Die Auslöschung des jüdischen und christlichen Erbes des Nahen Ostens

Raymond Ibrahim, 9. Oktober 2019 (Front Page Magazine)

Die muslimische Welt befindet sich mit der Geschichte im Krieg. Das muss sie sein, wenn sie hofft das Narrativ bezüglich dessen zu verändern, wie sie entstand und – weit wichtiger – wie niemand außer Muslimen irgendein Recht auf Land hat, das vom Islam beansprucht wird.

Erst vor Kurzem erklärte der Kulturminister der palästinensischen Autonomiebehörde im offiziellen PA-Fernsehen:

Unser Kampf geht gegen den Staat [Israel], der aus dem Nichts kam, ohne eine Geschichte und ohne Geografie, der unser Land stahl und unserer Existenz ein Ende setzen will… Es gibt in der Geschichte nichts, das diese Anwesenheit beweist. Sie haben nicht einen einzigen Stein gefunden… Israel weiß, dass es keine Verbindung zu dieser Stadt [Jerusalem] habt, dass sie keine Verbindung zu dieser Geschichte haben und dass sie keine Verbindung zur Geografie haben, so wie sie keine Verbindung zur Zukunft haben.

Nur Tage später, Anfang September 2019, gab der Kulturminister ähnliche Behauptungen von sich: „Unser Kampf mit dem Besatzungsgebilde ist ein Kampf um das Narrativ. Wir sind die legalen Erben all dessen, was im Land ist… Das Narrativ des Besatzers ist falsch und all seine Versuche Rechtfertigung für seine Anwesenheit zu finden, sind fehlgeschlagen.“

Abu Sayfs Ansichten sind bei den Palästinensern Standard. So hält ein Bericht vom 15. September 2019 fest: „Eines der zentralen Elemente des palästinensischen Narrativs ist die Negierung der gesamten jüdischen Geschichte im Land Israel im Allgemeinen und in Jerusalem im Besonderen. Trotz zahlreicher Quellen und archäologischer Funde, die das Gegenteil beweisen, wiederholt die palästinensische Autonomiebehörde regelmäßig diese Behauptung, weil es die Grundlage dafür ist, dass die PA Israels Existenzrecht bestreitet.“

Die Ironie ist: Obwohl das Judentum eine Jahrtausende alte Geschichte und Anwesenheit in Jerusalem hat, eroberten, kolonisierten und arabisierten Muslime aus Arabien brutal diese antike Stadt im Jahr 637.

Das ist das „philosophische“ Problem, dem nicht nur die Palästinenser trotzen, sondern ein Großteil der muslimischen Welt: Das meiste Territorium, das der Islam beansprucht, wurde Nichtmuslimen durch gewaltsame Eroberung und Kolonisierung in Besitz genommen.

Wenn von daher Eroberer und ihre Nachkommen Rechte auf Macht gründen – wie der Islam es immer getan hat – sollte es so scheinen, dass sie wenig Rechte in Anspruch nehmen können, wenn ihre Macht einmal nachlässt. Daher die muslimische Tendenz die Geschichte umzuschreiben, insbesondere wenn es um Nichtmuslime geht – sich nicht als Eroberer, sondern als „rechtmäßige“ Anspruchsberechtigte auf dieses oder jenes Land darzustellen.

Während solcher Revisionismus in den erwähnten PA-Zitaten zu Israel erwiesen ist, ist er besonders in den Versuchen des Islam Beweise des Christentums aus den von ihm eroberten Ländern zu löschen allgegenwärtig. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass das Herz der muslimischen Welt – einschließlich ganz Nordafrikas (von Marokko bis Ägypten) und dem Nahen Osten (Syrien, Irak, Türkei usw.) – Jahrhundert vor dem Kommen des Krummsäbels des Islam christlich war.

Dr. Hena al-Kaldani sagte einst auf einer Konferenz in Amman (Jordanien), für die das Jerusalem Center for Political Studies Gastgeber war: „Es gibt eine komplette Streichung arabisch-christlicher Geschichte der vorislamischen Zeit“, „viele historische Fehler“ und „nicht zu rechtfertigende historische Sprünge in unserem Lehrplan in Jordanien“. „Schulbücher für die 10. Klasse lassen jegliche Erwähnung von Christen oder Kirchengeschichte in der Region aus.“ Wo immer die Christenheit erwähnt wird, wuchern Auslassungen und Falschdarstellungen, einschließlich der Schilderung des Christentums als westliche (d.h. „fremde“) Quelle von Kolonisierung, sagte al-Kaldani.

