Die verzweifelte Notwendigkeit für WAHREN interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen

Anders als bei der Farce neulich in Bahrain

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 17. November 2022 (The Stream)

Der Papst und der Imam

Vor kurzem ging eine vielgepriesene Konferenz in Bahrain, die für „interreligiösen Dialog“ und „Koexistenz“ gewidmet war, zu Ende. Mit vielen führenden christlichen und muslimischen Persönlichkeiten – darunter Papst Franziskus und Scheik Ahmed al-Tayeb, der Großimam der Al-Azhar – sollte die Konferenz „Brücken des Dialogs zwischen Führern der Religionen, Sekten, Denken, Kultur und Medien in Kooperation mit der Al-Azhar, der katholischen Kirche, dem Muslimischen Elternrat und andere internationalen Institutionen, die mit Dialog, menschlicher Koexistenz und Toleranz beteiligt waren, zu bauen.“

Auf dem Papier klingt das zwar alles fantastisch, in der Realität läuft es aber oft auf wenig und macht die Dinge vertretbarerweise schlimmer.

Anders ausgedrückt werden diese und andere Konferenzen von Christen mit Muslimen, die von „offiziellen“ Kanälen gefördert werden, oft nur einer Sache gewidmet: den Islam von allen vergehen freizusprechen, die in seinem Namen begangen werden.

Zum Beispiel bestand der Großimam – der lächelt, den Papst umarmt und brüderlichen Frieden predigt, während er Radikalismus und sogar den Tod für Apostaten fördert, wenn er zu Muslimen spricht – wiederholt darauf, dass der Islam nichts mit Terrorismus zu tun hat; aber genau dasselbe machte Papst Franziskus, der „abwegige Interpretationen“ des Islam für die Gewalt und Intoleranz verantwortlich macht, die in seinem Namen begangen werden.

Allerdings haben sich der Papst und der Imam während ihrer unterreligiösen Initiativen schon lange dem Reinwaschen des Islam gewidmet. 2019 unterzeichneten sie ein Dokument, das für den jihadistischen Terrorismus „unkorrekte Interpretationen religiöser [muslimischer] Texte und mit Hunger, Armut, Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Stolz verbundene Politik“ verantwortlich machte.

All diese Konferenzen und Initiativen verbergen nicht nur die Wahrheit, indem sie Komplikationen unter der Oberfläche eitern und metastasieren lassen. Diese sind groß, verpassten aber Möglichkeiten. Immerhin hat interreligiöser Dialog zwischen Christen und Muslimen großes Potenzial – aber nur, wenn er ehrlich und ernst gemeint ist,  die Unterschiede und Konfliktquellen anspricht, statt ständig (oberflächliche) Gemeinsamkeiten zu betonen.

Und das wurden sie ein Jahrtausend lang.

Um 718 z.B. – weniger als ein Jahrhundert nach dem Tod des Propheten des Islam Mohammed – forderte Kalif Omar II. den oströmischen Kaiser Leo III. auf den Islam anzunehmen. Das führte zu einem freimütigen Briefaustausch. Statt dann den Islam diplomatisch, aber höflich abzulehnen, sah sich Leo dessen Behauptungen, er sei vom Himmel geschickt, genauer an. Unter andere, kritisierte er den Islam offen für die Beschneidung und für die Behandlung von Frauen als Habe sowie für die Lehre das Paradies sei wenig mehr als ein Bordell, in dem Muslime auf ewig mit übernatürlichen Frauen kopulieren.

Leo verglich dann den Frieden Christi mit Mohammeds Jihad: „Du nennst diese vernichtenden Überfälle, die allen Völkern Tod und Gefangenschaft bringen, ‚den Weg Gottes‘. Seht eure Religion und ihren Lohn [Tod und Zerstörung]. Seht eure Herrlichkeit, ihr, die ihr vorgebt ein engelhaftes Leben zu führen.“

Weit davon entfernt ein Geschenk des Himmels zu sein, befand sich der Islam mit Gottes Volk im Krieg, schloss der Kaiser: „Ich sehe dich selbst jetzt … solche Grausamkeiten gegenüber den Gläubigen Gottes [Christen] mit dem Zweck sie zum Glaubensabfall zu bekehren und all die zu töten, die deinen Plänen Widerstand leisten, so dass täglich die Vorhersage unseres Retters erfüllt wird: ‚Es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu erweisen.‘ (Joh. 16,2)“ [Sword and Scimitar, S. 63-65 hat den kompletten Austausch zwischen Kaiser und Kalif.]

Obwohl Christen überall in der islamischen Welt verfolgt werden, lehnt es Papst Franziskus derweil ab auch nur ein einziges Wort dazu von sich gegeben. Selbst bei der aktuellen Konferenz gab er, obwohl er beiläufig die Verfolgung von Schiiten in mehrheitlich sunnitischen Staaten erwähnte, nicht ein einziges Wort zu Christen von sich, obwohl in der gesamten islamischen Welt Millionen grausam verfolgt werden.

Oder bedenken Sie Franz von Assisi, den Papst Franziskus so sehr vergöttert, dass er seinen Namen übernahm. Während der heilige Franziskus (geb. 1182) sich mit dem Sultan al-Malik al-Kāmil von Ägypten traf und einen friedlichen Dialog mit ihm führte – wie der Vatikan uns oft im Versuch erinnert Papst Franziskus als jemanden darzustellen, der in den „Brückenbauer“-Fußstapfen des Heiligen wandelt – war er nicht weniger unverblümt als Leo. Er ignorierte die gewalttätige Realität des Islam nicht, entschuldigte sich auch nicht für christliche Wahrheiten, um muslimischem Zartgefühl entgegenzukommen, wie Papst Franziskus es oft tut. Stattdessen betrieb er wahren Dialog – und was, wenn die muslimischen Kleriker, mit denen er diskutierte, ihren Willen bekommen hätten, ihn seinen Kopf gekostet hätte.

