Jerusalem früher und heute (15)

BAC.org – Cinemathek

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Soldaten der Scots Guard (dem schottischen Bataillon in der britischen Armee) marschieren nach ihrer Ankunft in Eretz Yisrael am 5. Oktober 1936 durch die Straßen von Jerusalem.

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Die Scots Guard am selben Tag an anderer Stelle:

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Oberster Muslim-Rat: Tempelberg ist jüdisch

Hillel Fendel, IsraelNationalNews.com, 2. September 2008
(die zugehörigen Bilder sind leider nicht mehr online, ich habe aus anderen Quellen zwei Teile des Einbandes einer Ausgabe eingebunden)

Die weithin verbreitete arabisch-muslimische Position, dass der Tempelberg nicht jüdisch ist, wurde entlarvt – vom Obersten Muslimrat (Waqf) in Jerusalem in einem Führer für den Tempelberg, der 1925 veröffentlicht wurde.

Reiseführer straft aktuelle arabische Kampagne Lügen

1997 erklärte der muslimische Chef-Kleriker der palästinensischen Autonomie, Mufti Ikrama Sabri: „Der Anspruch der Juden auf das Recht über [Jerusalem] ist falsch und wir erkennen nichts außer einem komplett islamischen Jerusalem unter islamischer Aufsicht an…“

So begann eine Kampagne, mit der die Welt überzeugt werden soll, dass die Jahrtausende alte natürliche Verbindung von Jerusalem mit den Juden unwahr sei. Raed Salah, Chef der Islamischen Bewegung, erklärte 2006: „Wir erinnern zum 1.000sten Mal daran, dass die gesamte Al Aksa-Moschee [auf dem Tempelberg], einschließlich des gesamten Gebiets und der Gassen über der Oberfläche und darunter, ausschließlich und absolut muslimisches Eigentum ist und niemand anders irgendein Recht auch nur an einem Erdkrümel davon hat.“

Wir wissen jetzt aber, dass dieser „absolute“ muslimische Anspruch gar nicht so absolut ist wie behauptet. Fakt ist, dass 1925 der Oberste Muslimische Rat – den wir auch als Waqf kennen und der die Aktivitäten auf dem Tempelberg im Auftrag der muslimischen Religion seit hunderten von Jahren beaufsichtigt hat – stolz damit prahlte, dass die Stätte keine andere war als die von Salomos Tempel.

Das Tempelinstitut in Jerusalem berichtet, dass es eine Ausgabe des offiziellen Reiseführers zum des Obersten Muslimischen Rates zum Al-Haram Al-Sharif (der muslimische Name für den Tempelberg) erworben. Auf Seite 4 erklärt der Waqf: „Die Identität des Ortes mit Salomos Tempel ist unumstritten. Dies ist auch nach universellem Glauben die Stelle, auf der ‚Und David baute dort dem HERRN einen Altar’“; das Zitat stammt aus 2. Samuel 24,25.

Zusätzlich bezieht sich die Bröschüre auf das unterirdische Gebiet in der Südost-Ecke des Berges, die es Salomos Ställe nennt. „Über die Geschichte der Kammer selbst ist wenig bekannt“, heißt es in dem Reiseführer. „Sie stammt wahrscheinlich sogar aus der Zeit des Baus von Salomos Tempel. Nach Angaben von Josephus gab es sie bereits als Zufluchtsort der Juden zur Zeit der Eroberung Jerusalems durch Titus im Jahr 70 n.Chr. und wurde so genutzt.“

Der Tempelberg in Jerusalem war tatsächlich der Ort der beiden jüdischen Heiligen Tempel, die fast 1.000 Jahre lang Bestand hatten (s.u.)

