Noch’n Grund…

…für die Mullahs Israel zu vernichten: Israelische Frauen treten für die Freiheit der iranischen Frauen ein (twitter, 27.09.2022)

Führender muslimischer Gelehrter: Bei jihadistischen Eroberungen ging es darum den eroberten Ungläubigen „Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit“ zu bringen.

Raymond Ibrahim, May 10, 2022 (American Thinker, May 6, 2022)

Großimam Ahmed al-Tayed wäscht vor Präsident Sisi und anderen ägyptischen Würdenträgern islamische Geschichte rein

Am 24. April 2022 hielt der Großimam der angesehensten Universität des Islam, der Al-Azhar, eine Ansprache vor den Leitern des Staates; Präsident al-Sis saß in der ersten Reihe. Das fand während der staatlichen Feiern zu Laylat al-Qadr (die „Nacht der Macht“) statt, die laut islamischer Lehre die Nacht ist, in der Allah Mohammed den Koran erstmals offenbarte.

Bedenkt man den Anlass der Rede und den Redner selbst, Großimam Scheik Ahmed al-Tayeb – der wohl „einflussreichste Muslim der Welt“ – dann wurde der Islam bis unter die Decke erhoben. Von besonderem Interesse war allerdings al-Tayebs Wiedergabe der Geschichte. An einer Stelle sagte er:

In nur wenigen Jahren nach dem Tod des Propheten Mohammed (Allah bete über ihm und gebe ihm Frieden) sorgten die islamischen Eroberungen [wörtlich: „Öffnungen“, futuhat] dafür, dass die zwei mächtigsten Imperien, die sich jede Ecke des Nahen Ostens teilten und kontrollierten, kollabierten und ihre Länder im Irak, Syrien, Ägypten und Nordafrika bis heute zu islamischem Land wurden.

Das stimmt natürlich. Die beiden Imperien, die der Scheik meint, sind das oströmische Reich („Byzanz“) und das Sassaniden-Reich Persien. Die meisten der von al-Tayeb angeführten Ländereien – von Syrien und Ägypten im Osten bis zu Marokko und Algerien im Westen – waren christlich und wurden vom oströmischen Reich regiert. Nur der Iran und Teile des Irak befanden sich unter sassanidischer Herrschaft und waren von der Religion her zoroastrisch. Während des siebten Jahrhunderts eroberten Muslime all diese Länder und islamisierten sie.

Wie üblich, wenn es um islamische Wiedergabe geht, werden Fakten schnell mit Fiktion vermischt. Nach der oben erfolgten Äußerung offerierte al-Tayeb dies hier:

Dies [muslimischen] Eroberungen waren keine kolonisatorischen Eroberungen, die sich auf Methoden der Plünderung, Unterdrückung, Kontrolle und die Politik der Vorherrschaft und der Abhängigkeit verließen, [die allesamt] Staaten in Ruinen zurücklassen.

Er fuhr fort die Kolonialisierungs-Eroberungen zu verurteilen, bei denen es um Unterdrückung und Plünderung geht – eine bissige Bemerkung gegen Europas historische Kolonisierung des Nahen Ostens – bevor er weiter machte:

Ja, die islamischen Eroberungen war nicht so – Bestimmen über Völker und sie mit der Arroganz von Gewalt und Waffen zu kontrollieren; stattdessen führten sie zu einer neuen Lawine des Lebens – voller Wissen, Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit – die in den Venen dieser [einst] machtlosen Völker floss.

Es ist schwierig zu betonen, wie absolut surreal solche Behauptungen sind, zumindest für die, die mit der wahren Geschichte des Islam vertraut sind. Die Eroberungen aller vom Großimam angeführten christlichen Landstriche (von Syrien im Osten bis Marokko im Westen) sowie all der christlichen Landstriche späterer islamischer Eroberungen (die von al-Tayeb ignoriert wurden, weil sie am Ende zurückgeholt wurden) – Spanien, die Mittelmeerinseln, der Balkan usw. – waren gekennzeichnet von Blutvergießen, Massakern, Terror, Versklavung, Plünderung und der Unterdrückung der Eroberten und Ausbeutung ihrer Ressourcen in großem Stil. Seite um Seite von Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West dokumentiert das eindeutig auf Grundlage christlicher wie muslimischer Quellen.

Noch absurder ist die Behauptung des Großimams, dass christliche und zoroastrische Völker, die im oströmischen und im Sassaniden-Reich lebten, froh waren vom Schwert des Islam „befreit“ zu werden und dass sie – als sie sahen, dass der Islam eine Religion des „Wissens, der Gerechtigkeit, der Freiheit und der Gleichheit“ war – bereitwillig damit reagierten in Scharen zum Islam zu konvertieren.

Wie durchaus bekannt ist, konnten die angeblich „befreiten“ Leute – jedenfalls soweit sie die anfänglichen Massaker und Versklavungen überlebten – wenn sie es vorzogen Christen, Zoroastrier oder Juden zu bleiben, das nur tun, indem sie Dhimmis wurden, Bürger zweiter Klasse, die regelmäßig Tributzahlungen (jizya) leisten und sich an eine Vielzahl erniedrigender sozialer Einschränkungen halten mussten (wie sie in den „Bedingungen des Omar“ festgehalten sind). Der Wunsch finanziell nicht geschröpft oder als geringwertiger behandelt zu werden- oder sporadisch verfolgt zu werden, wie es viele Dhimmis waren, abhängig davon, ob der nächste Herrscher „radikal“ war oder nicht – ist das, was so viele Nichtmuslime veranlasste im Verlauf der Jahrhunderte zum Islam zu konvertieren.

Das war die einzige Möglichkeit, wie sie „Gerechtigkeit, Freiheit oder Gleichheit“ erfahren konnten – zumindest so eine Art davon.