Oder bedenken Sie den oströmischen Kaiser Manuel II. (geb. 1350), der fast 700 Jahre nach Leo III. lebte. Als Mann, der sein gesamtes Leben damit verbrachte sich gegen die eindringenden Türken zu verteidigen war Manuel mit dem Islam sehr vertraut. Er verstand die drei Auswahlmöglichkeiten, die das islamische Recht (Scharia) eroberten Nichtmuslimen auferlegte. In seinen Worten: „Sie müssen [1] sich unter dieses neue Recht beugen [heißt: Muslime werden] oder [2] Tribut zahlen und darüber hinaus sich auf Sklaven reduzieren lassen [eine genaue Beschreibung der Jizya und des Dhimmi-Status] oder in Ermangelung von Verwelktem [3] ohne zu zögern mit Eisen geschlagen.“ [Sword and Scimitar, S. 217]

1390 war Manuel ein Münde – oder realistischer: Geisel – des türkischen Sultans Bayesid, den zeitgenössische Europäer als „Christenverfolger wie sonst keiner in seiner Umgebung und in der Religion der Araber ein höchst glühender Jünger Mohammeds“ beschrieben.

An Bayesids Höfen behelligten muslimische Kleriker Manuel ständig, er solle den „wahren“ Glauben annehmen. Er antwortete mit schonungsloser Offenheit: „Zeige mir doch, was Mohammed Neues brachte und dort wirst du nur Böses und Unmenschliches finden, so wie sein Gebot den von ihm gepredigten Glauben mit dem Schwert zu verbreiten.“ Auch er hatte Glück seinen Kopf nicht zu verlieren, da er es schaffte zurück nach Konstantinopel zu entkommen.

Interessant ist, dass Muslime weltweit 2006, als Papst Benedikt nebenbei Manuels erwähnte Behauptungen über Mohammed zitierte, als wollten sie Manuels Einschätzung bestätigen, randalierten, Kirchen niederbrannten und Christen angriffen; eine italienische Nonne, die ihr Leben dem Dienst an den Kranken und Notleidenden in Somalia gewidmet hatte, wurde dort ermordet.

Papst Benedikts Nachfolger, Papst Franziskus, hat die Lektion offensichtlich gelernt: Der einzige für Muslime akzeptable „interreligiöse Dialog“ ist die Art statt dem Islam ernsthaft harte Fragen zu stellen, die ist, ihn zu decken. Daher hat Ahmed al-Tayeb – die alle Verbindungen zum Vatikan abbrach, als Papst Benedikt 2006 Manuel zitierte – Papst Franziskus als „Mitbruder“ umarmt.

Ob Sie es glauben oder nicht: Leider müssen manche Muslime die erwähnte Kritik und Bedenken hören, im aus ihrer Selbstgefälligkeit herausgeschüttelt zu werden und ihre Religion aufrichtig zu beurteilen. Vernünftiger Streit gegen den Islam, wie er in den Worten Leos, des Heiligen Franziskus, Manuels ind vieler anderer historischer Personen eingefangen wurde, hat im Verlauf der Jahrhunderte  nicht wenige Muslime veranlasst ihre heiligen Schriften zu durchsuchen um auf die Vorwürfe zu antworten, nur um dann festzustellen, dass sie dann die Dinge wie die Ungläubigen sahen. (Wenn man christlichen Chronisten glauben darf, dann haben die offenen und ernsten Worte Kaiser Leos III. und des Heiligen Franziskus an den Kalifen Omar und Sultan al-Malik diese zwei Muslime veranlasst sich vom Islam loszusagen, wenn auch nur im Geheimen.)

Wie auch immer es sein mag, eines ist sicher: Ernster Dialog ermächtigt letzten Endes das, was wahr ist und das Gute – selbst wenn es vorübergehend zu Reibungen führt; unaufrichtiger Dialog ermächtigt am Ende das, was falsch ist und damit das Böse – selbst wenn es zu vorübergehender, aber künstlicher Kooperation im Heute führt, wie in der guten Show, die gerade von Papst Franziskus und Scheik Ahmed al-Tayeb in Bahrain aufgeführt wurde.

Qatar sagt muslimischen Migranten, sie sollen ihre Gastgeberländer hassen

Raymond Ibrahim, 9. November 2022

Der folgende Text wurde von Selwyn Duke für The New American geschrieben:

„Beiß nicht die Hand, die dich füttert“, lautet ein uralter weiser Rat. Dieser Rat ist de, US-„Verbündeten“ Qatar allerdings abhanden gekommen, da es in nichtislamischen Ländern lebenden Muslimen empfiehlt ihre „ungläubigen“ Gönner zu hassen.

Das berichtet Raymond Ibrahim, ein Autor, Forscher und Senior Fellow am Gatestone Institute, der fließend Arabisch spricht.

Die „Anti-Ungläubigen“-Weisung findet sich im weithin gelesenen Islamweb.net, von dem Ibrahim sagt, es wird vom Golf-Emirat Qatar finanziert und geleitet wird. Die Weisung besagt: „Jeder Muslim, der in einem nichtmuslimischen Land lebt, ist verpflichtet seinem angenommenen Staat und ihre ‚ungläubigen‘ Bürger zu hassen (obwohl sie von ihnen Leistungen erhalten)“, schreibt Ibrahim.

Die Aufforderung „kommt in der Form einer Fatwa (ein islamisch genehmigter Erlass) namens „Bedingungen, die den Wohnort in ungläubigen Nationen legitimieren“ (alle Übersetzungen in diesem Artikel meine eigenen)“, informiert Ibrahim. „Zusammen mit dem ‚Erhalt und der Aufrechterhaltung seines Islam‘, der „ersten Bedingung‘ für einen jeden Muslim, der unter Nichtmuslimen lebt, ist, dass sie ‚Feindseligkeit und Hass für die Ungläubigen‘ empfinden“, zitiert der Autor die Fatwa.

„Das trifft zufälligerweise auf die Millionen muslimischer Migranten zu, die freiwillig nach Westeuropa einwandern und es fluten“, fährt Ibrahim fort. „Wenn sie ihren Islam ernst nehmen, sind sie verpflichtet die Nationen zu hassen und ihnen gegenüber illoyal zu sein, die sie willkommen heißen und ihnen unentgeltlich Essen, Unterkunft und Gesundheitsversorgung bieten.“

Iskamweb.net rechtfertigt seine Vorschrift zur Undankbarkeit mit dem Koran: „Du findest keine Leute, die an Allah und den Jüngsten Tag glauben und denjenigen Zuneigung bezeigen, die Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandeln, auch wenn diese ihre Väter wären oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Sippenmitglieder [Sure 58,22]“, berichtete Ibrahim, der auch den Koranvers angab.

