Zunahme des „Verschwindens“ koptisch-christlicher Frauen und Mädchen im Ramadan

Raymond Ibrahim, 9. Ma9 2022 (Coptic Solidarity)

Mary Wahib Joseph vor und nach ihrem Veschwinden

Zwei Geschichten koptisch-christlicher Frauen, die von den Straßen Ägyptens verschwinden und um dieselbe Zeit im Monat Ramadan, im April 2022, auftauchen, sind Zeugnis für die anhaltende Verbreitung dieses Phänomens.

Am 11. April verschwand Simone Adel Isaac, ein 15 Jahre altes koptisches Mädchen. Ihre Eltern führten sofort eine umfangreiche Untersuchung durch, einschließlich der Befragung ihrer Freundinnen, bis sie beschlossen, dass der Bruder eines ihrer muslimischen Schulkameraden hinter ihrem Verschwinden steckte. Die Eltern lieferten der Polizei den Namen des Muslims, seine Adresse und Telefonnummer und warteten in Sorge auf die Rückkehr ihrer Tochter.

Zu ihrer Bestürzung unternahm die Polizei wenig. Verzweifelte Eltern reagierten damit, dass sie ihre Erfahrungen in einem Video teilten, das viral ging. Von der Polizei auf diese Weise im Stich gelassen, appellierte die Mutter in Tränen aufgelöst an alle und jeden, einschließlich des ägyptischen Präsidenten Sisi und des koptischen Papstes, sie mögen eingreifen: „Jede Person mit einem gnädigen Herzen, der sie mir zurückbringen kann, bitte tut das, denn mein Mädchen ist minderjährig, mein Mädchen versteht nichts, sie wurde von diesem Typen getäuscht, seiner Schwester und sogar seiner Mutter.“ Und der Vater des Mädchens fügte hinzu: „Die Regierung weiß genau, wo der [muslimische] Kerl ist. Sie sollten diejenigen sein, die hingehen und ihn kriegen, nicht wir.“

Simone Adel

Bald danach – und  wie üblich unter unklaren Umständen – vereinte die die Polizei das Mädchen mit seiner Familie.

Am 5. April verschwand Mary Wahib Joseph (36), eine christliche dreifache Mutter, samt ihrer einjährigen Tochter. Eine Woche, nachdem ihr Ehemann und die erweiterte Familie alle, einschließlich der Polizei, wegen ihres Verschwindens kontaktierte, erschien Mary am 12. April in einem Video, unter einen Hijab gewickelt und sagte, dass sie bereitwillig und ohne jeden Zwang zum Islam konvertierte, dass ihr Name jetzt Mary Ahmed Muhammad laute und dass ihr Ehemann, Kinder und Eltern aufhören sollten nach ihr zu suchen. Die ganze Zeit, in der sie diese Behauptungen machte, konnte man im Hintergrund ihre Baby-Tochter weinen hören.

In Antwort auf dieses Video sagte ihr Ehemann, dass er die Eigenheiten seiner Frau kenne und eindeutig sagen könne, dass sie unter Zwang sprach. Er stellte auch heraus, wenn sie wirklich weggelaufen wäre, um zum Islam zu konvertieren und ihn und die beiden andren kleinen Kinder  im Stich zu lassen, warum hat sie dann nichts von ihren Sachen mitgenommen? Stattdessen war sie mitten in den Vorbereitungen des Hauses auf Ostern und hatte das Haus ohne jede Habseligkeiten verlassen um einzukaufen, also „sind das Handlungen einer Frau, die vorhat zu flüchten?“, fragte er.

Ein paar Tage später und weil auch genau dieses „Verschwinden“ viel Lärm machte, wurden Mary und ihr Kind ihrer Familie zurückgebracht, wieder mit wenig Erklärung dessen, was geschehen war.

Es ist schwer zu betonen, wie üblich diese beiden Geschichten sind – bis hin zu jeder Einzelheit. Mary Wahib Joseph ist bei weitem nicht die erste christliche Frau, die verschwindet, in einem Video in Hijab gekleidet wieder auftaucht und sagt, sie habe aus freien Stücken den Islam angenommen, nur damit später die Wahrheit herauskommt. Ein praktisch identischer Fall aus dem Jahr 2020 ist hier dokumentiert.

