Islam und Scharia: Tödliche Fakten, die Sie wissen sollten

Amil Imani, FrontPageMag, 21. September 2018

Islam und Scharia kriechen weiterhin klammheimlich in jeden Aspekt der amerikanischen Kultur. Und viel zu wenige reden darüber. Warum? Weil die Amerikaner von den linken Eliten dazu konditioniert wurden tolerant und mitfühlend zu sein, Mulitikulti zu begrüßen und den Glauben, die Ideale und Werte anderer zu respektieren. Das ist eine wundervolle, utopische Welt, aber Fakt ist, dass der Islam nicht jeden Aspekt der westlichen Zivilisation befürwortet – noch weniger die amerikanische Kultur. Wir werden als Nation rapide und methodisch demontiert und unsere Freiheiten sind zerbrechlicher als jemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg. Und während wir den Feind im Ausland militärisch, mit Geheimdiensten und Drohnenangriffen bekämpfen, tun wir nichts, um genau denselben Feind zu bekämpfen, der im hellen Tageslicht auf unserem Boden sitzt.

Wenn wir ihn nicht politisch und zwar rasch besiegen, könnten unsere Kinder und Enkel in einen blutigen Religions- und ideologischen Krieg verwickelt werden, wie wir ihn auf amerikanischem Boden noch nie erlebt haben. Ehrlich gesagt: Der Islam ist ein theokratisch-politisches Terror-Regime, das sich hinter der Maske der Religion versteckt, um seine Mission eines weltweiten Kalifats zu vollenden. Was die meisten Amerikaner nicht begreifen: dass dies eine totalitäres „theo-politisches“ Glaubenssystem und eine Sozialdoktrin ist (die beiden gehen Hand in Hand), das auf dem Koran, der Sira und den Hadithen gründet, was Dr. Bill Warner vom Center for the Study of Political Islam treffend die „Trilogie des Islam“ nennt.

Er hat Vorschriften für jeden einzelnen Aspekt des Lebens und diese Vorschriften werden von dem barbarisch kriminellen und zivilen Strafgesetz vollstreckt und geregelt, das als Scharia bekannt ist. Die genaue Definition eines Muslim wird kristallklar, wenn man die Trilogie des Islam liest. Quintessenz: Du bist ein Allah fürchtender, den Koran glaubender und Mohammed folgender Zelot, der Menschen dazu zwingt sich zu unterwerfen, zu konvertieren und den Islam und die Scharia befolgt – oder du wirst getötet. Das sind die Fakten.

Folgt jeder Muslim den Geboten des Koran? Gott sei Dank nicht. Aber sowie sie in Gemeinden einziehen und an Zahl zunehmen werden sie militanter und intoleranter gegenüber den Gesetzen und Regelungen der Gemeinden. Es handelt sich um eine Religion, deren „heiliges Buch“ seinen Anhängern befiehlt Verbrechen zu begehen, die den Gesetzen dieses Landes widersprechen. Für den Fall, dass Sie einiger dieser gebilligten Gräuel des Islam und der Scharia nicht kennen: Sind Sie sich bewusst, dass Frauen wegen Ehebruch zu Tode gesteinigt werden sollen und dass schwule Männer gehenkt werden? Oder dass die Genitalien kleiner Mädchen verstümmelt werden, um das Funktionieren ihrer sexuellen Lust zu vernichten und sie kontrollierbar zu machen? Und dass Kinder im Namen der Familienehre ermordet werden dürfen? Der Islam erkennt keine Trennung von Moschee und Staat an. Islamische Republiken werden von spirituellen Führern beherrscht, die die strikte Einhaltung der Scharia durch ihre Bürger überwachen.

In Ländern, in denen islamische Enklaven und Ghettos entstanden sind, so wie in Frankreich , Großbritannien und Deutschland, setzen örtliche Mullahs die Scharia durch, ohne Rücksicht auf das Recht des Landes. Täuschen Sie sich nicht: Das ist die Intention auch der einflussreichen islamischen Elemente in Amerika.

Das Problem ist, dass zu wenige Amerikaner sich all dessen bewusst sind und Organisationen wie CAIR und andere mit Verbindungen zur Muslimbruderschaft nutzen unsere Naivität voll aus. Überdies steht der Islam in heftigem Widerspruch zur Unabhängigkeitserklärung, der US-Verfassung und dem, was der Erste Verfassungszusatz schützen soll: unsere Gott gegebenen, unveräußerlichen Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück. Begreifen Sie, dass die Scharia sehr komplex ist und sie ist aus einer Vielzahl islamischer Quellen abgeleitet. Der Koran, als „gegebenes Wort Allahs“ betrachtet, ist die Primärquelle der Scharia. Die Hadithe (Worte und Taten Mohammeds) sind die zweitwichtigste Quelle der Scharia. Historische Urteile von Juristen im Verlauf der Jahre und sogenannte Schlussfolgerungen über Analogie machen die anderen beiden, weniger einflussreichen Quellen der Scharia aus. Zusammen bilden sie den theologischen Kern des Islam und sie resultieren in einem totalitären Lebensstil für muslimische Anhänger und Nichtmuslime (Kuffar – Nichgläubige – und Ungläubige). Die Scharia steht im kompletten Widerspruch zu amerikanischen Werten, denn sie versklavt Menschen und ermutigt zu Gewalttaten und barbarischem Verhalten. Die Scharia forderte den Tod derer, die dem Islam abschwören.

Ein ehemaliger Muslim, der sich in einen christlichen Pastor kehrte, erhielt vor kurzem im Iran die Todesstrafe. Ehrenmorde, Vergewaltigungen in der Ehe, weibliche Genitalverstümmelung, ganz zu schweigen vom Abtrennen von Händen und Füßen sind nur ein paar der anderen Komponenten der Scharia. Wenn muslimische Männer angeleitet werden ihre Frauen zu schlagen, weil sie sexuelle Annäherungen zurückweisen, dann ist offensichtlich, dass amerikanische Werte in direktem Konflikt mit dem stehen, was islamisches Recht von seinen Anhängern fordert. Ich glaube an das Recht der Menschen aus dem Ersten Verfassungszusatz, anzubeten wen immer sie wollen oder nicht, aber der Islam folgt dem nicht. Und welche andere „Religion“ verzeiht Gräuel, die im Gegensatz zu den von Gott gegebenen unveräußerlichen Rechten steht, die in der Unabhängigkeitserklärung und der Verfassung stehen? Keine.

