Jihad und Kriminalität: untrennbare Bettgefährten

Raymond Ibrahim, 11. Dezember 2019

Es ist offiziell: Islamischer Jihad und allgemeine Kriminalität sind aufs Engste miteinander verbunden.

In einer früher erfolgten Studie aus Großbritannien heißt es:

Die Linie zwischen Terrorismus und Kriminalität verschwimmen, während eine zunehmende Zahl ehemaliger Krimineller sich dem Islamischen Staat anschließen … Fast 60 Prozent der von Forschern untersuchten europäischen Jihadisten waren vorher im Gefängnis… Einmal von ISIS rekrutiert, gehen diese Leute leicht dazu über Gewalt für eine andere Sache zu begehen… Das Willkommen durch ISIS bietet Kriminellen eine vermeintliche Chance zur „Erlösung“ ohne ihr Verhalten ändern zu müssen.

Dennoch lehnt das Establishment es ab irgendeine direkte Korrelation zwischen Islam und Kriminalität zu erkennen. So erklärte der Direktor der Studie selbst: Kriminelle „passen tadellos“, weil der „Islamische Saat keine intellektuelle Kultiviertheit fordert. Er fordert von dir nicht Religion zu studieren. Er lässt es alles wie ein Computerspiel erscheinen.“ Mit anderen Worten: Kriminelle sind ideale Rekruten, weil sie überhaupt keine Ahnung vom „wahren“ Islam haben – und es wird auch kein Wert darauf gelegt, dass sie etwas lernen.

Oder wie John Brennan so denkwürdig zu ISIS-Mitgliedern geltend machte, als er den CIA leitete: „Sie sind Kriminelle. Die Meisten – viele – von ihnen sind psychopathische Verbrecher, Mörder, die ein religiöses Konzept nutzen und sich mit und in diesem religiösen Konstrukt maskieren.“

Hier sehen wir wieder, wie Ignoranz der Geschichte – willentlich oder nicht – die Sicherheit im Westen untergräbt. Fakt ist: Schon von Anfang des Islam an und die Jahrhunderte hindurch hatte die überwältigende Mehrheit der Muslime, die an Jihaden teilnahm, keine „intellektuelle Kultiviertheit“, hatte nicht die „Religion studiert“ und verhielt sich allgemein wie „psychopathische Strolche, Mörder“. Der Grund: Das „religiöse Konstrukt“ des Islam war immer angelegt um solche Männer zu ködern und zu mobilisieren.

All das ist in der Karriere des Propheten des Islam, Mohammed, offenkundig. Nach mehr als einem Jahrzehnt friedlichen Predigens in Mekka hatte er nur rund 100 Anhänger gefunden, zumeist Verwandte. Sobald er jedoch zu Raubzügen und Plünderungen gegen alle überging, die seinen Islam ablehnten – und damit immens erfolgreich war – nahmen seine Anhänger exponentiell zu.

Damals wie heute waren die, die Jihad führten, nie verpflichtet ernste oder fromme Absichten zu hegen. Der Grund dafür ist – trotz aller westlichen Projektion und Relativierungen – dass Allah nicht Gott ist; er ist nicht am „Zustand“ des „Herzens“ des Jihadisten interessiert, sondern an seinem Schwert. Die kalte, geschäftsmäßige Sprache des Koran macht das deutlich. Wer immer sich zum Jihad verpflichtet, „gibt Allah eine ausgezeichnete Leihgabe“, für die dieser eine „vielfache“ Gegenleistung garantiert, immer proportional zu den Bemühungen des Jihadisten (Sure 2,245, Sure 4,95).

Oder, wie der Koran in Sure 9,111 prägnant erklärt: „Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, dass ihnen der (Paradies)garten gehört: Sie kämpfen auf Allahs Weg, und so töten sie und werden getötet. … So freut euch über das Kaufgeschäft, das ihr abgeschlossen habt, denn das ist der großartige Erfolg!“

Kurz gesagt: Jeder Muslim kann sich dem Jihad anschließen und die Belohnungen einheimsen – einschließlich durch Plünderung, Vergewaltigung und Versklavung von Nichtmuslimen – solange seine „Bemühungen“ (buchstäblich: Jihad) als irgendwie den Islam mächtig machend oder ihm nutzend gesehen werden. Im Dienst des Islam zu kämpfen – mit dem Risiko zu sterben – war und ist der ganze Beweis für Frömmigkeit, der je benötigt wird. Tatsächlich hat der Kampf manchmal Vorrang vor der Frömmigkeit: Viele Zuteilungen, einschließlich des Aufrechthaltens der obligatorischen Gebete und Fastenzeiten, werden denen gewährt, die am Jihad teilnehmen. Osmanischen Sultanen war es sogar verboten die Pilgerfahrt nach Mekka zu unternehmen – eine ansonsten persönliche Verpflichtung für alle Muslime – schlicht weil das zu tun den jährlichen Jihad gefährden würde.

Betrachten Sie den osmanischen Sultan Mehmet II. Er war notorisch pädophil, homosexuell und ein Säufer; er hatte auch eine sadistische Seite und perfektionierte die Kunst des Pfählens. Trotzdem wird er von Muslimen weltweit geehrt – in der Türkei regelrecht bewundert – weil er auch ein erfolgreicher Jihadist und der Eroberer von Konstantinopel war.

Gleichermaßen hatten die Stammeseliten von Mekka – Kahled bin al-Walid und Abu Sufyan – Mohammed Jahre lang verspottet, schlecht behandelt und schließlich aus Mekka vertrieben. Als er ein Jahrzehnt später als Eroberer zurückkehrte, gehörten sie zu den ersten, die die Schahada proklamierten, in den Schoß des Islam kamen und zu Mohammeds engsten Kameraden wurden. Ansonsten änderte sich nicht viel.

Khaled (inzwischen als „Schwert Allahs“ bekannt) betrieb weiter die Art von Gräueltaten, die selbst Mitmuslimen Sorge machten – so das Abschlachten eines muslimischen Mannes aufgrund der falschen Anschuldigung, er sei vom Glauben abgefallen; sein Kopf wurde gekocht und seine Frau vergewaltigt. Was Abu Sufyan anging, so rief er die Araber nur deshalb zum „Jihad der Art von Allah“ im christlichen Syrien auf, um – seine Worte – „ihre Ländereien und Städte erobern und ihre Kinder und Frauen zu versklaven“.

Wie immer ihre Hintergrundgeschichte aussieht, Khalid wie Sufyan werden in der islamischen Historiografie verehrt, weil sie, wie der osmanische Sultan Mehmet II., dem Jihad verpflichtet waren, der – selbst wenn sie ihn für eigenen Gewinn „ausnutzten“ – auch half den Islam zu verbreiten.

So sah das Genie Mohammeds aus: Im arabischen Stammessystem seiner Zeit waren die Mitglieder des erweiterten Stammes so unantastbar wie Nichtmitglieder verletzbar waren. Mohammed nahm dieses Konzept und füllte es mit frommer Begründung. Fortan sollte es in der Welt nur zwei „Stämme“ geben: die Umma – die aus allen Muslimen besteht, deren Blut gewährleistet wird – und den „Ungläubigen“, die dafür da sind straflos ausgeplündert, versklavt oder getötet zu werden, weil sie Allah ablehnen.

Das erklärt auch, warum andere Stammesvölker – Türken und Tataren – ebenfalls zum Islam konvertierten und ihn mit ihrem Leben kompatibel fanden. „Wenn Leben zu nehmen und das Land der Ungläubigen zu verwüsten die Mittel waren, mit denen dem Ziel der Ausdehnung des Islam gedient war, dann waren die traditionellen Freunde der neu Konvertierten jetzt fröhlich mit einem frommen Grundprinzip ausgestattet“, schreibt ein Historiker über die türkische Konversion zum Islam. Gleichermaßen „hatten die Tataren den Islam angenommen, weil er eine einfache Religion war, so wie das Christentum eine anstrengende war“, stellte ein Europäer des 14. Jahrhunderts fest. Während der Islam den Lebensstil der Stämme ergänzte, stellte das Christentum ihn nur in Frage.

Thomas von Aquin (gest. 1274) fasst das Thema so zusammen: „Er [Mohammed] verführte die Menschen mit Versprechen fleischlicher Genüsse, zu denen die Begierde des Fleisches uns drängt… und er gab fleischlichen Lüsten freie Hand. In all dem, wie es nicht anders zu erwarten ist, wurde ihm von fleischlichen Männern gehorcht.“

Heute hat sich nicht viel geändert. Jihadisten unserer Tage als „Kriminelle“ zu beschreiben, als „psychopathische Strolche“ und „Mörder“ – als ob „authentische“ Jihadisten je etwas Edleres waren – ist bestenfalls unnötig, schlimmstenfalls gefährlich irreführend.

Islam und der Westen: Motive hinter dem falschen Narrativ

Raymond Ibrahim, 26. November 2019

Jede ehrliche Beurteilung des historischen Jihad des Islam gegen die christliche Welt muss, gelinde gesagt, ein Augenöffner sein. Im ersten Jahrhundert seiner Existenz (zwischen 632 und 732) eroberte, arabisierte und islamisierte der Islam fast drei Viertel der nachrömischen christlichen Welt, die dabei dauerhaft aufgelöst wurde. Europa wurde als „der Westen“ bekannt, weil es buchstäblich der Rest und der westlichste Teil des Christentums war, der nicht vom Islam geschluckt wurde.

Grob ein Jahrtausend lang führten Araber, Berber, Türken und Tataren – die sich allesamt Muslime nannten und als solche betrachteten – in praktisch jeder Ecke Europas einen Überfall nach dem anderen durch, alle gerechtfertigt und als Jihade gepriesen. Sie kamen bis nach Island und provozierten die USA in ihren ersten Krieg als Nation. Die Verheerungen waren unbeschreiblich; manche Regionen Europas, besonders in Spanien und auf dem Balkan, blieben infolge der unaufhörlichen Angriffe unbewohnbar. Rund 15 Millionen Europäer wurden während dieses immerwährenden Jihad versklavt und nach Angaben der zeitgenössischen Berichte, grauenhaft behandelt.

