Beurteilt den Islam nicht aufgrund der Taten von ein paar wenigen Muslimen

Sagte der muslimische Lieblings-Scheik von Papst Franziskus

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 25. Juli 2022

Scheik Ahmed al-Tayeb – einer der einflussreichsten Muslime der Welt, dem so viele Führer des Westens, einschließlich Papst Franziskus, vertrauen und zuhören, sagte vor kurzem, während er „Islamophobie“ anprangerte:

Wir machen weder die christliche Religion, noch Christus [Friede sei mit ihm], noch Moses [Friede sei mit ihm] für die furchtbaren Massaker an Muslimen verantwortlich, die von Gläubigen anderer Religionen verübt wurden. Wir etikettieren keine Religion mit Terrorismus, Gewalt oder Brutalität. Wir sind uns des gewaltigen Unterschieds zwischen den Lehren einer Religion und den Religionsvermittlern äußerst bewusst.

Obwohl der einen hervorragenden Punkt anspricht – die Notwendigkeit zwischen religiösen Lehren und den sie Praktizierenden zu unterscheiden – unterstützt das nicht sein ultimatives Argument, dass der „Islam Gewalt unter Menschen jeglicher Religion ablehnt“.

Es stimmt, Menschen allerlei religiöser Hintergründe, darunter Juden und Christen, haben einige ziemlich entsetzliche Dinge getan und werden sie wahrscheinlich weiter tun. Genauso stimmt, dass ihre Religionen nicht mit ihren schlechten Taten verwechselt oder dafür verantwortlich gemacht werden kann.

Leider für al-Tayeb lassen sich jedoch eine Reihe „problematischer“ Aktivitäten von Muslimen direkt auf gewisse islamische Lehren und Erbe zurückführen. Dazu gehören Angriffe auf und/oder Tötung von Abgefallenen (als Muslime Geborene, die den Islam verlassen möchten) sowie von „Gotteslästerern“ (jeder, der sich kritisch über den Islam äußert); die Behandlung von Frauen als Eigentum, die Zulässigkeit von Polygamie (bis zu vier Ehefrauen) und Kinderehe; systematische Diskriminierung von allem Nichtmuslimischem (z.B. religiöse Minderheiten, Kirchen usw.); und natürlich Jihad – bewaffneter Krieg gegen Nichtmuslime um die gesamte Welt unter islamische Herrschaft zu bringen.

Dem kann man nicht entkommen: Die oben angeführten Aktivitäten, die den Werten der modernen Welt direkt entgegenstehen, werden in islamischen Texten gefördert und das sogar in moderner islamischer Literatur; sie werden in der gesamten Vergangenheit und Gegenwart der muslimischen Welt aktiv zur Schau gestellt.

Am schlimmsten ist, jedenfalls im Kontext dieses Artikels, dass ausgerechnet Scheik Ahmed al-Tayeb weiß, dass das wahr ist. Immerhin lehrt die von ihm geleitete Institution, die Al-Azhar-Universität in Ägypten, all diese Dinge in ihrem Fächerkanon.

So sagte Scheik Mohammed Abdallah Nasr, ein Gelehrter für islamisches Recht und Absolvent der al-Azhar, live im Fernsehen einmal auf die Frage, warum seine Alma Mater es ablehnt den Islamischen Staat als unislamisch zu verurteilen:

Das kann sie nicht. Der Islamische Staat ist ein Nebenprodukt des Programms der Al-Azhar. Kann also die al-Azhar sich selbst als unislamisch verurteilen? Die al-Azhar sagt, es muss ein Kalifat geben und dass es für die muslimische Welt verpflichtend ist [es zu gründen]. Die al-Azhar lehrt das Gesetz des Glaubensabfalls und die Abgefallenen zu töten. Die al-Azhar ist gegenüber religiösen Minderheiten feindlich eingestellt und lehrt Dinge wie keine Kirchen zu bauen etc. Die al-Azhar stützt die Institution der Jizya [von religiösen Minderheiten Tribut zu nehmen]. Die al-Azhar lehrt Leute zu steinigen. Kann die al-Azhar sich als unislamisch verurteilen?

Wie in diesem Artikel diskutiert, haben viele andere al-Azhar-Insider die islamische Universität genau die gleichen Dinge vorgeworfen.

Auf jeden Fall kann man von hier aus eine weitere Behauptung besser verstehen, die al-Tayeb während seiner Verurteilung von „Islamophobie“ aufstellte. Er sagte:

Bis jetzt haben wir nie etwas von Christenphobie, Judenphobie, Buddhismusphobie oder Hinduismusphobie gehört. Ich glaube, dass keine Zeitung oder Sender oder Fernsehsendung im Westen oder im Osten es wagt über eine Phobie gegenüber irgendeiner anderen Religion oder Überzeugung zu sprechen.

Natürlich tun sie das nicht. Der Grund ist: Während Leute wenig Grund haben das Christentum, das Judentum, den Buddhismus oder den Hinduismus zu fürchten, haben sie aus den oben erklärten Gründen guten Grund den Islam zu fürchten.

Das ist exakt der Grund, warum es „Islamophobie“ gibt, während es keine „Christenphobie, Judenphobie, Bhuddismusphobie oder Hinduismusphobie“ gibt.

EU finanziert Islamisten, von denen Saudi-Arabien und die Emirate sich längst abgewandt haben

Dexter Van Zile, Focus on Western Islamism (Middle East Forum), 28. Juli 2022

Die Europäische Union und zahlreiche weitere Regierungsinstitutionen auf dem Kontinent propagieren den Islamismus, indem sie Wohlfahrtsorganisationen mit Wurzeln in der Muslimbruderschaft finanzieren. Damit unterstützen sie offiziell eine Bewegung, die von prominenten Führern des Nahen Ostens aufgegeben worden sind. Sie unterstützen auch einen Bewegung, die für die Zivilgesellschaft in Europa eine ernsthafte Bedrohung darstellt, darunter „die Behinderung der Integration von Minderheiten, Aufstachelung zu Konflikt zwischen ethnischen Gruppen, Schüren von Hass und Ausbrüten von Terrorismus“, erklärt ein Bericht, der im Juli vom schweizerischen Global Influence Operations Report (GIOR) veröffentlicht wurde.

