Islam ist Frieden… und Terror im Westen gehört einfach dazu

Der (muslimische) Bürgermeister von London hatte zum heutigen Terroranschlag vor allem eins zu sagen: Dass (islamischer) Terrorismus zum Leben in einer Großstadt einfach dazu gehört. Tja, wohl nicht überall und warum wohl nicht überall?

Könnte es sein, dass es daran liegt, dass in Tokio so viele Muslime leben – nämlich so gut wie keine?

Kay Wilson postete auf Facebook einen Screenshot des Facebook-Streams von Al-Jaziras Englischen Nachrichten. Die Emoticons sind die Reaktionen von muslimischen Zuschauern auf die Nachrichten vom Terror in London:

Neueste Terrordrohung von ISIS: „Wir werden die Amerikaner zwingen Geografie zu lernen!“

The Mideast Beast, 3. März 2017

ISIS-Sprecher Senna ibn Bubu hat neue Pläne verkündet, mit denen die Amerikaner gezwungen werden sollen Geografie zu lernen. „Der Terror zuzusehen, wie amerikanische Bürger in Syrien geköpft werden, wird nicht viel Aufmerksamkeit bekommen. Aber die Amerikaner zu zwingen, dass sie lernen Syrien auf einer Landkarte zu finden? Nun, das ist Leiden!“

Ibn Bubu deutete auf Al-Qaidas Erfolge der Vergangenheit: „Das Geheimnis besteht darin, Amerikaner an Orten zu ermorden, von denen der Durchschnittsamerikaner gar nicht weiß, auf welchem Kontinent sie anfangen sollen danach zu suchen. Sprengen Sie die USS Cole und sehen Sie zu, wie die unglücklichen Ungläubigen argumentieren, ob Aden in Afrika oder etwas näher an Newark liegt. Ich habe Amerikaner getroffen, die immer noch darauf bestehen, dass Mombasa in Indien liegt. Darüber hinaus sind 18 Tote und 80 Verletzte ein Nichts. Bringen Sie mich gar nicht erst dazu von denen zu erzählen, die glauben die Bombenanschläge auf Bali hätten in Atlantic City stattgefunden. Allahu Akbar!“

Die Terroranalytikerin und ehemalige DIA-Spezialistin Ann L. Hydrat beschrieb die Strategie als brillant: „Schalten Sie CNN oder Fox ein und Sender-Kommentatoren können Sydney (Australien) auf keiner Landkarte finden. Zur Hölle sie können auf einer Landkarte Australien nicht finden. Überprüfen Sie Trending-Kommentare auf Twitter, da gibt es Gebete für Sydney Bristow und Sydney Andrews. Ich finde Alias war großartiges Fernsehen, aber Melrose Place?! Die totale geografische Ignoranz der Amerikaner ist deprimierend, aber bereit zu sein zuzugeben, dass man Melrose Place guckt?“

Vertreter des Außenministeriums überlegen eine Liste unvertrauter Orte auszugeben, in die zu reisen man vermeiden sollte, darunter „Tadschikistan, Belize und Wisconsin“. Die Umfrage von Mideast Beast deutet allerdings an, dass solche Warnungen unnötig sind. 75% der befragten Amerikaner berichten, dass sie ohnehin zu keinem dieser Orte oder sonst irgendwo nach Afrika reisen werden – sie haben Angst vor Ebola.

Die Wurzeln des islamischen Antisemitismus

Robert Spencer, Geller Report, 26. Februar 2017

Der Antisemitismus befindet sich in Europa auf einem Nieveau, auf dem er sich seit der Blütezeit von Nazideutschland nicht mehr befand; und er wird ständig brutaler. Letzte Woche beichtete i24 News: „Zwei französische jüdische Brüder wurden von einer Gruppe Männer in einem Pariser Vorort bei einem Vorfall kurze Zeit entführt und misshandelt, der damit endete, dass die Brüder verprügelt und mit einer Säge angegriffen wurden.“ Das ist das neue Europa, dasselbe wie das alte Europa; Grund ist die muslimische Immigration: Die Angreifer waren „eine Gruppe Männer, die als von Aussehen her aus dem Nahen Osten kommend beschrieben wurden“.

