Kirchen in Ägypten: Schikanierte Inseln in einem Meer von Moscheen

Raymond Ibrahim, 3. Juni 2021 (Coptic Solidarity)

Nach Angaben eines arabischsprachingen Berichts vom 19. Mai 2021 kündigte Ägyptens Ministerium für Stiftungen gerade an, dass in dem nordafrikanischen Staat seit September 2020 1.413 Moscheen – davon waren 1.315 brandneu – eröffnet wurden.

Diese Ankündigung unterstreicht die Doppelstandards, die Christen und Muslime in Ägypten erwarten können. Denn insofern als Moscheen sich überall im Staat verbreiten, ist der Bau neuer oder auch nur die Renovierung alter Kirchen für Kopten wie Zähne ziehen.

Nach Angaben einer detaillierten Studie des Autors Adel Guindy „gibt es eine Kirche pro 5.800 orthodoxen Kopten“; das zwingt viele Christen „für Gottesdienste (Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und regelmäßige Messen) weite Entfernungen außerhalb nach ihrer eigenen Städte zurückzulegen“. Andererseits gibt es auf Grundlage der Zahl der Moscheen in Ägypten (114.000 im Jahr 2016, heute sind es mehr) und Ägyptens geschätzter muslimischer Bevölkerung für etwa alle 700 Muslime eine Moschee. Mit anderen Worten: Selbst nach Ausgleich des Verhältnisses zwischen Muslimen und Christen gibt es immer noch etwa acht Moscheen pro Kirche. Die Diskrepanz könnte nicht deutlicher sein.

Wie Coptic Solidarity in einem Bericht von 2019 feststellten, „wendet die ägyptische Regierung nicht ein einziges Gesetz auf gleiche Weise für den Bau und die Reparatur von Moscheen, Kirchen und Synagogen an“. In der Tat prahlte die ägyptische Regierung Ende 2016 – um die Zeit, als an der Kathedrale St. Petrus in Kairo eine Bombe gelegt wurde, mit der 25 koptische Gottesdienstbesucher getötet und als mehrere andere Kirchen von den Behörden geschlossen wurden – damit, dass jede Woche 10 neue Moscheen eröffnet wurden und mehrere Milliarden ägyptische Pfund zur Eröffnung tausender weiterer zugewiesen wurden. Gleichermaßen wird Al-Azhar, die „größte Autorität für theologische und islamische Angelegenheiten“, komplett von der Regierung subventioniert (13 Milliarden ägyptische Pfund im Jahr 2018 – $726 Millionen US-Dollar).

Im Gegensatz dazu wird jedes christliche Gotteshaus in Ägypten von seiner (oft verarmten) Gemeinde ohne jegliche Regierungshilfe unterhalten; darüber hinaus, führt der CS-Bericht fort, „hat die ägyptische Regierung die Schließung zahlreicher Kirchen in direktem Gesetzesbruch geschlossen“; und während „die ägyptische Regierung Imame ernennt und ihre Gehälter zahlt, erhalten christliche und andere Glaubensleiter keine Vergütung durch die Regierung.“

Warum ein solcher Doppelstandart existiert, ist auf Artikel 2 der ägyptischen Verfassung zurückzuführen: „Der Islam ist die Religion des Staates … Die Prinzipien der islamischen Scharia sind die Hauptquelle der Gesetzgebung.“ Zufällig ist die islamische Scharia gegenüber nichtmuslimischen Gotteshäusern entschieden feindselig; streng interpretiert verbietet die Scharia den Bau oder die Renovierung von Kirchen in Ägypten. Obwohl das Gesetz nicht strikt durchgesetzt wird, lebt sein „Geist“ – der Feindschaft gegenüber Kirchen in Ägyptens breiter Masse – weiter.

Somit gibt es bei den Gelegenheiten, wo christliche Beharrlichkeit die Bürokratie des „Jihad“ überwindet und eine Genehmigung für eine Kirche beschafft worden ist, den muslimischen Mob, mit dem man fertig werden muss. Sobald lokale Muslime Wind davon bekommen, dass eine Kirche in ihrem Viertel anerkannt wird, bilden diese große Mobs – typischerweise nach den Freitagsgebeten, wenn der Imam sie aufstachelt – sie randalieren, greifen Christen an und manchmal töten sie sie und zünden ihre Häuser und/oder die fraglichen Kirchen an. Dann ziehen die lokalen Behörden, von denen einige dem Mob helfen oder ihn decken, um die Lage zu entschärfen, die für die Kirche anstehende Genehmigung prompt zurück, weil sie angeblich für das Dorf eine „Sicherheitsgefährdung“ darstellt.