Kurz gesagt: „Wenn wir … uns fragen, wie und wann die moderne Auffassung von Europa und der europäischen Identität geboren wurde“, schreibt der Historiker Franco Cardini, „wir erkennen das Ausmaß, in dem der Islam in seiner Schaffung ein Faktor war (wenn auch ein negativer). Wiederholte muslimische Aggressionen gegen Europa zwischen dem siebten und achten Jahrhundert, dann zwischen dem vierzehnten und dem achtzehnten Jahrhundert … waren eine „gewalttätige Hebamme“ für Europa.“

Hier kommt die unvermeidliche Frage auf: Wie konnte eine so lange, gut dokumentierte Geschichte totaler islamischer Aggression, die gewaltige Auswirkungen auf die Entwicklung westlicher Zivilisation hatten, die heute als Antithese der Wirklichkeit präsentiert wird?

Die Antwort kreist um eine Reihe moderner Philosophien – von der Aufklärung bis zum moralischen/kulturellen Relativismus – die jede zu einem alles durchdringenden „Narrativ“ zur historischen Beziehung zwischen dem Islam und dem Westen beigetragen haben. Mit der Darstellung des Westens als Aggressor und des Islam als Opfer – daher die fortgesetzten Beschwerden des Letzeren mit der darauf gründenden Feindlichkeit – ist diese Geschichte so eingegraben, wie sie das Gegenteil der Wirklichkeit ist.

Um das zu begreifen, muss man erst einmal verstehen, dass trotz seiner vielen Erscheinungsformen, Permutationen und Schwerpunkten im Verlauf der Jahrhunderte die unausgesprochene Triebkraft weitgehend dieselbe gewesen ist: um einen Bruch des traditionellen Erbes, Religion, Identität und Gepflogenheiten Europas  zu dämonisieren und zu rechtfertigen. Wenn das weit hergeholt klingt, bedenken Sie: Während nach jedem objektiven Standard der Westen für praktisch jeden Segen verantwortlich ist, der heute als selbstverständlich gehalten wird – von wissenschaftlichen, technologischen, wirtschaftlichen und medizinischen Fortschritten über die Abschaffung der Sklaverei bis zu Antidiskriminierungsgesetzen – hasst kein Mensch welcher Rasse oder Zivilisation auch immer sein Erbe, außer Westlern. Da stimmt eindeutig etwas nicht.

Oder bedenken Sie, wie Linke/Liberale/Progressive, die andauernd gegen jeden Rest westlichen Traditionalismus plärren, gewohnheitsmäßig gemeinsame Sache mit dem Islam machen – trotz dessen wahrlich unterdrückerischer Qualitäten. So verurteilen Feministinnen das „Patriarchat“ des Westens – sagen aber nichts gegen den muslimische Umgang mit Frauen als Eigentum; Homosexuelle verurteilen christliche Bäckereien – sagen aber nichts gegen die Hinrichtung von Homosexuellen durch Muslime; Multikulturalisten verurteilen Christen, die es ablehnen ihren Glauben niederzuhalten, um den religiösen Sensibilitäten muslimischer Minderheiten entgegenzukommen – sagen aber nichts gegen die eingegrabene und offene muslimische Verfolgung von Christen.

Der Grund für diese Diskrepanzen ist einfach: „Der Feind [Islam] meines Feindes [Christentum] ist mein Freund.“

Wie und warum solch eine formell durchaus bekannte Geschichte muslimischer Aggression gegen Europa ab hier nicht nur einfach unterdrückt wurde, sondern anfangen sollte Sinn zu machen: Von allen nicht europäischen, nicht christlichen Völkern lebten einzig die Muslime mehr als ein Jahrtausend lang neben und interagierten mit Europa (soll heißen: waren übergriffig und führten Krieg gegen Europa); das machte die Muslime zu den einzigen Leuten – das einzige Gegenstück – das verwendet werden konnte um das Argument gegen das prämoderne Europa genutzt werden konnte. Aber zuerst wurde ein intellektuell befriedigender Weg benötigt, Muslime in die Rolle als Opfer zu bringen, statt als Eroberer.

Dann betrat 1978 das Buch Orientalism des Literaturprofessors Edward Said die Bühne. Seine zentrale These lautet, dass die Orientalisten – die Europäer, die das akademische Studium des Ostens vor Jahrhunderten begannen – nicht objektiv über Muslime und ihre Geschichte schrieben, sondern sie stattdessen absichtlich verleumdeten und stereotypisierten, um zu rechtfertigen, dass man in der Kolonialzeit über sie herrschte.

Das machte perfekt Sinn – aber nur, weil das postmoderne, westliche Gemüt bereits darauf vorbereitet war. Denn wenn, wie der marxistische Materialismus es lehrt, Ideen/Religionen keinen Einfluss auf die Geschichte haben (und damit veranlasste wirtschaftlicher Bedarf, nicht „Jihad“ die Muslime sich auszubreiten); wenn es, wie der Relativismus und der davon hervorgebrachte Multikulturalismus lehren, keine absoluten Wahrheiten gibt, weder religiös noch sonstwie (und damit keine Kultur oder Zivilisation „besser“ ist als andere); wenn, wie Populärpsychologie lehrte, gewalttätiges und negatives Verhalten immer ein Produkt sozialer Ungerechtigkeiten ist (und je mehr Muslime sich gewalttätig verhalten, desto mehr beweist das nur, dass sie frustrierte Opfer sind) – was sagt das dann über die Jahrhunderte europäischer Schriften, die Muslime durchweg als von Gewalt und Begierde ideologisch getrieben darstellen?

Einfach: Man tut sie als eifernde und heuchlerische Lügen der verachtenswerten Christen und Europäer ab, die darauf aus sind einen überlegenen, toleranteren Glauben und Zivilisation zu dämonisieren. Damit war ein komplett neuer akademischer Ansatz gegenüber dem Islam geboren – der, dem alle historischen Schriften genommen sind, die dem Narrativ nicht entsprechen. Die Geschichte sollte nicht länger Ideen und Einstellungen formen; stattdessen sollten vorgegebene Ideen und Gesinnungen – Wunschdenken – die Geschichte formen.

Bernard Lewis, selbst Ziel von Edward Saids Orientalism, fasste diesen neuen Ansatz – oder „Pseudo-Geschichte“ – treffend zusammen:

Gemäß einer aktuellen modischen, erkenntnistheoretischen Ansicht gibt es absolute Wahrheit entweder nicht oder sie ist unerreichbar. Daher spielt Wahrheit keine Rolle; Fakten spielen keine Rolle. Aller Diskurs ist eine Manifestation einer Machtbeziehung und alles Wissen ist schiefstehend. Daher spielt Genauigkeit keine Rolle; Beweise spielen keine Rolle. Alles ist eine Sache der Haltung. – die Motive und die Ziele – des Nutzers von Wissen und das könnte schlicht für sich selbst reklamiert oder einem andren angedichtet werden. Beim Unterstellen von Motiven ist die Irrelevanz von Wahrheit, Fakten, Beweisen und sogar Plausibilität eine große Hilfe. Die bloße Behauptung genügt.“ (Islam and the West, S. 115)

Der Erfolg von Orientalism liegt weniger in irgendetwas, das ihm innewohnt – der amerikanische Altphilologe Bruce Thornton charakterisiert es als ein „zusammenhangloses Amalgam aus dubioser postmoderner Theorie, sentimentaler Dritte-Welt-Idealisierung, eklatanten historischen Fehlern und westlichen Schuldgefühls – und mehr, weil das in den im Westen vorherrschenden Zeitgeist passt (der natürlich durch „dubiose postmodernen Theorie, sentimentale Dritte-Welt-Idealisierung eklatante historische Fehler und westliche Schuldgefühle“ gedeiht).

Dieses Narrativ überwiegt heute nicht deshalb, weil die Menschen belesen sind oder der akademischen Welt Aufmerksamkeit widmen; so demonstrierte der französische Historiker Marc Ferro in seinem Buch Cinema and History (1988), dass für die überwiegende Mehrheit der Menschen im Westen ihr geschichtliches Wissen aus Filmen stammt. Und fast jeder große Film, der von vormodernen Europäern und Muslimen handelt – Robin Hood (1991), Kingdom of Heaven (2005) usw. – vergleicht scheinheilige, intolerante und fanatische Christen mit gebildeten, fortschrittlichen und toleranten Muslimen. Lewis schrieb schon 1997 als Kommentar zu solchen Filmen: „Die Fehldarstellung der Vergangenheit im Kino ist vermutlich die fruchtbarste und effektivste Quelle solcher Fehlinformation in der heutigen Zeit…“

Zwanzig Jahre später hat das Narrativ nur Metastasen gebildet und alle Aspekte des öffentlichen Lebens infiziert, einschließlich der Politik und der sogenannten „Mainstream-Nachrichten“. Unterdessen zensieren soziale und andere Mediengiganten – YouTube, Google, Facebook, Twitter – zunehmend Material, das dem Narrativ widerspricht.

Auf diese Weise wurde altbekannte Geschichte auf den Kopf gestellt und benutzt, um den Westen zu schwächen – wobei die größte Sünde darin besteht immer wieder zu glauben oder sich zu verhalten wie ihre „furchtbaren“ Vorfahren des bezüglich des Islam taten.

Der negative Einfluss des Islam auf das vormorderne Verhalten Europas

Uns wird nur die halbe Geschichte erzählt.

Raymond Ibrahim, 26. September 2019

Geschichte anzuführen – oder, wie wir sehen werden: Pseudogeschichte – ist eine der Hauptarten, wie Islam-Apologeten versuchen das Bekenntnis von Mohammed und seinen Anhängern zu adeln. Als eine Art Gegengewicht für angeblich noble Muslime werden vormoderne Christen diesbezüglich als Inbegriff der Scheinheiligkeit, Intoleranz und Habgier dargestellt. Üblicherweise führen Vlad, der Pfähler, Iwan der Schreckliche und Tomas Torquemada die Meute an (alle in dem Buch The Most Evil Men and Women in History von 2002 vorgestellt).

