Von Zensur und Blogger-Freiheiten

Das Bloggen gibt es inzwischen schon seit vielen Jahren und man sollte glauben, dass so langsam verstanden worden ist, dass Blogger auf ihrem jeweiligen Blog selbst entscheiden können, was sie drauf haben wollen und was nicht. Mitnichten. Es gehört zum Standardrepertoire von Gutmenschen, Friedenshetzern, Terroristen-Freunden und Muslim-Extremisten sich über „Zensur“ zu beschweren, wenn ihre Tiraden oder kurzen Hassparolen auf konservativen, pro-israelischen und/oder islamkritischen Blogs nicht freigeschaltet werden. Ernst nehmen kann man das nicht, denn das ist Taktik ohne Inhalt.

Das „Zensur!“-Brüllen scheint sich aber inzwischen aus dem Bereich der Hetzer in weitere Bereiche auszudehnen. In der letzten Woche hatte ich Kommentare eines Lesers auf dem Blog, die ich nicht einschätzen konnte: Wollte der Typ Eigenwerbung machen? (Seine angegebene E-Mail-Adresse ließ diesen Schluss zu.) Was wollte der eigentlich sagen? Das erschloss sich mir nicht wirklich, also schaltete ich die teilweise verschwurbelten Sätze nicht frei.

Jetzt beschwert sich einer darüber, er werde „konsequent zensiert“. Daher ein paar warme Worte an alle, die sich „zensiert“ fühlen:

Zensur (censura) ist ein politisches Verfahren, um durch Massenmedien oder im persönlichen Informationsverkehr (etwa per Briefpost) vermittelte Inhalte zu kontrollieren, unerwünschte beziehungsweise Gesetzen zuwiderlaufende Inhalte zu unterdrücken und auf diese Weise dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Inhalte veröffentlicht oder ausgetauscht werden. (Wikipedia)

Als Zensur im Internet werden verschiedene Verfahren von Staaten oder nichtstaatlichen Gruppen bezeichnet, deren Ziel es ist, die Publikation von bestimmten Inhalten über das Internet zu kontrollieren, zu unterdrücken oder im eigenen Sinn zu steuern. Vor allem Nachrichten und Meinungsäußerungen sind davon betroffen, in einigen Staaten auch Webseiten mit erotischem oder religiösem Inhalt. Die Zensur im Internet unterscheidet sich damit nicht grundsätzlich von der Zensur anderer Massenmedien. (Wikipedia)

Zensur ist eine staatliche Maßnahme, keine private – dieser Blog ist nicht staatlich zensiert. Jedem steht es frei, seine Gedanken (von genial intelligent bis völlig verblödet) ins Internet zu stellen. Ich werde ihn/sie nicht daran hindern. Ich brauche das aber nicht auf meinem Blog zu tun. Der ist mein privater Bereich und ich kann darüber bestimmen, was dort steht oder nicht steht. Das hat nichts mit Zensur zu tun. Nicht einmal Publikationsorgane wie Zeitungen oder Fernseh- und Rundfunksender, die doch angeblich „neutral“, „unparteiisch“ und so weiter sind, sind dazu verpflichtet alles zu veröffentlichen, was ihnen angetragen, zugesandt oder sonstwie vermittelt wird. Was diesen Organen nicht gefällt, können sie weglassen. Das ist keine Zensur, wenn sie nicht weiter gehen und dafür sorgen, dass diese Meinungen auch von anderen nicht veröffentlicht werden.

Bevor hier über „Zensur“ gejammert wird, sollten sich gewisse Leute mal klar machen, was Zensur ist und was ein Blog ist. Darüber hinaus könnte es sich lohnen zu lesen, was ich zu meinen Prinzipien zur Veröffentlichung von Kommentaren auf diesem Blog geschrieben habe.

Danke.