„Ein Großteil der muslimischen jungen Männer im Alter von 16 bis 26 Jahren aus unserem Dorf und aus der Nähe versammelten sich vor unserem Kirchengebäude, brüllten „Allahu Akbar“ und skandierten feindselige Parolen gegen Kopten und die Kirche wie ‚Wir wollen keine Kirche in unserem islamischen Dorf‘“, erinnerte sich Moheb, ein Mitglied einer der geschlossen Kirchen in Luxor.“ Sie versuchten die Vordertür einzudrücken … aber wir versperrten sie von innen. Wir riefen sofort die Polizei, die kam und die Demonstranten zerstreute, aber sie unternahmen nichts, um jemanden festzunehmen. Dann schlossen sie das Kirchengebäude, versiegelten es und stellten eine Wache davor.“

In Reaktion auf diese Schließung äußerte Gamil Ayed, ein örtlicher koptischer Rechtsanwalt, typische christliche Gefühle: „Wir haben nicht gehört, dass je eine Moschee geschlossen oder dass darin Gebet gestoppt wurde, weil sie keine Genehmigung hatte. Ist das Gerechtigkeit? Wo ist die Gleichberechtigung? Wo ist die Religionsfreiheit? Wo ist das Recht? Wo sind die staatlichen Institutionen?

Zwei Monate, bevor die acht Kirchen geschlossen wurden, wurde eine andere nahe gelegene Kirche unter identischen Umständen gesperrt. „Es gibt in unserem Dorf etwa 4.000 Christen und wir haben jetzt keinen Ort, an dem wir beten können“, reagierte der örtliche Einwohner Rafaat Fawzy. „Die nächste Kirche ist … 15km weit weg. Es ist schwierig in diese Kirche zu gehen und zu beten, besonders für die Alten, die Kranken und die Kinder.“

Auch er fuhr mit dem Stellen derselben Fragen fort, die Millionen Christen in Ägypten auf dem Herzen haben: „Welche Rechte haben wir? Es gibt sieben Moscheen in unserem Dorf und Muslime können überall frei beten, aber wir werden daran gehindert unseren religiösen Riten an einem einfachen Ort auszuüben, von dem wir geträumt haben. Ist das Gerechtigkeit? Wir werden in unserem eigenen Land unterdrückt und für uns gibt es keine Rechte.“

Ein paar Tagen nach der Schließung der Kirchen in Luxor griffen Muslime Christen in Al-Minya an, weil sie „Einwände gegen die Anwesenheit einer Kirche in der Gegend“ hatten; drei Christen mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden.

All diese Angriffe gab es, muss erwähnt werden, zwei Jahre nachdem Ägyptens groß angepriesenes „Kirchengesetz“ 2016 beschlossen wurde, das die Einschränkungen für Kirchen verringern sollte, das aber in Wirklichkeit „die christliche Minderheit in Ägypten diskriminiert“, so ein Zitat von Human Rights Watch.

Die vielen Schwierigkeiten, denen Ägyptens Christen im Kontext von Gottesdiensten begegnen, sind nur eine von etlichen Verletzungen ihrer Menschenrechte. Ob ihre Töchter entführt und zwangsweise zum Islam konvertiert und verheiratet werden oder ob sie dank der Lehren in oft mit der Regierung verbundenen Moscheen und Universitäten dämonisiert und gehasst werden: Christen haben in Ägypten schlicht nicht dieselben Menschenrechte, die Muslime haben.

Hagia Sophia: Ein wahres „Zentrum des Wissens über den Islam“

Raymond Ibrahim, 31. Mai 2021

Im letzten Sommer wandelte die türkische Obrigkeit die Hagia Sophia („Heilige Weisheit“) – die ursprünglich als eine der großartigsten Kathedrale der Christenheit gebaut wurde und ein Jahrtausend lang als solche wirkte – (wieder) in eine Moschee um. An diesem Freitag, 24. Juli 2020 (den viele östliche Christen heute als „Trauertag“ erachten), trafen sich Muslime im Innern der entweihten Kirche, wo sie von einem ein Schwert schwingenden Imam bei krampfartigen „Allahu Akbar“-Rufen angeführt wurden.