In Wirklichkeit wurden diese drei Männer – und die Kultur, in der sie lebten – jedoch erheblich vom Islam beeinflusst; alle drei waren ihr gesamtes Leben lang von Muslimen umringt und kämpften gegen sie. Diese unangenehme Tatsache wird selten angeführt.

Die historische Gestalt von Vlad II. (1430 – 1476) – auf dem die fiktive, blutsaugende Figur des Dracula aufgebaut ist – wird im Westen als sadistisches Monster dargestellt, das nichts mehr liebte als seine eignen Leute zu pfählen und ihr Blut zu trinken – auch noch oft während er Mönchen zuhörte, wie sie Kirchenlieder sangen. CNN behauptet sogar, dass der Islamische Staat seine sadistischen Foltermethoden und Hinrichtungen von Vlad gelernt habe.

Die Wirklichkeit erzählt eine andere Geschichte: Die „hässliche, kleine Angewohnheit“ des rumänischen Prinzen seine Feinde zu pfählen, wie ein Historiker es beschrieb, wurde von den Türken und ihren Agenten übernommen und ausschließlich gegen sie eingesetzt. Während seiner Jugend war Vlad Geisel eines der historisch verkommensten Sultane der Geschichte – Mohammed (oder „Mehmet“) II. der zudem Valds jüngeren Bruder als Lustknaben hielt. Vlad wurde durch diesen osmanischen Sultan erstmals in die „Kunst“ des Pfählens eingeführt, der sie regelmäßig einsetzte.

Schließlich und als Teil seiner Strategie sich von der muslimischen Herrschaft zu lösen, griff Vlad auf Pfählen als Art Gleiches mit Gleichem zu vergelten zurück – um den Osmanen zu zeigen, dass der und sein Volk Paroli bieten konnten. Daher die Ironie: Wenn Vlad im Westen als Blut trinkendes Monster gesehen wird, ist er in Rumänien ein Nationalheld, weil der den Islam so lang bekämpfte und ihm Widerstand leistete, wie er es tat.

Dann ist das Tomas Torquemada (1420 – 1498), der Großinquisitor des katholischen Spanien und das Gesicht der offenbar sehr missverstandenen spanischen Inquisition. Der Historiker Madden erklärt: „Die Inquisition wurde nicht aus dem Wunsch geboren Diversität zu zerschlagen oder Menschen zu unterdrücken; es war vielmehr ein Versuch ungerechte Hinrichtungen zu stoppen. Ja, das haben Sie richtig gelesen.“ Die beliebte Ansicht, dass Torquemada ein übler Fanatiker war, entschlossen Gewalt gegen Nichtchristen zu verüben, damit sie konvertieren, sonst…, wird fast immer in einem Vakuum unterbreitet.

Erst einmal wird der Hauptgrund, der die spanische Krone veranlasste die Inquisition einzurichten und Torquemada zu ernennen in erster Linie selten eingeräumt: Die letzte Bastion des Islam in Granada war unter christliche Herrschaft gebracht, als die Reconquista zu Ende ging; der halben Million muslimischer Bürger wurden milde Bedingungen gegeben, einschließlich des Rechts ins Ausland zu reisen und den Islam frei auszuüben. Aber sie missbrauchten das, „einschließlich des Beginns vieler schwer zu unterdrückender Aufstände – mehrere involvierten Steinigung, Zerstückelung, Enthauptung, Pfählung und Verbrennung von Christen bei lebendigem Leibe“ – und konspirierten regelmäßig mit fremden, zumeist muslimischen Mächten.

Wenn es hart auf hart kommt und um sich gegen Verdacht zu wehren täuschte eine halbe Million Muslime den Übertritt zum Christentum zu, gingen regelmäßig zur Kirche, tauften ihre Kinder und erlernten alle Einzelheiten der christlichen Kultur, während sie heimlich daran arbeiteten Spanien oder zumindest Granada zu unterwandern, um es zurück unter muslimische Herrschaft zu bringen. „Mit Erlaubnis und Lizenz, die ihre verfluchte Sekte erteilt“, merkte ein frustrierter Spanier mit Bezug auf die islamische Doktrin der taqiyya an, „konnten sie äußerlich jede Religion ohne zu sündigen vortäuschen, solange sie ihre Herzen trotzdem ihrem falschen Blender und Propheten zuwandten. Wir sahen so viele von ihnen, die starben, während sie das Kreuz anbeteten und gut über unsere katholische Religion sprachen, die aber im Inneren ausgezeichnete Muslime waren.“ (Sword and Scimitar, S. 201-202)

Die von Torqemada geführt Inquisition wurde zum einzigen Weg festzustellen – nicht so sehr, ob sie „gute“ Katholiken waren, sondern ob sie heimliche und subversive Muslime waren (entgegen gängiger Ansicht wurden weit mehr Muslime als Juden vor Gericht gestellt). Außerdem beeinflussten, genauso wie benachbarte Muslime Vlads Hang für Pfählungen beeinflussten, benachbarte Muslime Spaniens Hang zur Inquisition und Deportationen. In den vorhergehenden Jahrhunderte versuchten Muslime – insbesondere die Almorawiden- und die Almohaden-Dynastien – zahllose Spanier mit Folter, Deportation in die afrikanische Sklaverei oder sie glattweg zu töten zum Islam zu konvertien, in dem Glauben, dass sie keine wahren Muslime waren, sondern die Fünfte Kolonne, die ihren Mitchristen im nördlichen Spanien halfen.

Schließlich ist Iwan IV. („der Schreckliche“, 1530 – 1584) ein weiteres oft angeführtes Beispiel eines mittelalterlichen Christen – ein fromm praktizierender Orthodoxer seiner Zeit – der ein blutrünstiges Monster war, ein exemplarischer Tyrann. Ungesagt bleibt, dass etwa zwei Jahrhunderte zuvor, beginnend um 1300, Russland unter – und stark beeinflusst vom – Joch islamischer Tataren war, die die Russen im Namen des Jihad brutal behandelten und versklavten.

Noch nach 1480, als die Russen formell das Joch der Tataren abwarfen, und während der gesamten Herrschaft Iwans führten das Krim-Khanat zahlreiche verheerenden Sklavenraubzüge nach Russland; allein während Iwans Herrschaft wurden hunderttausende Slawen entführt und in islamische Sklaverei verkauft. „Jahrhunderte Tyrannei und Brutalität durch die Hände der islamisierten Mongolen und ihr türkischen Agenten machten aus Russland ein Land, in dem Despotismus als normal betrachtet wurde und in dem menschliches Leben billig war“, stellte ein Historiker fest. „Es ist vielleicht kein Zufall, dass diese Dinge sich in den russischen Charakter einschlichen“ – auch in den von Iwan.

Daher wird der Hintergrund von Ivan dem Schrecklichen, diesem „Monster“, selten eingeräumt, dessen Verhalten – wie das von Vlad III., Torquemada und vielen anderen – oft in einem Vakuum unterbreitet wird und ein Kommentar zur Scheinheiligkeit und Intoleranz, die den vormodernen Christen angeblich angeboren sein soll. (Nebenbei bemerkt und wegen ihre langen und innigen Geschichte mit dem Islam bleiben Osteuropäer – Russen, Rumänen, Polen, Ungarn usw. – argwöhnisch gegenüber dem Islam und leisten muslimischer Zuwanderung Widerstand.)

Der Islam beeinflusste nicht nur das persönliche Verhalten einzelner Europäer; er hatte einen formenden Einfluss auf komplette Kulturen (einschließlich der Mafia-Kultur). Während der Kreuzzüge z.B. war es nicht unüblich, dass Franken Muslime köpften (und ihre Köpfe per Katapult in muslimische Festungen schossen). Der zeitgenössische Historiker Guibert von Nogent (starb 1124) schrieb, dass sie diese untypische Taktik von ihren Feinden „lernten“ – dass es eine Art Retourkusche war, um muslimischen Kämpfern zu zeigen, dass die Kreuzritter so gut austeilen konnten, wie sie einstecken mussten. Gleichermaßen ist es unmöglich die Brutalität und den Fanatismus der spanischen Conquistatoren gegenüber den Einwohnern der Amerikas zu verstehen, ohne das zu Spaniens Überlebenskampf gegen den Islam zurückzuverfolgen, der die Schaffung einer fromm-militanten Kultur erforderte, um dem Jihad Widerstand zu leisten und schließlich den Spieß umzudrehen. Sobald der Islam weg war, konnte Spaniens Heilige-Krieger-Mentalität – wie sie über fast acht Jahrhunderte geschmiedet worden war – nicht einfach über Nacht verschwinden und fand neuen Auslass unter dem alten Kontext der Christen gegen die Ungläubigen.

Nichts von dem Angeführten soll mittelalterliche Christen  von ihrem eigenen Tun „freisprechen“ – am Ende ist jeder Einzelne für sein Verhalten verantwortlich – sondern es in Kontext stellen. Immerhin ist es ein Grundbestandteil der Nahost-Studien und damit auch der Medien und aller möglichen „Experten“, um westlichen Einfluss – von den Kreuzrittern bis zum Kolonialismus – als fundamental verantwortlich für die heutigen Probleme der islamischen Welt zu präsentieren. Von daher ist die Erkundung der Frage von einem umgekehrten Standpunkt aus berechtigt.

Das Mindeste, was aus all dem zu ziehen ist: Die Pseudogeschichte barbarischer Christen und nobler Muslime muss einer ernsten Nachprüfung unterzogen werden.

Die vielen Gesichter des Jihad

Raymond Ibrahim, 26 August 2019 (FrontPage Magazine)

Eine der langjährigsten Rechtfertigungen für den Islam lautet, dass das arabische Wort Jihad nicht „heiliger Krieg“ bedeutet, wie frühe Forscher (zumeist Orientalisten) es oft übersetzten. Stattdessen, werden wir wiederholt erinnert – besonders von den notorischen Weißwäschern des Islam – dass Jihad einfach „sich bemühen“ für etwas bedeutet, ohne notwendige Konnotation zu Gewalt.

Das stimmt zwar absolut, doch ironischerweise unterstreicht es auch nur, wie gefährlich, vielgesichtig und zersetzend der Jihad in Wahrheit ist.