GIOR untersucht „intransparente“ Versuche die öffentliche Meinung in Demokratien durch Staatsakteure wie die Türkei oder transnationale Organisationen wie die Muslimbruderschaft zu beeinflussen. GIORs aktueller Bericht, der sich auf Organisationen konzentriert, die von Aktivisten der Muslimbruderschaft gegründet oder geführt werden und als „Globale Muslimbruderschaft (GMB)“ bezeichnet werden, erklärt, dass Regierungsstellen solchen Organisationen seit 2004 rund €80 Millionen gegeben haben.

Die Ironie dabei ist, dass dieses Geld an eine Bewegung geht, an deren Niedergang Regierungen im Nahen Osten wie Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabische Emirate arbeiten. „In den Jahren nach den Terroranschlägen vom September 2001 wurde den Netzwerken der GMB zunehmen Aufmerksamkeit gewidmet. „Es wurde allgemein angenommen, dass die Finanzierung solcher Netzwerke aus Golfquellen kam – insbesondere aus Saudi-Arabien und den VAE. Seit dieser Zeit sind beide Länder jedoch harsch gegen alles vorgegangen, was mit der Muslimbruderschaft (MB) zu tun hat was die Frage aufwirft, wie diese Netzwerke derzeit finanziert werden.“

Die Antwort lautet, dass sie zum Teil von europäischen Regierungen finanziert werden, wobei die EU der schlimmste Übeltäter ist; sie hat GMB-Organisationen in Frankreich, Deutschland, Irland, Italien und Großbritannien von 2004 bis 2020 €50 Millionen gegeben.

Islamic Relief Worldwide (IRW), das vom US-Außenministerium 2017 wegen „entsetzlichem Antisemitismus und Verherrlichung von Gewalt“ seitens ihrer Führer verurteilt wurde, ist der größte Empfänger der Großzügigkeit der EU und hat von 2007 bis 2020 fast €33,4 Millionen erhalten, trotz ihrer bekannten Verbindungen zur MB.

2004 beschrieb Hani El-Banna, einer der Gründer von IRW, Hassan Al-Banna, den Gründer der Muslimbruderschaft, als „ein Phänomen wie Nelson Mandela und Mohammed Ali“. IRWs Direktor Heschmat Khalifa, der auch im Verwaltungsrat saß, wurde im Juli 2020 zum Rücktritt gezwungen, nachdem die Times of London aufdeckte, dass er 2014 auf Facebook „Juden als die ‚Enkel von Affen und Schweinen‘ bezeichnete und Ägyptens Präsident einen „zionistischen Zuhälter“ nannte.

Im folgenden Monat trat der gesamte Vorstand von IRW zurück, nachdem entdeckt wurde, dass Almoutaz Tayara, der Mann, den sie als Ersatz für Khalifa ausgesucht hatten, nach Angaben der Times of London Führer der Hamas als „große Männer, die auf den ‚göttlichen und heiligen Ruf der Muslimbruderschaft antworteten“, beschrieben hatte.

Die EU, die auf eine Anfrage nach einem Kommentar nicht reagierte, gab von 2007 bis 2012 auch €15 Millionen an das European Network Against Racism (ENAR), obwohl dessen Direktor Michael Privot 2008 bestätigte, dass er ein ehemaliges Mitglied der Muslimbruderschaft war und „in führenden Positionen mehrerer Organisationen diente, die mit der GMB verbunden sind“, gibt GIOR an.

Eine der Organisationen, die Privot führte, war das Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO), das von der EU fast €290.000 erhielt. Ein FEMYSO-Führer war in der Vergangenheit Ibrahim Zayat, ein prominenter Muslimaktivist in Deutschland, der enge Verbindungen zu Führern der Muslimbruderschaft in Ägypten hat.

In seinem 2010 erschienenen Buch The Muslim Brotherhood in the West berichtete Lorenzo Vidino, dass Zayat ein Mitglied des Bundestags verklagt hatte, das ihn „‚einen Offiziellen der Muslimbruderschaft‘ nannte, aber das Gericht lehnte seine Klage ab“.

Benjamin Weinthal, ein Nahost-Analyst in Jerusalem, sagte, mit seinen Geldern hat die EU geholfen die islamistische Ideologie zu legitimieren.

„Die öffentlichen Gelder, die in Organisationen der Muslimbruderschaft gepumpt wurden, zeigen, dass die große Sympathie und Toleranz für die Muslimbruderschaft fraglos eine Aura des Respekts schafft“, sagte er. „Das ist höchst gefährlich.“

Philippe Karsenty, ein ehemaliger gewählter Amtsträger und prominenter Intellektueller in Frankreich, sagt, dass Europäer dem Handeln öffentlicher Bediensteter auf dem Kontinent mehr Aufmerksamkeit schenken müssen.

„Diese Geldgaben entmutigen moderate Muslime ihre Ansichten zu äußern, weil sie die zunehmende Sichtbarkeit von Muslimen erhöhen, die die Ansichten der Muslimbruderschaft verteidigen“, sagte er.

Der GIOR-Bericht erzählt eine vertraute Geschichte von offiziellen Vertretern westlicher Demokratien, die islamistische Wohlfahrtsorganisationen finanzieren, von denen antidemokratische Agenden propagiert werden. Das Middle East Forum hat zahlreiche Vorfälle dokumentiert, bei denen islamistische Organisationen in den USA, viele davon mit Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder Jamaat-e-Islami, in der Lage gewesen sind von bundesstaatlichen und Bundesbehörden öffentliche Gelder zu erlangen. Der GIOR-Bericht ist einen langen Weg gegangen, um diese Story aufzudecken, wie sie sich in Europa abspielt, zumindest in Bezug auf die Muslimbruderschaft, aber es muss mehr getan werden, insbesondere in Bezug auf islamistische Einflussnahme-Operationen, die von Organisationen aus Südasien betrieben werden, ganz besonders von der Jamaat-e-Islami.

Deutschland muss sein Verbot von Hisbollah-Terroraktivitäten umsetzen

Kanzler Olaf Scholz sollte die Verhaftung aller Mitglieder der Terrorbewegung anordnen und alle ihre Moscheen und Vereine in der BUndesrepubik schließen.

Benjamin Weinthal, JNS.org, 7. Februar 2022

Mit großem Tamtam kündigte Berlin im April 2020 an, es habe alle Aktivitäten der libanesischen Terrorbewegung Hisbollah auf dem Territorium der Bundesrepublik verboten. Das Verbot bleibt allerdings folgenlos, weil Deutschland und seine 16 Bundesländer es weitgehend ablehnen es durchzusetzen.

