Beendet die Türkifizierung!

Dry Bones, 11.Mai 2017

Das heutige Istanbul war die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches. Am 29. Mai 1453 wurde es einer türkischen (osmanischen) Armee besetzt, die in sie eindrang. 1930 wurde in der Türkei ein Gesetz beschlossen und umgesetzt, durch das die Stadt Konstantinopel offiziell in Istanbul umbenannte. Die Hagia Sophia war eine christliche Kirche, die an dem Tag, als die Stadt besetzt wurde (29. Mai 1453) in eine osmanische Moschee umgewandelt wurde.

Hintergrund: Der Präsident der Türkei hat gerade mal wieder ein Tirade losgelassen, in der er die Muslime aufforderte sich gegen die „unerträgliche Besetzung Jerusalems“ durch die Juden zu wehren. „Jeder Tag, den Jerusalem besetzt ist, ist für uns ein Affront.“

Na, dann sollten wir das zu Konstantinopel mal genauso halten…

 

Warum Islamisten und Faschisten Christen verfolgen

Raymond Ibrahim, 28. April 2017 (FrontPage Magazine)

Seine Studie des Center for Studies on New Religions (Zentrum zum Studium neuer Religionen) in Europa bestätigte gerade, dass „Christen weiterhin die am stärksten verfolgten Gläubigen der Welt sind; im letzten Jahr [2016] wurden mehr als 90.000 Anhänger Jesu getötet.“ Das ergibt rechnerisch einen Toten alle sechs Minuten. Die Studie stellte zudem fest, dass 600 Millionen Christen weltweit wegen der Ausübung ihrer Religion verfolgt wurden.

Welche Gruppe neigt am stärksten dazu weltweit Christen zu verfolgen? Die Antwort darauf wurde durch eine weitere aktuelle Studie klar; sie stellte fest, dass von den zehn Staaten weltweit, in denen Christen die schlimmste Verfolgung erleiden, neun islamisch sind, auch wenn das schlimmste – Nordkorea – das nicht ist.

Was ist an Christen, das aus einigen Leuten, mehrheitlich Muslimen, das Schlimmste zutage fördert? Drei Hauptgründe fallen einem da ein, obwohl es mehr gibt:

  • Das Christentum ist die zahlenmäßig größte Religion der Welt. Es gibt praktisch überall rund um den Globus Christen, auch in einem Großteil der muslimischen Welt. Darüber hinaus sind Muslime, weil eine ganze Menge des vom Islam im Verlauf der Jahrhunderte eroberten Territoriums ursprünglich christlich war – darunter der gesamte Nahe Osten, die Türkei und Nordafrika – immer noch mit Resten des Christentums konfrontiert. Allein in Ägypten, das vor der islamischen Invasion das Zentrum des frühen Christentums war, verbleiben mindestens 10 Millionen Christen. Kurz gesagt: Allein wegen ihrer schieren Anzahl ist es wahrscheinlich, dass Christen in der muslimischen Welt mehr unter dem Islam leiden als andere „Ungläubige“.
  • Die Christenheit ist der „Verkündigung des Evangeliums“ (wörtlich: die gute Botschaft) Keine andere große Religion – weder Buddhismus noch Hinduismus oder Judentum – hat diesen missionarischen Standpunkt. Diese Religionen tendieren zu decken sich mit bestimmten Ethnien und bestimmten einheimischen Örtlichkeiten. Die einzige andere Religion, die hat, was als missionarisches Element beschrieben werden kann, ist der Islam selbst. Weil das Christentum die einzige Religion ist, die Muslime aktiv mit den Wahrheiten ihrer eigenen Botschaft in Frage stellt, ist es auch die Religion, der am stärksten vorgeworfen wird zu missionieren, was unter dem islamischen Gesetz verboten ist. Und mit dem öffentlichen Aussprechen von Lehre, die der Mohammeds wiederspricht – einschließlich der Kernbotschaft des Christentums – kollidieren die Christen auch mit den Blasphemie-Gesetzen des Islam. Daher gehen Muslime, die zu anderen Religionen übertreten – und dafür bestraft werden, manchmal mit dem Tod – zum Christentum.
  • Das Christentum ist die für Märtyrertum exemplarische Religion. Von Anfang an – beginnend mit Jesus und gefolgt von seinen Jüngern und zahllosen anderen der frühen Kirche – sind viele Christen bereit gewesen lieber den Tod hinzunehmen, als aufzuhören das Evangelium zu verbreiten – oder, schlimmer dem Glauben abzuschwören; das war in der Antike durch die Hand des heidnischen Römischen Imperiums offensichtlich und im Mittelalter (und der Moderne) durch die Hand der Muslime und anderer Verfolger. Praktisch keine andere Religion ermutigt ihre Anhänger dazu lieber den Tod zu begrüßen als dem Glauben zu entsagen. So sagt Christus: „Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen“ (Matth. 10,33; s. auch Lukas 14,33), lehrt der Islam Muslime Mohammed zu verheimlichen und sogar in der Öffentlichkeit zu verleugnen, statt zu sterben. Zudem genehmigen andere Religionen und Sekten Verstellung, um das Leben ihrer Anhänger zu erhalten. Ein Missionar des 19. Jahrhunderts beobachtete, dass im Iran der „Bahaismus Gefallen an Taqiyya [Verbergen des Glaubens] als Pflicht findet, das Christentum jedoch öffentliche Bekundung fordert; und damit ist es in Persien weit leichter ein Bahai zu werden als ein Christ.“[1]