Lassen Sie uns mit der Ethymologie beginnen. So übersetzt das maßgebliche Dictionary of Modern Written Arabic von Hans Wehr die Drei-Konsonanten-Wurzel j-h-d (von der das Wort Jihad sich ableitet): „streben, sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder für etwas [nämlich dem Islam] erschöpfen“.

1961 veröffentlicht – das heißt vor dem Zeitalter der politischen Korrektheit – legt das akademisch rigorose Wörterbuch auch Wert darauf, unter j-h-d und das passende Wort jihad zu schreiben und dieses als „Kampf, Schlacht“ zu übersetzen; „Jihad, heiliger Krieg gegen die Ungläubigen als eine religiöse Pflicht“.

Es gibt einen sehr guten Grund für diese eingetragene Unterkategorie. Historisch offenbarte sich der Jihad natürlich als ein „heiliger Krieg gegen Ungläubige“; er kreiste um die Ausweitung (gelegentlich, wie während der Kreuzzüge, Verteidigung) der Grenzen des Islam.

Jahrhundert um Jahrhundert bestand die einzige Art, wie muslimische Imperien auf nichtmuslimisches Territorium ausgedehnt werden konnten, in offensiver Kriegsführung. Nichtmuslime, pflichteifrig ihrem Glaubens und Erbe gegenüber, wollten sich dem Islam nicht ohne Kampf unterwerfen; Militär – islamische Invasion und Eroberung – war die einzige Möglichkeit.

Die Zeiten haben sich geändert. Mit dem modernen, meteorhaften Aufstieg des Westens – wirtschaftlich, militärisch und wissenschaftlich – hat eine laxe, wenn nicht gar leichtgläubige Einstellung obsiegt, die es einigen Muslime erlaubt mit der Wurzel der Bedeutung des Jihad zu spielen. Wenn sie den Ungläubigen nicht länger mit Hilfe von konventionellem Krieg unterwerfen können, dann können sie zumindest aus der erwähnten Definition zitieren: „sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder wegen etwas erschöpfen“ – und zwar den Islam stärker als den Westen zu machen. xxx

Eine der offensichtlichsten Möglichkeiten, die sowohl im Koran als den Hadithen empfohlen wird, kennt man als jihad al-mal – der „Geld-Jihad“. Statt physisch am Jihad teilzunehmen, unterstützt ein Muslim ihn finanziell oder materiell. Das war früher die Verantwortung des Kalifats; heutzutage und ohne Kalifat finanzieren Alltagsmuslime – einschließlich der im Westen lebenden – den Jihad mit ihren zakat oder „Almosen“. Zum Beispiel wies die US-Regierung die Holy Land Foundation – einst die größte islamische Wohlfahrtsorganisation in den USA – als Terrororganisation aus, die sich der Finanzierung des Jihad/Terrorismus gegen Israel widmete.

Zwei andere „Unternehmungen“ sind subtiler. Früher nutzlos gegen Europäer der Vormoderne, sind sie heute beide höchst effektiv gegen deren westliche Nachkommen – und werden von diesen weithin ignoriert.

Die erste ist der demografische Jihad – auch als „Baby-Jihad“ bekannt (jihad al-wilada). Muslimische Männer „streben“ danach sich mit so vielen Frauen wie möglich zu vermehren – muslimisch oder nichtmuslimisch – um die Reihen der Muslime gegenüber zunehmend  unreproduktiven Ungläubigen zu ehren. Das ist nicht nur eine wollüstige Rationalisierung für rechtswidrigen Sex; islamische Geistliche loben dieses „Bemühen“ als legitimen Jihad. Sein Erfolg ist in Westeuropa sichtbar, wo einige Regionen heute mehr neugeborene Babys namens Mohammed haben als traditionelle, lokale Namen. Das ist der wahre Impuls hinter dem Mantra „der Islam ist die am schnellsten wachsende Religion der Welt“.

Die andere besonders effektive Form des „Strebens“ hat viele arabische Namen, jihad al-kalam, jihad al-lissan, jihad al-galan –der Jihad der Worte, der Zungen, der Stifte – und kann mit Hilfe eines einzelnen Wortes verstanden werden: Propaganda. Ob schriftlich oder mündlich, hier besteht der Hauptzweck der Muslime darin den Islam mächtig zu machen und/oder den Westen zu demoralisieren. Dieser Jihad taucht in der Regel als Verteidigung des Islam und Polemik gegen den Westen auf – und vieles davon ist durch und durch gelogen ist; er kommt von muslimischen Akademikern, Aktivisten,  Journalisten, Politikern und anderen.

Zum Beispiel als der Schriftsteller Qasim Raschid seinen „Stift“ verwendete, um die ungläubige Leserschaft der Washington Post zum Wort Jihad zu täuschen – mit der Aussage, das gelte nur für defensiven, niemals für offensiven Krieg – betrieb er selbst Jihad. Ein weiteres aktuelles Beispiel betrifft das Council of American-Islamic Relations (CAIR), einen „Mitverschwörer“ der erwähnten Holy Land Foundation, das sich als „Bürgerrechtsgruppe“ ausgibt. Um das Wissen des US Army War College dazu lahmzulegen, wie man islamischen Terrorismus erfolgreich bekämpft, schrie CAIR „Rassismus“, was das College prompt zu Appeasement veranlasste.

Kurz gesagt: Ja, das Wort „Jihad“ meint nicht einfach „heiliger Krieg“ um den Islam stärker als die Ungläubigen zu machen; er bedeutet alle „Bestrebungen“, jede Art von „Streben“ oder „Mühe“, die den Islam gegenüber den Ungläubigen stärkt. Diese Tatsache anzuführen, wie die Apologeten es oft tun, sollte nicht weniger, sondern mehr Besorgnis bezüglich des Jihad schaffen.

Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart nachzudenken bietet eine abschließende Lektion: Historisch hat keine Menge an Worten – Lügen, Propaganda, sogar Schmeicheleien – jemals ausgereicht den Islam stärker als den Westen zu machen. Die Europäer vor dem 20. Jahrhundert zu beschuldigen „islamophob“, „rassistisch“ zu sein oder „Multikulturalismus“ dringend zu benötigen, war, wie man sich vorstellen kann, nutzlos. Dazu brauchte es – Invasionen und Eroberungen (wie ich es in Sword and Scimitar umfassend dokumentiert habe) – altmodische Kriegsführung.

Heute bleiben viele Muslime auf den Jihad gegen den Westen und seiner Unterwerfung eingeschworen. Aber auch wenn sie nicht auf konventionellen Krieg zurückgreifen können – sie müssen das auch nicht. Worte, Worte und mehr Worte – verdreht und falsch und doch immer noch den Westen manipulierend – reichen völlig aus.

Der Jihad gegen das christliche Kreuz

Raymond Ibrahim, 7. Juni 2019

Titel-Foto der 15. Ausgabe der Magazins Dabia des Islamischen Staats, Titel: „Brecht das Kreuz“.

Vor kurzem wurde ein 37 Jahre alter muslimischer Migrant in Rom wegen Mordes verhaftet, nachdem er einem Christen in die Kehle gestochen hatte, weil dieser ein Kruzifix um den Hals trug. „Religiöser Hass“ wird bei dem Verbrechen als „verschärfender Faktor“ angeführt.

Das ist kaum das erste Verbrechen aus „ religiösem Hass“, das in Italien im Kontext des Kreuzes geschah. Unter anderem gab es diese:

  • Ein muslimischer Junge afrikanischer Herkunft drangsalierte in der Schule ein 12-jähriges Mädchen, beleidigte sie und schlug schließlich auf sie ein, weil auch sie ein Kreuz trug.
  • Ein muslimischer Migrant drang in eine alte Kirche in Venedig ein und griff deren großes, 300 Jahre altes Kreuz an, brach dessen Arme ab und schrie dabei: „Alles in dieser Kirche ist falsch!“
  • Nachdem ein Kruzifix in der Nähe einer beliebten Moschee zerstört wurde, sagte der Bürgermeister des Bereichs in Bezug auf den/die Täter: „Bevor wir eine Show des Eins seins mit Muslimen veranstalten, sollten sie anfangen unsere Zivilisation und unsere Kultur zu respektieren.“

Fakt ist, dass islamische Feindseligkeit gegenüber dem Kreuz ein felsenfestes Phänomen ist – eines, das Kontinente und Jahrhunderte überschreitet; eines, das viel von der angeborenen Feindseligkeit des Islam gegenüber der Christenheit anzeigt.

Zum ersten ist das Kreuz nicht nur Ur-Symbol der Christenheit – für alle Konfessionen, einschließlich der meisten Formen des ansonsten Bilder stürmenden Protestantismus – sondern es symbolisiert auch den fundamentalen Dissens zwischen Christen und Muslimen. So erklärt Professor Sidney Griffith: „Das Kreuz und die Ikonen verkündeten öffentlich genau die Punkte des christlichen Glaubens, die der Koran, aus Sicht der Muslime, ausdrücklich bestreitet: dass Christus der Sohn Gottes war und dass er am Kreuz starb.“ Entsprechend „erregte die christliche Gepflogenheit das Kreuz zu verehren … oft die Verachtung der Muslime“, so dass es bei den muslimischen Eroberungen christlicher Länder von Anfang an einen „Feldzug zum Ausradieren öffentlicher Symbole des Christentums gab, besonders des bis dahin allgegenwärtigen Zeichens des Kreuzes“.

Dieser „Feldzug“ ist bis zum muslimischen Propheten Mohammed zurückzuverfolgen. Es wird berichtet, er „hatte eine derartige Abscheu vor der Form des Kreuzes, dass er alles mit dieser Form darauf zerschlug, das in sein Haus gebracht wurde“, schreib ein Historiker (Sword and Scimitar, S. 10). Mohammed behauptete auch, dass Jesus (der muslimische ‘Isa) am Ende der Zeiten selbst Wert darauf legen würde „das Kreuz zu zerschlagen“.

