Feiertagssaison in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 8. Oktober 2019

Was für ein wunderbares Wochenende im Viertel!

Die Straßen von Jerusalem in Israel waren gesäumt mit Herbstblumen, die in Farben platzten.

Nach einem überraschenden Regen am Schabbat ist die Luft unter einem blauen Himmel klar.

Die Straßen von Jemin Mosche sind noch herrlicher als üblich.

Ich hoffe, alle Touristengruppen wussten die Schönheit zu schätzen, als sie unterwegs waren.

Nach so vielen Malen im Beit Hanasi, der Residenz des israelischen Präsidenten, bemerkte ich zum ersten Mal die Granatäpfel, die direkt bei Theodor Herzl wachsen.

Was für ein Blick von dem neuen Aussichtspunkt über dem Tal des Kreuzes!

Schana tova! „Ein gutes neues Jahr!“, heißt es auf den Schildern über Jerusalems Straßen.

Musik am Sultanteich, Musik am Kikar Safra und musikalische Selichot und Lieder an so vielen Orten.

Zehntausende füllten vor Yom Kippur den Platz vor der Kotel, der Westmauer und den gesamten Bereich für die jährlichen Mitternachts-Selichot.

Im sechsten Jahr war Präsident Rivlin Gastgeber eines Selichot-Gottesdienstes mit Musik. Jedes Jahr größer, hatte diese Veranstaltung 500 Gäste im rückwärtigen Garten direkt an der Synagoge.

IDF-Soldaten, Schüler in vormilitärischen Programmen und Mitglieder der täglichen morgendlichen Gebetsgruppe waren alle eingeladen.

Musik vor den Selichot-Gebeten mit Shai Tsabari und Akiva Tourgeman.

Die Menge klatschte und sang oft mit.

Große Bildschirme zeigten denen draußen, was in der Synagoge ablief und der Präsident kam ebenfalls heraus.

Am Ende des Gottesdienstes und Gesangs war es kurz vor Mitternacht.

Yom Kippur beginnt dieses Jahr in der Nacht zum 8. Oktober und geht bis zur Abenddämmerung am 9. November.

Nach Angaben von IDI-Gutachten planen 60,5% der jüdischen Israelis an Yom Kippur zu fasten, ein beträchtlicher Rückgang von 73%, die es 1994 waren.

Nur etwa ein Viertel der jüdischen Israelis (23%) planen alle an Gottesdiensten in der Synagoge teilzunehmen.

Aber die Straßen sollten ruhig sein, ohne Busse, Züge oder Fahrzeuge, nur Fahrräder sollten unterwegs sein.

Neue Schilder sind zur Feiertagssaison in Jerusalem aufgehängt.

Es finden zu viele Konzerte und Aktivitäten statt, um sie hier aufzulisten.

Der Jerusalem-Umzug mit tausenden internationaler Teilnehmer und hunderten farbenfroher Kostüme werden die Straßen von Jerusalem füllen.

Es geschieht so viel in Jerusalem in Israel in dieser Feiertagszeit.

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Muslimführer bestreitet jüdische Rechte in Jerusalem vor Repräsentanten des Vatikan

Elder of Ziyon, 4. Oktober 2019

Am Donnerstag besuchten die Repräsentanten des Vatikan für die östlichen Kirchen Leonard Sandri und Fracesco Patton den Tempelberg/das Al-Aqsa-Gelände.

Kardinal Sandri hielt eine Rede, in der er die Position des Vatikan zu Jerusalem betonte, darunter dieses Zitat von Papst Franziskus vom letzten März:

Wir glauben es ist wichtig die Heilige Stadt Jerusalem als gemeinsames Erbe der Menschheit zu erhalten und vor allem für die Gläubigen der drei monotheistischen Religionen, als einen Treffpunkt und Symbol friedlicher Koexistenz, an dem gegenseitiger Respekt und Dialog kultiviert werden.
Mit diesem Ziel vor Augen müssen der besondere multireligiöse Charakter , die geistliche Dimension und die eigene kulturelle Identität Jerusalems erhalten und gefördert werden.
Wir hoffen daher, dass den Gläubigen der drei monotheistischen Religionen in der Heiligen Stadt die volle Freiheit des Zugangs und das Recht eines Jeden seinen eigenen Gottesdienst zu feiern gewährt wird, damit in Jerusalem von seinen Gläubigen das Gebet zu Gott, dem Schöpfer von allem, für einen zukünftigen Frieden und Brüderlichkeit auf der Erde aufgerichtet wird.