Beweise für den muslimischen antijüdischen Revisionismus

Rabbi Chaim Richman vom Temple Institute schreibt, dass die Broschüre den Beweis leifert, dass die derzeitige Position des Waqf sich vom traditionellen muslimischen Glauben verabschiedet. „In den letzten Jahren“, schreibt er, „ist der muslimische Waqf so weit gegangen die historische Existenz des Heiligen Tempels zu leugnen und zu behaupten, dass der Tempelberg ausschließlich der muslimischen Nation gehört und es keine Verbindung zwischen der jüdischen Nation und dem Tempelberg gibt. Aus dieser Broschüre geht klar hervor, dass die geänderte Haltung des Waqf von der traditionellen muslimischen Anerkennung der jüdischen Vorgeschichte des Berges abweicht.“

„Die derzeitige Leugnung historischer Realitäten ist lediglich eines der Mittel in dem Krieg, der von Muslimen gegen den Gott Israels und die gesamte Welt der ‚Ungläubigen’ geführt wird“, erklärt Richman.

Beispiele der neuen palästinensischen/arabischen Haltung zu Jerusalem:
PA-Mufti Sabri wurde in der palästinensischen Zeitung Al-Ayyam am 22. November 1997 folgendermaßen zitiert: „Die ‚Al-Buraq’-Mauer [die Westmauer/Klagemauer] ist Teil der Al Aksa-Moschee. Die Juden haben keine Beziehung dazu.“

Dieselbe Zeitung berichtete am 18. Juli 1997, dass Hamad Yussef, Kopf des „Instituts für die Verjüngung des palästinensischen Erbes“ über den „falschen historischen Anspruch der Juden in der heiligen Stadt“ redete, „Ein Anspruch, den sie mit all den von ausländischen Gruppen über die letzten hundert Jahre vorgenommenen Ausgrabungen nicht zu beweisen in der Lage waren“. Die Zeitung erklärte auch, dass Hamas „die Israelis nie da gewesener historischer Fälschungen beschuldigte und die palästinensische, arabische und islamische Natur der heiligen Stadt innerhalb der letzten 6.000 Jahre betonte. Israels Versuch eine historische Verbindung zu Jerusalem zu finden, schlägt fehl.“ (mit freundlicher Genehmigung der Jewish Virtual Library)

Jüdische Geschichte auf dem Tempelberg

Der Tempelberg in Jerusalem war der Ort der beiden jüdischen Heiligen Tempel; der erste davon wurde von König Salomo im Jahr 832 vor der christlichen Zeitrechnung gebaut, also etwa 1.500 vor der Gründung des Islam. Er stand dort mehr als 400 Jahre und nach dem 70-jährigen Babylonischen Exil wurde ein zweiter Tempel an demselben Ort gebaut. Dieser stand an diesem Ort fast 1.000 Jahr lang, bis die Römer das gesamte Land eroberten und den Zweiten Tempel zerstörten. Obwohl die Gegend unter die Kontrolle der Römer, Byzantiner, Muslime, Christen, Türken Briten und andere eingreifende Kulturen kam, waren Jerusalem und der Tempelberg immer der Fokus von jüdischen religiösen und nationalen Sehnsüchten und blieb die gesamte Zeit die „Hauptstadt“ der Juden, selbst im Exil. Im Sechstage-Krieg von 1967 befreite der Staat Israel das Gebiet des Tempelbergs und ganz Jerusalem, womit es mit einer Lücke von 1.900 Jahren wieder unter jüdische Kontrolle kam.

Israel hat allerdings seine Souveränität über den heiligen Tempelberg niemals aktualisiert, sondern statt dessen dem Waqf fast die totale Kontrolle gewährt. Tatsächlich wurde Juden nicht erlaubt dort zu beten, seit der damalige IDF-Chefrabbi Shlomo Goren dort ein Gebet am ersten Tischa B’Av nach der Befreiung leitete. Für Juden hat man selbst die Besuchszeiten eingeschränkt.

PA prügelt blindlings auf „imaginären Tempel” der Juden ein

Nissan Ratzlav-Katz, IsraelNationalNews.com, 25. September 2008

Die von PLO/Fatah-Chef geführte palästinensische Autonomiebehörde bemüht sich wieder darum die muslimische Leugnung der jüdischen Verbindung zu Jerusalem zu popularisieren, besonders die zum Ort der beiden jüdischen Tempel. Die PA-Ansprüche setzen sich sowohl über alle archäologischen Beweise hinweg, als auch über die Geschichte Jerusalems, wie sie von den meisten maßgeblichen muslimischen Quellen bestätigt werden.