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Was war nochmal der Unterschied zwischen Gaza-Terrorgruppen und ISIS?

Elder of Ziyon, 25. Juli 2016

Die Al-Quds-Brigaden des Palästinensischen Islamischen Jihad verkünden ihren letzten „Märtyrer“.

Bassem Fawzi al-Lihama (38) erlitt einen„irrtümliche“ tödliche Schusswunde „während er einen Jihad-Auftrag ausführte“, heißt es auf der militärischen Internetseite des Islamischen Jihad.

„Wir ersuchen Allah, den Allmächtigen, der Seele des Märtyrers Mujahid al-Lihama, Seine Gnade und ewigen Frieden zu gewähren, begleitet von den Propheten und den Heiligen und Märtyrern und den Gefährten und dass er seine Familie und Kameraden inspiriert seinem Weg der schönen Ruhe und Tapferkeit zu folgen“, hieß es in der Erklärung.

„Die Al-Quds-Brigaden bestätigten, dass das Blut der Märtyrer der Brennstoff für die Lampe bleiben wird, die die Mujaheddin auf dem Pfad des Stolzes und der Würde bleiben wird, um mit dem Widerstand bis zur Befreiung des gesamten geliebten Palästna weiterzumachen“, fügte die Erklärung hinzu.

Die „Märtyrer-Abkündigungen“ der Hamas haben im Wesentlichen dieselbe blumige Sprache, die den Jihad im Namen Allhas und die Vernichtung Israels preisen.

Jemand, der viel klüger ist als ich, muss nochmal erklären, wie erheblich die Philosophie von Gruppen, die diese Worte schreiben, sich von denen des ISIS unterscheiden. Beide setzen Terroristen ein, beide nehmen Zivilisten ins Visier, beide nutzen den Islam um ihre Anschläge zu rechtfertigen, beide morden im Namen des Jihad, beide sagen sie wollen einen islamischen Staat schaffen und beide glorifizieren den Tod.

Ich meine, sie müssen sich unterscheiden, denn der Westen betrachtet nur ISIS als terroristisch, während der Islamische Jihad und die Hamas „terroristisch“ sind; Europäer sind Opfer von Terroranschlägen, während israelische Juden Opfer dessen sind, „was Israel als ‚Terroranschläge‘ betrachtet“.

Ich weiß, es muss einen Grund geben, dass die herrenmenschliche islamisch-jihadistische Ideologie einer Gruppe, die buchstäblich Islamischer Jihad heißt, als irgendwie legitimer betrachtet wird als die herrenmenschliche islamisch-jihadistische Ideologie von Al-Qaida oder Boko Haram oder ISIS.

Das kann doch nichts mit den Opfern zu tun haben, oder?

Der Dhimmi, der davon kam

Michael Lumish, Israel Thrives, 24. September 2016

Israel ist der Dhimmi, der davon kam.

Die fundamentale Grundlage der nie endenden arabisch-muslimischen Aggression gegen die Juden des Nahen Ostens ist die muslimische Religion, wie sie im Koran und den Hadithen umrissen wird.

Punkt. Basta.

Es handelt sich nicht um eine Aggression, die auf Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit gründen, wie die palästinensischen Araber und ihre Freunde Sie glauben machen wollen. In Wirklichkeit ist Israel verglichen mit dem Rest des Nahen Ostens ein Schangri-La der sozialen Gerechtigkeit.

Der lange arabische Krieg gegen die Juden des Nahen Ostens ist ein Religionskrieg.

Und in den Primärquellen des islamischen Glaubens finden wir die Grundlage für diese Aggression gegenüber den verabscheuungswürdigen Ungläubigen, besonders gegenüber diesen Ärger bereitenden Juden.

Das jüdische Volk schaffte es allerdings – zusammen mit ein paar Christen – dem Dhimmitum zu entgehen – in Verletzung des islamischen theokratischen Imperativs – mit dem Fall des Osmanischen Reichs während des Ersten Weltkriegs und der Gründung des jüdischen Staats Israel nach dem Zweiten Weltkrieg.

Von jenen Tagen zu den heutigen sind die Juden des Nahen Ostens frei und den Arabern gefällt das nicht.

Als Mohammed den Islam als imperial-überlegene Religion schuf, die zu weltweiter Expansion entschlossen ist, gründete er sie als den Feind des jüdischen Volks, der Christen und aller anderen „Ungläubigen“.

Darüber hinaus ist sie ein erstaunliches Zeugnis für den Willen und die Intelligenz des Mannes, dass er das fast zustande brachte. Innerhalb nur eines Jahrhunderts nach dem Tod des Propheten schlugen die Muslime in ihrem Streben nach Eroberung, Sklaven und Beute bereits an Europas Tür.

Verstehen Sie aber bitte, dass die folgende Kritik sich nicht gegen Muslime als Einzelne richtet, sondern gegen die Folgen der islamischen Doktrin. Es ist der Islam als theokratisch-politische Ideologie mit weitreichenden Folgen für uns alle, die hier auf dem Prüfstand steht.

Der Koran und Mohammeds Machtwille

Der Koran ist ein dunkles und widersprüchliches Buch, aber es besteht keine Frage, dass die Verbreitung der Scharia und die Niederlage der Ungläubigen und „Nichtgläubigen“ in seinem Kern stecken. Was das bedeutet, muss nicht gesagt werden, ist Tod oder Übertritt für Heiden und Tod, Übertritt oder Dhimmitum für „Völker des Buchs“. Juden und Christen haben eine höhere Stellung in der Hierarchie der koranischen Religion und daher die Ehre zu wählen ihr Leben unter der Knute arabisch-muslimischer, imperialer Herrschaft zu leben. Das zieht die Zahlung von Schutzgeld (Jizyah) in einem System erzwungener Erniedrigung und Unterwerfung unter den Willen Allahs nach sich… was heißt: dem Willen der arabischen, theologisch-politischen Führung.