Scheik Mohammed Azzam Al-Khatib Al-Tamimi, Generaldirektor der Waqf und der Al-Aqsa-Moschee, antwortete mit einer antiisraelischen Äußerung, die zudem jegliche jüdische Verbindung zu Jerusalem leugnete:

Ich danke der franziskanischen Delegation in Jerusalem, der Delegation des Vatikan, für diesen Besuch und für Ihre Solidarität mit der Behörde der Waqf in Jerusalem, die wegen der fortgesetzten historischen israelische Verletzung der Al-Aqsa-Moschee eine schwierige Zeit erlebt.
Das heutige Treffen hat eine historische Bedeutung und wir können sagten, dass es früheren Besuchen des Obersten Pontifex Franziskus bei unserem Grundbesitz (Waqf) und unserer Al-Aqsa-Moschee folgt und er ist eine klare und feierliche Botschaft auf Grundlage der christlich-muslimischen Koexistenz und Ihre fortgesetzte Unterstützung zum Erhalt des historischen Status quo in islamischen und christlichen Schreinen gemäß den Vereinbarungen, die vor der Besetzung Jerusalems 1967 eingerichtet wurden.
Das Modell der friedlichen islamischen und christlichen Koexistenz in Jerusalem hat 1.400 Jahre angehalten, aber leider können wir nicht vergessen, sondern verurteilen die Kriege und Angriffe gegen Gotteshäuser, gegen die Gläubigen und die unschuldigen Einwohner der Heiligen Stadt und betrachten diese Taten als Anomalie in der Geschichte Jerusalems.

Dann macht er es noch schlimmer:

Wir nutzen die Gelegenheit dieses Treffens um unser Festhalten an den Prinzipien des Omar-Paktes, der die Form der christlich-muslimischen Beziehung auf der Grundlage einrichtete, dass die Al-Aqsa-Moschee ausschließlich Gebetsort für die Muslime ist, so wie die Grabeskirche das für die Christen ist.

Dieser Pakt, auf Arabisch als „al-‘Uhda al-‘Umariyya“ bekannt, ist bezüglich seiner Authentizität in Frage gestellt; es gibt viele Versionen. Die scheinbar zuverlässigste Version, von Al-Tabari festgehalten, beinhaltet:

Dies ist die Zusage der Sicherheit [aman], die der Diener des Gottes, Omar, der Kommandeur der treuen Gläubigen, dem Volk von Jerusalem gegeben hat. Er hat ihnen Sicherheit für sich selbst, ihren Besitz, ihre Kirchen, ihre Kreuze, den Kranken und Gesunden der Stadt zugesichert, für alle ihre Rituale, die zu ihrer Religion gehören. Ihre Kirchen werden nicht von Muslimen bewohnt werden, noch werden sie zerstört werden. Weder sie noch das Land, auf dem sie stehen, auch nicht ihr Kreuz, nicht ihr Landbesitz werden beschädigt werden. Sie werden nicht zwangskonvertiert. Kein Jude wird mit ihnen in Jerusalem leben.*

Wenn Al-Tamimi sich auf Omars Versprechen an die Christen bezieht, löscht er weiter jüdische Geschichte aus.

Die Vertreter des Vatikans sind natürlich zu höflich, um bei einer Zeremonie gegen den auseindeutigen Antisemitismus des Repräsentanten der Waqf zu protestieren, die die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Religionen feiert sollte. Die Juden den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen ist ein kleiner Preis, der dafür bezahlt wird.

