„Rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „Tyrann“: Ungarns Premierminister verleumdet, weil er über den Islam die Wahrheit sagte

Raymond Ibrahim, 15. Juni 2021

Die Kritik am ungarischen Premierminister Viktor Orbán nimmt wieder zu, da die Nation dabei ist nächsten Monat die Präsidentschaft der Visegrad-Gruppe zentraleuropäischer Staaten zu übernehmen. Nach Angaben eines aktuellen Berichts hat „Großbritanniens Regierung Kommentare von Viktor Orbán über Muslime und Migranten am Vorabend eines bilateralen Treffens zwischen dem ungarischen Führungspolitiker und dem britischen Premierminister Boris Johnson verurteilt. In einer Erklärung sagte No. 10 Downing Street, dass Orbáns Kommentar von 2018 gegenüber einer deutschen Zeitung über ‚muslimische Invasoren‘ und seine spätere Beschreibung von Migranten als ‚Gift‘ ‚polarisierend und falsch‘ sind.“

In Wirklichkeit besteht Orbáns ultimatives Motiv darin seinen Staat gegen die Verbrechen und Probleme zu sichern, die von muslimischen Migranten mitgebracht werden. Schon 2015 legte er auf dem Höhepunkt der muslimischen Massenmigration nach Europa seine Logik deutlich dar:

Die [in Europa] ankommenden [Migranten] sind in einer anderen Religion erzogen worden und repräsentieren eine radikal andere Kultur. Die meisten von ihnen sind keine Christen, sondern Muslime. Das ist ein wichtiges Problem, denn Europa und die europäische Identität wurzeln im Christentum. … Wir wollen Frankreich, Belgien und andere Länder nicht kritisieren, aber wir glauben, dass jedes Land das Recht hat zu entscheiden, ob es eine große Zahl Muslime in seinem Land haben will. Wenn sie zusammen mit ihnen leben wollen, dann können sie das. Wir wollen das nicht und ich denke, wir haben das Recht zu entscheiden, dass wir keine große Zahl muslimischer Menschen in unserem Land haben wollen. Wir mögen die Folgen nicht, die eine große Zahl muslimischer Gemeinden mit sich bringt, die wir in anderen Ländern sehen und ich erkenne keine Grund dafür, dass irgendjemand anderes uns zwingt Wege eines Zusammenlebens in Ungarn zu schaffen, die wir nicht haben wollen…

Der Premierminister beschwor dann die Geschichte – und nicht auf politisch korrekte Weise (nämlich indem er Christen verurteilte und Muslime reinwusch), sondern entsprechend der Realität:

Ich muss sagen, wenn es darum geht mit muslimischen Gemeinden zusammenzuleben, dann sind wir die einzigen, die Erfahrung haben, denn wir hatten die Möglichkeit diese Erfahrung 150 Jahre lang zu durchleben.

Orbán bezog sich auf die Eroberung und Besetzung Ungarns durch den Islam von 1541 bis 1699. Damals grassierten islamischer Jihad, Terrorismus und Christenverfolgung.

In der Tat fand an genau diesem Tag in der Geschichte, am 15. Juni 1389, die entscheidende Schlacht vom Kosovo statt: Die eindringenden muslimischen Türken trafen im Kosovo auf eine Koalition aus Serben, Ungarn, Polen und Rumänen und die vernichtend geschlagen wurde. Danach wurden große Teil von Südosteuropa, einschließlich Ungarns, und Teile des heutigen Russland von den Türken erobert, besetzt und terrorisiert – manchmal auf Arten, die die Gräueltaten des Islamischen Staats wie Kinderspiel wirken lassen. (Denken Sie an Köpfungen, Kreuzigungen, Massaker, Sklavenmärkte und Vergewaltigungen, die die Kennzeichen des IS geworden sind – nur in weit größerem Ausmaß und über Jahrhunderte hinweg.)

Trotzdem sind solche Geschichte und die von ihr vermittelten Lektionen für westliche „Progressive“ bedeutungslos. So spottet der Guardian in einem Artikel mit der Überschrift „Ungarn ist von Viktor Orbáns Regierung ein Armutszeugnis ausgestellt worden“ und bagatellisierte die Haltung des Premierministers:

Ungarn hat eine Geschichte mit dem osamischen Reich und damit zaubert Orbán. Das osmanische Reich schlägt zurück, warnt er. Sie wollen die Macht übernehmen. Ungarn wird nie wieder dasselbe sein! … Daher die Strippe; daher die Armee; daher von heute an der Ausnahmezustand; daher die heftige, erbarmungslose Rhetorik des Hasses. Weil es das ist, was es von Anfang an gewesen ist: reine, krasse Feindschaft und Verleumdung.

Gleichermaßen beschwerte sich die Washington Post, nachdem sie eingestand, dass Ungarn einst von den Osmanen besetzt war – wenn auch ohne jegliche Erwähnung der Erfahrung der Gräuel: „Es ist irgendwie bizarr zu glauben, diese ziemlich weit zurückliegende Vergangenheit aus Kriegsherren und rivalisierenden Imperien würden beeinflussen, wie ein Staat des 21. Jahrhunderts mit Bedürfnissen von Flüchtlingen umgeht.“

Unfähig oder eher nicht willens die Kontinuität der Geschichte des Islam mit dem Westen anzuerkennen – viele Muslime in Europa, einschließlich Migranten, behalten die Feindschaft ihrer Vorfahren gegen „Ungläubige“ bei – fallen die sogenannten „Mainstream-Medien“ auf Vorgaben zurück: Sie beschuldigen Orbán, er sei ein „Rassist“, „Ausländerfeind“, ein Mann „voller Hassrede“ und Europas „schleichender Diktator“. Der Guardian klang wie der Mafiaboss der Linken, als er ihn schlicht zum „Problem“ erklärte, das „ gelöst“ werden müsse.

Wenn das die Art ist, wie mit Politikern umgegangen wird, die ehrlich reden und Politik umsetzen, die ihre Staaten sicher machen, ist es da nicht verwunderlich, dass so wenige Politiker sich damit behelligen das zu tun?

Hagia Sophia: Ein wahres „Zentrum des Wissens über den Islam“

Raymond Ibrahim, 31. Mai 2021

Im letzten Sommer wandelte die türkische Obrigkeit die Hagia Sophia („Heilige Weisheit“) – die ursprünglich als eine der großartigsten Kathedrale der Christenheit gebaut wurde und ein Jahrtausend lang als solche wirkte – (wieder) in eine Moschee um. An diesem Freitag, 24. Juli 2020 (den viele östliche Christen heute als „Trauertag“ erachten), trafen sich Muslime im Innern der entweihten Kirche, wo sie von einem ein Schwert schwingenden Imam bei krampfartigen „Allahu Akbar“-Rufen angeführt wurden.

Die Türken, angefangen mit ihrem Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, haben diese kulturelle Aneignung als  ihr „Recht“ dargestellt. Imam Ali Erbas, der Präsident für religiöse Angelegenheiten der Türkei, ist noch weiter gegangen; kürzlich behauptete er: „Das Ziel aller unserer Moscheen und besonders der Hagia Sophia, ist es Zentren des Wissens über den Islam zu werden.“

So sei es. Da der Jahrestag der türkischen Eroberung Konstantinopels und seiner Hagia Sophia gerade hinter uns liegt (29. Mai 1453), wollen wir auf das zurückkommen, was an diesem Tag geschah – ein Tag, der wahrhaftig viel „Wissen über den Islam“ vermittelt, nicht zuletzt, weil wir Primärquellen-Dokumente haben, die genau beschreiben, was die Türken taten, insbesondere in und  um die Hagia Sophia. (alle im folgenden Bericht zitierten Texte wurden aus zeitgenössischen Quellen bezogen, zumeist Augenzeugenberichte; exakte Verweise sind in Kapitel 7 von Sword and Scimitar zu finden.)

Als sie erst einmal nach Konstantinopel eingedrungen waren, „gaben wütenden türkischen Soldaten kein Pardon“:

Als sie massakriert hatten und es keinen Widerstand mehr gab, waren sie versessen darauf zu plündern und schweiften durch die Stadt, stahlen, entkleideten, brandschatzten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, alle möglichen Menschen in allen möglichen Zuständen gefangen … Es gab Jungfrauen, die aus unruhigem Schlaf erwachten, um diese Räuber über sich stehend zu sehen, mit Blut an den Händen und Gesichtern voll bitterer Wut… die Türken schleiften sie fort, zerrissen sie, zwangen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie an Straßenkreuzungen und brachten sie dazu sich den furchtbarsten Gewalttaten zu unterwerfen… Zarte Kinder wurden brutal von der Brust ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden erbarmungslos fremden und furchtbaren Verbänden gegeben und tausend andere furchtbare Dinge geschahen.