„O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Schutzherren! Sie sind einer des anderen Schutzherren. Und wer von euch sie zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen“, heißt es un einem zweiten Vers. „Gewiss, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht.“ [Sure 5,51]

Ibrahim sagt uns weiter: Nach dem „Zitat Mohammeds in einem Sahih (authentischem) Hadith, der besagt: ‚Wer auch immer ein Volk liebt, gehört zu ihnen“, schließt die Fatwa mit der Aussage: ‚Die Feinde Allahs zu leben gehört zu den größten Gefahren für einen Muslim, denn sie zu lieben erfordert mit ihnen zu kooperieren und ihnen zu folgen oder zumindest sie nicht abzulehnen – deshalb sagte der Prophet: Wer immer ein Volk liebt, gehört zu ihm.‘“

Das bedeutet, so Ibrahim, dass jemand schon ein Feind Allahs ist, einfach nur, weil er kein Muslim ist.“

Der Forscher hebt zusätzlich hervor, dass diese Lehre im Islam alles andere als eine randständige Vorstellung ist, sondern Mainstream. Hier ist bemerkenswert, dass Qatar kein Kamele hütendes Hinterland ist, sonder mit dem dritthöchsten Pro-Kopf-Inlandsprodukt der Welt und dem dritthöchsten Menschheitsentwicklungs-Index der arabischen Welt prahlt.

Die Lehre ist nicht neu. Islamisches Denken teilt die Welt in zwei Zonen; die erste ist Dar al-Islam, dort herrschen Muslime und es sie wird als „Gebiet des Friedens“ angesehen. Die andere ist Dar al-Harb oder nichtmuslimisches Land – was als „Gebiet von Krieg oder Chaos“ eingestuft wird.

Die frühen Vereinigten Staaten erlebten ein Musterbeispiel dieser Mentalität; sie wurden, wie andere nichtmuslimischen Länder im Orbit des Dar al-Islam, von den Berber-Piraten Nordafrikas bedroht. Bedenken Sie z.B. die Antwort des Gesandten von Tripoli in London, Botschafter Sidi Haddsch Abdrahaman, die er 1785 auf die Frage gab, warum sein Volk „Krieg gegen Staaten führt, die ihnen nichts getan haben.“

So berichtete Thomas Jefferson damals: „Der Botschafter antwortete uns, dass es in den Gesetzen ihres Propheten gründete, das es in ihrem Koran geschrieben stand, dass es ihr Recht und ihre Pflicht  sei, gegen alle Staaten, die zugeben, dass ihre Obrigkeiten Sünder seien, Krieg zu führen, wo immer sie zu finden seien und alle zu Sklaven zu machen, die sie gefangen nehmen können.“

Was wir hier sehen ist also der Unterschied zwischen Marketing und Zutaten-Etikett. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie von der Qatar-Story in den Mainstream-Medien gehört haben, die uns eine verzerrte Sicht auf die Wirklichkeit vermitteln („Muslime sind unschuldige Opfer des westlichen Imperialismus!“) Aber ehrliche Araber, die fließend Arabisch sprechen, die übersetzen, was nahöstliche muslimische Quellen tatsächlich sagen, zeichnen ein anderes Bild.

Abgesehen von Ibrahim ist Dr. Mudar Zahran ein weiteres gutes Beispiel; er ist ein jordanischer Führer der Oppositionskoalition, der in Großbritannien im Asyl lebt. Bei seiner Warnung vor der massiven muslimischen Migration nach Europa als „weiche islamische Eroberung des Westens“ sagte er 2015: „Ich muss ehrlich sagen: Sie lesen arabische Magazine und arabische Zeitungen und sie reden darüber. ‚Gute Arbeit! Jetzt werden wir Europa erobern.‘“

Es ist jedoch einfach einen Feind zu erobern, der einen Hang zum Selbstmord hat. Um mit einem alten Sprichwort zu spielen: Ein Narr und seine Zivilisation werden bald getrennt sein,

Arabische Wissenschaftler bekriegen sich wegen Kamel-Urin als Wunderheilmittel

Elder of Ziyon, 7. November 2022

Amal Kenawy, Psychologie-Professorin an der medizinischen Fakultät der Ain Schams-Universität in Ägypten, hat den Menschen empfohlen, sie sollten Kamel-Urin trinken, weil dieses viele Vorteile hat. Kenawy sagt, viele wissenschaftliche Experimente haben beweisen, wie vorteilhaft Kamelurin ist.

Sie ist nicht die einzige. Ein Prediger in Kuwait erstellte den Sommer über ein Video, in dem er nicht nur die gesundheitlichen Vorteile von Kamel-Urin rühmte, sondern auch seinen wunderbaren Geschmack, mischt man ihn mit Kamel-Milch.

Es gibt jede Menge Artikel auf arabischen Internetseiten, die den Nutzen von Kamel-Urin für die Behandlung von Krebs und Nierensteinen und als Wundermittel gegen andere Krankheiten rühmen. Ein Iraner sagte 2020, er heile COVID-19.

Schließlich schaltet sich ein Jordanischer Arzt ein und sagt, dass Kamel-Urin zu trinken, nicht nur lächerlich ist, sondern gefährlich.

In einem Eintrag auf Facebook sagte Ali al-Saudi: „Diese Nachrichten [über die gesundheitlichen Vorteil von Kamel-Urin] sind Märchen, die keine wissenschaftliche Grundlage haben und von keinerlei Forschung oder Studien unterstützt werden; tatsächlich sind sie genau das Gegenteil.“

Al-Saudi warnte vor großen Mengen Giften und Harnstoffen im Kamel-Urin, was Menschen töten und Krankheiten verursachen kann.

Er sprach Amal Kenawy an: „Bring die Welt nicht dazu noch mehr über uns zu lachen.“

Die Weltgesundheitsorganisation rät davon ab Kamel-Urin zu trinken.

Die heißen Mädels aus dem Gazastreifen

Elder of Ziyon, 2. November 2022

Ich bin bei genug Messen gewesen und es überrascht nicht, dass Austeller versuchen werden attraktive Frauen zu finden, um vor ihren Ständen zu repräsentieren und zu versuchen mehr Männer hereinzubringen.

Raten sie mal: Das passiert auch im Gazastreifen.