„Im Irak haben wir dieselbe Situation“, sagte Sharara Yousif Zara, ein Politiker im irakischen Bildungsministerium: „Es gibt fast nichts über uns [Christen] in unsren Geschichtsbüchern und was es dort gibt, ist völlig falsch. Es gibt nichts über uns vor dem Islam. Die einzigen erwähnten Christen kommen aus dem Westen. Viele Iraker glauben, wir seien von dort hierhergezogen. Aus dem Westen. Dass wir Gäste in diesem Land sind.“

„Es klingt absurd, aber Muslime wissen mehr oder weniger nichts über Christen, obwohl sie einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen und faktisch die Original-Ägypter sind“, sagte Kamal Mougheth, ein pensionierter Lehrer aus Ägypten: „Ägypten war sechs oder sieben Jahrhunderte [vor der muslimischen Invasion um 640] christlich. Das Traurige ist, dass die Geschichtsbücher seit vielen Jahren von Kleopatra zur muslimischen Eroberung Ägyptens springen. Die Ära der Christen ist verloren gegangen. Verschwunden. Ein riesiges schwarzes Loch.“

Das stimmt mit dem überein, was Kopten mir zu ihren Erfahrungen in der Schule erzählt haben: Es gab praktisch keine Erwähnung von Hellenismus, Christenheit oder der koptischen Kirche – eintausend Jahre der vorislamischen Geschichte Ägyptens. Die Geschichte begann mit den Pharaonen, dann springt sie ins siebte Jahrhundert, als arabische Muslime Ägypten für den Islam „öffneten“. (Wo immer Muslime nichtmuslimische Gebiete erobern, bezeichnet islamische Hagiografie das Ereignis euphemistisch als „Öffnung“, fath, nie als „Eroberung“.)

So wie mit ihrem Umgang mit Jerusalem hat die Löschung der Christenheit aus der Geschichte des Nahen Ostens durch die muslimische Welt Generationen lang muslimische Schüler indoktriniert die unter ihnen lebenden christlichen Minderheiten zu verdächtigen und zu hassen; sie werden als konstruierte parasitische Überbleibsel betrachtet, die angeblich von westlichen Kolonialisten zurückgelassen wurden (obwohl die Christenheit, wie gesehen, dem Islam in der Region um rund sechs Jahrhunderte vorausging).

Das erklärt auch eine der bittersten Ironien des Islam: Die Vorfahren der vielen Muslime, die derzeit Christen im gesamten Nahen Osten verfolgen – inklusive dem PA-Gebiet – waren selbst verfolgte Christen, die im Verlauf der Jahrhunderte zum Islam übertraten um ihr eignes Leiden zu beenden. Mit anderen Worten: Muslimische Nachkommen verfolgter Christen schlachten heute ihre christlichen Cousins ab, ohne jede Ahnung zu ihrer eignen gemeinsamen Herkunft.

So sieht die Tragödie aus, die durch das Umschreiben der Geschichte durch den Islam verursacht ist – ein Umschreiben, das notwendig ist, wo immer Muslime versuchen sich als die „rechtmäßigen“ Anspruchsberechtigten für dieses oder jenes Land darzustellen.

Der gefährliche Drang Islamophobie mit Antisemitismus abzugleichen

Islamophobie gründet, wie ein Großteil des muslimischen Diskurses, auf Besitzergreifung und Umkehrung der jüdischen Erfahrungen und Prinzipien.

Melanie Phillips, JNS.org, 27. Juni 2019

Die in Somalia geborene Kongressabgeordnete Ilhan Omar (Demokratin, Minnesota), die eine Reihe antisemitischer Äußerungen getätigt hat, ist derzeit in eine Kontroverse um ihre Ehegeschichte verwickelt. Als die Behauptungen um ihre Bigamie und Immigrationsbetrug 2016 erstmals aufkamen, beschuldigte Omar die involvierten Journalisten der „Islamophobie“.

Omar erhob zudem eine Behauptung, die immer mehr zu hören ist: dass Muslime nur deshalb als Antisemiten bezeichnet werden, weil sie Muslime sind. Mit anderen Worten: Jeder, der muslimischen Antisemitismus anprangert, ist islamophobisch.

Diese verdrehte Behauptung ist eine Art muslimischen Antisemitismus unaussprechbar zu machen.

Die Behauptung ist zusammen mit der Botschaft zu hören, das Islamophobie das Äquivalent des Antisemitismus ist – eine Gleichsetzung, die auch von der Führung des britischen Judentums gemacht wird. Das ist erschreckend, weil es eine moralisch bankrotte und gefährliche Äquivalenz ist.

Zwar sind einige Menschen gegenüber Muslimen echt vorurteilsbelastet – so wie einig jeden hassen oder fürchten, der nicht wie er selbst ist – aber Islamphobie wurde von der Muslimbruderschaft als Möglichkeit erfunden legitime Diskussion jeglicher Fehler in der islamischen Welt zum Schweigen zu bringen.