Weil tausende Bürger fliehen mussten und sich in der Hagia Sophia versteckt hatten, bot die uralte Basilika eine ausgezeichnete Ernte an Sklaven, sobald ihre Türen mit Äxten eingeschlagen waren:

Ein Türke suchte nach der Gefangenen, die die reichste zu sein schien, ein anderer bevorzugte ein schönes Gesicht unter den Nonnen… Jeder raublustige Türke war begierig seine Gefangene an einen sicheren Ort zu verbringen und dann wiederzukehren, um sich einen zweiten und einen dritten Preis zu sichern … Dann waren lange Reihen Gefangener zu sehen, die die Kirche und ihre Schreine verließen und wie Vieh oder Schafherden getrieben wurden.

Manchmal kämpften die Sklaventreiber miteinander bis zum Tod wegen „einer wohlgeformten jungen Frau“, während viele von diesen es „vorzogen sich in die Brunnen zu stürzen und zu ertrinken statt den Türken in die Hände zu fallen“.

Nachdem sie die Hagia Sophia in Besitz genommen hatten – die zur Zeit ihrer Eroberung tausend Jahre lang als Kathedrale gedient hatte – betrieben die Eindringlinge „darin alle Arten von Widerwärtigkeit, machten sie zu einem öffentlichen Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ vollführten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter der „Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen sich „auf den großen Altar der Hagia Sophia zu legen, ein Kreuz unter ihrem Kopf und wurde dann vergewaltigt“.

Als nächstes „paradierten sie das Hauptkruzifix [der Hagia Sophia] in höhnischer Prozession durch ihr Lager, schlugen davor Trommeln, kreuzigten Christus erneut unter Bespucken und Blasphemie und Flüchen. Sie setzten ihm eine türkische Mütze auf den Kopf und schrien höhnisch: ‚Seht auf den Gott der Christen!“

Praktisch alle anderen Kirchen der uralten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf die Dächer oder an die Wände der Kirchen gesetzt waren, wurden herabgerissen und auf ihnen wurde herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde „zu Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurden ihrGold oder Silber genommen, bevor sie verbrannt wurden. „Ikonen wurden ausnahmslos den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden Hunden um die Hüfte gelegt; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.

„Überall gab es Ungemach, jeder war von Schmerz berührt“, als Sultan Mohammed schließlich groß in die Stadt einzog. „Es gab Klagen und Weinen in jedem  Haus, Schreien an den Straßenkreuzungen und Leid in allen Kirchen; das Stöhnen der erwachsenen Männer und die gellenden Schreie der Frauen begleiteten Plünderung, Versklavung, Trennung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg ab und ging hinein und „bestaunte den Anblick“ der großen Basilika. Nachdem er sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen reinigen ließ – Mohammed selbst stieß den Hauptaltar um und trampelte darauf herum – befahl er einem Muezzin auf die Kanzel zu steigen und „ihre widerwärtigen Gebete“ ertönen zu lassen, schrieb ein verdrossener Christ. „Dann stieg dieser Sohn des Frevels, dieser Vorläufer des Antichrist auf den Heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete auszustoßen“, womit er „aus der großen Kirche einen heidnischen Schrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte“.

Um seinem Triumph die Krone aufzusetzen ließ Mohammed die „elenden Bürger von Konstantinopel“ während der Abendfestlichkeiten vor seine Männer schleifen und befahl, dass „viele von ihnen in Stücke gehauen werden, als Unterhaltung“. Der Rest der Bevölkerung der Stadt – nicht weniger als 45.000 – wurde in Ketten weggeschleppt, um in österliche Gefangenschaft verkauft zu werden.

So sieht das „Wissen über den Islam“ aus, das die Erfahrungen der Hagia Sophia vermittelt.

Die Dinge bezüglich der Eroberung von Konstantinopel richtigzustellen, wie es dieser Artikel getan hat, ist heute doppelt wichtig, da Google und Big Tech sich wie die Türken dem Verbergen der Wahrheit widmen. Bevor die Türkei die Hagia Sophia gewaltsam in eine Moschee umwandelte, erbrachte eine Google-Suche nach dem Datum „29. Mai“ – einem Tag, der Jahrhunderte vor Pearl Habor „Schmach brachte“ –zahlreiche Suchergebnisse zur muslimischen Eroberung von Konstantinopel; heute sind es nur sehr wenige.

Muslime im Westen sind dazu da als „Augen“ des Islam zu dienen, sagt eine Fatwa

Raymond Ibrahim, 15. April 2021

Im Westen lebende Muslime sollen ihre „ungläubigen“ Gastgeberländer und Nachbarn nicht nur hassen; sie sollen sie ausspionieren, als „Auge“ des Islam auf den Westen dienen.

Wie hier erörtert, bestehen zahlreiche Online-Fatwas – das sind von maßgeblichen muslimischen Gelehrten (ulema) verfasste Erlasse, die auf respektierten islamischen Internetseiten auftauchen – darauf, dass das islamische Gesetz (schari‘a) von im Westen lebenden Muslimen fordert, „Feindschaft und Hass“ für ihre neuen Heimatländer und deren Bewohner beizubehalten. Das gilt gleichermaßen für Migranten-Flüchtlinge; sie verpflichtet diese Staaten zu hassen, die sie willkommen heißen und ihnen kostenlos Nahrung, Unterkunft und Gesundheitsfürsorge bieten, und ihnen gegenüber illoyal zu sein – sagen die gelehrten Scheiks des Islam.

Eine weitere Fatwa, geschrieben vom verstorbenen Scheik Mohammed ibn al-Uthaymin – der als „Gigant des konservativen Islam“ gilt – bietet genauere und bestürzende Auflagen für jeden im Westen lebenden Muslim.

Auf der angesehenen muslimischen Website IslamWay.net veröffentlicht und in Übersetzung (alle Übersetzungen in diesem Artikel sind meine eigenen [d.h. die von Raymond Ibrabhim – heplev]) überschrieben mit „Wie lautet die Entscheidung für in den Ländern der Ungläubigen Lebenden“, erklärt auch sie, dass zusammen mit „der Bewahrung und dem Erhalt seines Islam“ die „erste Auflage“ eines jeden Muslims, der unter Nichtmuslimen lebt, die ist, dass er/sie „Feindschaft und Hass für die Ungläubigen hat, sich von ihrer Loyalität und Liebe fern hält – denn Loyalität und Liebe für sie widerspricht dem Glauben“.

Als nächstes erklärt die Fatwa den ersten Grund für jeden Muslim, der bereit ist in den Westen zu ziehen: Jihad zu führen –der in die „Länder der Ungläubigen gehört“ – aber in seinem Fall über da’wa bzw. Mission. Die Fatwa sagt das so:

Er wohnt dort, um zum Islam aufzurufen [da’wa] und [Nichtmuslime] zu locken, denn dies ist eine Form des Jihad, die für alle gemeinschaftlich verpflichtend ist, denen das möglich ist… [Darüber hinaus] ist da’wa für den Islam eine der Verpflichtungen der Religion.

Mit anderen Worten: Genauso wie gewalttätiger Jihad Ungläubige unter muslimische Herrschaft bringen soll, ist auch da’wa eine Form des Jihad, da auch sie Ungläubige unter muslimische Herrschaft bring (wenn auch bereitwillig und daher mit weit geringerer Erfolgsrate als die sichere und vorzuziehende Methode des gewalttätigen Jihad).

Nichtmuslime auszuspionieren ist der zweite Grund, der angeführt wird, um zu legitimieren, dass Muslime im Westen leben:

Er wohnt [dort], um die Umstände der Ungläubigen zu studieren und zu erfahren, worum es bei der Verderbtheit ihrer Lehre, falschen Anbetung, losen Moral und chaotischen Zustand geht. Dann warnt er das [muslimische) Volk davor von ihnen getäuscht zu werden und zeigt ihren Bewunderern die Wahrheit über ihren Zustand. Diese Art des Aufenthalts ist eine andere Form des Jihad … denn die Verderbtheit der Ungläubigen ist Beweis für die Rechtschaffenheit des Islam.

Dann kommt dies:

Ein solcher lebt in den Ländern der Ungläubigen, um den Muslimen ein Auge zu sein.

Die Fatwa fährt damit fort, dass Mohammed selbst dafür warb Spione unter die Nichtmuslime zu bringen. Sie führt die Grabenschlacht an, in der der Prophet einen Muslim (Hudahaifa bin al-Yaman) losschickte, der den ungläubigen Feinden Freundschaft vortäuschen und unter ihnen leben sollte, während er ihre wahren Verhältnisse an Mohammed berichtete und preisgab – sensible Informationen, die es dem Propheten schließlich ermöglichte sie zu unterwerfen.

