Der Koran ist der Beweis

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Dr. Zakir Naik ist ein indischer islamischer Prediger und ausgebildeter Arzt, der mit seinem Fernsehprogramm etwa 100 Millionen Zuschauer haben soll. Er gilt als einer der führenden salafistischen Missionare. In Indien darf er derzeit nicht predigen.

Bestätigt: Der Islam, nicht „Kränkungen“ schürt muslimischen Hass gegen den Westen

Raymond Ibrahim, 18. August 2016 (FrontPage Magazine)

Eine alte (und ermüdende) Debatte scheint von denen entschieden worden zu sein, die sich in der besten Position befinden, um sie zu regeln. Andrew Gripp, ein ehemaliger Professor für Politikwissenschaften, gibt an:

Seit dem 9/11, einer der entscheidenden Verwerfungslinie in der amerikanischen und westlichen Politik, hat damit zu tun, ob Jihadistengruppen wie Al-Qaida und ISIS von ihrer Religion oder von Politik motiviert sind  oder genauer gesagt, von Groll gegen die westliche Außenpolitik. Manche bestehen darauf, dass islamische Doktrin die Grundlage für ihre Gewalt ist, während andere darauf bestehen, dass solche Gruppen nicht wirklich islamisch sind, sondern stattdessen die Verkleidung der Religion benutzen, um gegen westlichen Einfluss und Intervention loszulegen.

Nach der Andeutung, dass „das politische Verhalten von Jihadistengruppen durchweg zu ihren Überzeugungen zurückzuverfolgen ist, was im Koran, den Hadithen und die respektierten Kommentare sagen, dann haben sie eine göttliche Verfügung zu befolgen“, schreibt Gripp.

Seit Jahren ist allerdings diese Meinung zu vertreten, eine Herausforderung. Wie der Forscher Raymond Ibrahim in The Al-Qaeda Reader demonstriert, wird die Terrorgruppe regelmäßig ihre Groll in politischen Begriffen formulieren, wenn sie ihre Botschaft an den Westen senden (so die Unterstellung, dass Frieden kommen würde, wenn sich der Westen nur zurückziehen würde). Doch wenn sie zur muslimischen Welt sprechen, wird die Gruppe höchst durchdachte religiöse Ankündigungen machen, erklären, dass ihr Tun, so verwerflich es oberflächlich ist, in Wirklichkeit durch genauen Lesen der heiligen Texte gerechtfertigt ist.

Das war in der Tat der Hauptgrund dafür, dass ich al-Qaidas internes Kommuniqué an die Mitmuslime übersetzte und veröffentlichte, zusammen mit Al-Qaidas Kommuniqués an den Westen: um die klaren Unterschiede in Ton und Zweck zu zeigen. So schrieb ich im Vorwort des Buchs vor zehn Jahren:

Diese Menge an Übersetzungen [The Al-Qaeda Reader] beweist, als Ganzes genommen, ein für alle Mal, dass der Krieg des radikalen Islam gegen den Westen trotz der Propaganda von Al-Qaida und ihren Sympathisanten nicht endlich und auf – echte oder eingebildete – politische Beschwerden begrenzt, sondern ein existenzieller ist, der Zeit und Raum überschreitet und tief im glauben wurzelt.

Nun muss sich die Welt aber nicht auf meine Übersetzungen verlassen und kann es direkt aus der Quelle bekommen. In einem aktuellen Artikel mit dem Titel „Why We Hate You & Why We Fight You“ [Warum wir euch hassen und warum wir euch bekämpfen] führt der Islamische Staat sechs Gründe an. Grund Nummer eins sagte alles:

Wir hassen euch vor allem, weil ihr Ungläubige seid; ihr lehnt die Einzigkeit Allahs ab – ob ihr das erkennt oder nicht – indem ihr ihm für das Gebet Partner an die Seite stellt, lästert ihr Ihn, indem ihr behauptet er haben einen Sohn [Christus] erfindet ihr Lügen gegen Seine Propheten und Boten und ihr sündigt auf alle Weisen mit teuflischen Bräuchen. Aus diesem Grund ist uns befohlen offen unseren Hass auf euch und Feindschaft gegen euch zu erklären. Ihr habt bereits ein vortreffliches Beispiel an Abraham und denen mit ihm, da sie zu ihrem Volke sprachen: «Wir haben nichts mit euch zu schaffen noch mit dem, was ihr statt Allah anbetet. Wir verwerfen euch. Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Haß entstanden, bis ihr an Allah glaubt und an Ihn allein» (Al_Mumtahanah 4 [d.h. Koran, Sure 60,4]). Darüber hinaus ist, genauso wie euer Unglaube der Hauptgrund für unseren Hass auf euch ist, euer Unglaube der Hauptgrund, das wir euch bekämpfen, da es uns befohlen ist die Ungläubigen zu bekämpfen, bis sie sich der Autorität des Islam unterwerfen, entweder indem sie Muslime werden oder indem sie die Jizyah bezahlen – für die, denen diese Möglichkeit gegeben ist [„Die Völker des Buchs“] – und in Erniedrigung unter der Herrschaft der Muslime leben. [nach dem Koran, Sure 9,29]

Klarer geht es nicht, ganz zu schweigen davon, dass dies völlig in der traditionellen Weltsicht des Islam wurzelt. Wie bereits wiederholt herausgestellt wurde: Wenn Muslime Menschen verfolgten, die die gleiche Nationalität, Ethnie, Kultur und Sprache haben – aus dem schlichten Grund, dass sie Christen sind – warum sollte es irgendwie überraschen oder „Beschwerden“ geben, wenn Muslime „Ungläubige“ des Westens terrorisieren?

Die Gründe zwei und drei, warum ISIS hasst den Westen hasst und bekämpft sind praktisch dieselben wie Grund eins: Westliche Säkularisten und Atheisten werden gehasst und angegriffen, weil sie nicht an Allah glauben und gegen ihn leben. Obwohl Grund vier „Verbrechen gegen den Islam“ anführt, ist dies eine Bezugnahme auf das „Verbrechen“ die Unterwerfung unter die Autorität des Islam und seiner Sensibilitäten zu verweigern, was auch als „Das ‚Wie kannst du es wagen‘ des Islam“-Phänomen bekannt ist.

Erst mit Gründen Nummer 5 und 6 erwähnt ISIS schließlich „Kränkungen“ von westlicher Außenpolitik – nur um schnell klarzustellen:

Was hier verstanden werden muss, ist, dass zwar mancher argumentieren könnte, dass eure Außenpolitik das Maß ist, das unseren Hass treibt, dieser besondere Grund euch zu hassen aber zweitrangig ist, daher ist der Grund, dass wir ihn ansprachen, am Ende der oben angeführten Liste. … Fakt ist, selbst wenn ihr aufhören würdet uns zu bombardieren, uns einzukerkern, uns zu foltern, uns zu verunglimpfen und unser Land zu usurpieren, wir euch weiterhin hassen würden, weil unser grundlegender Grund für den Hass auf auch nicht zu bestehen aufhören wird, bis ihr den Islam annehmt. Selbst wenn ihr die Jizyah zahlen und in Erniedrigung unter der Befehlsgewalt des Islam leben würdet, würden wir euch weiter hassen.“ [Hervorhebung hinzugefügt]

Es ist dieser erbarmungslose Hass, den Westler nicht verstehen; ein Hass, der muslimische Ehemänner dazu treibt ihre nichtmuslimischen Ehefrauen zu hassen, der Amerikas große „Freunde und Verbündete“ wie Saudi-Arabien und Qatar dazu treibt von der Regierung gebilligte Erlasse zu veröffentlichen, die ihren Hass auf Amerika proklamieren.

Und es war immer dieser Hass, der Al-Qaidas Jihad antrieb – nicht Kränkungen. Alle Koran-Verse, dies zu Feindschaft gegen Nichtmuslime aufrufen, sind wiederholt von Al-Qaida in ihren arabischen Schriften an Muslime angeführt werden. Ayman Zawahiri, der derzeitige Führer der Al-Qaida, schrieb ein 60 Seiten lange Abhandlung schrieb, die sich der Darstellung dessen widmete, dass der Islam Muslimen befiehlt Nichtmuslime zu hassen (s. „Loyalty and Enmity“ [Loyalität und Feindschaft], The Al-Qaeda Reader, S. 63 – 115).

