Muslime töten, verletzen Christen bei (nicht eingestandenem) Hassverbrechen

Raymond Ibrahim, 23. Dezember 2020

Tatort. Coptic Solidarity

Zwei muslimische Brüder gingen in Alexandria (Ägypten) vor kurzem auf einen Messer-Amoklauf gegen koptische Christen;  ein Mann wurde getötet und zwei andere schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach letzten Berichten vom 13. Dezember wurden die beiden Brüder verhaftet und sollten vier Tage lang in Haft bleiben, solange die Ermittlung läuft. Nach Angaben der Behörden unternahmen sie ihren mörderischen Zug, weil sie „aufgebracht“ waren, dass ihre Mutter früher am selben Tag, dem 10. Dezember, verstorben war. Selbst die vom Staat ernannte Staatsanwaltschaft bestritt, dass ihr Handeln irgendeine „religiöse oder konfessionelle“ Motivation  hatte.

Fr. Michael Gamil von der örtlichen koptischen Kirche war Zeuge des Verbrechens und berichtet das anders. Er sagte, dass die beiden Brüder – Nasser Ahmed Muhammad und Ali Ahmed Muhammad – gezielt gegen christliche Ladeninhaber auf der Straße direkt hinter seiner Kirche vorgingen und diese angriffen.

„Die Sache begann mit Beleidigungen und der Verfluchung der Ladeninhaber, weil sie Christen und Kopten sind“, erklärte der Geistliche. Die Kopten reagierten geduldig. Dann, als einer von ihnen – Ramses – ruhig seine Ladentür schloss und abschloss, stürzten sie sich auf ihn und stachen mit Messern auf ihn ein.

Ramses‘ Bruder Adel, der in der Nähe ein Lebensmittelgeschäft betreibt, sah was geschah, eilte seinem Bruder zu Hilfe und wurde für seine Bemühungen ebenfalls niedergestochen. Die muslimischen Brüder drangen dann in das Bekleidungsgeschäft eines andern Kopten ein, Tariq Fawzi Shenouda, und stachen ihm nahe des Herzens in den Rumpf.

Alle drei Männer kamen schwer verletzt ins Krankenhaus, auf die Intensivstation; Ramses erlag dort seinen Verletzungen.

Nicht zufrieden damit, betraten die muslimischen Brüder dann in dieselbe Kirche, in der Fr. Michael dient und verfluchten einen weiteren Priester, den teilweise blinden Fr. Paul.

Fr. Michael stellte dann die wichtigste aller Fragen: „Sie sagten, sie begannen die Kopten zu verfluchen, weil ihre Mutter starb; und zwei Jahre zuvor verfluchten sie die Kopten, weil  ihr Bruder starb: Was haben Sterbefälle (in der Familie) und die Kopten miteinander zu tun??“ Er unterstrich, dass die beiden Brüder seit Jahren die Angewohnheit haben Christen verbal drangsaliert und beleidigt – obwohl sie ihren Hass mit diesem neuesten Amoklauf eindeutig auf ein neues Niveau brachten.

Die Behörden wissen durchaus, dass dieser mörderische Vorfall von religiösem Hass motiviert war, schloss Fr. Michael, aber wie üblich geben sie das nur widerstrebend zu, weil das zu tun den Ruf Ägyptens schädigen würde. „Kopten arbeiteten friedlich in ihren Geschäften und diese Brüder platzten herein und sagen ‚ihr ungläubigen Kopten‘. Das ist eindeutig eine Sache der Religion.“

Die sexuelle Versklavung weißer Frauen durch den Islam

Und sie wird in Bildern dargestellt.

Raymond Ibrahim, FrontPage Magazine, 6. Oktober 2020

Letztes Jahr provozierte eine politische Partei in Deutschland Streit, als sie in ihrem Wahlkampf das folgende Gemälde nutzte, um einen der Gründe zu illustrieren, dass sie gegen Immigration sind.

1866 in Frankreich gemalt und mit dem Titel „Sklavenmarkt“ wurde das Bild so beschrieben: Es zeigt „einen schwarzen, offenbar muslimischen Sklavenhändler, der eine nackte junge Frau mit viel hellerer Haut einer Gruppe Männer zu Begutachtung zeigt“, vermutlich in Nordafrika.

