Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.08.2015)

Sonntag, 23.08.2015:

An LKWs an einer Baustelle der Autobahn bei Jerusalem hatten arabische Arbeiter große Hamas-Flaggen angebracht.

Einwohner von Esch Kodesch beschweren sich, dass Araber regelmäßig am Sabbat kommen, um die jüdischen Felder zu schädigen und die IDF nichts dagegen unternimmt.

Montag, 24. 08.2015:

In dem Dorf, in dem vor einem Monat ein Kleinkind und sein Vater durch einen Brandanschlag getötet wurden, gab es wieder ein Feuer. Die PA-Polizei stellte fest, dass die Ursache ein Kurzschluss war, was die Hamas nicht daran hindert von einem erneuen „Siedler-Anschlag“ zu schwafeln.

Die muslimischen Kreischweiber fehlten heute erstaunlicherweise auf dem Tempelberg, so dass eine Gruppe Juden diesen ohne die sonst übliche Belästigung besuchen konnte.
Der Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Arden (Likud) hat Verteidigungsminister Mosche Ya’alon aufgefordert muslimische Gruppen, die Besucher belästigen, zu „Recht brechenden Vereinigungen“ zu erklären und entsprechend zu behandeln. (Bisher lassen israelische Sicherheitskräfte die Belästiger weitgehend in Ruhe.)

Eine UNRWA-Schule (in Syrien) hat Karikaturen ins Internet gesetzt, mit der für Auto-Anschläge gegen Juden aufgefordert wird.

Polizei, Shin Bet und IDF gaben heute bekannt, dass in Samaria eine Terrorzelle enttarnt und verhaftet wurde; die Terroristen sollen hinter Anschlägen mit Brandsätzen stecken, darunter dem vom 14. Juni auf der Straße 60. Die Festgenommenen haben eine ganze Reihe von Anschlägen gestanden.

Dienstag, 25.08.2015:

Der Großmufti der PA: Der Tempelberg und die Kotel sind „muslimische Stätten“; es muss eine „physische“ Reaktion auf das mögliche Verbot muslimischer Randalegruppen geben. Juden dürfen keine Rechte eingeräumt bekommen. Es hat nie jüdische Tempel dort gegeben.

Mittwoch, 26.08.2015:

Offizielle Statistik: Das Wohnungsbauministerium hat Zahlen zu Terroranschlägen veröffentlicht; demnach gibt es im Durchschnitt knapp zehn Anschläge pro Tag nur in der Jerusalemer Altstadt und dem Ölberg. Für Juni und Juli wurden in diesem Bereich (ohne „Ost-Jerusalem“ usw.) 580 Terroranschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte dokumentiert, darunter 477 mit Steinen, 28 mit Brandsätzen (auf Fahrzeuge und Häuser, in denen Juden wohnen); weitere waren Angriffe mit Glasflaschen und Feuerwerkskörpern. Ihren bisherigen Höhepunkt erreichten die Anschläge im Juni mit 359, davon 213 im Bereich der Davidstadt (direkt südlich der Altstadt), 125 auf dem Ölberg und 21 in der eigentlichen Altstadt. Davon waren 307 Angriffe mit Steinen/Felsen, 12 Brandbomben, 4 Fälle von Vandalismus auf dem Friedhof des Ölbergs, 6 direkte auf Juden in der Altstadt (5 davon gegen Zivilisten). Die Zahlen für Juli liegen nur geringfügig niedriger.

Bei der Durchsuchung des Hauses eines terrorverdächtigen Arabers in Samaria nach illegalen Waffen ergab einen höchst ungewöhnlichen Fund: In einem eingezäunten Bereich auf dem Hof hielt der Mann vier Stück Rotwild, was illegal ist; in unmittelbarer Nähe fanden die Sicherheitskräfte mehrere Jagdgewehre.

Heckmeck:
– Ein FIFA-Komitee traf sich mit israelischen und PA-Fußballvertretern, um die Beziehungen zwischen den beiden Seiten zu verbessern. Das nächste Treffen wird Mitte September stattfinden.

