„Auf den (ungläubigen) Boten schießen“

Raymond Ibrahim, 23. Juni 2020

Ob es stimmt oder nicht, wenn Sie das „Falsche“ über den Islam sagen, dann sind Sie schuldig – selbst wenn Sie nur zitieren, was Muslime selbst sagten.

Bedenken Sie den aktuellen Fall von Professor Nicholas Damask, den Vorsitzenden der Fakultät für Politikwissenschaften am Scottsdale Community College in Arizona. Letzten Monat, nachdem sein Studenten Muhammad Sabra in sozialen Medien Quiz-Fragen teilte, die er als „Abneigung gegen den Islam“ empfand, erhielt der Professor eine Fülle an Online-Morddrohungen gegen sich und seine Familie sowie Kritik seitens des Colleges.

Die Dinge wandten sich schließlich zu Damasks Gunsten; sein Interim-Kanzler entschuldigte sich öffentlich für „die unausgewogene Weise, wie das gehandhabt wurde und unsere fehlende volle Berücksichtigung des Rechts unseres Professors auf akademische Freiheit“.

Für diejenigen aber, deren Kernauftrag sich darum dreht die freie Meinungsäußerung zum Islam zu unterdrücken – insbesondere „CAIR“ – ist das inakzeptabel. Entsprechend verkündete das Council on American Islamic Relations am 3. Juni, dass es eine Klage gegen das College einreicht. Der einleitende Absatz für CAIRs Presseerklärung folgt:

Während eines Kurses zu Weltpolitik an dem College mit einem Modul zu „islamischem Terrorismus“ verurteilte Professor Nicholas Damask wiederholt den Islam als eine Religion, die definitiv Terrorismus lehrt. Der Professor erklärt auch, dass friedliche Interpretationen des Islam falsch sind: „Behauptungen, der Islam werbe nicht für Krieg oder Gewalt können weder theologisch noch historisch begründet werden.“

Die einzigen Lektüren des Kurses sind Artikel, die von den antiislamischen Extremisten Raymond Ibrahim und Walid Phares geschrieben wurden.

CAIR lügt von Anfang an: Sie behaupten, dass Studenten verpflichtet waren einen „Artikel“ zu lesen, den ich schrieb; tatsächlich mussten sie einen Auszug aus einem von Al-Qaida auf Arabisch geschriebenen Buch lesen. Ich habe es lediglich übersetzt und zum Teil des The Al Qaeda Reader gemacht. Darüber hinaus sind, obwohl Al-Qaida-Führer Ayman Zawahiri den fraglichen Ausschnitt schrieb, die meisten Worte direkte Zitate aus dem Koran, von Mohammed und dem Konsens islamischer Gelehrter (oder ulema).

Und diese Worte – und so viele weitere wie diese, die von Muslimen im Verlauf von fast vierzehn Jahrhunderten geäußert wurden – machen eines überdeutlich klar: „Tötet die Götzenanbeter [Nichtmuslime], wo immer ihr sie findet“, um Sure 9,5 zu zitieren; „nehmt sie gefangen, belagert sie und wartet auf sie an jedem Ort, um sie zu überfallen. Aber wenn sie Buße tun, Gebet einführen und zakat geben [d.h. wenn sie sich dem Islam unterwerfen und Muslime werden], dann lasst sie ihres Weges ziehen.“

Allerdings war CAIR selbst – ein nicht angeklagter Mitverschwörer beim größten Terroristen-Finanzierungsfall der US-Geschichte, der trotzdem weiterhin ungehindert die freie Meinungsäußerung terrorisieren darf – Teil eines aussagekräftigen Dokuments, das dem Gericht als Beweis vorgelegt wurde; darin wurde erklärt, dass Islam-Aktivismus „in Amerika eine Art großer Jihad ist, um die westliche Zivilisation von innen heraus zu eliminieren und zu vernichten und sein elendes Haus durch ihre eigene Hand und die Hände der Gläubigen zu ‚sabotieren“.“

Dieses Ziel ist nicht erreichbar, solange die wahren Worte und Lehren des Islam die amerikanische Öffentlichkeit erreichen. Das Problem für CAIR besteht jedoch darin, dass der offene Versuch die Worte Allahs (den Koran), die Worte seines Propheten Mohammed (die Hadithe) und die Worte der meistverehrten ulema des Islam zu zensieren – die drei wichtigsten Quellen des Islam, aus denen aller Hass kommt – Verdacht erregt, selbst bei den Naiven: Was genau wollen Muslime zu den heiligsten und verehrteste Schriften des Islam um alles in der Welt verbergen?

Also griffen sie auf Plan B zurück: Beschuldige den Boten. Wenn jemand, besonders ein Nichtmuslim, auch nur die (intrinsisch problematischen) Worte des Islam zitiert, werden Amerikas islamische Subversive entweder behaupten, dass er sie absichtlich verzerrt, um den Islam zu diffamieren oder dass diese Worte seine eigenen seien – daher CAIRs aktuelle Lüge, dass ein von Al-Qaida geschriebenes Traktat in Wirklichkeit ein von mir geschriebener „Artikel“ sei.

Hier ist ein weiteres ungeheuerliches Beispiel dieser Taktik. Ein paar Wochen vor den Verzerrungen von CAIR veröffentlichte die Anti-Defamation League (ADL) – eine weitere Gruppe, die freie Meinungsäußerung hasst und als Antihass-Verfechter umherstolziert – einen Artikel mit dem Titel „Islamophobes React to Coronavirus Pandemic with Anti-Muslim Bigotry“ (Islamophobe reagieren auf Corona-Pandemie mit blindem antimuslimischem Eifer). Darin hieß es offen: „Während sich der Coronavirus weiter ausbreitet, propagieren amerikanische muslimfeindliche Ideologen eine Reihe von Verschwörungen, die Angst schüren sollen.“ Dann kommt dies:

Der Islamophobe Raymond Ibrahim … schrieb in einem Post vom 1. April, Muslime würden „andere Muslime ermutigen in Kontakt miteinander zu kommen“ und „protestieren gegen die Vorstellung einer vorübergehenden Schließung von Moscheen“; hinzugefügt wurde, dass Muslime glauben „nichts, das mit dem Islam in Verbindung steht und besonders islamische Gottesdienste können sie krank machen“ … Raymond Ibrahim versucht in seinem FrontPage Mag-Artikel vom 1. April mit Covid in Verbindung stehende antimuslimische Rhetorik zu unterstützen, indem er behauptet, Muslime hingen theologischen Doktrinen an, die „irrationale Antipathie gegenüber ‚Ungläubigen‘ fördern, wodurch Muslime eher bereit sind die Seuche an Nichtmuslime zu verbreiten.

Interessanterweise nutzt die ADL zwar in ihrem Artikel mehrere Hyperlinks, verfehlt es aber einen Link zu meinem angeblich problematischen Artikel „vom 1. April“ zu setzen, auf den ständig verwiesen wird. Der Grund ist klar: Die ADL will nicht, dass ihre Leser den eigentlichen Artikel konsultieren und damit erkennen, dass es für alle „meine“ Aussagen Quellen gibt und zu den Worten von in Pakistan, Ägypten, dem Iran und sonstwo lebenden Muslimen Verbindungen haben.