Selbst mit den verhüllten Frauen gab es keine Engpässe an Makeup, weil die am besten Aussehenden der Messe Gaza National Produktion zur Schau standen, die am Dienstag zur Werbung für palästinensische Produkte stattfand.

Hier sind ein paar Szenen aus der Ausstellung.

Glauben Sie jetzt, dss der Hijab diese Frauen davor schützt im Gazastreifen belästigt zu werden, so wie es mit westlichen Frauen in weniger züchtiger Kleidung geschieht? Wir wissen, dass im benachbarten Ägypten der Hijab keinerlei Auswirkungen auf die Reduzierung der Belästigungen hat – 2013 berichtete die UNO, dass 99,3% der Frauen in Kairo Erfahrungen mit sexueller Belästigung gemacht haben und Vergewaltigung ist ein ernstes Problem.

Im Gazastreifen ist es wahrscheinlich nicht so schlimm wie in Ägypten, weil die Kultur weit konservativer ist, aber das ist der Punkt: Frauen sind nicht dafür verantwortlich belästigt und angegriffen zu werden, das sind die Männer, die sie angreifen, egal, was die Frauen sich anzuziehen entscheiden.

Wenn es im Gazastreifen kein Problem damit gibt, dass Frauen sich schön anziehen und Makeup tragen, um ein hübsches Gesicht für ein Geschäft zu sein, dann sollte es kein Problem sein, wenn sie auch ihren Hijab abnehmen wollen. Die Belästiger sind die Kriminellen, nicht die Opfer der Belästigung.

Ägyptens institutionalisierte Diskriminierung seiner koptisch-christlichen Bürger

Raymond Ibrahim, 11. Oktober 2022 (Coptic Solidarity)

Der Präsident der Universität Kairo, Mohammad Uthman al-Khoscht, ernannte vor kurzem 31 neue  Direktoren, stellvertretenden Direktore, Manager und Wissenschaftler, die eine Reihe von Abteilungen führen sollen, darunter die für Landwirtschaft, Ingenieurswesen, Krankenpflege, Zahnmedizin, statistische Forschung und Afrika-Studien.

Obwohl die Kopten – Ägyptens uransässigste, christliche Bevölkerung – irgendetwas zwischen 10 und 20 Prozent der Bevölkerung stellen, befindet sich bemerkenswerterweise unter diesen neuen Angestellten der Universität Kairo nicht ein einziger Christ. Alle sind Muslime.

Die Bedeutung dieser Nachricht liegt weniger darin, dass es in Ägypten Diskriminierung von Christen gibt – was inzwischen mehr als offensichtlich sein sollte – sondern dass sie anscheinend jede einzelne Facette der ägyptischen Gesellschaft durchdringt.

So berichtete im Juni die in Washington ansässige Coptic Solidarity (CS), eine internationale Menschenrechtsorganisation, die sich auf die Notlage der Kopten Ägyptens konzentriert:

Derzeit hat Ägypten rund 135 Botschafter auf Posten im Ausland und rund 20 Generalkonsuln (im Verwaltungsrang eines Botschafters).

Im Verlauf der letzten Wochen waren wir bei Coptic Solidarity in der Lage einen Überblick über die Namen von 128 Botschaftern und 16 Generalkonsuln zu bekommen. Die Schlussfolgerungen stimmen mit früheren Erhebungen überein, die wir in den letzten 20 Jahren durchgeführt und in Datenbanken ägyptischer Botschafter und Generalkonsuln festgehalten haben, die von Coptic Solidarity erstellt wurde. Obwohl Kopten die indigenen christlichen Einwohnern Ägyptens zumindest 10 Prozent der ägyptischen Bevölkerung stellen – und daher für mindestens 10 Prozent des diplomatischen Corps 10 Prozent stellen sollten.

  • Für keine wichtige westliche Hauptstadt (Washington, London, Paris, Bonn, Rom, Ottawa usw.) wurden Kopten ins Amt ernannt.
  • Für keine wichtige nichtwestliche Hauptstadt (Tokio, Beijing, Moskau, Delhi usw.) wurden Kopten ins Amt ernannt.
  • Für keine internationale Organisation wurden Kopten ernannt.
  • Für kein arabisches oder muslimisches Land wurden Kopten ernannt.
  • Nirgendwo wurden Kopten als Generalkonsul ernannt.

Genauso wurden am 3. März in einem Versuch Ägyptens, Fortschritte bezüglich Frauen zu demonstrieren, 98 Richterinnen vereidigt, die juristische Positionen in Ägyptens Staatsrat übernehmen. Das wurde als wichtige und nie da gewesene Entwicklung betrachtet; seit seiner Gründung vor 75 Jahren hat nicht eine einzige Frau auf dem Podium des Gerichts des Staatsrats gesessen – und jetzt sind es 98. Und doch ist keine einzige Christi dabei – wieder trotz der Tatsache, dass die Kopten zwischen 10 und 20% der Bevölkerung des Staates stellen, was nahelegt, dass zumindest 10 der 98 wegen angemessener Repräsentation Kopten sei müssten.

Oder betrachten Sie den Präsidentenerlass für neue stellvertretende Staatsanwälte. Von 516 Neueinstellungen sind dürftige fünf – also weniger als 1% – Kopten. Der Erlass wurde von niemand geringerem als Präsident al-Sisi unterschrieben, dessen Lobby-Agentur in Washington DC mit seinen Bemühungen um Sicherstellung von „Leistungsgesellschaft im öffentlichen Dienst“ prahlt.

Solche offene Diskriminierung besteht sogar in weniger „formellen“ Umfeldern. Nehmen wir zum Beispiel Fußball – in Ägypten eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung. Wie Aid to the Church in Need in einem Bericht im Februar 2022 festhielt,

machen Christen rund 15% der Bevölkerung Ägyptens aus und sind so fußballverrückt wie ihre muslimischen Nachbarn, aber es gibt nicht einen einzigen Kopten in der Nationalmannschaft… Es gibt keine offiziellen Statistiken zur Zahl der Kopten in Ägypten, aber Schätzungen variieren zwischen 10 und 20 %… Die Tatsache, dass keine Kopten, egal welcher Denomination, im Fußball auf Spitzenniveau und damit in der Nationalmannschaft vertreten sind, schmerzt.