Osama bin Laden schrieb einmal:

Was die Beziehung zwischen Muslimen und Ungläubigen angeht, wird dies von den Worten des Allerhöchsten zusammengefasst: „Wir verwerfen euch. Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Hass entstanden, (solange,) bis ihr an Allah glaubt und an Ihn allein!“ [Sure 60:4, auf die oben in der aktuellen Publikation von ISIS verwiesen wird]. Hier findet sich also eine Feindschaft, dokumentiert durch erbitterte aus dem Herzen. Und diese erbitterte Feindschaft – also Kampf – hört nur auf, wenn der Ungläubige sich der Autorität des Islam unterwirft oder wenn sein Blut nicht vergossen werden darf [d.h. er ist ein Dhimmi] oder wenn Muslime zu diesem Zeitpunkt schwach und nicht fähig ist [in welchem Fall, klärt bin Laden später, sie den Ungläubigen z.B. vortäuschen sollen (taqiyya) dass sie darauf bestehen, der Konflikt drehe sich um „Außenpolitik“, sonst nichts]. Aber wenn der Hass das Herz erlöschen lässt, dann ist das großer Abfall! … Dies ist daher die Basis und Grundlage der Beziehung zwischen dem Ungläubigen und dem Muslim. Kampf, Feindseligkeit und Hass – vom Muslim gegen den Ungläubigen gerichtet – ist die Grundlage unserer Religion. (The Al-Qaeda Reader, s. 43)

Doch in jedem an den Westen gerichteten Kommuniqué betonte bin Laden, dass Al-Qaidas Krieg komplett auf westlicher, für den Islam nachteiliger Außenpolitik gegründet gewesen sei: Wenn der Westen diese abschaffe, würde der Terror aufhören. Diese Rhetorik wurde von vielen sogenannten „Experten“ (wie dem ehemaligen CIA-Agenten Michael Scheuer, Autor von Imperial Hubris) für bare Münze genommen und wurde zur Standardantwort auf die erschöpfte Frage „Warum hassen sie uns?“ Noch 2014 beschwor Präsident Obama den Denkweise der „Kränkung“ in Bezug auf ISIS.

Natürlich ist es eines, wenn Führungskräfte des Westens die Lügen Al-Qaidas in Sachen „Kränkungen“ akzeptieren und verbreiten, aber etwas ganz anderes, wenn sie das angesichts der offenen Eingeständnisse von ISIS bezüglich der wahren Natur des Jihad weiter tun. Jeder westliche Führungspolitiker, Analyst oder „Experte“, der zu dieser späten Stunde weiterhin mit dem Narrativ der „Kränkungen“ hausieren geht, gehört in die immer weiter zunehmenden Reihen der Lügner oder Idioten.

Die Kriege des Islam: Die Schiiten sind am Drücker

Elder of Ziyon, 3. November 2016

EoZ-Fan Miki sah bei Mida diesen Artikel in Hebräisch und übersetzte ihn

Die Kriege des Islam: Die Schiiten sind dran

Dr. Mordechai Kedar

In dem Kampf, der seit mehr als tausend Jahren tobt, waren die Sunniten immer das dominierende Segment des Islam. Der Zusammenbruch der arabischen Nationalstaaten, der Rückzug der USA und die Stärkung des Islam verändern das Kräftegleichgewicht, wobei viel Blut vergossen wird.

Erleben wir, wie sich die Räder der Geschichte drehen? Vielleicht. In dem furchtbaren Krieg zwischen Sunniten und Schiiten hatten Erstere immer die Oberhand. Heute scheint sich die Situation allerdings zu verändern.

Als Mohammed, der Prophet des Islam, im Jahr 632 die Augen für immer schloss, begann uners seinen Verwandten der Kampf um seine Nachfolge. Sein Cousin Ali Ibn Abi Talib, der auch Mohammeds Schwiegersohn war, nachdem er dessen Tochter Fatima heiratete, beanspruchte die Herrschaft für sich und dass Mohammed ihm die Nachfolge versprochen hatte. Die anderen Kandidaten bestritten seine Ansprüche und zwangen ihn zu 24 Jahren Kampf, bevor ihm er Aufstieg schließlich gelang und er 656 n.Chr. der vierte Kalif wurde.