Das einzig Ungewöhnliche an diesen beiden Geschichten, die sich in Ägypten wiederholt abgespielt haben, besteht darin, dass die beiden Frauen und die Teenagerin es tatsächlich zurück zu ihren Familien schafften, wenn auch zweifellos erst, nachdem sie von ihrer Tortur dauerhaft gezeichnet wurden.

Tatsache ist, dass koptisch-christliche junge Frauen entführt, sexuell missbraucht und zum Übertritt zum Islam und zur Hochzeit mit ihren Entführern gezwungen worden sind und zunehmend werden – und die Mehrheit von ihnen wird nie wieder gesehen.

Ebenfalls vor kurzem schilderte zum Beispiel am 16. April 2022 der Bruder eines weiteren minderjährigen koptischen Mädchens, der 15-jährigen Mahreal Sobhi, wie auch sie an einem Tag im Dezember 2021 verschwand, dass er und seine Familie alles Mögliche unternahm sie zurückzubekommen, einschließlich die Obrigkeit anzuflehen zu handeln, aber vergeblich. Stattdessen erschien ein Video, ähnlich dem der verschwundenen Mary, mit Mahreal in Hijab gekleidet, die sagte, sie sei aus freien Stücken zum Islam konvertiert. Ihr Bruder fügte hinzu, dass sie, anders als in dem unglaubwürdigen Video, kein Wort zum Status und Aufenthalt des Mädchens gehabt haben und so befinde sich der Haushalt seit vier Monaten in einem Zustand des Trübsal.

Es sollte auch betont werden, dass in diesen wenigen Fällen zurückgebrachter koptischer Mädchen und Frauen nie juristisch gegen  die Entführer vorgegangen wurde, obwohl das ägyptische Recht in solchen Dingen extrem hart ist (zum Beispiel bis zu 25 Jahre Gefängnis für Entführung einer weiblichen Minderjährigen, was als unter 18 definiert wird). Aber so sieht die Realität des ägyptischen „Rechts“-Systems aus, wenn es um die nichtmuslimischen Kopten geht.

Dieses gesamte Phänomen und Prozess wird in einem Bericht auf Coptic Solidarity (CS) stark diskutiert. Der ist 15 Seiten lang und trägt den Titel „‘Jiahd of the Womb‘: Trafficking of Coptic Women & Girls in Egypt“ [Gebärmutter-Jihad: Handel mit koptischen Frauen und Mädchen in Ägypten] und dokumentiert „die weit verbreitete Praxis der Entführung von und des Handels“ mit koptischen jungen Frauen. In dem Bericht heißt es:

Die Gefangennahme und das Verschwinden koptischer Frauen und Mädchen ist der Fluch der koptischen Gemeinschaft in Ägypten, aber von der ägyptischen Regierung oder Regierungen des Auslands, NGOs oder internationalen Gremien ist wenig getan worden, um diese Geißel anzugehen. Nach Angaben eines Priesters im Gouvernement Minya werden allein in dieser Region jedes Jahr mindestens 15 Mädchen vermisst. Seine eigene Tochter wurde beinahe entführt, wäre er damals nicht in der Lage gewesen einzugreifen… Der grassierende Handel mit koptischen Frauen und Mädchen ist eine direkte Verletzung ihrer grundlegendsten Rechte auf Sicherheit, Bewegungsfreiheit und Gewissensfreiheit sowie Glauben. Die an diesen Frauen verübten Verbrechen müssen von der ägyptischen Regierung dringend in Angriff genommen werden, die Straffreiheit für Entführer, ihre Komplizen und die Polizei beendet werden, die sich weigern ihre Pflicht zu erfüllen. Frauen, die verschwinden und nie wieder zurückgebracht werden, müssen einen unvorstellbaren Albtraum durchmachen. Die große Mehrheit dieser Frauen wird nie wieder mit ihren Familien oder Freunden vereint, weil die Reaktion der Polizei in Ägypten respektlos und korrupt ist. Es gibt zahllose Familien, die berichten, dass die Polizei entweder an der Entführung beteiligt ist oder zumindest bestochen wurde zu schweigen. Wenn es irgendeine Hoffnung für koptische Frauen in Ägypten gibt, wenigstens ein auch nur „primitives“ Niveau an Gleichstellung zu bekommen, dann müssen diese Vorfälle illegalen Handels nachlassen und die Täter müssen von der Justiz zur Verantwortung gezogen werden.