Auf jeden Fall ist das das, was Muslime offen gelehrt werden (zumindest auf Arabisch und in anderen islamischen Sprachen). Statt den westlichen Staaten, die sie aufnehmen und kostenfrei mit Leistungen versorgen, etwas zurückzugeben – und sei es nur dadurch, dass sie gute und gesetzestreue Bürger sind – wohnen Muslime aus freien Stücken im Westen, um zu Hass, Distanzierung, Betteln und Ausspionieren ihrer Gönner angehalten zu werden, immer zum Nutzen des Islam.

Übrigens ist es erwähnenswert, dass dieselben Big Tech-Firmen, die damit beschäftigt sind alle zu zensieren, die dem von ihnen genehmigten Narrativ widersprechen, keine Probleme damit haben solchem hasserfüllten und subversiven Gerede eine Verbreitungsplattform zu geben. Apple, als nur ein Beispiel, bietet IslamWay eine App – diese Internetseite, die Muslime auffordert Nichtmuslime zu hassen und auszuspionieren. Und warum auch nicht, können doch nur wenige im Westen entschlüsseln, was das Arabische sagt, während Millionen Muslime durch sie radikalisiert werden.

„Muslimische Historiker bestätigen durchgehend jüdische Verbindungen zu Jerusalem“

Ein neues Buch, das vor dem Jerusalem-Tag veröffentlicht wurde, beschreibt, wie das muslimische Narrativ über die jüdische Verbindung zum Tempelberg verfälscht.

Nadav Shragain, Israel HaYom, 10. Mai 2021

Das Buch Islam, Jews and the Temple Mount (Islam, Juden und der Tempelberg) wird in der muslimischen Welt für einigen Aufruhr sorgen. Es stellt eine umfassende Liste früher islamischer Quellen dar, die den historischen jüdischen Anspruch auf Jerusalem anerkennen, im Gegensatz zu modernen muslimischen Religionsführern, die – im Zusammenhang mit dem arabisch-israelischen Konflikt – jede jüdische Verbindung zum Tempelberg bestreiten und das Argument fördern, es habe nie ein jüdischer Tempel dort gestanden.

54 Jahre nach der Vereinigung Jerusalems und der Etablierung israelischer Kontrolle über die Altstadt halten Professor Yitzhak Reiter und sein Co-Autor Dvir Dimant dem vorherrschenden muslimischen Narrativ einen Spiegel vor.

Nach Angaben des Buchs bestreiten islamische Führer kanonische muslimische historische Arbeiten, die bis ins 7. Jahrhundert n.Chr. nach dem Tod des Propheten Mohammed zurückreichen und erklären, dass der Grund, dass der Islam dazu kam den Grundstein im Zentrum des Felsendoms als heilig zu betrachten infolge des Wissens entstand, dass der jüdische Tempel dort stand.

Professor Yitzhak Reiter

Es ist alles da. Muslimische Quellen beschreiben immer wieder die Geschichte auf dieselbe Weise wie jüdische Quellen es tun: Der Bau des ersten Tempels auf dem Grundstein durch König Salomon; seine Zerstörung durch den babylonischen König Nebukadnezar; das babylonische Exil; die Erlaubnis des persischen Kaisers Kyros des Großen, dass die Juden nach Jerusalem zurückkehren und den zweiten Tempel bauen; und dessen Zerstörung durch den römischen Kaiser Titus.

Darüber hinaus bestätigen nicht nur die angesehensten Historiker des Islam die jüdische geschichtliche Zeitleiste, sondern sie betonen auch, dass der Grund dafür, dass Jerusalem und der Tempelberg im Islam als heilig angesehen werden, darin besteht, dass diese Orte auch im Judentum als heilig galten. Das entstammte der Ansicht des Islam als Fortsetzung des Judentums, sowie des Patriarchen Abraham und anderer Persönlichkeiten in den heiligen Schriften.

In ihrem Buch stellen Reiter, Experte für Islam-, Nahost- und Israelstudien, und Dimant, Absolvent des Shalem Center in Jerusalem und Forschungsassistent am Truman Institute for Peace Research, jüdische und islamische Quellen Seite an Seite vor und zeigen die unbestreitbare Ähnlichkeit der beiden auf.

Islam, Jews and the Temple Mount zeigt, dass muslimische Quellen bis zur Balfour-Erklärung von1917 die jüdische Verbindung zu Jerusalem nicht bestreiten, sondern sie zeigen sie systematisch auf und bestätigen sie. 1967 jedoch, als Israel im Sechstage-Krieg die Kontrolle über die Altstadt übernahm, nahm das Narrativ eine dramatische Wende und jede jüdische Verbindung zum Tempelberg zu bestreiten wurde zum verbreiteten Argument.

Von da an kehrten Muslime einer unermesslichen und reichhaltigen islamischen Literatur den Rücken, die die jüdische Verbindung zum Tempelberg bestätigt.

Im 10. Jahrhundert n.Chr. beschrieb Muhammad ibn Jarir al-Tabari, vielleicht einer der bekanntesten und respektiertesten Historiker der religiösen muslimischen Welt, wie Gott den König David davon abhielt den Tempel zu bauen, weil er Blut an seinen Händen hatte und die Aufgabe daher seinem Sohn Salomon zugeteilt wurde. Seine Beschreibung ist fast identisch zu der in der jüdischen Quelle, dem Buch der Chroniken.

Im 11. Jahrhundert beschrieb Abu Bakr Muhammad ibn Ahmad al-Wasiti, der als Prediger der Al-Aqsa-Moschee diente, dass König Salomon Probleme hatte die Tore des Tempels zu öffnen und es nur schaffte, nachdem er im Gebet den Namen seines Vaters erwähnte. Die Geschichte steht fast Wort für Wort im babylonischen Talmud.

Palästinenser beten vor dme Felsendom (Foto: Reuters/Ammar Awad)

Im 14. Jahrhundert vermerkte auch der arabische Historiker Ibn Khaldun in seinem kanonischen Werk Muqaddimah, dass König Salomon im vierten Jahr seiner Regierung den Tempel baute. Seine Beschreibung der Einweihung des Tempels ist identisch zu der in 1. Könige 6.

Im 15. Jahrhundert erwähnte dann der Historiker Mujir al-Din aus Jerusalem, dass der Tempel von König Salomon gebaut wurde, ebenso viele andere nach ihm. Fast immer war die Beschreibung in muslimischen Quellen ähnlich der der heiligen Schriften der Juden.

Das Wichtigste, sagten Reiter und Dimant gegenüber Israel HaYom, „ist, dass der Al-Aqsa-Komplex oder wie die Juden ihn nennen, der Tempelberg, vom [modernen] Islam als Stelle der beiden jüdischen Tempel und, noch wichtiger, Salomons Tempel anerkannt wird“.

„Der Islam hat die jüdische und christliche Tradition diesbezüglich übernommen und im Mittelalter versuchte er nicht die Tatsache zu bestreiten, dass der Felsendom die Fortsetzung von Salomons Tempel symbolisiert. Man könnte so weit gehen zu sagen, dass der Islam stolz darauf war“, sagten sie.

„Einige Forscher stellten sogar fest, dass bestimmte Bräuche und Zeremonien während der Omajjaden-Dynastie, die außerhalb des Felsendoms und sogar in dessen Inneren stattfinden, denen ähnelten, die im jüdischen Tempel stattfanden.“

Dimant fügte hinzu, dass eine der besten Quellen, die man sich ansehen kann, wenn man etwas über das traditionelle muslimische Narrativ bezüglich der jüdischen Verbindung zum Tempelberg lernen will, das heiligste Buch des Islam ist: der Koran.

Die Quellen, die wir in dem Buch anführen, haben eine besondere Bedeutung darin, dass sie sich nicht mit Geschichte befassen. Das zeigt, wie tief verwurzelt das Thema der beiden Tempel und der Israeliten bei Koran-Kommentatoren war.“

Reiter, der an dutzenden diplomatischer Treffen zwischen Israelis und Arabern teilnahm, sagte, dass er oft Palästinenser und Muslime aus Jordanien, Ägypten und anderen arabischen Ländern traf, die überzeugt waren, dass die Juden die Geschichte des ersten und des zweiten Tempels nach der Gründung des modernen Staates aus politischen und nationalen Gründen erfunden hätten.

„Darüber hinaus wurde mir klar, dass ranghohe arabische öffentliche Führer und Akademiker oft mit ihren historischen Quellen nicht vertraut waren, die Jahrhunderte lang den jüdischen Tempel in Jerusalem und die Geschichte der Israeliten in Jerusalem und dem Land Israel beschrieben“, sagte er.