Doch selbst dann hatte er nur eine kurze Pause. Der Gouverneur von Damaskus – Mu’awiyah Ibn Abu Sufian – verriet ihn sechs Jahre später. 661 wurde Ali ermordet und Mu’awiyah wurde der 5. Kalif. Die Söhne Alis setzten den Kampf fort und der neue Kalif wehrte sich heftig. 680 wurde Alis Sohn Hussein ermordet und sein Kopf in Damaskus zur Schau gestellt. Die Muslime, die Ali und seine Nachfolger unterstützten, sind die Schiiten; und die, die die Leute unterstützten, die sie verdrängten und seine Nachfolge beendeten, sind die Sunniten.

Dieser 1.384 alte Kampf sind in die Geschichte, die Philosophie und die Politik des Islam eingewoben. Der Kampf findet in vielen Arenen statt, von den heiligen Schriften zu den Gebeten, vom Religionsgesetz bis zu den Namen von Menschen. Aber am meisten findet er dem richtigen Schlachtfeld statt. Diese Kämpfe kosteten vielen Millionen Muslimen das Leben, wobei die gegenseitigen Massaker während verschiedener Zeiträume stattfanden.

Der Niedergang der Sunniten

Der Krieg zwischen dem Irak unter Saddam Hussein und dem Iran unter dem Schiiten Khomeini,d er von 1980 bis 1988 dauerte, kostete rund einer Million Menschen das Leben und verletzte viele weitere Millionen. Der Kampf geht heute mit voller Gewalt auf verschiedenen Schauplätzen weiter: Syrien, Irak, Jemen, Libanon, Pakistan, Afghanistan usw. Saudi-Arabien hat heute die Führung der sunnitischen Welt, der Iran führt die Schiiten.

Rund 85% der Muslime weltweit sind Sunniten, was die Schiiten zu einer Minderheit von 15% macht. Dieser Zustand hatte zum Ergebnis, dass die Sunniten normalerweise die Gewinner waren und die Kontrolle hatten, während die Schiiten besiegt sind, beten und hoffen, dass sie eines Tages sich ihr Los eines Tages ändert. Der elende Zustand der Schiiten sorgte dafür, dass sie sich „al-Mustadafin“ nannten – ein Begriff aus dem Koran, der „die Erniedrigten der Erde“ bedeutet. Sie beteten und hofften, dass sich die Gezeiten ändern und sie die Oberhand gewinnen würden.

In den letzten Jahren scheint es so, als seien die schiitischen Gebete erhört worden. Die Revolution im Iran 1979 gab den religiösen Führern der Schiiten ein großes und reiches Land, von dem aus sie ihre Revolution in den Rest der Welt exportieren können. Sie machten das, indem sie Propaganda, Bildung, Geld und Bücher in jedes Land schickten, in dem Schiiten leben, was darauf abzielt ihre antisunnitischen Emotionen zu stärken. Als die Herzen erst einmal bereit waren, folgten bald Waffen, Munition und militärische Ausbildung nach. Wo immer möglich, bauten Schiiten das Potenzial auf die Regierung zu übernehmen.

Die Welt hat das gesehen. Andere Länder verstanden die Pläne der Ayatollahs zur Kontrolle, entschieden sich aber zu ignorieren, was sie sahen. Sie machten das, weil Öl und Gas ein stärkerer Motivator waren als alle anderen Überlegungen, darunter die Sicherheit ganzer Länder und der Zustand des Friedens in der Welt. Unter dem wachsamen Auge der Welt entwickelte der Iran Raketen, Panzer, Schusswaffen und Kampfflugzeuge, chemische und biologische Waffen und sogar Atomwaffen. Es gab Versuche die militärische Expansion des Iran aufzuhalten, aber die Freunde des Iran im Sicherheitsrat – Russland und China – stellten sicher, dass er seine Übernahme der islamischen Welt ohne Unterbrechung fortsetzen kann.

2003 stürzten die USA den größten und gefährlichsten Feind der Schiiten, Saddam Hussein.

Die Ayatollahs betrachteten das als Bestätigung, dass Allah auf ihrer Seite ist, ihnen die Hilfe der Weltmächte gab – Russlands im Sicherheitsrat und der USA im Irak. Die Ayatollahs setzten ihr Atomprogramm trotz der gegen sie verhängten Sanktionen fort; ihr Durchhaltewille, in Verbindung mit der unsoliden US-Außenpolitik hat die Atomvereinbarung von 2015 herbeigeführt. Die Milliarden Dollar, die die Ayatollahs seitdem erhielten und die gut in die verschiedenen Killing Fields des gesamten Nahen Ostens investiert worden sind, haben den Ayatollahs gezeigt, dass sich die Straße an die Spitze der Welt unter ihren Füßen liegt.