Die Meinungsdiktatur-Trolle sind mal wieder am Werk

Und sie haben eine neue (?) Masche:

Mann, was sind die Zugriffszahlen in die Höhe geschnellt! Leider muss festgestellt werden, dass das offensichtlich eine Kampagne mieser Charaktere ist, die nur deshalb auf die Einträge zugegriffen haben, um die Texte niederzuwerten. Die echten Leser sollten den Eindruck bekommen, es handle sich um Müll. Die Trolle sehen das sicherlich so. Sie sind keinerlei Fakten zugänglich und in ihren Klischees gefangen – freiwillig, denn sie wollen da ja auch gar nicht raus. Stattdessen werfen sie mit Pauschalisierungen um sich, was sie ja immer anderen vorwerfen. Leute wie ich werden grundsätzlich als Faschist und Extremisten verunglimpft – von Leuten, die immer behaupten, wir würden einzig die Antisemitismuskeule schwingen.

Von nichts eine Ahnung, aber geifern. Bitteschön, ihr geistig Armen, macht das ruhig weiter. Ihr offenbart lediglich eure Blödheit.

Allerdings streiche ich die Bewertungs-Funktion. Ich brauche sie nicht, ich weiß, dass meine Fakten Fakten sind, die euch widerlegen. Meine echten Leser auch. Es ist ein nettes Feature gewesen, aber wenn es nur dazu dient, dass sich Trolle einen abwichsen, dann wende ich es eben nicht mehr an.

Schade eigentlich, dass es solche Leute gibt, die nur destruktiv agieren können. Der Grund ist klar: Sie sind nicht in der Lage zu diskutieren, weil sie keine stichhaltigen Argumente haben. Sie sind nicht in der Lage Fakten zu akzeptieren, die nicht in ihre Ideologie passen. Sie machen anderen Vorwürfe, handeln aber im Gegensatz zu ihren Opfern selbst genau so, wie sie es den anderen Vorwerfen. Sie brauchen ihre Feindbilder, um ihre Terroristenfreunde zu rechtfertigen. Was sie nicht brauchen können: Tatsachen. Was sie nicht brauchen können: Leute, die sich ihnen widersetzen. Die sich ein eigenständiges Denken leisten. Das provoziert sie. Und sie können nur mit Boshaftigkeit agieren. Weil sie in ihrem Denken eingeschränkt sind. Weil ihr Denken nur in ihrer Ideologie funktioniert.

Pauschalisierend verleumden, Hass vorwerfen, Kampagnen fahren – das können sie besonders gut, aber wehe, man weist es ihnen nach. Ihren Schaum vor dem Mund erkennen sie nicht, ihre Bretter vor dem Kopf auch nicht. Dazu sind sie zu verbohrt. Sie versuchen Andersdenkenden den Spaß zu nehmen. Sie spielen sich als Moralpolizei auf und wollen die Meinungsfreiheit einschränken und behaupten dann noch, ihre Opfer würden das tun.

Das ist kommunistisch-totalitäres Verhalten. Lenin und Stalin lassen grüßen. Es ist auch rechtsradikales Denken. Dr. Josef Goebbels lässt grüßen. Herzlichen Glückwunsch, ihr Trolle, hoffentlich betrachtet ihr das nicht auch noch als Lob. Verbohrt genug seid ihr. Ihr seid der Beweis, dass das, was sich heute noch Antifa nennt, das „Anti“ ganz weit weggeworfen hat und dafür das „fa“ weiterentwickelt habt und anwendet. Der Kreis schließt sich. Unterschiede zwischen Linksextremisten und Rechtsextremisten gibt es höchstens noch als Nuancen. Die einen tragen Springerstiefel, die anderen uniformieren sich schwarz (übrigens die Farbe der Faschisten).

Ich werde mich von euch nicht abhalten lassen die Wahrheit zu verbreiten. Ich werde mich auch nicht abhalten lassen Linksfaschisten als Linksfaschisten, Freiheitsfeinde als Freiheitsfeinde und Unterdrücker als Unterdrücker zu bezeichnen. DieMeinungsdiktatur, die ihr durchsetzen wollt, ist totalitär und freiheitsfeindlich. Das zu entlarven wird mir immer ein Vergnügen sein.

