Palästinenser sagen jetzt, ihr wichtigster Schrein ist – die Westmauer!

Elder of Ziyon, 9. Februar 2020


Dieser Ausschnitt stammt vom Anfang eines Artikels auf der Internetseite der Fatah; darin wird jegliche jüdische Verbindung zu Jerusalem bestritten, dafür wird behauptet, es gebe uralte palästinensische Bande.

„Hunderte Millionen Muslime überall auf dem Globus haben keinen Zweifel, dass Palästina seit Ewigkeiten arabisch und dass Jerusalem seine ewige Hauptstadt ist … und dass Palästina ohne Jerusalem keinen Sinn macht, Jerusalem ohne die Al-Aqsa-Moschee keinen Sinn macht, die Al-Aqsa-Moschee ohne die Al-Buraq-Mauer keinen Sinn macht…“

Die „Al-Buraq-Mauer“ ist das, wie die Palästinenser die Kotel, die Westmauer erst seit dem vergangenen Jahrhundert genannt haben. Davor gab es keinen Konsens dazu, welche Mauer um den Tempelberg die sein sollte, an der Mohammed angeblich seine Nachtreise begann, obwohl Hinweise stark auf die Südmauer mit ihrem Doppeltor hindeuten, wie es 1932 von Charles D. Matthews beschrieben wurde:

Die Beweise von Muqaddasi (985 n.Chr.), einem Bürger Jerusalems, spricht fraglos für die südliche Position. Muqaddasi spricht von den „Zwei Toren des Propheten“, Babai an-Nabi, auf eine Art, die die Identifikation mit dem Doppeltor recht positiv macht. Die Beschreibung von Nasir-i-Khusrau, einem persischen Historiker, der Jerusalem 1047 n.Chr. besuchte, ist recht fesselnd. Er sagt (zitiert vom englischen Forscher Le Strange in dessen sehr vorzüglichen Buch „Palestine Under the Moslems“, S. 178): „So eins (Tor) wird Bab an-Nabi genannt (oder Tor des Propheten) – Friede und Segen sei mit ihm; es öffnet sich hin zum Qiblah-Punkt, nach Süden (gegen Mekka) … Der Prophet  … ging in der Nacht seines Aufstiegs in den Himmel über Edle Heiligtum durch diese Passage, denn das Tor öffnet sich auf die Straße von Mekka.“ Was könnte klarer sein?  Und das von einem Einwohner Jerusalems und angesehenen Historiker!

Auf die eine oder andere Art würde kein Muslim je sagen, dass die Buraq-Mauer heiliger sei als die Al-Aqsa-Moschee. Zu sagen, dass die Moschee ohne die Kotel keine Bedeutung hat – der eine Ort, den Juden Jahrhunderte lang verehrt haben, als ihnen der Besuch auf dem Tempelberg selbst verboten war – ist ein eindeutiger Beweis, dass das gesamte palästinensische Narrativ eine Serie an Lügen ist.

Gibt es deutlichere Belege, dass der gesamte palästinensische Anspruch nicht dazu dient irgendwelche historischen oder juristischen Rechte aufrecht zu erhalten, sondern jüdische Rechte zu zerstören? Buchstäblich jeder jüdische Schrein im Heiligen Land wird von Palästinenser als der ihre beansprucht, ein Mordszufall. Und sie haben lautstark gesagt, dass auch die Kotel ihnen gehört, das palästinensische Fernsehen erzählte seinen Zuschauern gerade erst, dass die Palästinenser ihre Rechte an dem Ort mit ihrem Leben verteidigen müssen.

Der Rest des Fatah-Artikels ist mit solchen Lügen angefüllt, wie in diesem Abschnitt im ersten Absatz, wo es heißt: „Die Geschichte beweist, dass Palästina mit seiner Hauptstadt Jerusalem arabisch ist, bevor der erste Jude (Josua Ben-Nun) seinen Fuß darauf setzte.“ Die Palästinenser behaupten jetzt, sie würden von den Jebusitern abstammen, einem Stamm, für dessen Existenz außer in den jüdischen Schriften keinerlei Beweise existieren und für die es keinen Beweis gibt, dass sie Araber waren.

Über die offensichtliche Tatsache hinaus war Jerusalem nicht die Hauptstadt irgendeiner anderen Nation außer Israel/Judah und ein „Palästina“ gab es nie.