Frage: Wie reagieren diese Intellektuellen, wenn Sie Ihnen erstmals diese Geschichte mitteilen?

„Viele gaben zu, dass sie [das] nicht wissen, aber es gibt auch Intellektuelle, Akademiker, die diese Bücher in ihren Regalen stehen haben. Sie sagen mir im privaten Gespräch, dass das, was [der ehemalige Vorsitzende der PLO Yassir] Arafat seinerzeit sagte, dass es in Jerusalem nie einen Tempel gab, Unsinn ist. Gleichzeitig erklären sie, dass sie im gegenwärtigen Stand des Konflikts öffentlich nicht dem akzeptierten akademischen Narrativ zustimmen können, das auch das jüdische Narrativ ist. ‚Wir müssen unseren Mund halten‘, sagten sie“, erklärte Reiter.

Frage: Wie geht der Islam mit dem offensichtlichen Widerspruch zwischen seinem aktuellen Argument um, das den am meisten respektierten historischen Quellen widerspricht?

„Das wird geleugnet. Ausgeblendet. Es gibt Verlegenheit. Ich zeigte arabischen Studenten, die ich unterrichte, das Manuskript. Was mich verblüffte, war, dass es keine Reaktionen gab. Niemand sprach sich dafür oder dagegen aus. Niemand sagte, das sei wahr oder es sei falsch. Einfach komplettes Schweigen. Ich schickte auch einem Freund in der jordanischen Königsfamilie eine Kopie, der zum Konflikt um den Tempelberg auf dem Laufenden gehalten werden wollte. Auch er schweigt derzeit.“

Die Al-Aqsa-Moschee (Getty Images)

Über die Jahre machte die israelische Regierung, wenn es um Verhandlungen um Jerusalem ging, keinen Gebrauch von den Quellen, die Reiter und Dimant in ihrem Buch anführen.

„Das Ziel war eine diplomatische und politische Debatte beizubehalten, ohne den religiösen Aspekt hineinzubringen“, erklärte Reiter, der drei israelischen Premierministern als stellvertretender Berater für arabische Angelegenheiten diente – Menachem Begin, Yitzhak Shamir und Shimon Peres.

Begin fragte mich einmal nach dem genauen Vers im Koran, der sagt, dass das Land Israel dem Mose verheißen wurde“, erinnert sich Reiter. „Aber dann stellten wir fest, dass einer der Kommentatoren des Koran erklärte, obwohl die jüdische Nation mit dem Heiligen Land verbunden ist, verdienen sie es nicht; Grund ist die Sünde des goldenen Kalbes.“

Frage: Glauben Sie, nachdem sie jetzt diese Quellen zusammenstellten und die Information zur Verfügung stellen, dass israelische Diplomaten sie nutzen werden?

„Unser Ziel ist es, den Diskurs quellenbasierter zu machen. Das ist sehr heikel. Wir wollen niemanden vor den Kopf stoßen. Das Buch ist Sprengstoff und Offizielle werden nicht danach drängen es zu verwenden. Wir sollen nicht, dass das Buch eine Quelle von Konflikt wird, sondern den Diskurs umgestalten und mit einem Aspekt bereichern, der ihm bisher völlig fehlt“, sagte Dimant.

Frage: Die Verbindung zwischen Islam und Judentum – wie weit reicht die zurück?

„Zufälligerweise las ich letzte Woche eine Biographie Mohammeds, die einige Jahrzehnte nach seinem Tod geschrieben wurde. Der Prophet, heißt es in dem Buch, traf sich mit Stammesführern aus der Stadt Medina, die mit Juden studiert hatten und sich oft mit Juden trafen. Er fragte sie über die Juden und ihren Glauben aus und sie sagten ihm unter anderem, dass Juden an einen einzigen Gott glauben“, sagte Reiter.

„Die Verbindung zwischen Islam und Judentum bestand von Beginn des Islam an. Der Islam hat sich immer als Fortsetzung des Judentums betrachtet. Der Koran ist voller Geschichten von [jüdischen] Propheten. Die Sure Yussuf im Koran ist fast identisch mit der Geschichte von Josef und seinen Brüdern im ersten Buch Mose. Und das ist nur ein einziges Beispiel“, fügte er hinzu.

Reiter und Dimant erklärten, dass der moderne Islam weit weniger stolz auf seine jüdische Ursprünge ist und sich oft große Mühe gibt sie zu verbergen. Der moderne Islam hat zudem archäologische Ausgrabungen auf dem Tempelberg verboten und nutzt das Fehlen bedeutender archäologischer Entdeckungen auf dem Berg – was das Ergebnis des Verbots ist – um seine Leugnung jeglicher jüdischer Verbindung zu Jerusalem oder die Existenz der Tempel zu untermauern.

Reiter und Dimant listen in ihrem Buch mehrere Typen von „Leugnern“ auf: diejenigen, die behaupten, dass der jüdische Tempel überhaupt nicht im Land Israel stand, sondern auf der Arabischen Halbinsel; diejenigen, die überzeugt sind, dass Abraham, König David und König Salomon keine Juden, sondern Persönlichkeiten des Islam waren; und diejenigen, die glauben, dass der traditionelle Islam ein Satz unausgewogener, erfundener Traditionen ist, der von Juden verändert wurde, die zum Islam konvertierten und die Religion mit ihren eigenen Inhalten beeinflussten.

Einige zeitgenössische Führer, erklärten Reiter und Dimant, erkennen an, dass es einmal einen jüdischen Tempel auf dem Berg gab, aber behaupten, er sei ein kleines Gebäude, das nicht lange stand und die Juden daher an der Stelle heute kein Recht haben. Nach ihnen haben die Juden von heute keine Verbindung zu diesen Israeliten.

Für viele Muslime „ist das Judentum das Rückgrat des Zionismus und sie betrachten die Religion als Bedrohung für den Islam und die Al-Aqsa-Moschee und sie beschlossen diese Bedrohung dadurch anzugehen, dass sie die muslimische Geschichte einerseits und die Geschichte der Juden andererseits neu schrieben.“

Frühe islamische Quellen, schlossen Reiter und Dimant, „akzeptierten die jüdische Tradition und ihre Spanne über hunderte Jahre ganz oder fast ganz, fast von den frühesten Tagen des Islam bis ins 20. Jahrhundert.

Wir behaupten, dass die, die die jüdische Verbindung zum Tempelberg aufgrund politischer Absichten bestreiten, ungewollt die islamische Geltung der Al-Aqsa und des Felsendoms untergraben, ebenso die Glaubwürdigkeit grundlegender, in Arabisch geschriebener Quellen, die die Klassiker des Islam und seiner Kultur und Identität sind.“

Islamischer Staat führt „Missstände“ an, beansprucht Opferstatus gegenüber abgeschlachteten Christen

Raymond Ibrahim, 4. Mai 2021

Der Islamische Staat im Sinai richtete vor kurzem eine weiteren Christen auf Video hin. In einem vor der Hinrichtung aufgenommenen Clip „gestand“ der ermordete Kopte Nabil H. Salama (62) sein Verbrechen: die einzige Kirche in Bir al-Abd im Sinai gebaut zu haben – eine Kirche, die angeblich „mit dem Krieg der ägyptischen Armee und des Geheimdienstes gegen den Islamischen Staat kooperiert“.

Obwohl Salama sein „Geständnis“ er nach Folter bot – nachdem ihm die Vorderzähne aus dem Mund gehauen wurden – ist die Anklage, koptische Kirchen würden aktiv und ruchlos dran arbeiten die islamische Ordnung zu untergraben, unter Ägyptens Islamisten weit verbreitet, die ständig in absurde Richtungen abgleiten.

So erschien schon 2010 Mohammed Salim al-Awwa, der ehemalige Generalsekretär der Internationalen Union Muslimischer Gelehrter, mit einer hemmungslosen Tirade auf Al-Jazira und beschuldigte die Kopten nicht mit dem ägyptischen Militär zu „kooperieren“, sondern „Waffen und Munition in ihren Kirchen und Klöstern zu lagern“ – auch noch aus Israel importiert, „dem Herzen der Sache der Kopten“ – und „sich darauf vorzubereiten Krieg gegen Muslime zu führen“. Er warnte, wenn nichts unternommen würde, werde „das Land brennen“ und stachelte die Muslime auf „der Stärke der [koptischen] Kirche entgegenzuarbeiten“.