Nach Angaben von Itamar Marcus und Barbara Crook von der Organisation Palestinian Media Watch haben Sendungen des von der Fatah kontrollierten Fernsehens ein Musikvideo beworben, das „jegliche historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und Jerusalem abstreitet“. Aufbauend auf der Leugnung jüdischer Rechte in Jerusalem und er Behauptung, dass der Tempelberg „unser“ ist, d.h. den Muslimen gehört, erklärt PMW: „Die Zeilen wiederholen die palästinensische Erfindung, dass Israel plane die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören, die daher geschützt werden müsse.“

Das Video erschien am 23. September 2008 im PA-TV; wie PMW es übersetzt, beinhaltet es die Zeilen: „Oh [Söhne] Zions, egal, wie sehr ihr grabt und egal, wie viel ihr zerstört, euer imaginärer Tempel wird nicht entstehen, Al-Aqsa gehört uns. Al-Aqsa gehört uns, oh Muslime, Al-Aqsa gehört uns.“ In der Folge, sagt PMW, wird ein neuer Saladin gefordert, der muslimische Eroberer Jerusalems im Jahr 1187.

Marcus und Crook erklären, dass das Video sowohl im Fatah- wie im Hamas-Fernsehen „mit Unterbrechungen während der letzten 18 Monate lief und Teil einer anhaltenden Hass-Kampagne gegen Israel. Die Kampagne streitet die historische Tatsache der Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, Jerusalem und dem Tempelberg ab, während sie [gleichzeitig] Hass und Angst einflößen, indem sie vorgeben, dass die heilige Stätte des Islam, wie auch seine Anhänger in großer Gefahr sind.“

Muslimrat von Jerusalem: Tempel in Jerusalem „unumstritten“

In völligem Gegensatz zu den von der PA heute aufgestellten Behauptungen, berichtete Israel National News dieses Jahr, erklärt ein vom obersten Muslimrat (der Waqf) von Jerusalem 1925 veröffentlichter Reiseführer zum Tempelberg: „Seine Identität mit dem Ort von Salomos Tempel ist unumstritten. Die Identität des Ortes mit Salomos Tempel ist unumstritten. Dies ist auch nach universellem Glauben die Stelle, auf der ‚Und David baute dort dem HERRN einen Altar…“

Zusätzlich bezieht sich die Broschüre auf das unterirdische Gebiet in der Südost-Ecke des Berges, die es Salomos Ställe nennt. „Über die Geschichte der Kammer selbst ist wenig bekannt“, heißt es in dem Reiseführer. „Sie stammt wahrscheinlich sogar aus der Zeit des Baus von Salomos Tempel. Nach Angaben von Josephus gab es sie bereits als Zufluchtsort der Juden zur Zeit der Eroberung Jerusalems durch Titus im Jahr 70 n.Chr. und wurde so genutzt.“

Mohammed, Gründer des Islam: Der Tempel ist in Jerusalem

In den gesamten religiösen, Verhaltens- und doktrinären Gesetzbüchern, von denen die Muslime glauben, dass sie von Mohammed oder seinen unmittelbaren Gefährten überliefert wurden und als Hadithe bekannt sind, wird Jerusalem auf Arabisch Bayt al-Makdis genannt. Der Begriff ist eine arabische Übersetzung des hebräischen Bait HaMikdasch, was auf Deutsch „der Tempel“ bedeutet.

Jerusalem wird jedoch in der Hauptschrift des Islam, dem Koran, nicht namentlich erwähnt. Muslim-Apologeten stellen allerdings oft eine Beschreibung einer mystischen Reise Mohammeds zur „weitest entfernten Moschee“ heraus, von der sie behaupten, dass das die Al-Aqsa-Moschee ist, die sich derzeit auf dem Tempelberg in Jerusalem befindet.

