche Gewalt einsetzen muss, um die Gemeinschaft zu schützen?

Und immer so weiter.

Reichtum und Privileg?

Mit den Wokeisten gibt es zwei Probleme. Elitäre linke Minderheiten haben wenig Ahnung von den ländlichen weißen Armen und der Mittelklasse, die sie dämonisieren – aber in Wirklichkeit Minderheiten nicht bevormunden und eher dazu neigen Rasse komplett zu ignorieren. Und reiche woke Weiße wissen wenig und kümmern sich noch weniger um arme Minderheiten und deren untere Mittelklasse, die sie geflissentlich meiden – und dann zum Ausgleich deren Schuld wegen deren tugendhafte Schuld melden.

Stattdessen wird die Woke-Bewegung weitgehend von den oberen und sich selbst absondernden Klassen angetrieben – Eliten, denen es gut geht und die Rasse entweder dazu nutzen noch reicher zu werden, indem sie verbindliche Zugeständnisse anstreben, oder Weiße, die mit solchen Agenden sympathisieren oder glauben, sie würden von Beeinträchtigungen ihrer Karrieren ausgenommen sein, indem sie tugendhafte Gefühle signalisieren. Sie erinnern an zaristisch-russische Aristokraten, die das Gefühl hatten Lenin sei unausweichlich, auf ihn könne aber leicht Druck ausgeübt werden.

Gibt es irgendeine Regel, die besagt, dass die lauteste „Antirassistin“ der letzten zwei Monate in Häusern wohnen muss, die mehr als $10 Millionen wert sind? Wenn die Obamas sich außerhalb ihres Geländes in Martha’s Vineyard begeben, dann um das Land zu radikaler Unfairness und „Jim Crow“-Wahlrecht zu lehrmeisten. Wenn Oprah Winfrey mit Meagan Markle Beleidigungen vergleicht, dann schwatzt die Besitzerin eines $90 Millionen-Grundstücks mit einer, die ein $14 Millionen-Grundstück ihr Eigen nennt. Wenn LeBron James auf twitter ungestraft einen Polizisten bedroht („du bist als Nächster dran“), dann macht er das aus seiner eigenen, stark bewachten $40 Millionen-Enklave in Beverley Hills heraus.

Keiner dieser lautstarken Multimillionäre und Wokeisten würde den eigenen Security-Angestellten die Gelder entziehen oder es vorziehen nicht in ihren Epizentren der „Weißheit“ und „weißen Privilegs“ zu wohnen. Sie würden es genauso wenig vorziehen in einer Innenstadt zu wohnen, wie es sie nach Kansas aufs Land zieht.

Wir brauchen einen Petronius, um die Ironie einer selbsternannten „Marxistin“ Patrisse Khan Cullors erfassen, Mitgründerin von Black Lives Matter. Sie ist jetzt stolze Eigentümerin eines $1,4 Millionen-Hauses im Topanga Caynon in einem fast rein weißen Viertel – und sehr damit beschäftigt ihre marxistischen Markt-Erkenntnisse zu nutzen, um ein kleines Familien-Immobilienimperium aufzubauen. Es ist schon spannend, wie $100 Millionen an Unternehmensspenden aus Karl Marx Milton Friedman machen können.

Coca-Colas CEO James Quincey glaubt, sein $18 Millionen-Gehalt mache ihn genauso zu einer Autorität zu Unfairness und Ungerechtigkeit in Georgias Wahlgesetz, wie Delta-CEO Ed Bastian (mit nur $17 Millionen im Jahr) oder Baseball-Commissioner Rob Manfred, der vor COVID lediglich $11 Millionen im Jahr verdiente. Also sollen Amerikaner Coke kaufen, Delta fliegen und Major League Baseball schauen, während sie von diesen privilegierten Multimillionären zur die Notwendigkeit von Gerechtigkeit gelehrmeistert werden? Auch das ist ein nicht haltbarer Vorschlag.