Natürlich zielen die unterdrückerischen Gesetze des Islam auf Mitglieder aller Religionen. Viele freimütige muslimische Abgefallenen im Westen, die niemals zum Christentum konvertierten, müssen ihre Hinrichtung fürchten, sollten sie je ihren ehemaligen Glaubensbrüdern in die  Hände fallen. Sie befinden sich aber heute hier, gesund und munter im Westen und warnen uns, genau deshalb, weil sie die spirituellen Wahrheiten des Islam nicht in Frage stellten, als sie in seinem Schatten lebten – und warum hätten sie das tun sollen? Wenn das Leben auf das Jetzt beschränkt ist, wie es in der säkularen Weltanschauung der Fall ist, warum es riskieren, besonders wenn keinen Staub aufzuwirbelt, wie es viele „moderate Muslime“ tun, es einem retten wird?

Seit seinen Anfängen ist es in der Tat der Hang des Christentums es abzulehnen sich zu fügen, das Faschisten und Herrenmenschen aller Couleur – vom antiken Römischen Imperium (von dem das Wort faschistisch abgeleitet ist) bis zum Nordkorea von heute – dazu gebracht hat Christen zu verfolgen. Letztere haben eine lange Geschichte der Ablehnung zu schweigen und die Art von Lippenbekenntnissen abzulegen, die alle anderen bereits sind zu geben, um klarzukommen.

Genauso, wie Jesus Pilatus ärgerte, indem er es ablehnte einige Worte auszusprechen, die sein Leben retten würden – „Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen?“, fragte der fassungslose Prokurator (Joh. 19,10) – seine Jünger und zahllose andere Christen der Antike trotzten dem Römischen Imperium, was mehrere Imperatoren dazu veranlasste das anzustoßen, was, zumindest bis jetzt, für die schlimmste Verfolgen von Christen in der Geschichte gehalten wird; und heute trauern zahllose Christen der Moderne und werden folglich – von Nordkorea bis in jede Ecke der muslimischen Welt – aus genau denselben Gründen von ihren totalitären Herren bestraft.

[1] Samuel M. Zwemer: The Law of Apostasy in Islam: Answering the Question Why There are so Few Moslem Converts, and Giving Examples of Their Moral Courage and Martyrdom. London (Marshall Brothers) 1916, S. 25.

Nahost-Feinde schließen sich zusammen, um Kamelrennen zu einer olympischen Sportart zu machen

The Mideast Beast, 18. April 2017

DOHA – Obwohl zahlreiche Kriege die Region erschüttern, haben fast 20 Staaten aus dem Nahen Osten einen gemeinsamen Antrag gestellt Kamelrennen zu einer olympischen Sportart zu erklären.