Jerusalem vor 1967: Ein Blick auf Landkarten von beiden Seiten der Grenze

Zu Ehren des Jerusalem-Tags lädt die Eran Laor Cartographic Collection ein einen Blick auf die Landkarten zu werfen, die die Stadt vor ihrer Wiedervereinigung definierten.

David Cohen, the Librarians, 30. Mai 2019
Das alte und das neue Jerusalem. Karte 1955 veröffentlicht von Steinmatzky.

Neunzehn Jahre lang war die Stadt Jerusalem zwischen Israel und Jordanien geteilt. In dieser Periode sahen Karten der Stadt krass anders aus, als wir sie heute kennen. Ein kurzer Blick auf Touristenkarten, kommerzielle Landkarten und sogar Karten in Zeitungen, die auf beiden Seiten der Grenze veröffentlicht wurden, offenbart das Ausmaß dieser Unterschiede.

Touristenkarte des jordanischen Jerusalem von 1961 (zum Vergrößern bitte im Originaltext anklicken).

„Tote Zone“ – was liegt jenseits der Grenze?

Innerhalb jeder Landkarte gibt es immer eine Art Abstraktion oder Filterung bestimmter Einzelheiten entsprechend der Informationen, die der Kartenmacher der Zielgruppe zu vermitteln versuchte (oder die er vermitteln sollte). Das geilt besonders für Touristenkarten, die durch ihre Natur im Inhalt selektiv sind und nicht unbedingt dem genauen Detail oder Maßstab verpflichtet sind.

Auf diese Weise werden die Grenzen eines kartografierten Gebiets festgelegt werden. Jedes Gebiet, das für die Absicht der Karte nicht relevant ist, wird gewöhnlich, wenn überhaupt, ein einfacher und knapper Weise beschrieben. Wir können an den Karten des geteilten Jerusalem sehen, wie sich das auslebt. In den meisten dieser Karten gibt es keinen Hinweis darauf, was jenseits der Grenze liegt. Es gibt nur eine „tote Zone“, die von einer einzigen, gleichbleibenden Farbe gekennzeichnet ist und alle Details zu Straßen oder Gebäuden auslässt. In einige Fällen gibt es spärliche Anmerkungen, die Details wie Waffenstillstandslinien, entmilitarisierte Zonen, Transittore und Niemandsland angeben.

Jordanische Touristenkarte der Altstadt von Jerusalem, 1960 (zum Vergrößern bitte im Originaltext anklicken).

Israelische Karte von 1958, die das Bild der vorigen Karte vervollständigt (zum Vergrößern bitte im Originaltext anklicken).

Es ist interessant zu sehen, wo die israelischen und jordanischen Landkarten einander widersprechen, sowie wo die Karten übereinstimmen. Jede von ihnen präsentiert eine andere Seite der Stadt, wobei die Trennung zwischen ihnen verläuft.

Ein faszinierendes Beispiel dafür ist eine jordanische Touristen-Karte von 1964. In ihr können wir sehen, wie die technischen Elemente der Kartografie wie die Verwendung von Farben, hilft eine geopolitische Realität auszudrücken. Das „besetzte Gebiet Jerusalems“ wird an der Peripherie der Karte rote markiert, Niemandsland grau und die entmilitarisierte Zone auf dem Skopusberg lila.

Jerusalem, Jordanien – das Heilige Land (zum Vergrößern bitte im Originaltext anklicken).

Neuberechnung der Richtung

Blickt man fünfzig Jahre später zurück, kann die Untersuchung dieser Karten ein Gefühl der Illusion und Desorientierung schaffen.

Eine israelische Touristenkarte von Westjerusalem aus den späten 1950-er Jahren orientierte die Landkarte mit dem Osten nach oben, statt der standardmäßigen Nordorientierung.

Andererseits scheint das Heilige Land auf einer jordanischen Touristenkarte der späten 1960-er Jahre Grenzen und Aspekte zu haben, die der israelischen Definition radikal widersprechen.

Jerusalem von Norden nach Süden. Tel Aviv 1957 (zum Vergrößern bitte im Originaltext anklicken).
Jerusalem als Teil von  Jordanien. Jordanische Karte 1964 (zum Vergrößern bitte im Originaltext anklicken).

Auf anderen Karten werden beide Seiten der Stadt detailliert dargestellt, wobei die Grenzlinie in der Mitte hervorgehoben ist. Diese Karten waren gestaltet, um Touristen ein vollständiges Bild der Stadt zu geben, wurden aber den neuen politischen Realitäten entsprechend angepasst, die nach dem Waffenstillstand im  November 1948 geschaffen wurden.