Der Haditah, der weitere Einzelheiten der mystischen Reise beschreibt, nennt allerdings Jerusalem als Ort des jüdischen Tempels. Die Hadithe-Sammlung Sahih Muslim erklärt: „Der Botschafter Allahs (Friede sei mit ihm) sagt: Mir wurde al-Buraq gebracht, ein weißes und langes Tier, größer als ein Esel, aber kleiner als ein Maultier, der seinen Huf so weit setzte, wie man sehen kann. Ich stieg auf und kam zum Tempel (Bait al-Maqdis in Jerusalem) und band ihn dann an den Ring, den die Propheten benutzten.“ Bis heute nennen die Muslime die Westmauer „al-Buraq-Mauer“.

Archäologische Beweise: Die Tempel standen in Jerusalem

Archäologische Funde der letzten Jahre in und um Jerusalem haben physische Beweise für die Geschichte geliefert, wie sie von den frühesten jüdischen, christlichen und muslimischen Quellen dargestellt wird. Hier einige Beispiele:

* 2005 entdeckten Forscher nach sorgfältiger archäologischer Arbeit auf der Schutthalde eines illegalen Waqf-Bauprojekts auf dem Tempelberg: ein Münze aus der Zeit des ersten Aufstandes gegen die Römer, der der Zerstörung des Zweiten Tempels voraus ging und den Satz „Zur Erlösung Zions“ trägt; eine in das Fragment eines Kruges gemeißelte Inschrift der Zeit des Ersten Tempels mit den alten hebräischen Buchstaben heh, ayin und kof; ein Siegel mit einem Stern mit fünf Spitzen und alten hebräischen Buchstaben, die das Wort „Jerusalem“ zwischen den Spitzen trägt; eine Münze von Alexander Jannaeus; eine scythisch-iranische Pfeilspitze des Typs, wie er von der babylonischen Armee des Nebukadnezar benutzt wurde, die 586 vor unserer Zeitrechnung den Ersten Tempel zerstörte; und einiges mehr.

* 2005 entdeckte ein Archäologe der Hebräischen Universität ein Tonsiegel, das auf die Zeit um 580 vor unserer Zeitrechnung datiert und den Namen Yehuchal Ben-Schelemja trägt, der als königlicher Botschafter und Minister identifiziert wird, den König Zedekia zum Propheten Jeremia sandte (in den Kapiteln 37 und 38 des Buches Jeremia in der Bibel).

Einige Jahre früher wurde an derselben Grabungsstätte ein weiteres königliches Siegel aus der Periode um 580 vor unserer Zeitrechnung gefunden. Es trug den Namen Gemarja, Sohn von Schafan, der ebenfalls im Buch Jeremia als einer der höchsten Beamten am Hof von König Zedekias Vorgänger, König Jojakim, erwähnt wird. Ein weiteres, unter Dutzenden anderer gefundenes Siegel trägt den Namen Asarja ben-Hikija, Mitglied einer priesterlichen Familie, der nach Angaben von 1. Chronik 9,10 vor der Zerstörung Jerusalems im Tempel diente.

* Im Mai 2007 entdeckten Archäologen eine Reihe von Siegeln und Siegelringen aus der Zeit der biblischen Könige David und Salomo; sie wurden in der Davidstadt, unterhalb der Altstadt Jerusalems, ausgegraben.

* Im Januar 2008 entdeckten Archäologen ein Steinsiegel, das auch den Namen Temach trug, einer Familie, deren Mitglieder Diener der Zeit des Ersten Tempels waren, nach Babylon ins Exil mussten und dann nach Jerusalem zurückkehrten. Das Siegel wurde in der Nähe der Altstadtmauern am Misttor gefunden. Das Buch Nehemia (Kapitel 7) nennt die Familie Temach namentlich.

* Im März 2008 wurde in der Davidstadt eine Münze des Zweiten Tempels gefunden, wie sie in dieser turbulenten Zeit Tempels genutzt wurde, um die biblische Kopfsteuer von einem halben Schekel zu bezahlen.