In Wirklichkeit sind alles, das jemals „brennt“, koptische Kirchen durch die Hände der Muslime – so, als nach dem Sturz von Mohammed Morsi von der Muslimbruderschaft fast 70 Kirchen angegriffen und viele zerstört wurden. Ganz zu schweigen von all den koptischen Kirchen, auf die von Terroristen Bombenanschläge verübt wurden, wodurch jede Menge christliche Gottesdienstbesucher getötet wurden. Um nur ein paar der bedeutendsten Vorfälle anzuführen: Am Palmsonntag 2017 wurden zwei koptische Kirchen bombardiert und 50 Gottesdienstbesucher getötet; am Sonntag, 11. Dezember 2016 wurde noch eine Kirche bombardiert und mindestens 27 Gottesdienstbesucher getötet; an Silvester 2011 wurde eine weitere Kirche bombardiert und 23 Christen getötet; und an Heiligabend 2010 wurden sieben Christen erschossen, als sie ihre Kirche verließen.

Tatsache ist, dass muslimische Terroristen dafür berüchtigt sind alle möglichen Vorwände zu liefern – von denen viele ans Absurde grenzen – um ihre feigen Anschläge auf und Morde an Christen innerhalb und außerhalb Ägyptens zu rechtfertigen. Der Islamische Staat führte „Umut“ an, um die grausige Abschlachtung von 21 Christen – 20 Kopten und einen Ghanaer – 2015 am Strand von Libyen zu rechtfertigen. Ein Artikel in Dabiq, dem Online-Magazin des Islamsichen Staats auf Englisch, mit der Überschrift „Rache für die von den koptischen Kreuzrittern Ägyptens verfolgten Muslimat [muslimischen Frauen]“ behauptete, die 21 Christen seien aus „Rache“ für zwei koptische Frauen abgeschlachtet worden, die schon 2010 und gemäß islamischer Propaganda, von Ägyptens koptisch-orthodoxer Kirche gezwungen worden seien ihren Übertritt zum Islam zu widerrufen und zum Christentum zurückzukehren.

Der verstorbene koptische Papst Schenuda III., der damals fast 90 Jahre alt war und sich nicht mehr bewegen konnte, wurde tatsächlich als „US-Agent, Entführer und Folterer muslimischer von der Christenheit konvertierter Frauen“ dargestellt; die Christen „horten Waffen in Klöstern und Kirchen um Krieg gegen die Muslime zu führen und Ägypten zu spalten, damit sie einen koptischen Staat schaffen können“.

Der Islamische Staat führte auch die Bombenanschläge auf die Kirche Unserer Lieben Erlöserin in Bagdad als Produkt der „Rache“ für dieselben angeblich zwangsweise zum Christentum zurückkonvertierter Frauen in Ägypten an. Damals hatten bewaffnete Jihadisten die Kirche im Irak während eines Gottesdienstes gestürmt und wahllos das Feuer eröffnet, bevor sie ihre Selbstmordwesten zündeten, die „mit Kugellagern gefüllt waren, um so viele Menschen wie möglich zu töten“. Fast 60 Christen – einschließlich Frauen, Kindern und sogar Babys (hier gibt es Bilder der Folgen) – wurden niedergemetzelt.

Diese Strategie des „Mach die Opfer verantwortlich“ ist auch nicht auf Ägypten beschränkt. Nur Tage nach einer Serie von Bombenanschlägen, die Sri Lanka am Ostersonntag 2019 erschütterten und bei der 359 Menschen getötet wurden, sagte ein nachgeordneter Verteidigungsminister, der Anschlag „sei Vergeltung für den Angriff auf Muslime in Christchurch“, wo ein Australier rund 50 Muslime in zwei Moscheen in Neuseeland getötet hatte.

Zwei Punkte strafen alle solche Behauptungen islamischer „Rache“ aufgrund von „Missständen“ Lügen:

Erstens: Was hatten die irakischen Christen der Kirche Unserer Lieben Erlöserin oder der geköpften Ghanaer mit den eingebildeten Verbrechen der koptischen Kirche zu tun? Eigentlich: Was haben Christen im Nahen Osten, Afrika und Asien mit dem säkularen Westen zu tun? Wann immer letzterer Muslime vor den Kopf stößt –ob durch die Veröffentlichung von Karikaturen oder durch militärische Operationen in Afghanistan – „antworten“ Muslime damit, dass sie die christlichen Minderheiten in ihrer Mitte terrorisieren. Was genau haben Ostern feiernde Christen in Sri Lanka mit einem weißen Terroristen in Neuseeland zu tun? Außerdem: Wenn der Anschlag vom Ostertag eine Art Vergeltung war, was erklärt dann die Tatsache, dass Muslime praktisch jedes Ostern Bomben auf Kirchen werfen (gerade erst in Indonesien)?

Was uns zu zweiten Punkt führt: Seit wann brauchen islamische Terroristen, die regelmäßig Hass gegen andere predigen, jemals einen Grund oder einen Vorwand, um das Leben von Nichtmuslimen, allen voran den Christen, zu vermiesen? Zum Beispiel habe ich sein Juli  2011 monatlich die „Verfolgung von Christen durch Muslime“-Berichte zusammengestellt (die beim Gatestone Institute veröffentlicht werden). In praktisch jedem dieser monatlichen Berichte bombardieren, verbrennen oder verbieten Muslime Kirchen und terrorisieren Christen allgemein. Sollen wir ernsthaft glauben, dass das alles infolge von muslimischem „Missständen“ durch entmachtete christliche Minderheiten in ihrer Mitte geschieht?

Tatsächlich ließen selbst beim jüngsten Mord, dem an dem Kopten Nabil Salama im Sinai, seine Mörder, vielleicht versehentlich, die Wahrheit hinter ihrer Feindschaft raus. In seinem Hinrichtungsvideo erscheint Salama auf seinen Knien, hinter ihm stehen drei Männer, Gewehre in der Hand. Der in der Mitte beginnt eine typische jihadistische Tirade: „Allen Preis Allah, der seinen Sklaven [den Muslimen] befahl zu kämpfen und die Ungläubigen zu demütigen“ – dieser letzte Teil wird gesagt, während der Terrorist verächtlich auf den gefesselten und knienden Mann vor sich deutet – „bis sie die Jizya zahlen, während sie sich vollkommen unterdrückt fühlen.“

Das ist natürlich eine Umschreibung von Sure 9,29, die Muslimen befiehlt Jihad gegen die „Völker des Buchs“ – Christen und Juden – zu führen, bis sie Tribut zahlen und sich vollkommen unterdrückt fühlen. Beachten Sie: Der Koran führt keinerlei Missstände gegen Christen und Juden an – außer natürlich die Tatsache, dass sie Christen und Juden sind, Ungläubige, die die Autorität Mohammeds ablehnen und daher der Feind sind.

Kurz gesagt: Alle von diesen Muslimen, die die bereits entrechteten religiösen Minderheiten in ihrer Mitte terrorisieren, angeführt werden, sind falsch und sollen ihre ansonsten feigen und grausamen Taten „legitimieren“.

Die „Intoleranz und Feindschaft“, die Muslime gegenüber Nichtmuslimen zeigen, ist nicht neu – sie ist 1.400 Jahre alt

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 29. Dezember 2020

Der palästinensische Christ Bischara Bahbah zeichnet ein düsteres Bild des Schicksals der Christen im von der Hamas beherrschten Gazastreifen, aber gleichzeitig beschreibt er eine unverbesserlich optimistische Version davon, wie palästinensische Christen in den von der PA beherrschten Teilen der Westbank leben. In dieser Version verstehen Christen sich mit ihren muslimischen „Freunden und Nachbarn“ hervorragend. Die Wahrheit sieht ganz anders aus.

Als Teil seines Versuchs den Umgang mit Christen in der PA reinzuwaschen verweist Bahbah auf den Pakt Omars als „garantiertes Recht und buchstabierte Verpflichtungen“ für Christen in einem mehrheitlich muslimischen Land. Er behauptet: „Der Pakt repräsentiert in erster Linie die Verpflichtung von Muslimen, Religion und Eigentumsrecht von Christen und Juden zu respektieren und zu schützen.“ Viele Gelehrte glauben, dass der Pakt Omars eine spätere Fälschung ist, aber wie immer die Wahrheit lautet, wann und von wem er verfasst wurde: Es ist kaum eine Verpflichtung von Muslimen die Religion und die Eigentumsrechte von Nichtmuslimen zu „respektieren und zu schützen“. Stattdessen ist er eine erschöpfende Liste dessen, was Nichtmuslime tun müssen, wenn sie in einem muslimischen Gemeinwesen am Leben und fähig bleiben wollen ihren Glauben zu leben.