Heutige muslimische Geistliche bestätigen das. Scheik Abdul Azis al-Tarifi, ein saudischer Experte für islamisches Recht wurde nach den Urteilen darüber gefragt ob es jemandem – in diesem Fall Christen – erlaubt ist ein Kreuz zu tragen und davor zu beten; er sagte: „Unter keinen Umständen ist es einem Menschen gestattet das Kreuz zu tragen.“ Genauso wenig „darf es jemandem erlaubt werden zum Kreuz zu beten.“ Warum? „Weil der Prophet – Friede und Segen sei mit ihm – befohlen hat es [das Kreuz] zu zerschlagen.“

Die Geschichte des Islam ist ein Spiegel dieser Gesinnung. Der erwähnte Scheik al-Tarifi erklärte zum Beispiel auch, wenn es zu schwierig ist das Kreuz zu zerschlagen – beispielsweise bei einer großen Betonstatue – dann sollten Muslime zumindest versuchen eine ihrer Arme zu verunstalten, „damit sie nicht länger einem Kreuz ähnelt“. Historische und numismatische Beweise bestätigen, dass das Omajjaden-Kalifat, nachdem es im späten siebten Jahrhundert die byzantinische Staatskasse beschlagnahmte, befahl, dass eine oder beide Arme des Kreuzes auf den Münzen unkenntlich gemacht werden sollten, damit das Bild nicht länger einem Kruzifix ähnelt (Sword and Scimitar, S. 54).

Es gibt Zeugenaussagen im Überfluss aus den frühesten Invasionen in das christliche Syrien und Ägypten, dass Muslime systematisch jedes Kruzifix zerschlugen, das ihnen begegnete. Nach Angaben von Anastasius vom Sinai, der während der arabischen Eroberungen im siebten Jahrhundert lebte, „nahmen sich die Dämonen die Sarazenen [Araber/Muslime] zu ihren Gefährten. Und das mit Recht. Letztere sind vielleicht sogar noch schlimmer als die Dämonen“, denn während „die Dämonen regelmäßig vor den Geheimnissen Christi Angst haben“, worunter er das Kreuz zählt, „trampeln diese Dämonen aus Fleisch alles nieder, das ihnen unter die Füße kommt, verspotten es, setze es in Brand, zerstören es“ (Sword and Scimitar, S. 27).

In der Art, wie vor kurzem ein Kreuz mit Fäkalien an eine französische Kirche gemalt wurde, stellten Muslime 1147 in Portugal „mit großem Hohn diese Symbole des Kreuzes zur Schau. Sie spuckten darauf und wischten damit Stuhl von ihren Hintern.“ Jahrzehnte früher „spuckten Muslime in Jerusalem auf sie [Kruzifixe] und verzichteten nicht darauf vor aller Augen auf sie zu urinieren“. Selbst der angeblich „großherzige“ Sultan Saladin befahl: „Wer immer sah, dass das Äußere einer Kirche weiß ist, soll sie mit schwarzem Dreck überziehen“, und befahl „die Beseitigung eines jeden Kreuzes von der Kuppel einer jeden Kirche in den Provinzen Ägyptens“ (Sword and Scimitar, S. 17, 145, 162).

Damit muslimische Feindlichkeit dem Kreuz gegenüber nicht als abweichend betrachtet wird – begrenzt auf irgendeine obskure Aussage Mohammeds oder „uralte Geschichte“ – folgt eine sehr unvollständige Liste an Beispielen dafür, wie das Kruzifix weiterhin jeden „Alltags-Muslim“ in Wut versetzt:

Ägypten: Eine junge koptische Christin namens Maria wurde zu Tode zerfleischt, als ihr Kreuz sie für Randalierer der Muslimbruderschaft als Christin identifizierte. Gleichermaßen wurde der 17-jähirge Ayman, ein koptischer Schüler, von seinem muslimischen Lehrer und Mitschülern zu Tode gewürgt und geschlagen, weil er den Befehl seines Lehrers das Kreuz abzulegen verweigerte.

Pakistan: Als ein Muslim sah, dass Julie Aftab, eine Christin, ein Kreuz um den Hals trug, griff er sie an, zwang er Batteriesäure ihren Hals und spritzte sie ihr ins Gesicht – ihre Speiseröhre ist jetzt dauerhaft geschädigt, sie ist auf einem Auge blind und sie verlor beide Augenlider sowie die meisten ihrer Zähne.

Türkei: Ein zwölfjähriger Junge in der Türkei, der ein silbernes Kettchen mit Kreuz trug, wurde regelmäßig von muslimischen Klassenkameraden und Lehrern bespuckt und geschlagen.

Malaysia: Ein christlicher Friedhof in dem mehrheitlich muslimischen Land wurde mitten in der Nacht von Unbekannten angegriffen und geschändet. Mehrere Kreuze wurden zerstört, wobei ein „schweres Instrument verwendet wurde, um den Schaden anzurichten“. Unabhängig davon randalierte ein muslimischer Mob gegen eine kleine protestantische Kirche wegen des sichtbaren Kreuzes auf dem Gotteshaus. Es wurde rasch entfernt.

Malediven: Die Behörden mussten eine christliche Lehrerin retten, nachdem muslimische „Eltern drohten sie zu fesseln und von der Insel zu zerren“, weil sie „Christentum predigte“. Ihr Verbrechen bestand darin als Teil des Geographieunterrichts in der Klasse einen Kompass zu tragen – der mit einem  Kreuz verwechselt wurde.

Da die Präsenz des Islam in Europa zunimmt, sollte es nicht überraschen, dass auch Angriffe auf Kreuze zunehmen. Abgesehen von den erwähnten Attacken in Italien fanden die Folgenden in Frankreich und Deutschland statt, wo Anschläge auf Kirchen und Kreuze „heimisch“ geworden sind:

  • Ein Muslim führte kapitale Vandalismusanschläge gegen zwei Kirchen aus; dabei verbog er ein massives Bronzekreuz. (Bilder)
  • Christliche Kreuze und Grabsteine auf einem Friedhof wurden von einem Muslim beschädigt und geschändet (betrachten Sie sein Werk).
  • Ein Muslim kam von sich aus zur Behandlung in ein Krankenhaus und verfiel in eine plötzliche Raserei, weil es „zu viele Kreuze an der Wand“ gab. Er bezeichnete die Krankenschwester als „Hexe“ und „Faschistin“ und wurde physisch aggressiv.
  • Nachdem Muslimen eine eigene Sektion auf einem Friedhof gewährt wurde und nachdem ihnen erlaubt wurde ihre ausgeprägt islamischen Feiern abzuhalten, forderten dieselben Muslime, dass christliche Symbole und Kreuze auf dem Friedhof während islamischer Beerdigungen entfernt oder abgedeckt werden sollen.
  • Ein deutschsprachiger Bericht hält fest, dass allein in den Alpen und in Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerschlagen worden sind: „Die Täter sind oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Angesichts des oben Berichteten sollte es nicht überraschen, dass Gruppen wie der Islamische Staat in ihren Verlautbarungen an den Westen feindselige Bezüge auf das Kreuz machen: „Wir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerschlagen und eure Frauen versklaven, durch die Erlaubnis Allahs. … Wir werden Angst in die Herzen der Kreuzesanbeter gießen.“ Der Islamische Staat verbreitete sogar einmal ein Video, das zeigte, wie seine Mitglieder Kreuze in und auf mehreren Kirchen in den Gebieten unter seiner Herrschaft zerschlagen (inzwischen sind sie von YouTube gelöscht worden); er köpfte und erstach einen Mann mit seinem eigenen Kruzifix; und er veröffentlichte Bilder seiner Mitglieder, die christliche Kreuze und Grabsteine auf Friedhöfen unter seiner Zuständigkeit zerstörten.

Gleichermaßen erschien im Internet aus dem Libyen nach dem „Arabischen Frühling“ ein Video eines muslimischen Mobs, der einen Gemeinschaftsfriedhof bei Bengasi angriff. Als die Muslime die Grabsteine mit Kreuzen darauf traten und zerstörten, drängte der Mann, der das Video aufnahm, sie „das Kreuz der Hunde zu zerbrechen!“, während er und andere „Allahu Akbar!“ brüllten. Gegen Ende des Videos versammelt sich der Mob um ein riesiges Opferkreuz, das Ehrenmal des Friedhofs und begannen zu „Allahu Akbar“-Rufen darauf einzuhämmern. Andere christliche Friedhöfe in Libyen haben ähnliches erlitten.

Im Irak kamen Bilder eines christlichen Friedhofs auf, der vom Islamischen Staat verwüstet wurde. Zerschlagene und zerstreute Kreuze tauchen auf. Auf einem Bild brachen Jihadisten einen Sarg auf, schlugen der verhutzelten Leiche den Kopf ab und warfen die sie umgebenden Kreuze zu Boden.

So sehen die Geschichte und der Fortbestand des islamischen Hasses auf das Kreuz aus – auf das Symbol, das den Kern des christlichen Glaubens symbolisiert, nämlich den Tod und die Auferstehung Christi, zwei Ereignisse, die der Islam vehement bestreitet.

Der Jihad gegen das Kreuz begann mit Mohammed, wurde von den frühen Kalifen ausgetragen und geht bis in unsere Tage mit den Jihadisten der Welt weiter, ganz zu schweigen vom gelegentlichen „Alltagsmuslim“.

Die Alten sagten, Jerusalem ist jüdisch. Warum dann nicht jeder sonst auch?

Die antiken Griechen, Römer und Muslime sagten alle, dass Jerusalem jüdisch ist. Wieso gibt es da ein Problem?

Jeff Dunetz, Israel National News, 4. Juni 2019

Nach Maßgabe der UNESCO haben die Palästinenser und die muslimischen Staaten, Israel und das jüdische Volk keine Rechte an Jerusalem. Es ist dieser falsche Glaube, der die USA, bis Donald Trump Präsident wurde, davon abhielt Jerusalem als Hauptstadt Israels und der jüdischen Welt anzuerkennen. Der größte Teil der Welt außerhalb Amerikas glaubt weiter der palästinensischen/muslimischen Propaganda, die ignoriert, dass die antiken Griechen, Römer, Christen und selbst die alten Muslime berichten, dass Jerusalem und der Tempelberg Eigentum des jüdischen Volkes waren.