Eine Bildkarte von Jerusalem, ausgegeben 1955 von Steimatzky, war mit der Trennlinie bedruckt, die Jerusalem durchkreuzte. Das war keine neuen Karte von Jerusalem, sondern eine Neuveröffentlichung einer Karte, die erstmals rund ein Jahrzehnt zuvor veröffentlicht wurde.

Das alte und das neue Jerusalem, Steimatzky 1955 (zum Vergrößern bitte im Originaltext anklicken).

Eine jordanische Touristenkarte, die 1952 in Jerusalem veröffentlicht wurde, zeigt ebenfalls die gesamte Stadt Jerusalem mit einer hindurch verlaufenden Grenzlinie. Sie zeigt jeweils entmilitarisierte Zonen als „von der UNO kontrollierte Gebiete“ sowie „jüdisch kontrolliertes Territorium“ und „Niemandsland“.

Jerusalem in deiner Handfläche, 1952 (zum Vergrößern bitte im Originaltext anklicken).

Zu guter Letzt wurde am 14. Mai 1950 eine Sonderkarte für die Jerusalemer Leser von Ma’ariv zu Ehren des zweiten Jahrestages der Kämpfe um die Stadt gedruckt. Die Karte befand sich auf der Rückseite, zeigte die Stadt, ihre heiligen Stätten, die Hauptstraßen und die Grenzlinien.

Die eingelegte Karte in der Jerusalem-Ausgabe von Ma’ariv vom 14. Mai 1950 (zum Vergrößern bitte im Originaltext anklicken).

Weitere faszinierende historische Landkarten finden Sie beim Besuch der Internetseite der Eran Laor Cartographic Collection.

Das Größte und Beste von Hanukka

The Real Jerusalem Streets, 30. Dezember 2019

Jerusalem in Israel ist zu Hanukka ein sehr besonderer Ort.

Dieses Jahr gab es, mehr als in den vergangenen Jahren, mehr Touristen und mehr, was man machen konnte.

Es wurden neue Veranstaltungen geplant, obwohl einige durch Regen ins Wasser fielen.

Während der achte Tag zu Ende geht, hier ein paar Lieblingsbilder der größten und besten Ereignisse in Jerusalem.

Jerusalemer Papierläden waren lange vor Hanukka bereit, mit allem, was man für Tisch und Party braucht.

Die Jerusalemer Bäckereien boten Sufganiyot zu tausenden an, eine starke Steigerung.

Vor dem Beit Hanasi, die Residenz des israelischen Präsidenten, gab es eine große Hanukkia (Hanukka-Menorah), die jeder sehen konnte.

Es gab Dutzende Hanukkiot an Straßenecken.

Rund um Jerusalem und die Welt stellten Lubawitsch-Chabad-Emissäre eine Hanukkia an öffentlichen Plätzen auf.

Diese nahe dem Beit Hanasi stand am Schneurshon-Platz am dritten Abend von Hanukka.

Diese Hanukkia-Menoren haben heute alle möglichen Stilee und Formen, aber diese Art von Hanukkia wurde vom alten Lubawitscher Rebbe bevorzugt.

In der Mamilla-Einkaufszone in Jerusalem wurde acht Tage lang eine große angezündet.

Große Menschenmengen kommen nach Jerusalem zum Anzünden und Live-Musik und kostenlose Sufganiyot.

Jerusalems Mamilla-Einkaufszone die meisten Abende war voller Touristen und Feiertags-Feiernden.

Musiker an mehr als einer Stelle, sogar eine Frau mit einer Handpuppe, die ein Video machte, unterhielten die Feiertagsbesucher in der Mamilla-Einkaufszone.

Zwischen den Zehntausenden Menschen, die sie füllten, drängelten, für Sufganiyot anstanden, fanden diese arabischen Frauen einen ruhigen Tisch in einem Café in der Mamilla.

Jerusalems Altstadt ist ein jährliches „Bestes von Hanukka“. Nahe des Jaffa-Tors waren Schilder für besondere Veranstaltungen aufgestellt worden.

Licht-Projektionen einer Hanukkia wurden auf die Mauer des Davidturms projiziert.

Am Abend wurden in der Altstadt  große wie auch

bescheidenere Hanukkiot vor den Häusern angezündet. Diese vier waren in besonderen Kästen an der Steinmauer montiert.

Diese große Hanukkia wurde wieder neben der Kotel, der Westmauer, platziert.