Eine Gruppe Männer, die aussehen, als kämen sie aus dem Nahen Osten, hätte jeden Grund aus eigener Anschauung zwei beliebige Juden zu entführen, verprügeln und zu versuchen sie zu verstümmeln. Der Koran stellt die Juden als unverbesserlich böse und ganz scharf darauf das Wohlergehen der Muslime zu zerstören dar. Von allen Völkern haben sie die stärkste Feindseligkeit gegenüber den Muslimen (Sure 5,82); sie erfinden Dinge und schreiben sie fälschlich Allah zu (Sure 2,79; 3,75; 3,181); sie behaupten Allahs Macht sei eingeschränkt (Sure 5,64); lieben es Lügen zuzuhören (Sure 5,41); gehorchen Allah nicht und folgen nie seinen Geboten (Sure 5,13); streiten und zanken sich (Suer 2,247); verbergen die Wahrheit und täuschen die Menschen (Sure 3,78); inszenieren Rebellionen gegen die Propheten und lehnen ihre Führung ab (Sure 2,55); sind scheinheilig (Sure 2,14; 2,44); geben ihren eigenen Interessen Vorrang vor den Lehren Mohammeds (Sure 2,87); wünschen den Menschen böses und versuchen sie in die Irre zu führen (Sure 2,109); fühlen Schmerz, wenn andere glücklich sind oder Glück haben (Sure 3,120); sind arrogant, weil sie Allahs geliebtes Volk sind (Sure 5,18); verschlingen den Wohlstand der Menschen durch List (Sure 4,161; verleumden die wahren Religion und sind von Allah verflucht (Sure 4,46); töten die Propheten (Sure 2,61); sind gnaden- und herzlos (Sure 2,74); halten ihre Versprechen nie ein und werden ihren Worten nicht gerecht (Sure 2,100); sündigen hemmungslos (Sure 5,79), sind feige (Sure 59,13-14); sind geizig (Sure 4,53); werden in Affen und Schweine verwandelt, weil sie den Sabbat brechen (Sure 2,63-65; 2,59-60; 7,166); und mehr.

Die klassischen Koran-Kommentatoren schwächen die Worte des Korans gegen die Juden nicht ab, sondern kippen nur noch Öl ins Feuer. Ibn Kathir erklärte Sure 2,61 („sie wurden mit Schande und Elend geschlagen, und sie luden Allahs Zorn auf sich.“) so: „Dieser Ayah [Vers] weist darauf hin, dass die Kinder Israels von Erniedrigung geplagt wurden und dass dies weiter gehen wird, was bedeutet, dass es nie aufhören wird. Sie werden weiter Erniedrigung durch die Hände aller erleiden, mit ihnen zu tun haben, zusammen mit der Schande, die sie in ihrem Innern spüren werden.“ Ein weiterer Kommentator aus dem Mittelalter mit bleibendem Einfluss, Abdallah ibn Omar al-Baidawi, erklärt denselben Vers so: „Die Juden sind die am stärksten Gedemütigten und Unglückseligen, entweder von selbst oder infolge von Zwang aus Angst, dass ihre Jizya [Strafsteuer] verdoppelt wird.“

Ibn Kathir hebt islamische Traditionen hervor, die voraussagen, dass am Ende der Welt „die Juden dem Dajjal (falschen Messias) anhängen werden und die Muslime zusammen mit ‘Isa [Jesus], dem Sohn der Maria, die Juden töten werden“. Die Vorstellung im Islam, dass das Ende der Zeiten davon gekennzeichnet sein wird, dass Muslime Juden töten, kommt vom Propheten Mohammed selbst, der sagte: „Die Stunde wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft und der Stein, hnter dem ein Jude sich versteckt, sagen wird: ‚O Muslim! Da versteckt sich ein Jude hinter mir, also töte ihn.‘“ Das ist, nicht unerwartet, ein Lieblingsmotiv unter zeitgenössischen Jihadisten.