Seit der Veröffentlichung des Berichts von CS im September 2020 ist alles nur noch schlimmer geworden. So hält ein späterer Bericht fest: „In Ägypten haben die Entführungen und Zwangverheiratungen christlicher Frauen und Mädchen mit ihren muslimischen Entführern Rekordniveau erreicht.“

Iranische Zeitung preist Hitler, während Israel der Schoah gedenkt

Bataween, Point of No Return, 29. April 2022

Israel beging seinen nationalen Holocaust-Gedenktag, eine iranische Zeitung veröffentlichte einen Kommentar samt antisemitischen Sprachbildern und offenem Lob für Adolf Hitler. Juden waren für ihren Halsstarrigkeit, Widersprüche und Ausreden, hieß es. Die Times of Israel berichtet:

Am Freitag wird die Islamische Republik Iran den Quds-Tag begehen, einem Tag der Solidarität mit der Sache der Palästinenser, der von Irans Ayatollah Khomeini 1979 initiiert wurde – dem Jahr der islamischen Revolution. Der nationale Feiertag ist von israelfeindlichen Reden und Veranstaltungen und Drohungen Jerusalem von israelischer Kontrolle zu „befreien“ begleitet.

In Übereinstimmung mit dem diesjährigen in Israel begangenen Holocaust-Gedenktag brachte die staatseigene, ultrakonservative iranische Tageszeitung Kayhan auf der Titelseite einen Kommentar, der offen den Naziführer Hitler pries.

„Progressive“ ägyptische Zeitung veröffentlicht Fatwa, die Muslimen verbietet während des Ramadan Essen an „Ungläubige“ (Nichtmuslime) zu verkaufen

Raymond Ibrahim, 14. April 2022 (Coptic Solidarity)

Scheik Muhammad Salih Munajjid: Keine Lebensmittel für „Ungläubige“ während des Tages im Ramadan.

Am 12. April 2022 veröffentlichten die beliebte ägyptische Tageszeitung und Internetseite al-Masry al-Youm („Ägypten heute“) eine Fatwa des syrischen Klerikers Scheik Muhammad Salih Munajid unter dem Titel: „Wie lautet die Entscheidung zum Verkauf von Lebensmitteln an Ungläubige in [den Stunden des] Tageslichts im Ramadan?“

Nach der üblichen Warnung – dass solche Urteile nicht auf die Kranken usw. anwendbar sind – kam die Fatwa zu dem Schluss, dass denen Lebensmittel zu verkaufen, die im Ramadan während der Stunden des Tageslichts essen, verboten sei „und dass es keinen Unterschied [in dieser Entscheidung] zwischen dem Muslim und dem Ungläubigen gibt“.

Als unterstützende Belege zitierte Munajid den beliebten muslimischen Juristen Abu Zakaria al-Nawawi (geb. 1233), der schrieb, dass „der wahre Madhab, der von der Mehrheit bestätigt worden ist und auf die man sich geeinigt hat, lautet, dass Ungläubige von den Ästen der Scharia angesprochen wird, dass das, was den Muslimen verboten ist, auch ihnen verboten ist.“

Munajid zitierte auch Sure 74,42-47 des Koran, wo darauf hingewiesen wird, dass Ungläubigen, weil sie in die Hölle kommen, da sie nicht an die Regeln des Islam glauben und ihnen nicht folgen, eindeutig von diesen Regeln regiert werden.