Ich versuchte eine klare Sicht zu bekommen, aber Männer und Jungen posierten dort ständig für Fotos.

Die Menschenmenge auf dem Platz vor der Kotel war Tag und Nacht eindrucksvoll.

Aber von Menschen gefüllt oder nicht, es wurden Hochzeitsfotos gemacht. Während der geschäftigen Feiertage fanden viele Hochzeiten statt, die mit internationalen Gästen gefeiert wurden.

Eine Möglichkeit eine Sicht auf die Kotel und die Umgebung zu bekommen, ist das Gebäude Aisch HaTorah. Dieser Frohes-Hanukka-Bär befand sich am Eingang zur Dachterrasse.

Auf einer Straße im Jüdischen Viertel gab es sogar eine Hanukkia auf einem Fahrrad.

Wenn man sorgfältig hinsah, dann gab es eine weitere auf dem Touristenzug der Altstadt.

Diesen Zug zu nutzen kostet Geld, aber die Shuttle-Busse vom Alten Bahnhof waren kostenlos.

Sie könnten das Einzige in Jerusalem sein, das pünktlich ist, zur vollen Stunde und alle 20 Minuten.

Aber sie halten nicht und sie fahren vom Alten Bahnhof direkt zum Tor, das der Kotel am nächsten ist.

Mir taten die Touristen aus England leid, die das zu spät feststellten und weit weg von der Stelle gebracht wurden, wohin sie wollten.

Am Alten Bahnhof gab es eine neue Attraktion. Jump Up eröffnete vor den Feiertagen.

Durch die stark verregnete Hanukka-Tage und schulfrei sollte Jump Up ziemlich betriebsam sein.

Die große Begeisterung dieses Jahr zu Hanukka! Ein weiteres Wunder. Der Schnellzug von Tel Aviv nach Jerusalem lief. Es dauerte 10 Jahre. Aber die Fahrt dauerte 32 Minuten!

Noch etwas Begeisterndes für Einwohner Jerusalems: eine Stunde kostenlos parken! Dieses Schild wurde auf dem Hauptgebäude der Stadtverwaltung unter dem Büro des Bürgermeisters aufgestellt.

Ist kostenloses Parken vielleicht nicht das Erste, woran dieser Autofahrer denkt?

Dieser orange Lamborghini passte gut zur Graffiti-Kunst.

Könnte er das teuerste Hanukka-Geschenk von allen sein?

Große Schilder für ein neues Lichterfest zu Hanukka wurden im gesamten Stadtzentrum aufgestellt.

Dieses Lichterfest leuchtete auf dem noch zu eröffnenden Toleranz-Museum.

Auf der anderen Seite gab es eine neue, überlebensgroße Hanukkia mit Musik.

Die Kerzen einer schlichteren Hanukkia in einem Geschäft des Mahane Yehuda-Marktes brannten.

Draußen hielt der Regen die Menschen fern und machten die Straßen nass.

Aber drinnen war das Restaurant voll und das Anzünden der Kerzen verstärkte die Wärme der Party-Atmosphäre.

Auf allen möglichen Zusammenkünften in Jerusalem, wie dieser Einweihung des Studio of Her Own, einem Frauen-Kunstzentrum, wurden Kerzen angezündet.

Oh, dieser erste Biss am ersten Abend

oder das erste Licht am ersten Abend.

Die Griechen sind lange weg.

Die Römer des Cardo sind lange weg.

Aber die Straßen Jerusalems und die Menschenmengen in der Mamilla an Hanukka waren gut in Form.

Weit mehr geschah während Hanukkah auf den Straßen Jerusalems.

Ich hoffe, Sie genossen ein paar Höhepunkte und dieses größte Feiertags-Lichterfest von Jerusalem.

Erinnern Sie sich an die Lieblingsbilder vom letzten Jahr?

Viele sind genauso, Sie können sie HIER sehen.

Winter- und Feiertagslichter in Jerusalem

Sharon A., The Real Jerusalem Streets, 18. Dezember 2019

Oh, was für eine Woche in Jerusalem in Israel!

Eine neue Meinungsumfrage stellte fest, dass 57% der israelischen Öffentlichkeit mit ihre bestehenden Work-Life-Balance unglücklich ist.

In Reaktion auf verschiedene Initiativen die Arbeitswoche ein Israel zu kürzen ziehen es jedoch 62% der Beschäftigten vor die Situation so zu belassen, wie sie ist – Erholung am Freitag und Arbeit am Sonntag.