Die Weißen, die wegen Privilegien verleumdet werden, haben in der Regel keine; diejenigen, von denen sie verleumdet werden, Weiße wie Nichtweiße, haben sie in der Regel. Aber der gemeinsame Nenner des Wokeismus ist absolute Ignoranz: Ignoranz, dass eine vielrassige Demokratie eine entflammbare, zerbrechliche Struktur ist, die ein Brandstifter leicht zerstören können, aber nur schwer von Ersthelfern zu retten ist; Ignoranz, dass der Reichtum, der die tausende auf der Straße antreibt, die Gleichheitskommissare, die Spürhunde menschlicher Ressourcen und die professionell Gekränkten sind auf einer herrschenden Elite gründet, die sicherstellt, dass Amerikaner und ihr politisches und Wirtschaftssystem in einer skrupellosen Welt die Konkurrenz übertrifft, die sich keine Illusionen über das Böse des Tribalismus macht; und Ignoranz, dass die Vision der Wokeness nicht nur radikale Vergeltung, sondern Nihilismus nach Art des Balkans ist.

Und das Merkwürdige ist, dass diese verblendeten Appeaser all dieses Wahnsinns nicht einmal als letzte gefressen werden.

Rassismus durch rassistisch sein bekämpfen?

Brian C. Joondeph, The American Thinker, 12. April 2021

Rassismus wird definiert als „eine Überzeugung, dass Rasse eine fundamentale Festlegung menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten ist und dass Rassenunterschiede eine von Natur aus dazu gehörende Überlegenheit einer bestimmten Rasse schafft“.

Die Geschichte ist reich gefüllt mit Gesellschaften und Kulturen, die einem solchen Denken anhängen. Hitler war besessen von „Rassenreinheit“ und der Überlegenheit der germanischen oder arischen „Herrenrasse“ und wollte diejenigen auslöschen, die nicht blond, blauäugig und groß sind.

Im Gegensatz dazu träumte Martin Luther King Jr. von einer farbenblinden Gesellschaft: „Ich warte auf den Tag, an dem Menschen nicht über die Farbe ihrer Haut beurteilt werden, sondern vom Gehalt ihres Charakters.“

Präsident Joe Biden pries MLK als einen seiner „nur zwei politischen Helden“, der andere ist Robert F. Kennedy. Statt MLK zu loben, plagiierte Vizepräsidentin Kamala Harris eine von MLK berichtete Geschichte, die im Einklang mit der langen Geschichte der geistigen Diebstähle ihres Chefs steht.

Dennoch stehen diese beiden dem genauen Gegenteil dessen vor, von dem MLK träumte und spornten dazu an, dass Menschen jetzt einzig über die Farbe ihrer Haut (oder nach ihrem Geschlecht) beurteilt werden, statt nach dem Gehalt ihres Charakters. Hier ein paar aktuelle Beispiele:


YouTube screen grab

Das Brigham and Women’s Hospital in Boston, eines der bekanntesten Lehrkrankenhäuser, plant im Rahmen seiner neuen „antirassistischen Medizin-Agenda“ eine Vorzugsbehandlung auf Grundlage von „Rasse“ und „rassenexpliziten Eingriffen“. Ein derartiges Programm nutzt einen „Reparationsrahmen“, um medizinische Ressourcen zuzuweisen.

Reparationen heißt, dass Leute, die nie Sklaven hielten, Geld an andere zahlen, die nie Sklaven waren, wegen Ungerechtigkeiten, die vor eineinhalb Jahrhunderten stattfanden, begangen von Leuten, die keine Verbindung zu den aktuellen Reparationsbeteiligten haben. Mit anderen Worten: Es wird Rassismus angewendet, um Rassismus zu bekämpfen.