Es ist daher kein Zufall, dass der Islam für seine blutigen Grenzen berühmt ist und derzeit eine zwanglosen Ad-hoc-Völkermord an den Christen des nahen Ostens und eines Großteils Afrikas verübt. Der Völkermord ist zwanglos in dem Sinn, dass das niemanden, auch nicht den Papst höchstselbst, irgendwie juckt und die Araber ihn hier und dort, irgendwie Stück für Stück ausführen.

Der Grund für den endlosen arabisch-muslimischen Krieg gegen das jüdische Volk hat daher praktisch nichts mit jüdischen Fehlverhalten gegenüber Arabern und praktisch alles mit dem koranisch-religiösen Imperativ „Ungläubige“ in Unterwerfung zu halten zu tun. Viele Araber des Nahen Ostens wollen aus demselben Grund jüdisches Blut sehen, aus dem sie christliches Blut sehen wollen … weil beide Ungläubigen-Religionen sind, die es absolut ablehnen ihre Köpfe unter das Schwert des Propheten zu beugen.

Die Strafe für die Ablehnung der Unterwerfung unter das koranische Recht (Al-Scharia) ist der Tod, manchmal durch Kreuzigung, manchmal durch Kopfabschlagen und manchmal, wie wir in Sure 5,33 lesen, durch das Abhacken einer Hand und eines Fußen auf den gegenüberliegenden Körperseiten.

Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.

Die Christen des Nahen Ostens schließt natürlich die ägyptischen Kopten ein, die keine andere Schuld auf sich geladen haben außer Christen zu sein und für dieses Verbrechen brennen muslimische Extremisten – mit der Zustimmung ihrer Freunde – tausende Kirchen nieder, entführen junge Christenmädchen um sie zu vergewaltigen und/oder zum Islam zu konvertieren und gegen Christen zu wüten, wo immer sie zu finden sind.

Nichts davon geschieht aufgrund des Verhaltens von Christen.

Die Ursache ist der Koran, sein Bestehen auf muslimischen Vorrangs und Mohammeds Machtwille.

Der Dhimmi, der davon kam

Ein grundlegender Unterschied zwischen Juden und Christen in diesem Teil der Welt vis-a-vis der immerwährenden Aggression und Verachtung durch arabische Muslime besteht in der IDF. Die IDF ist der alleinige, einzige Grund, dass die Arber die Juden nicht „ins Meer getrieben“ haben, wie sie es während der aufrichtigeren Periode ihrer Geschichte einst versprachen.

Dreizehn lange Jahrhunderte setzten sich die arabischen Muslime gegen alle Nichtmuslime im Nahen Osten durch. Manchmal und mancherorts war Dhimmitum besser und zu manchen Zeiten und an manchen Orten war Dhimmitum schlimmer, aber es nie besser als die schlimmsten Jim Crows im amerikanischen Sünden des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.

In Martin Gilberts In Ishmael’s House: A History of Jews in Muslim Lands lesen wir:

Es durften keine Synagogen oder Kirchen gebaut werden. Dhimmis durften keine Pferde reiten, sondern nur Esel; sie durften keine Sättel benutzen, sondern nur Damensättel verwenden. Darüber hinaus durften sie keine Muslime beschäftigen. Juden wie Christen mussten besondere Hüte, Umhänge und Schuhe tragen, um sie als anders als Muslime zu kennzeichnen. Sie waren sogar verpflichtet Zeichen oder Buchstaben und Farben auf der Kleidung zu tragen die anzeigten, dass sie keine Muslime waren, während gleichzeitig Kleidung vermieden werden musste, die irgendeine Verbindung zu Mohammed oder dem Islam hatte. Insbesondere war grüne Kleidung verboten.

Weiter Aspekte der Dhimmi-Existenz bestandendarin, dass Juden – wie auch Christen – keine muslimischen Namen gegeben werden durften, niemanden vom Übertritt zum Islam abhalten durften und ihnen keine Gräber gestattet waren, die höher als die von Muslimen waren. Männer durften öffentliche Bäder nur betreten, wenn sie ein besonderes Zeichen um den Hals trugen, das sie von Muslimen unterschied, während Frauen nicht muslimischen Frauen baden durften; sie mussten stattdessen getrennte Badehäuser benutzen. Sexuelle Beziehungen mit einer muslimischen Frau waren verboten, ebenso das verfluchen des Propheten in der Öffentlichkeit – alles Delikte, die mit dem Tod bestraft werden können

Unter den Dhimmi-Regeln durften weder Juden noch Christen Schusswaffen (als sie sich entwickelten) tragen, neue Gotteshäuser bauen oder alte reparieren, wenn sie die Erlaubnis nicht hatten; sie durften auch kein Gotteshaus bauen, das höher als eine Moschee war. Ein Nichtmuslim durfte nichts von einem Muslim erben. Ein nicht muslimischer Mann durfte keine muslimische Frau heiraten, obwohl ein muslimischer Mann eine christliche oder jüdische Frau heiraten durfte.

Martin Gilbert: In Ishmael’s House: A History of Jews in Muslim Lands. New Haven (Connecticut, Yale University Press), 2010, S. 32-22.

Die palästinensisch-arabische Führung und viele in ihrem Volk sind Aggressoren, die sich als Opfer darstellen um den islamisch-religiösen Imperative des Jihad voranzubringen.

Die palästinensischen Araber sind zudem der Knüppel, den der Rest der arabischen Welt gegen das freie Israel einsetzt.

Die Araber sind den Juden im Nahen Osten zahlenmäßig um einen Faktor von 60 bis 70 zu 1 überlegen. Es gibt im Nahen Osten rund 6 Millionen Juden, die von 300 bis 400 Millionen Araber umgeben sind. Diese Araber sind ganz und gar nicht glücklich über jüdische Souveränität in der uralten jüdischen Heimat und das nicht wegen Israels Menschenrechtsbilanz, die ihrer eigenen bei weitem überlegen ist.