Oder wie die Präsidentin von Coptic Solidarity, Frau Caroline Doss Esq., feststellte:

Sport soll von allen betrieben werden. Es ist unvorstellbar, dass kein einziger koptischer Athlet ausreichend qualifiziert ist für Ägypten im Sport anzutreten, insbesondere wenn man bedenkt, dass Ägypten das Land mit der vierzehntgrößten Bevölkerung der Welt mit mindestens 15 Millionen Kopten ist. Sie müssen handeln, um dieser religiös motivierten Diskriminierung ein Ende zu setzen.

Derart weit verbreitete Diskriminierung von Kopten beschränkt sich nicht nur auf die ägyptische Politik. Westliche Elemente, darunter solche, die mit der Bekämpfung von Diskriminierung beauftragt sind, neigen dazu das zu ignorieren; zumindest behandeln sie sie nicht auf dieselbe Weise, wie sie es im umgekehrten Fall tun würden – wenn ein christlicher Staat muslimische Minderheiten offen diskriminieren würde.

Bezüglich des letzten Beispiels hat CS verschiedene Briefe und Berichte (zu mehreren wird hier verlinkt) an mehrere zuständige Sportkomitees geschickt, darunter vor allem die FIFA in Zürich, die 1904 gegründet wurde, um internationale Wettbewerbe zu leiten. Es heißt die FIFA nimmt Diskriminierung sehr ernst. Aber wie CS feststellte:

CS berichtete als erstes dem Internationalen Olympischen Komitee und der FIFA im August 2016 erst über weit verbreitete Diskriminierung koptischer Athleten in Ägypten. Keine der beiden Organisationen reagierte, bis europäische Nachrichtenmedien 2018 im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft Geschichten zum Thema veröffentlichten. Ein FIFA-Mitarbeiter kontaktierte schließlich CS mit der Anfrage nach weiteren Informationen – zwanzig Monate nachdem die ursprüngliche Beschwerde verschickt wurde.

CS kam dem nach, aber bis heute hat die FIFA wenig, wenn überhaupt etwas unternommen, , um diese Diskriminierung aufzuheben.

Genauso gehörten der ägyptischen Mannschaft bei den letzen olympischen Sommerspielen in Tokio 141 Athleten an: Einer davon – 0,7 Prozent – war Kopte. Die Beschwerde von CS beim IOC fiel auf taube Ohren.

Vor Kurzem besuchte der IOC-Präsident, was dem Ganzen anscheinend die Krone aufsetzte, Ägypten, wo er die Bewerbung des Landes um die Sommerolympiade lobte. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass er bei den Obrigkeiten jemals das Thema der Diskriminierung aufbrachte.

Kurz gesagt: Während tatsächliche, gewalttätige und mörderische Verfolgung der Christen Ägyptens nicht ungewöhnlich ist, durchzieht ihre institutionalisierte und offen Diskriminierung jeden Aspekt der ägyptischen Gesellschaft.

Die neue, unheilige Allianz mit Islamisten

Konservative verzweifeln wegen der linken Erosion, liefern den Westen seinen Todfeinden aus.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 28. Oktober 2022

Das stillschweigende Bündnis der westlichen Linken und der Islamisten – Muslime, die erpicht darauf sind den Westen für den Islam zu erobern – ist schon lange eine Quelle großer Sorge gewesen.

Linke, die übergroßen Einfluss auf die westliche Kultur ausüben, machen manchmal gemeinsame Sache mit Islamisten wegen des gemeinsamen Ziels den Westen und den Staat Israel zu zerstören. Das geschieht, obwohl Verweigerung von Demokratie und Menschenrechten durch die theokratischen Islamisten, ihre Unterdrückung von Frauen und der Verfolgung von Schwulen und Dissidenten den vorgeblichen Werten der westlichen Linken völlig zuwiderlaufen.

Als wäre diese Achse noch nicht gefährlich genug, gibt es jetzt verstörende Nachrichten über eine sich entwickelnde parallele Anziehung zwischen Islamisten und Konservativen. In einem langen und wichtigen Artikel auf Focus on Western Islamism hat Sam Westrop ausführlich ein aufkeimendes Bündnis zwischen Islamisten und amerikanischen Republikanern beschrieben.

Dafür gibt es einige Präzedenzfälle. Bei der Wahl 2000 haben laut einigen Schätzungen bis zu 70 Prozent der Muslime für Republikaner gestimmt.

Nachdem der Anti-Steuer-Aktivist Grover Norquist argumentierte, konservative Muslime bildeten eine natürliche Wählerschaft der republikanischen Partei, versuchte diese – unter Abweisung der Bedrohung, die einreisende Islamisten für Amerika darstellen – Leute zu erreichen, von denen sich herausstellte, dass sie radikale Islamisten sind.

Nach dem 9/11 scheiterte dieses Bündnis. Konservatives Erschrecken wegen des Islamismus erreichte 2007 seinen Höhepunkt, als der Prozess gegen die Holy Land Foundation zeigte, dass viele prominente amerikanisch-muslimische Organisationen und ihre Leiter und Aktivisten als „nicht angeklagte Mitverschwörer“ genannt wurden.

Erbost durch den Krieg im Irak wandten die Islamisten sich um Unterstützung an die Linke, die alle Sorgen wegen der muslimischen Welt als „islamophob“ verurteilte.

Heute, schreibt Westrop, ändert sich das wieder. Viele Islamisten betrachten die Linke nicht mehr als nützlichen Verbündeten, sondern wegen ihrer Agenda der Rechte von Homosexuellen, Transgener-Identität und sexuelle Freiheit, die sie so aggressiv puschen, als schädlichen Einfluss.

Eine kleine, aber zunehmende Anzahl muslimischer Aktivisten, sagt Westrop, propagieren die Idee, dass der amerikanische Konservatismus besser mit islamischen Prinzipien von Familie und Leben zusammenpasst.

In Berkeley (Kalifornien) hat Abdallah bin Hamid Ali, der Leiter des Islamic Law Councill am Zaytuna College, amerikanische Muslime gedrängt sich ihm in einer „neuen politischen Vision“ anzuschließen, die „Neoliberalismus“ ablehnt und Konservatismus als natürlicheres Heim schildern. Sein Twitter-Feed beinhaltet Dutzende Clips und Kommentare über die Verrücktheiten antikapitalistischer und antirassistischer Protestbewegungen.