Fangen wir mit den Grundlagen an. Jerusalem war NIE Teil eines Palästinenserstaats, weil es nie einen unabhängigen Staat Palästina gab. Nach dem Bar Kochba-Aufstand 135 n.Chr. bestraften die Römer die Judäer (Juden) für die zweite Revolte in sechzig Jahren. Sie änderten den Namen des Landes der Judäaer von Judäa in Syria Palaestina (nach dem antiken Feind der Juden, den Philistern, die von den griechischen Inseln kamen und überhaupt tausend Jahre zuvor vernichtet wurden). Gleichzeitig änderten sie den Namen der heiligen Stadt Jerusalem in Aelia Capitolina (wörtlich Kapitolhügel des Hauses des Aelius).

Nachdem die Römer viele Juden hinauswarfen, wurde das Land vom Byzantinischen Reich, den Osmanen und schließlich dem britischen Mandat beherrscht, bevor es 1948 einmal ein jüdischer Staat wurde. Während der gesamten Zeit hatte das heilige Land einschließlich Jerusalems einen sehr großen Bevölkerungsanteil aus Juden.

Während des Zeitraums von 135 bis 1948 (als Jordanien begann Jerusalem zu besetzen), gab es starke jüdische Bevölkerungsanteile in Jerusalem. Fakt ist, dass es mit Beginn der frühesten zur Verfügung stehenden Informationen (1844) mehr Juden in Jerusalem gab, als Angehörige anderen Glaubens. (s. Menashe Harel: The Jewish Presence in Jerusalem through the Ages. In. Sinai/Oesterriccher, Hg.: Jerusalem. John Day, 1974.)

Für die antiken muslimischen, griechischen und römisch-heidnischen Autoren war Jerusalem eine jüdische Stadt. Ihre Texte deuten die einhellige Übereinstimmung an, dass Jerusalem aufgrund der Tatsache, dass seine Einwohner Juden waren, jüdisch war; es wurde von Juden gegründet und die Tempel in Jerusalem waren das Zentrum der jüdischen Religion.

Diese antiken Texte widerlegen aktuelle Versuche von Muslimen und anderen die geschichtliche Verbindung des jüdischen Volks zu Jerusalem und den Ort des Tempels in Jerusalem mit Erfindungen und Lügen zu bestreiten. Unten folgen einige der Beispiele aus griechischen und römischen Originalen, die in einem im November 2008 veröffentlichten Bericht der JCPA veröffentlicht wurden:

  • Einige Autoren erinnern an bestimmte jüdische Bräuche wie das Nichtvorhandensein einer Darstellung der Gottheit, die männliche Beschneidung, Speisevorschriften und die Beachtung eines wöchentlichen Tages der Rast, des Sabbat. Im Jahr 167 vor christlicher Zeitrechnung befahl der griechisch-seleukidische König Antiochus IV. sogar den Juden ein Götzenbild des Zeus im Tempel aufzustellen und die Beschneidung zu verbieten; er verlangte die Opferung von Schweinen und verbat den Sabbat zu begehen (1. Makkabäer 1,41-50). Er wollte so die einzigartigen Merkmale der jüdischen Religion eliminieren, die von den heidnischen Autoren festgestellt wurden.
  • In einem Bericht von Hecataeus von Abdera (ca. 300 vor christlicher Zeitrechnung) erscheint Jerusalem gegen Ende seines Gegenexodus-Berichts und vor seiner Beschreibung der jüdischen Gesellschaft und Praktiken. Er schreibt die Vertreibung der Juden der Pestilenz zu, die die Ägypter der Anwesenheit der Fremden, nicht nur den Juden, zuschrieben, die dafür sorgten, dass die Einheimischen die Einhaltung ihrer religiösen Pflichten wankten. „Daher wurden die Fremden aus dem Land getrieben.“ Einige gingen nach Griechenland, aber die meisten „wurden in das getrieben, was jetzt Judäa genannt wird … das damals völlig unbesiedelt war… Bei der Inbesitznahme des Landes gründete er [Moses], neben anderen Städten eine, die berühmter ist als alle anderen, Jerusalem genannt. Zusätzlich baute er den Tempel, den sie in höchster Verehrung halten, führte ihre Anbetungsformen und -rituale ein, entwarf ihre Gesetze und befahl ihre politischen Institutionen.“
  • Einige der Auszüge in Gegen Apion beinhalten neben dem Antiexodus-Bericht Beschreibungen des Inneren und Äußeren des Tempels und einige seiner Rituale. Beispielsweise erklärt Hecataios, es gäbe im Zentrum der Stadt ein umzäuntes Grundstück „mit einem quadratischen Altar, der aus ausgehäuften Steinen besteht, die unbehauen und roh sind“. Der Tempel selbst ist „ein großes Gebäude, das einen Altar und einen Lampenständer beinhaltet, beide aus Gold gemacht … darüber ein Licht, das nie gelöscht wird… es gibt nicht eine einzige Statue oder Weihopferstätte, nicht die Spur einer Pflanze in der Form eines heiligen Hains oder etwas in der Art“. (Hecataios, „Über die Juden“, in: Gegen Apion I, S. 198-199; Stern, I, V, Nr. 12, S. 36-37.)
  • In seinem Bericht der Belagerung Jerusalems durch Titus beschreibt Tacitus den Tempel als „… wie eine Zitadelle gebaut, mit eigenen Mauern … die Kolonnaden bilden eine hervorragende Verteidigungsanlage. Innerhalb des Geländes gibt es eine nicht versiegende Quelle“. [Tacitus, Historiae V: 12,1 (Stern, II, SCII, Nr. 281) S. 22,30]
  • Zusätzlich zu den physischen Beschreibungen erwähnen die Autoren den religiösen Aspekt des Tempels, der sich radikal vom griechischen und römischen Heidentum unterscheidet. In dem von Diodorus bewahrten Text erwähnt Hecataios die Priester und ihre Dienste im Tempel und beschreibt sogar einen Lobpreisdienst und eine Opferung.
  • Gleichermaßen vermerkt der römische Historiker Livy aus dem ersten Jahrhundert, dass die Juden nichts sagen, „welcher Gottheit der Tempel in Jerusalem gehört, noch ist dort ein Bildnis zu finden, da sie nicht glauben, dass Gott eine Gestalt hat“. „Hecataeus. In: Diodorus, Agyptiaca, Bibliotheca Historica XL, 3, 4-6; Stern, I, V, Nr. 11, S. 26-28.
Aus dem zweiten Tempel, Warnung auf Griechisch, die einen Abschnitt des Tempelkomplexes umreißt, den Nichtjuden nicht betreten durften.

Es ist erwähnenswert, dass eine frühere Eroberung Jerusalems durch den griechisch-ägyptischen Ptolemaios, Sohn des Lagus, dem obskuren Agatharchides von Knidos (2. Jhdt. v.Chr.) eine Gelegenheit bot sich zu der Tatsache zu äußern, dass „die als Juden bekannten Leute, die die am stärksten befestigten Städte bewohnten, von den Ureinwohnern Jerusalems gerufen, ihre Stadt verloren, weil sie sie am Sabbat nicht verteidigen konnten. Josephus fügt diesen Teil in „Gegen Apion“ ein, da einer der frühen heidnischen Kritiker des jüdischen Sabbat ein, den Agatharchides für „Torheit“, „Träumerei“ und „traditionelle Schwärmerei zum Gesetz“ hält.

Die palästinensischen Araber weisen auf die Tatsache hin, dass es wenig archäologische Beweise dafür gibt, dass der Tempel existierte, was die praktische Tatsache ignoriert, dass Grabungen auf dem Tempelberg aus Respekt seiner Heiligkeit für die Muslime nicht erlaubt sind. Aber als die Muslime einen Teil des Tempelbergs ausgruben, um ihrer Moschee etwas hinzuzufügen, luden sie Tonnen an Erde mit Artefakten außerhalb der heiligen Stadt ab.

Die islamische Waqf von Jerusalem, die Institution, die den Komplex der Al-Aqsa-Moschee beaufsichtigt, führte von 1996 bis 1999 auf dem Tempelberg Grabungen durch; das war Teil des Baus einer unterirdischen Moschee in einem Bereich, der Ställe Salomos heißt. Zehntausende Tonnen Erde – ungefähr 400 LKW-Ladungen – wurden von schwerem Gerät ausgehoben, ohne dass Archäologen das beaufsichtigten; sie wurden außerhalb der Altstadt abgeladen.

Archäologen haben die Erde seit Jahren durchsiebt (das Projekt hießt Temple Mount Sifting Project) und haben Artefakte der heiligen Tempel gefunden. Zum Beispiel fand ein Archäologe 2005 etwas, das heute als Gaalyahu-Siegel bekannt ist, auf dem auf Hebräisch steht, dass es Gaalyahu, dem Sohn von Imer gehört. Das Haus Imer war eine bekannte Priesterfamilie am Ende der Zeit des ersten Tempels, von etwa dem 7. bis 6. Jahrhundert v.Chr.

Es gibt Hinweise auf den jüdischen Tempel in Texten, die Muslime als heilig betrachten.

Der Koran verweist in Sure 17,7auf die Existenz beider Tempel. In diesem Abschnitt behandelt der Koran Allahs Bestrafung der Kinder Israel wegen ihrer Vergehen:

(Wenn nun das Versprechen vom letzten (Mal) eintrifft,)

so sollen sie eure Gesichter entstellen
und die Gebetsstätte betreten,
wie sie diese das erste Mal betraten,
und das, worüber sie Macht erlangt haben, völlig zerstören.

Das von Abdallah Yussuf Ali (und vor ihm dem einflussreichen Übersetzer Marmaduke Pickthall) als „Gebetsstätte“ übersetzte Wort lautet masjid. Dieses Wort, das gewöhnlich mit Moschee übersetzt wird, hat die Bedeutung eines Heiligtums, wo immer es in einem vorislamischen Kontext auftaucht. Die normale muslimische Exegese dieses Verses (einschließlich dessen von Abdallah Yussuf Ali) hält fest, dass er sich auf die Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels bezieht.

Was diese Existenz des ersten Tempels angeht, ist die muslimische Tradition besonders eisern. Er wurde von Salomo erbaut, der im Koran als Prophet und Inbegriff der Weisheit auftaucht. Sure 34,13 ist ein Bericht darüber, wie Salomon Dschinne (Geister) einbestellte, um den Tempel zu bauen.

