Weltkarte: Gewaltsame Christenverfolgung durch Muslime

Die christliche Hilfsorganisation he Voice of the Martyrs Canada (VMO) hat eine neue „Gebets-Landkarte“ veröffentlicht, die weltweit die Länder hervorhebt, in denen Christen gewaltsamer Verfolgung durch islamische Extremisten ausgesetzt sind.

Die Organisation sagt, dass der Hauptzweck der Karte darin besteht „Menschen zu ermutigen für verfolgte Christen zu beten“. Ein kurzer Überblick über die Karte dient dazu viel über den Zustand der Christenverfolgung in der gesamten Welt zu erfahren, besonders durch den radikalen Islam.

Eine Landkarte zum Ausdrucken findet sich hier.

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Eingeschränkt: Die braunen Felder kennzeichnen Länder, in denen die Politik oder die Praxis der Regierung verhindern, dass Christen Bibeln oder christliche Literatur erhalten können. Ebenfalls dazu gehören Länder, in denen von der Regierung genehmigte Umstände oder antichristliche Gesetze dazu führen, dass die Glaubenden schikaniert, ins Gefängnis gesteckt, getötet oder ihrer Grundbedürfnisse beraubt werden.

Feindselig: Die grauen Felder kennzeichnen Länder, in denen Regierungen freie Religionsausübung in ihren Gesetzen oder der Verfassung verkünden, sich aber nicht darum kümmern, wenn Christen wegen ihrer Identität (Glauben) oder als Zeugen Opfer von Gewalt werden.

Unter Beobachtung: Die gelblichen Felder bezeichnen Länder, die beobachtet werden, weil es einen verstärkten Trend zu Verfolgung von Christen gibt, wo die Regelmäßigkeit oder Schwere der Verfolgung aber noch nicht die Kriterien für „feindselig“ erfüllen.

 

 

Informationen: Israel National News, 5. Februar 2016

 

Karikaturenwettbewerb zur Holocaustleugnung

DryBones, 18. Januar 2016

Zwei Wochen vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag veranstaltet der Iran einen Karikaturen-Wettbewerb zur Leugnung des Holocaust. Die Mullahs haben angekündigt, dass Karikaturen geschaffen werden sollen, die sogar abstreiten, dass der Holocaust überhaupt stattgefunden hat (mehr u.a. hier).

Die Regeln des Islamischen Staats für Vergewaltigung

Fatwas des Islamischen Staats zu den Verhaltensregeln der Sex-Sklaverei sind übersetzt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Hier das, was darin steht.

The Clarion Project, 30. Dezember 2015

Theologen des Islamischen Staats haben in einer ausführlichen Fatwa detaillierte Entscheidungen dazu ausgegeben, wer Sexsklavinnen vergewaltigen darf und wann.

Die Fatwa wurde vom US-Militär als Teil eines Fundes von Dokumenten sichergestellt, die im Mai dieses Jahres bei einem Angriff erbeutet wurden, bei dem der Finanzchef des Islamischen Staats (ISIS/ISIL), Abu Sayyaf getötet wurde. Reuters hat Exposés einiger der dabei sichergestellten Dokumente gebracht, darunter diese Fatwa.

Fatwa Nr. 64 mit Datum vom 29. Januar 2015 und ausgegeben vom Komitee für Forschung und Fatwas des Islamischen Staats ist als Warnungen an „einige der Brüder“ gegliedert, die „Verstöße in Sachen Umgang mit den Sklavinnen begangen haben“, von denen ISIS das Gefühl hat sie „sind vom Scharia-Recht nicht erlaubt“.

Um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden, kodifiziert die Fatwa die Regeln für Sexsklaverei folgendermaßen:

  • Ein Sklaveneigner darf keinen Geschlechtsverkehr (Vergewaltigung) mit seiner Sklavin haben, wenn diese schwanger ist oder menstruiert.
  • Er darf nicht Mutter und Tochter vergewaltigen, wenn ihm beide Frauen gehören.
  • Er darf nicht zwei Schwestern vergewaltigen, wenn ihm beide gehören – er muss sich für eine entscheiden. Verkauft er sie aber, wird die andere erlaubt.
  • Ein Sohn darf die Sklavin seines Vaters nicht vergewaltigen, auch der Vater nicht die Sklavin seines Sohnes. Genauso wenig darf ein Ehemann die Sklavin seiner Frau vergewaltigen. Das Mädchen zu verkaufen oder zu verschenken ändert dies.
  • Einem Sklaveneigentümer ist es nicht erlaubt einen Fötus seiner Sklavin abzutreiben, die von ihm geschwängert wurde.