Donnerstag, 27.08.2015:

Mahmud Abbas weiß etwas über den Holocaust: Das ist etwas, „was Juden sagen“. Er respektiert, dass sie sagen, sie hätten im Zweiten Weltkrieg Opfer gebracht. Aber das heißt nicht, dass er selbst ein Opfer der Opfer sein darf; sie sollten „uns“ (die PalAraber) nicht so behandeln, wie die Nazis sie behandelt haben. Nun, wenn der Holocaust „etwas ist, das die Juden sagen“, dann zeigt sich wieder, dass er ein Holocaust-Leugner ist, wie er im Buch steht.

Etwa 20 Protestierende blockierten am Morgen den Übergang Erez zum Gazastreifen um für die Freilassung von Avraham Mengistu zu demonstrieren, der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, in dem sie zeigt, dass ihre Terroristen in Terrortunneln für Angriffe auf Israel trainieren. Damit soll Israel vermittelt werden, dass „die Geduld unseres Volks im Gazastreifen ausläuft und nicht mehr lange anhalten wird… Unsere Wut wird wie Vulkane in ihren Gesichtern explodieren.“

Jordanien schimpft mal wieder über Israel: Es wurden mehrere Tore zum Tempelbergplateau geschlossen (die für alle Nichtmuslime gesperrt sind) und es würden „weiterhin jüdische Extremisten auf den Tempelberg gelassen“. Der Status quo dort dürfe nicht verändert werden. (Die einzigen, die den Status quo ändern wollen, sind die Araber/Muslime, die Juden den Zugang verweigern!)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-22. August 2015)

Sonntag, 16.08.2015:

Das PA-„Außenministerium“ verurteilt die „Ermordung“ des Messerstechers von gestern Abend. Mahmud Abbas ebenfalls.

Ein offizieller Berater der türkischen Regierung behauptet, Israel werde die Blockade des Gazastreifens bald beenden, weil es ein Abkommen der Hamas mit Israel geben wird.

Das Feuer an einer Tankstelle bei Eli in der Region Binyamin war ein Terroranschlag von PalArabern, wie jetzt auch die Bilder einer Überwachungskamera zeigten.

Montag, 17.08.2015:

Anfang des Monats waren am Übergang Nitzana zum Gazastreifen in einer Ladung „Kleidung und Stoff“ für eine Schule im Gazastreifen Fiberglas-Zylinder, die zum Raketenbau verwendet werden.

Heckmeck:
Israel bestreitet, dass es Gespräche der Regierung mit der Hamas in Qatar gibt.

Dienstag, 18.08.2015:

Kommunisten und Araber protestierten in Haifa zugunsten des hungerstreikenden Terroristen.

Mittwoch, 19.08.2015:

Die extremistische Pro-Palästinenser-Organisation Zochrot will die Stadt Haifa verklagen, weil diese ihr die Vermietung eines Saals für eine Veranstaltung verweigerte.

Heckmeck:
– Die Hamas ließ wissen, dass sie einen separaten Staat im Gazastreifen nicht akzeptieren wird.

Donnerstag, 20.08.2015:

Die IDF stationiert verstärkt Eiserne Kuppel-Batterien im Land. Aktuell wurde eine bei Aschdod aufgestellt. Eine weitere bei Beer Sheva. Grund ist die Befürchtung, dass wegen des Terroristen im Hungerstreik ein Krieg ausbrechen könnte.

Die Hamas beschuldigt Ägypten der „Entführung“ von 4 ihrer Terrorkommandeure, die im Sinai unterwegs waren, um zu „Ausbildung“ in den Iran zu gelangen.

Freitag, 21.08.2015:

Aus Syrien wird behauptet, dass einer der israelischen Luftschläge 5 Zivilisten getötet worden seien. Bei einem weiteren Angriff sei auf dem Golan ein syrischer Soldat getötet und 7 Personen verletzt worden. Die IDF sagt, dass sie bei ihrem zweiten Luftangriff 5 oder 6 PIJ-Terroristen tötete.

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt nach der Eliminierung von Terrorzielen in Syrien: Wir werden euch (Juden) auch da angreifen und treffen, wo ihr die Eiserne Kuppel habt. Die Terrorgruppe bestreitet Raketen auf Israel geschossen zu haben.