Klartext – Moshe Dann: Wohltätigkeit, Obama, fängt Zuhause an

Amerikanische Arbeiter stehen vor den Arbeitsämtern Schlange, während Obama Terroristen finanziert.

Moshe Dann, IsraelNationalNews.com, 19. Juni 2010

Präsident Obama hat den Kongress um weitere 50 Milliarden Dollar geliehenen Geldes gebeten. Unterdessen verkündet er, er beabsichtige den Terroristen der palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas im Gazastreifen $400 Millionen zu schicken – ohne Bedingungen und ohne Kontrolle der Verwendung. Das zusätzlich zu $900 Millionen, die Amerika für Gaza und die PA im März 2009 zusagte.

Präsident Obama sagte: „… die Vereinigten Staaten – die bereits der größte Spender humanitärer Hilfe im Gazastreifen ist – wird zusätzliche $400 Millionen an Hilfe für Hausbau, den Bau von Schulen und Wirtschaftsentwicklung ankündigen – nicht nur im Gazastreifen, sonder auch in der Westbank … Der Status quo bezüglich des Gazastreifens ist unhaltbar, er Status quo bezüglich des Nahen Ostens ist unhaltbar. Es ist an der Zeit, dass wir mit einer Zweistaaten-Lösung vorwärts gehen…“

Aber der israelische Soldat Gilad Shalit wird im Gazastreifen seit vier Jahren ohne minimale Menschenrechte festgehalten, hat nicht einmal einen Besuch durch das Rote Kreuz erhalten. Und die Hamas-Terroristen, die den Gazastreifen kontrollieren, greifen Israel weiter an.

Außerdem ermordeten vor ein paar Tagen mit der in der PA herrschenden Partei Fatah verbundene Terroristen einen Polizisten und verletzten zwei weitere. PA-Polizisten sind in die Ermordung von Juden verwickelt, die auf Straßen in Judäa und Samaria unterwegs waren.

Warum sollten amerikanische Steuerzahler diesen Wahnsinn finanzieren? Welchen amerikanischen Interessen nutzt das?

Und das zusätzlich zu Milliarden, die die amerikanischen Steuerzahler bereits in die PA gesteckt haben – mit kaum bis gar nichts Vorzeigbarem.

Fotos in neuen Uniformen paradierender „palästinensischer Polizisten“ (von denen viele Mitglieder von Terror-Milizen wie der Fatah sind) sind reine PR; sie haben dabei versagt den Terror gegen Israel zu stoppen. Ausgebildet und versorgt vom US-Steuerzahler und geführt von Lt. Gen. Keith Dayton sind sie der Hamas nicht gewachsen; als es im Gazastreifen darauf ankam, gaben sie ihre Waffen auf und flohen oder schlossen sich der Hamas an.

Im Herbst wird General Dayton seinen Posten aufgeben. Experten sagen voraus, dass die von ihm ausgebildeten Truppen sich wieder dem Terrorismus gegen Israel zuwenden oder einen explosiven Zusammenstoß mit der Hamas auslösen werden.

IDF-Generalmajor Avi Mizrahi warnte, dass Daytons PA-Sicherheitskräfte gut ausgebildet und ausgerüstet sind; sie stellen eine ernste Bedrohung der israelischen Streitkräfte dar. Dayton selbst hat der Sorge Ausdruck gegeben, das die von ihm ausgebildeten Soldaten Israel in einer neuen Welle der Gewalt angreifen könnten, wenn die Forderungen der PA nicht erfüllt werden. Zu diesen Forderungen gehören: ein israelischer Rückzug auf die Waffenstillstandslinien von 1949, PA-Kontrolle über Ostjerusalem und die Umsetzung des „palästinensischen Rückkehrrechts“ nach Israel.

Es besteht eine unsichere Waffenruhe zwischen Fatah und Hamas in Judäa und Samaria (der „Westbank“), die nominell von ersterer kontrolliert wird; viele ihrer nach Israels Vorstoß im Gazastreifen verbliebenen Anhänger wurden von der Hamas als „Kollaborateure“ getötet. Dieser Bürgerkrieg wütet weiter und die zuverlässigsten Prognosen sagen, dass die Hamas einen Showdown gewinnen wird.