Nach Angaben eines Geheimdienst-Berichts des niedersächsischen Verfassungsschutzes aus dem Jahr 2021 stieg die Zahl der Hisbollah-Anhänger und –Mitglieder in Deutschland von 1.050 im Jahr 2019 auf 1.250 im Jahr 2020. Trotz des Verbots hat Deutschland sie nicht festgenommen. Beachten Sie, dass lediglich drei Hisbollah-Aktive es schafften 2012 in Bulgarien einen Reisebush zu sprengen, was die Ermordung von fünf Israelis und ihrem bulgarisch-muslimischen Busfahrer zur Folge hatte.

Die Hisbollah bleibt in Europa eine tödliche Bedrohung für Juden und Israelis.

Richard Grenell, der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, der weitgehend dafür verantwortlich war Berlin anzutreiben ihr Hisbollah-Verbot zu erlassen, twitterte im Juni 2021: „Es ist gut, dass die Deutschen letztes Jahr den Schritt unternahmen die Hisbollah trotz der Tatenlosigkeit der EU zu verbieten. Die deutsche Regierung hat jetzt mehr rechtliche Mittel die Hisbollah auszuschalten und ihre Anhänger zu verhaften.“

Die drängende Frage lautet: Wird Deutschland samt seinen Bundesländern das neue Rechtsmittel und Terrorbekämpfungsmittel nutzen, um gegen die Hisbollah-Aktivitäten vorzugehen?

Nehmen wir das beunruhigende Beispiel des südwestlichen Bundeslandes Baden-Württemberg, wo die Hisbollah Ammoniumnitrat lagerte und derzeit 75 aktive Handelnde hat, so der jüngste Verfassungsschutz-Bericht des Landes.

Hisbollah-Terroristen haben Ammoniumnitrat verwendet, um in Argentinien, Großbritannien, Bulgarien, Zypern und Frankreich Bombenanschläge zu verüben und derselbe Sprengstoff zerstörte den Hafen von Beirut im August 2020, wobei 218 Menschen getötet sowie mehr als 7.000 verletzt und geschätzte 300.000 Menschen obdachlos gemacht wurden; außerdem gab es mehr als $15 Milliarden an Schäden.

Im September 2020 kontaktierte mich Timur Lutfullin, ein parlamentarischer Berater des FDP in der baden-württembergischen Landesregierung und stellte fest, dass er zusammen mit zwei Politikern „sie Initiative bezüglich der Hisbollah-Aktivitäten in Baden-Württemberg vorbereitete“.

Die Initiative kam in Form eines Fragebogens, der Antworten seitens der Landesregierung dazu haben wollte, wie die Hisbollah in der Lage sein konnte, in Baden-Württemberg Sprengmaterial zu lagern und was das Land unternimmt, um die Terrororganisation zu bekämpfen.

Lutfullin fügte hinzu: „Wir würden das Sache gerne in der Öffentlichkeit weiter verfolgen und den Druck auf unsere Regierung erhöhen.“

Das Gefühl der Dringlichkeit wegen der Hisbollah-Aktivitäten in Baden-Württemberg hat sich intensiviert, weit aufgedeckt wurde, dass Michael Blume, der mit der Bekämpfung des Antisemitismus Beauftragte des Landes, über Likes und Retweets eines Twitter-Accounts eines Axel Mylius förderte, der Berichten zufolge ein deutscher Antisemit ist, der in Berlin eine radikal-islamistische Initiative startete. Mylius ist ein ehemaliger „großer Freund“ und wahrscheinlich immer noch ein Unterstützer) der finanziellen Hauptsponsors  und Verbündeten der Hisbollah – der Islamischen Republik Iran.

Dokumente zeigen, wie Mylius unter dem Namen „Ombar Mylius“ bei einer Gedenkveranstaltung in der Botschaft Teherans in Berlin die antisemitische Islamische Revolution von 1979 feierte. Mylius wird vom Thinktank Mena-Watch in Wien als antisemitisch bezeichnet.

Mylius‘ Twitter-Account hat Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, den israelischen Finanzminister Avigdor Lieberman und den ehemaligen Premierminister Benjammin Netanyahu mit Faschisten gleichgesetzt, klare Beispiele zeitgenössischen Antisemitismus. Blume widersprach den Vergleichen nicht, als Presseanfragen geschickt wurden; er schwieg auch zu den Gefahren, die die Terrororganisation Hisbollah in Baden-Württemberg darstellt.

All das hilft zu erklären, warum die prominente jüdische Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal Center Blume auf ihre Liste der „Top 10“ der schlimmsten Ausbrüche von Antisemitismus weltweit des Jahres 2021 setzte.

Blume, schrieb das SWC, „hat seit 2019 fortgesetzte Aktivitäten in den sozialen Medien, wo er einem Facebook-Posting einen Like gab, mit dem der Zionismus mit den Nazis gleichgesetzt wurde. Er hat seitdem weiter judenfeindliche, israelfeindliche und verschwörerische Twitter-Accounts „geliket“.

Daniel S. Mariaschin, Generaldirektor von B’nai Brith International, sagte über Blume: „Es ist erschütternd, dass ein öffentlicher Bediensteter, dem die Bekämpfung von Antisemitismus anvertraut ist, Facebook-Vergleichen  „Likes“ gibt, die den Zionismus mit dem Nationalsozialismus gleichsetzen, ganz zu schweigen davon, dass er sich nicht gegen eine Bank zu Wort meldet, die unter ihren Kunden eine Organisation hat, die sich der Delegitimation Israels verschrieben hat und kein Ende der Beziehungen zwischen Freiburg und einem iranischen Regime fordert, das Völkermord-Aufrufe zur Vernichtung Israels ausgibt.“

Die Stadt Freiburg in Baden-Württemberg hilft sowohl den Iran – laut US-Regierung der schlimmste Staatssponsor von Terrorismus und Antisemitismus –  und Irans Stellvertreter Hisbollah massenkompatibel zu machen.

