Nationalsozialismus, Kommunismus, Islamismus

DryBones, 4. Februar 2016

Erst die Bedrohung durch die Nazis,
dann die Bedrohung durch die Kommunisten,
jetzt die Bedrohung durch die Islamisten.

Es ist, als würde man einen Horrorfilm nach dem anderen sehen!
Und du kannst den Sender nicht wechseln!

 

Gedankenverlorenes Territorium – ISIS-Sexsklavinnen überglücklich: Die Regeln für Vergewaltigung sind klargestellt

„Wenn mein Herr und seine Kumpane mich auf unvorstellbare Weise brutal behandeln und vergewaltigen, weiß ich, dass sie einem einwandfreien Regelwerk folgen.“

PreOccupied Territory, 31. Dezember 2015

Raqqa, 31. Dezember – Tausende von Kämpfern des Islamischen Staats gefangene und zu Sexsklavinnen gemachte Frauen und Mädchen atmeten diese Woche kollektiv erleichtert auf, nachdem der selbsternannte Kalif Abu Bakr Al-Baghdadi religiöse Richtlinien dafür ausgab, wann, unterwelchen Umständen und mit welchen Methoden solche gefangenen Frauen vergewaltigt werden können.

Al-Baghdadi leitete die Entwicklung und Veröffentlichung der Richtlinien, die seinen Kämpfern helfen sollen sich an einwandfreie islamische Praktiken zu halten, während sie kämpfen, um den Islam zu einer einizgen politischen Einheit zu machen, die die Welt umspannt. Über die reine Eroberung von Territorium und die Zwangskonvertierung oder Massakrierung gesamter Bevölkerungen hinaus benötigen die Kämpfer und Funktionäre des Islamischen Staats praktische Führung dazu, wie sie ihre Angelegenheiten führen, nachdem der eigentliche militärischen Kampf und seine blutigen Nachwirkungen abgeschlossen sind. Al-Baghdadi hielt es daher für angebracht seinen Untertanen zu helfen die Einzelheiten der Scharia, des Islamischen Gesetzes, zu wahren, wie es auf die banaleren Details des Lebens und der Verwaltung gebraucht wird, besonders die Einstellung, Ausbeutung und Behandlung von gefangenen Frauen. Bis zur Ausgabe dieser Richtlinien, sagten die Frauen und Mädchen, gab es keine Möglichkeit vorherzusagen, welche Art grausamer Behandlung sie jeden Tag erhalten würden, aber jetzt ist diese Ungewissheit beseitigt worden.

„Ich weiß eigentlich nicht, wie die neuen Regeln aussehen, denn mir ist nicht erlaubt zu lesen, Radio zu hören oder auf andere Weise Informationen zu bekommen“, sagte Isma, ein 15-jähriges jesidisches Mädchen, das im letzten Juni von einem ISIS-Kommandeur gekauft worden war. „Aber ich habe davon reden gehört, so dass ich jetzt wenigstens weiß, wenn mein Herr und seine Kumpane mich auf unvorstellbare Weise brutal behandeln und vergewaltigen, dann handeln sie nach einem einwandfreien Regelwerk, selbst wenn ich diese Regeln nicht kenne.“

„Wir können jetzt etwas aufatmen“, stimmte Maryam (14) zu, ein kurdisches Mädchen. „Das heißt, wenn ich überhaupt aufatmen könnte. Mein Herr brach mir eine Rippe, als ich seinen ersten Avancen Widerstand leistete und das ist nicht geheilt, weil es weiter passiert. Jetzt, da ich weiß, dass die Schläge nicht willkürlich sein dürfen, sondern vom islamischen Recht nur gerechtfertigt sind, wenn ich es ablehne seiner Lust und seinem Wunsch nach Dominanz gefällig zu sein, ist etwas von der Spannung weg.“ Marya und ihre Schwester Ada (1) wurden Anfang des Sommers gefangen und werden von demselben ISIS-Bataillonskommandeur festgehalten und wiederholt vergewaltigt.