Bei spärlich vorhandenen Arbeitsplätzen und hoher Arbeitslosigkeit in Amerika – warum unterstützen wir weiterhin palästinensische Terror-Organisationen? Amerikanische und europäische Regierungen finanzieren Bau- und Infrastrukturprojekte in der gesamten Westbank und dem Gazastreifen. Im Gazastreifen leiden einige Menschen und die Arbeitslosigkeit ist hoch, aber sie selbst haben die Hamas gewählt, um sie zu repräsentieren. Wenn ihre gewählten Repräsentanten israelische Gemeinde mit Raketen bombardieren und dadurch einen israelischen Einfall auslösen, warum sollten ihnen die amerikanischen Steuerzahler aus der Klemme helfen? Wenn Geld, Ausrüstung und Nachschub abgeschöpft werden, um Schmuggeltunnel und Bomben zu bauen, wer trägt dafür die Verantwortung?

Die gesamte wirtschaftliche und soziale Infrastruktur des Gazastreifens wird von der Hamas kontrolliert, einschließlich der Schulen und Medien. In Absprache mit der UNRWA, die acht „Flüchtlingslager“ betreibt (die in Wirklichkeit Städte sind) und eineinhalb Millionen Menschen versorgt, kontrolliert die Hamas jeden einzelnen Aspekt des täglichen Lebens. Fast alle Experten sagen vorher, dass die die Hamas gewinnen würde, wenn in den arabischen Städten der Westbank Wahlen abgehalten würden.

„Humanitäre Hilfe“ zur Erleichterung des Alltagslebens und zur Förderung der Selbstversorgung ist zu rechtfertigen; nicht aber das Geld zum Kauf von Waffen und zum Graben von Schmuggeltunneln zu verwenden. Ohne eine Möglichkeit sicherzustellen, wie es ausgegeben wird, werden diese Gelder dazu genutzt werden Hamastan zu bauen.

Amerikanische Arbeiter, die in den Schlangen der Arbeitslosen stehen, denen die Füße schmerzen und das Herz bricht, die von Entlassungen bedroht sind und nicht genug Geld zur Ernährung ihrer Familien haben, könnten zurecht fragen, wer ihr Geschenke verdient.

Manchmal tut Helfen richtig weh.

Klartext – Dr. Aaron Lerner: Außenministerium sollte von Abba Eban lernen

IMRA, 10. Juni 2010

Im Dezember 1955 beschossen die Syrer ein israelisches Fischerboot auf dem See Genezareth mit Artillerie. Es gab keine jüdischen Opfer, aber Israel schlug mit einer Operation zurück, die 73 Syrer tot hinterließ. Eban protestierte privat bei Ben-Gurion, während er die Operation in der Öffentlichkeit verteidigte.

Ben-Gurion antwortete, dass auch er Zweifel an der Weisheit der Operation hatte, sagt aber: „Als ich den ganzen Text Ihrer brillanten Verteidigung unserer Aktion im Sicherheitsrat las, waren alle meine Zweifel beseitigt.“
(Nachruf für Abba Eban, Daily Telegraph, 18. Nov. 2002)

Das ist, kurz und bündig, der Job der Mitarbeiter des Außenministeriums.

Ha‘aretz-Korrespondent Barak Ravid berichtet in der heutigen Ausgabe, dass während der zwei Monate Vorlauf zur Ankunft der nach Gaza unterwegs befindlichen Flotille Mitglieder des Teams im Außenministerium wiederholt warnten, dass Israel sich zwar deutlich innerhalb seiner Rechte bewegte, wenn es die Schiffe in internationalen Gewässern stoppte, aber ein solcher Zug ein ernstes Public Relations-Problem für Israel schaffen würde.

Fakt ist, dass das Team im Außenministerium vorschlug, dass Israel, um dieses Problem zu vermeiden, warten sollte, bis die Schiffe die Territorialgewässer des Landes erreichten – die innerhalb von 20 Meilen vor der Küste liegen – bevor die Übernahme-Aktion gestartet würde.