Vor ein paar Tagen intensivierte Pakistan den Druck. Die UNO-Initiative stützend sagte Pakistans Botschafterin Maleeha Lodhi, Islamophobie sei „heute der am stärksten vorherrschende Ausdruck von Rassismus und Hass gegen ‚den Anderen‘.“

Das ist völlig falsch. Abgesehen von der Tatsache, dass der Islam keine Rasse, sondern eine Religion ist, ist der wahre Hass auf „den Anderen“ heute Antisemitismus. Und diejenigen, die dieses Gift aus Prinzip streuen, sind die politisch Linken zusammen mit der muslimischen Welt.

In Großbritannien ist die Labour Party erschüttert von seuchenartigem Antisemitismus ihrer Mitglieder. Eine detaillierte Umfrage der Universität Oslo aus dem letzten Jahr stellte fest, dass in Skandinavien, Deutschland, Großbritannien und Frankreich die meiste antisemitische Gewalt von Muslimen verübt wird.

Das ist wegen des als Islamophobie bezeichneten Terrors weitgehend unsagbar; diese ist Hohn, der gegen jeden angewendet wird, der muslimischen Antisemitismus anprangert. Aus diesem Grund ist die Erklärung von UNO-Generalsekretär António Guterres von dieser Woche, er würde „weiterhin antisemitischen Rassismus und jede andere Form von Hass anprangern“, womit aber auch alle Kritik am Islam unter exakt diesem Schirm verboten werden soll, gefährliche Heuchelei.

Denn muslimischer Antisemitismus schürt und legitimiert westlichen Antisemitismus und seine zeitgenössischen Mutationen: Antizionismus und die Dämonisierung und Delegitimierung Israels. Die Weigerung Muslime zu kritisieren bedeutet, dass der überreizte Diskurs antijüdischen Hasses, der durch die islamische Welt strömt, besteht aus Ritualmordvorwürfen, verwirrten Verschwörungstheorien und paranoiden Fantasien, die in der breiteren westlichen Gesellschaft normal geworden ist.

Muslimische Ideologen erklären offen, dass das, was sie vor allem motiviert, ihr Hass nicht nur auf Israel, sondern auf die Juden ist.

Der Führer der Hisbollah, Scheik Hassan Nasrallah, hat gesagt: „Wenn wir die gesamte Welt nach einer feigeren, abscheulicheren, schwächeren und kraftloseren Person absucht, was Psyche, Geist, Ideologie und Religion angeht, würden wir niemanden wie den Juden finden. Beachten Sie, dass ich nicht Die Israelis sage.“

Früher diesen Monat sagte der irakische Kleriker Abd Al-Salam Zain Al-Abidin im irakischen Fernsehen, dass der Koran sich so sehr auf die Juden konzentriert, wie er es tut, weil sie der „Erbfeind“ der Muslime sind.

Die palästinensischen Araber pumpen psychotische, naziartige Ehrverletzungen und Verleumdungen gegen Juden hinaus. Ende letzten Jahres sagte ein Prediger, typisch für das PA-Fernsehen, Juden „geben ihre Krallen, wann immer sich ihnen die Chance bietet … immer kämpfend, immer intrigierend und immer Verschwörungen gegen die Menschheit anzettelnd…“

Die erstickenden Auswirkungen des Islamophobie-gleicht-Antisemitismus-Sprachbildes bedeutet allerdings, dass wenige das Konzept der Islamophobie selbst fundamental antijüdisch ist.

Der Grund ist, dass Islamophobie, wie ein Großteil des muslimischen Diskurses, auf einer Inbesitznahme und Umkehrung jüdischer Erfahrung und Prinzipen gründet.

Die Islamisten erfanden „Islamophobie“, weil sie das bekommen wollten, von dem sie (fälschlich) glaubten), es seien die Vorteile des Antisemitismus für die Juden – Schutz vor Kritik. Das ist der Grund, dass sie behaupten, die beiden seien gleich.

Aber der große Unterschied ist, dass Antisemitismus ein wahres Vorurteil ist, denn Juden sind unschuldig, was die ihnen zugeschriebenen grotesken Untaten angeht. Im Gegenteil, während viele Muslime anständige Leute sind, die keiner Fliege etwas zuleide tun würden, ist der Islam eine reale, historische Quelle der Unterdrückung, fanatischen Gewalt und Kolonialkriege.

Immer wieder mal macht sich muslimisches Denken jüdische Erfahrungen zueigen und kehrt sie um, damit man Israel und die Juden dämonisieren kann.

Die Juden sind das einzige Volk, für das das Land Israel je das nationale Königreich war, hundert Jahre bevor der Islam auch nur gegründet wurde. Trotzdem sagen die Muslime (lächerlicherweise), dass sie das Eingeborenenvolk im Land sind.

