„Palästinensische“ Jugendliche sagen: „Es steht im Koran, dass alle Juden sterben müssen!“

Robert Spencer, Jihad Watch, 12. Mail 2022

Es ist unklar, welchen Abschnitt des Koran dieser bezaubernde Bursche im Sinn hat. Der Koran sagt: „Tötet sie, wo immer ihr sie findet“ (Sure 2,191; 4,89; vgl. 9,5), aber diese Mahnungen sind nicht speziell gegen Juden gerichtet.

Außerhalb des Koran gibt es einen berühmten Hadith, der Mohammed so darstellt, dass er am Ende der Zeiten nicht kommen wird, bis die Muslime die Juden töten: „Die letzte Stunde wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen und die Muslime sie töten, bis die Juden sich hinter einem Stein oder einem Baum verstecken und der Stein oder der Baum sagt: Muslim oder Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir; komm und töte ihn; aber der Braum Ghargad wird nicht es nicht sagen, denn er ist der Baum der Juden.“ (Sahih Muslim 6985)

Auf jeden Fall, welchen Abschnitt er auch im Kopf hat, gibt es keinen Zweifel, dass dieser junge Mann glaubt, was er sagt und die Absicht hat entsprechend zu handeln.

„Jeder Jude muss sterben, der Koran sagt das“, beharrt palästinensischer Jugendlicher. In: Israel Today, 10. Mai 2022:

… Das erfuhr der Arabsich sprechende israelische Journalist Ohad Hemo bei einem ungemütlichen Chat diese Woche mit einer Gruppe palästinensisch-arabischer Teenager in Jerusalem.

Hemo begab sich auf die östliche Seite der Stadt, um etwas über die Besorgnis erregende Zunahme der Unterstützung für die Hamas bei lokalen arabischen Einwohnern nach der Gewalt des letzten Monats auf dem Tempelberg herauszufinden.

Hamasführer „Yahya Sinawar rief zum Massaker an Juden auf“, sagte  Hemo den Jugendlichen, offenbar in der Hoffnung sie zu überzeugen sich gegen solch eine gewalttätige Bewegung zu stellen.

„Ja, jeder Jude muss sterben“, antwortete einer der Jugendlichen.

„Aber ich bin Jude. Muss ich sterben?“, fragte Hemo.

Die Antwort kam ohne Zögern: „Ja! Es steht im Koran geschrieben, dass jeder Jude sterben muss!“

Zunahme des „Verschwindens“ koptisch-christlicher Frauen und Mädchen im Ramadan

Raymond Ibrahim, 9. Ma9 2022 (Coptic Solidarity)

Mary Wahib Joseph vor und nach ihrem Veschwinden

Zwei Geschichten koptisch-christlicher Frauen, die von den Straßen Ägyptens verschwinden und um dieselbe Zeit im Monat Ramadan, im April 2022, auftauchen, sind Zeugnis für die anhaltende Verbreitung dieses Phänomens.

Am 11. April verschwand Simone Adel Isaac, ein 15 Jahre altes koptisches Mädchen. Ihre Eltern führten sofort eine umfangreiche Untersuchung durch, einschließlich der Befragung ihrer Freundinnen, bis sie beschlossen, dass der Bruder eines ihrer muslimischen Schulkameraden hinter ihrem Verschwinden steckte. Die Eltern lieferten der Polizei den Namen des Muslims, seine Adresse und Telefonnummer und warteten in Sorge auf die Rückkehr ihrer Tochter.

Zu ihrer Bestürzung unternahm die Polizei wenig. Verzweifelte Eltern reagierten damit, dass sie ihre Erfahrungen in einem Video teilten, das viral ging. Von der Polizei auf diese Weise im Stich gelassen, appellierte die Mutter in Tränen aufgelöst an alle und jeden, einschließlich des ägyptischen Präsidenten Sisi und des koptischen Papstes, sie mögen eingreifen: „Jede Person mit einem gnädigen Herzen, der sie mir zurückbringen kann, bitte tut das, denn mein Mädchen ist minderjährig, mein Mädchen versteht nichts, sie wurde von diesem Typen getäuscht, seiner Schwester und sogar seiner Mutter.“ Und der Vater des Mädchens fügte hinzu: „Die Regierung weiß genau, wo der [muslimische] Kerl ist. Sie sollten diejenigen sein, die hingehen und ihn kriegen, nicht wir.“

Simone Adel

Bald danach – und  wie üblich unter unklaren Umständen – vereinte die die Polizei das Mädchen mit seiner Familie.

Am 5. April verschwand Mary Wahib Joseph (36), eine christliche dreifache Mutter, samt ihrer einjährigen Tochter. Eine Woche, nachdem ihr Ehemann und die erweiterte Familie alle, einschließlich der Polizei, wegen ihres Verschwindens kontaktierte, erschien Mary am 12. April in einem Video, unter einen Hijab gewickelt und sagte, dass sie bereitwillig und ohne jeden Zwang zum Islam konvertierte, dass ihr Name jetzt Mary Ahmed Muhammad laute und dass ihr Ehemann, Kinder und Eltern aufhören sollten nach ihr zu suchen. Die ganze Zeit, in der sie diese Behauptungen machte, konnte man im Hintergrund ihre Baby-Tochter weinen hören.