Besonders haarsträubend ist, dass al-Tayeb die muslimischen Eroberungen als irgendwie tugendhafter als europäische Kolonisation des Nahen Ostens darstellt. Während es in Wirklichkeit so war, dass Jihade in Sklaverei, Entvölkerung und Verwüstung gipfelten – bestimmte Regionen in Nordafrika, Spanien und Anatolien haben sich nie erholt – schafften europäische Kolonisatoren die Sklaverei ab und führten ihre muslimischen Untertanen in die Wohltaten der Modern ein, von wissenschaftlichen und medizinischen Fortschritten bis zu den radikalen Konzepten von Demokratie und Religionsfreiheit.

Obwohl es schwierig ist eine Analogie aus der westlichen Geschichte zu finden, die den Wahnsinn der Behauptungen al-Tayebs einfängt, überlegen Sie einen Moment lang, was immer der schlimmste Punkt der amerikanischen Geschichte sein könnte – sagen wir: die Sklaverei. Jetzt stellen sie sich eine Staatsfeier vor, an der der US-Präsident teilnimmt, bei der ein führender Christ eine Rede darüber hält, dass die Versklavung der Schwarzen etwas Wunderbares und Uneigennütziges war – und gewiss nicht vergleichbar mit der grausamen Versklavung, die von diesen üblen Nichtchristen praktiziert wurde – und dass es in Wirklichkeit darum ging den versklavten Afrikanern „Wissen, Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit“ zu bringen.

Das ist das Niveau der Absurdität von al-Tayebs Behauptungen.

Aber warum all diese Lügen? Hier kommen wir zum Knackpunkt der Sache. Um sich wegen sich selbst und ihrer Religion gut zu fühlen, müssen Muslime diese unbeschwerte Fiktion erhalten – dass ihre nichtmuslimischen Vorfahren durch den Islam „befreit“ wurden und dass sie nur allzu bereit waren ihn anzunehmen; an diesem Punkt begannen sie „Wissen, Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit“ zu genießen.

Die Alternative, die Wahrheit – dass ihre Vorfahren Christen oder andere Nichtmuslime waren, die erobert und durch sporadische Runden an Verfolgung und systematische Diskriminierung genötigt wurden den Islam anzunehmen – ist nicht ganz so zufriedenstellend, ganz zu schweigen davon, dass es sie zum Nachdenken bringen könnte.

Daher die chronischen Täuschungsmanöver des Großimams der angesehensten Universität der muslimischen Welt – auch bekannt als engster Verbündeter von Papst Franziskus.

„Tod den Gotteslästerern“: Der uralte Krieg des Islam gegen Kritiker Mohammeds

Raymond Ibrahim, The Stream, 14. August 2022

Der britische Schriftsteller Salman Rushdie 2018 während der Buchmesse „Livre sur la place“ in Nancy, Frankreich.

Letzten Freitag stürzte sich ein muslimischer Mann auf Salman Rushdie, stach wiederholt auf ihn ein, als dieser versuchte eine Rede auf einer Bühne in New York zu halten. Die Staatsanwaltschaft sagt, der Schriftsteller wurde zehnmal gestochen, erlitt eine Halswunde, einen Leberschaden, einen durchtrennten Nerv im Arm und könnte ein Auge verlieren. Glücklicherweise deuten Berichte vom Sonntagmorgen an, dass Rushdie nicht mehr beatmet werden muss und sprechen kann.

Rushdie wurde 1988 nach der Veröffentlichung seines Romans Die satanischen Verse international bekannt. Weil dieser den muslimischen Propheten des Islam respektlos darstellte, provozierte das Buch in der gesamten muslimischen Welt Zorn, was 1989 in einer Fatwa des damaligen Obersten Revolutionsführers der Iran, Ayatollah Khomeini, gipfelte, die seine Exekution als Gotteslästerer forderte.

Mit anderen Worten: Der Mordversuch an Rushdie am Freitag hat sich 35 Jahre lang angebahnt und sollte niemanden überraschen.

Und dennoch suchen diejenigen, die am meisten damit beauftragt sind dem Rest von uns Ereignisse zu erklären – die sogenannten „Mainstream-Medien“ – immer noch und recht vorhersagbar nach einem „Motiv“ – nicht zuletzt, weil die volle Wahrheit zu berichten den Islam „schlecht dastehen“ lassen könnte.

Eine lange, gleichbleibende Geschichte der Angriffe auf die, die Mohammed lächerlich machen

Zurück in der realen Welt haben muslimische Angriffe auf diejenigen, die als „Lästerer“ des Propheten des Islam wahrgenommen werden, eine lange und gleichbleibende Geschichte, die direkt bis zu Mohammed selbst zurückreicht. Ja, der Prophet des Islam war der erste Muslim, der zur Ermordung derjenigen aufrief und sie rechtfertigte, die ihn verspotteten; er sagte, das zu tun sei „Gottes Werk“.

Daher rief Mohammed,als Ka’b-inb-Aschraf, ein alter jüdischer Führer, Mohammed den Propheten verspottete, aus: „Wer wird diesen Mann töten, der Allah und seinen Boten gekränkt hat?“ Ein junger Muslime namens Ibn Maslama meldete sich freiwillig unter der Bedingung, dass er Ba’b täuschen dürfe, um sein Vertrauen zu gewinnen, damit er nahe genug an ihn heran kommt, um ihn zu töten. Mohammed stimmte zu und der Rest – Ibn Maslama schleifte den Kopf des Jude unter triumphierenden „Allahu Akbar“-Rufen n zurück zu Mohammed – ist Geschichte.