Gazas islamistische Kriegsherren begehen Kriegsverbrechen, indem sie auf israelische Zivilisten zielen. Dennoch sagen Muslime, Israel sei Kriegsverbrechen schuldig, obwohl die IDF heldenhaft alles unternimmt, um keine arabischen Zivilsten zu töten und ein Verhältnis von toten Zivilisten zu Kämpfern, die drei- bis viermal besser ist, als das von amerikanischen oder britischen Streitkräften in ihren Kriegen erzielten.

Juden wurden aus arabischen Ländern ethnisch gesäubert; trotzdem behaupten Muslime, Israel würde die Palästinenser ethnisch säubern, eine aberwitzige Behauptung, bedenkt man, dass die arabische Bevölkerung in den umstrittenen Gebieten und dem Gazastreifen sich seit 1948 mehr als vervierfacht hat.

Israel gibt allen Juden das Recht nach Israel zurückzukehren; die Muslime behaupten ein „Rückkehrrecht“ in ihren angeblichen Staat Palästina zu haben, nicht Israel. Sie behaupten die Palästinenser seien die „neuen Juden“ der Welt.

In Großbritannien beschuldigt eine Kampagne der ehemaligen Vorsitzenden der Konservativen Partei, Baroness Warsi, Islamophobie zu ächten, die konservative Partei der institutionellen Islamophobie und der Leugnung der Islamophobie. Das ist eindeutig ein Versuch britischer Muslime sich die moralische Überlegenheit anzueignen, die heute angeblich die britischen Juden als Resultat des nicht angesprochenen Antisemitismus in der Labour Party belegt wird.

Antijüdische Aneignung und Umkehr sind für den Islam fundamental. Ein Grund, warum die Existenz Israels als jüdischer Staat Anathema ist, besteht darin, dass der Islam lehrt, die realen, authentischen Juden seien … die Muslime. Das erklärte Osama bin Laden in seinem Brief an das amerikanische Volk:

„Es sind die Muslime, die die Erben Mose (Friede sei mit ihm) sind und die Erben der wahren Thora, die nicht verändert wurde. … Wenn die Anhänger Moses in der Thora ein Recht auf Palästina versprochen worden ist, dann sind die Muslime die Nation, die dessen würdig ist.“

Da fromm Muslim glauben, der Islam sei perfekt und alles andere sei Gebiet des Teufels, wird muslimische Aggression gegen Juden und andere zu Selbstverteidigung, während Verteidigung dagegen zur Aggression wird.

Alle, die die Sache der Palästinenser befürworten, machen bei dieser surrealen Agenda der Aneignung und Umkehrung mit. Im Gegenzug spielt das direkt dem postmodernen Diskurs im Westen in die Hände, wo in Übereinstimmung mit dem Dogma der säkularen Ideologien vom Multikulturalismus bis zur Umweltschutzreligion Lügen als Wahrheit geglaubt werden und Wahrheit als Lügen verachtet wird.

Wie der Islam gründen diese Ideologien ebenfalls darauf die Welt perfektionieren zu wollen, Agenden, die keinen Widerspruch dulden und die verlangen, dass Abweichler vernichtet werden.

Wenn Sie das Gefühl haben in einem furchterregenden, verwirrenden und unheimlichen Spiegelkabinett zu Antisemitismus, Israel und Islamophobie zu leben, dann ist das der Grund dafür.

Sie wissen doch, dass „jeder“ wusste, die Anerkennung Jerusalems würde die Beziehungen zur muslimischen Welt zerstören?

Elder of Ziyon, 13. Dezember 2018

Die USA eröffneten am 13. Mai offiziell ihre Botschaft in Jerusalem.

Indonesien verurteilte den Schritt, aber selbst während Protestierende zum Boykott der USA aufriefen

Auf einer Kundgebung von rund 80.000 Menschen am Sonntag forderte der Ulema-Rat, das Organ der muslimischen Geistlichen, einen Boykott von Produkten aus den USA und Israsel, wenn Trump seine Tat nicht aufhebt.
Vizepräsident Jusuf Kalla sagte Reportern, Indonesien versuche über die Vereinten Nationen Druck auf Washington auszuüben und es sei nicht einmal praktikabel aufzuhören amerikanische Produkte zu verwenden.
„Seiten Sie nicht emotional… wagen wir es iPhones zu boykottieren, Google nicht mehr zu nutzen? Könne Sie ohne die leben?“, fragte er.
„Sich können heute nicht ohne sie leben. Wenn Sie heute aus dem  Haus gehen, stecken Sie (ein iPhone) in die Tasche“, sagte er.
Kalla sagte, selbst wenn Menschen aufhörten amerikanische Filme anzusehen, würden andere amerikanische Waren wie spezielles Öl-Gerät für das Öl fördernde Indonesien, Südostasiens größte Wirtschaft, lebenswichtig.