In Antwort auf dieses Video sagte ihr Ehemann, dass er die Eigenheiten seiner Frau kenne und eindeutig sagen könne, dass sie unter Zwang sprach. Er stellte auch heraus, wenn sie wirklich weggelaufen wäre, um zum Islam zu konvertieren und ihn und die beiden andren kleinen Kinder  im Stich zu lassen, warum hat sie dann nichts von ihren Sachen mitgenommen? Stattdessen war sie mitten in den Vorbereitungen des Hauses auf Ostern und hatte das Haus ohne jede Habseligkeiten verlassen um einzukaufen, also „sind das Handlungen einer Frau, die vorhat zu flüchten?“, fragte er.

Ein paar Tage später und weil auch genau dieses „Verschwinden“ viel Lärm machte, wurden Mary und ihr Kind ihrer Familie zurückgebracht, wieder mit wenig Erklärung dessen, was geschehen war.

Es ist schwer zu betonen, wie üblich diese beiden Geschichten sind – bis hin zu jeder Einzelheit. Mary Wahib Joseph ist bei weitem nicht die erste christliche Frau, die verschwindet, in einem Video in Hijab gekleidet wieder auftaucht und sagt, sie habe aus freien Stücken den Islam angenommen, nur damit später die Wahrheit herauskommt. Ein praktisch identischer Fall aus dem Jahr 2020 ist hier dokumentiert.

Das einzig Ungewöhnliche an diesen beiden Geschichten, die sich in Ägypten wiederholt abgespielt haben, besteht darin, dass die beiden Frauen und die Teenagerin es tatsächlich zurück zu ihren Familien schafften, wenn auch zweifellos erst, nachdem sie von ihrer Tortur dauerhaft gezeichnet wurden.

Tatsache ist, dass koptisch-christliche junge Frauen entführt, sexuell missbraucht und zum Übertritt zum Islam und zur Hochzeit mit ihren Entführern gezwungen worden sind und zunehmend werden – und die Mehrheit von ihnen wird nie wieder gesehen.

Ebenfalls vor kurzem schilderte zum Beispiel am 16. April 2022 der Bruder eines weiteren minderjährigen koptischen Mädchens, der 15-jährigen Mahreal Sobhi, wie auch sie an einem Tag im Dezember 2021 verschwand, dass er und seine Familie alles Mögliche unternahm sie zurückzubekommen, einschließlich die Obrigkeit anzuflehen zu handeln, aber vergeblich. Stattdessen erschien ein Video, ähnlich dem der verschwundenen Mary, mit Mahreal in Hijab gekleidet, die sagte, sie sei aus freien Stücken zum Islam konvertiert. Ihr Bruder fügte hinzu, dass sie, anders als in dem unglaubwürdigen Video, kein Wort zum Status und Aufenthalt des Mädchens gehabt haben und so befinde sich der Haushalt seit vier Monaten in einem Zustand des Trübsal.

Es sollte auch betont werden, dass in diesen wenigen Fällen zurückgebrachter koptischer Mädchen und Frauen nie juristisch gegen  die Entführer vorgegangen wurde, obwohl das ägyptische Recht in solchen Dingen extrem hart ist (zum Beispiel bis zu 25 Jahre Gefängnis für Entführung einer weiblichen Minderjährigen, was als unter 18 definiert wird). Aber so sieht die Realität des ägyptischen „Rechts“-Systems aus, wenn es um die nichtmuslimischen Kopten geht.

Dieses gesamte Phänomen und Prozess wird in einem Bericht auf Coptic Solidarity (CS) stark diskutiert. Der ist 15 Seiten lang und trägt den Titel „‘Jiahd of the Womb‘: Trafficking of Coptic Women & Girls in Egypt“ [Gebärmutter-Jihad: Handel mit koptischen Frauen und Mädchen in Ägypten] und dokumentiert „die weit verbreitete Praxis der Entführung von und des Handels“ mit koptischen jungen Frauen. In dem Bericht heißt es:

Die Gefangennahme und das Verschwinden koptischer Frauen und Mädchen ist der Fluch der koptischen Gemeinschaft in Ägypten, aber von der ägyptischen Regierung oder Regierungen des Auslands, NGOs oder internationalen Gremien ist wenig getan worden, um diese Geißel anzugehen. Nach Angaben eines Priesters im Gouvernement Minya werden allein in dieser Region jedes Jahr mindestens 15 Mädchen vermisst. Seine eigene Tochter wurde beinahe entführt, wäre er damals nicht in der Lage gewesen einzugreifen… Der grassierende Handel mit koptischen Frauen und Mädchen ist eine direkte Verletzung ihrer grundlegendsten Rechte auf Sicherheit, Bewegungsfreiheit und Gewissensfreiheit sowie Glauben. Die an diesen Frauen verübten Verbrechen müssen von der ägyptischen Regierung dringend in Angriff genommen werden, die Straffreiheit für Entführer, ihre Komplizen und die Polizei beendet werden, die sich weigern ihre Pflicht zu erfüllen. Frauen, die verschwinden und nie wieder zurückgebracht werden, müssen einen unvorstellbaren Albtraum durchmachen. Die große Mehrheit dieser Frauen wird nie wieder mit ihren Familien oder Freunden vereint, weil die Reaktion der Polizei in Ägypten respektlos und korrupt ist. Es gibt zahllose Familien, die berichten, dass die Polizei entweder an der Entführung beteiligt ist oder zumindest bestochen wurde zu schweigen. Wenn es irgendeine Hoffnung für koptische Frauen in Ägypten gibt, wenigstens ein auch nur „primitives“ Niveau an Gleichstellung zu bekommen, dann müssen diese Vorfälle illegalen Handels nachlassen und die Täter müssen von der Justiz zur Verantwortung gezogen werden.

Seit der Veröffentlichung des Berichts von CS im September 2020 ist alles nur noch schlimmer geworden. So hält ein späterer Bericht fest: „In Ägypten haben die Entführungen und Zwangverheiratungen christlicher Frauen und Mädchen mit ihren muslimischen Entführern Rekordniveau erreicht.“

Warum finden angebliche muslimische Opfergruppen „Inspiration“ darin andere zu Opfern zu machen?

Raymond Ibrahim, 2. Mai 2022

Bei einer Rede am ersten Tag des Ramadan, dem 1. April 2022, pries Mahmud al-Habbasch, der Oberste Scharia-Richter der palästinensischen Autonomiebehörde, die von Mohammed, dem Propheten des Islam, während des Ramadan geführten Jihade:

„Wie verlief dieser Monat [Ramadan] im Leben des Propheten [Mohammed]? … Verbrachte der Prophet den Ramadan in Ruhe, Gelassenheit, Bequemlichkeit und verschlafen? Das war ihm fern… Der Prophet ging während des Ramadan in die große Schlacht von Badr [624]… Auch im Monat Ramadan, im achten Jahr der Hijra [629-630] eroberten der Prophet und die Muslime Mekka… Der Ramadan ist … ein Monat des Jihad, der Eroberung und des Sieges.“

Das ist kaum das erste Mal, dass führende Palästinenser die frühe Geschichte des Jihad in Verbindung mit dem Ramadan beschwören. Während des Ramadan im letzten Jahr, am 16. April 2021, veröffentlichte Al-Jazira einen Artikel von Adnan Abu ’Amar, „Leiter der Fakultät Politikwissenschaften an der Universität der Ummah in Gaza“, der erklärte, dass die Palästinenser in verschiedenen Jihaden die islamische Geschichte hindurch „Inspiration“ finden, „aus denen  sich der Überfall von Badr, die Eroberung Mekkas, die Eroberung von al-Andalus [Spanien] und die Schlacht des Bodenbelags der Märtyrer [die Schlacht von Tours] herausheben“.

Diejenigen, die die wahre Natur und Motivation dieser Schlachten und Eroberungen begreifen, müssen sich fragen: Warum preisend Palästinenser, die sich als Opfer des Landraubs israelischer Unterdrücker darstellen, und finden Inspiration bei den landraubenden Unterdrückern der Geschichte? Immerhin waren Muslime in all diesen militärischen Gefechten die Aggressoren: Sie marschierten in nichtmuslimisches Territorium ein, dessen  Einwohner wurden abgeschlachtet und versklavt und sie eigneten sich ihr Land an – und aus keinem anderen Grund als dem, dass sie „Ungläubige“ waren: Nichtmuslime.

Die Schlacht von Badr wurde durch Mohammeds Überfälle auf nichtmuslimische Karawanen verursacht; die Eroberung Mekkas war schlicht das, die Eroberung einer nichtmuslimischen Stadt; die Eroberung von al-Andalus ist ein Verweis auf die Jahre 711 bis 716, als Muslime in Spanien einmarschierten und zahllose tausende Christen abschlachteten und ihre Kirchen abbrannten; und die Schlacht von Tours ist natürlich die, wo der muslimische Einmarsch nach Westeuropa 732 schließlich aufgehalten wurde.

Dass palästinensische Elemente ständig die ungerechtfertigten Eroberungen anderer preisen, ist kaum ungewöhnlich. Am 29. Mai veranstaltet Hizb al-Tahrir – die „Befreiungspartei“ – oft große Freiluft-Veranstaltungen nahe der Al-Aqsa-Moschee, um den Jahrestag der islamischen Eroberung Konstantinopels (29. Mai 1453) zu feiern. Nachdem bei einer dieser Veranstaltungen all die takbirs (Skandieren von „Allahu Akbar“) abgeklungen waren, sagte der palästinensische Kleriker Nidhal Siam:

„Oh Muslime, der Jahrestag der Eroberung von Konstantinopel bringt Kunde der Dinge, die noch kommen. Er bringt Kunde, dass Rom in naher Zukunft erobert werden wird, so Allah will… [Außerdem] wird der Islam seine Nachbarn zu Boden werfen und sein Wirkungsbereich wird sich über den Osten und den Westen dieser Erde erstrecken. Das ist Allahs Versprechen und Allah bricht seine Versprechen nicht.“