Bei einem weiteren Beispiel forderte Mohammed, nachdem er erfuhr, dass Asma bint Marwan, eine arabische Dichterin, Verse reimte, die ihn als nichts anders als einen mörderischen Banditen darstellen, ihre Ermordung; er rief aus: „Wird niemand mich von dieser Frau befreien?“ Noch in derselben Nacht kroch Umayr, ein diensteifriger Muslim, in Asmas Haus, als sie umgeben von ihren kleinen Kindern schlief. Nachdem er eines ihrer säugenden Babys von ihrer Brust nahm, versenkte er sein Schwert in der Dichterin. Am nächsten Morgen sagte Mohammed, sich des Mordes bewusst, in der Moschee: „Du hast Allah und seinem Apostel geholfen.“ Weil er offenbar Gewissensbisse hatte, antwortete Umayr: „Sie hatte fünf Söhne; sollte ich mich schuldig fühlen?“ „Nein“, antwortete der Prophet. „Sie zu töten war so bedeutungslos wie zwei Ziegenböcke, die ihre Köpfe aneinander rammen.“ (aus Mohammeds frühester Biografie Sirat Rasul Allah, S. 676.)

Von hier aus wird deutlich – außer natürlich den unaufrichtigen und vom Narrativ getriebenen Medien – warum Muslime in der Vergangenheit wie in der Gegenwart zahllose Menschen angegriffen und niedergemetzelt haben, denen vorgeworfen wird gegen Mohammed zu reden (oder zu schreiben). Bestätigung dieser Aussage ist fast sinnlos, weil mit Blasphemie zusammenhängender Geschichten mit extremer Regelmäßigkeit auftauchen (die jüngsten Beispiele kommen aus so unterschiedlichen Staaten wie Griechenland, Indien, Afghanistan und Malaysia). Meine monatliche Serie „Muslim Persecution of Christians“ (Verfolgung von Christen durch Muslime), von der es seit 2011 rund 130 Berichte gibt, enthält praktisch jeden Monat mehrere Anekdoten von Muslimen, die Christen aufgrund des bloßen Vorwurfs von Gotteslästerung angreifen und gegebenenfalls ermorden.

Das geht bis heute weiter

Ein aktuelles Beispiel: Ein Pulk Muslime steinigte die christliche nigerianische Studentin Deborah Emnauel und verbrannte sie aufgrund des unbegründeten Gerüchts, sie habe Mohammed beleidigt. In Unterstützung ihrer Ermordung erklärte ein muslimischer Kleriker enthusiastisch: „Wenn du den Propheten anrührst, werden wir wahnsinnige Leute … Jeder, der den Propheten  anrührt, keine Strafe – einfach töten!“

Bei einem weiteren, besonders verdrehten Beispiel früher dieses Jahr schlitzen eine muslimische Frau und ihre zwei Nichten die Kehle einer christlichen Frau in Pakistan auf und schlachteten sie ab, nachdem ein Verwandter der drei Mörder lediglich träumte, die Christin habe Mohammed gelästert. Allein von 1990 bis 2012, ganz zu schweigen vom letzten Jahrzehnt, sind in Pakistan „52 Menschen außergerichtlich aufgrund von Blasphemie-Vorwürfen ermordet worden“.

Das beschränkt sich auch nicht auf „wache“ oder übereifrige Muslime. Mehrere islamische Staaten kriminalisieren jede Kritik an Mohammed. Laut Abschnitt 295-C des Pakistanischen Strafgesetzbuchs gilt z.B.:

Wer auch immer mit Worten, ob gesprochen oder schriftlich oder durch sichtbare Repräsentanz oder durch Unterstellung, Anspielung oder Unterstellung, direkt oder indirekt, den heiligen Namen des Heiligen Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) beschmutzt, soll mit dem Tod oder lebenslager Haft  bestraft werden und soll auch mit einem Bußgeld belegt werden.

Die Zerbrechlichkeit des Islam

Was erklärt dieses Phänomen? Warum reagieren die Anhänger anderer Religionen nicht ähnlich auf die, die „Gotteslästerung“ betreiben? Die Antwort lautet, dass wenige moderne Religionen so zerbrechlich sind wie der Islam. Aufgebaut auf einem fadenscheinigen und leicht kollabierten Kartenstapel, jede Kritik an ihrem Gründer zum Schweigen zu bringen – dessen Worte und Taten sich so leicht für ständige Kritik eignen – ist immer zentral für das Überleben des Iran gewesen und bleibt es auch. In der Besprechung von Sure 5,33, die zur Kreuzigung und/oder Verstümmelung „derer, die Krieg gegen Allah und seinen Boten führen und danach streben auf der Erde Unheil zu bewirken“ aufrufen, schrieb der hoch verehrte Ibn Taymiyya – der „Scheik des Islam“ – einst:

Muharaba [Krieg führen] hat zwei Arten: physisch und verbal. Den Islam verbal zu bekriegen kann schlimmer sein als physisch Krieg zu führen. – daher pflegte der Prophet (der Friede und Segen Allahs sei mit ihm) alle zu töten, die verbal Krieg gegen den Islam führten, während er diejenigen davonkommen ließ, die physisch Krieg gegen den Islam führten. Dieses Urteil wird nach dem Tod des Propheten (der Friede und Segen Allahs sei mit ihm) strikter angewandt werden. Unheil mag durch physisches Tun oder durch Worte verursacht sein, aber der von Worten verursachte Schaden ist um ein Mehrfaches größer als der von physischem Tun verursachte; und das durch Worte bei Reform erreichte kann um ein Vielfaches größer sein als das durch physisches Handeln erreichte. Es ist bewiesen, dass verbal Krieg gegen Allah und seinen Boten (der Friede und Segen Allahs sei mit ihm) zu führen schlimmer und die Bemühungen auf Erden die Religion mit verbalen Mitteln zu untergraben effektiver ist. (Crucified Again, S. 100).

Das ist nicht nur eine mittelalterliche Interpretation oder auf „radikale Muslime“ beschränkt. Um auf den Anschlag auf Rushdie zurückzukommen: Tatsächlich befürwortete Dr. Mohammad Jafar Mahallati, ein Akademiker für Islamstudien, der am Oberlin College in Ohio lehrt, den Mordversuch, „weil der berühmte Romanautor den muslimischen Propheten respektlos darstellte“.