Die Türken, angefangen mit ihrem Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, haben diese kulturelle Aneignung als  ihr „Recht“ dargestellt. Imam Ali Erbas, der Präsident für religiöse Angelegenheiten der Türkei, ist noch weiter gegangen; kürzlich behauptete er: „Das Ziel aller unserer Moscheen und besonders der Hagia Sophia, ist es Zentren des Wissens über den Islam zu werden.“

So sei es. Da der Jahrestag der türkischen Eroberung Konstantinopels und seiner Hagia Sophia gerade hinter uns liegt (29. Mai 1453), wollen wir auf das zurückkommen, was an diesem Tag geschah – ein Tag, der wahrhaftig viel „Wissen über den Islam“ vermittelt, nicht zuletzt, weil wir Primärquellen-Dokumente haben, die genau beschreiben, was die Türken taten, insbesondere in und  um die Hagia Sophia. (alle im folgenden Bericht zitierten Texte wurden aus zeitgenössischen Quellen bezogen, zumeist Augenzeugenberichte; exakte Verweise sind in Kapitel 7 von Sword and Scimitar zu finden.)

Als sie erst einmal nach Konstantinopel eingedrungen waren, „gaben wütenden türkischen Soldaten kein Pardon“:

Als sie massakriert hatten und es keinen Widerstand mehr gab, waren sie versessen darauf zu plündern und schweiften durch die Stadt, stahlen, entkleideten, brandschatzten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, alle möglichen Menschen in allen möglichen Zuständen gefangen … Es gab Jungfrauen, die aus unruhigem Schlaf erwachten, um diese Räuber über sich stehend zu sehen, mit Blut an den Händen und Gesichtern voll bitterer Wut… die Türken schleiften sie fort, zerrissen sie, zwangen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie an Straßenkreuzungen und brachten sie dazu sich den furchtbarsten Gewalttaten zu unterwerfen… Zarte Kinder wurden brutal von der Brust ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden erbarmungslos fremden und furchtbaren Verbänden gegeben und tausend andere furchtbare Dinge geschahen.

Weil tausende Bürger fliehen mussten und sich in der Hagia Sophia versteckt hatten, bot die uralte Basilika eine ausgezeichnete Ernte an Sklaven, sobald ihre Türen mit Äxten eingeschlagen waren:

Ein Türke suchte nach der Gefangenen, die die reichste zu sein schien, ein anderer bevorzugte ein schönes Gesicht unter den Nonnen… Jeder raublustige Türke war begierig seine Gefangene an einen sicheren Ort zu verbringen und dann wiederzukehren, um sich einen zweiten und einen dritten Preis zu sichern … Dann waren lange Reihen Gefangener zu sehen, die die Kirche und ihre Schreine verließen und wie Vieh oder Schafherden getrieben wurden.

Manchmal kämpften die Sklaventreiber miteinander bis zum Tod wegen „einer wohlgeformten jungen Frau“, während viele von diesen es „vorzogen sich in die Brunnen zu stürzen und zu ertrinken statt den Türken in die Hände zu fallen“.

Nachdem sie die Hagia Sophia in Besitz genommen hatten – die zur Zeit ihrer Eroberung tausend Jahre lang als Kathedrale gedient hatte – betrieben die Eindringlinge „darin alle Arten von Widerwärtigkeit, machten sie zu einem öffentlichen Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ vollführten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter der „Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen sich „auf den großen Altar der Hagia Sophia zu legen, ein Kreuz unter ihrem Kopf und wurde dann vergewaltigt“.

Als nächstes „paradierten sie das Hauptkruzifix [der Hagia Sophia] in höhnischer Prozession durch ihr Lager, schlugen davor Trommeln, kreuzigten Christus erneut unter Bespucken und Blasphemie und Flüchen. Sie setzten ihm eine türkische Mütze auf den Kopf und schrien höhnisch: ‚Seht auf den Gott der Christen!“

Praktisch alle anderen Kirchen der uralten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf die Dächer oder an die Wände der Kirchen gesetzt waren, wurden herabgerissen und auf ihnen wurde herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde „zu Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurden ihrGold oder Silber genommen, bevor sie verbrannt wurden. „Ikonen wurden ausnahmslos den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden Hunden um die Hüfte gelegt; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.

„Überall gab es Ungemach, jeder war von Schmerz berührt“, als Sultan Mohammed schließlich groß in die Stadt einzog. „Es gab Klagen und Weinen in jedem  Haus, Schreien an den Straßenkreuzungen und Leid in allen Kirchen; das Stöhnen der erwachsenen Männer und die gellenden Schreie der Frauen begleiteten Plünderung, Versklavung, Trennung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg ab und ging hinein und „bestaunte den Anblick“ der großen Basilika. Nachdem er sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen reinigen ließ – Mohammed selbst stieß den Hauptaltar um und trampelte darauf herum – befahl er einem Muezzin auf die Kanzel zu steigen und „ihre widerwärtigen Gebete“ ertönen zu lassen, schrieb ein verdrossener Christ. „Dann stieg dieser Sohn des Frevels, dieser Vorläufer des Antichrist auf den Heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete auszustoßen“, womit er „aus der großen Kirche einen heidnischen Schrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte“.