Der palästinensische Kleriker und die versammelte Menge skandierten dann wiederholt: „Mit dem Mittel des Kalifats und der Festigung der Macht bezwang Mohammed der Eroberer Konstantinopel!“ und: „Deine Eroberung, o Rom, ist gewiss!“

Erneut muss die Frage betont werden: Warum finden die Palästinenser – die sich, wenn sie mit der internationalen Gemeinschaft reden, als unterdrücktes Volk darstellen, deren Land ungerechtfertigt besetzt ist – Inspiration darin finden diejenigen nachzuahmen und sich von ihnen inspirieren zu lassen, die andere unterdrücken und das Land anderer stehlen?

Wenn überhaupt, müssten die Palästinenser dann nicht mit, sagen wir, den Christen Spaniens mitfühlen, deren Land besetzt wurde und die selbst von den Besatzern, nämlich den muslimischen Invasoren aus Nordafrika, brutal behandelt wurden?

Müssten die Palästinenser dann nicht, wenn sie, wie sie behaupten, ein unterdrücktes Volk zu sein, dessen Land gestohlen wurde, mit den Christen Konstantinopels mitfühlen, statt mit Mohammed dem Eroberer, einem widerlichen Pädophilen, der in die uralte christliche Stadt eindrang und sie eroberte, während er seine indigenen Einwohner allen möglichen Arten von unsäglichen Abscheulichkeiten aussetzte?

Was Rom betrifft, was hat dieses mit dem arabisch-israelischen Konflikt zu tun, dass auch es es verdient erobert zu werden? Absolut nichts – außer, dass der Islam seit der Eroberung Konstantinopels Rom als den symbolischen Kopf der christlichen Welt betrachtet, das daher dringend unterworfen werden muss; oder, um den Islamischen Staat zu zitieren: „Wir werden Rom erobern, eure Kreuze zerbrechen und eure Frauen versklaven, mit der Erlaubnis Allahs… [Wir werden] Angst in die Herzen der Kreuzesanbeter gießen.“

Am meisten sagt vielleicht die Behauptung des palästinensischen Klerikers Siam (geliefert zu donnerndem Applaus), dass „der Islams eine Nachbarn zu Boden werfen wird und dass sein Wirkungsbereich sich über den Osten und den Westen dieser Erde erstrecken wird“. Mit anderen Worten: Kein NIchtmuslim ist vor dem Schwert des Jihad sicher – einschließlich derer, die unzählige Wegstunden entfernt leben und nichts mit dem arabisch-israelischen Konflikt zu tun haben.

Muss das alles nicht surreal erscheinen, wenn es in Kontext gestellt wird? Wie können Palästinenser sich als erobertes und unterdrücktes Volk darstellen, dessen Land gestohlen wurde – während sie im selben Atemzug frühere und zukünftige Eroberungen rühmen, die voller Unterdrückung und Landraub anderer Völker sind, nur weil sie Nichtmuslime sind/waren?

Und das ist die große Lektion: Letzten Endes gründen islamische Vorstellungen von „Gerechtigkeit“ auf einer einfachen Gegensätzlichkeit: Wann immer Muslime erobern, niedermetzeln, unterjochen und Land stehlen – dann ist das gerecht; wann immer sie unter „ungläubiger“ Obrigkeit leben müssen, ist das ungerecht. Daher der aggressive Hass auf Israel.

Iranische Zeitung preist Hitler, während Israel der Schoah gedenkt

Bataween, Point of No Return, 29. April 2022

Israel beging seinen nationalen Holocaust-Gedenktag, eine iranische Zeitung veröffentlichte einen Kommentar samt antisemitischen Sprachbildern und offenem Lob für Adolf Hitler. Juden waren für ihren Halsstarrigkeit, Widersprüche und Ausreden, hieß es. Die Times of Israel berichtet:

Am Freitag wird die Islamische Republik Iran den Quds-Tag begehen, einem Tag der Solidarität mit der Sache der Palästinenser, der von Irans Ayatollah Khomeini 1979 initiiert wurde – dem Jahr der islamischen Revolution. Der nationale Feiertag ist von israelfeindlichen Reden und Veranstaltungen und Drohungen Jerusalem von israelischer Kontrolle zu „befreien“ begleitet.

In Übereinstimmung mit dem diesjährigen in Israel begangenen Holocaust-Gedenktag brachte die staatseigene, ultrakonservative iranische Tageszeitung Kayhan auf der Titelseite einen Kommentar, der offen den Naziführer Hitler pries.

Ein ägyptischer „Experte“ erklärt, dass die siebenarmige Menora nichts mit dem Judentum zu tun hat

Elder of Ziyon, 4. April 2022

Es ist Ramadan und das bedeutet, dass 30-teilige Ramadan-Fernsehserien überall in der arabischen Welt ausgestrahlt werden.