* Im August 2008 gruben Archäologen einen völlig intakten Siegelabdruck aus, der den Namen eines weiteren Ministers von König Zedekia trug, Gedalja, Sohn des Paschhur; das geschah nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der drei Jahre vorher das Siegel von Yehuchal Ben-Selemja gefunden wurde.

Jerusalems Internationale Kunst- und Handwerksmesse

The Real Jerusalem Streets, 24. August 2016

Egal, wie man es buchstabiert,
Khutsot HaYotser oder Hutzot HaYoser,

die jährliche Jerusalemer Kunst- und Handwerksmesse
ist ein riesiges Ereignis zum Ende des Sommers in Jerusalem (Israel).

Es füllt den Mitchell-Garten,

mit einer gewaltigen Bühne und Sitzplätzen am Sultansteich,

und geschäftigen Gassen in der Künstlerkolonie.

Kommt man vor dem Sonnenuntergang an,

ist im Hintergrund der Davidturm zu sehen

über den Buden, in denen 200 lokale Künstler
ihre Arbeiten zum Verkauf anbieten.

Seit mehr als 40 Jahren

zeigt eine nächtliche israelische Familen-Spaßtradition

eine weite Bandbreite an Künsten.

In einem umfangreichen Gastronomiebereich

ist es schwer NICHT etwas Ungewöhnliches Neues zu Essen zu finden.

Aus Glas und Holz, Leder und Keramik und Metall
werden beliebte Handwerksartikel angeboten.

Dieses Jahr wurden Workshops des Projekts Bezalel „White House“ angeboten,

organisiert von der Bezalel Kunst- und Design-Akademie;
man hatte Gelegenheit von talentierten Studenten der
Designerschule zu lernen und ihre Werke zu kaufen.

Aber dieses Festival ist auch international,
es hat Aussteller aus Argentinien und Armenien,

bis Usbekistan und Zimbabwe,

dazwischen Madagaskar

und Mexiko,
dazu Tadschikistan und Turkmenistan.

Eine von mehreren Buden für chinesische Waren,

an denen für Fotos gelächelt wurde,

während ein Lama für Peru Wache stand.

Diese koreanischen Puppen waren farbenfroh und zart.

Speziell für Kinder gemachte Unterhaltung

und einige Shows, die zu erklären zu kompliziert wäre,

fanden nach Einbruch der Dunkelheit und bis weit in die Nacht hinein statt.

Zusätzlich

füllten jede Nacht beliebte israelische Musicalaufführungen
die riesige Bühne am Sultansteich.
Jeden Abend feierten zehntausende Israelis
das Ende des Sommers in Jerusalem (Israel) auf der Messe.

Jerusalem früher und heute (14)

BAC.org – Shlomzion Hamalka Street

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Prinzessin Mary Boulevard (heute die Schlomtzion Hamalka-Straße) 1948. Nach wiederkehrenden Sabotageangriffen wurden alle britischen Mandats-Hauptquartiere in Jerusalem als eingezäunte und bewachte Sicherheitszonen verbarrikadiert, um zu verhindern, dass Juden und Araber hinein kamen. Die Ortsansässigen nannten diese Bereiche „Bevingrad“, an abfälliger Begriff, der sich auf den Namen des damaligen britischen Außenministers Ernest Bevin bezog. Das britische Polizei-Hauptquartier, das im heute als Binyan Generali bekannten Haus untergebracht war, ist rechts zu sehen.

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Die Festival-Saison in Jerusalem ist voll im Gang

The Real Jerusalem Streets, 17. August 2016

Ende August, Tischa B’av ist vorbei
und die Zeit der Fest ist in Jerusalem voll im Gang.
Während das Festival Ha’ira immer noch beliebt ist,
gibt es ein jährliches Klezmer-Festival,

und dieses Schild ist nicht für neue Kunstfestivals.

Als ich neben dem Liberty Bell Park herging,

kratzte ich mich am Kopf:
Was war das für ein Teil da im Park?

Das Train Theater hat sein jährliches Marionettenfest.

Die Leute standen an, um hineinzukommen,
aber etwas Neues säumte den Zaun.