Wie ironisch, dass die Vision des Mass General Brigham-Gesundheitssystems darin besteht medizinischen Einsatz – unter anderem – zu bieten, der „gleichberechtigt“ ist. Nichts wirbt mehr für Gleichberechtigung als ein rassistisches Konzept „Vorzugsbehandlung auf Grundlage von Rasse“.

Die Princeton University, eine Elite-Institution höherer Bildung, vergleichbar mit dem Brigham in der Welt der Krankenhäuser, ließ rund 1.500 Bewerbern für den Bildungsjahrgang 2025 zu, berichtet der PlowerLine Blog. Nur 28 Prozent waren weiße Amerikaner, 68 Prozent identifizierten sich als „Persons of Color“. Das sind weniger als die Hälfte der Zahl von 61 Prozent weißer Studenten, die an öffentlichen Schulen der USA angemeldet sind. So viel zu einer Studentenklasse, die „wie Amerika aussieht“.

Letztes Jahr gestand Princetons Universitätspräsident Christopher Eisgruber mehr oder weniger ein, dass seine Schule rassistisch ist, die „rassistischen Annahmen aus der Vergangenheit“ blieben „in die Strukturen der Universität eingebettet“. Jetzt hat Princeton sich eine neue Form des Rassismus zu eigen gemacht, um seinen Rassismus der Vergangenheit in Ordnung zu bringen.

Dieses Eingeständnis, dass Princeton eine rassistische Institution ist, veranlasste das Bildungsministerium des damaligen Präsidenten Trump eine Ermittlung gegen Princeton wegen Verletzung des Civil Rights Acts zu eröffnen, die jetzt unter der Administration Biden zweifelsohne zu nichts führen wird. Einmal mehr ist Princeton ein Beispiel für eine Woke-Institution, die sich Rassismus zu eigen macht, um Rassismus in Ordnung zu bringen.

United Airlines schloss sich dem Trio an Woke-Airlines an, protestierte nicht gegen das [neue] Wahlgesetz von Georgia, sondern gegen die eigenen Einstellungsverfahren. Abgesehen davon in den „friendly skies“ zu fliegen wollen United-Passagiere kompetente Piloten haben, die ein Flugzeug sicher landen können, wenn ein oder zwei Triebwerke explodieren, wie es vor kurzem auf einem von Denver abgehenden Flug geschah. Oder die wie Kapitän Sully auf dem Hudson notlanden.

Uniteds neues Woke-Ziel lautet: „Unser Flugdeck sollte jeden Tag die diverse Gruppe Menschen an Bord unserer Flugzeuge spiegeln.“ Vergleichen sie das mit der Universität Princeton, die nicht will, dass ihre Studentenschaft die amerikanische Bevölkerung spiegelt. Warum nicht einfach die am besten Geeigneten für das Cockpit oder den Klassenraum spiegeln?

United hat seinen eigenen Plan, um Rassismus in Ordnung zu bringen, sei er strukturell, institutionell oder was auch immer. „Das ist der Grund, warum für planen, dass 50% der 5.000 Piloten, die wir in den nächsten zehn Jahren ausbilden werden, Frauen oder People of Color sind.“

United-Passagiere werden beruhigt sein zu wissen, dass die Piloten, denen sie ihr Leben anvertrauen, aufgrund von Geschlecht und Hautfarbe ausgesucht werden, statt aufgrund von Kompetenz. Wie Tucker Carlson feststellte: „Sicherheit ist nicht länger das Hauptaugenmerk der Fluggesellschaften – sondern Identitäts-Politik.“

Tucker weiter: „Die Art, wie die Leute aussehen, ist völlig irrelevant. Was sie leisten, ist alles, was Sie kümmern sollte. Sobald Sie das vergessen, neigen Flugzeuge dazu abzustürzen. … Wenn Einstellungen auf Grundlage irrelevanter Kriterien erfolgen, werden im Lauf der Zeit Menschen getötet und das wird auch so eintreten.“

Die meisten Fluggäste sehen die Piloten nie, die sicher hinter einer gepanzerten Cockpittür versteckt sind; und wahrscheinlich kümmert es sie nicht, wie die Piloten aussehen, sie wollen nur überzeugt sein, dass ihr Leben in fähigen Händen liegt. Ganz so, wie ein Patient seinen Chirurgen betrachten dürfte.