Ich frage mich, wie die Ergebnisse einer Umfrage darüber aussehen würden, wie es ist drei Wahlen innerhalb eines Jahres zu haben.

Die Lampen der Knesset brannten Mittwoch nach Mitternacht hell, als eine weitere Regierung stürzte. Oder war sie nie in Gang gekommen?

Das Einzige, was mehr Zeit braucht, ist das künftige Knesset-Museum. Obwohl es so aussieht, als würde drinnen wenig passieren, bekam das Äußere einen neuen Bauzaun.

Bautätigkeit schient überall zu sein, dazu sind Straßen und Bürgersteige gesperrt.

Man weiß nie, wann der Verkehr aufgehalten iwrd oder wann man eine Straße nur zu Fuß nutzen kann.

Straßenbauarbeiten und Straßensperrungen schienen so oft wie Ausverkäufe vor Feiertagen aufzutauchen.

Es ist Winter. Selbst auf der Jaffa Road beginnt das Leben an einem kalten Morgen langsam.

An den kurzen Wintertagen geht die Bautätigkeit auch nach Sonnenuntergang weiter.

Jerusalem bekommt einen neuen Look.

Auf den Abfall-Lastern wurden neue Schilder für ein schönes Jerusalem angebracht.

Feuer-Hydranten bekamen eine neue Schicht Farbe.

Der Löwe von Jerusalem sah über dem leeren Blumenbeet gegenüber des Liberty Bell Parks nahe der Montefiore-Windmühle frisch gestrichen und majestätisch aus.

Rekordzahlen an Touristen in Jerusalem und Besucher an der Kotel, der Westmauer, bedeuten mehr Zettel, die entfernt werden müssen, bevor nächste Woche die Feiertags-Massen kommen.

Vom 15. bis 20. Dezember ist Jerusalemer Bildungswoche. Die Eröffnungsfeier fand in der Jerusalemer Cinematheque statt; der Bürgermeister und der Bildungsminister nahmen teil.

Ich plante zwar hinzugehen, ließ das aber dann aus.

Am selben Abend fand im Jerusalem Theater, dem Rebecca Crown Auditorium, der erste International Israeli Talmud-Wettbewerb statt.

Die Finalrunde aus mehr als 1.000 Teilnehmern posierte mit Bildungsminister Rav Rafi Peretz.

Bürgermeister Mosche Lion und der Bildungsminister gingen vom Jerusalem Theater zur Veranstaltung der Bildungswoche in der Jerusalem Cinematheque. Ich beschloss nach Hause zu gehen und etwas heiße Suppe zu essen.

Zu den Winterfesten und –veranstaltungen gehörte ein Sportmorgen am Alten Bahnhof.

Da s10. Hullegeb-Festival Jerusalem findet vom 19.-24. Dezember im Jerusalem Theater und anderen Örtlichkeiten statt. Äthiopische Musik aus dem „goldenen Zeitalter“ bis Hip Hop wird gespielt.

Das Jerusalemer Van Leer Institute hat für Dezember ein volles Programm.

Das 21. Jüdische Film-Festival findet vom 19. bis 26. Dezember in der Jerusalem Cinematheque statt.

Die internationale Schach-Meisterschaft git es im Notre Dame Center.

Es ist offiziell. Die winterliche Feiertagssaison hat begonnen – an einer Straßenecke tauchte die erste Chabad-Hanukkia auf.

Es ist beinahe Hanukkah – wie auch immer Sie das dieses Jahr buchstabieren.

Auf dem Machane Yehuda-Markt, dem Schuk, ist Obst in rauen Mengen und vielen Farben vorhanden.

Donuts nach amerikanischer Art sind zusammen mit traditionellen israelischen ausgelegt,

dazu exotischere Sufganiyot.

Eine Art ein paar der Kalorien der Feiertage zu verbrennen ist der 6. jährliche Jerusalemer Kreuzungs-Nachtlauf, der für den 26. Dezember angesetzt ist.

Und ein Liebling im Jerusalemer Winter – Erdbeeren sind im Schuk aufgetürmt.

Dieser Schneemann sah ziemlich traurig und erschöpft aus.

Aber der CVJM ist für einen Monat der Feiertage dekoriert.

In einem Restaurant im Armenischen Viertel des Altstadt brannten die Lampen den ganzen Tag lang hell.

Und Feiertagslichter werden die Straßen Jerusalems säumen.