Das Muster ist klar (zumindest für diejenigen, die Augen zu sehen und Ohren zum Hören haben): Muslime sagen es und Nichtmuslimen wird angelastet, dass sie das wiedergeben.

Wie und warum Muslime sich zum Islam selbst betrügen

Raymond Ibrahim, 12. Mai 2020

Scheik Ahmed al-Tayeb und Papst Franziskus

Ägyptens führender muslimischer Kleriker Scheik Dr. Ahmed al-Tayeb – auch bekannt als „der Wolf im Schafspelz“ von Papst Franziskus – behauptete vor kurzem eine nachweisbare Unwahrheit. Am 30. April 2020 erklärte der Großimam der angesehensten Universität der islamischen Welt, Al Azhar, während seiner Fernsehsendung, die jedes Jahr im Ramadan kommt und von Millionen in Ägypten und der arabischen Welt gesehen wird: „Der Islam strebt nicht nach Krieg oder Blutvergießen und Muslime wehren sich nur, um sich zu verteidigen.“

Dies ist natürlich eine Bestätigung der großartigen Schlussfolgerung, die bei einer kürzlich abgehaltenen Megakonferenz erreicht wurde, die sich der Suche nach Lösungen für „Extremismus“ widmet – und sie damit zum Gespött macht. In Ägypten von der Al-Azhar unter Teilnahme führender Repräsentanten aus 46 muslimischen Staaten veranstaltet, setzte al-Tayeb der zweitägigen Konferenz die Krone auf, indem er erklärte:

Jihad steht im Islam nicht synonym für Kampf; vielmehr ist der Kampf, der vom Propheten Mohammed und seinen Gefährten praktiziert wurde, nur einer seiner Typen; und das geschieht zur Abwehr der Aggression der Aggressoren gegen die Muslime, anstatt um die zu töten, die die Religion beleidigen, wie die Extremisten es behaupten.

Natürlich widersprechen solche Behauptungen mehr al einem Jahrtausend sowohl gut dokumentierter islamischer Lehre als auch islamischer Geschichte. Angefangen mit Mohammed – dessen spätere Kriege schwerlich defensiv, sondern Überfälle waren, die ihn und seine Anhänger stärken und im Ansehen über die Nichtmuslime erheben sollten – und unter den ersten „gerechten“ Kalifen und praktisch allen folgenden Sultanen und Herrschern bestand Jihad aus Überfällen, Abschlachten, Versklavung und im Idealfall der Eroberung von Nichtmuslimen, die die Einladung zur Annahme des Islam ablehnten. Man muss sich nur eine Landkarte der muslimischen Welt heute ansehen und erkennen, dass die riesige Mehrheit von all dem – der gesamte Nahen Osten, Nordafrika, die Türkei, Zentralasien im Osten bis nach Pakistan und darüber hinaus – durch gewalttätige Eroberung im Namen des Jihad in Besitz genommen wurde.

Statt aber Al-Tayeb einfach als weiteren Lügner abzutun, der versucht Gesicht zu wahren, lohnt es sich festzustellen, dass auf einer tiefer gehenden Ebene etwas anderes abgeht, wenn Muslime einander gegenüber darauf bestehen – in beiden Fällen sprach Al-Tayeb nicht zu Westlern, sondern zu anderen Muslimen – dass Jihad defensiver Natur ist.

Fakt ist, dass die überwältigende Mehrheit der Muslime, selbst die Terroristen, sich wie die meisten Menschen darauf festgelegt hat, sich und ihre Religion als „die Guten“ zu betrachten. Von daher gibt es eine implizite Übereinkunft zwischen ihnen ihre Religion immer mit angeborenen Konzepten von Gerechtigkeit darzustellen. Das hat verursacht, dass sie alles Erdenkliche tun, wie der aktuelle Fall nahelegt.

Zum Beispiel werden historische islamische Eroberungen in Arabisch oder anderen muslimischen Sprachen niemals als „Eroberungen“ bezeichnet; stattdessen sind sie futuhat – buchstäblich „Öffnungen“, durch die das Licht des Islam eintreten kann (oder fatah im Singular, wie die Palästinensergruppe sich bezeichnenderweise nennt). In diesem Zusammenhang erfolgte jeder Einfall in ein Land oder dessen Eroberung durch Muslime „selbstlos“, um widerspenstigen Ungläubigen den Islam zu bringen, die einfach, weil sie dem Islam Widerstand leisten, als die Aggressoren betrachtet werden.

Damit will gemäß einem Artikel mit dem Titel „The Wisdom of Jihad“ (Die Weisheit des Jihad), veröffentlicht von Islam Question and Answer (Islam – Frage und Antwort) der Jihad nicht „nur und einfach Nichtmuslime töten“; vielmehr „werden die Kuffar [Nicht-Muslime oder Ungläubige], die wir bekämpfen, selbst vom Jihad profitieren. Wir mühen uns gegen sie und bekämpfen sie, damit sie in die Religion Allahs eintreten, was Ihm genehm ist, was zu ihrer Rettung in dieser Welt und im Jenseits führen wird“.

Von daher ist zu verstehen, warum sogar sadistische Massenmörder und Pädophile wie der osmanische Sultan Mohammed (oder „Mehmet“) II. in der islamischen Geschichtsschreibung als „Mohammed der Öffner“ bekannt ist – denn es war er, der 1453 den widerstrebenden Bewohnern Konstantinopels das Licht des Islam brachte.

Dr. Ahmed ’Abdu Maher, ein ägyptischer Wissenschaftler und politischer Aktivist, verspottete einmal diese muslimische Logik in einem Video, in dem er eine hypothetische Frage stellte. Was, wenn Donald Trump – statt die Immigration aus ein paar terroristischen (zumeist muslimischen) Staaten zu verbieten und dafür als „Rassist“ verurteilt zu werden – der „selbstlosen“ Anschauung des Islams folgen und amerikanischen Muslimen Dreierlei zu Auswahl geben würde: Entweder ihr konvertiert zum Christentum oder ihr zahlt Jizya und lebt als Bürger zweiter Klasse oder ihr sterbt?

Wäre das rassistisch oder nicht? Wäre er ein Terrorist oder keiner? Wie können wir dann, wenn man bedenkt, dass wir in unserer islamischen Rechtsprechung, die ihr uns lehrt und von der ihr uns sagt, dass alle Imame übereinstimmen, dass die islamischen Öffnungen [d.h. Eroberungen] die Art sind, wie der Islam verbreitet wird? Diesem Wort „Öffnungen“ [futahat] gegenüber müssen wir sensibel sein! Diese islamischen Öffnungen bedeuten Schwerter und Töten.

Die islamischen Öffnungen, durch die Häuser, Festungen und Territorien verwüstet wurden, sind Teil eines Islam, dem zu folgen ihr uns motivieren wollt. Also frage ich, o Scheik, o Führer dieses oder jenes islamischen Zentrums in New York, würden Sie es mögen, wenn das Ihrer Frau und Ihrer Tochter angetan würde? … Dass Ihre Tochter [als Sklavin] an diesen Kämpfer geht oder Ihr Sohn an jenen Kämpfer, ein Fünftel [der Beute] an den Kalifen und so weiter? Ich meine: Ist das nicht das, was Sie als die Scharia Allahs bezeichnen?