Damit will al-Masry al-Youm im Staat Ägypten – in dem mit mehr als zehn Millionen Christen die indigensten Einwohner leben – deutlich machen, dass auch sie, die „Ungläubigen“ durch (gute muslimische) Lebensmittelhändler davon abgehalten werden müssen bei Tageslicht Essen zu erwerben. (So viel zu der [christlichen] Vorstellung, dass nur diejenigen, die den Glauben haben, Opfer für diesen bringen müssen.)

Diese Fatwa-Entscheidung mag zwar nicht überraschen, aber viele Ägypter sind schockiert, dass al-Masry al-Youm – lange als säkulare, reformistische Zeitung angesehen, die dadurch gedeiht, dass sie islamistische Intoleranz offenlegt und bekämpft – sie veröffentlichte. Der Aufschrei ihrer Leserschaft, zu der nicht wenige koptische Christen gehören, war so heftig, dass die ägyptische Zeitung nur Stunden nach ihrer Veröffentlichung die Fatwa von ihrer Internetseite löschte, den dafür verantwortlichen Redakteur suspendierte und sich formell entschuldigte. Die Druckausgabe hat sie jedoch immer noch (s. Bild unten).

Trotz des Handelns und der Entschuldigung seitens Al-Masry al-Youm bleiben viele Ägypter skeptisch. So stellte Adel Guindy, ein Gründugnsmitglied von Coptic Solidarity und Autor des unentbehrlichen Buchs A Sword Over the Nile, fest:

Die Zeitung in Privatbesitz, lange als Flaggschiff „liberaler“ Ideen gehandelt (im alten europäischen Sinn des Begriffs, nicht der aktuellen amerikanischen Bedeutung als „links“), wurde vor kurzem von Ägyptens „Deep State“ als Teil der verzweifelten Bemühungen übernommen den Medien einen Maulkorb zu verpassen und/oder sie in reine Sprachrohre zu verwandeln. Das impliziert, dass alle veröffentlichten Nachrichten und Meinungsartikel vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft werden, besonders, wenn es um die Druckversion geht. Diese Fatwa ist typisch für Hardline-Islamisten. Dass sie veröffentlicht wurde, bedeutet, dass der Journalist, der Redakteur und „Zensor“ darin nichts Falsches sah. Und das ist exakt der traurige Teil der Geschichte: Dass das Regime Nichtmuslime als Kuffar [Ungläubige] betrachtet, mit all den üblen Beiklängen, die das arabische Wort beinhaltet.

Islamisches Privileg

First One Through, 24. März 2022

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres sprach am 22. März 2022 vor der Organisation der Islamischen Kooperation (OIC). Er häufte Lob auf eine Organisation, die exakt die Werte und Taten verhöhnt, die er wertschätzt.

Guterres begann mit:

„Die Vereinten Nationen und die OIC genießen eine enge, Jahrzehnte bestehende Beziehung; diese wurzelt in Vertrauen und dem geteilten Glauben an die Werte multilateraler Kooperation, Dialog und Solidarität gründet. Überall in Asien, dem Nahen Osten, Afrika und darüber hinaus haben unsere zwei Organisationen zusammengearbeitet, um eine Kultur des Friedens, der Toleranz und Verständnis zu fördern.

In den vergangenen Jahren haben wir unsere Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen gegenseitiger Anliegen – einschließlich der Schlichtung, Terrorbekämpfung, der Verhinderung von Extremismus, Bekämpfung von antimuslimischem Hass und der Förderung religiöser Toleranz vertieft. Heute ist die Notwendigkeit sich zu verbünden, gemeinsame Strategien zu entwickeln und unsere vergleichbaren Vorteile zu ziehen, dringender als je zuvor.“

Die UNO und die OIC schienen fast an der Hüfte verwachsen zu sein. Die Nutzung der Schlagwörter „eng“, „in Vertrauen wurzelnder Beziehung“, „gemeinsamer Glauben“, „Solidarität“, „zusammengearbeitet“, „Vertiefung unserer Zusammenarbeit“, „gegenseitige Anliegen“ und „gemeinsame Strategien“ in nur zwei Absätzen erscheinen wie eine peinliche Überbeanspruchung eines Synonymwörterbuchs.