Einige Islamisten betrachten die „extreme Rechte“ als Verbündete. Im Februar lud der führende Islamist Daniel Haqiqatjou Mark Collett auf seinen YouTube-Kanal ein; Collett ist ein prominenter britischer Neonazi. Die beiden taten sich wegen gemeinsamer Befürchtungen gegenüber dem Liberalismus, Säkularismus und der wahrgenommenen Bedrohung durch die Linke zusammen.

Gleichzeitig machen Elemente der Republikanischen Partei gemeinsame Sache mit islamischen Extremisten. Offizielle Vertreter der Republikanischen Partei schlossen sich vor kurzem radikalen Islamisten bei der Forderung an, „LGBTQ“-Bücher, die „Pornografie und Homosexualität“ propagieren, müssten aus Schulbibliotheken in Dearborn (Michigan) entfernt werden.

Im Juli waren Vertreter der Republikanischen Partei und Politiker Minnesotas bei einem großen Treffen zur Feier von Id al-Adha anwesend. Sie wurden an der Seite eines Islamisten aufgenommen, der Berichten zufolge islamische heilige Schriften zitierte, mit denen Juden der Verbreitung von „Korruption im Land“ beschuldigt und Muslime angewiesen werden, das Scharia-Recht über „menschgemachte“ Gesetze zu stellen, außerdem noch mit einem anderen, der in sozialen Medien Predigten über das „Massaker“ von den „Juden Israels“ an Muslimen einstellte.

Die fanatischen Ideologen, die in den 1920-er und 1930-er Jahren den modernen Islamismus entwickelten, stützten sich sowohl auf den Kommunismus als auch auf den Nationalsozialismus. In ihrem paranoiden Hass auf das jüdische Volk haben die Islamisten lange schon gemeinsame Sache sowohl mit der extremen Linken als auch der extremen Rechte gemacht.

Heute hat dieses Bündnis sich in den konservativen Mainstream ausgebreitet. Der Grund dafür liegt sicherlich in den ideologischen Turbulenzen, die die Konservativen in Amerika und Britannien seit dem Fall der Sowjetunion erschüttert haben.

Dieses Ereignis ließ sie glauben, dass ihr Fuchs erlegt worden sei. Auf der Suche nach einer neuen Sache, für die sie werben können, landeten sie bei der Freiheit.

Ihr Fehler war aber, die Freiheit vom geschichtlichen Netzwerk der Pflichten und Verbindlichkeiten zu trennen, die sie zusammen mit anderen Grundwerten der Zivilisation innerhalb einer kohärenten Gesellschaft schützt, wenn diese auf ererbter Tradition gründen. Diese Pflichten und Verbindlichkeiten waren natürlich grundsätzlich jüdische Werte, die in der christlichen Basis des Westens verankert waren.

Diese „Konservativen“ versäumten es zu erkennen, dass sie damit dasselbe Gebiet besetzten wie die hyper-individualistische Linke, die fest entschlossen ist diese Werte und diese Gesellschaft zu zerstören.

Die Konservativen erkennen jetzt den furchtbaren Schaden, der angerichtet worden ist, sind aber immer noch nicht in der Lage die eigene Rolle darin zu begreifen; so verzweifeln die Konservativen zunehmend daran, ob der Westen sich davor retten kann über den Rand dieser kulturellen Klippe abzurutschen.

Einige von ihnen schienen so verzweifelt nach Verbündeten zu suchen, dass sie für die Gefahren blind sind, die das darstellt. So pries der konservative Kommentator Dinesh D’Souza den radikalen Hassan Qazwini, Leiter des Islamic Institute of America, für seine „sozial und kulturell konservativen“ Anstrengungen, „die Mobilisierung muslimischer Eltern in Dearborn anzuheizen“.

Publikationen wie der American Conservative, sagt Westrop, veröffentlichen Kolumnen, die die Verteidiger des „blasphemischen“ Schriftstellers Salman Rushdie verurteilen (der vor kurzem von bei einem islamistischen Anschlag auf sein Leben schwer verletzt wurde) oder Darstellungen des Islam als Bollwerk gegen „die Verbreitung utopischen Progressivismus“ unterstützen. Weit davon entfernt die westlichen Kernwerte Menschenrechte, freie Meinungsäußerung und religiösen Widerspruch zu bewahren, helfen diese „Konservativen“ diese zu zerstören.

Es überrascht nicht, dass Islamisten diese Gutgläubigkeit und Ignoranz ausnutzen. Yasir Qadhi, ein Absolvent der salafistischen Hardliner-Bewegung und einer der bekanntesten islamisch-religiösen Führer des Westens, retweetete zustimmend die rechte Berichterstattung der Proteste in Dearborn und erklärte: „Konservative Christen und Juden müssen begreifen, dass Muslime ihre Verbündeten dabei sind eine reinere und moralisch aufrechtere Gesellschaft zu wollen.“

Sie sind aber keine Verbündeten des jüdischen Volks. Diese Islamisten nutzen sozialen Konservatismus, um zu versuchen die Christen gegen die Juden aufzubringen.

In Reaktion auf die „LGBTQ“-Lehren in Großbritannien und den Niederlanden, schreibt Westrop, veröffentlichen islamistische Aktivisten Karikaturen in sozialen Medien, die aus Neonazi-Publikationen adaptiert wurden, womit illustriert werden soll, dass Muslime und Christen gegen Juden, Schwarze, Homosexuelle und eine Reihe von Symbolen der offenbaren Übel des Progressivismus zusammenstehen.

Wenn westliche Konservative glauben, dass die Islamisten dieselbe Schlacht gegen den Progressivismus kämpfen, dann liegen sie sehr falsch.

Sozial Konservative opponieren gegen den Progressivismus, um den Westen zu retten. Islamisten opponieren gegen den Progressivismus als Teil ihrer Agenda den Westen zu zerstören.

Sozial Konservative opponieren gegen liberales Übermaß, weil sie glauben, dieses untergrabe westliche Kernwerte wie Wahrheit, Moral, fundamentale Institutionen wie Ehe und die Wahrheiten biologischer sexueller Unterschiede. Sie sehen es so, dass Liberalismus Respekt, Toleranz und Menschenrechte untergräbt und stattdessen Rassismus gegen Weiße und Antisemitismus propagiert.