United kann auf seine Wokeness stolz sein, mit der es Rasse und Geschlecht den Vorzug über Qualifikationen und Kompetenz gibt, dass es Rassismus damit bekämpft rassistisch zu sein. Von „get woke, go broke“ [werde woke, geh pleite] zu „get woke and you might croak“ [werde woke und du könntest abkratzen]. Ob durch die Hände eines auf Grundlage von Hautfarbe ausgesuchten Piloten oder durch ein Krankenhaus, das Leben rettende medizinische Versorgung auf Grundlage der Ethnie bereitstellt.

Dieselben, die am lautesten von Rassismus und Sexismus brüllen, sind oft am schuldigsten. CNN-Moderator Brooke Baldwin verlässt den Woke-Sender; dafür führt er „Missstände fehlender Frauen in Schlüsselrollen bei dem linken Sender“ an.

CNNs Muttergesellschaft AT&T hat überwiegend weiße und männliche Vorstandsmitglieder. CNN-Boss Jeff Zucker ist ein weiterer alter, weißer Mann. Warum praktiziert CNN nicht, was es predigt?

Wenn Diversität in Princeton oder bei United so etwas Gutes ist, wie ist es mit dem Profisport? 59 Prozent der NFL-Spieler sind schwarz, aber nur 13 Prozent der US-Bevölkerung ist es. Und in der NFL spielen keine Frauen. Wenn Profisport-Ligen ausreichend woke sein sollen, die Diversität Amerikas spiegeln sollen, dann müssten die Hälfte aller Spieler Frauen sein und nur 13 Prozent Schwarze, 18 Prozent Hispanics, 6 Prozent Asiaten und so weiter.

Warum praktizieren woke Nachrichtensender, Ivy-League-Universitäten und Profisport-Ligen nicht die Diversität, die sie predigen?

Major League Baseball glaubt, die neuen Wahlgesetze in Georgia seien rassistisch. Sie sollten in den Spiegel ihrer Eigentümer, Manager und Spieler blicken und sehen, wie sehr sie die amerikanische Diversität spiegeln und ihren eigenen Rassismus und Sexismus eingestehen.

Vielleicht wäre Martin Luther King Jrs Anmahnung einer farbenblinden Gesellschaft der beste Weg nach vorne. Ob nun in den Hallen der akademischen Welt, auf dem Sportplatz, im Flugzeug-Cockpit oder in Unternehmensvorständen – wie wäre es, wenn die qualifiziertesten, kompetentesten Leute angeheuert werden statt Identitätspolitik zu betreiben?

Moralische Zurschaustellung von Gegnerschaft zu Rassismus, indem man rassistische Einstellungspolitik betreibt, ist selbst rassistisch und tut nichts, um das angebliche Problem zu lösen, statt es nur zu verschlimmern. Verstehen sie das nicht oder ist es Absicht Identitätspolitik zu benutzen um Amerika von innen heraus zu zerstören, was Teil des Great Reset ist?

Die Rolle der Lügen im Antisemitismus und eine Modifikation meiner Definition

Elder of Ziyon, 7. April 2021

Neulich verfasste ich eine Antisemitismus-Definition, von der ich das Gefühl hatte, sie gehe die Defizite der anderen an, die aus dem Boden schossen.

Diese Definition lautete:

Antisemitismus ist
Feindseligkeit gegen,
Abwertung von oder
Diskriminierung von
Juden
als individuelle Juden,
als Volk,
als Religion,
als ethnische Gruppe oder
als Nation (d.h. Israel)

Seitdem habe ich versucht diese Definition zu zerpflücken, um zu sehen, ob sie vollständig und exakt ist. Am besten tut man das, indem man offensichtliche Beispiele von Antisemitismus findet und sieht, ob sie mit ihr abgedeckt sind.