Um seinem Triumph die Krone aufzusetzen ließ Mohammed die „elenden Bürger von Konstantinopel“ während der Abendfestlichkeiten vor seine Männer schleifen und befahl, dass „viele von ihnen in Stücke gehauen werden, als Unterhaltung“. Der Rest der Bevölkerung der Stadt – nicht weniger als 45.000 – wurde in Ketten weggeschleppt, um in österliche Gefangenschaft verkauft zu werden.

So sieht das „Wissen über den Islam“ aus, das die Erfahrungen der Hagia Sophia vermittelt.

Die Dinge bezüglich der Eroberung von Konstantinopel richtigzustellen, wie es dieser Artikel getan hat, ist heute doppelt wichtig, da Google und Big Tech sich wie die Türken dem Verbergen der Wahrheit widmen. Bevor die Türkei die Hagia Sophia gewaltsam in eine Moschee umwandelte, erbrachte eine Google-Suche nach dem Datum „29. Mai“ – einem Tag, der Jahrhunderte vor Pearl Habor „Schmach brachte“ –zahlreiche Suchergebnisse zur muslimischen Eroberung von Konstantinopel; heute sind es nur sehr wenige.

Gedankenverlorenes Territorium: Iran hofft Israel greift nicht die Landeplätze für die Bargeldpaletten aus den USA an

„Sie würden offensichtlich kein amerikanisches Flugzeug beschießen oder das Flugzeug eines verbündeten Landes – das ist eher unser Ding.“

PreOccupied Territory, 6. Mai 2021

Teheran, 6. Mai – Offizielle Vertreter der Islamischen Republik äußerten diese Woche ihre Sorge, dass ihre Anlagen für den Empfang des erwarteten Geldregens an harter Währung von der Administration Biden bessere Sicherheits- und Verteidigungsmaßnahmen benötigen, für den Fall, dass der jüdische Staat beschließt diese Einrichtungen zu beschießen, um Teheran der Möglichkeit zu berauben diese Lieferungen anzunehmen.

Quellen innerhalb der Luftfahrtabteilung des iranischen Transportministeriums sagten einem Reporter am Mittwoch bei einem Hintergrundgespräch, dass das Regime zwar mindestens eine Lieferung von Dutzenden, wenn nicht hunderten Millionen Dollar in Bargeld erwartet, so wie es unter der Administration Obama vor dem Atomdeal von 2015 geschah; diesmal erwarten sie, dass Israel nicht willfährig solche happigen Ressourcen sicher ankommen lassen wird. Die Offiziellen erwarten, dass Israel eine oder mehrere Landeplätze der Bargeld-Paletten angreift, Valuta, die der Iran dafür nutzen wird die hegemonialen Ambitionen der islamischen Republik und seine direkte Unterstützung des internationalen Terrorismus zu fördern.

„Wir wissen, dass die Biden-Leute dieselben sind wie die Obama-Leute“, erklärte ein Beamter. „Wir wissen, dass sie, aus welchen naiven, fehlgeleiteten oder verzerrten Gründen auch immer, unseren Weg zu Atomwaffen legalisieren und ebnen wollen, als würden sie Frieden bringen, was, wie ich vermute, eintreten wird, sobald wir das zionistische Gebilde vernichten und die Gelassenheit eingeläutet haben, von der jeder weiß, dass sie herrschte, als es kein zionistisches Gebilde gab – ich meine, das ist wie grundlegende Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Biden-Leute wollen uns den Hintern küssen und werden uns für dieses Privileg bezahlen. Soweit es uns angeht, ist das eine Win-Win-Situation in dem Sinne, dass wir zweifach gewinnen: Wir können unser Atomwaffenprogramm behalten UND wir können unsere Reichweite in der Region ausweiten und damit praktisch den Irak, Syrien und den Jemen kontrollieren, dazu den Gazastreifen und Teile von Afghanistan.

Aber wir wissen auch, dass die Israelis ihre eignen Operationen hochfahren, um unsere Ziele zu vereiteln“, gab der Beamte zu. „Also müssen wir voraussehen, dass sie versuchen werden die eingehenden Bargeld-Paletten abzufangen. Sie würden offensichtlich kein amerikanisches Flugzeug beschießen oder ein Flugzeug eines mit den Amerikanern verbündeten Landes, also würden sie es nicht abschießen – das ist sowieso eher unser Ding – aber sie könnten in der Lage sein zu verhindern, dass die Flüge überhaupt stattfinden, indem sie alle einschlägigen Landebahnen mit Kratern versehen oder alle Gabelstapler im Land zerstören oder so etwas. Wir müssen paranoid sein. Sie haben jeden empfindlichen Militärapparat kompromittiert. Moment mal, ist dieses Mikrofon ein Sturmgew…“

Der Völkermord an den Armeniern geht weiter

Raymond Ibrahim, 24. April 2021 (Gatestone Institute)

Ein muslimischer Terrorist schreit „Allahu Akbar“ vom Kirchturm einer armenischen Kirche, nachdem er das Kreuz abschlug.