Syrien gibt jetzt an, dass es bei den israelischen Gegenschlägen keine Personenschäden gegeben habe.

Heckmeck:
Khaled Meschaal fordert vom Westen, dass erst Gazas Probleme gelöst werden, bevor es eine Waffenstillstandsvereinbarung mit Israel geben kann (die nicht mehr als eine „Hudna“ sein kann).

Samstag, 22.08.2015:
Araber versuchten am Morgen einen jüdischen Weinberg bei Esh Kodesh in der Region Binyamin (Samaria, direkt nördlich von Jerusalem) in Brand zu setzen. Die Juden, die das Feuer löschen wollten, wurden massiv mit Steinen beworfen. Es gab deshalb „Zusammenstöße“ zwischen Juden und Arabern, die von der IDF getrennt werden mussten. YNet berichtet, dass die Araber die Sicherheitskräfte mit Steinen bewarfen. Die Araber behaupten, es seien „Dutzende“ von ihnen durch Gummigeschosse, Tränengas und Rauchgranaten verletzt worden. (Araber haben bereits früher erhebliche Sachschäden in Esh Kodesh verursacht und versucht Land zu besetzen.)
In Nordisrael wurde in einem Nationalpark eine Frau von einer Kugel (aus einer AK-47) in den Kopf getroffen; der Schütze hatte offenbar von Jordanien aus auf die Familie in Israel geschossen. Es ist ein Wunder, dass die Frau das überlebt hat.

Antisemitismus auf dem Tempelberg (Video)

Elder of Ziyon, 11. August 2015

Dieses 12-minütige Video zeigt – selbst im editierten Zustand – einen Mob Muslime, die einer kleinen Gruppe hareidischer Juden verfolgt, die den Tempelberg besucht.

Die Juden agieren still und respektvoll. Doch die Tatsache, dass sie sichtbar religiös sind, schient die Muslime nur noch stärker aufzubringen.

Die gesamte Zeit werden die Juden belästigt und angebrüllt, einfach weil die Juden sind. Die Muslime sind nicht zum Gebet hier oder zur Besinnung oder auch nur um Ball zu spielen – ihr gesamtes Leben konzentriert sich darauf Juden daran zu hindern friedlich dort umherzugehen.

Aber viel Glück dabei ein westliches Medienorgan zu finden, das dies genau als das beschreibt, was es ist: purer muslimischer Antisemitismus.

Die gute Nachricht ist, dass hareidische Juden anfangen den Tempelberg zu besuchen. Es sind nicht mehr nur Juden mit gestrickten Kippot.

Jerusalem in diesem Sommer

The Real Jerusalem Streets, 13. August 2015

Es ist August in Jerusalem, Israel

Und es wird heiß.

Sicher, wir sind mitten im Sommer im Nahen Osten,

aber während der Hitzewelle der letzten Woche

fasst dieses Katzenfoto zusammen, wie ich mich die meiste Zeit überfühlte.

Viele Israelis sind weg.

Nur Besucher sind in ihrem Urlaub hier angekommen.

Zu jeder Zeit, an jedem Ort kann die Rush Hour sein.

Nicht viele bemerkten es,

aber ein paar neue Botschafter in Israel legten

Präsident Rivlin im Beit Hanasi, der offiziellen Residenz

des Präsidenten Israels ihre Legitimationen vor.

Mancher wird bemerkten, dass diese Straße in Katamon asphaltiert wurde,

aber erst, nachdem die Arbeiter ihre Handy-Nachrichten lasen.

Bei derart hohen Tagestemperaturen

gehen die meisten Menschen erst ab Abend nach draußen,

gehen in die Einkaufszentren

und die Parks überall im Bereich Jerusalem.

Besonders donnerstagsabends

gibt es viel zu viel zu tun.

Ich hoffe bald bei den den ganzen Monaten andauernden Veranstaltungen dabei sein zu können.

Contact Point am Israel-Museum

am letzten Donnerstag war auf sehr viele Weisen einzigartig,

abgesehen davon, dass es von 20 Uhr abends bis 3 Uhr morgens dauerte.