Die Alternative für Deutschland (AfD) stellte mehrere Poster dieses Gemäldes samt dem Slogan „Damit Europa nicht Eurabia wird“ auf. Viele auf beiden Seiten des Atlantiks waren von seiner Verwendung „getriggert“; selbst das amerikanische Museum, in dem das Originalgemälde zu finden ist, schickte der AfD einen Brief, in dem darauf „bestanden wurde, dass sie es unterlässt dieses Gemälde zu benutzen“ (obwohl es sich in öffentlichem Besitz befindet).

Objektiv gesagt: Das fragliche Gemälde „Sklavenmarkt“ porträtiert eine Realität, die sich im Verlauf der Jahrhunderte zahllose Male abspielte: Muslime aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten haben es lange Zeit auf europäische Frauen abgesehen – so sehr, dass im Verlauf er Jahrhunderte Millionen von ihnen versklavt wurden (s. Sword and Scimitar für umfassende Dokumentation).

Tatsächlich gibt es etwas anderes – ein weiteres Medium neben dem Schreiben – das diese Realität dokumentiert: Zahllose weitere Gemälde, neben dem fraglichen zu Entführung, Menschenhandel und sexueller Versklavung europäischer Frauen; alle zusammen unterstreichen sie die Allgegenwart und Bekanntheit dieses Phänomens. In der Tat war dies ein so bekanntes Thema, dass viele Künstler und Maler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sich darauf spezialisierten, oft auf Grundlage ihrer eigenen Augenzeugenberichte. (Eine Galerie drückte es so aus: „Viele der wichtigsten Maler reisten selbst [in die muslimische Welt] und was sie malten, hatte die Skizzen zur Grundlage, die sie in ihrer Zeit dort anfertigten…)

Unten folgen 20 solcher Gemälde (es gibt viele weitere). Neben der Angabe des Namens des Künstlers, des Jahres der Entstehen des Bildes und, wo möglich, des Titels – Informationen, die oft schwer zu ermitteln sind – habe ich meine Anmerkungen auf die wichtigen Nebenbemerkungen und Klarstellungen beschränkt, zumeist in den ersten Gemälden, was die restlichen für sich selbst sprechen lässt. Sie folgen.

„Die bulgarischen Märtyrerinnen“ von Konstantin Makowsky, 1877. Es stellt Ereignisse vom Jahr davor dar, als osmanische irreguläre Soldaten (die sogenannten Baschi-Bazouk oder „Wirrköpfe“) die christlichen Frauen Bulgariens und ihre Kinder vergewaltigten und massakrierten. Der amerikanische Journalist MacGahan, der aus Bulgarien berichtete, schrieb Folgendes über diesen Vorfall: „Wenn ein Mohammedaner eine bestimmte Zahl Ungläubige getötet hat, ist er sich des Paradieses sicher, egal, welche Sünden er begangen haben mag… Der gewöhnliche Muselmane geht vom Grundsatz breiterer Akzeptanz aus und zählt auch Frauen und Kinder mit… die Baschi-Bazouk rissen, um die Zählung zu erhöhen, schwangere Frauen auf und töteten die Ungeborenen.“

„Die Entführung der Frauen der Herzegowina“ von Jaroslaw Čermák, 1861. Aus der offiziellen Beschreibung des Museums: „Verstörend und extrem aufrüttelnd stellt es eine weiße, nackte [und schwangere?] Christin dar, die von osmanischen Söldnern aus ihrem Dorf entführt wird, die ihren Ehemann und ihr Baby getötet haben.“

„Die Entführung“ von Eduard Ansen-Hofmann (1820-1904)

„Der Sklavenmarkt“ von Otto Pilny, 1910.

„Entführt“ von Eduard Ansen-Hofmann (1820-1904).

„Namona“ von Henri Tanoux, 1883)

„Der bittere Zug der Sklaverei“ von Ernest Norman, 1885.

Auswahl der Favoritin“ von Guilio Rosati (1858-1917).

„Die neue Sklavin“ von Eduard Ansen-Hofmann, (1820-1904).

„Begutachtung der Sklaven“ von Ettore Cercone, 1890.

„Sklavenhändler“ von Otto Pilny, 1919.

„Sklavenmarkt“ von Eduard Ansen-Hofmann,1900.