Bedenkt man, dass Dr. Mahallati auf dem Oberlin-Campus allgemein als „der Friedens-Professor“ bekannt ist, dann sollte das jeden Zweifel daran zerstreuen, wie eisern bei seinen Anhängern die Strafe für die ist, die Mohammed kritisieren.

Tod für christliche „Gotteslästerer“ im muslimischen Pakistan

Raymond Ibrahim, 18. Juli 2022 (Gatestone Institute)

Ashfaq Masih, oben rechts

Am 4. Juli wurde ein christlicher Handwerker, der die letzten fünf Jahre auf sein Verfahren wegen einer falschen „Blasphemie“-Anschuldigung wartete, von einem pakistanischen Gericht zum Tod durch Hängen verurteilt, weil er angeblich den muslimischen Propheten Mohammed beleidigt haben soll.

Fünf Jahre zuvor, am 5. Juni 2017, geriet Ashfaq Masih (34) in einen Streit mit Muhammad Naveen, einem Rivalen, der nahe der von Masih eine Werkstatt eröffnet hatte. Nach Angaben von Masihs Nichtschuldig-Plädoyer war Muhammad „eifersüchtig, weil mein Geschäft besser lief“. Am folgenden Tag, dem 6. Juni kam ein weiterer muslimischer Mann

in mein Geschäft, um an seinem Motorrads ein Rad auswuchten zu lassen. Ich wuchtete das Rad aus und forderte meine Bezahlung für meine Arbeit wie sie zwischen uns vereinbart war. Muhammad Irfan lehnte es ab mir Geld zu geben und sagte: „Ich bin ein Anhänger von Peer Fakhir [einem muslimischen Asketen] und du darfst kein Geld von mir verlangen.“ Ich sagte ihm, dass ich an Jesus Christus glaube und ich glaubt nicht an Peer Fakhir und bitte bezahle mich für meine Arbeit.“

An diesem Punkt ging Muhammad Irfan zum Laden von Muhammad Naveen – oder kehrte vielleicht dorthin zurück – und einige Augenblicke später hatte sich ein muslimischer Mob um den Laden des Christen gebildet. Maish erklärt:

Beide verschworen sich gegen mich und reichten eine unwahre FIR [First Incident Report – erste Anzeige eines Vorfalls] gegen mich ein. Ich erzählte einem Polizisten die wahre Geschichte, aber er zeichnete meine Version nicht auf, sondern führte eine Ermittlung gegen mich durch. Ich habe weder irgendein abfälliges Wort gegen den Propheten Mohammed geäußert, noch kann ich daran denken.

Neben dem konkurrierenden Landeinhaber Muhamad Naveed brachte Muhammad Irfan zwei weitere Muslime – Muhammad Nawaz und Muhammad Tahir – dazu zu lügen und der Polizei zu erzählen, sie hätten „Masih abfällige Worte gegen den muslimischen Propheten sagen gehört“, obwohl keiner von ihnen bei dem Streit dabei war.

Masih wurde unter Abschnitt 295-C des pakistanischen Strafgesetzbuchs angeklagt, in dem es heißt:

Wer immer mit Worten, gesprochen oder geschrieben oder durch sichtbare Darstellung oder durch Beschuldigung, Anspielung oder Unterstellung, direkt oder indirekt, den heiligen Namen des Heiligen Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) beschmutzt, soll mit dem Tod oder lebenslanger Inhaftierung bestraft werden und auch eine Geldstrafe zahlen müssen.

Das Problem mit diesem Gesetz ist weniger, dass seine Strafen extrem und unwiderruflich sind, sondern dass Muslime es regelmäßig ausnutzen, um persönliche Missgunst gegen nichtmuslimische Minderheiten in Pakistan zu regeln, wie es hier der Fall ist. Tatsache ist, dass Pakistans nichtmuslimische Minderheiten, zumeist Christen und Hindus, es besser wissen als etwas zu sagen, was als für den muslimischen Propheten beleidigt fehlgedeutet werden könnte – da sie mit den fatalen Auswirkungen durchaus vertraut sind. Sie werden von kleinauf gelehrt nichts als Hochachtung für den Propheten des Islam zu zeigen. Aber das hält Muslime nicht davon ab diese „Ungläubigen“, gegenüber denen sie einen Groll hegen, fälschlich zu beschuldigen Mohammed lautstark beleidigt zu haben.

Amnesty International hielt diese Dynamik ein einem Bericht fest, der vor fast drei Jahrzehnten, 1994, zusammengestellt wurde.

In allen Amnesty International bekannten Fällen scheinen die Blasphemie-Vorwürfe [in Pakistan] unbegründet erhoben worden zu sein, sich einzig auf die religiösen Überzeugungen des Einzelnen zu gründen. … Die verfügbaren Beweise in all diesen Fällen legen nahe, dass Anklagen als Maßnahme zur Einschüchterung und Bestrafung von religiösen Minderheitsgemeinschaften erhoben wurden. … Feindlichkeit gegenüber religiösen Minderheitsgruppen schienen in vielen Fällen von persönlichen Feindschaften, beruflicher oder wirtschaftlicher Rivalität verstärkt zu sein oder von dem Wunsch politischen Vorteil zu gewinnen. Amnesty International ist als Konsequenz zu dem Schluss gekommen, dass die meisten Einzelpersonen, die sich heute Blasphemie-Klagen gegenüber sehen oder wegen solcher Anklagen verurteilt wurden, politische Häftlinge sind, die einzig wegen ihrer tatsächlichen oder unterstellten religiösen Überzeugungen inhaftiert wurden, was ihre Gedanken- und Gewissens- sowie Religionsfreiheit verletzt. [Hervorhebung hinzugefügt]