95.000 iranische Kinder wurden während des Kriegs zwischen Iran und Irak verletzt oder getötet. (Quelle: Wikimedia Commons)

Mit Hilfe der westlichen Welt und ihrem Krieg gegen Saddam Hussein schafften es die Schiiten den Sunniten den Irak abzuringen. Heute ringen sie mit Hilfe der christlichen Russen Syrien seiner sunnitischen Mehrheit ab. Die Schiiten massakrieren die sunnitische Bevölkerung gnadenlos, wie wir in den letzten Monate in Fallujah, Ramadi, Haleb und dem Jemen sehen konnten und rücken heute auf Mossul vor, der Finanzhauptstadt des Irak.

In den letzten zwei Jahren kontrollierte der sunnitische „Islamische Staat“ Mossul, schlachtete Schiiten um sich herum ab. Während die Stadt jetzt belagert wird, schärfen de Schiiten ihre Messer, bereit für Generationen an Übergriffen ihre Rache am Islamischen Staat und allen sunnitischen Bürgern zuüben.

Ein kulturelles Klima der Gewalt

Es ist sehr traurig zu sehen, dass ein etwa 1.400 Jahre alter Konflikt immer noch Ströme an Blut in diesem Teil der Welt vergießt. Der Kampf ist entsetzlich, weil er keine Grenzen kennt – weder geografisch noch moralisch – und weil alles im Vorhinein bekannt ist: Es ist klar, dass es in Mossul ein Massaker geben wird. Die Frage lautet nur, wie groß es sein wird: Dutzende? Hunderte? Tausende? Zehntausende? Bisher weiß man das nicht, aber ich habe keinen Zweifel, dass es ein Massaker geben wird.

Man sollte erwarten, dass Menschen, die alternativen Lebensstilen ausgesetzt wurden, ihr Verhalten anpassen würden. Selbst wenn die Iraker nicht in Europa leben, sehen sie doch fern, hören Radio, lesen Bücher du Zeitungen und hatten jede Menge Gelegenheit zu sehen, wie Menschen an Orten wie den USA und Europa leben. Ihnen wurden die materiellen Vorteile und das Glück gezeigt, die man verfolgen kann und die in westlichen Ländern erreicht wurden. Darüber hinaus nehmen Menschen des Nahen Ostens, wenn sie an andere Orte reisen – egal, ob zu Besuch oder um dorthin zu ziehen, im Großen und Ganzen die Gewohnheiten ihrer Gastgeberländer. Es gibt immer Ausnahmen, wie wir in Deutschland während der Neujahrsfeiern sehen konnten, aber die meisten arabischen Migranten haben kein Problem damit neues Verhalten zu übernehmen, was nahe legt, dass es kein genetisches oder Rassenproblem gibt.

Das Problem erhebt sein Haupt, wenn sie in ihrem Heimatland sind, mit ihrer Kultur der Gewalt und der Ausrottung von Feinden. Hier überleben nur die Stärksten und der Schwache befindet sich in der Tat in einer verzweifelten Lage. Hier werden Konflikte nicht gelöst – sie werden verankert und werden so lange fortgesetzt, wie beide Seiten existieren. Hier wird ein Konflikt gelöst, wenn eine Seite aufgibt, klein beigibt oder ausgelöscht wird.

Und hier versucht Israel zu überleben. Das ist keine einfache Aufgabe. Einerseits ist Israel eine Insel westlicher Kultur und eine vollständige Demokratie, was bedeutet, dass es mit seinen Feinden nicht so umgehen kann, wie die einander behandeln; andererseits werden die Juden in Israel, wenn Israel sich entsprechend der Moralvorstellungen verhält, die in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg vorherrschte, ganz schnell einen Fußtritt zurück nach Europa zurück erhalten.

Das ist ein komplexes Dilemma und in der israelischen Öffentlichkeit tobt die Diskussion dazu. Sie wird so lange weiter gehen, solange Israel um seine Existenz im Nahen Osten kämpft – wegen der Kluft zwischen der Kultur, die wir sein wollen, und dem, was wir tun müssen.