In politischen Kreisen nennt man das vor einer mächtigen Gruppe „das Knie beugen“.

Die Liste der Themen, die als ein Fokus geteilter Zusammenarbeit mit islamischen Ländern hervorgehoben werden, ist lachhaft:

  • Terrorbekämpfung und Verhinderung von gewalttätigem Extremismus. Die schlimmsten Terrorgruppen der Welt sind heute allesamt islamisch, darunter ISIS, Al-Qaida, Boko Haram, Hamas, die Taliban, Hisbollah, Al-Schabaab, Laschkar, Haggani und al-Nusra, um nur ein paar zu nennen.
  • Werben für religiöse Toleranz. Islamische Staaten sind die schlimmsten, was die Förderung von Frieden zwischen Religionen angeht. Die Religion zu wechseln ist en grundlegendes Menschenrecht, aber Abfall vom Glauben ist in Afghanistan Brunei, Mauretanien, Qatar, Saudi-Arabien, dem Sudan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Jemen illegal. Erlasse hierzu hat es in Marokko und Pakistan gegeben. Islamische Länder sind die bei weitem antisemitischsten der Welt. Palästinensische Araber – von denen 93% antisemitisch sind – wählten mehrheitlich die Terrorgruppe Hamas ins Parlament, im vollen Bewusstsein, dass die Gruppe die antisemitischste je geschriebene Charta hat.

Und Guterres ignoriert nicht nur diese Fakten, wäscht sie nicht nur rein, spricht sie nicht nur frei – sondern fördert die islamischen Staaten als Verteidiger gegen Verbrechen, die in Wirklichkeit sie begehen! Kein Wunder, dass die Köpfe der Vereinten Nationen für die Idee werben, dass die Hamas ein legitimer Teil der palästinensischen Autonomiebehörde sein sollte.

Generalsekretär Antonio Guterres spricht während des High Level Segment der 37. Sitzung des Menschenrechtsrats am 26. Februar 2018.

Dieses Phänomen gab es auch bei Guterres‘ Vorgänger Ban Ki-Moon. Er stand im türkischen Istanbul beim Humanitären Weltgipfel 2016 und überschüttete den türkischen Führer Recep Erdoğan mit Lob, trotz der Tatsache, dass dieser mehr Journalisten ins Gefängnis steckte als jeder andere Staat der Welt. Ban machte Ahmed Al-Meraikhi aus Qatar zu seinem „Menschenrechts-Gesandten“, trotz der vielen Menschenrechtsverletzungen dort.

Warum gehen die Köpfe der UNO vor der islamischen Welt auf die Knie, radieren deren Menschenrechtsverletzungen aus?

Könnte es sein, dass es auf der Welt zwischen 1,6 und 1,8 Milliarden Muslime gibt? Dass es 57 islamische Staaten gibt? Wegen der Tatsache, dass ein gewaltiger Anteil der Welt islamisch ist, müssen die Vereinten Nationen sich den Launen dieser Autokraten und Diktatoren beugen, die auf den Gründungsprinzipien der UNO herumtrampeln.

Darüber hinaus braucht die UNO immer Geld und die islamischen Scheichtümer kontrollieren eine enorme Menge der Energievorräte und Reichtümer der Welt.

Also hört die Welt auf islamische Forderungen und fügt sich ihnen, unabhängig davon ob sie unmoralisch oder sachlich falsch sind. Sie stimmt zu, dass Juden nicht erlaubt werden sollte an ihren heiligsten Stätten zu beten oder in bestimmten Teilen ihres heiligen Landes zu leben, weil radikale Islamisten das fordern. Sie plappert den Unsinn nach, Israel sei ein „Apartheid“-Staat, scheinbar ohne eine Vorstellung davon zu haben, was das Wort bedeutet. Sie ignoriert tausende Jahre jüdischer Geschichte im Land Israel und bezeichnet israelische Juden als „Kolonialisten“. Und am wichtigsten: Sie will der Islamischen Republik Iran, dem führenden Staatssponsor von Terrorismus, der zur Vernichtung Israels aufruft, erlauben einen legalen Weg zu Atomwaffen zu bekommen.