Maher – dieser nominelle Muslim, der die hässlichen Realitäten der historischen Eroberungen des Islam erfasst hat – ist jedoch und leider in der muslimischen Welt ein seltenes Gut. Ein amerikanischer Islam-Historiker formulierte es so:

Die Eroberungen wurden von Anfang an als einer der unanfechtbaren Beweise für den Islam betrachtet. Sie zu bestreiten oder zu kritisch zu untersuchen – was in der muslimischen Welt erst noch geschehen muss – wird für Muslime, besonders Arabisch sprechende Muslime, sehr schmerzhaft werden. An jedem Punkt … hat, wenn Muslime versucht haben den militanten Jihad zugunsten des inneren, spirituellen Jihad aufzugeben… die Erinnerung an die Eroberungen und die Notwendigkeit sie zu rational zu machen, diese Bemühung überwältigt. Das Problem dürfte in dem Unwillen liegen sich der Tatsache zu stellen, dass die Eroberungen prinzipiell ungerechtfertigt waren. Sie waren keine „Befreiung“ und sie waren von den nicht muslimischen Völkern nicht gewünscht; sie wurden durchlitten und schließlich akzeptiert. [Understanding Jihad, S. 167]

Führer des Islam wie der Großimam al-Tayeb – den westlichen Mainstream kann man ebenfalls hinzurechnen – sind darauf festgelegt Muslime bezüglich der Vergangenheit des Islam (und daher der Gegenwart) zu täuschen. Und es wundert wenig; der „durchschnittliche“ Muslim, der die von der hässlichen Realität der Vergangenheit des Islam erfährt, fällt im Herzen oft von ihm ab, bleibt nur dem Namen nach Muslim.

Mit anderen Worten: Das Problem ist nicht nur, dass viele im Westen zum Islam und seiner Vergangenheit getäuscht werden; hunderte Millionen „normale“ Muslime werden ebenfalls getäuscht – und das aus genau demselben Grund.

Analyse: Die fehlgeschlagenen Reaktionen des Westens auf Jihad-Morde

Ein Augen öffnendes Interview mit Professor Richard Landes: „2000 übernahmen westliche Progressive, indem sie sich auf die Seite der Palästinenser stellten, ein fatales Prinzip: Wenn Jihadisten eine Demokratie angreifen, machen sie die Demokratie dafür verantwortlich.“

Dr. Manfred Gerstenfeld interviewt Richard Landes, Israel National News, 5. April 2020

Beginnend im Jahr 2000 missverstanden viele in der westlichen Welt systematisch das Wesen der Bedrohung, der der Westen durch den globalen Jihad ausgesetzt ist; dieser ist eine mittelalterliche Jahrtausendbewegung. Vier frühe Beispiele aus den Jahren 2000 bis 2006 veranschaulichen die schweren Fehler, die von westlichen Vordenkern und Medienprofis gemacht wurden.

Man sollte den Ausbruch der palästinensischen Intifada und die angebliche Tötung Mohammed al-Durahs im September 2000 als den ersten Jihad-Angriff auf eine westliche Demokratie betrachten.

Unter Verwendung von Selbstmord-Terroranschlägen als ihrer Hauptwaffe begannen palästinensische Jihadisten einen Vernichtungskrieg, der sich gegen israelische Zivilisten richtete. Statt ihn als solchen zu erkennen, präsentierten westliche Medien die Palästinenser jedoch fast im Rudel als „Freiheitskämpfer“, die einem eisernen imperalistisch-kolonialistischen Israel Widerstand leisten, das es unerklärlicherweise – oder böswillig – ablehnte diesem „armen, umkämpften Volk“ seine Freiheit zu geben.

Professor Richard Landes, früher an der Boston University, wurde als Mittelalter-Forscher ausgebildet. Er konzentriert sich auf die Wechselwirkung zwischen Eliten und einfachen Bürgern in verschiedenen Gesellschaften. Er hat viele Bücher veröffentlicht und betreibt sieben Internetseiten, darunter „The Second Draft“, AlDurah.com und einen Blog, „Augean Stables“. Er hat ein Manuskript zur Betrachtung der vier hier diskutierten Vorfälle abgeschlossen; es trägt den Titel „Stupidity Matters: A Medievalist Guide to the 21st Century“.[1]

Landes fährt fort: Als das Bild von Mohamed al-Durah – angeblich von der IDF angeschossen in den Armen seines Vaters – erstmals erschien, berichteten die Traditions-Nachrichtenmedien, die großen, klassischen Nachrichtenmedien, das als wahr. Dies erfolgte ihrerseits ohne jegliche ernste Recherche oder Zweifel. Das kennzeichnet einen entscheidenden Sieg für etwas, was man „tödlichen Journalismus“ nennen könnte. Die Medien berichteten ihrem westlichen Publikum palästinensische Kriegspropaganda als Nachrichten. Es war auch „Eigentor-Journalismus“, weil sie, wie andere Jihadisten, andere Ungläubigen-Demokratien genauso als ihren Feind und Ziel betrachteten.

Es dauerte nicht lange bis zum nächsten Vorfall, diesmal war es ein großer.

Der zweite jihadistische Angriff auf eine westliche Demokratie waren die Anschläge vom 9/11 im Jahr 2001, eigentlich auf die weltweite demokratische Hegenomie. Es gab einen anfänglichen Ausbruch an Sympathie für die tausende amerikanischen Opfer und Wut wegen Bin Ladens Anschlag. Aber damals setze auch eine Reihe von Gegenkräften ein, die schließlich die politisch korrekte Diskussion dominieren sollten. Präsident George W. Bush bestand darauf, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Gute Menschen fragten: „Was haben wir getan, dass sie uns derart hassen?“

Schlimmer noch: Eine Reihe Progressiver, Akademiker und Intellektueller freute sich offen über diesen Schlag gegen Amerikas „erstickende Hegemonie“.

Verschwörungtheoretiker bestehen darauf, dass die Administration Bush den Anschlag vollführt hatte, um einen Krieg gegen den Islam beginnen zu können. Noam Chomsky argumentierte, dass die USA ein noch schlimmerer Terrorist sei und diesen Schlag verdiente. Westliche Journalisten lehnte es zunehmend ab das Wort „Terrorist“ zu verwenden, um Jihadisten zu beschreiben, die Demokratien angreifen; und in völligem Gegensatzu zu ihrer Veröffentlichung der falschen palästinensischen Ikone al-Durah hörten viele westliche Redakteure auf Bilder der Opfer des 9/11 zu veröffentlichen.

Das dritte Beispiel törichter Reaktionen auf den Krieg mit dem Jihad betraf das, was fälschlich das „Massaker von Jenin“ genannt wurde. Im April 2002 unternahm Israel den ersten Gegenangriff gegen die palästinensische Jihad-Selbstmord-Kriegsführung. Mehr als ein Jahr permanenter, brutaler Selbstmord-Terroranschläge und israelischer Zurückhaltung gipfelte in der Ermordung von 30 israelischen Zivilisten an Pessach in einem Hotel in Netanya, wobei noch 140 Menschen verletzt wurden. Die IDF begann dann eine Militäroperation, die sich gegen das Zentrum der Anschläge, einem Viertel im Flüchtlingslager Jenin richtete. Nach drei Wochen Kämpfen betrug die Zahl der palästinensischen Opfer – zumeist Bewaffnete – etwa 54. 23 israelische Soldaten wurden getötet. Es war eine der ersten Reaktionen einer demokratischen Armee auf Selbstmord-Jihad, eine bemerkenswert vorsichtige dazu.