Dieser Vorschlag wurde aus operationellen Gründen abgelehnt.

Es scheint so, dass Ravid seine Story von einem der Mitarbeiter des Außenministeriums bekam, der verärgert war, dass sein Rat nicht angenommen wurde und sich entschied sein „hab ich doch gesagt“ in der Ha’aretz veröffentlicht zu sehen.

Sie begreifen es einfach nicht.

Das Team des Außenministeriums kommt dabei nicht gerade als genial weg.

Sie gehen als Penner daraus hervor.

Sie gehen als Penner daraus hervor, denn wenn sie sich so sicher waren, dass Israel einem ernsten PR-Problem gegenüber stehen würde, um die Aktion zu erklären, dann war es ihre Pflicht absolut sicherzustellen, dass der jüdische Staat mit juristischen Zusammenfassungen und ergänzendem Material bewaffnet sein würde, das in jeder wichtigen Fremdsprache zur Verteilung buchstäblich in der Minute bereit lag, in der israelische Sicherheitskräfte die Flotille stoppten.

Sie machten es nicht.

Tatsächlich wurde die erste detaillierte juristische Kurzdarstellung, die die Operation vom frühen Morgen des 31. Mai verteidigte, vom Generalstaatsanwalt des Militärs am Donnerstag, 3. Juni veröffentlicht – nicht dem Außenministerium.

Es ist schlimm genug, dass dieses Team seinen Job nicht machte. Fehler passieren.

Aber wenn wir die Wiederholung der Fehler vermeiden wollen, müssen sie als das erkennen, was sie sind: Fehler.

Lernt vom Beispiel Abba Ebans.

Ja. Ihr habt auf jeden Fall das Recht auf eine eigene Meinung. Im Gegenteil, ihr habt die Pflicht sie in den relevanten Foren zum Ausdruck zu bringen, während die Entscheidungen getroffen werden, damit eure Ansichten in die Überlegungen eingehen.

Aber ist die Entscheidung einmal gefallen, könnt ihr euch nicht an die Seitenlinie stellen, weil eure Empfehlungen abgelehnt wurden. Denn so wie ein Soldat sorgfältig seine Waffen vorbereiten muss, wenn er auf eine Mission geht, zu deren Details er Bedenken hat, ist es als bezahlte Mitglieder des Außenministeriums eure Pflicht alles in eurer Macht stehende zu tun, die bestmögliche Erklärung und Rechtfertigung der Operation vorzubereiten.

Um es klarzustellen: Der Zweck dieser Anmerkung ist es nicht sich hinterher als Besserwisser gegen das Außenministerium zu stellen. Was geschehen ist, ist geschehen.

Die Sorge besteht darin, dass der Fehler, wenn er nicht erkannt wird, wiederholt werden könnte.

Was die Gesamtbild der Flotille angeht, dann gibt es mehr als eine saubere Chance, dass wir am Ende als Erste daraus hervorgehen. Wenn wir unsere Karten richtig ausspielen, werden wir uns in einer dauerhaften Vereinbarung wiederfinden, die vom Quartett begrüßt wird und über die alle Lieferungen im Transfer nach Gaza durch Aschdod laufen, von Israel auf Schmuggelware inspiziert werden und irgendeine dritte Partei den Inspektionsprozess überwacht. Man kann die Möglichkeit hinzufügen, dass Dritte die Verteilung von Dual-Use-Produkten wie Zement beaufsichtigen und überwachen und damit die Kontrolle der Hamas über den Nachschub solchen Materials in den Gazastreifen bricht.

Klartext – Ein Vorschlag für Präsident Obama: Eine wirkliche Vertrauen bildende Maßnahme

Dr. Aaron Lerner (IMRA), 20. Mai 2010

Präsident Obama und sein Team wiederholten diese Woche zum x-ten Mal, er sei Israels Sicherheit verpflichtet.

Die Palästinenser haben ihm eine goldene Gelegenheit gegeben, diese Verpflichtung in Handeln umzusetzen.