Oh und arabische Nachrichtenseiten berichten über Tamimis Worte, als würde der Vatikan dem zustimmen.

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* Gehörte der antisemitische Teil wirklich zu Omars Zusicherung? Tamimi scheint das so zu sagen. Islamicity in den USA argumentiert, es habe nicht so sein können, zerstört dann aber Tamimis Beharren auf muslimische Exklusivität für den Tempelberg!

Es gibt in dem Vertrag zwar eine Klausel bezüglich des Bannes der Juden aus Jerusalem, aber deren Authentizität ist umstritten. Einer der Führer von Omar in Jerusalem war ein Jude namens Kaab al-Ahbar. Omar erlaubte Juden weiterhin auf dem Tempelberg und an der Klagemauer zu beten, während die Byzantiner ihnen alle solche Aktivitäten verboten. Damit steht die Authentizität der Klausel zu den Juden in Frage.

Andere Quellen sagen, dass Omar Jerusalem niemals besuchte, sondern Zeugen sahen, dass Juden auf den Tempelberg gelassen wurden und sogar halfen den Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee zu bauen.

Wie Muslime aus Jerusalem eine heilige Stadt des Islam machten

Ägypter identifieziren sich mit den Pharaonen und Syrer und Libanesen mit den Phöniziern, also entschieden die palästinensischen Araber sich zu behaupten zu den Jebusitern zu gehören, einem ausgestorbenen Stamm, der in Jerusalem lebte, bevor es von den Juden erobert wurde.

Dr. Alex Grobman, Israel National News, 2. Juni 2019

Präsident Donald Trumps historische Entscheidung vom 6. Dezember 2017 Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, hat einen Sturzbach negativer und positiver Reaktionen ausgelöst. Der wesentliche Punkt in Trumps Äußerung lautet:

„Heute erkennen wir das Offensichtliche an. Was macht eine Hauptstadt aus; wann wurde Jerusalem Israels Hauptstadt; wie sieht die jüdische Beziehung zu Jerusalem aus; wie übernahm Jerusalem eine solch bedeutende Position im Islam?

Die National Geographic Society definiert eine Hauptstadt als „eine Stadt, in der die Regierung einer Region verortet ist. Dort stehen die Regierungsgebäude und die Regierungsführer arbeiten dort.“ Gemäß dieser Definition ist Jerusalem Israels Hauptstadt. Die Knesset, Israels gesetzgebender Regierungszweig, der Oberste Gerichtshof und die offiziellen Residenzen des Premierministers und des Präsidenten befinden sich in Jerusalem.

Jerusalem ist Israels ewige Hauptstadt

Als König David Jerusalem ca. 1.000 v.Chr. zu Israels Hauptstadt machte, wurde Jerusalem zum Zentrum der Souveränität der jüdischen Nation. Die jüdische Geschichte hindurch ist die Stadt Israels Hauptstadt geblieben. Die Zentralität Jerusalems für Juden spiegelt sich in ihren täglichen Gebeten, Feiertagen, Ritualen und leidenschaftlichem Anflehen Gottes zu seiner Wiederherstellung.

Für Rabbi Joseph B. Soloveitchik hat Jerusalem seine Heiligkeit nie verloren. Rabbi Abraham Joschua Heschel erklärte, wie der Zionismus „aus der Erinnerung, aus Ritual und Gebet, aus Glauben an die Verheißung, aus Loyalität gegenüber den biblischen Geboten nie die eigene Herkunft zu vergessen, unsere Verbindung, nie die Hoffnung auf Zion und Jerusalem aufzugeben“ geboren wurde.

Bei Hochzeiten, an den freudigsten Ereignissen des eigenen Lebens, sagen Juden Psalm 137 auf: „Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem, dann soll mir die rechte Hand verdorren.“

Wie, wann und warum entwickelte sich Jerusalem dann zu einer wichtigen muslimischen Stadt?