Arabischer Hass gegenüber Israel besteht aus dem einfachen Grund, dass der Islam die jüdische Heimat als Teil des Dar al-Islam beansprucht und daher – entsprechend des islamischen Religionsgesetzes – auf immer und für alle Zeiten Teil des Dar al-Islam bleiben muss.

Bis aber die Araber es schaffen die Kontrolle über die uralte Heimat des jüdischen Volks wieder zu entreißen wird es, wie alles nicht muslimische Land Teil des Dar al-Harb, des „Haus des Krieges“ bleiben.

Und aus diesem Grund sind palästinensisch-arabische Mütter manchmal glücklich zu sehen, dass ihre Kinder auf den Straßen von Jerusalem oder Hebron Selbstmord durch Intifada – Jihad – begehen. Wenn sie bezüglich ihres islamischen Glaubens fundamentalistisch sind, dann glauben sie ehrlich, dass der gewalttätige Jihad eine religiöse Verpflichtung ist und dass ihre toten Söhne in ein ewiges Leben der Genüsse im Paradies eingehen.

Gleichwohl: Trotz chronischer und unablässiger arabisch-muslimischer, theokratischer Feindlichkeit gegenüber Juden sind wir das einzige einheimische Volk in der Geschichte des Planeten, das erfolgreich eine nationale Heimstatt auf dem Land seiner Vorfahren wiederherstellte, nach zwei Jahrtausenden der Diaspora und dreizehn Jahrhunderten des Dhimmitums.

Wir sind in der Tat der Dhimmi, der davon kam.

Ist Sklaverei schlecht? Kommt ganz drauf an

John Hinderaker, PowerLine blog, 11. Februar 2017

Von Rod Dreher kommt die Story eines linken Professors an der Georgetown University, der Sklaverei verteidigt. Das mag schockierend klingen, sollte aber nicht überraschen. Linke Akademiker überall in der Welt lehren, dass nur amerikanische (und vielleicht einige karibische und südamerikanische) Sklaverei wirklich schlimm war. Anderer Sklaverei – insbesondere afrikanische und islamische Sklaverei – war wirklich ein ziemlich guter Deal für die Sklaven. Diese linken Sohpisten argumentieren, unter anglo-amerikanischem Recht habe es keine Anerkennung der Sklaverei gegeben, daher mussten Sklaven Eigentum sein. Damit gab es „Eigentum-Sklaverei“, die angeblich viel schlimmer war als Sklaverei, wie sie überall (auf jedem Kontinent außer der Antarktis, wie Thomas Sowell oft herausgesetllt hat) praktiziert wurde.

Dreher tut das mit der Feststellung als Unsinn ab, dass es „bei Sklaverei, ob von Christen, Muslimen oder Heiden praktiziert, um den Besitz anderer Menschen geht, Punkt“.

Nun zurück zu Georgetown-Professor Jonathan Brown. Der hat den Al-Walid bin Talal-Lehrstuhl für Islamische Zivilisatino inne, was schon ein Warnhinweis ist. Brown argumentiert:

1) Sklaverei in der arabischen und türkischen Welt war ein prima Handel; „Slaven in der muslimischen Welt hatte ein ziemlich gutes Leben.“

2) In muslimischen Gesellschaften wurde Sklaverei nicht radikalisiert. Nur dass die Sklaven natürlich alle schwarz oder weiß waren und auf Arabisch Menschen mit schwarzer Haut automatisch als abeed (Sklave) bezeichnet wurden. Arabische Sklavenhändler kauften noch bis weit ins 20. Jahrhundert afrikanische Sklaven.

3) „Sklaven wurden von der Scharia geschützt“, sagt Brown. Aber die Scharia verhinderte nicht, dass Sexsklavinnen in Harems versklavt oder männliche Sklaven kastriert wurden, um sie zu Eunuchen zu machen. Ein Zyniker könnte sagen, dass die Scharia keinen sonderlichen Schutz bot! Doch Professor Brown glaubt, in einem muslimischen Land Sexsklavin zu sein sei nicht anders als eine arrangierte Ehe einzugehen. Es sei vielleicht sogar besser:

Brown fragt, worin der wirkliche Unterschied zwischen einer Sexsklavin im Islam (die von ihrem Herrn durchaus gut behandelt werden könnte) und einer mittelalterlichen Christin besteht, die einen Mann heiraten musste, den sie vielleicht nicht liebte und mit dem sie ein miserables Leben hatte.

„Der Unterschied zwischen diese Leuten ist nicht sonderlich groß“, behauptet Brown.

Ich habe den Verdacht, dass man, wenn man die betroffenen Frauen fragt, eine ziemlich andere Reaktion bekommen dürfte.

Aber Professor Brown muss sich nicht darum sorgen tatsächlich einen Streit zu gewinnen. Er ist ein unkündbarer Ordinarius und sein Lehrstuhl an der Georgetown – das einst einmal eine christliche Universität war! – ist von Al-Walid bin Talal gestiftet, einem saudischen Milliardär. Damit ist die Sache pro Sklaverei an der Georgetown für die absehbare Zukunft sicher. Mohammed selbst war Sklavenhalter – anders als, sagen wir, Jesus – also wird der Islam sich nie gegen die Sklaverei wenden wie es das Christentum mit entscheidender Wirkung im 18. und frühen 19. Jahrhundert tat.

Linke tendieren dazu ausgezeichnet mit der Sklaverei umzugehen. Nach einigen Berechnungen gibt es heute in der Welt genauso viele Sklaven wir sonst irgendwann in der Menschheitsgeschichte. Man sollte glauben, das sei für Linke ein Anliegen, aber da läge man falsch: Ihnen scheint die Sklaverei nicht die geringsten Sorgen zu bereiten, wenn sie nicht genutzt werden kann um politisch zu punkten.