BDS zum Beispiel ist abgedeckt, das die Bewegung den jüdischen Staat diskriminiert.

Die „Protokolle der Weisen von Zion“ sind abgedeckt, weil sie Feindschaft gegenüber den Juden als Volk sind.

Einzelne Juden für das Handeln anderer Juden (oder Israels) verantwortlich zu machen ist Diskriminierung von Juden.

Aber was ist mit Holocaust-Leugnung? Hier ist etwas, das offensichtlich antisemitisch ist, es wird aber von dieser (bzw. keiner anderen) Grunddefinition abgedeckt.

Unter Verwendung der Formulierungen der „Jerusalem-Erklärung für Antisemitismus“, bei der verschiedene Beispiele „auf den ersten Blick“ betrachtet werden, ist Holocaust-Leugnung einfach, dass Leute die Wahrheit über ein historisches Ereignis suchen, genau wie BDS „auf den ersten Blick“ nur eine Suche nach Gerechtigkeit für Palästinenser oder die Vernichtung Israels anzustreben „auf den ersten Blick“ nur ein antinationaler Standpunkt ist.

Während die JDA einen eigenen Abschnitt hinzufügt, der besagt, dass Holocaust-Leugnung antisemitisch ist, spricht ihre Grunddefinition das nicht an – außer man stimmt zu, dass es offensichtlich ist, dass Holocaust-Leugnung nicht aufgrund der Perspektive der Behauptungen der Holocaust-Leugner eingeschätzt werden kann.

Warum? Weil sie Lügner sind.

Sowohl die JDA als auch die Arbeitsdefinition der IHRA diskutieren „Kontext“ bei der Bewertung, was antisemitisch ist, aber die JDA sucht aus, wann den antisemitischen Lügen Glauben zu schenken ist (BDS, Palästinenser, die einen Staat mit arabischer Mehrheit haben wollen) und wann nicht (Holocaust-Leugnung, Leute, die behaupten, die Rothschilds würden die Welt kontrollieren). Was bedeutet, dass ihre Definition überhaupt keine Definition ist – sie ist ein Vorwand die Arten von Antisemitismus zuzulassen, die sie unterstützen und den Antisemitismus zu verurteilen, den sie nicht mögen.

Außerhalb der extremen Rechten sagen Antisemiten selten deutlich, dass sie Juden hassen; Grund ist das Stigma gegen öffentlichen Judenhass. Also verbergen sie ihren Hass hinter moralischer Argumentation – sie wollen nur Tiere von dem Übel ritueller Schlachtung bewahren (während Jagen geschützt wird), sie wollen nur unschuldige Babys vor den Schrecken der Beschneidung bewahren (während sie das Piercen Minderjähriger erlauben), ise wollen nur Palästinenser vor dem Terror der Israelis bewahren (während sie zu antipalästinensischen Gesetzen im Libanon und Jordanien schweigen). Infolge der Lügen, die sie erzählen, sowie ihrer Scheinheiligkeit wissen wir, dass sie Antisemiten sind. Ihre Moral geht selten über die Beispiele hinaus, die Juden beeinträchtigen.

Ich mag Definitionen nicht, die Beispiele brauchen, besonders wenn die Beispiele nicht offensichtlich von der Grunddefinition abgedeckt sind. Und wenn Holocaust-Leugnung nicht von der Grunddefinition von Antisemitismus abgedeckt ist, dann ist das keine gute Definition – der IHRA, der JDA oder von mir. Man kann wohl sagen, dass Holocaust-Leugnung ein eVerunglimpfung von Juden ist, weil sie indirekt sagt, jüdische Zeugen des Völkermords seien allesamt Lügner, aber das ist nicht so deutlich, wie es bei einer Definition sein sollte.