In der Tat: Am Tag nach dem Umzug der Botschaft führte Indonesien Gespräche mit den USA, um den Handel zwischen den beiden Länder zu bewerben.

In den letzten Monaten drohte Indonesien den Handel mit Australien einzustellen, wenn es Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennt.

In Australiens Presse erschienen Weltuntergangs-Artikel über den Verlust eines geplanten $11 Milliarden Handelsabkommens, der Australien schaden würde.

Scott Morrison sagt, sich er Anerkennung Jerusalems durch die USA anzuschließen wird helfen eine Zweistaatenlösung zu erreichen (Foto: Alex Alinghausen)

Am Dienstag zwang Australien Indonesien Farbe zu bekennen:

Die Regierung Morrison ist vorsichtig optimistisch: Ihre Entscheidung bezüglich Australiens Botschaft in Israel wird die Unterschrift unter das Freihandelsabkommen mit Indonesien nicht gefährden.
Es heißt, das Kabinett stimmte am Dienstag überein, dass Australien Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, aber es werde keinen sofortigen Umzug der Botschaft von ihrem aktuellen Standort in Tel Aviv geben.
Quellen sagte, dass mit dem Erreichen der endgültigen Entscheidung die Wahrscheinlichkeit, dass Indonesien vom Freihandelsabkommen zurücktritt, in Betracht gezogen wurde und unterm Strich geglaubt wurde, der Deal werde durch die Entscheidung nicht gefährdet.

Muslimische Länder sind groß darin Drohungen auszusprechen, aber am Ende kümmert sich jeder um seine eigenen Interessen. Indonesien will den Handel mit Australien nicht verlieren und wird wütenden Lärm machen, aber wie üblich mit dem Geschäft weiter machen.

Genauso wie mit den USA.

Unbezahlbar! Iran versucht IDF-Soldaten als iranische auszugeben

Aussie Dave, Israellycool, 27. September 2018

Die folgende Werbetafel wurde in Schiraz im Iran gesehen; sie gedachte iranischer Soldaten und „Märtyrer“ des Kriegs zwischen Iran und Irak.

Peinlich.

Es handelt sich tatsächlich um IDF-Soldaten – oder, wie die Iraner sie nennen, die kleinen Helfer des (kleinen) Satan.

Aber beachten Sie die Unterschiede: Die iranische Version hat der Soldatin angetan, was mit Israel getan würde (sie aus der Karte gewischt). Dazu muss man die Wolken lieben, die angesichts der Quelle des Fotos irgendwie seltsam passend erscheinen,

Die Iraner müssen wirklich die Finger von Photoshop lassen.

Quelle

Update: Die Iraner haben Wind davon bekommen und ihren Fehler geschnallt.

Text:
In der Stadt Schiraz wurde über Nacht eine Werbetafel abgebaut, nachdem sich herausstellte, dass das Bild darauf – das iranische Soldaten und Märtyrer grüßen sollte des Kriegs von 1980 bis 1988 grüßen sollte – IDF-Soldaten gehört (wobei eine Soldatin entfernt wurde). Iran (Zuerst von einem israelischen Account getwittert)

Mit denen wollen sie bei uns unbedingt Geschäfte machen…

gefunden auf twitter und gepostert (aber Israel schafft die Instabilität in der Region, nicht wahr?):

Nur mal so zur Erinnerung: Bisher haben noch alle, die solche Sachen von sich gegeben haben, das auch versucht zu verwirklichen. Manche haben von Adolf auch gelernt mehr Geduld zu haben.

Wo endet „propalästinensisch“ … und wo beginnt „antiisraelisch“?

(Foto: Mehr News)

David Gerstman, The Tower, 15. Juni 2018

2013 berichtete Associated Press in einer Nachrichtenmeldung zu Irans jährlichem Marsch zum Qud-Tag, dass der neu gewählte Präsident Hassan Rouhani sagte auf der Veranstaltung sagte, Israel sei eine „alte Wunde“ , die entfernt werden müsse.

AP lieferte später etwas Kontext zu diesen Bemerkungen. „Rouhani sprach auf einer jährlichen propalästinensischen Kundgebung zum ‚al-Quds-Tag‘ – dem arabischen Wort für Jerusalem – und obwohl seine Äußerungen im Widerspruch zu seinen Bemühungen positiver öffentlicher Kontakte zum Westen zu stehen schienen, sollten sie auch im Kontext der iranischen Innenpolitik gesehen werden, wo die Mäßigung der antiisraelischen Haltung des Establishments keine Option darstellt.“