Vor einigen Jahren – es ist lange genug her, dass es wahrscheinlich nicht im Internet aufbewahrt ist – trat eine Antisklaverei-Gruppe an die Organisation von Jesse Jackson heran; sie suchte nach Unterstützung für ihre Kampagne gegen Sklaverei in Afrika und den arabischen Ländern. Sie erhielten eine kalte Antwort von Jacksons Mitarbeitern: Nein danke. Sklaverei gehört nicht zu seinen Prioritäten.

Nein, natürlich nicht. Es ist Chinatown, Jake. Die Linken sind von ganz oben bis ganz unten ein einziger Schwindel.

Die Mega-Antisemiten der Welt

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

In den letzten Jahrhunderten war es kein Problem die führenden Antisemiten der Welt zu erkennen. Hinsichtlich des klassischen religiösen Antisemitismus dominierte die katholische Kirche diese Art von Hass zu verbreiten. Über Generationen hinweg wurden Juden beschuldigt für den Tod von Gottes behauptetem Sohnes Jesus verantwortlich zu sein. Das war eine Lüge. Nur die Römer konnten – während ihrer Besatzung Judäas – jemanden zum Tode verurteilen und dann die Hinrichtung ausführen.[1]

Zusätzlich dazu Menschen für etwas verantwortlich zu machen, das ihre Vorfahren getan haben – und diesem Fall nicht taten – ist eine Vorgehensweise, die Hass propagiert, bei systematischer Anwendung für jede Gesellschaft Gift. Später schlossen sich einige protestantischer Führer den antisemitischen Hetzern an; unter den Schlimmsten von ihnen ragte Martin Luther besonders heraus.[2] [3]

Auf dieser Infrastruktur extremer christlicher Hetze gegen Juden entwickelte sich im 19. Jahrhundert eine zweite Art des klassischen Judenhasses: ethnischer/nationalistischer Antisemitismus. Auf diesem Gebiet war Deutschland konkurrenzlos, als es – mit Hilfe europäischer Verbündeter – den Holocaust ausführte.

In den ideologisch zerstückelten Gesellschaften von heute gibt es viele und weit gestreute Quellen des Antisemitismus. Aus dieser Vielfalt stechen einige antisemitische Täter und Vorfälle durch das, was sie tun oder sagen und wer sie sind, heraus. Diese Hetzer zu identifizieren bietet eine Perspektive für die Schwere ihrer Taten.

Zu wichtigen Bereichen dieses Problems gehören muslimischer Antisemitismus, rechter und linker Antisemitismus sowie Antiisraelismus.

Eine im Jahr 2003 gehaltene Rede des malaysischen Premierministers Mohammed Mahathir sticht durch ihren Hass auf Juden und die weit verbreitete Zustimmung dazu heraus. Er sprach bei der Eröffnung des zehnten Gipfels der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Putrajaya in Malaysia.

Mahathir erklärte die Beziehungen zwischen Muslimen und Juden zu einer weltweiten Konfrontation. Er sagte: „1,3 Milliarden Muslime können nicht von ein paar Millionen Juden besiegt werden.“ An dem Treffen nahmen Führungspolitiker aus 57 Ländern teil, die fast die gesamte muslimische Welt repräsentierten. Sie spendeten seiner Rede Beifall.[4]

Muslimischer Mega-Antisemitismus ist völkermörderisch. Die Führer des Iran propagieren offen Völkermord am jüdischen Staat. Sie sind zudem verantwortlich für den größten Terroranschlag auf Juden nach dem Zweiten Weltkrieg, der 1994 im AMIA-Gebäude in Buenos Aires stattfand.[5] Neben ihnen propagieren die Hamas und die Hisbollah völkermörderischen Antisemitismus.[6] [7]

Darüber hinaus wurden in diesem Jahrhundert alle ideologischen Morde an Juden in Europa, bei denen die Täter bekannt sind, von Muslimen begangen. Nichts ist dem extremen Hass auf Juden und Israel vergleichbar, der aus Teilen der muslimischen Gemeinschaft kommt. Es gibt keine anderen Staatsoberhäupter, rechte wie linke, die für weltweiten völkermörderischen Antisemitismus oder eine totale Konfrontation mit Israel und Juden werben.

So unerfreulich rechter Antisemitismus im aktuellen Umfeld des Hasses ist, es überragt jedoch keine Mega-Organisation die anderen. Die griechische Bewegung Golden Morgenröte ist nie an die Macht gekommen. Einige ihrer Führer befinden sich im Gefängnis und Griechenland ist kein Land mit sonderlichem Einfluss.[8] Ungarns Jobbik versucht moderater zu werden, um weitere Wähler zu gewinnen.[9] [10]

Der dritte Typ des Antisemitismus ist der Antiisraelismus. In der extremen Linken kann man viele finden, die gerne sehen würden, dass Israel verschwindet. Das kann nur über Völkermord geschehen.

Eine wichtige linke Gedankenströmung ist die, dass die Welt in Unterdrücker und Unterdrückte zu teilen ist. Die Unterdrücker sind allesamt weiß, einschließlich Israel und der Juden. Diese Leute ignorieren bewusst die leicht erkennbare Wahrheit, dass die meisten in diesem Jahrhundert in bewaffneten Konflikten getöteten Menschen von anderen Muslimen ermordete Muslime sind. Diese Gruppe antisemitischer Linksextremisten besteht nicht aus Staatsoberhäuptern und hat nicht viel Einfluss.