Islamisten hingegen unterstützen Menschenrechte nicht; sie haben keinen Respekt für jedes einzelne Leben. Sie unterdrücken Frauen, töten Homosexuelle, hassen Juden, wollen Israel auslöschen und arbeiten daran den Westen zu erobern. Sie betrachten linke Exzesse als weiteren Beleg, dass der Westen zerstört werden muss.

Auch die Linken ihrerseits begreifen den fundamentalen Unterschied zwischen westlichen sozial Konservativen und Islamisten nicht. Die gegenüber der unterdrückerischen und illiberalen Natur ihrer eigenen „progressiven“ Werte blinden Linken nehmen stattdessen an, dass der westliche soziale Konservatismus unterdrückerisch und illiberal ist und so passt es natürlich mit islamischen Werten überein.

Amerikanische jüdische Linke erkennen also die Gefahr nicht, in der sie sich befinden. Denn die Islamisten haben sie direkt im Visier.

Und weit entfernt davon sie durch Hochhalten und Verteidigen westlicher Kernwerte zu verteidigen, driften jetzt Konservative, die den westlichen Liberalismus insgesamt ablehnen, selbst in Richtung Theokratie ab – und sind daher reif dafür die nützlichen Idioten des radikalen Islam zu werden.

Es hat lange schon Warnungen gegeben, dass, wenn die Mainstream-Gesellschaft die Verteidigung westlicher Werte aufgibt, das sich daraus ergebende Vakuum von Leuten mit anderen, unheilvollen Absichten gefüllt wird.

Es wurde allgemein gefürchtet, dass das bedeutet, dass ein autokratischer rechter Machthaber an die Macht kommt. Heute scheint es jedoch so, dass jemand von der Rechten stattdessen diese Rolle an Islamisten outsourct – und damit die Verteidigung des Westens seinen moralischen Feinden übergibt.

Verweigern muslimische „Beamte“ verfolgten Christen Zuflucht in Europa?

Raymond Ibrahim, 12. Oktober 2022 (The Stream)

Berlin

Dasselbe Deutschland, das 2015 mehr als eine Million muslimischer Migranten und 2021 zehntausend nicht überprüfte Afghanen aufnahm – alles Leute, die per Definition keine religiöse Verfolgung in ihren Heimatländern zu erwarten hatten, weil sie selbst Muslime sind – hat es abgelehnt einem Muslim-Konvertiten zu Christentum Asyl zu gewähren, obwohl einer seiner Verwandten wegen desselben „Verbrechens“ des Abfalls vom Glauben in seiner Heimat Iran gefoltert und ermordet wurde.

Der zum Schutz seiner Identität mit dem Pseudonym „Hassan“ bedachte 44-jährige beantragte 2018 in Deutschland Asyl. Die Behörden lehnten sein Glaubenszeugnis damit ab, dass niemand zum christlichen Glauben konvertieren würde, nachdem er gesehen und erfahren hat, was im Iran mit Konvertiten geschieht. Damit verwiesen sie auf Hassans Schwager, der Hassan nach eigener Aussage zum Christentum brachte und der später verhaftet und im Gefängnis wegen Beteiligung an einer Hauskirche getötet wurde. Die deutschen Behörden schlossen, es sei „nicht besonders wahrscheinlich“, dass Hassan nach einem solchen Ereignis Christ wurde – und es bestimmt nicht bliebe – da der Mord einen „Abschreckungseffekt“ auf jeden anderen möglichen Konvertiten, nämlich Hassan, haben würde.

Nachdem Deutschland ihm die Türen zuschlug, brachte Hassen seinen Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte; auch dieser lehnte seine Berufung vor kurzem ab. Der vom Islam Abgefallene soll jetzt zurück in die Islamische Republik Iran abgeschoben werden, eine Tat, die einem Todesurteil gleichkommt oder ihn zumindest Verfolgung und Inhaftierung preisgibt.

Bevor die deutschen Behörden seinen Asylantrag ablehnten, hatte Hassan dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge folgendes Zeugnis gegeben:

Der Bruder meiner Frau war dadurch, dass er Christ wurde, zu jemand anderem geworden.  Wir wollten sehen, ob wir dieses Gefühl bekommen, wenn wir Christen werden… Ich hatte im Iran viele Probleme gehabt… ich hatte viele Fragen [zur Religion], aber mir wurde nicht erlaubt sie zu stellen. Als ich Fragen stellte, wurde ich in der Schule geschlagen. Das brachte mich dazu wissen zu wollen, welchem Gott ich mich gegenüber sah. Eines Tages sagte mein Schwager mir und meiner Frau, dass er gute Nachrichten habe. Es gibt einen Schatz, es gibt einen lebendigen Gott, Jesus Christus, wir sein Seine Kinder und nicht Seine Sklaven… Er sagte, dass es eine Erlösung gibt.

Wie erwähnt, sollte sein Schwager wegen seiner Hauskirchen-Aktivitäten inhaftiert und schließlich im Gefängnis wegen seines Glaubens ermordet werden.

Die Islamische Republik Iran, das sollte festgehalten werden, ist eine bei der Christenverfolgung übelsten Nationen – besonders bei muslimischen Konvertiten. So erklärte eine Menschenrechtsgruppe bereits 2017:

Eine große Zahl Iraner hat zu Christus gefunden und das ist etwas, wegen dem die Obrigkeit eindeutig sehr unglücklich ist. Also gibt es regelmäßige Verhaftungen und Inhaftierungen. Es hat in letzter Zeit eine Menge Anklagen gegeben, was ein noch härteres Vorgehen nahelegt – in einigen Fällen Strafen von 10 bis 15 Jahren gegen Christen. Und in der Regel werden die Behörden nahelegen, dass dies das Ergebnis der Untergrabung des Staates ist oder der Versuch gegen den Staat zu kollaborieren und dafür werden noch politischere Anklagen als zum Beispiel Gesetze zum Abfall vom Glauben oder Blasphemie verwendet.

Trotz dieses unterdrückerischen Klimas und statt von der Ermordung seines Schwagers davon „abgebracht“ worden zu sein, nahmen Hassan, seine Frau und seine Kinder alle Christus an. Es dauerte nicht lange, bis die argwöhnischen iranischen Sicherheitskräfte ihr Haus stürmten, ihre Bücher, Computer, Pässe und die Bibel plünderten. Hassan und seine Familie reagierten mit der Flucht aus dem Iran, irgendwann erreichten sie Deutschland.