Eine Delegation wird nächste Woche in der Schweiz erwartet, die ihr Anliegen dem Internationalen Olympischen Komitee vortragen wird. Auf einer Pressekonferenz in Doha sagte Qatars Scheik Jamaal bin Tamimi al-Thani, der Vorsitzende der International Camel Racing Federation (ICRAC, Föderation Internationaler Kamelrennen) und Co-Vorsitzender des Antrags: „Kamelrennen sind in fast 40 mit zusammen mehr als 2 Milliarden Ländern enorm beliebt – dennoch sind sie nie ernsthaft als olympische Sportart berücksichtigt worden. Es ist eine eklatante Diskriminierung, dass obskure, kolonialistische Sportarten wie Badminton einen Platz haben, aber nicht unser uralter Sport, der von den Küsten des Atlantik bis zu denen des Pazifik geliebt wird.“

Al-Thani nahm eindeutig auf einen Block europäischer Länder Bezug, die sich dem Antrag energisch widersetzen und dafür die unfairen Vorteile anführen, die das Wüstenklima den Ländern gibt, in denen Kamelrennen stattfinden: „In Norwegen haben wir keine Kamele, wie kann es also fair sin, diesen sogenannten ‚Sport‘ in die Olympischen Spiele aufzunehmen?“, sagte ein blasser Delegierter.

Al-Thani gab eine glühende Antwort: „Fair? Fair? Und was ist mit den gesamten olympischen Winterspielen?“

Die Wurzeln des islamischen Antisemitismus

Robert Spencer, Geller Report, 26. Februar 2017

Der Antisemitismus befindet sich in Europa auf einem Nieveau, auf dem er sich seit der Blütezeit von Nazideutschland nicht mehr befand; und er wird ständig brutaler. Letzte Woche beichtete i24 News: „Zwei französische jüdische Brüder wurden von einer Gruppe Männer in einem Pariser Vorort bei einem Vorfall kurze Zeit entführt und misshandelt, der damit endete, dass die Brüder verprügelt und mit einer Säge angegriffen wurden.“ Das ist das neue Europa, dasselbe wie das alte Europa; Grund ist die muslimische Immigration: Die Angreifer waren „eine Gruppe Männer, die als vom Aussehen her aus dem Nahen Osten kommend beschrieben wurden“.

Eine Gruppe Männer, die aussehen, als kämen sie aus dem Nahen Osten, hätte jeden Grund aus eigener Anschauung zwei beliebige Juden zu entführen, verprügeln und zu versuchen sie zu verstümmeln. Der Koran stellt die Juden als unverbesserlich böse und ganz scharf darauf das Wohlergehen der Muslime zu zerstören dar. Von allen Völkern haben sie die stärkste Feindseligkeit gegenüber den Muslimen (Sure 5,82); sie erfinden Dinge und schreiben sie fälschlich Allah zu (Sure 2,79; 3,75; 3,181); sie behaupten Allahs Macht sei eingeschränkt (Sure 5,64); lieben es Lügen zuzuhören (Sure 5,41); gehorchen Allah nicht und folgen nie seinen Geboten (Sure 5,13); streiten und zanken sich (Suer 2,247); verbergen die Wahrheit und täuschen die Menschen (Sure 3,78); inszenieren Rebellionen gegen die Propheten und lehnen ihre Führung ab (Sure 2,55); sind scheinheilig (Sure 2,14; 2,44); geben ihren eigenen Interessen Vorrang vor den Lehren Mohammeds (Sure 2,87); wünschen den Menschen böses und versuchen sie in die Irre zu führen (Sure 2,109); fühlen Schmerz, wenn andere glücklich sind oder Glück haben (Sure 3,120); sind arrogant, weil sie Allahs geliebtes Volk sind (Sure 5,18); verschlingen den Wohlstand der Menschen durch List (Sure 4,161; verleumden die wahren Religion und sind von Allah verflucht (Sure 4,46); töten die Propheten (Sure 2,61); sind gnaden- und herzlos (Sure 2,74); halten ihre Versprechen nie ein und werden ihren Worten nicht gerecht (Sure 2,100); sündigen hemmungslos (Sure 5,79), sind feige (Sure 59,13-14); sind geizig (Sure 4,53); werden in Affen und Schweine verwandelt, weil sie den Sabbat brechen (Sure 2,63-65; 2,59-60; 7,166); und mehr.