Die Liste der Veranstaltungen, Rundgänge und Hanukkah-Feiertagslichter der Nächte – ist im Moment zu lang.

Frohe Lichter-Feiertage in Jerusalem.

Wann waren Sie das letzte Mal in Jerusalem?

The Real Jerusalem Streets, 4. Dezember 2019

Jerusalem, Israel.

Wann waren Sie das letzte Mal in Jerusalem?

Es ist ein Wunder, wie die Dinge sich im Verlauf der letzten Jahre verändert haben.

Oh, der Verkehr, der Straßenbau, der Straßenbahnbau in jede Richtung, so viel geschieht auf einmal, es ist kaum zu glauben.

Die Kräne von der Baustelle der Nationalbibliothek, nachts angestrahlt, heben sich gegen den Nachthimmel ab, zusammen mit der Saitenbrücke, ein Anblick farbenfroher Lichter.

Baukräne und Baumaterialien füllen den Bereich nahe der Straßenbahnlinie der Jaffa Road.

Das ist der Anblick in die andere Richtung, zum Zentralen Busbahnhof, mit alten Gebäuden und Kränen.

Auf dem Machane Yehuda-Markt sind das tägliche Brot

und die jungen, Ball spielenden Männer ein vertrauter Anblick.

Aber das Gebäude, das die alte Jaffa Road überragt – meine Güte, was für ein Gegensatz zu den Tagen der Vergangenheit.

Nur während der letzten Woche in Jerusalem:

Der alte Davidturm war voller digitaler neuzeitlicher ZERO ONE-Kunst.

Die Biennale Jerusalem 2019 ging am Van Leer-Institut und einem Dutzend weiterer Ort zu Ende.

Es gab das 11. Manofim Jerusalem Festival für  zeitgenössische Kunst.

Es wurden große und kleine Erntedank-Dinner veranstaltet. Ein Zelt am Alten Bahnhof bewirtete 1.000 „Einsame Soldaten“ de IDF und einige US Marines.

Gleichzeitig veranstaltete das Bloomfield Wissenschaftsmuseum am Alten Bahnhof eine „Kleine Macher“-Messe, um zukünftige Wissenschaftler und ihre Familien zu anzuspornen.

FEM-JLM wurde im Jerusalem WeWork gestartet, um Unternehmerinnen zu ermutigen ins Feld der Technologie zu gehen. Es gibt eine Menge Arbeit für mehr Frauen in STEM.

Präsident Reuven Rivlin war Gastgeber der israelischen Medaillen-Gewinner der Internationalen Physik-Olympiade, die im Sommer in Tel Aviv stattfand. Sehen Sie, dass alles Männer sind?

Der Präsident begrüßte jeden der jungen Männer.

Hoffentlich wird es in der Zukunft auch junge Frauen geben.

Der 3. Dezember 2019 war der Internationale Dag für Personen mit Behinderung.

Es gab Schilder und Veranstaltungen, die die ganze Woche über überall in Jerusalem stattfanden.

Sich in Jerusalem zu bewegen ist für die mit Behinderungen wie auch die ohne nicht einfach.

Dieses Auto konnte nur mit wenigen Zentimetern Platz durch diese enge Straße fahren.

Der nächste blieb allerdings stecken.

Man weiß nicht, wann oder wo in Jerusalem was als nächstes geschehen wird.

Das sehr Alte gegen das sehr Neue, in Jerusalem ein ständiges Thema.

So viel mehr.

Aber genug für jetzt, nur diese Fotos aus dem, was diese Woche geschah.

Jerusalem in Israel, wo selbst Graffiti auf den alten Mauern nicht wie irgendwelche anderen sind.

„Besetztes palästinensisches Territorium, einschließlich Ostjerusalem“

First.One.Through, 18. November 2019

Die Vereinten Nationen stellten einmal mehr ihre Gegnerschaft zum jüdischen Staat und zu Fakten zur Schau.

Am 11. November 2019 veranstaltete die UNO-Vollversammlung eine Abstimmung zum Tagesordnungspunkt des „Sonderkomitees zu Politik und Entkolonialisierung“ zu Israel. Es verwies auf den „Staat Palästina“ als einen der Verfasser der Resolution, eine kuriose Besonderheit, da die UNO-Vollversammlung dem „Staat Palästina“ 2012 nur Beobachterstatus gewährte und nicht als einen offiziellen Staat, der Resolutionen vorlegen darf.