Der Historiker Daniel Pipes weist darauf hin, dass Jerusalem im Koran, in muslimischen Gebeten nie erwähnt wird, niemals Hauptstadt eines souveränen muslimischen Staates wurde oder Zentrum muslimischer Kultur oder Forschung war. Es kam auch nicht viel politische Bedeutung aus Jerusalem.

Im Gegenteil dazu erscheint Jerusalem in der Thora 669-mal auf und Zion (das allgemein Jerusalem oder zu anderen Gelegenheiten das Land Israel bezeichnet) 154-mal, zusammen also 823 Male.

Wie wandelte sich der Status von Jerusalem von einer vernachlässigten oder fast unbedeutenden heiligen Stadt zu einem ansehnlichen Teil des arabisch-muslimischen Lebens, fragt der Historiker Yitzak Reiter. Im Islam ist die Heiligkeit eines Ortes nicht statisch. Die Hierarchie der Heiligkeit während der formgebenden Jahre kann sich als Ergebnis politischer und sozialer Umstände verändern.

Der Historiker Mosche Gil erklärt, dass Jerusalem in den frühen Jahren des Islam Iliya genannt wurde. Muslime nutzten den Namen Iliya noch im zehnten Jahrhundert. Es war auch als Medinat Beyt al-Maqdis, Stadt des Tempels bekannt. Die Araber begannen erst im elften Jahrhundert den Namen Al-Quds, den arabischen Namen für Jerusalem, zu nutzen. Die Stadt wurde für Muslime erst in der Omayyaden-Zeit (661-750) heilig. Bis dahin war sie nur Juden heilig.

Die Verwandlung Jerusalems in eine muslimische heilige Stadt begann, nachdem Kalif Abd al-Malik den Felsendom auf dem Tempelberg baute, der vier Jahre später, 692, vollendet wurde, schreibt Gil. Der Bau der al-Aqsa-Moschee, die von Abd al-Maliks Söhnen ebenfalls auf dem Tempelberg gebaut wurde, dauerte rund zehn Jahr, von 706 bis 717.

Der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee

Einmal fertiggestellt, zogen der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee tausende Muslime auf dem Weg nach Mekka an, übertrugen auf sie eine religiöse und spirituelle Qualität. Im Gegenzug wurden Traditionen um diese heilige Stätte geschaffen, die mit dem Koran und den Hadithen [muslimischen Traditionen von Erklärungen und Entscheidungen, die angeblich von Mohammed selbst stammen] in Verbindung stehen. Gemäß dem Hadith trug der Engel Gabriel Mohammed nach Jerusalem, von wo er in den Himmel aufstieg.

Schließlich wurde die gesamte Stadt Jerusalem für den Islam heilig. Eine umfangreiche Literatur der Mohammed zugeschriebenen Traditionen, die man als Lobrede für Jerusalem kennt, wurde produziert. Die Heiligkeit der Stadt fordert, dass Muslime an diesen Heiligtümern beten. Ein Gebet in Jerusalem zu sprechen wurde gemäß einer Berechnung 500-mal mehr wert als an jedem anderen Ort. Jerusalem, Mekka und Medina waren die drei Orte, die Mohammed den Koran gaben.

Jerusalem würde der Ort sein, an dem alle Moscheen sich am Ende der Tage versammeln werden und wo die Trompete für die Wiederauferstehung der Toten geblasen wird. Auch Palästina garantierte Lob, weil der Koran es als geheiligtes Land bezeichnet.

Arabische Quellen streiten über den Zweck dieser prachtvollen Gebäude. Mehrere Zwecke sind vorgeschlagen worden: Abd al-Malik wollte die Aufmerksamkeit von Mekka nach Jerusalem umlenken, als er regierte; sie sollten die religiöse Bedeutung Jerusalems für Muslime zeigen; sie sollten die christlichen Kirchen und Klöster an Schönheit übertrumpfen und damit die Überlegenheit des Islam vermitteln. Eine aktuelle Studie betont, das Ziel habe darin bestanden die Juden und Christen zu beeinflussen Muslime zu werden.