Also denke ich, dass ich dieser Definition eine Klausel hinzufügen muss, um „boshafte Lügen“ gegen Juden einzuschließen. Das würde nicht nur Holocaust-Leugnung, sondern alle Arten von Lügen zur jüdischen Geschichte  hinzufügen, die von den anderen Definitionen nicht angesprochen werden, so das Khazaren-Märchen oder zu behaupten, Juden hätten keine historischen Verbindungen zu Jerusalem oder dass Zionisten mit den Nazis kollaborierten.

Meine neue Definition lautet:

Antisemitismus ist
Feindseligkeit gegen,
Abwertung von,
bösartige Lügen über oder
Diskriminierung von
Juden
als individuelle Juden,
als Volk,
als Religion,
als ethnische Gruppe oder
als Nation (d.h. Israel)

(Ich frage mich zudem, ob ich etwas wie „Gewalt gegen Juden“ hinzufügen muss, aber ich denke, dass das mit „Feindseligkeit gegen Juden“ abgedeckt ist.)

Im amerikanischen Bürgerkrieg geht es um jüdisch-christliche Werte

Dennis Prager, FrontPage Mag, 1. April 2021

Konservative reden oft von jüdisch-christlichen Werten und dass der aktuelle Bürgerkrieg in den Vereinigten Staaten und dem Rest des Westens im Wesentlichen ein Kampf zwischen diesen Werten und der Linken ist, die jüdisch-christliche Werte ablehnt.

Sie haben recht.

Aber sie erklären selten, was jüdisch-christliche Werte sind. Ohne Erklärung ist es jedoch sinnlos jüdisch-christliche Werte anzuführen.

Lassen Sie mich das deshalb jetzt tun.

Zuerst ein Wort zu dem Begriff. Manche Juden und Christen finden den Begriff verwirrend, wenn nicht gar anstößig, da Judentum und Christentum unterschiedliche Theologien haben. Aber niemand spricht von jüdisch-christlicher Theologie, nur von jüdisch-christlichen Werten.

Jüdisch-christliche Werte ist eigentlich ein anderer Begriff für biblische Werte. Judentum und Christentum gründen beide auf dem Alten Testament – seinem Gott, seinen Zehn Geboten, seiner Mahnung den Nächsten zu lieben wie sich selbst, Gott zu lieben, ein heiliges Leben zu führen usw. Christen glauben zudem an das Neue Testament, aber nur ein Gegner des Christentums würde argumentieren, dass das Neue Testament die Werte des Alten aufhebt.

Hier sind sie:

1. Objektive moralische Standards kommen von Gott. Wie ich geschrieben und in einem PragerU-Video und andernorts gesagt habe: Wenn es keinen Gott gibt, der Mord für falsch erklärt, kann Mord subjektiv falsch aber objektiv nicht falsch sein. Während es also natürlich Nichtgläubige geben kann, die Mord, Diebstahl und anderes Handeln für falsch halten, sind das ohne Gott Meinungen, nicht Fakten. Ohne den Gott der Bibel gibt es keine moralischen Fakten.

2. Gott richtet über unser Verhalten und daher sind wir Gott für unser Verhalten Rechenschaft schuldig. Außerhalb einer religiösen Weltsicht gibt es kein höheres Wesen, dem wir moralisch rechenschaftspflichtig sind.

3. Genauso, wie Moral von Gott herrührt, gilt das für Rechte. Alle Menschen „sind von ihrem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet“, verkündet die amerikanische Unabhängigkeitserklärung.

4. Der Mensch ist einzigartig kostbar. Während die Bibel wiederholt grausames Verhalten gegenüber Tieren verbietet (einem Tief eine Gliedmaße abzuschneiden oder auszureißen, um sie zu essen als Mittel den Rest des Tieres zu erhalten; einem Tier keinen Ruhetag zu gönnen; das Verbot ein Tier zu essen, während es auf dem Feld arbeitet), ist nur der Mensch als Bild Gottes geschaffen.