Am 24. April, ist der Gedenktag für den Völkermord an den Armeniern, 106 Jahre nach Beginn des Völkermords, als die osmanischen Türken während des Ersten Weltkriegs ungefähr 1,5 Millionen Armenier massakrierten.

Die meisten objektiven Historiker, die das Thema untersuchten, stimmen unmissverständlich überein, dass es sich um einen vorsätzlichen, geplanten Völkermord handelte. Das Genocide Education Project gibt an:

Mehr als eine Million Armenier starben infolge von Hinrichtungen, Hunger, Krankheiten, der rauen Umwelt und körperlichen Missbrauchs. Ein Volk, das fast 3.000 Jahre lang in der östlichen Türkei lebte [mehr als doppelt so lange wie die eingedrungenen islamischen Türken Anatolien besetzt hatten, das wir heute als „Türkei“ kennen], verlor seine Heimat und wurde mit dem ersten groß angelegten Völkermord des 20. Jahrhunderts gewaltig dezimiert. Zu Beginn des Jahres 2015 gab es in der Türkei rund 2 Millionen Armenier; heute sind es weniger als 60.000…

Trotz der gewaltigen Menge an Beweisen, die die historische Realität des armenischen Völkermords aufzeigt, trotz Augenzeugenberichten, offiziellen Archiven, fotografischen Belegen, den Berichten von Diplomaten und den Zeugenaussagen Überlebender ist die Leugnung des Völkermords an den Armeniern seit 1915 durch folgende Regime der Türkei bis heute weitergegangen.

Die Türkei hat nicht nur wiederholt die Täterschaft für den Völkermord an den Armeniern bestritten; sie scheint fest entschlossen ihn wieder neu loszutreten, gerade erst indem sie Aserbaidschan hilft Krieg gegen Armenien im Zusammenhang mit dem Streit um Nagorny-Karabach zu führen, der Ende 2020 einmal mehr ausbrach.

So stellte Armeniens Premierminister Nikol Paschinyan im Oktober 2020 fest: „Warum ist die Türkei 100 Jahre [nach Auflösung des osmanischen Reichs] wieder in den Südkaukasus zurückgekehrt? Um den Völkermord an den Armeniern fortzusetzen.“

Während dieses aktuellen Konflikts, der sie nicht betraf, finanzierte die Türkei die Scharia aufzwingende „Jihadistengruppen“ und schleuste Geld an sie, sagte der französische Präsident Macron; diese Gruppen hatten in Syrien und Libyen agiert – einschließlich der der Muslimbruderschaft nahe stehenden Hamza-Division, die nackte Sexsklavinnen im Gefängnis hielt – um Armenier zu terrorisieren und abzuschlachten.

Neben anderem Verhalten wie ISIS wurde eine intellektuelle, behinderte, 58-jährige Armenierin von diesen Söldnern und aserbaidschanischen Partnern „bis zur Unkenntlichkeit gefoltert“, indem ihr die Ohren, Hände und Füße abgehackt wurden, bevor man sie ermordete. Ihre Familie konnte sie nur noch anhand ihrer Kleidung identifizieren.

„Die Armenier werden“ nach Angaben eines Berichts vom Dezember 2020, „brutal behandelt“ und haben „Territorium an jihadistische Nachbarn verloren, bevor sie einem von Russland durchgesetzten Waffenstillstand zustimmten … Bevor sie die sogenannte Waffenstillstandsvereinbarung verletzten, machten die türkischen Muslime in Aserbaidschan das, was Mohammed gebot: sie köpften Christen.“

Der Bericht verlinkte ein Video von Soldaten in Tarnkleidung, die einen zappelnden, alten armenischen Mann überwältigten und zu Boden brachten, bevor sie ihm lässig mit einem Messer die Kehle aufschlitzten.