Ihr nicht verdienter Reichtum und ihre gewaltige Größe verleihen der islamischen Welt Macht, der der Kopf der UNO sich unterwerfen muss. Er beugt sich pflichtgemäß ihrem Anspruchsstatus und scheißt auf Anstand und Menschenrechte. Ihm schließt sich der Führer der freien Welt an, der Präsident der USA, der es einem islamischen Terroristenstaat ermöglichen wird Atomwaffen zu bekommen.

Das ist das islamische Privileg in der Welt von heute.

Türkisches Fernsehen macht aus Terroristen, Sklavenhändlern und Vergewaltigern Helden

Raymond Ibrahim, 5. Januar 2022

Screenshot von “Barbaros: Schwert des Mittelmeers”

Anders als ihrer westlichen Gegenüber haben viele Muslime ihre Helden der Vergangenheit lieb – insbesondere die vom Typ der Jihadisten, denen es Jahrhunderte lang durch Terrorisierung des Westens gut ging.

Das wurde vor kurzem von Barbaros: Schwert des Mittelmeers unterstrichen, einer in der Türkei geschriebenen und produzierten Fernsehserie, die letztes Jahr ausgestrahlt wurde. Sie ist der Hervorhebung der Zusammenstöße zwischen Islam und Christentum gewidmet – natürlich auf eine Art, die demonstriert, dass Letzteres den Ersteren anpreist.

In der höchst fiktiven Serie geht es um vier muslimische Brüder und ihre Marine-Heldentaten sowie -schlachten gegen die christlichen Seefahrerstaaten des Mittelmeers.

Während die Serie die Brüder als große Helden darstellt, die viel opferten, um das Osmanische Reich gegen das christliche Europa zu „verteidigen“, hat die Geschichte – die reale, tatsächliche, aufgezeichnete Geschichte – etwas ganz anderes zu erzählen.

Kurz zusammengefasst, begannen die vier Brüder ihr Leben als gewöhnliche Berber-Piraten („Korsaren“). Der Älteste dieser Brüder, Oruch, war ein notorischer Sadist, der einmal „mit seinen Zähnen einem Christen die Kehle herausriss und die Zunge aß“, um den Historiker Roger Crowley in Empires of the Sea zu zitieren. Er „schnürte auch den Kopf eines Malteserritters an ein Sei und drehte ihn wie einen Globus, bis ihm die Augäpfel herausquollen. In Spanien und Süditalien bekreuzigten sich die Menschen bei seinem Namen.“

Infolge der vielen erfolgreichen Heldentaten und Versklavungs-Überfälle der Brüder gegen Europa fielen sie dem osmanischen Sultan Suleiman „dem Großen“ auf. Um 1520 nahm der Sultan einen dieser Berber-Piratenbrüder, Khair al-Din Barbarossa (gest. 1546), nach dem die Serie benannt ist, in Dienst und half ihm einen besonders grausamen Jihad gegen Europa zu betreiben. Mit der Behauptung „Allah habe ihn dazu gebracht die Christen zu ängstigen“ verheerte Barbarossa das christliche Mittelmeer, wobei er sich selten ohne tausende Gefangene zurückzog. Bei einem Vorfall auf der Insel Menorca ließ er mitten in der Verwüstung eine Botschaft am Schwanz eines Pferdes zurück, in der er schwor, dass er nicht ruhen werde, „bis ich den letzten von euch getötet und eure Frauen, eure Töchter und eure Kinder versklavt habe“.

Im Lauf der nächsten zwei Jahrzehnte wurden hunderttausende Europäer versklavt, so dass 1541 „Algier vor christlichen Gefangenen wimmelte und es üblich wurde zu sagen, dass ein christlicher Sklave kaum ein fairer Tausch für eine Zwiebel war“.

Das ist offensichtlich das, worauf die Türkei stolz ist – Muslime, die den Islam „verteidigen“, indem sie in westliche Ländereien eindringen, um deren Menschen zu terrorisieren, abzuschlachten und zu versklaven, aufgrund des „Missstandes“, dass die halsstarrigen Christen Ungläubige sind, die es ablehnen dem Aufruf des Islam zu folgen.