„Verhandlungen im Sklavenhandel“ von Fabio Fabbi (1861-1946).

„Weißen-Sklaverei im Osten – Gang zum Sklavenmarkt“ von Harper’s Weekly, April 1875.

„Sklavenmarkt“ von Eduard Ansen-Hofmann (1820-1904).

„Die serbische Konkubine“ von Jean-Joseph Benjamin-Constant, 1876.

„Sklavenmarkt“ von Émile Jean-Horace Vernet, 1836.

„Sklavenmarkt“ von Jean-Leon Gerome, 1871.

„Gefangene im Harem“ von Eisenhut Ferencz, 1903.

„Szene aus dem Harem“ von Fernand Cormon, 1877.

Du kannst nicht Karikaturen als „Blasphemie“ bezeichnen und dann die Verantwortung für die daraus resultierende Gewalt abstreiten

Elder of Ziyon, 29. Oktober 2020

Im Verlauf der letzten Woche haben muslimische Länder lautstark Frankreich und besonders dessen Präsidenten Emmanuel Macron wegen der Verteidigung von Karikaturen verurteilt, die Mohammed verspotten.

Die Organisation der Islamischen Kooperation sage, sie werde „immer die Ausübung von Blasphemie und der Beleidigung von Propheten verurteilen“.

Der pakistanische Premierminister Imran Khan verurteile „blasphemische Karikaturen, die sich den Islam und unseren Propheten (Friede sei mit ihm) richten“.

Die Führer der Türkei, Saudi-Arabiens, Qatars, Jordaniens, des Iran, Tschetscheniens und anderer muslimischer Staaten verurteilten Macrons Verteidigung der Charlie Hebdo-Karikaturen ebenfalls.

Die meisten von ihnen fügten an, dass sie natürlich auch die Enthauptung des Lehrers Samuel Paty, weil er diese Karikaturen zeigte, verurteilen.

Dabei gibt es allerdings ein Problem. Wenn man die Karikaturen als „blasphemisch“ bezeichnet, dann ermutigt man direkt die Ermordung der Blasphemiker, denn die meisten islamischen Gelehrten sagen durch die Jahrhunderte hindurch, dass die Strafe für Blasphemie der Tod ist. Viele Hadithe implizieren, dass derjenige, der jemanden wegen der Beleidigung Mohammeds tötet – ein weniger schwerwiegendes Problem als Blasphemie – nicht bestraft wird und dass gilt natürlich für diejenigen, die Blasphemiker töten.

Im Iran,Saudi-Arabien, Afghanistan und Pakistan ist heutzutage die Strafe für Blasphemie der Tod.

Jetzt wurde ein Mann, der wiederholt „Allahu Abkar“ sagte, festgenommen, weil er in einer Kirche in Nizza drei Menschen tötete; Berichte sagen, dass mindestens eines der Opfer geköpft wurde.

Es gab einen weiteren Anschlag auf die Polizei in Frankreich mit einem anderen Mann, der Allahu Akbar brüllte sowie ein Sicherheitsposten, auf den vor der französischen Botschaft in Saudi-Arabien eingestochen wurde.

Diese Angriffe und Morde sind das Ergebnis direkter Aufstachelung durch muslimische Führer, die die Karikaturen als blasphemisch bezeichnen. Darüber hinaus machen viele dieser nationalen Anführer – statt den Versuch zu unternehmen Muslime zu beruhigen, die zum Angreifen inspiriert sein könnten – vorbeugend Westler verantwortlich, indem sie sie „warnen“, dass jeglicher Terrorismus ihr Fehler sei.

Der tschetschenische Führer Ramzan Kadyrow sagte das Macron ausdrücklich: „Ihr zwingt Leute in den Terrorismus, drängt Leute dorthin, lasst ihnen keine andere Wahl, schafft die Bedingungen für die Zunahme von Extremismus in den Köpfen der jungen Leute“, schrieb Kadyrow auf Instagram.

Muslimische nationale Führer sind verantwortlich für die Morde und weitere Angriffe von heute. Ihre Pro-Forma-Verurteilungen der Enthauptung Patys waren ernst, aber ihre Wut wegen „Blasphemie“ war es nicht. Sie stacheln zu Terrorismus an und beschuldigen die Opfer, indem sie vorgeben, dass Muslime nicht für ihr Tun verantwortlich gemacht werden können.