Bei den Mainstream-Linken finden wir in einer Vielzahl sozialistischer Parteien extreme Hetzer gegen Israel. Das derzeit übelste Beispiel im Westen ist die von Jeremy Corbyn geführte britische Labour Party, die möglicherweise die nächsten Parlamentswahlen gewinnen könnte. Labour ist aber weit davon entfernt von Antisemiten beherrscht zu werden. Gleichzeitig beschönigt die Mehrzahl der Parteimitglieder den Antisemitismus.[11]

Die drei wichtigsten sozialistischen Führungspolitiker; die Israel mit den Nazis auf eine Stufe stellten, sind tot: der schwedischen Premierminister Olof Palme,[12] der griechische Premierminister Andreas Papandreou[13] und der französische Präsident François Mitterand.[14]

Die Medien sind eine weitere wichtige Quelle linken Antisemitismus, der seinen Hass vorwiegend auf Israel konzentriert. Einer der niederträchtigsten Antisemiten war der deutschen Literatur-Nobelpreisträger Günther Grass. Dieser linke Schriftsteller war in seiner Jugend Mitglied der Waffen-SS.[15] 2012 behauptete er, Israel wolle mit Atombomben Völkermord am iranischen Volk zu begehen.[16] Er muss gewusst haben, dass das Gegenteil die Wahrheit war. Die Führer des Iran hatten Israel regelmäßig mit Auslöschung gedroht.

Wenn ein Nobelpreisträger die Chance hatte im Konkurrenzkampf der Mega-Antisemiten Erfolg zu haben, dann wäre auch der portugiesische Schriftsteller Jose Saramago ein Kandidat. Er setzte die am stärksten florierende palästinensische Stadt Ramallah mit Auschwitz gleich.[17]

Grass wurde erst zum Mega-Antisemiten, als sein Hass-Gedicht enorme Öffentlichkeit erhielt, weil sechs europäische Mainstream-Zeitungen mit Millionen Lesern es veröffentlichten. Das waren die deutsche Süddeutsche Zeitung,[18] die italienische La Repubblica,[19] der britische Guardian,[20], die spanische El Pais,[21] die dänische Politiken[22] und die norwegische Aftenposten.[23]

Man könnte auch nach dem zeitgenössischen christlichen Antisemitismus fragen. 1965 gab der Vatikan das Dokument Nostra Aetate aus, die Erklärung der Beziehungen der Kirche zu nicht christlichen Religionen.[24] Diese Äußerung reduzierte den katholischen Antisemitismus enorm.

Beträchtlicher antisemitischer Hass, der sich hauptsächlich auf Israel konzentriert, aber auch manchmal auf Juden, kommt aus Teilen der protestantischen Welt. Es ist jedoch schwierig sehr wichtige christliche Gruppen mit extremen Positionen zu finden. Der Ökumenische Rat der Kirchen (Weltkirchenrat) hetzt gegen Israel.[25] [26] Zwei liberale amerikanische protestantische Konfessionen werben für BDS. Die Zahl der Mitglieder beider Kirchen – der Presbyterianischen Kirche[27] und der United Church of Christ[28] – sind rückläufig und es wird erwartet, dass sie weiter zurückgehen. Mehrere östliche Kirchen können ebenfalls als Propagandisten von Judenhass erwähnt werden.[29] Man sollte jüdische antiisraelische Organisationen und Einzelpersonen nicht vergessen.[30] Glücklicherweise ist ihr Einfluss zu gering, als dass sie es in die erste Liga des Antisemitismus schaffen könnten.

Schließlich gibt es noch diejenigen, die die palästinensischen Völkermord-Befürworter unterstützen. Unter diesen stechen die Vereinten Nationen und mehrere der ihr angeschlossene Organisationen heraus.[31]

[1] jcpa.org/article/the-origins-of-christian-anti-semitism/

[2] http://www.momentmag.com/martin-luthers-anti-semitic-legacy-500-years-later/

[3] http://jcpa.org/article/historical-roots-anti-israel-positions-liberal-protestant-churches-2/

[4] http://www.jcpa.org/jl/vp506.htm

[5] http://www.nbcnews.com/news/latino/anniversary-remembering-argentina-s-jewish-center-bombing-n611551

[6] http://www.theguardian.com/world/2005/oct/27/israel.iran

[7] https://www.timesofisrael.com/hezbollah-leader-rallies-shiites-with-highly-sectarian-speech/

[8] https://www.theguardian.com/world/2013/oct/03/golden-dawn-leader-jailed-nikos-michaloliakos

[9] https://www.huffingtonpost.com/entry/how-hungarys-right-wing-parties-are-trying-to-reform_us_58f4fc35e4b04cae050dc97d

[10] http://www.haaretz.com/world-news/europe/head-of-hungarys-jobbik-denounces-partys-anti-semitic-ways-1.5628831

[11] https://besacenter.org/perspectives-papers/uk-labour-antisemitism/

[12] Per Ahlmark: Det ar demokratin, dumbom! Stockholm (Timbro) 2004, S. 307.

[13] http://www.nytimes.com/1982/06/26/world/israelis-assail-greek-leader-for-likening-them-to-nazis.html

[14] http://www.nytimes.com/1982/08/11/world/begin-hints-that-mitterrand-remark-paved-way-for-terrorists-attack.html

[15] http://www.spiegel.de/international/nobel-prize-author-guenter-grass-i-was-a-member-of-the-ss-a-431353.html

[16] http://www.theguardian.com/books/2012/apr/04/gunter-grass-poetry-attack-israel

[17] http://jcpa.org/article/holocaust-inversion-the-portraying-of-israel-and-jews-as-nazis/

[18] http://www.theguardian.com/books/2012/apr/05/gunter-grass-israel-poem-iran

[19] http://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/2012/04/04/una-poesia-contro-israele-ultima-provocazione.html?refresh_ce; Günter Grass, “Quello che deve essere detto,” La Repubblica, April 4, 2012

[20] https://www.theguardian.com/books/2012/apr/05/gunter-grass-israel-poem-iran

[21] https://elpais.com/internacional/2012/04/03/actualidad/1333466515_731955.html

[22] https://politiken.dk/kultur/fakta_kultur/art5415477/Dokumentation-L%C3%A6s-G%C3%BCnter-Grass-dig

[23] https://www.aftenposten.no/meninger/i/QoBnx/Det-som-ma-sies

[24] http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_en.html

[25] http://www.economist.com/erasmus/2017/03/12/the-world-council-of-churches-clashes-with-israel-over-a-ban-on-boycotters