Der Punkt „Israelische Praktiken, die die Menschenrechte des palästinensischen Volks in den Besetzten Palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalem beeinträchtigen“ verweist zwanzigmal auf Ostjerusalem als eine faktische Einheit und eine, die von Israel besetzt ist. Es war eine doppelte Merkwürdigkeit, das „Ost-Jerusalem“ zwischen1949 und 1967 nur einen kurzen Moment der Zeit als Sache eines Krieges existierte und dass die Gesamtheit von Groß-Jerusalem und Groß-Bethlehem NIE palästinensisches Territorium sein sollte.

Corpus Separatum

Die Vereinten Nationen stimmten mit Resolution 181 (29.11.1947) für die Teilung Palästinas in einen arabischen und einen jüdischen Staat und forderte sie erneut in Resolution 194 (11.12.1948). Diese Zweistaatenlösungen forderten ausdrücklich die Abtrennung von Groß-Jerusalem und Groß-Bethlehem in eine international verwaltetes „corpus separatum“, eine eingeständige Einheit.

Anhang B des Friedensplans der UNO von 1947 zeigt das Corpus Separatum aus Groß-Jerusalem und Groß-Bethlehem

Zwar stimmten die Juden für die Resolutionen, aber die Arber lehnten sie ab und begannen einen Krieg zur Vernichtung des jüdischen Staates. Am Ende des Krieges kontrollierte Israel den westlichen Teil Jerusalems und den Scopus-Berg, während die Araber alles andere kontrollierten, einschließlich des östlichen Teils Jerusalems und Groß-Bethlehem, wo sich alle Stätten befanden, die dem Judentum, der Christenheit und dem Islam heilig sind.

Corpus Separatumg (orange Linie) geteilt in einen jordanischen Bereich in Weiß und einen israelischen Bereich in Blau.

Nach dem Krieg, am 9. Dezember 1949, verabschiedete die UNO-Vollversammlung die Resolution 303, die einmal mehr erklärte, „dass Jerusalem unter eine dauerhafte internationale Ordnung gestellt werden sollte, die angemessene Garantien zum Schutz der heiligen Stätten ins Auge fassen sollte.“ Die Araber lehnten auch diese Lösung ab und Jordanien annektierte das gesamte Corpus Separatumg (s. Karte oben) und verbat Juden jeglichen Zugang zu ihren heiligen Stätten in „Ost-Jerusalem“. Diese Situation blieb bestehen, bis die Jordanier (und die Palästinenser, denen jordanische Staatsbürgerschaft gewährt wurde) Israel im Juni 1967 einmal mehr angriffen und die Kontrolle über das von ihnen illegale eroberte Land verloren.

„Ost-Jerusalem“ repräsentiert einen Grundsatz, den die Vereinten Nationen Jahrzehnte lang ausdrücklich ablehnte: Eine arabisch kontrollierte Stadt, die Juden verbot in der Stadt zu leben und ihre heiligen Orte zu besuchen und dort zu beten. Dass die Vereinten Nationen „Ost-Jerusalem“ als „besetztes palästinensisches Territorium“ bezeichnen ist sowohl eine Ablehnung der Geschichte als auch Anerkennung eines antisemitischen Credo.

Jerusalem nach den Feiertagen – was jetzt?

The Real Jerusalem Streets, 6. November 2019

Was gibt es in Jerusalem nach den Feiertagen Neues?

Blickt man auf das letzte Jahr zurück, scheint vieles gleich zu sein.

Die Universitäten sind wieder im Semester.

Eine Rakete aus dem Gazastreifen traf ein Haus in Sderot.
Die Familie war glücklicherweise sich in der Lage in den Sicherheitsraum zu begeben und wurde köperlich nicht verletzt.

Winterwolken schweben über Jerusalem und der Altstadt, hier von Mischkenot Scha’ananim aus gesehen.

Die Feiertage sind vorbei, aber Tourbusse reihen sich entlang belebter Straßen auf, kommen und gehen am Zion-Tor.

Die jährliche Jerusalemer „Häuser von innen“ fand Ende Oktober statt.

Das Schild wurde am Eingang zum alten Lepra-Krankenhaus aufgehängt, einer von 200 Orten, die für die Öffentlichkeit offen war.

Aber heute ist es ganz anders, nicht wie bei der ersten Tour vor neun Jahren, als es eine Ruine war.

Vor neun Jahren machte der Tomatenpreis Schlagzeilen, dieses Jahr ist es die Butterknappheit.