Mariaschin fügte an: „Das scheint ein weiteres Beispiel der Bequemlichkeit zu sein ungestraft gegen Israel zu schießen. Beim zeitgenössischen Antisemitismus geht es sehr stark um die Kampagne den jüdischen Staat zu dämonisieren. Diese Realität zu begreifen sollte unbedingt eine Voraussetzung dafür sein einen Posten zu bekleiden, der diejenigen anprangern soll, die diese Art eklatanter Diffamierung betreiben.“

Michael Wolffsohn, ein hervorragender deutsch-jüdischer Historiker und Kommentator des modernen Antisemitismus, sagte der schweizerischen Zeitung NZZ, dass Blume die Sache der Antisemiten fördert. „Deshalb mein vereinfachtes Fazit: Blume ist ein ‹nützlicher Idiot› der Antisemiten“, sagte Wolffsohn.

Blume sollte von seinem Posten entlassen werden, weil der weiterhin die Bedrohung durch die Hisbollah in seinem Bundesland ignoriert. Genauso beunruhigende sind Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl und Ministerpräsident Winfried Kretschmann, die Blumes Attacken auf Juden und Israel freigeben und es ablehnen gegen die Hisbollah durchzugreifen.

Hans-Ulrich Rülke, ein FDP-Mitglied des baden-württembergischen Landtags, sagte: „Strobl muss endlich handeln und mit der Hisbollah verbundene Organisationen daran hindern Hassprediger nach Baden-Württemberg einzuladen und Geld für terroristische Zwecke zu sammeln.“

Die Aktivitäten der Hisbollah beschränken sich nicht auf Baden-Württemberg. Die Mitglieder der Organisation und ihr Netzwerk finden sich kreuz und quer durch das mitteleuropäische Land. In Niedersachsen gibt es 180 Hisbollah-Mitglieder und Anhänger, 20 mehr als 2019.

Wenn es Deutschland wirklich ernst ist mit dem Verbot der Hisbollah-Aktivitäten, sollte Kanzler Olaf Scholz die Verhaftung aller Mitglieder der Terrorbewegung anordnen und ihre Moscheen und Vereine in der Bundesrepublik schließen.

Der lange Jihad gegen Syriens Christen

Ein christlicher Humanist erzählt seine Geschichte

Andrew Harrod, FrontPage Mag, 4. Juli 2022

„Eine Aussöhnung mit diesen Muslimen, die eines Tages aufwachen und dir einfach das Wenige wegnehmen, das du hast – niemals!“, verkündete der katholische französische Entwicklungshelfer Alexandre Goodarzy gegenüber seiner zukünftigen syrisch-christlichen Ehefrau. Solche Erfahrungen mit syrischen Christen in seinen frisch [ins Englische] übersetzten Memoiren „Kidnapped in Iraq: A Christian Humanitarian Tells His Story“ [Im Irak entführt: Ein christlicher Humanist erzählt seine Geschichte] weisen auf die Jahrhunderte der Unterdrückung hin, die die unter muslimischer Herrschaft im Nahen Osten lebenden Christen erlebt haben.

Wie früher schon diskutiert, dienen Goodarzys Jahre der Erfahrungen in Syrien und dem weiteren Nahen Osten für SOS Chretiéns d’Orient dafür jegliche Naivität bezüglich eines demokratischen „arabischen Frühlings zu widerlegen, die aus den Aufständen im Nahen Osten ab 2011 entstand. Nicht moderate Demokraten, sondern Jihadisten dominierten die Rebellion gegen Syriens brutalen Dikator Baschar al-Assad, sagte ein Mitglied der christlichen Minderheit Syriens gegenüber Goodarzy. Entsprechend gilt: „Wenn sie gewinnen, werden sie versuchen jedem einzelnen von uns ‚Übertritte‘ und die Moschee aufzuzwingen.“

Syriens alawitische Minderheit, ein Ableger des schiitischen Islam, von vielen der sunnitischen Mehrheit in Syrien und dem weiteren Nahen Osten als ketzerisch betrachtet, bildeten die innenpolitische Basis von Assads Regime. Sunnitisch-jihadistische Wut zielte daher sowohl auf Alawiten als auch auf Christen, hielt Goodarzy fest.

Wenn die Muslime freitags ihre Moscheen verließen, riefen manche durch Megafone: „Alawiten ins Grab und Christen nach Beirut!“ Und dann: „Vergrößert die Gräber der Alawiten – werft die Christen mit rein!“

Nicodemus Daoud Sharaf, der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Mossul, deutete 2017 bei einer Vortragreise in Frankreich an, dass viele Muslime im Nahen Osten solche Gefühle teilen. Als Daoud die Eroberung Mossuls durch den Islamischen Staat 2014 auf einer Konferenz diskutierte, fragte ihn ein Teilnehmer, „ob irgendwelche Muslime ihm und seinen Mitchristen während des Krieges geholfen haben“, hält Goodarzy fest. Daouds „direkte Antwort brachte das gesamte Publikum zum Lachen“, erinnert sich Goodarzy:

„Ja! Diejenigen, die den Koran nicht gelesen hatten.“ Womit die Schlussfolgerung natürlich lautet, dass „gut informierte“ Muslime, deren Loyalitäten nicht gemäßigt oder im Zaum gehalten werden, an sich dem Christentum feindlich gegenüberstehen.

Ein Christ in Maaloula (Syrien) erklärte Goodarzy, wie Christen sich an den Konflikt zwischen Muslimen in der Region gewöhnt haben. Nachdem der Bürgerkrieg Syrien 2011 auseinanderbrach, wollten lokale Christen „nicht darin verwickelt werden und wir hielten uns so lange wie möglich raus“, erklärte der Christ. Denn Christen, die unter rivalisierenden nahöstlich-muslimischen Gruppen leben „sind es nach Jahrhunderten von deren Konflikten schlicht leid  ins Kreuzfeuer dieser endlosen Konfrontationen zwischen Muslime und anderen Muslimen zu geraten.“

Derartiger Konflikt und Unterdrückung haben im Lauf der Zeit ihre Opfer von einer christlichen Gemeinschaft gefordert, die in der Levante einst die Mehrheit gestellt hatte. Vor den islamischen Eroberungen im siebten Jahrhundert war „Syrien das ultimative christliche Land gewesen. Saulus, der Christenverfolger und zukünftige Heilige Paulus, wurde auf der Straße nach Damaskus von Christi Gnade berührt“, schreibt Goodarzy. In Antiochia „wurde die erste Kirche gebaut und hier entstand der Name Christen“.