Trotz der Bemühungen von AP den Extremismus der Kommentare Rouhanis herunterzuspielen – dass er keine Wahl habe außer seine Feindschaft dem jüdischen Staat gegenüber Ausdruck zu geben – berichtete die Agentur auch: „In der Hauptstadt Teheran gingen Zehntausende auf die Straße und skaniderten ‚Nieder mit Amerika‘ und ‚Tod Israel‘.“

In einem Artikel über das letzte Woche abgesagte Fußballfreundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien berichtete die Washington Post: „Die BDS-Bewegung hat z um Ziel Israel zu zwingen in seiner Politik gegenüber den Palästinensern das Völkerrecht zu befolgen, indem vom Kauf israelischer Waren abgeschreckt wird, Druck auf internationale Firmen ausgeübt wird Geschäfte in Israel zu machen und Promis zu drängen das Land nicht zu besuchen oder dort aufzutreten.“

Omar Barghouti, einer der Gründer der Kampagne Boykott, Deinvestitionen und Sanktionen (BDS), ist zum Ziel seiner Bewegung eindeutig gewesen. Er hat gesagt: „Ein jüdischer Staat in Palästina, in welcher Form auch immer, kann dem Grundrecht der einheimischen palästinensischen Bevölkerung nicht zuwider laufen und ein System der Rassendiskriminierung verewigen, das kategorisch bekämpft werden sollte… Wir sind definitiv, absolut bestimmt gegen einen jüdischen Staat auf jedem Teil Palästinas. Kein Palästinenser, rationaler Palästinenser, kein Ausverkauf betreibender Palästinenser wird jemals einen jüdischen Staat in Palästina akzeptieren.“

Barghouti ist unter den Verfechter der BDS, die ein Ende des modernen Staats Israel fordern, auch nicht allein.

Wäre das iranische Regime strikt propalästinensisch, würden die Marschierenden skandieren: „Zwei Staaten für zwei Völker“, nicht „Tod Israel“. Würde BDS Frieden auf Grundlage einer Zweistaatenlösung unterstützen, dann redete Barghouti von „zwei Staaten, die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben“, nicht davon einen jüdischen Staat niemals zu akzeptieren.

Das iranische Regime propalästinensisch zu nennen oder zu schreiben, die BDS-Kampagne sei daran interessiert Israel dazu zu bringen das Völkerreicht einzuhalten, klingt zwar harmlos oder sogar lobenswert, ist aber höchst irreführend. Weder der Iran noch die BDS-Bewegung erkennen die Legitimität des jüdischen Staates an, obwohl sie unterschiedliche Wege zur Erreichung des Ziels ausgearbeitet haben. Beide müssen daher richtigerweise als „antiisraelisch“ eingestuft werden.

Umschreibungen zu verwenden, um die antiisraelischen Charakter des Iran oder der BDS-Bewegung zu verschleiern, nahm eine Anfang des Monats eine bedeutende Wende, als Amin Rosen und Liel Leibovitz berichteten, dass die führenden BDS-Organisation in den Vereinigten Staaten eine Internetseite eingerichtet hatte, die steuerfreie Spenden für eine Palästinensergruppe ermöglicht, der die Hamas und andere Terrororganisationen angehören. Während Rosen und Leibovitz feststellten, dass es keine Möglichkeit gibt zu zeigen, dass irgendwelche Spenden über die US Campaign for Palestinian Rights an die Terrorgruppen geflossen sind, ist die Kampagne „verantwortlich dafür sicherzustellen, dass das Geld nicht an Terrororganisationen geht“. Es gibt keinen Hinweis, dass die US Campaign irgendwelche Sicherungsmaßnahmen getroffen hat um das zu verhindern.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass BDS mit Terrorgruppen verbunden ist.

Jonathan Schanzer, ehemaliger Abteilungsleiter im Finanzamt und derzeit Senior Vice President  der Foundation of Democracies, sagte im April 2016 vor dem Kongress aus und sagte, die Führung von „drei Organisationen, die gekennzeichnet oder geschlossen wurden oder zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen wurden, weil sie die Terrororganisation Hamas unterstützten … scheint dazu geführt zu haben, dass die Führungspositionen innerhalb der amerikanischen BDS-Bewegung Wechsel erfuhren.“

Die Beispiele Iran und BDS zeigen: Wenn eine Person oder Organisation behauptet propalästinensisch zu sein, muss gefragt werden, ob das wirklich ihr definierendes Charakteristikum ist oder ob ihre erklärte Sorge um die Palästinenser ihre Gegnerschaft zu Israel kaschiert.

In seiner Botschaft zum Quds-Tag 2009 machte der iranische Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei diese Gleichwertigkeit deutlich: „Diejenigen, die Widerstand leisten und unschuldig in den besetzten palästinensischen Ländern leiden, sind die einzigen, die Hoffnung auf Freiheit für Palästina und die Auslöschung des usurpierenden zionistischen Regimes bieten.“

Die dokumentierten Verbindungen der BDS-Bewegung zu Terrorgruppen zeigt, dass viele, die antiisraelisch sind, keinerlei Linien ziehen, wenn es um die Mittel geht, mit denen sie ihr Ziel zu erreichen suchen Israels Existenz zu beenden.