Inspiriert durch den Prager Zoo

gehörte zu den Postern von Michal Cihlar, eine tschechische Künstlerin,
„Zoooo – hättest du nicht gedacht?“
ein Wiedehopf, Israels Nationalvogel.

Auf der Straßenseite gegenüber im Bloomfield-Garten
nahe der Montefiore-Windmühle,

lief „Macbeth in Bewegung“.

Im Verlauf der nächsten zwei Wochen

kann Publikum im Park Shakespeare genießen,
aber seien Sie gewarnt, machen Sie es sich nicht zu gemütlich,
das Publikum wechselt 15-mal den Standort.

Wo sonst kann man Bard of Avon vor diesem Hintergrund hören?

Ganz in der Nähe, ebenfalls während der zwei letzten August-Wochen,

gibt es Khutsot Hayotser,
die jährliche internationale Kunst- und Handwerksmesse,

mit ihren Konzerten im Sultanteich.

Der ist derart riesig,
dass ich diese Fotos für ein anderes Mal aufhebe.

Seit sie eröffnet wurde und den ganzen Sommer über

sind Familien in den Teddy-Park gekommen.

Kinder lieben es im Brunnen herumzulaufen.

Licht und Musik in der Nacht,
der Wasserdruck ändert sich –
was für eine Möglichkeit sich abzukühlen und Spaß zu haben.
Und es kostet nichts.

Mit den Altstadtmauern als Hintergrund
ist auch dieser Ort ein Bonus.

Das Bierfest und das Weinfest stehen noch an.

Aber derweil ist es mit Partys zu Tu B’Av und Hochzeiten
schwer mit all den guten Dingen Schritt zu halten,
die auf den Straßen von Jerusalem in Israel stattfinden.

Neu entdeckte Dokumente widerlegen palästinensische Lügen über den Tempelberg

1924 vom Obersten Muslimrat verfasste Kurzbeschreibung, offizieller jordanischer Touristen-Plan von 1956 widerlegen palästinensische Propaganda, die die untrennbare jüdische Verbindung zum Tempelberg als falsch darstellen. – Beide Dokumente erkennen nur die bekannte Al-Aqsa-Moschee als muslimische Stätte an.

Nadav Shragai, Israel HaYom, 14. August 2016

Neue historische Dokumente, die über das Wochenende offengelegt wurden, widerlegen die Versuche der Palästinenser die Geschichte umzuschreiben, besonders in Bezug auf den jüdischen Anspruch auf den Tempelberg.

Die Propaganda der palästinensischen Autonomie im Verlauf der letzten Jahre hat keine Anstrengung ausgelassen die untrennbare jüdische Verbindung zu der heiligen Stätte in Jerusalem zu negieren und unermüdlich nur die muslimische Verbindung zur Al-Aqsa-Moschee zu betonen.

Vor kurzem haben die Palästinenser begonnen zu behaupten ihr Recht an der Stätte erstrecke sich über da Gelände der Al-Aqsa-Moschee hinaus und umfasse den gesamten Ort – sogar die Westmauer.

Gleichwohl identifizieren zwei historische Dokumente – „Ein kurzer Führer des Al-Haram Al-Scharif“, ausgegeben vom Obersten Muslimrat des Jerusalemer Großmuftis Haddsch Amin al-Husseini und eine offizieller Touristen-Plan von 1956 – klar nur das bekannte Gelände der Al-Aqsa-Moschee als muslimische Stätte.

Das Dokument des Obersten Muslimrats erklärt: „Die Verbindung der Stätte mit Salomos Tempel ist unbestritten.“

Der jordanische Plan, im Besitz des Kartensammlers Haim Steinberger, weist deutlich aus, dass Jordanien zur damaligen Zeit nur den südlichen Teil des Geländes, wo sich die Al-Aqsa-Moschee befindet, als muslimisches Gelände anerkannte.

Beide Dokumente widersprechen jüngsten Ansprüchen der Palästinenser und der Waqf (der Treuhänder, der die aktuellen islamischen Gebäude an und um die Al-Aqsa-Moschee kontrolliert und verwaltet), dass der Ort ausschließlich Muslimen heilig ist.