In der Galerie für Popkultur wurden Kissen auf den Boden gelegt

und ein Mikrofon in die Mitte des Raums gestellt.

Auf die Wand wurde ein Mann projiziert,

der sich an einer anderen Stelle im Museum befand.

Der Mann an der Wand sprach mit dem Publikum,

während Besucher aufstanden, um ihn über das Mikrofon Fragen zu stellen.

Ich komme immer noch nicht darüber hinweg, in welch einer kleinen Welt wir uns hier befinden.

Ich sag eine Frau und ihre Töchter, die ich vor ein paar Jahren getroffen hatte.

Während wir nahe des Mikrofons miteinander sprachen,

stand eine andere Frau auf und kam herüber, um sie zu begrüßen.

Sie hatten sich vor Jahren gekannt.

Menschen, die aus so vielen Orten der gesamten Welt zusammenkommen.

Ich löschte dieses Foto beinahe wegen des blauen Lichts.

Später sah ich Besucher des Museums, die aufgereiht standen,

um sich mit farbigen Lichtern einwickeln zu lassen.

Sie wurden eines der ungewöhnlichen Ausstellungsstücke des Abends,

die die Galerien „willkürlich“ erleuchteten.

Dies ist einer von drei ausgestellten 3D-Kopierern.

Ich musste dreimal hinsehen, um zu bemerken, dass er eine kleine Statue herstellte.

Draußen gab es Live-Musik und

der Skulpturen-Garten wurde farbenfreudig erleuchtet.

Selbst der Schrein des Buches wurde in dieser Nacht zur Leinwand,

als Stroboskoplichter den Himmel erhellten.

Die Vielfalt der Sommerveranstaltungen

kann man an diesen Schildern für große Sommerfeste sehen.

Sie reichen von internationalen Marionettenvorführungen bis zu Weinfesten.

Es gibt weitere neue Schilder für die Hansen House-Nacht,

zum Einkauf in der Stadtmitte und einen neuen Kinokomplex

Die Straßen unterscheiden sich total vom letzten Sommer und den Bomben aus dem Gazastreifen.

Letzten Sommer war der Alte Bahnhof nachts dunkel, traurig und leer.

Gestern Abend fuhren Autos um ihn herum und suchten nach einem Parkplatz,

er war voller Menschen und Musik.

Nicht weit weg am Kotel, der Westmauer (des Tempelbergs),

versammelte sich eine überfließende Menge von Tausenden,

zu einer besonderen Weihung von Thora-Rollen,

75 Stück,

eine für jeden gefallenen Soldaten des letzten Sommers.

Es geschieht so viel in Jerusalem in Israel,

aber es muss bis zum nächsten Mal warten.

Für viele ist der erste Schultag das,

auf das sie sich wirklich freuen,

und die „Shalom Kita Aleph“-Poster hängen bereits.

Es ist schön, sich von Ihnen mit Thora und Bildung

als wichtigen Bestandteilen dieser vergangenen Woche

zu verabschieden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.08.2015)

Sonntag, 09.08.2015:

PA-Minister: Gewalttätiger Widerstand gegen die Besatzung ist ein Recht und eine Pflicht.

Die IDF hat nach dem Tod des verbrannten Familienvaters die Präsenz in Judäa und Samaria verstärkt, weil von mehr Unruhen ausgegangen wird.

Im Nafha-Gefängnis schlossen sich 107 Häftlinge dem Hungerstreik an.

Im Kreis Eschkol waren Explosionen zu hören, die aus der Offensive der Ägypter gegen Jihadisten im Sinai stammen.

Nahe der jüdischen Gemeinde Yitzhar in Samaria brach ein Feuer aus.
Im Jerusalemer Stadtteil A-Tur brach ein Buschfeuer aus. Die Feuerwehr bekam es gegen Abend unter Kontrolle.

Nicht zum ersten Mal: An der Stelle, an der vor einer Woche ein arabischer Autofahrer absichtlich drei Soldaten überfuhr, versammelten sich noch während der Bergung der Verletzten viele Araber, um Selfies zu machen, die den Anschlag bejubelten.