Als der „Held“ der Türkei 800 Christen köpfte, weil sie den Islam ablehnten

Raymond Ibrahim, 14. August 2020

Die Kathedrale von Otranto beherbergt die Überreste von 800 enthaupteten Christen.

Die rituelle Enthauptung von 800 Christen am 14. August 1480, die es ablehnten den Islam anzunehmen, wirft viel Licht auf zeitgenössische Fragen zum anhaltenden Konflikt zwischen dem Islam und dem Westen.

Hintergrund: Als er 1453 Konstantinopel brandschatzte, war der osmanische Sultan Mohammed erst 21 Jahre alt – was bedeutet, dass noch viele Jahrzehnte Jihad vor ihm lagen. Er setze die Expansion in den Balkan fort und marschierte in seinem Bestreben seine Pferde auf dem Altar der Petrus-Basilika zu füttern – muslimische Prophetien erklärten, dass „wir Konstantinopel erobern werden, bevor wir Rom erobern“ – in Italien ein und eroberte 1480 Otranto. Mehr als die Hälfte der 22.000 Einwohner wurden massakriert, 5.000 in Ketten verschleppt.

Um seine „Großzügigkeit“ zu demonstrieren, bot Sultan Mohammed 800 in Ketten gelegten christlichen Gefangenen die Freiheit an – unter der Bedingung, dass sie alle den Islam annehmen. Stattdessen entschieden sie sich geschlossen gemäß der Worte eines der ihren zu handeln: „Meine Brüder, wir haben gekämpft, um unsere Stadt zu retten; jetzt ist es an der Zeit um unsere Seelen zu kämpfen!“

Wütend, dass seine Einladung verschmäht wurde, befahl Mohammed am 14. August die rituelle Enthauptung dieser 800 Unglücklichen auf einer Hügelkuppe (die in der Folge „Hügel der Märtyrer“ genannt wurde). Ihr Erzbischof wurde unter dem Spott und „Allahu Akbar!“-Triumphgeschrei langsam in zwei Hälften gesägt. (Die Skelettteile einiger dieser trotzenden Christen wurden aufbewahrt und sind bis heute in der Kathedrale von Otranto zu sehen.)

Jetzt überlegen Sie, wie dieses Ereignis mit den aktuellen Realitäten in Zusammenhang steht.

Erstens: Wann immer islamische Einzelne oder Organisationen Gewalt gegen Nichtmuslime verüben – und den Islam als ihre Motivation anführen – wird uns auf der Stelle das Gegenteil gesagt, dass sie einfache Kriminelle und Psychopathen seien und dass ihr Handeln „nichts mit der Wirklichkeit des Islam zu tun hat“.

Es waren jedoch keine Allerwelts-„Muslime“, die auf dem Hügel der Märtyrer Gräueltaten begingen, sondern der, der praktisch der Führer des sunnitischen Islam war, der Sultan selbst, der immer eine Meute muslimischer ulema – Kleriker, Gelehrte und Muftis – um sich hielt, um ihn zu leiten und seine Entscheidungen bezüglich der Ungläubigen zu bestätigen (einschließlich des Massakers an denen, die den Islam ablehnen).

Zufälligerweise ist Mohammed II. für die Türkei und ihren Präsidenten Erdoğan ein Held, der vor kurzem die Hagia Sophia in eine Moschee umwidmete, zum Teil um den mörderischen Sultan zu ehren.

Auch Otranto war keine Anomalie. Im Verlauf von fast 14 Jahrhunderten sprachen und handelten offizielle Führer und Sprecher des Islam – von Sultanen und Kalifen bis zu ulema und Scheiks – immer nur wie der Islamische Staat (oder umgekehrt).

Ebenfalls interessant zu überlegen ist, wie oft selbst damals, vor mehr als einem halben Jahrtausend, westliche Staaten es vorzogen Nichtwahrhabenwollen und Wunschdenken zu betreiben, statt sich mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen oder ihren belagerten Glaubensgeschwistern zu helfen. Entsprechend rügte kurz nach dem Massaker von Otranto Papst Sixtus IV. den gleichgültigen Westen.