Die Schlussfolgerung, dass pakistanische Gerichtssäle, wenn es um Blasphemiefälle geht, zu Scheingerichten werden, scheint eine adäquate Beschreibung des aktuellen Verfahrens gegen Ashfaq Masih zu sein. Trotz der dem gesunden Menschenverstand entsprechenden Tatsache, dass man weiß, dass Christen in Pakistan ultravorsichtig deswegen sind irgendetwas zu sagen, das als Mohammed beleidigend fehlgedeutet werden könnte, argumentierte die Staatsanwaltschaft: „Am 15. Juni 2017 um 12 Uhr mittags äußerte der beschuldigte Ashfaq Masih, als er in seinem Geschäft saß, gotteslästerliche Worte über den Propheten Mohammed und sagte Worte, die nicht wiedergegeben werden können.“

Was Khalid Wazir angeht, den muslimischen Richter, der die Verhandlung des Falls leitete, so ging dieser so weit zu erklären: „Es war nicht zu glauben, dass ein Muslim diesbezüglich eine Geschichte erfinden würde.“ Gleichzeitig beschrieb er die von Masihs Verteidigungsteam vorgelegten Beweise als „nicht glaubhaft“. Und so verkündete Khalid am 4. Juli 2022, dass der 34-jährige Christ, der eine Ehefrau und eine kleine Tochter hat, „am Hals aufgehängt werden soll, bis sein Tod durch ein Ehrenwertes Hohes Gericht bestätigt wird“.

Angesichts der Tatsache, dass Masih die letzten fünf Jahre im Gefängnis bereits genug gelitten hat, war seine Familie entsetzt, als der Richter die Todesstrafe verkündete. Er wurde sogar daran gehindert seine Mutter zu sehen oder bei ihr zu sein, bevor sie 2019 starb, weil er hinter Gittern war. Seitdem „ist der Fall mehrfach unterbrochen worden, es hat Terminverschiebungen gegeben, der Richter kam nicht, Zeugen tauchten nicht auf und selbst der Anwalt der Beschwerdeführer registrierte seine Anwesenheit nicht.“

Laut Masihs älterem Bruder Mehmood,

verblüffte mich das Urteil und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich konnte mich kaum zusammenreißen und verließ den Gerichtssaal und begann zu weinen, weil das für mich das Ende der Welt war. Ich eilte nach Hause und informierte meine Familie. Meine Frau und Kinder fingen auch an zu weinen. Als sich die Nachricht verbreitete, begannen meine Verwandten zu Besuch zu kommen, um mich zu trösten, aber es war für mich nicht einfach, weil Masih mein einziger Bruder ist und ich ihn sehr liebe.

In der Besprechung dieses Urteils sagte Nasir Saeed, der Direktor des Center for Legal Aid Assistance and Settlement, einer gemeinnützigen Organisation, die verfolgte Christen in Pakistan unterstützt, das Urteil sei „sehr traurig, aber erwartet“ und fügte hinzu:

Ich erinnere mich an keinen Fall, in dem das untere Gericht beschloss für jemanden, der der Blasphemie beschuldigt war, Kaution zuzulassen oder ihn freizulassen. Die Richter sind sich bewusst, dass solche Fälle dafür da sind das Gegenüber, insbesondere bei Christen,  zu bestrafen oder wegen persönlichen Grolls zu erledigen. Wegen des Drucks islamischer Gruppen zögern die Richter unterer Gerichte das Opfer auf freien Fuß zu setzen, sondern fällen beliebte Urteile, um ihre eigene Haut zu retten und die Last dem höheren Gericht zuzuschieben. Masihs Fall war sehr klar – der Ladeninhaber wollte ihn weghaben und Naveed war ein Konkurrent, der ihn fälschlich der Blasphemie anklagte. Er ist unschuldig und hat bereits fünf Jahre im Gefängnis verbracht, für ein Verbrechen, das er nie begangen hat.

Masihs Fall ist jetzt seit Jahresbeginn mindestens das dritte Todesurteil seiner Art.

Im Februar 2022 wurde gegen Zafar Bhatti (58) – ein weiterer Christ, der nach einer falschen Blasphemie-Anschuldigung gegen Mohammed in einem Text eine lebenslängliche Strafe verbüßt – die Todesstrafe verhängt.

Im Januar 2022 wurde Aneeqa Atteq, eine muslimische Frau, zum Tode verurteilt, nachdem ein pakistanisches Gericht sie der Beleidigung Mohammeds in Textbotschaften für schuldig befand, die sie einem Mann per WhatsApp schickte. Sie bot allerdings eine plausiblere, wenn nicht gar prosaische Erklärung: Der Mann, der sie anzeigte, „rächte“ sich an ihr, weil sie seine Avancen zurückgewiesen hatte.

Es lohnt sich festzuhalten, dass, so erschreckend es ist in einem pakistanischen Gerichtssaal der Blasphemie beschuldigt zu werden, es sogar noch viel schlimmer ist einem pakistanischen Mob in die Hände zu fallen. Ein zehn Jahre alter Bericht hielt fest, dass in Pakistan allein von 1990 bis 2012 „52 Menschen außergerichtlich aufgrund von Blasphemie-Vorwürfen ermordet worden sind“.

Erst vor kurzem, im März 2022, griffen eine muslimische Frau und ihre zwei Nichten Safoora Bibi an und schlitzten ihr die Kehle auf, nachdem eine Verwandte der drei Mörderinnen lediglich träumte, Bibi habe Mohammed gelästert.

Im Februar 2022 steinigte ein muslimischer Mob einen geistig behinderten Mann zu Tode, nachdem ein Gerücht aufkam, er habe einen Koran verbrannt.

Im Dezember 2021 brach ein wilder Mob über eine Fabrik herein, ermordete und verbrannte dann die Leiche eines Mannes aus Sri Lanka, wegen Gerüchten, er habe Mohammed gelästert. (Zumindest scheint es so, dass der Mob ihn tötete, bevor er ihn anzündete, anders als bei einem jungen christlichen Paar, das ein anderer pakistanischer Mob 2015 langsam bei lebendigem Leib wegen des Gerüchts verbrannte, sie hätten den Islam beleidigt.)