Hochzeitsfeier in Schuafat – durch die „Freudenschüsse“ wurde ein fünfjähriges Kind in Pisgat Ze’ev verletzt. Außerdem wurde ein Zehnjähriger in Schuafat verletzt.

Montag, 10.08.2015:

Die Hamas preist natürlich wieder den feigen Messerstecher von gestern als Helden.

Der gestern durch eine Messer-Attacke verletzte Israeli berichtete, dass die Araber an der Tankstelle sich einfach nur amüsierten, als er um Hilfe rief.

Nahe des Gazastreifens lebende Israelis, beschweren sich über eine neue Taktik der Araber ihnen das Leben zur Hölle zu machen: Müll-Terror. Die Araber laden ihren Müll an einer Stelle direkt an der Grenze ab, wo der Wind den Gestank in israelische Ortschaften trägt. Von israelischer Seite wird die Müllhalde als Sicherheitsrisiko gewertet, nicht nur weil Terroristen sie als Deckung nutzen können, sondern auch weil Ungeziefer aus dem Müll von dort aus ungehindert über die Grenze kommen kann.

Dienstag, 11.08.2015:

Ein festgenommener Hamasnik, der durch einen Tunnel nach Israel eindrang und erwischt wurde, bestätigte (detailliert), dass die Hamas Baumaterial für den Gazastreifen in den Bau von Terrortunneln abzweigt. (Der Mann ist glaubwürdig, er war daran beteiligt.)

Die PA widmet wieder einmal einen Platz einem terroristischen Mörder: Auf einem Platz in Nablus wurde ein Denkmal eingeweiht, das dem „Märtyrer-Führer Naif Abu Sharakh, Kommandeur der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden, Führer der das Martyrium Suchenden“ gewidmet ist. Der Terrorist ist für zahlreiche ermordete Israelis verantwortlich, darunter ein Attentat mit 23 Toten am 5. Januar 2003 in Tel Aviv. Er wurde am 26. Juni 2004 von der israelischen Armee getötet.

Verteidigungsminister Ya’alon besuchte heute Morgen die Patriarchenhöhle in Hebron. Die PA-Medien „berichten“, er sei in die „Ibrahimi-Moschee“ „eingebrochen“.

Die PA-Jugendlichen und -Kinder lernen in ihren Sommerlagern, dass sie das „Land befreien werden, das 1948 besetzt wurde“. (Ach ja, es geht immer nur um die 1967 „besetzten Gebiete“?)

Als „Reaktion“ auf den Brandanschlag von Duma droht die Fatah mit verstärktem Terror in Judäa und Samaraia.

Mittwoch, 12.08.2015:

Das neulich abgesagte Rückspiel einer Mannschaft aus dem Gazastreifen in Hebron soll am Freitag stattfinden; die Mannschaft reiste heute aus dem Gazastreifen aus.

Es verdichten sich wieder Gerüchte, dass Mahmud Abbas von seinen Posten zurücktreten wird.

Eine Gruppe friedensbesoffener Frauen lagern seit mehreren Wochen vor Premierminister Netanyahus Haus und protestieren, weil er keinen Frieden mit den PalArabern schließt. Sarah Netayahu traf sich mit den Frauen und sagte ihnen, sie möchten doch bitte nach Ramallah fahren und Mahmud Abbas belagern, ihr Mann sei die falsche Adresse.

Donnerstag, 13.08.2015:

Der in einem israelischen Gefängnis einsitzende Erzterrorist Marwan Barghouti wurde vom Leiter einer Palästinenserorganisation als neuer Vorsitzender der PA vorgeschlagen.

Seit Januar 2015 haben die Geheimdienste und Sicherheitskräfte 111 Terroranschläge verhindert, darunter Entführungen und Bomben. 17 davon waren geplante Selbstmordanschläge.

Freitag, 14.08.2015:

Der hungerstreikende Terrorist Muhammad Allan hat das Bewusstsein verloren. Es ist unklar, ob er jetzt zwangsernährt werden wird.