Es gibt auch gerichtliche Verfügungen, dass Sklaven gut zu behandeln sind:

  • Der Eigentümer einer Sklavin sollte ihr gegenüber Mitgefühl zeigen, freundlich zu ihr sein, sie nicht erniedrigen und ihr keine Arbeit zuweisen, die auszuführen sie nicht in der Lage ist.

Für eine Organisation, die für ihre drakonischen Umgang zu Verbrechen und Bestrafung berüchtigt ist, fehlen auffälligerweise Strafen Verstöße gegen diese Regeln.

Eine weitere Broschüre, die vom Forscher und Experten für den Islamischen Staat Jawad al-Tamimi übersetzt wurde, legt die Basis der Scharia für die Gefangennahme im Krieg dar, einschließlich der von Sexsklavinnen; sie bietet Anleitung dazu, wen Kämpfer gefangen nehmen und versklaven dürfen.

„Für die Ungläubigen, die keinen Dhimmi-Pakt, Waffenstillstand oder Sicherheit zwischen sich und den Muslimen haben, lautet das Prinzip zu ihnen, dass ihr Blut und Eigentum als Beute freigegeben sind, wenn sie nicht zum Islam konvertieren oder die Jizya zahlen und unter die Herrschaft des Islam kommen“, heißt es in der Broschüre weiter.

„In dieser Hinsicht dürfen ihre Frauen und Nachwuchs gefangen genommen werden.“

Die Broschüre legt fest, dass es nicht erlaubt ist weibliche Gefangene zu vergewaltigen, bis sie als Sklavinnen bestätigt sind, da der Imam (Kalif) entscheiden kann sie entweder freizulassen oder Lösegeld für sie zu fordern. Nur Nichtmuslime dürfen gefangen genommen werden und von diesen keine Juden und Christen, die zugestimmt haben sich dem Kalifat in einem Dhimma-Pakt zu unterwerfen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20.-26.12.2015)

Sonntag, 20.12.2015:

Der Iran bezeichnet den Tod von Samir Kuntar als „neuestes Beispiel von Staatsterrorismus“.

Montag, 21.12.2015:

In Ras al-Amud (Jerusalem) deckte die Polizei zusammen mit dem Schabak eine israelisch-arabische Terrorzelle auf; ihre fünf Mitglieder waren in eine Reihe Anschläge verwickelt. Zwei wurden schon im Oktober festgenommen. Die Terroristen von 16 bis 22 Jahren sind wegen Brandstiftung, versuchter Brandstiftung, Krawallen, versuchtem Angriff auf Polizisten, Beweismittel-Manipulation und mehr angeklagt.

Der gestern getötete Erzterrorist und Kindermörder Samir Kuntar wurde in Beirut unter Begleitung Tausender mit viel Tamtam beerdigt. Die Hisbollah schwor, sich für seinen Tod an Israel zu rächen.

Der Fraktionschef der „Vereinigten (arabischen) Liste“ in der Knesset, Aymen Odeh, verurteilte die Tötung des Erzterroristen Samir Kuntar als „israelischen Terrorismus“.

Der Palästinensische Islamische Jihad verkündete, dass er absolut bereit sei den Terror „zu eskalieren“, wenn es nötig sein sollte (für den Fall, dass die derzeitige Terrorwelle abebben sollte).

Die Palästinenser-Terrorgruppe PFLP beansprucht die drei gestern auf den Norden Israels geschossenen Raketen für sich.

Dienstag, 22.12.2015:

Die Hadasch, eine arabische Partei in Israel hat Netanyahu mit dem IS gleichgesetzt. In einem Facebook-Eintrag, in dem der Tod von Samir Kunar beklagt wurde, wird ein Bild gezeigt, bei dem ein maskierter IS-Terrorist sich eine Netanyahu-Maske abzieht.

Palästinenserorganisationen forderten die Araber zu zwei „Tagen des Zorns“ (Terror gegen Juden) auf – einer sollte am (heutigen) Dienstag stattfinden, einer am Freitag.

Mittwoch, 23.12.2015:

Nett: Im Gazastreifen werden Ringe hergestellt, die das Logo des IS tragen. Israel beschlagnahmte im Mai eine Lieferung ähnlicher Ringe aus der Türkei nach Judäa und Samaria, die dort als illegale Propaganda bezeichnet werden.