Ada fügte hinzu, das sie besonders dankbar ist, dass die Regeln sie nicht verpflichten nur die Libido ihres Herrn zu bedienen, sondern es ihm erlauben sie dazu zu zwingen auch andere Hausarbeiten zu erledigen. „Es ist eine solche Erleichterung, manchmal in der Lage sein zu können das Haus zu verlassen und Wasser holen zu gehen oder etwas zu reinigen, so dass ich eine Weile von ihm und seinen ‚Jungs‘ weg sein kann“, sagte sie. „Gott sei Dank für diese Regeln.“

Die Regeln des Islamischen Staats für Vergewaltigung

Fatwas des Islamischen Staats zu den Verhaltensregeln der Sex-Sklaverei sind übersetzt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Hier das, was darin steht.

The Clarion Project, 30. Dezember 2015

Theologen des Islamischen Staats haben in einer ausführlichen Fatwa detaillierte Entscheidungen dazu ausgegeben, wer Sexsklavinnen vergewaltigen darf und wann.

Die Fatwa wurde vom US-Militär als Teil eines Fundes von Dokumenten sichergestellt, die im Mai dieses Jahres bei einem Angriff erbeutet wurden, bei dem der Finanzchef des Islamischen Staats (ISIS/ISIL), Abu Sayyaf getötet wurde. Reuters hat Exposés einiger der dabei sichergestellten Dokumente gebracht, darunter diese Fatwa.

Fatwa Nr. 64 mit Datum vom 29. Januar 2015 und ausgegeben vom Komitee für Forschung und Fatwas des Islamischen Staats ist als Warnungen an „einige der Brüder“ gegliedert, die „Verstöße in Sachen Umgang mit den Sklavinnen begangen haben“, von denen ISIS das Gefühl hat sie „sind vom Scharia-Recht nicht erlaubt“.

Um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden, kodifiziert die Fatwa die Regeln für Sexsklaverei folgendermaßen:

  • Ein Sklaveneigner darf keinen Geschlechtsverkehr (Vergewaltigung) mit seiner Sklavin haben, wenn diese schwanger ist oder menstruiert.
  • Er darf nicht Mutter und Tochter vergewaltigen, wenn ihm beide Frauen gehören.
  • Er darf nicht zwei Schwestern vergewaltigen, wenn ihm beide gehören – er muss sich für eine entscheiden. Verkauft er sie aber, wird die andere erlaubt.
  • Ein Sohn darf die Sklavin seines Vaters nicht vergewaltigen, auch der Vater nicht die Sklavin seines Sohnes. Genauso wenig darf ein Ehemann die Sklavin seiner Frau vergewaltigen. Das Mädchen zu verkaufen oder zu verschenken ändert dies.
  • Einem Sklaveneigentümer ist es nicht erlaubt einen Fötus seiner Sklavin abzutreiben, die von ihm geschwängert wurde.

Es gibt auch gerichtliche Verfügungen, dass Sklaven gut zu behandeln sind:

  • Der Eigentümer einer Sklavin sollte ihr gegenüber Mitgefühl zeigen, freundlich zu ihr sein, sie nicht erniedrigen und ihr keine Arbeit zuweisen, die auszuführen sie nicht in der Lage ist.

Für eine Organisation, die für ihre drakonischen Umgang zu Verbrechen und Bestrafung berüchtigt ist, fehlen auffälligerweise Strafen Verstöße gegen diese Regeln.

Eine weitere Broschüre, die vom Forscher und Experten für den Islamischen Staat Jawad al-Tamimi übersetzt wurde, legt die Basis der Scharia für die Gefangennahme im Krieg dar, einschließlich der von Sexsklavinnen; sie bietet Anleitung dazu, wen Kämpfer gefangen nehmen und versklaven dürfen.

„Für die Ungläubigen, die keinen Dhimmi-Pakt, Waffenstillstand oder Sicherheit zwischen sich und den Muslimen haben, lautet das Prinzip zu ihnen, dass ihr Blut und Eigentum als Beute freigegeben sind, wenn sie nicht zum Islam konvertieren oder die Jizya zahlen und unter die Herrschaft des Islam kommen“, heißt es in der Broschüre weiter.

„In dieser Hinsicht dürfen ihre Frauen und Nachwuchs gefangen genommen werden.“

Die Broschüre legt fest, dass es nicht erlaubt ist weibliche Gefangene zu vergewaltigen, bis sie als Sklavinnen bestätigt sind, da der Imam (Kalif) entscheiden kann sie entweder freizulassen oder Lösegeld für sie zu fordern. Nur Nichtmuslime dürfen gefangen genommen werden und von diesen keine Juden und Christen, die zugestimmt haben sich dem Kalifat in einem Dhimma-Pakt zu unterwerfen.