Eine Serie, die in Ägypten sehr beliebt zu sein scheint, ist der übersinnliche Thriller Al-Maddah 2: Die Legende des Tales. In dieser Serie leidet ein Mann unter seltsamen Träumen, die sein richtiges Leben beeinflussen und ihm irgendwann in einen Krieg mit einem Dämon (Dschinn) einbringen.

Die Sendung beinhaltet viele Rätsel und Spuren zu dem, wohin es geht und die Ägypter zerlegen sie, um herauszufinden, was jedes Wort oder Bild bedeutet.

In Episode 1 war dies zu sehen:

Fans der Sendung sind neugierig, ob das bedeutet, dass irgendwelche jüdische Magie oder sonst etwas in die Sendung involviert ist. Also ging Al-Masry al-Youm zum örtlichen Judenhasser-Professor, um zu fragen, was das seiner Meinung nach bedeutet.

Dr. Magdi Shaker, Chef-Archäologe beim ägyptischen Antiquitäten-Ministerium, sagte, der siebenarmige Kerzenleuchter sei eines der ältesten Symbole der Kinder Israel, so wie historische Berichte sagen, dass der siebenarmige Leuchter eines der Symbole ist und Nebenbedeutungen des verborgenen Geheimnisses der Kinder Israel ist, darunter natürlich die Künste der Zauberei.

Shaker erklärte in Exklusiväußerungen gegenüber Al-Masry al-Youm, dass die Inschriften der Menora mit sieben oder neun Armen, die von den Juden als ihr Emblem genommen wurde, keine historische Basis hat und die Menora wurde zwar im Buch Exodus erwähnt, aber manche schreiben sie den Sumerern zu, weil sie der Form des heiligen Lebensbaums der Sumerer stark ähnelt. Manche schreiben den Leuchter kanaanitschem Ursprung zu und dann benutzen ihn die Juden, weil sie keine eigene Zivilisation hatten.

Er fuhr fort: „Die Menora ist als jüdisches Symbol seit den Anfängen der römischen Ära aufgetreten. Was den religiösen Bezug angeht, auf die sie sich stützten um dieses Symbol mit der Geschichte der Juden zu verbinden, so gibt es keinerlei zutreffende religiöse Grundlage.“

Da haben wir es. Die ausführlichen Beschreibungen der Menora in Thora und Tanach sind nicht original und sie ähneln dem antiken Lebensbaum der Sumerer, obwohl ich keinerlei antike Lebensbäume finden konnte, die auch nur im Entfernten dem Leuchter ähneln.

Aber ägyptische „Wissenschaftler“, die so voller Hass auf Juden sind, dass sie von der Annahme ausgehen, dass Juden keine Originalbeiträge zur Weltkultur geleistet haben und das Symbol daher einfach anderen gestohlen haben müssen. (Shaker kennt nicht einmal die Herkunft der Hannukia!)

In diesem Zusammenhang habe ich einen Artikel aus dem Jahr 2013, den Sie unbedingt lesen müssen; er hält fest, dass Muslime oft eine Menora auf ihre Münzen geprägt haben und der Grund dafür ist, dass sie sehr schön zu ihrem Wunsch passen das Judentum in all seinen Formen zu unterwandern.

Kafir: Die hasserfüllten Ansichten des Islam zu „Ungläubigen“ oder allen Nichtmuslimen

Raymond Ibrahim, 20. April 2022

Die beliebte ägyptische Tageszeitung und Internetseite al-Masry al-Youm („Ägypten heute“) veröffentlichte vor kurzem eine Fatwa mit dem Titel „Wie lautet die Entscheidung zum Verkauf von Essen an Ungläubige während der Tagesstunden im Ramadan?“ Die Fatwa kam zu dem Schluss, dass es, nein, Muslimen nicht erlaubt ist Essen zu verkaufen, selbst wenn der Käufer und Konsument Nichtmuslim ist.

Wie ich hier diskutierte, ist die Tageszeitung, die diese Fatwa veröffentlichte, al-Masry al-Youm, lange von ihrer Leserschaft als progressive und Reform-Zeitung angesehen worden – eine, die deshalb floriert, weil sie islamistische Intoleranz offenlegt und bekämpft; die Leserschaft, zu der viele koptische Christen gehören, reagierte mit Aufruhr. Stunden später löschte die Online-Version der Zeitung die Fatwa, suspendierte ihren Redakteur und veröffentlichte eine Entschuldigung.

Am aufschlussreichsten an der gesamten Episode – besonders für Nichtmuslime, die mit den Details des Islam nicht vertraut sind – war der Fokus der Entschuldigung. Niemand regte sich über die Schlussfolgerungen der Fatwa auf und die Zeitung entschuldigte sich nicht dafür (viele ägyptischen Christen wissen bereits aus „Rücksicht“ darauf zu verzichten während des Ramadan Essen in der Öffentlichkeit zu handhaben. Vielmehr lautete der Streitpunkt, dass die Fatwa das Wort kafir verwendete – und, schlimmer, von der Zeitung veröffentlicht wurde – (das üblicherweise im Englischen als „Ungläubige“ übersetzt wird) um auf alle Nichtmuslime zu verweisen.