Nicht einfach zeitgenössische Jihadisten, sondern die moderne islamische Obrigkeit des Mainstreams nimmt diese Passagen ernst. Der ehemalige Scheik der Al-Azhar, Mohammed Sayyid Tantawi, der der respektierteste Geistliche der sunnitischen Muslime weltweit war, nannte die Juden „die Feinde Allahs, Nachkommen von Affen und Schweinen“. Der erstorbene saudische Scheik Abd al-Rahman al-Sudayyis, Imam der Hauptmoschee der heiligsten Stadt des Islam – Mekka – sagte in einer Predigt, Juden seien „der Abschaum der menschlichen Rasse, die Ratten der Welt, die Übertreter von Pakten und Vereinbarungen, die Mörder der Propheten und die Nachkommen von Affen und Schweinen“.

Ein weiterer Scheik, Ba’d bin Abdallah al-Ajameh al-Ghamidi, machte die Verbindung unzweideutig: „Das derzeitige Verhalten der Brüder von Affen und Schweinen, ihr Verrat, Verletzung von Vereinbarungen und Schändung heiliger Orte … steht in Verbindung mit den Taten ihrer Vorväter während der frühen Zeit des Islam – was die die große Ähnlichkleit zwischen allen heute lebenden Juden und den Juden, die zu  Beginn des Islam lebten, beweist.“

All das zeigt, dass führende Muslimische Autoritäten an den Koran nicht als Dokument herangehen, das in der Geschichte wurzeln, sondern als Blaupause dafür die Welt von heute zu verstehen. In der Tat ist das die primäre Blaupause für solches Verstehen und doch die eine, die von den Obrigkeiten am beharrlichsten ignoriert wird. Das ist der Grund dafür, dass diese Obrigkeiten das anschwellende Problem des islamischen Antisemitismus weiter verkennen und bedauerlicherweise schlecht gerüstet sind damit umzugehen.

„Kindermörder Israel“ – wie geht Israel mit seinen Feinden um? (1/2)

Es ist en vogue Israel willkürlichen Massenmord vorzuwerfen, weil es militärisch gegen die vorgeht, die es vernichten wollen – und das nicht nur verbal in die Welt setzen, sondern durch Taten untermauern. So ist auch gerade jetzt im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Hisbollah im Libanon wieder viel davon zu hören, dass Israel unverhältnismäßig reagiere, zu viele Zivilisten töte und keine Rücksicht auf die libanesische Bevölkerung nehme.

Jedem, der auch nur ein ganz klein wenig vergleicht, wie sich andere Armeen verhalten, vor allem aber, wie sich die verhalten, die Israel zu bekämpfen gezwungen ist, weiß, was für ein Unsinn diese Vorwürfe an Israel sind. Allen anderen – die leider die überwiegende Mehrheit in unserem Lande zu stellen scheinen – möchte ich hier zwei Beispiele dafür aufzeigen, wie sich Israel positiv von dem deutlich unterscheidet, was ihm vorgeworfen wird.

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Rede Brigitte Gabriels an der Duke University (14.10.2004, Link existiert nicht mehr)

Ich bin stolz und geehrt, heute hier als Libanesin zu stehen, die sich für Israel ausspricht, der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Als jemand, die in einem arabischen Land aufgezogen wurde, möchte ich Ihnen einen kleinen Blick in das Herz der arabischen Welt geben.

Ich wurde im Libanon groß gezogen, wo ich gelehrt wurde, dass die Juden böse sind, Israel der Teufel und die einzigen Zeit, dass wir Frieden im Nahen Osten haben werden, die sein wird, wenn wir alle Juden töten und sie ins Meer treiben.

Als die Muslime und Palästinenser den Christen 1975 den Jihad erklärten, begannen Stadt für Stadt die Christen zu massakrieren. Für mich bedeutete das, dass ich ab dem Alter von 10 Jahren ein Leben im Bunker unter der Erde führte bis ich 17 war, ohne Strom, Gras aß um zu überleben und unter Heckenschützen-Kugeln zu einer Quelle kroch, um Wasser zu holen.