Reiter vermerkt, dass dreihundert Jahre nach Ende der Omayyaden-Zeit die Ayyubiden (12./13. Jahrhundert) Jerusalems Ansehen stärkten, während Muslime den Krieg gegen die Kreuzritter vorbereiteten. Zur Zeit der Kreuzritter dominierten Juden und Christen die Einwohnerschaft in Palästina. Die arabischen Stämme lebten in den Grenzgebieten.

Nachdem die Briten Palästina im Ersten Weltkrieg eroberten, überhöhte Haddsch Amin al-Husseini, der Mufti von Jerusalem, die Bedeutung der Al-Aqsa-Moschee und Jerusalem in Reaktion zur vermeintlichen Bedrohung durch den Zionismus.

Am Ende des Sechstage-Kriegs 1967, fügt Reiter an, schufen palästinensische Araber neue Mythen, indem sie lange vergessene islamische Traditionen, Interpretationen und Überzeugungen zu den Moscheen wiedereinführten. Diese neu definierten Mythen halfen muslimisch-religiöse Leidenschaften zu entzünden, um die Herrschaft über Ostjerusalem und die heiligen Stätten wiederherzustellen.

„Al-Aqsa in Gefahr“

Das führte zur Strategie „Al-Aqsa ist in Gefahr“, obwohl der Tempelberg unter der Kontrolle der muslimische Waqf steht. Reiter fügt an, dass es zur Hervorhebung der Notwendigkeit die Moschee schützen zu müssen folgendes gibt: Besuche der Moschee als Teil einer politischen Pflicht sowie als religiöse Verantwortung, Sonderkonferenzen und zahlreiche Predigten, in denen die Al-Aqsa und Jerusalem im Vordergrund stehen; und Kundgebungen sowie politische Proteste.

Teil des Versuchs besteht darin die religiöse Verbindung der Juden zu Jerusalem, der Kotel und besonders zum Tempelberg zu leugnen. Versuche alle Spuren des Tempels zu vernichten, werden tams al ma’alem genannt, Arabisch für „löschen der Zeichen“, gibt Mordechai Kedar an, ein führender Experte für arabisch-islamische Gruppen.

Vortäuschung einer historischen Vergangenheit für die palästinensischen Araber

Erfundene Geschichte ist ein weiterer Teil dieses Plans. Die Ägypter identifizieren sich mit den Pharaonen und die Syrer und die Libanesen mit den Phöniziern, also beschlossen die palästinensischen Araber, obwohl sie von der Arabischen Halbinsel stammen, zu behaupten Teil der Jebusiter zu sein, eines untergegangenen kanaanitischen Stammes, der in Jerusalem lebte, bevor es von den Juden erobert wurde.

Die palästinensischen Araber behaupten auch eine Verbindung zu Saladin zu haben, dem Gründer der Ayyubiden-Dynastie, die Jerusalem von den Kreuzrittern befreite. Ein zukünftiger Saladin, glauben sie, wird Jerusalem von den „neuen Kreuzrittern“ „befreien“ – den Juden, die Jerusalem regieren.

Einen letzte Anmerkung

Der Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern ist ein Religionskrieg, der zu endlosen Kommissionen, Konferenzen und Übereinkommen geführt hat, die auf der wahnhaften Annahm beruhen, man könne mit Leuten verhandeln, die glauben Juden seien Ungläubige, die ihr Land stahlen.

Kedar erklärt: „Der religiöse Grund wurzelt im Konzept des Islam von sich selbst als einem Glauben, dessen Auftrag es ist sowohl dem Judentum als auch dem Christentum ein Ende zu setzen und alles, was einst jüdisch oder christlich war, zu erben: Land, Gotteshäuser und Menschen.“

Jerusalem ist tausende Jahre lang die heiligste Stadt des jüdischen Volkes gewesen. Einen frohen Jerusalem-Tag!

Wenn diese Fotos Sie wütend machen, dann sind Sie wohl einfach ein Antisemit

Elder of Ziyon, 20. September 2019

Ma’an, die unabhängige palästinensische Nachrichten-Agentur, veröffentlichte gestern einen Artikel, in dem es hieß, dass letzte Woche „448 Siedler den Hof der Al-Aqsa-Moschee stürmten“.