Oriana Fallaci und der muslimische Verhüllungsterror

Oriana Fallaci interviewte 1979 Ruhollah Khomeini. Das Interview hätte sie nicht beginnen können, hätte sie keine Tschador getragen, das iranische Frauenverhüllungs-Machtmittel. Während des Interviews zog sie das Teil aus (ohne dass es deshalb negative Folgen gegeben hätte). Ihre Worte:

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(gefunden auf Facebook)

Nissans Quotes and Notes Corner: Mit dem Islam im Krieg? (Teil 2)

Nissan Ratzlav-Katz, 28. Januar 2009

Beim Betrachten der Frage, ob der Islam sich mit Israel in einem „Zusammenstoß der Zivilisationen“ befindet oder nicht, ist Sirat Rasoul-Allah, eine von Ibn Ishaq zusammengestellte Mohammed-Biographie (frühes 8. Jahrhundert unserer Zeitrechnung) eine Schlüsselquelle, die ebenfalls als höchst maßgebend für das Verständnis des Islam und seines Gründers behandelt wird.

In diesem Bericht über den Feldzug Mohammeds gegen die Juden findet sich die Geschichte von Safiya:

„Der Apostel besetzt die jüdischen Festungen eine nach der anderen und nahm dabei Gefangene. Unter diesen befanden sich Safiya, die Ehefrau von Kinana, dem Stammesführer der Khaybar, und zwei Kusinen; der Apostel wählte Safiya für sich selbst. Die anderen Gefangenen wurden unter den Muslimen verteilt.“

Was wurde aus Kinana, dem Bräutigam Safiyas?

Kinana, der Mann Safiyas, war der Wächter der Schätze des Stammes und er wurde vor den Apostel gebracht, der ihn frage, wo die Schätze verborgen waren. Aber Kinana lehnte es ab den Ort zu offenbaren. Dann kam ein Jude, der sagte: ‚Ich habe Kinana jeden Morgen um eine bestimmte Ruine herumgehen sehen.‘ Der Apostel fragte Kinana: ‚Bist du bereit zu sterben, wenn wir feststellen, dass du wusstest, wo der Schatz war?‘ Und er antwortete: ‚Ja.‘ Also befahl der Apostel die Ruine umzugraben und ein Teil des Schatzes wurde gefunden. Danach wurde Kinana wieder zum Rest befragt, aber er lehnte es weiter ab etwas zu sagen. Der Apostel händigte ihn al-Zubayr aus und sagte: „Foltere ihn, bis er sagt, was er weiß“, und al-Zubayr entzündete ein Feuer auf seiner Brust, so dass er beinahe sein Leben aushauchte, dann gab der Apostel ihn Mohammed b. Maslama, der ihm den Kopf abschlug.“

Danach überrascht es wenig, wenn Ibn Ishaq uns erzählt:

„Als die Leute von Fadak, einer nahe gelegenen jüdischen Stadt, hörten, was statt fand, schickten sie Emissäre zum Apostel, um ihn zu bitten sie zu verschonen und sie würden ihm all ihren Besitz überlassen. Er stimmte zu.

Dieses nette Arrangement beschreibt Ibn Ishaq, indem er sagt: „Die Leute von Fadak schlossen Frieden [mit Mohammed]…“ In dieser Version von „Frieden“ gehörte das Eigentum der Leute von Fadak „dem Apostel Allahs, weil er es ohne die Hilfe von Kavallerie oder Kamele erobert hatte“.

Ein weiterer „jüdischer Stamm bat, dass der Apostel ihr Blut nicht vergieße, sondern ihnen erlaube so viel von ihrem Eigentum fortzutragen, wie ihre Kamele tragen konnten. Er willigte ein und sie luden so viel von ihrem Besitz auf ihre Kamele, wie sie konnten, sogar ihre Häuser rissen sie ab, damit sie die die Balken fortbringen konnte. Dann gingen sie mit ihren Frauen, Kindern und allen Haushaltsgütern, begleitet von ihren Trommeln, Flöten und Sängern. Den Rest ließen sie für den Apostel Allahs zurück.“