Diese Woche präsentierte PA-Chef Mahmud Abbas dem US-Gesandten für den Friedensprozess, Senator George Mitchell, eine Liste israelischer „Verletzungen“. Ein Überblick über die Liste deutet an, dass die Haltung der PA die ist, dass Israel nicht das Recht hat Terrorverdächtige festzunehmen oder seine Grenzen in Bereichen zu verteidigen, wo Terrorangriffe unter dem Schutzmantel ziviler menschlicher Schutzschilde Alltag sind.

Diese Liste so genannter israelischer Verletzungen ist eine Vorgehensweise, die sich nicht sonderlich von ähnlichen früheren Listen unterscheidet, die die PA in der Vergangenheit erstellte und Washington vorlegte. Jedes Mal wurde die Liste von den Amerikanern entgegen genommen, ohne jeglichen ernsthaften Kommentar bezüglich der Grundlage für die Liste liegenden Unterstellungen.

Unterstellungen, die – werden sie akzeptiert – Israels Sicherheit ernsthaft untergraben würden.

Unterstellungen, die – sollte man eigentlich hoffen – Präsident Obama zurückweist.

Gewiss glaubt Präsident Obama, dass Israel das Recht hat Terrorverdächtige festzunehmen.

Und Präsident Obama sollte sicherlich schätzen, dass unter den derzeitigen Umständen jedermann zu erlauben, sich dem direkten Grenzgebiet am Gazastreifen zu nähern bedeutet die Israelis einer inakzeptablen Bedrohung ihres Lebens aussetzt.

Statt also die palästinensische Liste abzuheften, wie wäre es damit sie zu kritisieren?

Das ist nicht nur eine Frage der Vertrauensbildung, sondern eine Frage des Tons, der für eine angemessene Diskussion der Sicherheitsbedenken innerhalb des Rahmenwerks der gerade begonnenen Gespräche gesetzt wird. Denn je früher die Palästinenser begreifen, dass Israels Sicherheitsbedürfnisse und –bedenken nicht durch palästinensische Propaganda unterdrückt werden können, desto eher kann wirklicher Fortschritt in diesen Fragen erzielt werden.

Klartext – Dr. Aaron Lerner: Sollte Jordaniens König einen Freifahrtschein bekommen, wenn er Israel kritisiert?

Dr. Aaron Lerner, IMRA (wöchentlicher Kommentar), 18. März 2010

Warum sollte Jordaniens König Abdallah II. einen Freifahrtschein bekommen, wenn er Israel mit Kritik verreißt, die die Lage in Jerusalem grob falsch darstellt?

„Jerusalem ist eine rote Linie und die Welt sollte nicht über Israels Versuche schweigen, sich der arabischen Einwohner Jerusalems zu entledigen, Muslimen wie Christen“, sagte der König der ihn besuchenden EU-Außenpolitikchefin Catherine Ashton dieser Woche; er behauptete damit, Israel strebe an „die Identität Jerusalems zu verändern und die heiligen Stätten dort zu bedrohen“.

König Abdallah weiß verdammt gut, dass das Quatsch ist.

Israel vertreibt die Araber nicht aus Jerusalem. Wenn überhaupt, dann versuchen Araber aus der Westbank nach Jerusalem zu ziehen, in der Hoffnung, dass sie in der Lage sein werden, dort unter israelischer Kontrolle zu bleiben, sollte ein palästinensischer Staat gebildet werden.

Jordanien weiß, dass Israel die heiligen Stätten des Islam oder der Christenheit nicht bedroht.

In Wirklichkeit weiß König Abdallah, dass die Besucherkapazitäten für muslimisches Gebet auf dem Tempelberg unter israelischer Herrschaft mit der enorm erweiterten unterirdischen Marawani-Moschee in den Ställen Salomos dramatisch erhöht wurde.

Das jüdische Element der Identität Jerusalems stammt der Zeit vor dem und übersteigt die des Islam.