Die Traditionsmedien im Westen wiederholten die falschen palästinensischen Anschuldigungen nazihafter Massenhinrichtungen von Zivilisten. Viele stellten es als Angriff auf die gesamte Stadt Jenin dar. Schließlich, als die Journalisten die Chance hatten den 5 Block großen Bereich in dem Lager zu sehen, fanden sie für keine einzige palästinensische Behauptung eine Bestätigung. Doch statt zu widerrufen legten noch einige, zusammen mit ihren Verbündeten NGOs, eins drauf. „Beweise für Massker nehmen zu … erschreckend.“ Demonstrationen gegen Israel in Europa ließen Leute nachgemachte Selbstmord-Bombengürtel tragen, um Solidarität mit den Palästinenser zu zeigen. Sie bejubelten ihren Feind für dessen niederträchtigste Taten. Es war eine verrückte Eigentor-Politik.

Das vierte Beispiel des Kriegs mit dem Jihad betraf den Skandal um die „dänischen Mohammed-Karikaturen“ im Februar 2006. Die dänische Tageszeitung Jyllands Posten veröffentlichte zwölf Karikaturen, die den Propheten Mohammed darstellten. Mehrere Monate später bemühte sich eine Gruppe radikaler dänischer Imame den Protest zu verstärken. Schließlich anmierten sie die globale muslimische Straße mit einem „Tag des Zorns“, nicht nur in muslimischen Länldern, sondern auch in einigen westlichen Hauptstädten. Diese Demonstrationen verurteilten die dänische Zeitung wegen Blasphemie und in einigen Fällen erklärten die Jihadisten offen ihre Absicht den Westen zu erobern und zu unterwerfen. Eine Muslimische Straße war in Europa erwachsen geworden.

Das war eine Auffrischung des Versuchs die Gesetze der Scharia in die westliche Welt hinein auszudehnen. Die erste Runde lief 1989, als der Oberste Revolutionsführer im Iran, Ayatollah Ruhollah Khomeini, eine Fatwa gegen den britisch-indischen, in London lebenden Romanautor Salman Rushdie erließ. Muslime versuchen das Verhalten von Ungläubigen in der westlichen Welt zu regulieren, besonders Ehrerbietung einzufordern. Tatsächlich überschlugen sich westliche Führungspolitiker sich für die Beleidigung der Muslime zu entschuldigen. Als Demonstration des Verständnisses für die Beleidigung setzten Westler die eher milden dänischen Karikaturen mit Juden dämonisierenden Nazi-Karikaturen gleich.

Wie hätte der Westen in diesen Fällen reagieren sollen?

Landes antwortet: Mit der Verantwortung dafür tragen die Traditionsmedien eine sehr schwere Last. Journalisten und Redakteure hätten berichten müssen, was die Palästinenser auf Arabisch sagten, besonders ihre völkermörderischen Jihad-Tiraden zur Beherrschung der Welt. Sie hätten zudem über die umfangreichen Drohungen und Einschüchterungen berichten müssen, die die Palästinenser gegen sie richteten, um sie davon abzuhalten die dunkle Seite der palästinensischen Kultur und Taten zu berichten. Sie hätten wenigstens ein Mindesmaß an professionellen Bedenken aufrecht erhalten müssen. Die Medienmeute versagte auf höchste spektakuläre Weise.

Charles Enderlin, der Korrespondent der französischen Presseagentur AFP, machte aus dem Al-Durah-Videomaterial einen viralen „Nachrichtenbericht“. Stattdessen hätte er den Kameramann feuern müssen, der die Bilder inszenierte. Danach hätte Enderlin einen Bericht darüber senden müssen, wie ein arabischer Kameramann westliche Ausrüstung benutzte, um Kriegspropaganda zu filmen. Mit dieser Art von Berichterstatung wäre es Westlern einfacher gefallen zu begreifen, dass der Ausbruch der „Intifada“ der Beginn eines globalen Jihad gegen den Westen war und sie nicht mit offenen Armen empfangen.

Die Intifada war die Antwort der palästinensischen Araber auf die Prinzipien des im Gesamtergebnis positiven Friedens von Oslo, in den in den 1990-ern so viele Progressive so viel Energie gesteckt hatten. Stattdessen ließ diese Berichterstattung in den Medien die Mentalität aufkommen, die die meisten westlichen Eliten immer noch beherrscht. Im Jahr 2000 übernahmen westliche Progressive, als sie sich auf die Seite der palästinensischen Araber schlugen, das fatale Prinzip: Wenn Jihadisten eine Demokratie angreifen, dann macht dafür die Demokratie verantwortlich.

Zugegeben: Präsident Bush musste die Feindseligkeit der amerikanischen Öffentlichkeit gegenüber ihren Muslimen beruhigen. Doch Wissenschaftler hätten mit einem Lehrplan herausrücken müssen, wie man Kalifastaats-Anhänger, d.h. Muslime, die glauben, dass die Zeit dafür gekommen ist, dass der Islam die Welt beherrscht, zu verstehen. Das hätte auch ein technisches Vokabular für die arabischen Begriffe beinhalten müssen, das diese Muslime verwenden und das sie daher verstehen und glauben.

Das 9/11-Denkmal in New York hätte als großes Zentrum für solches Lehren aufgebaut werden müssen. Es sollte den Leuten helfen zu verstehen, was muslimische Massenmörder motiviert. Stattdessen vermeidet es unter dem Druck „moderater“ Kalifats-Anhänger jegliche Diskussion über die Täter.

Intellektuelle der Öffentlichkeit hätten Debatten darüber führen müssen, wie man zwischen moderaten Muslimen – die ihre Religionsfreiheit genug zu schätzen wissen, um anderen dieselbe Freiheit zuzugestehen – von denen unterscheidet, die diese Religionsfreiheit missbrauchen, um zu planen sie anderen zu nehmen. Journalisten hätten den Begriff „Terrorist“ verwenden müssen, um diejenigen Muslime zu beschreiben, die sich bewusst Zivilisten zum Ziel nehmen. Sie hältten erklären sollen, dass jemand, der die Welt erobern und andere unter Scharia-Apartheidsregeln unterjochen will, nicht einmal ansatzweise ein „Freiheitskämpfer“ ist.

Soweit es den Fall Jenin angeht, hätten westliche Medien sich zurückhalten und palästinensischen Behauptungen von einem angeblichen massaker keinerlei Glaubwürdigkeit geben dürfen, bis Belege zur Verfügung standen. Sie hatten bereits umfangreiche Erfahrung mit unzuverlässigen palästinensischen Quellen. Die Medien hätten der Öffentlichkeit erklären müssen, warum dieses besondere Ziel in Jenin ausgewählt wurde. Dann hätten westliche „Progressive“ ihren Feinden vielleicht nicht zugejubelt.

Westler hätten, wären sie anständig informiert worden, zumindest verstanden, dass diese Selbstmord-Jihadisten auch sie im Visier hatten. Als das Lager in Jenin für Journalisten geöffnet wurde, hätten diese die niedrige Zahl an Toten, den hohen Anteil palästinensisch-arabischer Kämpfer unter ihnen und die beispiellosen Opfer der IDF-soldaten berichten sollen, um die Kollateral-Toten unter den Zivilisten niedrig zu halten. Sie hätten detailliert die Beweise für den palästinensischen Todeskult des Selbstmord-Terrors diskutieren müssen, wie er auf Postern und im Fernsehen übertragenen Predigten zum Ausdruck kommt, die in der palästinensischen Gesellschaft so weit verbreitet ist.