Ibn Ishaqs Bericht über die Diskussion eines jüdischen Stammes, der von Mohammed und seinem Aufgebot belagert wurde, zielt zwar schlicht darauf ab islamische Bekenntnisse zu bestätigen, aber ein oder zwei Sätze klingen wahr. Als Reaktion auf den Vorschlag, dass sie den Islam annehmen, sollen die Juden der Banu Qureish gesagt haben: „Wir werden die Gebote er Torah niemals aufgeben, sie auch nicht mit anderen ersetzen.“ Zweitens: Beim Nachdenken über das Schicksal ihrer Kinder schlug ihr Anführer für den Fall, dass sie es nicht schaffen die Muslime zu besiegen, vor, dass sie diese selbst töten und sagte: „Wenn wir untergehen, dann werden wir untergehen, ohne Waisen zu hinterlassen, die Böses erleiden werden.“

Ihre Diskussion half nicht, denn nach Angaben von Ibn Ishaq war die Entscheidung – getroffen „…nach dem Willen Allahs über den sieben Firmamenten“, wie Mohammed es ausdrückte – der Tod, selbst nachdem sie sich ergaben.

„Der Apostel Allahs nahme die Qureish in Medina gefangen, während auf dem Marktplatz Gräben ausgehoben wurden. Dann sandte er nach den Männern und ließ ihnen die Köpfe abschlagen, so dass sie in die Gräben fielen. Sie wurden in Gruppen gebracht und unter ihnen war Kab, der Stammeschef. An Zahl waren sie sechs- oder siebenhundert, auch wenn einige sagen, es seien acht- oder neunhundert gewesen. Alle wurden hingerichtet. Ein Mann wandte sich zu seinen Leuten und sagte: ‚Es ist egal! Nach Gottes Willen war den Kindern Israels dieses Massaker bestimmt!‘ Dann setzte er sich und sein Kopf wurde abgeschlagen.“

Nur eine jüdische Frau wurde ermordet, anstatt als Sklavin genommen zu werden. Und Mohammeds Frau Aischa berichtete über sie, sie „redete und lachte“ mit „gutem Humor“. Vielleicht war es besser zu sterben, als Sklavin der Muslime zu werden oder vielleicht lachte die Frau, wie Ibn Ishaq schrieb: „Sie war die Frau, die einen Mühlstein von der Festung der Qureish warf und einen Gläubigen tötete.“

Wie auch immer, lag diese heldenhafte jüdische Frau mit dem Islam im Krieg? Oder war vielleicht der Islam mit ihr im Krieg, schon bevor Mohammed und seine Gang an der Festung der Qureish ankam?

Nun ein wenig Theologie aus den Hadithen, Sahih Muslim, Buch 041 Nr. 6985, um das Bild abzurunden:

„Abu Huraira berichtete, dass Allahs Botschafter (möge Friede über ihm sein) sagte: Die letzte Stunde wird nicht kommen, außer die Muslime bekämpfen die Juden und die Muslime töten sie, bis der Jude sich hinter einem Fels oder einem Baum versteckt und der Fels oder der Baum sagen wird: Muslime, oh Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir; komm und töte ihn; aber die drei Gharquad werden nichts sagen, denn es ist der Baum der Juden.“

Für den Fall, dass jemand immer noch versucht all das Vorgelegte als irrelevant für den modernen Kampf Israels mit seinen muslimischen Nachbarn zurückzuweisen, sollten wir herausstellen, dass dieser zuletzt zitierte Hadith als Leitprinzip in der Satzung der Hamas auftaucht.

Also noch einmal: Führt Israel einen Krieg gegen den Islam? Nun, ich weiß nicht, aber sollte lieber vorbereitet sein sich gegen ihn zu verteidigen.

Und zum Abschluss eine weitere islamische Erzählung über eine weitere jüdische Frau asu dem Stamm Safiyas, die in Mohammeds Klauen geriet: Zaynab. Sie versuchte den „Apostel Allahs“ zu vergiften und wurde entdeckt. Gefragt, warum sie das tat, antwortete Zaynab: „Es ist dir nicht verborgen, was mein Volk für dich empfindet.“

 

Nissans Quotes and Notes Corner: Mit dem Islam im Krieg? (Teil 1)

Nissan Ratzlav-Katz, 13. Januar 2016

Ich widme diesen Eintrag der Ecke für Fragen und Anmerkungen den Professoren Aumann und Avineri – vielleicht besonders Prof. Avineri – angesichts ihrer jüngsten Äußerungen auf der Jerusalem-Konferenz zum „Zusammenstoß der Zivilisationen“.