„In Deutschland verkündete ich das Evangelium, ich organisierte Gebetskreise hier in der Unterkunft“, sagte er. „Ich möchte ein gutes Beispiel sein, andere für den Glauben an Jesus Christus gewinnen. Mein größtes Ziel ist es, dass meine Kinder Freiheit in Christus finden und gut sind.“

Hier kommen wir zu der entscheidend wichtigen, obwohl übersehenen Frage: Wie kam es überhaupt dazu, dass die deutschen Behörden Hassans Zeugnis – dass er Christ wurde, obwohl er die grässlichen Folgen kannte – nicht verstanden? Die einfache Antwort lautet, dass deutsche Behörden als Atheisten/Materialisten schlicht nicht glauben konnten, dass irgendjemand sein Leben riskieren würde, nur um Christ zu sein.

So stellte Lidia Rieder von der ADF, die Hassan hilft, fest:

Es gibt nationale  und internationale Richtlinien für Asylanträge auf religiöser Grundlage… Leider wird diese Anleitung von deutschen Entscheidungsträgern sehr selektiv angewandt. Sie verstehen nicht dass unter Verfolgung an seinem Glauben festzuhalten für andere sehr ansprechend sein kann, wie wir an der Geschichte des Christentums sehen können.

Es könnte jedoch auch einen anderen Grund geben, dass „diese Anleitung von den deutschen Entscheidungsträgern sehr selektiv angewandt“ wird: Diese Entscheidungsträger könnten selbst Muslime sein, die sich und den Islam an diesen Christus liebenden Apostaten rächen.

Zuerst einmal wissen wir bereits, dass genau dieses Szenario sich früher schon abgespielt hat. Im Dezember 2019 berichtete CBN News:

Christliche syrische Flüchtlinge … sind von muslimischen UNO-Beamten in Jordanien für Hilfe der United Nations Refugee Agency, der UNHCR, gesperrt worden. Einer der Flüchtlinge, Hasan, ein syrischer Konvertit zum Christentum, sagte uns in einem Telefonat, muslimische Vertreter des UNO-Lagers „wissen, dass wir Muslime waren und Christen wurden und sie verfolgten und verspotteten uns. Sie ließen uns nicht ins Büro. Sie ignorierten unseren Antrag.“ Hasan und seine Familie verstecken sich jetzt, haben Angst, dass sie von der jordanischen Polizei verhaftet oder sogar getötet werden. Zum Christentum zu konvertieren ist in Jordanien ein schweres Verbrechen.

Genauso ist es laut Timothy, einem weiteren Muslim-Konvertiten zum Christentum so: „Die ganzen offiziellen UNO-Vertreter [anscheinend in Jordanien] sind zu 99 Prozent Muslime und sie behandeln uns als Feinde.“

Als er das Thema ansprach, sagte Paul Diamond, ein britischer Menschenrechts-Anwalt, einmal:

Wir haben diese absurde Situation, in der das Programm eingerichtet wurde, damit syrischen Flüchtlingen und den Menschen, die es am dringendsten benötigen, geholfen wird; Christen, die „gevölkermordet“ worden sind, können nicht einmal in die UNO-Lager kommen, um Lebensmittel zu bekommen. Wenn du kommst und sagst. Ich bin Christ oder Konvertit, dann werden die muslimischen UNO-Wächter dich nicht hereinlassen und dich auslachen und verspotten und sogar bedrohen…, sagen: „Du hättest nicht konvertieren sollen. Du bist ein Idiot, dass du konvertiert hast“, etwas in dieser Art.

Bemerkenswert ist hier, dass diese (muslimischen) Obrigkeiten, die Christen Zuflucht verweigern, sie verspotten und sarkastisch werden – was durchaus das sein könnte, was die deutschen Behörden, die Hassan zurückwiesen, machten, als sie ihm Asyl verweigerten, indem sie praktisch sagen, dass kein vernünftiger Mensch angesichts der Folgen jemals Christ werden würde.

Es gibt tatsächlich viele weitere Beispiele „westlicher Entscheidungsträger“, die Sarkasmus und Spott in ihren Entscheidungen benutzen, um verfolgten Konvertiten Asyl zu verweigern. Bedenken Sie nur das britische Innenministerium, das sein Immigrationsprogramm betreibt. Es verspottete eine iranische Asylsuchende im Ablehnungsbescheid, in dem es schrieb: „Sie bestätigten in Ihrer Asylbefragungsaufzeichnung, dass Jesus Ihr Retter ist, behaupteten aber dann, dass er nicht in der Lage sein würde sie vor dem iranischen Regime zu retten. Daher wird erwägt, dass Sie von Ihrem Glauben nicht überzeugt sind und Ihr Glaube an Jesus halbherzig ist.“

In der Diskussion ihrer Erfahrungen erklärte die abgelehnte Frau zuerst ihre Notlage: „Wenn in meinem Land jemand zum Christentum konvertiert, ist die Strafe der Tod oder Hinrichtung.“ Bezüglich des Asylprozesses sagte sie, wann immer sie auf die Fragen des Mitarbeiters des Innenministeriums antwortete, „kicherte er oder spottete irgendwie, als er mit mir sprach… Er fragte mich, warum Jesus einem nicht gegen das iranische Regime oder iranische Behörden hilft.“

Genauso wurde einem Iraner in seinem Ablehnungsbescheid durch das Innenministerium gesagt, mehrere Bibelpassagen würden seiner Behauptung „widersprechen“, er sei zum Christentum konvertiert, nachdem er entdeckte, es sei ein „friedlicher“ Glaube. Der Brief ging so weit Bibelverse anzuführen – aus Exodus, Leviticus, Matthäus und der Offenbarung – um zu argumentieren, dass die Bibel gewalttätig ist, bevor geschlossen wurde: „Diese Beispiele stimmen nicht mit Ihrer Behauptung überein, dass Sie zum Christentum konvertierten, nachdem Sie entdeckten, dass es eine ‚friedliche‘ Religion ist, anders als der Islam, der Gewalt, Wut und Rache beinhaltet.“

Kurz gesagt scheint es so, als ob manche Muslime im Westen Macht und Autorität gewonnen haben zu tun, was sie in der muslimischen Welt gewonnen haben – sie diskriminieren Christen und vom Glauben Abgefallene nicht nur, sondern schicken sie auch in den Tod.