„Aserbaidschan hat Armenien beschuldigt das Friedensabkommen zuerst verletzt zu haben“, führt der Bericht fort, „aber Beobachter vermerken, dass die einzige Provokation, die die Muslime brauchen, um Armenier anzugreifen, deren fortbestehende Existenz ist.“

Rhetorik gegen „Ungläubige“ unterstreicht diese Ansicht. Ein gefangen genommener Terrorist gestand, dass ihm „eine monatliche Zahlung von $2.000 für den Kampf gegen ‚Kafir‘ in Artsak versprochen wurde und 100 Dollar extra für jeden geköpften ‚Kafir‘.“ (Kafir oft als „Ungläubiger“ übersetzt, ist Arabisch für Nichtmuslime, die es versäumten sich islamischer Obrigkeit zu unterwerfen, was sie automatisch zu Feinden macht, die Sklaverei oder den Tod verdienen.)

Genauso wurden armenische Kirchen, die unter aserbaidschanische Kontrolle kamen, geschändet – trotz Versprechen der Obrigkeit sie zu schützen. Bei einem Vorfall wurde ein Soldat – es ist unklar, ob eine Aseri oder ein Jihad-Söldner aus Syrien oder dem Irak – gefilmt, wie er auf einer Kirche steht, deren Kreuz abgebrochen war und triumphierend „Allahu akbar!“ brüllt. Aserbaidschanische Streitkräfte beschossen und zerstörten auch die Kirche Heiliger Retter, eine armenische Kathedrale mit Kultcharakter, die „1888 geweiht, aber während des Massakers an Armeniern der Stadt durch Aserbaidschaner im März 1920 beschädigt wurde und über Jahrzehnte verfiel.“

Weniger weit zurück wurden nach Angaben eines Berichts vom 29. März 2021 im Verlauf von nur zwei Wochen mindestens drei armenische Kirchen in der Region Nagorny-Karabach von aserbaidschanischen Kräften verwüstet und zerstört – obwohl im November ein Waffenstillstand ausgerufen wurde. Videobilder der Schändung einer dieser Kirchen zeigen, wie aserbaidschanische Truppen das christliche Gotteshaus betreten und dann lachend, höhnend christliche Gegenstände darin treten und entstellen, darunter ein Fresko des letzten Abendmahls. Die Flagge der Türkei taucht auf den Uniformen der aserbaidschanischen Soldaten auf, was weiter die Beteiligung der türkischen Regierung impliziert. Als sie sich nähern, sagt einer der muslimischen Soldaten: „Lasst uns in ihre Kirche gehen, wo ich namaz machen werde.“ (namaz ist ein Hinweis auf muslimische Gebete; wenn Muslime in nichtmuslimischen Tempeln beten, werden diese sofort zu Moscheen.) In Reaktion auf dieses Video gab Arman Tatoyan, ein armenischer Menschenrechtsaktivist eine Erklärung aus:

Der Präsident von Aserbaidschan und die Behörden des Landes setzen seit Jahren eine Politik des Hasses, der Feindschaft, der ethnischen Säuberung und des Völkermords gegen Armenien, Bürger Armeniens und das Volk Armeniens um. Die türkische Obrigkeit hat dasselbe gemacht oder offen zu derselben Politik ermutigt.

Als Beispiel sagte er, dass Aserbaidschans Präsident Alijew Anfang März stolz erklärte: „Die jüngere Generation ist mit Hass auf den Feind aufgewachsen“, womit er die Armenier meinte.

Solcher Hass, der der Vorläufer für Völkermord ist, scheint überall offenkundig zu sein. Man muss nur der Tirade eines türkischen Mannes in einem Video zuhören, der alle Armenier als „Hunde“ bezeichnet und dass jeder in der Türkei Gefundene abgeschlachtet werden sollte, um eine Idee des Antriebs zu bekommen, der diesen Hass schürt:

Was macht ein Armenier in meinem Land? Entweder der Staat vertreibt ihn oder wir töten ihn. Warum lassen wir sie am Leben? … Wir werden sie abschlachten, wenn die Zeit reif ist. … Dies ist türkischer Boden. Wie sind wir osmanische Enkel? … Das Volk der Türkei hat Ehre, Würde und Allah muss die Köpfe der Armenier in der Türkei abschneiden. Es ist entehrend für jeden, Armenier zu treffen und nicht zu töten. … Wenn wir Menschen sind, lasst uns das tun – lasst es uns für Allah tun. … An jeden, der zuhört: Wenn du Allah liebst, verbreite bitte dieses Video von mir an alle…

Genauso antwortete vor kurzem eine Frau in Reaktion auf eine Frage, die zufälligen Straßen-Passanten in der Türkei gestellt wurde – „Wenn Sie mit etwas davonkommen könnten, was würden Sie tun?“ – auf Video: „Was ich tun würde? 20 Armenier köpfen.“ Dann sah sie direkt in die Kamera und lächelte, während sie mit dem Kopf nickte.

