Juden lieben Jerusalem – Araber benutzen es, um die Welt zu erpressen

Elder of Ziyon, 19. Mai 2015

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sagte am Jerusalem-Tag: „Dies ist unsere Hiemat und wir werden hier bleiben.“

Die Reaktion von Mahmud Abbas ist entlarvend.

Sager er, Jerusalem sei muslimisch? Sagte er, es sei arabisch? Sagte er, Bibi irre sich?

Nein. Statt auf Rechte Anspruch zu erheben, wie sehr er die Stadt liebt, die von den Arabern völlig ignoriert wurde, wenn sie sie unter ihrer Kontrolle hatten, entschied er sich sprachliche Erpressung zu betreiben.

Präsident Mahmud Abbas‘ Sprecher Nabil Abu Rudeineh sagte der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA am Montag, es werde weder Frieden noch Stabilität im Nahen Osten geben, solange die Palästinenser nicht Ostjerusalem als ihre Hauptstadt beanspruchen können.

Nicht nur kein Frieden in Israel – kein Frieden (oder Stabilität!) im gesamten Nahen Osten!

Wenn naive Westler behaupten, es gebe eine Verbindung zwischen dem israelisch-arabischen Konflikt und der Stabilität im gesamten Nahen Osten, dann eifern sie den ständigen Erpressungsdrohungen der palästinensisch-arabischen Führer an die Welt nach.

Warum Westler den ausdrücklichen Erpressungsdrohungen so genannter „moderater Friedensmacher“ nachgeben, ist wahrscheinlich eine Frage, die von Psychologen besser beantwortet werden kann.

Die Verbindung zu Jerusalem begreifen

Dror Eydar, Israel HaYom, 15. Mai 2015

1. Es ist faszinierend, dass alle erwähnenswerten Erinnerungs- und Danktage Israels in den jüdischen Monat Iyar fallen. Iyar wird traditionell als Monat der Stärke und des Mutes betrachtet. Der Staat Israel wurde zu Beginn des Iyar ausgerufen und Jerusalem wurde am Ende von Iyar befreit. Dazwischen begehen wir den Bar Kochba-Aufstand – 1.813 Jahre sind seit der Zeit vergangen, in der wir unsere Unabhängigkeit 135 unserer Zeitrechung verloren und der Zeit, als wir sie 1948 wiedergewannen. Neunzehn Jahre vergingen zwischen der Zeit, als der Staat Israel gegründet wurde und der Zeit, als wir durch die Tore der Altstadt Jerusalems marschieren konnten.

Die Israeliten durchliefen als frischgebackenes Volk einen ähnlichen Prozess: Die israelitischen Stämme, die Kanaan am Ende des 13. Jahrhunderts vor der Zeitrechnung betraten, warteten Hunderte Jahre, bevor König David Jerusalem eroberte und König Salomo den ersten Tempel errichtete. Unsere lang andauernde historische Reise ist zwiespältig und beinhaltet zwei Aspekte: die nationale Keimzelle und die spirituelle Keimzelle; Schicksal und Bestimmung; Körper und Seele; Israel und Jerusalem.

Die Araber begreifen, dass die Schlacht um dieses Land und die jüdische Präsenz darin mit Jerusalem beginnt und endet. Die palästinensische Autonomie und die muslimische Welt investieren enorme Anstrengungen im lebendig halten eines falschen Narrativs, das suggeriert Jerusalem sei immer muslimisch gewesen und dass der Mann, der vor 4.000 Jahren die Al-Aqsa-Moschee baute, niemand anderes als Abraham war. Dieses Narrativ ist nicht nur bei Islamisten weit verbreitet. Während eines Gesprächs mit dem israelisch-arabischen MK Jamal Zahalka, einem selbsterklärten Atheisten, lehnte dieser es vor kurzem ab die historische Tatsache zuzugeben, dass es einmal einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gab. Nachdem ich Druck auf ihn ausübte, gestand er ein, dass diese Tatsache zuzugeben „der Besatzung“ oder „Kolonialismus“ dienen würde, wie er es formulierte. Arabische Führer fügen immer das Adjektiv „al-mazoum“ – das bedeutet „angeblich“ oder „falsch“ – hinzu, wenn sie die Existenz eines jüdischen Tempels erwähnen.