Es war Israel, das kam und den Christen im Libanon half. Meine Mutter wurde von einem muslimischen Geschoss verwundet und zur Behandlung in ein israelisches Krankenhaus gebracht. Als wir die Notaufnahme betraten, war ich von dem, was ich sah, schockiert. Dort waren hunderte verwundete Menschen – Muslime, Palästinenser, libanesische Christen und israelische Soldaten lagen auf dem Flur. Die Ärzte behandelten jeden entsprechend seiner Verwundung. Sie behandelten meine Mutter vor dem israelischen Soldaten, der neben ihr lag. Sie achteten nicht auf die Religion, sie achteten nicht auf politische Zugehörigkeit. Sie sahen Menschen in Not und sie halfen.

Zum ersten Mal in meinem Leben erfuhr ich eine menschliche Qualität, von der ich weiß, dass meine Kultur sie ihren Feinden nicht gezeigt haben würde. Ich erlebte die Werte der Israelis, die in der Lage waren ihre Feinde in schwierigsten Zeiten zu lieben. Ich verbrachte 22 Tage in diesem Krankenhaus. Diese Tage veränderten mein Leben und die Art, wie ich Informationen glaube; die Art, wie ich dem Radio oder Fernsehen zuhöre. Ich erkannte, dass mir von meiner Regierung eine Lüge über die Juden und Israel verkauft worden war, die von der Realtiät weit entfernt war. Ich wusste, dass es eine Tatsache war, dass ich, wäre ich eine Jüdin, die in einem arabischen Krankenhaus stünde, gelyncht und niedergeworfen würde, während Freudenschreie des „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) durch das Krankenhaus und die umliegenden Straßen klingen würden.

Ich freundete mich mit den Familien der verwundeten israelischen Soldaten an, besonders mit Rina, deren einziges Kind an den Augen verletzt worden war. Eines Tages war ich bei ihr und eine Band der israelischen Armee kam, um nationale Lieder zu spielen und die verwundeten Soldaten aufzumuntern. Als sie um sein Bett standen und ein Lied über Jerusalem spielten, begannen Rina und ich zu weinen. Ich fühlte mich fehl am Platz und wollte den Raum verlassen; die Mutter hielt meine Hand und zog mich zurück, ohne mich auch nur anzusehen. Sie hielt mich fest, weinte und sagte: „Das ist nicht dein Fehler.“ Wir standen dort, weinten, hielten uns an den Händen. Was für ein Unterschied zwischen ihr – einer Mutter, die vor ihrem verstümmelten 19-jährigen, einzigen Sohn stand und noch in der Lage war, mich, den Feind, zu lieben – und einer muslimischen Mutter, die ihren Sohn losschickt, damit er sich in Stücke zu sprengen, nur um ein paar Juden oder Christen zu töten.

Der Unterschied zwischen der arabischen Welt und Israel ist ein Unterschied in Werten und Charakter. Es ist Zivilisation gegen Barbarei. Es ist Demokratie gegen Diktatur. Es ist Gut gegen Böse.

Es gab einmal einen besonderen Platz in den tiefsten Tiefen der Hölle für diejenigen, die absichtlich ein Kind ermorden. Heute wird die absichtliche Ermordung israelischer Kinder als palästinensischer „bewaffneter Kampf“ legitimiert. Wenn jedoch ein solches Verhalten erst einmal gegen Israel legitimiert ist, ist es überall auf der Welt legitim und wird von nichts mehr als dem subjektiven Glauben von Menschen im Zaum gehalten, die sich in Dynamit und Nägel wickeln, um Kinder im Namen Gottes zu töten.

Weil die Palästinenser ermutigt wurden zu glauben, dass die Ermordung unschuldiger israelischer Zivilisten eine legitime Taktik zum Vorantreiben ihrer Sache ist, leidet die Welt heute unter der Plage des Terrors, von Nairobi bis New York, von Moskau bis Madrid, von Bali bis Beslan.