Doch Israel leugnet die Geschichte andere in Jerusalem nicht. Fakt ist, dass die Altertums-Behörde alte christliche und muslimische Entdeckungen genau so feiert, wie sie das mit jüdischen Artefakten der Vergangenheit tut, werden diese aus der Erde geholt.

Fühlt sich König Abdallah veranlasst, sich den Lügen gegen Israel anzuschließen, um sein Ansehen zu bewahren?

Oder macht das Fehlen jeglicher Gegenreaktion für dieses Verhalten die Entscheidung Israel zu prügeln zu einer von vorneherein feststehenden Sache?

Wären die Rollen umgekehrt verteilt, würde Israels Botschafter in Amman sich in der Situation finden, zu einer offiziellen Strafpredigt und Zurechtweisung einbestellt zu werden.

Vielleicht ist es an der Zeit, an Jordanien dieselben Standards an Fairness und Aufrichtigkeit anzulegen, das es von uns erwartet.

Klartext – Dr Aaron Lerner: Was sagt uns die palästinensische Verurteilung von Terror aus Effizienzgründen?

IMRA, Weekly Commentary, 11. Februar 2010

Bitte vergleichen Sie und finden Sie den Unterschied heraus:

„Eine verabscheuungswürdige, kriminelle Mordtat wurde heute an einem Ort verübt, der sowohl den Juden als auch den Arabern in Hebron heilig ist. Der Premierminister und der Verteidigungsminister, Ministerien der Regierung und Bürger des Staates Israel verurteilen diesen entsetzlichen Mord an unschuldigen Menschen, der während der Ramadan-Gebete stattfand.“
Erklärung des Premierministers Rabin zum Mord in Hebron am 25. Februar 1994.

„Dieser von uns verurteilte Vorfall, der nicht mit den nationalen palästinensischen Interessen vereinbar ist und der den Bemühungen der Palästinensischen Nationalen Autorität wie auch den von ihr eingegangenen Verpflichtungen vereinbar ist… Gewalt, die sich als schädigend für die höheren Interessen unseres Volkes erwiesen hat.“
Der palästinensische Premierminister Dr. Salam Fayyad, 10 Februar 2010

Die Unterschiede sind alles andere als subtil.

Wenn ein israelischer Premierminister den Angriff eines Juden auf Palästinenser verurteilt, verurteilt er ihn, weil dieser an sich eine „verabscheuungswürdige, kriminelle Tat“ ist.

Wenn ein palästinensischer Premierminister den Angriff eines Palästinensers auf einen Israeli verurteilt, verurteilt er ihn, weil er „nicht vereinbar mit den nationalen palästinensischen Interessen“ ist.

Und das ist nicht das erste Mal.

Fakt ist, dass offizielle palästinensische Verurteilungen von Terror gegen Israelis diesen ständig auf der Grundlage seiner Wirksamkeit verurteilen (er dient nicht den Interessen), statt weil er an sich falsch ist.

Werfen wir einen Blick zurück auf die Einzelheiten der Anklagen, die PA-Staatsanwälte gegen die wenigen palästinensischen Terroristen eingereicht haben, die sie verhafteten (die meisten, um sie vor der israelischen Justiz zu schützen) und – das stimmt so – sie wurden nicht für den Mord an Israelis verurteilt, sondern stattdessen dafür, dass sie „entgegen der palästinensischen Interessen“ handelten.

Das ist nicht nur eine technische Frage.

Es ist eine Frage, die an den Kern der Natur dessen geht, wie die Palästinenserführung scih Israel gegenüber verhält.

Und es sollte als wichtige Warnung für die politischen Entscheidungsträger dienen.

Wenn der Grund dafür, dass es heute falsch ist Israels zu ermorden, der ist, dass dies den palästinensischen Interessen nicht dient und nicht, dass es schlicht falsch ist Israelis zu ermorden, was geschieht dann, wenn die Umstände so sind, dass es den palästinensischen Interessen dient Israelis zu ermorden?

Und wenn man davon ausgeht, dass diese der Fall ist: Welche Einschränkungen sind für die Bewaffnung, Ausbildung usw. der palästinensischen Sicherheitskräfte nötig?