Lasst sie nicht glauben, dass sie vor Invasion geschützt sind, diejenigen, die sich in einiger Entfernung vom Kriegsschauplatz befinden! Auch sie werden sich unter das Joch beugen und vom Schwert gefällt werden, außer sie treten vor und treffen den Eindringling. Die Türken haben die Auslöschung des Christentums geschworen. Ein Waffenstillstand den Sophistereien! Jetzt ist nicht die Zeit zu reden, sondern zu handeln und zu kämpfen!

Solche Klagen waren nicht ungewöhnlich. Fast ein Jahrhundert später, 1565, segelte eine massive islamische Armada zu der kleinen Insel Malta um sie zu belagern; Papst Pius IV., der versuchte eine Armee aufzustellen, klagte, dass der König von Spanien „sich in die Wälder zurückgezogen hat und Frankreich, England und Schottland von Frauen und kleinen Jungen regiert werden“.

Schließlich und heute nicht viel anders, war zwar eine Menge Menschen im Westen ignorant gegenüber dem, was der Islam tut, aber eine Minderheit war sich dessen immer bewusst, auch aus historischer Perspektive. Bedenken Sie Sebastian Brants (geb. 1457) Narrenschiff, ein satirisches Gedicht zur allmählichen Natur des Fortkommens des Islam gegenüber einer „schlafenden“ Christenheit:

Unser Glaube war stark im Orient / Er herrschte in ganz Asien / In Maurenländern und in Afrika / Aber heute [seit dem 7. Jahrhundert] sind diese Länder für uns weg… / Wir gehen alle schlafend zugrunde / Der Wolf ist ein den Stall gekommen / und stiehlt die Schafe der heiligen Kirche / Während der Schäfer schlafend liegt / finden dich vier Schwestern unserer Kirche / sie sind von der patriarchalischen Art / Konstantinopel, Alexandria, Jerusalem, Antiochia / Aber sie sind verloren und geplündert / und bald wird der Kopf [Rom] wird angegriffen.

Wie der Fortbestand des Gedichtes nahelegt, sahen gelehrte Europäer die Geißel der Osmanen als jüngste in einem Kontinuum des islamischen Terrors: denn während die Araber die „ersten Truppen der Heuschrecken“ waren, die „um das Jahr 630 erschienen“, um einen zeitgenössischen englischen Geistlichen zu zitieren, sind „die Türken, eine Vipernbrut, schlimmer als ihre Eltern … die Sarazenen, ihre Mutter“.

Gleichermaßen sind die heutigen jihadistischen Organisationen – der Islamische Staat, Al-Qaida, Boko Haram, Hamas, Hisbollah, al-Schabaab et. al. – die jüngste „Vipernbrut“, die vom immerwährenden Jihad ausgebrütet wurde.

Die historischen Teile dieses Artikels sind Auszüge aus und dokumentiert in Ibrahims „Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West“.

Hass auf dem Spielfeld: Antisemitismus im Sport

Gideon Ben-Zvi, HonestReporting, 23. August 2020

Sport ist ein großer Einiger, schafft Gelegenheiten für Kontakte von Menschen aus einer breiten Vielzahl von Hintergründen. Doch obwohl das relativ wenig berichtet wird, erfahren jüdische Sportler in der großen Welt des Sports Antisemitismus und in einigen Fällen grassiert dieser.

Von München in die muslimische Welt

Antisemitismus wird zwar heiß diskutiert, besonders weil er die erhitzte Debatte um das Wesen und die Politik des Staates Israel verbindet, aber er ist auch im Sport ein Phänomen. Das vielleicht bekannteste Beispiel ist der von Palästinensern geführte Terroranschlag auf die Olympischen Spiele in München 1972, bei dem 11 israelische Athleten getötet wurden. Seitdem hat sich Antisemitismus im Sport verbreitet, weil reiche Länder mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung im Nahen Osten und Asien begonnen haben internationale Veranstaltungen auszurichten.

Zu den Beispielen der Schikane gegen israelische Sportler gehören:

  • 2019: Die Regierung von Malaysia verweigerte der israelischen Para-Schwimmmannschaft Visa, wodurch ihre Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Japan diesen Sommer verhindert wurde.
  • 2019: Der iranische Judo-Weltmeister Seed Mollai verlor absichtlich einen Kampf gegen den niedriger gesetzten Ruslan Mussajew aus Kasachstan, um einen Kampf gegen den israelischen Judoka Sagi Muki zu vermeiden.
  • 2018: Die Anwesenheit der israelischen Mannschaft bei einem Jugend-Handballturnier in Doha löste Forderungen aus, die Qataris sollten ihre Kinder aus dem Turnier nehmen. Allgemeiner nutzen große Teile der Bevölkerung die sozialen Medien, um sich von der Teilnahme Israels an vielen internationalen Wettkämpfen in Qatar zu distanzieren.