Sie machen für die Selbstmordanschläge die „Verzweiflung der Besatzung“ verantwortlich. Lassen Sie mich Ihnen die Wahrheit sagen. Der erste größere Terror-Bombenanschlag von Arabern gegen den jüdischen Staat fand statt schon 10 Wochen, bevor Israel unabhängig wurde. Am Sonntagmorgen, 22. Februar 1948, in Vorausahnung der Unabhängigkeit Israels, wurde von arabischen Terroristen eine dreifache LKW-Bombe auf der Ben Yahuda-Straße des damaligen jüdischen Teils Jerusalems gezündet. 54 Menschen wurden getötet und hunderte verletzt.

Daher ist offensichtlich, dass arabischer Terrorismus nicht durch „Verzweiflung“ oder „Besatzung“ verursacht wird, sondern durch den SCHLICHTEN GEDANKEN der Existenz eines jüdischen Staates.

So oft haben in der Geschichte der letzten hundert Jahre Bürger daneben gestanden und nichts getan und damit dem Bösen erlaubt sich durchzusetzen. So, wie Amerika gegen den Kommunismus aufstand und ihn besiegte, ist es jetzt an der Zeit gegen den Terror religiöser Bigotterie und Intoleranz aufzustehen. Es ist für jedermann an der Zeit aufzustehen und den Staat Israel zu unterstützen und zu verteidigen, der an vorderster Front im Krieg gegen den Terror steht.

Ich danke Ihnen.


 

Huris: die „sexuellen Superfrauen“ des Islam

Raymond Ibrahim, FrontPage Magazine, 24. November 2016

Letzten Monat, als die Schlacht um Mossul begann, soll Abu Bakr al-Baghdadi, der „Kalif“ des Islamischen Staates allen Jihadisten, die im Kampf genge die Ungläubigen-Kräfte sterben („gemärtyrert“ werden), vier zusätzliche Huris (übernatürliche, himmlische Frauen, die für sexuelle Zwecke geschaffen wurden)– zusätzlich zu den anderen 72 von Mohammed  Jungfrauen – versprochen haben, heißt es Berichten arabischer Medien.

Al-Bagdadi machte dies in einer besonders „feurigen Predigt“, in der er 15 Hadithe und drei Geschichten über Huris im Zusammenhang mit der ersten muslimischen Eroberung Mossuls durch Kameraden Mohammeds ca. 637 (die Sahahba) noch einmal erzählte. Nachdem er seinen Anhängern versprach, dass „in den anstehenden Schlachten Blut wie in Flüssen fließen wird“, erklärte Al-Baghdadi: „Alle ohne Ausnahme werden das Paradies als Märtyrer betreten. Außerdem werdet ihr das Paradies mit vier Huris mehr als andere Märtyrer betreten. Denn genauso, wie ihr jetzt zu mir steht, werden sie zu euch stehen, oder unter euch oder über euch, so dass vergessen könnt, was euch durch Gewalt, Tod und Erniedrigung in diesem Krieg geschehen wird.“

Diesen Bericht kann man zwar leicht als Falschmeldung abtun (unter anderem erklärt er nicht, warum al-Baghdadi glaubt er werde vier himmlische Konkubinen mehr bekommen), aber das Problem besteht darin, dass der Islam – nach seiner Geschichte und seinen Doktrinen nach Aufruf seiner Führer von Mohammed bis al-Baghdadi – voller Geschichten und Anreize bezüglich der Huris steckt.

Hier ist zum Beispiel ein authentischer Hadith – ein Äußerung, die Mohammed zugeschrieben wird, die der Mainstream-Islam als wahr anerkennt – die von allen Jihadisten-Organisationen (einschließlich ISIS) regelmäßig ins Feld geführt wird:

Der Märtyrer ist für Allah etwas Besonderes. Ihm wird vom ersten Tropfen Blut [das er vergießt] vergeben. Er sieht seinen Thron im Paradies… Er wird die Huris [vollbusige Frauen] ehelichen und wird Qualen des Grabes und Sicherheitsmaßnahmen gegen die Hölle nicht kennen. Auf seinem Kopf wird eine Ehrenkrone befestigt sein, ein Rubin, der größer ist las die Welt und alles, was sie beinhaltet. Und er wird mit zweiundsiebzig Huris kopulieren. (Quelle: The Al-Qaida Reader, S. 143)