[26] http://www.camera.org/article/the-world-council-of-churches-supports-christian-anti-zionist-in-jerusalem/

[27] http://www.jpost.com/Christian-News/Pro-BDS-Presbyterian-church-set-to-lose-400000-members-444376

[28] http://www.ngo-monitor.org/reports/united-church-of-christ/

[29] http://www.jpost.com/Opinion/Op-Ed-Contributors/Middle-Eastern-Christians-and-anti-Semitism

[30] http://israelandtheacademy.org/wp-content/uploads/2016/06/progressive_jewish_thought.pdf

[31] http://www.gatestoneinstitute.org/7813/israel-moral-equivalence

Malaysia. Die Rückkehr des antisemitischen Premierministers

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Der zweiundneunzigjährige Mohamad Mahathir ist aus der Rente zurück, gewann die malaysischen Parlamentswahlen und wurde wieder Premierminister des Landes. Er hat eine lange Geschichte extrem antisemitischer Äußerungen. Eine sticht besonders heraus, weil er sie bei einer Versammlung fast aller muslimischen Länder tätigte. Sowohl Mahathirs Äußerungen als auch die internationalen Reaktionen darauf sind einer Erinnerung wert. Sie bieten viel Einsicht in das, was seitdem mit muslimischen Staaten und Gemeinschaften, wie auch den komplexen Einstellungen westlicher Demokratien ihnen gegenüber geschehen ist.

Im Oktober 2003 fand in Putrajaya in Malaysia das Zehnte Gipfeltreffen der Organisation der Islamischen Zusammenarbeit (OIC) statt. An ihr nahmen die Führer von 57 Ländern teil. Mahathir, damals Premierminister von Malaysia, griff in seiner Willkommensrede das jüdische Volk und den Westen an.

Mahathir stellte die Beziehungen zwischen Muslimen und Juden als weltweite, frontale Konfrontation dar. Er sagte: „1,3 Milliarden Muslime können nicht von ein paar Millionen Juden besiegt werden. Es muss einen Weg geben. Und wir können einen Weg nur finden, wenn wir anhalten, um nachzudenken, unsere Schwächen und unsere Stärken auswerten, planen, Strategien entwerfen und dann den Gegenangriff führen. An und für sich sind wir sehr stark. 1,3 Milliarden Menschen können nicht einfach aufgerieben werden. Die Europäer töteten sechs Millionen von 12 Millionen Juden. Aber heute beherrschen die Juden die Welt über Stellvertreter. Sie bringen andere dazu für sie zu kämpfen und zu sterben.“

Mahathir fuhr fort: „Wir haben es mit Menschen zu tun, die denken. Sie erfanden und propagierten erfolgreich den Sozialismus, den Kommunismus, die Menschenrechte und die Demokratie, damit sie zu verfolgen falsch erscheinen würde und sie gleiche Rechte wie die anderen genießen können. Damit haben sie heute die Kontrolle über die mächtigsten Länder gewonnen und diese winzige Gemeinschaft ist eine Weltmacht geworden. Wir können sich nicht allein mit Muskeln besiegen. Wir müssen auch unser Hirn benutzen.“[1] Die Kernaussage in Mahathirs Rede ist eine Mutation der extrem antisemtischen, zaristischen Fälschung Die Protokolle der Weisen von Zion.

Mit Verweis auf den Westen sagte Mahathir: „Wir sind alle Muslime. Wir alle werden unterdrückt. Wir alle werden gedemütigt. Wir kontrollieren 50 der 180 Länder der Welt.“ Man erkennt hier die Mythologie der weit verbreiteten muslimischen Opfer-Kultur. Viele muslimische Einwohner ölreicher Länder sind extrem reich. Wenn ein Teil der Muslime dort gedemütigt sind, dann durch andere Muslime.

Noch schlimmer ist, dass in den vergangenen Jahrzehnten Hunderttausende Muslime von anderen Muslimen ermordet wurden, zum Teil in Kriegen zwischen muslimischen Ländern. Der Iran-Irak-Krieg in den 1980-ern ist ein Beispiel dafür. Darüber hinaus sind viele Hunderttausende bei Bürgerkrieg und inneren Unruhen umgekommen. So sieht die anhaltende Realität in Syrien und dem Jemen aus.

Die Bedeutung dessen, was 2003 geschah, geht weit über die Äußerung eines muslimischen Hetzers hinaus. Die Washington Post verwies auf die stehenden Ovationen, die Mahathir für seine Rede erhielt: „Zu Mahathirs Claqueuren gehörten Saudi-Arabiens Kronprinz Abdallah, Pakistans Präsident Pervez Muscharraf, unser Mann in Afghanistan Hamid Karzai und sogar Russlands Wladimir Putin, der die große muslimische Minderheit seines Landes vertrat. … Was aber große Teile der islamischen Welt korrumpiert und schwächt sind nicht Juden in New York oder Tel Aviv, sondern ihre eigenen eigennützigen und unfähigen Führungen – sprich: einige genau der Leute, die aufstanden und die Rede bejubelten.“[2]

Die EU veranstaltete zur Zeit der OIC-Konferenz ebenfalls ein Gipfeltreffen. Dort wurde vorgeschlagen, dass in das neunzehnseitige Abschlussdokument eine Verurteilung der Äußerungen Mahathirs aufgenommen werden sollte. Nach Angaben von Ha’aretz stellte der Entwurf fest: „Seine inakzeptablen Kommentare behindern all unsere Bemühungen die interethnische und religiöse Harmonie zu fördern und haben in einer anständigen Welt keinen Platz. Derartige falsche und antisemitische Bemerkungen sind für Muslime genauso beleidigend wie für andere.“[3]

Trotz ihrer bewegten Vergangenheit gegenüber den Juden konnten die Europäer kein Einvernehmen für eine feste Verurteilung finden. Der französische Mitte-Rechts-Präsident Jacques Chirac war gegen diese Worte, ebenso der sozialistische griechische Premierminister Costas Simitis. Und das trotz der Tatsache, dass Mahathir ohne Proteste der Führer der muslimischen Länder einen Generalangriff auf alle Juden geritten hatte.