Diese horrende Art der Ermordung angeblicher „Gotteslästerer“ wurde vor kurzem tausende Meilen entfernt von Pakistan zur Schau gestellt – in Nigeria. Vor zwei Monaten wurde Deborah Emmanuel, eine christliche Studentin, von einer Reihe Studenten gesteinigt und in Brand gesetzt; sie hatte zuvor die Avancen eines muslimischen Mannes zurückgewiesen. Der rächte sich, indem er laut verkündete, sie habe Mohammed, den Propheten des Islam, gelästert; und kurz darauf hatte sich ein mörderischer Mob gebildet und nahm Rache.

Das ist eine Mahnung: So unterdrückerisch „Blasphemie-Gesetze“ in Pakistan auch sind, sie sind nicht auf die Kultur dieses Staates beschränkt oder ihr Nebenprodukt. Sie sind vielmehr Nebenprodukte des Islam und treten überall in der islamischen Welt auf und spalten sogar den Westen; aktuelle Beispiele stammen aus Bangladesch, Frankreich, Indonesien, dem Iran, Malaysia, dem Oman, Spanien usw.

In den Worten eines muslimischen Klerikers, der den Mob-Mord und die Verbrennung von Deborah Emmanuel in Nigeria verteidigte: „Wenn du den Propheten anrührst, werden wir tollwütige Leute … Jeder, die den Propheten anrührt, bestraft ihn nicht – tötet ihn einfach!“

Wie Medienberichte über Israels Normalisierungsabkommen die Verwerfungslinien des Nahen Ostens entlarven

HonestReporting, 1. November 2021

Eine HonestReporting-Analyse der englischsprachigen, vom Staat unterstützten Medien, die sich auf den Nahen Osten konzentrieren, deckt scheinbar Verwerfungslinien  entlang der Frage der Normalisierung der Beziehungen Israels zu den arabischen Staaten unter der Schirmherrschaft der Abraham-Vereinbarungen auf.

Der tiefe Tauchgang agiert daher als Barometer der Wärme der Beziehungen zwischen dem jüdischen Staat und verschiedenen Ländern der Region.

Der Oberste Revolutionsführer des Iran, Ali Khamenei, zum Beispiel, verriss letzte Woche die von der Administration Trump vermittelten Vereinbarungen, die formelle diplomatische Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, dem Sudan sowie Marokko schmiedeten. „Einige Regierungen habe leider Fehler gemacht, sie müssen von diesem Pfand zurückkehren  und diesen großen Fehler wettmachen“, fügte er hinzu.

Das kommt von dem Führer des führenden Staatssponsors des Terrorismus, der wiederholt zum Ausmerzen Israels aufgerufen  hat  und beschuldigt worden ist ein illegales Projekt zur Produktion von Mitteln – in Form von Atomwaffen – zu verfolgen, dieses Ziel zu erreichen.

Vom Iran unterstützte Medien haben sich in Khameneis Linie eingereiht.

Die staatliche Nachrichtenagentur der Islamischen Republik (IRNA) veröffentlichte am 11. Oktober einen Artikel mit dem Titel „Iranian, Pakistani parliamentarians emphasize Islamic unity against common challgences“ [Iranische und pakistanische Parlamentarier betonen die islamische Einheit gegen gemeinsame Herausforderungen], in dem die Abraham-Vereinbarungen so dargestellt wurde, die USA würden „die Trommeln der Konfrontation und andererseits des zionistischen Regimes schlagen … im Versuch Krieg anzuzetteln und die Samen der Heuchelei und Spaltung unter Muslimen zu säen.“

Ein IRNA-Bericht am 20. Oktober zitierte den Hamas-Botschafter in Teheran Khaled Al-Qodumi damit, er habe gesagt „die Normalisierung der Beziehungen ist eines der Zeichen der Niederlage des zionistischen Regimes“.

Erneuertes Interesse an den Abraham-Vereinbarungen kommt vor dem Hintergrund der aktuellen Amtseinführung eines Ausschusses israelischen Parlaments zur Förderung des regionalen Friedens. An einer Auftaktveranstaltung im Jerusalemer Toleranz-Museum nahmen Mitglieder früherer israelischer und amerikanischer Regierungen teil, unter denen die Vereinbarungen unterschrieben wurden, darunter der ehemalige Premierminister Benjamin Netanyahu und der damalige ranghohe Berater des Weißen Hauses, Jared Kushner, der von Ivanka Trump begleitet wurde.

Die Abraham-Vereinbarungen sind die ersten ihrer Art, seit Israel und Jordanien 1994 einen Friedensvertrag unterschrieben, was ein Jahr nach dem Unterzeichnung der Oslo-Verträge zwischen Israel und den Palästinensern stattfand; davor gab es noch 1979 den Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten.

Trotz der Opposition der palästinensischen Autonomiebehörde sind weiter Berichte über zusätzliche Abkommen aufgetaucht; die PA betrachtet Israels diplomatische Fortschritte als Bedrohung für die vermeintliche Zentralität der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts.

Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu veröffentlichte ihrerseits am 13. Oktober einen Bericht über das Doha Global Security Forum, bei dem Qatars Außenminister Scheik Mohammed bin Abdul Rahman Al Thani „ausschloss, dass arabisch-israelische Normalisierungsvereinbarungen die Nahost-Friedenskrise lösen wird“.

„Wir sollten uns nicht auf wirtschaftliche Normalisierung konzentrieren und die [israelische] Besatzung arabischen Landes vergessen“, wurde der Diplomat zitiert.

Auf ähnliche Weise hob ein Bericht der türkischen Zeitung am 16. Oktober einen Artikel hervor, den der amerikanische Nahost-Kommentator Douglas London schrieb, in dem der ehemalige CIA-Offizier behauptete, die Abraham-Vereinbarungen könnten, statt regionalen Frieden einzuleiten, Schurkenregime und Instanzen stärken, die vom diplomatischen Prozess ausgeschlossen wurden.