Ein Großteil dieses völkermörderischen Hasses überrascht nicht, bedenkt man, dass Schulbücher der öffentlichen türkischen Schulen weiterhin Armenier – de facto Christen allgemein sowie Juden – dämonisieren, wie eine Studie feststellte.

Wenn die Türken, die vom Konflikt zwischen Armeniern und Aserbaidschan nicht betroffen sind, sollte es nicht überraschen, dass unzählige Aserbaidschaner das auch tun. Folglich ist es für Nurlan Ibrahimow, Leiter des Pressedienstes des Fußballklubs Qarabab in Aserbaidschan so: „Wir [Aserbaidschanis] müssen alle Armenier töten – Kinder, Frauen, die Alten. Wir müssen sie ohne Unterschied töten. Kein Bedauern, kein Mitleid.“

Entsprechend ist es gut heute, am Gedenktag für den Völkermord an den Armeniern, nicht nur an das zu erinnern, was damals geschah, sondern auch an das, was eindeutig vorbereitet wird noch einmal zu passieren.

So schwer ist das nicht: Die muslimischen Länder ohne Juden sind die, die am antisemitischsten sind

Elder of Ziyon, 5. April 2021

Eien Reihe Geschichten der letzten Wochen hebt das Ende der jüdischen Gemeinden in verschiedenen muslimischen und arabischen Staaten heraus.

Heute sind im Irak nur noch vier Juden übrig, von denen keiner möchte, dass seine Identität bekanntgemacht wird. Es waren einmal 150.000.

Im Jemen verbleiben nur noch sechs Juden, nachdem gerade 13 zwangsweise weggingen – obwohl sie Berichten zufolge stramm dagegen waren nach Israel zu ziehen. Es waren einmal mehr als 60.000.

Der letzte Jude Afghanistans verlässt das Land; er wachte über die leere Synagoge, die jetzt für immer schließt. Diese Gemeinschaft reicht bis ins 7. Jahrhundert zurück.

In Ägypten gibt es noch rund 10 alte Juden (1948 waren es 75.000). Weniger als 200 in Algerien (140.000). Geschätzte 30 im Libanon, 1948 waren es 24.000. fast Null in Syrien (30.000). Null in Libyen (früher 38.000). Null in Jordanien. Fast keine mehr in der PA.

Marokko, das seine Toleranz gegenüber Juden feierte, hat nur noch rund 3.000 Juden, die im Land verbleiben, es waren einmal 250.000. Gleichermaßen ist Tunesiens jüdische Bevölkerung von mehr als 100.000 auf 1.500 gefallen und auch dieses Land gilt als judenfreundlich. Der Iran posaunt seine Toleranz gegenüber Juden hinaus, aber 75% der Juden flohen nach der islamischen Revolution 1979.

Die Beziehung zwischen muslimischem Antisemitismus und Freundlichkeit gegenüber Israel kann unmöglich ignoriert werden. Einige muslimische Länder, die warme Beziehungen zu Israel haben, wie Aserbaidschan und Kasachstan, haben auch blühende jüdische Gemeinschaften. Die jüdischen Gemeinden im Golf beginnen nach den Abraham-Vereinbarungen wieder öffentlich in Erscheinung zu treten.

Ich sehe mit Juden sympathisierende Artikel, die gelegentlich in Ländern wie Irak und Ägypten veröffentlicht werden, was bis vor nicht allzu langer Zeit undenkbar war. Trotzdem ist di Beziehung zwischen dem, wie muslimische Länder mit ihren Juden umgehen und wie sie Israel betrachten zu stark, als man sie ignorieren kann.

Die Leute, die gerne vorgeben, dass es in der arabischen und muslimischen Welt keinen Antisemitismus gibt, müssen sich nur ansehen, wie es den jüdischen Gemeinden in der Welt ergangen ist.

Der Iran kann ohne seine in Israel hergestellten Uzis nicht leben

David Lange, Israellycool, 22. März 2021

The Drive hat einen großen Text zur in Israel gebauten Uzi-Maschinenpistole veröffentlicht. Mit dem Titel Belgian Cops Tasked With Guarding NATO Headquarters Still Wield The Iconic Uzi Submachine Gun (Belgische Polizisten mit dem Auftrag das NATO-Hauptquartier zu schützen tragen die Kult-Maschinenpistole Uzi) beinhaltete er einige faszinierende Fakten über diese Kultwaffe, insbesondere diese:

Iranische Spezialkräfte sind mit Uzis mit Schalldämpfern bewaffnet (Borna News Agency)

Trotz der politischen Verwicklungen, denen sich viele Länder beim Umgang mit Israel gegenüber sahen und noch sehen, wurde die Uzi schnell zum weltweiten Goldstandard für Maschinenpistolen. Der Iran unter dem Schah gehörte zu den Importeuren dieser Schusswaffen und sie bleiben in der aktuellen Islamischen Republik weiter in Gebrauch, obwohl sie aus politischen Grundsätzen gegen die Existenz Israels ist.