Auf Deutsch heißt das, dass 448 Juden den Tempelberg besuchten, den heiligsten Ort im Judentum. Diese Woche gab es mehr jüdische Besucher als üblich, weil der Wahltag ein freier Tag war.Ma’an fährt fort: „Hunderte Siedler, begleitet von jüdischen Rabbinern, stürmten die Höfe der Al-Aqsa und vollführten talmudische Rituale mit Sicherheitsschutz durch die Besatzungskräfte.“

Für den Fall, dass dies das arabische Publikum des Artikels nicht genug empört, veröffentlichten sie ein Foto dieser stürmenden Siedler.

Palestine Today fügte mehr von dem hinzu, was sie als aufhetzende Bilder von Juden, die Fotos vor dem Felsendom machen, dem Ort, wo die jüdischen Tempel gebaut und zerstört wurden.

Ja, es gibt auf arabischen Internetseiten weitere Fotos lächelnder Juden auf dem Tempelberg als in jüdischen Nachrichtenmedien.

Jetzt sollten Sie nicht außer Acht lassen, dass Fotos wie dieses von christlichen Besuchern ständig gemacht werden:

Und Muslime machen Tonnen an Fotos – und ihre Selfies können sogar nachts gemacht werden, wenn Nichtmuslime an dem Ort nicht gestattet sind:

Doch die Fotos von Christen und Muslimen, die fröhlich vor der kultigen Kuppel posieren, sind keine Titelseiten-Nachrichten, nirgendwo.

Nur Juden, die dieselbe Art Fotos machen, an derselben Stelle, mit demselben Lächeln, sorgen dafür, dass Araber, Muslime und ihre Mitstreitenden, sich aufregen.

Die arabischen Artikel über „stürmende Siedler“ erwähnen unvermeidlicherweise, dass sie von einer Gruppe bewaffneter israelischer Polizei geschützt werden.

Warum ist das so?

Weil religiöse Juden, die den Ort besuchen, ohne diesen Schutz von Massen an Muslimen gelyncht werden würden, die dadurch, dass sie tagtäglich solchen Artikeln ausgesetzt sind, dazu aufgestachelt werden! Araber wird eine stetige Kost der Hetze ausgesetzt, die jeden Juden dämonisiert, der es wagt den Ort zu besuchen, der die Stelle von Salomos Tempel war, 1.600 Jahre, bevor es den Islam gab.

Wenn das kein Antisemitismus ist, was dann?

Der Fund wertvoller Geschichte unter den Straßen Jerusalems

Sharon A, The Real Jerusalem Streets, 21. August 2019

Ich habe unzählige Male wiederholt, dass man nie weiß, was man auf den Straßen Jerusalems finden wird.

Der Satz, dass man nie weiß, was man unter den Straßen Jerusalems finden wird, bekommt tagtäglich eine völlig neue Bedeutung.

Eine archäologische Grabung am Grab des Propheten Samuel wurde kürzlich gestoppt, als Arbeiter eine Artilleriegranate aus dem Ersten Weltkrieg freilegten.

Der Nationalpark Emek Tzurim befindet sich am oberen Bereich des Kidron-Tals.

Der Park bietet diesen beeindruckenden Blick auf Jerusalem und befindet sich im Bereich des Sifting Project.

Das Sifting Project im Zurim-Tal hat eine Ausstellung der Funde aus der Zeit des Zweiten Tempels, die aus dem Erdreich geborgen wurden, das die Waqf dort ablud.

Im November 1999 karrte die Waqf neutausend Tonnen Boden, gefüllt mit Jahrhunderten darin vergrabener Geschichte, dort ab, um eine Eingang zu einer neuen, unterirdischen Moschee für 10.000 muslimische Gläubige zu bauen.

Ich habe vor vier Jahren über Dr. Gabi Barkai und diese Geschichte geschrieben.