Die Zeitung erklärte in ihrer Entschuldigung: „Diese Fatwa verwendete den Begriff kafir für diejenigen, die einer anderen Religion angehören. Das ist ein Begriff, den Al-Masry al-Youm nie verwendet und komplett ablehnt, da dieses Wort sich auf einen negativen Rahmen stützt, der lange vielen Menschen in der ägyptischen Gesellschaft zugesetzt hat.“

Es braucht etwas Kontext, um die Bedeutung all dessen zu würdigen. Im Koran lautet das arabische Wort für diejenigen, die seine Botschaft und seinem Boten (Mohammed) nicht glauben – das heißt, alle Nichtmuslime – kafir sind (im Singular; kuffar oder kafara im Plural). Entsprechend bezeichnen sie die gesamte Geschichte hindurch und in ihren Schriften, wann immer Muslime Nichtmuslime erwähnen, sie als kuffar. Das bleibt in der Tatsache offensichtlich, dass viele ältere englische Übersetzungen des Koran die Worte kafir/kuffar als Nichtmuslim(e) oder Ungläubige wiedergeben.

Das Problem lautet, und wenige Verteidiger des Islam sind bereit das offen zuzugeben, dass das Wort kafir rappelvoll von entschieden negativen Assoziationen ist. Für muslimische Ohren bedeutet es „Feinde“, „Übeltäter“ und jedes widerliche menschliche Attribut.

Kurz gesagt: Die heiligen Schriften des Islam präsentieren den kuffar – das heißt alle Nichtmuslime – in den negativst möglichen Begriffen.

Damit bezeichnet der Koran kuffar als inhärent „schuldig“ und „ungerecht“ (Sure 10,17; 45,31; 68,35); in ihre Herzen muss Terror gegossen werden (Sure 3,151); sie sind die „abscheulichsten Bestien“ (Sure 8,55; 98,6), vergleichbar mit „Vieh“ und „ohne jede Erkenntnis“ (Sure 47,12; 8,65); sie sind geborenen „Feinde“ der Muslime (Sure 4,101), „abgelehnt“ und von Allah „verflucht“ (Sure 2,89; 3,32; 33,64), der sich darüber hinaus zu ihrem unerbittlichen „Feind“ erklärt (Sure 2,98).

Wiederum ist dies die Art, wie der Koran Nichtmuslime beschreibt, selbst wenn sie sich nie gegen ihn geäußert oder dem Islam geschadet haben.

Es überrascht daher nicht, dass die Scharia für die kuffar Feindschaft anordnet – unaufhörlichen  Jihad mit allem dazugehörigen Tod, und Zerstörung, die das immer zur Folge hatte, wenn Mohammeds Anhänger stark sind; Täuschung und Schmeichelgerede, wenn sie schwach sind und Zeit für einen günstigeren Moment schinden müssen.

Damit müssen Muslime laut Sure 9,5 diejenigen Nichtmuslime töten, die die politische Autorität des Islam ablehnen, „wo immer ihr sie findet – ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt!“

Was ist mit ahl al-kitab, dem sogenannten „Volk des Buches“, einer Redewendung, die der Koran auf Juden und Christen anwendet? Sind sie kuffar oder nicht? Obwohl die Verteidiger des Islam regelmäßig für Letzteres argumentieren, ist ahl al-kitab letztlich eine Unterkategorie von kafir.

Natürlich sind die für sie geltenden Regeln weniger streng: Statt direkt versklavt oder getötet zu werden, ist es Christen und Juden bei Zahlung eines Tributs (jizya) erlaubt am Leben zu bleiben, aber nur als Bürger zweiter Klasse (die sich laut Sure 9,29 unterworfen und erniedrigt fühlen müssen). Abgesehen davon wird jeder Jude oder Christ, der es ablehnt Geldtribut zu zahlen und/oder es ablehnt sich der Behandlung als Bürger zweiter Klasse zu unterwerfen, auf der Stelle wieder auf den Status des kuffar zurückgestuft – was bedeutet, dass auch er wieder zum existenziellen Feind wird, gegen den Krieg geführt, der versklavt oder getötet wird (s. Conditions of Omar).

Ab hier beginnt man den Skandal zu begreifen, den die beliebte und angeblich „progressive“ Zeitung al-Masry al-Youm mit der Veröffentlichung der Fatwa schuf, die Nichtmuslime – von diesen gibt es in Ägypten mindestens 10 Millionen, bekannt als koptische Christen, viele haben die Zeitung abonniert – als kuffar bezeichnete.

(Mehr zu diesem Thema, auch in Bezug auf Ägypten, erfahren Sie in meinem Gedankenaustausch mit Scheik Ali Gomaa im Jahr 2011, als der noch Großmufti von Ägypten war.)