Dann kamen eine Reihe muslimischer Herrscher, die die Christen als Dhimmis mit Lasten wie der Kopfsteuer Jizya unterjochten. „Jede christliche Generation fand unter den Muslimen Frieden nur in einer eventuell vorhandenen Flaute, die den militärischen Zusammenstößen eines jeden neuen Reichs oder Kalifats folgten“, schreibt Goodarzy. Die Jizya

sollte immer schwerer werden, was die Christen schließlich zwang sich zum Islam zu bekehren oder ins Exil zu gehen. Wie die Jahrhunderte vergingen, sollte jede neue muslimische Eroberung die Übertritte von Ländern zum Islam intensivieren. Proportional machten wahre Christen sich mit abnehmenden Zahlen, Dhimmitum, Sklaverei, Verfolgungen und Märtyrertum vertraut.

Diese ständige Löschung des Christentums stellt jedoch für die Muslime der Region auf viele Weisen eine selbst zugefügte Wunde dar. „Unsere Gesellschaft braucht Christen“, erklärte im September 2016 Jean-Clément Jeanbart, der Erzbischof von Aleppo in der melkitisch-griechisch-orthodoxen Kirche, merkt Goodarzy an. Christen „arbeiten selbstlos daran, dass die Leute in Harmonie leben, einander akzeptieren. Hier sind Christen oft führend gewesen, besonders in der Medizin, den Naturwissenschaften und Stadtplanung“, sagte Jeanbart. Ein weiterer syrisch-orthodoxer Priester erklärte Goodarzy, wie grob vereinfachend Behauptungen aus einem mittelalterlichen muslimischen Zeitalter sind. „Unser Volk brachte den erobernden Arabern Wissen und Literatur, die zu einem goldenen Zeitalter führten, aber sie haben sich diesen Beitrag zur Zivilisation selbst gutgeschrieben“, sagte der Priester.

Dieser langjährige christliche Überlebenskampf in Syrien und dem weiteren Nahen Osten macht die realpolitische Allianz verständlich, die es oft zwischen Christen und Diktatoren wie der Dynastie Assad gegeben hat. Wie der nächste Artikel in dieser Serie untersuchen wird, sind Diktatoren, so berüchtigt sie auch sind, zumindest für Christen und andere Minderheiten, oft das geringste politische Übel in der Region.

Bloß nicht rasieren!

gefunden auf Facebook:

Ein türkischer 🇹🇷 Imam warnt,

Männer ohne Bart würden bei anderen Männern „wuschige Gedanken“ auslösen.

Denn diese sähen aus wie Frauen.

Wer sagt dem Imam dass er schwul ist? 😂

(Der Mulim unten links: Lass dir einen Bart wachsen. Du könntest mich schwul machen.
Der Unrasierte rechts: Nö.)

Tod für christliche „Gotteslästerer“ im muslimischen Pakistan

Raymond Ibrahim, 18. Juli 2022 (Gatestone Institute)

Ashfaq Masih, oben rechts

Am 4. Juli wurde ein christlicher Handwerker, der die letzten fünf Jahre auf sein Verfahren wegen einer falschen „Blasphemie“-Anschuldigung wartete, von einem pakistanischen Gericht zum Tod durch Hängen verurteilt, weil er angeblich den muslimischen Propheten Mohammed beleidigt haben soll.

Fünf Jahre zuvor, am 5. Juni 2017, geriet Ashfaq Masih (34) in einen Streit mit Muhammad Naveen, einem Rivalen, der nahe der von Masih eine Werkstatt eröffnet hatte. Nach Angaben von Masihs Nichtschuldig-Plädoyer war Muhammad „eifersüchtig, weil mein Geschäft besser lief“. Am folgenden Tag, dem 6. Juni kam ein weiterer muslimischer Mann

in mein Geschäft, um an seinem Motorrads ein Rad auswuchten zu lassen. Ich wuchtete das Rad aus und forderte meine Bezahlung für meine Arbeit wie sie zwischen uns vereinbart war. Muhammad Irfan lehnte es ab mir Geld zu geben und sagte: „Ich bin ein Anhänger von Peer Fakhir [einem muslimischen Asketen] und du darfst kein Geld von mir verlangen.“ Ich sagte ihm, dass ich an Jesus Christus glaube und ich glaubt nicht an Peer Fakhir und bitte bezahle mich für meine Arbeit.“

An diesem Punkt ging Muhammad Irfan zum Laden von Muhammad Naveen – oder kehrte vielleicht dorthin zurück – und einige Augenblicke später hatte sich ein muslimischer Mob um den Laden des Christen gebildet. Maish erklärt:

Beide verschworen sich gegen mich und reichten eine unwahre FIR [First Incident Report – erste Anzeige eines Vorfalls] gegen mich ein. Ich erzählte einem Polizisten die wahre Geschichte, aber er zeichnete meine Version nicht auf, sondern führte eine Ermittlung gegen mich durch. Ich habe weder irgendein abfälliges Wort gegen den Propheten Mohammed geäußert, noch kann ich daran denken.

Neben dem konkurrierenden Landeinhaber Muhamad Naveed brachte Muhammad Irfan zwei weitere Muslime – Muhammad Nawaz und Muhammad Tahir – dazu zu lügen und der Polizei zu erzählen, sie hätten „Masih abfällige Worte gegen den muslimischen Propheten sagen gehört“, obwohl keiner von ihnen bei dem Streit dabei war.

Masih wurde unter Abschnitt 295-C des pakistanischen Strafgesetzbuchs angeklagt, in dem es heißt:

Wer immer mit Worten, gesprochen oder geschrieben oder durch sichtbare Darstellung oder durch Beschuldigung, Anspielung oder Unterstellung, direkt oder indirekt, den heiligen Namen des Heiligen Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) beschmutzt, soll mit dem Tod oder lebenslanger Inhaftierung bestraft werden und auch eine Geldstrafe zahlen müssen.

Das Problem mit diesem Gesetz ist weniger, dass seine Strafen extrem und unwiderruflich sind, sondern dass Muslime es regelmäßig ausnutzen, um persönliche Missgunst gegen nichtmuslimische Minderheiten in Pakistan zu regeln, wie es hier der Fall ist. Tatsache ist, dass Pakistans nichtmuslimische Minderheiten, zumeist Christen und Hindus, es besser wissen als etwas zu sagen, was als für den muslimischen Propheten beleidigt fehlgedeutet werden könnte – da sie mit den fatalen Auswirkungen durchaus vertraut sind. Sie werden von kleinauf gelehrt nichts als Hochachtung für den Propheten des Islam zu zeigen. Aber das hält Muslime nicht davon ab diese „Ungläubigen“, gegenüber denen sie einen Groll hegen, fälschlich zu beschuldigen Mohammed lautstark beleidigt zu haben.