Bruria Bigman, Sprecherin des israelischen Olympischen Komitees gibt an: „Israelische Athleten haben unter etlichen Fällen von Diskriminierung und Ausgrenzung gelitten. Das Israelische Olympische Komitee verurteilt diesen Trend, der der Internationalen Olympischen Charta widerspricht.“

Leider beschränkt sich dieser Versuch israelische Sportler zu boykottieren nicht auf den Nahen Osten.

Nicht nur in der muslimischen Welt, nicht nur gegen Israelis

Antisemitismus im Sport ist ein weltweites Phänomen. Zu den jüngsten Beispielen gehören:

  • Ein bekannter Sportkommentator in Griechenland beschuldigte den amerikanisch-israelischen Trainer David Blatt wegen der umstrittene Niederlage seiner Athener Mannschaft zu lügen, weil er jüdisches Blut hat.
  • Der ehemalige Basketballspieler Cody Decker sagte, Antisemitismus „grassiert überall im Sport“. In einem aktuellen Interview beschrieb Decker mehrere Vorfälle aus seiner Karriere, bei denen er herausgepickt wurde, weil er Jude ist und von Fans und Mannschaftsmitgliedern mit judenfeindlichen Beleidigungen bedacht wurde.
  • 2011 verklagte Jason Bailey, ein amerikanischer Eishockey-Profi, die Anaheim Ducks aus der NHL; er sagte aus, dass die Trainer des angegliederten Teams hätten ihn antijüdischen Schikanen ausgesetzt.

Bekannter sind Beispiele, in die europäische Fußballfans verwickelt sind. Ein Bericht des britischen Parlaments mit dem Titel „Antisemitismus im europäischen Fußball: Wunde im schönen Spiel“ kam zu dem Schluss, dass Hooligans in einer Reihe von Ländern wiederholt antisemitische Gesten, darunter den Nazigruß und hasserfüllte Parolen gegen Juden verwendet haben.

Kann Hass aus dem Sport vertrieben werden?

Auf einer Konferenz zu Antisemitismus im Sport im Jahr 2019 stimmten mehrere Experten überein, dass Hassreden hauptsächlich über das Internet in den Mainstream eingebracht wird. Insbesondere das Aufkommen der sozialen Medien ist eine Wende gewesen. Vor kurzem haben Berichte Licht darauf geworfen, wie Verschwörungstheorien, Rassismus, Fanatismus und Antisemitismus sich auf Online-Plattformen gezeigt haben. Zum Beispiel können in einige Fällen Dutzende Millionen Menschen mit einem einzigen Tweet erreicht werden.

Nach Angaben der Anti-Defamation League hat es in den letzten Monaten eine beträchtliche Zunahme antisemitischer Posts in sozialen Medien gegeben. Aus diesem Grund gibt es einen wachsenden Chor, der fordert, dass die Technologiegiganten eine klare Definition dessen annehmen, was Antisemitismus ist und verhindern, dass solche Inhalte verbreitet werden.

Tibi Galis, Executive Director des Auschwitz Institute for Peace and Reconsiliation hat gewarnt, dass Massengräuel mit einfachen Dingen wie Hassreden bei Sportveranstaltungen beginnen.

„Sport ist oft der erste Ort, an dem wir Erscheinungsformen gefährlichen Redens hören“, sagte er. „Die Frage lautet: ‚Wie können wir das sportliche Umfeld zu einem besseren machen?‘“ Zum Glück haben sich Sportstars gegen Vorurteile geäußert. Das Fehlen massiver Empörung in Reaktion auf aktuelle Vorfälle antisemitischer Tweets und Postings von Prominenten aus Sport und Unterhaltung ist sehr beunruhigend.