Jupiter war direkt am Mond. Verrückt – dieses Foto erhielt auf Facebook hunderte Likes.

Erstaunlich. Faszinierend, was in den sozialen Medien Aufmerksamkeit erhält.

Der Neumond und haufenweise Konferenzen beginnen mit dem Ende der Feiertage.

Die Herzl-Konferenz für Zionismus der Gegenwart „Von der Vision zur Wirklichkeit“ fand zum ersten Mal statt.

Die Eröffnung fand auf dem Herzl-Berg statt, in der Nähe von Herzls letzter Ruhestätte; dabei wurde der Grabstein angstrahlt.

Der ehemalige US-Senator und Vizepräsidentschafts-Kandidat Joe Lieberman war beim Eröffnungsprogramm dabei, wobei er erwähnte, dass er Kinder und Enkel hat, die Aliyah machten.

Dr. Stanley Fisher war ein weiterer Redner im Programm, zusammen mit Präsident Reuven Rivlin.

Das Jahrestreffen der Jewish Agency Board of Governors begann mit einer nüchternen Anmerkung mit einem eindringlichen Video, das an die letztes Jahr in Pittsburgh Ermordeten erinnerte.

Premierminister Benjamin Netanyahu sprach zum Jewish Agency Board of Governors im Begin-Zentrum.

Es gab Sicherheitsmaßnahmen für den Premierminister, diesmal bekam ich ein Foto, wie sie sie abbauten.

Im Waldorf Astoria gab es starke Sicherheitsmaßnahmen. Aber anders als bei den meisten Veranstaltungen ließen die Sicherheitsleute die Gäste bei der KKF-JNF-Gala nahe genug heran, um den ehemaligen kanadischen Premierminister Stephen Harper neben den Netanyahus zu fotografieren. Das neue KKL-JNF-Besucherzentrum im Hule-See-Park ist Harper zu Ehren gewidmet.

Obwohl er mit dem Regierungs- und Wahldrama beschäftigt ist, war Präsident Rivlin Gastgeber eines Sondertreffens zu Antisemitismus im Beit Hanasi, der Residenz des Präsidenten.

Der US-Sondergesandte zur Beobachtung und Bekämpfung von Antisemitismus Elan Carr nahm daran teil.

Zum Podium gehörten Großbritannien (Lord Eric Pickles), Frankreich (Frederic Potier), Deutschland (Dr. Felix Klein) und die Europäische Kommission (Katharina von Schurbein). Der Konsens lautete, dass Bildung der Schlüssel zur Bekämpfung von Antisemitismus ist. Ansichten, die einst als randständig galten, werden an  Universitäten zum Mainstream und verbreiten sich. Das Problem ist kein jüdisches, sondern eines der Menschheit.

Das Bibelland-Museum Jerusalem zeigte wichtige Funde einer Ausgrabung in Beit Schemesch. Zwar weiß niemand genau, wer der „ruhmreiche Märtyrer“ war, aber die Grabung legte eine byzantinische Kirche frei, angefüllt mit Glasstücken und Steinlampen.

Am Eröffnungsabend kamen geladene Gäste um die Ausstellung zu sehen und Experten zu hören.

Ein beliebtes Ausstellungstück war dieses Stück Marmor, vielleicht der „Sitz“ eines hohen Kirchenvertreters oder Spenders.

Wer wusste, dass Spender vor hunderten Jahren Namen auf Gedenktafeln in Kirchen hatten?

Am 11. November ist der Internationale Tag der Wissenschaftszentren und Wissenschaftsmuseen.

Achten sie auf freien Eintritt im Bloomberg Science Museum, auch Ende November wieder.

Das jährliche Klavier-Festival im Jerusalem Theater findet vom 13.-16. November statt.

Das erste wird aber das jährliche internationale Animation-Festival in Jerusalem sein – AniNation.

Naturwissenschaftliche und technische und Start-up-Konferenzen – es ereignet sich immer mehr auf den Straßen Jerusalems!

Zu Ehren des Aliyah-Tags, der diese Woche gefeiert wird, ist es Zeit ein altes Lieblingsfoto zu teilen.

Es rücken keine Regierung oder Wahlen näher.

Jahre der Raketen aus dem Gazastreifen.

Schwere Drohungen aus dem Libanon und dem Iran.

Jordanien – ein sehr kalter Friedenspartner.

Der Berufsverkehr erreicht albtraumhaftes Niveau.

Wunder in unserer Zeit

Am Yisrael Chai.