Amnesty International hielt diese Dynamik ein einem Bericht fest, der vor fast drei Jahrzehnten, 1994, zusammengestellt wurde.

In allen Amnesty International bekannten Fällen scheinen die Blasphemie-Vorwürfe [in Pakistan] unbegründet erhoben worden zu sein, sich einzig auf die religiösen Überzeugungen des Einzelnen zu gründen. … Die verfügbaren Beweise in all diesen Fällen legen nahe, dass Anklagen als Maßnahme zur Einschüchterung und Bestrafung von religiösen Minderheitsgemeinschaften erhoben wurden. … Feindlichkeit gegenüber religiösen Minderheitsgruppen schienen in vielen Fällen von persönlichen Feindschaften, beruflicher oder wirtschaftlicher Rivalität verstärkt zu sein oder von dem Wunsch politischen Vorteil zu gewinnen. Amnesty International ist als Konsequenz zu dem Schluss gekommen, dass die meisten Einzelpersonen, die sich heute Blasphemie-Klagen gegenüber sehen oder wegen solcher Anklagen verurteilt wurden, politische Häftlinge sind, die einzig wegen ihrer tatsächlichen oder unterstellten religiösen Überzeugungen inhaftiert wurden, was ihre Gedanken- und Gewissens- sowie Religionsfreiheit verletzt. [Hervorhebung hinzugefügt]

Die Schlussfolgerung, dass pakistanische Gerichtssäle, wenn es um Blasphemiefälle geht, zu Scheingerichten werden, scheint eine adäquate Beschreibung des aktuellen Verfahrens gegen Ashfaq Masih zu sein. Trotz der dem gesunden Menschenverstand entsprechenden Tatsache, dass man weiß, dass Christen in Pakistan ultravorsichtig deswegen sind irgendetwas zu sagen, das als Mohammed beleidigend fehlgedeutet werden könnte, argumentierte die Staatsanwaltschaft: „Am 15. Juni 2017 um 12 Uhr mittags äußerte der beschuldigte Ashfaq Masih, als er in seinem Geschäft saß, gotteslästerliche Worte über den Propheten Mohammed und sagte Worte, die nicht wiedergegeben werden können.“

Was Khalid Wazir angeht, den muslimischen Richter, der die Verhandlung des Falls leitete, so ging dieser so weit zu erklären: „Es war nicht zu glauben, dass ein Muslim diesbezüglich eine Geschichte erfinden würde.“ Gleichzeitig beschrieb er die von Masihs Verteidigungsteam vorgelegten Beweise als „nicht glaubhaft“. Und so verkündete Khalid am 4. Juli 2022, dass der 34-jährige Christ, der eine Ehefrau und eine kleine Tochter hat, „am Hals aufgehängt werden soll, bis sein Tod durch ein Ehrenwertes Hohes Gericht bestätigt wird“.

Angesichts der Tatsache, dass Masih die letzten fünf Jahre im Gefängnis bereits genug gelitten hat, war seine Familie entsetzt, als der Richter die Todesstrafe verkündete. Er wurde sogar daran gehindert seine Mutter zu sehen oder bei ihr zu sein, bevor sie 2019 starb, weil er hinter Gittern war. Seitdem „ist der Fall mehrfach unterbrochen worden, es hat Terminverschiebungen gegeben, der Richter kam nicht, Zeugen tauchten nicht auf und selbst der Anwalt der Beschwerdeführer registrierte seine Anwesenheit nicht.“

Laut Masihs älterem Bruder Mehmood,

verblüffte mich das Urteil und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich konnte mich kaum zusammenreißen und verließ den Gerichtssaal und begann zu weinen, weil das für mich das Ende der Welt war. Ich eilte nach Hause und informierte meine Familie. Meine Frau und Kinder fingen auch an zu weinen. Als sich die Nachricht verbreitete, begannen meine Verwandten zu Besuch zu kommen, um mich zu trösten, aber es war für mich nicht einfach, weil Masih mein einziger Bruder ist und ich ihn sehr liebe.

In der Besprechung dieses Urteils sagte Nasir Saeed, der Direktor des Center for Legal Aid Assistance and Settlement, einer gemeinnützigen Organisation, die verfolgte Christen in Pakistan unterstützt, das Urteil sei „sehr traurig, aber erwartet“ und fügte hinzu:

Ich erinnere mich an keinen Fall, in dem das untere Gericht beschloss für jemanden, der der Blasphemie beschuldigt war, Kaution zuzulassen oder ihn freizulassen. Die Richter sind sich bewusst, dass solche Fälle dafür da sind das Gegenüber, insbesondere bei Christen,  zu bestrafen oder wegen persönlichen Grolls zu erledigen. Wegen des Drucks islamischer Gruppen zögern die Richter unterer Gerichte das Opfer auf freien Fuß zu setzen, sondern fällen beliebte Urteile, um ihre eigene Haut zu retten und die Last dem höheren Gericht zuzuschieben. Masihs Fall war sehr klar – der Ladeninhaber wollte ihn weghaben und Naveed war ein Konkurrent, der ihn fälschlich der Blasphemie anklagte. Er ist unschuldig und hat bereits fünf Jahre im Gefängnis verbracht, für ein Verbrechen, das er nie begangen hat.

Masihs Fall ist jetzt seit Jahresbeginn mindestens das dritte Todesurteil seiner Art.

Im Februar 2022 wurde gegen Zafar Bhatti (58) – ein weiterer Christ, der nach einer falschen Blasphemie-Anschuldigung gegen Mohammed in einem Text eine lebenslängliche Strafe verbüßt – die Todesstrafe verhängt.

Im Januar 2022 wurde Aneeqa Atteq, eine muslimische Frau, zum Tode verurteilt, nachdem ein pakistanisches Gericht sie der Beleidigung Mohammeds in Textbotschaften für schuldig befand, die sie einem Mann per WhatsApp schickte. Sie bot allerdings eine plausiblere, wenn nicht gar prosaische Erklärung: Der Mann, der sie anzeigte, „rächte“ sich an ihr, weil sie seine Avancen zurückgewiesen hatte.