Hier ist die Liste:

  • Verbot des Baus neuer Kirchen, Gebetsstätten, Klöstern oder einer neuen Zelle. Es war auch verboten neue Synagogen zu bauen.
  • Verbot des Wiederaufbaus zerstörter Kirchen bei Tag oder bei Nacht, nicht in ihrem eigenen Viertel, nicht derer, die in Vierteln von Muslimen liegen.
  • Die Gebetsstätten von Nichtmuslimen müssen eine niedrigere Höhe haben als die niedrigste Moschee des Ortes.
  • Die Häuser von Nichtmuslimen dürfen nicht höher sein als die Häuser von Muslimen.
  • Verbot ein Kreuz an Kirchen anzubringen.
  • Muslimen muss es jederzeit erlaubt sein Kirchen (zum Schutz) zu betreten, Tag und Nacht.
  • Die Verpflichtung, dass der Ruf zum Gebet durch eine Glock oder eine Art Gong (Nakos) leise sein muss.
  • Verbot, dass Christen und Juden ihre Stimmen bei Gebetszeiten erheben.
  • Verbot nichtmuslimische Kinder den Koran zu lehren.
  • Christen wurde verboten ihre Religion öffentlich zu zeigen oder in der Öffentlichkeit, auf der Straße oder den Märkten mit Muslimen mit christlichen Büchern oder Symbolen gesehen zu werden.
  • Umzüge an Palmsonntag und Ostern wurden verboten.
  • Beerdigungen müssen in aller Stille erfolgen.
  • Verbot der Beerdigung von nichtmuslimischen Toten in der Nähe von Muslimen.
  • Verbot ein Schwein neben einem muslimischen Nachbarn aufzuziehen.
  • Christen wurde verboten Muslimen alkoholische Getränke zu verkaufen.
  • Christen wurde verboten Spionen Deckung oder Unterkunft zu gewähren.
  • Verbot Lügen über Muslime zu erzählen.
  • Verpflichtung Muslimen gegenüber Achtung zu zeigen. Wenn ein Muslim sitzen möchte, sollten Nichtmuslime von ihren Sitzen aufstehen und sie dem Muslim anbieten.
  • Verbot des Predigens zu Muslimen im Versuch sie vom Islam wegzukonvertieren.
  • Verbot der Verhinderung des Übertritts einer Person zum Islam, die konvertieren will.
  • Das Erscheinungsbild der Nichtmuslime muss sich von dem der Muslime unterscheiden: Verbot des Tragens der Qalansuwa (eine von Beduinen getragene Art Kuppel-Kopfbedeckung), des Beduinen-Turban (Amamh), muslimischer Schuhe und Sasch an der Taille. Was ihre Köpfe angeht, so war es verboten das Haar seitlich zu kämmen, wie es muslimischer Brauch ist; und sie wurden gezwungen das Haar vorne am Kopf zu schneiden. Nichtmuslime dürfen die arabisch-muslimische Art zu reden nicht beginnen, noch dürfen sie die Kunyas (arabische Beinamen wie „Abu Khattib“) annehmen.
  • Verpflichtung Nichtmuslime durch Stutzen des Stirnhaares am Kopf zu identifizieren und dadurch, dass sie sich immer in derselben Art kleiden, wohin auch immer sie gingen, wobei der Zunnar (eine Art Gürtel) um die Taille gebunden wurde. Christen mussten blaue Gürtel oder Turbane tragen, Juden gelbe Gürtel oder Turbane. Zoroastrier mussten schwarze Gürel oder Turbane tragen und Samaritaner rote Gürtel oder Turbane.
  • Verbot Tiere auf die muslimische Art zu reiten und Verbot mit einem Sattel zu reiten.
  • Verbot der Annahme eines muslimischen Ehrentitels.
  • Verbot arabische Inschriften auf Siegel zu gravieren.
  • Verbot des Besitzes jeglicher Waffen.
  • Nichtmuslime mussten einen vorbeikommenden muslimischen Reisenden mindestens drei Tage lang beherbergen und verpflegen.
  • Nichtmuslimen war verboten einen muslimischen Gefangenen zu kaufen.
  • Verbot Sklaven zu nehmen, die Muslimen zugewiesen wurden.
  • Wenn ein Nichtmuslim einen Muslim schlägt, wird sein Dhimmi-Schutz aufgehoben.
  • Im Gegenzug wird ein muslimischer Herrscher christlichen Gläubigen, die die Regeln des Paktes befolgen, Sicherheit bieten.

Wer glaubt, wenn er diese Liste liest, dass im heutigen „Palästina“ (d.h. Gazastreifen und PA-Gebiete) der Omar-Pakt „in erster Linie die Verpflichtung der Muslime die religiösen und Eigentumsrechte von Christen und Juden zu respektieren und schützen darstellt? Es handelt sich um eine Liste, die Christen nachdrücklich auf ihren permanent untergeordneten Platz verweist, wo sie sich strikt an Dutzende Regeln halten müssen, die ihren niedrigen Status gegenüber Muslimen betonen und wenn nicht, dann verlieren sie ihre Sicherheit, was heißen kann, dass sie getötet werden dürfen. Natürlich werden die meisten dieser Einschränkungen nicht länger aufgebürdet, aber die vor langer Zeit geschaffene Atmosphäre – das heißt eine Einstellung muslimischer Verachtung für Christen, die schon so lange andauert wie der Islam selbst existiert – bleibt und erklärt, warum Christen in muslimischen Ländern niemals als Gleiche behandelt werden, sondern immer noch einer Menge Behinderungen und Drohungen unterworfen werden. Denken Sie daran, wie Christen in Pakistan, in Nigeria, in Ägypten, im Iran alle in Angst vor muslimischen Nachbarn leben. Und wie könnten muslimische Einstellungen anders ein, angesichts dessen, dass der Koran sie lehrt, sie seien „die besten Menschen“ (Sure 3,110), während Nichtmuslime „die abscheulichsten aller Geschöpfe“ sind?

Ich erinnere mich, als ich in der Altstadt von Jerusalem aufwuchs, gehörte der Ramadan zu unseren Lieblingsfeiertagen. Wir teilten Essen mit unseren muslimischen Nachbarn; wir sahen uns gemeinsam die besten arabischen Seifenopern an; und wir liebten es die Stimme des Mussaher zu hören, der Person, die vor dem Sonnenaufgang herumging um die Leute zu wecken, damit sie essen konnten, bevor das Fasten beginnt. Und ich erinnere mich an die guten Wünsche unserer muslimischen Freunde und Nachbarn, wenn wir Weihnachten feierten.

Bishara Bahbah mag angenehme Kindheitserinnerungen an sein Aufwachsen in einem gemischten Viertel haben, wo die Christen Ramadan-Mahle mit Muslimen teilten und Muslime an Weihnachten ihren christlichen Freunden „gute Wünsche“ ausrichteten, aber er spielt das zu sehr hoch. Solche Anekdoten beweisen nur, dass manche Muslime, die er kannte, bereit waren die koranischen Verfügungen gegen das Anfreunden mit Christen und die Regel, dass sie die religiösen Feiertage der Ungläubigen – selbst einen Gruß – nicht anzuerkennen zu verletzten. Aber er weiß mit Sicherheit, dass es hunderte Millionen Muslime gibt, die nicht so entgegenkommend sein würden und dass sie es sind, die sich islamisch korrekt verhalten, nicht diese „muslimischen Freunde und Nachbarn“ aus der Kindheit, die an Weihnachten Gutes wünschten.

Hamas, ich sage euch, wir palästinensische Christen sind immer ein integraler Bestandteil der palästinensischen Gesellschaft gewesen. Wir sind ein fester Bestandteil des Gefüges des Landes. Wir lieben unser Land und unsere Nation mehr, als ihr es jemals tun werdet. Ihr dient einer fremden Macht, dem Iran, schmuggelt nutzlose Waffen ein und schießt sie auf Befehl eurer Herren ab.

Bishara liegt nicht falsch damit die Hamas mit dem Iran zu verbinden, der ihr heute Geschosse und Raketen zur Verfügung stellt. Aber sein wiederholtes Bestehen darauf, dass „palästinensische Christen immer ein integraler Bestandteil der palästinensischen Gesellschaft gewesen sind“, ist Wunschdenken. Wären sie immer ein „integraler Bestandteil“ der palästinensischen Gesellschaft gewesen, wären sie nicht die Objekte so vieler Angriffe auf Kirchen, Pastoren, treue Christen gewesen. Sie würden die PA-Gebiete und den Gazastreifen nicht in solchen Zahlen verlassen.

Eure eifernde Haltung gegenüber den palästinensischen Christen disqualifiziert euch als legitime politische Partei der palästinensischen Politik. Euer Fanatismus brachte Intoleranz und Feindschaft in unser Volk. Komme, was da wolle, wir werden das Volk des Gazastreifens – Muslime wie Christen – aus euren despotischen Klauen befreien. Diejenigen, die euch unterstützen, werden als Verräter ausgestoßen werden. Ihr habe allen Anschein der Legitimität in den Augen des palästinensischen Volks und der Welt verloren. Ihr repräsentiert nichts  außer eurem erbärmlichen Selbst.