Der erste Schritt Antisemitismus anzupacken – im Sport und andernorts – besteht eindeutig darin ihn zu benennen. Nur dann kann er effektiv bekämpft werden. Aus diesem Grund sollten die Social Media-Giganten erwägen eine robustere Antisemitismus-Definition anzunehmen und ihre Politik für Hassreden energisch aufrecht zu erhalten.

Bis dahin werden die Antisemiten weiter punkten.

Hagia Sophia: Türkische Märchen und Historische Fakten

Raymond Ibrahim, 15. Juli 2020

Millionen orthodoxer und andere Christen in aller Welt waren entweder schockiert, wütend und/oder traurig, als sie vor kurzem erfuhren, dass die Türkei gerade die Umwandlung des Museums Hagia Sophia – ursprünglich als orthodoxe Kathedrale gebaut und ein Jahrtausend lang so genutzt – in eine Moschee genehmigt wurde.

In einer langen Rede zur Begründung dieser Entscheidung, die er persönlich herbeiführte, sagte der türkische Präsident Erdoğan Folgendes:

Die Eroberung Istanbuls [Konstantinopels] und die Umwandlung der Hagia Sophia [Griechisch für „Heilige Weisheit“] in eine Moschee gehört zu den glorreichsten Kapiteln der türkischen Geschichte. Am 29. Mai 1453 betrat der [osmanische] Sultan Mohammed II. die Stadt nach einer langen Belagerung und begab sich direkt in die Hagia Sophia. Als die Byzantiner im Inneren der Hagia Sophia voller Angst und neugierig ihr Schicksal erwarteten, betrat Mohammed die Hagia Sophia, versicherte den Menschen, dass sie ihr Leben und ihre Freiheiten behalten würden… Dann sagte er den ersten adhan [Gebetsruf] auf. Damit beurkundete er seine Eroberung. Dann führte er in einer Ecke der Hagia Sophia zwei Dankbarkeits-Kniefälle aus. Mit diesem Schritt demonstrierte er, dass er die Hagia Sophia zu einer Moschee gemacht hatte… Die Kuppeln und Wände dieses großartigen Ortes der Anbetung schwangen seitdem 481 Jahre lang mit Gebeten und tabirs [„Allahu Akbar“-Rufen] mit [bis sie 1934 zum Museum wurde].

Eine solch andächtige Nacherzählung  ist nur geringfügig hagiographischer als die Haltung führender türkischer Historiker wie Professor Selim Akdogan. Auf Al-Jazira bestand er kürzlich darauf, dass Sultan Mohammed die Hagia Sophia eigentlich von den eroberten christlichen Kirchgängern „gekauft“ habe.

Ist diese rosige Wiedergabe korrekt? Glücklicherweise müssen wir uns nicht auf türkische Propaganda verlassen; wir haben Primärquellen, die genau beschreiben, was die Türken und Sultan Mohammed nach der Eroberung Konstantinopels und seiner Hagia Sophia 1453 taten. (Alle in der folgenden Schilderung verwendeten Zitate wurden zeitgenössischen Quellen entnommen, zumeist von Augenzeugen, wie sie in Kapitel 7 von Sword and Scimitar dokumentiert sind.)

Als sie am 29. Mai 1453 erst einmal in der Stadt waren, „gaben die wütenden türkischen Soldaten kein Pardon“:

Als sie ihr Massaker veranstaltet hatten und es keinen Widerstand mehr gab, waren sie erpicht darauf zu plündern und durchstreiften die Stadt, stahlen, plünderten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, Menschen aller Arten und in allen Zuständen… Es gab Jungfrauen, die aus unruhigem Schlaf aufwachten und diese Räuber mit blutigen Händen und wutverzerrten Gesichtern über sich stehend vorfanden… [Die Türken] zerrten sie, rissen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie an den Kreuzungen und ließen sie sich den furchtbarsten Verbrechen unterwerfen… Zarte Kinder wurden brutal von den Brüsten ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden erbarmungslos fremden und furchtbaren Einheiten gegeben und eintausend andere furchtbare Dinge geschahen…