Zum Skandal der dänischen Karikaturen sagt Landes: Westliche Sprecher hätten die Impresarios der „Tage des Zorns“ verurteilen sollen. Die muslimischen Hetzer fertigten drei zusätzliche Karikaturen, die weit blasphemischer waren als die der Dänen. Dazu gehörte „Mohammed als Schwein“, „Mohammed wird beim Gebet von einem Hund anal genommen“ und „Mohammed als Pädophiler“.

Mit Tadelung der wahren Blasphemie hätte der Westen die Bühne für ernste und reife Dikussion mit intelligenten Muslimen bereiten können, von denen es reichlich gibt. Diese Leute fanden Hetze der radikalen Imame sowohl gefährlich als auch lächerlich. Stattdessen machten öffentliche Persönlichkeiten im Westen, selbst in Sicherheitskreisen, aus Kalifats-Anhängern wie CAIR in den USA und die MAB in Großbritannien Moderate und suchten ihren Rat, wie man sich der muslimischen Gemeinschaft annähern soll. Sie ignorierten die wirklich moderaten, friedliebenden Muslime, die in ihren eigenen Gemeinschaften ausgegrenzt wurden. Die westlichen Eliten stellten sich am Ende auf die Seite unserer Feinde, der Kalifats-Anhänger. Es war ein gewaltiger Akt kollektiver Unterwerfung.

Wie sehen die Folgen des Scheiterns des Westens aus so zu reagieren, wie er es getan haben sollte?

Landes erklärt, dass der Westen durch dieses Versagen wichtiges Terrain im globalen öffentlichen Raum verlor: Im Aufschwung bis zum Jahr 2000 hofften die meisten Progressiven, unabhängig von ihren Vorbehalten, auf eine staatsbürgerliche globale Öffentlichkeit im neuen, ersten globalen Jahrtausend, das auf positiven Summenprinzipien beruhte. Statt einen aufrichtigen progressiven Diskurses mit viel Raum für Meinungsverschiedenheiten auszuweiten, gaben die Progressiven hingegen einem moralisch und kognitiv verwirrten Diskurs Raum, der die palästinensisch-arabische Sache – ausgerechnet auf dem Höhepunkt ihre Selbstmord-Terrorkampagne – zu „Lithmus-Test liberaler Legitimation“ machte. Pazifisten wie Judith Butler begrüßten sogar Hamas und Hisbollah als Teil der globalen progressiven Linken.

Diejenigen, die diesem Unsinn widerprachen, verstummten. Andere nahmen in aller Stille den Faden auf, der moralische Schlüsselfragen umkehrte, indem sie den unbewussten „humanitären Rassismus“ westlicher Progressiver ausnutzten. Die Progressiven blickten von ihrem moralischen hohen Ross herab und bemitleideten diese „armen, geknechteten“ palästinensischen Araber. Sie überlegten, dass diese Leute keine moralische Instanz haben und daher „keine Wahl“, außer sich selbst umzubringen um israelische Zivilisten zu masskarieren. Diese humanitären Rassisten sahen sich an, wie boshaft die Palästinenser waren und schüttelten traurig den Kopf: „Welche Wahl haben sie denn … angesichts dessen, wie grausam ihr Israelis seid?“ Dann machten sie einer derart widerlichen Sache anzuhängen zum Eintrittspreis zu progressiven Kreisen. Keine effektive Stimme erhob sich, um sich dem entgegenzustellen.

Stattdessen hätte der Westen Wege finden müssen den Riss innerhalb seiner eigenen Gesellschaften zu heilen. Damals verfügte der demokratische Körper immer noch über etwas Bindekraft. Sie hätten sich auf ein paar grundlegende Vereinbarungen zu den Spielregeln zwischen Links und Rechts, zwischen konservativ und progressiv einigen müssen. Stattdessen internalisierte der Westen den „Zusammeprall der Zivilisationen“ als Form von kulturellem AIDS. Die Anhänger dieser kulturellen Desorientierung über Kalifatsanhänger spielten die Rolle der weißen Blutkörperchen, die nicht den Eindringling bekämpfen, sondern den Boten, der das Eindringen berichtet. Sie betrachteten die natürliche Reaktion auf das „rückt zusammen, wir werden angegriffen“ als erbärmlich. Jeder, der sich wegen des Islam sorgte, dieser angeblichen Religion des Friedens, war fremdenfeindlich und islamophob. Das passiert immer noch.

Die Angst als Islamophober bezeichnet zu werden übt im Westen des 21. Jahrhunderts erstaunlichen Einfluss aus. Diese Angst hat zum Beispiel seit mehr als einem Jahrzehnt Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in mehr als einer britischen Stadt davon abgehalten eine Gruppe örtlicher Muslime weiter britische Mädchen als Gruppe zu vergewaltigen und zur Prostitution zu zwingen – in den Augen dieser Muslime sind „ungläubige“ Mädchen, Sexsklavinnen. Dieses Schweigen und das Versagen der Behörden einzugreifen war verheerend.

Dass ein solch nebulöses – wenn nicht gar boshaftes – Wort wie „Islamophobie“ heute in der westlichen Öffentlichkeit so viel Macht hat, ist eine Katastrophe für unsere Fähigkeit klar zu denken. Es ist ein großer Teil der zunehmend sichtbaren Spaltung in so vielen Demokratien, zwischen dem Volk auf der einen und seinen Eliten auf der anderen Seite. Die Eliten betrachten die offensichtliche Selbstverteidigung der Tribalisten als erbärmlichen Populismus, während einfache Leute das dogmatische und selbstmörderische Beharren der Elite auf Appeasement entweder als dumm oder als Verrat betrachten. Die Reaktion der Elite auf Israels Operation in Jenin kann so zusammengefasst werden: „Wer seid ihr, dass ihr euch gegen die Aggression von Kalifatsanhängern wehrt? Wisst ihr nicht, dass sie das böse macht?“ Tatsächlich sagten sie das jedem.

Wie betrachten Sie Trumps Einstellung zu den palästinensischen Arabern?

Heute besteht der traurige Witz darin, dass Trump, der krude Spielplatz-Rüpel, bei weitem die vernünftigste Nahost-Politik hervorgebracht hat, sowohl was die Vorsicht gegenüber mehrheitlich muslimischen Nationen dort drüben und seiner Einstellung gegenüber den palästinensischen Arabern angeht. Die Palästinenser sind in der Lage gewesen die Friedensverhandlungen mit den Israelis zu zerrütten und Israel in den letzten 20 Jahren wiederholt dafür verantwortlich zu machen, zweimal in der Zeit von Obama. Das veranschaulicht, wie durchgeknallt die „Friedensindustrie“ geworden ist. Ihre insgesamt positive Logik – Land für Frieden – steht im Dienst eines arglistigen Partners, der Land für Krieg will.

Trumps Deal des Jahrhunderts ist eigentlich die Art von Lösung zu diesem Problem, die offensichtlich für jeden, der nicht der Vorstellung hörig ist, die Palästinenser müssten um ihrer Ehre willen die gesamte „Westbank“ zurückbekommen und dass die „Zweistaatenlösugn“ die einzig mögiche Lösung für den Konflikt ist.