Der „militärisch Zweig“ des Palästinensischen Islamischen Jihad droht, wenn ein hungerstreikender Araber in israelischen Gefängnissen stirbt, dann wird Israel angegriffen. (Sie drohen, wenn Israel den Typen retten will, sie drohen, wenn es ihn sterben lässt – es kann immer nur alles falsch machen.)

Die von Jordanien 1948 gesprengte Synagoge Tiferet Yisrael soll im Jüdischen Viertel der Altstadt wieder aufgebaut werden. Die Muslimtruppen schäumen, das sei Teil des Plans die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören.

Stolz und Vorurteil

Ruthie Blum, Israel HaYom, 4. August 2015

Am Donnerstag, als Jerusalem sich auf die Gay Pride-Parade vorbereitete, indem die Hauptverkehrsstraßen abgesperrt und überall in der Stadt Regenbogenfahnen aufgehängt wurden, begab sich der 39-jährige Yischai Schlissel in die Hauptstadt, den Kopf voller Massenmord und ein Messer in der Tasche seines schwarzen Mantels.

Trotz der starken Polizeipräsenz zur Veranstaltung schaffte Schlissel es durch das Gedränge zu kommen, anfangs unentdeckt. Das wäre nicht so seltsam, angesichts der großen Zahl an Menschen, von denen er umgeben ist. Aber Schlissels hareidische Kleidung, sein langer Bart und die Schläfenlocken hätten dafür sorgen müssen, dass er in der farbenfrohen, leicht bekleideten Menge enorm auffällt.

Als die Aufmerksamkeit sich der Gesetzeshüter auf ihn richtete, war es allerdings zu spät: Schlissel hatte bereits erfolgreich auf sechs Menschen eingestochen, darunter die 16-jährige Shira Banki, die Montag ihren Verletzungen erlag.

Die Nachricht von dem, was das gesamte Land sofort als einen „Akt jüdischen Terrorismus“ verurteilte, entfachte allgemeines Entsetzen, Trauer und gesellschaftliche Selbstgeißelung.

In erster Linie gibt es einen allgemeinen Konsens, dass der Anschlag hätte verhindert werden können.

Schlissel war ganze drei Wochen vorher aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem er ein Jahrzehnt dafür im Gefängnis verbrachte, genau dasselbe Verbrechen am selben Schauplatz beging. In der Tat stach er bei der Gay Pride-Parade in Jerusalem 2005 auf drei Teilnehmer ein. Das führte dazu, dass er wegen versuchtem Mord und schwerer Körperverletzung zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt wurde – ein Strafmaß, das 2007 heruntergesetzt wurde.

Zweitens zeigte er bei seiner Entlassung ein Verhalten, das Alarmglocken hätte schrillen lassen müssen. Im Vorfeld der Parade verteilte er an Nachbarn in Modi’in Illit ein Dokument, in dem er schrieb: „Es ist die Verpflichtung eine jeden Juden seine Seele von Strafe fernzuhalten und diese gigantische Schändung des Namens Gottes am nächsten Donnerstag aufzuhalten.“

Er gab auch einem hareidischen Radiosender ein Interview, in dem er seine Geisteshaltung und Aufruf zum Handeln an seine Mit-Glaubenseiferer bekräftigte.

Die Tatsache also, dass er frei umherstreifen konnte, ohne jegliche Überwachung, schockiert viele Beobachter.

Mich allerdings nicht, denn weder das nachsichtige Justizsystem noch die Inkompetenz der Polizei, verbunden mit ihrer eingeschränkten Personalstärke, sind irgendetwas Neues.

Genauso wenig überrascht, dass Politiker aus dem gesamten Spektrum, gemeinsam mit der Öffentlichkeit, den Experten und allen Rabbinern, die die Gesetze des Staates und der Thora anerkennen und respektieren, den Anschlag umgehend verurteilten. (Auch wenn Schlissel und Seinesgleichen behaupten das jüdische Recht hochzuhalten, scheinen sie zu glauben, dass sie über der Einhaltung der Zehn Gebote sowie den israelischen Gerichten stehen.)