Es ist eine Schande, dass es keine Landbrücke zwischen der Westbank und dem Gazastreifen gibt, die es den palästinensischen Sicherheitskräften erlauben würde in den Gazastreifen zu marschieren und ihn gewaltsam von dem Krebs namens Hamas zu befreien. Und diejenigen, die euch unterstützen und finanzieren und die, die euch ausbilden und eure Führer beherbergen sind genauso schuldig wie ihr.

Lasst es jedem eine Lehre sein, der versucht palästinensische Christen zu beleidigen, auszugrenzen oder herabzusetzen, ob nun von innen oder von außen: Der Tag wird kommen, an dem die Palästinenser – Muslime und Christen und viele Menschen weltweit – den Gazastreifen von euch und eurer Tyrannei befreien.

Und Übrigens: Frohe Weihnachten.

Bishara Bahbah beliebt es zu glauben, es sei nur die Hamas, die es geschafft hat die warmen Beziehungen zwischen palästinensischen Christen und Muslimen zu ruinieren. Die „Intoleranz und Feindseligkeit“, die Muslime gegenüber Nichtmuslimen zur Schau stellen, ist nicht neu – sie ist 1.400 Jahre alt. Sein fantastischer Glaube – unter der Annahme, dass er sich tatsächlich selbst davon überzeugt hat – dass palästinensische Muslime und Christen immer glänzend miteinander ausgekommen sind, bis die Hamas kam diese historische Harmonie im Gazastreifen zu verderben, ist falsch. Es gibt viele Fakten, die eine andere Geschichte der christlich-muslimischen Beziehungen erzählen.

Hier sind ein paar dieser Fakten:

Nablus war vor 40 Jahren Heimat von mehr als 3.000 Christen; heute sind in der Stadt gerade 700 übrig.

Tulkarm hatte vor 30 Jahren eine Gemeinschaft von 2.000 Christen; heute zählt sie 12 Familien. „Wir bereiten uns darauf vor ins Ausland zu ziehen, an einen Ort, an dem wir ein besseres Leben führen können, sagte Reverend Dahoud Dimitry, Leiter der griechisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Georg, die im September 2006 nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in dänischen Zeitungen niedergebrannt wurde.

Die christliche Bevölkerung Bethlehems ist auf 14% der Bevölkerung gefallen, von 85% in den 1950-er Jahren und 40% 1997. Die Christen in dieser Stadt haben die Belagerung der 1.400 Jahre alten Geburtskirche, des Geburtsortes Jesu, durch 100 dem PA-Vorsitzenden Arafat treu ergebene Milizionäre im Jahr 2002 nicht vergessen. Die muslimischen Terroristen hielten Dutzende Christen als Geiseln, darunter Priester und Nonnen; sie schändeten Bibeln, leerten die Kirchenkasse und setzen Teile der Jahrhunderte alten Kirche in Brand. Der frühere Bürgermeister der Stadt, Hanna Nasser, hat unverblümt vorausgesagt: „Es gibt keine Zukunft für Christen in Bethlehem.“

Reverend Tomey Dahoud, Leiter der griechisch-orthodoxen Kirche in Taubus, einer Stadt nahe Jenin, hat gesagt: „Das islamische Volk will uns töten. Das ist ihr Prinzip und Glaube. Sie wollen keine Christen in diesem Land. Sie wollen unsere Namen nicht hören; sie wollen uns nicht sehen. Das ist die Realität.“ Auf seine Kirche wurde bei Krawallen im September 2006 ein Brandbomben-Anschlag verübt.

Sogar in Ramallah, das als liberalste Stadt unter palästinensischer Kontrolle gilt, sind Drohungen gegen Christen alltäglich. Pastor Isa Bajalia, ein evangelisch arabisch-amerikanischer Pastor, der seit 1991 mit Frau und Sohn in Ramallah lebte, wurde wiederholt von einem offiziellen Fatah-Vertreter der Tanzim-Milizen bedroht. Der Beamte forderte $30.000 zu seinem Schutz. Aufgrund der Drohungen war Bajalia gezwungen nach Jerusalem zu fliehen, wo er unter israelischer Herrschaft sicher lebt.

Die Beziehungen zwischen palästinensischen Christen und Muslimen haben sich – trotz dem, was Bishara Bahbah uns glauben machen will – nicht nur im Gazastreifen, sondern auch unter PA-Herrschaft stetig verschlechtert.

Bahbah hat recht mit der Behauptung, dass die Situation für Christen im Gazastreifen besonders heikel ist, seit die Hamas im Januar 2006 die Kontrolle übernahm; die Scharia, das islamische Recht wurde verhängt. Angriffe auf Christen wurden alltäglich. Es hat mehrere Bombenanschläge auf Kirchen und auf die Schule Zahwa Rosary außerhalb von Gaza Stadt gegeben. Aber er hätte auch zugeben müssen, dass die Position der Christen in den PA-Gebieten und überall in der muslimischen Welt schwierig, bedenklich und an einigen Orten untragbar ist.

Hätte Bishara Bahbah es gewagt die Wahrheit zu sagen, dann hätte er etwas wie das hier geschrieben:

„Ich erinnere mich daran, dass ich in meiner Kindheit mit meinen muslimischen Nachbarn in Jerusalem gut auskam. Glücklicherweise waren sie aus toleranten Familien, die es ablehnten den Geboten des Koran zu folgen sich nicht mit Christen oder Juden anzufreunden. Ich hatte Glück, denn es gibt bestimmt sehr viele Muslime, die nicht so tolerant sind, wie die Drohungen und Angriffe auf unsere Pastoren, Kirchen und einzelne Christen überall in von der PA beherrschten Gebieten und noch heftiger im Gazastreifen deutlich machen. Und in jeder einzelnen Gemeinde, in der es Christen gab – in Nablus, Tulkarm, Taubus, Ramallah und besonders in Bethlehem – ist ihre Zahl beständig zurückgegangen, sie haben unbestreitbare Beweise der Bedrängung und Verfolgung erlitten.

Es stimmt jedoch, wenn die Umstände für Christen in der Westbank schlecht sind, dann sind sie im von der Hamas regierten Gazastreifen viel schlimmer. Von 5.000 Christen im Jahr 2006 sind heute noch 750 übrig. Dort ist die Scharia eingeführt worden. An christlichen Kirchen und mindestens eine christlichen Schule sind Bomben gelegt worden. In ein paar Jahren wird es im Gazastreifen keine Christen mehr geben, was das bezeugt, was sie erleiden mussten und das führte dazu, dass sie am Ende alle fliehen. Einige von ihnen gehen ins Ausland, nach Kanada oder Australien. Einige finden Zuflucht in Israel, das der einzige Ort im Nahen Osten ist, wo Christen ihre Religion frei ausüben können; ihre Sicherheit wird von der Regierung garantiert.“

Das ist das, was Bishara Bahbah hätte schreiben sollen. Aber hätte er sich je erlauben können diese Wahrheiten von sich zu geben? Ach Unsinn.

Frauen und Kinder: Kollateralschäden des Jihad

Raymond Ibrahim, 4. März 2021

„Jihad ist in erster Linie ein Mittel zur Selbstverteidigung – und selbst dann ist das Töten von Kindern, Frauen und den Gebrechlichen zusammen mit mutwilliger Zerstörung von Besitz und Tieren selbst in einem legitimen Krieg verboten.“ Das behauptet der islamische Gelehrte und ehemalige Präsident der Malediven (1978 bis 2008) Abdul Gayoom: „Die Definition und der Zweck des Jihad ist von westlichen Medien und allgemeiner Ignoranz sowie Vorurteilen gegen Muslimen verleumdet worden.“

Was soll man dann mit der Tatsache anfangen, dass Muslime selbst – weder „westlichen Medien“ noch „Vorurteile gegen Muslime“ – gewohnheitsmäßig auf dem Gegenteil bestehen? Anfang des Monats zum Beispiel

behauptete einer der drei radikalislamistischen Extremisten, die planten ein Wohngebäude in Paris zu sprengen, Babys zu töten sei gemäß dem islamischen Prophet gerechtfertigt. Aymen B., einer der drei Verschwörer (die anderen waren Sami B. und ein weiterer Mann namens Amine A.), schrieb, dass der Prophet Mohammed Jihadisten autorisierte „den Feind bei Nacht anzugreifen, was das Risiko birgt Babys und Kinder zu töten“.