Die klassischen Koran-Kommentatoren schwächen die Worte des Korans gegen die Juden nicht ab, sondern kippen nur noch Öl ins Feuer. Ibn Kathir erklärte Sure 2,61 („sie wurden mit Schande und Elend geschlagen, und sie luden Allahs Zorn auf sich.“) so: „Dieser Ayah [Vers] weist darauf hin, dass die Kinder Israels von Erniedrigung geplagt wurden und dass dies weiter gehen wird, was bedeutet, dass es nie aufhören wird. Sie werden weiter Erniedrigung durch die Hände aller erleiden, mit ihnen zu tun haben, zusammen mit der Schande, die sie in ihrem Innern spüren werden.“ Ein weiterer Kommentator aus dem Mittelalter mit bleibendem Einfluss, Abdallah ibn Omar al-Baidawi, erklärt denselben Vers so: „Die Juden sind die am stärksten Gedemütigten und Unglückseligen, entweder von selbst oder infolge von Zwang aus Angst, dass ihre Jizya [Strafsteuer] verdoppelt wird.“

Ibn Kathir hebt islamische Traditionen hervor, die voraussagen, dass am Ende der Welt „die Juden dem Dajjal (falschen Messias) anhängen werden und die Muslime zusammen mit ‘Isa [Jesus], dem Sohn der Maria, die Juden töten werden“. Die Vorstellung im Islam, dass das Ende der Zeiten davon gekennzeichnet sein wird, dass Muslime Juden töten, kommt vom Propheten Mohammed selbst, der sagte: „Die Stunde wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft und der Stein, hnter dem ein Jude sich versteckt, sagen wird: ‚O Muslim! Da versteckt sich ein Jude hinter mir, also töte ihn.‘“ Das ist, nicht unerwartet, ein Lieblingsmotiv unter zeitgenössischen Jihadisten.

Nicht einfach zeitgenössische Jihadisten, sondern die moderne islamische Obrigkeit des Mainstreams nimmt diese Passagen ernst. Der ehemalige Scheik der Al-Azhar, Mohammed Sayyid Tantawi, der der respektierteste Geistliche der sunnitischen Muslime weltweit war, nannte die Juden „die Feinde Allahs, Nachkommen von Affen und Schweinen“. Der erstorbene saudische Scheik Abd al-Rahman al-Sudayyis, Imam der Hauptmoschee der heiligsten Stadt des Islam – Mekka – sagte in einer Predigt, Juden seien „der Abschaum der menschlichen Rasse, die Ratten der Welt, die Übertreter von Pakten und Vereinbarungen, die Mörder der Propheten und die Nachkommen von Affen und Schweinen“.

Ein weiterer Scheik, Ba’d bin Abdallah al-Ajameh al-Ghamidi, machte die Verbindung unzweideutig: „Das derzeitige Verhalten der Brüder von Affen und Schweinen, ihr Verrat, Verletzung von Vereinbarungen und Schändung heiliger Orte … steht in Verbindung mit den Taten ihrer Vorväter während der frühen Zeit des Islam – was die die große Ähnlichkleit zwischen allen heute lebenden Juden und den Juden, die zu  Beginn des Islam lebten, beweist.“

All das zeigt, dass führende Muslimische Autoritäten an den Koran nicht als Dokument herangehen, das in der Geschichte wurzeln, sondern als Blaupause dafür die Welt von heute zu verstehen. In der Tat ist das die primäre Blaupause für solches Verstehen und doch die eine, die von den Obrigkeiten am beharrlichsten ignoriert wird. Das ist der Grund dafür, dass diese Obrigkeiten das anschwellende Problem des islamischen Antisemitismus weiter verkennen und bedauerlicherweise schlecht gerüstet sind damit umzugehen.