Diese Geisteshaltung ist auch nicht auf einen obskuren Filmproduzenten und ein paar wenige Türken beschränkt; sie wird bis ganz oben in der türkischen Hierarchie geteilt. Präsident Recep Tayyip Erdoğan preist gewohnheitsmäßig genau die türkischen Helden und Sultane der Vergangenheit, die am meisten die Europäer terrorisierten, abschlachteten und versklavten, beispielsweise Mohammed II:, den Eroberer Konstantinopels – und notorischer Pädophiler obendrein, wie sowohl türkische als auch europäische Chroniken bezeugen.

Die Botschaft könnte nicht deutliche sein: Bei Nachbarvölkern einzumarscheiren und sie zu erobern – nicht wegen irgendwelcher echter Missstände, sondern weil sie keine Muslime sind – ist mit all den begleitenden Gräueltaten, Vergewaltigungen, Zerstörung und Massensklaverei etwas Lobenswertes, dem offenbar nachgeeifert werden soll, sobald es passt.

Solches Denken beschränkt sich auch nicht auf die Türkei. In einem Bericht heißt es: „Die Fernsehserie war eine türkische und algerische Zusammenarbeit und wird auch in Pakistan ausgestrahlt, verbreitet den Islam gegen christliche Rhetorik in andere Teile der muslimischen Welt.“

Daher ist es wohl passend, mein neuestes Buch „Defenders of the West: The Christian Heroes Who Stood Against Islam“ anzukündigen (Verteidiger des Westens: Die christlichen Helden, die sich dem Islam entgegenstellten). Es ist, hauptsächlich auf zwei Arten, die Antithese dessen, was regelmäßig aus der Türkei und anderen muslimischen Staaten bezüglich der Geschichte von Islam und dem Westen kommt. Erstens behandelt es christliche Helden, die sich tatsächlich erfolgreich dem Islam entgegenstellten, oft mit höchst aufsässigen Begriffen – so dass sie oft als die größten Feinde der Helden des Islam betrachtet werden. Zweitens bietet es echte Fakten, keine Propaganda (das Buch beinhaltet mehr als eintausend Anmerkungen mit Zitaten, zumeist aus angeführten Primärquellen). Sie erfahren daraus etwas vom wahren Zusammenprall der Zivilisationen ohne die üblichen islamistischen/linken Verdrehungen.

Gedankenverlorenes Territorium: „Antikolonialistische“ arabische Staaten mit seltsamer Liebe zu von Kolonialisten gezogenen Grenzen

„Die Landkarte, das Bild des ‚historischen Palästina‘, das angeblich von zionistisch-europäischen Siedler-Kolonialisten zerrissen wurde, bestätigt exakt die Grenzen, die die Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich zogen, damit sie in ihre imperialistischen Ziele passen.“

PreOccupied Territory, 13. Oktober 2020

Beirut – Nahost-Regime, die ihre Bemühungen beträchtlich ausgedehnt haben, die Einführung und Auswirkungen ausländischer Imperienbildung auf Kosten lokaler Bevölkerungen und politischer Autonomie zu verurteilen, hegen, wie Quellen zeigen, eine Blindheit für die Integrität der Grenzen ihrer Länder, die von genau solchen Imperien gezogen wurden, um deren eigenen geopolitischen Interessen zu dienen, die jetzt aber irgendwie für die hier herrschenden Despoten sakrosankt sind.

Führer in Beirut, Damaskus, Bagdad, Kairo, Amman, Riyadh, Muscat, Manama, Kuwait Stadt, Dubai und anderen Hauptstädten in der Levante und Nordafrika widmen beträchtliche Geldsummen dem Erhalt von Souveränität innerhalb von Grenzen, die britische oder französische Kolonialherrscher vor mehr als einem Jahrhundert zogen und die heute, auf noch nicht verstandene Weise unverletzbare Grenzen darstellen, deren Erhalt unumstößliche Punkte nationalen Stolzes ausmachen. Derselbe Stolz fordert, dass diese Gesellschaften sowie die arabische Gesellschaft als Ganzes die Plünderungen und langfristigen Folgen dieser Fremdherrschaft verurteilen, deren Beseitigung während der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts half den arabischen Patriotismus überhaupt erst zu bilden.