Das verbesserte Sifting Project ist für die Öffentlichkeit zugänglich und bereit für neue Amateur-Archäologen.

Der aktuell durchgesehene Boden stammt aus den Grabungen der der Pilgerstraße und des Abfluss-Kanals nahe der Altstadtmauer.

Jeder Teil der Erde wird sorgfältig gewaschen und durchsucht.

Keine goldene Glocke oder antike Münzen, aber wir finden diese Tonscherbe in unserem Eimer mit Dreck und Steinen.

Unser Führer gab uns eine Vorführung. Die Mitarbeiter sind da um zu helfen und zu beaufsichtigen.

In diesem Ausstellungskasten gab es bunte Teile aus antiken Wandmosaiken.

Dieser Ring eines Kindes könnte vor 2.000 Jahren auf die Straße gefallen und im Abflusskanal gelandet sein. Er wurde erst kürzlich gefunden.

Der winzige Ring wurde sehr gerne fotografiert.

Auch die Metallspitze eines römischen Pfeils befand sich im Boden vor den Mauern Jerusalems.

Wussten Sie, dass die Römer Würfel hatten, die unseren heutigen gleichen?

Eine der wertvollen Münzen aus der Römerzeit, die die Unabhängigkeit Jerusalems proklamiert.

Nachdem die Wertgegenstände gesucht und aussortiert wurden, wird der Dreck abgeschüttet und weggefahren.

Als wir aufbrachen, kamen Familien am Sifting Project an. Alle schienen engagiert und begierig zu sehen, welche wertvollen Gegenstände sie in ihrem Erdeimer finden konnten.

Der Nationalpark Emek Tzur befindet sich am unteren Westhang des Ölbergs und des Skopusbergs.

Er liegt direkt neben den Vierteln Wadi al-Joz, A-Tur und Beit Orot

sowie dem Campus der Brigham Young University Jerusalem Center.

Der Parkplatz des Sifting Project ist die freigeräumte Stelle links im Bild.

In Sichtweite der Altstadt von Jerusalem werden die Überreste von Generationen aufgedeckt.

Es ist eine Schande. Sie ließen die Juden nicht in die Stadt zurückkommen.
Aber heute, 2000 Jahre später, ist Jerusalem für jedermann offen.
Jeder kann nach Jerusalem kommen. Da ist Ihre wunderbare Gruppe Journalisten aus der ganzen Welt. Und das ist die Schönheit Jerusalems. Das ist unser Job hier, das ist unser Ziel: die wunderbare Botschaft der Stadt Jerusalem der gesamten Welt zu bringen. Sie haben also einen großartigen Auftrag und eine großartige Arbeit. Vielen Dank, dass Sie gekommen sind.

Ein kurzer Blick auf das Jerusalem des 19. Jahrhunderts

Zur Feier des Jerusalem-Tags wirft die Nationalbibliothek einen Blick zurück – weit zurück – auf die Heilige Stadt

Gil Weissblei, Times of Israel Blogs, 2. Juni 2019

Eine Straße im Christlichen Viertel. Detail eines Fotos von Félix Bonfils, um 1870.

Wie sah Jerusalem vor 150 Jahren aus? Es scheint, als wären wir die erste Generation, die in der Lage ist diese Frage mit einem Grad an Gewissheit zu beantworten, dank Abzügen, die in der Nationalbibliothek aufbewahrt worden sind; sie stammen aus den frühen Tagen der Fotografie im Land Israel.

Die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts erlebten große Wellen an besuchenden Touristen, Forschern und Pilgern, die das Heilige Land als Teil einer vorher festgelegten Route Touristen-Destinationen im Nahen Osten erkundeten. Die meisten hatten keine Kameras, die in den Tagen damals schwere und unhandliche Geräte waren. Der Orient und der Geiste der Bibel, die sie absorbieren wollten, sind in den von den wenigen professionellen Fotografen, die dort arbeiteten, produzierten Bildern klar sichtbar. Der berühmteste davon war Félix Bonfils.