Malaysia. Die Rückkehr des antisemitischen Premierministers

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Der zweiundneunzigjährige Mohamad Mahathir ist aus der Rente zurück, gewann die malaysischen Parlamentswahlen und wurde wieder Premierminister des Landes. Er hat eine lange Geschichte extrem antisemitischer Äußerungen. Eine sticht besonders heraus, weil er sie bei einer Versammlung fast aller muslimischen Länder tätigte. Sowohl Mahathirs Äußerungen als auch die internationalen Reaktionen darauf sind einer Erinnerung wert. Sie bieten viel Einsicht in das, was seitdem mit muslimischen Staaten und Gemeinschaften, wie auch den komplexen Einstellungen westlicher Demokratien ihnen gegenüber geschehen ist.

Im Oktober 2003 fand in Putrajaya in Malaysia das Zehnte Gipfeltreffen der Organisation der Islamischen Zusammenarbeit (OIC) statt. An ihr nahmen die Führer von 57 Ländern teil. Mahathir, damals Premierminister von Malaysia, griff in seiner Willkommensrede das jüdische Volk und den Westen an.

Mahathir stellte die Beziehungen zwischen Muslimen und Juden als weltweite, frontale Konfrontation dar. Er sagte: „1,3 Milliarden Muslime können nicht von ein paar Millionen Juden besiegt werden. Es muss einen Weg geben. Und wir können einen Weg nur finden, wenn wir anhalten, um nachzudenken, unsere Schwächen und unsere Stärken auswerten, planen, Strategien entwerfen und dann den Gegenangriff führen. An und für sich sind wir sehr stark. 1,3 Milliarden Menschen können nicht einfach aufgerieben werden. Die Europäer töteten sechs Millionen von 12 Millionen Juden. Aber heute beherrschen die Juden die Welt über Stellvertreter. Sie bringen andere dazu für sie zu kämpfen und zu sterben.“

Mahathir fuhr fort: „Wir haben es mit Menschen zu tun, die denken. Sie erfanden und propagierten erfolgreich den Sozialismus, den Kommunismus, die Menschenrechte und die Demokratie, damit sie zu verfolgen falsch erscheinen würde und sie gleiche Rechte wie die anderen genießen können. Damit haben sie heute die Kontrolle über die mächtigsten Länder gewonnen und diese winzige Gemeinschaft ist eine Weltmacht geworden. Wir können sich nicht allein mit Muskeln besiegen. Wir müssen auch unser Hirn benutzen.“[1] Die Kernaussage in Mahathirs Rede ist eine Mutation der extrem antisemtischen, zaristischen Fälschung Die Protokolle der Weisen von Zion.

Mit Verweis auf den Westen sagte Mahathir: „Wir sind alle Muslime. Wir alle werden unterdrückt. Wir alle werden gedemütigt. Wir kontrollieren 50 der 180 Länder der Welt.“ Man erkennt hier die Mythologie der weit verbreiteten muslimischen Opfer-Kultur. Viele muslimische Einwohner ölreicher Länder sind extrem reich. Wenn ein Teil der Muslime dort gedemütigt sind, dann durch andere Muslime.

Noch schlimmer ist, dass in den vergangenen Jahrzehnten Hunderttausende Muslime von anderen Muslimen ermordet wurden, zum Teil in Kriegen zwischen muslimischen Ländern. Der Iran-Irak-Krieg in den 1980-ern ist ein Beispiel dafür. Darüber hinaus sind viele Hunderttausende bei Bürgerkrieg und inneren Unruhen umgekommen. So sieht die anhaltende Realität in Syrien und dem Jemen aus.

Die Bedeutung dessen, was 2003 geschah, geht weit über die Äußerung eines muslimischen Hetzers hinaus. Die Washington Post verwies auf die stehenden Ovationen, die Mahathir für seine Rede erhielt: „Zu Mahathirs Claqueuren gehörten Saudi-Arabiens Kronprinz Abdallah, Pakistans Präsident Pervez Muscharraf, unser Mann in Afghanistan Hamid Karzai und sogar Russlands Wladimir Putin, der die große muslimische Minderheit seines Landes vertrat. … Was aber große Teile der islamischen Welt korrumpiert und schwächt sind nicht Juden in New York oder Tel Aviv, sondern ihre eigenen eigennützigen und unfähigen Führungen – sprich: einige genau der Leute, die aufstanden und die Rede bejubelten.“[2]