Selbst Einheiten, deren politischer Status keine volle Souveränität erreicht, haben diese paradoxe Einstellung übernommen, stellt der Analyst U. Nterschlager fest: „Sehen Sie sich die erklärten palästinensischen Ambitionen an“, instruierte er. „Die Landkarte, das Bild des ‚historischen Palästina‘, das angeblich von zionistisch-europäischem Siedler-Kolonialismus zerrissen wurde, bestätigt exakt die Grenzen, die die britischen und französischen Kolonialmächte im Sinne ihrer imperialistischen Ziele zogen und nicht, wie man erwarten könnte, Grenzen, die irgendwelche indigene Kultur oder Zugehörigkeiten spiegeln.“

Die seltsame Form des Staates Jordanien illustriert dieses Phänomen, fügte Nterschlager hinzu. „Dieser bizarre Pfannengriff, der nach Osten in den Irak hineinragt, sollte einen Puffer zwischen britischen Öl-Interessen in Saudi-Arabischen und dem französisch kontrollierten Territorium in Syrien und dem Libanon bilden“, erklärte er. „Mit der bemerkenswerten Ausnahme von Israel haben alle Regime in der Region ihr Entstehen und ihre Grenzen weit entfernten Diplomaten und Politikern zu verdanken, die Einflusssphären festlegten; und seitdem haben die wie die Löwen gekämpft, um diese fremdbestimmten Formen zu behalten, während sie die ganze Zeit ihre Opposition gegenüber diesen fremden westlichen Imperialisten und allen bösartigen ‚ausländischen Einflüssen‘ erklärten.“

Zahlreiche solche Regime und verbundene Parteien haben ebenfalls erklärt, sobald der unerwünschte Fremdeinfluss in Form des einzigen jüdischen Staats in welchen Grenzen auch immer, aus der Region vertrieben ist, wird Frieden herrschen und keiner der verbleibenden Staaten wird davon träumen den heiligen Grenzen der anderen souveränen Nachbarn gegenüber übergriffig zu sein, egal wie verlockend sie das als Möglichkeit finden könnten, die innenpolitische Aufmerksamkeit von der Inkompetenz und Korruption der Regierung abzulenken.

Nichts ängstigt den Iran mehr als Muslime, die die Beziehungen zu Israel normalisieren

Elder of Ziyon, 21. Februar 2022

Die iranische Nachrichtenagentur ABNA, die sich an die weltweite schiitische Gemeinschaft richtet, bringt viele Artikel über die Sünden der Normalisierung mit Israel.

Die Hälfte der Zeit werden muslimische Länder veruteilt, die normalisierte Beziehungen haben oder auf dem Weg zur Normalisierung der Beziehungen zu sein scheinen – und die andere Hälfte der Zeit werden Interviews mit untergeordneten Vertretern der Länder angepriesen, die Israel hassen und schwören, dass sie die Beziehungen niemals normalisieren werden.

Das Problem dabei ist, dass ihre Proteste gegen die Normalisierung zeigt, wie erfolgreich die Normalisierung gewesen ist!

Wir sehen Schlagzeilen wie diese:

Qatars Außenminister schließt Normalisierung mit zionistischem Gebilde aus.
Irak gegen jede Form der Normalisierung mit Israel
Libanon wird nie Teil des Normalisierungstrends mit dem zionistischen Gebilde sein – offizieller Hisbollah-Vertreter

Finden Sie, die protestieren etwas zu heftig? Schlagzeilen wie diese wären vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen. Heute lassen offizielle Vertreter, die jede Möglichkeit der Normalisierung mit Israel bestreiten, es so aussehen, dass dies etwas ist, das manche Leute ernsthaft in Erwägung ziehen.

Man kann aus den iranischen Medien die besten Nachrichten beziehen.