Obwohl die von ihnen gelegte Bombe entdeckt und neutralisiert wurde, war sie Berichten zufolge „stark genug, dass sie, wäre sie explodiert, das Gebäude zerrissen hätte“, was viele getötet hätte, einschließlich Familien und Kindern in 29 Wohnungen.

Was die Frage des Tötens von Babys und Kindern – in der Tat jeden, der im Islam als möglicherweise unschuldig betrachtet wird – angeht, so ist sie bereits vom Cheftheoretiker des Jihad, Al-Qaida-Führer Ayman Zawahiri, in seinem Abhandlung „Jihad, Märtyrer und das Töten von Unschuldigen“ (erstmals 2007 in The Al-Qaida Reader, S. 137-171 übersetzt und veröffentlicht) genau untersucht und beantwortet worden. Was seinen Bericht so besonders nützlich macht, ist, dass er weder die Worte der „westlichen Medien“ noch die Worte der angeblich fehlgeleiteten muslimischen Jugend beinhaltet, sondern die einzigen Worte, die wichtig sind, wenn es darum geht zu bestimmen, was im Islam erlaubt ist und was nicht: diejenigen Allahs (im Koran), seines Propheten Mohammed (im Hadith), des Konsens der ulema (ijma‘) und die Verwendung analogischer Schlussfolgerungen (qiyas).

Zawahiri beginnt mit der Fragestellung:

Unter die Ungläubigen gemischt, gegen die die Mudschaheddin im Krieg vorgehen, befinden sich diejenigen, die zu töten nicht erlaubt ist – also Muslime, Dhimmis, Frauen und Kinder und so weiter. Muss deshalb der Jihad, der unser Auftrag ist, aufgegeben werden, um ihr Blut zu schützen, oder ist die – versehentliche oder absichtliche – Tötung eines von ihnen angesichts der höchsten Güter vergeben, die mit dem Führen des Jihad gegen die Ungläubigen, den Feinden Allahs, des Höchsten, verwirklicht wird?

Nachdem er die verschiedenen Denkschulen durchgeht, reduziert Zawahiri sie auf drei Hauptansichten:

Die erste Ansicht: völliges Verbot … Die zweite Ansicht: totale Legitimierung mit Blutgeld und Wiedergutmachung [als Preis]… Die dritte Ansicht: Es ist erlaubt die Götzendiener zu beschießen, selbst wenn Muslime und die, die nicht getötet werden sollen, miteinander vermischt sind, solange es für die Muslime die Notwendigkeit oder Verpflichtung gibt das zu tun oder wenn sie nicht zu treffen zu einer Verzögerung des Jihad führt. Was Blutgeld und Wiedergutmachung angeht, so wird über diese individuell geurteilt. Diese [dritte] Ansicht ist diejenige, an der wir festhalten, das heißt erlaubter Beschuss um den Jihad voranzutreiben und niemals Verzögerung zu bewirken.

Damit präsentiert Zawahiri Al-Qaida als den „Mittelweg“ einschlagend. Immerhin gibt es reichlich Präzedenzfälle, die die zweite Ansicht – praktisch ungestraften Beschuss Ungläubiger, selbst wenn Unschuldige unter sie gemischt sind – bestätigen. Er zitiert al-Awza’i (707 – 774), den Gründer der frühesten islamischen Rechtsschule, einer madhlab:

Die Biografen berichten, dass der Prophet die Einwohner von Ta’if belagerte [630] und mit Katapulten auf sie schoss, trotz seines Verbots Frauen und Kinder zu töten. Er machte das im vollen Bewusstsein, dass Frauen und Kinder getroffen werden würden, denn es war nicht möglich sie zu unterscheiden. Das demonstriert, wenn Muslime im Krieg mit Leuten gemischt waren, es dennoch erlaubt war auf sie zu schießen, solange die beabsichtigten Ziele die Götzendiener waren. Bei einer anderen Gelegenheit wurde der Prophet gefragt, ob es erlaubt war die Götzendiener im Dunkeln anzugreifen, wenn dies dazu führt, dass ihre Frauen und Kinder getroffen werden. Er [Mohammed] antwortete: „Sie [Frauen und Kinder] gehören zu ihnen [den Ungläubigen].“ Er befahl auch immer, wenn diejenigen, die seine Armeen angreifen wollten, zustimmten zu beten [d.h. den Islam annahmen], dann sollten sie in Ruhe gelassen werden, wenn aber nicht, dann mussten sie angegriffen werden. Das ist der Kurs, dem die rechtschaffenen Kalifen [während der arabischen Eroberung Persiens, Ägyptens und Syriens ca. 632 bis 661] folgten. Und es ist bekannt, dass wer immer einem solchen Kurs folgt, Ungläubige beschießt, zwangsläufig ihre Frauen und Kinder trifft, die zu töten ansonsten verboten ist. Dasselbe gilt, wenn sich unter ihnen Muslime befinden. Es ist vorgeschrieben, dass dies [die Möglichkeit Frauen, Kinder und Muslime zu treffen] nicht von einem Angriff auf sie, vom Schießen von Pfeilen und der Nutzung anderer Waffen abhält – selbst wenn man fürchtet einen Muslim zu treffen. … Er sollte niemals seine Pflicht aufgeben, weil irgendwelche Muslime versehentlich, nicht absichtlich, getötet werden könnten. Wer immer stirbt, befindet sich in den Händen Allahs und wir vertrauen darauf, dass er ein Märtyrer ist. [Hervorhebungen hinzugefügt]

Darüber hinaus betont Zawahiri seine gesamte Abhandlung hindurch wiederholt, dass die Diskussionen der ulema dazu, ob das Leben von Mitmuslimen, Frauen und Kindern den Jihad verhindern sollte, immer im Zusammenhang mit offensivem Jihad stattfanden – der vorrangigen Erscheinungsform des Jihad die gesamte Geschichte hindurch, wenn Muslime in nichtmuslimisches Territorium eindrangen, aus keinem anderen „dringenden Grund“ als zu erobern, zu plündern und zu unterwerfen. In einem defensiven Jihad jedoch, den Al-Qaida und selbst der Islamische Staat zu führen behaupten, und wo der Islam selbst als von der „Kreuzritter-Zionisten“-Allianz angegriffen wahrgenommen wird, verblassen all diese Fragen in den Hintergrund von Muslimen, die auf jede erdenkliche Weise kämpfen. So schrieb selbst der herausragende „Scheik des Islam“ Ibn Taymiyya (1263 bis 1328):

Defensiver Krieg ist die entscheidendste Form der Kriegsführung, weil wir einen Eindringling von unseren Heiligtümern und Religion abwehren. Er ist eine einhellig akzeptierte Pflicht. Dem Glauben zufolge gibt es keine höhere Pflicht als den eindringenden Feind zurückzuschlagen, der den Glauben und die Welt korrumpiert. Es gibt dafür weder Regeln noch Abmachungen; er muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vertrieben werden. Unsere fachkundige ulema und andere stimmen darin überein. Es ist unerlässlich zwischen dem Zurückschlagen der eindringenden, unterdrückerischen Ungläubigen [defensiver Jihad] und ihn bis in sein eigenes Land zu verfolgen [offensiver Jihad] zu unterscheiden. …Auf Grundlage des Konsenses der ulema sind die Muslime, die versehentlich getötet werden, Märtyrer und der verpflichtende Jihad sollte nie aufgegeben werden, weil er Märtyrer schafft. [Hervorhebung hinzugefügt]

Zawahiri schließt:

Was die dubiosen Leute angeht, die sagen, der Jihad sollte wegen gewisser Unklarheiten [dem Töten unschuldiger Zivilisten] erst einmal aufgegeben werden, so lasst sie wissen, dass den Glauben zu verlieren ein viel größerer Schaden ist als Geld oder Leben einzubüßen. Darüber hinaus sehen wir, dass die ‚Unklarheiten‘, von denen sie reden, angesichts dessen, was wir hier sorgfältig dargelegt haben, keinen Wert haben – besonders die Tatsache, dass das, was die Mudschaheddin in vielen Ländern unternehmen mit defensivem, nicht mit offensivem Jihad zu tun hat.

So sieht die islamische Standardsicht dazu aus, wann und warum der Jihad geführt werden sollte – und wer getötet werden darf und wer nicht. Vielleicht lautet die Erkenntnis aus all dem: Solange Muslime sich als in der Verteidigung befindlich betrachten und/oder darstellen – und die meisten Muslime, ob nun „moderat“ oder „radikal“, betrachten die muslimische Welt als in der Defensive, einschließlich der jungen Muslime, die planten in Paris ein Gebäude zu sprengen und selbst die meisten Mitglieder des Islamischen Staates und praktisch jede andere Terrororganisation – wird im Jihad alles erlaubt sein.