„Einmal mehr legten die USA all ihre Eier in die Körbe autokratischer Führungen, während die Palästinenser und der fortgesetzte Nachklang ihrer Sache in der weiteren arabischen und muslimischen Welt missachtet werden“, wurde Londons Text wörtlich von Anadolu zitiert.

Während die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei bereits vor den Abraham-Vereinbarungen überlastet waren, hat ihr Aufkommen Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der sein Land als sichere Zuflucht für die Hamasführung angeboten hat, offenbar mehr Munition gegeben, mit der er auf den jüdischen Staat einprügeln kann.

Derweil ist auch die staatliche Syrian Arab News Agency (SANA) sich ebenfalls barsch gegen die Normalisierungsverträge ausgesprochen. In einem Artikel vom 4. September über ein Treffen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad und Talal Naji, dem Generalsekretär der Volksfront zur Befreiung Palästinas, die von den USA, Kanada und Israel als Terrororganisation eingestuft ist, berichtete SANA: „Angesichts der Welle offizieller arabischer Normalisierungsabkommen mit dem zionistischen Gebilde bestätigte Naji, dass die Einheit des palästinensischen Volks und sein Widerstand die einzige Option ist auf den Frust und die Spaltungsprojekte [die Abraham-Vereinbarungen] zu reagieren.“

In einem SANA-Bericht vom 25. Juni, der ein Treffen der Arabischen Rechtsanwaltsunion ausführlich beschreibt, wurde der Leiter der Gruppe damit zitiert, dass sein vorrangiges Ziel „der Kampf zur Befreiung des besetzten arabischen Landes und gegen zionistischen Rassismus und amerikanischen Imperialismus sowie Widerstand gegen die Normalisierung in all ihren Formen“ ist. Ein Artikel vom 22. Juni, der ausführlich von einem Seminar über die „Al-Quds-Intifada“ berichtet, der vor dem von der Hamas initiierten Konflikt mit Israel im Mai geschrieben wurde, zitierte einen Teilnehmer, der betonte, „dass der Volksaufstand im besetzten Al-Quds [Jerusalem] die Haltung des palästinensischen Volks gegenüber dem Widerstand gegen die Besatzung und seine Hingabe an seine legitimen Rechte und die Ablehnung aller Formen der Normalisierung mit ihr zum Ausdruck bringt“.

Al-Assads Regime ist eng mit dem Iran verbündet und unterstützt aktiv die Terroroperationen der  Hisbollah gegen den jüdischen Staat.

Daher überrascht es nicht, dass ein Artikel vom 25. September in Al-Manar, der offiziellen libanesischen Nachrichtenorgan der Hisbollah, deutlich machte, dass Bagdad findet, „Normalisierung wird im Irak von der Verfassung, juristisch und politisch abgelehnt“. Die Nachrichtenagentur führte am 14. September einen politischen Führer an, der „den Normalisierungs-Deal zwischen [Bahrains] Al-Manama-Regime und dem zionistischen Feind nur Verrat beschrieb.“ Die Quelle drohte auch damit, dass „die arabischen Regime, die die Beziehungen zu ‚Israel‘ normalisieren … ihr Schicksal an das des Besatzungsgebildes [gebunden haben]“.

Andererseits veröffentlichte die Khaleej Times in den VAE am 27. Oktober einen Text des israelischen Präsidenten Isaak Herzog, der die aufkeimende bilaterale Kooperation von Abu Dhabi und Jerusalem infolge der Abraham-Vereinbarungen feierte.

Herzog vermittelte auch Jerusalems Optimismus, dass die Abkommen einen Schneeballeffekt haben könnten: „Ich hoffe und glaube, dass andere Staaten bald der mutigen Entscheidung der VAE nacheifern werden Beziehungen zu Israel aufzunehmen, inspiriert von dem unbestreitbar Guten, das diese Partnerschaft hervorbringen wird“, schrieb er.

In dieser Art veröffentlichte die von der saudischen Regierung gestützte Zeitung Asharq Al-Awsat am 11. Oktober einen Artikel über ein trilaterales Treffen der hochgestellten Diplomaten der USA, Israels und der VAE in Washington DC. Die Normalisierungsvereinbarungen wurden als „diplomatische Meilenstein-Vereinbarungen“ beschrieben und erwähnten viermal, dass der Gipfel mit der Absicht veranstaltet wurde „die Abraham-Vereinbarungen zu fördern“.

Asharq Al-Awsat berichtete am 14. Oktober, dass Vertreter des Sudans und Israels sich in Abu Dhabi getroffen hatten, um Gespräche in Verbindung mit den Abraham-Vereinbarungen wiederaufzunehmen und hielt dabei fest, dass Israels Minister für regionale Kooperation Esawi Frej betonte, dass die Verbindungen zu Khartum die Palästinenser nicht negativ beeinflussen würden.

„Mein Besuch in den VAE ermutigte mich die Überzeugung zu festigen, dass die Abraham-Abkommen auf dem Weg des Vergleichs einen Schub nach vorne darstellen würden“, soll Frej in Bezug auf ein Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern gesagt haben.

Es hat ein bemerkenswertes Tauwetter in den Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Israel gegeben und die Entscheidung des Golfstaats sich den Abraham-Vereinbarungen anzuschließen würde von vielen als wichtiger Erfolg betrachtet, der eine tektonische Verschiebung in der politischen und diplomatischen Ausrichtung des Nahen Ostens schaffen könnte.

Iran stinkig, wenn Muslime zugeben, dass der Holocaust stattfand

Elder of Ziyon, 7. Juli 2022

Irans Ahl al-Bayt Nachrichtenagentur (ABNA), eine schiitische Nachrichtenseite, deren Ansichten die der iranischen Führung nachäffen, berichtet, dass die saudische Obrigkeit Mohammed bin Abdul-Karim al-Issa, Generalsekretär der Muslimischen Weltliga, nominiert, um die Predigt und das Gebet am Tag Arafa in der Namirah-Moschee in Mekka zur diesjährigen Haddsch auszuführen.