5. Die Welt gründet auf einer göttlichen Ordnung, was göttlich verordnete Unterscheidungen bedeutet. Zu diesen Unterscheidungen gehören: Gott und Mensch, Mann und Frau, Mensch und Tier, Gut und Böse sowie die Natur und Gott.

6. Menschen sind nicht grundsätzlich gut. Daher ist das wichtigste moralische Bestreben gute Menschen zu machen. Religiöse Juden und Christen begreifen, dass der größte Kampf im Leben der mit dem eigenen Charakter ist. Für die Gegner jüdisch-christlicher Werte findet der größte moralische Kampf nicht mit dem eigenen Charakter statt, sondern mit der Gesellschaft (insbesondere mit der amerikanischen Gesellschaft).

7. Exakt deshalb, weil wir nicht grundsätzlich gut sind, dürfen wir nicht darauf vertrauen, dass unser Herz uns zu angemessenem Verhalten leitet. Die Straße zur Hölle ist mit guten Herzen gepflastert. Gefühle machen uns menschlich, aber sie können nicht unser Leben steuern. Das allein trennt die nach der Bibel Lebenden von den Linken.

8. Alle Menschen sind nach Gottes Bild geschaffen. Daher hat Rasse keine Bedeutung. Wir alle stammen von Adam und Eva ab, deren Rasse nie erwähnt wird. Dass viele religiöse Menschen rassistische Ansichten vertraten, bezeugt nur die fast unbegrenzte Fähigkeit der Menschen das Gute zu verfälschen.

9. Fürchte Gott, nicht Menschen. Gottesfurcht ist eine Grundlage der Moral. Im Buch Exodus wurde ägyptischen Hebammen vom Pharao befohlen alle neugeborenen hebräischen Jungen zu töten. Sie missachteten den Gottkönig von Ägypten. Warum? „Die Hebammen fürchteten Gott.“ Im Amerika von heute fürchten die meisten Leute die gedruckten, elektronischen und sozialen Medien, statt dass sie Gott zu fürchten.

10. Menschen haben einen freien Willen. In der säkularen Welt gibt es keinen freien Willen, weil alles menschliche Verhalten den Genen und der Umwelt zugeschrieben wird. Nur eine religiöse Weltanschauung, die die Existenz einer göttlichen Seele postuliert – etwas, das von Genen und Umwelt unabhängig ist – erlaubt einen freien Willen.

11. Freiheit. Amerika wurde auf dem Glauben gegründet, dass Gott uns frei haben will. Auf der Freiheitsglocke ist nur eines geschrieben (abgesehen vom Namen der Firma, die die Glocke fertigte). Es ist ein Vers aus der Bibel: „Proclaim Liberty Throughout All the Land Unto All the Inhabitants thereof.“ [3. Mose 25,10: Ruft Freiheit für alle Bewohner des Landes aus.] Die aktuellen Angriffe auf die persönliche Freiheit – in der amerikanischen Geschichte ohne Beispiel – gehen von denen aus, die die Bibel als moralische Führung ablehnen (einschließlich mehr als ein paar Juden und Christen, die sich dem Angriff angeschlossen haben, weil sie in Highschool und Universität mit antireligiösen Ansichten indoktriniert worden sind).

Wenn jüdisch-christliche Prinzipien aufgegeben werden, folgt irgendwann das Böse. Man muss nicht glauben, um das anzuerkennen. Viele säkulare Konservative erkennen, dass das Ende der Religion im Westen zu moralischem Chaos führt – was genau das ist, was wir heute erleben und genau das, was wir in Europa im letzten Jahrhundert erlebten. Als das Christentum in Europa starb, bekamen wir Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus. Was werden wir in Amerika bekommen, wenn das Christentum und die jüdisch-christlichen Werte sterben?