Es lohnt sich festzuhalten, dass, so erschreckend es ist in einem pakistanischen Gerichtssaal der Blasphemie beschuldigt zu werden, es sogar noch viel schlimmer ist einem pakistanischen Mob in die Hände zu fallen. Ein zehn Jahre alter Bericht hielt fest, dass in Pakistan allein von 1990 bis 2012 „52 Menschen außergerichtlich aufgrund von Blasphemie-Vorwürfen ermordet worden sind“.

Erst vor kurzem, im März 2022, griffen eine muslimische Frau und ihre zwei Nichten Safoora Bibi an und schlitzten ihr die Kehle auf, nachdem eine Verwandte der drei Mörderinnen lediglich träumte, Bibi habe Mohammed gelästert.

Im Februar 2022 steinigte ein muslimischer Mob einen geistig behinderten Mann zu Tode, nachdem ein Gerücht aufkam, er habe einen Koran verbrannt.

Im Dezember 2021 brach ein wilder Mob über eine Fabrik herein, ermordete und verbrannte dann die Leiche eines Mannes aus Sri Lanka, wegen Gerüchten, er habe Mohammed gelästert. (Zumindest scheint es so, dass der Mob ihn tötete, bevor er ihn anzündete, anders als bei einem jungen christlichen Paar, das ein anderer pakistanischer Mob 2015 langsam bei lebendigem Leib wegen des Gerüchts verbrannte, sie hätten den Islam beleidigt.)

Diese horrende Art der Ermordung angeblicher „Gotteslästerer“ wurde vor kurzem tausende Meilen entfernt von Pakistan zur Schau gestellt – in Nigeria. Vor zwei Monaten wurde Deborah Emmanuel, eine christliche Studentin, von einer Reihe Studenten gesteinigt und in Brand gesetzt; sie hatte zuvor die Avancen eines muslimischen Mannes zurückgewiesen. Der rächte sich, indem er laut verkündete, sie habe Mohammed, den Propheten des Islam, gelästert; und kurz darauf hatte sich ein mörderischer Mob gebildet und nahm Rache.

Das ist eine Mahnung: So unterdrückerisch „Blasphemie-Gesetze“ in Pakistan auch sind, sie sind nicht auf die Kultur dieses Staates beschränkt oder ihr Nebenprodukt. Sie sind vielmehr Nebenprodukte des Islam und treten überall in der islamischen Welt auf und spalten sogar den Westen; aktuelle Beispiele stammen aus Bangladesch, Frankreich, Indonesien, dem Iran, Malaysia, dem Oman, Spanien usw.

In den Worten eines muslimischen Klerikers, der den Mob-Mord und die Verbrennung von Deborah Emmanuel in Nigeria verteidigte: „Wenn du den Propheten anrührst, werden wir tollwütige Leute … Jeder, die den Propheten anrührt, bestraft ihn nicht – tötet ihn einfach!“

Die einzige Vergewaltigung, bei der es in Ordnung ist das Opfer verantwortlich zu machen

Raymond Ibrahim, 7. Juli 2022

Schwedische Beamte warnen ukrainische Frauen, die in Flüchtlingszentren leben, sie sollten sich nicht so kleiden, dass es Männer „aus anderen Kulturen“ – Code für muslimische Migranten, in Schweden meist von der somalischen Variante – provozieren könnte, die in denselben Flüchtlingszentren wohnen.

Und wie ziehen diese unglücklichen ukrainischen Flüchtlingsfrauen sich an, dass das eine solche Warnung veranlasst? Laut Gitana Bengtsson, die ihnen geholfen hat, „kleiden sie sich in der Regel wie wir, du und ich. Es gibt daran nichts Seltsames. Sie sehen nicht aus wie Prostituierte. Würden diese Frauen in der Stadt leben, würde ihnen niemand sagen, wie sie sich anziehen sollen.“ Trotzdem und weil jetzt Sommer ist, hat der Manager der Einrichtung ihnen angeraten keine Shorts oder Röcke zu tragen, die ihre Körperteile offenbaren.

Es hat darüber hinaus mehrere andere Berichte von muslimischen Migranten gegeben, die ukrainische Flüchtlingsfrauen angriffen oder sie sich unsicher fühlen lassen. In einem Fall brachen Migranten in Wohnheime ein, in denen ukrainische Frauen mit ihren Kindern leben. „Sie sagten, dass Schweden ein sicheres Land ist, aber das habe ich nicht gesehen“, sagte eine dieser Frauen später. Eine andere Frau meinte, dass sie in der Ukraine wenigstens verstanden und wussten, wie sie auf Bedrohungen reagieren müssten. „Wenn Bomben fallen, weiß ich wengistens, dass ich in den Keller gehen und mich dort verstecken kann“ – wohingegen dort heute ein angehender Vergewaltiger-Migrant lauern könnte.

Diese ukrainischen Frauen, nicht an Muslime gewöhnt, müssen offenbar mit der Zeit gehen und „multikulturelles Leben“ annehmen. Fakt ist, dass westliche Staaten, die große muslimische Migranten-Bevölkerungen beherbergen, wiederholt angedeutet haben, wenn bei ihnen Vergewaltigungen zunehmen – Schweden ist jetzt dank seiner muslimischen Bevölkerung die Hauptstadt der Vergewaltigungen im Westen – dann ist das so, weil Frauen „ihren Teil“ nicht beitragen. Ein paar Beispiele:

Nachdem eine 20-jährige Österreicherin, die in Wien an einer Bushaltestelle wartete, von vier Muslimen angegriffen, verprügelt und ausgeraubt wurde – darunter einer, der „damit begann, dass er mit seinen Händen durch mein Haar fuhr und deutlich machte, dass es in seinem kulturellen Hintergrund kaum blonde Frauen gibt“ – reagierte die Polizei damit dem Opfer zu sagen, sie solle ihr Haar färben:

Zuerst hatte ich Angst, aber jetzt bin ich vor allem wütend. Nach dem Angriff sagten sie mir, dass Frauen nach 20 Uhr nicht allein auf der Straße sein sollten. Und sie gaben mir auch noch einen weiteren Rat, sagten mir, ich solle mir die Haare dunkel färben und mich nicht so provokativ anziehen. Indirekt heißt das, dass zum Teil ich selbst für das verantwortlich bin, was mir passierte. Das ist eine massive Beleidigung.