Die Landschaften sind ausgedehnt und leer, vielleicht wegen der Schwierigkeiten, die mit dem Fotografieren von Passanten zusammenhängen. Kameras der Zeit verwendeten besondere Glasplatten, die mit lichtsensiblen Chemikalien überzogen waren, eine Technik, die lange Belichtung erforderte. In bestimmten Fällen, wenn die Zusammenstellung es erforderte, kann man Bürger Jerusalems des 19. Jahrhunderts in der Tat auf Bildern sehen, wo sie Statisten an einem kunstvollen und stattlichen Filmset ähneln.

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HaGai-Straße mit Blick auf „Das Haus des reichen Mannes“; Foto: Félix Bonfils, um 1860

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Der Eingang zur Stadt: Das Jaffa-Tor. Foto: Bonfils Haus, um 1899. Dieses Bild wurde kurz nach der Auffüllung seines Grabens, der Pferdefuhrwerken ermöglichte in die Stadt zu fahren.

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Das Jaffa-Tor gegen Ende des 19. Jahrhunderts; Foto: Bonfils Haus

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Die Zitadelle Davids und der Handelsplatz vor dem Jaffa-Tor, um 1870. Foto: Félix Bonfils.

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Eine Ansicht des Christlichen Viertels von der David-Zitadelle. Foto: Luigi Fiorillo, um 1875.

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Eine Straße im Christlichen Viertel. Foto: Félix Bonfils, um 1870.

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Juden beten an der Westmauer. Foto: Félix Bonfils, um 1880.

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Damaskus-Tor. Foto: Bruno-Hentschel, 1900.

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Eine Gruppe deutscher Touristen zu Besuch auf dem Tempelberg, 1903.

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Hesekiels Teich. Foto: Félix Bonfils, um 1865.

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Ein Blick vom Ölberg auf Jerusalem. Foto: Frank Mason Good, 1875.

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Die Ostmauer und das Goldene Tor. Foto: Frank Mason Good, 1875.

Dr. Gil Weissblei ist Archivar und Forscher der Geschichte des hebräischen Buchs im 20. Jahrhunderts im Archiv-Amt an der Nationalbibliothek Israels.

Video: Archäologische Funde in der Davidstadt

Phil Schneider, Israel Unwired, 9. August 2019

Was ist der bester Beweis dafür, dass die Juden das indigene Volk im Land Israel sind? Historiker werden sich oft all die Aufzeichnungen aus der gesamten Geschichte ansehen, die belegen, dass die Menschen Jahrtausende lang in einem bestimmten Gebiet lebten. Natürlich kann man über die Wirksamkeit dieser Aufzeichnungen diskutieren. Aber es gibt einen Aspekt historischer Belege, der mehr Gewicht als fast alle anderen Formen historischer Beweise hat – die Archäologie.

Archäologische Grabungen sprenkeln das gesamte Land Israel. Aber das Kronjuwel aller Archäologische im Land Israel ist alles, was nur einen Steinwurf vom Tempelberg entfernt liegt. Eigentlich eine ganze Stadt – die antike Stadt Jerusalem wird aus der Erde geholt. All die antiken Fußwege und Wasserzisternen für die Altstadt werden jeden Tag entdeckt. Das sind aber nicht nur einfach irgendwelche Straßen. Es sind die Straßen von König David und König Salomo von vor 3.000 Jahren, als das jüdische Volk – Millionen davon – lebte und Jerusalem besuchte, dessen Epizentrum der Tempelberg ist.

Wie können wir wissen, dass diese ausgegrabenen Straßen von König David sind? Wegen der Münzen, Amulette, Scherben und zahllosen Entdeckungen, die auf diese Periode verweisen. Die Skeptiker werden jedem archäologischen Fund gute Fragen zuwerfen. Aber jeder ehrliche Mensch wird die einzige logische Schlussfolgerung ziehen: Es gibt Zufälle, aber zu viele Zufälle können kein Zufall sein.

Die archäologischen Funde der Davidstadt sind top aktuelle historische Beweise der jüdischen Verbindung zum Land Israel.