Jedes Mal, wenn Sie dieses Argument hören, sagt, wer immer es macht, dass der Oberste Muslimrat (geführt von Hadsch Amin al-Husseini, der später mit Hitler gegen die Juden kollaborierte) 1924 einen englischsprachigen Reiseführer für den Tempelberg veröffentlichte. In diesem Führer hieß es: „Der Ort ist einer der ältesten der Welt. Seine Heiligkeit stammt aus den frühesten Zeiten. Dass er mit dem Ort des Tempels Salomo identifiziert wird, ist unumstritten. Auch ist er nach allgemeinem Glauben die Stelle, an der ‚David einen Altar für den Herrn baute und Brand- und Heilssopfer brachte‘“ (2. Samuel 24,25).

Im 9. Jahrhundert wurde Jerusalem „Bayt al-Maqdis“ genannt, Arabisch für „Beit Hamikdasch“ oder „der Tempel“. Erst im 11. Jahrhundert wurde der Name „Al-Quds“ („das Geweihte Heiligtum“) eingeführt, der vom biblischen „heilige Stadt“ genommen wurde. Jerusalem ist sogar in muslimischen Texten oft „Zion“ genannt worden.

Seit dem Sechstagekrieg von 1967 hat der Wert Jerusalems in den Augen der muslimischen Welt stetig zugenommen. Bis dahin wurde es Hunderte Jahre vernachlässigt. Der Felsendom beherbergt eine 240 m lange Inschrift, die einige der frühesten überlebenden Beispiele an Versen aus dem Koran enthält. Professor Menasche Harel merkte einmal an, dass in all diesen Versen nicht ein einziges Mal das Wort „Jerusalem“ vorkommt und dass die Stadt im Koran völlig fehlt. Und warum sollte sie auftauchen? Wer hat in der Zeit Mohammeds schon von Jerusalem gehört? Im Gegensatz dazu werden Mekka und Medina im Koran hunderte Male erwähnt. Fakt ist: Wenn Muslime in Jerusalem sind, auf dem Tempelberg, dann wenden sie das Gesicht Mekka zu, wenn sie beten.

In der Tat hat Jerusalem in der Geschichte des Islam oder der muslimischen Welt niemals eine politische, kulturelle oder spirituelle Rolle gespielt. Es gewann nur an Wert, wenn es den Muslimen weggenommen wurde, sei es durch die Kreuzzüge oder während des Kriegs mit uns.

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Kotel 1910 (Quelle: Wikipedia)

2. Und was ist mit uns? Kann irgendjemand sich ein jüdisches Dasein im Exil ohne die Sehnsucht nach Jerusalem vorstellen? Juden erwähnen Jerusalem in jedem Gebet, jedem Segen, bei Hochzeitszeremonien und wenn man trauert und bei jedem Feiertag. Die Sehnsucht nach der Rückkehr nach Jerusalem und es wieder aufzubauen durchdringt die jüdische Erfahrung. Jerusalem wird Millionen Male in der Bibel und anderen wichtigen reigiösen Texten erwähnt – den Apokryphen, Büchern über jüdische Bräuche und jüdisches Recht, Fragen und Antworten, jüdischer Philosophie, Dichtung, Liturgie und Prosa. „Zion, du wirst sicher nach dem Schicksal deiner Gefangenen fragen“, fragte im der Dichter Yehuda Halevi im 12. Jahrhundert. Wir waren alle Gefangene Zions, während wir im Exil waren, die sich nach dem Schicksal einer einzigen Stadt erkundigten. Die ganze Geschichte hindurch gab es kein anderes Volk, das sich nach einer Stadt sehnte und sie als Quelle des Lebens betrachtete, nur um aus der Geschichte wieder hervorzutreten und seine angestammte Heimat nach einer lange andauernden und mühsamen Reise wieder zu erneuern.

Kotel_Fotocommunity.deWährend des Unabhängigkeitskriegs 1948, inmitten endloser Bemühungen auf Kosten anderer Fronten für Jerusalem zu kämpfen, sagte David Ben-Gurion: „Der Wert Jerusalems ist nicht messbar; er kann nicht gewogen oder gezählt werden. Denn wenn Land eine Seele haben kann, dann ist Jerusalem die Seele des Landes Israel und der Krieg um Jerusalem ist unendlich wichtig, nicht nur militärisch. Jerusalem fordert und verdient, dass wir dafür aufstehen. Der Eid ‚an den Flüssen Babylons‘ ist heute so wichtig wie er damals war. Andernfalls werden wir den Namen Israel nicht verdienen“, erklärte er.