2001 sagte Unni Wikan, eine Professorin für soziale Anthropologie an der Universität Oslo:

Norwegische Frauen müssen ihren Anteil an der Verantwortung für diese Vergewaltigungen übernehmen, „weil muslimische Männer ihre Art sich zu kleiden als provokant betrachten“. Die Schlussfolgerung der Professorin lautete nicht, dass im Westen lebende muslimische Männer sich an westlichen Normen anpassen müssen, sondern genau das Gegenteil: „Norwegische Frauen müssen erkennen, dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben und uns an sie anpassen müssen.“

So viel zur feministischen Behauptung, dass Frauen sie so kleiden können und sich so promisk und provokativ verhalten können, wie sie wollen – und wehe dem Mann, der es wagt das als Rechtfertigung für männliche sexuelle Übergriffe anzuführen. Offenbar gilt dieser feministische Kehrreim aber nicht für muslimische Männer.

Und wer kann vergessen, dass muslimische Migrantenmobs am Silvesterabend 2015 in Köln volle eintausend Frauen angriffen? Dann rief Bürgermeisterin Henriette Reker die Frauen auf – die Opfer, nicht ihre männlichen Missbraucher – Veränderungen vorzunehmen: „Frauen und Mädchen … sollten ausgehen und Spaß haben, aber sie müssen besser vorbereitet sein, besonders jetzt, wo in Köln der Karneval ansteht. Dafür werden wir online Vorgaben veröffentlichen, die diese jungen Frauen sich durchlesen können, um sich vorzubereiten.“

Bei einem weiteren Vorfall vergewaltigten sieben muslimische Migranten eine deutsche Jugendliche in einem Park, nachdem sie sie in einer Disco in Freiburg unter Drogen setzten. (Zumindest hat sie überlebt; bei einem ähnlichen Fall eine Woche zuvor in Italien, wurde das unter Drogen gesetzte Oper ermordet). Bernhard Rotzinger, der Freiburger Polizeichef, reagierte mit der Aussage: „Wir können den Bürgern keine Vollkaskoversicherung [gegen Verbrechen] bieten, aber ich kann diesen Rat geben: Machen Sie sich nicht selbst verletzbar, indem sie Alkohol oder Drogen konsumieren.“

„Rat“ gegen Alkohol, Drogen und rücksichtsloses Verhalten wären weit willkommener, wäre er nicht unter Zwang gegeben worden. Wie die Dinge stehen, ist das eine Ausflucht. Oder, wie ein Bericht es formulierte, der die erwähnte Vergewaltigung in Freiburg diskutiert: „Die Konzentration auf Prävention ist etwas Gutes, zeigt aber auch, dass deutsche Behörden und Medien kaum die Migrantenkrise für die Katastrophe verantwortlich machen, die sich in Deutschland offenbart. Politische Korrektheit hat Beamte veranlasst die Verantwortung für Straftaten den Frauen zuzuschieben statt Merkels Gästen.“

Die größere Ironie all dieser Ausreden ist aber, dass schon beim Anfang des Islam vor 14 Jahrhunderten europäische Frauen – sogar keusche Nonnen – von Muslimen immer als von Natur aus sexuell leichtfertig dargestellt wurden; und wie sie sich kleideten hatte nichts damit zu tun. Dieser Artikel diskutiert die historischen Wurzeln dieses Phänomens. Es folgen moderne Beispiele, die andeuten, dass dieses Motiv immer noch gesund und munter ist:

  • Eine Britin wurde nach Marokko in die Prostitution verkauft und wiederholt von dutzenden muslimischen Männern vergewaltigt. Sei „ließen mich glauben, ich sei nichts als eine Schlampe, eine weiße Hure“, erinnerte sie sich. „Sie behandelten mich wie eine Aussätzige, außer sie wollten Sex von mir. Ich war für sie weniger als ein Mensch, ich war Müll.“
  • Eine weitere junge Britin wurde unter muslimischen Männern „wie ein Stück Fleisch herumgereicht“; sie missbrauchten und vergewaltigten sie im Alter von 12 bis 14 Jahren. Vor kurzem hörte ein Gericht sie als erwachsene Zeugin, wie sie „auf einer dreckigen Matratze über einem Imbiss vergewaltigt wurde und auf einem Kirchhof gezwungen wurde Oralsex auszuführen“ und wie dann einer der Täter hinterher „in einem Akt der Erniedrigung auf sie urinierte“.
  • Ein Muslim nannte eine 13-jährige Jungfrau „a little white slag“ – britischer Slang für „lockere, promiske Frau“ – bevor er sie vergewaltigte.
  • In Deutschland stalkte eine Gruppe muslimischer Migranten eine 25-jährige Frau, schleuderten ihr Beleidigungen hinterher und stichelten wegen Sex. Sie erklärten auch ihre Logik – „deutsche Mädchen sind nur für Sex da“ – bevor sie ihr in die Bluse griffen und sie begrabschten.
  • Ein weiterer muslimischer Mann tötete beinahe sein 25-jähriges deutsches Opfer, während er sie vergewaltigte – und brüllte „Allahu Akbar“ – hinterher wollte er von ihr wissen, ob es ihr gefallen hat.
  • In Österreich näherte sich „ein arabisch aussehender Mann“ einer 27-jährigen Frau an einer Bushaltestelle, zog sich die Hosen herunter und „alles, was er sagen konnte war Sex, Sex, Sex“, was die Frau veranlasste zu schreien und zu fliehen.

Kurz gesagt: Das uralte islamische Motiv der angeblichen Promiskuität europäischer Frauen ist gesund und munter – ungeachtet des Verhaltens oder der Kleidung letzterer – und treibt die muslimische Vergewaltigung westlicher Frauen weiter an.

Doch selbst darin kann sich der Islam schutzsuchend an diese „progressiven“, gottlosen Elemente wenden, die die westliche Gesellschaft beherrschen. Denn genau so, wie „die Linke“ lange und hart daran gearbeitet hat islamische Intoleranz, Gewalt und Terrorismus als Fehler des Westens hinzustellen – wegen der Kreuzzüge, wegen des Kolonialismus, wegen Karikaturen, wegen Israels, wegen freier Meinungsäußerung – fügt sie jetzt die Weltsicht des Islam über westliche Promiskuität zur Liste der Gründe hinzu, die Muslime zu Angriffen „provozieren“ und legitimieren sie.