Fakt ist: Die Palästinenser sind noch nicht bereit für die Eigenstaatlichkeit, eine Tatsache, die vom aktuellen hysterischen Antizionismus verschleiert wird. Die politische Kultur der palästinensischen Araber ist mehr als ein halbes Jahrhundert lang von gewalttätigen Gruppen bestimmt worden, die Hass und Völkermord predigen, systematisch ihre eigenen Kinder missbrauchen und ihr Volk opfern. Das Konzept der Zweistaatenlösung mag der allerdümmste idiotische Gedanke des Westens sein, auch wenn sie derzeit weithin fast als Dogma anerkannt ist. Solch eine Lösung wäre netter und sogar passend. Die Palästinenser sind allerdings nicht einmal annähernd in der Lage einen demokratischen Staat zu gründen. Autonomie in den Gebieten, in denen die palästinensischen Araber am einwohnerstärksten sind, wäre genau genommen großzügig. Dort können sie an der Verbesserung ihrer bürgerlichen Fähigkeiten arbeiten, die so lange unter den Bedingungen westlicher Verehrung vernachlässigt wurden.

Doch insgesamt verlieren Länder, die von der Verfassung zu Fairness und Gleichheit vor dem Gesetz verpflichtet sind, gegenüber einer mittelalterlichen Millenial-Bewegung an Boden, die zum Teil aus den Höhlen Afghanistans kamen. Was immer uns innerhalb der demokratischen Gemeinwesen trennt, fordert keinen Krieg; was uns tatsächlich vereint ist unsere besonders produktive Art mit Unterschieden umzugehen. Aber in vielen Demokratien scheint eine Verschiebung in einen tribalistischen „Wir gegen die“-Teammodus stattzufinden, auch in den USA und Großbritannien. Das ist eine Katastrophe. Tatsächlich wird damit genau der Zusammenprall der Zivilisationen internalisiert, von dem so viele Eliten nicht einmal anerkennen wollen, dass er im Gang ist.

Die Traditionsmedien sind bezüglich des Konflikts „zwischen dem Fluss und dem Meer“ nur sehr marginal besser geworden, zumeist dank bohrender Beobachter-Organisationen wie CAMERA und HonestReporting. Aber jedes Mal, wenn Blut vergossen wird, kehren diese Medien schnell in ihre alten, tödlichen Gewohnheiten zurück, mit denen sie jihadistischen Hass samt seiner Darstellung palästinensischen Leidens füttern und demokratische Kräfte spalten.

Al-Durah war der Sieg einer Fake-News-Kampagne, die heute immer noch blüht; die große Mehrheit der Nachrichten passt in das Narrativ des israelischen Goliath gegen den palästinensischen David. Heute sehen wir, wie sich diese Art Fake-News – oder Interessen-Journalismus – in die innenpolitischen US-Nachrichten ausbreiten. Von Fox über CNN bis MSNBC finden wir eine Art voreingenommener Zügellosigkeit sowohl in der Terminologie als auch bei „Fakten“, die die Art von Angriff wiederholen, die Israel seitens westlicher Medien in früheren Jahrzehnten erlitt.

Jedes Wesen, dessen Augen und Ohren – im Fall westlicher Demokratien die Nachrichtenmedien –sich selbst betrügen, wird nicht lange überleben, besonders wenn es ernsthafte Feinde hat. Der Coronavirus präsentiert uns einen Stresstest dazu, wie robust und genau unser Informationssystem agiert. Bisher ist das nicht ermutigend.

Der antiisraelische/propalästinensische Journalismus füttert den Diskurs der Kalifatanhänger, in dem Israel schlecht und schuldig und die palästinensischen Araber gut und unschuldig sind. Die gesamte BDS-Kampagne gründet auf den Fake News, die „progresisve“ Interessen-Journalisten und „Menschenrechts“-Aktivisten in dieser Regiion besonders seit dem Jahr 2000 generieren. Der israelische Journalist Ben Dror Yemini hat das die „Lügen-Industrie“ genannt. Die aktuelle Macht von BDS, obwohl so viele ihrer Behauptungen widerlegbar sind, legt nahe, dass es ein wichtiges Publikum gibt, das nach Geschichten lechzt, in denen Juden sich übel verhalten. Woher kommt diese boshafte Freude an Israels moralischer Abwertung?

Die aktuelle Welle an Judenhass im Westen, die erste seit den Nazis, begann im Jahr 2000, als verrückte Journalisten wie die Französin Catherine Nay verkündeten, das Bild Mohammed al-Durahs lösche und ersetze das Bild des Jungen im Warschauer Ghetto. Das Ersetzungsnarrativ der Progressiven und der Kalifatsanhänger – „Israel gleich Nazis, Palästinenser gleich Juden“ – vergiftet den Westen weiterhin. Unter den Umständen der Corona-Pandemie, in denen ein uraltes und durchgängiges Verlangen die Juden für Unglück verantwortlich zu machen lockt, bedroht diese Art toxischen Diskurses weiterhin jeden, einschließlich der Judenhasser.

Landes schließt: Israel ist offensichtlich das Hauptziel der palästinensischen Kriegspropaganda und leidet zuerst. Israels weit verbreiteter negativer Ruf ist heute in der britischen Labour Party Mainsttream und erreicht den öffentlichen Diskurs einiger Präsidentschaftskandidaten der Demokraten in den USA. Das ist ein direktes Resultat einer steten Diät tödlichen Journalismus zu Israel.

Dennoch ist Israel kaum das einzige oder gar Hauptopfer der törichten Entscheidungen, in im Westen in der Öffentlickeit getroffen werden. Progressive jubelten, als die aufkommende arabische Kultur von völkermörderischen Jihadisten gekapert wurde, die ihre Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen. Diese angeblichen Friedensbefürworter übernahmen ein Narrativ, das ein palästinensisches Friedeslager unmöglich machte.

Ironischerweise hat der Schlag gegen die Juden sowohl in Israel als auch in der Diaspora auch eine positive Auswirkung auf alles, von der Weiterentwicklung israleischer Militärtechnik zur Vermeidung ziviler Opfer weit über die anderer Armeen der Welt hinaus, bis zur Vermehrung von NGOs, die sich ehrlich progressiven Dingen widmen.

Angesichts der Umstände ist Israel das progressivste Land der Welt, voller Probleme und Widersprüche, aber auch eine ständige Quelle progressiver Ansätze für Problemlösungen, darunter alle möglichen Arten von Therapien. Daher ist um so bemerkenswerter, dass es einen weit verbreiteten Ruf als rassistisches, Apartheid und Völkermord betreibendes Monster hat, das nicht existieren sollte. Zugegebenermaßen ist das das, was die Kalifatanhänger glauben. Aber die sind wohl kaum progressiv. Was kann erklären, dass Progressive, Menschen die Israels Werte unterstützen, diesem dämonisierenden Narrativ zustimmen?

[1] Dummheit zählt: Ein Mittelalter-Führer für das 21. Jahrhundert

Wirklich überraschend?