Die IDF hat in der Folge des Todes von Samir Kuntar in Syrien „heiße“ Informationen über geplante Angriffe auf jüdische Bauern an der Grenze zum Libanon erhalten und daraufhin angewiesen, dass diese sich von der Grenze fern halten sollen.

Der PA-Minister für Gefangenenangelegenheiten betrauerte den Tod von Samir Kuntar. Er nannte der Kindermörder einen „Märtyrer“. Das war nicht die einzige Veranstaltung zum Gedenken an Kuntar die gestern in Ramallah stattfand.

Donnerstag, 24.12.2015:

Tagesbilanz: 5 durch Terroranschläge verletzte Israelis, 4 tote Terroristen.

Auf einer Hochzeit gab es Mittwoch einen in Israel weithin verurteilten Vorfall; dabei tanzten extremistische Jugendliche und stachen mit Messern auf ein Foto der bei dem Brandanschlag in Duma getöteten arabischen Familie ein. Die Polizei ermittelt gegen diese Leute. Die Gastgeber sagen, die „Tänzer“ seien keine geladenen Gäste gewesen und sie hätten nichts mit ihnen zu tun.

Vor dem Bezirksgericht in Nazareth wurden zwei arabische Cousins angeklagt; sie sollen in Verbindung mit dem IS stehen und Anschläge auf Soldaten in Israel geplant haben.

Die PA hat die Sicherheitsvorkehrungen in Bethlehem drastisch erhöht; u.a. wurden 16 radikale Salafisten in Administrativhaft genommen, damit die Christen in Ruhe in der Geburtskirche ihren Weihnachtsgottesdienst feiern konnten.

Das Blut der Ermordeten am Jaffator war noch nicht getrocknet, da stellte die Fatah schon Bilder der Attentäter ins Internet – mit dem offiziellen Fatah-Logo und einem Bild von Yassir Arafat.

Einwohner Samarias sind wütend, weil eine Straße, auf der vor zwei Wochen ein jüdisches Paar angeschossen wurde und die deshalb gesperrt wurde, wieder für PA-Araber freigegeben wurde.

Freitag, 25.12.2015:

Offizielle Zahlen zum Terror der letztem 100 Tage zeigen, dass ein Drittel der Anschläge innerhalb der „Grünen Linie“ stattfand. Die Sicherheitskräfte gegen davon aus, dass die Anschläge noch Monate weitergehen werden. Seit dem 1. Oktober hat es mehr als 140 Anschläge mit Stichwaffen, Autos oder Schusswaffen gegeben, außerdem wurden (bis zum 16. Dezember) 2.225 Angriffe mit Felsbrocken gezählt. 24 Menschen wurden durch die 156 Terrortäter ermordet. Die Anschläge innerhalb der Grünen Linie wurden zu mehr etwas als der Hälfte von Arabern mit israelischem Ausweis (also israelische Staatsbürger oder PA-Araber mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung) verübt, der Rest von PA-Arabern. Im selben Zeitraum wurden 127 Araber getötet; 88 waren Terroristen, die gerade versuchten Israelis zu ermorden, der Rest waren Angreifer bei gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Auf arabischer Seite sollen 17 Personen durch jüdische Angriffe verletzt und 5 Häuser sowie 15 Autos beschädigt worden sein. Die Sicherheitskräfte merken an, dass die Zahl der Vorfälle dieser 100 Tage „normalerweise“ die für ein ganzes Jahr sind.

PA-Araber steckten am Mittwoch in einem Ort in Samaria einen Weihnachtsbau in Brand. Sie wurden von PA-Sicherheitskräften festgenommen. Während jüdische „Price tag“-Anschläge in der PA weithin lauthals beklagt werden, konnte man hierüber in den Medien dort nichts finden. Auch die PA ignoriert viele Anschläge auf Christen (z.B. das Niederbrennen einer Kirche in Bethlehem).

Die Fünfte Kolonne: Ein ägyptischer Forscher sprach an der Universität Haifa zu Psychologie-Studenten. Thema war Koexistenz. Ein arabischer Student brüllte ihn an: „Sie tanzen auf dem Blut von Märtyrern!“ und nannte ihn einen „Kollaborateur der Zionisten“. Es gab weitere Studenten, die sich anschlossen.