Sie machten ihm, was er wollte, an Gebetsräumen, Bildwerken, Schüsseln wie Wasserbecken und feststehenden Kesseln.

Gefunden an der Südmauer des Tempelbergs, aus der Zeit des zweiten Tempels: „Dem Ort der Trompeten“, der Ort, an dem die Priester das Schofar bliesen, um den Beginn und das Ende des Sabbat und der Feiertage zu verkünden.

Also beweist genau der Vers im Koran, der den Tempelberg für Muslime heilig macht, dass der Ort vom Tempel belegt war:

Die islamische Heiligkeit des Haram al-Scharif [wie die Muslime den Tempelberg nennen] gründet auf Sure 17,1:

Preis sei Dem, Der Seinen Diener bei Nacht von der geschützten Gebetsstätte zur fernsten Gebetsstätte

Das ist der Beweis im Text der isra‘, dem frühen Teil der nächtlichen Reise des Propheten Mohammed: Während der Nacht wurde Mohammed auf wundersame Weise auf eine Hin- und Rückreise von der „heiligen Moschee“ (al-Masjid al-Haram) – das ist die Ka’aba (oder ihre direkte Umgebung) in Mekka – zur „entfernten Moschee“ (al-Masjid al-Aqsa) gebracht. Spätere muslimische Tradition identifizierte „die entfernte Moschee“ mit Jerusalem. Aber zu Mohammeds Lebenszeit stand in Jerusalem keine Moschee; die Muslime eroberten die Stadt erst mehrere Jahre nach seinem Tod. Abdallah Yusuf Alis Kommentar zu diesem Vers fasst die traditionelle Erklärung zusammen: „Die entfernte Moschee“, schreibt er, „muss sich auf den Ort des Tempels von Salomo in Jerusalem, den Berg Moriah beziehen.“

Als Muslime eine Moschee auf diesem Berg bauten, besagt die muslimische Tradition, dass sie sie bewusst auf dem verifizierten Ort früherer Heiligtümer errichtet wurde. Gemäß der muslimischen Tradition suchte Kalif Omar, als er Jerusalem nach der Eroberung besuchte, nach Davids Heiligtum oder der Gebetsnische (mihrab Dawud), die im Koran (Sure 38,21) angeführt ist. (Von David wird geglaubt, dass er die Stelle aussuchte, auf der Salomo baute.)

Als Omar zufrieden war sie entdeckt zu halten, befahl er einen Gebetsort (musalla) dort zu erstellen. Das entwickelte sich in einen Moschee-Vorläufer der späteren Al-Aqsa-Moschee. Damit begann die Islamisierung des Komplexes, der später als Haram al-Sharif bekannt wurde. Es wurde zur Tradition des Islam, dass Muslime den Ort in seiner Funktion als des Gebets wiederherstellten, der von allen Propheten verehrt wurde, darunter Abraham, David und Salomo.

Dann gibt es Koran, Sure 2,145, „Die Kuh“:

… würden sie doch nicht deiner Gebetsrichtung (qiblah) folgen; noch folgst du ihrer Gebetsrichtung. Und auch untereinander folgen sie nicht der Gebetsrichtung der anderen.

Kommentatoren erklären, dass „deine qiblah“ (Gebetsrichtung für Muslime) eindeutig auf die Kaaba in Mekka verweist, während „ihre qiblah“ (Gebetsrichtung für Juden) sich auf den Tempelberg in Jerusalem bezieht.

Dieser Koranabschnitt scheint zu zeigen, dass die Heiligkeit Jerusalems ein jüdisches Konzept ist und nicht mit einem islamischen Konzept durcheinander gebracht werden sollte, wie der arabische Biograph und Geograph Yakut aus dem 13. Jahrhundert vermerkte: „Mekka ist den Muslimen heilig und Jerusalem den Juden.“

Der offizielle Führer zum Al-Haram Al-Sharif (Tempelberg) des Obersten Muslim-Rats (Waqf) von 1925 erkannte die Präsenz der jüdischen Tempel auf dem Berg an. Unten finden Sie den zweiten Absatz, der auf Seite 4 steht; dieser besagt: „Seine [des Tempels] Identität mit der Stelle des Tempels Salomos steht außer Zweifel.“ Heute, 90 Jahre später, bestreitet der Kopf der Waqf das.

Die zwei Hauptgebäude sind der Felsendom, gebaut auf einem Podium in der MItte, und die Moschee Al-Aqsa an der Südmauer.Andere Gebäude, die wir später betrachten, liegen hier und dort verteilt. Zur Linken, entlang der Ostmauer, erscheint das Doppelportal des Goldenen Tores. Auf jeder Seite unterbrechen Bäume die Aussicht, die der Szenerie einen eigenen Charme verleihen. Der Ort ist einer der ältesten der Welt. Seine Heiligkit datiert aus den frühesten (vielleicht vorhistorischen) Zeiten. Seine Identität mit der Stelle von Salomos Tempel steht außer Zweifel. Dies ist auch nach allgemeinem Glauben die Stelle, an der „David dem HErrn einen Altar baute und Brandopfer und Friedensopfer darbrachte“.

Und wir wollen nicht vergessen, dass die jüdischen Tempel in den christlichen Evangelien erwähnt werden, die dem Islam vorausgehen. Beispielsweise beschuldigt Jesus in Markus 12,40 und Lukas 20,47 die Tempelbehörden des Diebstahls und nennt diesmal arme Witwen als ihre Opfer, was in Markus 12,42 und Lukas 21,2 belegt wird. Taubenverkäufer verkauften Tauben, die von den Armen geopfert wurden, die sich größere Opfer nicht leisten konnten, insbesondere Frauen. Notieren Sie: Lukas verwies auf den Autor des Lukas-Evangeliums, NICHT der letzte Jedi.

Nach Angaben von Markus 11,16 belegte Jesus dann die Leute, die im Tempel etwas verkauften, mit einem Embargo – eine Sanktion, die allen Handel zum Erliegen gebracht hätte. Im Johannes-Evangelium 2,15-16 bezeichnet Jesus den Tempel in Jerusalem als „meines Vaters Haus“, womit er den Anspruch erhob der Sohn Gottes zu sein.

Das Geld der Wechsler schüttete er aus, die Tische stieß er um; und zu den Taubenverkäufern sprach er: Schafft das fort von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zur Markthalle!

Was bedeutet all das? Antike Texte, muslimische Texte und christliche Texte stimmen allesamt mit dem jüdischen überein, dass es einen heiligen Tempel auf dem Berg Moriah in Jerusalem gab. Es ist also längst überfällig, das die Europäer und andere Regierungen der Welt aufhören muslimische, christliche und jüdische Geschichte zu bestreiten, bei der UNESCO den Bullshit-Knopf drücken und die Wahrheit herausstellen.

Keine noch so große Zahl an Lügen, weder von der UNESCO, noch von den Palästinensern, von keinem UNO-Komitee und von keinem Weltführer – niemand außer dem Herrgott selbst kann dem jüdischen Volk Jerusalem wegnehmen.

Die Al-Aqsa-Moschee des Koran steht nicht in Jerusalem

Mordechai Kedar, Shemitta Rediscovered, 25. Juli 2018

Ein bekanntes Sprichwort lautet: „Lügner müssen ein gutes Gedächtnis haben.“ Der Grund ist klar: Ein Lügner muss sich an seine eigenen Lügen und wem er sie erzählte erinnern, um sich nicht selbst zu widersprechen und seine Verlogenheit zu offenbaren. Diese Regel gilt auch für wichtige Themen. Jerusalem zum Beispiel, dessen Heiligkeit für sunnitische Muslime auf einer späten und politischen Interpretation eines Koranverses gründet, während sie für schiitische Muslime nur die drittheiligste Stadt ist, nachrangig gegenüber Mekka und Medina (heute die Stadt Nadschaf im Südirak).

Frühe islamische Quellen erklären, dass die „Al-Aqsa-Moschee“ (wörtliche Bedeutung: die entfernte Moschee) im Koran nur einmal erwähnt wird und eine von zwei Moscheen in der Nähe von Ji’irrana war, einem Dorf zwischen Mekka und Taaf auf der Arabischen Halbinsel (heute Saudi-Arabien). Eine der Moscheen hieß „al-Masjid al-Adna“, was „die nahe Moschee“ bedeutet; die andere hieß „al-Masjid al-Aqsa“, die „entfernte Moschee“. Wenn der Koran auf die Al-Aqsa-Moschee verweist, wenn der den Mythos der Nachtreise des Propheten Mohammed von der „heiligen Moschee“ in Mekka zur Al-Aqsa erzählt, der „entfernten Moschee“, dann bezieht sich das auf die Moschee in Ji’irrana.

682 n.Chr., fünfzig Jahre nach Mohammeds Tod, rebellierte Abd Allah Ibn al-Zubayr, der starke Mann von Mekka, gegen die Omajjaden, die in Damaskus herrschten und erlaubte ihnen nicht der Haddsch nach Mekka nachzukommen. Da die Haddsch-Pilgerreise eine der fünf Säulen des Islam ist, waren sie gezwungen Jerusalem als ihre Alternative für den Ort der Pilgerreise zu wählen. Um die Wahl Jerusalems zu rechtfertigen, schrieben die Omajjaden die im Koran erzählte Geschichte um, verlegten die Al-Aqsa-Moschee nach Jerusalem und fügten als Zugabe das Märchen der Nachtreise Mohammeds zur Al-Aqsa hinzu. Das ist der Grund, dass die Sunniten Jerusalem heute als ihre drittheiligste Stadt betrachten.

Der schiitische Islam, der vom Omajjaden-Kalifat gnadenlos verfolgt wurde, akzeptierte die Falschmeldung des heiligen Jerusalem nicht, was der Grund dafür ist, dass die für Schiiten zweitheiligste Stadt Nadschaf im Irak ist, der Grabesort des Schiiten-Gründers Ali bin Abi Talib. Viele der Ältesten der Schiiten – iranische und von der Hisbollah – begannen Jerusalem erst nach der Rebellion Khomeinis 1979 als heilig zu bezeichnen, um die Sunniten davon abzuhalten sie zu beschuldigen, sie seien dem Zionismus gegenüber zu sanft.