Das erklärt wahrscheinlich, warum dieses Video der Fars News Agency von 2020 die Ermordung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump dramatisch mit einer Uzi darstellt.

Islam fordert von Migranten ihre westlichen Wohltäter zu hassen

Raymond Ibrahim, 24. Februar 2021

Stellen Sie sich vor, eine US-Regierung würde allen im Ausland lebenden Amerikanern sagen, sie seien verpflichtet die Staaten zu hassen, in denen sie zu Gast sind.

Das ist genau das, was der muslimische Staat Qatar (ein „Freund und Verbündeter der USA“) tut. Nach Angaben der weltberühmten Internetseite Islamweb.net – die vom Staat Qatar geführt und finanziert wird – ist jeder Muslim, der in einem nichtmuslimischen Staat lebt, verpflichtet das Land, in das er gezogen ist, und seine „ungläubigen“ Bürger zu hassen (selbst wenn sie von ihnen profitieren).

Das kommt in Form einer Fatwa (ein islamisch sanktionierter Erlass) mit dem Titel „Bedingungen, die das Wohnen in Staaten Ungläubiger legitimieren“ (alle Übersetzungen [aus dem Arabischen ins Englische] in diesem Artikel von R. Ibrahim). Zusammen damit, dass er „seinen Islam aufrecht erhalten und bestätigen“ muss, lautet die „oberste Bedingung“ für jeden Muslim, der sich unter Nichtmuslimen befindet, „Feindschaft und Hass für die Ungläubigen“ hat.

Das gilt zufälligerweise für die Millionen muslimische Migranten, die freiwillig nach Westeuropa strömen. Wenn sie ihren Islam ernst nehmen, sind sie verpflichtet die Staaten zu hassen und ihnen gegenüber illoyal zu sein, die sie willkommen heißen und ihnen kostenlose Lebensmittel, Unterkunft und Gesundheitsversorgung bieten.

Nachdem in ihr erklärt wurde, dass Muslime, die in den Westen emigrieren, „Feindschaft und Hass für die Ungläubigen haben, sich von ihrer Loyalität und Liebe weit entfernt halten müssen – weil Loyalität und Liebe für sie dem Glauben widersprechen“, fährt die Fatwa damit fort ihre Belege zu liefern; heißt: sie geht dazu über mehrere dies unterstützende Verse des Koran anzuführen, darunter:

Du findest keine Leute, die an Allah und den Jüngsten Tag glauben und denjenigen Zuneigung bezeigen, die Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandeln, auch wenn diese ihre Väter wären oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Sippenmitglieder… (Sure 58,22)

O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Schutzherren! Sie sind einer des anderen Schutzherren. Und wer von euch sie zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen. Gewiss, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht. (Sure 5,51)

Nachdem Mohammed in einem Sahih-Hadith (einem authentischen Hadith) zitiert wird: „Wer immer ein Volk unter ihnen liebt“, schließt die Fatwa mit: „Die Feinde Allahs zu lieben gehört für einen Muslim zu den größten Gefahren, denn sie zu lieben erfordert mit ihnen zusammenzuarbeiten und ihnen zu folgen oder zumindest sie nicht zurückzuweisen – daher sagte der Prophet: „Wer immer ein Volk unter ihnen liebt.“

(Hier sollte festgehalten werden, dass einfach nur Nichtmuslim zu sein dich zu einem Feind Allahs macht; du brauchst nichts dahingehend zu tun.)

Diese Lehre des Islamweb.net Qatars befindet sich nicht außerhalb des Mainstreams. Auf dem gleichermaßen beliebten Islam Q&A zum Beispiel wird dieselbe Frage exakt genauso beantwortet: Jeder Muslim, der unter Nichtmuslimen lebt, muss „Feindschaft und Hass für die Ungläubigen empfinden, sich von ihrer Loyalität und Liebe fernhalten – denn Loyalität und Liebe für sie widerspricht dem Glauben.“

Denken Sie an all das, wenn Sie das nächste Mal hören „Fremdenfeindlichkeit“ sei verantwortlich für muslimisches Scheitern sich im Westen zu assimilieren. Das könnte stimmen, wenn auch nicht weil Menschen im Westen „Angst vor Fremden haben“ – wie üblicherweise angenommen wird – sondern weil muslimische Migranten den Ungläubigen hassen.