Die EU veranstaltete zur Zeit der OIC-Konferenz ebenfalls ein Gipfeltreffen. Dort wurde vorgeschlagen, dass in das neunzehnseitige Abschlussdokument eine Verurteilung der Äußerungen Mahathirs aufgenommen werden sollte. Nach Angaben von Ha’aretz stellte der Entwurf fest: „Seine inakzeptablen Kommentare behindern all unsere Bemühungen die interethnische und religiöse Harmonie zu fördern und haben in einer anständigen Welt keinen Platz. Derartige falsche und antisemitische Bemerkungen sind für Muslime genauso beleidigend wie für andere.“[3]

Trotz ihrer bewegten Vergangenheit gegenüber den Juden konnten die Europäer kein Einvernehmen für eine feste Verurteilung finden. Der französische Mitte-Rechts-Präsident Jacques Chirac war gegen diese Worte, ebenso der sozialistische griechische Premierminister Costas Simitis. Und das trotz der Tatsache, dass Mahathir ohne Proteste der Führer der muslimischen Länder einen Generalangriff auf alle Juden geritten hatte.

Es wurde daraufhin beschlossen, dass der italienische Präsident des EU-Rats auf dessen Internetseite eine Erklärung einstellen würde. Darin hieß es, dass die EU „die von Präsident Mahathir abgegebenen Kommentare missbilligt“. Ebenfalls hießt es: „Solche Worte behindern all unsere Bemühungen die interethnische und religiöse Harmonie zu fördern und haben in einer toleranten Welt absolut keinen Platz.“ Dem sollten Jahre schwacher europäischer Reaktionen auf extrem antisemitische Hetze durch Muslime folgen.

Allerdings lockte Mahathir Chirac in eine Falle. Er dankte ihm für die Blockierung der Erklärung des EU-Gipfeltreffens, die seine Rede missbilligte. Chirac wollte nicht öffentlich als jemand bloßgestellt werden, der extremen Antisemitismus billigt. Er antwortete Mahathir: „Ihre Bemerkungen zur Rolle der Juden provozierte in Frankreich und weltweit starkes Missfallen.“

Klare Worte gab es aus den Vereinigten Staaten. Präsident George W. Bush traf Mahathir ein paar Tage später auf dem Asien-Pazifik-Gipfel in Bangkok. Er sagte ihm, seine Worte seien „falsch und polarisierend“ und fügte hinzu: „Sie stehen in eklatantem Widerspruch zu allem, was ich glaube.“[4] [5] Mahathir bestritt jedoch, dass Bush ihn zurechtgewiesen hatte.

Mahathir hatte sich auch schon früher extrem antisemtisch geäußert. Westliche Medien erinnerten anlässlich dieser OIC-Rede 2003 an einige dieser Äußerungen. 1986 erklärte Mahathir bei einem Treffen der Blockfreien Staaten: „Die Vertreibung der Juden aus dem Heiligen Land vor 2000 Jahren und die Unterdrückung der Juden durch die Nazis haben sie nichts gelehrt. Wenn überhaupt, dann hat das aus den Juden genau die Monster gemacht, die sie in ihrem Propagandamaterial so rundheraus verurteilen. Sie sind die Schüler des verstorbenen Dr. Goebbels gewesen.“[6]

1997 behauptete Mahathir, seine Regierung habe Angst, dass die Juden planten Malaysias Wirtschaft sowie die anderer muslimischer Länder zu vernichten.[7] Auf der Weltwirtschaftskonferenz in Davos machte Mahathir 1999 die jüdische Verbindung für Asiens Wirtschaftsprobleme verantwortlich.

Die extremsten Hetzer gegen Juden und Israel kommen seit langem aus der muslimischen Welt. Muss man das anhand eines einzelnen Beispiels demonstrieren, dann ist dafür Mahathirs Rede von 2003 samt dem Applaus, den er von den politischen Führern der muslimischen Länder dort erhielt, bestens geeignet.

[1] http://www.smh.com.au/articles/2003/10/20/1066502121884.html

[2] http://www.washingtonpost.com/archive/opinions/2003/10/21/return-to-wannsee/aecded6d-7405-44b4-ac06-59a18c5c8602/?utm_term=.931c6f01b416

[3] Sharon Sadeh, Yoav Stern, and Amiram Barkat, „EU Condemns Malaysian PM’s Remarks on Jews, But No Apology is Forthcoming,“ Ha’aretz, October 19, 2003

[4] http://edition.cnn.com/2003/WORLD/asiapcf/southeast/10/16/oic.mahathir/

[5] http://www.nytimes.com/2003/10/21/world/malaysia-talk-attacking-jews-draws-bush-ire.html

[6] http://www.nysun.com/editorials/anti-semitism-with-a-purpose/77919/

[7] http://www.agi.or.jp/user03/926_174.pdf