Die Geschichten der Eroberungen von Mesopotamien und Syrien sind tatsächlich voller Anekdoten von Muslimen, die sich ins Getümmel werfen und dem Tod in die Arme eilen, weil sie glauben das zu tun würde sie in die warmen Umarmungen der himmlischen Sexsklavinnen eilen lassen. Hier folgen einige Anekdoten aus Al-Waqidis Bericht über die Schlacht von Yarmuk in Syrien (636), die um dieselbe Zeit stattfand, in der Mossul erobert wrude und die ebenfalls kleinere muslimische Streitkräfte gegen viel größere Streitkräfte der Ungläubigen (in diesem Fall christliche Byzantiner) kämpfen mussten:

  • Als ein muslimischer Hauptmann auf einem Feld voller muslimischer Leichen nach seinem Neffen Suwayed suchte, fand er ihn sterbend auf dem Boden vor. Als der Mann ins Blickfeld des gefallenen jungen Mannes kam, begann Suwayed zu weinen. Er erklärte, nachdem er von einem Byzantiner aufgespießt wurde, begann etwas Seltsames mit ihm zu geschehen: „Die Huris standen neben mir, erwarteten den Aufbruch meiner Seele.“
  • Ein Jihadist berichtete, dass er einen gefallenen Kameraden in einer seltsamen Haltung vorfand. „Ich sah ihn geschlagen am Boden und sah, wie er einen Finger zum Himmel hob. Ich begriff, dass er jubelte, den er sah die Huris.“
  • Während er seine Standarte schwenkte, sagte ein weiterer muslimischer Bataillonsführer seinen Männern ein wilder Andrang gegen die „christlichen Hunde“ sei gleichbedeutend damit „in die Umarmung der Huris zu eilen“.

Die Besessenheit mit den Huris beschränkt sich nicht auf obskure islamische Texte oder ISIS („das nichts mit dem Islam zu tun hat“). Im Verlauf der Jahre haben ich zahlreiche Videos von muslimischen Männern gesehen, die ihre Aufgeregtheit wegen der Aussicht darauf im Jihad zu sterben und dann in die Umarmung der übernatürlichen himmlischen Frauen diskutieren. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie allgegenwärtig die Huri im Islam ist, bedenken Sie ihren Einfluss auf muslimische Frauen, wie in einem Video eines muslimischen Geistlichen demonstriert wird, der Fragen per Anruf annimmt und beantwortet. Eine Frau rief an, die ihre Empörung über die Huris zum Ausdruck brachte; sie sagte, sie würde „von Eifersucht in den Wahnsinn getrieben“, wenn sie den ganzen Tag lang ihren Ehemann mit diesen übernatürlich schönen Frauen im Himmel sieht.

Der Geistliche antwortete damit, dass er ihr sagte: „Wenn du das Paradies betrittst, wird Allah die Eifersucht aus deinem Herzen nehmen Und habe keine Angst, denn du wirst die Herren über die Huris und ihre Königin sein.“ Immer noch besorgt bettelte die muslimische Ehefrau: „Aber muss er die Huris haben?“ Lachend versicherte der Geistlich ihr: „Schau, wenn du ins Paradies kommst, wirst due schöner sein als die Huris – du wirst ihre Herrin sein. Okay? Und wenn du ins Paradies kommst, wird Allah jegliche Eifersucht und Sorgen aus deinem Herzen nehmen.“

All das ist eine Erinnerung daran, dass die muslimische Denkweise und die Motivation hinter dem Jihad vielfältig und facettenreich sind – und sogar diejenigen einschließen, die überhaupt nicht an Allah und das Leben im Jenseits glauben. Westlich säkular Denkende würden gut daran tun damit aufzuhören ihre eigenen materialistischen Weltanschauungen auf Jihadisten zu projizieren – so als die Obama-Administration sagte, Leute würden sich ISIS wegen „fehlender Job-Chancen“ anschließen – und anfangen die Bezugssystem des Islam und die Motivationen in deren eigenen Begriffen zu verstehen.