Weil tausende Bürger geflohen waren und sich in der Hagia Sophia versteckten, bot die uralte Basilika eine exzellente Sklavlenernte, sobald ihre Türen mit Äxten aufgeschlagen waren. „Einer der Türken sah nach der gefangenen Person, die am wohlhabendsten zu sein schien, ein zweiter bevorzugte ein hübsches Gesicht unter den Nonnen… Jeder räuberische Türke war erpicht darauf seine Gefangene an einen sicheren Ort zu bringen und dann zurückzukehren, um sich einen zweiten und einen dritten Preis zu sichern… Dann konnte man lange Ketten Gefangener die Kirche und ihre Heiligtümer verlassen sehen, die wie Vieh oder Schafherden getrieben wurden.“

Manchmal bekämpften sich die Sklavenhalter bis zum Tod wegen „irgendeiner wohlgeformten jungen Frau“, auch wenn viele der letzteren es „vorzogen sich in die Brunnen zu werfen und zu ertrinken, statt den Türken in die Hände zu fallen“.

Nach dem sie die Hagia Sophia, eine der größten und ältesten Kirchen der Christenheit – zur Zeit ihrer Eroberung fast tausend Jahre alt – in Besitz genommen hatten, „betrieben die Invasoren alle Arten von Widerwärtigkeiten darin, machten sie zu einem öffentlichen Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ inszenierten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter mit „der Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen „sichmit dem Kruzifix unter ihrem Kopf auf den Großaltar der Hagia Sophia zu legen und sich dort vergewaltigen zu lassen“.

Als Nächstes „paradierten sie das [Haupt-] Kruzifix [der Hagia Sophia] in verhöhnender Prozession durch ihr Lager, schlugen Trommeln vor ihm, kreuzigten Christus erneut mit Bespucken und Gotteslästerungen und Flüchen. Sie setzten ihm eine türkische Mütze auf und riefen spöttisch: „Seht, der Gott der Christen!“

Praktisch alle anderen Kirchen in der alten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf den Dächern oder an den Wänden der Kirche angebracht waren, wurden herabgerissen und auf ihnen herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde auf den Boden geworfen; heiligen Ikonen wurde das Gold genommen, sie wurden „auf den Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurde die goldene oder silberne Beleuchtung genommen, bevor man sie verbrannte. „Ikonen wurden ausnahmslos den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden Hunden auf die Hüften gelegt; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.

„Überall war Unglück, jeder wurde von Schmerz berührt“, als Sultan Mohammed schließlich groß in die Stadt einzog. „In jedem Haus gab es Wehklagen und Weinen, Schreie an den Kreuzungen und Trauer in allen Kirchen; das Stöhnen Erwachsener und die Schreie der Frauen begleiteten Plünderung, Versklavung, Aufteilung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg vom Pferd und ging hinein, „bestaunte den Anblick“ der großen Basilika. Nachdem sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen gesäubert war – Mohammed höchstpersönlich kippte ihren Hauptaltar um und trampelte darauf herum – befahl er einem Muezzin die Kanzel zu besteigen und „ihre abscheulichen Gebete erklingen zu lassen. Dann stieg dieser Sohn des Frevels, dieser Vorreiter des Antichristen, auf den heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete von sich zu geben“, womit er „aus der Großen Kirche in einen heidnischen Schrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte.“

Um seinen Triumph abzurunden ließ Mohammed die „elenden Bürger Konstantinopels“ während den abendlichen Feiern vor seine Männer schleifen und „befahl, dass zur Belustigung viele von ihnen in Stücke gehackt werden“. Der Rest der Bevölkerung der Stadt – volle fünfundvierzigtausend – wurden in Ketten gelegt, um als Sklaven verkauft zu werden.

So viel zu Erdoğans Behauptung, dass Sultan Mohammed „den Menschen ihrer Leben und Freiheiten versicherte“ oder dass die Hagia Sophia ordentlich „gekauft“ wurde.

Auf jeden Fall ist dies die Geschichte, die Millionen Türken rühmen. In den bereits erwähnten Worten Erdoğans, ihres Präsidenten: „Die Eroberung Istanbuls und die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee gehören zu den prächtigsten Kapiteln der türkischen Geschichte.“

Wenn Eroberung, unfassbare Gräueltaten und Vergewaltigungen, die Schändung der Kirchen – alle im Namen des Jihad begangen – „die prächtigsten Kapitel der türkischen Geschichte“ sind, dann fragt man sich, wie die Ruhmes-Zukunftspläne der Türkei aussehen.

Anmerkung: Zitierte Auszüge in der obigen Schilderung sind dem Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West, entnommen.