Der Islam hatte nie Toleranz für den jüdischen Staat

Leute verbinden die jüdisch-muslimische Beziehung vor der Gründung Israels mit Toleranz und Gleichberechtigung

Mark Regev, Jerusalem Post, 20. April 2022

Bei einem Steinwurf-Angriff wurden diese Woche außerhalb der Jerusalemer Altstadt Fenster eines Busses zerschlagen. Die Synthese aus muslimischem Eifer mit israelfeindlicher und antisemitischer Gewalt ist leider nichts Neues. (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Für die Israelis ist der muslimische heilige Monat Ramadan von einer Welle an Terroranschlägen begleitet gewesen. Obwohl kein erforderliches Element des Islam, ist die Synthese von muslimisch-religiösem Eifer und israelfeindlicher und antisemitischer Gewalt leider nichts Neues.

Schon in den 1930-er Jahren führte der islamische Erweckungsprediger Izz al-Din al-Qassam hunderte Guerillas, die jüdische Ziele im gesamten Mandatsgebiet Palästina angriffen. Unmittelbar nach seinem Tod 1935 wurde Qassam zum Märtyrer erklärt. Jahrzehnte später benannte die Hamas ihren militärischen Zweig und ihre selbst hergestellte Kurzstrecken-Rakete nach ihm.

Aus dieser Zeit ist Amin al-Husseini besser bekannt, der den Höhepunkt der palästinensischen Nationalbewegung durch Ausnutzung seiner klerikalen Autorität als Jerusalems Großmufti erreichte. Husseinis Mischung aus religiöser und nationalistischer Militanz führten ihn zur Ablehnung jeglichen Kompromisses mit den Juden; weder Teilung noch binationale Lösungen waren akzeptabel.

Mit dem Vorantreiben seiner Ziele fand Husseini eine gemeinsame Sache mit Nazi-Deutschland. Es war nicht nur so, dass er sich auf die Seite des Achsen-Feindes der Mandatsmacht stellte, sondern Husseini begrüßte Hitlers „Endlösung“ von ganzem Herzen. Aus Berlin übertrug er Nazi-Propaganda in den Nahen Osten, rekrutierte gleichzeitig bosnische Muslime in die Waffen-SS. Er starb 1974 in Beirut, aber Husseinis Sorte des Antisemitismus lebt weiter.

Die Hamas-Kombination aus Fundamentalismus, Ultranationalismus und Antisemitismus kann als zeitgenössischer Ausdruck dieses Vermächtnisses angesehen werden. Der selbsterklärte islamische Widerstand behauptet: „Es gibt keine Lösung der Palästinenserfrage außer den Jihad.“ Und dass jeder Muslim verpflichtet ist an einem heiligen Krieg teilzunehmen, in dem alle Juden legitime Ziele sind. In Wiederholung erkennbarer Sprachbilder pflichtet die Hamas Theorien jüdischer Heimtücke, jüdischer Verlogenheit und jüdischer Verschwörungen bei.

Der bei Zusammenstößen früher am Tag zwischen palästinensischen Protestierenden und israelischen Sicherheitskräften verursachte Schaden im Gelände der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalems Altstadt am 15. April 2022. (Foto: Jamal Awad/Flash90)

Bedauerlicherweise ist diese Art von Fanatismus heute in der palästinensischen Autonomiebehörde zu finden, auf Niveau unterschiedlicher Intensität in der weiteren sunnitisch-muslimischen Welt und im schiitischen Islam, wo er vom iranischen Regime und seinem Vertreter Hisbollah propagiert wird. Muslimische Gemeinden überall im Westen sind auch nicht immun.

Es ist angedeutet worden, dieser muslimische Antisemitismus sei eine Verirrung, die Ausnahme zu Jahrhunderten friedfertiger jüdisch-muslimischer Koexistenz und dass diese zeitgenössische Feindlichkeit dem modernen Konflikt zwischen dem arabischen Nationalismus und dem Zionismus entstammt.

Aus dieser Sicht waren es die Geburt und das Wachstum der jüdischen Nationalbewegung, die islamische Feindseligkeit aktivierte, Vorfälle wie das Farhud-Pogrom in Bagdad 1941 antrieb, bei dem rund 180 Juden getötet wurden und der Gewalt überall in Libyen 1945, wo weitere 140 Juden ermordet wurden.

Darüber hinaus wird der beinahe totale Exodus der eine Million jüdischen Einwohner der islamischen Welt nach dem Zweiten Weltkrieg, der die Zerstörung indigener jüdischer Gemeinden beinhaltet, deren Anwesenheit im Nahen Osten dem Islam vorausging, nicht mit dem von Husseini und Seinesgleichen verbreiteten Antisemitismus erklärt, sondern mit dem fehlgeschlagenen Versuch der arabischen Welt den jüdischen Staat bei seiner Entstehung 1948/49 zu vernichten.

Diejenigen, die vorzionistische jüdisch-muslimische Harmonie feiern, zeigen auf Spanien im Mittelalter, in dem muslimische Kontrolle ein jüdisches „goldenes Zeitalter“ intellektueller, kultureller und wirtschaftlicher Lebendigkeit ermöglichte. Dem wird die parallele Realität im christlichen Europa gegenübergestellt, wo der allgegenwärtige Vorwurf des Gottesmordes ständige Vergeltung forderte – was sich auf grausame Weise während der Kreuzzüge in Massengemetzel an europäischen jüdischen Gemeinden manifestierte, dazu die Massaker, Vertreibung und Inquisition, die der Reconquista folgte, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft in Spanien.