Die erste Lüge ist in diesem Fall die fadenscheinige Behauptung, die „entfernte Moschee“ befinde sich in Jerusalem.

Auf die erste wurden weitere Lügen gehäuft, wobei die hauptsächliche Verdrehung der Tatsachen der genaue Ort der sogenannten Al-Aqsa-Moschee ist, die bis vor gar nicht kurzer Zeit das Gebäude mit der silbernen Kuppel am Südende des Tempelbergs war.

Der gesamte Bereich des Tempelbergs ist als al-Haram al-Scharif bekannt – „der heilige und edle Ort“ – aber nach dem Sechstage-Krieg gab es eine Veränderung, als jüdische Stimmen zu hören waren, insbesondere die des Oberrabbiners von Haifa, Rav Sche’er Yaschuw HaCohen; er forderte die Errichtung einer Synagoge auf dem Berg. Unmittelbar nach dem Krieg sagte auch IDF-Oberrabbiner Schlomo Goren, dass er religiöse Veranstaltungen auf dem Tempelberg feiern wollte. Man hatte das Gefühl, dass die muslimische Welt keinen Einspruch erheben werde, da die Al-Aqsa-Moschee sich am Südrand des Geländes befindet und die Synagoge sich nicht in der Nähe befinden würde.

Das Ergebnis war allerdings, dass die Muslime beschlossen zu verkünden, dass die im Koran erwähnte Al-Aqsa sich nicht nur auf die Moschee am Südende des Geländes bezieht, sondern der Name für den kompletten Bereich des Tempelbergs ist, womit sie den ursprünglichen Namen al-Haram al-Scharif aufgaben. Mein Kollege Professor Yitzchak Reiter diskutierte das Thema ausführlich in seinem Buch „From Mecca to Jerusalem and Back“ aus dem Jahr 2005. Die Umbenennung des Tempelbergs ist eindeutig eine Ente, wobei zwei Dokumente, eins davon bekannt, eines weniger bekannt, die Wahrheit offenbaren.

Die bekanntere Quelle ist ein 1924 von niemand Geringerem als dem offenen Antisemiten (und späteren guten Freund Hitlers) Mufti Haddsch Amin al-Husseini erstelltes Heft, das in den Jahren nach seiner Veröffentlichung häufig neu aufgelegt wurde. Dr. Daniel Tassel aus Lexington (Massachusetts) gab mir ein 1930 gedrucktes Original; für diese Großzügigkeit bin ich äußerst dankbar. Der Titel des Hefts lautet „Ein kurzer Führer zum Haram al-Scharif – Jerusalem“. Beachten Sie, dass der Bereich nicht Al-Aqsa genannt wird. Die Al-Aqsa-Moschee erscheint in dem Heft als Kapitel, nach dem Kapitel über den Felsendom, dem Gebäude auf dem Gelände mit der goldenen Kuppel. Es ist klar, dass die Al-Aqsa-Moschee für Haddsch Amin al-Husseini, den Mufti von Jerusalem, schlicht ein Gebäude am Südrand des Geländes ist, denn genau das ist sie.

Das weniger bekannte der beiden Dokumente ist eines, das ich gerade bei meinem Freund Chaim Steinberger Zuhause in New York fotokopierte. Chaim hat eine große Sammlung an Landkarten des Landes Israel und er zeigte mir eine gewöhnliche jordanische Touristen-Landkarte von Jerusalem, die 1965 erstellt wurde, zwei Jahre vor dem Sechstagekrieg von 1967. Zur gleichen Zeit war Ostjerusalem immer noch vom haschemitischen Königreich Jordanien besetzt, während die gesamte Welt schwieg und kein einziges Wort gegen seine völlig illegale Besetzung von sich gab. Die Karte wurde von einem Jordanier namens Abd al-Rahman Rasses gezeichnet, der als offizieller Landvermesser arbeitete und von der haschemitischen Tourismusbehörde Jordaniens autorisiert war. Sie trägt die Worte: „empfohlen und genehmigt von der offiziellen jordanischen Tourismusbehörde“.

Eine Durchsicht der Karte zeigt, dass der Tempelberg-Komplex 1965 immer noch „al-Haram al-Scharif“ genannt wurde, dass er auf dem „Berg Moriah“ stand und dass die „Al-Aqsa-Moschee“ einfach ein Gebäude am Südende des al-Haram al-Scharif“ war. Mit anderen Worten: Dreißig Jahre vor dem Friedensabkommen zwischen Israel und dem Königreich Jordanien bezeichneten die Jordanier die Al-Aqsa als nichts weiter als ein Gebäude am Südrand des al-Haram al-Scharif, der wiederum auf dem Berg Moriah gebaut war.

Die Lügner des Islam entschieden sich die Al-Aqsa „auszuweiten“ – deren wahrer Standort in Wahrheit in der arabischen Wüste liegt – um den gesamte Bereich des Tempelbergs zu umfassen, aber erst nachdem die Juden den Ort ihrer Tempel im Sechstagekrieg vom Juni 1967 befreiten. Schließlich könnten die Juden auf dem Tempelberg unter der Leitung von Rabbi Goren und She’er Yaschuw HaCohen eine Synagoge bauen wollen.

Beispielsweise sagte Scheik Ikrama Sabri, 1994 bis 2006 der Mufti von Jerusalem, in einer Rede am Freitag, 4. Januar 2002 Folgendes (meine Hinzufügungen in Klammern – M.K.): „O ihr Muslime (überall in der Welt), wenn wir von der gesegneten Al-Aqsa-Moschee reden, meinen wir eine Moschee, deren Bereich 144 Dunam groß ist (die Größe des al-Haram al-Scharif insgesamt), einschließlich der Mauern, der al-Burak-Mauer (die Westmauer), der Wege, der Hallen, Eingänge und Plätze, zusätzlich zu dem Teil, der überdacht ist (dem Gebäude am Südende), dem Teil, der antik ist (unter der Überdachung) und dem Grundstein (unter dem Felsendom), der Gebetsstätte Marwani (Ställe Salomos), alles ist Al-Aqsa…“

Eine weitere Lüge, die von derselben Landkarte aufgedeckt wird, folgt dieser auf dem Fuß. Sie betrifft die Stelle des jüdischen heiligen Tempels. Ich habe eine ganze Menge Freitagspredigten auf Arabisch angehört, die ich leider nicht aufgezeichnet habe, darunter einige, in denen der Prediger behauptete, der al-Haykal al-Maz’um – „der angebliche (jüdische) Tempel“ – habe nie in Jerusalem gestanden. Ein Prediger behauptete, er befand sich auf dem Berg Sinai und in einem anderen Fall sagte der Prediger, er sei auf dem Berg Gerzim bei Nablus, wo „die Samaritaner die authentischen jüdischen Traditionen bewahren“. Die jordanische Landkarte straft jeden dieser islamischen Redner Lügen.

Man fragt sich, warum die Al-Aqsa-Moschee für die Muslime eine solche Bedeutung hat und warum sie ihr solche Berühmtheit zuteilen, dass sie als eines der Grundprinzipien ihres Glaubens akzeptiert wird. Die Antwort liegt in der Tatsache, dass der Islam sich als Religion definiert, die nicht in die Welt kam um in Frieden mit den ihm vorausgehenden Religionen Judentum und Christentum zu leben, sondern als universale Religion, die dazu gedacht ist sie auszulöschen und die Welt zu erobern. Der Islam betrachtet sich selbst als „Din al-Haqq“, die wahre Religion und Judentum und Christentum als „Din al-Batil“, die falschen Religionen. Die Muslime haben Angst, dass die Rückkehr des jüdischen Volks in sein Land, seine Städte und an den Ort seiner Tempel dem Judentum den Status einer lebendigen, aktiven und wahren Religion gewähren wird, was eine theologische Bedrohung für die schiere Existenz und den Daseinsgrund des Islam darstellt.

Das ist der Grund, dass alle jüdischen Aktivitäten auf dem Tempelberg, besonders jüdisches Gebet, sie in Wut versetzt und sie werden alles tun, auch Tatsachen verdrehen und offen lügen, um zu verhindern, dass die Juden an die Orte zurückkehren, von denen aus sie vor fast 2.000 Jahren ins Exil getrieben wurden. Das ist es, was den Konflikt um Jerusalem zur Grundlage eines theologischen Kampfs macht, dessen Quelle die Unfähigkeit der muslimischen Welt ist die Geschichte und religiösen Rechte von nicht muslimische Gläubigen anzuerkennen, die nach Maßgabe des Islam allesamt dafür vorgesehen sind zu verschwinden.

Alle anderen Aspekte des Konflikts – nationalistische, politische oder rechtliche – sind Tarnschichten, die den wahren Disput zwischen Israel und seinen Nachbarn, den theologischen, verbergen sollen.

Heute, wo wir mit dem Beginn einer Rückkehr nach Zion gesegnet sind, erinnern wir an die Zerstörung der Tempel und die Zerstreuung unseres Volkes unter die Nationen der Welt. Wir können mit eigenen Augen sehen, dass die Rückkehr des jüdischen Volkes in sein Land, in seine Hauptstadt und an die Stelle der heiligen Tempel vielen und besonders unseren muslimischen Nachbarn verhasst ist. Die aufkommende Frage lautet, ob wir weiter mit den muslimischen Unwahrheiten zum Tempelberg leben müssen – nachdem wir unser Land und die Hauptstadt erfolgreich von islamischer Besatzung befreit haben – oder ob wir sie über das informieren sollten, was wir durchaus wissen, aber versuchen zu verdrängen: dass es unsere Vorfahren waren, die vor 3.000 Jahren hier waren und den einen Gott anbeteten, währen ihre Vorfahren heidnische Stämme in der saudischen Wüste waren, die Wein tranken, ihre Töchter lebendig begruben und Götzen anbeteten.

Wenn wir uns selbst und unserem Erbe genug Respekt erweisen und für unsere Rechte einstehen, werden sie uns respektieren und in Frieden lassen.

Möge das jüdische Volk bald mit der völligen Erlösung gesegnet sein.