Der Kampf zur Rechtfertigung unserer Existenz in diesem Land beginnt damit, dass wir unsere Geschichte lernen. Es gibt unter uns Zeichen der Erschöpfung und heute werden verschiedene diplomatische Lösungen in Umlauf gebracht, die die Teilung Jerusalems „natürlich“ zu beinhalten scheinen. Die Wahrheit ist: Jeder Führungspolitiker, der an die Teilung der Altstadt und die Übergabe unserer heiligen Stätten glaubt, wird niemals wahre Führung in unserem Volk erreichen. Die tiefe Verbindung zu Jerusalem nicht zu begreifen ist ein großes Versagen die Tiefe der Seelen unseres Volks zu begreifen. Ein Volk, das 2.500 Jahre lang schwor: „Wenn ich dich vergesse, o Jerusalem, lass meine rechte Hand ihre Schläue vergessen“, wird niemals einen Führungspolitiker akzeptieren, der glaubt, er können einen Körper ohne Seele leiten.

Kotel_Iraelogie.de3. Als Jerusalem nach dem Sechstagekrieg wiedervereinigt und die Westmauer für die Massen zugänglich wurde, strömten alle möglichen Juden an die Stätte, einschließlich der assimilierten Juden und „Teilzeit“-Juden. Die erste Begegnung mit dem Ort ist eine Art Schocktherapie. Man hat oft das Gefühl einer tiefen emotionalen Verbindung ohne jede rationale Erklärung oder klare Begründung.

Im Januar 1961 führte der israelische Botschafter in Kanada, Dr. Yaacov Herzog, eine berühmte Diskussion mit dem Historiker Arnold Toynbee, der behauptete, das jüdische Volk sei eine „versteinerte“ Zivilisation, die irgendwo ausgerissen und in die Geschichte fallen gelassen wurde (zufällig nutzte Zahalka eine ähnliche Methapher, als er sagte, dass die Juden von oben, „aus einem Buch“, auf den Arabern landeten).

In dieser Diskussion zitierte Herzog Toynbee damit, dass er sagte, die Juden seien nicht tot, aber auch nicht wirklich am Leben. Dass es keine Kontinuität in Begriffen von kreativem Leben und kreativem Denken gibt und dass die Juden irgendwie aus dem kulturellen Mainstream auf eine säkulare Insel rutschten und dort stecken blieben. Von Zeit zu Zeit waren ihre Stimmen zu hören, wenn sie den vorbeifahrenden Schiffen etwas zuriefen.

Toynbee wurde aus gutem Grund Antisemitismus vorgeworfen. Man hätte völlig vor Hass blind sein müssen und die enormen kulturellen, philosophischen und religiösen Schätze gar nicht bemerken dürfen, die von Juden im Exil erbracht wurden, um die Juden auf eine solch wüst unangebracht Art zu beschreiben.

Kotel_Juni1967Acht Jahre nach der berühmten Diskussion traf Herzog Toynbee wieder, aber diesmal war dieser versöhnlicher gestimmt. „Was sagen Sie jetzt?“, fragte Herzog und Toynbee antwortete: „Als ich im Funk hörte, dass eure Soldaten [während des Sechstagekriegs] an der Westmauer sind, habe ich angefangen das Wesen eurer Verbindung zu dieser Stadt, Jerusalem, und zu diesem Land zu begreifen.“

Herzog frage sich, was seinen Widersacher zu dieser Erkenntnis gebracht hatte, da er nur hörte, wie die Soldaten im Funk auf Hebräisch sprachen, aber Toynbee erklärte: „Es gibt eine historische Antenne dafür. Ich hörte die Stimmen und habe verstanden.“

(Fotos über Google Images)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10.-16.05.2015)

Sonntag, 10.05.2015:

War zu erwarten: Nach den gelogenen „Berichten“ von angeblichen Augenzeugen durch die NGO Breaking the Silence heult die Hamas, israelische „Kriegsverbrecher“ schneller vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen.

Die Täter, die gestern Abend zwei Polizisten bei Hebron überfuhren, sind gefasst worden.

Ein pal-arabischer Blogger und „Journalist“ nutzte das Bild eines behinderten Jungen auf Twitter, um zu behaupten, dieser sei eines der Opfer Israels vom Krieg im letzten Jahr. Das Perverseste daran: Er hatte das Foto aus einem Bericht über den Jungen kopiert, in dem steht, dass er einen seltenen genetischen Defekt hat, von seinen Eltern verlassen wurde und mit seinem Großvater in einem israelischen Krankenhaus lebt.

Wegen der starken Zunahme von auf den Tempelberg gehenden Juden wegen „Verletzung der festgesetzten Regeln“ haben Tempelberg-Organisationen gefordert, dass die Polizei die Liste ihrer Regeln am Aufgang auf das Plateau zugänglich macht. Gerichte haben das ebenfalls schon angewiesen.