Das hat die Iraner verärgert.

Warum?

Es ist bemerkenswert, dass Al-Issa im Zusammenhang mit dem Gedenken an den „Holocaust“ das sogenannte jüdische Völkermordlager in Polen besuchte, „Auschwitz“.

Der Account „Israel in Arabic“, das mit dem Außenministerium des israelischen Feindes verbunden ist, hatte ein Video von Al-Issa veröffentlicht, wie er „eine Delegation leitet, um in Auschwitz in Mitgefühl für die toten Juden zu beten“.

Das Foto zum Artikel zeigt Al-Issa, der eine Plakette von einem Juden empfängt.

Das Wort Israel oder Zionist gibt es in diesem Artikel nicht. Irans Problem mit Al-Issa ist, dass er Mitgefühl für Millionen tote Juden zeigte.

Erinnern Sie sich daran, wenn der Iran und seine nützlichen Idioten von Anhängern das nächste Mal behaupten, der Iran sei nicht antisemitisch, sondern lediglich antiisraelisch. Es ist ziemlich offensichtlich, dass es für den Iran keinen Unterschied zwischen den beiden gibt.

UPDATE: Es ist nicht nur der Iran. Eine Fatwa gegen al-issa ist erneut in Umlauf gebracht worden; darin wird er als vom muslimischen Glauben Abgefallener bezeichnet – weil er einmal Christen und Juden als „Brüder“ bezeichnete. Die Fata eines 87-jährigen saudischen Gelehrten besagt, dass Juden und Christen Ungläubige und Feinde Allahs sind und es frevelhaft ist sie als „Brüder“ zu nennen.

Genauso hat Al-Hassan bin Ali Al-Kettani, der Präsident der Liga Maghrebinischer Gelehrter und Mitglied der Liga Muslimischer Gelehrter die Ernennung verurteilt.

Gedankenverlorenes Territorium: Iranische Hacker unternehmen entscheidenden Schritt zur Zerstörung Israels – inaktivieren Internetseite einer chemischen Reinigung in Haifa

Experten unterschiedlicher Meinung, wann – wenn überhaupt – die Lücke die Aufmerksamkeit der Besitzer erhält.

PreOccupied Territory, 7. Juni 2022

Isfahan, Islamische Republik Iran – Online-Aktivisten mit Fertigkeiten darin die Sicherheit von mit dem Internet verbundene Computer von außen zu kompromittieren, feierten heute einen Meilenstein der laufenden Kampagne das zionistische Projekt scheitern zu lassen, da sie jetzt erfolgreich die Schnittstelle außer Betrieb gesetzt zu haben, die eine kleine Wäscherei in Kiryat Motzkin nutzt, um für ihre Dienste, Standort, Öffnungszeiten und Kontaktdaten zu werben.

Das Team iranischer Hacker gab sich High-Fives und gratulierte sich gegenseitig virtuell zum Absturz der Website von Levi Dry Cleaning, das von dem Ortseinwohner und Inhaber Yehoschua Levi und seiner Frau Nitza betrieben wird. Die vorübergehende Neutralisierung der Internetseite der Firma bedeutet einen wichtigeren Schritt in der Generationen dauernden Bemühung die jüdische Souveränität über Land zu eliminieren, das einst der Islam beherrschte; Die Existenz Israels repräsentiert eine nie endende Quelle der Schande für diejenigen, die islamische Überlegenheit mit allem guten in der Welt assoziieren. Sobald jemand feststellt, dass die Seite nicht funktioniert, werden sie die ungeheure Tragweite der Fähigkeit des Iran erkennen in Israels Cyber-Netzwerke einzudringen.

Experten sind unterschiedlicher Meinung darüber, wann, wenn überhaupt, der Einbruch die Aufmerksamkeit der Inhaber gewinnen wird. „Die meisten Online-Kontakte mit Kunden finden über WhatsApp und die Facebook-Seite des Geschäfts statt“, argumentierte der Cybersicherheits- und Verteidigungsexperte Mosche Scharatt. „Ich bin nicht sicher, dass sie ihre Internetseite dieses Jahr überhaupt überprüft haben.“

„Das muss bald passieren“, konterte die Netzwerk-Spezialistin Laura Itti. „Sie werden das Banner wegen COVID-Maßnahmen ändern müssen, die seit Monaten keine Relevanz mehr haben.“

Die Hacker planen sich nach dieser Leistung nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen. „Wir haben bereits ein Dutzend anderer wichtiger Ziele identifiziert, die von immensem strategischem Wert sind“, prahlte ein Hacker, der sich Chow Khamein nennt. „Es gibt eine 24-Stunden-Billardhalle in Jerusalem, die lausige Cybersicherheit für ihre Seite hat – sollte ein Kinderspiel sein die zu hacken und eine Botschaft einzustellen, die den Ayatollah verklären und den Untergang des zionistischen Gebildes versprechen. Das wird unseren Sieg noch näher bringen.“

Chow Khamein und seine Partner malen sich bereits die Orden aus, von denen sie erwarten, dass Teheran sie ihnen verleihen wird. „Medaillen und vielleicht eine Trophäe in Form eines Computers“, schlug der Hacker vor, der sich 4Chinzz nennt. „Denkt daran, wir setzten diese arrogante Seite außer Betrieb, die mit einem Zwei-für-Eins-Sonderangebot in einem Familienrestaurant in Modi‘in wirbt. Das Böse solchen Ausmaßen zu neutralisieren verdient Anerkennung und vielleicht können wir das in dauerhaftere Arbeit für die Regierung ausarbeiten. Ich könnte eine feste Arbeit brauchen. Vielleicht die Cybersicherheit für ein Ministerium der Regierung oder zwei leiten. Aber wenn das Geld stimmt, könnt eich auch darüber nachdenken Geheimnisse an den Mossad zu verkaufen.“