Erstens: Ich kann nicht anders als auf den früheren Eintrag „Stirb oder nimm den Islam an“ zurückzugreifen. Es war eine ziemlich globale Äußerung über die Absichten des ersten islamischen Führers, Mohammed („Mir wurde geboten das Volk zu bekämpfen, bis es bezeugt, dass es keine andere anbetungswürdige Gottheit gibt außer Allah und dass Mohammed der Botschafter Allahs ist…“ und dass das erste islamische Buch, der Koran („Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben…“).

Nun möchte ich mir die akzeptiertesten islamischen Texte für besondere Führung zum Status der Juden und der muslimischen Haltung in der Beziehung zu ihnen zuwenden.

Das Folgende steht im Koran (Sure 9,29): „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben…“

Der maßgebende Kommentar von Ibn Kathir erklärt: „Diese ehrenhaften Verse wurden mit dem Befehl offenbart die Völker des Buches zu bekämpfen, nachdem die Heiden besiegt wurden traten die Menschen in großer Zahl der Religion Allahs bei und auf der Arabischen Halbinsel wurde die Herrschaft der Muslime sichergestellt. Allah befahl Seinem Botschafter im neunten Jahr der Hidschrah die Völker der Schriften, die Juden und Christen zu bekämpfen und er bereitete seine Armee darauf for die Römer zu bekämpfen und rief das Volk zum Jihad, verkündete seine Absicht und sein Ziel…“

Der Koran geht in Sure 9,29 weiter: „bis sie eigenhändig den Tribut entrichten“; was Ibn Kathir kommentiert: „Wenn sie sich nicht entscheiden den Islam anzunehmen.“

Koran, Sure 9,29: „in voller Unterwerfung“ – Ibn Kathir: „In Niederlage und Unterwürfigkeit.“

Koran, Sure 9,29: „und sich unterworfen fühlen.“ – Ibn Kathir: „Geschändet, erniedrigt und herabgesetzt. Daher ist es Muslimen nicht erlaubt andere Dhimmi-Völker zu ehren oder sie über Muslime zu erheben, denn sie sind schauderhaft, schändlich und erniedrigt.“

Die nächste zu untersuchende Quelle ist natürlich, wie jeder, der ein wenig vom Islam weiß, die Hadithe:

Sahi Bukhari, Band 4, Buch 53, Nr. 392:

„Berichtet von Abu Huraira: Während wir in der Moschee waren, kam der Prophet heraus und sagte: ‚Lasst uns zu den Juden gehen.‘ Wir gingen hinaus, bis wir Bait-u-Midras [beit hamidrash – ‚den Studiersaal‘?- NRK] erreichten. Er sagte ihnen: ‚Wenn ihr den Islam annehmt, werdet ich sicher sein. Ihr solltet wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört und ich will euch aus diesem Land jagen. Wenn als irgendeiner unter euch Besitz hat, ist es ihm erlaubt diesen zu verkaufen; ansonsten solltet ihr wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört.‘“

Abgesehen von dem interessanten Aspekt der Geschichte, dass Mohammed zum beit hamidrash ging, um dort die Juden aufzusuchen – ungefähr so etwas Ähnliches wie dieser muslimische Terrorist, der vor nicht allzu langer Zeit in Jerusalem acht Schüler in einer Seminar-Bibliothek ermordete – sollten wir etwas von allgemeinerem Interesse beachten: Das die Erde Allah gehört, kann ich verstehen, wenn wir akzeptieren, dass „Allah“ nur ein Wort für „Gott“ ist. Sicher, im Monotheismus gehört letztlich alles Gott.

Aber: „Die Erde gehört Allah UND seinem Apostel?“ Die ganze Erde gehört Allah und Mohammed? Im Islam ist das offenbar so.

Wenn daher Mohammed sagt: „Ich will dich aus diesem Land vertreiben“ – nun, es gehört ihm ja ohnehin. Also nehme ich an, dass es dadurch zu Recht wird. Es erklärt auch die Jizya ziemlich gut. Die Juden (und Christen) habe für das Recht zu zahlen, irgendwo in Allahs und Mohammeds Revier zu bleiben oder sie können sich der Gang anschließen und selbst anfangen ihren Teil des Schutzgeldes einzusammeln.