Aber genauso wichtig, wie es ist den christlichen Antisemitismus nicht herunterzuspielen, ist es entscheidend, die muslimische Toleranz nicht zu übertreiben. Der Nahost-Historiker Bernard Lewis schlug vor zwei Konzepte zu unterscheiden: Verfolgung und Diskriminierung.

In Bezug auf ersteres schreib Lewis: „Die klassische islamische Gesellschaft war in der Tat sowohl ihren jüdischen wie christlichen Untertanen gegenüber tolerant – in Spanien vielleicht toleranter als im Osten und in beiden unvergleichlich toleranter als das mittelalterliche Christentum.“

Aber wenn es um Diskriminierung geht, „war der Islam nie toleranter oder behauptete das zu sein, sondern im Gegenteil, er bestand auf der privilegierten Überlegenheit des wahren Gläubigen.“

Auch wenn man zugibt, dass antisemitische Gewalt in der islamischen Welt weniger stark ausgeprägt war als im christlichen Europa, ist es falsch ein idyllisches Bild der jüdisch-muslimischen Beziehungen zu zeichnen. Juden wurden unter dem Islam als Dhimmis eingestuft und obwohl ihr Leben und Eigentum vordergründig abgesichert waren, war für diesen Schutz ein untergeordneter Status nötig – eine eingebaute soziale, politische und juristische Unterordnung.

Viele der heutigen Antizionisten werden überrascht sein zu erfahren, dass die Diskriminierung von Juden unter islamischer Herrschaft durch niemand anderen als Karl Marx aufgezeichnet wurde. 1854, etwa ein halbes Jahrhundert vor dem Aufkommen des politischen Zionismus, beschrieb er die Situation der Juden Jerusalems unter osmanischer Herrschaft: „Nichts gleicht der Not und dem Leiden der Juden Jerusalems, die das schmutzigste Viertel der Stadt bewohnen…. Sie sind ständig Ziel von Unterdrückung und Intoleranz…“

In den Jahrzehnten, die auf Marx‘ Artikel folgten, verbesserte sich die Lage der Juden im Nahen Osten mit dem Nachlassen der historischen Diskriminierung der Dhimmis. Aber da dieser Prozess von liberalen europäischen Ideen inspiriert war, brachte er eine judenfeindliche Gegenreaktion, die die Assoziierung der indigenen Juden mit dem verhassten Ausländer verstärkte.

Paradoxerweise ergriffen viele Muslime, die westlichen Einfluss ablehnten, dennoch eifrig die europäischen antisemitischen Sprachbilder, einschließlich der Ritualmord-Verleumdung, der bekannteste Fall in Damaskus 1840, sowie die jüdische Weltverschwörung, die sich in zahlreichen arabischen Ausgaben der Protokolle der Weisen von Zion offenbart.

Zweifellos trugen die Geburt und Entwicklung des Zionismus zur islamischen Feindschaft bei, die auf langjährig bestehenden Vorurteilen aufbaute. Denn während der traditionelle Islam bereit war Juden zu tolerieren, wenn deren Status gefahrlos unterlegen war, liefen jüdische Sehnsüchte nach nationaler Selbstbestimmung und Gleichberechtigung unter den Nationen den Jahrhunderten etablierter islamischer Lehre zuwider.

Während ich als Israels Botschafter in London diente, erlebte ich mein erstes Iftar-Essen zum Fastenbrechen im Ramadan. Jüdisch-muslimische Koexistenz-Gruppen werben mit gemeinsamen Iftar-Veranstaltungen, aber im Allgemeinen wird das Thema Israel höflich an der Türschwelle zurückgelassen; es herrschte Übereinstimmung, dass eine Diskussion über den jüdischen Staat das gewünschte Ambiente negativ beeinflussen würde. Dennoch veranstaltete auch die israelische Botschaft ein jährliches Iftar-Essen, an dem eine kleine Gruppe bemerkenswerte Muslime teilnahm, die bereit waren sich zu engagieren.

Jüngste Entwicklungen bieten etwas Optimismus, was den Entwicklungsverlauf der jüdisch-muslimischen Beziehungen angeht. Die Durchbrüche der Abraham-Vereinbarungen sind bedeutend und beinhalten einen interreligiösen Dialog von Staat zu Staat, der angelegt ist Verständigung zu verbessern. Und in Israel durchbricht der Knessetabgeordnete Mansour Abbas Stereotype und demonstriert damit, dass der politische Islam nicht die hemmungslose Feindschaft der Muslimbruderschaft sein muss.

Echte muslimisch-jüdisch Koexistenz ist weder einfach noch unmöglich; sie erfordert die Erweiterung der Hingabe des Islam an Toleranz auf die Wertschätzung des jüdischen Wunschs nicht in ihren früheren, untergeordneten Status zurückzukehren.

Ramadam Karim.