Was innehalten lassen könnte, ist die Reaktion der israelischen Linken auf den Vorfall. Demonstrationen das ganze Wochenende über, vordergründig zum Zweck der Bekräftigung des Aufrufs zu „Toleranz“ und „Miteinander“, verwandelten sich in Hass-Feste. Nicht gegen die antiisraelischen Ultraorthodoxen; nicht gegen die Polizei; nicht gegen die Gerichte; nicht gegen das Wahlsystem, das für die Macht der hareidischen Parteien verantwortlich ist.

Nein, der Hass und das Gift waren gegen Premierminister Benjamin Netanyahu und seine Koalitionspartner gerichtet. Parolen mit hebräischen Reimen, die den Premierminister der Aufstachelung beschuldigten, wurden überall gerufen, vom Zionsplatz in Jerusalem bis zum Rabinplatz in Tel Aviv.

Bildungsminister Naftali Bennett wurde in letzter Minute gebeten auf der Kundgebung in Tel Aviv nicht zu sprechen, als das Brüllen und Fluchen bei der bloßen Erwähnung seines Namens zu bedrohlich wurden. Energie- und Infrastrukturminister Yuval Steinitz war nur mit Geleit in der Lage das Podium zu erreichen. Mitglieder der LGBT-Fraktion des Likud geleiteten ihn nach vorne, während sie von Schwulen mit anderen Ansichten verspottet und als „Faschisten“ bezeichnet wurden – und auch von anderen Linken mit roter Farbe auf den Handballen, die Blut an den Händen eines jeden darstellen sollte, der eine andere Meinung dazu hatte, warum sie sich überhaupt hier versammelt hatten.

Die Ironie an der Sache: Schlissel hasst Netanyahu genauso heftig wie sie, allerdings weil er ein säkularer Jude im modernen Staat Israel ist, dessen Eintreten für liberale Werte nicht tolerierbar ist.

Es besteht kein Zweifel, dass Schlissel diesmal zu lebenslänglich verurteilt wird. Dank der Linken und Netanyahu – der die Verabschiedung eines Gesetzesvorschlags zur Wiedereinführung der Todesstrafe für Terroristen verhinderte – wird der Mörder noch seine nächste Entlassung erleben, statt für das Abschlachten eines unschuldigen Mädchens zu sterben.

Dieses Zerrbild ist es, das den arabischen Terroristen erlaubt ihre Zeit abzuwarten, bis sie als Teil eines wiederholten israelischen „Gefangenenaustauschs“- und „Friedensprozess“-Handels befreit werden.

Aber das kümmert die Linke nicht, die jeden einzelnen muslimischen Mörder als „einsamen Wolf“ behandelt, aber die israelische Gesellschaft als Ganzes (mit Ausnahme ihrer selbst) für Typen wie Schlissel verantwortlich macht.

Darüber hinaus war Schlissels Amoklauf mit dem Messer einmalig. Im Verlauf der 14 Jahre jährlicher Gay Pride-Paraden waren die beiden Messerangriffe von ein und derselben Person verübt worden.

Der Versuch der Linken diese Tatsache zu verschleiern und den Mord in eine weitere Rechtfertigung zu wenden das Land schlechtzumachen, ist widerlich.

Stolz ist nicht das Wort, das einem diese Woche einfällt, sonder Scham.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.08.2015)

Sonntag, 02.08.2015:

Wie schon die Hamas und andere rief jetzt auch der Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad wegen des Mordes und Brandanschlags zu Racheaktionen gegen Juden auf.

Eine der Verletzten vom Gay Pride-Anschlag (einer 16-jährige) erlag jetzt ihren Verletzungen. In Jerusalem kam es zu spontanem Gedenken.

In Jerusalem und in Tel Aviv demonstrierten mehrere Tausend Israelis gegen die Anschläge auf Araber und Juden der letzten Tage.

Die arabische Familie, auf die der Brandanschlag verübt wurde, bei dem ein Kleinkind starb, kämpft im Krankenhaus weiter ums Überleben.

Ein islamischer Lehrender in der Al-Aqsa-Moschee: Jüdische Ärzte schaffen und verbreiten Seuchen, weil 95% der Pharmaindustrie Juden gehört. Außerdem gehört der Familie Rothschild mehr als die Hälfte des Vermögens der Welt.