US-Außenminister Pompeo – gefunden auf twitter, 28. März 2020:

Überraschende Offenbarung von Irans Präsident Hassan Rouhani, dass die gemeinsamen Anstrengungen des Regimes die US-Sanktionen aufzuheben nicht dazu dienen die Pandemie zu bekämpfen. Es geht um Bargeld für die Führer des Regimes:

 

Große islamische Konferenz zu Reformen behält Radikalismus bei

Raymond Ibrahim, 20. Februar 2020

Im Westen weitgehend unbekannt und kaum berichtet war die Al-Azhar-Universität in Ägypten gerade Gastgeber einer zweitägigen Konferenz, an der am 27. und 28. Januar die führenden Kleriker und Politiker aus 46 Staaten teilnahmen. Unter dem Titel „Erneuerung im islamischen Denken“ ist sie derzeit die bedeutendste Antwort auf Präsident Sisis Aufruf zu Reformen, den er am 1. Januar 2015 nachdrücklich erhob.

Die Konferenz konzentrierte sich auf die drängendsten Themen, die die islamische – und in einigen Fällen die nicht islamische – Welt betreffen, darunter Frauenrechte, Regierung und Gesellschaft und natürlich die Frage der „Radikalisierung“ sowie das Aufkommen von Jihad-Terrorgruppen wie dem Islamischen Staat usw.

Ich habe mir mit großem Interesse viele der Podiumsgespräche angesehen und hoffe in den kommenden Wochen zu einigen davon etwas anzumerken, aber vorläufig möchte ich diskutieren, was aus den Schlussbemerkungen des Großimams der Al-Azhar (und gutem Freund von Papst Franziskus), Scheik Ahmed al-Tayeb, zu erfahren ist.

Erstens warf er in einvernehmlicher Zustimmung der anderen anwesenden Kleriker die Tür zur Möglichkeit der Reform einer großen Anzahl an Themen zu: „Erneuerung“, verkündete er:, „ist bei den Texten keineswegs möglich, die unumstößlich sind, was ihre Gewissheit und Stabilität angeht; was die Texte angeht, die nicht völlig zuverlässig sind, so sind sie abhängig von ijtihad [Neuinterpretation, besonders auf Grundlage sich ändernder Umstände].“

Klar ausgedrückt: Die Lehren derjenigen islamischen Texte, die als komplett glaubwürdig angesehen werden – deren wichtigster der Koran ist, dazu bestimmte Hadithe, einschließlich gemäß des Mainstream-Sunnitentums alle neun Bände des Sahih Bukhari – unterliegen keinerlei Veränderung; nur die zweitrangigen islamischen Texte, darunter viele weitere Bände mit Hadithen, die sira (Biographie Mohammeds) und andere geschichtliche Werke, stehen für Diskussion zur Verfügung.

Das Problem besteht natürlich darin, dass manche – viele – der schlimmsten Lehren, die die islamische und die nichtislamische Welt plagen, direkt den Texten entstammen, die als völlig verlässlich gelten. Der Koran zum Beispiel erlaubt sehr klar die sexuelle Versklavung nichtmuslimischer Frauen, dass man seine Ehefrau schlägt und natürlich Polygamie; der Koran ruft Muslime auf, Nichtmuslime zu hassen und, wenn das vorteilhaft ist, Krieg gegen sie zu führen – nur weil sie Nichtmuslime sind.

Die sich daraus ergebende „Belastung“ den Versuch zu unternehmen „islamisches Denken zu erneuern“, während sich gleichzeitig nicht mit bestimmten Texten und lehren beschäftigt wird, ist in Tayebs Abschlussbemerkungen zur Frage das Jihad zu erkennen:

Jihad im Islam ist nicht synonym mit Kampf; stattdessen sind die Kämpfe, die vom Propheten Mohammed und seinen Gefährten praktiziert wurden, eine seiner Arten; und er soll die Aggression der Aggressoren gegen Muslime abwehren, statt jemanden zu Töten, der in Fragen der Religion beleidigt, wie es die Extremisten behaupten. Die etablierte Scharia-Regel im Islam verbietet die Feindschaft gegenüber denen, die gegen die Religion opponieren. Sie zu bekämpfen ist verboten – solange sie nicht die Muslime bekämpfen.

Würde das doch nur stimmen! Die Welt hätte sich auf radikal andere Weise entwickelt- Aber leider widersprechen Al-Tayebs Worte sowohl mehr als einem Jahrtausend islamischer Ideologie – einschließlich den in diesen „nicht anzuzweifelnden“ Texten – als auch der islamischen Geschichte:

Beginnend mit Mohammed – dessen spätere Kriege kaum defensiver Natur waren, sondern vielmehr Raubzüge, die ihm und seinen Anhängern mehr Macht und Bedeutung über Nichtmuslime verschaffen sollten – dann unter den ersten „gerechten“ Kalifen sowie praktisch allen folgenden Sultanen und Herrschern bestand der Jihad aus der „Einladung“ der benachbarten Nichtmuslime, sie sollten den Islam annehmen oder sich zumindest seiner politischen Obrigkeit unterwerfen (als Dhimmis); wenn Nichtmuslime sich weigerten, wie sie das fast immer machten, wenn sie darauf bestanden ihre eigene religiöse Identität und ihre Freiheit vom Islam zu behalten, dann wurde der Jihad ausgerufen, in das Land der Nichtmuslime eingedrungen und hinterher sah es aus wie ein ISIS-Schauplatz mit Pyramiden aus Schädeln, niedergebrannten Kirchen und anderen Kult-Tempeln sowie Sklavenmärkten für Frauen und Kinder, die die Landschaft übersäten.

Fast 1.400 Jahre lang ging das so weiter. Man muss sich nur eine Karte der muslimischen Welt von heute ansehen und erkennen, dass die weit überwiegende Mehrheit davon – der gesamte Nahen Osten, Nordafrika, die Türkei, Zentralasien bis nach Pakistan und weiter – gewalttätig im Namen des Jihad erobert wurde. Jedem muslimischen Kind wird das in der Grundschule gelehrt; es ist eine Quelle des Stolzes und der Bestätigung.

Kurz gesagt: Manche dieser als gegen „Erneuerung“ oder Neuinterpretation sakrosankt angesehenen Texte lehren tatsächlich Problematisches; genauso wenig werden Erneuerungen, die auf Lügen aufgebaut sind – solche Lügen wie die absurde Behauptung, dass der Jihad immer defensiv oder zum Schutz der Muslime war und ist, niemals offensiv und zur Verbreitung des Islam betrieben wird – niemals Wurzeln schlagen und wachsen.

Das ist kurz und knapp das Problem mit der viel gepriesenen internationalen Konferenz, die vor kurzem in der Al-Azhar Universität auf Veranlassung von Präsident Sisi stattfand. Während es jede Menge Ermutigung und progressives Gerede gab, muss leider viel davon in den Bereich genau dessen verwiesen werden – Gerede.

Der „rassische“ und „Blut“-Vorrang der Muslime

Raymond Ibrahim, 27. Januar 2020 (FrontPage Magazine)

„Mein Leben ist mehr wert als sein Leben.“ So lautet die scheinbar seltsame Erklärung, die ein muslimischer Mann afrikanischer Herkunft für die Verstümmelung und Beinahe-Tötung eines Polizeibeamten mit einer Machete gab, nachdem Letzterer ihn bei einer Routine-Verkehrskontrolle in Großbritannien anhielt. Ein Bericht vom 15. Januar gibt an:

Ein heldenhafter Polizeibeamter erlitt zahlreiche Schädelbrüche, als ein Mann mit einem nicht versicherten weißen Van versuchte ihn mit einem brutalen Angriff mit einer Machete zu ermorden, hörte ein Gericht.