Montag, 11.05.2015:

Die kommende Justizministerin Ayeled Shaked wird seit der Ankündigung, dass sie das Amt bekommen soll, von linken und antiisraelischen Aktivisten massive bedroht, was bis hin zu Morddrohungen geht. Diese sind offenbar so ernst zu nehmen, dass sie derzeit von besonderen Personenschützern der Knesset-Wachen bewacht wird.

Der Trawler Marianne aus Göteborg legte Sonntag als Gaza-Blockadebrecher in seinem Heimathafen ab. Er soll eine „begrenzte Ladung aus u.a. Sonnenkollektoren und medizinischer Ausrüstung“ mitführen. Unterwegs soll er in Helsingborg, Malmö, Kopenhagen und weiteren Häfen anlegen und neben den aktuell 5 Besatzungsmitgliedern weitere 8 aufnehmen. Später sollen zwei weitere Schiffe dazustoßen.

Dienstag, 12.05.2015:

Die PA ehrte die Familien von 3 Lynch-Terroristen mit „Ehrenmedaillen“ und erklärte, das „palästinensische“ Volk habe ein eindeutiges Recht auf „Widerstand“ und „Kampf“. Sprich: Judenmord durch Terrorismus.

Eine „Neuerung“: Erstmals wurde ein Fatah-Offizieller, der Generalsekretär des Jerusalem-Zweigs der Fatah, in Israel zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er auf seinem persönlichen Facebook-Account zu Gewalt und Terror gegen israelische Zivilisten aufhetzte. Er erhielt 9 Monate.

Mittwoch, 13.05.2015:

Die Hamas lässt mal wieder demonstrieren. Dabei lehrt sie, dass „Widerstand“ die einzige Möglichkeit ist das „Rückkehrrecht“ durchzusetzen. Wir dürfen konstatieren: 1) „Rückkehrrecht“ heißt, Israel soll mit Arabern geflutet werden, um es zu beseitigen; 2) es muss Terror geben. Frieden? Nur Friedhofsfrieden ist das Ziel.

Donnerstag, 14.05.2015:

Jibril Rajoub, PA-Fußballpräsident, kündigte an, dass die PA ihren Antrag auf Ausschluss Israels aus der FIFA zurücknehmen würde, wenn seine Forderungen erfüllt werden: ein Verbot für Mannschaften aus Judäa und Samaria in den israelischen Fußball-Ligen, Verhinderung allen „Rassismus“ gegen „palästinensische“ Spieler und Mannschaften und Aufhebung aller Reisebeschränkungen für „palästinensische“ Spieler.

Freitag, 15.05.2015:

Die nächste Friedensbotschaft des PA-„Parlaments“: Israel hat kein Recht auch nur an einem einzigen Zentimeter des „gesamten Landes Palästina“. (Es lebe die Zweistaatenlösung…)

Die Hamas fordert – diesmal von Großbritannien: Die Briten müssten den „Palästinensern“ Entschädigung zahlen, weil die 1947 einen bewaffneten Widerstand der Araber gegen die Juden verhindert hätten, die lokale Wirtschaft und das Bildungssystem schwächten und den Juden erlaubten die Araber zu „massakrieren“, indem diese sich gegen die Mordversuche durch die Araber wehrten.

Eine Explosion von Sprengstoff in einem Trainingslager der Hamas im Gazastreifen hat ca. 50 Menschen verletzt, darunter viele Kinder.

Mahmud Abbas wiederholte seine Bedingungen für die Rückkehr zu Friedensverhandlungen: Einstellung des Siedlungsbaus, Freilassung aller Häftlinge, Frieden innerhalb eines Jahres. Natürlich ohne dass er selbst etwas ändert oder anerkennt.

Die neuesten „die Al-Aqsa Stürmenden“ – säkulare Studenten!

Elder of Ziyon, 1. Mai 2015

QPress hat ein weiteres schockierendes Video säkularer jüdischer Studenten, die „die Al-Aqsa-Moschee stürmen“.

Eine Gruppe jüdischer Studenten und Dutzende Siedler stürmten Mittwochmorgen (29.4.) die Al-Aqsa-Msochee vom Mughrabi-Tor aus unter schwerer Bewachung der Besatzung und Einheiten einer schnellen Eingreiftruppe der Polizei. Sie tourten durch die Moschee, wobei sie den Erklärungen zur Geschichte und Besonderheiten des angeblichen Tempels und seines zukünftigen Ortes entsprechend ihrer Behauptungen zuhörten.

Sie sind nicht begeistert von den Tausenden nichtjüdischen Touristen, die zu Besuch kommen, aber sie haben einen besonderen Hass auf Juden.