Montag, 03.08.2015:

Gestern gab es einen riesigen Brand bei Jerusalem, das 300 Dunam Land verbrannte, dafür sorgte, dass Hunderte Menschen evakuiert werden musste und einige Lagerhäuser und sogar Wohnhäuser verbrannten. Die Feuerwehr brauchte 8 Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen, vier Feuerwehrleute wurden verletzt. Heute gaben die Behörden bekannt, dass es sich um Brandstiftung handelte.

Mittwoch, 05.08.2015:

Absurditäten auf die Spitze getrieben: Ein PA-Minister wirft Israel vor auf dem Tempelberg Artefakte zu stehlen. (Wenn einer dafür sorgt, dass dort Artefakte verschwinden, dann die Araber. Prof. Gabriel Barkay wühlt sich seit Jahren mit seinen Studenten und Freiwilligen durch die Berge an Erde vom Tempelberg, die von der Waqf willkürlich in die Gegend gekippt wurden.)

Die PA lässt die Lage in Jerusalem anheizen; inzwischen wird israelische Präsenz auf dem Tempelberg als „Invasion“ bezeichnet und weiter sowie verstärkt behauptet Israel wolle die Al-Aqsa-Moschee zerstören.

Nach Angaben türkischer Medien sollen 120 PalAraber im Gefängnis Nafha (bei Mitzpe Ramon) in den Hungerstreik getreten sein, weil sie bessere Haftbedingungen haben wollen.

Hamas „warnt“ vor neuer Gewalt, sollte Israel die Blockade nicht lockern.

Heckmeck:
– Die israelische Regierung hat Mahmud Abbas versichert, dass sie nicht mit der Hamas über einen Waffenstillstand verhandelt.

Donnerstag, 06.08.2015:

Im Gazastreifen wurde ein Araber zum Tod durch Erhängen verurteilt, weil er „mit der Besatzung kollaboriert“ haben soll. Näheres wurde nicht bekannt gegeben.

Mahmud Abbas tönt, wenn Israel die Brandstifter von Samaria nicht festnimmt und verurteilt, dann ist es Partner beim Verbrechen. Das ist Chutzpe hoch drei, denn wann immer die Terroristen etwas verbrechen, darf Israel je nicht die PA bzw. Hamas mitverantwortlich machen, selbst wenn die die Befehle gegeben und dazu aufgestachelt haben.
Darüber hinaus behauptet Abbas, Israel erziehe zu einer Kultur des Hasses und der Apartheid. Ausgerechnet der Antisemit, der einen judenreinen Staat haben will, dessen Medien, Schulen und Prediger Judenhass verbreiten und zu Terror aufstacheln!

Freitag, 07.08.2015:

Das Rückspiel zwischen Ahli Al-Khalil („Westbank“) und Ittihad al-Shujaiyeh (Gazastreifen) findet – vorerst – nicht statt. Es wurde von Jibril Rajoub abgesagt. Die Terroristen sagen, Israel habe die Reisegenehmigung nicht erteilt. Was nicht stimmt. 33 der 37 Teammitglieder (einschl. Trainerstab usw.) hatten Reisegenehmigungen bekommen, die restlichen 4 sollten vorher einer Befragung unterzogen werden, für die extra Zeit reserviert wurde (sie konnten einen Tag früher zum Grenzübergang kommen). Das heißt also, dass Rajoub – einmal mehr – den Sport nutzt, um für Israel negative Schlagzeilen zu produzieren.

Ein Hamas-Grande kündigte „furchtbare Strafen“ für Israel an. Grund ist die mörderische Brandstiftung von neulich.

Samstag, 08.08.2015:

Der Brandanschlag auf eine arabische Familie in Samaria hat ein zweites Todesopfer gefordert. Der Familienvater erlag jetzt seinen Verletzungen. Die Armee steht in hoher Alarmbereitschaft, weil deswegen neue Unruhen befürchtet werden.

Die Fatah bildet in Qalqilya eine Miliz, die die Araber vor „Siedler-Anschlägen“ schützen soll.