PC Stuart Outten (29) wurde schwer verletzt und hätte tot sein können, hätte er es nicht geschafft Muhammad Rodwan (56) mit seinem Taser niederzustrecken, wurde dem Old Bailey gesagt.

Nach seiner Verhaftung soll Rodwan behauptet haben, er habe in Selbstverteidigung gehandelt und sagte: „Mein Leben ist mehr wert als sein Leben.“

Obwohl der Bericht nicht anders kann als dies seltsame Äußerung mit dem Akt der Selbstverteidigung zu verbinden – wie anders sollte es sonst Sinn machen? – ist die Behauptung des islamischen Stammbaums weit weniger banal. Tatsächlich wirft ein sehr ähnlicher Vorfall mit afrikanischen Muslimen, die im Sudan einen Amerikaner abschlachteten, einiges Licht auf die Sache. Ein Bericht aus dem Jahr 2009 gibt an:

Das Gericht hatte die Männer [ursprünglich vier] im Juni wegen der Tötung des [amerikanische Diplomaten John] Granville und seines Fahrers im Juni 2008 zum Tode verurteilt, aber dieses wurde im August aufgehoben, nachdem Abbas‘[der muslimische Fahrer] Vater den Männern vergab.

Nach islamischem Recht hat die Familie des Opfers das Recht dem Mörder zu vergeben, Entschädigung zu verlangen (fedia) oder die Hinrichtung zu fordern.

Granvilles Mutter, Jane Granville, forderte damals die Hinrichtung des Mannes, aber ihr Brief wurde abgelehnt, weil er nicht notariell beglaubigt war.

Der Richter sagte, das Urteil sei bestätigt, weil Granvilles Familie (aus Buffalo im nördlichen Staat New York) sie [die Hinrichtung] nie beantragt habe.

Die vier wegen Mordes verurteilten Männer konnten 2010 dann plötzlich „aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Khartoum entkommen“, um das US-Außenministerium zu zitieren. Einer der Männer, Abdul Ra’uf Abu Zaid Muhammad Hamza, wurde wieder eingefangen und in die Todeszelle verbracht.

In Reaktion darauf versuchten mehrere internationale islamische Organisationen, darunter das Islamic Media Observatory aus London, die Todesstrafe umwandeln zu lassen, zumeist mit dem Argument der „Menschenrechte“ Abdul Ra’ufs. Am 31. Oktober 2009 gab die Rechtsliga der Gelehrten und Prediger im Sudan (ein einflussreiches Gremium muslimischer Kleriker) eine Erklärung  mit dem Titel „Lasst keine Muslime für einen Ungläubigen getötet werden“ aus – tatsächlich ein wortwörtliches Zitat des Propheten des Islam, Mohammed – das den wahren Grund aufdeckt, warum viele Muslime danach streben die Todesstrafe zu kippen.

Die auf Arabisch verfasste Erklärung beginnt mit der Behauptung: „Allah hat menschliche Wesen über die Schöpfung geehrt und die Ehre des Muslim gegenüber der der Ungläubigen vervielfacht, weil der Islam erhebt und nichts darüber erhoben wird. Das Blut von Muslimen ist gleichwertig oder sollte es sein, aber nicht so der Wert des Blutes anderer.“ (Der Koran höchstselbst bestätigt diese Vorstellung z.B. in Sure 2,221, dass der niedrigste Muslim gegenüber jedem Nichtmuslim ranghöher ist.)

Dann zitiert die Erklärung die klaren Worte des Propheten des Islam, Mohammed (so aufgezeichnet in Sahih Bukhar und anderen kanonischen Sammlungen): „Lasst keinen Muslim für einen Ungläubigen [oder kafir, „Nichtmuslim“] getötet werden.

Die Erklärung interpretiert dies mit der Bedeutung, dass, wenn zwischen Muslimen und Nichtmuslimen geurteilt wird, muslimischen Herrschern unter keinen Umständen jemals erlaubt werden darf Muslime hinzurichten – selbst wenn sie kaltblütig Nichtmuslime ermorden, einschließlich der Gruppen, die nominell vom islamischen Recht „beschützt“ sind, wie die Dhimmis (unterjochte, Tribut zahlende Nichtmuslime) und fremde Nichtmuslime, denen aman gewährt wurde, eine Sicherheitszusage beim Betreten von muslimischen Ländern. Der „Konsens islamischer Gelehrter“ – oder ijma, eine legitime Quelle islamischer Jurisprudenz – wird weiter zitiert, um diese Ansichten zu bestätigen.

Dass es weit verbreitete ijma gibt, ist nicht zu bestreiten. Zum Beispiel beträgt gemäß eines zuverlässigen Handbuchs islamischer Rechtslehre „das Blutgeld für einen Juden oder für einen Christen ein Drittel des Blutgeldes für einen Muslim (‘Umdat al-Salik, o4.9; Übersetzung des Autors). Gleichermaßen sagte der ägpytische Kleriker Samir Haschisch 2018 in einem arabischsprachigen Video Folgendes über den Hadith „Lasst keinen Muslime für einen Ungläubigen getötet werden“:

Der Hadith selbst ist natürlich authentisch… Der  Hadith meint jedoch nicht, dass wer immer ohne Grund jemanden des Volks des Buchs [Christen und Juden] tötet, das zurecht getan hat. Überhaupt nicht – der Hadith sagte das  nicht; er sagte nicht, dass diejenigen, die das tun, im Recht sind. Der Hadith schließt lediglich die Todesstrafe von den möglichen Strafen aus. Mit anderen Worten: Der Muslim, der einen Nichtmuslim ohne Grund tötet – ist er im Unrecht oder nicht? Er ist im Unrecht. Soll er bestraft werden oder nicht? Er ist zu bestrafen – aber nicht mit dem Tod. Lasst ihn wie auch immer verurteilt werden, aber tötet ihn nicht. Warum? Wegen dem, was der Hadith sagt. Der Prophet sagte: „Lasst keinen Muslim wegen eines Ungläubigen getötet werden.“ Warum? Weil ihr Blut nicht gleichwertig ist. Das Blut eines Muslims ist höherwertig. Nennt es Rassismus oder wie immer ihr wollt, aber natürlich ist das Blut des Muslims höherwertig. Das steht nicht zur Debatte. [Übersetzung durch den Autor.]

Kein Wunder, dass die Äußerung der Rechtsliga der Gelehrten und Prediger mit einer Warnung an alle muslimischen Herrscher und Richter endet, sie sollen „Allah fürchten, damit sie Allahs Recht in allen Dingen, groß oder klein, anwenden, um Gerechtigkeit gemäß dem Konsens islamischer Wissenschaftler anzustreben, nicht um nach Möglichkeit die Ungläubigen zufriedenzustellen, nicht um schnell ein Urteil zu finden und lasst sie wissen, dass Allah die Vernichtung der gesamten Erde dem Vergießen von Blut auch nur eines unschuldigen Muslims bevorzugt“ (Hervorhebung hinzugefügt).

Fügen Sie also „Rassismus“ und Ansichten zu „höherwertigem Blut“ zu der ständig wachsenden Liste der „problematischen“ Lehren des Islam hinzu.