Es wurde daraufhin beschlossen, dass der italienische Präsident des EU-Rats auf dessen Internetseite eine Erklärung einstellen würde. Darin hieß es, dass die EU „die von Präsident Mahathir abgegebenen Kommentare missbilligt“. Ebenfalls hießt es: „Solche Worte behindern all unsere Bemühungen die interethnische und religiöse Harmonie zu fördern und haben in einer toleranten Welt absolut keinen Platz.“ Dem sollten Jahre schwacher europäischer Reaktionen auf extrem antisemitische Hetze durch Muslime folgen.

Allerdings lockte Mahathir Chirac in eine Falle. Er dankte ihm für die Blockierung der Erklärung des EU-Gipfeltreffens, die seine Rede missbilligte. Chirac wollte nicht öffentlich als jemand bloßgestellt werden, der extremen Antisemitismus billigt. Er antwortete Mahathir: „Ihre Bemerkungen zur Rolle der Juden provozierte in Frankreich und weltweit starkes Missfallen.“

Klare Worte gab es aus den Vereinigten Staaten. Präsident George W. Bush traf Mahathir ein paar Tage später auf dem Asien-Pazifik-Gipfel in Bangkok. Er sagte ihm, seine Worte seien „falsch und polarisierend“ und fügte hinzu: „Sie stehen in eklatantem Widerspruch zu allem, was ich glaube.“[4] [5] Mahathir bestritt jedoch, dass Bush ihn zurechtgewiesen hatte.

Mahathir hatte sich auch schon früher extrem antisemtisch geäußert. Westliche Medien erinnerten anlässlich dieser OIC-Rede 2003 an einige dieser Äußerungen. 1986 erklärte Mahathir bei einem Treffen der Blockfreien Staaten: „Die Vertreibung der Juden aus dem Heiligen Land vor 2000 Jahren und die Unterdrückung der Juden durch die Nazis haben sie nichts gelehrt. Wenn überhaupt, dann hat das aus den Juden genau die Monster gemacht, die sie in ihrem Propagandamaterial so rundheraus verurteilen. Sie sind die Schüler des verstorbenen Dr. Goebbels gewesen.“[6]

1997 behauptete Mahathir, seine Regierung habe Angst, dass die Juden planten Malaysias Wirtschaft sowie die anderer muslimischer Länder zu vernichten.[7] Auf der Weltwirtschaftskonferenz in Davos machte Mahathir 1999 die jüdische Verbindung für Asiens Wirtschaftsprobleme verantwortlich.

Die extremsten Hetzer gegen Juden und Israel kommen seit langem aus der muslimischen Welt. Muss man das anhand eines einzelnen Beispiels demonstrieren, dann ist dafür Mahathirs Rede von 2003 samt dem Applaus, den er von den politischen Führern der muslimischen Länder dort erhielt, bestens geeignet.

[1] http://www.smh.com.au/articles/2003/10/20/1066502121884.html

[2] http://www.washingtonpost.com/archive/opinions/2003/10/21/return-to-wannsee/aecded6d-7405-44b4-ac06-59a18c5c8602/?utm_term=.931c6f01b416

[3] Sharon Sadeh, Yoav Stern, and Amiram Barkat, „EU Condemns Malaysian PM’s Remarks on Jews, But No Apology is Forthcoming,“ Ha’aretz, October 19, 2003

[4] http://edition.cnn.com/2003/WORLD/asiapcf/southeast/10/16/oic.mahathir/

[5] http://www.nytimes.com/2003/10/21/world/malaysia-talk-attacking-jews-draws-bush-ire.html

[6] http://www.nysun.com/editorials/anti-semitism-with-a-purpose/77919/

[7] http://www.agi.or.jp/user03/926_174.pdf

Ein Tag im Ramadan (9)

Zumeist aus aus Jihad Watch

11 . Juni 2018:

Afghanistan: In Kabul ermordete ein Selbstmordbomber 12 Menschen; mehr als 30 wurden verletzt.

Judäa: Am Patriarchengrab in Hebron wurde ein Sprengsatz gefunden.

13. Juni 2018:

Bangladesch: Ein säkularer Autor und Verleger wurde von Muslimen aus einem Geschäft geschleift und erschossen.

14. Juni 2018:

Südafrika: Ein Muslim stach vor einer Moschee auf Moscheebesucher ein, nachdem er die Nacht dort im Gebet verbracht haben soll. Es gab 2 Tote und mehrere Verletzte. Dann stellte ihn die Polizei und die Polizisten wurden von ihm angegriffen. Sie schossen, er ist tot.

15. Juni 2018:

USA: In einer Stadt in Maine griff ein muslimischer Migranten-Mob 3 Männer mit Knüppel, Stöcken, Steinen und Ziegeln an; einer wurde lebensgefährlich verletzt.

Niger: Der nigerianische Bundesstaat Niger hat Lizenzen zum Ausschank von Alkohol widerrufen. Der Verkauf von Alkohol ist jetzt komplett verboten.

Frankreich: Die Polizei vereitelte einen Anschlag auf einen Swinger-Club in Paris; die muslimischen Attentäter wollten „Homosexuelle angreifen“.

Ägypten: „Allahu Akbar“ brüllende Muslime bewarfen Christen mit einem Hagel aus Ziegeln und Steinen. Außerdem plünderten sie die Häuser/Grundstücke der Christen. Anlass war, dass ein Trupp Muslime vor den Augen der Christen nackt badeten und diese sich bei ihnen darüber beschwerten.

Nigeria: In Zentralnigeria töteten muslimische Hirten 2 Christen und verletzten einen weiteren, die von einem Gottesdienst nach Hause gingen.

Geschichte: Ein Perser des 15. Jahrhunderts, der eine Biografie über den Mongolenführer Tamerlan schrieb, stellte fest: Der Koran sagt, die höchste Ehre, die ein Muslim erlangen kann, besteht darin Krieg gegen die Feinde seiner Religion zu führen. Mohammed riet dazu.“